In den letzten sieben Spielen ging der ERBER UHK Krems stets als Sieger vom Feld. Zuvor war es die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, gegen die man am 8. Dezember nach dem 29:29 Unentschieden nicht die vollen Punkte mitnehmen konnte. Und WESTWIEN ist es erneut, das einen vollen Erfolg der Wachauer zu verhindern wusste. Zum Auftakt des 3. Spieltag der spusu LIGA Bonus-Runde rang man dem Meister von 2019 abermals ein 29:29-Unentschieden ab. Am morgigen Mittwoch stehen die restlichen Partien aus der Bonus- und Quali-Runde an.

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Nur wenige Tage nach dem Heimerfolg gegen den SC kelag Ferlach, ging es für den ERBER UHK Krems gegen die SG INISGNIS Handball WESTWIEN weiter. In der dritten Partie der Bonusrunde ging es vor allem darum, dass sich die Mannschaft eine gute Ausgansposition für die Wahl des Viertelfinalgegners erarbeitet.

Die Wachauer eröffneten mit einem Treffer von Gunnar Prokop die Partie. Die gewohnt offensive Deckung der Wiener, verlangsamte jedoch den Angriff. Spielstand nach fünf Minuten daher ausgeglichen 2:2. In der Folge legte der UHK zwar durch Tobias Auß und Fabian Posch vor, WestWien zog aber sofort nach. Mit schnellen Kontern erarbeiteten sich sodann die Gäste eine 8:4 Führung (10. Minute). Gelb-Rot musste daher schon früh eine Aufholjagd starten. Dies gelang durch Tore von Tobias Auß, Sebastian Feichtinger, Oliver Nikic und zwei Mal Gunnar Prokop zum 9:9, unterstützt durch Paraden von Ivan Budalić erstaunlich schnell.

Um den Run der Kremser zu unterbrechen, nahmen die Südstädter sodann ihr erstes Time-Out. Dies gelang ihnen auch und die Gäste legten in der 20. Minute wieder auf 12:10 vor. Ivan Budalić entschärfte einen Siebenmeter und im Gegenzug stelle Gašpar Hrastnik auf 12:12. Eine sehr schnelle Partie von beiden Mannschaften. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang jedoch noch das 15:14 für WestWien.

Schnell startete auch die zweite Halbzeit. Gunnar Prokop und Jakob Jochmann brachten den UHK in der 32. Minute 16:15 in Front. Auch die nächsten beiden Tore gehörten Gunnar Prokop aber die Wiener ließen sich nicht auf Distanz halten.

Bereits nach 38 Minuten war die 40 Tore-Marke bei einem Spielstand von 21:20 überschritten. Mit einem Kracher von Sebastian Feichtinger gingen die Kremser erstmals mit zwei Toren in Führung (23:21; 43. Minute). Das hohe Tempo sah man den beiden Mannschaften dann aber an und beide schalteten einen Gang zurück.

Das Spiel blieb jedoch hart und eng. In der 55. Minute verkürzte WestWien auf 26:27. Trainer Ibish Thaqi holte sich seine Männer in einem Time-Out und die Strategie für die entscheidenden Minuten auszugeben. Den Gästen gelang der Ausgleich und dann auch die Führung zum 28:27. Vom Siebenmeter war Jakob Jochmann aber wieder eine Bank. 28:28 und es waren nur noch zwei Minuten zu spielen. Die Wiener legten vor und Gabor Hajdu glich aus. Jetzt nahmen die Südstädter ihr Time-Out.

Ivan Budalić fing den versuchten Flieger ab. Der letzte Angriff gehörte somit den Wachauern. Nochmals ein Time-Out um in den letzten 16 Sekunden den Sieg zu erringen. Die Heimischen blieben jedoch in der Abwehr der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hängen und kamen nicht mehr zum Tor und die Partie endete schlussendlich mit einem 29:29 unentschieden.

Gunnar Prokop, ERBER UHK Krems: „Wir haben heute stark gespielt, es aber nicht geschafft, das aber auch bis zehn Minuten vor Schluss zu halten. Hier waren wir dann leider zu hektisch und haben unnötige Fehler fabriziert. Bei einer besseren Chancenauswertung, hätten wir das Spiel gewonnen.“

Julian Ranftl, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Jeder Punkt ist wichtig, aber mittlerweile haben wir schon mehr Unentschieden als wir wollen. Das nervt doch ziemlich. Da hilft es mir auch nicht, wenn ich heute selber gut getroffen habe.“

ERBER UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 29:29 (14:15)
Di., 06. April 2021, 20:20 Uhr
Werfer ERBER UHK Krems: Gunnar Prokop (9), Jakob Jochmann (6), Sebastian Feichtinger (4), Gasper Hrastnik (3), Tobias Auß (2), Fabian Posch (2), Kenan Hasecic (1), Gabor Hajdu (1), Oliver Nikic (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Julian Ranftl (9), Markus Mahr (5), Marko Katic (4), Matthias Wegerer (3), Wilhelm Jelinek (3), Elias Kofler (2), Moritz Mittendorfer (2), Julian Schiffleitner (1)
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