Der ERBER UHK Krems besiegt den SC kelag Ferlach Samstagabend mit 31:24. Auch wenn der Beginn für die Heimischen durchwachsen war und Ferlach vor allem in den ersten 30 Minuten besser war, so steigerte sich das Thaqi-Team deutlich und gewann am Ende verdient.

Nach längerer Pause startete der ERBER UHK Krems in die spannende Schlussphase der spusu LIGA Hauptrunde 2019 und hatte am Samstag den SC kelag Ferlach in der Sport.Halle.Krems zu Gast. Die nächsten drei Spiele werden allesamt zuhause und nur innerhalb einer Woche ausgetragen. Gleich am Dienstag 3.12. folgt Bregenz und am Samstag 7.12. Sparkasse Schwaz.

Den besseren Start erwischten eindeutig die Kärntner Gäste, die sich gegen die Kremser Abwehr leicht taten, um auf 6:3 (13. Minute) zu stellen. Liegengelassene Chancen und aufmerksame Ferlacher machten dem ERBER UHK Krems anfangs zu schaffen. Mihal Shejbal entschärfte Wurfversuche vom Flügel und brachte somit den UHK leichte Ballgewinne, die Simek und Co. zwischenzeitlich zum 6:6 (17. Minute) Ausgleich und 7:7 (18. Minute) nutzten. Ein treffsicherer Dean Pomorisac brachte die Gäste aber postwendend wieder mit 9:7 (19. Minute) voran. Der UHK bis dahin zu harmlos im Angriff und zu fehleranfällig in der Abwehr, ließ die konsequent agierenden Ferlacher mit 11:8 (21. Minute) weiter vorangehen.

Erst Thomas Kandolf und Kenan Hasecic brachten die ERBER-Truppe wieder auf 10:11 (23. Minute) heran, ehe Leonard Schaffler auf 12:12 (28. Minute) kurz vor der Pause stellte. Spektakulär der Ausgleichtreffer durch Gabor Hajdu zum 13:13 (30. Minute) aus einem direkten Freiwurf nach dem Schlusspfiff brachte die Kremser Handballfans zum Seitenwechsel auf Touren.

Zum Start legte der UHK gleich mal durch Jakob Jochmann auf 14:13 (31. Minute) und durch Lenny Schafler auf 15:13 (32. Minute) vor. Mit mehr Konsequenz in der Abwehr erarbeiteten sich die Kremser Bälle vom Ferlacher Angriff und verwerteten diese im Gegenstoß. Eine 18:16 (37. Minute) und 19:17 (38. Minute) Führung war die Folge, sehr zur Freude des lautstarken Handballfans in der Kremser Halle. Beim 20:17 (41. Minute) für Krems nahm Ferlach dann das Time-out, um die immer besser in Fahrt kommenden Kremser einzubremsen. Vergebens denn das 21:17 (42. Minute) durch Tobias Auß ließ nicht lange auf sich warten.

Rund 15 Minuten vor Schluss bekamen die Hausherren das Spiel immer besser in den Griff, auch wenn die Kärntner durch Jovanovic mit 19:22 (46. Minute) den Anschluss behielten. Als sich dann Fabian Posch am Kreis zum 26:22 (50. Minute) durchsetzte und Jakob Jochmann sich durch die Kärntner Abwehr durchtankte zum 27:22 (52. Minute), war die ERBER-Truppe endgültig auf der Gewinnerstraße. Das 29:23 (55. Minute) ein sehenswerter Treffer von Gunnar Prokop auf dem Weg zum Heimsieg gegen den SC kelag Ferlach für den ERBER UHK Krems. Der am Ende klare 31:24 Heimsieg für Krems verdient und wichtig.

Marko Simek, ERBER UHK Krems: „In der ersten Halbzeit haben wir einfach zu lange Angriffe gespielt und auch zu viele Fehler dabei gemacht. Die Ferlacher haben immer wieder dagegen gehalten. Nach der Pause war das dann viel besser von uns. Vor allem haben wir die Chancen genutzt und Ferlach ist dann etwas die Luft ausgegangen.“

Adonis Martinez-Gonzalez, SC kelag Ferlach: „Im ersten Durchgang waren wir klar die bessere Mannschaft, haben fast fehlerlos gespielt und Krems unter Druck gesetzt. In der zweiten Hälfte haben wir dann einfach zu viele Bälle hergeschenkt und das geht in Krems einfach nicht. Da kommt dann das Heimpublikum und dann hatten wir keine Chance mehr.“

15. Spieltag spusu LIGA Hauptrunde

ERBER UHK Krems vs. SC kelag Ferlach 31:24 (13:13)
Sa., 30. November 2019, 19:00 Uhr
Werfer ERBER UHK Krems: Jakob Jochmann (5), Lucijan Fizuleto (5), Marko Simek (5), Fabian Posch (3), Gunnar Prokop (3), Leonard Schafler (2), Kenan Hasecic (2), Gabor Hajdu (2), Thomas Kandolf (2), Tobias Auß (1), David Nigg (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Rok Golcar (4), Mladan Jovanovic (4), Leander Krobath (3), Matic Kotar (3), Nikolaj Markovic (2), Izudin Mujanovic (2), Dean Pomorisac (2), Florian Ploner (2), Adonis Gonzalez-Martinez (2)
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