(c) FIVERS Handball
Nach zwei Auswärtssiegen in Folge empfangen die FIVERS WAT Margareten in der spusu CHALLENGE den ATV Auto Pichler Trofaiach. Die Steirer gehen mit bisher zwei Siegen und zwei Unentschieden als Favorit in die Begegnung mit den jungen Wienern. Die FIVERS werden wohl eine ganz starke Leistung brauchen, um im Sonntagsspiel als Sieger vom Platz zu gehen.

Der ATV Auto Pichler Trofaiach kann auf einige routinierte Asse vertrauen. Allen voran steht im Tor mit Zsolt Varga (34,5 Jahre) ein sehr starker ungarischer Torwart, der mit seiner Routine des öfteren den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht. Auf der Spielmacherposition findet sich mit dem Kroaten Mario Maretic (35,5 Jahre) nach wie vor einer der stärksten Legionäre der spusu CHALLENGE, unterstützt wird er durch Anes Becic (BIH – 26,5 Jahre) und Lubimir Jadron (SVK – 26 Jahre) gleich durch zwei weitere Legionäre. Routine trifft mit einem Durchschnittsalter von 26,5 Jahren auch auf den Rest des Kaders zu: Spielerpersönlichkeiten wie die Brüder Thomas und Florian Illmayer, Thomas Tremmel (bislang mit 31 Toren Topscorer) oder Patrick Pirolt können mit ganz viel Erfahrung aufwarten. Mit anderen Worten: Wenn Trofaiach gestützt auf eine starke Torhüter- und Deckungsleistung ins Rollen kommt, dann wird es heuer für jeden Gegner schwer. Das musste auch der HC Bruck bei der 28:26-Niederlage zur Kenntnis nehmen, über den Vöslauer HC ist man hinweggebraust (42:29). Gegen Hollabrunn spielte man auswärts unentschieden, gegen Leoben hat erst in den allerletzten Spielminuten verloren.

Das durchschnittlich 19,5 Jahre junge FIVERS-Team konnte zuletzt zwei Auswärtssiege für sich verbuchen, will am Sonntag natürlich auch in der Heimhalle erstmals Punkte holen. Das Rezept dazu wird vor allem auch im kompromisslosen Einsatz und hohem Tempo über 60 Minuten zu finden sein. Die in St. Pölten gezeigte Deckungsleistung wird es auch gegen die starke Einseraufbaureihe von Trofaiach brauchen, die Effizienz gegenüber dem starken Zsolt Varga beim Torwurf natürlich auch. Wie das in etwa geht, zeigte ausgerechnet Lokalrivale WAT Atzgersdorf: Die Wiener konnten gegen die Steirer mit unbändigem Einsatz einen 37:29-Heimsieg verbuchen. Tulln erarbeitete sich zuletzt in der Steiermark ein 30:30 – Unentschieden. Die jungen Margaretner müssen im Spiel gegen Trofaiach nach wie vor auf Fabio Schuh und Luis Stummer verzichten. Die Erinnerung an das letzte Jahr und Trofaiach sollte die positiven Emotionen der FIVERS übrigens befeuern: Da konnten im Herbst zwei Siege eingefahren werden, der letzte in der Heimhalle kurz vor Weihnachten war übrigens gleichzusetzen mit dem Erreichen des Saisonziels. Und das lautete im Vorjahr wie auch heuer: Klassenerhalt, am besten durch die Qualifikation für das obere Playoff. Der Weg dorthin wird heuer weitaus schwerer sein, es zeichnet sich bereits jetzt ein dichtes Gerangel um die Mitte der Tabelle ab.

Sandra Zapletal (Trainerin HC FIVERS WAT Margareten II): „Trofaiach wird für uns zum wichtigen Prüfstein. Wenn wir den Anschluss zur Tabellenmitte halten wollen, müssen wir punkten. Die Steirer konnten bisher durchaus überraschen, haben mit dem HC Bruck den Aufstiegskandidaten Nr. 1 geschlagen, Vöslau abgeschossen, in Hollabrunn einen Punkt geholt und gegen Leoben unglücklich verloren. Schon alleine diese Fakten sind für uns Hinweise genug: Wir sind derzeit maximal ein junger Herausforderer gegen eine routinierte Mannschaft. Als dieser Herausforderer müssen wir in diesem Spiel auch auftreten. Dafür braucht es von uns eine starke Teamleistung, Energie und positive Emotion für 60 Minuten. ich hoffe sehr, dass uns an unserem Sonntagstermin auch einige Zuschauer in der Halle dabei unterstützen.“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. ATV Auto Pichler Trofaiach
So., 6. Oktober 2019, 18:00 Uhr
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