Mit Mikhail Vinogradov konnte Bregenz Handball einen Spieler für sich gewinnen, der in seiner Heimat Russland trotz seines jungen Alters für viel Aufsehen gesorgt hat. Bereits im Alter von 20 Jahren wurde er mit seinem damaligen Verein Kaustik Volgograd mit unglaublichen 254 Toren in einer Saison zum besten Werfer der Liga. 2018 wechselte er zu Spartak Moskau und 2020 zu CSKA Moskau. 2019 schaffte er den Sprung in die russische Nationalmannschaft. Der 23-jährige spielt auf der Position Rückraum  Links, ist 196 cm groß und wiegt 95 Kilo. In der laufenden European League Saison erzielte er insgesamt 43 Tore und scheiterte mit CSKA Moskau erst im Achtelfinale knapp an GOG aus Dänemark.

Mikhail Vinogradov: «Ich freue mich sehr auf Bregenz. Das professionelle Vorgehen der Vereinsführung seit dem Erstkontakt hat mich sehr beeindruckt. Die Ziele von Bregenz Handball sind klar definiert und ich möchte Teil dieses Konzepts sein. Für mich ist Bregenz der ideale Verein, um mein Potential zu zeigen und mich weiterzuentwickeln. »

Trainer Markus Burger: "Mikhail ist ein sehr dynamischer und wurfgewaltiger Spieler, der sehr gut in unser zukünftiges Konzept passt. Ich denke, er wird unser Spiel variantenreicher machen, unsere Gefährlichkeit aus der 2. Reihe noch mehr unterstreichen."

Bregenz Handball Vorstand Gregor Günther: "Mikhail ist ein kompletter, dynamischer Spieler, der sowohl im Angriff als auch in der Deckung neue Impulse geben soll und eine Vorbildrolle für unsere jungen Eigengewächse auf dieser Position einnehmen wird!"

Geschäftsführer Björn Tyrner: "Mikhail ist genau der Spielertyp, den wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten gewünscht haben. Er zeigt aktuell in der European League gegen Teams wie den SC Magdeburg wozu er fähig ist. Ich bin davon überzeugt, dass wir in Mikhail eine große Bereicherung für die Liga erhalten."

Vertrag mit Josip Juric-Grgic wird nicht verlängert
Josip Juric-Grgic verlässt nach zwei Saisonen Bregenz Handball. Der 2-Meter-Mann blickt trotzdem auf eine schöne Zeit in Bregenz zurück: "Der Verein ist immer hinter mir gestanden und hat mir viele Chancen gegeben. Ich fühle mich sehr wohl in Bregenz, sportlich habe ich mir natürlich mehr erwartet. Ich bedanke mich beim Verein und den Fans für alles."

Björn Tyrner: "Es ist wirklich schade um einen Spieler mit Josips Potential. Leider konnte er im Spiel nicht immer zeigen wozu er im Stande wäre. Menschlich lassen wir einen ganz tollen Typen ziehen. Wir wünschen Josip alles Gute auf seinem weiteren Weg und sind sicher, dass er diese Saison noch alles geben wird um schnellstmöglich ins Viertelfinale einzuziehen."

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