(c) Fivers Handball
Als Vorspiel zur spusu LIGA-Partie FIVERS gegen SC kelag Ferlach trafen die jüngeren FIVERS auf die Union Sparkasse Korneuburg. Die Hoffnungen der Niederösterreicher auf die Minichance zum Oberen Playoff wurden bereits in den ersten 30 Minuten zerstört: Die FIVERS zeigten starken Powerhandball, gingen mit 21:12 in die Pause. Danach konnte Korneuburg nur mehr Ergebniskosmektik betreiben.

Die Niederösterreicher brauchten beide Punkte gegen die FIVERS, damit sie noch eine theoretische Chance auf das Obere Playoff der spusu CHALLENGE haben. Vor dem Anpfiff gegen die FIVERS betrug der Abstand der Niederösterreicher jeweils drei Punkte auf den roomz hotels Vöslauer HC und den HC Bruck. Beide Teams haben aber im noch ausstehenden letzten Spiel mit den Falken aus Sankt Pölten und dem WAT Atzgersdorf lösbare Aufgaben vor sich. Für die FIVERS wiederum ging es nach mehreren knappen Minus-1-Niederlagen nur mehr um das Aufbessern des Punktekontos für das Frühjahr. Aber auch hier wäre ein Sieg gegen Korneuburg natürlich wünschenswert: Würde man doch dadurch den Rückstand auf die Niederösterreicher im für sie wahrscheinlichen Unteren Playoff auf lediglich einen Zähler (nach Punkteteilung) reduzieren. Dementsprechend motiviert gingen beide Teams ins Spiel.

Die jungen Margaretner starten gut ins Spiel. Korneuburg kann zwar mit 1:0 in Führung gehen, dann läuft aber aufgrund einer starken Deckungsleistung und Effizienz im Angriff der FIVERS für die Niederösterreicher wenig. Schon nach sechs Spielminuten nimmt Luzyanin beim Stand von 3:1 für die FIVERS das erste Timeout der Gäste. Am Spielverlauf ändert sich zunächst wenig: Drei Minuten später führen die Margaretner mit 6:1. Es dauert bis zur 11. Minute, ehe Kasagranda mit seinem zweiten Treffer per 7-Meter auf 2:6 aus Sicht von Korneuburg stellt. Wie stark heute die FIVERS in den ersten Spielminuten agieren, zeigt schon das Faktum des zweiten Korneuburger Timeouts: Nach 17:30 Minuten sucht Luzyanin die notwendige Unterbrechung, auf der Anzeigetafel steht ein sattes 12:3 für die Margaretner.

Und wie die sprichwörtliche "Faust aufs Aug" in den Korneuburger Bemühungen, stellen die FIVERS 30 Sekunden danach auf 13:3. Korneuburg kommt überhaupt nicht mit der Deckung der Margaretner zurecht, zeigt sich extrem verunsichert. Zusätzlich zeigt sich Florian Haag im Margaretner Tor in bester Laune, kommt in den ersten 30 Minuten auf eine Percentage von 47 Prozent gehaltener Bälle. Nach zwanzig Minuten steht es 14:4, dann erfangen sich die Korneuburger einigermaßen, was aber nichts am klaren Stand von 17:8 nach 25 Minuten ändert. In die Pause geht es mit dem Stand von 21:12, Sandra Zapletal kann mit fast 30 Minuten Powerhandball ihrer jungen Truppe zufrieden sein.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischen die Gäste aus Korneuburg. Nach etwas über sechs Minuten Spielzeit konnte auf 16:23 verkürzt werden, zudem geniesst man für knapp eine Minute eine doppelte Überzahl. Das bringt nicht viel: Zum einen muss während dieses Vorteils auch ein Korneuburger raus, zum anderen agieren die FIVERS recht souverän und führen nach 40 Minuten wieder mit 26:17. In dieser Tonart geht es weiter: Korneuburg kann sich nicht heran arbeiten, die FIVERS führen in der 45. Minute mit 30:20, in der 50. Minute mit 32:24. Fünf Minuten vor dem Ende führen die Gastgeber mit 35:27, der ersehnte Heimsieg wird von niemand mehr in Frage gestellt. Er ist einer ganz starken ersten Spielhälfte zu verdanken, Korneuburg schafft in den zweiten 30 Minuten lediglich noch Ergebniskosmetik. Das Endergebnis von 35:29 ist hochgerecht, die FIVERS rücken damit zu ihren Gegnern im Unteren Playoff und damit zu Union Sparkasse Korneuburg und WAT Atzgersdorf auf. Gegenüber dem UHC Tulln und Sportunion Die Falken Bachner Bau St. Pölten hat man einen leichten Respektabstand aufgebaut. Nächsten Samstag geht es für die FIVERS noch zum abschließenden Spiel des Grunddurchgangs auswärts zum UHC Hollabrunn, der derzeit von der Tabellenspitze lacht.

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Union Sparkasse Korneuburg 35:29 (21:12)
So., 15. Dezember 2019, 15:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: Marc-Andre Haunold (6), Lukas Gangel (5), Fabio Schuh (4), Fabian Glätzl (4), Philipp Gangel (3), Lukas Nikolic (3), Christian Saric (2), Leander Brenneis (2), Mathias Rieger (2), Florian Haag (1), Jakob Schrattenecker (1), Florentin Dvorak (1), Marijan Rojnica (1)
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Mathias Weinhappl (8), Anton Kasagranda (5), Christoph Litschauer (4), Julian Schafler (4), Sebastian Bachofner (3), Juraj Stepanovsky (2), Florian Hirschegger (1). Lukas Holzer (1), Andreas Bachofner (1)
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