18 Hauptrunden in der spusu LIGA sind absolviert. Vizemeister ALPLA HC Hard liegt mit 25 Punkten zum Abschluss knapp hinter Spitzenreiter HC FIVERS WAT Margareten (27) auf Platz zwei. Titelverteidiger ERBER UHK Krems (24), SC kelag Ferlach (20) und Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL (19) ergänzen das Teilnehmerfeld in der Ende Jänner beginnenden Bonusrunde.

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN (18), Bregenz Handball (18), HSG Holding Graz (14), der HC LINZ AG (11) und die HSG REMUS Bärnbach/Köflach (4) kämpfen in der Qualifikationsrunde um die verbleibenden drei Tickets fürs Viertelfinale. Die beiden Letzten spielen gegen den Abstieg. In der Bonus- und Qualifikationsrunde wird jeweils eine Hin- und Rückrunde ausgespielt. Die folgenden K. o.-Spiele werden alle im Best-of-Three-Modus absolviert.

Die Roten Teufel vom Bodensee erwischten bereits Ende August mit dem Gewinn des Supercups in Krems einen optimalen Start. In Topbesetzung wurden auch gleich die ersten fünf Partien in der spusu LIGA gewonnen. „Gegen Westwien haben wir auswärts die erste Saisonniederlage bezogen. Wir hatten mit mehreren verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen und die Doppelbelastung mit dem Europacup hat sehr viel Substanz gekostet“, erklärt Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner. Mit den Teamspielern Dominik Schmid, Gerald Zeiner sowie Kreisläufer Nejc Zmavc vielen gleich drei Leistungsträger lange aus.

Es folgten bittere Heimniederlagen gegen Ferlach, Sparkasse Schwaz und die FIVERS. „Wir hatten unseren Rhythmus verloren, fanden in der Abwehr keinen Zugriff mehr. Gemeinsam haben wir die Probleme gelöst. Der Auswärtssieg in Graz war der Wendepunkt. Jetzt ist das Selbstvertrauen zurück“, so der Harder Chefcoach, dessen Schützlinge im Finish der Hauptrunde sieben Spieltage hintereinander unbesiegt blieben. 

„Unterm Strich waren es zwei Siege zu wenig. Die Heimbilanz hätte besser sein können. Trotz der vielen Verletzungen konnten wir den Abstand auf Tabellenführer Margareten verkürzen und auf dem zweiten Endplatz landen“, meinte Klaus Gärtner abschließend. Mit 25 Pflichtspielen (1 Supercup, 18 spusu LIGA und 6 EHF-Cup) haben die Roten Teufel mit Abstand die meisten Partien in den Knochen. 

Mit 455 Gegentoren verfügte Hard über die sattelfesteste Abwehr der Liga. 94 Mal mussten die Roten Teufel die Strafbank drücken. Aber nur zwei Spieler gingen mit Rot vorzeitig vom Parkett.

Auch auf der internationalen Handballbühne mischten die Roten Teufel vom Bodensee ordentlich mit. In der ersten Qualifikationsrunde zum EHF-Cup wurde der italienische Meister aus Bozen eliminiert. Bereits in die Geschichtsbücher ging der Siebenmeterkrimi von Skjern ein. Hier warfen die ersatzgeschwächten Harder das dänische Starensemble mit 35:33 n. P. aus dem Bewerb. Mit einem 32:25-Heimsieg über den spanischen Topclub Cuenca war in der dritten und letzten Qualifikationsrunde zum EHF-Cup Endstation.

Am Mittwoch findet das letzte Training des Jahres statt. Die Spieler bekommen jedoch ihre „Hausaufgaben“ um sich fit zu halten. Am 7. Jänner erfolgt der Trainingsauftakt 2020. Da wird auch Kapitän Dominik Schmid dabei sein. Dann soll nur noch Nejc Zmavc verletzungsbedingt fehlen.

Die spusu LIGA verabschiedet sich nun in die Weihnachtspause. Vom 9. bis 26. Jänner steht mit der EHF EURO 2020 in Österreich (Spielorte sind Wien und Graz), Schweden und Norwegen bereits der nächste Großevent an.

Harder Topwerfer Hauptrunde spusu LIGA:
Ivan Horvat 105/16
Boris Zivkovic 64
Tine Poklar 58
Michael Knauth 50/4
Luca Raschle 45
Lukas Schweighofer 44/10
Gerald Zeiner 22/11
Dominik Schmid 20
Manuel Schmid 17
Konrad Wurst 17
Bruno Kozina 15

Zwei-Minuten-Strafen:
Lukas Schweighofer 16
Ivan Horvat 14
Max Hermann 12
Boris Zivkovic 9
Luca Raschle 7
Tine Poklar 7
Konrad Wurst 7

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