Nach der bitteren Heimniederlage gegen den SC kelag Ferlach wartet auf den HC LINZ AG am kommenden Samstag das nächste schwere Spiel in der SportNMS Kleinmünchen. In der fünften Runde der spusu LIGA Qualifikationsrunde treffen die Stahlstädter auf Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Zwei Punkte sind dabei Pflicht, will man die Minichance auf das Viertelfinale weiter wahren.

Absolut überzeugt von einem Erfolg gegen die Silberstädter ist die neue sportliche Führung der Stahlstädter. Sowohl Slavko Krnjajac als auch Sportdirektor Uwe Schneider wollen bei ihrer Premiere auf der Bank unbedingt Punkte einfahren.

HC LINZ AG Chefcoach Slavko Krnjajac: „Wir sind absolut heiß und werden uns am Samstag zerreißen. Egal, wie der Tabellenstand auch sein mag, Schritt für Schritt werden wir uns auf die Erfolgsspur zurückkämpfen!“

Auch in der Mannschaft ist der Blick nach vorne gerichtet. HC LINZ AG Kapitän Dominik Ascherbauer: „Jetzt ist nach den Turbulenzen gottseidank wieder Ruhe eingekehrt. Wir sind als Mannschaft voll zusammengerückt, schauen nicht nach hinten und sind absolut auf die kommenden Spiele fokussiert!“

Mit der Unterstützung der fantastischen Linzer Fans wollen die Stahlstädter in der Heimhalle zwei Punkte erkämpfen und die Viertelfinalchance wahren.

Handball Tirol will in Linz nachlegen
Dem ersten Sieg in der spusu LIGA Qualirunde soll nun am fünften Spieltag der zweite folgen: Sparkasse Schwaz Handball Tirol gastiert am Samstag (Anpfiff 19.00 Uhr) beim Tabellenletzten HC LINZ AG.

Der wichtige Heimsieg gegen die Union JURI Leoben am vergangenen Samstag hat Sparkasse Schwaz Handball Tirol so richtig gutgetan – nach den zwei Niederlagen zum Start der Qualirunde in der spusu LIGA hat man nun in die Spur gefunden, durch den ersten Playoff-Erfolg vergrößerten die Tiroler den Abstand zu den Rängen vier und fünf, welche es auf dem Weg ins Viertelfinale unbedingt zu umgehen gilt.

„Es war gegen Leoben auch noch nicht alles perfekt, aber eine klare Verbesserung gegenüber den beiden Partien zuvor erkennbar. Wir haben den Kampf in diesem engen Match angenommen, uns auch von der anfänglich sehr guten Phase Leobens bzw. kurz vor dem Ende vom Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen lassen“, so HT-Trainer Frank Bergemann. „Wir hatten Lösungen parat, um dieses Spiel zu gewinnen, waren in der Deckung wieder etwas konsequenter als zuletzt. Daraus sollten wir nun Schwung mitnehmen.“

Diesen Schwung wird es am Samstag beim schwierigen Gastspiel in Linz brauchen. Auf dem Papier scheint die Sache klar zu sein, bilden die Oberösterreicher doch das schon relativ abgeschlagene Schlusslicht der Tabelle – diese Hypothek haben sie aus der Hauptrunde mitgenommen, in der die junge Mannschaft viel Lehrgeld zahlen musste. Für die Qualirunde hat sich der HC LINZ AG allerdings mit Aufbaubomber Srdjan Predragovic, dem Kroaten Ante Grbavac und dem reaktivierten Klemens Kainmüller verstärkt, um dem Abstieg zu entgehen. Zum Playoff-Auftakt gab es einen Kantersieg über Leoben, danach jedoch zwei Niederlagen – und den Rücktritt von Coach Zoltan Cordas. Der vormalige Co-Trainer Slavko Krnjajac sowie Urgestein und Sportdirektor Uwe Schneider haben nun das Traineramt übernommen, zumindest bis zum Saisonfinale. Bewegte Zeiten in Linz – die den angeschlagenen Kontrahenten wohl umso gefährlicher für Sparkasse Schwaz Handball Tirol machen.

HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Sa., 02. März 2019, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
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