Wetten im Bereich des Handballs unterliegen aktuell einer steigenden Nachfrage, zumal in Österreich auch die mediale Präsenz des Sports zunehmend ist. Sportwetten bieten für Handballfans den Vorteil, dem Spiel ihres Lieblingsclubs noch mehr Nervenkitzel zu verleihen und im besten Fall am Gewinn ihres Teams monetär zu partizipieren. Eine Sonderstellung nehmen die sogenannten Handicapwetten ein, die sich vor allem bei Spielen zwischen Teams mit großen Leistungsunterschieden lohnen. 

Was verbirgt sich hinter dem Terminus der Handicapwetten?  

Infos zum Startbild: Wetten auf Handballspiele haben aktuell Hochkonjunktur und mit ein bisschen Glück lohnt sich für Wettfreunde das Ganze auch finanziell. Bildquelle: theri93 / pixabay.com

6 Spieltage ist die neue Saison in der spusu LIGA und der spusu Challenge erst alt. Für alle, die in diesem Jahr mehr wollen, als nur mit ihrem Lieblingsclub mitzufiebern, bleibt somit noch genug Zeit, sich mit den immer populärer werdenden Handballwetten näher auseinanderzusetzen. 

Diese bieten den Vorteil, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, denn wer ohnehin schon regelmäßig Handball schaut, bringt beste Voraussetzungen dafür mit, bei Sportwetten erfolgreich zu sein. 

Wie es ebenso bei anderen Sportarten der Fall ist, gibt es auch beim Handball inzwischen weit mehr Wettmöglichkeiten und -arten, als die klassische Wette auf den Sieg eines Teams. Ein Beispiel dafür ist die Handicapwette, vor der immer noch etliche Einsteiger im Wettsegment aus Unwissenheit Abstand nehmen. 

Zu Unrecht, denn im Netz lassen sich zum Terminus der Handicapwetten zum Einstieg perfekt geeignete Erklärungen finden. Demnach geht die Bezeichnung darauf zurück, dass ein Team zu Beginn des Spiels ein Handicap erhält. Dieses resultiert daraus, dass dem anderen Verein ein fiktiver Vorsprung an Toren gewährt wird. Je nach Sportart und Wettanbieter fällt dieser unterschiedlich hoch aus – gängig im Handball sind ca. 2 bis 10 Tore Differenz. 

Wie funktionieren Handicapwetten auf Spiele der spusu LIGA? 

Ausgangspunkt des Angebotes von Handicapwetten im Handball ist die vom Wettanbieter individuell durchgeführte Bewertung der Spielstärke der einzelnen Teams. Kommt der Bookie zum Ergebnis, dass Mannschaft A Favorit ist und Mannschaft B nur Außenseiter, kann der Tipper vor dem Spiel z.B. darauf setzen, dass Mannschaft A trotz eines fiktiven Rückstandes von 5 Toren gewinnt. Auch ein Handicap-Tipp auf Mannschaft B oder ein Unentschieden ist möglich. 

Wer nun also beispielsweise bei einem der Spiele der spusu LIGA am vergangenen Wochenende zwischen Bregenz Handball und HSG Remus Bärnbach/Köflach, das 24:29 endete, eine Handicapwette von 4:0 auf Team 2 abgeschlossen hat, hätte somit aufgrund des fiktiven Gesamtergebnisses von 28:29 gewonnen. 

Neben der soeben erörterten Variante der europäischen Handicapwetten gibt es auch noch das asiatische Handicap. Dieses hat jedoch für Handballwetten keine Relevanz. 

Worin liegen die praktischen Vorteile von Handicapwetten? 

Taschenrechner auf Tisch c Bru nO pixabay
Wettquoten werden mathematisch von Experten errechnet und auch der Abgabe erfolgreicher Tipps liegen rechnerische Überlegungen zugrunde. Bildquelle: Bru-nO / pixabay.com

Für den Sportwetter ergeben sich durch den Abschluss von Handicapwetten diverse Vorteile. Grundsätzlich wird durch die Zuweisung eines Handicaps eine Annäherung der unterschiedlichen Wettquoten erreicht. Denn die Handicapwette basiert auf der Überlegung, dass in einem Spiel zwischen einem klaren Favoriten und einem eher schwachen Team die Quote einer Siegwette auf die bessere Mannschaft nicht gewinnbringend wäre. 

Häufig liegen bei derartigen Konstellationen in Bezug auf die Spielstärke Quoten von beispielsweise 1,1 oder 1,2 auf den Favoriten vor, sodass Wetter bei einem Einsatz von 20 Euro lediglich 22 bzw. 24 Euro herausbekommen und damit 2 bzw. 4 Euro Gewinn machen würden. 


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