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Nach der knappen Auswärtsniederlage gegen den LIGA-Absteiger Union JURI Leoben wartet auf die FIVERS WAT Margareten der nächste Steirer-Kracher in der spusu Challenge: Mit dem HC Bruck kommt ein umfassend verstärkter Titelkandidat in die Sporthalle Margareten.

Marko Tanaskovic, Nikola Aljetic und Florian Spendier sind als Spieler dazugekommen, Ex-HIB-Graz-Trainer Pedro Alvarez ebenso. Mit ohnehin vorhandenen starken Spielern wie Martin Breg oder den Youngsters Dorian Plank und Paul Offner zählen die Brucker somit neben dem UHC Erstebank Hollabrunn zu den engsten Titelanwärtern für die Saison 2019/20. Die FIVERS werden sich somit gegenüber dem Leoben-Spiel gehörig steigern müssen, um Tanaskovic & Co. fordern zu können.

Und genau das haben die FIVERS bei ihrer Heimpremiere natürlich vor. Das Leobenspiel war dabei vor allem eines: lehrreich. Die Margaretner konnten den LIGA-Absteiger extrem fordern, hätten in der Steiermark auch gleich einmal eine erste Überraschung liefern können und den einen oder gar zweiten Punkt mit nach Hause nehmen können. Hätt i, war i – tät i – ein Denkspiel, mit dem man sich in der Handballcity Margareten nicht zufrieden geben will. Sehr selbstkritisch ging man mit der gezeigten Leistung um: Die Defense in entscheidenden Momenten bei spielunterbrechenden Fouls zu lasch, in der Offense einige Sitzer ausgelassen und zu viele technische Fehler. Am Ende zu wenig, um wirklich zu überzeugen, wenngleich es sich beim Auftakt in Leoben genaugenommen erst um das zweite Spiel der neuformierten FIVERS gehandelt hat (alle Trainingsspiele inklusive).

Tanaskovic, Offner, Breg und Aljetic lieferten bei ihrem Meisterschaftsauftakt 19 der erzielten 28 Tore, womit gleich einmal ein gewisses Augenmerk auf jene Spieler gelegt ist, die es am Samstag einzubremsen gilt. Pedro Alvarez gibt sich selbstbewusst: „Die jungen FIVERS spielen einen ähnlichen Stil wie das erste FIVERS-Team. Wir bereiten uns im Training gezielt vor, wollen in Margareten erfolgreich sein. Zusätzlich ist der gesamte Kader zu 100% fit.“

Keine leichte Aufgabe für das Team von Sandra Zapletal, wenngleich die Stärke der Brucker ohnehin bekannt ist: „Aus dem Leobenspiel haben wir einiges gelernt. Ich habe bereits vor Saisonbeginn gesagt, dass wir jetzt einmal von Spiel zu Spiel besser zusammenfinden müssen, stärker werden müssen. Gegen Bruck haben wir die Chance, dass gleich einmal zu zeigen. Dass wir eine Extraleistung brauchen, um zu punkten, ist klar. Aber warum sollen wir die nicht gegen den Titelanwärter liefern?“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. HC Bruck
Sa., 07. September 2019, 19:00 Uhr
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