Im letzten Heimspiel in der EHF European League Gruppenphase geht es für den HC FIVERS WAT Margareten Dienstagabend, 20:45 Uhr live auf ORF Sport+, um die Wahrung der Chance auf das Achtelfinale. Mit Gegner HC Metalurg Skopje hat man vom 33:33-Unentschieden aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Gewinnen die FIVERS könnte es im abschließenden Spiel gegen Fenix Toulouse in einer Woche zu einem wahren Endspiel im Kampf um das letzte Achtelfinalticket der Gruppe A kommen.

„Wir haben mit dem Weiterkommen gegen Benfica Lissabon und dem Einzug in die Gruppenphase in Summe elf Spiele mehr, mit denen wir zu Beginn gar nicht gerechnet haben“, streicht FIVERS Coach Peter Eckl die Bedeutung der letzten Monate und damit auch die Entwicklung und Erfahrung seiner Mannschaft hervor.

Die Reise ist allerdings noch nicht zu Ende. Am morgigen Dienstag empfängt man zunächst Metalurg Skopje, in einer Woche geht es zum Abschluss der Gruppenphase auswärts gegen Fenix Toulouse. Auch wenn das Erreichen des Achtelfinale alles andere als ein ausgegebenes Ziel bei den Margaretner ist, so sind zumindest Rechenspielchen erlaubt.

„Uns allen ist klar, wenn wir gewinnen, kann es in einer Woche ein Endspiel gegen Toulouse geben“, gibt Eric Damböck die Marschroute vor. Gegen Metalurg Skopje muss man gewinnen, das ist Voraussetzung. Fenix Toulouse hat neben dem Showdown gegen die FIVERS noch zwei weitere Spiele zu absolvieren – jeweils auswärts gegen Skopje und Tschechow Medwedi (RUS).

Gewinnen die FIVERS in einer Woche in Toulouse, sind sie in jedem Fall weiter, da man bei Punktegleichstand das direkte Duell für sich entschieden hat. Verliert man mit weniger als fünf Toren, benötigt man Schützenhilfe von Skopje und Tschechow Medwedi. Verliert man mit mehr als fünf Toren, haben die Franzosen das bessere Torverhältnis im direkten Duell und sind weiter.

Offene Rechnung begleichen
„Wir hatten Metalurg schon in Skopje über weite Strecken im Griff. Der Ärger über den liegen gelassenen Punkt ist groß“, gibt selbst Coach Peter Eckl zu. Noch deutlichere Worte findet Eric Damböck zu dem bevorstehenden Kräftemessen mit den Nordmazedoniern: „Wir haben noch ein paar Rechnungen offen. Die Wut im Bauch, dass wir in Skopje nicht zwei Punkte geholt haben, ist groß.“

Im Vergleich zum Hinspiel kurz vor Weihnachten, hat sich bei Metalurg Skopje einiges getan. So spielt Marijan Maric mittlerweile bei Ligakonkurrent ALPLA HC Hard. Peter Eckl: „Laut unseren letzten Informationen fährt auch Zlatko Horvat nicht mit nach Wien.“

Gegen Orlen Wisla Plock traten die Nordmazedonier vergangene Woche mit nur acht Feldspielern und drei Torhütern an. Vergangenen Samstag im Spiel gegen Tschechow Medwedi waren es zehn Feldspieler und drei Torhüter.

Egal in welcher Konstellation Metalurg Skopje nach Wien kommt, bei den Gastgebern tut man gut daran, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Eric Damböck: „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen, das steht außer Frage. So, wie wir aktuell drauf sind, können wir ein Zeichen setzen, dürfen aber nicht vergessen, wem wir hier gegenüber stehen.“

Auf den 21-jährigen Flügel werden mit Sicherheit einige Augen gerichtet sein nach seiner Galavorstellung im Hinspiel mit elf Toren: „Da hat für mich alles gepasst. Ich war vor dem Spiel top motiviert, die Stimmung war gut, die gesamte Mannschaft war fokussiert. Das hat alles perfekt ineinander gespielt. Es war ein Spiel, das einfach Spaß gemacht hat.“

Und das wird es hoffentlich auch morgen Abend. Erfüllt man die „Pflicht“ gegen Metalurg Skopje folgt in einer Woche womöglich die Kür gegen Fenix Toulouse.

EHF European League Gruppenphase – Gruppe A

HC FIVERS WAT Margareten vs. HC Metalurg Skopje (MKD)
Di., 23. Februar 2021, 20:45 Uhr, Hollgasse Wien
Live auf ORF Sport+

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