Nach Richard Wöss und Petar Medic darf sich Sparkasse Schwaz Handball Tirol über einen weiteren Neuzugang freuen: Florian Deifl (28) kommt von Double-Gewinner UHK Krems und wird die Tiroler auf der Torhüterposition verstärken. Keeper Phillip Walski verlässt hingegen den Verein.

Torhüter Phillip Walski verlässt Sparkasse Schwaz Handball Tirol aus persönlichen Gründen – aufgrund seiner Ausbildung zieht es ihn zurück in den Osten der Republik. „Phillip ist ein junger Spieler mit Potenzial, den wir gerne behalten hätten. Doch persönliche Gründe haben bei ihm den Ausschlag für eine Veränderung gegeben, das müssen wir akzeptieren“, erläutert Handball-Tirol-Sportkoordinator Thomas Lintner. 

Dritter und letzter Neuzugang für Sparkasse Schwaz Handball Tirol ist nun auf der Torhüter-Position der 28-jährige Florian Deifl. Der Niederösterreicher kommt von Double-Gewinner Moser Medical UHK Krems und soll künftig gemeinsam mit dem Slowenen Jost Perovsek (ebenfalls Jahrgang 1990) ein starkes Keeper-Tandem bilden. In der Vorsaison fuhr Florian Deifl mit seinem vormaligen Jugendverein, bei dem er zuletzt auch als Trainer in der U11 tätig war, den ersten österreichischen Meistertitel seit 1977 ein – neben dem Sieg in der spusu LIGA gelang zudem auch der Triumph im ÖHB-Cup. Deifl, im Hauptberuf Geschichte- und Französisch-Lehrer, kann auf viel Erfahrung in der höchsten Spielklasse zurückblicken; in der vergangenen Spielzeit war er in Krems zusammen mit Michal Shejbal und Gregory Musel Teil eines Torhütertrios.

„Natürlich ist es gar nicht leicht, unmittelbar nach dem Double zu gehen; aber ich bin froh, meinen Heimatverein Krems mit zwei Titeln verlassen zu können. Noch dazu, da wir vor einem Jahr definitiv nicht damit gerechnet hatten“, so Florian Deifl. „Ich wollte die Chance nutzen und nochmals den Sprung zu einem anderen Verein wagen. Toll, dass das jetzt geklappt hat. Bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol ist auch sehr viel möglich, der Kader hat absolut Qualität. Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen, ich freue mich auf diese Aufgabe.“

Thomas Lintner: „Florian passt sehr gut in unser Teamgefüge, sowohl sportlich als vor allem auch menschlich. Mit Richard Wöss, Petar Medic und ihm haben wir heuer drei Spieler geholt, die unseren Kader optimal ergänzen, die mannschaftsdienlich und ehrgeizig sind. Florian und Jost werden ein starker Rückhalt für uns sein.“

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