Drei Standorte - Graz, Wien Gasometer und Wien Prater - , eine klare Strategie, Wachstum, Nachhaltigkeit, Raum für Erholung, Business, Meetings und vielem mehr. Das Konzept des Familienbetriebs der Roomz Hotels griff, man stand auf gesunden Beinen, dich dann kam die Coronakrise. Die Hotelerie ist eine der am wirtschafltichen schwersten betroffenen Branchen. Doch wer Roomz Hotels CEO Thomas Schartel kennt, weiß, dass er in schwierigen Situationen eine Chance erkennt. Als Hotelier, Sponsor und Vorstandsmitglied des roomz hotels vöslauer hc, hat er tiefe Einsicht in die Auswirkungen der Krise in der Wirtschaft wie auch im Sport.

Welchen Herausforderungen musstet ihr euch in den vergangenen Wochen stellen und was erwartet ihr für die kommenden Wochen?
Thomas Schartel: "Die letzten Wochen waren insbesondere für unsere Branche, der Hotellerie und Gastronomie, eine enorme Herausforderung und sind es auch noch unverändert. Wir sehen schwierigen Zeiten entgegen, zumal die für uns so wesentlichen Reiseströme aus dem Ausland, jedenfalls im heurigen Jahr, weitgehend ausbleiben werden und demzufolge bis zum Jahresende insgesamt massive Umsatzeinbußen zu erwarten sein werden. Diese außerordentliche Situation adäquat zu gestionieren und ausreichend Spielraum für operative Entscheidungen beizubehalten, ist in Anbetracht der wirtschaftlichen Umstände alles andere als leicht. Wir geben jedenfalls unser Bestes und hoffen letztlich gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen."

Seit vielen Jahren sind Sie sehr aktiv im Sportsponsoring, im Speziellen im Handball. Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage im Sport?
Thomas Schartel: "Die Roomz Hotels sind in der Tat seit einigen Jahren ein Unterstützer vieler Sportvereine und hier insbesondere zahlreicher Handballvereine, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren. Wie sehen natürlich gerade in diesem körperbetonten Mannschaftssport die äußert schwierige Situation, die durch die derzeitigen gesetzlichen Beschränkungen, insbesondere Abstandsregeln und Schutzvorkehrungen, gegeben ist und einerseits einen Regelbetrieb nahezu unmöglich machen sowie andererseits bedingt durch den Abbruch der laufenden Saison auch zu erheblichen finanziellen Verlusten beigetragen hat. Neben diesem unerfreuliche status quo trägt überdies die fehlende Planbarkeit der nächsten Monate zur allgemeinen Verunsicherung bei und erfordert von den Vereinsverantwortlichen ähnliche Höchstleistungen, wie von jedem anderen betroffenen Betrieb. Wir sehen die professionell geführten Vereine nämlich auch nicht anders als jeden anderen Betrieb in der freien Wirtschaft."

Wie für viele Branchen ist die aktuelle Situation auch für viele Sportarten, Ligen und Vereine existenzgefährdend. Enge und langjährige Partnerschaften wie jene zwischen Roomz Hotels und dem roomz hotels vöslauer hc bilden gerade in Ausnahmesituationen das notwendige Fundament. Sind Sponsoren, Gönner, etc. wichtiger denn je? Wie sehen Sie die Verantwortung?
Thomas Schartel: "Natürlich ist es gerade in diesem Umfeld besonders wichtig, auf langjährigen Partnerschaften aufzubauen und diese in der Vergangenheit auch immer gepflegt zu haben. Über einen entsprechenden Betrachtungszeitraum erweisen sich wohl die meisten dieser Verbindungen für beide Seiten als Gewinn, sodass einzelne Ausreißer nach unten, wie derzeit, keine entscheidungsrelevante Bedeutung haben sollten, solange man sich das Sponsoring wirtschaftlich überhaupt noch leisten kann. Wir als Roomz Hotels stehen jedenfalls für stabile Verhältnisse und sehen demzufolge den Mehrwert auch über einen längerfristigen Zeitraum. Wir haben aus heutiger Sicht auch nicht vor, an unserer Strategie des Sportsponsorings etwas zu ändern."

Ist die Krise eine Chance um sich als Sponsor klarer denn je zu positionieren und eine starke emotionale Bindung zu schaffen?
Thomas Schartel: "Krisen bergen nicht nur Risiken, sondern offerieren oftmals auch Chancen, insoweit stimmt diese Einschätzung durchaus. Wir haben als Sportsponsor auch den Eindruck, dass es gerade in der jetzigen Zeit eine besonders positive Bindung zwischen uns und unseren Partnervereinen gibt, die möglicherweise in der Zukunft neue Optionen mit noch stärkeren Verzahnungen ermöglichen. Allerdings gilt es bei der bestehenden Krise zu berücksichtigen, dass es keine wie immer gearteten Erfahrungswerte gibt und wir auch noch nicht wirklich einschätzen können, in welcher zeitlichen und inhaltlichen Intensität uns diese schwierige Situation erhalten bleibt. Demnach bleibt hier ein erhebliches Ausmaß an Unsicherheit bestehen."

Sie sind auch Arbeitgeber für viele Mitarbeiter und sichern durch Ihre Sponsoringtätigkeiten viele weitere Arbeitsplätze. Damit sorgen Sie auch in ungewissen Zeiten für Vertrauen und Beständigkeit.
Thomas Schartel: "Beständigkeit und Vertrauen sind uns sehr wichtig und auch festgeschriebene Parameter unserer Firmenphilosophie. Die Roomz Hotels sind als Familienbetrieb für über 150 Mitarbeiter verantwortlich und sich dieser Rolle auch durchaus bewusst. Zugleich müssen wir versuchen eine gesunde wirtschaftliche Basis zu halten, die als Grundlage unserer Aktivitäten dient und uns den erforderlichen Rahmen für unser weiteres Wachstum ermöglicht. Diese Balance zu finden ist oftmals nicht leicht, offenbar haben wir aber unseren Job in der Vergangenheit recht gut erledigt, sodass wir auch weiterhin mit großer Freude und leidenschaftlichem Engagement als Arbeitgeber, Förderer und Sportpartner, insbesondere im Handball, auftreten werden."

Alle Informationen, die Standorte, Buchungsmöglichkeiten und Konditionen der Roomz Hotels finden Sie unter: https://www.roomz-hotels.com 
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