Nico Schnabl wird am Saisonende den Österreichischen Rekordmeister verlassen und nur ein paar Kilometer weiter zum Lokalrivalen ALPLA HC Hard ziehen. Der gebürtige Deutsche kam als 14-Jähriger aus München, wo er den Traum einer großen Handballkarriere hegte. Er durchlief die Handball Akademie Bregenz und entwickelte sich in weiterer Folge zum Spielmacher der 1. Mannschaft. Aktuell teilt sich der 25-Jährige noch die Spielzeit mit Kapitän Lukas Frühstück und tritt kompensierend zum emotionalen Leader meist als Ruhepol des Teams in Erscheinung.

Neben der Neuverpflichtung von Matic Kotar (SC kelag Ferlach) hat auch Frühstück seinen Vertrag verlängert, wodurch die Mitteposition weiterhin bei Bregenz topbesetzt ist. Nun teilte Nico Schnabl den Vereinsverantwortlichen mit, dass er sich für eine neue Herausforderung entschieden hat und ein roter Teufel wird. Dort soll er zusammen mit Kapitän Dominik Schmid als Spielmacher agieren. Auch im zukünftigen Bregenzer Kader werden die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und im speziellen die Handball Akademiker eine sehr wichtige Rolle spielen. Den jungen Bregenzern rund um Claudio Svecak, Dian Ramic und Matthias Brombeis sollen noch mehr Einsatzzeiten ermöglicht werden.

Nico Schnabl: „Nach elf Jahren Abschied nehmen zu müssen ist wahnsinnig schwer. Ich bin zutiefst dankbar und gleichzeitig stolz, dass ich hier meinen Traum vom Profihandballer verwirklichen konnte. Aus sportlicher Sicht heißt es jetzt für mich den nächsten Schritt zu machen. Bis zum Ende der Saison werde ich im gelb-schwarzen Dress alles geben, um gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich zu sein und dann hoffentlich einen schönen Abschied feiern zu können.“

Sportvorstand Gregor Günther: „Nico hat bei uns quasi seine gesamte Handballschule erlernt und sich stets in den Dienst des Vereins gestellt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar und wünschen ihm nun nur das Beste für seine weitere Entwicklung. Natürlich hätten wir gehofft, dass es Nico zu einem anderen großen Verein zieht, aber es ist seine Entscheidung und es überwiegt die Freude über die Leistung der Handball Akademie, welche auch in Hard Anerkennung findet.“

Markus Burger: „Elf Jahre Bregenz Handball ist eine lange Zeit. Er verkörpert viel von dem was man sich als Trainer wünscht. Seine ausgezeichnete handballerische Ausbildung gibt ihm nun eine neue Chance in Hard. Da wünschen wir ihm viel Erfolg, allerdings nicht unbedingt im Derby. Menschlich ist Nico ein Topmann.“
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