Direkt nach Schlusspfiff des vierten Finalspiels vergangenen Dienstag verließ Krems-Coach Ibish Thaqi umgehend mit seiner Mannschaft die Harder Sporthalle am See. Nach diesen Vorkommnissen meldete sich Thaqi nun mittels offenem Brief zu Wort und entschudligt sich darin für sein Verhalten.

Der gesamte Brief von der Website des Moser Medical UHK Krems im Wortlaut:

Liebe Kremser & Harder Handballfamilie!

Das 4. Finalspiel um die Österreichische Handballmeisterschaft in Hard war mit Sicherheit das spannendste, intensivste und aufregendste Spiel meiner Trainerlaufbahn. Dabei wurden unheimliche und auch teils unbekannte Emotionen frei, die man – und vor allem ich - nicht einfach mit dem Schlusspfiff abschalten kann.

Aus diesem Grund möchte ich mich aufrichtig dafür entschuldigen, dass ich so schnell wie möglich mit meiner Mannschaft die Halle verlassen wollte. Mir war zu diesem Zeitpunkt einfach nicht klar, dass durch unseren verfrühten Abgang in die Kabine viele Personen vor den Kopf gestoßen wurden.

Mein unsportliches Verhalten tut mir aufrichtig leid und ich kann nur hoffen, dass das Harder Publikum, die Kremser Fans, die Harder Mannschaft und Funktionäre meine Entschuldigung annehmen können.

Besonders möchte ich mich bei unseren Freunden der Handball Specials entschuldigen. Die Freundschaft mit Ferdinand Armellini und seiner Mannschaft liegt uns besonders am Herzen. Dass ich durch meine emotionale Entscheidung auch sie gekränkt habe tut mir besonders leid. Als kleine Wiedergutmachung möchten wir sehr gerne die Handball Specials auch in der nächste Saison wieder nach Krems einladen und es wäre mir eine Ehre die Mannschaft auch zu coachen, wenn sie das möchte.

In diesem Sinn freue ich mich auf ein Wiedersehen und auf ein würdiges, spannendes und entscheidendes Finalspiel am Samstag in Krems. Möge nicht nur der Bessere gewinnen, sondern auch der von uns so geliebte Handballsport.

Liebe Grüße
Ibish Thaqi
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