(c) Fivers Handball

Schlag auf Schlag geht es in der spusu CHALLENGE Meisterschaft: Nach dem am Ende klaren Heimsieg gegen Union Sparkasse Korneuburg bekommen es Sandra Zapletal’s Youngsters mit dem UHC Erste Bank Hollabrunn zu tun.

Wie viele andere Teams in der spusu LIGA & CHALLENGE setzt auch der UHC Erste Bank Hollabrunn auf routinierte Legionäre, die für Stabilität sorgen sollen. Mit Alen Markovic (19 Tore), Kristof Gal (28 Tore) und Anze Kljajic (32 Tore) bieten die Niederösterreicher drei Arrivierte auf, der Kroate Goran Vuksa als mächtiger Kreisspieler (28 Tore) ist „Handballösterreicher“ und zählt in der Legionärsstatistik gar nicht dazu. Das Legionärstrio sorgte bislang für rund ein Drittel der Hollabrunner Treffer, wurde diese Saison von der starken Flügelzange Oliver Graninger (33 Tore) und Sebastian Burger (43 Tore) in der Scorerliste sogar übertroffen.

Mit ein Grund dafür sind regelmäßig starke Torhüterleistungen von Thomas Spörk und daraus resultierende schnelle Konter. Die Niederösterreicher zeigten bis vor kurzem solide, ambitionierte Leistungen, für die nicht zuletzt Ex-FIVER Ivo Belas auf der Trainerbank auch mit verantwortlich war. Lediglich in den letzten beiden Spielen in Korneuburg (30:30) und in Sankt Pölten (Niederlage mit 30:26) musste man Federn lassen. Auswärts gegen Tabellenführer Bärnbach/Köflach gab es ebenfalls eine 25:22-Niederlage.

Nach mehreren unglücklichen Minus-1-Niederlagen gegen Topteams wie Kärnten, Bärnbach/Köflach und Bruck zeigten die durchschnittlich 19 Jahre jungen Margaretner zuletzt gegen Trofaiach und Korneuburg durchaus starke, solide Teamleistungen und gingen deshalb als verdiente Sieger vom Feld. Diese Konsolidierung war auch dringend notwendig, der Blick auf die Tabelle zeigt eindrucksvoll wie eng heuer praktisch alle Teams beieinander liegen.

Nach dem Heimsieg gegen Korneuburg befinden sich die FIVERS auf dem heiß ersehnten fünften Tabellenplatz, der bis zum Ende des Grunddurchgangs halten soll und damit wie im Vorjahr schon sehr früh den Liga-Erhalt sichern würde. Absurd: Die FIVERS sind die Tormaschine der spusu CHALLENGE, mussten aber gleichzeitig auch fast die meisten Gegentreffer hinnehmen. Wären nur zwei der drei Minus-1-Niederlagen gegen Bärnbach/Köflach, Kärnten oder Bruck in einen Heimsieg geendet, dann wäre man ganz vorne in der Tabelle zu finden. „Hätt i, war i, tät i“ ist im Spitzensport wie überall anderswo ein sinnloses Spiel. Die Antwort darauf lieferten die Margaretner in den letzten beiden Spielen: Mehr Tore schießen als die Gegner, hinten weniger zulassen und sich als Team, das jedes andere Team der Liga schlagen kann, füreinander den buchstäblichen „Ar…“ aufreißen. Die beiden Siege zuletzt sind vor allem auch aufgrund einer starken Mannschaftsleistung entstanden. Gegen vermeintlich angeschlagene und deshalb besonders gefährliche Hollabrunner soll dabei der nächste Schritt gemacht werden, eine alles andere als einfache Aufgabe.

Sandra Zapletal (Trainer HC FIVERS WAT Margareten II): „Wir konnten jetzt in zwei Spielen hintereinander gegen Trofaiach und Korneuburg unser Leistungspotenzial steigern und sind deshalb als verdiente Sieger vom Feld gegangen. Gegen Hollabrunn müssen wir nochmals mehr zeigen, als Team alles aus uns rausholen, was wir derzeit haben. Die Niederösterreicher werden nach der unerwarteten Niederlage gegen Sankt Pölten heiß sein, brauchen die Punkte genauso wie wir. Egal: Wir wollen den nächsten Schritt machen!“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. UHC Erste Bank Hollabrunn
Sa., 3. November 2018, 15:45 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

© spusu LIGA | spusu CHALLENGE 2018
fbgplus twitter youtubeinstagramrss