Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewinnt das Rückspiel im EHF-Cups zuhause gegen HC Achilles Bocholt zwar mit 25:22 (12:10), scheidet aber mit einem Gesamtscore von 47:48 ganz bitter aus dem Europacup aus.

Nach der 22:26 Niederlage in Belgien müssen die Glorreichen Sieben einen 4-Tore Rückstand aufholen und starten sehr konzentriert in die Partie. Nach dem 0:1 der Belgier stellen Kapitän Jelinek und Julian Ranftl auf 2:1 für die Hausherren. In der Anfangsphase zeigt sich vor allem das Wiener Angriffsspiel sehr flüssig und so trifft Gudmundur Helgason nach neun Minuten zum 5:5 und Willi Jelinek legt gleich mit der erneuten Führung nach. Die Mannschaft von Roland Marouschek legt immer wieder vor und kann in der 19.Minute erstmals durch Jelinek auf plus 2 stellen. Die Belgier lassen sich aber nicht abschütteln, gleichen drei Minuten später zum 9:9 aus und so bleibt die Partie weiter ausgeglichen. Bis

zur Pause erkämpft sich WESTWIEN ein ums andere Mal in der Deckung den Ball, kann den Vorsprung wieder ein bisschen ausbauen und geht mit einer 12:10 Führung in die Halbzeit. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs machen die Westwiener dort weiter wo sie aufgehört haben und Philip Schuster kann auf 13:10 stellen. Die Deckung der Glorreichen Sieben steht weiter sehr stabil und auch im Angriff finden sie immer besser die Lücken - Gudmundur Helgason trifft nach 40 Minuten zum 16:13. Bocholt lässt die Westwiener aber nicht davonziehen, kommt in Überzahl wieder heran und kann in der 45. Minute sogar mit 17:18 in Führung gehen. WESTWIEN kämpft beherzt weiter, geht 8 Minuten vor dem

Ende abermals durch Helgason mit 21:20 in Front und es ist wieder der Isländer, der kurz darauf auch zum 22:20 trifft. Drei Minuten vor dem Ende dann sogar das 24:21 durch einen Siebenmeter von Julian Pratschner. Die Westwiener legen noch einmal alles in die Waagschale, Helgason stellt auf 25:22 und WESTWIEN nimmt 20 Sekunden vor dem Ende noch das Time-Out, schafft es aber nicht mehr den entscheidenden Treffer zu erzielen um in die Verlängerung zu kommen. So gewinnen zwar die Westwiener mit 25:22, scheiden aber mit einem Tor Differenz aus dem Europacup aus. 

Philip Schuster: "Wir haben gewusst, dass wir nur mit einer sehr aggressiven Deckung und mit einem konsequenten Angriff diese 4 Tore aufholen können. Das haben wir über weite Strecken heute auch gezeigt und am Ende sogar die Chance gehabt dieses entscheidende Tor zu machen. Das ist jetzt  natürlich unglaublich bitter für uns mit einem Tor zu wenig auszuscheiden."

EHF-Cup 1. Qualifikationsrunde

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN - HC Achilles Bocholt 25:22 (12:10) Gesamtscore: 47:48

Werfer WW: Helgason (7), Jelinek (6), Ranftl (4), Schuster (3), Fuchs (2), Kofler S. (2), Pratschner (1)

Bester Werfer Bocholt:  Colman (5) 

Hinspiel: HC Achilles Bocholt -SG INSIGNIS WESTWIEN 22:26 (12:10)

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