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Die FIVERS² mussten in dieser Woche die laut ÖHB-Regulativ notwendige Kaderkürzung vollziehen: Lukas Gangel (1998) und Leander Brenneis (1996) stehen in der spusu CHALLENGE nun nicht mehr zur Verfügung. Gegen den UHC Tulln muss sich somit der nochmals jüngere FIVERS-Kader bewähren. Ziel für die verbleibenden Saison-Spiele: So viele Siege in der Rückrunde, wie möglich.

Derzeit befindet sich der UHC Tulln am Tabellenende, hätte somit in der Relegation gegen den Abstieg im Best-of-3 nur ein Heimspiel. Tulln-Ikone Jörg Sibral wurde zuletzt als Trainer abgelöst, statt ihm soll nun Günter Grafelmann die Mannschaft bis zum Ende der Saison betreuen. Der Deutsche ist ein ehemaliger Bundesligaspieler und hat auch bereits Erfahrung als Spielertrainer gesammelt. Zusätzlich dazu läuft nun auch Patrick Gasperov für die Tullner auf, er wurde nun wie schon vorher der Ungar László Kovács als Verstärkung geholt. Im letzten Spiel gegen WAT Atzgersdorf zeigten diese Maßnahmen Wirkung, holte man daheim ein 29:29 und damit den ersten Punkt. Geht es nach den Tullnern, dann sollen am Samstag in der Sporthalle Margareten gegen die nochmals verjüngten FIVERS die nächsten Punkte folgen.

Auch mit reduziertem Kader wollen die FIVERS² natürlich zeigen, was sie drauf haben. Nach nun deutlicher Qualifikation für die nächste Saison in der spusu CHALLENGE sind die Zeichen schon auf Vorbereitung auf die Saison 2020/21 gestellt. Somit ist in den nächsten Wochen mit vielen jungen Spielern zu rechnen, die sich positiv für die Kaderplanung in Position bringen wollen. Dass dabei so viele Punkte wie möglich geholt werden sollen, versteht sich von selbst. Die Saison ohne Niederlage in der Playoff-Phase abzuschließen, wäre ein toller Erfolg. Man kann also gespannt darauf sein, wie sich die FIVERS-Youngsters in den nächsten Wochen zeigen werden.

Sandra Zapletal (Trainerin HC FIVERS WAT Margareten II): „Für uns ist das Spiel gegen den UHC Tulln so etwas wie eine Standortbestimmung. Die Niederösterreicher haben nochmals nachgerüstet, wollen sich natürlich vor den Falken aus St. Pölten die bessere Position für die Relegation holen. Dass wir auch ohne unsere eigentliche Stammformation stark spielen können, mussten wir heuer schon sehr oft beweisen. Für mein wieder jüngeres Team bietet sich gegen sicher ehrgeizig auftretende Tullner eine gute Möglichkeit zu zeigen, dass wir eine super Truppe sind, die immer Vollgas für den Sieg geht.“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Union Handball Club Tulln
Sa., 07. März 2020, 19:00 Uhr
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