Nachdem in der vergangenen Saison das Heimspiel gegen HSG Remus Bärnbach/ Köflach ziemlich klar verloren wurde, sannen die Bregenzer Handballer am Samstagabend auf Rache. Es entwickelte sich ein Spiel, dass die Bärnbacher in den ersten zehn Minuten mit klaren Vorteilen sah. Bregenz kam dann aber mit Kampf zurück ins Spiel, die letzten zehn Minuten gehörten den Vorarlbergern, dank derer die Mannen um Trainer Markus Burger mit 26:22 das Spiel gewinnen konnten.

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Die Weststeirer vertrauten wie im Heimspiel gegen den ERBER UHK Krems auf ihre 6:0-Formation und legten damit einen regelrechten Blitzstart hin. Hinten kompakt und vorne hochkonzentriert zwang man die Hausherren bereits in der 7. Spielminute zum ersten Time-Out. Milos Djurdjevic und Sebastian Hutecek trafen aus allen Lagen und brachten die HSG Remus Bärnbach/Köflach mit 5:0 in Führung. Das Time-Out rüttelte die Bregenzer aber wach und die Vorarlberger fanden immer besser ins Spiel. Der Vorsprung der Steirer schmolz und Bregenz Handball kam durch Ante Esegovic auf 5:7 heran.

Bärnbach/Köflach hatte in dieser Phase vor allem im Angriff ihre liebe Not und fand nun nur noch schwer ein Durchkommen. Auch Torhüter Aleksic brachte seine Bregenzer wieder zurück ins Spiel und zeigte nun eine starke Leistung. Cehte, Hutecek & Co. konnten den knappen Vorsprung bis zur 25. Minute aber halten, ehe die Gastgeber durch Rojnica
und Svecak ausgleichen konnten. In der 28. Spielminute gelang Lukas Frühstück sogar die erstmalige Führung zum 10:9 für den Rekordmeister. Bis zur Halbzeitsirene blieb das Spiel offen und mit einem 11:11 ging es in die Kabinen.

Die zweite Hälfte startete mit vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten. Die Müdigkeit der langen Busreise machte sich bei den Weststeirern zusehends bemerkbar, aber dennoch versuchte man im Angriff die notwendigen Akzente zu setzen, um zum Torerfolg zu gelangen. Es blieb aber weiterhin kein Spiel mit vielen Treffern. Vor allem die Gäste aus der Steiermark versuchten mit langen Angriffen zum Torerfolg zu kommen und ließen sich von den Bregenzern nicht abschütteln. In den Schlussminuten häuften sich aber die Unachtsamkeiten und auch die 2-Minuten Strafen wurden mehr. Bregenz Handball konnte sich etwas Luft verschaffen und gewann am Ende mit 26:22.

Bregenz Handball Trainer Markus Burger: „Kompliment an die Bärnbacher, die ein wirklich tolles Spiel abgeliefert haben. Wir sind wieder schlecht gestartet, aber wir sind dann über Kampf in das Spiel gekommen. Anfangs machten wir zu viele Fehler, steigerten uns dann aber deutlich und wir wurden immer stärker. Es freut mich auch sehr für Marijan Rojnica, er macht einen echt tollen Job. Großes Kompliment aber an die ganze Mannschaft. Jetzt werden wir durchschnaufen, bevor wir uns auf Hard vorbereiten, die so wie wir letztes Jahr einen schlechten Start hatten. Ich hoffe, die Halle ist wieder so gut gefüllt wie heute und dass die Zuschauer uns wieder so toll unterstützen.“

Marijan Rojnica, Spieler des Abends: „Wir haben am Ende gezeigt, wie stark wir in Wirklichkeit sein können, den Anfang hatten wir leider verschlafen. Ich bin sehr froh, dass wir unsere wahre Spielstärke den Fans noch zeigen konnten. Gegen Hard wollen wir jetzt unbedingt gewinnen, das ist das einzige, das jetzt zählt. Wir werden uns jetzt sofort auf diese schwierige Aufgabe vorbereiten.“

Milos Djurdjevic, HSG Remus Bärnbach/Köflach: „Bis zurr 50. Minute war es sehr knapp, in den letzten zehn Minuten haben wir zu viele Fehler im Angriff gemacht, weshalb wir das Match verloren haben. Beim Derby gegen Graz ist alles möglich, wir spielen daheim und wir hoffen, die beiden Punkte einfahren zu können.“

3. Spieltag spusu LIGA Hauptrunde

Bregenz Handball vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach 26:22 (11:11)
Sa., 19. September 2020, 19:00 Uhr
Highlights auf LAOLA1
Werfer Bregenz Handball: Ante Esegovic (7), Marijan Rojnica (5), Marko Coric (4), Lukas Frühstück (3), Josip Juric-Grgic (2), Claudio Svecak (2), Nico Schnabl (1), Florian Mohr (1), Luka Vukicevic (1)
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Milos Djurdjevic (10), Sebastian Hutecek (4), Jadranko Stojanovic (3), Deni Gasperov (2), Jovo Budovic (1), Stephan Wiesbauer (1), Klemen Cehte (1)
Statistiken
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