(c) Semlitsch
Unglaublich abgebrüht zeigte sich der UHC Hollabrunn beim HC Bruck. Über 60 Minuten lang waren die Gäste aus dem Weinviertel tonangebend und gewinnen hochverdient mit 23:29 in der Steiermark.

Zu stark erwiesen sich die Niederösterreicher an diesem Abend und feierten schließlich einen deutlichen Start-Ziel-Sieg. Zwar konnte Bruck bis zur Pause den Rückstand in Grenzen halten, nach dem Seitenwechsel setzte Hollabrunn allerdings noch eines drauf und ging schließlich als verdienter Sieger vom Parkett.

Zu viele Fehler in der Offensive, oft zu wenig konzentriert im Abschluss – das darf man sich gegen Hollabrunn nicht erlauben. Zudem hatten auch die Brucker Torhüter (Leo Nikolic begann, musste später Luka Marinovic Platz machen) nicht ihren besten Tag: Somit war gegen die überlegenen Gäste nichts zu holen. Was Trainer Pedro Alvarez auch probierte (offensivere Deckung, später Manndeckung gegen Kristof Gal): Die Gäste erwiesen sich als die abgebrühtere Mannschaft!

Wenig Schuld an der Niederlage traf Milan Gostovic: Wie schon gegen Leoben bester Werfer bei Bruck, erneut zum besten Spieler seines Teams gewählt: „Das wäre schön gewesen, wenn wir gewonnen hätten,“ meinte Gostovic nach dem Spiel, „so hilft es leider wenig...“ Seine Analyse: „Hollabrunn war heute einfach zu stark, die führen nicht umsonst die Tabelle an!“

Ähnlich sah es Bruck-Obmann Karl-Heinz Weiland: „So viele Fehler darfst du dir gegen Hollabrunn einfach nicht erlauben, das wird von so einer Mannschaft gnadenlos bestraft.“ „Wir haben eben eine junge Truppe,“ fügt Bruck-Trainer Alvarez hinzu. „Außerdem schmerzt natürlich nach wie vor das Fehlen von Marko Tanaskovic! Aber wir schauen nach vorne, müssen eben noch viel lernen...“

HC Bruck vs. UHC Hollabrunn 23:29 (11:13)
Sa., 22. Februar 2020, 19:00 Uhr
Werfer HC Bruck: Milan Gostovic (7), Martin Breg (4), Luca Plassnig (4), Bruno Levak (3), Paul Offner (1), Alex Fritz (1), Florian Spendier (1), Thomas Wulz (1), Nikola Aljetic (1)
Werfer UHC Hollabrunn: Kristof Gal (7), Goran Vuksa (6), Franz Fidesser (3), Igor Vuckovic (3), Patrick Prokop (3), Anze Kljajic (3), Sebastian Burger (2), Alen Markovic (2)
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