Dienstag- und Mittwochabend wurden im ÖHB-Cup der Männer die Viertelfinal-Tickets vergeben. Überraschungen blieben diesmal aus:

Sparkasse Schwaz Handball Tirol gewann in seiner Heimhalle das "spusu LIGA-Duell" mit Bregenz Handball 31:27 (13:12). In einem weiteren Vergleich zweier Teams aus der höchsten Spielklasse setzte sich die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN beim HC LINZ AG 29:23 (12:9) durch. Titelverteidiger ERBER UHK Krems behielt im Niederösterreich-Derby beim Tabellenführer des Oberen spusu CHALLENGE-Playoffs, UHC Hollabrunn, mit 33:27 (16:15) die Oberhand. Der WAT Atzgersdorf musste sich in seiner Heimhalle der HSG Holding Graz 23:32 (14:16) geschlagen geben. Landesligist HIB Handball Graz verpasste gegen das Zweitligateam Union Handball Club Tulln eine Überraschung nur knapp, verlor 27:28 (14:14).

Am Mittwoch wurde der SC kelag Ferlach seiner Favoritenrolle gerecht, schlug den spusu LIGA-Rivalen HSG Remus Bärnbach/Köflach souverän 32:24 (19:11). Auch der Alpla HC Hard ließ beim HC FIVERS WAT Margareten II mit 34:25 (18:13) nichts anbrennen. Der HC Bruck lieferte hingegen dem HC FIVERS WAT Margareten ein Duell auf Augenhöhe, das die Gäste aus der Bundeshauptstadt erst in den Schlussminuten für sich entscheiden konnten. Am Ende hieß es 27:25 (14:14) für den Favoriten.

Stimmen
Hollabrunn-Manager Gerhard Gedinger: Wir haben uns gut verkauft – vor allem bis zur Pause. In der zweiten Halbzeit hat sich schließlich die längere und bessere Bank durchgesetzt. Gegen Krems mit sieben Toren zu verlieren, ist ein ordentliches Ergebnis. Auf beiden Seiten kam der gesamte Kader zum Einsatz.

Schwaz HT-Coach Frank Bergemann: „Wir haben sehr gut begonnen, hatten die passenden Rezepte gegen die defensive Deckungsvariante der Bregenzer parat. Unser Rückzugsverhalten war anfangs auch sehr stark, ab Mitte der ersten Halbzeit sind wir allerdings nachlässiger geworden. Bei Bregenz hat sich auch der Torhüterwechsel auf Goran Aleksic bemerkbar gemacht, wir sind zu oft gescheitert, haben nach hinten nicht mehr so gut gearbeitet. Plötzlich war es wieder eine knappe Partie – und die zweite Hälfte war dann ein typischer Pokalfight ohne große taktische Fesseln. Es ging hin und her, erst in den Schlussminuten konnten wir das Match endgültig entscheiden."

Bregenz-Spieler Alex Engelhardt: „Es ist extrem enttäuschend. Wir haben die ganze Zeit auf Augenhöhe gespielt und dann in der entscheidenden Phase Fehler gemacht, die uns den Sieg gekostet haben. In der K.o.-Phase ist das besonders bitter. Wir haben voll gekämpft und sind am Ende dann trotzdem nicht belohnt wurden.“

WESTWIEN-Spieler Matthias Führer: „Wir haben sehr stark angefangen und unsere Deckung hat von Beginn weg funktioniert. Wir haben dann unser Spiel ziemlich souverän durchgezogen und die Linzer nie mehr herankommen lassen. Jetzt freuen wir uns schon auf das Viertelfinale und natürlich auf unser erstes Heimspiel 2020 am Sonntag gegen Bärnbach.“

Hard-Chefcoach Klaus Gärtner: „Es war eine klare Angelegenheit. In der zweiten Halbzeit konnten wir Kräfte für das schwere Heimspiel am Freitag gegen Krems sammeln. Leider hat sich im Finish Kreisläufer Lenny Fetz überknöchelt und wir wissen noch nicht, wie schlimm die Verletzung ist. Jetzt heißt es, schnell regenerieren.“

ÖHB-Cup-Achtelfinale Männer
04.02.: HIB Handball Graz - Union Handball Club Tulln 27:28 (14:14)
04.02.: HC LINZ AG - SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 23:29 (9:12)
04.02.: UHC Hollabrunn - ERBER UHK Krems 27:33 (15:16)
04.02.: WAT Atzgersdorf - HSG Holding Graz 23:32 (14:16)
04.02.: Sparkasse Schwaz Handball Tirol - Bregenz Handball 31:27 (13:12)

05.02.: HC FIVERS WAT Margareten II - Alpla HC Hard 25:34 (13:18)
05.02.: SC kelag Ferlach - HSG Remus Bärnbach/Köflach 32:24 (19:11)
05.02.: HC Bruck - HC FIVERS WAT Margareten 25:27 (14:14)
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