Bereits am Dienstag trifft SC kelag Ferlach auf den Moser  Medical UHK Krems. Für die Mannschaft von Trainer Ivan Vajdl das nächste Heimspiel. Die Niederösterreicher sind ausgezeichnet in die spusu HLA Saison gestartet und liegen aktuell auf Rang 2 in der Tabelle.

Trotzdem möchte der SC kelag Ferlach endlich den ersten Sieg einfahren. Dafür werden sich Deckung und Torhüter aber gewaltig steigern müssen. Speziell Jakob Jochmann und Fabian Posch präsentieren sich seit Wochen in Topform. Diese beiden drücken im Moment dem Spiel des UHK Krems ihren Stempel auf. Darauf wird die Deckung aufpassen müssen.

Selbst gilt es technische Fehler zu vermeiden. Im Vorjahr konnte der SC kelag Ferlach beide Spiele knapp für sich entscheiden. Kapitän Dean Pomorisac: „Wir müssen das Spiel gegen Bruck abhacken und uns auf Krems konzentrieren. Wenn wir unsere Fehlerquote minimieren, haben wir eine echte Chance. Und wir wollen unseren Fans endlich den ersten Sieg schenken."

Die Taktik wird sein, aus einer guten Deckung in die erste und zweite Welle zu kommen. Dadurch hofft man auf leichte Tore. Denn im Moment tut sich der SC kelag Ferlach gegen eine stehende Deckung extrem schwer.

Verzichten muss der Gastgeber weiterhin auf Janez Gams und Nemanja Malovic.

6. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. Moser Medical UHK Krems
Dienstag, 3. Oktober 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Die Formkurve zeigt nach oben, auch der jüngsten Niederlage gegen den regierenden Meister ALPLA HC Hard konnte der HC LINZ AG durchaus Positives abgewinnen. Sehr guter Kampf, über den gesamten Spielverlauf auf Schlagdistanz zum Favoriten. Ohne die Fehlerhäufungen in der ersten Hälfte wäre da sicher noch mehr drinnen gewesen. Den ersten Punkt fuhr auch der HC Bruck auswärts beim SC kelag Ferlach ein. Mit dem 30:30 schrieben die Steirer in der 5. Runde endlich an, der erste volle Erfolg steht aber noch aus.

Die Spiele sind abgehakt, der Fokus liegt auf der nächsten Herausforderung. HC LINZ AG Chefcoach Manuel Gierlinger hat den HC Bruck eingehend analysiert und blickt den nächsten Begegnungen optimistisch entgegen: „Unsere Marschroute ist klar! Wir wollen am Ende der Woche mit sechs Punkten dastehen. Einfach wird das sicher nicht, für uns gibt es in der Liga keine „leichten“ Gegner. Dementsprechend fokussiert und konzentriert müssen wir in Bruck zur Sache gehen. Die Steirer haben gerade auswärts ihren ersten Punkt geholt und wollen natürlich auch zu Hause anschreiben. Neben Martin Breg müssen wir vor allem die Legionäre Lucijan Fizuleto und Denis Tot in den Griff bekommen. Natürlich liegt der Schlüssel zum Erfolg in einer stabilen Deckung und einem dynamischen Spiel. Wir orientieren uns nach oben und wollen unserer Favoritenrolle auf jeden Fall gerecht werden.“

Bei den Stahlstädtern ist Kapitän Stefan Lehner weiterhin fraglich. Dafür steht Dominik Ascherbauer vor einem Comeback. Der Linzer Flügelspieler hat nach seiner Blinddarmoperation wieder voll trainiert und möchte in Bruck natürlich unbedingt mit dabei sein

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: „Der Punkt in Ferlach hat uns natürlich Auftrieb gegeben. Gegen Linz gilt es jetzt zuhause diese Leistung zu bestätigen. Gelingt uns das, können wir wieder Punkte holen.“

Bis auf Matthias Kern, der noch bis Februar ausfallen wird, kann HC Bruck-Trainer Günther Schöberl auf den gesamten Kader zurückgreifen.

6. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC Bruck vs. HC LINZ AG
Dienstag, 3. Oktober 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
„Durch digitale Medien und zusätzliche Ausgabekanäle hat sich der Markt in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Zusätzlich haben sich Rechtehalter selbst zu Medien entwickelt. Was bedeutet das für die etablierten Medien in den nächsten Jahren?“

LAOLA1/Sportradar Head of global advertising and sponsorship sales Dominik Beier als Speaker im Rahmen der Podiumsdiskussion beim spusu HLA BRANCHENTREFF präsentiert von KÜHNE + NAGEL 2017.
Thema: Über- und Einblicke zu Trends und den rasanten Entwicklungen am Sportmedien-Rechte Markt. Wo können wir als begeisterte Sportkonsumenten unsere Lieblingssportarten in Zukunft mit verfolgen? Inkl. kleiner Exkurs Handball international und AUT.

Nach seinem bilingualen Studium der Unternehmensführung an der FH Wien, sammelte Dominik Beier wertvolle Erfahrung bei SPORTFIVE (=Lagardere Sports) in Deutschland, Europas größtem Marketingrechtevermarkter. Vor fünf Jahren ging es zurück nach Österreich zur sportsman media holding, wo er den Aufbau des Sponsoring-Geschäfts in Österreich verantwortete. Vier Jahre lang war er dabei auch Assistent von LAOLA1 Geschäftsführer, Rainer Geier, und übernahm schlussendlich die Gesamtverantwortung für alle Vermarktungsaktivitäten. Nach der Übernahme der sportsman media holding durch Sportradar, verantwortet er heute als Head of global advertising and sponsorship sales alle Vermarktungsaktivitäten in diesen Bereichen der Sportradar Gruppe

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EINLADUNG spusu HLA BRANCHENTREFF präsentiert von KÜHNE + NAGEL 2017 

Die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA lädt gemeinsam mit KÜHNE + NAGEL zum BRANCHENTREFF am 25. Oktober 2017 in das JUFA Hotel Wien City!
Eine Kommunikations- und Netzwerkplattform für Sport, Wirtschaft, Medien, Vereine & Interessierte, die bereits zum zweiten Mal stattfindet.
Neben der Keynote des neuen HLA Hauptsponsors spusu, vorgetragen von CEO Franz Pichler, stehen eine Podiumsdiskussion mit honorigen Gästen und spannenden Einblicken in den aktuellen sowie zukünftigen Sport-Rechte-Markt, gemeinsames und sportliches Netzwerken im familiären Ambiente des JUFA Hotels Wien am Programm.

Programm
16:30 Empfang/Warm-Up
17:00 Begrüßung Boris Nemsic (Präsident spusu HLA), Martin Tretzmüller (Branch Manager K+N)
17:15 Keynote Franz Pichler (CEO spusu)
17:50 Kurze Vorstellung/Talk NEAH
18:00 Podiumsdiksussion
19:00 Auftakt Netzwerken „Tore Werfen“
19:30 Siegerehrung „Tore Werfen“, Eröffnung Buffet, freies Netzwerken/gemütlicher Ausklang

Keynote
spusu CEO Franz Pichler wird die Keynote beim spusu HLA BRANCHENTREFF präsentiert von KÜHNE + NAGEL 2017 sprechen.
Thema: Die Erfolgsgeschichte spusu. Über das Sportsponsoring HLA in die Zukunft zu neuen Zielgruppen & Märkten. Trends in der Digitalisierung und neue Geschäftsfelder aus Sicht eines österreichischen KMUs.

Podiumsdiskussion 
Thema: Über- und Einblicke zu Trends und den rasanten Entwicklungen am Sportmedien-Rechte Markt. Wo können wir als begeisterte Sportkonsumenten unsere Lieblingssportarten in Zukunft mit verfolgen? Inkl. kleiner Exkurs Handball international und AUT.
Gäste:
  • Dominik Beier/Rainer Geier (LAOLA1.tv/Sportradar)
  • David Morgenbesser (SKY) 
  • Mario Lenz (Puls 4)
  • Dieter Jaros (PROFS)
    und weitere

Auftakt Netzwerken „Tore Werfen“
Nach der Podiumsdiskussion wird ein Handballtor inkl. Wurgeschwindigkeit anstatt des Podiums aufgestellt.
Vor der Veranstaltungen werden die Gäste bereits in 3er Teams zusammen gelost.
Jedes 3er Team gibt 1 Wurf pro Teammitglied auf das Handballtor ab. 
Die 3 Geschwindigkeiten werden zusammen gezählt und durch 3 dividiert.
Ziel ist es den Geschwindigkeitswert von 55 km/h zu treffen.

Familiärer Ausklang mit Siegerehrung und Gewinnspielen
Die Siegerehrung zum "Tore Werfen" findet anschließend im Atrium statt.
Die Gewinner erhalten tolle Preise von JUFA.
Unter allen teilnehmenden Geschäftsleuten wird eine eine kleine Liga-Werbefläche verlost.
Unter allen teilnehmenden „Nicht-spusu HLA-Vereine“ wird ein Training mit einem spusu HLA Spieler und ein halber Beratungstag zum Thema Mikrosponsoring verlost.

Alle TeilnehmerInnen erhalten vom ÖHB zwei Tickets für das Länderspiel AUT vs. SRB am 26. Oktober 2017 in Tulln und/oder AUT vs. SRB am 28. Oktober in der Südstadt.

Impressionen BRANCHENTREFF 1.0 im März 2017

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen ab sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HIER Termineintrag für Kalender speichern.

HIER Einladungs-PDF downloaden.
Die Erfolgsserie der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN geht weiter. Nach dem Ausrutscher letzte Woche in Linz feierten die Glorreichen Sieben Samstagabend zu Hause gegen den HC FIVERS WAT Margareten einen 31:29-Sieg und schoben sich damit wieder punktegleich mit dem ALPLA HC Hard, dem Moser Medical UHK Krems und den FIVERS an die Tabellenspitze.

Video-Link - Kaiper ist zur Stelle!

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 - Hajdu zeigt sein Händchen!

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 - Full Match: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC FIVERS WAT Maragereten

In einer voll gefüllten Südstadt starten die Glorreichen Sieben richtig gut ins Spiel. Die beiden Mannschaften schenkten einander von Beginn an nichts, aber die offensive WESTWIENER Deckung stand besser, ließ in der ersten Viertelstunde kaum einen FIVERS-Angriff durchkommen. Im Angriff wiederum war man erfolgreicher als die Margaretner, nach elf Minuten stellte der überragende Regisseur Ragnarsson auf 7:4, eine noch höhere Führung verhinderte FIVERS-Goalie Wolfgang Filzwieser.

Mit Fortdauer der Partie wurde das Match aber immer enger, nach 21 Minuten gelang David Brandfellner der Ausgleich zum 10:10, kurz danach geriet WESTWIEN erstmals in diesem Spiel sogar in Rückstand. Die FIVERS nutzten diese kurze Schwächeperiode der Hausherren optimal aus, konnten in der Schlussphase der ersten Halbzeit das Spiel an sich reißen und die technischen Fehler der WESTWIENER bestrafen. Die Glorreichen Sieben mussten mit einem 14:16-Rückstand in die Kabine.

Ein Blitzstart gelang den WESTWIENERN in der zweiten Halbzeit. Mit schnellen und einfachen Toren drehten Frimmel & Co. ein minus zwei schnell in ein plus drei, 22:19 nach 38 Minuten. Das Spiel wurde nun zum offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Zweiminutenstrafen auf beiden Seiten, aber die WESTWIENER konnten den Drei-Tore-Vorsprung halten, in dieser Phase überragend Rückraumshooter Gabor Hajdu, der eine Viertelstunde vor Schluss sogar auf 26:22 erhöhen konnte.

Eine enge Kiste blieb das Spiel trotzdem bis zum Schluss. Zwar konnte WESTWIEN die Führung immer behalten, die FIVERS blieben aber stets in Lauerstellung, der wirkliche Anschlusstreffer gelang ihnen aber nicht. Die Vorentscheidung dann fünf Minuten vor dem Ende, als Olafur Ragnarsson und Seppo Frimmel binnen zwanzig Sekunden auf 30:25 stellten. Am Ende feierte die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN einen 31:29-Heimsieg (14:16) gegen den Stadtrivalen HC FIVERS WAT Margareten und schob sich damit wieder punktegleich mit Hard, Krems und den FIVERS an die Tabellenspitze.    

Ivan Martinovic, HC FIVERS WAT Margareten: „Es war klar, dass das Derby ein Kampf mit Emotionen am Limit wird. Aber WESTWIEN hat heute von der ersten Minute an eine offensive Deckung gespielt, die uns gestört hat. Wir haben nur zwischenzeitlich Lösungen dagegen gefunden. Und in der Deckung waren wir nicht kompakt genug und haben unserem Tormann einfach nicht gut genug geholfen.“

Sebastian Frimmel, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir haben vor allem auch die Videos der letzten Spiele gegen die FIVERS analysiert und wollten heute unbedingt diese einfachen Tore machen, die Chancen, die sie uns geben, nutzen. Wir sind heuer sicherlich breiter aufgestellt und agieren als Mannschaft, können den Ball laufen lassen und ideenreich und mutig spielen und das führt am Ende zum Erfolg.“

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC FIVERS WAT Margareten 31:29 (14:16)
Samstag, 30. September 2017, 20:25 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Viggo Kristjansson (8), Sebastian Frimmel (7), Gabor Hajdu (6), Olafur Ragnarsson (5), Wilhelm Jelinek (2), Julian Pratschner (2), Julian Ranftl (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vytas Ziura (6), Ivan Martinovic (5), Markus Kolar (5), David Brandfellner (4), Mathias Nikolic (3), Herbert Jonas (2), Leander Brenneis (1), Lukas Hutecek (1), Nikola Aljetic (1), Maximilian Riede (1)
Die beiden bislang noch sieglosen Teams des SC kelag Ferlach und des HC Bruck trennten sich Samstagabend mit einem gerechten 30:30 (14:14) Unentschieden. Keine der beiden Mannschaften konnte sich über die gesamten 60 Minuten gesehen einen Vorteil verschaffen. Eine Minute vor Schluss führten die Gastgeber noch mit 30:29, doch Martin Breg erzielte mit der Schlusssirene noch den Ausgleichstreffer zum 30:30.

Ganze sechs Mal wechselte die Führung in der äußerst engen Partie zwischen dem SC kelag Ferlach und dem HC Bruck. Hatte man auf Seiten der Kärntner Lucian Fizuleto gut im Griff, fand man gegen Martin Breg an diesem Abend kein adäquates Mittel. Elf Tore erzielte der Steirer, sein einziger Fehlwurf ein verworfener 7-Meter in der 23. Minute.

Wirklich entscheidend absetzen konnte sich keine der beiden Mannschaft, wenn sie einmal die Führung innehatte. Drei Tore waren das höchste der Gefühle auf Seiten des SC kelag Ferlach, gar nur zwei auf Seiten des HC Bruck. In der Schlussphase konnten zunächst die Gäste immer vorlegen, ehe Boris Vodisek und Izudin Mujanovic in der 59. Minuten nochmals die Wende zugunsten des SC kelag Ferlach gelang. Doch Martin Breg nahm sich in der letzten Sekunde nochmals ein Herz und erzielte den gerechten Ausgleichstreffer zum 30:30.

Nüchtern betrachtet gerechtes Unentschieden. Haben von Anfang Tiletovic warm geworfen, hat fünf Konter und zwei sieben Meter gehalten in ersten 30, hatten in ersten 30 enorme Probleme mit Breg. Fizuleto weitgehend im Griff gehabt. 1. Hälfte viele Tore über Kreis und Flügel bekommen. 2. HZ Deckung umgestellt, hatten dadurch das Spiel besser im Griff. In Überzahl bei 23:21 technische Fehler, Bruck stark gemacht. Hauptproblem Deckung fürchterlich gestanden, Torhüter Taletovic und Breg überragend.

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: „Nüchtern betrachtet war das heute Abend ein gerechtes Unentschieden. Die heutige Partie hat keinen Sieger oder Verlierer verdient. Trotzdem ist der Ausgleich mit der Schlusssirene natürlich bitter für uns.“

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. HC Bruck 30:30 (14:14)
Samstag, 30. September 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (10), Izudin Mujanovic (5), Boris Vodisek (5), Mathias Rath (3), Marek Pales (3), Leander Krobath (2), Adonis Gonzalez-Martinez (2)
Werfer HC Bruck: Martin Breg (11), Denis Tot (6), Thomas Zangl (3), Mirnes Mavric (3), Lucijan Fizuleto (2), Berat Mahmutaj (2), Andras Nagy (1), Paul Offner (1), Philipp Schmiedbauer (1)
Sparkasse Schwaz Handball Tirol gewinnt auch das zweite Heimspiel in dieser Saison. Am 5. Spieltag der Hauptrunde in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA muss das Team von Raúl Alonso alles aufbieten, um den starken Aufsteiger HSG Graz mit 28:26 zu bezwingen.

Es war mehr als nur ein hartes Stück Arbeit, das Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstag in der Osthalle zu verrichten hatte. Nach 60 intensiven, aufreibenden Minuten stand der zweite Heimsieg der Saison in der spusu HLA fest. Mit 28:26 rangen die Gastgeber den erwartet unangenehmen Neuling HSG Graz nieder und sicherten sich damit den dritten Erfolg im fünften Match. Vor dem Wiener Derby nehmen die Schwazer damit Rang vier ein, Graz bleibt auf Platz sechs.

Handball Tirol, das ohne den verletzten Anton Prakapenia antrat, erwischte einen Start nach Maß, Alexander Pyshkin scorte nach sechs Minuten das 4:1, die Steirer sahen sich zum frühen Timeout gezwungen. Das trug zunächst allerdings noch keine Früchte, Sparkasse Schwaz kontrollierte die Partie, stand defensiv solide und ließ dem Gegner nur wenige Entfaltungsmöglichkeiten.

Spätestens nach dem 8:4 durch den wieder genesenen Josef Steiger (14.) sprach viel für einen klaren Heimsieg. Doch es sollte anders kommen. Weil Graz allmählich im Match angekommen war und nun voll dagegenhielt und weil die Tiroler plötzlich die Souveränität verloren.

Angeführt vom dreifachen Champions-League-Sieger Ales Pajovic begann die Grazer Aufholjagd, die Rückraumreihe brachte den Aufsteiger wieder zurück ins Spiel. Sparkasse Schwaz Handball Tirol vergab nun seine Chancen, die Gäste lagen nach 30 Minuten sogar mit 14:13 in Front.

Lukas Schweighofer traf nach der Sirene aus einem Siebenmeter. Und ebenso eröffnete er Halbzeit zwei. Doch der Tiroler Kampfgeist war geweckt, nach fünf Toren ohne Unterbrechung hieß es 18:15. Der packende Fight ging weiter. Nach 40 Minuten verloren die Gastgeber Matias Helt Jepsen aufgrund der dritten Zeitstrafe, Armin Hochleitner machte kurz darauf dennoch das 20:16. Beide Torhüter, Aliaksei Kishov und Thomas Eichberger, liefen jetzt zur Bestform auf und bei den Schwazern war es im Angriff speziell Sebastian Spendier, der die Nadelstiche setzte. Es blieb bis zum Ende knapp, aber Sparkasse Schwaz Handball Tirol gestaltete die Schlussphase doch noch recht souverän.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Das war ein ganz wichtiger Sieg zum Auftakt der englischen Woche, nun erwarten uns mit WESTWIEN und Hard die nächsten beiden schweren Brocken. Graz war der erwartet starke Aufsteiger, der uns große Probleme bereitet hat. Diese Aufbaureihe mit Ales Pajovic ist schon sehr gut, die Abwehr kompakt. Dabei haben wir super begonnen, alles ging zunächst recht leicht. Das war gefährlich, wir haben irgendwann den Faden verloren und Graz hat das perfekt genutzt. Wir mussten uns wieder reinkämpfen und haben das auch sehr gut gemacht. Es war eine enge Partie, wie letzte Woche in Krems nur hatten wir diesmal das bessere Ende für uns, ein Sieg für die Moral. Wir haben den Ausfall von Anton Prakapenia gut kompensiert und später auch den Verlust von Matias Jepsen nach roter Karte.“

Ales Pajovic, Spielertrainer HSG Graz: „Ich bin zufrieden, wie wir erneut aufgetreten sind. Wir haben das Spiel allerdings zu Beginn verschlafen und hatten in der zweiten Halbzeit schlechte zehn Minuten. Diese Phasen waren letztlich entscheidend. Das ist schade, wir haben wieder gesehen, dass wir mit allen mithalten können. Das sage ich meiner Mannschaft jede Woche. Teilweise fehlt uns noch das Glück.“

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HSG Graz 28:26 (13:14)
Samstag, 30. September 2017, 18:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Spendier (6), Alexander Wanitschek (5), Alexander Pyshkin (5), Josef Steiger (4), Thomas Kandolf (2), Matias Helt Jepsen (2), Dario Lochner (2), Manuel Schmid (1), Armin Hochleitner (1)
Werfer HSG Graz: Lukas Schweighofer (7), Ales Pajovic (6), Nemanja Belos (6), Matjaz Borovnik (4), Rok Simic (2), Thomas Scherr (1)
Nächstes Happy-End für den Moser Medical UHK Krems. In einer packenden Schlussphase rettete die Youngster-Truppe von Trainer Ibish Thaqi nach starker erster Spielhälfte einen hauchdünnen 29:28-Erfolg über die Ziellinie. Ausgerechnet Sebastian Feichtinger, über dessen Sperre noch nicht entschieden wird, traf zum alles erlösendem 29:27 in der letzten Minute, ehe Bregenz mit dem Anschlusstor nur noch für Resultatkosmetik sorgen konnte.

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- Fabian Posch ist schneller & cleverer als alle anderen!

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- Kikanovic: Das beidbeinige Ungetüm hat wieder zugeschlagen

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- Deifl ist wieder der 7-Meter-Zauberer

Mit den verletzungsbedingten Ausfällen von Kapitän Tobias Schopf und Routinier Vlatko Mitkov mussten die Kremser schon vor dem Anpfiff zwei bittere Pillen schlucken. Die „Rot-Gelben“ nahmen den Schwung vom Heimkrimi gegen Schwaz aber nahtlos in die Partie gegen die Vorarlberger mit. Die Kremser Youngsters zeigten sich vor allem im Abschluss effektiver als ihre Kontrahenten und hatten zudem in Gregory Musel noch einen sicheren Rückhalt.

Das Team von Jörg Lützelberger hingegen ließ in der Offensive mehrere Hochkaräter aus. Auch Stammtorhüter Goran Aleksic verließ nach einer Viertelstunde beim Stand von 10:7 für die Gastgeber frustriert sein Gehäuse und machte Ralf Patrick Häusle Platz. Die Moser-Boys waren in der Folge auch weiter die tonangebende Mannschaft und gingen mit einem beruhigenden Fünf-Tore-Polster in die Kabinen. Der kurioseste Treffer des Spiels: ein Eigentor von Norbert Visy, der einen Outball verhindern wollte und das Spielgerät per Rückhand vorbei an Musel zum achten Bregenzer Treffer (11:8) ins eigene Tor bugsierte.

Die Gäste kamen nach der Halbzeitpause voll motiviert aus der Kabine. Bis zur 45. Minuten hielten sich die Heimischen den Gegner noch gekonnt vom Leib (23:19), ehe schön langsam Kräfte und Konzentration schwanden. Bregenz holte ein Tor nach dem anderen auf und ging durch einen Schnabl-Treffer (25:26) erstmals auf Tuchfühlung mit den Wachauern. Als der Torschütze kurz darauf für zwei Minuten vom Feld musste, durften die Thaqi-Schützlinge durchatmen. Den Sack machten die Gastgeber aber nicht zu. Wassel (26:27) und Luka Kikanovic (27:28) ließen die Truppe aus dem Ländle im Finish sogar mit einem Punktegewinn spekulieren. Diese Hoffnungen machten Neuzugang Jakob Jochmann (Tor zum 28:26) und ausgerechnet Sebastian Feichtinger, der Spieler mit der „Schonfrist, zunichte.

Ibish Thaqi, Trainer Moser Medical UHK Krems: „Es war nicht so dramatisch wie gegen Tirol. Im Finish ist uns schon etwas die Luft ausgegangen, die Mannschaft hat es aber durchgezogen. Bei vier Siegen aus fünf Partien kann ich nur stolz auf meine Mannschaft sein.“

Sebastian Feichtinger, Moser Medical UHK Krems: „Bregenz ist eine starke Truppe. Es war von Anfang an klar, dass es eine knappe Angelegenheit wird. Zum Ende hin wurde es noch sehr eng, aber wir haben zurückgeschlagen. Alles, was zählt, sind die zwei Punkte vor heimischem Publikum.“

Matthias Günther, Bregenz Handball: „In der ersten Halbzeit ließ vor allem unsere Abwehrleistung in allen Belangen zu wünschen übrig. Nach dem Wechsel lief es dann bedeutend besser. Am Ende waren wir sogar nahe dran an einem Punktegewinn. Da fehlte unseren jungen Spielern manchmal die Kaltblütigkeit im Abschluss.“

Luka Kikanovic, Bregenz Handball: „In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, aber zum Schluss hat uns das nötige Glück gefehlt.“

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Moser Medical UHK Krems vs. Bregenz Handball 29:28 (19:14)
Freitag, 29. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Sebastian Feichtinger (9), Fabian Posch (8), Jakob Jochmann (7), Norbert Visy (3), Gunnar Prokop (1), David Nigg (1)
Werfer Bregenz Handball: Luka Kikanovic (6), Florian Mohr (4), Alexander Wassel (4), Bojan Beljanski (3), Lukas Frühstück (2), Povilas Babarskas (2), Dominik Bammer (2), Nico Schnabl (2), Roman Chychykalo (2), Marian Klopcic (1)
In der 5. Hauptrunde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA gewinnt der amtierende Meister ALPLA HC Hard am Freitagabend gegen den HC LINZ AG souverän mit 34:29 (17:12).

Nach dem erst- und letztmaligen Ausgleich zum 2:2 durch Srdjan Predragovic, mit elf Toren bester Werfer der Linzer, waren vor 1.350 Zuschauern in der Sporthalle am See nur noch die Hausherren am Drücker.

In der elften Minute (6:4), als Linz-Legionär Matevz Cemas Hard-Spielmacher Gerald Zeiner abräumte, hielten die Harder Fans kurz den Atem an. Der 29-Jährige blieb nach dem Stürmerfoul mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Für den Nationalspieler war die Partie nach einem Schlag aufs Knie vorzeitig zu Ende.

Die Roten Teufel vom Bodensee, ohne die Langzeitverletzten Risto Arnaudovski und Konrad Wurst, brauchten einige Zeit, um den neuerlichen Ausfall zu verdauen. Ein Doppelschlag von Daniel Dicker und Frédéric Wüstner in der 21. Minute brachte die 12:8-Führung.

Hard fing immer wieder Bälle in der Abwehr ab und kam mit schnellen Tempogegenstößen zum Torerfolg. Mit einer komfortablen 17:12-Führung ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff agierte der sechsfache heimische Titelträger meist mit drei Linkshändern auf dem Parkett. Die Stahlstädter warfen noch einmal alles in die Waagschale und kamen Mitte der zweiten Halbzeit auf 22:24 heran.

Cheftrainer Petr Hrachovec nahm eine Auszeit und ordnete das Angriffsspiel neu. Kapitän Dominik Schmid und Co. zogen auf 27:23 weg und die Partie war entschieden.

Zu den Best-Playern wurden per spusu-SMS-Voting Frédéric Wüstner bzw. Klemens Kainmüller gewählt.

Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „In der Abwehr hat heute nicht alles gepasst. Aber wir haben zwei Punkte geholt und das ist Ok. Jetzt können wir uns auf die schweren Spiele im Oktober konzentrieren.“

Sein Gegenüber Manuel Gierlinger zollte dem Sieger Respekt: „Hier holen nur wenige Mannschaften einen Punkt. Wir haben die Partie in der ersten Halbzeit verloren. Kurz vor der Pause ist Hard weggezogen. Schade! Aus meiner Sicht haben wir das Spiel in der ersten Hälfte verloren. Da haben wir zu viele technische Fehler gemacht und einige unnötige Kontertore kassiert. Auch die Deckung ist da noch nicht so gut wie gegen Wien gestanden. Dem daraus resultierenden Fünf-Tore-Rückstand sind wir das ganze Spiel nachgelaufen.
Mit einer tollen Leistung im zweiten Spielabschnitt konnten wir die Harder in ihrer Heimhalle dann zwar ärgern, zum Turnaround hat es aber leider nicht gereicht. Insgesamt haben wir uns aber gut präsentiert und gegen eine sehr starke Mannschaft verloren. Gratulation an den ALPLA HC Hard!“

In der nächsten Woche stehen für den ALPLA HC Hard gleich zwei schwere Auswärtspartien an. Am Mittwoch sind die Vorarlberger bei Vizemeister HC FIVERS WAT Margareten zu Gast. Und am Samstag steigt das Westderby bei Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL. Zum Auswärtsspiel in der Sporthalle Ost gibt es eine Fanfahrt der Roten Teufel.

Für den HC LINZ AG geht es am Dienstag zum HC Bruck. Am Freitag empfangen die Oberösterreicher im LAOLA1.tv Topspiel der Runde den SC kelag Feralch.

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

ALPLA HC Hard vs. HC LINZ AG 34:29 (17:12)
Freitag, 29. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (6), Boris Zivkovic (6), Thomas Weber (5), Michael Knauth (4), Domagoj Surac (3), Frederic Wüstner (2), Marko Tanaskovic (2), Daniel Dicker (2), Lukas Herburger (2), Luca Raschle (1), Gerald Zeiner (1)
Werfer HC LINZ AG: Srdjan Predragovic (11), Christian Kislinger (4), Gojko Vuckovic (4), Antonio Juric (2), Klemens Kainmüller (2), Matevz Cemas (2), Alen Bajgoric (2), Sebastian Hutecek (1), Markus Bokesch (1)
Beide Wiener Vereine sind optimal in die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA gestartet. Die FIVERS sind bislang ungeschlagen, INSIGNIS WESTWIEN musste erst letzte Woche beim HC LINZ AG die erste schmerzliche Niederlage hinnehmen. Im Derby liegt die Favoritenrolle bei den Margaretnern, auch wenn WESTWIEN in der Heimhalle auf das eigene Publikum zählen kann. Das Derby wird als Doppelveranstaltung mit dem ÖHB-EM-Qualifikationsspiel der Frauen gegen Russland ausgetragen. Spielbeginn des Länderspiels ist um 18:00 Uhr, das Derby startet um 20:25 Uhr, beide Spiele werden live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv übertragen.

Der Höhenflug der Glorreichen Sieben wurde letzten Freitag jäh gestoppt. Eine unerwartete Niederlage beim bis dahin sieglosen HC LINZ AG schmerzt Head Coach Hannes Jón Jónsson und seine Mannschaft sehr. Im anstehenden Derby wollen die WESTWIENER wieder das gewohnt starke Gesicht zeigen, das bislang in dieser Saison bereits zu Siegen im EHF-Cup oder gegen Meister ALPLA HC Hard geführt hat. Jónsson kann auf die gesamte Mannschaft zählen, alle Spieler sind fit, ein enger Fight ist im Wiener Derby vorprogrammiert. 

Hannes Jón Jónsson, Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir freuen uns sehr auf das Spiel, das erste von sieben in den nächsten 20 Tagen für uns. Wir hatten einen Ausrutscher gegen Linz, die Vorbereitung darauf war alles andere als optimal. Jetzt wollen wir es wiedergutmachen und unsere Spur für die nächsten spannenden drei Wochen finden. Die FIVERS sind gut drauf, haben Stabilität gezeigt und sind sicher mit Selbstvertrauen vollgetankt. Respekt! Aber wir sind fit, werden Vollgas geben und sehen dann am Samstag, ob das gegen den Pokalsieger reicht.“

Im Vorfeld des Derbys kämpft Österreichs Frauen-Nationalteam in der EM-Qualifikation gegen die Großnation Russland um wichtige Punkte. Das Spiel beginnt um 18:00 Uhr, wird ebenso live auf ORF Sport+ und Laola1.tv übertragen wie das Derby dann ab 20:25 Uhr.

Nach Bregenz-Gastspiel volle Konzentration auf Wiener Derby
Die harte „englische“ Spielwoche mit drei Auswärtspartien in acht Tagen haben sich die FIVERS WAT Margareten bisher selbst versüßt. Nach den erfolgreichen Auftritten in Graz und Bregenz geht’s jetzt zur dritten Etappe in die Südstadt zum Wiener Derby gegen WESTWIEN.

Englische Wochen sind für die Auswärtsteams vor allem eines: Anstrengend. Drei Auswärtsspiele innerhalb weniger Tage bedeuten stundenlange An- und Rückreisen, kurze Regeneration und improvisierte Trainingseinheiten außerhalb des Regelbetriebs. Die FIVERS legten für ihre Gastspiele in Graz und Bregenz innerhalb von vier Tagen über 1.600 Kilometer und entsprechende Fahrtstunden zurück, die Reisezeit betrug dabei einen von vier vollen Tagen.

Geht es nach den dabei erreichten Erfolgen, dann müssten die FIVERS auch am Samstag mit der angenehmen ÖBB-Business-Class in die nahe Südstadt fahren.

Die nackten Zahlen sprechen für sich. Nach dem knappen 28:26-Auswärtssieg in Graz konnten die FIVERS auch Bregenz Handball mit 37:31 in die Schranken weisen, womit man den Festspielstädtern die höchste Heimniederlage seit mehr als vier Jahren zufügte. Am 08. Mai 2013 ging man im Halbfinale der Meisterschaft zuhause mit 18:25 vom Feld. Gegner damals: Die FIVERS. Aus Sicht der Margaretner ist dies aber heute egal, Geschichte, das Augenmerk liegt beim nächsten Gegner und der lautet WESTWIEN.

Zwischen der FIVERS-Heimstätte in der Sporthalle Margareten und der Südstadt liegen zwar hin und retour nur 38 Kilometer, ein Klacks in Anbetracht der bereits absolvierten Etappen der aktuellen Auswärtstournee. In Margareten rechnet man aber mit einem schweren Gang, mit einem engen Wiener Derby. WESTWIEN hat bisher nur ein Spiel verloren, zeigte sich vor allem zuhause sehr stark.

Die Heimsiege gegen Bregenz Handball im EHF-Cup und ALPLA HC Hard sprechen dabei für sich. Das am Samstag um 20.25 Uhr beginnende Spiel gegen den Lieblings-Rivalen hat auch ein prominentes Vorspiel. Das Frauen-Nationalteam trifft ab 18.00 Uhr in der Qualifikation zur EURO 2018 auf die aktuellen Olympiasiegerinnen aus Russland. Auch dieser Umstand sorgt irgendwie für eine „besondere“ Atmosphäre für das Wiener Derby.

Für die FIVERS ist die Begegnung mit WESTWIEN, ganz unabhängig davon, eine Nagelprobe. Holt man auch in der Südstadt den einen oder gar den anderen Punkt, dann wird in dieser Saison ein frühes Ausrufezeichen gesetzt. Bislang sind die Margaretner in keinem einzigen Spiel vollzählig angetreten, mussten immer auf mehrere Stammspieler verzichten. In Bregenz fehlten mit Mathias Nikolic, Vincent Schweiger, Henry Stummer und Thomas Seidl gleich vier davon.

Peter Eckl nimmt diese Situation ungewöhnlich gelassen, strahlt Ruhe vor dem Wiener Derby aus: „Wir freuen uns natürlich schon jetzt auf das Spiel gegen WESTWIEN. Nach dem Nachhausekommen wollen wir gut trainieren, uns voll konzentriert vorbereiten auf einen ganz wichtigen Gegner.“

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC FIVERS WAT Margareten
Samstag, 30. September 2017, 20:25 Uhr
Live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv
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Handball Frauen Nationalteam: Qualifikation zur EURO 2018

Österreich vs. Russland
Samstag, 30. September 2017, 18:00 Uhr
Live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv
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In der 5. Runde der spusu HLA Saison empfängt der SC kelag Ferlach den HC Bruck. Für die Mannen von Trainer Ivan Vajdl im ewig jungen Duell fast schon ein Pflichtsieg. Auch wenn die Spiele gegen Bruck in den letzten Jahren stets spannend und knapp endeten, möchte der SC kelag Ferlach unbedingt den ersten Heimsieg. Adonis Gonzalez kehrt am Samstag in die Mannschaft zurück und für die Ferlacher Fans gibt es ein Wiedersehen mit Boris Vodisek.

Doch auch zwei Ausfälle hat man bei den Kärntnern zu beklagen. Trainer Ivan Vajdl muss auf die Langzeitverletzten Nemanja Malovic und Janez Gams verzichten, hat die Mannschaft trotzdem bestmöglich auf Bruck eingestellt. Mit Lucijan Fizuleto verfügen die Obersteirer über einen torgefährlichen Spielmacher und Torhüter Emir Teletovic
gilt als Meister seines Faches. Er darf aus Sicht der Gastgeber nicht warm geworfen werden, denn sonst ist Bruck, speziell über Martin Berg im Konter, gefährlich.

„Wir müssen endlich unsere Stärke im Konter nutzen, und konsequent abschließen. Mit Adonis und Boris haben wir mehr Varianten im Angriff. Diese müssen wir unbedingt nutzen“, fordert Kapitän Dean Pomorisac.

Das Team möchte an die gute Defensivleistung der ersten Runden anschließen. Auch soll das Tempospiel forciert werden und der HC Bruck damit von Beginn an unter Druck gesetzt werden. Nachdem es auch das erste Heimspiel an einem Samstag in dieser Saison ist, hoffen Pomorisac & Co auf eine brechend volle Halle. Und die Mannschaft möchte sich mit einem Sieg beim treuen Ferlacher Publikum bedanken.

Bruck mit Zuversicht
Auch wenn die Steirer auf Matthias Kern verzichten müssen und Berat Mahmutaj aufgrund einer Fingerverletzung aktuell noch fraglich ist, blickt man dem Auswärtsspiel zuversichtlich entgegen. Vergangene Saison entführte der HC Bruck im Unteren Playoff zwei Punkte aus Ferlach, gewann mit 30:26.

Martin Breg, HC Bruck: „Es geht für beide Teams um die ersten Punkte und ich glaube, es wird ein hitziges, rasantes Spiel werden. Wir sind mehr als bereit dafür. Wir wollen unbedingt Punkte aus Ferlach mitnehmen.“

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. HC Bruck
Samstag, 30. September 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Sparkasse Schwaz Handball Tirol hat am Samstag, 18:00 Uhr, die HSG Graz zu Gast. Die beiden Mannschaften sind aktuell Tabellennachbarn, die Schwazer liegen auf Platz fünf, die Steirer einen Rang dahinter. Die Kontrahenten verzeichneten bisher jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen, halten demnach bei vier Zählern. Für die Grazer, die gegen Bruck und Linz gewannen und gegen Hard und die FIVERS verloren, ist das ein sehr zufriedenstellender Start in die erste spusu-HLA- Saison seit 14 Jahren. Für Sparkasse Schwaz Handball Tirol stimmt die Richtung ebenfalls, gegen Ferlach und Bregenz feierte man verdiente Erfolge, gegen Krems und die FIVERS wäre auswärts mehr drin gewesen.

Die Niederlage in der Wachau schmerzte umso mehr, da Handball Tirol schon klar voran lag und zudem Anton Prakapenia aufgrund einer Verletzung verlor. Der Einsatz des Weißrussen ist für Samstag höchst fraglich. „Wir testen im Moment einige Varianten ohne Anton, werden schauen, ob es sich bis zum Wochenende ausgeht. Josef Steiger und Matias Jepsen waren diese Woche ebenfalls angeschlagen, sollten aber dabei sein“, so Coach Raúl Alonso, der weiß, dass seine Mannschaft ein ganz harter Gegner erwartet: „Graz ist kein typischer Aufsteiger. Dafür war die letzte Bundesliga-Saison viel zu souverän, dafür ist der Kader von Spielertrainer Ales Pajovic, immerhin dreifacher Champions-League- Sieger, viel zu stark. Der Kader hat Qualität, und das werden die Grazer erneut zeigen. Der Rückraum ist sehr gut besetzt, die 6:0-Abwehr kompakt. Ein Heimsieg zum Auftakt der englischen Woche, in der noch WESTWIEN und Hard warten, wäre ungemein wichtig. Wir wollen wieder unsere Heimstärke demonstrieren.“

Voll motiviert nach Schwaz
Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen, will die HSG auswärts wieder versuchen Punkte zu sammeln. Dass das schwer wird, steht nicht in Frage.
 
Mit Sicherheit ein besonderes Spiel wird es für die beiden Brüder Florian (HSG Graz) und Sebastian (Schwaz Handball Tirol) Spendier. Am Samstag treffen diese nämlich in Tirol im direkten Duell auf einander. Es heißt also nicht nur HSG Graz gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol, sondern auch „Spendier gegen Spendier“. 

Goran Pajicic, Co-Trainer HSG Graz: „Wir sind auf einem guten Weg, wir arbeiten Woche für Woche hart an Kleinigkeiten, die uns noch fehlen. Ales Pajovic ist ein sehr akribischer Trainer, der diese Fehler genau analysiert und sich im Training sehr lange Zeit nimmt diese Fehler auszubessern. In Schwaz erwarte ich mir eine harte Partie, das Team von Raúl Alonso arbeitet sehr professionell und ich sehe sie sehr weit vorne in der spusu HLA.“ 
 
Max Maier, Kapitän HSG Graz: „Als Aufsteiger werden wir als Außenseiter gehandelt und diese Rolle gilt es auszunutzen. Tirol hat einen sehr starken Kader, das haben sie vor allem in den letzten beiden Spielen gezeigt. Auch wir sind kein schlechtes Team und ich bin überzeugt, dass wir an guten Tagen jeden schlagen können, auch auswärts.“

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HSG Graz
Samstag, 30. September 2017, 18:00 Uhr
NU-Liveticker
Diesen Freitag, ab 19.30 Uhr, findet das nächste Heimspiel des Moser Medical UHK Krems statt. Am vergangen Samstag konnte die junge Truppe von Coach Ibish Thaqi einen wichtigen Sieg gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol feiern. Der Erfolg ist jedoch nicht spurlos an der Mannschaft vorübergegangen. Im LAOLA1.tv Topspiel der Runde erwarten die Kremser mit Bregenz Handball einen hungrigen und hoch motivierten Gegner.

Zum bereits verletzten Vlatko Mitkov, muss nun auch Tobias Schopf eine Genesungspause einlegen. Mit einem Nasenbeinbruch fällt der UHK-Kapitän die nächsten Wochen aus. Sebastian Feichtinger sah nach der roten Karte auch die blaue, was automatisch die Einleitung eines Strafverfahrens bedeutet. Laut ersten Informationen wurde eine Strafe von sechs Spielen verhängt wegen angeblichen Kopfstoßes. Einspruch gegen diese Erkenntnis wurde von Krems bereits eingelegt, bis zum endgültigen Urteil ist der 25-Jährige damit spielberechtigt.

Es wird jedenfalls viel Kampfgeist und Disziplin benötigen, um mit der dezimierten UHK-Truppe gegen Bregenz zuhause zu punkten.

Jakob Jochmann, Moser Medical UHK Krems: „Bregenz ist einer der direkten Konkurrenten im Kampf um einen Platz in der Bonus Runde. Das Spiel hat für uns daher enorme Bedeutung und wäre ein weiterer wichtiger Schritt. Die Bregenzer werden nach dem verpatzten Saisonstart alles daran setzen um zu gewinnen, doch wenn wir eine solide Deckung hinstellen und im Angriff konzentriert agieren, sind wir zuhause, mit unserem Publikum im Rücken, schwer zu schlagen.“

Günter Walzer, Moser Medical UHK Krems: „Nach dem wichtigen Sieg gegen Schwaz steht mit Bregenz ein weiteres, voraussichtlich sehr enges und schweres Spiel an. Sie haben eine körperlich starke Mannschaft mit etlichen neuen Spielern. Der Weg zum Erfolg führt wie immer über eine kompakte Deckung mit schnellem Umschaltspiel, gepaart mit einem konzentrierten Angriff. Mit unserem Publikum im Rücken ist sicher der nächste Sieg in Reichweite.“

Bregenz will in Krems Punkten
Nach einer nur kurzen Vorbereitung reisen die Festspielstädter nach Niederösterreich. Nachdem nun vier Heimspiele in Folge auf dem Programm standen, steht in der englischen Woche als letztes Spiel die Auswärtsreise in den Nordosten Österreichs an. Nach der Niederlage gegen die noch ungeschlagenen FIVERS am vergangenen Dienstag begrenzte sich die Vorbereitungszeit der Bregenzer auf nur wenige Trainingseinheiten.

„In einer englischen Woche haben wir nur eine begrenzte Vorbereitungszeit auf den nächsten Gegner. So stehen für Krems nur zwei Trainingseinheiten zur Verfügung. Doch es sind alle Spieler einsatzbereit, außer Ante Esegovic“, erläutert der Bregenzer Chefcoach Jörg Lützelberger. So nutzt man die geringe Zeit, um sich effektiv gegen die Niederösterreicher zu rüsten.

Starteten die Kremser recht erfolgreich in die aktuelle Saison, mit drei Siegen und einer Niederlage, haben sie nun mit den Ausfällen von Vlatko Mitkov und Tobias Schopf deutlich zu kämpfen.

Doch Lützelberger unterschätzt den aktuell Drittplatzierten keineswegs: „Krems besticht durch eine sehr kampfstarke Mannschaft, die gut in die Saison gestartet ist und mit Jakob Jochmann einen Spielmacher verpflichtet hat, der bereits voll integriert ist.“ Weiter gibt der A-Lizenz Inhaber an: „Wir wollen besonders hinten wieder stabiler stehen und haben das Ziel, zwei Punkte aus Krems zu entführen.“

Eine klare Vorgabe haben Bojan Beljanski, Dominik Bammer und Co. im Gepäck. Mit zwei Niederlagen und zwei Siegen steht Bregenz Handball mit vier Punkten aktuell auf dem 7. Tabellenplatz.

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Moser Medical UHK Krems vs. Bregenz Handball
Freitag, 29. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
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In der 5. Hauptrunde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA empfängt Titelverteidiger ALPLA HC Hard am Freitag, 19:30 Uhr, Sporthalle am See den HC LINZ AG. Die Stahlstädter haben in der Vorrunde überraschend das davor unbesiegte Team der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN mit einem 32:27-Heimerfolg von der Tabellenspitze gestoßen. Dementsprechend reisen die Oberösterreicher auch mit breiter Brust nach Vorarlberg.

Kapitän Dominik Schmid und Co. werden die Partie daher keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Mit voller Konzentration und Einsatz will der sechsfache spusu-HLA-Champion einen doppelten Punktegewinn vor eigenem Publikum einfahren.

„Linz verfügt über eine deutlich stärkere Mannschaft als im Vorjahr. Sie haben letzte Woche den Tabellenführer geschlagen. Wir sind Favorit. Aber wir sind gewarnt,“ erklärt Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec, der auf die Langzeitverletzten Risto Arnaudovski und Konrad Wurst verzichten muss.

Mit dem bosnischen Teamspieler Srdjan Predragovic haben die Oberösterreicher den derzeit Führenden der Torschützenliste in ihren Reihen. Der Linkshänder, der in der vergangenen Saison beim deutschen Bundesligisten Balingen spielte, erzielte in vier Runden nicht weniger als 41 Tore.

„Mit Christian Kislinger hat Linz einen schnellen Linksaußen. Routinier Klemens Kainmüller führt gekonnt Regie. Mit Heimkehrer Markus Bokesch und dem 42-jährigen Nenad Mijailovic verfügen die Oberösterreicher über ein starkes Torhüter-Duo“, so der 44-jährige Tscheche abschließend.

Nach dem Spiel steigt in der Sporthalle am See das traditionelle Oktoberfest der Roten Teufel. Matchbesucher, die in Dirndl oder Lederhosen zum spusu-HLA-Spiel kommen, haben am Freitag freien Eintritt.

In der nächsten Woche stehen für den ALPLA HC Hard zwei schwere Auswärtspartien an. Am Mittwoch sind die Vorarlberger bei Vizemeister HC FIVERS WAT Margareten zu Gast. Und am Samstag steigt das Westderby bei Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL.

Auswärts gegen den Meister
Die Stimmung im Team ist nach dem Sieg gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN natürlich gut, dementsprechend reist der HC LINZ AG mit breiter Brust ins Ländle.

Die Rollen sind aber aus Sicht der Oberösterreicher klar verteilt. Die Vorarlberger sind, nicht nur, zu Hause eine Macht und gehen als klarer Favorit in die Begegnung.

Den verletzungsbedingten Ausfall von Rückraumbomber Risto Arnaudovski können die Harder aufgrund ihres hochwertigen Kaders sicher kompensieren, auch auf allen anderen Positionen sind die Vorarlberger topbesetzt.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Wieder ein ganz schweres Spiel für uns. Wir fahren aber sicher nicht nach Vorarlberg, um dort Punkte abzuliefern. Wir wollen an die gute Leistung gegen die Wiener anknüpfen und den Hardern alles abverlangen. Wenn uns eine ähnlich gute Deckungsleistung wie zuletzt gelingt und wir auch unsere Chancen konsequent verwerten ist auch gegen einen solchen Gegner alles möglich!“

Für die Stahlstädter ist diese Begegnung der Auftakt zu einer „Englischen Woche“. Am kommenden Dienstag (03.10.) trifft der HC LINZ AG auswärts auf den HC Bruck, ehe es am Freitag (06.10.) in der Heimhalle gegen den SC kelag Ferlach zur Sache geht.

5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

ALPLA HC Hard vs. HC LINZ AG
Freitag, 29. September 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
„Mit über 25 Jahren Berufserfahrung im Technik und Online-Bereich habe ich von Anfang an das enorme Wachstum und Potential der Digitalisierung miterlebt. Mit unserer Mobilfunkmarke „spusu“ haben wir den Schwerpunkt am Onlinemarkt längst gesetzt. Der Trend zu neuen (virtuellen) Märkten stellt für Unternehmen, Firmen etc. Chancen, aber auch Risiken dar. Als Beispiel sei hier die immer noch - in vielen Bereichen - unklare Rechtsformulierung genannt, die mit der rasanten Geschwindigkeit (mit der sich dieser Trend entwickelt) nicht mithalten kann.“

spusu CEO Franz Pichler wird die Keynote beim spusu HLA BRANCHENTREFF präsentiert von KÜHNE + NAGEL 2017 sprechen.
Thema: Die Erfolgsgeschichte spusu. Über das Sportsponsoring HLA in die Zukunft zu neuen Zielgruppen & Märkten. Trends in der Digitalisierung und neue Geschäftsfelder aus Sicht eines österreichischen KMUs.

Franz Pichler begann 1989 als Software-Entwickler neben dem Studium. Von 1990 -2000 folgten dann Aufbau, Weiterentwicklung und Leitung von Regulierungstechnik im Bereich Software bei den Firmen Merio Electronics, MECANOTRONIC und MEC Electronics. Als technischer Leiter führte der von 2000-2011 die Fa. 4CALL AG (bis 2003) und die Fa. Mass Response Service GmbH (2003-2011). In dieser Zeit (2002-2004) lehrte er auch an der Fachhochschule Technikum Wien. Seit 2011 ist Franz Pichler Geschäftsführer und Eigentümer der Mass Response Service GmbH.

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EINLADUNG spusu HLA BRANCHENTREFF präsentiert von KÜHNE + NAGEL 2017 

Die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA lädt gemeinsam mit KÜHNE + NAGEL zum BRANCHENTREFF am 25. Oktober 2017 in das JUFA Hotel Wien City!
Eine Kommunikations- und Netzwerkplattform für Sport, Wirtschaft, Medien, Vereine & Interessierte, die bereits zum zweiten Mal stattfindet.
Neben der Keynote des neuen HLA Hauptsponsors spusu, vorgetragen von CEO Franz Pichler, stehen eine Podiumsdiskussion mit honorigen Gästen und spannenden Einblicken in den aktuellen sowie zukünftigen Sport-Rechte-Markt, gemeinsames und sportliches Netzwerken im familiären Ambiente des JUFA Hotels Wien am Programm.

Programm
16:30 Empfang/Warm-Up
17:00 Begrüßung Boris Nemsic (Präsident spusu HLA), Martin Tretzmüller (Branch Manager K+N)
17:15 Keynote Franz Pichler (CEO spusu)
17:50 Kurze Vorstellung/Talk NEAH
18:00 Podiumsdiksussion
19:00 Auftakt Netzwerken „Tore Werfen“
19:30 Siegerehrung „Tore Werfen“, Eröffnung Buffet, freies Netzwerken/gemütlicher Ausklang

Keynote
spusu CEO Franz Pichler wird die Keynote beim spusu HLA BRANCHENTREFF präsentiert von KÜHNE + NAGEL 2017 sprechen.
Thema: Die Erfolgsgeschichte spusu. Über das Sportsponsoring HLA in die Zukunft zu neuen Zielgruppen & Märkten. Trends in der Digitalisierung und neue Geschäftsfelder aus Sicht eines österreichischen KMUs.

Podiumsdiskussion 
Thema: Über- und Einblicke zu Trends und den rasanten Entwicklungen am Sportmedien-Rechte Markt. Wo können wir als begeisterte Sportkonsumenten unsere Lieblingssportarten in Zukunft mit verfolgen? Inkl. kleiner Exkurs Handball international und AUT.
Gäste:
  • Dominik Beier/Rainer Geier (LAOLA1.tv/Sportradar)
  • David Morgenbesser (SKY) 
  • Mario Lenz (Puls 4)
  • Dieter Jaros (PROFS)
    und weitere

Auftakt Netzwerken „Tore Werfen“
Nach der Podiumsdiskussion wird ein Handballtor inkl. Wurgeschwindigkeit anstatt des Podiums aufgestellt.
Vor der Veranstaltungen werden die Gäste bereits in 3er Teams zusammen gelost.
Jedes 3er Team gibt 1 Wurf pro Teammitglied auf das Handballtor ab. 
Die 3 Geschwindigkeiten werden zusammen gezählt und durch 3 dividiert.
Ziel ist es den Geschwindigkeitswert von 55 km/h zu treffen.

Familiärer Ausklang mit Siegerehrung und Gewinnspielen
Die Siegerehrung zum "Tore Werfen" findet anschließend im Atrium statt.
Die Gewinner erhalten tolle Preise von JUFA.
Unter allen teilnehmenden Geschäftsleuten wird eine eine kleine Liga-Werbefläche verlost.
Unter allen teilnehmenden „Nicht-spusu HLA-Vereine“ wird ein Training mit einem spusu HLA Spieler und ein halber Beratungstag zum Thema Mikrosponsoring verlost.

Alle TeilnehmerInnen erhalten vom ÖHB zwei Tickets für das Länderspiel AUT vs. SRB am 26. Oktober 2017 in Tulln und/oder AUT vs. SRB am 28. Oktober in der Südstadt.

Impressionen BRANCHENTREFF 1.0 im März 2017

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen ab sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HIER Termineintrag für Kalender speichern.

HIER Einladungs-PDF downloaden.
Nach nur drei Runden in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA ist die Saison für ALPLA HC Hard-Neuzugang Risto Arnaudovski bereits vorzeitig zu Ende. Der mazedonische Teamspieler zog sich bekanntlich vergangene Woche im Training eine schwere Knieverletzung zu und musste am Landeskrankenhaus Bregenz operiert werden.

Laut Teamarzt Dr. Michael Fink ist der Eingriff gut verlaufen. „Die Patellasehne war gerissen, zusätzlich noch ein Gutteil der Gelenkskapsel. Auch einige andere Sehnen bzw. Bandansätze waren zum Teil vollständig gerissen“, so der Orthopäde. Zusätzlich besteht eine Verletzung am Kreuzband, die eine weitere Operation in zwei bis drei Monaten erfordert.

„Jetzt braucht es erst einmal Zeit für die Heilung und eine gute Beweglichkeit im Knie,“ erklärt der Teamarzt des sechsfachen österreichischen Meisters die weitere Vorgangsweise. Je nach Heilungs- und Therapieverlauf wird der 36-Jährige sieben bis neun Monate ausfallen. Für Risto Arnaudovski ist die Saison 2017/18 somit vorzeitig beendet.

„Wir alle wünschen Risto Arnaudovski eine gute Besserung und hoffen, dass er nach seiner schweren Verletzung wieder zu seiner alten Form findet,“ so Hards Sportlicher Leiter Thomas Huemer.
Aufgrund zahlreicher Verletzungen sah sich der SC kelag Ferlach gezwungen, sich nach einer Verstärkung umzusehen. Mit Boris Vodisek wurde man auch fündig.

Der Slowene spielte bereits von 2012 bis 2014 in Ferlach. Obmann Walter Perkounig: "Wir sind glücklich, dass Boris sich bereit erklärt hat auszuhelfen. Er kennt den Großteil der Mannschaft. Zudem kann Boris als Mittespieler und auch am rechten Aufbau eingesetzt werden."

Der SC kelag Ferlach und Boris Vodisek haben sich vorläufig auf einen Kontrakt bis Weihnachten diesen Jahres geeinigt. Sein erstes Spiel für Ferlach wird der Slowene bereits diesen Samstag gegen den HC Bruck bestreiten.
Das Auf und Ab bei den Bregenzer Handballern in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA geht vorerst weiter. Nach dem souveränen Heimsieg letzte Woche gegen den SC kelag Ferlach, musste man im Nachtragsspiel der 2. Runde vor rund 600 Zusehern in der Handball-Arena Rieden/Vorkloster eine deutliche Heimniederlage gegen die FIVERS einstecken. Die Wiener bleiben damit als letztes Team der aktuellen Meisterschaft ungeschlagen.

Die Festspielstädter mussten weiterhin auf den Langzeitverletzten Ante Esegovic verzichten und begannen wie in den letzten Spielen mit Ralf Patrick Häusle im Tor. Die FIVERS mussten mit Nikolic, Schweiger, Seidl und Stummer gleich vier Stammkräfte vorgeben.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit sehr hohem Tempo. Beiden Teams merkte man schnell an, dass sie dieses Match unbedingt gewinnen wollten. Kapitän Lukas Frühstück netzte gleich nach einer Minute zum 1:0 für die Bregenzer ein. Die FIVERS hielten aber von Anfang an voll dagegen. David Brandfellner konnte schnell ausgleichen und in diesem Ton ging es auch weiter. Nach sechs Minuten stand es bereits 5:5. Ein High-Scoring-Game zeichnete sich ab.

In der achten Minute mussten Dominik Bammer und Ivan Martinovic nach einem Gerangel zeitgleich für zwei Minuten auf die Bank. Die Bregenzer konnten das Fünf gegen Fünf gut für sich nutzen und zogen durch Klopcic und Babarskas auf 7:5 davon. Gerade in dieser heißen Phase zeigte aber Vytas Ziura auf Seiten der Wiener seine ganze Routine und zog die Fäden im Angriff der FIVERS erfolgreich. Schnell war der Ausgleich wiederhergestellt. Ziura selbst brachte den Meister der Saison 2015/16 nach 13 Minuten mit 9:8 in Führung. Bei 10:12 (18. Minute) nahm Jörg Lützelberger das erste Timeout der Partie.

Leider fanden die Gelb-Schwarzen aus dem Ländle in dieser Phase kein Mittel gegen die schnelle und bewegliche Offensive der Eckl-Truppe. Obendrein leistete man sich auf Seiten der Bregenzer einige technische Fehler und unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. So zogen die Wiener bis kurz vor der Halbzeit auf 18:13 davon. Luka Kikanovic konnte für die Bregenzer noch einen Treffer aufholen und so ging man mit 14:18 in die Pause. Den Vier-Tore-Rückstand hatte man sich auf Bregenzer Seite hauptsächlich selbst zuzuschreiben. Zu viele Unkonzentriertheiten offenbarten sich im Spiel der Lützelberger-Truppe.

Mit dem Vorsatz diese Fehler abzustellen ging man in die zweite Hälfte. Dennoch waren es die Wiener die den besseren Start erwischten. Ziura und Jonas stellten schnell auf 14:20 aus Sicht der Ländle-Truppe. In der weiteren Folge zeichnete sich Celje-Rückkehrer „Paul“ Babarskas für einige Tore verantwortlich. Das Bregenzer Offensiv-Spiel war an diesem Tag die meiste Zeit durchaus effektiv, allerdings war die im bisherigen Saisonverlauf so starke Abwehr heute nicht das Prunkstück der Festspielstädter.

Die FIVERS erzielten Tore im Minutentakt und die Bregenzer Abwehr fand an diesem Tag einfach kein Mittel gegen die Offensiv-Power der Wiener. Auch eine rote Karte für Markus Kolar in Minute 47 (3 x 2 Minuten) konnte den Lauf der FIVERS nicht stoppen. Vielmehr spielte sich die Eckl-Truppe offensiv in einen Rausch und überzeugte mit einer unglaublich sicheren Wurfausbeute von allen Positionen.

Die Bregenzer gaben nicht auf, konnten aber nur mehr vereinzelt verkürzen. Am Ende stand ein verdienter 37:31-Auswärtssieg des HC FIVERS WAT Margareten. Für die Bregenzer war es im dritten Saisonheimspiel der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA bereits die zweite Niederlage.

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: "Mit 31 geworfenen Toren sollten wir zuhause jedes Spiel gewinnen. Die ersten 15 Minuten verliefen ausgeglichen, danach ließen wir uns durch technische Fehler und ausgelassene Chancen verunsichern. In diesen Momenten müssen wir die Konzentration besser behalten."

Lukas Frühstück, Kapitän Bregenz Handball: "Gratulation an die FIVERS die heute einen starken Tempo-Handball gespielt haben. Wir sind gut gestartet und haben dann leichtfertig Bälle verloren, wodurch wir in die Gegenstöße der FIVERS hineingelaufen sind. Im Endeffekt haben die Wiener verdient gewonnen. Mich stört vor allem wie wir verloren haben. Wir haben noch einen langen Weg vor uns und wollen am Freitag den nächsten Schritt machen."

Vytas Ziura, HC FIVERS WAT Margareten: "Diese zwei Punkte sind natürlich großartig. Wir haben uns schwer getan, haben zum Glück 37 Tore gemacht."

Nachtragsspiel der 2. Runde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Bregenz Handball vs. HC FIVERS WAT Margareten 31:37 (14:18)
Dienstag, 26. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Bregenz Handball: Marian Klopcic (7), Dominik Bammer (6), Povilas Babarskas (5), Luka Kikanovic (4), Alexander Wassel (3), Lukas Frühstück (2), Bojan Beljanski (2), Roman Chychykalo (1), Clemens Gangl (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vytas Ziura (11), David Brandfellner (6), Ivan Martinovic (5), Leander Brenneis (3), Herbert Jonas (3), Markus Kolar (3), Eric Damböck (2), Nikola Stevanovic (1), Marin Martinovic (1), Stefan Jovanovic (1), Nikola Aljetic (1)
Das vierte Heimspiel in Folge wartet am kommenden Dienstag, den 26. September auf die Bregenzer Handballer. Zu Gast ist der HC FIVERS WAT Margareten. Das Nachtragsspiel der 2. Runde der spusu HLA Spiel beginnt um 19:30 Uhr.

Das letzte Spiel der Bregenzer Heimspielserie steht vor der Tür. Am kommenden Dienstag, den 26. September 2017 empfangen die Festspielstädter die bisher noch ungeschlagenen FIVERS aus Wien. Einen Paradestart legte der letztjährige Cupsieger bisher auf das Parkett. Gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol (26:24), Moser Medical UHK Krems (29:26) und gegen Aufsteiger HSG Graz (28:26) behielten die Wiener die Oberhand und sind aktuell die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Liga in der noch jungen Saison.

„Wir erwarten einen sehr starken und selbstbewussten Gegner am kommenden Dienstag“, ist sich Cheftrainer Jörg Lützelberger bewusst. „Gegen das aggressive Abwehrspiel der Wiener sind wir in Sachen Geduld und Weiterspielen extrem gefordert“, ergänzt der Teamchef.

Am vergangenen Spieltag tankten die Festspielstädter mit dem deutlichen Sieg gegen den SC kelag Ferlach (31:24) viel Selbstbewusstsein, um nach nur drei Tagen gegen die FIVERS konzentriert antreten zu können. Lützelberger zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden. Doch gegen die FIVERS fordert er eine weitere Leistungssteigerung: „Wir müssen eine sehr gute Leistung über einen deutlich längeren Zeitraum des Spiels bringen als bisher. Nur so können wir den FIVERS die erste Niederlage beibringen.“

Bregenz Handball steht aktuell mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem sechsten Tabellenplatz. Mit einem Sieg gegen die FIVERS kann sich das Ländle-Team, abhängig vom Torverhältnis bereits auf den 4. Platz hocharbeiten.

FIVERS ohne Nikolic, Stummer, Schweiger und Seidl
Matthias Nikolic wurde für zwei Spiele gesperrt, sitzt nun gegen Bregenz Handball sein zweites Spiel ab. Zu dem schon länger verletzten Vincent Schweiger kam nun noch Henry Stummer hinzu, der am Dienstag krankheitsbedingt fehlen wird. Und auch Thomas Seidl kann die Reise nach Bregenz nicht mit antreten.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Die Bregenzer suchen und finden sich gerade, haben einen neuen Trainer und neue Spieler. Das braucht Zeit. Man wird sehen wie weit sie jetzt schon sind. Ferlach hatte viele Ausfälle zu beklagen, gegen Schwaz haben sie sich schwer getan. Ihre Deckung agiert offensiv, offensiver als je zuvor. Zudem versuchen sie momentan noch sehr ihre individuellen Stärken durchzusetzen, da müssen wir dagegenhalten. Wenn wir unsere Tugenden hervorkehren, unser bewegliches Spiel im Angriff, taktisch diszipliniert spielen, zusammenspielen und unsere lange Bank ausspielen sehe ich gute Chancen für uns das Spiel zu gewinnen.“

Nachtragsspiel der 2. Runde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Bregenz Handball vs. HC FIVERS WAT Margareten
Dienstag, 26. September 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Dramatik pur in der spusu-HLA Begegnung Moser Medical UHK Krems gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Ein ausgeglichenes und kampfbetontes Match geht Sekunden vor Schluss mit 28:27 an Krems, die Schwazer Gäste verlassen nach großem Kampf punktelos die Wachau.

Beste Handballstimmung in der Sport.Halle.Krems von Beginn an und eine ausgeglichene Startphase mit einem 2:2 nach gerade mal drei Minuten und 35 Sekunden. Aber auch schon mit zwei Spielern weniger als noch bei Anpfiff. Denn UHK-Kapitän Tobias Schopf ging mit blutender Nase KO zu Boden und Alexander Pyshkin musste nach rüder Attacke gegen Sebastian Feichtinger mit Rot vom Feld.

Nach diesen anfänglichen Turbulenzen hat sich Schwaz besser gefangen, so auch eine 6:4-Führung für die Gäste. Die kompakte Tiroler Abwehr machte den Wachauern sichtlich zu schaffen bei ihren Offensivbemühungen. Daher musste Ibish Taqi schon in der zwölften Minute zur Time-Out-Karte greifen, um die Mosertruppe wieder besser zu organisieren.

Danach gelangen der ausfallbedingt sehr jungen UHK-Truppe ab hier zeitweise auch mehr Offensivaktionen, die Kremser Abwehr blieb aber weiter nicht stabil genug. Das nutzte Schwaz konsequent zum 11:6- (21. Minute) und 13:8- (25. Minute) Führung aus. In den letzten Minuten vor Seitenwechsel überschlugen sich allerdings die Ereignisse. Simek, Prokop und zweimal Posch brachten Krems bis zur Pause wieder auf 12:13 heran, kurz davor musste allerdings auch Sebastian Feichtinger mit Rot-Blauer Karte gehen.

Der Start in Hälfte zwei ging an den UHK, der mit sehenswertem Tempohandball aus der Kabine kam und das Spiel auf 16:14 drehte. Das Timeout von Raul Santos auf Schwazer Seite in der 34. Minute war die taktische Konsequenz. Nach 40 Minuten war das Spiel dann erstmals in Kremser Hand und eine Drei-Tore-Führung für Krems mit 18:15 zu sehen. Dennoch war es ein ausgeglichener Kampf, auf beiden Seiten schenkten die Abwehrreihen keinen Zentimeter her. So ging es mit 21:21 (49. Minute) und 23:23 (54. Minute) lange Zeit ganz heiß und knapp her.

Trotz der Ausfälle von Vlatko Mitkov (bereits vor dem Spiel verletzt), Tobias Schopf (Nasenbeinbruch 3. Minute) und Sebastian Feichtinger (rote Karte 29. Minute) hatte die sehr junge Mosertruppe gegen die beherzt kämpfenden Tiroler in einem Herzschlagfinale die Nase vorn. Mit 28.:27 gingen zwei wichtige Punkte hauchdünn an Krems, denn der letzte Tiroler Wurf landete erst nach der Schlusssirene im Tor.
 
Jakob Jochmann, Moser Medical UHK Krems: „Ich freu mich natürlich riesig über diese zwei Punkte und über meine Partie. Ich hab für meine Verhältnisse gut gespielt und freu mich einfach, dass wir diese zwei Punkte gewinnen konnten. Ich glaube es war heute der Wille zu gewinnen ausschlaggebend, wir haben ja Tobi schon ganz früh verloren und konnten Dank einer überragenden Leistung als Team schlussendlich gewinnen.“

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Zunächst möchte ich Tobias Schopf gute Genesung wünschen, wir hoffen, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Es war ein seltsames Match mit vielen Ausfällen auf beiden Seiten. Wir können mit der Leistung insgesamt zufrieden sein, ein Remis wäre wohl gerecht gewesen. Sehr schade, dass der vermeintliche Ausgleich von Clemens Wilfling am Ende nicht gegeben wurde. Wir mussten früh unsere Deckung auf zentraler Position neu aufstellen, das war nicht leicht. Wir haben dennoch lange Zeit klar geführt und das Spiel dominiert, dann aber etwas zu schnell den Abschluss gesucht. Krems hat so den Rückstand wieder aufgeholt und in der zweiten Halbzeit war es eine Kampfpartie. Wir hatten defensiv Probleme, haben das aber mit Fortdauer des Spiels immer besser in den Griff bekommen. Ein Punkt hier wäre viel wert gewesen, das ist natürlich bitter gelaufen.“

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Moser Medical UHK Krems vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 28:27 (12:13)
Samstag, 23. September 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Fabian Posch (9), Jakob Jochmann (7), Gunnar Prokop (3), Aron Tomann (3), Marko Simek (3), Leonard Schafler (1), Norbert Visy (1), Sebastian Feichtinger (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Spendier (5), Armin Hochleitner (5), Alexander Wanitschek (4), Matias Helt Jepsen (4), Anton Prakapenia (3), Thomas Kandolf (2), Manuel Schmid (2), Dario Lochner (2)
Die HSG Graz verliert das vierte Spiel in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA nach hartem Kampf gegen die Fivers aus Margareten mit 26:28.

Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Vor allem in der ersten Spielhälfte ging es zwischen den beiden Topmannschaften ständig hin und her. Bis zur 14. Spielminute konnten sich die Grazer einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen, ehe die Wiener das Spiel drehten und mit einem 16:15-Halbzeitstand in die Pause gingen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte fanden die Grazer kaum ins Spiel, worauf der HC FIVERS WAT Margareten mit sechs Toren davon ziehen konnte (44. Spielminute 25:19 Brandfellner). Danach wachte die Pajovic-Sieben auf und kämpfte sich Tor für Tor zurück (55. Spielminute 25:28 Belos), jedoch kamen die Grazer nur noch bis auf zwei Tore heran und mussten sich mit einem 26:28 zufrieden geben.

Michael Schweighofer, Obmann HSG Graz: „Ich habe nicht viel Unterschied gesehen, unsere Mannschaft hat alles gegeben. Wir sind sehr unzufrieden und haben viele Entscheidungen der Schiedsrichter nicht verstanden. Das ist kurz nach Ende des Spiels schwer zu verdauen, eigentlich braucht so eine große Mannschaft wie die Fivers so einen Sieg nicht.“

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HSG Graz vs. HC FIVERS WAT Margareten 26:28 (15:16) 
Samstag, 23. September 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HSG Graz: Nemanja Belos (8), Ales Pajovic (7), Rok Simic (6), Matjaz Borovnik (2), Thomas Scherr (1), Timo Gesslbauer (1), Otmar Pusterhofer (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Herbert Jonas (6), Markus Kolar (5), David Brandfellner (5), Marin Martinovic (4), Ivan Martinovic (2), Vytas Ziura (2), Nikola Aljetic (2), Eric Damböck (1), Maximilian Riede (1)
Nach dem missglückten Saison-Heimauftakt vergangene Woche gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol zeigte der Rekordmeister im LAOLA1.tv-Topspiel der Runde Freitagabend die erwartete Trotzreaktion. In der 4. Runde der spusu HLA gelang den Festspielstädtern ein nie gefährdeter 31:24 (15:7) Heimerfolg gegen SC Kelag Ferlach.

Top Save: "Der Siebenmeterkiller von Ferlach" - Video-Link

Top Tor: "Kikanovic kann es auch mit Gefühl" - Video-Link

Bregenz begann wie gewohnt mit einer 6:0-Abwehr mit „Paul“ Babarskas und Bojan Beljanski im Zentrum. Am rechten Rückraum bekam wieder Nico Schnabl den Vorzug gegenüber Roman Chychykalo.

Von Anfang an machten die Gelb-Schwarzen klar, wer der Herr in der Handball-Arena Rieden/Vorkloster ist. Mit einer stabilen Abwehr im Rücken konnte man von Beginn an davonziehen. Marian Klopcic zeichnete sich für die ersten drei Tore verantwortlich. Nach neun Minuten führten die Bregenzer bereits 4:1, was Gästetrainer Ivan Vajdl veranlasste, das erste Team Timeout zu nehmen.

Die Kärntner konnten darauf auf 3:5 verkürzen, das änderte aber nichts daran, dass die Bregenzer Flügelzange blendend in Form war. Dominik Bammer zeichnete sich allein in der ersten Hälfte für sechs Tore verantwortlich und scorte nach Belieben. So sahen sich die Bregenzer bereits in Minute 22 mit sechs Toren in Front. Bei Ferlach waren es vor allem Dean Pomorisac und Izudin Mujanovic die Gegenwehr zeigten und mehrmals zum Torerfolg kamen. Die Festspielstädter konnten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit aber weiter ausbauen und so ging es mit 15:7 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Bregenz war an diesem Abend die klar bessere Mannschaft und diktierte das Spiel. Einzig viele Zwei-Minuten Strafen auf beiden Seiten störten immer wieder den Rhythmus des Spiels, sonst hätte man sich womöglich noch weiter absetzen können.

Nach einer zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Führung in der 40. Spielminute wurde auf Bregenzer Seite fleißig durchgewechselt. Lange hielt man einen Vorsprung von sieben bis neun Toren. Erst gegen Ende des Spiels ließ die Konzentration ein wenig nach und so gelang es Ferlach ein paar Tore aufzuholen.

In Hälfte zwei stach vor allem Alexander Wassel heraus, der nach der Pause alleine fünf Tore erzielte. Am Ende stand ein nie gefährdeter und souveräner 31:24 (15:7) Erfolg für den Rekordmeister. Eine gute Reaktion auf die Niederlage im ersten Heimspiel.

Bereits am Dienstag geht es in der Liga weiter. Am 26.09. steigt um 19:30 Uhr in Bregenz das Nachtragspiel der 2. Runde gegen HC FIVERS WAT Margareten.

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: “Ich bin sehr zufrieden damit wie die Mannschaft in das Spiel gegangen und wie konsequent sie in der ersten Halbzeit gespielt hat. Durch die vielen Ausfälle bei Ferlach lag die Favoritenrolle klar bei uns und dieser sind wir auch gerecht geworden. Jetzt beginnt die Vorbereitung auf das Spiel gegen die FIVERS.“

Alexander Wassel, Bregenz Handball: “Wir haben das Spiel eigentlich über weite Strecken im Griff gehabt und mit gutem Tempo nach vorne gespielt. Es konnten alle Feldspieler eingesetzt werden, was gut für unser Selbstvertrauen ist. Nun gilt sich auf die FIVERS vorzubereiten und wieder alles zu geben.“

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Bregenz Handball vs. SC kelag Ferlach 31:24 (15:7)
Freitag, 22. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
Spielprotokoll
Werfer Bregenz Handball: Dominik Bammer (6), Luka Kikanovic (6), Alexander Wassel (5), Lukas Frühstück (3), Marian Klopcic (3), Roman Chychykalo (3), Bojan Beljanski (2), Christian Jäger (1), Povilas Babarskas (1), Fabian Glaser (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (8), Izudin Mujanovic (6), Matthias Rath (5), Marek Pales (2), Mario Simic (1), Leander Krobath (1), Adonis Gonzalez-Martinez (1)
Einen offenen Schlagabtausch lieferte sich der HC LINZ AG vor 500 Fans im ersten Spielabschnitt mit dem ungeschlagenen spusu HLA Tabellenführer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Dank eines Tripleschlags von Alen Bajgoric Mitte der zweiten Halbzeit konnten sich die Gastgeber mit zwei Toren absetzen und die Führung weiter ausbauen. Am Ende siegte der HC LINZ AG 32:27 (14:14) und fügte WESTWIEN die erste Niederlage der Saison zu.

Das Spiel verlief von Anfang an ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Wichtige Akzente setzte in dieser Phase der wiedergenesene Matevz Cemas, der in den ersten zehn Minuten gleich dreimal seine Visitenkarte im gegnerischen Tor abgab.

Auf der anderen Seite war Teamspieler Sebastian Frimmel kaum in den Griff zu bekommen, mit acht Treffern alleine im ersten Spielabschnitt war er Topscorer seiner Mannschaft. Auch sein Linzer Pedant Christian Kislinger steuerte sechs Treffer für sein Team bei, beim Stand von 14:14 ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste den etwas besseren Start und konnten sich in der 35. Minute auf 17:15 absetzen. Dann aber die Stahlstädter!

Unter dem Jubel der Linzer Fans stellte Linz Bomber Srdjan Predragovic mit seinem zweiten Siebenmetertor in Folge auf 17:17 in der 37. Minute. Dem war eine Rote Karte für Julian Schiffleitner nach einem Foul an Christian Kislinger vorangegangen.

Dann ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins, die Führung wechselte mehrmals, in der 45. Minute konnten die Stahlstädter durch einen Dreifachschlag von Alen Bajgoric von 18:19 auf 21:19 stellen, was WESTWIEN-Trainer Hannes Jon Jonsson zu einem Team Time Out veranlasste.

Während Keeper Markus Bokesch die Gäste mit serienweisen Glanzparaden zur Verzweiflung brachte erhöhte Christian Kislinger auf 23:20. Zwei Minuten später erzielte der Linzer Flügelflitzer mit seinem achten Treffer die erstmalige Viertoreführung (24:20, 50. Minute), gleich darauf scorte Srdjan Predragovic zum 25:20 (51. Minute).

Acht Minuten vor dem Schlusspfiff dann eine doppelte Zeitstrafe gegen den HC LINZ AG. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger, Sebastian Frimmel musste beim Stand von 25:21 für Linz vom Feld.

55. Spielminute: Linzer Dreifachschlag, Spielstand 29:22. Die Linzer Fans hielt nichts mehr auf den Sitzen, auch wenn WESTWIEN auf 23:29 verkürzen konnte. Drei Minuten vor dem Ende, Spielstand 30:25, Preinfalk erhöht auf 31:25. Die Stahlstädter ließen sich die Butter diesmal nicht mehr vom Brot nehmen und besiegten den Tabellenführer klar mit 32:27.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Der Einsatz von Matevz Cemas war für uns enorm wichtig. Die Deckung war dadurch viel stabiler, der Block vor dem überragenden Markus Bokesch hat super funktioniert. Auch im Angriff hatten wir mit ihm deutlich mehr Alternativen. Obwohl wir auch viele Chancen liegen gelassen haben, konnten wir uns sehr gut auf die offensive Deckung der Wiener einstellen. Wir sind viel auf Lücke gegangen und konnten so unsere Tore erzielen. Glückwunsch an meine Mannschaft und vielen Dank an das fantastische Linzer Publikum, das uns nach den Enttäuschungen der letzten Spiele nicht im Stich gelassen hat. Jetzt freue ich mich auf die hoffentlich baldige Rückkehr von Dominik Ascherbauer, dann können wir endlich vollzählig durchstarten!“

Conny Wilczinsky, Manager SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Gratulation an den HC LINZ AG. Sie haben das Spiel verdient gewonnen. Leider haben wir heute über 60 Minuten nicht zu unserem Deckungsspiel gefunden und viele Linzer Tore zugelassen. In der zweiten Halbzeit hat dann auch der Angriff nicht mehr richtig funktioniert, damit war die Niederlage unvermeidlich. Ein weiterer Wermutstropfen ist die Verletzung von Gabor Hajdu, der vermutlich länger ausfallen wird.“

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC LINZ AG vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 32:27 (14:14)
Freitag, 22. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC LINZ AG: Srdjan Predragovic (9), Christian Kislinger (8), Alen Bajgoric (6), Matevz Cemas (4), Philipp Preinfalk (2), Antonio Juric (1), Klemens Kainmüller (1), Gojko Vuckovic (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Sebastian Frimmel (12), Mladan Jovanovic (5), Matthias Führer (3), Gabor Hajdu (2), Wilhelm Jelinek (2), Viggo Kristjansson (2), Olafur Ragnarsson (1)
Im Freitagspiel der 4. Hauptrunde in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA feierte Titelverteidiger ALPLA HC Hard über das weiterhin punktelose Tabellenschlusslicht HC Bruck einen klaren 34:22 (17:8) Heimsieg.

Die Roten Teufel vom Bodensee ohne die verletzten Risto Arnaudovski (Knie-OP) und Konrad Wurst, zeigten vor den 900 Zuschauern in der Sporthalle am See von Anpfiff an, wer der Herr im Haus ist.

Die Gäste aus der Obersteiermark taten sich gegen die kompakte Defensive der Vorarlberger sichtlich schwer. Der sechsfache HLA-Champion führte Mitte der ersten Halbzeit bereits mit 10:2. Und wenn die Obersteirer einmal an der glänzend disponierten Abwehr vorbeikamen, dann stand da immer noch ein Golub Doknic im Kasten der Harder. Der „Hexer“ parierte kurz vor der Halbzeitpause zwei Siebenmeterwürfe der Gäste.

Nach Wiederbeginn (Halbzeitstand 17:8) bauten Kapitän Dominik Schmid und Co. den Vorsprung Tor um Tor aus (23:11/37. Minute). Bruck fand einfach kein Mittel gegen die kompakte 6:0-Deckung der Gastgeber.

Hard in der Folge mit einigen überhasteten Angriffsaktionen. Cheftrainer Petr Hrachovec nahm zehn Minuten vor Schluss (28:17) ein Timeout. Der amtierende Meister feierte einen überlegenen 34:22-Start-Ziel-Sieg.

„Es war eine solide und konzentrierte Leistung. Es ist nicht immer leicht, als Favorit ins Spiel zu gehen. Wir haben heute für Risto Arnaudovski gewonnen. Die ganze Mannschaft steht hinter ihm und wünscht ihm eine gute Besserung,“ so Hard-Coach Petr Hrachovec.

„Es war wie Märchenland gegen Aschenputtel. Bei uns haben sich gerade sechs Akteure für das HLA-Spiel aufgewärmt, die nicht in der U20 im Einsatz waren. Wir müssen uns nach der Decke strecken“, meinte Bruck-Trainer Günther Schöberl.

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

ALPLA HC Hard vs. HC Bruck 34:21 (17:8)
Freitag, 22. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (7), Marko Tanaskovic (5), Boris Zivkovic (4), Michael Knauth (4), Domagoj Surac (4), Daniel Dicker (3), Gerald Zeiner (3), Luca Raschle (2), Lukas Herburger (1), Thomas Weber (1)
Werfer HC Bruck: Lucijan Fizuleto (5), Martin Breg (4), Denis Tot (4), Thomas Zangl (3), Mirnes Mavric (2), Luca Plassnig (2), Andras Nagy (1)
Die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA lädt gemeinsam mit KÜHNE + NAGEL zum BRANCHENTREFF am 25. Oktober 2017 in das JUFA Hotel Wien City!
Eine Kommunikations- und Netzwerkplattform für Sport, Wirtschaft, Medien, Vereine & Interessierte, die bereits zum zweiten Mal stattfindet.
Neben der Keynote des neuen HLA Hauptsponsors spusu, vorgetragen von CEO Franz Pichler, stehen eine Podiumsdiskussion mit honorigen Gästen und spannenden Einblicken in den aktuellen sowie zukünftigen Sport-Rechte-Markt, gemeinsames und sportliches Netzwerken im familiären Ambiente des JUFA Hotels Wien am Programm.

Programm
16:30 Empfang/Warm-Up
17:00 Begrüßung Boris Nemsic (Präsident spusu HLA), Martin Tretzmüller (Branch Manager K+N)
17:15 Keynote Franz Pichler (CEO spusu)
17:50 Kurze Vorstellung/Talk NEAH
18:00 Podiumsdiksussion
19:00 Auftakt Netzwerken „Tore Werfen“
19:30 Siegerehrung „Tore Werfen“, Eröffnung Buffet, freies Netzwerken/gemütlicher Ausklang

Keynote
spusu CEO Franz Pichler wird die Keynote beim spusu HLA BRANCHENTREFF präsentiert von KÜHNE + NAGEL 2017 sprechen.
Thema: Die Erfolgsgeschichte spusu. Über das Sportsponsoring HLA in die Zukunft zu neuen Zielgruppen & Märkten. Trends in der Digitalisierung und neue Geschäftsfelder aus Sicht eines österreichischen KMUs.

Podiumsdiskussion 
Thema: Über- und Einblicke zu Trends und den rasanten Entwicklungen am Sportmedien-Rechte Markt. Wo können wir als begeisterte Sportkonsumenten unsere Lieblingssportarten in Zukunft mit verfolgen? Inkl. kleiner Exkurs Handball international und AUT.
Gäste:
  • Dominik Beier/Rainer Geier (LAOLA1.tv/Sportradar)
  • David Morgenbesser (SKY) 
  • Mario Lenz (Puls 4)
  • Dieter Jaros (PROFS)
    und weitere

Auftakt Netzwerken „Tore Werfen“
Nach der Podiumsdiskussion wird ein Handballtor inkl. Wurgeschwindigkeit anstatt des Podiums aufgestellt.
Vor der Veranstaltungen werden die Gäste bereits in 3er Teams zusammen gelost.
Jedes 3er Team gibt 1 Wurf pro Teammitglied auf das Handballtor ab. 
Die 3 Geschwindigkeiten werden zusammen gezählt und durch 3 dividiert.
Ziel ist es den Geschwindigkeitswert von 55 km/h zu treffen.

Familiärer Ausklang mit Siegerehrung und Gewinnspielen
Die Siegerehrung zum "Tore Werfen" findet anschließend im Atrium statt.
Die Gewinner erhalten tolle Preise von JUFA.
Unter allen teilnehmenden Geschäftsleuten wird eine eine kleine Liga-Werbefläche verlost.
Unter allen teilnehmenden „Nicht-spusu HLA-Vereine“ wird ein Training mit einem spusu HLA Spieler und ein halber Beratungstag zum Thema Mikrosponsoring verlost.

Alle TeilnehmerInnen erhalten vom ÖHB zwei Tickets für das Länderspiel AUT vs. SRB am 26. Oktober 2017 in Tulln und/oder AUT vs. SRB am 28. Oktober in der Südstadt.

Impressionen BRANCHENTREFF 1.0 im März 2017

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen ab sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Nach dem erfolgreichen Start in die spusu HLA mit zwei Siegen gegen Bruck und Linz, musste die Mannschaft am vergangenen Freitag eine Niederlage gegen die FIVERS hinnehmen. Jetzt ist am Samstag ab 19:00 Uhr Sparkasse Schwaz Handball Tirol in der Sport.Halle.Krems zu Gast.

Die Tiroler verstärkten sich über die Sommerpause und konnten in ihren bisherigen Spielen ebenso vier Punkte holen wie der Moser Medical UHK Krems. Als direkter Mitstreiter um die Plätze in der Bonusrunde, wartet auf Tobias Schopf und Co. daher eine wichtige Partie.

"Uns erwartet ein schweres Spiel mit einer Mannschaft aus Tirol, die mit dem Auswärtssieg gegen Bregenz mit viel Selbstvertrauen nach Krems kommen wird. Der Sieg führt sicher über eine gute Deckung, um die starke Aufbaureihe der Tiroler in Griff zu bekommen. Wenn wir die positiven Dinge unserer ersten drei Spiele mitnehmen und 60 Minuten diszipliniert auftreten, werden wir in unserer Heimhalle, gestärkt mit zahlreichen Fans, die zwei Punkte holen", so UHK-Kapitän Tobias Schopf.

Handball Tirol beim Spitzenspiel in der Wachau
Der Zweite empfängt den Dritten - Am 4. Spieltag des Grunddurchgangs in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA muss Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstag, 19:00 Uhr, beim Moser Medical UHK Krems das nächste schwierige Auswärtsspiel absolvieren.

Mit dem Saisonstart darf man bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol zufrieden sein. Der knappen Niederlage bei den FIVERS Margareten zum Auftakt folgten zwei Siege, mit dem letzten bei Titelkandidat Bregenz Handball sorgten Alexander Wanitschek, Anton Prakapenia und Co. gleich für einen Paukenschlag. Mit vier Punkten liegen die Tiroler im Moment auf Rang drei, haben nun aber gleich die nächste große Herausforderung vor der Brust.

Am Samstag geht es zum Moser Medical UHK Krems, der als Tabellenzweiter ebenfalls vier Zähler aufweist. Die Niederösterreicher sind mit zwei Kantersiegen in Bruck (24:34) sowie zuhause gegen Linz (34:25) in die Spielzeit gestartet, mussten zuletzt jedoch in einem engen Match bei den FIVERS (29:26) die erste Niederlage hinnehmen. Neo-Coach Ibish Thaqi, zuvor in St. Pölten beschäftigt, hat eine homogene Mannschaft von Herbert Lastowitza, jetzt Trainer bei medalp Handball Tirol, übernommen. Die Kremser werden, wie immer in den letzten Jahren, eine Rolle in den vorderen Rängen spielen.

„Krems ist in der Breite noch stärker geworden, gerade durch die Verpflichtungen der Youngsters Jakob Jochmann und Gunnar Prokop. Da ist auf jeder Position viel Qualität, im Rückraum natürlich noch mehr, sollte der zuletzt verletzte Vlatko Mitkov gegen uns spielen. Tobias Schopf ist der vielleicht beste linke Flügel der Liga und seit vielen Jahren sehr konstant“, analysiert Raúl Alonso. Für Sparkasse Schwaz Handball Tirol gab es in der Vergangenheit in der Wachau kaum etwas zu holen, mit der Euphorie nach dem Bregenz-Erfolg im Rücken soll sich das am Wochenende ändern.

„Die Halle in Krems übt einen großen Druck aus, das ist ein ganz heimstarkes Team. Letzte Saison haben wir dort in der achten Runde des Grunddurchgangs unsere erste Niederlage kassiert. Wir dürfen uns kaum Schwächephasen erlauben, brauchen ein gutes Rückzugsverhalten und müssen selbst das Tempo anziehen. Die Abwehr muss wieder stabil stehen, das war bis dato unser Prunkstück“, so Alonso, der eventuell den noch angeschlagenen Flügel Josef Steiger vorgeben muss.

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Moser Medical UHK Krems vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Samstag, 23. September 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
In der Vorbereitung auf das Heimspiel von Titelverteidiger ALPLA HC Hard in der 4. Hauptrunde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA am kommenden Freitag, 19:30 Uhr, Sporthalle am See, gegen den bislang punktelosen HC Bruck verletzte sich Rückraumspieler Risto Arnaudovski schwer.

Der 36-Jährige, der im Sommer vom SC kelag Ferlach an den Bodensee wechselte, zog sich im Training eine traumatische Knieverletzung zu. Nach einer Zweikampfsituation kam der Mazedonier derart unglücklich auf, dass er sich eine Luxation der Kniescheibe und eine Verletzung an der Patellasehne zuzog. Risto Arnaudovski soll am Donnerstag oder Freitag im LKH Bregenz operiert werden. Genauere Diagnosen können erst nach dem operativen Eingriff erfolgen.

„Diese Aktionen kommen im Training x-mal vor. Das war Schicksal. Risto Arnaudovski war auf einem sehr guten Weg und körperlich in Topform, hat sich bestens in unser System eingegliedert,“ bedauert Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec den Ausfall seines Routiniers. Die Harder Handballfamilie wünscht Risto Arnaudovski alles erdenklich Gute und hofft auf dessen baldige Genesung.

„Gegen Bruck müssen wir ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir hinter Risto Arnaudovski stehen,“ erwartet sich der 44-Jährige. Denn beide Punkte sollen im Ländle bleiben. „Es ist eine Pflichtaufgabe für uns. Wir werden Bruck nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie haben in Hard nichts zu verlieren und können ohne Druck aufspielen.“ Neben Risto Arnaudovski wird auch Konrad Wurst (Rückenprobleme) nicht zur Verfügung stehen.

Die Obersteirer, die sich in der Vorsaison im Abstiegskampf gegen Union JURI Leoben durchsetzen konnten, mussten in der Sommerpause einen kräftigen Aderlass hinnehmen. So zog es unter anderem Legionär Rok Simic zu Aufsteiger HSG Graz. Trainer Milan Vunjak und Goalgetter Deni Gasperov wechselten zur HSG Remus Bärnbach/Köflach. Mladen Jovanovic heuerte bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN an.

Mit Günther Schöberl trainiert ein Brucker Urgestein das Team des Tabellenletzten. Neben einigen jungen Akteuren von Bundesliga-Absteiger HIB Graz wurden für diese Saison der Slowene Lucian Fizuleto von Celje und der Bärnbacher Andras Nagy verpflichtet.

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

ALPLA HC Hard vs. HC Bruck
Freitag, 22. September 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Am Samstag empfängt die HSG Graz mit dem HC FIVERS WAT Margareten eine, in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA, bislang noch ungeschlagene Mannschaft in Eggenberg. In den letzten beiden Spielen konnten die Wiener gegen die formstarken Teams aus Schwaz und Krems noch überzeugen, die HSG Graz will jedoch diese Siegesserie vor Heimpublikum beenden.
 
Dies wird aber alles andere als einfach, auch wenn die Grazer nach einer phänomenalen Aufholjagd gegen Linz am vergangenen Spieltag mit viel Selbstvertrauen in die Partie gehen werden. „In Linz hatten wir den Anfang verschlafen, das darf uns nicht nochmal passieren. Vor allem nicht gegen die FIVERS“, erklärt Obmann Michael Schweighofer.
 
Positiv stimmt Michael Schweighofer aber die Heimstärke der Grazer: „Die HSG ist zuhause schon immer gut aufgetreten. Mit der Unterstützung der Fans und unserer derzeitigen Spielfreude bin ich mir sicher, dass wir hier jeden Gegner schlagen können.“

Drei Auswärtsspiele in acht Tagen
Nach zwei gewonnenen Heimspielen gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol und Moser Medical UHK Krems starten die FIVERS WAT Margareten in eine „englische“ Auswärtswoche. Drei Spiele in der Ferne innerhalb von acht Tagen. Den Auftakt macht dabei der starke Aufsteiger aus der Steiermark, die HSG Graz.

Drei Auswärtsspiele in acht Tagen warten auf die FIVERS WAT Margareten. Gleich am Samstag, 23.9.2017 kommt es zum Revival des ÖHB-Cupfinales 2017 gegen die HSG Graz. Am Dienstag danach folgt das Nachtragsspiel gegen Bregenz Handball und so richtig heiß wird die Reise dann in die knapp nach der Wiener Landesgrenze liegende Südstadt. Am Samstag, 30.9.2017 heißt es das erste Mal „Wiener Derby“, der Gegner der FIVERS damit die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

Für die Eckl-Truppe stellt dieses Programm alles andere als eine Genussreise durch das schöne Österreich dar, wird sich doch in diesen acht Tagen doch sehen lassen, wie weit die Margaretner bereits sind. Ziel ist natürlich das Beibehalten der „Weißen Weste“ und damit das Dranbleiben an der Tabellenspitze.

Nachdem der SC kelag Ferlach im letzten Jahr schon als Aufsteiger für Furore gesorgt hat, starteten die Grazer bislang nicht weniger ambitioniert in die Hauptrunde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA. Nur zum Saisonauftakt musste man sich in Hard geschlagen geben. Danach folgte ein deutlicher Sieg im Steirer-Derby gegen Bruck und ein Last-Minute-Erfolg auswärts gegen Linz.

In Graz herrscht so etwas wie eine neue Handball-Euphorie. Eine coole Halle, die gut besucht auch mit toller Stimmung aufwarten kann, ist die Grundlage für starken Handball. Gleich fünf Legionäre bietet man auf, um vielleicht für die Sensation und damit die Top fünf nach der Hauptrunde, zu sorgen. Mit dem Spielertrainer Ales Pajovic ist zumindest ein ganz starker dabei, namhafte Karrierestationen wie Celje, Kiel und Magdeburg bezeugen das.

Und mit dem flinken Slowenen Matjaz Borovnik, dem Serben Nemanja Belos (letztes Jahr noch Bregenz) oder dem slowenischen Flügel Rok Simic (Maribor, Velenje) sind noch weitere dabei, die die Aufgabe der FIVERS nicht leichtmachen werden. Gegenüber dem Cup-Finale hat man sich personell deutlich verstärkt, nicht zuletzt auch durch die Übernahme einiger Spieler von HIB Graz.

Die Margaretner reisen trotzdem mit gutem Gefühl an die Stätte des letztjährigen Cupsiegs. Für die FIVERS heißt es, wie vor den beiden gewonnenen Heimspielen, mit Fokus und Vollgas von Spiel zu Spiel. Die Mischung aus routinierten, jungen und ganz jungen Spielern findet sukzessive besser zusammen, das Leistungspotenzial hat gleichzeitig noch viel Luft nach oben. Deshalb wird Trainingseinheit für Trainingseinheit intensiv gearbeitet, das Team ist bereit für die nächsten Schritte nach vorne. Der „neuen“ HSG Graz zollt man dabei viel Respekt, man stellt sich auf ein enges Spiel in einer heißen Halle ein. Die Verletzungssorgen der FIVERS sind zudem nicht geringer geworden. Dass Vincent Schweiger nach wie vor am Kreis fehlt ist klar, auch beim Aufbau-Shooter Thomas Seidl ist es fraglich, ob er spielen kann. Zudem findet zeitgleich das Bundesligaspiel der FIVERS gegen Leoben statt. Zuletzt konnte Peter Eckl stark die dort vorhandenen Ressourcen des „Junior-Teams“ mitnutzen. Ob das auch am Samstag so sein wird, hängt von der Verletztenliste des HLA-Teams ab und wird folgerichtig Ende der Woche entschieden.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Die nächsten Tage werden mit Sicherheit eines: Anstrengend. Ich bin schon gespannt, wie wir mit drei Auswärtsspielen in acht Tagen umgehen können. Unsere Kadersituation ist einerseits mehr als angespannt, andererseits kann ich jede Woche auf den besten Nachwuchs in Österreich zugreifen. Graz erwarte ich als unangenehmen, starken Gegner, der vor allem in der Heimhalle alles dafür geben wird, um uns ohne Punkte nach Hause zu schicken. Ich kann nur jetzt schon eines versprechen: Wir wollen wie bei jedem Spiel unser Bestes zeigen und schon deshalb wollen wir jedes Spiel gewinnen.“

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HSG Graz vs. HC FIVERS WAT Margareten
Samstag, 23. September 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Am kommenden Freitag, den 22. September 2017 erwartet Bregenz Handball den SC kelag Ferlach in der Handball-Arena Rieden/Vorkloster. Auch wenn der Saisonstart nicht nach Wunsch verlief, sind die Festspielstädter zuversichtlich, dass am Freitag im LAOLA1.tv Topspiel der Runde endlich der erste Heimsieg in der neuen Saison gefeiert werden kann. Mit insgesamt drei Ausfällen reist der SC kelag Ferlach zudem mit seinem letzten Aufgebot ins Ländle, will sich dort aber so teuer wie möglich verkaufen.

„Unsere Stimmung im Team ist gut. Aber ganz klar, aufgrund der letzten Ergebnisse sind wir alle sauer und angefressen. Doch dies nutzen wir als Motivation und sagen ´Jetzt erst recht!´. Wir geben mehr Gas und bereiten uns konzentriert auf Ferlach vor“, gibt Rückkehrer Povilas „Paul“ Babarskas preis.

Dass an einigen Stellschrauben noch gedreht werden muss, davon sprach auch Cheftrainer Jörg Lützelberger. Doch hierbei handele es sich um einen Prozess. Der wiederkehrende Rückraumschütze ergänzt noch: „Zwischen den Matches gegen Schwaz und Ferlach liegen ein paar Tage. Wir analysieren im Training unsere Fehler, versuchen diese zu korrigieren und bereiten uns dann fokussiert auf Ferlach vor. Wir wollen die zwei Punkte holen!“

Die Bilanz aus der noch jungen spusu HLA Saison ist für die Bregenzer bis dato durchwachsen. Im ersten spusu HLA Match der Saison gegen den HC LINZ AG konnten die Festspielstädter die ersten beiden Punkte ins Ländle holen (25:23), gegen Schwaz musste man sich allerdings mit 21:24 zu Hause geschlagen geben.

Ganz anders sieht es bei den Gästen aus. Mit bereits drei Niederlagen in Folge gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, Sparkasse Schwaz Handball Tirol und gegen Meister ALPLA HC Hard starteten die Kärntner alles andere als erfolgreich in die Saison 2017/18. Doch alle drei Gegner, die den aktuell neuntplatzierten erwarteten, zählen zu den Top fünf Teams der Runde. Für die Festspielstädter ist das Match gegen den SC kelag Ferlach das dritte Heimspiel in Folge. Vor heimischer Kulisse sollen nun im dritten Anlauf die ersten beiden Heimpunkte auf das gelb-schwarze Punktekonto wachsen.

Ferlach will sich so teuer wie möglich verkaufen
Drei schwere Ausfälle hat der SC kelag Ferlach zu beklagen. Nemanja Malovic zog sich kurz vor Saisonstart einen Mittelfußknochenbruch zu, soll in vier bis fünf Wochen aber wieder fit sein. Adonis Gonzalez machte in der Vorbereitung eine Meniskusverletzung zu schaffen. Trotz OP schwoll das Knie bei Belastung regelmäßig an. Nun hofft man aber die Sache in den Griff bekommen zu haben. Gegen Bruck könnte der 23-Jährige wieder einsatzbereit sein.

Und dann kam vergangene Woche im Spiel gegen den ALPLA HC Hard noch Janez Gams mit auf die Verletztenliste. Der Ferlacher Neuzugang zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu, die aufgrund der Schwellung allerdings noch nicht genau untersucht werden konnte. Wie lange der Slowene ausfällt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Trotzdem möchte der SC kelag Ferlach ein gutes Ergebnis erreichen. Trainer Ivan Vajdl hat die Mannschaft taktisch auf Bregenz vorbereitet. Im Lager der Ferlacher setzt man auf eine gute Deckungsarbeit. Sollte das gelingen, möchte man über schnelle Konter den Bregenzern Paroli bieten. Im Angriff wird man improvisieren müssen. Varianten mit Mathias Rath im Aufbau und dem jungen Stefan Vanzou am rechten Flügel wurden ebenso trainiert wie die Variante mit Mario Simic und Marek Pales als zwei Kreisläufer.

Dean Pomorisac, Kapitän SC kelag Ferlach: „Wir wollen unsere Haut so teuer als möglich verkaufen. Wenn wir unsere Konter über Mathias Rath und Izudin Mujanovic spielen können, werden wir Bregenz ärgern können. Sonst wird es natürlich extrem schwer“.

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Bregenz Handball vs. SC kelag Ferlach
Freitag, 22. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
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Sehr schwer wird es für den HC LINZ AG in den nächsten Runden. Nach der bitteren Heimniederlage gegen die HSG Graz steht am kommenden Freitag um 19.30 Uhr das Hammerspiel gegen den aktuellen Tabellenführer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in der SportNMS Kleinmünchen auf dem Programm.

Während die Heimmannschaft mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein kann, befinden sich die Wiener in einem absoluten Flow. Aufstieg in die zweite EHF Qualifikationsrunde, dabei Rekordmeister Bregenz Handball ausgeschaltet, und ein Saisonstart nach Maß.

Drei Spiele, drei Siege, damit spusu HLA Tabellenführer und von der Papierform sicherlich Favorit gegen die Stahlstädter. Mit Mladan Jovanovic (HC Bruck), sowie den isländischen Neuzugängen Viggo Kristjansson und Olafur Ragnarsson kann Trainer Hannes Jon Jonsson auf gute Verstärkungen zurückgreifen.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Ein ganz schweres Spiel für uns. Die Wiener haben einen tollen Lauf, wir kämpfen mit den Nachwirkungen des Graz – Spiels. Wir werden alles geben, um uns zu rehabilitieren!“

Christian Kropf, Präsident HC LINZ AG: „Natürlich sind wir vom Ergebnis gegen Graz alle immer noch sehr enttäuscht. Ich erwarte mir, dass die Mannschaft morgen gegen West Wien ein klares Signal setzt. Ob sie Favorit sind oder nicht interessiert mich in diesem Zusammenhang nicht. Das Linzer Publikum hat sich eine elementare Wiedergutmachung verdient!“

Die Linzer müssen immer noch Matevz Cemas und Dominik Ascherbauer vorgeben

INSIGNIS WESTWIEN will Siegesserie fortsetzen
Die englischen Wochen für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN sind vorerst vorbei, ab jetzt geht es im Wochenrythmus weiter.

Die WESTWIENER möchten auch im vierten Spiel der noch jungen spusu HLA-Hauptrunde den Erfolgsrun der letzten Wochen fortsetzen. Die Wiener können in Linz vollzählig antreten, Chefcoach Hannes Jón Jónsson kann seine beste Mannschaft auf das Feld schicken. Linz wiederum hat zu Saisonbeginn mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, nach den Niederlagen gegen Bregenz zu Hause und Krems auswärts musste man zuletzt auch nach einer komfortablen Führung gegen den Aufsteiger HSG Graz noch in letzter Sekunde ein 26:27 hinnehmen.

Dennoch sind die WESTWIENER gewarnt, die Linzer haben mit Neuzugängen wie Shooter Srdjan Predragovic, jeweils bester Werfer der Linzer, oder Markus Bokesch im Tor im Sommer aufgerüstet. 

Julian Ranftl, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir wollen dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wir haben bislang neun Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt, vier Siege und ein Unentschieden und reisen mit viel Selbstvertrauen und Motivation nach Linz. Aber wir wissen, Linz ist ein schwerer Gegner mit guten Neuzugängen, umso konzentrierter müssen wir spielen. Aber wenn wir an unsere bisherigen Leistungen anknüpfen können und unsere Deckung kompakt steht, dann denke ich, dass wir auch in Linz siegen können.“

4. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC LINZ AG vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Freitag, 22. September 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Ein extrem ambitionierter Moser Medical UHK Krems wurde von den FIVERS WAT Margareten im Ostderby der noch jungen spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA-Saison in die Schranken gewiesen. Die FIVERS gewinnen dank einer starken zweiten Hälfte mit 29:26.

Die Wachauer sind bis jetzt stark in die Saison gestartet. Mit zwei deutlichen Siegen gegen Bruck und Linz im Gepäck waren die Ambitionen für den ersten Sieg in der Sporthalle Margareten seit einer halben Ewigkeit groß. Die FIVERS konnten in ihrem bislang einzigen Spiel trotz Personalsorgen die für heuer hoch eingestuften Schwazer besiegen. Diese Sorgen wurden nicht geringer. Mit Henry Stummer und Nikola Stefanovic sind kurzfristig die nächsten Ausfälle zu beklagen.

Peter Eckl nominierte deshalb in den heutigen Kader mit Luis Stummer, Marc-Andre Haunold und Lukas Hutecek drei Spieler mit 18 Jahren und jünger. Bei Krems fehlte mit Vlatko Mitkov ein wichtiger Mann im Angriffsspiel der Wachauer. Im Ostderby zählen aber ohnehin keine Statistiken. Entsprechend gespannt konnte die österreichische Handball-Community also auf dieses Ostderby blicken. 

Beide Teams starteten flott ins Spiel, die Defense-Reihen kamen mit hohem Anfangstempo zu Beginn nicht wirklich zurecht. So stand es in der neunten Spielminute 5:5, eine trefferreiche Partie bahnte sich an. In dieser Tonart ging es weiter, drei Minuten später gingen die Kremser in Überzahl zuerst mit 8:7 in Führung, erhöhten dann sogar auf 9:7. Die FIVERS vergaben in dieser Phase im Angriff zu viele Möglichkeiten, Sebastian Feichtinger erhöhte auf 10:7 und Boris Tanic kam statt Wolfgang Filzwieser ins Margaretner Tor (15. Minute).

Dann konnte sich der junge Florian Deifl beim 7-Meter auszeichnen und Fabian Posch erhöhte auf plus 4 für die Wachauer. David Brandfellner beendete die sieben Minuten andauernde Torflaute der FIVERS mit dem 8:11 aus Margaretner Sicht, Posch legte sofort wieder für die Kremser nach. Danach konnte sich auch Boris Tanic beim 7-Meter auszeichnen (19. Minute – 9:12), hielt zwei weitere Bälle. In der 21. Minute nahm Ibish Thaqi das erste Timeout des Spiels, beide Teams standen jetzt hinten besser, der Torreigen der Anfangsphase war vorerst beendet. 

In der 25. Minute stand es immer noch 9:12 aus Sicht der Hausherren, im Spiel nach vorne agierten beide Teams zögerlich und mit vielen Fehlern. In der 26. Minute verkürzte Mathias Nikolic für die FIVERS, ehe Fabian Posch in Überzahl wieder den alten Abstand für Krems herstellen konnte (10:13). Auf der Gegenseite verkürzte Marin Martinovic per 7-Meter, Tanic hielt den nächsten Ball. Nach Treffern von Vytas Ziura und Marko Simek war der Pausenstand von 12:14 fixiert.

Die Margaretner agierten dann mit Wiederanpfiff konsequenter, konnten durch Markus Kolar und Vytas Ziura schnell den 14:14 – Gleichstand herstellen. Fabian Posch nutzte einen Konter zur abermaligen Führung, die von Ziura sofort wieder egalisiert wurde. Die Margaretner standen nun hinten besser und David Brandfellner brachte die Wiener mit einem Doppelschlag mit 17:15 in Führung (36. Minute). Aron Toman verkürzte für Krems, Ziura legte mit seinem sechsten Treffer wieder vor. Gunnar Prokop verkürzte für Krems, Lukas Hutecek erhöhte wieder. Markus Kolar erhöhte in der 41. Minute auf 20:17, Ibish Thaqi reichte das vorerst und er gab seinem Team eine Auszeit.

Die Kremser intensivierten danach ihre Deckungsarbeit ohne sofort herzeigbare Erfolge zu erzielen. In der 44. Minute stand es 22:18 für die Margaretner (Ziura), Max Riede erhöhte danach sogar auf plus 5, ehe Tobias Schopf wieder um ein Tor verkürzen konnte. Die Margaretner profitierten in dieser Phase auch von ihrer langen Bank, die auch mit den jungen Spielern vorne wie hinten kaum einen Leistungsabfall erkennen ließen.

Symptomatisch dafür erhöhte Luis Stummer nach Traumkombination mit Hutecek zum 24:19 und legte gleich danach das 25:19 nach (48. Minute). Das brachte den Kremsern das zweite Timeout, Fabian Posch traf dann in der 51. Minute erstmals seit langem wieder für Krems (25:20), Luis Stummer konterte sofort zum 26:20. Leonard Schafler konnte zwar wieder verkürzen, das 27:21 von Kolar folgte aber sofort. Schopf und Schafler verkürzten bis zur 56. Minute auf 23:27, Lukas Hutecek erhöhte wieder auf plus 5. Jakob Jochmann ließ drei Minuten vor dem Abpfiff noch leichte Hoffnung aufkommen, diese wurde aber mit dem Treffer von David Brandfellner sofort wieder zurechtgewiesen (29:24 – 58. Minute).

Das Spiel war entschieden, Tanic hielt in Unterzahl noch einen 7-Meter und die Treffer von Schopf und Posch sorgten noch für Ergebniskosmetik für die Wachauer. Endstand 29:26 für die FIVERS WAT Margareten.

Ibish Thaqi, Trainer Moser Medical UHK Krems: „Wir sind stark ins Spiel gestartet, konnten uns durch unser in der ersten Hälfte schnelles Spiel auch leicht absetzen. In der zweiten Hälfte ist dann bei uns der Faden gerissen, die Margaretner haben uns mit ihrem Tempo extrem unter Druck gesetzt und da konnten wir dann nur mehr wenig dagegen halten. Unser Ziel ist das Erreichen der Bonus-Runde, des oberen Playoffs. Jetzt müssen wir schauen, dass Mitkov wieder fit wird und unsere Jungen sich weiterentwickeln.“

Peter Eckl, Trainer FIVERS WAT Margareten: „Wir haben gewusst, dass wir heute gegen das schnelle Spiel der Kremser Geduld haben müssen. Wir wussten aber auch, dass die das nicht ewig durchhalten können. In die zweite Hälfte sind wir dann stark gestartet, nach etwa zehn Minuten haben wir das Spiel übernommen und dominiert. Was mich heute besonders freut, ist dass vor allem auch die jungen Spieler gezeigt haben, was in ihnen steckt. Boris Tanic war sehr stark, wir wissen dass wir zwei sehr starke Torhüter haben. Hier kann sich nun die Qualität unserer Arbeit zeigen, wo ganz junge Spieler aus der Bundesliga nach oben streben.“

Fabian Posch, Moser Medical UHK Krems: „Jede Niederlage ist frustrierend, diese natürlich auch. Wir sind eigentlich gut gestartet, konnten in der entscheidenden Phase nicht mehr dranbleiben. Bei den Margaretnern sieht man, was jahrelange Aufbauarbeit ausmachen kann und da werden wir ebenso mit unserem Team diesen Weg gehen.“

Vytas Ziura, FIVERS WAT Margareten: „Wir freuen uns natürlich über die zwei Punkte. Ins Spiel sind wir ganz schlecht gestartet, haben die erste Hälfte wenig zusammen gebracht. In der Pause haben wir uns vorgenommen, dass wir Vollgas gehen müssen. Das ist dann auch aufgegangen, wir haben ein hohes Tempo gespielt. Jetzt müssen wir hart weiterarbeiten, wir können das noch weitaus besser.“

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC FIVERS WAT Margareten vs. Moser Medical UHK Krems 29:26 (12:14)
Freitag, 15. September 2017, 20:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vytas Ziura (7), David Brandfellner (6), Markus Kolar (5), Luis Stummer (3), Mathias Nikolic (2), Lukas Hutecek (2), Herbert Jonas (2), Marin Martinovic (1), Maximilian Riede (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Fabian Posch (8), Tobias Schopf (7), Leonard Schafler (3), Sebastian Feichtinger (3), Marko Simek (2), Jakob Jochmann (1), Gunnar Prokop (1), Aron Tomann (1)
Kein gelungener spusu HLA Auftakt für Bregenz Handball. Im ersten Heimspiel der Saison, dem LAOLA1.tv-Topspiel der Runde, unterliegt man Sparkasse Schwaz Handball Tirol, gegen die man bereits im Vorjahr im Viertelfinale den Kürzeren zog, mit 21:24 (8:11). Nach dem Unentschieden im EHF Cup gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ist dies bereits das 2. Heimspiel ohne Sieg.

Bregenz begann dieses Mal mit Ralf-Patrick Häusle im Tor und mit der gewohnten 6:0 Abwehrformation. Nico Schnabl erhielt nach seiner guten Leistung im Spiel gegen die Wiener am rechten Rückraum den Vorzug gegenüber Neuzugang Roman Chychykalo. Der Youngster zeichnete sich auch gleich für die 1:0 Führung der Heimischen verantwortlich nachdem er sich gut am rechten Rückraum durchgesetzt hatte.
Gute Abwehrarbeit auf beiden Seiten dominierte die Anfangsphase des Spiels. Nach 15 Minuten stand es erst 4:4. Stark auch Häusle im Tor der Gelb-Schwarzen, der zu diesem Zeitpunkt bereits einige Würfe der Tiroler entschärfen konnte.

TOP-TOR: Der Kapitän zeigt wie es geht! – Video Link

Kapitän Lukas Frühstück brachte die Bregenzer in Minute 19 mit 6:5 in Führung, dann folgte allerdings eine starke Phase der Tiroler. Bis kurz vor der Pause konnten sie auf 6:10 davonziehen. Roman Chychykalo verkürzte kurz vor dem Pausenpfiff noch auf 8:11.

Schwaz startete nach einer 2-Minuten Strafe für Manuel Schmid in Unterzahl in die 2. Hälfte. Ein Vorteil den die Bregenzer leider nicht nutzen konnten. Anton Prakapenia und Armin Hochleitner stellten schnell auf 13:8 für die Tiroler. In Minute 40 erhöhte Alexander Wanitschek auf 16:11 für Schwaz und auf Bregenzer Seite wusste man zu diesem Zeitpunkt nicht so recht wie man ins Spiel zurück finden sollte.

Erst die Umstellung auf eine 5:1 Abwehr mit Marian Klopcic als offensiven „Einser“ zeigte seine Wirkung. Bregenz holte Tor um Tor auf und konnte in Minute 54 durch einen 7-Meter von Klopcic ausgleichen. Mittlerweile war Goran Aleksic im Tor, der auch gleich einige Bälle entschärfen konnte. Ein technischer Fehler im Gegenstoß verhinderte die Führung für Gelb-Schwarz und die Tiroler bekamen wieder Rückenwind. 4 Tore in Folge brachten die Tiroler mit 23:19 in Front - die Vorentscheidung in diesem Spiel. Schwaz konnte den Vorsprung halten und gewann am Ende verdient mit 24:20 (11:8) in Bregenz.

TOP SAVE: „Mr. Crunch-Time zerstört Bregenz Handball – Video-Link

Für Bregenz gilt es nun die Kräfte zu sammeln und den Fokus auf das nächste Heimspiel gegen Ferlach zu richten. Dieses findet bereits am Freitag, den 22.09. um 19:30 Uhr in Bregenz statt.

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: “Wir haben ein hochklassiges Spiel gegen einen guten Gegner verloren und sind dabei ein einer Reihe von Kleinigkeiten gescheitert. Mit der Einstellung mit der wir in das Spiel gehen bin ich sehr zufrieden. In der ersten Hälfte machen wir einfach zu wenige Tore und brauchen nach dem schwachen Start in der 2. Hälfte zu viel Kraft um das Spiel auszugleichen. In der entscheidenden Phase des Spiels setzt Schwaz die erfolgreicheren Aktionen und gewinnt deshalb das Match auch verdient. Wir wissen woran wir weiter arbeiten müssen. Es ist wichtig, dass wir aneinander und in unsere Arbeit vertrauen und an uns glauben.“

Dominik Bammer, Bregenz Handball: “Leider ist es uns trotz der unglaublichen Unterstützung der Fans nicht gelungen die letzten Spielminuten für uns zu entscheiden. Bis zum Ende war das Spiel ein Auf und Ab. Leider haben wir es in den letzten 5 Minuten verabsäumt unsere Chancen zu nutzen. Nichts desto trotz werden wir mit vollem Fokus weiter trainieren und uns schon nächsten Freitag rehabilitieren.“

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Bis auf wenige Minuten hatten wir das Spiel im Griff, wir haben abermals wenige Gegentore kassiert. Mit unserer aktiven Abwehr haben wir Bregenz große Probleme bereitet, im Positionsangriff haben wir gegen die großgewachsene Deckung gut, mit vielen Varianten agiert. Die Chancenverwertung war besser als zuletzt. Armin Hochleitner hat Thomas Kandolf hervorragend vertreten. Man hat schon gemerkt, dass Bregenz noch nicht eingespielt ist – ich wünsche Jörg Lützelberger und der Mannschaft alles Gute für den weiteren Saisonverlauf, wir werden uns wieder begegnen. Wir verbessern uns derzeit von Woche zu Woche, die Abläufe werden weiter perfektioniert. Jetzt müssen wir Kräfte sammeln, morgen wird noch zweimal trainiert, am Sonntag ist dann frei. Nächste Woche wartet auswärts mit Krems der nächste schwierige Gegner.“


3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 21:24 (8:11)
Freitag, 15. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
Spielprotokoll
Werfer Bregenz Handball: Roman Chychykao (5), Lukas Frühstück (4), Marian Klopcic (3), Nico Schnabl (3), Dominik Bammer (2), Povilas Babarskas (1), Bojan Beljanski (1), Clemens Gangl (1), Luka Kikanovic (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Alexander Pyshkin (7), Alexander Wanitschek (5), Josef Steiger (4), Anton Prakapenia (4), Armin Hochleitner (4)
Titelverteidiger ALPLA HC Hard gewinnt das Auswärtsspiel der 4. Hauptrunde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA beim SC kelag Ferlach mit 25:22 (16:12). Für den amtierenden Meister war es nach dem 24:29 bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN am Dienstag das zweite Auswärtsspiel innert 72 Stunden.

Beide Teams lieferten sich nur anfangs einen offenen Schlagabtausch. Nach dem 6:6 in der zwölften Minute bauten die Gäste aus Vorarlberg in Unterzahl die Führung erstmals auf zwei Tore zum 8:6 aus und zogen in der Folge auf 11:7 (19. Minute) weg.

Zeitweise betrug der Vorsprung des sechsfachen HLA-Champions in der ersten Halbzeit fünf Tore (16:11). Mit dem Stand von 16:12 aus Harder Sicht ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn kamen die kampfstarken Südkärntner auf 15:17 (36.) heran und Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec nahm ein Timeout. Vor allem Ferlach-Kapitän Dean Pomorisac (10 Tore) machte der Harder Defensive ordentlich zu schaffen.

Drei Minuten später musste Kreisläufer Lukas Herburger nach seiner dritten Zeitstrafe mit Rot vom Platz. Die Roten Teufel vom Bodensee hatten zu Beginn der zweiten Hälfte ausgerechnet in der Büchsenmacherstadt im Angriff über zehn Minuten „Ladehemmung“. Ferlach nutzte die Gelegenheit und kam auf ein Tor heran.

Doch Hard-Kapitän Dominik Schmid (8 Tore) und Co. hielten die Hausherren über 60 Minuten auf Distanz. Mit einer 20:18-Führung ging der Titelverteidiger in die finalen zehn Minuten. Hier setzten sich die Harder dann klar mit 25:22 durch.

„Wir haben das Spiel über 60 Minuten kontrolliert. Im Angriff haben wir jedoch zu viele Chancen liegen lassen und so den Gegner immer wieder ins Spiel gebracht,“ zeigte sich Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec nach Spielende zufrieden.

Am Sonntag (14 Uhr, Sportanlage am See) wird die HLA-Mannschaft geschlossen beim 26. Harder Stundenlauf zugunsten des gemeinnützigen Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ an den Start gehen. Seit über einem Vierteljahrhundert führt der ALPLA HC Hard diese karitative Veranstaltung, an der mehrere Hundert Läufer teilnehmen, für einen sozialen Zweck durch.

In der 4. spusu HLA-Hauptrunde haben die Harder am nächsten Freitag (19.30 Uhr, Sporthalle am See) den HC Bruck zu Gast.

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard 22:25 (12:16)
Freitag, 15. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (10), Mathias Rath (3), Janez Gams (3), Marek Pales (3), Izudin Mujanovic (2), Leander Krobath (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (8), Michael Knauth (4), Luca Raschle (2), Boris Zivkovic (2), Daniel Dicker (2), Lukas Herburger (2), Frederic Wüstner (1), Risto Arnaudovski (1), Marko Tanaskovic (1), Gerald Zeiner (1), Domagoj Surac (1)
Gar nicht nach Wunsch verlief die Anfangsphase des heutigen Spiels für die Heimmannschaft. Die Grazer spielten unbekümmert drauf los und legten gleich eine 2:0 Führung vor. Diesen Vorsprung hielten die Steirer bis zur 5. Spielminute (2:4) dann begann der Linzer Motor langsam zu laufen. Zur Pause führte der HC LINZ AG 16:10, baute diesen Vorsprung nach Seitenwechsel sogar auf 17:10 aus. Doch die HSG Graz kämpfte sich in einen wahren Speilrausch, erzielte in der 46. Minute den 19:19 Ausgleich und gewann am Ende sogar 27:26.

Srdjan Predragovic erzielte in der 8. Spielminute unter dem Jubel der Linzer Fans den erstmaligen Führungstreffer für die Stahlstädter (5:4), in der Defensive lief Goalie Nenad Mijailovic zu absoluter Topform auf. Der Oldie machte Chance um Chance zunichte, unter anderem entschärfte er zwei Siebenmeter im Gang. Die Linzer Angriffsmaschinerie kam ins Laufen, die Heimmannschaft setze sich bis zum Pausenpfiff sukzessive auf 16:10 ab.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhte der HC LINZ AG auf 17:10, die Zeichen standen auf Kantersieg. Aber es kam anders. Die Grazer holten Tor um Tor auf, kämpften sich in einen Spielrausch, den Linzern gelang kaum mehr etwas. Überhastete Angriffe, Schwächen in der Deckung und taktische Fehler ließen die Steirer in der 46. Spielminute zum Ausgleich kommen (19:19).

Die Stahlstädter waren in dieser Phase wie ausgewechselt, technische Fehler und Fehlwürfe prägten das Geschehen. Hoffnung kam noch einmal auf, als Klemens Kainmüller in der 57. Minute auf 26:24 stellte.

Das Linzer Publikum peitschte ihre Mannschaft nach vorne, die Stahlstädter konnten die fantastische Unterstützung allerdings nicht nutzen und mussten ein 3:0 der Grazer in den letzten Spielminuten zur Kenntnis nehmen. Nach einer tollen Aufholjagd sicherten sich die Grazer den knappen 27:26 Sieg.

Lukas Schweighofer, HSG Graz: „Die erste Halbzeit war abgesehen von den ersten Minuten so ziemlich das Schlechteste was wir in den letzten beiden Jahren abgeliefert haben. Da hat überhaupt nichts gepasst. Zur zweiten Halbzeit kann ich nicht viel sagen. Unglaublich und der Beweis dafür, dass man ein Spiel niemals aufgeben darf!“

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Die erste Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, Nenad Mijailovic hat uns mit tollen Paraden über die eine oder andere Abwehrschwäche hinweggeholfen. Unser Auftritt im zweiten Spielabschnitt ist mir ein Rätsel. 17 Tore darf man als Heimmannschaft in einer Halbzeit nicht bekommen. Wir haben uns leider um eine große Chance gebracht!“

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC LINZ AG vs. HSG Graz 26:27 (16:10)
Freitag, 15. September 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC LINZ AG: Srdjan Predragovic (12), Christian Kislinger (6), Klemens Kainmüller (3), Gojko Vuckovic (3), Philipp Preinfalk (1), Alen Bajgoric (1)
Werfer HSG Graz: Lukas Schweighofer (6), Nemanja Belos (5), Rok Simic (4), Matjaz Borovnik (3), Timo Gesslbauer (3), Filip Ivanjko (2), Ales Pajovic (2), Thomas Scherr (1), Otmar Pusterhofer (1)
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bleibt aktuell in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA an der Tabellenspitze. Die Glorreichen Sieben gewannen das dritte Spiel der Saison beim HC Bruck 29:24 (16:9) und bleiben damit in dieser Saison in Liga und EHF-Cup ungeschlagen.

Die Glorreichen Sieben starteten auch in dieses fünfte Spiel in 13 Tagen sehr konzentriert. Im schnellen Angriff stark, in der Deckung sicher, lag man nach sechs Spielminuten bereits mit 5:2 in Front. Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Hard konnten die WESTWIENER aber den Vorsprung auch in der Folge erfolgreich verteidigen, ließen die Steirer nie näher als bis auf vier Tore herankommen und konnten die Führung phasenweise sogar bis auf plus sieben ausbauen. INSIGNIS WESTWIEN ging mit einer komfortablen 16:9-Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit fanden die Gastgeber aus Bruck dann besser ins Spiel, konnten den Vorsprung binnen weniger Minuten mehr als halbieren. Nach 35 Minuten traf Martin Breg zum 14:17. Das Time-Out von WESTWIEN-Chefcoach Hannes Jón Jónsson nach dem verschlafenen Wiederbeginn stoppte den Erfolgslauf der Steirer nur kurzfristig, denn nach Konzentrationsschwächen bei den Wienern konnten die Brucker sogar bis auf minus zwei herankommen und das Spiel noch einmal spannend machen, trotz dreier Zweiminutenstrafen binnen drei Minuten.

Am Ende aber legten die WESTWIENER noch einen Zahn zu, die Schlussphase gehörte eindeutig WESTWIEN, sie konnten über die Flügelspieler Matthias Führer und Julian Pratschner die Vorentscheidung zum 27:22 in der 57. Minute herbeiführen. Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bleibt auch im dritten Saisonspiel der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA ungeschlagen und gewinnt das Auswärtsspiel beim HC Bruck 29:24 (16:9).

Hannes Jón Jónsson, Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Die erste Halbzeit hat super angefangen, wir haben aggressiv in der Abwehr gespielt und einen souveränen sieben-Tore-Vorsprung herausgespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann etwas nachgelassen, aber dennoch Qualität gezeigt. Der Sieg war niemals in Gefahr."

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC Bruck vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 24:29 (9:16)
Freitag, 15. September 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC Bruck: Lucijan Fizuleto (6), Martin Breg (5), Denis Tot (5), Thomas Zangl (3), Berat Mahmutaj (2), Mirnes Mavric (2), Luca Plassnig (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Viggo Kristjansson (5), Matthias Führer (4), Sebastian Frimmel (4), Julian Pratschner (3), Julian Ranftl (3), Philipp Seitz (2), Philipp Rabenseifer (2), Gabor Hajdu (2), Julian Schiffleitner (2), Olafur Ragnarsson (1), Wilhelm Jelinek (1)
Auf die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA wartet der nächste Leckerbissen. Die FIVERS WAT Margareten empfangen im Ostderby-Klassiker das bislang überzeugend auftretende Team des Moser Medical UHK Krems.

Seit dem Wiederaufstieg der Niederösterreicher im Jahr 2003 in die höchste österreichische Handballspielklasse zählt das Ostderby zwischen den Margaretnern und Kremsern zu einem der Klassiker in Österreichs Handballsport. Rassige Spiele, viel Emotion und oft bedingungsloser Einsatz sorgen dabei für Spannung und viel Unterhaltung auf der Tribüne.

Und die Rahmenbedingungen vor dem diesjährigen ersten Aufeinandertreffen der beiden Ost-Kontrahenten versprechen auch dieses Jahr ein attraktives Spiel. Krems konnte gegen Bruck (+10) und Linz (+9) überzeugen, die FIVERS bezwangen das auch heuer mit Titelambitionen in die Saison gestartete und abermals verstärkte Schwaz (+2). Dass beim Heimsieg gegen die Tiroler mit Wolfgang Filzwieser ausgerechnet ein Ex-Kremser im wahrsten Sinne des Wortes seine Hände gehörig im Spiel hatte, sorgt für zusätzliches Salz in der Suppe des Ostderbys. Filzwieser ist übrigens der erste echte Zukauf der FIVERS seit Tomas Eitutis im Jahr 2011.

Aber auch in Krems hat sich über den Sommer viel getan, mit dem Ex-FIVER Ibish Thaqi als Trainer ist frischer Wind ins Spiel gekommen. Krems setzt dabei verstärkt auf junge Spieler. Ein Weg, den die FIVERS seit knapp einem Jahrzehnt kompromisslos und erfolgreich wie kein anderer Sportverein in Österreich beschreiten. Mit Gunnar Prokop findet sich bei den Niederösterreichern übrigens noch einer, der vor einigen Jahren bei den FIVERS gespielt hat.

Und noch eine Parallele gibt es zwischen den beiden Teams: Mit dem Makedonier Vlatko Mitkov setzen die Kremser wie die FIVERS auf lediglich einen echten Legionär in ihren Reihen. Gleich sechs HLA-Vereine überschreiten heuer die gemäß Gentleman-Agreement vereinbarte Grenze von drei Legionären pro Team und beschäftigen gegen Bezahlung einer Pönale von 10.000 Euro zumindest einen vierten.

Peter Eckl’s Team konnte die spielfreie Woche für Regeneration einiger angeschlagener Kaderspieler nutzen. Und das ist auch dringend notwendig. Mit Vincent Schweiger und Thomas Seidl fehlen zwei Stammspieler, Bundesliga-Youngster Nikola Stefanovic ist mit einer schmerzhaften Blessur vom Spiel gegen St. Pölten beschäftigt und einige andere sind bereits angeschlagen aus der Saisonvorbereitung gekommen.

Inwieweit die Regenerationszeit bereits am Freitag durch genesene Spieler Wirkung zeigt, ist derzeit noch ungewiss. Diese Ungewissheit freut die Margaretner natürlich nicht, in Anbetracht des Auftretens der FIVERS gegen Schwaz bereitet sie aber auch keine allzu großen Sorgenfalten. Dabei setzen sie auch auf ihre Heimstärke, die egal gegen wen noch ein paar Extraprozent an Leistung möglich macht. Und dass die Sporthalle Margareten mit dem auch am Freitag zahlreich erwarteten Heimpublikum für keinen Gegner angenehm zu bespielen ist, ist hinlänglich bekannt.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Das wird am Freitag mit Sicherheit eine interessante Sache. Die Kremser lieferten bislang beeindruckende Ergebnisse ab, wir konnten gegen Schwaz am Ende überzeugen, obwohl wir mit Personalsorgen zu kämpfen haben. Mit dem Ibish ist in Krems deutlich mehr Tempo ins Spiel gekommen: Ein Stil, den wir auch gerne aufs Parkett bringen. Meine Prognose: Viel Tempo, viel Einsatz. Und dass wir zuhause gewinnen wollen, versteht sich von selbst.“

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC FIVERS WAT Margareten vs. Moser Medical UHK Krems
Freitag, 15. September 2017, 20:00 Uhr
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Nach dem EHF Cup ist vor der spusu HLA. Für Bregenz Handball steht am Freitag, den 15. September das erste Heimspiel der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA Saison 2017/18 auf dem Programm. Nach dem knappen Ausscheiden im EHF Cup gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bietet sich somit am Freitag im LAOLA1.tv-Topspiel der Runde gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol gleich die Chance auf Wiedergutmachung.

Das Spiel gegen die Tiroler ist der Start einer Heimspielserie für die Festspielstädter. Eine Woche später ist Ferlach in Bregenz zu Gast. Am Dienstag den 26. September wird das auf Grund des EHF Cups Einsatzes verschobene Spiel gegen den HC FIVERS WAT Margareten nachgeholt. Eine tolle Chance für die Bregenzer gleich zu Saisonbeginn Punkte zu sammeln.

Den Anfang macht also Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Gewann man beim Saison Opening noch mit neun Toren (30:21), wird das erneute Aufeinandertreffen in der Liga objektiv und realistisch betrachtet.

Chefcoach Jörg Lützelberger weiß, woran er in der Vorbereitung auf den Liga-Konkurrenten Sparkasse Schwaz Handball TIROL mit seiner Mannschaft noch arbeiten wird. „Wir müssen stabiler verteidigen und unsere Torhüter somit besser unterstützen. Außerdem waren unser Tempo und unser Überzahlspiel in den drei Pflichtspielen der Saison noch nicht ansatzweise da wo wir beides in der Vorbereitung schon hatten.“ so der Cheftrainer.

„Mit Schwaz kommt ein vielseitiger und eingespielter Gegner. Wir werden taktisch ein gänzlich anderes Spiel als noch in der Vorbereitung erleben. Für uns wird es entscheidend sein effektiver anzugreifen und von der ersten Minute an über den Kampf ins Spiel zu finden.“ ergänzt Lützelberger.

Bregenz Handball startete mit dem Sieg in Linz (23:25) erfolgreich in die Saison. Der Start von Sparkasse Schwaz Handball Tirol verlief durchwachsen. Im ersten Saisonspiel mussten sie gegen die FIVERS eine Niederlage einstecken, konnten jedoch in Runde zwei souverän mit 27:21 gegen SC kelag Ferlach punkten. Die Kärntner kommen eine Woche später, am Fr. den 22. September (Spielbeginn 19:30 Uhr, Handball Arena Rieden/Vorkloster) ins Ländle.

Jetzt sind die Augen aber voll auf Schwaz gerichtet, bestätigt auch Christoph Makovec aus dem Management der Bregenzer: „Das Spiel gegen WESTWIEN verlief natürlich nicht so wie wir uns das alle vorgestellt und erhofft haben. Wir wollten vor eigenem Publikum gleich beim ersten Heimspiel schnellen, aggressiven und erfolgreichen Handball zeigen. Das ist uns leider nicht ganz gelungen. Wir hatten zwar gute Einzelleistungen wie zum Beispiel von unserem Eigenbauspieler Nico Schnabl, als Mannschaft müssen wir aber geschlossener und souveräner agieren. Daher ist das Spiel gegen Schwaz für uns – ganz abgesehen von den Punkten in der Tabelle – für uns von enormer Wichtigkeit. Wir haben die Chance zu zeigen, dass wir viel besser spielen können als am Samstag. Das haben wir ja bereits in den Vorbereitungsspielen gesehen. Wir hoffen, dass die Handball-Arena Rieden/Vorkloster mindestens genauso gut gefüllt ist wie letzte Woche, und die Mannschaft wird alles geben um die Fans zu begeistern und das Spiel zu gewinnen. Wenn uns das gelingt, dann haben wir einen tollen Start in die spusu HLA-Saison hingelegt – und mit den Tirolern haben wir ja sowieso noch eine Rechnung offen.“

Westderby als Gradmesser
Der dritte Spieltag dieser Saison in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA bringt mit der Neuauflage des Viertelfinalduells vom April einen weiteren Schlager für Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Rekordmeister Bregenz Handball brennt auf Revanche für das Aus, die Gäste wollen hingegen ihre positive Serie gegen die Vorarlberger fortsetzen. In der abgelaufenen Spielzeit gewannen die Schwazer drei von vier Begegnungen. Doch bei Bregenz hat sich im Sommer einiges getan, auf den Legionärspositionen gab es massive Rotationen.

Um den erneuten Angriff auf den ersten Meistertitel seit 2010 zu starten, wurde der Kader verstärkt, für den Rückraum konnte man mit Luka Kikanovic (vorher in Linz), Povilas Babarskas (früher in Innsbruck und zuletzt RK Celje) sowie dem ukrainischen Nationalteamspieler Roman Chychykalo Top-Transfers verbuchen. Als Trainer fungiert nach dem Abgang von Robert Hedin nun der 32-jährige deutsche Jörg Lützelberger, mit dem Raúl Alonso seit Jahren eine Freundschaft verbindet.

„Bregenz ist einer der absoluten Favoriten auf den Titel, der Kader weist auf allen Positionen ungemein viel Qualität auf: Da sind starke Legionäre und mit Marian Klopcic, Goran Aleksic oder Dominik Bammer österreichische Teamspieler sowie gute Youngsters. Um dort erneut zu bestehen, braucht es eine ganz konzentrierte Leistung, wir dürfen uns nur wenige Fehler erlauben“, betont der spanische Coach der Tiroler.

Wie man die Bregenzer, die in ihrem bislang einzigen spusu-HLA-Spiel knapp mit 25:23 in Linz gewannen, bezwingen kann, demonstrierte zuletzt WESTWIEN. Im österreichischen EHF-Cup-Duell scheiterte die Ländle-Truppe nach einer Niederlage in der Südstadt und einem Remis zuhause.

„Bregenz wird auch deshalb sehr heiß auf uns sein. In den letzten Jahren sind sie uns gut gelegen, vom Viertelfinale haben sie noch eine Rechnung offen. Wir werden wieder voll dagegenhalten, wir wissen, dass wir eine Chance haben, wenn wir ruhig im Angriff agieren und defensiv so auftreten wie bisher“, meint Thomas Kandolf.

Der Linkshänder von Handball Tirol ist für Freitag aufgrund einer Knieblessur noch fraglich, möchte aber unbedingt mithelfen, den zweiten Saisonsieg einzufahren.

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Freitag, 15. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
NU-Liveticker
In der 3. Runde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA erwarten den SC kelag Ferlach eine besonders schwere Aufgabe. Mit dem ALPLA HC Hard gastiert der aktuelle Meister und Supercup-Sieger in Ferlach. Damit gibt es auch ein Wiedersehen mit Risto Arnaudovski der Ferlach im Sommer Richtung Hard verlasen hat. Für den amtierenden Meister aus Vorarlberg ist es das zweite Auswärtsspiel, nach der 24:29-Niederlage bei WESTWIEN, innerhalb weniger Tage.

In der letzten Saison war der SC kelag Ferlach stets chancenlos gegen die Harder. Beide Spiele im Grunddurchgang und auch das Viertelfinale waren eine klare Angelegenheit des Meisters. Trotzdem wollen Pomorisac & Co ihre Haut so teuer als möglich verkaufen.

Ivan Vajdl, Trainer SC kelag Ferlach: „Wir haben in dieser Begegnung nichts zu verlieren. Sollte Hard Schwächen zeigen, wollen wir diese ausnutzen.“

Das es nicht einfach wird ein gutes Resultat zu erreichen, weiß man. ALPLA HC Hard verfügt nicht nur über eine wurfgewaltige Aufbaureihe, sondern mit Goljub Doknic auch über einen der besten Torhüter der Liga. In der Deckung wollen die Kärntern an die zuletzt gezeigten Leistungen anschließen. Die größeren Probleme hat der SC kelag Ferlach im Moment ja im Angriff.

Dean Pomorisac, Kapitän SC kelag Ferlach: „Der Ausfall von Nemanja Malovic hat uns schwer getroffen. Unser Gegenstoß funktioniert noch nicht nach Wunsch. Sollte das diesmal besser funktionieren, können wir Hard vielleicht ein wenig ärgern.“

Man darf also gespannt sein, ob der SC kelag Ferlach diesmal den Meister Paroli bieten kann. Neben Malovic wird die Mannschaft wahrscheinlich auch auf Adonis Gonzalez verzichten müssen. Sein operiertes Knie macht erneut Probleme.

Englische Woche für die Roten Teufel
Schlag auf Schlag geht es für Titelverteidiger ALPLA HC Hard in dieser Woche in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA. Nach der 24:29-Auswärtsniederlage am Dienstagabend im Nachtragsspiel bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN müssen die Roten Teufel erneut weit reisen.

Die Reise führt die Vorarlberger in die Büchsenmacherstadt Ferlach, nur wenige Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt. Somit haben Kapitän Dominik Schmid und Co. nach den beiden Auswärtsspielen nicht weniger als 2350 Reisekilometer innert 72 Stunden hinter sich.

Dominik Schmid, Kapitän ALPLA HC Hard: „Gegen WESTWIEN hat unsere Leistung in der Abwehr nicht gepasst. Die Liga ist heuer noch ausgeglichener als in der Vorsaison. Wir sind froh, dass das Spiel in Ferlach schon so schnell kommt. Mit zwei Punkten können wir uns rehabilitieren und sind wieder auf Kurs.“

Cheftrainer Petr Hrachovec muss weiterhin auf seine Youngsters Konrad Wurst und Mathias Maier verzichten. Der Einsatz des erkrankten Kreisläufers und Abwehrstrategen Domagoj Surac ist fraglich.

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard
Freitag, 15. September 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Nach den Niederlagen in den ersten beiden Runden will der HC LINZ AG endlich durchstarten und die heißersehnten ersten Punkte in der neuen Saison einfahren. Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Freitag. Die Stahlstädter empfangen Aufsteiger HSG Graz in der SportNMS Linz Kleinmünchen.

Ein unbeschriebenes Blatt sind die Steirer keinesfalls. In der Vorsaison mussten die Linzer im Halbfinale des österreichischen Cups eine herbe Niederlage gegen die damaligen Underdogs hinnehmen, was den Linzern auch nach einem halben Jahr noch schwer im Magen liegt. Unterschätzen wird den Aufsteiger daher sicher niemand.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Die Grazer sind in mehrfacher Hinsicht untypisch für einen Aufsteiger. Sie haben für die erste Liga nicht weniger als sechs Spieler geholt, verfügen über vier Legionäre und werden sich sicher nicht mit einem einfachen Klassenerhalt zufriedengeben. Sie haben einen insgesamt sehr starken Kader, sich im Fernsehspiel gegen Meister Hard lange sehr gut gehalten und das steirische Prestigeduell gegen den HC Bruck klar gewonnen. Die kommen mit breiter Brust nach Linz und wollen sicher auch hier aufzeigen. Ich bin mit der zuletzt gezeigten Leistung gegen Krems nicht zufrieden, da müssen wir vor allem in der Deckung nachbessern, um eine entsprechende Antwort auf den wurfstarken Grazer Rückraum zu finden. Zuhause sind wir aber auf jeden Fall Favorit. Meine Burschen sind absolut heiß, wir wollen dem fantastischen Linzer Publikum ein tolles Spiel liefern und endlich die ersten Punkte einfahren!“

Die Stahlstädter müssen nach wie vor Dominik Ascherbauer und Rückraumspieler Matevz Cemas krankheits- bzw. verletzungsbedingt vorgeben.

Linz als Gradmesser
Nach dem klaren Derby-Sieg in der zweiten Runde fahren die Grazer mit breiter Brust in die oberösterreichische Hauptstadt.
 
Vor allem die ausgezeichnete Deckung der Grazer wird dem Linzer Trainer Manuel Gierlinger in den nächsten Tagen Kopfzerbrechen bereiten. Die hatte nämlich auch schon das letzte Spiel zugunsten der Grazer entschieden. Kapitän Max Maier schiebt dem kommenden Gegner dennoch die Favoritenrolle zu: „Linz auswärts wird ganz, ganz schwer. Wir gehen bestimmt als Underdog in das Spiel hinein, Linz ist sehr heimstark. Wir werden uns gut auf das Spiel vorbereiten, das Ziel ist, Punkte aus Linz mitzunehmen.“

Das letzte Duell zwischen den beiden Mannschaften im Cup konnten die Jungs der HSG für sich entscheiden, jedoch hat dies nach Obmann Michael Schweighofer keine Auswirkungen auf die kommende Partie. Beide Teams haben sich verändert und im Cup habe man letztes Jahr in Graz gespielt. Dennoch ist Michael Schweighofer guter Dinge was die kommende Partie angeht: „Ich mache mir sehr große Hoffnungen, da wir die Qualität besitzen, die Linzer zu schlagen. Diese Partie wird auf jeden Fall ein Gradmesser für die restliche Saison. Wenn wir es schaffen auswärts gegen Linz zu gewinnen oder zumindest immer mitzuhalten, bin ich mir sicher dass wir uns auch für den Rest der Spielzeit gut in der HLA etablieren können.“

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC LINZ AG vs. HSG Graz
Freitag, 15. September 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Zum Auftakt der neuen spusu HLA-Saison musste sich der HC Bruck dem Moser Medical UHK Krems mit 24:34 beugen. Auch auswärts bei der HSG Graz ging man mit 22:33 als Verlierer vom Platz. Nun kommt mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN das Team der Stunde in die Steiermark.

Vier Spiele hat die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bereits in den Knochen. Doch weder in der Liga noch in der EHF-Cup-Quali war bei den Wienern bis jetzt was zu holen. Bregenz Handball war im Heimspiel in der EHF Cup-Quali beim 27:27 einem Sieg noch am nächsten.

Der HC Bruck ist hingegen nach den beiden Niederlagen gegen Krems und Graz noch nicht in der neuen Saison angekommen. Das soll sich nun ändern.

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: „Für uns ist Wiedergutmachung angesagt. Nach zwei ganz schlechten Spielen müssen wir uns alle bei der Ehre nehmen und 150% gegen WESTWIEN geben. Wir wissen, dass wir besser spielen können als die letzten Spiele gezeigt haben. WESTWIEN ist das Team der Stunde, es wird sehr schwer werden, aber wir werden am Freitag ein anderes Gesicht zeigen.“

Bis auf Matthias Kern (Kreuzband) sind bei den Steirern alles Spieler fit. Doch auch die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN reist in Bestbesetzung an.

INSIGNIS WESTWIEN will englische Wochen mit zwei Punkten in Bruck abschließen
Es läuft aktuell für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN! In der spusu HLA zwei Siege in zwei Spielen gefeiert, im EHF-Cup in Runde eins Bregenz Handball ausgeschalten. Trotz englischer Wochen mit hohen Strapazen sind die Glorreichen Sieben topfit und konzentriert.

Hannes Jón Jónsson, Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie sind vor allem im Kopf voll da und bleiben wie zuletzt auch mit vielen Zweiminutenstrafen cool. Jetzt gilt es gegen Bruck, diese englischen Wochen mit vielen Spielen mit zwei Punkten abzuschließen.“

Die Wiener können nach wie vor in Bestbesetzung antreten, vor allem die beiden Isländer haben sich gut in die Mannschaft eingefügt, Viggo Kristjansson war zuletzt bester Werfer bei WESTWIEN. Für Mladan Jovanovic ist es eine Rückkehr nach Bruck. Der Wiener hat in den letzten Jahren für Ferlach und Bruck gespielt.

Florian Kaiper, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir wollen dieses Spiel auf jeden Fall gewonnen. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Bruck ist daheim immer für eine Überraschung gut. Aber wir werden alles für einen Sieg tun.“

3. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC Bruck vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Freitag, 15. September 2017, 19:00 Uhr
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Bewerbsübergreifend schwimmt die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN auf der Erfolgswelle. Nach dem Auftaktsieg über den SC kelag Ferlach und dem Aufstieg in die zweite Runde des EHF Cup, rangen die Wiener Meister ALPLA HC Hard im Nachtragsspiel der zweiten Runde der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA mit 29:24 nieder. Damit bleibt WESTWIEN in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

Die Glorreichen Sieben legten wie schon zuletzt im EHF-Cup gegen Bregenz einen Blitzstart hin. Keine Anzeichen von Müdigkeit nach den Reisestrapazen am Wochenende, Head Coach Hannes Jón Jónsson hatte seine Truppe auch Dienstagabend auf die schwere Aufgabe fokussiert. Nach acht Minuten stellte Bregenz-Matchwinner Gabor Hajdu bereits auf 5:2, aber wie schon zuletzt beim Serienmeister fängt sich der Gegner danach. Die Harder Meister holten Tor um Tor auf, konnten bereits nach einer Viertelstunde zum 7:7 ausgleichen. Danach blieb es eine enge Partie, die beiden Mannschaften schenkten einander nichts, scheiterten u.a. auch vom Siebenmeterpunkt. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann eine starke Phase der Vorarlberger, die sich in Minute 28 erstmals die Führung holten und mit der Pausensirene noch auf 14:12 stellten.

Aber die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN steckte nicht auf. Gleich nach Wiederbeginn konnten die Wiener eine doppelte Überzahl gut nutzen, durch Frimmel und Hajdu zum 14:14 ausgleichen. Sehr turbulent gestaltete sich dann die Schlussphase. Bei Hard mussten mit Herburger und Arnaudovski gleich zwei Mann mit Rot vom Feld, bei WESTWIEN mit Jovanovic einer. Die WESTWIENER konnten die Überzahl aber zu ihren Gunsten nutzen, die beiden isländischen Neuzugänge Kristjansson und Ragnarsson brachten die Gastgeber mit plus zwei in Führung, 24:22.

Für die Vorentscheidung sorgten in der Folge Kristjansson und Frimmel, die den Vorsprung auf bereits plus vier, 27:23, ausbauen konnten. Die Entscheidung war gefallen, am Ende feierte die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in einem turbulenten Spiel mit insgesamt vier roten Karten einen dann doch noch deutlichen 29:24-Heimsieg über Meister ALPLA HC Hard.

Viggo Kristjansson, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Wir haben in der ersten Halbzeit ok gespielt, aber in der zweiten Halbzeit waren wir klar besser als Hard. Meine Familie war heute da, das war sehr wichtig für mich, denn mit meiner Familie als Zuschauer spiele ich immer gut."

Hannes Jón Jónsson, Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Ich bin super zufrieden heute mit der Leistung und den zwei Punkten. Unsere Abwehr hat 60 Minuten gut gearbeitet und unser Kopf hat 60 Minuten gehalten. Wir haben zum Beispiel 13 Zweiminutenstrafen bekommen, sind trotzdem cool und fokussiert geblieben. Unsere Bank war super, Seitz und Schiffleitner haben mit frischen Beinen sehr gut gespielt, Kaiper im Tor war überragend. Vor allem der Kampfgeist in der Abwehr war wie ich das haben will. Ich bin heute stolz auf mein Team, aber jetzt voller Fokus auf Bruck und dann können wir diese harte Serie mit vielen Spielen hoffentlich mit zwei weiteren Punkten beenden."

Severin Englmann, Co-Trainer ALPLA HC Hard: „Nach dem 23:25 haben wir den Faden verloren. Wir hatten Probleme in der Defensive und konnten von vier Siebenmetern nur einen verwerten,“ „Nach dem 23:25 haben wir den Faden verloren. Wir hatten Probleme in der Defensive und konnten von vier Siebenmetern nur einen verwerten.“

Michael Knauth, ALPLA HC Hard: "Glückwunsch an WESTWIEN, der Sieg geht heute völlig in Ordnung. Die WESTWIENER waren vor allem in der Endphase die routiniertere und cleverere Mannschaft und haben verdient gewonnen."

2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard 29:24 (12:14)
Dienstag, 12. September 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll

Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Viggo Kristjansson (8), Gabor Hajdu (5), Philipp Seitz (4), Olafur Ragnarsson (4), Sebastian Frimmel (3), Julian Schiffleitner (2), Julian Ranftl (2), Wilhelm Jelinek (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Thomas Weber (5), Gerald Zeiner (5), Dominik Schmid (4), Boris Zivkovic (3), Marko Tanaskovic (3), Michael Knauth (2), Risto Arnaudovski (1), Lukas Herburger (1)
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hatte nach dem erfolgreichen Aufstieg in die zweite EHF-Cup-Runde nur wenig Verschaufpause. Bereits am Dienstag ist der ALPLA HC Hard im BSFZ Südstadt zu Gast.

Das Unentschieden vergangenen Samstag in Bregenz bedeutet für die Glorreichen Sieben, dass man auch weiter in dieser Saison zweigleisig fahren darf. Erstmals spielt man international, hier wartet Mitte Oktober Wacker Thun in der zweiten Runde der EHF Cup-Quali, am morgigen Dienstag kommt mit Meister Hard der nächste harte Brocken in die Heimhalle. Die Wiener sind nach dem Erfolg gegen Bregenz Handball voller Selbstvertrauen und möchten auch dem Meisterschaftsfavoriten Hard Paroli bieten, auch wenn die Vorarlberger nicht zuletzt aufgrund des starken Kaders am Dienstag Favorit sind.

Wilhelm Jelinek, Kapitän SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Das Wochenende war natürlich sehr anstrengend für uns und wir haben nicht so viel Vorbereitungszeit wie sonst auf das Spiel. Aber wir werden die zwei Tage optimal nutzen und am Dienstag hundert Prozent bereit sein für einen harten Kampf. Wir wollen das Spiel, wie jedes Spiel, in jedem Fall gewinnen!“

Mit Meister ALPLA HC Hard kommt der erste schwere Brocken in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA zu den Glorreichen Sieben ins BSFZ Südstadt. Die Harder sind zuletzt nur hauchdünn an der Teilnahme der Gruppenphase in der EHF Champions League gescheitert, haben in der Liga einen Auftakt nach Maß mit einem klaren Sieg bei Aufsteiger Graz hingelegt. Die WESTWIENER sind gewarnt, kennen die Stärken der Harder, die sich im Sommer noch einmal kräftig verstärkt haben. Bei INSIGNIS WESTWIEN sind alle Spieler fit und gehen mit einer Extraportion Selbstvertrauen in das Spiel am Dienstag.

Huemer: "Sind gut vorbereitet"

Beide Teams haben ihr Auftaktspiel für sich entscheiden können. Die Wiener gewannen beim SC kelag Ferlach mit 23:20. Meister Hard besiegte Liga-Neuling HSG Graz 33:26.

WESTWIEN warf am Samstag Bregenz Handball in der ersten Qualifikationsrunde zum EHF-Cup aus dem Bewerb. Dort steigen die Roten Teufel vom Bodensee in der dritten Quali-Runde ein.

Das Duell der beiden noch verbleibenden rot-weiß-roten Eurofighter hatte es in der Vergangenheit in sich. Mit dem 29:28-Auswärtssieg am 24. Februar beendete die Truppe von Cheftrainer Petr Hrachovec im Oberen Playoff eine über zwei Jahre andauernde Negativserie in der Südstadt.

In der Halbfinal-Serie, wo sich die Vorarlberger bekanntlich dank zweier Heimsiege durchgesetzt haben, bezog der sechsfache spusu HLA-Champion wieder eine knappe 29:30-Niederlage in der Südstadt.

Mit den beiden isländischen Neuzugängen Viggo Kristjansson und Olafur Ragnarsson sowie Zweimetermann Gabor Hajdu verfügen die Wiener über eine starke Rückraumachse. Auch auf die pfeilschnellen Flügel Sebastian Frimmel und Julian Ranftl müssen die Harder ein Auge haben.

Das Team von WESTWIEN-Trainer Hannes Jon Jonsson ist bekannt für seine offensiven Deckungsvarianten. Mit Florian Kaiper und Routinier Sandro Uvodic verfügen die Wiener über zwei exzellente Torhüter.

Thomas Huemer, Sportlicher Leiter ALPLA HC Hard: „Wir gehen gut vorbereitet in das schwere Auswärtsspiel gegen WESTWIEN. Um voll zu punkten, müssen wir unseren gesamten Leistungszenit abrufen.“

Bis auf die beiden Youngster Konrad Wurst und Mathias Maier sind bei den Hardern alle Spieler mit dabei.

Bereits am Freitag, 19:30 Uhr, steht für den ALPLA HC Hard das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Kapitän Dominik Schmid und Co. sind in der Büchsenmacherstadt Ferlach zu Gast.

2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard

Dienstag, 12. September 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Sebastian Frimmel wechselt ab der nächsten Saison zum Schweizer Meister und Champions League Teilnehmer Kadetten Schaffhausen. Der 21-jährige Flügelspieler erfüllt sich damit seinen Traum von einem Wechsel ins Ausland zu einem europäischen Topclub.

Seit 2007 spielt der Nationalteamspieler bei WESTWIEN und hat sich nach mehreren Jugendtiteln und herausragenden Leistungen im Jugend- und Junioren-Nationalteam zum Toptorschützen und Führungsspieler der HLA-Mannschaft entwickelt. Als Mitglied und Leistungsträger der 94er Jugend- und Junioren-Nationalmannschaft hat Frimmel in 58 Länderspielen 191 Tore erzielt, drei fünfte Plätze bei zwei Europameisterschaften sowie den „European Open 2013" und eine Junioren-WM Teilnahme 2013 erreicht. In den letzten zwei Jahren hat er sich auch in der Männer-Nationalmannschaft zu einem Stammspieler entwickelt und mit der EM 2018 steht für ihn ein weiteres Highlight vor der Tür.

Sebastian Frimmel: „Mein Ziel war es schon immer zu einem guten Verein im Ausland zu gehen. Ich glaube, dass Schaffhausen ein super Schritt für mich ist und ich mich dort noch gut weiter entwickeln kann, vor allem in der Champions League. Ich freue mich riesig auf die Schweiz und die Herausforderungen, die dort auf mich warten! Kadetten Schaffhausen ist ein toller Verein mit einer unglaublich guten Infrastruktur und ich glaube, dass das eine optimale Adresse für mich als erste Auslandsstation ist. Ich habe WESTWIEN sehr viel zu verdanken und ich bin stolz, so lange für meinen Heimatverein gespielt zu haben! Ich will in dieser Saison noch viel mit der Mannschaft erreichen und noch ein letztes Jahr alles für den Verein geben. Es wird für mich sicher sehr schwer Abschied zu nehmen, weil WESTWIEN jahrelang wie eine zweite Familie für mich war.“

Manager Conny Wilczynski: „Sportlich ist der Abgang von Seppo natürlich ein großer Verlust für WESTWIEN, aber wir haben diesen Transfer unterstützt, weil ein Auslandswechsel ein logischer nächster Schritt für Seppo ist. Insgesamt können wir als gesamter Verein stolz sein, so einen tollen Spieler entwickelt zu haben. Auf Seppo wartet eine große Handball-Karriere - da bin ich mir sicher und ich wünsche ihm nur das Beste! Bei WESTWIEN wächst mit Julian Pratschner bereits der nächste Top-Links Außen heran, der Seppos Rolle in der kommenden Saison übernehmen wird.“

Sportdirektor Roland Marouschek: „Auch wenn es schmerzlich für uns ist, einen Spieler wie Sebastian ziehen zu lassen, überwiegt natürlich die Freude und der Stolz über den Wechsel zu den Kadetten Schaffhausen bei Weitem. Sebastian ist seit seinem zwölften Lebensjahr Spieler bei WESTWIEN, hat ab der U13 so gut wie jeden Titel im Nachwuchs gewonnen und sich in den Jahren zu einer herausragenden Spielerpersönlichkeit entwickelt. Neben einer außergewöhnlichen Begabung hat Seppo in den letzten zehn Spielsaisonen sehr hart und konsequent an seiner sportlichen Entwicklung gearbeitet. Wir freuen uns auch heuer auf tolle Leistungen und Erfolge in seiner elften Saison mit unserem WESTWIEN-Team und wünschen Sebastian alles Gute für seine weitere Karriere und eine Rückkehr - wann auch immer!“ ​
Das erste Heimspiel der HSG Graz in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA seit 14 Jahren ging heute Abend über das Parkett. Mit dem HC Bruck empfingen die Grazer den einzigen weiteren steirischen Verein in der höchsten Spielklasse Österreichs. Den Derby-Kracher konnte die HSG mit einem klaren 33:22 (HZ 20:11) Kantersieg für sich entscheiden. Der vollen Halle wurde ein emotionsgeladenes Match geboten.

Die ersten fünf Minuten konnte die Auswärtsmannschaft mit den Grazern mithalten, jedoch zog die HSG dank Leistungsträger Belos auf und davon. Bereits nach 15 Minuten hatte sich die Heimmannschaft einen respektablen 6 Tore-Vorsprung erarbeitet, dieser wurde von der Pajovic-Sieben bis zur Halbzeit zu einem 20:11 ausgebaut.

Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Brucker nicht ins Spiel, was die HSG gnadenlos ausnutzte. In der 44. Spielminute schoss Lukas Schweighofer das 25:15, worauf Spielertrainer Aleš Pajovic immer mehr Stammspieler auswechselte. Doch auch die zweite Grazer Sieben lies den HC Bruck nicht kommen. So verabschiedete man sich mit einem klaren 33:22.

Max Maier, Kapitän HSG Graz: „Ausschlaggebend war, dass wir 14 Jahre auf so ein Match in der HLA hingearbeitet haben. Jetzt sind wir in der HLA, wir sind angekommen und wir sind die Nummer eins in der Steiermark -Jetzt.“

2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HSG Graz vs. HC Bruck
Samstag, 9. September 2017, 20:15 Uhr
LAOLA1.tv: Neueste Videos, Full Matches
Spielprotokoll
Werfer HSG Graz: Nemanja Belos (11), Matjaz Borovnik (4), Lukas Schweighofer (4), Otmar Pusterhofer (4), Maximilian Maier (3), Rok Simic (3), Ales Pajovic (2), Filip Ivanjko (1), Timo Gesslbauer (1)
Werfer HC Bruck: Martin Breg (6), Lucijan Fizuleto (4), Alexander Fritz (4), Andàs Nagy (3), Denis Tot (2), Thomas Zangl (1), Berat Mahmutaj (1), Emir Taletovic (1)
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hat es geschafft! Die Glorreichen Sieben stehen in der zweiten der EHF Cup-Quali. In einem extrem knappen Spiel erreichte WESTWIEN bei Bregenz Handball ein 27:27 und stieg aufgrund des 30:28-Heimsiegs vor einer Woche auf. Nun wartet in Runde zwei im Oktober Wacker Thun.

Die Glorreichen Sieben legten einen Glanzstart nach Maß hin. Nach fünf Minuten stand es bereits 4:1, nach zwölf Minuten gar 7:2. Aber dieses Tempo war nicht lange aufrechtzuerhalten. Die Bregenzer fingen sich rasch, konnten Tor um Tor aufholen.

WESTWIEN war in dieser Phase nicht in der Lage das Spiel vom starken Beginn aufrechtzuerhalten, musste schließlich vier Minuten vor der Pause den Ausgleich zum 10:10 hinnehmen und ging mit einer knappen 12:11-Führung in die Kabine.

In Halbzeit zwei konnte WESTWIEN eine doppelte Überzahl gleich zu Beginn nutzen, wieder durch Sebastian Frimmel einen plus-drei-Tore-Vorsprung herstellen. Aber so leicht wie in der Anfangsphase ließen sich die Bregenzer diesmal nicht abschütteln. Zwar konnten die WESTWIENER die Führung lange verteidigen, es gelang ihnen aber nicht mehr, das hohe Anfangstempo zu gehen und den Vorsprung auszubauen. Eine Viertelstunde vor Schluss konnten die Gastgeber durch Beljanski erstmals in Führung gehen, 19:18. Spannend blieb es dann auch in der Schlussphase, in der acht Minuten vor dem Ende eine kleine Vorentscheidung fiel.

WESTWIEN konnte in Unterzahl gleich zwei Treffer erzielen, baute die Führung durch Frimmel und Kristjansson wieder auf 23:21 aus. Die Bregenzer, die aus dem Hinspiel ein minus zwei (28:30) wettmachen mussten, kamen in Zugzwang, Lukas Frühstück scheiterte beim Siebenmeter und WESTWIEN hatte trotz einer starken Schlussphase der Bregenzer immer die richtige Antwort parat.

Gabor Hajdu, bester Werfer der Glorreichen Sieben, wurde in der Schlussphase zum Matchwinner. 80 Sekunden vor dem Ende stellte er auf 26:26 und in Unterzahl gelang dem Ungarn beim Stand von minus eins der erlösende Treffer zum 27:27-Endstand. INSIGNIS WESTWIEN steigt dank des 30:28-Heimsiegs mit einem Gesamtscore von 57:55 in die zweite Runde der EHF Cup-Quali auf.

In der zweiten Runde bekommt es WESTWIEN mit dem Schweizer Verein Wacker Thun zu tun. Das Hinspiel findet am 7./8. Oktober im BSFZ Südstadt, das Rückspiel am 14./15. Oktober in Thun statt.

Conny Wilczynski, Manager, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Ein Riesenkompliment an die gesamte Mannschaft, das ist ein super Schritt für unseren Verein. Auch wenn beide Spiele sehr knapp waren, denke ich, dass wir unterm Strich einen Tick besser waren und verdient in die zweite EHF-Cup-Runde aufsteigen. Wir freuen uns jetzt auf Wacker Thun.“

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: „Wir sind sehr enttäuscht und unzufrieden mit dem Ausscheiden da wir über den gesamten Spielverlauf zahlreiche Chancen das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen nicht genutzt haben. Immer wenn wir uns Situationen geschaffen haben dir wir uns vorgenommen haben, haben wir Fehler gemacht. Am Ende war es dann zwar sehr knapp, aber der Erfolg von WESTWIEN ist nicht unverdient. Wir sollten auch zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison in der Lage sein bei einem Heimspiel souveräner aufzutreten.“

Lukas Frühstück, Bregenz Handball: „Gratulation an WESTWIEN und weiterhin viel Erfolg im Europacup. Für uns ist das Ergebnis sehr ärgerlich. Wir müssen uns selber an der eigenen Nase nehmen. Wir haben die Big Points weder in Wien noch in Bregenz gemacht. Leider waren wir über zweimal 60 Minuten nicht clever genug unsere Chancen zu verwerten und davonzuziehen. Der Start war extrem unglücklich. Wir sind mit Kampf und Engagement nochmal zurückgekommen, aber haben einfach zu viele Chancen liegen lassen. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Liga und hoffen, dass die Stimmung in der Halle beim Heimspiel am Freitag gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol ähnlich gut sein wird wie heute. Ein großes Danke an die Fans, die uns heute toll unterstützt haben.“

EHF Cup-Quali
Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 27:27 (11:12)
Samstag, 9. September 2017, 19:00 Uhr
Match Report
Werfer Bregenz Handball: Lukas Frühstück (6), Marian Klopcic (5), Nico Schnabl (5), Bojan Beljanski (4), Dominik Bammer (2), Alexander Wassel (2), Povilas Babarskas (1), Ralf-Patrik Häusle (1), Luka Kikanovic (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Gabor Hajdu (7), Sebastian Frimmel (5), Julian Ranftl (4), Viggo Kristjansson (4), Olafur Ragnarsson (2), Julian Schiffleitner (2), Philipp Rabenseifer (1), Wilhelm Jelinek (1), Julian Pratschner (1)

Hinspiel: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball 30:28 (13:12)
Samstag, 2. September 2017, Südstadt
Match Report
Geglückter Heimspielauftakt in der neuen Saison der spusu HLA für Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Im ersten Auftritt in der Osthalle bezwingt man den SC kelag Ferlach mit 27:21.

In Wien hatte es vor einer Woche noch knapp nicht gereicht, am zweiten Spieltag der Saison 2017/18 in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA wanderten nun aber die ersten beiden Punkte auf das Konto von Sparkasse Schwaz Handball Tirol. In der Heimspielpremiere wies der Semifinalist der abgelaufenen Spielzeit den SC kelag Ferlach souverän mit 27:21 in die Schranken. Ein wichtiges Erfolgserlebnis für die Truppe von Trainer Raúl Alonso, bevor in den kommenden beiden Wochen der schwierige Auswärts-Doppelpack gegen Bregenz Handball und den Moser Medical UHK Krems wartet.

Die Schwazer Osthalle war gewohnt gut besucht, die Stimmung auf den Rängen prächtig. Die Hausherren brauchten zwar rund zehn Minuten, nahmen dann aber allmählich Fahrt auf. Ferlach führte nach wenigen Minuten mit 3:1, Alexander Wanitschek, Matias Jepsen und Anton Prakapenia stellten jedoch rasch auf 5:3.

Bis zur 20. Minute konnten die Kärntner das Match offen gestalten, Izudin Mujanovic sorgte mit einem Doppelschlag für das 6:6. Eine konzentrierte Defensive rund um Alexander Pyshkin und den starken Keeper Aliaksei Kishov eroberte nun aber mehrfach Bälle, Sparkasse Schwaz Handball Tirol antwortete mit vier Toren am Stück. Zur Pause hieß es 10:7.

In den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit blieb Ferlach auf bis zu zwei Treffer Differenz dran, konnte das Tempo danach aber nicht mehr so wie noch zuvor mitgehen. Die Tiroler setzten sich wieder ab, Manuel Schmid erhöhte auf 16:10 (42.). Die Begegnung war jetzt fast schon gelaufen, die Gäste rackerten, doch Handball Tirol diktierte das Spielgeschehen relativ locker. Die kompakte Abwehr gepaart mit variantenreichen Angriffen brachten einen Acht-Tore-Vorsprung (22:14) in Minute 50. Raúl Alonso wechselte munter durch, Ferlach kam so gegen Ende noch zu etwas Ergebniskosmetik.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Ich bin sehr zufrieden, wir haben eine ganz souveräne Leistung abgerufen. Wir konnten das Spiel beherrschen, haben Ferlach vor allem in der zweiten Halbzeit kontrolliert. Die Defensive war wieder sehr gut, die Torhüterleistung hat auch gestimmt. 26 Gegentore in Wien und 21 heute sind mehr als zufriedenstellend. Damit halten wir nach zwei Spielen bei zwei Punkten, das ist in Ordnung. Es wird in dieser Saison viel von uns erwartet, entsprechend war es sehr wichtig, das erste Heimspiel positiv zu gestalten. Die Art und Weise hat gestimmt, meine Mannschaft konnte überzeugen. Nun warten zwei harte Auswärtsspiele, wo andere die Favoriten sind.“

Ivan Vajdl, Trainer SC kelag Ferlach: „Wir haben lange gut mitgespielt. Gerade die Deckung war wie schon im ersten Saisonspiel sehr gut. Weniger zufrieden können wir mit der Angriffsleistung sein. Allerdings müssen wir derzeit verletzungsbedingt mit nur drei Rückraumspielern agieren, haben keinen Linkshänder zur Verfügung. Das ist natürlich eine schwierige Situation. Schwaz hat verdient gewonnen, sie haben mehr Wechselmöglichkeiten und haben das auch genutzt. Irgendwann wurden wir müder und der Rückstand immer größer.“

2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. SC kelag Ferlach 27:21 (10:7)
Samstag, 9. September 2017, 18:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Alexander Wanitschek (6), Anton Prakapenia (5), Sebastian Spendier (4), Dario Lochner (4), Manuel Schmid (2), Matias Jepsen (2), Thomas Kandolf (1), Alexander Pyshkin (1), Clemens Wilfing (1), Armin Hochleitner (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (7), Izudin Mujanovic (5), Leander Krobath (3), Marek Pales (3), Janez Gams (2), Mathias Rath (1)
Im Laola1.tv Topspiel zeigte die Jung-Truppe von Ibish Taqi mit einem klaren 34:25 Sieg auf. Trotz motivierten Linzern war der erste Kremser Heimsieg am Ende eine klare Sache.

Beste Handballstimmung in der Sport.Halle.Krems von Beginn weg beim ersten Heimspiel des Moser Medical UHK Krems. Und das lag einerseits am temporeichen Auftakt der Truppe von Krems Neo-Coach Ibish Taqi, der seinen UHK bestens auf die Linzer Gäste eingestellt hatte. So führten die Wachauer nach 15 Minuten bereits 9:6. Basis dafür war die geschlossen gute Leistung auf allen Positionen.

Die Stahlstädter hielten engagiert dagegen, fanden aber bei einigen Torwürfen in Krems-Keeper Gregory Musel ihren Meister. Auch auf der Gegenseite verhinderte Markus Bokesch für die Linzer Schlimmeres, hielt sein Team mit einigen Saves im Spiel, so wie beim Stand von 7:12 aus Linzer Sicht, als er im 1:1 gegen Leonard Schafler die Oberhand behielt.

Video: Der spusu HLA Top Save

Gegen den Kunstwurf von Marko Simek nur wenige Minuten später, war Bokesch dann aber machtlos. Der Kremser sorgte mit seinem sehenswerten Treffer für die zwischenzeitliche 14:8-Führung.

Video: Das spusu HLA Top Tor

Einzig Srdjan Predragovic agierte bei den Gästen treffsicher und hielt die Linzer mit seinen vier Toren in Hälfte eins im Rennen. Die Kremser Jung-Truppe mit Jakob Jochmann, Gunnar Prokop und Leonard Schafler behielt dank ihres Spielwitzes und Treffsicherheit die Oberhand und ging klar mit 18:13 in die Pause.

Dass die Linzer aber nicht ohne Siegambitionen nach Krems gekommen waren, zeigten sie gleich in den ersten Minuten von Hälfte zwei. Vor allem Predragovic war nicht zu bremsen und brachte Krems-Coach Taqi mit seinen Treffern zum Schwitzen. Und so nahm der UHK schon in Minute 35 ein Team Timeout beim Stand von 17:18. Der 3-Tore-Zwischenspurt von Tobias Schopf gleich darauf brachte die Wachauer wieder klarer in Front (25:20, 46. Minute). Von da weg ließen die Kremser nichts mehr anbrennen, eine Traumaktion von Visy und Schopf brachte endgültig klare Verhältnisse mit 28:20 (50. Minute).

Am Ende zeigten die Moser-Mannen rund um Kapitän Tobias Schopf und Ibish Taqi, dass sie ihrer Favoritenrolle zuhause gerecht wurden, indem sie ihre gute Leistung vom Bruck-Auswärtssieg eindrucksvoll bestätigen konnten. Das 34:25 bestätigt die Kremser in ihren Ambitionen unter die ersten fünf spusu HLA Teams im Grunddurchgang kommen zu wollen, die Richtung zu Beginn der Saison stimmt also in Krems.

Fabian Posch, Medical UHK Krems: „Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein, bis auf die Phase Anfang der zweiten Halbzeit haben wir solide gespielt. In der Deckung brauchen wir noch, da ist die Feinabstimmung noch nicht da. Im Angriff und der zweiten Welle läuft das schon ganz ordentlich und jetzt müssen wir weiter arbeiten.“

Srdjan Predragovic, HC Linz AG: „Wir haben uns was anderes vorgenommen, das wir hier ein gutes Spiel abliefern trotz der ersten Niederlage zuhause. Jedenfalls wollten wir was zählbares mitnehmen, aber das ist uns nicht gelungen.“

Neuerliches Livespiel und EHF Cup-Quali
Samstag treffen in der spusu HLA ab 18:00 Uhr die Sparkasse Schwaz und der SC kelag Ferlach aufeinander. Kurz darauf folgt das erste Steirer-Derby der noch jungen Saison HSG Graz vs. HC Bruck, live ab 20:15 Uhr auf LAOLA1.tv und ORF Sport+.

In der EHF Cup-Quali steht zudem die Partie Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN auf dem Programm. Die Wiener gehen mit dem geringen Vorsprung von zwei Toren in das Rückspiel.

Das Spiel WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard musste aufgrund der Teilnahme der Wiener an dem Europacupbewerb auf Dienstag verschoben werden, die Partie Bregenz Handball vs. HC FIVERS WAT Margareten wird am 26. September nachgetragen.

2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Moser Medical UHK Krems vs. HC LINZ AG 34:25 (18:13)
Freitag, 8. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv: Neueste Videos, Full Matches
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Tobias Schopf (7), Jakob Jochmann (6), Fabian Posch (6), Sebastian Feichtinger (5), Marko Simek (3), Kenan Hasecic (2), Aron Tomann (2), Leonard Schafler (1), Norbert Visy (1), Gunnar Prokop (1)
Werfer HC LINZ AG: Srdjan Predragovic (12), Philipp Preinfalk (6), Gojko Vuckovic (3), Stefan Lehner (1), Christian Kislinger (1), Klemens Kainmüller (1), Alen Bajgoric (1)
Am Mittwoch forderte die HSG Graz noch den amtierenden Meister ALPLA HC Hard im Ländle, nur wenige Stunden danach lag der Fokus bereits am nächsten spusu HLA-Topspiel. Mit dem HC Bruck empfängt die HSG Graz kommenden Samstag, 20:15 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, den einzigen weiteren steirischen Handballverein in der höchsten Spielklasse. Zu erwarten ist ein hitziges Steirer-Derby zwischen hochmotivierten Grazern und einem HC Bruck, der nach einem verpatzten Start gegen den UKH Krems einiges wieder gut zu machen hat.
 
Im letzten direkten Vergleich bei den steirischen Handballtagen konnte sich die HSG Graz gegen die damals ersatzgeschwächten Brucker mit einem klaren 29:17 Sieg durchsetzen. 
 
Für HSG Graz-Spielertrainer Ales Pajovic tun die vergangenen Ergebnisse aber nichts zur Sache: „Am Samstag werden die Karten neu gemischt. Es wäre falsch den HC Bruck zu unterschätzen. Wir müssen unser Bestes geben, um als Sieger vom Platz zu gehen.“
 
Zudem wird das Steirer-Derby österreichweit auf ORF Sport plus live übertragen, für HSG Graz-Klubmanager Michael Schweighofer ein Qualitätsbeweis für das Spiel: „Uns erwartet ein enges, hochklassiges Spiel. Ein wichtiger Faktor werden die Fans sein. Am Samstag muss die Halle brennen.“

Ohne Druck ins Steirer-Derby
Nach der klaren Auftaktniederlage des HC Bruck gegen den Moser Medical UHK Krems, will man im ersten Steirer-Derby der Saison zeigen was in der jungen Truppe steckt. Dabei gilt es die zum Ligastart sichtliche Nervosität abzulegen. Druck verspürt man jedenfalls keinen. Ganz im Gegenteil, die Vorfreude auf das Derby überwiegt.

Martin Breg, Kapitän HC Bruck: „Derby ist Derby! Wir wollen gar nicht viel reden, wir werden am Samstag handeln!“

2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HSG Graz vs. HC Bruck
Samstag, 9. September 2017, 20:15 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
Live auf ORF Sport+
NU-Liveticker
Eine Woche nach dem Start in die neue Saison der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA steht die erste Heimpartie für Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf dem Programm. Mit dem SC kelag Ferlach kommt am Samstag, 18:00 Uhr, ein unangenehmer Gegner in die Osthalle.

Zwar musste Sparkasse Schwaz Handball Tirol die Wiener Hollgasse vergangenen Freitag ohne Punkte verlassen, mit dem eigenen Spiel konnte man bei der knappen 24:26-Niederlage aber durchaus zufrieden sein. Kurze Schwächephasen und die mangelhafte Chancenverwertung kosteten letztlich den Punktgewinn beim Cupsieger und Vizemeister, der wieder einmal zuhause als Sieger vom Parkett ging.

„Wir haben die FIVERS in einigen Momenten des Spiels dominiert, aber es ist eben enorm schwierig, in der Hollgasse über 60 Minuten zu bestehen. Wir haben das Match ausführlich analysiert und gesehen, wo wir nun ansetzen müssen. Viele Aktionen haben mir gut gefallen, solange wir strukturiert, mit einem klaren Plan gespielt haben, waren wir sehr stark, aber leider haben wir immer wieder mal diesen Matchplan aus den Augen verloren. Daraus werden wir die richtigen Schlüsse ziehen“, erläutert Trainer Raúl Alonso.

Ebenso wie die FIVERS will auch Sparkasse Schwaz Handball Tirol eine neue Heimserie starten, immerhin kam die einzige Niederlage der Vorsaison in der Osthalle erst im Semifinale zustande. Der erste Gegner vor heimischem Anhang in dieser Spielzeit ist der SC kelag Ferlach.

Die Kärntner haben ihr Auftaktspiel ebenfalls knapp verloren, gegen WESTWIEN gab es zuhause ein 20:23. Im Herbst 2016 konnte Ferlach, damals als Aufsteiger, ein Remis in Schwaz verbuchen. „Ferlach hat letzte Saison nicht wie ein klassischer Aufsteiger gespielt, sondern sich in der Liga gleich etabliert. Die Mannschaft ist gut besetzt, mit Janez Gams wurde ein neuer Spielmacher verpflichtet und mit Marek Pales ein weiterer starker Legionär. Damit soll der Abgang von Risto Arnaudovski kompensiert werden. Das wird eine Bewährungsprobe. Wir sind Favorit, wollen diesen Heimsieg unbedingt“, so Alonso.


2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. SC kelag Ferlach
Samstag, 9. September 2017, 18:00 Uhr
NU-Liveticker
Das Warten hat für die Bregenzer Handball-Fans endlich ein Ende. Das 1. Heimspiel der Saison steht auf dem Programm - und das hat es gleich in sich: Das Rückspiel in der EHF Cup-Qualifikation gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN am Samstag, um 19:00 Uhr, in der HandballArena Rieden/Vorkloster.

Heimspielauftakt in Bregenz. Nach den ersten beiden Auswärtsspielen gegen den HC LINZ AG und WESTWIEN startet Bregenz Handball in die Heimsaison 17/18. Mit gleich vier Heimspielen in Folge darf sich das Lützelberger-Team direkt mehrfach vor heimischer Kulisse behaupten und die Rückendeckung ihrer Fans genießen. Doch das Knallerspiel mit Endspielcharakter wartet gleich zu Beginn der Heimspielserie auf die Festspielstädter.

Am Samstag, den 09. September 2017, wird die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN im Rahmen der EHF Cup Qualifikation in der Handball-Arena empfangen. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Bei der knappen Niederlage im Hinspiel vergangene Woche (28:30) präsentierten sich die Spieler um Neo-Kapitän Lukas Frühstück motiviert und zeigten Moral. So kämpfte man sich in der zweiten Hälfte wieder bis auf einen 2-Tore Rückstand heran, nachdem die WESTWIENER Flügelspieler die Festspielstädter vor einige Herausforderungen stellten.

Vor allem Sebastian Frimmel war auf Seiten der Wiener nicht zu halten und konnte sich elf Mal in die Schützenliste eintragen. Elf Tore, „die man nicht so einfach verhindern kann“, so Christoph Makovec aus dem Bregenzer Management.

„Frimmel spielt seit längerer Zeit auf extrem hohem Niveau, ist sehr athletisch und hat sehr viele Wurfvarianten. Man wird ihn, vor allem wenn er Platz bekommt, nicht ganz ausschalten können. Wichtig ist, dass wir hinten konzentriert spielen und vorne unsere Chancen nutzen, dann hat WESTWIEN auch weniger Chancen über die erste oder zweite Welle die Räume im Umschaltspiel zu nutzen. Ich denke, dass wir mit unserer Defensive und unseren individuellen Qualitäten die bessere Mannschaft sind, wir müssen uns aber auf die offensive Deckung der Wiener einstellen. Wenn wir hier Lösungen finden, werden wir leichtere Tore erzielen und im Gegenzug auch weniger einfache Tore erhalten. Das wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Mit unseren Fans im Rücken werden wir das Ding noch drehen. Da bin ich mir sicher. Ich hoffe, dass viele Zuseher zu unserer Heimpremiere in die Halle kommen und die Mannschaft unterstützen.“

Einig ist sich das Bregenzer Sportmanagement auch in diesem Fall mit Trainer Jörg Lützelberger: „Unser erstes Heimspiel der Saison ist bereits ein Endspiel“, mahnt der Cheftrainer und appelliert an den Rückhalt der Fans und an die Stärke seiner Mannschaft: „Um mit der Unterstützung unserer Fans in die nächste Runde einzuziehen, müssen wir effektiver angreifen und intelligenter verteidigen als im Hinspiel. WESTWIEN hat am vergangenen Samstag wirklich stark gespielt. Wenn wir die Zweikämpfe dominanter gestalten und in beide Richtungen besser laufen, ist für uns alles drin.“

Die Vorzeichen stehen gut, so kann der Sportwissenschaftler auf den gesamten Kader zurückgreifen.

WESTWIEN fährt mit breiter Brust nach Bregenz
Nach dem 30:28 Heimsieg letzte Woche in der Südstadt und dem Sieg zum spusu HLA- Auftakt in Ferlach geht die Mannschaft von Hannes Jonsson mit viel Selbstvertrauen in die entscheidende Partie gegen Bregenz. Die Vorarlberger starteten ebenfalls mit einem 25:23 Sieg in Linz in die Saison.

Die Statistik der letzten fünf Begegnungen lässt auf ein spannendes Spiel deuten. Dreimal konnte WESTWIEN als Sieger vom Platz gehen, zweimal Bregenz. Der Zwei-Tore-Polster aus dem Hinspiel stellt für Trainer Hannes Jonnson kaum einen Unterschied dar: ”Zwei Tore Vorsprung ist nichts. Wir fahren nach Bregenz um zu gewinnen! Das Hinspiel hat uns gezeigt, dass Bregenz schon gut eingespielt ist und ohne Frage eine richtig gute Mannschaft ist. Wie immer liegt unser Fokus auf unserer Deckung und wenn die steht, dann werden Spieler wie Kikanovic und Chychykalo gegen uns einen richtig schwierigen Tag haben!”

In der zweiten Runde des EHF-Cups wartet auf den Aufsteiger aus der Begegnung der Schweizer Verein Wacker Thun.


EHF Cup-Quali
Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Samstag, 9. September 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball 30:28 (13:12)
Samstag, 2. September 2017, Südstadt
Der Moser Medical UHK Krems eröffnet im LAOLA1.tv-Topspiel der Runde den zweiten Spieltag der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA gegen den HC LINZ AG. Gleich in Runde 1 der neuen Saison, konnte die junge Mannschaft von Ibish Thaqi gegen den HC Bruck ihren ersten Erfolg feiern. Jetzt wollen Neo-Coach und UHK-Mannen vor Heimpublikum noch einen drauf packen.

Zum Auftakt in der Sport.Halle.Krems ist der HC LINZ AG zu Gast. Bei ihrem ersten Spiel mussten sich die Stahlstädter gegen Bregenz Handball nur knapp mit zwei Toren geschlagen geben (23:25). So erwartet die Truppe von Tobias Schopf und Co. die erste Bewährungsprobe am Freitag. Denn nur mit dem ersten Heimsieg zählen die Punkte, die der UHK in Bruck holte, wirklich.

So freut sich auch Ex-UHK-Aktiver und Neo-Coach Ibish Taqi auf den ersten Heimauftritt seiner Truppe und fordert im Krone-Interview: „Die Punkte müssen in Krems bleiben. Nur dann hat der Sieg in Bruck Bedeutung!"

Als Underdog überraschen
Nach der knappen Auftaktniederlage gegen Rekordmeister Bregenz Handball geht es für den HC LINZ AG am kommenden Freitag auswärts gegen den derzeitigen Tabellenführer Moser Medical UHK Krems zur Sache.

Die Heimmannschaft konnte sich in der ersten Runde auswärts klar mit 34:24 gegen den HC Bruck durchsetzen und führt damit die Tabelle nach der ersten Runde an. Sebastian Feichtinger ist wieder fit, zudem haben sich die Wachauer mit Jakob Jochmann (WESTWIEN) gut verstärkt. Damit verfügen die Niederösterreicher über einen breiten, ausgeglichenen Kader.

HC LINZ AG Chefcoach Manuel Gierlinger: „Krems hat eine sehr gute Mannschaft und ist meiner Meinung nach stärker als im Vorjahr. Vor allem in der Heimhalle spielen sie ein unglaublich schnelles Konterspiel. Der Schlüssel zu einem Erfolg liegt zweifellos in einem guten Umschaltspiel zwischen Angriff und Deckung. Wir müssen die Kremser in den Positionsangriff zwingen, dann können wir, gestützt auf eine gute Deckung, Punkte holen. Die technischen Fehler im Angriff, die uns im zweiten Spielabschnitt gegen Bregenz unterlaufen sind, müssen wir natürlich auch unbedingt vermeiden.“

Optimistisch ist auch HC LINZ AG Kapitän Stefan Lehner: „Auch wenn wir uns nicht unbedingt in der Favoritenrolle befinden werden wir den Kremsern alles abverlangen. Die Burschen sind heiß, wir wollen unbedingt zwei Punkte holen und werden den Niederösterreichern einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern!“

Beim HC LINZ AG fehlen Dominik Ascherbauer (Blinddarm) und Legionär Matevz Cemas (Nasenbeinbruch)


2. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

Moser Medical UHK Krems vs. HC LINZ AG
Freitag, 8. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
NU-Liveticker
Mit einem 33:26 (14:11)-Heimsieg gegen Aufsteiger HSG Graz ist Meister ALPLA HC Hard in die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA gestartet. Zuvor sicherte sich der Titelverteidiger Ende August den spusu SUPERCUP 2017 gegen den HC FIVERS WAT Margareten.

Am vergangenen Wochenende scheiterten die Vorarlberger beim Champions-League-Qualifikationsturnier in der Slowakei erst in der Verlängerung des Endspiels am Einzug in die Königsklasse. Hard unterlag nach hartem Kampf Sporting Lissabon (POR) denkbar knapp mit 34:35.

Zurück im heimischen Liga-Alltag gelang Kapitän Dominik Schmid nach 124 Sekunden das erste Saisontor für den Titelverteidiger aus dem Ländle. Und auch „Hexer“ Golub Doknic stellte sich standesgemäß ein. Der Hard-Keeper parierte gleich den ersten Siebenmeter von Otmar Pusterhofer in der dritten Minute.

Nach zehn Minuten lagen die Roten Teufel vom Bodensee gegen den Liga-Neuling aus der Steiermark bereits mit 6:2 vorne. Vor allem Linkshänder Matjaz Borovnik (SLO) hielt die Grazer mit seinen vier Toren im Spiel (9:5/18. Minute). Hard mit Unsicherheiten in der Deckung und die ambitionierten Steirer waren plötzlich auf ein Tor zum 10:11 (23.) dran.

Mit dem Stand von 14:11 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff stellten die Gastgeber rasch einen Fünf-Tore-Vorsprung (19:14/35.) her. Keeper Golub Doknic traf in dieser Phase gleich zwei Mal hintereinander ins leere Tor der Gäste und glänzte mit einem Assist auf Kreisläufer Lukas Herburger. Gerald Zeiner legte mit seinem Tor zum 21:15 nach.

Damit war der Bann endgültig gebrochen. Im Anschluss präsentierte der eingewechselte Neuzugang Risto Arnaudovski den 1.200 Fans in der Sporthalle am See sein Wurfrepertoire. Der 36-jährige Rückraumspieler erzielte in der zweiten Halbzeit vier Tore.

Die Hausherren kontrollierten geschickt die Partie gegen den hoch motivierten Aufsteiger aus der Steiermark und feierten ein klaren 33.26-Heimsieg.

„Es war das erwartet schwere Spiel nach dem anstrengenden Wochenende. In der Abwehr hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Dies haben wir jedoch mit einer guten Angriffsleistung kompensiert. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, so Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec.

„Die Niederlage mit sieben Toren tut etwas weh. Wir waren oft näher an Hard dran. Die Routine war schlussendlich entscheidend. Wir haben zum Liga-Auftakt eine gute Leistung geboten“, erklärte Graz-Co-Trainer Goran Pajicic.

Zu den Best-Playern wurden per SMS-Voting von den Fans Lukas Herburger bzw. Lukas Scheighofer gewählt.


1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

ALPLA HC Hard vs. HSG Graz 33:26 (14:11)
Mittwoch, 6. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Gerald Zeiner (7), Dominik Schmid (6), Risto Arnaudovski (4), Marko Tanaskovic (4), Lukas Herburger (3), Michael Knauth (2), Daniel Dicker (2), Golub Doknic (2), Boris Zivkovic (1), Thomas Weber (1), Domagoj Surac (1)
Werfer HSG Graz: Matjaz Borovnik (11), Nemanja Belos (10), Filip Ivanjko (1), Ales Pajovic (1), Lukas Schweighofer (1), Timo Gesslbauer (1), Otmar Pusterhofer (1)

SC kelag Ferlach vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 20:23 (8:11)
Dienstag, 5. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll

HC LINZ AG vs. Bregenz Handball 23:25 (11:10)
Mittwoch, 30.08.2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll

HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 26:24 (15:12)
Freitag, 1. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
Spielprotokoll

HC Bruck vs. Moser Medical UHK Krems 24:34 (11:18)
Samstag, 2. September 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll



Mit dem Ausfall von Nemanja Malovic (Mittelknochenbruch) ging der SC kelag Ferlach bereits gehandicapt in sein Auftaktspiel der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Ganze 16 technische Fehler ermöglichten den Gästen rasche, einfache Tore. Für WESTWIEN ist es damit nach dem Hinspiel-Erfolg in der EHF Cup-Quali gegen Bregenz Handball von vergangenem Samstag, der perfekte Auftakt in die Hauptrunde.

Schon die ersten Spielminuten verschlief der SC kelag Ferlach komplett. Gleich drei technische Fehler der Kärntner wusste die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN für sich zu nutzen, stellte innerhalb von fünf Minuten auf 4:0. Ivan Vajdl, Trainer des SC kelag Ferlach, war früh gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen.

Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Plötzlich kamen Pomorisac & Co. besser ins Spiel, schafften bis Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich zum 5:5. Dabei konnte sich vor allem die Deckung der Gastgeber bewähren, die ganze sechs Minuten lang keinen Gegentreffer zu ließ.

Doch im Angriff tat man sich ohne Linkshänder sichtlich schwer. Zudem stellte Florian Kaiper einmal mehr sein Talent unter Beweis, entschärfte gleich ein paar Würfe hintereinander. Das wusste WESTWIEN für sich zu nutzen, zog nochmals auf 9:6 davon und konnte bis zur Pause diesen Vorsprung halten.

Nach Seitenwechsel bot sich dem Kärntner Publikum ein ähnliches Bild wie in den 30 Minuten zuvor. Erneut beging Ferlach zu viele technische Fehler. Die sich daraus ergebenden Konter verwerteten die WESTWIENER souverän. Und wieder nahmen sich Kapitän Dean Pomorisac und seine Teamkollegen ein Herz, legten einen glatten 6:0-Lauf hin und konnten erneut den Ausgleich zum 16:16 erzielen.

Doch erneut schlichen sich Fehler im Spiel der Ferlacher ein. Fehlpass im Angriff, Gabor Hajdu verwertet zum 17:16 für WESTWIEN, und auch in Überzahl passiert den Gastgebern dieses Missgeschick erneut, WESTWIEN zieht auf 19:17 davon. Von da weg brachten die Gäste das Spiel wieder unter Kontrolle, zogen zwischenzeitlich bis auf 22:18 davon und siegten am Ende 23:20.

WESTWIEN holt sich Selbstvertrauen
Mit dem 23:20-Sieg feierte die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN nicht nur einen perfekten Start in die spusu HLA-Saison, sondern holt sich zusätzlich Selbstvertrauen für das Rückspiel im EHF-Cup am Samstag gegen Bregenz. 

Ivan Vajdl, Trainer SC kelag Ferlach: „Mit 16 technischen Fehlern kann man nicht gewinnen.“

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: „Ohne Linkshänder haben wir uns wahnsinnig schwer getan. Dafür feierten Janez Gams und Marek Pales ein super Debüt. Speziell Gamz hat die Feden im Angriffsspiel gezogen. Das Ergebnis zeigt, dass es mehr ein Kampf denn ein Spiel war. Die Mannschaft hat viele unerzwungene Fehler begangen, das hat sie nicht verkraftet. Positiv ist, dass wir in der Deckung nur 23 Tore zugelassen haben. Klar ist jedenfalls, ohne Malovic im Angriff, werden wir uns in den kommenden Runden schwer tun. Die Niederlage schmerzt, da mehr drinnen gewesen wäre, aber WESTWIEN hat heute verdient gewonnen.“

Roman Frimmel, Co-Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN:"Insgesamt war es heute sehr positiv. Alle Spieler haben heute zu gleichen Teilen Spielanteile bekommen und das sehr ordentlich gemacht. In der 2.Halbzeit haben wir eine Phase gehabt wo wir 5 Minuten mit zu vielen Fehlern agiert haben aber in der Schlussphase haben wir routiniert und clever gespielt. Wir sind heute viel in der Deckung gestanden und Ferlach hat uns mit ihrem starken Mitte Aufbau vor schwierige Aufgaben gestellt, die haben wir aber gut gemeistert. " 

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 20:23 (8:11)
Dienstag, 5. September 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach: Janez Gams (7), Leander Krobath (3), Mathias Rath (3), Izudin Mujanovic (3), Dean Pomorisac (2), Marek Pales (2)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Philipp Seitz (5), Julian Ranftl (4), Philipp Rabenseifer (3), Gabor Hajdu (3), Sebastian Frimmel (2), Matthias Führer (1), Olafur Ragnarsson (1), Julian Schiffleitner (1), Wilhelm Jelinek (1), Julian Pratschner (1), Viggo Kristjansson (1)
Reisen und Regeneration stand für den ALPLA HC Hard nach dem kräfteraubenden Champions-League-Qualifikationsturnier am Wochenende in Presov (SVK) am Montag auf dem Programm. Bereits um fünf Uhr früh ging es mit dem Flugzeug von Košice via Wien nach Zürich. Am Mittwoch steht für den Meister das erste Meisterschaftsspiel in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA gegen Aufsteiger HSG Graz an.

Die „Helden von Presov“ scheiterten am Sonntag erst in einen denkwürdigen Final-Krimi gegen den Favoriten Sporting Lissabon (POR) mit 34:35 (31:33; 29:29, 17:17) nach Verlängerung haarscharf am Einzug in die Champions League. Am Vortag eliminierte der sechsfache österreichische Meister das weitaus stärker eingeschätzte Gastgeberteam Tatran Presov mit 26:25 (13:12).

„Ich muss der Mannschaft trotz der knappen Endspiel-Niederlage ein großes Kompliment machen. Sie hat in beiden Begegnungen eine Leistung abgeliefert, die uns im Vorfeld nur wenige Leute zugetraut haben. Wir haben den österreichischen Handballsport mehr als würdig vertreten. Jetzt gilt es diesen Aufwärtstrend in der heimischen Meisterschaft und im EHF-Cup zu bestätigen“, so Hard-Cheftrainer Petr Hravochec.

Bereits am Mittwoch, 19:30 Uhr, Sporthalle am See, starten die Roten Teufel vom Bodensee mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger HSG Graz in die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA. Somit tanzt der spusu SUPERCUP 2017-Gewinner innert 12 Tagen bereits auf der „dritten Hochzeit“.

Der Liga-Neuling hat sich im Sommer ordentlich verstärkt. Der 38-jährige Spielertrainer Ales Pajovic (SLO) kann künftig auf die Dienste der Legionäre Nemanja Belos (Bregenz Handball) und Rok Simic (HC Bruck) sowie Timo Gesslbauer, Thomas Gollenz, Thomas Scherr (alle HSG Remus Bärnbach/Köflach), Philipp Moritz und Jozsef Albeck (beide HiB Graz) zählen.

Der Titelverteidiger aus dem Ländle muss zum Liga-Auftakt weiterhin auf seine Youngster Konrad Wurst (Rückenprobleme) und Mathias Maier (Lehrabschlussprüfungen) verzichten.

Willkommen zurück HSG Graz - Erstes spusu HLA-Spiel seit 2003
Für die Grazer markiert der kommende Mittwoch einen besonderen Tag. Zuletzt waren die Steirer in der Saison 2002/2003 in Österreichs höchster Spielklasse vertreten.

Beim Aufsteiger zählt man auf die Routine und Stärke von Spielertrainer Ales Pajovic, wie Rok Simic erklärt: „Ales hat im Handball schon so gut wie alles gesehen, was es zu sehen gibt, diese Erfahrungen machen sich bei ihm als Trainer bemerkbar. Unser reales Ziel ist der Klassenerhalt, aber mein persönliches Ziel ist die Qualifikation für das Viertelfinale.“

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

ALPLA HC Hard vs. HSG Graz
Mittwoch, 6. September 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Erstes Spiel für den SC Kelag Ferlach in der neuen spusu HLA Saison und zum Beginn gleich ein echter Kracher. Am Dienstag um 19:30 Uhr empfangen Pomorisac & Co den Semifinalisten des Vorjahres, die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Die Wiener wollen heuer hoch hinaus. Mit zwei Isländern und dem Ex Ferlacher Mladan Jovanovic hat man sich gleich prominent verstärkt. Bei den Kärntnern bereitet der Mannschaft der Ausfall von Nemanja Malovic Sorgen.

Doch auch der SC Kelag Ferlach geht etwas verändert in die neue Saison. Mit Janez Gams kam ein neuer Spielmacher und mit Marek Pales hat man sich in der Deckung verstärkt. Damit hofft man im Lager der Ferlacher den Abgang von Risto Arnaudovski wettzumachen.

Ob das gelingen wird, bleibt abzusehen. Vor allem hat man mit Nemanja Malovic einen Verletzten zu beklagen. Im Donnerstagtraining zog sich Nemanja Malovic einen Mittelknochenbruch zu. Ein schwerer Aderlass für das Team von Trainer Ivan Vajdl. „Damit ist taktisch die ganze Vorbereitung für die Katz. Wir müssen unser Spiel komplett umbauen" so Ivan Vajdl.

Trotzdem möchte sich der SC Kelag Ferlach dem Favoriten mit breiter Brust entgegenstellen. „Wir müssen uns auf die Deckung fokussieren. Darauf können wir unser Konterspiel aufbauen“, so der einheitliche Tenor in der Mannschaft. Kapitän Dean Pomorisac: „Wir erwarten WESTWIEN sehr offensiv. Mit Janez Gams haben wir hoffentlich die richtige Antwort auf das Spiel der Wiener.“

Nach den 6 Wochen Vorbereitung brennt das Team auf den ersten Einsatz. „Wir wollen unseren Fans ein tolles Match liefern", so Pomorisac.

Zuversicht bei WESTWIEN
Die Mannschaft von Hannes Jon Jonsson geht mit großen Erwartungen und drei Neuzugängen in die neue Spielzeit. Gleich zwei isländische Neuverpflichtungen sollen im WESTWIENER Rückraum wirbeln und haben sich bereits voll in die Mannschaft integriert - Olafur Ragnarsson und Viggo Kristjansson.

Zudem kehrt mit Mladan Jovanovic ein ehemaliger WESTWIENER zurück zu den Glorreichen Sieben. Nach dem Heimsieg im Europacup gegen Bregenz Handball sehen sich die Wiener in der Favoritenrolle.

„Die letzte Saison hat gezeigt, dass wir jeden schlagen können wenn unsere Deckung steht und wir schnell nach vorne spielen. Wenn wir das im ersten Spiel umsetzen können und die guten Dinge aus der Bregenz-Partie mitnehmen können, werden wir als Sieger vom Platz gehen", ist sich Kapitän Wilhelm Jelinek sicher. 

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Dienstag, 5. September 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Erst in der Verlängerung musste sich Österreichs Handballmeister ALPLA HC Hard am Sonntag im Endspiel des Champions-League-Qualifikationsturniers in Presov (SVK) dem 18-fachen portugiesischen Meister Sporting Lissabon geschlagen mit 34:35 (31:33; 29:29, 17:17) geschlagen geben.

Der Challenge-Cup-Gewinner 2017 von der Iberischen Halbinsel zieht damit in die Gruppe D der Champions League ein. Die Vorarlberger steigen im November in die dritte Qualifikationsrunde zum EHF-Cup ein.

Die Schützlinge von Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec zeigten wenig Respekt vor Sporting Lissabon. Durch Tore von Marko Tanaskovic (5 Tore) und Kapitän Dominik Schmid (10 Tore) gingen die Roten Teufel vom Bodensee gleich mit 2:0 in Führung.

Mit der offensiven Deckung überraschen die Vorarlberger die Rückraumreihe der Portugiesen. Nach knapp zehn Minuten führten die Harder bereits sensationell mit 7:3. Sporting-Coach Hugo Canela nahm früh seine erste Auszeit.

Lissabon kam danach durch drei Tore in Serie auf 6:7 heran. Doch Hard-Keeper Golub Doknic hielt mit seinen Glanzparaden die Iberer auf Distanz. Österreichs sechsfacher Champion führte bis zur 25. Minute immer mit ein bis zwei Toren, ehe die Sporting zum 12:12 ausglich.

Thomas Hurich hütete nun für Golub Doknic das Tor und stellte sich gleich mit einigen Paraden ein. Beim Stand von 17:17 verabschiedeten sich beide Teams nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach Seitenwechsel ging Hard durch zwei schnelle Tempogegenstöße von Gerald Zeiner (7 Tore) wieder mit 19:17 in Führung. Kurz darauf ein Ellenbogencheck von Edminson Araujo mitten ins Gesicht von Dominik Schmid. Für die Nummer 23 von Sporting war die Partie nach der Roten Karte vorzeitig beendet.

Hard nutzte die Chance und zog auf drei Tore weg (21:18/36. Minute). Anschließend hatte der 2,06 Meter große Sporting Keeper Matej Asanin seinen großen Auftritt. Der Kroate entschärfte eine Würfe der Harder Angreifer. Kreisläufer Tiago Rocha glich in Überzahl zum 21:21 aus.

Sporting-Legionär Filipe Borges (BRA) brachte sein Team in der 43. Minute erstmals im Finalspiel in Führung. Mit einem 5:0-Lauf drehte Lissabon Mitte der zweiten Halbzeit die Partie und ging 23:21 in Front.

Mit drei Toren Rückstand (23:26) ging es in die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit. Die Harder kamen rasch wieder auf ein Tor heran. Von der Siebenmeterlinie glich Dominik Schmid dreieinhalb Minuten vor dem vermeintlichen Ende zum 29:29 aus. Im dramatischen Finish sollte dies schon der Endstand sein.

In der Verlängerung legte Sporting Lissabon zwei Tore vor ehe Goalie Golub Doknic den Ball im leeren gegnerischen Tor einnetzte. Mit dem Zwischenstand von 33:31 für die Portugiesen wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Die Roten Teufel steckten nie auf kämpften tapfer. 75 Sekunden vor Ende der ersten Verlängerung glich Lukas Herburger zum 34:34 aus. Sporting ging kurz darauf mit 35:34 in Führung. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene parierte der Lissabon-Keeper einen Wurf von Dominik Schmid. Die grandiose Leistung des ALPLA HC Hard wurde leider nicht belohnt.

Im Spiel um den dritten Platz gewann Gastgeber Tatran Presov (SVK) gegen den finnischen Champion Riihimäki Cocks mit 30:27 (15:10)

Der ALPLA HC Hard qualifizierte sich zuletzt 2003 für die Gruppenphase der Champions League. Im Challenge-Cup-Finale 2008 scheiterten die Harder am rumänischen Vertreter Resita.

Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr, Sporthalle am See) starten die Eurofighter aus Hard mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger HSG Graz in die spusu HANDBALL LIGA AUSTRAI.

VELUX EHF Champions League, Qualifikationsturnier in Presov (SVK), 2./3. September:

Endspiel, Sonntag:

Sporting Lissabon (POR) –ALPLA HC Hard 35:34 n. V. (33:11; 29:29, 17:17) 
Presov (SVK), Tatran Handball Arena, 600 Zuschauer
Tore: Carol 9, Rocha 7/4, Pedroso 5, Ruesga Pasarin 5 Portela 4, Borges 3, Nikcevic 2 bzw. Schmid 10/3, Tanaskovic 7, Zeiner 7, Herburger 3, Surac 2, Weber 2, Doknic 1, Zivkovic 1, Knauth 1. Rote Karte: Araujo (35./Tätlichkeit/Lissabon)

Spiel um dritten Platz, Sonntag:

Riihimäki Cocks (FIN) – Tatran Presov (SVK) 27:30 (10:15)
Presov (SVK), Tatran Handball Arena, 400 Zuschauer
Tore: Rönneberg 5/4, Basaric 4, Nenita 3, Tamminen 3, Westerlund 3, Nuvoselov 2, Tuominen 2, Zaitsau 2, Bachko 1, Lukyanchuk 1, Syrjälä 1 bzw. Krok 6, Butorac 5/1, Cip 5, Peskov 4, Urban 4, Hrstka 3, Jankovic 2, Babic 1.
INSIGNIS WESTWIEN gewinnt nach einer sehr starken Leistung das EHF-Cup Hinspiel gegen Bregenz Handball mit 30:28 (13:12) und verschafft sich so eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Bregenz. 

Die Anfangsphase des Spiels verläuft sehr ausgeglichen, Bregenz kann jeweils vorlegen aber Ranftl und Jelinek stellen immer umgehend den Gleichstand wieder her. Nach 8 Minuten kann WESTWIEN dann erstmals durch Gabor Hajdu mit 4:3 in Führung gehen und das sogar in Unterzahl.

Bregenz lässt sich aber nicht abschütteln und so bleibt die Partie  in den ersten 20 Minuten völlig ausgeglichen. Nach einem schnellen Kontertor von Frimmel und dem ersten Tor von Viggo Kristjansson im grünen Dress kann WESTWIEN dann das erste Mal mit zwei Toren in Führung gehen. Die Deckung der Wiener steht in Folge immer besser und auch im Angriff finden sie die Lücken in der Bregenzer Deckung.

2 Minuten vor der Halbzeit stellt Mladan Jovanovic auf 13:11, Bregenz antwortet aber prompt mit einem Empty-Net Goal von Beljanski und so geht WESTWIEN mit einer 13:12-Führung in die Halbzeitpause. 

Auch nach der Pause startet die Mannschaft von Hannes Jonsson sehr konzentriert und kann sich durch die starke 3:2:1-Deckung mehrere Bälle holen. Frimmel stellt in der 37.Minute per Gegenstoß auf 18:14. Danach schleichen sich aber mehrere Fehler ins Angriffsspiel der Wiener ein und Bregenz kann innerhalb von 4 Minuten wieder auf Unentschieden stellen.

Dieses hält aber nicht lange. Mit je 2 Tore von Frimmel und Jovanovic kann sich die Jonsson-Truppe schnell wieder mit 24:20 absetzen und kontrolliert ab diesem Zeitpunkt das Spiel. 10 Minuten vor dem Ende führt WESTWIEN mit 27:22 und Bregenz-Trainer Lützelberger nimmt das Time-out um seine Mannschaft für die Endphase einzuschwören. Durch clever gespielte Angriffe und eine weiter sehr starke Deckungsleistung lassen die WESTWIENER die Vorarlberger aber nur mehr auf zwei Tore herankommen, gewinnen am Ende mit 30:28 und verschaffen sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Samstag in Bregenz.

Wilhelm Jelinek, kapitän SG INSIGNIS Handball WESTWIEN:" Die erste Halbzeit war noch sehr ausgeglichen aber wir sind besser aus der Kabine gekommen und haben es geschafft uns ein bisschen abzusetzen. Am Schluss haben wir leider 2,3 Tore hergegeben aber ein Sieg ist ein Sieg und wir fahren nächste Woche nach Bregenz und werden auch dort gewinnen!"

Lukas Frühstück, Bregenz Handball:" Es war am Anfang ein Spiel auf Augenhöhe, dass vor allem von den Deckungsreihen geprägt war. In der 2.Halbzeit haben dann die Westwiener deutlich stärker und sicherer gespielt und sind weggezogen. Mit einer starken Schlussphase konnten wir aber den Rückstand dezimieren und haben eine durchaus gute Ausgangslage für das Rückspiel."

Matthias Günther, Co-Trainer Bregenz Handball: „In der 1. Halbzeit war es eine gute Leistung von uns. Die Abwehr hat im Großen und Ganzen gut funktioniert und wir hatten ihre Rückraumspieler gut im Griff. Leider haben wir zu viele Chancen vergeben und konnten uns so nie absetzen. In Hälfte 2 hatten wir einen kleinen Durchhänger, und bei zwischenzeitlich 5 Toren Rückstand hätte das Ganze auch anders ausgehen können. Am Ende haben wir Charakter gezeigt und uns noch einmal auf 2 Tore herangekämpft. Im mentalen Bereich ist innerhalb der Mannschaft auf alle Fälle schon ein Fortschritt zu sehen. Natürlich hätten wir lieber gewonnen, aber mit dem -2 können wir leben – im Rückspiel ist alles offen.“


EHF Cup-Quali
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball 30:28 (13:12)
Samstag, 2. September 2017, Südstadt

Rückspiel
Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Samstag, 9. September, Rieden Vorkloster
Der Moser Medical UHK Krems feierte zum Auftakt in die neue spusu HLA-Saison einen wahren Kantersieg. Auswärts beim HC Bruck setzte man sich klar mit 34:24 durch und setzt sich damit vorläufig an die Tabellenspitze. Dabei kontrollierten die Niederösterreicher von Beginn an das Geschehen, führten bereits zur Halbzeit mit 18:11. Zwischenzeitlich konnte man den Vorsprung sogar auf 13 Tore ausbauen.

Krems Neo-Coach Ibish Thaqi feierte damit einen Einstand nach Maß. Gleich in seinem ersten Spiel als Betreuer des Moser Medical UHK Krems legte seine Truppe eine Glanzvorstellung aufs Parkett. Dabei dauerte es zunächst knapp vier Minuten ehe Tobias Schopf, der mit neun Treffer an diesem Abend bester Werfer war, die Führung der Gastgeber durch Andras Nagy egalisieren konnte und das erste Kremser Tor der neuen Saison erzielte.

Ein letztes Mal konnte der HC Bruck durch Berat Mahmutaj vorlegen, doch Krems-Neuzugang Jakob Jochmann stellte auf 2:2, Leonard Schafler und Tobias Schopf vom 7-Meter erhöhten noch auf 4:2. Mitte der ersten Halbzeit ließ dann Denis Tot seine Klasse aufblitzen, brachte durch drei Tore sein Team nochmals auf 6:6 heran, danach riss jedoch langsam der Faden bei den Steirern.

Nachdem sich der Champions League-erfahrene Lucian Fizuleto mit seinem ersten Treffer zum 7:8 in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA vorstellte, legten die Gäste einen 3:0-Lauf hin und zogen auf 11:7 davon. Von da weg gehörte das Spiel den Kremsern, die bis zur Halbzeit auf 18:11 davonzogen.

Auch mit Seitenwechsel vermochten die Brucker in ihrer Heimhalle das Spiel nicht unter Kontrolle zu bringen. Jeder Fehler wurde von den Gästen eiskalt bestraft. Der Moser Medical UHK Krems hielt Bruck immer mit mindestens sieben Toren unterschied auf Distanz, stellte durch Leonard Schafler, Tobias Schopf, nochmals Schafler, Günther Walzer und Sebastian Feichtinger nach 41 Minuten sogar auf 25:14. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, die Partie war entschieden. Trotzdem ging es auf dem Feld weiterhin heiß her.

Tobias Schopf musste in der 43. Spielminute mit Rot vom Feld. Nur fünf Minuten später folgte ihm der Brucker Philipp Schmiedbauer unter die Dusche. Auf beiden Seiten schenkte man sich in der Deckung nichts, was allein in den letzten elf Minuten nochmals zu insgesamt fünf 7-Metern führte.

Krems konnte die sich ergebenden Chancen weiterhin besser verwerten, führte knapp vier Minuten vor Ende 33:20, am Ende siegte man verdient mit 34:24.

Günther Schöberl, Trainer HC Bruck: "Ich bin enttäuscht über das Resultat. Wir haben leider in der ersten Halbzeit sechs Stangenwürfe gehabt, haben drei Treffer ins leere Tor kassiert, obwohl es genaue Absprachen gibt, wann wer hinauszulaufen hat. Wir müssen das Spiel schnell aus dem Kopf kriegen, uns auf das Spiel gegen Graz vorbereiten. Da müssen wir viele, viele Dinge besser machen als heute."

Ibish Thaqi, Trainer Moser Medical UHK Krems: „Wir haben eine solide Deckung gespielt und haben das Kommando nach 15 Minuten übernommen. Dazu hatten wir genug Wechselmöglichkeiten und mehr Luft als die Brucker. Spielrisch war ausschlaggebend unsere zweite Welle und schnelle Mitte, das hat ausgezeichnet funktioniert. Gregory hat gut gehalten und so haben wir noch zusätzlich Sicherheit bekommen und mit 7 Toren geführt. Das junge Team von Bruck war mit dieser klaren Führung auch überfordert und hatten ab dann etwas zu viel Respekt. Die roten Karten waren unglückliche Aktionen auf beiden Seiten, aber es war kein überhartes Spiel. Der Auswärtssieg ist sehr positiv für nächsten Freitag, weil jetzt noch mehr Selbstvertrauen in der Mannschaft ist. Es freut sich wirklich jeder auf das erste Heimspiel und auf unsere volle Halle. Bei guter Deckung so wie heute gewinnen wir auch gegen Linz de Heimauftakt.“

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC Bruck vs. Moser Medical UHK Krems 24:34 (11:18)

Samstag, 2. September 2017, 19:00 Uhr

Spielprotokoll

Werfer HC Bruck: Lucijan Fizuleto (6), Denis Tot (5), Martin Breg (4), Andras Nagy (2), Luca Plassnig (2), Thomas Zangl (1), Paul Offner (1), Berat Mahmutaj (1), Alexander Fritz (1), Mirnes Mavric (1)

Werfer Moser Medical UHK Krems: Tobias Schopf (9), Leonard Schafler (5), Jakob Jochmann (4), Fabian Posch (3), Norbert Visy (3), Aron Tomann (3), Günther Walzer (2), Sebastian Feichtinger (2), Kenan Hasecic (1), Gunnar Prokop (1), Marko Simek (1)
Österreichs Handballmeister ALPLA HC Hard zieht beim Champions-League-Qualifikationsturnier in Presov (SVK) ins Endspiel ein. Im Halbfinale besiegten die Roten Teufel vom Bodensee Gastgeber Tatran Presov mit 26:25 (13:12). Finalgegner am Sonntag (16.05 Uhr/Livestream auf EHFtv) ist der Sporting Lissabon. Der Turniersieger qualifiziert sich für die Gruppe D der Königsklasse.

Die Schützlinge von Cheftrainer Petr Hrachovec begannen der 4000 Zuschauer fassenden Tatran Handball Arena überaus konzentriert. Offensiv in der Deckung und mit sicheren Abschlüssen im Angriff. Nach zehn Minuten stand es in einem Duell auf Augenhöhe und wechselnden Führungen 4:4.

Beide Teams lieferten sich in der Folge einen offenen Schlagabtausch (8:8/20. Minute). „Hexer“ Golub Doknic brillierte mit seinen Glanzparaden und Österreichs sechsfacher Meister konnte immer wieder ein Tor vorlegen.

Marko Tanaskovic (sechs Tore) sorgte vier Minuten vor der Halbzeitsirene mit seinem Tor zum 11:9 für eine erstmalige Zwei-Tore-Führung im Spiel. Boris Zivkovic setzte von der Rechtsaußen-Position zum 12:9 nach.

Presov-Coach Slavko Goluza nahm darauf ein Timeout und verpasste seinem Team einen lautstarken „Anpfiff“. Mit dem Stand von 13:12 für die Gäste aus Vorarlberg ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff nutzten die Hausherren geschickt eine Überzahlphase und gingen durch drei Tore des Russen Alexey Peskov mit 15:13 in Front. Per Siebenmeter glich Gerald Zeiner zum 16:16 (38.) aus.

Kurz darauf brachte Kreisläufer Lukas Herburger die Harder mit dem 17:16 wieder auf Finalkurs. Es entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Mit einem Hammer aus zehn Metern sorgte Kapitän Dominik Schmid für die 21:19-Führung (48.).

Die Legionärs-Truppe aus der Slowakei glich zum 22:22. In Unterzahl traf erneut Dominik Schmid (sieben Tore) zum 23:22 (52.). Sechs Minuten vor der Schlusssirene glich Presov zum letzten Mal in der Partie aus.

In der heißen Schlussphase legte erneut der Harder Kapitän zwei Mal zum 25:23 (58.) vor. Presov verkürzte zum 25:24. Exakt 100 Sekunden vor Schluss nahm Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec sein letztes Timeout.

18 Sekunden später hämmerte Marko Tanaskovic den Ball zum 26:24 in die Maschen. Per Siebenmeter konnten die Gastgeber in der Schlussminute nur nach den Anschlusstreffer zum 26:25 erzielen.

Am Sonntag (16.05 Uhr, Tatran Handball Arena) trifft der ALPLA HC Hard im Endspiel auf den 18-fache portugiesische Meister Sporting Lissabon. Die Iberer setzten sich mit 31:27 (18:14) gegen Riihimäki Cocks aus Finnland durch. Die Portugiesen, bei denen ÖHB-Teamspieler nur kurz zum Einsatz kam und ohne Torerfolg blieb, setzten sich Mitte der ersten Halbzeit mit vier Toren ab. Nach der Halbzeitpause verwandelten die Finnen den 14:18-Rückstand innert acht Minuten in eine 21:20-Führung. Im Finish machte sich die Routine des Challenge-Cup-Gewinners 2017 bezahlt. Das Rückraum-Trio Claudio Pedroso, Frankis Carol Marzo und Carlos Ruesga Pasarin zogen geschickt die Fäden. Die beiden Kreisläufer Michal Kopco und Tiago Rocha erzielten sechs bzw. sieben Tore. Bei den Finnen war Nico Rönneberg mit neun Toren der erfolgreichste Werfer.

Der Turniersieger steigt in die Gruppe D der Champions League auf. Dort sind die weiteren Gruppengegner Metalurg Skopje (MKD), Motor Zaporozhye (UKR), Montpellier HB (FRA), Besiktas Istanbul (TUR) sowie der russische Meister Medvedi. Der Zweit- und Drittplatzierte steigen in die dritte Qualifikationsrunde zum EHF-Cup ein. Der Vierte in die zweite EHF-Cup-Qualifikationsrunde. 

Der ALPLA HC Hard qualifizierte sich zuletzt 2003 für die Gruppenphase der Champions League. Im Challenge-Cup-Finale 2008 scheiterten die Harder am rumänischen Vertreter Resita.

VELUX EHF Champions League, Qualifikationsturnier
Presov (SVK), 2./3. September

Halbfinali
Tatran Presov (SVK) – ALPLA HC Hard 25:26
Presov (SVK), Tatran Handball Arena, 800 Zuschauer
Tore: Butorac 7/3, Krok 4, Peskov 3, Hrstka 3, Babic 3, Urban 2, Cip 2, Jankovic 1 bzw. Schmid 7, Tanaskovic 6, Zeiner 4/1, Zivkovic 2, Herburger 2, Dicker 2, Weber 1, Surac 1, Knauth 1.

Sporting Lissabon (POR) – Riihimäki Cocks (FIN) 31:27 (18:14)
Presov (SVK), Tatran Handball Arena, 420 Zuschauer
Tore: Carol 8, Rocha 7/5, Kopco 6, Ruesga Pasarin 4, Pedroso 2, Borges 2, Nikcevic 1, Tavares 1 bzw. Rönneberg 9, Nenita 5, Tamminen 3, Kovalenko 3, Bachko 2, Lukaynchuk 2, Westerlund 1, Tsitou 1, Basaric 1.


Spiel um dritten Platz, Sonntag:

Riihimäki Cocks (FIN) – Tatran Presov (SVK)
Presov (SVK), Tatran Handball Arena, 13:00 Uhr

Endspiel, Sonntag:
Sporting Lissabon (POR) –ALPLA HC Hard, Presov (SVK)
Tatran Handball Arena, 16:30 Uhr
Der HC Bruck verlor mit Deni Gasperov, Rok Simic und Mladan Jovanovic einige Leistungsträger der vergangenen Saison. Dafür hat man mit Lucijan Fizuleto von RK Celje einen Champions League erfahrenen Mann geholt. Auch bei Moser Medical UHK Krems begrüßt man einige neue Gesichter, speziell von Jakob Jochmann, der von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in die Wachau wechselte, darf man sich einiges erwarten.

Neu beim HC Bruck sind Spielmacher Lucijan Fizuleto, Andreas Nagy und die Talente Dorian Plank, Thomas Zangl, Paul Offner und Matthias Kern, der aber nach einem erlittenen Kreuzbandriss für längere Zeit ausfällt.

Auf der Trainerbank nimmt heuer Günther Schöberl Platz, der den zur HSG Bärnbach/Köflach abgewanderten Milan Vunjak ersetzt.

"Wir werden schnell und aggressiv spielen. Unser Ziel sind die Top-Acht. Zum Start werden wir Krems das Leben schwer machen", verspricht Schöberl für den Ligaauftakt, der auch auf die Unterstützung des Publikums setzt.

Krems konnte Team halten
Dem Moser Medical UHK Krems gelang es über den Sommer seine Mannschaft nahezu komplett zu halten. Mit Jakob Jochmann von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN konnte man im Aufbau einen starken Mann gewinnen, der das Spiel der Kremser zusätzlich unberechenbarer machen wird.

An der Seitenlinie übernahm Ibish Thaqi das Zepter. Für den 37-Jährigen ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. In der Saison 2005/2006 und von 2007 bis 2009 stand er für die Kremser als Spieler auf dem Feld.

„Schon als Spieler war ich hier immer zuhause! Der enge Kontakt zu unseren Fans und dazu noch eine sehr schöne Stadt, da fühlt man sich schnell wohl“, erklärt Ibish Thaqi.

Für seine erste Saison als Trainer beim Moser Medical UHK Krems hat er die Ziele bereits klar definiert: „Das große Ziel ist sicherlich, dass wir näher an Vereine wie Hard oder die FIVERS herankommen. Wir wollen auch mehr Spieler aus unserer Region in die Kampfmannschaft führen. Hier sind wir bereits auf einem guten Weg.“

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC Bruck vs. Moser Medical UHK Krems
Samstag, 2. September 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Die neue Saison beginnt für die Glorreichen Sieben am Samstag gleich mit einem Kracher. In der ersten Runde des EHF-Cups trifft die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN auf Bregenz Handball. Die Vorarlberger konnten sich mit dem 25:23-Auswärtssieg beim HC LINZ AG zum Auftakt der spusu HLA am Mittwoch beriets auf das Duell einstimmen. Auf den Sieger wartet in Runde zwei Wacker Thun.

Die möglichen Gegner hätten aus allen möglichen europäischen Handball-Nationen kommen können, doch die Auslosung am 18. Juli im EHF-Head Quarter in Wien bescherte den beiden österreichischen Vertretern ausgerechnet ein weiteres Quasi-spusu HLA-Duell. Ausgerechnet die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Bregenz Handball wurden einander zugelost.

Conny Wilczynski, Manager SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Das ist Schicksal. Natürlich hätten wir uns einen internationalen Gegner gewünscht, da wir deswegen für den EHF-Cup genannt haben. Aber so müssen wir einfach die erste Runde überstehen und Bregenz Handball ausschalten, dann warten auf die Burschen die wirklich internationalen Duelle.“

Bei INSIGNIS WESTWIEN ist es das erste Pflichtspiel für die beiden isländischen Neuzugänge Olafur Ragnarsson und Viggo Kristjansson, zudem feiert Mladan Jovanovic nach seinen Jahren bei Ferlach und Bruck ein Comeback in grün-weiß. Am Samstag ist Bregenz Handball nicht zuletzt aufgrund der namhaften Neuzugänge wie Povilas Babarskas oder Luka Kikanovic Favorit, die Glorreichen Sieben gehen aber nach einer guten Vorbereitung mit viel Selbstvertrauen in das erste Saisonduell.

Sebastian Frimmel, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Bregenz hat sich für diese Saison sehr gut verstärkt und wir müssen uns extrem gut vorbereiten, weil wir die Mannschaft noch nicht wirklich kennen und sie neuformiert ist. Aber ich glaube, wenn wir uns bestmöglich auf sie einstellen, hundert Prozent Gas geben und mit Kampf und Leidenschaft spielen, werden wir sie zu Hause auf jeden Fall schlagen. Unsere Abwehr und einfache Tore werden ganz wichtig und entscheidend sein. Wir sind auf alle Fälle schon extrem heiß auf das erste Spiel in dieser Saison und werden alles reinhauen.“

Zweites Pflichtspiel für Bregenz Handball
Optimistisch geht man beim Rekordmeister aus Bregenz in die EHF Cup-Saison. Auch wenn auf Grund der Auslosung gegen einen Konkurrenten aus der spusu HLA das klassische Europacup- Feeling noch nicht so hochkommen will, blickt man voller Vorfreude auf das Duell gegen die Wiener, weiß man aus der Vergangenheit zumindest, dass es sich bei der Truppe von Trainer Hannes Jon Jonsson um einen Gegner auf Augenhöhe handelt. 

Zwei knappe und harte Spiele sind also zu erwarten. Durch den Liga-Auftaktsieg gegen den HC LINZ AG konnte man auf Seiten der Bregenzer schon etwas Selbstvertrauen tanken. Für die Wiener ist es am Samstag das 1. Bewerbsspiel der Saison, trotzdem ist man sich im Lager der Festspielstädter bewusst, dass man vor einer sehr schweren Aufgabe steht.

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: „WESTWIEN ist eine extrem kämpferische Mannschaft, die sehr offensiv verteidigt und damit viel Stress und Unruhe auf das Spielfeld bringen möchte um einfache Tore aus dem Gegenstoß zu erzielen. Darauf müssen wir uns einstellen und den Kampf annehmen. Es wird wichtig sein, dass wir intelligent angreifen um Ballverluste zu vermeiden. Auch unser Rückzugsverhalten wird von entscheidender Bedeutung sein. Wir wollen natürlich wieder eine stabile Abwehrformation hinstellen um uns eine gute Grundlage für das Rückspiel zu erarbeiten. Im Europacup zählt jedes Tor, daher werden wir, wie immer, um jeden Treffer kämpfen. Auswärts im Europacup zu spielen ist für uns die nächste Herausforderung auf unserem Weg uns stetig zu verbessern und die nächsten Schritte zu machen. Das Spiel wird eine schwere Prüfung, auf die wir uns aber sehr freuen.“

Bis auf den Langzeitverletzten Ante Esegovic steht Lützelberger der komplette Kader zur Verfügung. Die Mannschaft übernachtete nach dem Spiel in Linz zwei Tage in Traun um zu regenerieren und sich auf das Spiel am Samstag vorzubereiten. Bereits am Freitag reiste man weiter nach Wien. Freitagabend, sowie Samstagvormittag standen noch zwei Trainingseinheiten in der Südstadt auf dem Programm.

Lukas Frühstück zur bevorstehenden Aufgabe:“ Für uns war es enorm wichtig mit zwei Punkten in die Saison zu starten. Wir sind aktuell noch nicht die Mannschaft die wir sein können, allerdings ist das ganz normal zu diesem Zeitpunkt der Saison. Das Spiel gegen WESTWIEN ist etwas Besonderes. Wir hätten im EHF Cup natürlich lieber gegen eine Mannschaft aus dem Ausland gespielt und ich nehme an, dass es den WESTWIENERN nicht anders geht. Allerdings wollen wir uns auf keinen Fall die Chance nehmen lassen um in der nächsten Runde international zu spielen. Aktuell ist WESTWIEN für uns noch schwer einzuschätzen. Sie haben sich auf zwei Schlüsselpositionen entscheidend verändert. Auf die beiden Isländer sind wir gespannt. Sowohl ihr Trainer als auch Spieler aus Wien waren beim Spiel in Linz und haben sich unsere Partie angesehen. Sie konnten sich von unseren Neuzugängen also bereits ein Bild machen. Diese Möglichkeit hatten wir leider nicht. Es wird sicher ein interessantes und enges Spiel“

EHF Cup-Quali

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball
Samstag, 2. September 2017, Südstadt

Rückspiel
Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Samstag, 9. September, Rieden Vorkloster
Noch bevor es am kommenden Mittwoch, 19:30 Uhr, Sporthalle am See, mit dem Auftaktspiel gegen Aufsteiger HSG Graz in die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA geht, steht für Österreichs Handballmeister ALPLA HC Hard am Wochenende bereits der zweite Saisonhöhepunkt an.

Eine Woche nach dem Gewinn des spusu HLA SUPERCUP 2017, mit dem 32:24-Sieg gegen HC FIVERS WAT Margareten, geht es für die Roten Teufel vom Bodensee auf internationalem Parkett weiter.

Am Samstag und Sonntag kämpfen die rot-weiß-roten Eurofighter beim Champions-League-Qualifikationsturnier in Presov (SVK) um das einzige noch verbleibende Ticket in der Königsklasse des europäischen Handballs.

Im Halbfinale am Samstag (16 Uhr, Livestream auf http://www.ehftv.com/at/) trifft Österreichs sechsfacher Champion in der knapp 4000 Zuschauer fassenden Tatran Handball Arena auf den slowakischen Serienmeister Presov.

Für Hards Cheftrainer Petr Hrachovec ist Turnierveranstalter Tatran Presov auch der Favorit: „Es ist eine Spitzenmannschaft, bei der alle Positionen doppelt besetzt sind. Die Slowaken sind seit vielen Jahren in der Champions League vertreten.“

Tatran Presov wird seit dieser Saison vom ehemaligen Weltklassehandballer und Ex-Nationaltrainer von Kroatien, Slavko Goluza, trainiert. Gleich zehn Legionäre (drei Kroaten, je zwei Russen, Ukrainer und Tschechen sowie ein Bosnier), stehen in den Reihen des Turnierausrichters.

„Presov verfügt über groß gewachsene und körperlich starke Spieler. Aus einer stabilen Deckung heraus werden immer wieder schnelle Tempogegenstöße vorgetragen“, erklärt der Harder Meistertrainer. „Aber ich spüre von meinen Spielern, dass sie unbedingt in die Champions League wollen. Die Motivation und die Vorfreude auf das Turnier sind groß“, so der 44-jährige Tscheche.

In der zweiten Halbfinalpartie am Samstag stehen sich der 18-fache portugiesische Meister Sporting Lissabon (mit ÖHB-Teamspieler Janko Bozovic) und Riihimäki Cocks aus Finnland gegenüber. Am Sonntag wird das Spiel um Platz drei sowie das Finale ausgetragen.

Der Turniersieger steigt in die Gruppe D der Champions League auf. Dort sind die weiteren Gruppengegner Metalurg Skopje (MKD), Motor Zaporozhye (UKR), Montpellier HB (FRA), Besiktas Istanbul (TUR) sowie der russische Meister Medvedi. Der Zweit- und Drittplatzierte steigen in die dritte Qualifikationsrunde zum EHF-Cup ein. Der Vierte in die zweite EHF-Cup-Qualifikationsrunde. 

Der ALPLA HC Hard qualifizierte sich zuletzt 2003 für die Gruppenphase der Champions League. Im Challenge-Cup-Finale 2008 scheiterten die Harder am rumänischen Vertreter Resita.

VELUX EHF Champions League, Qualifikationsturnier
2./3. September 2017, Presov (SVK)

Halbfinale 1, Samstag:
Sporting Lissabon (POR) – Riihimäki Cocks (FIN)
Samstag, 2. September 2017, 13:00 Uhr
Presov (SVK), Tatran Handball Arena

Halbfinale 2, Samstag:
Tatran Presov (SVK) – ALPLA HC Hard
Samstag, 2. September 2017, 16:00 Uhr
Presov (SVK), Tatran Handball Arena

Spiel um Platz 3
Verlierer HF 1 – Verlierer HF 2
Sonntag, 3. September, 13:00 Uhr
Presov (SVK), Tatran Handball Arena

Finale
Sieger HF 1 – Sieger HF 2
Sonntag, 3. September 2017, 16:30 Uhr
Presov (SVK), Tatran Handball Arena

Der Turniersieger steigt in die Champions League Gruppe D auf. Dort warten Metalurg Skopje (MKD), Motor Zaporozhye (UKR), Montpellier HB (FRA), Besiktas Istanbul (TUR) sowie der russische Meister Medvedi. Das erste Gruppenspiel für den Qualifikanten findet zwischen dem 13. und 17. September in Istanbul statt.

Der Gruppenzweite und -dritte nehmen an der dritten Qualifikationsrunde zum EHF-Cup teil. Auslosung erfolgt am 17. Oktober. Spieltermine 18./19. und 25./26. November.

Der Gruppenvierte nimmt an der zweiten Qualifikationsrunde zum EHF-Cup teil. Gegner ist der Sieger der Erstrundenpartie RK Partisan 1949 Tivat (MNE)/Achilles Bocholt (BEL). Spieltermine 7./8. (auswärts) und 14./15 Oktober (heim).
Der HC FIVERS WAT Margareten konnte sich nach dem verlorenen spusu HLA SUPERCUP vor einer Woche gegen den ALPLA HC Hard, zum Start der Hauptrunde rehabilitieren. Vor Heimpublikum setzte man sich mit 26:24 (15:12) gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol durch. Dabei verbuchten die Gäste sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit den besseren Start. Im Finale der vergangenen Saison beendete Hard noch eine über zwei Jahre andauernde Heimserie der FIVERS, mit dem Auftaktsieg über Schwaz beginnt nun womöglich eine neue Zeitrechnung beim Cupsieger.
Das LAOLA1.tv Topspiel der Runde: Neueste VideosFull Matches

 
Nach 57 Sekunden ließ Ivan Martinovic die FIVERS-Fans erstmals jubeln. Das erste Tor der neuen Saison gehörte natürlich den Gastgebern. Doch der Jubel blieb Mannschaft und Fans rasch im Hals stecken. Alexander Wanitschek, Anton Prakapenia, Josef Steiger und nochmals Prakapenia stellten postwendend auf 4:1 für Sparkasse Schwaz Handball Tirol.
 
Bei 3:5 aus Sicht der FIVERS konnte sich Torhüter Wolfgang Filzwieser gegen Schwaz-Neuzugang Alexander Pyshkin erstmals auszeichnen. Und es sollte nicht das letzte Mal an diesem Abend sein. Tor um Tor verringerten die FIVERS den Rückstand, nach neun Minuten war es Ivan Martinovic der zum 6:6-Ausgleich einnetzte. In der Folge wechselte immer wieder die Führung, ehe die Wiener durch Ziura und Jovanovic erstmals mit zwei Toren voran lagen. Wahrlich kurios fiel dann der Anschlusstreffer der Tiroler zum 11:12. Manuel Schmid hatte sich bereits in der Deckung verfangen, schaffte es aber noch völlig unbemerkt den Ball vorbei an Wolfgang Filzwieser ins Tor zu rollen.
 
Video: Das spusu HLA Top Tor
 
Das rüttelte die FIVERS kurz vor der Halbzeit nochmals wach. Mit einem 3:0-Lauf stellten Nikolic, Jonas und Martinovic auf 15:11. Auch wenn in den letzten zwei Minuten der Ball nicht mehr ins Schwazer Tor wollte, ging man mit einem komfortablen 15:12 in die Kabine.

Schwaz HT überrollt FIVERS

Frisch aus dieser zurück am Spielfeld, machte sich die Truppe von FIVERS-Coach Peter Eckl das Leben selbst schwer. Fehlpässe, technische Fehler, abgefangene Pässe, die die Tiroler allesamt eiskalt verwerteten. Plötzlich sahen sich die Gastgeber erneut im Hintertreffen. Erlösung gab es durch David Brandfellner, der nach knapp fünf Minuten den ersten Treffer der FIVERS in der zweiten Halbzeit zum 16:16 erzielte.
 
Immer wieder legten die FIVERS in der Folge um ein Tor vor, überstanden sogar eine 19 Sekunden andauernde doppelte Unterzahl, in der Filzwieser auch einen 7 Meter entschärfte. Beim Stand von 20:19 vereitelte Sparkasse Schwaz Handball Tirol Torhüter Aliaksei Kishou einen Gegenstoß der FIvers und hielt sein Team weiter im Spiel.

Video: Der spusu HLA Top Save
 
Doch statt den Ausgleich zu erzielen, lauerte Vitas Ziura wie ein Luchs auf seine Gelegenheit, fing im Angriff der Schwazer einen Pass ab und spielte weiter auf Leander Brenneis, der Kishou schlussendlich bezwang.
 
Durch einen Doppelpack von Alexander Pyshkin gelingt den Gästen noch einmal der Ausgleich, doch die FIVERS können sich durch Martinovic und Stummer erneut mit zwei Toren absetzen und geben die Führung diesmal auch nicht mehr aus der Hand.
 
Nachdem Wolfgang Filzwieser bei einem 7-Meter kurz vor Ende der Partie gegen Matias Helt Jepsen erneut Sieger bleibt, ist das Spiel endgültig gelaufen.
 
Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Man hat gesehen, wir sind noch nicht ganz eigespielt. Der Sieg heute war wichtig. In Summe ein guter Auftritt der Mannschaft, damit kann man zufrieden sein. Handball Tirol war ein starker Gegner, ich sehe ihren Kader und ihre Möglichkeiten und glaube, dass sie eine sehr gute Mannschaft haben, die noch den ein oder anderen unerwarteten Sieg machen werden.“
 
Wolfgang Filzwieser, HC FIVERS WAT Margareten: „Wir freuen uns natürlich über diese zwei Punkte, die wir uns hart und ein ganzes Spiel lang erarbeiten mussten. Beide Deckungsreihen haben gut gearbeitet, im Laufe des Spiels haben wir immer wieder dagegengehalten. Ich wurde hier gut aufgenommen, die Stimmung ist gut und so arbeiten wir auch auf dem Feld immer besser zusammen. Man hat schon viel Gutes gesehen, wir wissen aber auch, dass wir noch viel arbeiten müssen. Deshalb denken wir von Spiel zu Spiel, wollen immer besser werden.“
 
Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Wir hätten uns vom Ergebnis her natürlich mehr erwartet und vielleicht auch verdient gehabt. Aber spielerisch haben wir durchaus überzeugt, es war eine der besten Partien der letzten Wochen. Wir brauchen auch noch etwas Zeit. Die FIVERS waren durch den spusu HLA SUPERCUP schon im Wettkampfmodus, das hat uns noch gefehlt. Man hat auch gesehen, dass sie in puncto Qualität gleich gut sind wie letzte Saison und da waren sie im Finale. Das war eine solide Leistung der FIVERS, denen vor allem die Crunchtime gehört hat. Unsere Abwehrleistung war in Ordnung, wobei die frühen zwei Zeitstrafen gegen Anton Prakapenia natürlich sehr ungünstig waren. Wir haben uns im Angriff zu viele Fehler erlaubt, um in der Hollgasse zu gewinnen, musst du das vermeiden. Unser 7 gegen 6 war auch nicht optimal. Die FIVERS waren abgezockt, sie sind auf den Punkt immer wieder da. Aber wir haben gegen ein Topteam ein gutes Spiel gezeigt, das stimmt mich sehr positiv für die nächsten Wochen.“

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 26:24 (15:12)
Freitag, 1. September 2017, 19:30 Uhr
Das LAOLA1.tv Topspiel der Runde: Neueste VideosFull Matches
Spielprotokoll
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Ivan Maartinovic (7), Vitas Ziura (5), David Brandfellner (4), Leander Brenneis (3), Mathias Nikolic (2), Lukas Hutecek (1), Henry Stummer (1), Marin Martinovic (1), Herbert Jonas (1), Stefan Jovanovic (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Thomas Kandolf (4), Manuel Schmid (4), Matias Helt Jepsen (3), Alexander Pyshkin (3), Josef Steiger (3), Anton Prakapenia (3), Alexander Wanitschek (2), Michael Miskovec (1), Dario Lochner (1)
Die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA und Uber sind ab jetzt gemeinsam unterwegs - Das Technologieunternehmen Uber nimmt nicht nur auf den Straßen Fahrt auf, sondern gilt auch im Sport als verlässlicher Partner. Daher startet die spusu HLA nun gemeinsam mit Uber als exklusivem Mobilitätspartner in den Saisonauftakt.

Die Partnerschaft kommt dabei nicht nur den Handball-Profis, die fortan hauptsächlich per Uber unterwegs sind, sondern auch den österreichischen Fans zu Gute: Als erste von zahlreichen geplanten Maßnahmen stellt Uber den Fans zum Saisonauftakt exklusive Gutschein-Codes im Wert von 10 Euro zur Verfügung, so dass sie zum reduzierten Fahrpreis zu den Heimspielen fahren können.

Darüber hinaus ist die Anreise nicht nur bezahlbar, sondern auch noch schnell: Nach nur 20 Minuten Fahrt ab dem Westbahnhof kann den Spielern der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bereits zugejubelt werden. Auch die Fans des HC FIVERS WAT MArgareten profitieren: Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten bei der Halle in Margareten spart eine Fahrt via Uber nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven. So erreicht man den aktuellen Cup-Sieger und zweifachen Meister nach einer nur zehnminütigen Fahrt ab Hauptbahnhof. Das erste Heimspiel, an dem die Handball-Fans von der Partnerschaft profitieren können, findet am 1. September 2017 in der Halle der FIVERS gegen Schwaz statt.

„Als junges, dynamisches Unternehmen ist es naheliegend, dass wir uns auch im Sportbereich engagieren. Wir haben zum Beispiel eine globale Partnerschaft mit Manchester United sowie eine lokale Kooperation mit dem SK Rapid. Daher freut es uns umso mehr, nun auch die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA “im Team” begrüßen zu dürfen“, erklärt Valerie Brugger, Marketing Manager bei Uber in Wien.

Auch Dr. Boris Nemsic, Präsident spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA, ist von der Zusammenarbeit begeistert: „Wir freuen uns sehr, dass wir Uber als neuen Mobilitäts-Partner für die spusu HLA begeistern konnten. Dank Uber können unsere Fans ab der neuen Saison preiswert, schnell und stressfrei zu den Heimspielen der beiden Wiener Clubs FIVERS & WESTWIEN kommen. Da ich selbst seit längerem Uber-Nutzer bin und Service sowie Marke schätze, freue ich mich umso mehr über die Partnerschaft. Gemeinsam möchten wir in Richtung Heim-EURO 2020 fahren!“

Zudem ist die Partnerschaft ein wichtiger Schritt in Hinblick auf die anstehende Handball-EM, die 2020 in Österreich ausgetragen wird. Dieses Sportevent ist ein nationales Highlight, zu welchem die beiden Partner die österreichischen Handball-Fans gemeinsam ein großes Stück näher bringen werden.

Mehr Informationen unter www.newsroom.uber.com oder auf UBER Facebook, Instagram und Twitter.

ÜBER UBER:
Uber ist ein Technologieunternehmen, das seine Nutzer über eine Smartphone-App mit On-Demand-Angeboten verbindet. In mehr als 600 Städten in 77 Ländern weltweit revolutioniert Uber die Art und Weise, wie Menschen sich in ihren Städten bewegen. Auch in Wien bringt Uber seit 3 Jahren Fahrgäste günstig, bequem und sicher an ihr Ziel. Derzeit schafft Uber für seine Nutzer über die Plattform Zugang zu alternativen Beförderungsmöglichkeiten und Food Delivery. Weitere Informationen auf http://www.uber.com/vienna.
Am 1. September um 19:30 Uhr, live auf LAOLA1.tv, ist es soweit. Für die FIVERS WAT Margareten beginnt mit dem Heimspiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol die neue Saison der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA. Was beim Wiener Traditionsverein nach der langen und harten Vorbereitungszeit zwar für grundsätzliche Freude, in Anbetracht der aktuellen Kadersituation aber auch für so manche Sorgenfalten sorgt.

Thomas Seidl, Vincent Schweiger fehlen verletzt, etliche Spieler sind angeschlagen und der letztjährige Shooting-Star Ivan Martinovic ist zwar bei der vor knapp zehn Tagen beendeten U19-Weltmeisterschaft von der internationalen Handball-Jury zum „Allstar“ gewählt worden, die damit verbundenen Anstrengungen waren aber alles andere als eine gute Vorbereitung für das Auftaktspiel der FIVERS in der spusu HLA. Zudem hat der ÖHB-Strafausschuss Mathias Nikolic für zwei Spiele bis zum 15. September gesperrt.

In die Hollgasse reist mit Schwaz ein Titel-Aspirant, der schon letztes Jahr am Ende vorne mitspielte und sich über den Sommer nochmals verstärkt hat. Mit Alexander Pyshkin kommt in der Hollgasse ein mächtiger (1,98m / 102kg) und international erfahrener russischer Kreisspieler und Abwehrchef zu seinem Debut in der spusu HLA. Das Tiroler Legionärs-Trio bestehend aus Aliaksei Kishov, Anton Prakapenia (beide aus Weißrussland) und dem spielstarken Mitte-Aufbau Matias Jepsen Helt (Dänemark) ist bereits aus dem Vorjahr bekannt. Vom Papier her und in Anbetracht der Personalprobleme der FIVERS eigentlich eine relativ klare Angelegenheit, bei der den Schwazern hohe Chancen auf einen Auftaktsieg eingeräumt werden müssen.

Für die FIVERS zählt zu Hause aber nur ein Sieg. Im Supercup-Duell gegen Hard konnte man ansatzweise sehen, wozu die Margaretner auch dieses Jahr fähig sein werden. Einerseits hat man vor Schwaz natürlich Respekt, andererseits will man in der Hollgasse an letztjährige Leistungen anschließen. Das HLA-Finale 2016/17 und damit die längste Heimserie (748 Tage ungeschlagen) in der jüngeren Geschichte des österreichischen Handballsports, ging zwar am 28. Mai 2017 in einem an Dramatik unüberbietbaren Finale nach 80 Minuten Spielzeit verloren. Dennoch spüren die FIVERS den Heimvorteil mit ihren Fans im Rücken und werden gegen Schwaz alles geben, um den ersten Baustein für eine neue Serie zu legen. Ganz gleich, wer wie fit ist. Ganz gleich wer spielt und gegen wen.

Die FIVERS werden wie in den vergangenen Jahren eine starke Mischung aus „Routiniers“ und jungen Spielern aus dem Eigenbau aufbieten. Der Erfolg der diesjährigen Saison wird davon abhängen, wie diese Mischung zueinander findet. Einer, der dabei eine zentrale Rolle spielen wird, ist ausgerechnet der erste echte FIVERS-Neuzugang seit Jahren, Wolfgang „Wolfi“ Filzwieser. Bereits im Supercup war ersichtlich, dass er gut ins Team hineingefunden hat.

Filzwieser schlägt auch schon in dieselbe Kerbe, wie die bekannten FIVERS-Routiniers Markus Kolar und Vytas Ziura: „Wir werden auch dieses Jahr Vollgas geben, wir wollen es wieder einmal wissen.“ Man kann also gespannt darauf sein, was die FIVERS-Melange aus Jung und Routiniert in diesem Jahr zeigen wird. Und das bereits im ersten Spiel gegen Schwaz.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Natürlich gibt es zwischen jetzt und dem vorigem Jahr Vergleichbares: Wir stehen wieder am Anfang einer ungewissen Saison, haben eine schwierige Vorbereitung gehabt, viele Verletzungen aus der Vorsaison mitgenommen. Wir haben Kristian Pilipovic abgegeben, aber mit Wolfgang Filzwieser einen erfahrenen Torhüter geholt. Ivan Martinovic steigt erst eine Woche vor Meisterschaftsbeginn ins Teamtraining ein. Trotzdem war die Vorbereitung vielversprechend. Ein Highlight war sicher schon ganz am Anfang das Marktplatzturnier in Esslingen gegen starke Teams der deutschen Bundesliga. Während des harten Trainingslagers konnten wir uns mehr als angeschlagen gegen motivierte Ferlacher durchsetzen. Der Sieg gegen den Topgegner Nexe war ein toller Erfolg, auch im Linz-Spiel war alles in Ordnung, genauso wie die Spiele bei den Steirischen Handballtagen, für die man den Veranstaltern nur gratulieren kann. Insgesamt kann ich sagen, dass die Spieler bisher gut mitgezogen sind, vor allem die erfahrenen Spieler haben gezeigt, dass sie noch einmal alles wollen.“

Handball Tirol fiebert Saisonstart entgegen
Die Spielzeit 2017/18 der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA steht in den Startlöchern. Sparkasse Schwaz Handball Tirol ist heiß auf die neue Saison. Das bekundeten sowohl der Vorstand als auch Trainer und Spieler am Donnerstag bei der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in der Sparkasse Schwaz. Für die Schwazer wird es bereits am Freitag ernst, wenn es zum HC FIVERS WAT Margareten geht.

Es wird gleich ein immens schwieriger Gradmesser für das mit einem Durchschnittsalter von 22,7 Jahren sehr junge Schwazer Team, das in einigen Mannschaftsteilen einen Umbruch zu verzeichnen hatte und auf eine eingespielte, da nahezu unveränderte Wiener Mannschaft trifft. Die Heimstärke macht Margareten in der Neuauflage des Semifinal-Duells der abgelaufenen Saison zum Favoriten.

Wie immer gilt es besonders, die Kreise von Vitas Ziura einzuengen. Sparkasse Schwaz Handball Tirol geht mit Respekt, aber angesichts der starken letzten Spielzeit auch mit viel Selbstvertrauen in das Match.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, auf Topniveau in der HLA zu agieren. Und das wollen wir auch in dieser Saison. Ich möchte erneut bei jedem Spiel eine Mannschaft sehen, die unbedingt gewinnen will und Tiroler Mentalität aufs Feld bringt. Vor zwei Jahren haben wir begonnen, ein Team aufzubauen, das nahezu unverändert geblieben ist und nun heuer fast ins Finale gekommen wäre. Es erfüllt mich mit Stolz, wenn uns andere Vereine jetzt als Titelkandidaten sehen. Aber in diesem Sommer standen wir vor der Aufgabe, einige Abgänge zu kompensieren und die Neuzugänge Alexander Pyshkin, Michael Miskovez, Sebastian Spendier und Phillip Walski zu integrieren. Es braucht noch seine Zeit, damit alle Rädchen ineinandergreifen – deshalb sind wir froh, dass nun der Spielrhythmus kommt, wir werden uns sicher von Woche zu Woche steigern. Wir werden erneut täglich hart für den Erfolg arbeiten, so können wir gegen alle Teams der Liga bestehen – doch es gehören immer einige Faktoren dazu: wenige Verletzungen, die Eingespieltheit des Teams usw.“ 

Matias Helt Jepsen, Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Ich hatte ab Ende der letzten Saison mit einer Verletzung zu kämpfen, konnte auch im Sommer zunächst nicht alles mitmachen. Nun bin ich aber wieder fit und freue mich auf das erste Spiel. Es war nicht leicht, im Jänner zur Mannschaft zu stoßen, da hatte ich nicht viel Zeit, um mich einzugewöhnen. Nun war ich erstmals in der Vorbereitung dabei, konnte mich noch besser integrieren. Ich möchte dem Team als Führungsspieler helfen und weiß, welche Rolle mich erwartet. Ein Auftaktmatch ist immer hart, man kann sich und den Gegner noch nicht richtig einschätzen. Wir können bei den Fivers auf jeden Fall bestehen, wenn wir unsere Topleistung abrufen.“

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Freitag, 1. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
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Kurz vor dem Start in die neue Saison sprechen die FIVERS Headcoaches Peter Eckl und Sandra Zapletal gemeinsam mit FIVERS-Manager Thomas Menzl Klartext: Beginnend mit einer Rückschau auf das letzte Jahr, die aktuelle Vorbereitung bis hin zu den Saisonzielen und einer generellen Einschätzung zur Situation in Österreichs Handball.

Beginnen wir mit der aktuellen Vereins-Vergangenheit. Wie sind die Leistungen des vergangenen Jahres zu sehen?
Peter Eckl: Naja, wenn man die Saison betrachtet muss man ja eigentlich vor der Saison beginnen. Vor einem Jahr war aufgrund der namhaften Abgänge der Ausblick vor allem eines: Unsicher. Dann haben wir bereits im Supercup gegen Bregenz mit einem Rumpfteam ganz ordentlich mitgespielt, im Grunddurchgang nach Anfangsproblemen uns ganz weit oben in der Tabelle etabliert und damit schon den Blick auf mögliche Titel geworfen. Die Krönung war natürlich der Cup-Titel und die darauffolgende Teilnahme im HLA-Finale. Auch im Rückblick war das für uns eine überraschend starke Saison.

Thomas Menzl: Aus Sicht des HLA-Teams war das „großer Sport“. Vor Saisonbeginn wurden wir aufgrund der prominenten Abgänge von Bilyk, Wagner, Eitutis und Wöss fast bemitleidet. Mit dem Cupsieg und dem Vizemeistertitel haben wir dann die kühnsten Erwartungen der größten Optimisten übertroffen. Respekt von meiner Seite an das Team und vor allem an Peter Eckl und den ganzen Betreuerstab. Mit dem Klassenerhalt in der HBA mit der ersten Frau als Trainerin im österreichischen Herren-Spitzenhandball haben wir unser Ziel erreicht, auch das kann man gar nicht hoch genug einschätzen! Also: Ich bin rundum zufrieden!

Sandra Zapletal: Bei aller Euphorie dürfen wir nicht den Blick auf eines unser Kernziele verlieren. Und das ist schlichtweg der Führungsanspruch in der Nachwuchsarbeit. Im Bereich U20 bis U15 sind wir in Österreich an der Spitze. Bei den jüngeren Altersklassen haben wir teilweise schlechtere Ergebnisse abgeliefert, als erwartet. Aber das stachelt schon jetzt für die nächsten Jahre nur unseren Ehrgeiz an. Am glücklichsten macht mich der Titel im Jahrgang 2000 und damit der letztjährigen U16. Dem sind wir gegen starke Westwiener lange hinterher gelaufen und haben ihn endlich in diesem Mai geholt.

Jetzt beginnt die nächste Saison, die Vorbereitung ist fast abgeschlossen und bis zu den ersten Meisterschaftsspielen sind es nur mehr wenige Tage. Was ist aktuell von den FIVERS zu berichten, was ist in der Vorbereitung gut gelaufen, wo sind mögliche Probleme zu erwarten?
Peter Eckl: Natürlich gibt es zwischen jetzt und dem vorigem Jahr Vergleichbares: Wir stehen wieder am Anfang einer ungewissen Saison, haben eine schwierige Vorbereitung gehabt, viele Verletzungen aus der Vorsaison mitgenommen. Wir haben Kristian Pilipovic abgegeben, aber mit Wolfgang Filzwieser einen erfahrenen Torhüter geholt. Ivan Martinovic steigt erst eine Woche vor Meisterschaftsbeginn ins Teamtraining ein. Trotzdem war die Vorbereitung vielversprechend. Ein Highlight war sicher schon ganz am Anfang das Marktplatzturnier in Esslingen gegen starke Teams der deutschen Bundesliga. Während des harten Trainingslagers konnten wir uns mehr als angeschlagen gegen motivierte Ferlacher durchsetzen. Der Sieg gegen den Topgegner Nexe war ein toller Erfolg, auch im Linz-Spiel war alles in Ordnung, genauso wie die Spiele bei den Steirischen Handballtagen, für die man den Veranstaltern nur gratulieren kann. Insgesamt kann ich sagen, dass die Spieler bisher gut mitgezogen sind, vor allem die erfahrenen Spieler haben gezeigt, dass sie nocheinmal alles wollen.

Thomas Menzl: Alle waren mit Feuereifer bei der Sache. Aus meiner Sicht kann das wieder eine tolle Saison werden! Am Transfermarkt waren wir für unsere Begriffe heuer richtig spektakulär, haben mit Wolfgang Filzwieser unseren Wunschnachfolger für Kristian Pilipovic geholt. Er wird uns gemeinsam mit Boris Tanic im Tor viel Freude machen! Wermutstropfen sind derzeit die vielen verletzten Spieler. Vor allem die Kreisposition ist derzeit durch die Rekonvaleszenz von Vincent Schweiger und die überraschenden Ausfälle von Nikola Aljetic und Valentin Buchner unsere Achillesferse.

Peter Eckl: Gleichzeitig kommen wie jedes Jahr junge Spieler nach oben, die gemeinsam mit den erfahrenen Spielern ein sehr gutes Gespann bilden. Die Jungen können nur profitieren von den Alten und die Alten sind topmotiviert, um gemeinsam mit den Jungen noch etwas zu erreichen. Die Bestätigung der Erfolge der letzten Saison ist aber natürlich schwierig. Bei optimaler Ausnutzung der Ressourcen und der Leistungsfähigkeit der Spieler wird ein Titel möglich sein, wie immer sind wir da aber eher die Gejagten. Im Supercup gegen schon im Qualifikationsmodus für die Championsleague auftretende Harder hat man gesehen, dass wir noch einiges arbeiten müssen. Das war aber voriges Jahr gegen Bregenz auch nicht viel anders. Insgesamt sehe ich keine Probleme: Es gibt nur Lösungen, das haben wir ja auch in den letzten Wochen gezeigt.

Sandra Zapletal: Im tatsächlichen Jugendbereich haben wir ja noch ein paar Wochen bis es richtig losgeht, aber das Trainingslager mit allen Teams unter Mitwirkung der HLA-Spieler war schon ein guter Einstieg und hat gezeigt, wie alle bereit sind, auch wirklich hart an der Weiterentwicklung zu arbeiten. Wir haben im Bereich der Trainer ein wenig umgestellt, Christoph Gamper wird nicht mehr mit dem Jahrgang 2000/2001 arbeiten. Er beginnt wieder mit jüngeren Generationen der Jahrgänge 2003 bis 2005; also den 12- bis 14-jährigen. Die Bundesliga ist wieder jünger geworden: Spieler wie Markus Bezucha und Felix Friedel, die von Anfang an beim Projekt HBA dabei waren, spielen nicht mehr. Das bedeutet auf den ersten Blick, dass wir noch unerfahrener geworden sind. Dafür ist es für einen großen Teil der Mannschaft jetzt das zweite Jahr in der HBA und wir werden sehen wie sich das auf ihr Leistungsvermögen auswirkt. Ganz ehrlich: Da bin ich sowohl gespannt, als auch optimistisch. Da sind einige ganz starke Handballer für die nächsten Jahre dabei.

Wie schätzt ihr die Situation der anderen Teams in der Liga ein? Wer wird vorne mitspielen?
Sandra Zapletal: Bei der Bundesliga denke ich, dass die Liga stärker geworden ist. Korneuburg scheint ein sehr starker Aufsteiger zu sein – zumindest was die Ergebnisse in der Vorbereitung anbelangt. Es gibt vielleicht nicht wie im letzten Jahr so eine dominante Mannschaft wie die HSG Graz, dafür mehrere Teams, die auf einem ähnlich hohen Niveau spielen können. Ich rechne mit Leoben, Bärnbach, Hollabrunn, Handball Tirol und Kärnten im OPO. Wobei Tirol heuer mit einem deutlich verjüngten Team antritt. Vielleicht schafft aber auch Korneuburg als Aufsteiger die Sensation und kann sich gleich im ersten Jahr oben etablieren.

Peter Eckl: Wie jedes Jahr sind die Harder Titelaspirant Nummer 1. Man muss aber auch dazu sagen, dass sich die Schwazer wieder verstärkt haben und die sind letztes Jahr unter ihren Möglichkeiten geblieben. Bei den anderen wird man die Entwicklung erst sehen, da ist eine Prognose schwierig. Bregenz wird vermutlich stärker als letztes Jahr sein, wo sie ja eher enttäuscht haben. Bruck ist mit einer jungen, wilden Truppe unterwegs, bei der man erst sukzessive sehen wird, wie sich die durchsetzen können. Der Aufsteiger Graz ist sicher sehr stark, Linz schätze ich ähnlich ein wie letztes Jahr. Krems und Westwien würde ich auf Augenhöhe sehen. Die Kremser haben sich verstärkt, werden aber aufgrund der stattgefundenen Verjüngungskur Zeit brauchen. Da wird man sehen wie „unser“ Ibish Thaqi das bewerkstelligen kann. Genauso schätze ich Westwien stärker als letztes Jahr ein. Insgesamt sehe ich Hard und Schwaz ganz vorne, Bregenz als große Unbekannte, Graz, Krems und Westwien auf einer Stufe in der wir hoffentlich auch mitspielen. Ferlach ist durch den Abgang von Arnaudovski geschwächt, sehe ich auf einem Level mit Bruck und Linz.

Thomas Menzl: Die Tendenz in der spusu HLA geht aus meiner Sicht leider wieder hin zu einer größeren Anzahl an Legionären. Gleich sechs von zehn Teams werden heuer mit vier Ausländern spielen und deshalb die Legionärspönale der HLA abliefern müssen. Das ist zwar gut fürs HLA-Budget, freut aber österreichische Spieler und den Teamchef wahrscheinlich weniger! Die Favoriten: Hard, Bregenz, Schwaz und vielleicht gehören wir auch dazu!

Trotz des Abgangs zahlreicher Leistungsträger konnten die FIVERS im letzten Jahr sowohl den Cup-Sieg, als auch die Finalteilnahme erreichen. Trotz einer umfassenden Verjüngung in der Bundesliga konnte die Liga gehalten werden. Was sind nun die Ziele für das heurige Jahr, worauf sollen sich die FIVERS-Fans einstellen?
Thomas Menzl: Wenn wir in einem Jahr über ähnliche Erfolge refektieren könnten wie nach der letzten Saison, wäre ich mehr als glücklich! Und ich denke, die FIVERS-Fans ebenso!

Peter Eckl: Ganz vorne steht aus meiner Sicht die Entwicklung der Spieler und des Vereins. Dazu zählt natürlich auch, dass die Bundesliga diese Entwicklungs-Plattform für junge Spieler im Männerhandball bietet. Und auch in den beiden U20-Teams kämpfen die Spieler darum, nach vorne zu kommen. Die HLA ist wie jedes Jahr dazu da, Titel zu holen, auch wenn das jedes Jahr schwer ist und unsere Gegner sich eher aus dem Umfeld Verstärkung holen und wir versuchen, aus dem eigenen Nachwuchs noch stärker zu werden. Dass dieser Weg nicht der Leichte ist, ist klar. Dass er aber möglich ist, versuchen wir zu beweisen. Was uns in der Vergangenheit ja ganz gut gelungen ist. Wie wir aber jetzt schon im Supercup-Finale gesehen haben, werden wir weiter sehr hart arbeiten müssen, um ambitionierte Ziele erreichen zu können.

Sandra Zapletal: In der Bundesliga wollen wir heuer einen noch schnelleren Handball zeigen und natürlich zum fünften Mal hintereinander den Beweis antreten, wie viele Talente hier in den nächsten Jahren für die HLA heranwachsen.

Was wünscht ihr dem österreichischen Handball von ganzem Herzen?
Peter Eckl: Der österreichische Handball ist auf einem guten Weg, er steigert sich sukzessive. Und da geht es nicht nur um die sportlichen Leistungen, sondern um das Ganze: Die Liga entwickelt sich, man hat einen neuen Vorstand und es sieht so aus, als ob das alles immer professioneller wird. Ich hoffe, dass da auch die Schiedsrichter mithalten können und wir gemeinsam den Handball in Österreich nach vorne bringen. Das muss das Anliegen all jener sein, die diesen Sport lieben. Also: Mehr Fans, mehr Publicity, mehr Aufmerksamkeit, professionelle Strukturen für Spieler, Trainer, Schiedsrichter. In Summe dann einen erfolgreichen Sport, der sich aus meiner Sicht zurecht mitten in Österreichs Sportszene etablieren soll. Das Nationalteam hat sich jetzt wieder für ein Großereignis qualifiziert, was uns allen gut tut. Das ist die beste Voraussetzung dafür, noch besser wahrgenommen zu werden. Es wäre natürlich toll, wenn das Team vorne mitmischen könnte.

Thomas Menzl: Ganz ehrlich: Ivan Martinovic gemeinsam mit Nikola Bilyk und anderen FIVERS-Spielern im rotweißroten Dress!

Sandra Zapletal: Genau das wünsche ich mir auch und da schicke ich ein optimistisch lachendes Smiley hinterher: Dass Ivan Martinovic doch noch Österreicher wird …
Die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA ist in die neue Saison gestartet. Bregenz Handball setzte sich Mittwochabend, im vorgezogenen Spiel der ersten Runde, auswärts gegen den HC LINZ AG mit 25:23 (10:11) durch. Doch für das erste Tor der neuen Spielzeit sorgte HC LINZ AG-Neuzugang Srdjan Predragovic. Der erste Spieltag findet am Freitag mit dem LAOLA1.tv-Topspiel der Runde zwischen dem HC FIVERS WAT Margareten und der Sparkasse Schwaz Handball Tirol seine Fortsetzung.

Nach 47 Sekunden landete der Ball erstmals im Netz, das erste Tor der neuen Saison war gefallen. Srdjan Predragovic, der vom HBW Balingen-Weilstetten in die oberösterreichische Landeshauptstadt wechselte, trug sich als erster in die Torschützenliste der Saison 2017/2018 ein.

Überhaupt gehörten die Anfangsminuten den Gastgebern. Auch der zweite Neuzugang der Linzer, Matevz Cemas, erzielte in der achten Spielminute seinen ersten Treffer für seinen neuen Verein zum 5:3. Doch nur wenige Minuten später war sein Ligadebüt auch schon wieder zu Ende. Mit einem Nasenbeinbruch musste Cemas vom Feld, konnte die Partie nicht fortsetzen.

Damit brach auch das Spielkonzept der Linzer zusammen. In der 13. Spielminute lag man noch 7:3 voran, mit einem glatten 5:0-Lauf drehten die Bregenzer allerdings die Partie.

Beim Stand von 8:7 für die Gäste legte HC LINZ AG Coach Manuel Gierlinger seine erste Timeout-Karte auf den Kampfrichtertisch. Die kurze Pause zeigte Wirkung. Preinfalk gelang der Ausgleich zum 8:8, bis zur Halbzeitpause konnte man sogar wieder vorlegen und ging mit einer 11:10-Führung in die Kabine.

Nach Seitenwechsel sollte diese aber nicht lange halten. Povilas Babarskas sorgte in der 36. Spielminute für die neuerliche Führung von Bregenz Handball. Auch diesmal konnte sich der Rekordmeister nicht absetzen, immer wieder gelang den Linzern der Ausgleich, dank Christian Kislinger eroberte man die Führung sogar wieder zurück.

Wieder legte Bregenz Handball einen kleinen Lauf hin und ging erstmals in dieser Partie mit zwei Treffern in Führung. Diesmal sollte den Linzern der Ausgleich nicht mehr gelingen. Zwischenzeitlich bauten die Vorarlberger die Führung sogar bis auf vier Tore aus. Spätestens mit dem Treffer von Alexander Wassel zum 25:22 22 Sekunden vor Spielende, war der Sieg von Bregenz Handball zum Ligaauftakt besiegelt.

Stefan Lehner, Kapitän HC LINZ AG: „Wir haben in der zweiten Halbzeit zu viele technische und überhastete Fehler gemacht und uns damit selbst aus dem Tritt gebracht. Die Brgenzer konnten haben das geschickt ausgenützt und konnten auf vier Tore davonziehen. Die konnten wir nicht mehr aufholen. Wir haben danach zwar wieder disziplinierter gespielt, konnten ein wenig aufholen, aber leider war es zu spät. Krems nächste Woche wird wieder eine große Herausforderung. Sie haben einen neuen Trainer, neue Spieler und man wird sehen ob Ibish Thaqi viel verändert hat. Wir haben in Krems immer gute Leistungen geboten, sind dort nicht Favorit, aber mit viel Kampfgeist, Willen und Disziplin im Angriff können wir da durchaus zwei Punkte holen.“

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Der Start ins Spiel verlief leider nicht so wie erhofft. Predragovic konnte gleich einige leichte Tore erzielen. Wir mussten in der Abwehr schnell etwas umstellen, dadurch haben wir das Spiel etwas in den Griff bekommen. Leider haben wir einige gute Chancen im Angriff vergeben und dadurch einige unnötige Tore bekommen. In der 2. Hälfte war die Abwehr viel stabiler, dadurch konnten wir einige Bälle gewinnen und auch selbst einige Konter laufen. Ich denke, dass wir am Ende verdient gewonnen haben. Wir sind sehr froh, dass wir das erste Auswärtsspiel gewinnen konnten. Wir waren alle ein bisschen nervös und wussten, dass es ein kampfbetontes Match wird.“


1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC LINZ AG vs. Bregenz Handball 23:25 (11:10)
Mittwoch, 30.08.2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC LINZ AG: Srdjan Predragovic (8), Christian Kislinger (6), Klemens Kainmüller (2), Alen Bajgoric (2), Stefan Lehner (1), Philipp Preinfalk (1), Sebastian Hutecek (1), Gojko Vuckovic (1), Matevz Cemas (1)
Werfer Bregenz Handball: Luka Kikanovic (5), Marian Klopcic (4), Roman Chychykalo (4), Alexander Wassel (4), Lukas Frühstück (3), Bojan Beljanski (2), Nico Schnabl (2), Povilas Babarskas (1)
Handball Männer EURO 2018, EM-Quali 2018 der Frauen, Men´s 18 EHF Championships 2018 in Tulln, das neue ÖHB Nachwuchskonzept, Ligastart der WHA, Ligastart der spusu HLA, neuer Hauptsponsor der HANDBALL LIGA AUSTRIA, ADMIRAL Sportwetten als neuer Partner des ÖHB und der spusu HLA, Modusänderungen in der Liga,...! Verband, Ligen, Spielern und Fans erwartet ein heißes Handballjahr.

„Wir stehen vor einem wichtigen und spannenden Jahr. Die Qualifikation für die EURO 2018 war für uns als Verband, aber vor allem für das Nationalteam, ein wichtiger Erfolg. Bei den Frauen blicken wir mit Spannung auf die Spiele gegen Olympiasieger Russland und Rumänien, mit der Welthandballerin Kristina Neagu. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit und die sportlichen Erfolge auch im Bereich des Sponsorings Früchte trägt“, erklärt ÖHB-Präsident Gerhard Hofbauer.

„Im Nachwuchsbereich versuchen wir durch neue innovative Trainingskonzepte und Spielformen, sowie einer Neugestaltung der Trainerausbildung, die Weichen für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zu stellen. Dass wir die Vorrunde bei der EURO 2018 in Porec spielen, kommt uns aufgrund der Nähe entgegen. Mit einem eigenen Fansektor, speziellen Fanreisen, Fanaktionen vor Ort und eigenen Fan-T-Shirts wollen wir gemeinsam unser Team in Kroatien unterstützen“, ergänzt ÖHB Generalsekretär Bernd Rabenseifner.

EURO 2018 in Kroatien
Es ist DAS große Highlight im Handballkalender – die EURO 2018. Durch die Siege über Finnland und Bosnien-Herzegowina im Juni qualifizierte sich Österreichs Handball Männer Nationalteam souverän für die Endrunde von 12. – 28. Jänner in Kroatien. In der Vorrunde, trifft man auf Weltmeister Frankreich, Vize-Weltmeister Norwegen und Weißrussland. Zieht die ÖHB-Equipe in die Hauptrunde ein, schafft man sich zusätzlich eine gute Ausgangsposition für die WM-Quali im Juni 2018.

Auf Nationalteamebene eröffnet das Team von Head-Coach Herbert Müller den Herbst. Für Österreichs Frauen geht es in der EM-Quali am 27. September zunächst auswärts gegen Rumänien, am 30. September empfängt man in der Südstadt Olympiasieger Russland. Das Heimspiel wird als Doppelveranstaltung mit dem spusu HLA Spiel SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC FIVERS WAT Margareten ausgetragen.

Im Sommer 2018 veranstaltet der ÖHB die Men´s 18 EHF Championships, bei dem das 2000er Männer Nationalteam um die Teilnahme der Men´s 20 EHF EURO kämpft. Zwölf Nationen kämpfen um den begehrten Platz, lediglich der Sieger des Turniers qualifiziert sich für die U20 EM. Österreich spielt zunächst gegen die Slowakei, die Niederlande, Lettland, Kosovo und Bulgarien um den Einzug ins Semifinale. In der Parallelgruppe treffen Tschechien, die Türkei, Montenegro, die Ukraine, Großbritannien und Irland aufeinander.

Im Nachwuchsbereich ließ der ÖHB zudem mit einem neuen Konzept aufhorchen, bei dem das Scouting bereits ab dem 12. Lebensjahr beginnt, in der U15 ein Elite-Nachwuchscup zur Ermittlung des Meisters installiert wird und die sechs bis achtjährigen über Spielefeste zum Handballsport gebracht werden sollen.
Neue Partner für Verband und Liga

Neue Partner für Verband und Liga
Der Mobilfunkanbieter spusu ist mit dieser Saison nicht nur Hauptsponsor der höchsten Spielklasse bei den Männern, sondern auch Namensgeber der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA. Zudem begrüßt man ADMIRAL Sportwetten als neuen Partner des ÖHB und der spusu HLA.
Ligastart bereits am heutigen Mittwoch

Ligastart bereits am Mittwoch
Aufgrund der Teilnahme von Meister und spusu HLA SUPERCUP-Sieger ALPLA HC Hard an der Champions League-Quali, sowie der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Bregenz Handball in der EHF Cup Quali, kam es gleich am ersten Spieltag zu einigen Verschiebungen. Nach dem Auftaktspiel am heutigen Mittwoch, HC LINZ AG vs. Bregenz Handball, empfängt Freitagabend im LAOLA1.tv-Topspiel der Runde der HC FIVERS WAT Margareten Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Samstagabend steigt der HC Bruck vor Heimpublikum gegen den Moser Medical UHK Krems ins Geschehen ein, der SC kelag Ferlach empfängt Dienstagabend die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Aufsteiger HSG Graz gastiert am Mittwoch beim ALPLA HC Hard.

„Wir freuen uns, dass es nun endlich wieder los geht in den heimischen Hallen. Mit der Union JURI Leoben haben wir vergangenes Jahr ein langjähriges Mitglied der spusu HLA verloren, dafür aber mit Aufsteiger HSG Graz ein neues gewonnen. Die Liga ist enger zusammengerückt, wir dürfen uns auf spannende und ausgeglichene Partien freuen. Mit dem Gewinn des Mobilfunkanbieters spusu als Hauptsponsor und Namensgeber der Liga konnten wir zudem einen großen Schritt in unserer Außendarstellung und Vermarktung machen“, spusu HLA-Präsident Boris Nemsic.

„Sowohl in als auch abseits der Handballhallen wird es einige Neuerungen mit Beginn der Saison geben. Ein neuer Modus wurde geschaffen, zudem kommen bei den TV-Spielen unsere neuen LED-Banden zum Einsatz und mit dem spusu HLA-Branchentreff konnten wir eine neue Business-Plattform im Handball schaffen. Auch heuer wird es wieder ein ALL STAR GAME geben und man hat sich mit der schweizer, italienischen und slowenischen Liga auf eine ALPE ADRIA CUP geeinigt, der voraussichtlich im Jänner gespielt wird“, spusu HLA-Geschäftsführer Thomas Berger.
Hypo NÖ will das Double zurück

Hypo NÖ will das Double zurück
In der WHA startet die Jagd auf Serienmeister Hypo NÖ am 9. September. Vergangene Saison schafften die MGA Fivers mit dem Cupsieg die größte Sensation der letzten Jahrzehnte und entthronte Hypo NÖ in diesem Bewerb.

„Es tut sich einiges im österreichischen Damenhandball. Die MGA Fivers haben schon letztes Jahr mit dem Sieg im CUP kräftig am Denkmal Hypo NÖ gerüttelt. Mit drei WHA-Clubs sind so viele Teams wie schon lange nicht mehr im Europacup vertreten. Mit Spannung dürfen wir die einzelnen Verstärkungen aller Teams erwarten. Die Saison wird wie letztes Jahr wieder die eine oder andere Überraschung bieten. Ich kann es kaum noch erwarten, dass es wieder losgeht“, WHA-Präsident Stephen Gibson.

Auf dem Foto: ÖHB Präsident Gerhard Hofbauer, ÖHB-Generalsekretär Bernd Rabenseifner, WHA-Präsident Stephen Gibson, spusu HLA-Präsident Boris Nemsic, spusu HLA Geschäftsführer Thomas Berger, CEO spusu Franz Pichler, NT Co-Trainer Erwin Gierlinger, 2000er Coach Roland Marouschek, sowie Vertreter, Trainer und Spieler aller zehn spusu HLA Vereine

Copyright: ÖHB/pucher
Mit einem neuen Hauptsponsor ausgestattet eröffnet Mittwochabend die Begegnung HC LINZ AG vs. Bregenz Handball die neue Saison der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA. Aufgrund der Teilnahme von Meister und spusu HLA SUPERCUP-Sieger ALPLA HC Hard an der Champions League-Quali, sowie der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Bregenz Handball in der EHF Cup Quali, kam es gleich am ersten Spieltag zu einigen Verschiebungen. Nach dem Auftakt am Mittwoch empfängt Freitagabend im LAOLA1.tv-Topspiel der Runde der HC FIVERS WAT Margareten Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Samstagabend steigt der HC Bruck vor Heimpublikum gegen den Moser Medical UHK Krems ins Geschehen ein, der SC kelag Ferlach empfängt Dienstagabend die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Aufsteiger HSG Graz gastiert am Mittwoch beim ALPLA HC Hard.

HC LINZ AG startet mit Hammerspiel gegen Bregenz Handball

Am kommenden Mittwoch schlägt für den HC LINZ AG die Stunde der Wahrheit. Nach einer langen, intensiven Vorbereitung treffen die Stahlstädter im allerersten Spiel der neuen Saison in der Heimhalle auf Bregenz Handball.

Die Linzer präsentieren sich dem Heimpublikum mit neuem Gesicht. Neben Heimkehrer Markus Bokesch verstärken die Rückraumspieler Srdjan Predragovic, Matevz Cemas und Sebastian Hutecek die Stahlstädter und sollen für neuen Schwung und deutlich mehr Alternativen im Spiel der Linzer sorgen.

Aus dem eigenen Nachwuchs rücken die Jugendnationalspieler Moritz Bachmann, Elias Kropf und David Zwicklhuber in den Kader der ersten Mannschaft nach.
Beim Auftakt nicht mit dabei ist Dominik Ascherbauer nach seiner Blinddarm OP. Fraglich ist zudem Gojko Vuckovic der sich eine Rückenverletzung zuzog.

„In Linz beginnts“...

heißt es für die Bregenzer Handballer. Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase hat das Warten nun endlich ein Ende.

Nachdem zur neuen Saison kräftig am Kader gebastelt wurde, steht man bei Bregenz Handball nun endlich vor der 1. Standortbestimmung. Mit dem HC LINZ AG trifft man dabei auf eine Mannschaft deren bester Torschütze der Vorsaison – Luka Kikanovic – jetzt in den Reihen der Bregenzer zu finden ist.

Auch wenn sich die traditionell heimstarken Stahlstädter über den Sommer gut verstärkt haben und auf alle Fälle ein unangenehmer Auftaktgegner sind, so geht der Rekordmeister aus Bregenz trotzdem optimistisch in die neue Saison.

Nach den durchwachsenen Leistungen im Vorjahr erfolgte ein Umbruch im Kader der Festspielstädter. Mit Paul Babarskas, Luka Kikanovic und Roman Chychykalo befinden sich drei neue Hochkaräter im Kader der „Gelb-Schwarzen“. Noch dazu gibt es einen neuen starken Mann an der Seitenlinie. Der Deutsche Jörg Lützelberger schwingt seit Saisonbeginn das Zepter bei den Bregenzern. Trotz des Umbruchs rechnet man sich von Seiten der Vereinsführung doch einiges aus.

Um für das Europacupspiel am Samstag gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bestens gerüstet zu sein, übernachtet und trainiert die Mannschaft nach dem Ligaauftakt bis Freitag in Traun um dann für das Spiel am Samstag nach Wien anzureisen.

Stefan Lehner, Kapitän HC LINZ AG: „Ich habe einen sehr positiven Eindruck. Wir haben super trainiert, die Neuzugänge sind eine echte Verstärkung. Wir haben einen tollen Zusammenhalt im Team und wollen dies auch auf dem Feld unter Beweis stellen. Wir sind deutlich stärker als in den Vorjahren und wollen natürlich ins Obere Play Off! Bregenz ist zwar Favorit, wir werden ihnen aber alles abverlangen. Für das Europacupspiel gegen West Wien werden sie sich sicher nicht schonen können. Wir wollen am Mittwoch auf jeden Fall der erste Tabellenführer sein.“

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Bregenz hat eine sehr gute Mannschaft und verfügt mit den Neuzugängen Povilas Barbarskas (RK Celje), Luka Kikanovic (RK Celje) und dem ukrainischen Linkshänder Roman Cychcychkalo über eine extrem wurfkräftige Aufbaureihe. Mit vier Legionären und einem eingebürgerten Tormann können die Bregenzer natürlich aus dem Vollen schöpfen. Ich habe aber großes Vertrauen in meine Mannschaft. Wir gehen in dieses Spiel, um uns zwei Punkte zu holen!“

Luka Kikanovic, Bregenz Handball: „Es ist für mich natürlich ein besonderes Spiel, da es das 1. Spiel für meinen neuen Verein ist und es für uns sehr wichtig ist zu gewinnen. Zusätzlich motiviert es mich natürlich sehr, nun gegen meine ehemaligen Teamkollegen und vor meinen ehemaligen Fans zu spielen. Ich erwarte ein sehr schweres Spiel, da es auch für sie schon um einiges geht. Sie spielen zu Hause, das ist immer ein Vorteil, aber ich glaube wir gehen als Favorit in das Spiel und werden auch gewinnen,“

Christoph Makovec, Geschäftsführer Bregenz Handball: „Wir haben uns gut verstärkt – davon bin ich überzeugt. Vor allem in der Defensive und im Umschalten von Abwehr auf Angriff sollten wir heuer stärker sein als im Vorjahr. Hier ist die Handschrift des neuen Trainers schon jetzt erkennbar. Natürlich braucht die Mannschaft noch Zeit um sich 100%ig zu finden, nichts desto trotz ist ein guter Saisonstart – vor allem auch mental – für uns sehr wichtig. Wir wollen das Spiel in Linz unbedingt gewinnen um gleich zu Beginn ein Zeichen zu setzen. Die Saison ist aber sehr lange, und durch den Playoff-Modus in der Liga, wird es notwendig sein, dass wir uns Schritt für Schritt und Woche für Woche weiterentwickeln. Die Mannschaft zeigt bisher einen tollen Ehrgeiz und versucht die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Wenn sie diesen Weg weitergeht, können wir uns auf viele tolle Spiele freuen.“

1. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018

HC LINZ AG vs. Bregenz Handball
Mittwoch, 30.08.2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Meister schlägt Cupsieger! Der ALPLA HC Hard besiegte die HC FIVERS WAT Margareten mit 32:24 (15:11) und sicherte sich am 26. August 2017 vor 1.100 Zuschauern in der Sporthalle am See in Hard den zweiten Supercup-Titel der Vereinsgeschichte. Der regierende Meister aus Hard hatte zwar von Anfang an das Heft in der Hand, die Wiener konnten jedoch die Partie bis zur 45 Minute offen gestalten. Erst in der letzten Viertelstunde zog ALPLA HC Hard auf und davon und fixierte den ersten Titelgewinn in der neuen Handballsaison. 

Es war zwar Nikola Aljetic von den FIVERS WAT Margareten, der das Premierentor der heurigen Handball-Saison für sich verbuchte. Doch der regierende Meister aus Hard benötigte für den Ausgleich nur wenige Sekunden. In Minute sieben übernahm ALPLA HC Hard dann erstmals die Führung und gab diese bis Spielende auch nicht mehr ab. Obwohl die Vorarlberger den Vorsprung dann schnell auf vier Tore ausbauen konnten, hielten die Margaretener immer wieder dagegen. So schmolz die Führung mehrmals auf lediglich zwei Tore. Wurde es knapp, waren jedoch die Torleute von Hard verlässlich zur Stelle. Gleich zwei Gegenstöße hintereinander wehrte Golub Doknic unmittelbar vor dem Pausenpfiff ab, sicherte seinem Team damit einen komfortablen Vier-Tore-Vorsprung auf dem Weg in die Kabine. Die zweite Halbzeit brachte dann ein ähnliches Bild: die FIVERS kämpften sich heran, Hard konnte jedoch immer noch das entscheidende Quentchen zulegen und den Vorsprung verteidigen. 

Die Vorentscheidung fiel dann in der 42. Spielminute mit dem Ausschluss des Wieners Mathias Nikolic. Das Spiel war bis dahin schon von zahlreichen 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten geprägt. Dem Cupsieger gingen jedoch mit der roten Karte die Varianten im Spiel aus, dazu spielten abermals die beiden Harder Torleute groß auf. Ließ die Deckung aus, waren Doknic und Hurich verlässlich zur Stelle. Fünf Tore von ALPLA Hard von 26:23 auf 31:23 waren die Folge und damit auch die Entscheidung. Der spusu HLA SUPERCUP bleibt damit in Vorarlberg, wechselt lediglich von Bregenz ins benachbarte Hard. Die Wiener, bis dato in jedem Supercup vertreten, mussten nach drei Titeln nun die dritte Niederlage einstecken. Für ALPLA HC Hard war es nach dem Premierensieg im Jahr 2012 der zweite Titel im fünften Anlauf.  

spusu HLA Geschäftsführer Thomas Berger zog nach einem erfolgreichen Abend ein äußerst zufriedenes Resümee: "Es war ein sehr gelungener Saisonstart mit einem tollen Spiel vor einem super Publikum. Meine Gratulation geht an den ersten heurigen Titelgewinner aus Hard, mein Dank an die perfekte Organisation des HC Tectum Hohenems und unsere neuen Partner von spusu. Ich denke, wir haben einen Auftakt nach Maß hingelegt."

Stimmen zum Spiel:

Petr Hrachovec, Trainer ALPLA HC Hard: „Wir haben den Titel am Ende verdient gewonnen. Entscheidend war der bessere Angriff, wir haben vorne sehr effektiv und clever gespielt. Unsere beiden Torhüter haben die heutigen Schwächen in der Deckung wettgemacht. Die acht Tore, die wir schlussendlich voran lagen, waren wir zwar nicht besser, aber der Erfolg geht heute voll in Ordnung.“

 

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Das letztendlich deutliche Ergebnis hat zwar den Spielverlauf nicht widergespiegelt, aber der Sieg der Harder geht in Ordnung. Sie sind als klare Favoriten de facto in ein Heimspiel gegangen und haben mit dem Publikum im Rücken eine gute Partie geliefert. Wir haben wieder einige junge Eigenbauspieler ins Team eingebaut, beim Supercup zählt am Ende jedoch nur Sieg oder Niederlage. Jetzt gilt die ganze Konzentration dem Meisterschaftsstart.“

Dominik Schmid, ALPLA HC Hard: "Wir waren von Anfang an dabei, haben aus meiner Sicht verdient gewonnen. Natürlich gab es, wie zu Saisonbeginn zu erwarten, noch auf beiden Seiten Abstimmungsprobleme.Trotzdem konnten wir heute bereits ansatzweise zeigen, was in uns steckt. Wir freuen uns riesig über den Titelgewinn gleich zu Beginn der Saison, noch dazu vor unserem super Publikum."

Herbert Jonas, HC FIVERS WAT Margareten: "Das Spiel war am Anfang hektisch, fast chaotisch. Was jetzt am Anfang des Handballjahres nicht unbedingt überrascht. Verloren haben wir die Partie in den letzten zehn Minuten, nicht zuletzt aufgrund der roten Karte von Mathias Nikolic." 

Ligastart bereits am Mittwoch

Aufgrund der Teilnahme des ALPLA HC Hard in der Champions League Qualifikation, sowie der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Bregenz Handball in der EHF Cup Quali, mussten bereits für den ersten Spieltag einige Verschiebungen vorgenommen werden. Der HC LINZ AG eröffnet somit die neue Saison mit dem Heimspiel gegen Bregenz Handball kommenden Mittwoch, 30. August um 19:00 Uhr. Am Freitag, 1. September, folgt dann das LAOLA1.tv Topspiel der Runde, HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

spusu HLA SUPERCUP 2017: 

ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 32:24 (15-11)

Sa, 26. August 2017, Sporthalle am See / Hard

Beste Werfer ALPLA HC Hard:

Boris Zivkovic (7), Marko Tanaskovic (5), Lukas Herburger (5), Gerald Zeiner (5), Dominik Schmid (4), Risto Arnaudovski (2), Thomas Weber (2), Luca Raschle (1), Michael Knauth (1)

Beste Werfer HC Fivers WAT Margareten:

Herbert Jonas (5), Markus Kolar (5), David Brandfellner (3), Ivan Martinovic (2), Henry Stummer (2), Vytautas Ziura (2), Stefan Jovanovic (2), Mathias Nikolic (1), Leander Brenneis (1), Nikola Aljetic (1)
Handball hat wieder Saison! Seit dem im Jahr 2012 neu geschaffenem spusu HLA SUPERCUP, bildet der Bewerb den Auftakt zur neuen Saison und seit damals ist ein Team immer vertreten gewesen im Kampf um diesen prestigeträchtigen Titel – der HC FIVERS WAT Margareten. Drei Mal stemmten die Margaretner den Pokal seither in die Höhe. Diesen Samstag, 20:15 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, trifft man in Hard mit dem ALPLA HC Hard auf einen weiteren Dauergast im spusu HLA SUPERCUP. Bis auf 2016, als Bregenz Handball sich den ersten Titel der Saison schnappte, waren auch die Vorarlberger immer vertreten. 
 
Hard vs. FIVERS, ein absoluter Dauerbrenner. Nicht nur in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA, auch im spusu HLA SUPERCUP. Der HC FIVERS WAT Margareten blickt dabei auf eine unglaublich stolze Serie. Seit der Neuschaffung des Bewerbs im Jahr 2012 waren die Wiener immer vertreten. Drei Mal setzte man sich durch und stemmte den Pokal in die Höhe.
 
Doch den ersten spusu HLA SUPERCUP sicherte sich der ALPLA HC Hard mit einem 28:27-Erfolg über die FIVERS 2012 in Hollabrunn. Danach behielten die Wiener drei Jahre in Folge die Oberhand, wurden vergangenes Jahr allerdings von Bregenz Handball vom Thron gestoßen. 
 
Für einen perfekten Ligaauftakt ist also alles angerichtet. Für Hard wäre es der erste Supercup-Erfolg seit 2012 und die FIVERS könnten den Pokal nach einem Jahr Pause wieder zurück nach Wien holen.
 
Intensive Vorbereitung
Beide Teams, wie auch die restlichen acht Vereine der spusu HLA, haben eine intensive Vorbereitung hinter sich. Meister Hard absolvierte ganze acht Testspiele, ging dabei fünf Mal als Sieger hervor. Die FIVERS traten, neben einigen zuvor absolvierten Testspielen, vergangene Woche bei den steirischen Handballtagen an, feierten dort Siege über die Union JURI Leoben und den HC Bruck. Niederlagen setzte es allerdings gegen Pick Szeged und im Spiel um Platz fünf gegen das saudi-arabische Nationalteam.
 
Der Cupsieger der letzten Saison trat ersatzgeschwächt an, muss auch für den spusu HLA SUPERCUP Spieler vorgeben. So fehlen Vincent Schweiger, Nikola Aljetic und Thomas Seidl. Zudem sind Ivan Martinovic noch die Strapazen der U19-WM anzumerken, wo er mit Kroatien starker vierter wurde.
 
ALPLA HC Hard kann nahezu in Bestbesetzung antreten. Leidglich Konrad Wurst kämpft mit Rückenproblemen und Mathias Maier wird aufgrund seiner Lehrabschlussprüfung fehlen.

Zwei Debütanten am Parkett
Mit Risto Anraudovski beim ALPLA HC Hard und Wolfgang Filzwieser beim HC FIVERS WAT Margareten sind auch zwei Spieler erstmals in einem Bewerbsspiel für ihren neuen Verein im Einsatz. Nach dem Karriereende von Roland Schlinger verpflichtete Hard Arnaudovski von Ligakonkurrent SC kelag Ferlach. Der Mazedonier erzielte vergangene Saison in der spusu HLA 167 Tore.

Bei den FIVERS verlor man mit Kristian Pilipovic die klare Nummer eins im Tor. Der 22-Jährige spielt kommende Saison bei RK Nexe in der SEHA Liga und der kroatischen Liga. Für ihn holte man mit Wolfgang Filzwieser einen Ex-Harder.
 
Petr Hrachovec, Trainer ALPLA HC Hard: „Nach einem Jahr habe ich die Mannschaft und die Strukturen gekannt und die Vorbereitung war einfacher. Alles verlief nach Plan. Wir hatten in Hard ein optimales Trainingslager und gute Testspiele abgeliefert. Mit den beiden Spielen innert 24 Stunden gegen die deutschen Bundesligaabsteiger Coburg und Balingen wollten wir das Champions-League-Qualifikationsturnier Anfang September in der Slowakei simulieren. Wir wollen mit dem Gewinn des Supercups ein Ausrufezeichen in Richtung HLA-Titelverteidigung setzen.“
 
Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Natürlich haben wir derzeit Personalprobleme. Gleichzeitig haben die jungen Spieler gezeigt, dass sie der überzeugenden Moral unserer Führungsspieler um nichts nachstehen wollen. Unser HLA-Team ist dafür da, Titel zu holen. Ob wir schon am Sonntag beim klaren Titelanwärter für die heurige Saison aus Hard so weit sind, werden wir sehen. Wir freuen uns jedenfalls, dass es endlich losgeht.“
 
Veranstalter sorgt für rockiges Rahmenprogramm
Als Veranstalter des spusu HLA Supercup zeichnet sich der HC Tectum Hohenems verantwortlich und sorgt für sportliche und musikalische Highlight. Vor dem spusu HLA SUPERCUP werden die Cupendspiele des Vorarlberger Handballverbandes bei den Damen und Herren ausgetragen. Nach der Vergabe des ersten Titels der Saison heizt Fans und Spielern die Partyband Work-Out noch einmal richtig ein.
 
Clemens Märk, Vize-Präsident HC Tectum Hohenems: „Mit der Sporthalle am See haben wir eine fernsehtaugliche Lokalität für den Event, der auch Platz für über 2.000 Zuschauer bietet.
 
Ligastart bereits am Mittwoch
Aufgrund der Teilnahme des ALPLA HC Hard in der Champions League Qualifikation, sowie der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Bregenz Handball in der EHF Cup Quali, mussten bereits für den ersten Spieltag einige Verschiebungen vorgenommen werden. Der HC LINZ AG eröffnet somit die neue Saison mit dem Heimspiel gegen Bregenz Handball kommenden Mittwoch, 30. August um 19:00 Uhr.
 
Am Freitag, 1. September, folgt dann das LAOLA1.tv Topspiel der Runde, HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol.
 
Supercupsieger seit 2012
2012 Hollabrunn – ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 28:27 (18:15)
2013 Traun – ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 29:34 (11:18)
2014 Eggenburg – ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 29:34 (15:10)
2015 Vöslau – ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 27:32 (12:19)
2016 Bregenz – Bregenz Handball vs. HC FIVERS WAT Margareten 31:28 (17:13)
2017 Hard – ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
 
spusu HLA SUPERCUP 2017
ALPLA HC Hard (Meister) vs. HC FIVERS WAT Margareten (Cupsieger)
Samstag, 26. August, 20:20 Uhr, Sporthalle am See, Hard
Live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
Rund eine Woche vor dem Auftaktmatch in der spusu HLA bei Vizemeister HC FIVERS WAT Margareten absolvierte Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Donnerstagabend in der Osthalle die Generalprobe gegen den SSV Brixen. Die Gastgeber bezwangen den italienischen Erstligisten 33:29 (18:14).

Am 1. September wird es für Sparkasse Schwaz Handball Tirol wieder richtig ernst, wenn die neue Saison in der spusu Handball Liga Austria mit dem Auswärtsspiel in Wien startet. Gegen den SSV Brixen konnten nochmals zahlreiche Angriffs- und Abwehrvarianten getestet werden, Trainer Raúl Alonso wechselte erneut fleißig durch. Allerdings standen die leicht angeschlagenen Matias Jepsen und Aliaksei Kishov nicht zur Verfügung – die beiden wurden geschont.

Die Schwazer starteten optimal ins Spiel, führten nach sieben Minuten bereits mit 6:1. Erst allmählich fanden die Südtiroler in die Spur, arbeiteten sich sukzessive heran. Offensiv klappte vieles bei den Tirolern, in der Abwehr nicht immer alles – wobei das HLA-Team auch eine 3:2:1-Formation testete. Zur Halbzeit führte man mit 18:14. Handball Tirol war auch nach der Pause tonangebend, schaffte es aber nicht mehr, sich deutlich abzusetzen. Brixen hielt das Spiel offen, Sparkasse Schwaz konnte in den entscheidenden Momenten aber einen Gang zulegen. So stand am Ende ein 33:29-Erfolg zu Buche.

Raúl Alonso: „Es war leider keine richtige Generalprobe, weil nicht alle Spieler zur Verfügung standen. Aber dennoch ein guter Test. Wir hatten einen tollen Start, haben es aber verabsäumt, uns noch klarer abzusetzen. Einige Aktionen waren sehr gut, viele Ansätze haben gepasst. Natürlich gibt es noch einiges zu tun, so müssen wir etwa die technischen Fehler minimieren. Wir haben nun noch eine Woche Zeit, um uns intensiv auf die Fivers vorzubereiten. Die brauchen wir auch noch unbedingt, um an der Feinabstimmung zu arbeiten.“

SPARKASSE SCHWAZ HT vs. SSV BRIXEN 33:29 (18:14)
Tore HT: Wanitschek (13), Kandolf (3), Prakapenia (3), Schmid (3), Hochleitner (2), Lochner (2), Miskovez (2), Wilfling (2), Pyshkin (1), Spendier (1), Steiger (1)
ÖHB und spusu HLA Vermarktungspartner LAOLA1 gewann den österreichischen Wettanbieter Admiral als „Offiziellen Wett- und Premiumpartner“ für die Liga und den Verband. Die Kooperation wurde auf zwei Jahre abgeschlossen mit einer Verlängerungsoption.

„ADMIRAL sieht im Sponsoring eine wichtige Maßnahme zur Förderung des österreichischen Sports. Neben unseren Kooperationen in den Bereichen Fußball, Eishockey, Basketball und American Football war es uns wichtig, unsere Unterstützung auch auf den Bereich Handball, das Nationalteam sowie die Liga, auszuweiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Verband, der Liga und LAOLA1 und hoffen auf eine gute Weiterentwicklung des Handball-Sports”, erklärt Jürgen Irsigler, Geschäftsführer Admiral Sportwetten.

Admiral untermauert damit seine Position als einer der größten Unterstützer des österreichischen Sports. In der Kooperation ist eine starke TV- und Markenpräsenz durch Logopräsenz bei den Nationalteamspielen der Männer und Frauen, TV-Bodensticker und LED-Bandenpräsenz bei allen Spielen der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA und allen Heimspielen des ÖHB, enthalten. Allein in der kommenden Saison wird ADMIRAL über ein zentrales LED-Bandensystem in mindestens 20 Live-Spielen auf LAOLA1.tv und ORF Sport+ zu sehen sein.

Seit Jahren erlebt der österreichische Handball einen wahren Aufschwung. Das Männer-Nationalteam konnte sich im Juni erfolgreich für die EURO 2018 qualifizieren. Zudem trägt der ÖHB, gemeinsam mit Schweden und Norwegen, die EURO 2020 aus. Aus der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA treten Jahr für Jahr Talente hervor, die den Sprung in die stärksten Ligen der Welt schaffen. Ein Qualitätsmerkmal der Vereine und der Liga gleichermaßen, die damit auch international ein Ausrufezeichen setzen.

Gerhard Hofbauer, Präsident des Österreichischen Handballbund: „Wir freuen uns sehr, mit ADMIRAL einen weiteren starken Partner in der Handballfamilie begrüßen zu dürfen. Diese Partnerschaft ermöglicht uns, unseren Teamspielern optimale Vorrausetzungen für die Vorbereitung auf unser großes Ziel, die Heim Europameisterschaft 2020, zu bieten.“  

Boris Nemsic, Präsident der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA: „Wir freuen uns sehr, übergreifend mit dem Österreichischen Handballbund, einen Partner für Handball Austria gewonnen zu haben. In Blickrichtung der Heim-EM 2020 konnten wir damit auch auf dieser Ebene ein Zeichen setzen.“
Die Testspielphase für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ist so gut wie abgeschlossen, mit Siegen u.a. gegen Leoben oder Hlohovec auch erfolgreich. Der Verein hat Trainer Hannes Jónsson zu seiner Bilanz der Vorbereitung befragt.

Wie bist du bislang mit den Testspielen zufrieden?
Jónsson: “Die Testspiele haben uns Antworten zu vielen wichtigen Fragen gegeben. Wir wissen, wo wir stark sind und wo wir uns ordentlich verbessern müssen. Wir haben gegen unterschiedliche Gegner gespielt und gegen keine HLA-Mannschaft. Das erste Testspiel gegen Leoben war eine verlorene Stunde, aber davon haben wir hoffentlich gelernt, dass, wenn wir nicht voll motiviert zu jedem Spiel kommen, dann können wir besser zu Hause bleiben.”

In welchem Spiel haben die Jungs die beste Leistung geboren?
Jónsson: “Gegen Csurgo sind wir 60 Minuten gut in unserer Abwehr gestanden, die Torhüterleistung war gut und ingesamt war das Spiel in Ordnung.”

Woran müsst ihr noch arbeiten?
Jónsson: “Wir müssen uns in allen Bereichen verbessern ! Unser System in der Abwehr optimieren, konsequenter im Angriff spielen und mehrere einfache Tore machen. Unsere beiden Torhüter haben auch noch viel Luft nach oben. Aber die Saison ist lang und ich glaube, keine Mannschaft hat alles perfekt im Griff am ersten Spieltag. Wir werden jeden Tag bis Saisonende daran arbeiten, besser zu werden.”

Wie lief generell die ganze Vorbereitung für dich?
Jónsson: “Die Vorbereitung ist ingesamt gut gelaufen, alle unsere Spieler sind fit und wir haben hart, aber vor allem gut gearbeitet. Wir haben viel Spass zusammen gehabt und die erste Woche in Island war ein Abenteuer. Die neuen Spieler haben sich sehr gut integriert und einige junge Spieler wie z.B Felix Fuchs und Christoph Meleschnig haben sich wirklich gut verkauft. Wir sind bereit und freuen uns auf die kommenden Aufgaben.”

Nach dieser Vorbereitung: mit welchem Gefühl gehst du in die Saison?
Jónsson: “Ich weiß, dass, um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir ganz Vieles richtig machen. Ich habe ein gutes Gefühl und diese Mannschaft zu trainieren macht mir enorm viel Spaß. So viel Hunger, Wille und positive Verrücktheit haben nicht viele Mannschaften. Wir haben eine geile Truppe :). Ich freue mich auf viele Zuschauer und eine gute Stimmung in unserer Halle am 2.September gegen Bregenz, gegen Hard und gegen unsere Freunde aus dem 5.Bezirk und gegen alle anderen Gäste.”
Nichts anbrennen ließ Österreichs sechsfacher Handballmeister ALPLA HC Hard im achten und letzten Vorbereitungsspiel am Dienstagabend beim Schweizer Erstligisten TV Endingen. Die Roten Teufel vom Bodensee fertigten den Aufsteiger mit 36:23 (19:9) ab.

Damit geht die Sieben von Meistertrainer Petr Hrachovec am Samstag (20.20 Uhr, Sporthalle am See) mit breiter Brust in den spusu HLA SUPERCUP 2017 gegen Cupgewinner HC Fivers WAT Margareten.

Die Vorarlberger hatten in der Zentralschweiz nur in der Startphase leichte Probleme in der Deckung. Oft in Unterzahl bauten Kapitän Dominik Schmid und Co. den Vorsprung bis zur Halbzeitsirene auf zehn Tore (19:9) aus.

In Durchgang zwei konnte Coach Petr Hrachovec noch einiges in Hinblick auf den bevorstehenden Saisonauftakt am Wochenende ausprobieren. Rechtsaußen Michael Knauth war beim souveränen 36:23-Auswärtserfolg mit sieben Toren der erfolgreichste Harder Werfer.

8. und letztes Testspiel:
TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard 23:36 (9:19)
Sportpark Endingen
Tore für Hard: Knauth 7, Herburger 5, Dicker 4, Schmid 4/2, Arnaudovski 3, Tanaskovic 3, Zivkovic 3, Weber 2, Wüstner 1, Schiller 1, Raschle 1, Zeiner 1, Surac 1

Bereits gespielt:
TSV Fortitudo Gossau (SUI) – ALPLA HC Hard 25:31 (10:14)
ALPLA HC Hard – HSC Suhr Aarau (SUI) 23:27 (10:15)
Pfadi Winterthur (SUI) – ALPLA HC Hard 28:23 (13:9)
HSC 2000 Coburg (GER) – ALPLA HC Hard 24:27 (11:12)
ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER) 29:30 (15:16)
ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI) 28:27 (15:11)
ALPLA HC Hard – HC Kriens-Luzern (SUI) 24:18 (9:8)

spusu HLA Supercup 2017, Samstag, 26. August:

ALPLA HC Hard (Meister) – HC Fivers WAT Margareten (Cupgewinner), 20.20 Uhr, SR Posch/Stangl (Wien), Sporthalle am See in Hard
Sparkasse Schwaz Handball Tirol absolvierte vergangene Woche ein kurzes Trainingslager in der Heimat. Im Zuge dessen wurde Alexander Wanitschek als Kapitän der Mannschaft wiedergewählt. 

Rund um den ERIMA CUP kam Sparkasse Schwaz Handball Tirol für ein Kurztrainingslager im Hort des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum zusammen. Dabei standen unter anderem Videostudium und Teamabende auf dem Programm, für die Mahlzeiten sorgten die Spieler in zuvor eingeteilten Gruppen selbst – der eine oder andere überraschte mit ausgeprägtem kulinarischem Talent.

Im Rahmen der Teambuildingmaßnahmen fand auch die Wahl des Kapitäns statt – und diese fiel einstimmig auf Alexander Wanitschek, der das Amt bereits in den vergangenen zwei Jahren innehatte. Als Co-Kapitäne wurden Thomas Kandolf und Manuel Schmid bestimmt.

„Für mich ist es eine große Ehre, dass ich gewählt wurde. Ich freue mich, dass mir die Mannschaft das Vertrauen weiterhin schenkt. Ich möchte diese Position bestmöglich ausfüllen“, betont der Schwazer Eigenbauspieler Alexander Wanitschek. Für Trainer Raúl Alonso war die Wahl des Flügelspielers keine Überraschung: „Alex hat in den letzten Saisonen bewiesen, dass er der richtige Kapitän ist, er hat das entsprechende Standing innerhalb der Mannschaft. Überhaupt hat das Trainingslager seinen Zweck voll und ganz erfüllt, das Team ist inzwischen eng zusammengewachsen.“
Die HSG Graz schlägt Ligakonkurrent HC Bruck bei den Steirischen Handballtagen ganz klar 29:17 (14:10) und belegt damit als beste steirische Mannschaft Platz 7. Das Team war vom Start weg gegen die ersatzgeschwächten Obersteirer überlegen, baute den Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore aus. Auch in der 2. Halbzeit, als Spielertrainer Ales Pajovic die gesamte Mannschaft auswechselte, änderte sich das Bild nicht.

Einen abermals starken Auftritt zeigte Neuzugang Nemanja Belos, der auch noch bester Werfer des Turniers wurde!

"Ein klarer Sieg in einem Testspiel, aber auch nicht mehr! Trotzdem darf man mit diesem Auftritt sehr zufrieden sein. Bei unserem ersten Heimderby am 9.9.2017 wird auf uns ein anderer Gegner warten", meinte Klubmanager Michael Schweighofer nach dem Spiel!

MOL Pick Szeged siegt bei den Handballtagen!
MOL Pick Szeged gewinnt im Finale der Steirischen Handballtage 2017 gegen RK PPD Zagreb ganz klar 34:25 (15:12). Im Duell der beiden Champions League – Klubs konnten die Kroaten nur die ersten 25 Minuten des Spiels offen gestalten, danach begannen sich die Ungarn langsam aber sicher abzusetzen. In der 2, Halbzeit war Szeged klar überlegen und wurde Turniersieger einer für den Steirischen Handball großartigen Veranstaltung!
Im siebten und vorletzten Vorbereitungsspiel gewann der sechsfache österreichische Handballmeister ALPLA HC Hard am Freitag vor rund 150 Zuschauern in der Sporthalle am See gegen den Schweizer EHF-Cup-Starter HC Kriens-Luzern klar mit 24:18 (9:8).

Die Roten Teufel vom Bodensee hatten das Team vom Vierwaldstättersee von Anpfiff an im Griff. Gegen den Tabellendritten der Swiss Handball League führte die Mannschaft von Meistertrainer Petr Hrachovec nach zehn Minuten bereits mit 5:1.

In der Folge verlief Hards Chancenauswertung mit deutlichem Potenzial nach oben und die Zentralschweizer kamen bis zur Halbzeit auf 9:8 heran. In Durchgang zwei ließen Kapitän Dominik Schmid (neun Tore) und Co. nichts mehr anbrennen und gewannen klar mit 24:18.

Am Dienstag (17.30 Uhr) testen die Vorarlberger abschließend beim TV Endingen (SUI).

Mit dem spusu HLA SUPERCUP 2017 gegen Cupgewinner HC FIVERS WAT Margareten startet der amtierende Meister ALPLA HC Hard am Samstag, 26. August, in die neue Saison. Anpfiff in der Sporthalle am See ist um 20.20 Uhr (ORF Sport+ und LAOLA1.tv).

7. Testspiel:
ALPLA HC Hard – HC Kriens-Luzern (SUI) 24:18 (9:8), Sporthalle am See, 150 Zuschauer, SR Klotz/Popovic. Tore: Schmid 9/1, Arnaudovski 4/1, Zeiner 4, Raschle 1, Zivkovic 1, Tanaskovic 1, Herburger 1, Weber 1, Surac 1, Doknic 1 bzw. Spengler 4, Engler 4, Schramm 4, Alili 2, Radovanic 1, Bucher 1, Vögtli 1, Blättler 1/1,


Letztes Testspiel des ALPLA HC Hard:
Di. 22. Aug., 17.30 Uhr, Sportpark: TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard


Bereits gespielt:
TSV Fortitudo Gossau (SUI) – ALPLA HC Hard 25:31 (10:14)
ALPLA HC Hard – HSC Suhr Aarau (SUI) 23:27 (10:15)
Pfadi Winterthur (SUI) – ALPLA HC Hard 28:23 (13:9)
HSC 2000 Coburg (GER) – ALPLA HC Hard 24:27 (11:12)
ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER) 29:30 (15:16)
ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI) 28:27 (15:11)
Die neuformierte Mannschaft der Bregenzer Handballer zeigt sich bereits gut ins Schuss. Vor rund 350 Zuschauern feierte man im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier einen souveränen 30:21 (16:10) Heimsieg gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

„GEMEINSAM FÜR BREGENZ HANDBALL“ – angetrieben von diesem Motto kamen vielen Fans zum Saisoneröffnungsfest des Rekordmeisters aus Bregenz. Im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier wurden unter anderem alle Nachwuchsteams, sowie die HLA-Mannschaft mit dem neuen Cheftrainer Jörg Lützelberger offiziell vorgestellt. Den Höhepunkt stellt das Vorbereitungsspiel gegen den Halbfinalisten der vorigen Saison Sparkasse Schwaz Handball Tirol dar.

Dass die Tiroler ein harter Brocken sind, weiß man spätestens seit dem Vorjahr, als man im Viertelfinale gegen die Alonso-Truppe den Kürzeren ziehen musste.
Die neuformierte Bregenzer Mannschaft zeigte von Anfang ein starkes Spiel. Obwohl noch immer ohne Linkshänder am rechten Rückraum (Neuzugang Roman Chychykalo ist noch nicht einsatzfähig, Ante Esegovic weiterhin verletzt), zogen die Heimischen angeführt von Rückkehrer „Paul“ Babarskas - mit 7 Toren neben Marian Klopcic und Dominik Bammer Topscorer seiner Mannschaft – und einem bärenstarken Ralf Patrick Häusle im Tor schnell davon. Auch der zweite Neuzugang - Luka Kikanovic - konnte sich Ende der ersten Halbzeit in 10 Minuten 4 mal in die Schützenliste eintragen.

In einem durchaus temporeichen Spiel waren die Festspielstädter auch in der 2. Halbzeit nie gefährdet das Spiel aus der Hand zu geben. Auch die jungen Eigengewächse wie Nico Schnabl oder Clemens Gangl bekamen viel Spielzeit, und zeigten durchaus, dass sie für die kommende Saison gut gerüstet sind.
Am Ende stand ein 30:21-Sieg der Lust auf mehr macht. Es scheint so, als hätten die Bregenzer nach der durchwachsenen Saison 2016/17 einige Schritte in die richtige Richtung gemacht. Die Bregenzer Fans können der neuen Saison nach den bisherigen Leistungen auf jeden Fall optimistisch und mit voller Vorfreude entgegenfiebern.

Jörg Lützelberger, Cheftrainer Bregenz Handball: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden und natürlich auch mit dem Ergebnis. Schwaz ging unglaublich diszipliniert in das Spiel und agierte sehr präzise beim 7. Feldspieler. Es war von der Taktik her nicht einfach dagegen zu verteidigen. Doch wir haben gute Spieler und ein großes Selbstvertrauen.“
Der Moser Medical UHK Krems stellt seinen nächsten Neuzugang vor, der vorwiegend in der U20 der Wachauer eingesetzt werden wird. Hier hat er die Aufgabe den Ball nicht hinter die Torlinie zu bekommen: Christoph Hartwein

Steckbrief:
Name: Christoph Hartwein
geboren am: 18. April 1995
Position: Tor
Größe: 190 cm
Gewicht: 85 kg

UHK: Servus Christoph! Wie war dein Start beim UHK?
Christoph: Ich wurde in Krems herzlich aufgenommen und verstehe mich mit den Mannschaftskollegen sehr gut. Ich bin von den Trainingseinheiten begeistert und merke eine hohe Trainingsqualität, der Teamgeist ist auch deutlich spürbar.

UHK: Wie waren deine ersten Berührungspunkte mit dem Handball-Sport?
Christoph: Ich habe mit 11 Jahren beim UHC Gänserndorf begonnen Handball zu spielen, dann hat es nicht lange gedauert bis ich mich ins Tor gestellt habe.

UHK: Bei welchen Vereinen hast du bis jetzt den Kasten gehütet?
Christoph: Ich bin nach wie vor bei meinem Heimatverein Gänserndorf, in der Saison 2016/17 hatte ich eine Doppelspielberechtigung mit dem Bundesligisten UHC Hollabrunn.

UHK: Was sind deine Pläne mit dem UHK?
Christoph: Derzeit besteht eine Doppelspielberechtigung die für ein Jahr gilt, jedoch kann ich mir jetzt schon gut vorstellen eine langfristige Stütze beim UHK zu werden, vorausgesetzt es passt für beide Seiten.

UHK: Welche persönlichen und sportlichen Ziele treiben dich an?
Christoph: Ich werde bei jedem Training und bei jedem Match 100% geben, um mich so konstant wie möglich weiterzuentwickeln. Ein persönliches und sportliches Ziel ist, durch gute Trainings- und Matchleistungen auf mich aufmerksam zu machen, um mir den einen oder anderen Einsatz in der spusu HLA zu verdienen. Ein Ziel für die heurige Saison ist es zusätzlich, mit der U20 eine Top 3 Platzierung zu erreichen. Über das Ausland habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht, jedoch muss ich mich zuerst in Österreich beweisen um früher oder später ins Ausland zu gehen. Der richtige Zeitpunkt wird kommen.

UHK: Was waren deine bisherigen sportlichen Höhepunkte?
Christoph: In meiner ersten Bundesligasaison 2015/16 konnte ich mir die Einser-Position im Tor erkämpfen und wurde insgesamt 8x zum "Man of the Match" gewählt. Es gab bisher noch nicht den Einen sportlichen Höhepunkt, aber ich bin mir sicher, dass auch dieser kommen wird.

UHK: Ist für dich auch das Nationalteam von Interesse?
Christoph: Es steht außer Frage, dass es eine große Ehre für mich wäre, für das österreichische Nationalteam zu spielen. Jedoch ist es mir bewusst, dass es bis dorthin noch ein weiter Weg ist und ich mich derzeit voll und ganz auf den Verein konzentrieren werde. Als Tormann hat man da ja ein bisserl mehr Zeit (lacht)!

UHK: Hast du Tipps für angehende Tormänner/frauen?
Christoph: Ich bin zwar leider noch nicht so erfahren, aber ein kleiner Tipp von mir ist, dass man sich selbst um die Weiterentwicklung kümmern muss und nicht auf ein Wunder hoffen soll.

UHK: Wo bist du aufgewachsen?
Christoph: Ich bin in Gänserndorf aufgewachsen und lebe nach wie vor dort bei meinen Eltern. Wenn sich aber die Möglichkeit ergibt auszuziehen, ziehe ich das in Erwägung.

UHK: Wie steht es mit deiner Ausbildung neben dem Handball?
Christoph: Ich war fünf Jahre lang auf der HTL Mistelbach für Gesundheitstechnik und studiere derzeit am FH Technikum Wien "Biomedical Engineering". Ich komme jetzt in das fünfte Semester und kann hoffentlich im Mai 2018 mit dem Bachelor abschließen.

UHK: Ist das Studium mit den Trainings und Spielen gut vereinbar?
Christoph: Da die Vorlesungen bei diesem Studium so gut wie nur am Vor- und Nachmittag stattfinden, geht es sich immer gut aus, dass ich am Abend auf das Training fahren kann. Manchmal ist es sehr stressig, da ich nach Krems doch eine Stunde mit dem Auto von Gänserndorf fahre. Aber mit dem richtigen Zeitmanagement und dem Willen, ist das auf alle Fälle möglich. Außerdem wusste ich schon was auf mich zukommt, wie der UHK und ich ins Gespräch kamen.

UHK: Hast du neben dem Handball und Studium noch Zeit für Hobbys?
Christoph: Meine Hobbys sind vor allem Zeit mit meiner Freundin und meinen Freunden zu verbringen und nebenbei im Sommer noch schwimmen gehen, Beachvolleyball und Fußball spielen und im Winter snowboarden. Ein weiteres Hobby von mir ist Tischfußball. Ich spiele sowohl auf der FH als auch daheim. Außerdem verbringe ich gerne Zeit mit meinen zwei Hunden.

UHK: Hast du schon einen Plan für die Zeit nach dem Sport?
Christoph: Was genau ich nach dem Handballsport machen werde, weiß ich noch nicht. Ich werde aber meine derzeitige Ausbildung abschließen und dann möchte ich im Bereich der Rehabilitationstechnik arbeiten. Außerdem trainiere ich gerade in Gänserndorf junge Goalies, dies möchte ich auf alle Fälle weitermachen und vielleicht ergibt es sich einmal eine ganze Mannschaft zu trainieren, abgeneigt bin ich dem absolut nicht.

UHK: Möchtest du noch selbst etwas hinzufügen?
Christoph: Ich möchte mich in erster Linie beim UHK bedanken, dass wir uns auf so eine gute Zusammenarbeit einigen konnten und bin mir sicher, dass dies eine Saison wird, von der beide Seiten profitieren werden. Ich freue mich schon auf das erste Match und bin auf die tolle Atmosphäre in der Halle gespannt. Ich kann es kaum erwarten, wieder auf dem Spielfeld zu stehen.
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Im sechsten von acht Vorbereitungsspielen gewann der österreichische Handballmeister ALPLA HC Hard am Dienstagabend vor rund 200 Zuschauern in der Sporthalle am See gegen den Schweizer Erstligisten TSV St. Otmar St. Gallen mit 28:27 (15:11).

In den Reihen der Ostschweizer standen mit Torwart Michal Shejbal (Krems) sowie Julian Rauch und Amadeus Hedin (beide Bregenz) drei ehemalige Akteure aus der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA.

Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec nutzte das Testspiel um verschiedene Varianten in Angriff und Abwehr auszuprobieren. Zudem gönnte der 44-jährige Tscheche einigen Stammspielern eine Verschnaufpause und setzte etliche U20-Spieler ein.

Nach offenen Beginn setzten sich die Roten Teufel vom Bodensee dank einer starken Torwartleistung von Thomas Hurich und seinen Vorderleuten Mitte der ersten Halbzeit von 7:9 auf 13:9 ab.

In Durchgang zwei glich St. Gallen in der 50. Minute zum 21:21 aus. Sechs Minuten später hatten die Gastgeber wieder mit 26:23 die Nase vorne. Beim 28:27-Heimerfolg waren Kapitän Dominik Schmid und Boris Zivkovic mit je sieben Toren die erfolgreichsten Werfer.

Am kommenden Freitag (17 Uhr) ist der Schweizer EHF-Cup-Teilnehmer HC Kriens-Luzern in der Sporthalle am See zu Gast.

6. Testspiel:
ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI) 28:27 (15:11), Sporthalle am See, 200 Zuschauer, SR Troisler/Recz. Tore: Schmid 7/2, Zivkovic 7, Tanaskovic 4, Herburger 3, Surac 3, Dicker 2, Weber 1, Maier 1 bzw Hedin 6/2, Kaiser 5/3, Gasser 4, Geiser 3, Rauch 2, Hörler 1, Gwerder 1, Jurilij 1, Kindler 1, Wetzel 1, Höning 1, Milovic .

Weitere Testspiele des ALPLA HC Hard:
Fr. 18. Aug., 17 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – HC Kriens-Luzern (SUI)
Di. 22. Aug., 17.30 Uhr, Sportpark: TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard

Bereits gespielt:
TSV Fortitudo Gossau (SUI) – ALPLA HC Hard 25:31 (10:14)
ALPLA HC Hard – HSC Suhr Aarau (SUI) 23:27 (10:15)
Pfadi Winterthur (SUI) – ALPLA HC Hard 28:23 (13:9)
HSC 2000 Coburg (GER) – ALPLA HC Hard 24:27 (11:12)
ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER) 29:30 (15:16)
Am Wochenende ging der diesjährige ERIMA CUP in der Schwazer Osthalle über die Bühne. Mit GC Amicitia Zürich (1.Liga SUI) und TuS Fürstenfeldbruck (3. Liga GER) trafen Sparkasse Schwaz Handball Tirol und medalp Handball Tirol auf zwei attraktive Testspielgegner.

Die zweite Auflage des ERIMA CUP in Schwaz erfüllte voll und ganz ihren Zweck. Beide Mannschaften von Handball Tirol konnten drei Wochen vor dem Saisonstart gegen starke Kontrahenten testen und so den Status quo ermitteln. Die Trainer Raúl Alonso und Herbert Lastowitza brachten jeweils ihren gesamten Kader zum Einsatz und probierten dabei offensiv wie defensiv einige Varianten aus. Der Turniersieg ging letztlich an den deutschen Drittligisten TuS Fürstenfeldbruck, dahinter landete Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf Rang zwei. Der Schweizer Erstligist GC Amicitia Zürich wurde Dritter, die junge Truppe von medalp Handball Tirol belegte den vierten Platz.

Das Schwazer HLA-Team lieferte sich sowohl mit Zürich als auch mit Fürstenfeldbruck einen engen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Gegen die Schweizer wechselte Raúl Alonso nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit die komplette Aufstellung durch. Matias Jepsen meldete sich nach ausgeheilter Verletzung zurück, Alexander Pyshkin feierte seine Premiere im Tiroler Trikot und konnte sich gleich gut integrieren. Zürich lag nach ausgeglichenem Start bereits mit fünf Toren voran, Handball Tirol zeigte aber viel Moral und kam in Hälfte zwei zum Ausgleich. Letztlich siegte Amicitia jedoch knapp mit 25:24. Dasselbe Resultat gab es auch bei der Partie gegen Fürstenfeldbruck – nur diesmal behielt Sparkasse Schwaz hauchdünn die Oberhand. Das Spiel wogte über die gesamte Distanz hin und her, mit dem besseren Ende für die Tiroler, die erneut vorne wie hinten zu überzeugen wussten.

Positives Resümee von Handball Tirol
Das Fazit von Raúl Alonso fiel dementsprechend aus: „Wir möchten uns bei Zürich und Fürstenfeldbruck bedanken, sie haben uns ein interessantes und spannendes Turnier ermöglicht. Wir haben einige Varianten getestet, können besonders mit der Defensivarbeit zufrieden sein. Der Teamspirit ist großartig – die Spieler, die gerade nicht am Feld stehen, feuern die anderen unermüdlich an. Der Kampfgeist imponiert mir. Wir sind schon recht weit, wissen aber auch, wo es noch anzusetzen gilt. Ich bin froh, dass Matias Jepsen wieder fit ist und Alexander Pyshkin nun auch mit dabei ist. Körperlich sind wir auf einem Top-Level, möchten jetzt spielerisch noch ein paar Schritte machen. Wir hatten viele Trainingseinheiten in den Beinen, bei den Spielen waren wir aber voll da.“

Einen guten Eindruck zu dieser Phase der Vorbereitung hinterließ auch medalp Handball Tirol. Die Youngster-Truppe, die sich heuer ausschließlich aus österreichischen Spielern zusammensetzt, forderte Zürich und Fürstenfeldbruck über weite Strecken. Gegen die Deutschen wurde es nach einem 6:9 zur Pause erst in Halbzeit zwei klarer (12:22), die Schweizer setzten sich nach hartem Kampf mit 22:18 durch. Ihr Potenzial konnten die heimischen Zukunftsaktien jedenfalls in vielen Momenten aufzeigen, wie auch Herbert Lastowitza resümierte: „Wir wachsen immer mehr zusammen, die Mannschaft wurde vor dieser Saison sehr verjüngt und neu formiert. Es waren sehr viele gute Momente dabei, gegen einen Erstligisten aus der Schweiz und einen Drittligisten aus Deutschland haben wir uns teuer verkauft. Besonders den Willen meiner Spieler möchte ich hervorheben, die Abwehrleistung kann sich mit zweimal nur 22 Gegentreffern sehen lassen. Nun gilt es, diesen positiven Schwung mitzunehmen und weiter hart zu arbeiten.“

Das interne Handball-Tirol-Match wurde bereits im Vorfeld im Rahmen eines Trainings ausgetragen und ging mit 20:14 an die HLA-Mannschaft. So hielten mit Turnierende drei Teams bei je vier Punkten, die Tordifferenz sah Fürstenfeldbruck vor Sparkasse Schwaz und Amicitia Zürich.

ERGEBNISSE ERIMA CUP 2017
MEDALP HT vs. TuS FÜRSTENFELDBRUCK 12:22 (6:9)
Tore HT: Huber (5), Troger (2), Demmerer Christoph (1), Demmerer Johannes (1), Igbinoba (1), Lechner (1), Sabath (1)

SPARKASSE SCHWAZ HT vs. GC AMICITIA ZÜRICH 24:25 (12:15)
Tore HT: Wanitschek (9), Pyshkin (4), Prakapenia (3), Hochleitner (2), Jepsen (2), Lochner (2), Miskovez (1), Spendier (1)

GC AMICITIA ZÜRICH vs. TuS FÜRSTENFELDBRUCK 17:24 (7:13)

TuS FÜRSTENFELDBRUCK vs. SPARKASSE SCHWAZ HT 24:25 (11:11)
Tore HT: Prakapenia (4), Schmid (4), Kandolf (3), Pyshkin (3), Steiger (3), Wanitschek (2), Hochleitner (2), Miskovez (2), Wilfling (2)

MEDALP HT vs. GC AMICITIA ZÜRICH 18:22 (8:10)
Tore HT: Igbinoba (6), Lechner (5), Troger (2), Demmerer Johannes (2), Dobric (2), Klötzel (1)

SPARKASSE SCHWAZ HT vs. MEDALP HT 20:14 (10:6)

ENDSTAND
1. TuS Fürstenfeldbruck – 4 Punkte, + 16 Tore
2. Sparkasse Schwaz Handball Tirol – 4 Punkte, + 6 Tore
3. GC Amicitia Zürich – 4 Punkte, - 2 Tore
4. medalp Handball Tirol – 0 Punkte, - 20 Tore
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Meister ALPLA HC Hard unterliegt im Testspiel dem deutschen Bundesligaabsteiger HBW Balingen-Weilstetten.

Nur 21 Stunden nach dem 27:24-Testspielsieg beim deutschen Bundesligaabsteiger HSC 2000 Coburg stand für Österreichs sechsfachen Handballmeister ALPLA HC Hard die nächste Bewährungsprobe an.

In der Herrenriedhalle in Hohenems hatten die Roten Teufel vom Bodensee mit der HBW Balingen-Weilstetten, mit ÖHB-Teamspieler Tobias Wagner, einen weiteren Absteiger aus der stärksten Liga der Welt zu Gast. Die Deutschen setzten sich in Finish denkbar knapp mit 30:29 (16:15) durch.

In dem schnellen und kampfbetonten Testspiel zogen die Vorarlberger in der zehnten Minute auf 7:3 weg. Gestützt auf einen glänzend disponierten Torwart Golub und eine starke Defensivleistung kontrollierten Kapitän Dominik Schmid (elf Tore) und Co. die Partie.

Im Angriff trafen die Harder in der Folge wiederholt die Torumrandung und gaben kurz vor der Halbzeitsirene die Führung aus der Hand (15:16).

In Durchgang zwei wechselte die Führung im Vorbereitungsspiel mehrfach. Cheftrainer Petr Hrachovec konnte seinen gesamten Kader zum Einsatz bringen. Nach 60 Minuten hatten das starke Gästeteam aus Deutschland das glücklichere Ende für sich.

In der kommenden Wochen hat die Hrachovec-Sieben mit TSV St. Otmar St. Gallen (Dienstag, 19 Uhr) und HC Kriens-Luzern (Freitag, 17 Uhr) zwei Schweizer Erstligisten in der Sporthalle am See zu Gast.


5. Testspiel:
ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER) 29:30 (15:16), Herrenriedhalle Hohenems, 300 Zuschauer, SR Troisler/Recz. Tore: Schmid 11, Raschle 3, Tanaskovic 3, Arnaudovski 2/1, Wüstner 2, Knauth 2, Herburger 2, Zivkovic 1, Dicker 1, Zeiner 1, Surac 1 bzw. Runarsson 5/4, Strobel 5, Flohr 4, Spohn 4, Wagner 2, Thomann 2, Friedrich 2, Gretarsson 2, Schoch 2, Foth 1, Nothdurft 1


Weitere Testspiele des ALPLA HC Hard:
Di. 15. Aug., 19 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI)
Fr. 18. Aug., 17 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – HC Kriens-Luzern (SUI)
Di. 22. Aug., 17.30 Uhr, Sportpark: TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard


Bereits gespielt:
TSV Fortitudo Gossau (SUI) – ALPLA HC Hard 25:31 (10:14)
ALPLA HC Hard – HSC Suhr Aarau (SUI) 23:27 (10:15)
Pfadi Winterthur (SUI) – ALPLA HC Hard 28:23 (13:9)
HSC 2000 Coburg (GER) – ALPLA HC Hard 24:27 (11:12)
Dieses Wochenende findet zum zweiten Mal der ERIMA CUP in der Schwazer Osthalle statt. Sparkasse Schwaz Handball Tirol und medalp Handball Tirol treffen dabei auf GC Amicitia Zürich und TuS Fürstenfeldbruck.

Rund ein Jahr nach der Premiere wird am anstehenden Wochenende zum zweiten Mal der ERIMA CUP in Schwaz ausgetragen. Die beiden gastgebenden Teams von Handball Tirol erwarten mit dem Schweizer Erstligisten GC Amicitia Zürich und dem deutschen Drittligisten TuS Fürstenfeldbruck zwei attraktive Gegner, die Partien dienen als ideale Vorbereitung für die Anfang September beginnende Saison in der HLA bzw. Bundesliga.

Fürstenfeldbruck war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Testspielgegner von Sparkasse Schwaz Handball Tirol, die Bayern peilen den Klassenerhalt in der 3. Liga Süd an. Zürich hat gute Erinnerungen an den ERIMA CUP, immerhin gewannen die Eidgenossen im Vorjahr das Turnier in Schwaz. Ein Spieler trumpfte dabei besonders auf: Matias Helt Jepsen zeigte damals seine Qualitäten – die letztlich auch seinen nunmehrigen Verein Sparkasse Schwaz Handball Tirol aufmerksam machten. Der Däne war zuletzt leicht angeschlagen, absolvierte ein Aufbau-Trainingsprogramm. Schwaz-Coach Raúl Alonso wird nun aber allmählich wieder auf die Dienste seines Regisseurs zurückgreifen können. Der russische Neuzugang Alexander Pyshkin feiert sein Debüt im Schwazer Trikot und wird gleich die Rolle des Abwehrchefs ausfüllen.

Für Sparkasse Schwaz Handball Tirol bieten die Begegnungen eine optimale Möglichkeit, den aktuellen spielerischen Status gegen zwei Top-Kontrahenten zu erfassen. Der in dieser Saison nochmals deutlich verjüngten Mannschaft von medalp Handball Tirol mit Neo-Trainer Herbert Lastowitza geht es vor allem darum, sich in neuer Formation zu finden und zusammenzuwachsen – das Aufeinandertreffen mit drei starken Gegnern soll nach zwei Tests gegen Gossau und Hohenems (21:20-Sieg) als weitere Standortbestimmung dienen.

SPIELPLAN ERIMA CUP 2017
SAMSTAG 12. AUGUST – OSTHALLE SCHWAZ
10:00 MEDALP HT vs. TuS FÜRSTENFELDBRUCK
12:00 SPARKASSE SCHWAZ HT vs. GC AMICITIA ZÜRICH
17:15 GC AMICITIA ZÜRICH vs. TuS FÜRSTENFELDBRUCK
19:30 TuS FÜRSTENFELDBRUCK vs. SPARKASSE SCHWAZ HAT

SONNTAG 13. AUGUST – OSTHALLE SCHWAZ
11:00 MEDALP HT vs. GC AMICITIA ZÜRICH
14:00 SPARKASSE SCHWAZ HT vs. MEDALP HT
Gegen Erstligist SC kelag Ferlach setzte es für die Union JURI Leoben am Donnerstag eine knappe 23:24 Niederlage. Die Djukic-Truppe zeigte jedoch auch in Kärnten ein gutes Spiel und trat mit positiver Stimmung die Heimreise an. Nächste Woche steigen in Leoben gleich drei interessante Spiele. Am Mittwoch gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und am Freitag, im Rahmen der Steirischen Handballtage, gegen den HC FIVERS WAT Margareten und dem ungarischen Spitzenclub Pick Szeged!

Nichts wurde es für die Obersteirer mit dem dritten Erfolg in den Vorbereitungsspielen zur kommenden Saison. Die Mannschaft von Trainer Damir Djukic, die neben Marek Kovacech auch auf Flo Illmayer und Pauli Wulz verzichten musste, boten dem spusu HLA-Team SC kelag Ferlach jedoch vom Start weg die Stirn und ließen das Ergebnis bis zum Ende völlig offen. Erneut wechselten die Leobener munter die Positionen und hatten mit Luka Marinovic und Felix Friedel zwei sichere Rückhalte. Zur Pause lagen die Obersteirer gegen die Vajdl-Sieben mit 12:13 zurück.

Nach dem Seitenwechsel bot sich der sehr gut besuchten Ballspielhalle Ferlach ebenfalls ein Spiel auf Augenhöhe, das bis zum Schlusspfiff nicht an Spannung verlor. Erst ein 7-Meter Tor durch Ferlachs Dean Pomorisac besiegelte die knappe 23:24 Niederlage. Für die Leobener war das Resultat aber alles andere als ein Beinbruch, wie Co-Trainer Alfred Leithold nach der Partie wissen ließ. "Wir hatten heute bei unseren Flügelwürfen eine schlechte Quote und taten uns anfangs schwer gegen Würfe über die Mitte. Mit Fortdauer der Partie konnten wir aber, trotz der Ausfälle, wieder zu den Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Unser Team hat auch heute in Ferlach eine sehr gute Leistung gezeigt. Nächste Woche stehen mit einem Testspiel und den Handballtagen einige schwere Partien bevor auf die wir uns nun in den Trainings gut vorbereiten werden", so der Co-Trainer.

Am Mittwoch den 16.8. ist die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN um 19:00 Uhr in der Sporthalle Donawitz zu Gast. Am Freitag steigt dann ab 16:00 Uhr ebenfalls in Leoben die Vorrunde der Steirischen Handballtage, wo die Union JURI Leoben mit dem HC FIVERS WAT Margareten (16:00 Uhr) und dem ungarischen Spitzenclub Pick Szeged (18:00 Uhr), bei denen neben dem Schweden Jonas Källman oder dem Kroaten Denis Buntic noch weitere Stars im Kader stehen, gegen zwei Top-Clubs auf das Parkett muss. Das Handballfest im Rahmen von „70 Jahre Union Leoben“ startet jedoch schon um 14:00 Uhr, wo Leobens Landesligateam auf den TV Marbach trifft, einem Verein zu dem schon eine jahrzehntelange Freundschaft besteht.
Jahrelang hütete er das Tor der FIVERS, nun kommt er als Gast in die Hollgasse: Kristian „PIPO“ Pilipovic spielt ab dieser Saison für RK Nexe in der kroatischen Liga und will dort einen gehörigen Sprung im internationalen Handballsport schaffen.

Am Freitag, 11.8.2017 kommt es zum „Abschiedsspiel“ für Kristian Pilipovic. Um 18:30 Uhr treffen die FIVERS WAT Margareten auf RK Nexe, den neuen Verein des Shooting-Stars der Torleute im österreichischen Handball. Nexe war in der letzten Saison sowohl in der kroatischen Liga, als auch in der SEHA-Liga hinter Krösus PPD Zagreb die zweitstärkste kroatische Mannschaft. Damit einhergehend ist die Teilnahme am EHF-Cup verbunden. In der Saison 2016/17 ist man knapp am Finalisten SC Magdeburg gescheitert, heuer will man mehr. Kristian Pilipovic zeigte aber auch im Entscheidungsspiel um die WM-Quali des österreichischen Nationalteams, dass er ein fixer Kandidat für die EM in Kroatien im Jänner 2018 und für die Heim-EM 2020 ist.

Für die FIVERS wird das Trainingsspiel am Freitag ein wahrer Härtetest. Peter Eckl kann derzeit nur auf elf nominelle Feldspieler zurückgreifen, hat besonders am Kreis (Schweiger, Aljetic, Buchner verletzt) große Besetzungssorgen. Da das Bundesligateam zeitgleich beim Weinviertelcup die ersten Vorbereitungsspiele absolviert (Krems, Vöslau), kann von dieser Seite nur eingeschränkt unterstützt werden. Wie auch immer, die FIVERS freuen sich auf RK Nexe und natürlich auf ein Wiedersehen mit Kristian Pilipovic.

Trainingsspiel (FREIER EINTRITT)
FIVERS WAT Margareten : RK NEXE
Freitag, 11.8.2017, 18:30 Uhr, Sporthalle Margareten, Hollgasse 3
In glühender Sommerhitze haben Handballer ein besonderes Programm: Sie schwitzen in der Halle oder zumindest im Freiluft-Aufbautraining statt, wie es die Jahreszeit verlangen würde, am Meer oder im Freibad. Nach der Hälfte der Vorbereitungszeit gibt es bei den FIVERS WAT Margareten gemischte Gefühle: Zum einen zeigen die intensiven Trainingseinheiten wie gewohnt ihre Wirkung, zum anderen muss FIVERS-Coach Peter Eckl eine ungewohnt hohe Anzahl an angeschlagenen Spielern zur Kenntnis nehmen.

Gestartet wurde bereits Mitte Juli mit den ersten Einheiten in der Hollgasse und in der Südstadt. Schon am ersten Wochenende der Vorbereitungszeit ging es erstmals zum „Esslinger Marktplatzturnier“ nach Deutschland, wo man auf starke Teams der deutschen Handball-Liga traf. Beim Freiluftturnier in herrlicher historischer Athmosphäre am alten Marktplatz von Essling konnten die FIVERS gegen starke Vertreter aus Deutschland zwar keinen Sieg erringen, das erste Abtasten im „Wettkampfstil“ erfüllte trotzdem seinen Zweck.

Praktisch am Rückweg aus Deutschland kam es zum schon traditionellen gemeinsamen Trainingslager des HLA-Kaders mit allen FIVERS-Nachwuchsspielern im Bundessportzentrum Maria Alm. Jahr für Jahr beteiligen sich die HLA-Spieler im Rahmen einzelner Trainingseinheiten der Jugendteams an deren gemeinsamer Saisonvorbereitung. Auch dieses Jahr konnten sich so von den Kleinsten über die Jugendteams bis hin zu den Leistungskadern alle austauschen, voneinander lernen und nicht zuletzt auch eine gehörige Menge Spass haben.

Ebenso traditionell ist in der FIVERS-Vorbereitung die Trainingswoche in der malerischen Umgebung des Bundessportzentrums FAAK am See. Wenngleich es dort wunderschön und auch Zeit für die eine oder andere unterhaltsame Trainingseinheit bleibt, stellt die „FAAKER Woche“ den Kern der physischen Arbeit in der Vorbereitung dar. Dem Vernehmen nach bereitet diese Woche allen FIVERS-Akteuren ganz besondere Freude. Nirgendwoanders darf in so schöner Umgebung so intensiv und unter so optimalen Bedingungen an der Physis gewerkelt werden. Zwischendrinn gab es auch ein Trainingsspiel gegen die Kollegen aus Ferlach. (Endstand: 32:29 für die FIVERS).

Da tut die eine oder andere Ablenkung dann nicht schlecht, und auch da lassen sich Eckl & Co alljährlich neue Aktivitäten einfallen. Heuer neu im Programm: „Waterball“, irgendeine Mischung aus Völkerball mit Surfbrettern und einer großen Menge an bunten Bällen, bei der im wahrsten Sinn des Wortes kein Auge und kein Spieler trocken blieb.

Wenngleich die Vorbereitung von allen Beteiligten bislang wie gewohnt konzentriert und intensiv abgewickelt wurde, muss der HLA-Kader bereits jetzt auf einige Verletzte / angeschlagene Spieler Rücksicht nehmen. Vincent Schweiger (Knie) fehlt ja bereits seit längerer Zeit und ist am besten Weg zurück. Dazu kommen aber mit Nikola Aljetic und Valentin Buchner die nächsten Kreisspieler mit Blessuren und auch Kreis-Newcomer Leander Brenneis verletzte sich bei einer unnötigen Härteeinlage im Trainingsspiel. Thomas Seidl kämpft derzeit mit Schulterproblemen und auch die zuletzt intensiver gewordenen Trainingseinheiten sorgen nicht gerade für Entlastung. Gegen RK Nexe muss Peter Eckl aktuell mit elf fitten Spielern auskommen, da gleichzeitig das Bundesligateam in seiner Vorbereitung am Weinviertelcup teilnimmt. Bis zum eigentlichen Saisonauftakt im Supercup-Spiel gegen ALPLA HC Hard sind nur mehr 14 Tage Zeit: Man kann also gespannt sein, wer die Reise nach Vorarlberg mitmachen wird und wer für die FIVERS in die ersten Meisterschaftsspiele gehen wird.

Nächstes Trainingsspiel:
FIVERS WAT Margareten vs. RK NEXE (CRO)
Freitag, 11.8.2017, 18:30 Uhr Sporthalle Margareten, Hollgasse 3
Meister ALPLA HC Hard testet gegen zwei Absteiger aus der stärksten Liga der Welt.

Ordentlich zur Sache geht es am Wochenende für den sechsfachen österreichischen Handballmeister ALPLA HC Hard. Zum Abschluss der vierten Vorbereitungswoche stehen für die Schützlinge von Cheftrainer Petr Hrachovec innert 21 Stunden zwei Testspiele gegen überaus starke Gegner auf dem Programm.

Auftakt ist am Freitag, 19 Uhr, in der über 400 km entfernten HUK-Arena in Coburg (GER). Dort treffen die Roten Teufel vom Bodensee auf den Bundesligaabsteiger HSC 2000 Coburg. In den Reihen der Oberfranken stehen mit ÖHB-Teamspieler Romas Kirveliavicius und dem Ex-Bregenzer Tobias Varvne (SWE) zwei bestens bekannte Akteure. Erst am Mittwoch testete Coburg gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel und unterlag in eigener Halle vor 1600 Zuschauern knapp mit 25:30 (11:16).

Gegen einen weiteren Absteiger aus der stärksten Handballliga der Welt müssen Kapitän Dominik Schmid und Co. am Samstag (16 Uhr) in der Hohenemser Herrenriedhalle ran. Dort ist der HBW Balingen mit ÖHB-Teamspieler Tobias Wagner zu Gast.

„Wir wollen mit diesen zwei schweren Spielen innerhalb von zwei Tagen das bevorstehende Champions-League-Qualifikationsturnier Anfang September in Presov (SVK) simulieren“, erklärt Hard-Coach Petr Hrachovec. „Die Belastung in der Vorbereitung ist derzeit sehr hoch. Dennoch sind es zwei wichtige Testspiele für uns“, so der 44-jährige Tscheche, dem Youngster Konrad Wurst wegen Rückenproblemen voraussichtlich fehlen wird.


4. Testspiel, Freitag:
HSC 2000 Coburg (GER) - ALPLA HC Hard, 19 Uhr, HUK-Arena

5. Testspiel, Samstag:
ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER), 16 Uhr, Herrenriedhalle Hohenems


Weitere Testspiele des ALPLA HC Hard:
Di. 15. Aug., 19 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI)
Fr. 18. Aug., 17 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – HC Kriens-Luzern (SUI)
Di. 22. Aug., 17.30 Uhr, Sportpark: TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard

Bereits gespielt:
TSV Fortitudo Gossau (SUI) – ALPLA HC Hard 25:31 (10:14)
ALPLA HC Hard – HSC Suhr Aarau (SUI) 23:27 (10:15)
Pfadi Winterthur (SUI) – ALPLA HC Hard 28:23 (13:9)
Der HC LINZ AG empfing Mittwochabend in der SportNMS Linz Kleinmünchen bei drückender Hitze das Weltklasseteam von RK Zagreb. Ein Spektakel, das sich knapp 400 Fans nicht entgehen lassen wollten.

Die Stahlstädter starten ganz nach dem Geschmack der Zuseher. Heimkehrer Markus Bokesch zeichnete sich gleich in der Anfangsphase mehrmals aus und schickte Flügel Christian Kislinger auf die Reise. Nach acht Minuten führte der HC LINZ AG mit 4:1. Dann aber zeigten die Kroaten auf und stellten mit einem 6:1-Lauf auf 7:6 (20. Spielminute). Die Linzer hielten jedoch dagegen, eine Minute vor dem Halbzeitpfiff glichen die Stahlstädter zum 13:13 aus. Zwei schnelle Tore der Kroaten sorgten dann aber für den 13:15 Pausenstand.

Im zweiten Spielabschnitt mussten die Linzer Fans nach dem Anschlusstreffer zum 14:15 lange zehn Minuten auf den nächsten Treffer der Heimmannschaft warten. Kreisläufer Gojko Vuckovic erzielte in der 42. Minute den Treffer zum 15:20. In weiterer Folge kämpften sich die Stahlstädter nochmals auf 22:24 heran (55. Minute), ehe die Kroaten mit viel Druck für den 24:29 Endstand sorgten.

Manuel Gierlinger, Chefcoach HC LINZ AG: „Ich bin mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden, wir haben uns gegen diese Supermannschaft gut gehalten. Natürlich stecken beide Teams mitten in der Vorbereitung, da hat man noch den einen oder anderen Abstimmungsfehler gesehen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann der massierten Deckung der Kroaten weniger entgegenzusetzen als in Hälfte 1, der Klasseunterschied machte sich bemerkbar.“

HC LINZ AG – RK Zagreb 24:29 (13:15)
Torschützen Linz: Sebastian Hutecek 5, Srdjan Predragovic 5/4, Antonio Juric 3, Christian Kislinger 3, Philipp Preinfalk 3, Dominik Ascherbauer 2, Matevz Cemas 1, Klemens Kainmüller 1, Gojko Vuckovic 1;
Sparkasse Schwaz Handball Tirol verstärkt sich für die kommende Saison mit einem routinierten Kreisläufer: Der 30-jährige mehrfache russische Nationalteamspieler Alexander Pyshkin wechselt aus Frankreich nach Tirol. Er unterschreibt einen Vertrag für zwei Jahre.

Nach dem frühen Karriereende von Balthasar Huber hat Sparkasse Schwaz Handball Tirol den Markt intensiv sondiert: Das Anforderungsprofil sah einen Spieler vor, der dem Team sowohl auf der Kreisposition als auch in zentraler Rolle in der Abwehr helfen kann. Mit Alexander Pyshkin fiel die Wahl auf einen Mann, den man bereits seit Längerem im Auge hatte und der diesem Profil voll gerecht wird.

„Balthi Hubers Entscheidung haben wir natürlich respektiert. Wir haben mit ihm einen guten einheimischen Spieler verloren, den wir in den letzten Jahren zum Abwehrchef aufgebaut haben. Diese Position wurde nun vakant, da mussten wir reagieren“, erläutert Raúl Alonso. „Alexander Pyshkin entspricht genau jenen Vorstellungen, die wir von unserem neuen Spieler hatten und wird uns definitiv weiterhelfen. Er bringt viel Routine und internationale Erfahrung mit, wird im Angriff sicher optimal mit unserem Rückraum harmonieren und ist ein sehr starker Abwehrspieler, der unsere Deckung künftig organisieren wird. Mit ihm und Dario Lochner haben wir nun zwei unterschiedliche Spielertypen am Kreis, die sich gut ergänzen werden. Dario hat sich zuletzt toll entwickelt, er wird von Alexander profitieren.“

Pyshkin wurde in der russischen Metropole Sankt Petersburg geboren und war bis 2015 bei seinem Heimatverein aktiv. Dort brachte er es auf zahlreiche Meistertitel sowie Champions-League-Teilnahmen. Bei der WM 2013, der EM 2014 und der WM 2015 gehörte der 1,97 m große und 102 kg schwere Kreisläufer zum Aufgebot Russlands. Vor zwei Jahren wechselte Alexander Pyshkin nach Frankreich, spielte zunächst eine Saison bei Chartres und zuletzt bei Tremblay.

„Ich bin bereits seit zwei Jahren mit den Verantwortlichen in Kontakt und froh, dass es jetzt mit dem Wechsel geklappt hat. Ich habe mit Aliaksei Kishov in St. Petersburg zusammengespielt und vorab viel Gutes von ihm über den Verein und die hervorragenden Bedingungen, das Land und die Menschen in Tirol gehört. Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen und ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich denke, dass wir erfolgreich sein können, wenn wir konsequent und diszipliniert im Training und Spiel agieren. In unserer Mannschaft steckt viel Potenzial“, so Pyshkin. Sein Debüt im Handball-Tirol-Trikot gibt er am kommenden Wochenende beim ERIMA Cup in der Schwazer Osthalle.
 
Steckbrief Alexander Pyshkin
Position: Kreis
Nationalität: RUS
Geburtsdatum: 13.04.1987
Geburtsort: Sankt Petersburg
Größe: 197 cm
Gewicht: 102 kg
Bisherige Vereine:
2016/17: Tremblay FHB (FRA)
2015/16: Chartres MHB (FRA)
bis 2015: St Petersburg HC (RUS)
Im zweiten Testmatch der Saisonvorbereitung traf Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Donnerstag auf den Schweizer Erstligisten Fortitudo Gossau. Die Gastgeber setzten sich in der Osthalle mit 26:22 durch.

Nach dem Remis gegen Rimpar (GER) absolvierte Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Donnerstag das zweite Testspiel dieses Sommers. Zu Gast in der Osthalle war Fortitudo Gossau. Trainer Raúl Alonso musste erneut auf den noch leicht angeschlagenen Regisseur Matias Jepsen verzichten, neben Aliaksei Kishov hütete diesmal Adnan Alikadic das Schwazer Tor. Die Hausherren präsentierten sich trotz zweier kraftraubender Einheiten, die sie an diesem Tag schon in den Beinen hatten, von einer sehr guten Seite, insbesondere in der Deckung. Die beiden Keeper steuerten ihren Teil mit etlichen Paraden bei.

Die Begegnung verlief über weite Strecken ausgeglichen, wobei Sparkasse Schwaz fast durchwegs voran lag. Zur Pause stand es 15:12. In Hälfte zwei setzte sich Handball Tirol sogar auf 19:14 (40.) ab, dann machte sich die Müdigkeit aber immer deutlicher bemerkbar. Fortitudo Gossau nutzte die Tiroler Schwächephase zum Ausgleich, zehn Minuten vor dem Ende stand es 20:20. Nun mobilisierten Topscorer Alexander Wanitschek und seine Teamkollegen nochmals die letzten Kräfte, letztlich siegte man verdient mit 26:22.

Raúl Alonso: „Wie gegen Rimpar können wir mit dem Spiel sehr zufrieden sein – vor allem mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Man hat der Mannschaft die hohe Trainingsbelastung der letzten Tage lange Zeit nicht angemerkt, wir hatten das Spiel und den Gegner weitgehend im Griff. Die Fehlerquote war nicht allzu hoch, die Abwehr stand gut. Im Angriff werden wir uns sicher noch weiter steigern, gerade wenn Matias Jepsen wieder mit dabei ist. Nun haben sich alle ein freies Wochenende verdient.“
 
Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Fortitudo Gossau 26:22 (15:12)
Kader und Tore HT: Kishov, Alikadic; Wanitschek (8), Spendier (4), Hochleitner (3), Wilfling (3), Kandolf (2), Lochner (2), Prakapenia (2), Schmid (1), Steiger (1), Miskovez
Im zweiten Vorbereitungsspiel innert 48 Stunden musste sich Österreichs sechsfacher Handballmeister ALPLA HC Hard am Freitagabend beim Schweizer Vizemeister Pfadi Winterthur mit 25:31 (9:13) geschlagen geben.

„In der Abwehr boten wir eine solide Leistung. Im Angriff verzeichneten wir 28 Fehlwürfe“, so Co-Trainer Severin Englmann nach Spielende. Vor allen zu Spielbeginn hatten die Harder Angreifer ihr Visier schlecht eingestellt. Das erste Tor der Vorarlberger fiel erst in der 10. Minute.

Cheftrainer Petr Hrachovec brachte im Testspiel gegen die Eidgenossen erneut fast seinen gesamten Kader zum Einsatz. Am nächsten Wochenende testen die Roten Teufel vom Bodensee gegen die beiden deutschen Bundesligaabsteiger Coburg und Balingen.


3. Testspiel, Freitag, 4. August 2017:

Pfadi Winterthur (SUI) - ALPLA HC Hard 31:25 (13:9), Eulachhalle. Tore für Hard: Zivkovic 6, Tanaskovic 5, Zeiner 5, Arnaudovski 3, Schmid 2, Schiller 1, Wüstner 1, Surac 1, Herburger 1

Weitere Testspiele des ALPLA HC Hard:

Fr. 11. Aug., 19 Uhr, HUK-Coburg-Arena: HSC 2000 Coburg (GER) – ALPLA HC Hard
Sa. 12. Aug., 16 Uhr, Herrenriedhalle: ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER)
Di. 15. Aug., 19 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI)
Fr. 18. Aug., 17 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – HC Kriens-Luzern (SUI)
Di. 22. Aug., 17.30 Uhr, Sportpark: TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard


Bereits gespielt:
TSV Fortitudo Gossau (SUI) – ALPLA HC Hard 25:31 (10:14)
ALPLA HC Hard – HSC Suhr Aarau 23:27 (10:15)
Der Verein hat zweimal den Europapokal der Landesmeister gewonnen und stand viermal im Champions League Finale. RK ZAGREB trägt seine Heimspiele seit 2009 in der 15.200 Zuseher fassenden Zagreb Arena aus und ist Stammgast in der VELUX EHF Champions League. Seit der Gründung der Champions League 1993 war Zagreb der am häufigsten teilnehmende Club überhaupt.

Für den HC LINZ AG stellt diese Weltklassemannschaft nach einer harten Vorbereitungsphase den ersten Höhepunkt der Saisonvorbereitung neben dem 29. Johann Berger- Turnier dar.

Gespannt dürfen die Linzer Fans auf den Auftritt der Neuzugänge im Team sein. Neben Matevz CEMAS, dem 29-jährigen und 197cm großen Rechtshänder der aus St. Gallen den Weg nach Linz gefunden hat, verschafft mit Srdjan PREDRAGOVIC ein 22-jähriger bosnischer Nationalspieler und Linkshänder dem Linzer Bomber vom Dienst, Kapitän Stefan Lehner, die notwendigen Verschnaufpausen.

Auch Heimkehrer Markus BOKESCH brennt auf sein Comeback in der Stahlstadt. Nach 2 Jahren in der zweiten deutschen Liga ist er zu einer Führungspersönlichkeit gereift und wird dem HC LINZ gemeinsam mit Oldie Nenad „Nedsch“ Mijailovic in der kommenden Saison den nötigen Rückhalt geben. Sebastian HUTECEK, der 19-jährige Junioren-Nationalspieler aus Eggenburg ergänzt das Quartett der Linzer Neuzugänge.

Alle haben bereits in den ersten Spielen gezeigt, dass sie eine tolle Verstärkung für das Team von Manuel GIERLINGER sein werden.

Christian Kropf, Präsident HC LINZ AG:

 „Wir freuen uns über tolle Neuzugänge und die gute Entwicklung unserer Youngsters. Bisher ist die Vorbereitung ausgesprochen gut gelaufen. Wenn alles gut läuft, werden wir mit der Mannschaft noch viel Freude haben. Zagreb liegt sportlich für uns aber außer Reichweite. Mal sehen wie gut wir dagegenhalten können “

Jedenfalls freuen sich alle Beteiligten in der neuen Saison erstmals dem tollen heimischen Publikum präsentieren zu können und natürlich auf die Chance, gegen die internationalen Top-Stars aus Zagreb ihr Können unter Beweis zu stellen.

Als besonderes Zuckerl für die Fans erhalten alle Besucher des Zagreb-Spiels mit der gültigen Eintrittskarte freien Eintritt zum Saisonauftakt am 30.08.2017 gegen Bregenz Handball.

Mehrere Handballcamps bieten unseren NachwuchshandballerInnen auch im Sommer die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln. Ob bei den FIVERS Summer Days, im Handballcamp Linz, im Bregenz Handball Sommercamp oder in der Goalie Academy 2017 von Roman Filz.

35 Nachwuchsgoalies versammelten sich von 28. bis 30. Juli im Sportzentrum Niederösterreich, um sich intensiv mit wichtigen Spezialthemen zu beschäftigen. Heuer waren erstmals zwei Auswahlkeeper aus Deutschland unter den TeilnehmerInnen, ansonsten waren viele bekannte Gesichter aber auch einige Camp-Neulinge aus ganz Österreich am Start. Doch nicht nur am TeilnehmerInnensektor sondern auch im Coaching Staff gab es Neues: „Erstmalig konnte die Goalie Academy die beiden deutschen Coaches Martin Damm und Michael Braun begrüßen, die sich besonders den Themen Wahrnehmung und Wahrnehmungsschnelligkeit widmeten. Roman Filz lernte beide bei der DHB-Torhütertrainerausbildung letztes Jahr in Kiel kennen und freute sich, dass sie das Camp bereicherten.“ resümiert der Sportliche Leiter der Goalie Academy.

Es gab auch Unterstützung von aktiven Goalies aus der spusu HLA & WHA: Neben Wolfi Filzwieser (HC FIVERS WAT Margareten) kümmerten sich diesmal auch Flo Deifl und Gregory Musel (beide Moser Medical UHK Krems) um die Nachwuchskeeper. Ina Halm, die nach einem Jahr Kopenhagen zu St. Pölten zurückkehrte arbeitete vor allem im Bereich der Hand – Augen – Koordination beim Camp. Aus Krems waren Harald Brückl und Stefan Hanko am Werk, letzterer setzte besonders im Kraftbereich Akzente. „Das Team rund um Roman Filz bedankt sich bei der Sparkasse St. Pölten für die Unterstützung und hat schon viele gute Ideen für 2018, auch dank des guten Feedbacks der TeilnehmerInnen, die mehrere tolle Vorschläge für das nächste Camp einbrachten. Der geplante Termin wird voraussichtlich wieder Ende Juli sein.“, meint Projektleiter Wolfi Filzwieser.

Unter www.goalie-academy.at gibt es immer wieder Updates und News.

Alle Fotos zur Verfügung gestellt von Gerhard Bögner.
Die Roten Teufel gewinnen Testspielauftakt

 

Meister ALPLA HC Hard siegt im ersten Testspiel beim Schweizer Erstligisten Gossau

Gelungener Auftakt für Österreichs sechsfachen Handballmeister ALPLA HC Hard. Die Roten Teufel vom Bodensee gewannen am Samstagmittag beim Schweizer Erstligisten TSV Fortitudo Gossau das erste von acht Vorbereitungsspielen souverän mit 31:25 (14:10). Im Tor der Eidgenossen stand mit Philipp Jochum ein Harder Urgestein.

Zum Abschluss eines intensiven Trainingslagers in eigener Halle war der amtierende Meister der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Ostschweiz zu Gast. Cheftrainer Petr Hrachovec wechselte alle 15 Minuten blockweise seine Formation.

Beim klaren 31:25 (14:10)-Auswärtserfolg war Boris Zivkovic mit fünf Toren der erfolgreichste Werfer im Harder Dress.

Am kommenden Mittwoch (19 Uhr) hat der ALPLA HC Hard in einem weiteren Vorbereitungsspiel den TV Suhr (SUI) in der Sporthalle am See zu Gast.

1. Testspiel, Samstag:


TSV Fortitudo Gossau (SUI) – ALPLA HC Hard 25:31 (10:14), Buchenwald, Tore für Hard: Zivkovic 5, Weber 4, Schmid 4, Arnaudovski 4, Herburger 4, Surac 3, Zeiner 2, Manuel Maier 2, Schiller 2, Zivkovic 1.

Weitere Testspiele des ALPLA HC Hard:


Mi. 2. Aug., 19 Uhr, Sporthalle am See:        ALPLA HC Hard – TV Suhr (SUI)

Fr. 4. Aug., 17.30 Uhr, Eulachhalle:               Pfadi Winterthur (SUI) – ALPLA HC Hard

Fr. 11. Aug., 19 Uhr, HUK-Coburg-Arena:    HSC 2000 Coburg (GER) – ALPLA HC Hard

Sa. 12. Aug., 16 Uhr, Herrenriedhalle:           ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER)

Di. 15. Aug., 19 Uhr, Sporthalle am See:       ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI)

Fr. 18. Aug., 17 Uhr, Sporthalle am See:       ALPLA HC Hard – HC Kriens-Luzern (SUI)

Di. 22. Aug., 17.30 Uhr, Sportpark:               TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard

Foto: Boris Zivkovic war mit fünf Toren erfolgreichster Harder Werfer.

Credit: ALPLA HC Hard/Walter Zaponig

Diese Woche erfolgte auch beim SC Kelag Ferlach der Start für die Vorbereitung in die neue HLA Saison. Trainer Ivan Vajdl und sein Co Wolfgang Wischounig konnten dabei auch erstmals die Neuzugänge begrüßen.

Janez Gams kommt vom slowenischen Vizemeister Gorenje Velenje und soll die Spielmacherrolle übernehmen, Marek Pales vom slowakischen Serienmeister und Championsleagestarter Tatran Presov. Zweiterer soll mit seinen Gardemaßen von 1,92 cm, und 112 kg die Kreisposition ausfüllen, und gemeinsam mit Leander Krobath den Mittelblock in der Abwehr bilden.

Mit Dino Juricin kommt auch ein junger Slowene von RK Krim Laibach für die U20. Juricin verfügt über eine Menge Potenzial auf der Mitte Aufbauposition und will sich beim SC Kelag Ferlach weiterentwickeln.

Bis zum Meisterschaftsstart Anfang September gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN sind insgesamt 34 Trainingseinheiten und elf Trainingsspiele geplant.

Das erste Testspiel findet am 3. August in Ferlach gegen Vizemeister HC FIVERS WAT Margareten statt. Vom 11. bis 14. August befinden sich die Kärntner auf Trainingslager im slowenischen Trebnje.

Das schon traditionelle Fürstler Gedenkturnier findet heuer am 19. August statt. Teilnehmer sind neben dem Gastgeber Medvesak Zagreb, Slovan Laibach und der HCK.

Für Trainer Ivan Vajdl also genügend Zeit die Mannschaft auf die schwere HLA Saison vorzubereiten.
Thomas Scherr erhielt von den Ärzten nach seinem schweren Skiunfall wieder grünes Licht und wollte unbedingt zurück zur HSG Graz. Ein Anruf bei Klubmanager Michael Schweighofer und alles wurde in die Wege geleitet. 

"Das ist eine ganz besondere Transfergeschichte! Nach seinem schweren Schiunfall hat die gesamte Handballfamilie lange um Scherrli bangen müssen. Alle waren wir froh, als wir gehört haben, dass er sich auf dem Weg der Besserung befindet. Und dann ruft er mich vor ein paar Wochen an und teilt mir mit, dass die Ärzte gesagt haben, dass er wieder ganz gesund ist, Handballspielen darf und unbedingt heim nach Graz möchte. Wir waren uns schnell einig und freuen uns, dass Thomas wieder bei uns ist. Ich bin sicher, dass wir mit ihm viel Freude haben werden und begrüßen ihn ganz herzlich daheim bei der HSG", zeigt Klubmanager Michael Schweighofer glücklich.

Seit Montag im Training
Die HSG Graz startete am Montag, 24.7.2017, in der ASKÖ-Halle Graz Eggenberg in der Vorbereitung für die erste Saison in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA. Spielertrainer Ales Pajovic bittet seither täglich zum Training. Die ersten Testspiele finden am 4.8. und 5.8.2017 in Graz gegen den HBA-Klub Vöslauer HC statt.
LAOLA1.tv und die spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA gratulieren Sebastian Frimmel zum Tor des Jahres 2016/17! Mit einem sensationellen Trickwurf vom linken Flügel überhebt er den Harder Tormann Golub Doknic im 2. Halbfinale. 

Der Shootingstar der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ist auch kommende Saison wieder in der spusu HLA zu bestaunen. Wir freuen uns schon jetzt auf seine nächsten Einlagen, mit denen er ein ganz heißer Kandidat für das ALL STAR GAME 2018 sein wird.

Hier geht`s zum Video: http://bit.ly/2uRvvU1 

Heute startet der Ticketverkauf für den spusu HLA SUPERCUP 2017 am 26. August in der Sporthalle am See, Hard. Sichere dir jetzt dein Ticket  online bei ländleTICKET oder in bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen!

Mit einem Handball-Schlager startet die spusu HLA Ende August in die Handball-Saison 2017/18. Im spusu HLA SUPERCUP 2017 treffen die Mannschaften des amtierenden österreichischen Meisters, dem ALPLA HC Hard, und des österreichischen Cupsiegers, dem HC WAT FIVERS Margareten, aufeinander. Beide Teams befinden sich bereits in der Vorbereitung und fiebern dem 1. Titel der neuen Saison entgegen. Nur wer diesen gewinnt, wahrt die Chance auf das Triple, und könnte somit das Kunststück wiederholen, das den FIVERS in der Saison 2015/16 erstmals in der österreichischen Handballgeschichte gelungen ist.

Als Veranstalter des spusu HLA SUPERCUP 2017 hat der Vorarlberger Verein HC TECTUM HOHENEMS den Zuschlag bekommen, der dieses erste Saison-Highlight in der Harder Sporthalle am See austragen wird. Mit einem vielfältigen Rahmenprogramm möchte der aufstrebende Landesligist aus dem Rheintal dieses Event zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Zuschauer machen.

Nach dem Duell der beiden besten Mannschaften in den vergangenen Jahren sind eine After-Game-Party in der Teufelsbar und am Weinstand inkl. Live-Musik als feierlicher Abschluss geplant.

Neben der Hauptattraktion, dem spusu HLA SUPERCUP 2017, werden im Vorprogramm die Vorarlberger Cupsieger in der Sporthalle am See gesucht. Das Cupfinale der Damen wird um 15:15 Uhr gespielt, ehe die Ländle-Herren um 17:15 Uhr ihren Cupsieger als Vorspiel für den österreichischen Supercup ermitteln.

ALPA HC HARD - HC FIVERS WAT MARGARETEN 
Samstag, 26. August   |    20:20 Uhr
Sporthalle am See, Hard
          
VHV-Cup
15:15 Uhr      VHV-Cup-Finale der Damen
17:15 Uhr      VHV-Cup-Finale der Herren

Tickets ab sofort bei ländleTICKET unter: http://www.laendleticket.com/laendleticket/de/tickets/spusu-hla-supercup-2017-hard-sporthalle-am-see-468969/event.html

Darüber hinaus sind Tickets für dieses Handballevent in den Geschäften "Drogerie Jochum, Hard" und "MC2 - Märk Clemens, Hohenems" erhältlich.

Eintrittspreis für eine Tageskarte:
bis Jhg. 2005:Eintritt frei
Ab Jhg. 2005: 12€/Person
VIP-Karte: 60€/Person
Die EHF Cup Auslosung brachte das Duell SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball hervor. Spieltermine sind der 2./3. September im BSFZ Südstadt und der 9./10. September in Bregenz.

Am 18. Juli wurde in Wien die erste Runde des EHF Cup ausgelost. Und dies brachte ein rein österreichisches Duell hervor. Die beiden Teilnehmer am EHF Cup aus der spusu Handball Liga Austria, die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und Bregenz Handball, treffen im September aufeinander.

Der Sieger aus der Partie trifft in der zweiten Runde auf Wacker Thun.

EHF-Cup: RUNDE 1:
A.C. Doukas (GRE) vs Vojvodina (SRB)
VSKH BESA Fam Gas (KOS) vs Beykoz BLD SK (TUR)
Klaipeda Dragunas (LTU) vs RK Dubrava (CRO)
HC Dukla Praha (CZE) vs FH Hafnarfjardar (ISL)
Talent Robstav M.A.T. Plzen (CZE) vs IEK Xyni Dikeas (GRE)
RK Partizan 1949 Tivat (MNE) vs Achilles Bocholt (BEL)
Valur FC (ISL) vs SSV Bozen Loacker Volksbank (ITA)
S.L. Benfica (POR) vs HC Dinamo Pancevo (SRB)
HC Ohrid 2013 (MKD) vs KRAS/Volendam (NED)
HC Kriens-Luzern (SUI) vs ZTR Zaporozhye (UKR)
HC Olimpus-85-USEFS (MDA) vs Maccabi Srugo Rishon Lezion (ISR)
Afturelding (ISL) vs BSK Handball Elite (NOR)
Handball Esch (LUX) vs OIF Arendal (NOR)
SG INSIGNIS Handball Westwien (AUT) vs Bregenz Handball (AUT)
HRK Gorica (CRO) vs Pölva Serviti (EST)
Nach den Abgängen von Trainer Milan Vunjak (HSG Bärnbach/Köflach), Rok Simic (HSG Graz), Deni Gasperov (HSG Bärnbach/Köflach), Mladan Jovanovic (Westwien Handball) und dem studienbedingten Karriereende von Florian Thurner, Alexander Schicker und Thomas Holzgruber, wurde bei den Neuzugängen auf einen nachhaltigen Weg mit hoffnungsvollen, jungen Spielern gesetzt.

So kamen von HIB Graz die Nachwuchstalente Dorian Plank (Tor), Thomas Zangl, Paul Offner und Mathias Kern, die bereits in einigen Jugendnationalteams standen und zuletzt mit HIB Graz Österreichischer Staatsmeister U18 wurden.

Für die Spielmacherposition wurde mit Lucijan Fizuleto (23) von RK Celje ein Spieler mit internationaler Erfahrung und großem Potential geholt. Von HSG Bärnbach/Köflach wurde weiters der Rückraumspieler Andras Nagy (28), ein gebürtiger Ungar mit österreichischem Pass, verpflichtet.

Neben den bereits im Frühjahr verlängerten Galionsfiguren Kapitän Martin Breg und Tormann Emir Taletovic, wird auch der 23- jährige Kroate Denis Tot, der erst im Winter gekommen und wesentlich zum Klassenerhalt beigetragen hat, in der nächsten Saison für den HC Bruck auflaufen.

Vom "Brucker" Stamm werden weiterhin Berat Mahmutaj, Alexander Fritz, Mirnes Mavric, Philipp Schmiedbauer und Luca Plassnig den Brucker Dress tragen.

Mit Günther Schöberl, 4 Jahre Co-Trainer in Leoben, wurde ein Trainer verpflichtet, der das Zukunftsprojekt des HC Bruck mit entwickeln soll.
Endlich sind sie da - alle Infos über Fanreise und Tickets für die Europameisterschaft 2018 in Kroatien. Mit Weltmeister Frankreich, Vizeweltmeister Norwegen und Weißrussland wurde Österreich in eine Hammergruppe gelost. Nichtsdestotrotz stehen die Chancen nicht schlecht. Mit nur einem Sieg in der Vorrunde, könnte Österreich bereits in der Hauptrunde stehen. Neben attraktiven Gegnern haben wir mit Poreč auf der istrischen Halbinsel den idealen Spielort. Nützt die Möglichkeit einer Fanreise über Fanreisen24 oder sichert euch eure Vorrundentickets jetzt über den Österreichischen Handballbund. Seid dabei und stärkt unserem Team den Rücken – mit Eurer Hilfe ist alles möglich!

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  • Direkte Ansprechperson bei Ticketingfragen oder Bestellungen
  • Informationen zu gemeinsame Fanaktivitäten vor Ort in Poreč 
  • Abholung im Büro (1050 Wien) gratis
  • Versand innerhalb Österreichs: zzgl. € 3,50,- eingeschriebener Brief 
Alle bestellten Tickets werden ca. vier Wochen vor der EM (Mitte Dezember)  versendet bzw. sind ab Mitte Dezember im ÖHB abholbereit.

Die Rechnung wird Euch nach der Bestellung per E-Mail zugesendet. 

Achtung: Der Österreichische Handballbund verfügt nur über ein limitiertes Kontingent, daher werden die Tickets nach dem Prinzip „come first – serve first“ vergeben. Das Kontingent ist bis zum 15. September für den ÖHB reserviert.

Spielplan:

Vorrunde in Porec

12. Jänner: 18:15 Uhr Weißrussland - Österreich
                   20:30 Uhr Frankreich - Norwegen

14. Jänner: 18:15 Uhr Österreich - Frankreich 
                   20:30 Uhr Norwegen - Weißrussland 

16. Jänner: 18:15 Uhr Frankreich - Weißrussland
                   20:30 Uhr Norwegen - Österreich 

Die besten drei Mannschaften aus der Gruppen qualifizieren sich für die Hauptrunde in Zagreb. 

Die weiteren Termine in der Hauptrunde in Zagreb sind
18. Jänner
20. Jänner
22. Jänner
24. Jänner 


Den gesamten Spielplan der Handball Europameisterschaft 2018 in Kroatien finden Sie HIER.
Nach der verdienten Erholungspause mit Individualtraining, hat diese Woche für die gesamte Mannschaft des Moser Medical UHK Krems die Vorbereitung auf die kommende Saison begonnen. Bis zum ersten Spiel, voraussichtlich am 2. September auswärts gegen den HC Bruck, heißt es nun schwitzen. Für die Kremser Zugänge stellt dies einen neuen Abschnitt in ihrer sportlichen Karriere dar. In den kommenden Wochen nimmt der UHK Krems die Persönlichkeiten unter die Lupe und startet mit jenem Spieler, der dem Verein am Ende der vergangenen Saison das sportliche Leben schwer gemacht hat: Jakob Jochmann

UHK: Jakob, willkommen in der UHK-Familie! Wie ist dein erster Eindruck von Krems?
"Ich wurde vom Verein und der Mannschaft herzlich und nett empfangen. Die Atmosphäre kenne ich bis jetzt nur aus den Spielen in der Kremser Halle und das war immer ziemlich überragend. Ich freue mich schon sehr auf die ersten Heimspiele."

UHK: Wo bist du aufgewachsen?
"Aufgewachsen bin ich in Döbling, dem 19. Wiener Gemeindebezirk. Dort bin ich im Billrothgymnasium zur Schule gegangen und wohne auch jetzt noch."

UHK: Wann hast du mit Handball begonnen und wo waren deine bisherigen Stationen?
"Ich habe mit dem Handball im Alter von 7 Jahren beim POST SV Handball Wien begonnen. Nach ca. 1,5 Jahren bin ich dann zu WAT Fünfhaus gewechselt, wo ich in den Jugendmannschaften von der U9 bis zur U19 spielte. 2011 bis 2013 bekam ich auch Spielanteile in der Bundesliga. Darauf wechselte ich zur SG INSIGNIS Handball WESTWIEN."

UHK: Was waren deine bisherigen sportlichen Höhepunkte?
"Sicher das ÖHB-Cup Final Four mit meinem Heimatverein WAT Fünfhaus 2012 und die HLA-Halbfinaleserie 2017 mit WestWien, die wir mit dem dritten Platz abschließen konnten."

UHK: Wie sieht dein persönlicher Plan hier in Krems aus? Was hast du dir vorgenommen zu erreichen?
"Den Wechsel zu Krems sehe ich als Herausforderung, mich bei einem neuen Verein zu etablieren. Nachdem Krems letztes Jahr unglücklich auf Platz 5 gelandet ist, werde ich alles dafür aufbringen, diese Saison mit Krems unter die Top 4 der HLA zu kommen, sprich Halbfinale.
Langfristig wäre natürlich ein Auflaufen für das österreichische Nationalteam mein Ziel."

UHK: Was machst du neben dem Handball? Bist du berufstätig oder in Ausbildung?
"Ich studiere Medizin an der MedUni Wien und bin derzeit im fünften Jahr."

UHK: Das ist sicher sehr zeitaufwändig. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?
"Mit einem guten Zeitmanagement und viel Konsequenz ist es gut vereinbar, wenn auch nicht immer leicht und stressfrei."

UHK: Was machst du um Abzuschalten, lebst du in einer Beziehung?
"Ich habe seit 2012 eine Freundin und viele Hobbys. Mit Skifahren, Windsurfen, Beachvolleyball, Basketball, Feiern, Videospiele (wenn Zeit bleibt) und Kochen kann ich den Kopf gut frei bekommen."

UHK: Hast du schon eine Vorstellung was nach dem Handball kommt?
"Ich werde versuchen fit zu bleiben und mein Gewicht zu halten (lacht)."

UHK: Zum Abschluss: Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann ...
"Wünschen würde ich mir, einen Titel mit den Kremser Fans zu feiern."

Steckbrief:
Name: Jakob Jochmann
geboren am: 2. Oktober 1993
Position: Rückraum Mitte
Größe: 178
Gewicht: 87
Am Montag, 17. Juli, erfolgt der Trainingsauftakt für den sechsfachen Champion in der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA (HLA). Die Schützlinge von Meistertrainer Petr Hrachovec treffen sich um 17 Uhr in der Sporthalle am See.

Dort stehen für die HLA-Spieler des ALPLA HC Hard zuerst Leistungstests, die in Zusammenarbeit mit dem Sportmedizinischen Institut am Olympiazentrum Vorarlberg unter der Leitung von Dr. Marc Sohm durchgeführt werden, an.

Erstmals mit dabei ist Neuzugang Risto Arnaudovski. Der 36-jährige Rückraumspieler wechselte im Sommer vom SC kelag Ferlach an den Bodensee. Mit 167 Treffern zählte der gebürtige Zagreber in der vergangenen Saison zu den Toptorschützen der Liga. Von der Meistermannschaft 2017 sind Roland Schlinger (Karriereende) und Andreas Hintner (Studium) nicht mehr mit dabei.

In der ersten Trainingswoche stehen täglich zwei Einheiten auf dem Programm. Dann folgt ein einwöchiges Trainingslager in eigener Halle. Das erste Testspiel absolvieren die Roten Teufel vom Bodensee am Samstag, 29. Juli, gegen den Schweizer Erstligisten TSV Fortitudo Gossau.

Erster Saisonhöhepunkt ist der spusu SUPERCUP am Samstag, 26. August, gegen Cupsieger HC Fivers WAT Margareten. Eine Woche später steht für die Harder das Champions-League-Qualifikationsturnier an.

In der heimischen Meisterschaft hat der sechsmalige österreichische Meister zum Auftakt Aufsteiger HSG Graz zu Gast. Im ersten Ländle-Derby der Saison hat der ALPLA HC Hard Mitte Oktober ebenfalls Heimrecht.

Testspiele ALPLA HC Hard:

Sa. 29. Juli, 11 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – TSV Fortitudo Gossau (SUI)
Mi. 2. Aug, 19 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – TV Suhr (SUI)
Fr. 11. Aug., ?? Uhr, HUK-Coburg-Arena: HC 2000 Coburg (GER) – ALPLA HC Hard
Sa. 12. Aug., 16 Uhr, Herrenriedhalle: ALPLA HC Hard – HBW Balingen (GER)
Di. 15. Aug., 19 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard – TSV St. Otmar St. Gallen (SUI)
Fr. 18. Aug., 17 Uhr, Sporthalle am See: ALPLA HC Hard - HC Kriens-Luzern (SUI)
Mi. 25. Aug., ?? Uhr, Sportpark: TV Endingen (SUI) – ALPLA HC Hard
Bereits zwei Wochen nach dem letzten Saisonspiel startete die HLA-Mannschaft mit Neo-Trainer Jörg Lützelberger in die erste Phase der Vorbereitung auf die Saison 2017/2018. Nach nun fast vier Wochen Pause bittet Lützelberger am Mittwoch, den 12. Juli 2017 zum Trainingsauftakt in der Handball-Arena Rieden/Vorkloster.

Nach der obligatorischen Einkleidung geht es zur Besprechung in die gewohnten Räumlichkeiten. Bis auf Neuzugang Luka Kikanovic, der noch mit dem slowenischen Juniorennationalteam bei der Weltmeisterschaft in Algerien unterwegs ist, und Keeper Ralf-Patrick Häusle, der im Rahmen eines Lehrgangs des Future Teams erst in der zweiten Trainingswoche zum HLA Team hinzustoßen wird, sind alle Spieler des neuen Kaders anwesend. Auch die beiden Neo-Bregenzer Roman Chychykalo und „Paul“ Babarskas befinden sich bereits in der Festspielstadt.

Um 18:00 Uhr starten die Spieler in die erste offizielle Trainingseinheit der Saison 2017/18. Zuerst stehen lockere Übungen im athletischen Bereich auf dem Programm. In den nächsten Tagen folgen diverse Tests im Kraft-und Ausdauerbereich im Sportservice Vorarlberg. Am kommenden Samstag nimmt die Mannschaft am Internationalen Bodenseecup 2017 (Wasserball) im Rahmen des Promispiels teil. Der erste offizielle Auftritt des Teams beginnt ungefähr gegen um 18:00 Uhr und findet in der städtischen Badeanstalt "Mili" statt.

Insgesamt stehen auf dem anspruchsvollen Vorbereitungsplan gleich 11 Vorbereitungsspiele. Erster Testspielgegner wird der deutsche Oberligist TSG Söflingen sein, das Spiel findet in Ulm statt. Eine Woche später geht es für das Team ins Trainingslager nach Salem. Hier treffen die Lützelberger Schützlinge zweimal auf BSV Bern Muri. Im Anschluss wartet das Charity „Rixe“ Handballspiel gegen die SG BBM Bietigheim in der Sporthalle Korntal auf die Festspielstädter.

Einen Höhepunkt in der Vorbereitungsphase stellt die Teilnahme am 5. „Ernst-Thiel- Hummel Cup“ in Merzig (D) dar. Bei diesem 2-tägigen Turnier trifft man von 12.08. – 13.08. unter anderem auf den Deutschen Bundesligisten TSG Ludwigshafen- Friesenheim, den Luxemburgischen Meister HB Esch, oder die HG Saarlouis (2. Dt. Bundesliga).

Weitere Informationen zu den Begegnungen während der Vorbereitungsphase können auf der Homepage von Bregenz Handball eingesehen werden.

EHF-CUP Qualifikation
Bregenz Handball steigt in die 1. Qualifikationsrunde für den EHF Cup ein. Das Hinspiel findet am 02./03. September statt. Das Rückspiel wird eine Woche später stattfinden. Die Auslosung der Begegnungen findet am 18.07. in Wien statt.

Mögliche Gegner der Festspielstädter sind:
RK Dubrava (CRO), S.L. Benfica (POR), BSK Handball Elite (NOR), ZTR Zaporozhye (UKR), Dukla Praha (CZE), Valur FC (ISL), Maccabi S. Rishon Lezion (ISR), Achilles Bocholt (BEL – letztes Jahr Halbfinalgegner der Bregenzer in der Champions League Qualifikation), HC Vojvodina (SRB), IEK XYNI Dikeas (GRE), KH Besa Fam Gas (KOS), HV Kras/Volendam (NED), HB Esch (LUX – mit Ex Bregenz- bzw. Hard-Coach Markus Burger) sowie Pölva Serviti (EST).

Somit wird es auch zu einer Verschiebung der ersten beiden HLA Runden kommen. Der Spielplan wird sobald alle Spieltage terminiert sind veröffentlicht.

Saisoneröffnungsfeier
Im Rahmen des Testspiels gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Freitag, den 18. August 2017 lädt Bregenz Handball zur Saisoneröffnungsfeier ein. Neben der Vorstellung des Kaders und Interviews mit Trainer uns Spielern gibt es ein Grillfest im sommerlichen Ambiente. Auf die Fans wartet nicht nur das neuformierte Team, sondern auch das brandneue Trikot der Saison 2017/18. Auf alle Trikots, die an der Eröffnungsfeier bestellt werden, erhalten die Käufer einen Sonderpreis. Weitere Informationen zum Beginn und Ablauf gibt es ebenfalls zeitnah auf der Bregenzer Homepage.
Nach rund vierwöchiger Pause starteten die Spieler von Sparkasse Schwaz Handball Tirol und medalp Handball Tirol am Montag in die leistungsdiagnostische Woche – damit hat die Vorbereitung auf die Saison 2017/18 bei den Tirolern offiziell begonnen.

Am 9. Juni absolvierten die Handball-Tirol-Spieler die letzte Trainingseinheit, danach ging es in den wohlverdienten Urlaub. Nun kehren die Teams von medalp Handball Tirol und Sparkasse Schwaz Handball Tirol in den Trainingsalltag zurück. Der Startschuss zur anstehenden Saison erfolgt mit der leistungsdiagnostischen Woche in der Sportclinic Zillertal sowie im Innfitness Vomp. Nach der Erhebung der körperlichen Werte geht es ab 17. Juli mit den Mannschaftstrainings los.

Mit dabei sind die Neuzugänge Sebastian Spendier, Phillip Walski und Michael Miskovez. Nicht mehr Teil der Kader sind Balthasar Huber und Daniel Sprenger nach ihren Karriereenden sowie die abgewanderten Hleb Harbuz und Michael Nicolaisen. Ab Ende Juli stehen bereits die ersten Trainingspartien auf dem Programm, so geht es für Sparkasse Schwaz Handball Tirol etwa gegen den deutschen Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe, den SSV Bozen oder Bregenz Handball. Beide Handball-Tirol-Teams nehmen ebenso wie die beiden Kontrahenten Amicitia Zürich und TuS Fürstenfeldbruck am ERIMA Cup am 12. und 13. August in Schwaz teil.

„Wir haben in den letzten beiden Jahren viel Wert auf den Bereich Athletik gelegt, nun soll zusätzlich der nächste Schritt auf spielerischer Ebene erfolgen. Wir wollen den positiven Schwung aus der letzten in die neue Saison mitnehmen. Wir erwarten uns, dass die Spieler erholt, aber gleichzeitig auch körperlich topfit aus dem Urlaub zurückgekehrt sind. Nun erhalten wir die erste Datenauswertung und sehen, wo jeder Einzelne steht. Das bildet eine gute Basis für die nächsten intensiven Wochen“, betont HLA-Trainer Raúl Alonso.

„Zunächst stehen die Analyse der Ausdauer- und Kraftwerte sowie die biomechanische Körper-Analyse im Vordergrund. Wir wollen in den kommenden vier Wochen die Ausdauer- und Kraftgrundlagen nochmals weiterentwickeln, legen den Fokus auf die Festigung der Beinachsen-Stabilität, Rumpfkraft- und Defizittraining. Danach widmen wir uns ganz dem Thema Schnelligkeit“, ergänzt Athletiktrainer Hannes Danler.
Österreichs sechsfacher Handballmeister ALPLA HC Hard wird das Vorrecht zur Ausrichtung des Qualifikationsturniers für die Champions League Anfang September nicht in Anspruch nehmen. Dieses wurde den Vorarlbergern vergangene Woche bei der Auslosung in Wien von der Europäischen Handball Föderation (EHF) kurzfristig zugesprochen.

Als Zweitgenannter hat nun der portugiesische Titelträger Sporting Lissabon die Möglichkeit das Ausscheidungsturnier zu veranstalten. Weitere Qualifikanten sind der finnische Champion Riihimäki Cocks und Tatran Presov. Der slowakische Meister ist der Halbfinalgegner der Roten Teufel im Qualifikationsturnier.

Der Sieger des Qualifikationsturniers am 2./3. September zieht in die Gruppe D der Champions League ein. Dort warten Metalurg Skopje (MKD), Motor Zaporozhye (UKR), Montpellier HB (FRA), Besiktas Istanbul (TUR) sowie der russische Meister Medvedi. Die restlichen drei Teams des Champions-League-Qualifikationsturniers mischen im EHF-Cup mit.

Die Harder können die Anforderungen der EHF zum Spieltermin in acht Wochen nicht vollständig erfüllen. So stehen beispielsweise während der Sommersaison und einer großen Messeveranstaltung im näheren Umkreis nicht ausreichend geeignete Unterkunftsmöglichkeiten für die Gastmannschaften zur Verfügung. Zudem ist die Sporthalle am See bereits teilweise belegt und steht für das obligate Training der vier teilnehmenden Mannschaften nicht zur Verfügung.

Auch in fremder Halle rechnen sich Aufsichtsrat und Vorstand des ALPLA HC Hard Chancen auf den Einzug in die Königsklasse aus. Zuletzt qualifizierte sich Hard 2003 für die Gruppenphase der Champions League.

Champions-League-Qualifikationsturnier:

Termin: 2./3. September 2017

Ort: Noch offen

Teilnehmer: ALPLA HC Hard
Sporting Lissabon (POR)
Riihimäki Cocks (FIN)
Tatran Presov (SVK)

Halbfinali: Hard – Presov, Lissabon – Cocks

Modus: Der Turniersieger steigt in Gruppe D der Champions League auf. Gegner: Metalurg Skopje
(MKD), Motor Zaporozhye (UKR), Montpellier HB (FRA), Besiktas Istanbul (TUR)
und Medvedi (RUS). Es wird eine Hin- und Rückrunde gespielt. Der Gruppensieger steigt ins
Achtelfinale auf
Der Zweite qualifiziert sich für die 3. Qualifikationsrunde im EHF-Cup
Der Dritte qualifiziert sich für die 2. Qualifikationsrunde im EHF-Cup
Der Vierte qualifiziert sich für die 1. Qualifikationsrunde im EHF-Cup
Handball Tirol setzt seinen jungen Weg fort und verstärkt sich für die kommende Saison mit zwei Teamspielern der österreichischen 96er-Nationalmannschaft. Torhüter Phillip Walski wechselt von Union JURI Leoben nach Tirol, Rückraumspieler Michael Miskovez kommt von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

Nach Sebastian Spendier wechseln nun zwei weitere Perspektivspieler nach Tirol, die sowohl in der HLA- als auch in der Bundesligamannschaft von Handball Tirol eingesetzt werden können. Die österreichischen Nachwuchs-Teamspieler Phillip Walski und Michael Miskovez, die beide im Sommer ihren 20. Geburtstag feiern, verstärken die Kader in Schwaz und Innsbruck und sollen unter Anleitung des Trainerteams rund am Raúl Alonso, Sebastià Salvat und Herbert Lastowitza zu Führungsspielern reifen.

Der 195 cm große Torhüter Phillip Walski startete seine Handballerlaufbahn beim HCK59 in Kärnten, ehe es ihn zur Handballakademie nach Graz zog. Im Trikot von HIB Handball holte er mehrere steirische Meistertitel und wurde zudem zum besten Torhüter bei österreichischen Staatsmeisterschaften gewählt. Seine ersten HLA-Erfahrungen sammelte Walski in der vergangenen Saison bei Union JURI Leoben. „Dort habe ich sehr von den Trainings mit Luka Marinovic profitiert, nun erwartet mich mit Aliaksei Kishov wieder ein starker, erfahrener Torwart, von dem ich viel lernen kann. Ich möchte mich nun weiterentwickeln, die Strukturen bei Handball Tirol sind überaus professionell“, erzählt der Kärntner.

Dem auch fast zwei Meter messenden Rückraumspieler Michael Miskovez wurde der Handball im wahrsten Sinne in die Wiege gelegt: Immerhin ist er der Sohn von Ex-Nationalteam-Torhüterin Natascha Rusnachenko. „Mischa“ startete seine Karriere in der Jugend des Vöslauer HC, mit der er zahlreiche Erfolge verbuchen konnte. Dann machte er sogar die Füchse Berlin auf sich aufmerksam und ging für drei Jahre in die Akademie der deutschen Spitzenmannschaft. Dort wurde Miskovez von Bob Hanning trainiert – und von Sebastià Salvat. 2016 zog es ihn zurück nach Österreich zur SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. „Sebastià wollte mich nach Tirol holen, ich bin sehr froh, dass ich nun die Möglichkeit für diesen Schritt habe. Das Trainerteam und die Bedingungen sind hervorragend. Hier kann ich gezielt an meiner Entwicklung arbeiten.“

Handball-Tirol-Trainer Raúl Alonso freut sich über die beiden Neuzugänge: „Wir suchen gezielt nach jungen Spielertypen, die bereit sind, den nächsten Schritt zu machen und eine ganz klare Linie verfolgen. Das Konzept von Handball Tirol bietet dafür alle Voraussetzungen. Phillip und Mischa sind ebenso wie Sebastian Spendier hochtalentierte Handballer, denen wir in Tirol Top-Bedingungen zur Verfügung stellen, um sie sukzessiv an das nächste Level heranzuführen. Phillip ist ein großgewachsener Keeper mit einer guten Grundschnelligkeit, Michael verfügt über eine gute Physis und Übersicht. Ich bin überzeugt davon, dass sie sich optimal ins Team integrieren und bei uns in ihren Qualitäten weiter reifen werden.“
Der SC kelag Ferlach hat die, durch den Abgang von Risto Arnaudovski, entstandene Lücke geschlossen. Mit Marek Pales wurde ein Kreisspieler für die zentrale Deckungsposition gefunden. Marek Pales kommt vom slowakischen Serienmeister und Championsleague Teilnehmer Tatran Presov.

Damit verfügt der noch nicht 23 jährige auch schon über reichlich internationale Erfahrung. Letzte Saison spielte Marek mit Presov nicht nur Championsleague und in der internationalen SEHA Liga, sondern stand im Frühjahr auch erstmals im Aufgebot des slowakischen Nationalteams für die EM Qualifikation 2018 in Kroatien.

„Marek verfügt mit den Gardemaßen von 192cm, und 112 kg über ideale Voraussetzungen für unser Anforderungsprofil. Ich hoffe wir können ihn rasch in die Mannschaft integrieren. Er ist auf alle Fälle ein Spieler mit Perspektive“, freut sich Co Trainer Wolfgang Wischounig über den Neuzugang.

Auch Marek Pales freut sich auf seine Zeit in Ferlach: „Ich habe viel Gutes über den Verein gehört. Der SC kelag Ferlach hat eine junge Mannschaft und will sich in der höchsten österreichischen Liga etablieren. Ich habe gehört, hier herrscht eine familiäre Atmosphäre. Auch habe ich mir die Stadt angesehen. Der Stadtkern und die viele Natur gefallen mir besonders. Ich möchte mich hier auf alle Fälle weiterentwickeln, und das Team mit guten Leistungen unterstützen“.

Marek Pales wird rechtzeitig zum Start der Vorbereitung in Ferlach eintreffen.

Steckbrief Marek Pales
Geburtsdatum: 8.7.1994
Höhe: 192 cm
Masse: 113 kg
Sportliche Erfolge: Slowakische Nationalmannschaft U18, U20, U21
3x A-Nationalmannschaft
Sportvereine: HK Kúpele Bojnice
2011/2012- 2013/2014- Tatran Prešov
2014/2015- 2015/2016- HKM Šaľa
2016/2017- Tatran Prešov
Am Donnerstag wurde in Wien die EHF Champions League-Qualifikation ausgelost. Österreichs Meister ALPLA HC Hard trifft dabei auf den slowakischen Titelträger Tatran Presov. Im Falle eines Erfolgs wartet der Sieger aus dem Duell Sporting Lissabon gegen den finnischen Vertreter Cocks. Die Roten Teufel haben am zweiten und dritten September Heimrecht.

ÖHB-Teamspieler Janko Bozovic hatte in der abgelaufenen Saison mit 149 Toren wesentlichen Anteil daran, dass sich Sporting zum ersten Mal seit 2001 zum portugiesischen Meister küren konnte. Zudem sicherte sich der Traditionsverein den EHF Challenge Cup. Sporting holte diesen Titel bereits 2010, für Bozovic war es der erste Europacup-Triumph.

Dadurch steht dem ALPLA HC Hard womöglich ein Duell mit dem Nationaltemspieler ins Haus. Der sechsfache Meister der spusu Handball Liga Austria ist in seinen Kaderplanungen für die kommende Saison bereits weit fortgeschritten. Frederic Wüstner verlängerte seinen Vertrag bis 2018, zudem konnte Risto Arnaudovski vom SC kelag Ferlach nach Vorarlberg gelotst werden.
Wer hat das Tor der der Saison 2016/17 geworfen? spusu HLA-Partner LAOLA1 lässt gerade abstimmen. Gustostückerl von Gerald Zeiner, Seppo Frimmel, Marko Tanaskovic, Lukas Frühstück, Luka Kikanovic, Marian Klopcic, Ivan Martinovic, Damir Djukic und Izudin Mujanovic warten auf euch. Ein muss für alle Handballfans!

Hier geht`s zur Abstimmung auf der LAOLA1 Handball Facebookseite: https://www.facebook.com/LAOLA1Handball/
Nach dem Wechsel von Teamtorhüter Kristian Pilipovic zu RK Nexe musste gehandelt werden, das Stellenprofil war einfach geschrieben. Gesucht: Toptormann, routiniert aber trotzdem siegeshungrig, bereit junger Spieler in ihrer Entwicklung zu unterstützen – bereit für die FIVERS. Gefunden: Wolfgang Filzwieser.

ROUTINIER MIT HANDBALLHERZ. Der 32-jährige gebürtige St. Pöltner Wolfgang Filzwieser kann auf eine gehörige Portion Erfahrung mit drei ganz großen Erfolgen verweisen. In Hard bescherte Filzwieser dem Verein gleich zwei Titelpremieren, in Saison 2002/03 den Meistertitel und zwei Jahre danach 2004/05 den Cupsieg. Und im Jahr 2010 brachte er bei seinem zweiten Cupsieg ausgerechnet die FIVERS zur Verzweiflung: Damals im Tor des UHK Krems ging es nach einem 29:29 in die Verlängerung, Filzwieser & Co siegten dann mit 35:32 und Krems durfte sich über den ersten Cup-Sieg der Vereinsgeschichte freuen. Nach Hard (2002 bis 2007) gab es ein verpatztes und aus vertraglichen Gründen deshalb schnell abgebrochenes Auslandsengagement bei IFK Trelleborg (Schweden), von 2008 bis 2013 hütete der Niederösterreicher dann bei Krems das Tor, ehe er für zwei Jahre nach Leoben wechselte. Die beiden letzten Saisonen spielte Wolfgang Filzwieser dann bei St. Pölten, wo er in der Bundesliga auch regelmäßig das junge FIVERS-Team in der zweiten Liga zur Verzweiflung brachte. Er spielte insgesamt 27x für das Österreichische Nationalteam, war zuletzt bei der EM 2014 im erweiterten Kader.

VORNE MITSPIELEN ALS ZIEL. Die Personalentscheidung wurde mit einem klaren Ziel getroffen: Mit „Wolfi“ wollen die FIVERS auch nächste Saison in der Liga vorne mitspielen und um Titel kämpfen. Gleichzeitig geht es – wie immer bei den Margaretnern – um die Weiterentwicklung der Eigenbauspieler, im konkreten Fall um die Nachwuchshoffnung Boris Tanic. Mit der Unterstützung des Routiniers soll Tanic bereits diese Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen, verstärkt Einsatzzeiten bekommen, ohne dass der gesamte Druck auf ihm lastet. Mit diesem Torhütergespann fühlen sich die FIVERS bereit wieder vorne anzugreifen. Der Vertrag mit Filzwieser gilt vorerst für eine Saison mit Option auf Verlängerung. FIVERS-Manager Thomas Menzl: „Wolfgang ist der erste echte Neuzugang bei uns seit sechs Jahren. Wer uns kennt, weiß‘ dass wir bei solchen Entscheidungen sehr sorgfältig vorgehen. Seine Motivation, Ruhe und Erfahrung können für uns Gold wert sein. Er ist ein Puzzlestein, der uns helfen kann auch nächstes Jahr vorne mitzuspielen.“
Am Dienstag, den 20. Juni 2017 fand die ordentliche Jahreshauptversammlung der Bregenzer Handballer in der Handball-Arena Rieden/Vorkloster statt. Im Beisein von Stadtrat Michael Ritsch und des scheidenden VHV-Präsidenten Alexander Knauth, bei dem man sich im Namen des Vereins nochmals für seine langjährige Arbeit als Präsident des Vorarlberger Handballverbandes bedankte, wurden sowohl Präsident Mag. Roland Frühstück, der vor 2 Jahren das Amt seines Vorgängers Dr. Michael Casagranda übernahm, als auch das Vorstandsteam mit Mag. Philipp Radel (CEO Weirather-Wenzel und Partner), Bernd Schuler (Geschäftsführer Montfort Werbung), Mag. (FH) Gregor Günther (langjähriger Kapitän der HLA-Mannschaft), und Mag. Michael Dünser (Geschäftsführender Gesellschafter Silberball) einstimmig im Amt bestätigt.

Somit wird die Vereinsführung in dieser Konstellation ihre 2. Amtszeit antreten. Einzig das bisherige Vorstandsmitglied Michael Sitte stand nach über 15 Jahren im Dienste des Vereins nicht mehr zur Verfügung. Bregenz Handball bedankt sich bei Michael Sitte für die seinen jahrelangen Einsatz sehr und wünscht gleichzeitig dem wiedergewählten Vorstandsteam viel Erfolg für die nächsten beiden Jahre.

Präsident Roland Frühstück zur Wiederwahl: „Ich freue mich natürlich sehr über das Vertrauen, das die Vereinsmitglieder mir und dem Vorstandsteam entgegenbringen. Wir haben in den letzten Monaten einige schwierige, aber meiner Ansicht nach sehr gute Entscheidungen getroffen und blicken positiv in die Zukunft. Wir haben ein gut eingespieltes Vorstandsteam, das intensiv an der Weiterentwicklung unseres Vereins arbeitet, daher bin ich davon überzeugt, dass wir schon bald wieder an alte Erfolge anknüpfen werden können.“
Der Mobilfunkanbieter spusu wird neuer Haupt- und Namenssponsor der Handball Liga Austria. Auf eine intensive Partnerschaft für die kommenden drei Jahre freut sich der österreichische Mobilfunkanbieter mit der Handball Liga Austria (HLA). Heute wurde das neue Logo im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

LAOLA 1, Österreichs führender Sportvermarkter, hat als exklusiver Vermarkter der Handball Liga Austria (HLA) den österreichischen Mobilfunkanbieter spusu als Haupt- und Namenssponsor für die HLA gewonnen. Die auf zunächst drei Jahre geschlossene Partnerschaft beinhaltet neben dem Namensrecht an der Liga, zahlreiche weitere Rechte, u.a. die Platzierung auf allen Interview-Backdrops der HLA.

Zudem wird spusu Presenter der HLA bei den beiden HLA Medienpartnern LAOLA1.tv und dem ORF, Presenter des Supercups und des Allstar-Games und hat umfassende digitale Rechte für alle HLA Plattformen erworben. Die Partnerschaft beinhaltet darüber hinaus eine Verlängerungsoption sowie ein Vorkaufsrecht auf ein Partner-Paket für die Handball EM 2020 in Österreich.

Mit diesem Schritt hat spusu sein Engagement im Sportbereich massiv ausgebaut. spusu war bereits im letzten Jahr Presenter der Live-Spiele auf LAOLA1.tv. Der rasant wachsende Mobilfunkanbieter sicherte sich somit eines der werthaltigsten und umfangreichsten Sponsoring-Pakete im österreichischen Sport.

„Wir freuen uns sehr, unsere bisherige Kooperation mit der HLA umfassend und nachhaltig auszubauen und nun Haupt- und Namenssponsor dieser beliebten Liga zu werden“, erklärte spusu Geschäftsführer Franz Pichler bei der heutigen Pressekonferenz. „Handball steht wie kaum eine andere Sportart für Dynamik, Teamwork, Emotionen und Fairplay. Eigenschaften, die zu unserem Leitbild ‚einfach. menschlich. fair.‘ hervorragend passen und wir von spusu voll und ganz teilen können.“

Ebenfalls erfreut auf die intensive Zusammenarbeit zeigte sich HLA-Präsident Boris Nemsic: „Die Begeisterung und das große Engagement von spusu für unseren Sport, das wir bereits in der letzten Saison kennenlernen durften, passen hervorragend zu unserer attraktiven Liga. Ich bin mir sicher, dass beide Partner davon in den kommenden Spielzeiten erheblich profitieren werden. Der Sponsorengewinn ist auch der Erfolg einer zweiten jungen Zusammenarbeit, die uns mit LAOLA1 als unserem Vermarkter seit Anfang des Jahres verbindet. In kürzester Zeit ist es LAOLA1 gelungen, mit diesem Sponsorship langjährig wichtige Weichen für die Zukunft der neubenannten spusu-HLA zu stellen.“

„Als Österreichs größter Sportvermarkter haben wir die Partnerschaft zwischen zwei wichtigen nationalen Partnern vermittelt, von denen wir überzeugt sind, dass sie aus mehreren Gründen hervorragend zueinander passen. Die Zusammenarbeit unterstreicht auch die Entwicklung des österreichischen Handballs, sowohl auf Liga-, wie auch auf Nationalteam-Ebene, vor allem im Hinblick auf die Heim EM 2020. Auch für unsere Vermarktungspartnerschft mit der HLA bedeutet die neue Namensgebung einen Meilenstein und wir freuen uns gemeinsam mit spusu und der HLA auf viele spannende Jahre", kommentiert Dominik Beier, Head of advertising & sponsorship sales der LAOLA1 Multimedia GmbH.

Im Anschluss der Pressekonferenz wurde das neue Logo der spusu-HLA von spusu Geschäftsführer Pichler und HLA-Präsident Nemsic im Beisein von HLA-Geschäftsführer Tom Berger offiziell vorgestellt.

Über spusu:
spusu (steht für sprich und surf) ist am 15. Juni 2015 als österreichischer virtueller Mobilfunkanbieter im Netz von "3" gestartet und zählt bereits rund 100.000 zufriedene KundInnen. Nach dem Leitbild "einfach. menschlich. fair." steht spusu für Mobilfunk ohne versteckte Kosten. 2016 wurde spusu von Smartchecker mit dem ersten Platz in der Kategorie Normaltelefonierer, mit dem Qualitätssiegel des ÖGVS sowie dem ersten Platz für die besten Konditionen ausgezeichnet. Weiters erhielt der österreichische Mobilfunkanbieter im Juni 2017 von Top Service Austria die die Auszeichnung für den besten Kundenservice in der Mobilfunkbranche verliehen. spusu ist eine Marke der Mass Response Service GmbH. www.spusu.at

Über LAOLA1.tv:
LAOLA1.tv, das internationale Sport-Videoportal, begeistert Sportfans und Content-Partner 365 Tage im Jahr mit Bewegtbildern aus der Welt des Sports. LAOLA1.tv ist ein Schwesterunternehmen der unas media productions, Experte für Live-Streamings und Video-Plattform-Produktionen sowie Produktionsfirma für klassische Videoproduktionsdienstleistungen, und LAOLA1 Multimedia – Betreiber von Österreichs größter Sportwebseite sowie kompetenter Dienstleistungspartner für Vereine & Verbände im Bereich New Media Services. LAOLA1 Multimedia produziert u.a. im Auftrag der Deutschen Telekom seit der Bundesliga-Saison 2013/14 gemeinsam mit unas media productions die Spielbilder aller Bundesligapartien für die Club-TV-Portale von zahlreichen Vereinen der 1. und 2. Deutschen Fußball Bundesliga.
LAOLA1.tv wurde mit seinen Schwesterfirmen im Juli 2016 von Sportradar erworben.
www.laola1.tv 
Der sechsfache Handball-Meister ALPLA HC Hard gibt die Verpflichtung von Rückraumspieler Risto Arnaudovski bekannt. Der 35-jährige Rechtshänder spielte in der abgelaufenen Saison beim SC kelag Ferlach und zählte mit 167 Treffern zu den Toptorschützen in der spusu Handball Liga Austria.

Der 1,97 Meter große Doppelstaatsbürger (Kroatien und Mazedonien) erhielt einen Vertrag bis Sommer 2018. Risto Arnaudovski stammt aus der Jugend des kroatischen Rekordmeisters RK Zagreb. In seiner Heimatstadt absolvierte der Profi auch sein Sportstudium.

In der kroatischen Liga wurde Risto Arnaudovski zwei Mal Torschützenkönig: 2004 mit RK Zadar und 2009 mit RK Cakovec. Mit Sarajevo wurde er 2010 bosnischer Meister und Cupsieger. Weitere Auslandsstationen waren Livry (FRA), Lübekke (GER) sowie Bregenz, Bärnbach/Köflach und Ferlach.

„Ich bin glücklich in einen Topteam zu spielen und freue mich wieder auf Einsätze im Europacup“, sagt der mazedonische Teamspieler Risto Arnaudovski.

„Risto Arnaudovski ist nach dem Karriereende von Roland Schlinger eine sehr gute Variante für uns. Er bringt in unser Team sehr viel Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene ein. Wir erhoffen uns mit seiner Verpflichtung noch mehr Stabilität im Angriff, als auch in der Deckung“, so Hards Sportlicher Leiter Thomas Huemer.

Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec: „Risto Arnaudovski ist genau der Spieler den wir gesucht haben. Er kann im Abwehrzentrum decken. Im Angriff ist er sehr torgefährlich und kann im Rückraum links und Mitte spielen.“

Ferlach streckt Fühler nach neuem Deckungsspieler aus
Zwei Jahre war Risto Arnaudovski Spieler beim SC kelag Ferlach. Nun verlässt er den Verein Richtung österreichischem Meister ALPLA HC Hard.

SC kelag Ferlach Obmann Walter Perkounig: „Risto kam letzte Woche mit dem Wunsch noch einmal zu wechseln auf uns zu. Er möchte noch einmal Championsleage spielen. Diese Chance möchte er gegen Ende seiner Karriere nochmals wahrnehmen. Nachdem wir Risto viel zu verdanken haben, werden wir ihm diesen Wunsch erfüllen und den Vertrag vorzeitig auflösen“.

Mit Risto Arnaudovski gelang dem SC kelag Ferlach der Aufstieg in die HLA. Auch der Klassenerhalt wurde geschafft. Risto Arnaudovski: „ Ich danke dem Verein, dass er meiner Bitte folgt. Wir haben mit dem SC kelag Ferlach in den letzten beiden Jahren viel ereicht. Ich bin mir sicher, dass der SC Ferlach auch in Zukunft eine gute Rolle in der 1. Liga spielen wird. Ich möchte mich auf alle Fälle beim Verein, bei den Spielern und dem Ferlacher Publikum für zwei wirklich tolle Jahre bedanken. Sie alle werden in meinem Herzen bleiben!“

Jetzt herrscht natürlich Handlungsbedarf bei unserem Erstligisten. Es wurden bereits die Fühler nach einem großen Deckungsspieler
ausgestreckt.
Der Rekordmeister ist auf der Suche nach einer Verstärkung am rechten Rückraum fündig geworden. Der Ukrainische Nationalteamspieler Roman Chychykalo wird die Festspielstädter zur neuen Saison verstärken.

Auf Seiten der Bregenzer sah man auf Grund der wenigen Linkshänder im Kader ohnehin Handlungsbedarf auf der rechten Seite. Durch den langfristigen Ausfall von Ante Esegovic (Kreuzbandriss & Knorpelschaden) war man nun regelrecht gezwungen sich zu verstärken. Nach intensiver Suche fand man in Roman Chychykalo den richtigen Spieler der einen Vertag bis 30.06.2018 mit Option auf eine weitere Saison erhält.

Der 24-jährige Ukrainer spielte zuletzt beim Ungarischen Erstligisten Vàci KSE, davor stand er bei Polet Chelyabinsk in Russland unter Vertrag. Der 1,92m große Linkshänder ist aus der Distanz gefährlich, und wird das Spiel der Bregenzer auch mit seinen 1:1-Aktionen und seiner Spielintelligenz bereichern. Chychykalo hat seit 2015 15 Spiele für das Ukrainische Nationalteam absolviert. Davor kam er auf 20 Einsätze für das Juniorennationalteam. Der Rückraumspieler spricht ausgezeichnet Englisch, wodurch die Kommunikation innerhalb der Mannschaft von Anfang an funktionieren wird. Auch diese Tatsache war ein wichtiger Punkt in den Überlegungen der Vereinsführung und Chefcoach Jörg Lützelberger.

Präsident Roland Frühstück zum gelungenen Transfer: „Wir haben lange gesucht, viele Spieler gesichtet und Videos analysiert. Wir sind guter Dinge den richtigen Spieler gefunden zu haben. Roman ist physisch stark, trotz seiner Jugend erfahren und auslandserprobt. Er hat viele Spiele mit der Nationalmannschaft hinter sich und wird uns sowohl defensiv, als auch offensiv helfen können. Mir hat vor allem gefallen, dass er dort hin geht, wo es weh tut. Er scheut keine Zweikämpfe und hat eine positive Körpersprache. Wir freuen uns auf eine gute Zeit mit dem neuen Bregenzer.“

Chychykalo freut sich auf seine neue Herausforderung: „ I am very happy to have the chance to show my best handball in Bregenz next year. The club gave me the feeling that they are really interested in having me in their team next year. I also heard that Austria and specially Vorarlberg is a great place to live so I am really happy with my decision. I am looking forward to getting to know all the team mates and the club. I am sure we can be successful in the next season and I hope I can help the club to reach the targets.”

Steckbrief:
Name: Roman Chychykalo
Geb. Datum: 03.07.1992
Größe: 192 cm
Nationalität: Ukraine
Aktueller Club: Vàci KSE (Ungarn)
Das Abwehrbollwerk Frédéric Wüstner verlängert seinen Vertrag beim ALPLA HC Hard bis Sommer 2018. Seit 2012 ist der Marketing-Student fixer Bestandteil des HLA-Teams.

Eine weitere wichtige Personalentscheidung konnte beim amtierenden Meister erfolgreich abgeschlossen werden. Bereits Ende letzter Woche verlängerte Frédéric Wüstner seinen Vertrag beim Handball Liga Austria-Meister um ein weiteres Jahr. In seiner Zeit beim ALPLA HC Hard kann er auf eine sehr erfolgreiche Zeit zurückblicken. Insgesamt konnte er mit seinem Team fünf Meistertitel und einen Cupsieg erringen.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Frédéric auch in der nächsten Saison planen können. Er ist für Petr Hrachovec ein sehr wichtiger Baustein in unserer Deckung. Unter dem Neo-Coach, der in seinem ersten Jahr gleich den Meistertitel holte, konnte er sich auch im Angriff weiterentwickeln und hat sich auch dort in wichtigen Partien seine Spielanteile verdient“, so Hards sportlicher Leiter Thomas Huemer.

Aktuell absolviert Frédéric an der zeppelin universität in Friedrichshafen ein Masterstudium in Kommunikation, Medien & Marketing. Auch die Möglichkeit, das Studium und den Sport beim ALPLA HC Hard perfekt miteinander verbinden zu können, waren für Frédéric ein wichtiger Grund den Vertrag zu verlängern.

„Ich bin sehr froh weiter in diesem tollen Team spielen zu können. In der Mannschaft herrscht ein super Klima, wir haben ein außergewöhnliches Umfeld und die besten Fans in Österreich“, freut sich der Master-Student über die Vertragsverlängerung. „Mit Petr Hrachovec haben wir einen super Trainer. Ich konnte mich im letzten Jahr nicht nur in der Deckung, sondern auch im Angriff weiter entwickeln und habe dort in verschiedenen Rollen meine Chance bekommen“, so der 24-jährige weiter.

Zur Zeit befinden sich alle Spieler im Urlaub und halten sich dort für den Beginn der Vorbereitung fit. Mitte Juli wird es dann wieder ernst für die Jungs. Denn dann startet die Vorbereitung auf eine weitere und hoffentlich genauso erfolgreiche Saison.
Die Handballcity Margareten und viele andere kennen ihn schlichtweg als „Pipo“. Der engste Kreis rund um ihn sind „Bros“, die Verwandtschaft wird zu einem großen Anteil über die Begeisterung für den Handballsport begründet, auch wenn das natürlich „nicht alles“ ist. Die Rede ist von Kristian Pilipovic, Österreichs nächstem Handballexport der Sonderklasse.

Kristian Pilipovic wechselte mit 15 Jahren von WAT Fünfhaus als ein schon damals großes Handball-Talent zu den FIVERS WAT Margareten. Auf den jetzt gerade einmal 22-jährigen Tormann trifft abseits seiner sportlichen Qualitäten vor allem eines zu: Ehrgeizig bis in die letzte Haarspitze.

Die FIVERS haben Kristian aber mit ganz vielen anderen Facetten kennengelernt: Wenn es darauf ankommt, ein herausragender Teamplayer, zielorientiert (für den Erfolg der FIVERS), sensibel (dort wo man es nicht erwartet), ein steter Wandler zwischen Genie und Wahnsinn (fast immer nett gemeint ;-)). Pipo hat die FIVERS (wie alle anderen) immer gefordert: Alles oder nichts ist ein Leitsatz, der prägend ist, den er auch hinsichtlich seiner Erfolge wie wenige andere für sich behaupten kann.

Pilipovic kann in seiner noch jungen Karriere insgesamt fünf nationale Titel für sich behaupten, mit zwei Super-Cups sogar sieben. Davor gab es einige nationale Nachwuchstitel für die FIVERS, Pilipovic war auch (ganz jung) ein starker Rückhalt zu Beginn des Bundesliga-Teams der FIVERS. Herausragend seine Saison 2015/16: Aus den (großen) Fußstapfen von Sergiy Bilyk getreten hatte er ganz riesigen Anteil am historischen TRIPLE-Erfolg der FIVERS. Supercup, ÖHB-Cup und Meistertitel hat bisher noch kein anderes Team in Österreich in einer Saison erreicht. Dafür wurde der damals 21jährige auch prompt ins Allstar-Team der Liga berufen, konnte unbestreitbare Größen wie Golub Doknic oder Goran Aleksic hinter sich lassen.

Aber auch in diesem Jahr war es Pipo, der den FIVERS berechtigte Hoffnungen in der Finalserie der HLA machte: Herausragende Partien mit hoher Save-Percentage reichten dann leider doch nicht für den zweiten Meistertitel in Folge. Dieser wäre aber ebenso unerwartet gewesen, wie der Cup-Titel, der wenige Wochen davor tatsächlich geholt wurde.

Pipo wechselt ab der Saison 2017/18 zum kroatischen Klub RK Nexe, welcher dieses Jahr sowohl in der kroatischen Liga, als auch in der SEHA-Liga hinter Krösus PPD Zagreb die zweitstärkste Mannschaft war. Damit einhergehend ist die Teilnahme am EHF-Cup verbunden: In der Saison 2016/17 ist man am Finalisten SC Magdeburg gescheitert, heuer will man mehr. Kristian Pilipovic ist aber auch ein fixer Kandidat für das ÖHB-Nationalteam, kann hier bereits acht A-Länderspiele für sich verbuchen. Es ist davon auszugehen, dass nicht zuletzt aufgrund seiner heuer für die FIVERS gezeigten Leistungen für die Heim-EM 2020 mit ihm zu rechnen ist.

Nach Tobi Wagner und Nikola Bilyk macht sich mit Kristian Pilipovic der nächste bei den FIVERS ausgebildete Spieler auf den Weg zur internationalen Handball-Karriere. Nicht alle schaffen das, bei Pipo ist sich die Handballcity Margareten sicher, dass er seinen Weg gehen wird. Mit einem „Fünfer auf der Brust“, wie er selbst in seinen Abschiedsworten betont (vollständiges Statement am FIVERS-Facebook Account).

Ich möchte allen Fivers (Fans, Spielern, Trainern, Vorstand, Management) danke sagen! Ohne euch wäre mein Kindheitstraum nur ein Traum geblieben. Viel Glück in den kommenden Jahren und Saisonen! Ich bleibe euch als Fan mit einem Fünfer in und auf der Brust erhalten.“
Schopf, Mitkov, Posch, Feichtinger und Co. bleiben an Bord und der Kader wird mit den Neuzugängen Jochmann, Nigg, Prokop, Nikic und Hartwein erweitert.

Die Saison ging für unsere Mannschaft mit dem unerwarteten Ausscheiden beim Viertelfinale leider zu früh zu Ende. Doch für die nächste Saison gibt es Anlass zu Optimismus, denn der Kader für nächste Saison bleibt weitestgehend unverändert, er wird sogar größer.

Dem neuen Trainer Ibish Thaqi wird nächste Saison ein breiterer Kader mit mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Jakob Jochmann wechselt von West Wien nach Krems und wird unseren Rückraum verstärken. Jochmann kennen die Kremser Zuseher, hat er doch maßgeblich zum Ausscheiden unserer Mannschaft im Viertelfinale gegen West Wien beigetragen.

Von St. Pölten kommen David Nigg (linker Flügel) und Gunnar Prokop (rechter Flügel), um Tobias Schopf und Norbert Visy zu entlasten. Mit Oliver Nikic kommt ein weiteres sehr junges Rückraumtalent aus Tulln zu uns. Als dritter Tormann kommt Christoph Hartwein aus Gänserndorf dazu.

Bis auf Jakob Jochmann sind alle Neuzugänge in der kommenden Saison auch in der U20 Spielberechtigt.

Trainer Ibish Thaqi zu den Neuzugängen: „Mit Jakob Jochmann kommt ein vielseitig einsetzbarer, technisch versierter und wurfstarker Rückraumspieler, der in unser Spielsystem gut hineinpasst. David Nigg gehört zu den talentiertesten Flügelspielern in Niederösterreich und soll als Nachfolger unseres Torschützenkönigs Tobias Schopf aufgebaut werden. Auf der rechten Flügelposition stoßt zu unserem Duo Norbert Visy und Leonard Schafler mit Gunnar Prokop, ein sehr athletischer Spieler hinzu, der auch Vlatko Mitkov im Rückraum entlasten kann. Der Juniorennationalteamspieler Oliver Nikic ist eine Perspektive für die Zukunft.“
Die Saison 2016/17 der Handball Liga Austria ist längst Geschichte. Einige Spieler bereiten sich auf die letzten Spiele in der EM-Quali (14. Juni FIN, 17. Juni BIH Albert-Schultz-Eishalle Wien) mit dem Nationalteam vor, für andere steht noch der Trainingsalltag an und wieder andere dürfen sich bereits von den intensiven Spielen erholen. Zeit um einen genaueren Blick auf die vergangenen neun Monate zu werfen und die abgelaufene Spielzeit in Zahlen zu erfassen.

Seit 28. Mai steht mit dem ALPLA HC Hard der Meister fest. In einem unvergessenen Finalkrimi entthronten die Vorarlberger den HC FIVERS WAT Margareten, setzten sich zunächst vor Heimpublikum mit 27:26 durch um die Best-of-three-Finalserie in Wien mit dem 32:30 n.V. zu entscheiden.

Insgesamt wurden 146 Spiele ausgetragen, über 125.000 Fans und Zuseher pilgerten zu den Spielen. Ganze 36 Partien übertrugLAOLA1.tv (Neueste Videos, Top Tore, Highlights, Specials, Full Matches) im Livestream, zehn weitere waren auf ORF Sport+ zu verfolgen. Damit kam die HLA 2016/17 auf eine TV-Beitragsdauer von mehr als 120 Stunden. Vor den TV-Geräten konnten in den Spitzen über 20.000 Zuseher erreicht werden.

Anfang November ging die neue Website der HLA online und verzeichnete bis Ende Mai über 250.000 Seitenaufrufe.

Tobias Schopf sichert sich Torschützenkrone
Im Finale der Handball Liga Austria war der Torschützenkönig der vergangenen Saison nicht mehr zu bewundern. Mit insgesamt 188 Toren holte sich Tobias Schopf vom Moser Medical UHK Krems wieder einmal den Titel. Herausragend auch wieder seine Siebenmeter-Quote mit 75,9%.

Knapp dahinter, mit 184 Treffern, reihte sich Sebastian Frimmel von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ein. Als wahren Dauerbrenner kann man getrost Vytas Ziura bezeichnen, der in 32 Partien auf 183 Tore kam und eine Siebenmeter-Quote von über 80 Prozent ausweist, exakt 81,93%.

Vom Meister ALPLA HC Hard präsentierte sich Gerald Zeiner als Tormaschine Nummer 1. Mit 156 Treffern belegt er am Ende der Saison Rang 8 in der Torschützenliste.

Rekordmann Michael Knauth
Dafür steht in den Reihen der Harder ein Mann mit einem ganz besonderen Rekord. Zum insgesamt elften Mal durfte Michael Knauth den Meisterpokal in die Lüfte stemmen, ist damit alleiniger Rekordhalter in der Handball Liga Austria. Mit zehn Titeln folgt ihm sein ehemaliger Teamkollege Andreas Varga. Sechs seiner elf Titel gewann Knauth noch mit Bregenz Handball, fünf mit dem ALPLA HC Hard.

Ziura Handballer des Jahres
Wie wichtig Vytas Ziura für die FIVERS ist, lässt sich in Zahlen kaum messen, auch wenn die oben angeführten vielleicht etwas anderes vermuten lassen. Eine Zahl übertrumpft aber all seine Tore und streicht hervor, welchen Respekt und welche Anerkennung der gebürtige Litauer sich erarbeitet hat – nach 2005, 2008, 2013, 2014, 2015 und 2016 wurde Vytas Ziura auch 2017 zum „Handballer des Jahres“ gewählt und steht natürlich auch im ALL STAR TEAM der HLA.

Mit Peter Eckl, Trainer des Jahres, und Ivan Martinovic, Newcomer des Jahres, sahnten zwei weitere FIVERS bei der Wahl ab.

Über 3.000 Zeitungsartikel
Über 3.000 Printartikel erschienen österreichweit in den vergangenen Monaten, zeichneten die Dramaturgie der einzelnen Partien nochmals nach, lieferten spannende Hintergrundinformationen fühlten Vereinen, Spielern und Trainern auf den Zahn.

Eine unglaublich breite und große Berichterstattung in Print, Online, TV und Radio durch die wir immer am Laufenden waren!

Auftakt zur neuen Saison am 26. August
Der HLA-Supercup, in dem erneut das Duell ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten ansteht, stellt den Startschuss zur Saison 2017/2018 dar. Die neue Saison bringt zudem ein paar Modusänderungen. Der Grunddurchgang wird in Hauptrunde umbenannt, das Obere und Untere Playoff in Bonus- bzw. Qualirunde, die Finalserie in Playoff (Viertel- und Halbfinale) und das Finale in Finals umbenannt. Im Playoff wird weiterhin im Modus Best-of-three gespielt und die Finals im Modus Best-of-five, statt bisher Best-of-three.

Bevor es soweit kommt, dürfen die vier besten Teams aus der Bonusrunde ihren ersten Playoff-Gegner selbst auswählen. Der Sieger der Bonusrunde hat dabei als erstes Team Wahlrecht, danach das zweitplatzierte Team, das drittplatzierte und das viertplatzierte.

Herzlich Willkommen HSG Graz
Am 24. Mai kürte sich die HSG Graz zum Meister in der Bundesliga, gewann die Finalserie gegen SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten mit 2:0. Mit dem Meistertitel, dem damit verbundenen Aufstieg in die Handball Liga Austria, dem Erreichen des ÖHB-Cupfinale und nur zwei verlorenen Ligaspielen feierte man eine außergewöhnliche Saison.

Abgestiegen aus der HLA ist dafür die Union JURI Leoben. Im rein steirischen Abstiegskampf unterlagen die Montanstädter dem HC Bruck in der Best-of-three-Serie 1:2.
Eine lange Saison in der HLA und in der Bundesliga ist zu Ende. Bei Handball Tirol die Zeit, ein Resümee zu ziehen – Sportkoordinator Thomas Lintner und HLA-Trainer Raúl Alonso stellen sich dem ausführlichen Interview.

Es war eine spannende Saison für Handball Tirol. Die junge Bundesliga-Mannschaft von medalp Handball Tirol durchlief Höhen und Tiefen, verpasste nach einer überragenden Hinrunde im Grunddurchgang doch noch hauchdünn das Obere Playoff und musste letztlich hart für den Klassenerhalt kämpfen. Auf die nun nochmals deutlich verjüngte Truppe warten ab Sommer ein neuer Trainer und neue Herausforderungen.

Das HLA-Team von Sparkasse Schwaz Handball Tirol erlebte eine teils sensationellen Grunddurchgang, war nach zehn Spieltagen Tabellenführer. Doch dann folgte ein leichter Einbruch, im Dezember scheiterte die Truppe von Trainer Raúl Alonso denkbar knapp am Einzug ins Obere Playoff. Doch ein überragendes Unteres Playoff brachte die Schwazer zurück in die Spur, im Viertelfinale wurde Rekordmeister Bregenz in dominanter Manier geschlagen. Erst im Semifinale war nach zwei Krimis gegen den amtierenden Champion Fivers Margareten Endstation.

Einige Eckdaten können sich mehr als sehen lassen: So blieb Sparkasse Schwaz Handball Tirol ein Jahr zuhause ungeschlagen, überstand das gesamte Playoff ohne Niederlage und schaffte es als erster Verein in der Geschichte der HLA, aus dem Unteren Playoff kommend ins Halbfinale vorzudringen. Etwa 600 Zuschauer unterstützten das Team im Schnitt bei den Heimspielen in der Festung Osthalle, mit einem Altersdurchschnitt von knapp über 23 Jahren stellte man eine der jüngsten Mannschaften der Liga – die noch jede Menge Zukunft vor sich hat.

Wie bewertet ihr die Entwicklung von Sparkasse Schwaz Handball Tirol in dieser HLA-Saison im Vergleich zur vorigen?
Thomas Lintner
: Vor allem was die körperliche Komponente anbelangt, haben wir in dieser Spielzeit neuerlich einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Der Umfang und die Intensität in puncto Training wurden nochmals erhöht, gerade die Sommermonate und die Zeit bis Oktober waren sehr intensiv. Aber es hat sich ausgezahlt, wir waren topfit, hatten mit wenigen Verletzungen zu kämpfen. Insgesamt haben wir noch professioneller agiert als in der Vorsaison. Wir sind aber noch nicht ganz da, wo wir hinwollen – dieser Zugang, diese Umfänge müssen den Spielern in Fleisch und Blut übergehen, das ist die neue Normalität.

Raúl Alonso: Wir haben in dieser Saison den Trend der letzten fortgesetzt. Am Ende der Spielzeit 2015/16 haben wir unsere Schwächen schonungslos aufgezeigt und die Entwicklungsfelder analysiert. Auf diesem Ausgangspunkt konnten wir aufbauen. Das Trainerteam wurde mit Sebastià Salvat und Hannes Danler um wichtige Eckpfeiler erweitert. Die Trainingsplanung hat Früchte getragen, wir haben uns spielerisch und körperlich weiterentwickelt.

Wie sieht euer Resümee dieser nun zu Ende gehenden HLA-Saison aus?
Thomas Lintner: Wir sind gut gestartet, hatten dann ab Ende Oktober einen Einbruch. Wir haben uns aber recht rasch gefangen, sind dann wieder kompakt aufgetreten. Dieses kurze Tief hat uns aber leider das Obere Playoff gekostet. Dafür haben wir in der Winterpause nochmals richtig Gas gegeben und sind im Frühjahr voll durchgestartet. Insgesamt können wir sehr zufrieden sein, wir haben gezeigt, dass wir einen starken Kader haben, auch in der Breite inzwischen gut aufgestellt sind. Es gab sehr viele positive Erscheinungen – so haben sich etwa Dario Lochner und Balthasar Huber am Kreis gut ergänzt. Mit Matias Jepsen kam im Winter noch mehr Spielkultur hinzu. Die Mannschaft hat eine Identität entwickelt, das hat man gerade im Frühjahr gesehen.

Raúl Alonso: Der Grunddurchgang war über weite Strecken hervorragend. Der Ausfall von Aliaksei Kishov war aber nicht zu kompensieren. Ohne ihn haben wir nur einen Punkt geholt, das zeigt seinen Stellenwert für die Mannschaft. So hat es am Ende ganz knapp nicht für das Obere Playoff gereicht. Das hat aber nicht für einen Knick gesorgt, sondern uns stattdessen angespornt. Im Unteren Playoff haben wir uns viel Selbstvertrauen geholt, nur einen Punkt abgegeben. Das hat uns die nötige Sicherheit für das Duell mit Bregenz gegeben, da sind wir in beiden Spielen sehr überzeugend aufgetreten. Auch gegen die Fivers haben die Leistungen gepasst, aber die Klasse dieses Teams muss man neidlos anerkennen. Nuancen haben den Unterschied ausgemacht. Wir haben aber gesehen, was möglich ist.

Thomas, welche Rolle hat das Trainerteam für den Erfolg gespielt?
Thomas Lintner: Raúl Alonso hat in den zwei Jahren, die er nunmehr in Tirol ist, überragende Arbeit geleistet – daher haben wir uns auch für die langfristige Vertragsverlängerung im Herbst entschieden. Er ist akribisch und stellt hohe Anforderungen, hat dabei aber stets auch ein Auge auf unsere Möglichkeiten und wie wir diese noch optimieren können. Gemeinsam möchten wir jeden Stein umdrehen. Sebastià Salvat, Hannes Danler und Christian Aigner ergänzen das Trainerteam ideal, wir haben uns hier gefunden und können damit mittelfristig in Ruhe arbeiten.

Was bedeutet das für die kommende HLA-Saison?
Thomas Lintner: Wir werden versuchen, uns gerade im Bereich Deckung nochmals zu verbessern – auch wenn wir hier zuletzt einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Die Siebenmeterquote sollten wir auch klar steigern, obwohl das natürlich nicht leicht zu trainieren ist. Im Semifinale war das aber einer der Knackpunkte. Das Team wird sich weiterhin sehr jung präsentieren. Armin Hochleitner wird fixer Bestandteil des HLA-Teams. Clemens Wilfling noch mehr Einsatzzeiten bekommen. Matias Jepsen bleibt zumindest ein weiteres Jahr bei uns, er ist ein sehr positiver Charakter und passt zur Mannschaft: Seine Qualitäten als Spielmacher hat er gezeigt, in der kommenden Saison werden die Abläufe noch flüssiger sein, wenn Matias die komplette Vorbereitung mitgemacht hat.

Raúl Alonso: Die Erfahrungen dieser Saison sind sehr lehrreich für unsere Entwicklung und geben uns viel Motivation für die kommende Spielzeit. Auf diesem Fundament können wir aufbauen, der Weg hat aber gerade erst begonnen. Es wird ein paar personelle Veränderungen geben, aber die stimmige Mischung im Team bleibt bestehen. Mit Hleb Harbuz geht ein großes Talent, dafür kommt mit Sebastian Spendier ein großes zu uns. Mein zweites Jahr in Tirol war ebenso schön wie das erste – leichter war allerdings, dass ich die Abläufe schon gekannt habe und in der Trainingssteuerung auf dem ersten aufbauen konnte.

Welche waren die speziellen Momente dieser HLA-Saison?
Raúl Alonso: Erstmals in der Vereinsgeschichte ins Semifinale einzuziehen, war eine schöne Geschichte für alle Beteiligten und ist Ansporn gleichermaßen. Die Osthalle war eine Festung, insgesamt sind wir zuhause ein Jahr ohne Niederlage geblieben. Wir haben die Fans mit guten Leistungen überzeugt – und auch wenn wir mal weniger gut gespielt haben, war stets der Wille und die Leidenschaft erkennbar. Die Mannschaft hat einen tollen Charakter. So haben wir auch das Ziel erreicht, gegen jeden Gegner zumindest einmal zu gewinnen. Wir wissen, dass wir in der Lage sind, ganz vorne anzuklopfen. Die nächste Saison wird sicher schwierig, wir haben uns Respekt in der Liga verschafft. Das motiviert uns, noch härter zu arbeiten.

Wie ist die abgelaufene Bundesliga-Saison zu bewerten?
Thomas Lintner: Wir sind gut gestartet, haben bis Mitte Oktober super Leistungen abgeliefert. Der Rückfall hat kurz nach dem Semesterbeginn auf der Universität begonnen: Offenbar war die Doppelbelastung aus Handball- und Uni-Alltag für einige nicht unter einen Hut zu bekommen. Hervorzuheben ist etwa die positive Entwicklung von Armin Hochleitner, Alfons Huber und Philipp Humer. Das Wichtigste ist, das wir die Klasse gehalten haben. Wir haben gesehen, dass wir Spieler brauchen, die bereit sind, für den Leistungssport alles zu investieren. Der Versuch mit einer Mannschaft aus arrivierten und jungen Spielern hat nicht optimal geklappt, aber daraus haben wir unsere Schlüsse gezogen.

Was bedeutet das für das Bundesliga-Team?
Thomas Lintner: In der anstehenden Saison wird eine sehr junge Mannschaft einen nächsten Schritt in Richtung Leistungssport machen. Es wird sicher nicht leicht, weil dem Team noch die Erfahrung fehlt, aber wir glauben an die Zukunft und Qualität dieser Spieler – wir fördern jene Charaktere, die bereit sind, sehr viel für den Sport zu geben. Mit Herbert Lastowitza kommt ein neuer Trainer, der seine Fähigkeiten in der Arbeit mit jungen Spielern bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. Er wird sich viel Zeit für die Arbeit mit der neuen Trainingsgruppe, bestehend aus den Kadern der Bundesliga sowie der Bundesliga-U20, nehmen, Talente gezielt weiterentwickeln. Mindaugas Andriuska könnte diese Tätigkeit aufgrund seiner vielen Aufgaben, unter anderem im Hort des Paulinum-Gymnasiums, nicht mehr wahrnehmen, daher der Wechsel.

Was wird von den jungen Eigenbauspielern erwartet?
Thomas Lintner: Talent alleine reicht nicht, wir und vor allem auch Herbert Lastowitza fordern und fördern den kompromisslosen Zugang zum Handballsport, das ist ein wesentliches Kriterium. Ich darf hierbei auf die Worte von Bill Belichick, American-Football-Erfolgstrainer der New England Patriots verweisen: ‚Talent sets the floor, character sets the ceiling.‘ Und genau diese Gedanken wollen wir bei Handball Tirol langfristig implementieren. Die Spieler müssen sehen, was es braucht, um die sportlichen Ziele zu erreichen. Herbert bringt dafür den notwendigen Zugang mit.
Alonso: Mit unserem nahezu einzigartigen Konstrukt aus einem HLA- und einem Bundesliga-Team eröffnen sich für Handball Tirol enorme Möglichkeiten. Wir haben uns in beiden höchsten Spielklassen Anerkennung verschafft. Und wir haben uns zuletzt auf vielen Ebenen sukzessive weiterentwickeln können, eine gesunde Basis geschaffen. Großes Ziel ist es, durch alle Mannschaften hindurch dieselbe Spielidee und Mentalität nachhaltig zu verankern. Dafür müssen die Spieler und Trainer alle mitziehen, von der Jugend bis zu den Kampfmannschaften.

Wie haben sich die U20-Teams in diesem Spieljahr präsentiert?
Thomas Lintner: Wir haben gesehen, wie wichtig es ist, früh mit professionellem Training zu beginnen, um nachhaltig etwas aufbauen zu können. Die HLA U20 hat eine enorme und kontinuierliche Steigerung im Laufe der Saison hingelegt. Höhepunkt war der Finaleinzug beim Cup Final 4 in Wien. Die Leistungen waren gerade im Frühjahr sehr stark. Die Bundesliga U20 hat auch durchaus überzeugt – diese Talente bis zum Jahrgang 2001 bilden nun ja ab Sommer zusammen mit der Bundesliga eine Trainingsgruppe. So soll der Übergang in den Herrenbereich reibungsloser funktionieren. Die HLA U20 wird noch ein Jahr in dieser Konstellation zusammenbleiben, ehe die Spieler in die Bundesliga nachrücken.
Alonso: Es ist schön zu sehen, welchen Sprung nach vorne die U20-Teams gemacht haben. In der HLA etwa hat Sebastià Salvat in kurzer Zeit ein harmonisches Team geformt. Dieses hat sich vom unteren Ende der Tabelle immer weiter nach oben gearbeitet und zuletzt viele Erfolge feiern können. Ich sehe in beiden U20-Kadern einige Spieler mit großem Potenzial – die müssen wie wir alle weiter hart arbeiten, um das nächste Level zu erreichen.

Wie schaut es allgemein in Sachen Jugend aus?
Thomas Lintner: Wir haben im letzten Jahr wieder sehr viel im Schulbereich getan, es gab so viele Schulbewerbe wie noch nie. Die Jugendtrainer Nina Samwald und Patric Petersohn haben das Volksschulprojekt erneut mit viel Einsatz vorangetrieben und durften eine neue Rekordzahl an Kindern begrüßen. Die Investitionen in der Jugendarbeit mit hauptberuflichen Trainern machen sich allmählich bezahlt. Wir erreichen eine immer größere Breite, viele Kinder haben Interesse am Handballsport – sei es in Innsbruck, im Unter- oder Oberland. Dabei hilft ganz Handball Tirol natürlich auch die tolle Arbeit, die etwa in Absam oder Wörgl geleistet wird. Je mehr Vereine abseits der Hotspots Innsbruck und Schwaz entstehen, desto besser ist das für die Entwicklung des Sports in ganz Tirol.

Was sind grundlegende Ziele in der Nachwuchsarbeit?
Thomas Lintner: Ein entscheidender Punkt ist, die Jugendspieler so früh wie möglich auf die weiteren Aufgaben vorzubereiten – und die Talente, die den nötigen Willen mitbringen, frühzeitig zu fördern. Das bedeutet, Teams ab der U15 in den Leistungsbereich zu bringen: Etwa durch ein spezielles Krafttrainingsprogramm, das vor allem Qualität im Auge hat. Unser Athletiktrainer Hannes Danler wird sich kommende Saison z.B. um die Spieler aus dem Sport-BORG in Innsbruck kümmern. Hannes wird sein Know-how auch im Jugendbereich weitergeben – damit steuern wir die physische Entwicklung der Nachwuchsspieler, ohne sie aber körperlich zu überfordern.

Wie ist Handball Tirol als gesamter Verein inzwischen aufgestellt?
Thomas Lintner: Wir sind auf einem sehr guten Weg. Wenn man etwa sieht, wie die Gestaltungsmöglichkeiten einer Schwazer Osthalle inzwischen voll ausgeschöpft werden. Dadurch entsteht schon eine ganz andere Atmosphäre, die Zuschauer sorgen für eine beeindruckende Stimmung. In der Bundesliga hat sich das junge, fast nur aus Tirolern bestehende Team in der kommenden Saison auch eine große und permanente Fan-Unterstützung verdient. Im Umfeld von Handball Tirol wird sehr gut gearbeitet, die Struktur wurde in den letzten Jahren aufgebaut. In der Organisation sind wir gerade auch dank unserer Geschäftsstelle mit Maria Steinlechner und Dominik Stecher breit aufgestellt. Wir haben viele weitere Helfer, denen Handball am Herzen liegt und die alles für den Verein geben.
Anfang Juli 2016 übernahm Petr Hrachovec das Amt des Cheftrainers beim ALPLA HC Hard. Vorgänger Markus Burger hatte dem 44-Jährigen mit vier Meistertiteln die Latte wahrlich hoch gelegt. Knapp zehn Monate später durfte der Tscheche über den sechsten Titel der Vorarlberger in der Handball Liga Austria (HLA) jubeln.

„Bei meinem Start haben wir uns alle noch nicht gekannt. So ein Findungsprozess dauert rund drei bis vier Monate. Dabei habe ich sehr viel umgestellt. Nicht nur das Spielsystem, sondern auch die Regeln innerhalb der Mannschaft. Mir ist das Verhalten der Spieler auch abseits vom Spielfeld sehr wichtig. Dabei hat die Mannschaft 100-prozentig mitgemacht. Die Trainingskultur war die ganze Saison über sehr gut“, lobt der EHF-Mastercoach seine Schützlinge.

Auch ohne die Langzeitverletzten Roland Schlinger und Boris Zivkovic sind die Roten Teufel vom Bodensee sehr gut in die Handball Liga Austria und den EHF-Cup gestartet. „Bis Weihnachten waren wir sehr konstant. Nur nach der Verletzung von Dominik Schmid im November hatten wir eine kleine Krise. Die Mannschaft ist aber in dieser Zeit noch enger zusammengerückt“, so der zweifache Familienvater. Mit Platz eins im Grunddurchgang ging es in die Winterpause.

Mit dem Cupsieg gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und dem damit verbundenen Einzug ins Final Four startete der ALPLA HC Hard ins Jahr 2017. Im Oberen Playoff blieb die Sieben von Petr Hrachovec ungeschlagen und sicherte sich mit dem neuerlichen ersten Platz den Heimvorteil in der Finalserie.

Der einzige Schönheitsfehler war die knappe 29:30-Niederlage im Halbfinale des ÖHB-Cups gegen den HC FIVERS WAT Margareten. „Die Niederlage war ärgerlich, aber im Nachhinein der Impuls für das Finale. Wir waren noch motivierter und ganz auf den Meistertitel fokussiert“, erklärt Petr Hrachovec.

„Die Mannschaft hat die Saison mit Bravour gemeistert. Zuhause waren wir ganz souverän und haben ligaübergreifend kein Spiel verloren“, so der Meistertrainer. Nur fünf Begegnungen in der HLA und jeweils eine im ÖHB- und EHF-Cup wurden auswärts verloren.

Gleich neun U20-Spieler brachte Petr Hrachovec in Absprache mit dem Trainerteam Severin Englmann und Markus Buchholz im HLA-Team zum Einsatz. „Die Nachwuchsmannschaften üben die gleichen Spielsysteme wie wir. Die Jungen bekommen ihre Chance, müssen sie aber nützen. Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die zu unserem großartigen Erfolg beigetragen haben.“
Bregenz Handball nutzt das vorzeitige Saisonende, um sich für die kommenden Jahre zu rüsten. Nachdem es bereits auf der Position des Cheftrainers mit Jörg Lützelberger einen neuen starken Mann gibt, unternimmt Bregenz Handball nun den nächsten Schritt und investiert weiter in die Struktur und Organisation des Vereins. Mag. Christian Rehmann nimmt seit 1. Juni die Position des Geschäftsführers ein und wird in Zukunft für die wirtschaftlichen Belange des Vereins verantwortlich sein.

Der bisherige Geschäftsführer Christoph Makovec wird ihn dabei unterstützen, sich in Zukunft jedoch verstärkt auf andere Aufgabenfelder im sportlichen und organisatorischen Bereich konzentrieren, welche bisher in der Verantwortung des Geschäftsführers lagen.

Durch die Umstrukturierung erwartet sich der Rekordmeister eine optimierte Betreuung der Sponsoren und Partner. Auch in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing sieht der Verein durch die Verstärkung des Teams sehr viel Potenzial.

Der 35-jährige Lustenauer Christian Rehmann, zuvor Niederlassungsleiter bei der thyssenkrupp Aufzüge GmbH, bringt umfassendes betriebswirtschaftliches Knowhow und langjährige Erfahrung in den Bereichen Vertrieb und Marketing mit sich. Der passionierte Sportler kommt eigentlich aus dem Fußballsport und absolviert ein Studium für Internationales Sportmanagement. Seit 1. Juni 2017 übernimmt er die Position des Geschäftsführers und leitet mit der Unterstützung von Christoph Makovec die Geschicke des Vereins.

Präsident Roland Frühstück sieht die Investition in die Vereinsstruktur als weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung des Rekordmeisters: „Es ist ein wichtiger Schritt für uns das Handball-Büro weiter zu verstärken. Im Zuge der Umstrukturierung werden wir in Zukunft die wirtschaftlichen und sportlichen Belange des Vereins trennen. Durch diese Aufgabenverteilung ist garantiert, dass die jeweiligen Bereiche noch professioneller gestaltet werden können. Wir sind sehr froh mit Christian Rehmann einen Top-Mann für die Themen Wirtschaft, Sponsoring und Organisation bei Bregenz Handball begrüßen zu dürfen. Er wird als neuer Geschäftsführer die Hauptverantwortung im Verein tragen. Mit der Unterstützung von Christoph Makovec und Karen Lützelberger können wir unsere Sponsoren und Partner noch besser betreuen, verstärkt in den Themen Verkauf, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit agieren, und außerdem die Gesamtorganisation im Verein auf ein neues Level heben. Wir sind sehr glücklich mit dieser Entscheidung und freuen uns auf eine tolle Zukunft mit diesem jungen, starken Office-Team.“

Rehmann selbst zeigt sich begeistert über seine neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf die Arbeit im Handballsport und die Zusammenarbeit mit dem Verein. Ich sehe Bregenz Handball bereits auf einem sehr guten, professionellen Fundament. Nun möchte ich gemeinsam mit dem ganzen Team die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung der Vereinsorganisation, der Optimierung betrieblicher Abläufe und Intensivierung der Zusammenarbeit mit unseren Partnern angehen, um so die Weichen für die Zukunft zu stellen und im Herbst in eine erfolgreiche neue Saison zu starten.“
Mit dem 32:30-Finalkrimi nach zwei Verlängerungen sicherte sich der ALPLA HC Hard am Sonntag eine Stunde vor Mitternacht gegen den mächtigen Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten den sechsten Meistertitel in der Handball Liga Austria (HLA).

Die Sieben von Erfolgstrainer Petr Hrachovec war die dominierende Mannschaft in der abgelaufenen HLA-Saison. Die Vorarlberger gewannen den Grunddurch und das Obere Playoff, mussten im Jahr 2017 mit dem knappen 29:30 im Halbfinale bei WESTWIEN nur eine einzige Niederlage hinnehmen.

Für Rechtsaußen Michael Knauth war es bereits der elfte Meistertitel seiner Karriere. Sechs eroberte der 34-Jährige mit Bregenz, fünf mit den Roten Teufeln vom Bodensee. Damit ist er alleiniger Rekordhalter in Österreich, gefolgt von seinem ehemaligen Teamkollegen Andi Varga (40).

Bereits 17 Jahre ist der erste Titelgewinn für den 28-maligen Nationalspieler her. „Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Titel im Jahr 2000. Der emotionalste war sicherlich der Titel 2015 gegen Bregenz. Die haben mir das nach dem Vereinswechsel nicht mehr zugetraut“, so der Linkshänder, der sich „seit einer Ewigkeit als Roter Teufel fühlt“.

Für den ALPLA HC Hard geht Michael Knauth, der auch im Bereich Sponsoring für den Verein tätig ist, seit 2008 auf Torjagd. Auch hier kann „Knauthi“ mit seinem 1000. Tor bald ein weiteres Jubiläum feiern. Denn bislang hat er 973 Treffer für seinen Verein in Österreichs höchster Spielklasse erzielt.

Der Harder wurde nach Saisonende neben Marko Tanaskovic und Golub Doknic ins All-Star-Team der Handball Liga Austria gewählt. Noch bis Freitag feiern Michael Knauth und ein Großteil der Meistermannschaft auf Mallorca den neuerlichen Titelgewinn.

Am kommenden Sonntag steht dann zum Abschluss in der Sporthalle am See die offizielle Meisterfeier des sechsfachen österreichischen Champions ALPLA HC Hard auf dem Programm. Beginn ist um 10 Uhr. Bei schönem Wetter wird im Freien vor der Sporthalle gefeiert.
WESTWIEN verabschiedet ein wahres Urgestein: Simon Pratschner hat sich entschieden, nach 15 Jahren bei WESTWIEN seine Handballschuhe an den Nagel zu hängen und sich voll und ganz seinem Studium zu widmen.

Simon Pratschner: "Nach 15 Jahren bei diesem Verein ist nun leider der Moment gekommen, meine aktive Karriere zu beenden. Ich habe immer viel Wert auf mein Studium gelegt und mich nun entschieden, meine Ziele diesbezüglich zu forcieren. An meine Zeit bei WESTWIEN werde ich immer mit Stolz und Freude zurückblicken. Es war mir eine Ehre, mit so engagierten Leuten zusammenarbeiten zu können. Ich möchte mich bei allen MitarbeiterInnen, Fans, Sponsoren , Trainern und Spielern für diese unglaublich schöne und lehrreiche Zeit bedanken!"

International stehen mit zwei sechsten Rängen bei Europa-Meisterschaften (U18 und U20), sowie einem 5. Platz bei den European-Open (U19) und einer WM-Teilnahme (U19) die besten Platzierungen, die Österreicher jemals im männlichen Nachwuchs erreicht haben, auf seinem sportlichen „Konto”. Seit seinem Debüt am 26.10.2011 (geg. Krems) war Simon Mitglied unserer HLA Mannschaft, hat in 138 Bewerb-Spielen (HLA+Cup) 114 Tore erzielt.

Sportdirektor Roland Marouschek: "Simon hat sich mit knapp 23 Jahren gegen den Leistungssport Handball und für seine universitäre Ausbildung auf der TU Wien entschieden. Dieser Abgang ist für unseren Verein sehr schmerzvoll, aber aus Simons Sicht absolut nachvollziehbar und zu respektieren. Mit ihm verlieren wir einen äußerst erfolgreichen Spieler. Fünf Wiener (U11, U13, U15, U17, U18) und fünf österreichische Nachwuchs-Meistertitel (U13, U15, U18, 2xU20) hat Simon (u.v.a.) als Spielmacher und Abwehrbollwerk der „94er Generation” für WESTWIEN gewonnen. Neben all diesen sportlichen Erfolgen und Fakten verbinden mich persönlich mit Simon über zehn menschlich und sportlich tolle Jahre im Handball. Ich habe nur wenige Spieler kennengelernt, die eine derartige herausragende Einstellung, Talent und Persönlichkeit eingebracht haben. Danke Simon für diese tolle Zeit und wir wünschen Dir alles Gute für deine weiteren Lebensziele!"
Der ALPLA HC Hard kürt sich in der Saison 2016/2017 in der Handball Liga Austria zum Österreichischen Meister. In der Best-of-three-Finalserie setzen sich die Vorarlberger gegen den nunmehrigen alten Meister HC FIVERS WAT Margareten mit 2:0 durch. Vergangenen Donnerstag konnte Hard das Heimspiel mit 27:26 für sich entscheiden und nutzte in Wien den ersten Matchball. In einem wahren Handballkrimi setzten sich die Roten Teufel nach der zweiten Verlängerung mit 32:30 durch.
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Kein Finale für schwache Nerven
Schon das erste Finalspiel endete mit 27:26 für Hard denkbar knapp. Doch noch spannender machte man es im zweiten Spiel der Best-of-three Serie in Wien. Allein in den ersten zehn Spielminuten fielen gerade einmal vier Tore. Doch nach dem ersten Abtasten ging es Schlag auf Schlag.

Einen sehenswerten 7-Meter verwandelte Gerald Zeiner in der 16. Minute zum 6:5 für Hard, indem er Kristian Pilipovic ganz frech überlupfte. Kurz darauf eroberten die FIVERS die Führung wieder zurück, ehe die Vorarlberger bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit ständig in Führung lagen. Nach 11:13 Rückstand konnten Markus Kolar und Henry Stummer bis zum Halbzeitpfiff für den Titelverteidiger noch zum 13:13 ausgleichen.

Die Paraden der Torhüter
Über das gesamte Spiel präsentierten sich Kristian Pilipovic und sein Gegenüber Golub Doknic in bestechender Form. Vor allem Doknic entschärfte mit spektakulären Fußabwehren in Kopfhöhe etliche Würfe der FIVERS. So war es auch ihm zu verdanken, dass die Gäste in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich mit drei Treffern voran lagen.

Aber die FIVERS wären nicht die FIVERS, würden sie selbst in so einer Situation nicht noch einmal zurück ins Spiel finden. Bis Mitte der zweiten Halbzeit kam man wieder bis auf ein Tor heran, doch der verdiente Ausgleich zum 25:25 fiel erst nach 58:21 Minuten durch Stefan Jovanovic. Die Verlängerung musste also die Entscheidung bringen.

Heimserie der FIVERS endet nach über zwei Jahren und 80 Minuten
Die erste Verlängerung von 2x 5 Minuten sollte erneut keinen Sieger hervorbringen, Roland Schlinger rettete wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff den ALPLA HC Hard mit seinem Treffer zum 27:27 in die zweite Verlängerung von 2x 5 Minuten.

Obwohl Domagoj Surac dabei gleich zu Beginn eine 2-Minuten-Strafe einfing, gelang Thomas Weber vom Flügel die Führung für Hard zum 30:29. Die Martinovic-Brüder, Ivan und Marin, avancierten kurz darauf zu tragischen Helden, vergaben beide je einen 7-Meter. Statt der Führung für die FIVERS stellte Surac auf 31:29, eine kleine Vorentscheidung in diesem Spiel. Henry Stummer brachte den Titelverteidiger nochmals auf 30:31 heran, doch zu viele Chancen blieben in der Folge ungenutzt. Marko Tanaskovic blieb es damit vorbehalten 16 Sekunden vor Ende mit seinem Tor zum 32:30 endgültig den Meistertitel für Hard zu fixieren und die über zwei Jahre andauernde Unbesiegbarkeit vor Heimpublikum der FIVERS zu beenden.

Es ist der insgesamt 6. Meistertitel für den ALPLA HC Hard. Roland Schlinger kürt sich damit in seiner Abschiedssaison zum zehnfachen österreichischen Meister, wird lediglich von Teamkollege Michael Knauth überflügelt, der Sonntagabend seinen elften Meistertitel bejubeln durfte.

Petr Hrachovec, Trainer ALPLA HC Hard: „Es war zu erwarten, dass das heute wieder ein enges Spiel wird. Wir mussten viel einstecken, aber wir sind cool geblieben, haben sehr geduldig auf unsere Chance gewartet. Die kam zwar erst in der zweiten Verlängerung. Wir sind, glaube ich, verdient österreichischer Meister, auch über die gesamte Saison. Lob an die Mannschaft, sie haben sich diesen Titel wirklich verdient.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Wir hätten heute gewinnen können, hätten uns ein drittes Spiel verdient. Ich denke wir haben ganz viele freie Würfe am Ende ausgelassen. Es war ein heißer Kampf bis zum Schluss, da entscheiden Kleinigkeiten. Hard ist verdient Meister geworden. Wir haben uns über die gesamte Saison weiterentwickelt, wollten ab Dezember um den Titel mitkämpfen, sind Cupsieger und Vize-Meister geworden, das Saisonziel ist erreicht.“

Finale der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

2. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard 30:32 n.V. (25:25 nach 60 Minuten, 13:13 Halbzeit)
Sonntag, 28. Mai 2017, 20:20 Uhr
Spielprotokoll
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Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Ivan Martinovic (9), Vytas Ziura (7), Henry Stummer (3), David Brandfellner (3), Markus Kolar (2), Thomas Seidl (2), Mathias Nikolic (1), Marin Martinovic (1), Stefan Jovanovic (1), Nikola Aljetic (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Marko Tanaskovic (6), Gerald Zeiner (5), Domagoj Surac (5), Thomas Weber (4), Luca Raschle (3), Roland Schlinger (3), Boris Zivkovic (2), Lukas Herburger (2), Dominik Schmid (1), Michael Knauth (1)

1. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 27:26 (15:13)
Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:20 Uhr
Spielprotokoll
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In der Best-of-three-Serie im Finale der Handball Liga Austria konnte der ALPLA HC Hard mit dem 27:26-Heimsieg vergangenen Donnerstag vorlegen. Beenden die Vorarlberger am Sonntag, 20:20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, die über zwei Jahre lange Heimserie des HC FIVERS WAT Margareten, kürt man sich zum insgesamt sechsten Mal zum österreichischen Meister. Doch der Titelverteidiger aus Wien will die Entscheidung um eine Woche vertagen.

Die Sporthalle Margareten, in der Hollgasse im 5. Wiener Gemeindebezirk, ist eine wahre Festung geworden. Seit mehr als zwei Jahren sind die FIVERS dort ungeschlagen. Auf seine Heimstärke baut der Titelverteidiger auch am Sonntag, wenn der ALPLA HC Hard zum zweiten Spiel in der Best-of-three-Finalserie nach Wien kommt.

Doch die Vorarlberger werden all das und auch die Fans ausblenden, wollen diese Woche ihren insgesamt sechsten Meistertitel fixieren.

FIVERS wollen Entscheidung vertagen
Ganz knapp scheiterten im ersten Finalspiel die FIVERS WAT Margareten am für den Titel notwendigen Auswärtssieg gegen ALPLA HC Hard. Nun geht es am Sonntag in der Heimhalle darum, das dritte Entscheidungsspiel zu erzwingen. Mit aller Kraft! Mit allem Willen! Mit aller Unterstützung!

Das 27:26 für Hard in der in ganz Österreich wohl schönsten Halle am See bestätigt die im gesamten Meisterschaftsverlauf enge Serie zwischen den beiden Teams. Nach jeweils klaren Heimsiegen im Grunddurchgang zeigten schon die Spiele im Oberen Playoff, dass die Teams auf Augenhöhe agieren.

Der Cup-Sieg von Ziura, Kolar & Co. bestätigte die Hoffnungen der FIVERS, dass auch der Krösus zu bezwingen ist. Und im Finale um die österreichische Meisterschaft treffen zwei Teams aufeinander, die sich in- und auswendig kennen, bei denen letztlich tagesaktuelle Kleinigkeiten den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Die Harder wackelten gegen die Margaretner in den letzten 20 Minuten, gaben daraufhin sogar ihre zumeist erfolgreiche „Empty Goal“ – Strategie auf, kamen mit der starken offensiven Deckung der FIVERS überhaupt nicht mehr zurecht. Aber sie fielen nicht.

Die Margaretner haderten insbesondere mit den in den letzten zehn Spielminuten vergebenen „100%igen“. Nach dem Ausgleich zum 19:19 (40. Minute) konnte Hard immer ein, zwei Treffer vorlegen, aufgrund der Chancenauswertung gelang den FIVERS der Ausgleich nicht mehr. Da zeigte Hard-Maniac Golub Doknic, warum er „Hexer“ genannt wird.

Was aus dem ersten Spiel bleibt, ist aber aus Margaretner Sicht eines: Die Vorarlberger kochen auch zu Hause nur mit Wasser, wären an diesem Tag für die erste Heimniederlage seit mehr als einem Jahr fällig gewesen. Die Chance auf den Auswärtssieg war da, die „big points“ wurden aber von den FIVERS nicht genutzt und jetzt geht es abseits aller „Was wäre wenn – Überlegungen“ ausschließlich um den Sieg im zweiten Finalspiel zu Hause in der Hollgasse. Nichts anderes zählt.

Der finanziell und in Anbetracht des aktuellen HLA-Kaders feststehende Ligakrösus Hard reist am Sonntag nach Wien, um auswärts den Titel zu holen. Damit erschlägt man „zwei Fliegen mit einer Klappe“. Einerseits holt man den Titel, andererseits beendet man die stolze Heimserie der Margaretner. Ausgerechnet Hard konnte das letzte Mal am 11. Mai 2015 in der Sporthalle Margareten gewinnen. Und die Harder werden alles unternehmen, um diese Serie zu beenden.

Wollen sie doch nebst dem Titel vor allem auch den Nimbus der „Unbesiegtheit“ in der Heimhalle für sich behaupten, ist man selbst daheim am See seit letzten Donnerstag 377 Tage und damit knapp über ein Jahr ungeschlagen. Für die Fans des Zahlenwerks: Die FIVERS sind seit 748 Tagen und damit weit über zwei Jahre in der Hollgasse unbesiegt. Diese Zahlenspiele sind letztlich vor allem auch eines: EGAL, es ist damit zu rechnen, dass die Harder in Wien in jeglicher Hinsicht Vollgas geben werden.

In Wien wird wie schon in Hard mit Vincent Schweiger ein ganz wichtiger am Kreis fehlen. Mit dabei ist aller Wahrscheinlichkeit aber im Unterschied zum ersten Finalspiel Mathias Nikolic, einer der schnellsten Aufbauspieler der Liga. Mit dabei ist aber auch das Heimpublikum, die Handballcity Margareten und damit das erfolgreichste Nachwuchsprogramm in Österreichs Handballsport.

„Wir wissen jetzt, wie wir Hard knacken können. Es war eine ganz knappe Partie. Hard-Torwart Golub Doknic war heute überragend. Jetzt spielen wir in Wien, dann sehen wir weiter. Es ist noch nicht vorbei“, so FIVERS-Coach Peter Eckl.

„Im Finale gelten andere Gesetze“ - ALPLA HC Hard kann mit Auswärtssieg in Margareten den Titelgewinn fixieren
Erster Matchball für den ALPLA HC Hard in der Handball Liga Austria (HLA). Nach dem knappen 27:26 (15:13)-Heimsieg zum Auftakt der Best-of-three-Finalserie am Donnerstag gegen Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten können die Roten Teufel vom Bodensee am Sonntag (20.20 Uhr, Hollgasse) mit einem Auswärtssieg in Wien den sechsten Meistertitel in der 30-jährigen Vereinsgeschichte fixieren.

Für die Sieben von Cheftrainer Petr Hrachovec wäre es der krönende Abschluss der Saison. Seine Schützlinge konnten bereits den HLA-Grunddurchgang und das Obere Playoff für sich entscheiden.

Der amtierende Meister aus dem fünften Wiener Gemeindebezirk ist jedoch seit 748 Tagen in der Hollgasse ungeschlagen „Wir werden versuchen, den Sack im zweiten Finalspiel zu zumachen“, so der 44-jährige Chefcoach der Vorarlberger: „Serien sind etwas für Statistiker. Im Finale gelten andere Gesetze. Da werden vor jedem Spiel die Karten neu gemischt.“

„Wir standen im ersten Finalspiel unter Druck. Jetzt lastet der Druck bei den FIVERS. Sie müssen am Sonntag gewinnen“, so der Tscheche, der bis auf den angeschlagenen Juniorenteamspieler Konrad Wurst seinen stärksten Kader zum Einsatz bringen kann.

Für „Goleador“ Roland Schlinger könnte es am Sonntag sein letztes Spiel seiner erfolgreichen Karriere sein. Der 34-jährige angehende Jurist hängt nach dieser Saison seine Handballschuhe an den berühmten Nagel. Der 168-fachen Internationale möchte seine Laufbahn mit dem zehnten Meistertitel krönen.

Übertrumpft würde der gebürtige Wiener dabei von seinen Vereinskollegen Michael Knauth. Der Rechtsaußen der Harder peilt seinen elften Titelgewinn an und wäre damit der alleinige Rekordhalter in Österreich.

Finale der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

2. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard
Sonntag, 28. Mai 2017, 20:20 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

1. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 27:26 (15:13)
Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:20 Uhr
Spielprotokoll
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3. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
Freitag, 2. Juni 2017, 20:20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
Im ersten Finalspiel der Best-of-three-Serie setzte sich der ALPLA HC Hard vor Heimpublikum gegen den HC FIVERS WAT Margareten mit 27:26 durch. Wie schon in sämtlichen Duellen in der laufenden Saison, konnte sich auch Donnerstagabend keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Über weite Phasen des Spiels führte Hard mit zwei bis drei Toren, in der 40. Spielminute gelang dem Titelverteidiger aber nochmals der Ausgleich. Die Vorentscheidung fiel knapp eine Minute vor Schluss, als Roland Schlinger per Siebenmeter auf 27:24 stellte. Damit hält auch die Heimserie der Vorarlberger weiter an, am Sonntag hat man in Wien die Chance sich zum sechsten Mal den Meistertitel zu holen. Allerdings sind auch die Wiener vor Heimpublikum seit mittlerweile über zwei Jahren ungeschlagen.
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In der restlos ausverkauften Sporthalle am See gelang es zunächst den Gästen rasch mit 2:0 in Führung zu gehen. Marko Tanaskovic und Dominik Schmid gelang kurz darauf im Doppelpack der Ausgleich zum 4:4. In Minute sechs brachte Linksaußen Luca Raschle die Hausherren erstmals mit 5:4 in Front. Diese sollten die Vorarlberger bis Spielende auch nicht mehr abgeben.

Beim Stand von 7:5 zeichnete sich Golub Doknic im Tor der Harder erstmals durch einen gehaltenen Siebenmeter aus, im Laufe der Partie sollte er immer wieder zum Zünglein an der Waage werden. Zwischenzeitlich gelang es den Gastgebern mit vier Toren vorzulegen, wirklich abschütteln konnte man den Titelverteidiger aus Wien aber nicht. Mit dem Stand von 15:13 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn sorgte Michael Knauth für die 16:13-Führung der Harder. Doch die Gastgeber konnten den Sack nicht frühzeitig zu machen und die FIVERS glichen letztmalig zum 19:19 aus. Die Ländle-Truppe schaltete dann einen Gang hoch und zog ihrerseits wieder auf 22:19 weg.

Mit dem Stand von 24:23 ging es in die letzten zehn heißen Minuten. In der finalen Phase zog Hard-Goalie Golub Doknic mit einer Glanzparade (17 gehaltene Bälle) nach der anderen den Gästen endgültig den Nerv und die Halle stand Kopf.

Fünfeinhalb Minuten vor der Schlusssirene nahm FIVERS-Coach Peter Eckl beim Stand von 25:23 für Hard seine zweite Auszeit. Im vielleicht schon letzten Heimspiel seiner Karriere verwandelte Roland Schlinger drei Minuten vor der Schlusssirene einen Siebenmeter zum 26:23.

Kurz darauf behielt der 34-Jährige von der Siebenmeterlinie erneut die Nerven und jagte den Ball zum spielentscheidenden 27:24 ins gegnerische Netz. Danach gelang dem Team aus dem fünften Wiener Gemeindebezirk nur noch eine Ergebnis-Korrektur zum 27:26.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben den Sieg heute verdient. Wir hatten mehrere Möglichkeiten den Sack frühzeitig zu zumachen. Doch da waren wir nicht clever genug. Der erste Sieg in einem Finale ist sehr wichtig. Am Sonntag können wir in Wien den Titel fixieren“, so Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec.

„Wir wissen jetzt, wie wir Hard knacken können. Es war eine ganz knappe Partie. Hard-Torwart Golub Doknic war heute überragend“, so FIVERS-Coach Peter Eckl.

Finale der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

1. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 27:26 (15:13)
Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:20 Uhr
Spielprotokoll
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Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (5), Roland Schlinger (5), Dominik Schmid (4), Michael Knauth (4), Gerald Zeiner (4), Boris Zivkovic (2), Domagoj Surac (2), Marko Tanaskovic (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Ivan Martinovic (7), Vytas Ziura (7), Markus Kolar (3), David Brandfellner (3), Stefan Jovanovic (2), Henry Stummer (1), Marin Martinovic (1), Herbert Jonas (1), Thomas Seidl (1)

2. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard
Sonntag, 28. Mai 2017, 20:20 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

3. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
Freitag, 2. Juni 2017, 20:20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
Seit vergangenem Sonntag steht die Neuauflage des Finales von 2014 fest. Mit einem 30:25-Heimsieg im entscheidenden dritten Spiel gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN folgte der ALPLA HC Hard dem HC FIVERS WAT Margareten ins Finale der Handball Liga Austria. Bereits 2013 und 2014 gab es dieses Duell im Endspiel. Beide Male setzten sich die Vorarlberger in drei Spielen durch. Über die volle Distanz könnte es auch diesmal wieder gehen, außer, eine der beiden Mannschaften beendet die Heimserie des jeweiligen Gegners. Los geht es diesen Donnerstag, 20:20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, in Hard.

Sowohl die Sporthalle am See, als auch die Hollgasse, wuchsen zu wahren Festungen. Während die FIVERS bereits seit über zwei Jahren in ihrer Heimstätte ungeschlagen sind, blicken auch die Vorarlberger auf eine stolze Serie. Seit mehr als einem Jahr konnte kein Gastteam die Sporthalle am See als Sieger verlassen. In der Finalserie der HLA könnten möglicherweise genau diese Serien am Ende den Ausschlag geben. Für Hard heißt es am Donnerstag die Basis legen, für die FIVERS heißt es überraschen, um dann vor Heimpublikum den Sack zuzumachen.

Die Roten Teufel sind für den Finalkampf bereit
Die Vorarlberger sind ligaübergreifend 31 Spiele bzw. 376 Tage Zuhause ungeschlagen. Die Heimstätte der Roten Teufel vom Bodensee wird zum Finalauftakt bis auf den letzten Platz (2280 Zuschauer) gefüllt sein.

Bis auf den angeschlagenen Juniorenteamspieler Konrad Wurst kann Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec seine stärkste Formation aufs Parkett schicken. „Wenn du im Finale stehst, willst du auch Meister werden. Den Titel hätte sich die Mannschaft auch verdient. Es wäre die Krönung der Saison. Wir haben den Grunddurchgang und das Obere Playoff gewonnen. Doch bis zum Ziel ist es noch ein schwieriger und harter Weg.“

Vor allem die Rückraumachse der Wiener mit Dreh- und Angelpunkt Vitas Ziura, Ivan Martinovic und Markus Kolar muss das Ländle-Team in den Griff bekommen. „Die Deckung ist das Prunkstück der FIVERS. Die beiden Mannschaften kennen sich bestens. Details werden entscheidend sein“, rechnet der 44-jährige EHF-Master-Coach mit einer ausgeglichenen Partie bis zum Schluss.

Während sich im HLA-Grunddurchgang jeweils die Heimmannschaft mit 37:30 (in Hard) bzw. 30:22 (in Wien) klar durchsetzen konnte, verliefen die Partien im Oberen Playoff denkbar knapp. Mit dem 34:34 entführten die Harder einen Punkt aus der Hollgasse. In der Sporthalle am See feierten Kapitän Dominik Schmid und Co. einen hauchdünnen 32:31 (15:11)-Heimsieg. Zuletzt im Halbfinale des ÖHB-Cups hatten die FIVERS mit 30:29 die Nase vorne. Hier haben die Harder mit dem Titelverteidiger noch eine Rechnung offen.

Dass der fünffache HLA-Champion den Finaleinzug erst im dritten Spiel schaffte, ist für den Harder Chefcoach im Nachhinein gesehen nicht von Nachteil: „Wir sind froh, dass wir jetzt diesen Spielrhythmus haben und keine längeren Pausen.“

Für Roland Schlinger (34) könnte es am Donnerstag bereits der letzte Auftritt vor heimischem Publikum sein. Der angehende Jurist wird nach der Finalserie seine erfolgreiche Karriere beenden. Auf Wunsch des 168-fachen Teamspielers wird es erst nach einem möglichen dritten Finalspiel in Hard bzw. bei der Abschlussfeier am 4. Juni eine offizielle Verabschiedung geben.

Große Freude vor einer schweren Reise
Mit großer Vorfreude bereiten sich die FIVERS WAT Margareten auf den letzten Saisonhöhepunkt vor. Dabei stellt das Best-of-three um den HLA-Titel alles andere als eine leichte Aufgabe dar. Handelt es sich bei den anstehenden Begegnungen mit ALPLA HC Hard wohl eher um eine Extrembergtour, bei der vieles für die Vorarlberger spricht. Vieles, aber eben nicht alles!

Cup-Titel beflügelt
Der ÖHB-Cup-Titel mit dem vorangegangenen Halbfinalsieg gegen Hard war in Anbetracht der im Sommer erfolgten vollkommenen Neuaufstellung der FIVERS nach dem Motto „Eigenbau“, die im positiven Sinn bislang größte Überraschung in der laufenden HLA-Saison für den Verein. Den erfolgreichen Erhalt der Bundesliga als Meisterklasse im Nachwuchskonzept mit eingerechnet, haben die FIVERS ihr Plansoll bereits vor den Finalspielen übererfüllt.

„Vorne mitspielen“ war das Saisonziel, ein Titel steht bereits in der Vitrine und nun hat man noch die Chance auf den Meisterpokal. Das macht bei den FIVERS Lust auf mehr. Doch alles was jetzt noch kommt, ist Draufgabe, auf die man sich mit gewohnter Professionalität vorbereitet. Die eine Woche Pause nach dem kurzen Weg ins Finale wurde genutzt, um zu regenerieren und sich noch akribischer mit dem Finalgegner auseinanderzusetzen. Da gibt es auch ein einfaches FIVERS-Motto: Finale spielt man dann, wenn man gewinnen will.

FIVERS sehen Hard unter Druck
Der Titelverteidiger aus Wien spielt sich selbst in die Außenseiterrolle. An allen Positionen mehr oder minder doppelt mit hochkarätigen Handballern besetzt, Namen wie Doknic, Schmid, Schlinger, Surac, Tanaskovic, Zeiner oder Zivkovich sprechen ohnehin für sich. Und die zahlreichen anderen, die hier noch zu nennen wären, bestätigen nur die personellen Möglichkeiten der Vorarlberger.

Bei den FIVERS fehlt mit Sicherheit am Kreis Vincent Schweiger, einige andere sind angeschlagen.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Wir haben Hard im Cup geschlagen. Das war für viele eine Überraschung, für uns nicht. Wenn man ein Finale erreicht, dann will man es natürlich auch gewinnen. Dafür arbeiten wir, dafür bereiten wir uns vor. Wir leben als Team für genau diesen einen Moment: Wenn bei uns dann alles aufgeht, dann können wir auch in Hard gewinnen. Wir können Meister werden, auch wenn niemand mit uns gerechnet hat.“

Finale der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

1. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:20 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

2. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard
Sonntag, 28. Mai 2017, 20:20 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

3. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
Freitag, 2. Juni 2017, 20:20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
Die INSIGNIS WESTWIEN hat zwar das dritte Halbfinale am Sonntag in Hard verloren, der Fokus ist aber schon jetzt auf nächste Saison gerichtet. So konnten mit den beiden Nationalteamspielern Wilhelm Jelinek und Julian Ranftl wichtige Leistungsträger an den Verein gebunden werden, beide werden auch kommende Saison für WESTWIEN spielen. Auch Felix Fuchs und Sandro Uvodic verlängerten bei den Glorreichen Sieben.

Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hat bereits in den letzten Jahren einen Weg in Richtung Jugendförderung eingeschlagen, so standen im aktuellen Kader der Glorreichen Sieben nicht weniger als 19 Eigenbauspieler. Mit den Vertragsverlängerungen von WESTWIEN-Kapitän Wilhelm Jelinek (zwei Jahre mit Ausstiegsklausel für die deutsche Bundesliga), Julian Ranftl (zwei Jahre mit Ausstiegsklausel für die deutsche Bundesliga), Matthias Führer (zwei Jahre) oder Felix Fuchs (zwei Jahre), bleiben wichtige Leistungsträger weiter bei den Wienern. Auch Torhüter Sandro Uvodic, in der Viertelfinalserie zuletzt Matchwinner der Wiener, hängt eine weitere Saison bei den Glorreichen Sieben an.

WESTWIEN-Kapitän Wilhelm Jelinek: „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Es macht riesig Spaß in der Mannschaft und im Verein. Ich glaube, ich kann mich hier noch viel weiterentwickeln und freue mich auf die nächsten Aufgaben mit WESTWIEN.“

Somit ist die Kaderplanung der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN abgeschlossen. Mit Erwin Feuchtmann verlässt ein Legionär die Mannschaft in Richtung deutsche Bundesliga (VfL Gummersbach), zusätzlich geht Jakob Jochmann (wechselt zu Krems), Simon Pratschner beendet aufgrund des Studiums seine Karriere. Neu kommen Viggo Kristjansson (RR), Olafur Bjarki Ragnarsson (RM) und Mladan Jovanovic (RL).

Head Coach Hannes Jon Jonsson: „Ólafur Bjarki Ragnarsson bringt viel Routine und Spielverständnis mit, er hat Erfahrung aus der ersten und zweiten Bundesliga in Deutschland und hat 35 Länderspiele für Island absolviert. Ólafur ist individuell sehr stark und macht seine Mitspieler einfach besser. Viggo hat ein Jahr in der ersten Liga in Dänemark gespielt, er ist immer noch jung und hat viel Verbesserungspotential. Er ist sehr explosiv und spielerisch stark, mit Julian Schiffleitner und Viggo werden wir auf der Rückraum Rechts-Position sehr gut besetzt sein. Mladan Jovanovic kann alle drei Rückraum Positionen im Angriff spielen, ist stark im eins gegen eins und spielt eine sehr starke Abwehr. Das Wichtigste ist aber, dass wir unsere jungen Spieler behalten und an unserem Konzept weiter arbeiten können.“

WESTWIEN-Manager Conny Wilczynski: „Unser Kader für die kommende Saison steht und ich bin sicher, wir haben uns auf den richtigen Positionen mit sehr guten Leuten verstärkt. Die beiden Isländer Kristjansson und Ragnarsson geben unserem Rückraum mehr Power, mit Ragnarsson bekommen wir einen erfahrenen Spielmacher, zudem kommt mit Jovanovic ein Spieler zu WESTWIEN zurück, der großen Anteil am Klassenerhalt Brucks hatte. Rundum wird es wie bereits in dieser Saison eine Mannschaft mit ausgewählten Legionären, aber vor allem hochmotivierten Eigenbauspielern sein - ein junges, hungriges Team.“
Im dritten und entscheidenden Halbfinal bezwang der ALPLA HC Hard am Sonntagabend die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN mit 30:25 (14:12). Somit erhöhten die Roten Teufel vom Bodensee nach dem 30:20-Heimsieg und der 29:30-Auswärtsniederlage in der Best-of-three-Halbfinalserie auf 2:1. Die Truppe von Cheftrainer Petr Hrachovec zieht damit ins Finale der Handball Liga Austria ein. Dort steht bereits am kommenden Donnerstag, 20.20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, in der Sporthalle am See das erste Spiel gegen den amtierenden Meister HC FIVERS WAT Margareten statt.
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Von Anpfiff war beiden Teams anzumerken, um was es ging: um alles oder nichts. So entfachte sich sofort vor 2000 Zuschauern in der Sporthalle am See ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die Akteure schonten weder sich noch den Gegner.

In der emotional äußerst aufgeladenen Partie stand es nach zehn Minuten 4:3. Um den Ball und um jeden Zentimeter wurde beinhart gefightet. Bei den Hausherren waren zeitweise nur drei Feldspieler auf dem Parkett.

Dennoch gelang Gerald Zeiner per Siebenmeter die 7:5-Führung in der 16. Minute. WESTWIEN glich dann noch zum 8:8 aus. Aber Kapitän Dominik Schmid und Co. antworteten postwendend und zogen auf 12:8 (23.) weg. Zudem lief Hard-Keeper Golub Doknic (14 gehaltene Bälle) zusehends zu finaler Form auf. Mit dem Stand von 14:12 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff setzten die Gastgeber innert drei Minuten mit drei schnellen Toren zum 17:12 erneut eine Duftmarke. WESTWIEN reagierte mit einer doppelten Manndeckung auf Dominik Schmid und Gerald Zeiner.

Die Gäste aus der Bundeshauptstadt taten sich mit der Harder Defensive zunehmend schwerer. Kreisläufer Domagoj Surac schloss einen Tempogegenstoß zur 19:13-Führung ab (37.). Vier Minuten späten nahm WESTWIEN-Coach Hannes Jon Jonsson bereits sein drittes Timeout und sein Team verkürzte auf 18:22.

Hard überstand eine doppelte Unterzahlphase und baute den Vorsprung wieder auf sechs Tore aus. Mit einem Spielstand von 26:21 ging es in die letzten zehn Minuten. WESTWIEN kam wieder auf 26:23 (53.) heran, die Partie stand erneut auf des Messers Schneide.

Beim Stand von 27:24 vergab Hard drei „Hundertprozentige“ hintereinander. Die Nerven auf beiden Seiten lagen blank. Drei Minuten vor der Schlusssirene versuchte Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec mit seiner dritten Auszeit wieder Ruhe ins Spiel zu bringen.

Die Tore von Marko Tanaskovic und Domagoj Surac zum 29:24 brachten kurz darauf die Entscheidung. Der ALPLA HC Hard gewann das entscheidende dritte Halbfinalspiel mit 30:25 (14:12) und löste damit das Ticket für das Endspiel. Zu den Best-Playern wurden Gerald Zeiner bzw. Gabor Hajdu gewählt.


WESTWIEN beendet Saison auf Platz 3


Mit der 25:30 Auswärtsniederlage ist die Saison für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vorbei. In der Best-of-three-Viertelfinalserie gelang es noch gegen den Moser Medical UHK Krems einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Erfolg umzuwandeln und ins Halbfinale einzuziehen. In diesem wusste der ALPLA HC Hard aber seinen Heimvorteil zwei Mal geschickt zu nutzen. WESTWIEN beendet die Saison 2016/2017 damit auf Rang 3.

Petr Hrachovec, Trainer ALPLA HC Hard: „Wir waren das ganze Spiel ein Stück weiter. In der Deckung bekamen wir erneut Probleme. Das hat WESTWIEN im Spiel gehalten. In manchen Phasen waren wir auch noch nicht clever genug. WESTWIEN hat uns heute alles abverlangt. Kompliment für die Leistung.“

Roman Frimmel, Co-Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir waren immer gut dran, aber das letzte Etwas hat gefehlt. Wir sind nie ganz an Hard herangekommen. Sie haben heute verdient gewonnen.“

Wilhelm Jelinek, Kapitän SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir haben einfach zu viele technische Fehler gemacht und vor allem zu viele Chancen vergeben. In der Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit sind wir einfach abgerissen und auswärts ist es nicht leicht, einem Rückstand hinterher zu laufen. Trotzdem hätten wir noch ein paar Mal die Chance auf ein minus zwei gehabt, da wäre es vielleicht noch einmal eng geworden, aber leider haben wir das nicht geschafft. Aber dennoch denke ich, dass wir eine gute Saison gespielt haben mit einer noch jüngeren Mannschaft als im letzten Jahr. Wir sind stolz auf Platz 3!“

Halbinalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA


Halbfinale 3. Runde

ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
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Sonntag, 21. Mai 2017, 19:05 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (7), Luca Raschle (5), Gerald Zeiner (5), Domagoj Surac (5), Marko Tanaskovic (4), Michael Knauth (4)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Sebastian Frimmel (6), Gabor Hajdu (6), Jakob Jochmann (3), Philipp Rabenseifer (3), Erwin Feuchtmann (2), Philipp Seitz (1), Simon Pratschner (1), Julian Schiffleitner (1), Wilhelm Jelinek (1), Julian Ranftl (1)

Ergebnis 1. Runde
ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:20 (15:13)
Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll

Ergebnis 2. Runde
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard 30:29 (14:14)
Sonntag, 14. Mai 2017, 18:30 Uhr
Spielprotokoll


Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA


1. Runde

ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:20 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

2. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard
Sonntag, 28. Mai 2017, 20:20 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

3. Runde
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
Freitag, 2. Juni 2017, 20:20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
Am Sonntag, 19.05 Uhr, live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv, fällt in der Sporthalle am See die Entscheidung, wer der Gegner des HC FIVERS WAT Margareten im Endspiel der Handball Liga Austria (HLA) ist. Im entscheidenden Spiel der Best-of-three-Halbfinalserie hat der ALPLA HC Hard die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN zu Gast. In der Serie steht es 1:1. Nach dem 30:20 (15:13)-Heimsieg zum Auftakt mussten sich die Roten Teufel vom Bodensee am vergangenen Sonntag auswärts in der Südstadt denkbar mit 29:30 (14:14) geschlagen geben.
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„Wir wollen den Heimvorteil nützen“, so Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec. Seit 372 Tagen sind seine Schützlinge in der Sporthalle am See ligaübergreifend ungeschlagen. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Es wird ein ganz schweres Spiel für uns. Auswärts hatten wir nach 15 Minuten Probleme in der Defensive und zu viele Fehler gemacht“, erklärt der 44-Jährige, der bis auf Konrad Wurst (Rückenprobleme) auf seinen stärkste Formation zurückgreifen kann.

Akribisch werden sich die Hausherren auf das Entscheidungsspiel vorbereiten. Am Samstagnachmittag (16 Uhr) steht das Abschlusstraining an. Am Spieltag wird sich die Mannschaft zwei Stunden vor Anpfiff zu Kaffee und Kuchen treffen.

Die Wiener hoffen auf einen erneuten „Last-Minute-Sieg“. Im Grunddurchgang schaffte das Team aus der Bundeshauptstadt nur dank der direkten Begegnungen gegen die punktegleichen Tiroler den Einzug ins Obere Play-off. Dort belegten sie den letzten Platz.

Im Viertelfinale drehte Westwien das entscheidende dritte Spiel beim UHK MoserMedical Krems. Nach einem 10:14-Pausenrückstand feierten Sebastian Frimmel und Co. mit dem 26:22-Auswärtssieg den für kaum mehr möglich gehaltenen Einzug ins Halbfinale.

„Zwei Mal hat man uns wahrscheinlich schon auf Urlaub gesehen, aber wir haben uns zwei Mal zurückgekämpft, das spricht für die unglaubliche Moral dieser Mannschaft“, sieht sich Westwien-Manager Konrad Wilczynski in der Außenseiter-Rolle: „Natürlich ist Hard zu Hause mit ihrer bisherigen Bilanz Favorit, wir nur Außenseiter – aber gerade in dieser Position haben wir nichts zu verlieren und werden alles hineinwerfen, was wir haben.“

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Halbfinale 3. Runde
ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Sonntag, 21. Mai 2017, 19:05 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
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Ergebnis 1. Runde
ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:20 (15:13)
Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll

Ergebnis 2. Runde
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard 30:29 (14:14)
Sonntag, 14. Mai 2017, 18:30 Uhr
Spielprotokoll
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hat es wieder geschafft: nach der dramatischen Viertelfinalserie gegen Krems stand man auch gegen Alpla HC Hard im Halbfinale nach dem 0:1 mit dem Rücken zur Wand und schlug beeindruckend zurück. Nun kommt es am Sonntag ab 19:05 Uhr, live auf ORF Sport+ und Laola1.tv, zum Showdown in Vorarlberg. Die Wiener fahren mit Selbstvertrauen ins Ländle.

Torhüter Florian Kaiper war auf Seiten WESTWIENs am vergangenen Sonntag der Matchwinner: mit seinen Paraden hielt er die Wiener auch in einer Phase, in der es im Angriff nicht lief, im Spiel, brachte seine Mannschaft zurück auf die Siegerstraße. Im dritten und entscheidenden Halbfinale soll auch er wieder den nötigen Rückhalt bieten, die Wiener gehen zuversichtlich in dieses Entscheidungsspiel, auch wenn man weiß, dass Hard gerade zu Hause sehr stark spielt.

WESTWIEN-Manager Conny Wilczynski: „Zwei Mal hat man uns wahrscheinlich schon auf Urlaub gesehen, aber wir haben uns zwei Mal zurückgekämpft, das spricht für die unglaubliche Moral dieser Mannschaft. Die Burschen haben am Sonntag in der zweiten Halbzeit dem Titelfavoriten einen tollen Kampf geliefert, das wollen wir auch diesen Sonntag wiederholen. Aber natürlich ist Hard zu Hause mit ihrer bisherigen Bilanz Favorit, wir nur Außenseiter - aber gerade in dieser Position haben wir nichts zu verlieren und werden alles hineinwerfen, was wir haben.“

Sebastian Frimmel: „Hard ist zu Hause natürlich ganz klarer Favorit! Sie sind sicher von der Breite her das beste Team in der HLA und müssten mit dieser Mannschaft eigentlich Meister werden! Unser Vorteil ist, dass Hard unter enormem Druck steht und zu Hause gewinnen muss. Wir haben keinen Druck, nur den, den wir uns selbst machen. Aber bei dieser Kulisse und den Zuschauern ist es immer schwierig, wenn es knapp ist und man kühlen Kopf bewahren muss. Hard ist eine sehr routinierte Mannschaft und meistens in den entscheidenden Phasen eben schon ein bisschen abgebrühter als wir.“
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewinnt das zweite Halbfinale gegen ALPLA HC Hard 30:29 (14:14) und erzwingt damit ein drittes Spiel am kommenden Sonntag, 19:05 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+. In einem offenen Schlagabtausch hielt vor allem WESTWIEN-Torhüter Florian Kaiper sein Team im Spiel, sein Torwartkollege Sandro Uvodic entschärfte kurz vor Ende noch einen 7-Meter von Gerald Zeiner. Hard-Coach Petr Hrachovec wollte die Entscheidung im zweiten Spiel herbeiführen, nahm dafür in der zweiten Halbzeit immer wieder den Torhüter für einen weiteren Feldspieler aus dem Spiel. Doch am Ende jubelten die Wiener und die Entscheidung, wer dem HC FIVERS WAT Margareten ins Finale folgt, wurde um eine Woche vertagt.
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INSIGNIS WESTWIEN kann das Spiel in der Anfangsphase nur in den ersten Minuten offen gestalten, nur ein Mal durch Simon Pratschner zum 2:1 in Führung gehen. Dann übernimmt der Titelfavorit aus Vorarlberg weitgehend die Kontrolle im Spiel. WESTWIEN hat vor allem in der Deckung Probleme mit den Hardern, im Angriff wiederum kommt man nicht durch. Aber es ist WESTWIEN-Torhüter Florian Kaiper zu verdanken, dass die Wiener weiter im Spiel bleiben und so können die Glorreichen Sieben nach 20 Minuten nach Parade von Kaiper und Traumtor von Frimmel wieder bis auf minus zwei, 8:10, herankommen, und legen einen 6:1-Lauf hin. Nach 25 Minuten gelingt Sebastian Frimmel der Ausgleich zum 11:11. Die WESTWIENER finden dank einer Energieleistung wieder zurück ins Spiel und vor allem dank eines hervorragend aufgelegten Flo Kaiper im Tor, man geht mit einem 14:14 in die Kabine.

Nach der Pause legen die WESTWIENER noch einmal nach. Nach 37 Minuten trifft Florian Kaiper zum 18:16 ins leere Tor der Harder, die Glorreichen Sieben können das Spiel gegen den Sieger des Grunddurchgangs und des Oberen Playoffs offen halten. Bei den Wienern funktioniert die Deckung jetzt besser und vorne ist man - auch vom Siebenmeterpunkt – souverän. Eine wirkliche Vorentscheidung kann man trotzdem nicht herbeiführen. Und das rächt sich, denn die Vorarlberger erobern die Führung zurück, die Schlussphase wird zum Krimi. Eineinhalb Minuten vor Schluss pariert Sandro Uvodic den Siebenmeter von Gerald Zeiner, Gabor Hajdu trifft zum 30:29, der letzte Freiwurf von Zeiner bringt nichts ein. Am Ende besiegt INSIGNIS WESTWIEN den ALPLA HC Hard nach einem unglaublichen Kampf mit 30:29 (14:14) und erzwingt ein drittes Halbfinale.

Gerald Zeiner, ALPLA HC Hard: „In der ersten Halbzeit hatten wir zu viele Fehlwürfe, haben WESTWIEN wieder stark gemacht. In der zweiten war´s offen, ein offener Schlagabtausch, wir haben unsere Chancen nicht genutzt, am Ende hat WESTWIEN glücklich gewonnen, denk ich.“

Sebastian Frimmel, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Es ist unglaublich, so eine Kulisse, so ein Kampf. Wir hatten das glücklichere Ende, ein Riesenspiel von beiden Mannschaften, das ist eine gute Werbung für unseren Sport. Wir haben uns vor dem Spiel geschworen, dass wir nie den Hut drauf hauen und haben uns daher immer wieder zurückgekämpft.“

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
Halbfinale 2. Runde

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard 30:29 (14:14)
Sonntag, 14. Mai 2017, 18:30 Uhr
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Spielprotokoll
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Sebastian Frimmel (7), Jakob Jochmann (5), Gabor Hajdu (5), Simon Pratschner (3), Julian Schiffleitner (3), Wilhelm Jelinek (2), Julian Ranftl (2), Erwin Feuchtmann (1), Florian Kaiper (1), Philipp Rabenseifer (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Gerald Zeiner (8), Michael Knauth (5), Lukas Herburger (4), Boris Zivkovic (3), Marko Tanaskovic (3), Domagoj Surac (3), Luca Raschle (2), Frederic Wüstner (1)

Spieltermin 3. Runde
ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Sonntag, 21. Mai 2017, 19:05 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

Ergebnis 1. Runde
ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:20 (15:13)
Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Der HC FIVERS WAT Margareten gewinnt durch einen 7-Meter-Treffer von Ivan Martinovic in der allerletzten Sekunde des zweiten Spiels in der Best-of-three-Halbfinalserie gegen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 25:24 und zieht als erstes Team ins Finale ein. Dabei sah es lange Zeit nach einem Heimerfolg der Tiroler aus die fast 50 Minuten lang das Spiel anführten, lediglich zu Beginn des Spiels und dann in der 54. Spielminute zweimal den Ausgleich hinnehmen mussten, um am Ende knapp mit leeren Händen dazustehen. Im zweiten Halbfinale hat der ALPLA HC Hard Sonntagabend, 18:30 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN den ersten Matchball.
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Nächster Semifinal-Krimi bringt bitteres Saisonende
Auch das zweite Match im HLA-Halbfinale zwischen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL und dem HC FIVERS WAT Margareten war nichts für schwache Nerven. Nach einer dramatischen Partie war es am Samstag der regierende Meister aus Wien, der in der ausverkauften Osthalle jubeln durfte. Mit einem 25:24-Auswärtssieg zogen die FIVERS ins Finale ein. Für HANDBALL TIROL war es das bittere Ende einer tollen Saison.

Die Osthalle brodelte am Samstag wie noch selten zuvor, die 800 Zuschauer in der ausverkauften Schwazer Heimstätte sorgten für eine diesem Semifinal-Kracher mehr als nur würdige Kulisse und vor allen Dingen Atmosphäre. Die Spannung war spürbar, HANDBALL TIROL wollte wenige Tage nach der unglücklichen Auswärtsniederlage in Wien unbedingt den Ausgleich in der Best-of-three-Serie erzwingen. Und lange Zeit sprach auch vieles dafür, dass es eine weitere Reise in die Bundeshauptstadt geben würde. Bis der Meister FIVERS Margareten der Begegnung nach der Schlusssirene noch eine Wendung gab. Dabei startete Sparkasse Schwaz überaus schwungvoll, kam wesentlich besser ins Spiel als noch am Mittwoch. Anton Prakapenia und Josef Steiger markierten das schnelle 2:0, Aliaksei Kishov parierte den ersten Siebenmeter-Versuch von Vitas Ziura.

Der Schwazer Keeper, der auch in weiterer Folge wieder der gewohnt starke Rückhalt war, zelebrierte die Parade in seiner unnachahmlichen Art – und die Halle tobte. Die FIVERS Margareten antworteten jedoch prompt, Markus Kolar sorgte mit zwei Treffern für das 2:2. Die Tiroler Defensive stand insgesamt jedoch sehr gut, im Angriff lief es in den ersten 30 Minuten zumeist nach Wunsch. Nur die Siebenmeter sollten abermals zum leidigen Thema des Abends werden, von diesmal vier Versuchen landete kein einziger im Kasten von FIVERS-Torhüter Kristian Pilipovic. HANDBALL TIROL dominierte die erste Halbzeit, konnte sich immer wieder einen Vorsprung von drei Toren erarbeiten. Die Gäste versuchten dranzubleiben, ließen sich wie erwartet auch nicht abhängen. Die Schlüsselspieler der FIVERS wie Vitas Zirua und Ivan Martinovic waren allerdings über weite Strecken unauffällig und bei der Tiroler Deckung durchaus gut aufgehoben.

Unglückliches Ende einer Nervenschlacht
Eine rasante erste Hälfte endete mit einer 15:12-Führung für Sparkasse Schwaz, durchatmen war angesagt. Mit viel Tempo, aber auch mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, ging es in der zweiten Halbzeit weiter. Michael Nicolaisen erhöhte zunächst zwar auf 16:12, die Hausherren ließen im Anschluss aber etliche Großchancen ungenutzt. Doch der Titelverteidiger und aktuelle Cupsieger demonstrierte ebenfalls nicht gerade, wie es im Abschluss vor dem Tor aussehen sollte, warf viele Fahrkarten.

Gerade Mitte des zweiten Durchgangs wurden auf der einen wie auf der anderen Seite Unmengen an Möglichkeiten ausgelassen. So blieben die Tiroler durchwegs in Front, konnten sich allerdings nicht mehr richtig absetzen – auch weil man Kristian Pilipovic nun so richtig warmgeworfen hatte. Der Wiener Schlussmann hielt sein Team im Spiel, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL gab ein 23:21 aus der Hand – in der 54. Minute glückte Kolar der Ausgleich zum 23:23. Eine hektische Schlussphase nahm ihren Lauf, keiner wollte sich einen Fehler erlauben.

Der starke Matias Jepsen nahm das Heft in die Hand, traf zum 24:23, verpasste danach aber selbst beim Siebenmeter die Entscheidung. Ivan Martinovic egalisierte, die Gastgeber nützten ihren nächsten Wurf nicht. Zehn Sekunden vor dem Ende hatten die FIVERS den Ball, trieben ihn nach einem Timeout in die Tiroler Hälfte. Ein Wurf aus spitzem Winkel fand den Weg ins Tor nicht, doch die Schiedsrichter entschieden auf Siebenmeter – Martinovic trat an und ließ die Halle mit dem 25:24 verstummen. Der Meister jubelte über den Finaleinzug, die Tiroler Spieler trauerten. Die Fans honorierten die tolle Saison von HANDBALL TIROL danach noch minutenlang mit Ovationen. Die Halbfinalserie ging für die Tiroler damit aber auf die unglücklichste Art zu Ende.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Die Atmosphäre in der Halle war heute der absolute Wahnsinn, ein großes Dankeschön an unsere Fans für die tolle Stimmung. Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht, dass die Saison nun zu Ende ist und wir kein drittes Spiel mehr bekommen. Das waren zwei ganz enge Spiele, in denen die Fivers letztlich auch das etwas glücklichere Team waren. Sie haben es durchaus verdient – wobei auch wir es verdient gehabt hätten, nur Nuancen haben im Endeffekt den Unterschied ausgemacht. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie hat eine sehr gute Saison gespielt. Die Fivers arbeiten seit etlichen Jahren sehr konstant und auf hohem Niveau, dafür verdienen sie großen Respekt. Sie sind in diesen wichtigen Spielen in den entscheidenden Phasen den Tick cleverer, da wollen wir noch hin. Wir müssen uns nun sammeln und regenerieren und werden alles aufarbeiten – und dann ab Sommer wieder voll angreifen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Es war wie am Mittwoch ein ganz schwieriges Spiel, wir hatten nur kurz Zeit zum Erholen und mussten dann nach Schwaz fahren. Mir haben heute auch einige Wechselmöglichkeiten gefehlt, vier Spieler sind in Wien bei der Bundesliga-Mannschaft geblieben. Aber wir sind immer daran geblieben, auch wenn uns lange der Ausgleich nicht gelingen wollte. Wir haben ungemein viele Chancen vergeben. Aber wir wussten immer, dass es möglich ist, auch unser Gegner hatte in der zweiten Hälfte Probleme. Am Ende war Kristian Pilipovic überragend und Ivan Martinovic hat Nervenstärke bewiesen. Der Kampfgeist meiner Truppe war stark, am Schluss waren die Emotionen dabei. Wir hatten dann auch das Glück auf unserer Seite in diesen beiden Spielen.“

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
Halbfinale 2. Runde

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. HC FIVERS WAT Margareten 24:25 (15:12)
Samstag, 13. Mai 2017, 18:30 Uhr
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Spielprotokoll
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Matias Jepsen Helt (5), Josef Steiger (4), Alexander Wanitschek (3), Anton Prakapenia (3), Thomas Kandolf (2), Manuel Schmid (2), Michael Nicolaisen (2), Clemens Wilfing (1), Dario Lochner (1), Balthasar Huber (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Ivan Martinovic (9), Markus Kolar (7), Mathias Nikolic (2), Nikola Aljetic (2), David Brandfellner (2), Henry Stummer (1), Vitas Ziura (1), Stefan Jovanovic (1)

Ergebnis 1. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 35:32 n.V. (27:27, 15:12)
Mittwoch, 10. Mai 2017, 20:20 Uhr
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Spielprotokoll
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN steht wie bereits im Viertelfinale vor dem zweiten Spiel der Best-of-three-Serie mit dem Rücken zur Wand. Im Heimspiel am Sonntag ab 18:30 Uhr, live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv, muss ein Sieg gegen den ALPLA HC Hard her, sonst ist die Saison vorzeitig zu Ende. Die Mannschaft geht trotz der Auswärtsniederlage zuversichtlich in das zweite Halbfinale. Die Vorarlberger hingegen können nach dem erspielten Matchball am Sonntag alles klar machen und ins Finale einziehen.

Eine Halbzeit konnte die junge Mannschaft WESTWIENs Donnerstagabend mit dem großen Titelfavoriten ALPLA HC Hard mithalten und das Match offen gestalten, nach der Pause musste man die Harder ziehen lassen. Das soll im zweiten Halbfinale zu Hause vor eigenem Publikum anders werden. Wie schon im Viertelfinale wollen die Glorreichen Sieben über den Kampf und die Leidenschaft zurück ins Spiel und in diese Best-of-three-Serie zurückfinden.

WESTWIEN-Manager Conny Wilczynski: „Schade, dass bei uns gestern in der zweiten Halbzeit so der Faden gerissen ist, das nutzt eine routinierte Mannschaft wie Hard natürlich aus. Aber wir haben das Spiel schon auf dem Weg zurück nach Wien abgehakt. Jetzt gilt es, den Kopf für Sonntag frei zu bekommen, die Kräfte noch einmal zu bündeln und dann alles in dieses Spiel zu werfen, was wir haben. Es geht um alles oder nichts und wir haben schon einmal gegen Krems bewiesen, wozu wir in der eigenen Halle in der Lage sind. Wir freuen uns auf ein Top-Spiel vor einer super Kulisse zu Hause!“

Das Final-Ticket ist zum Greifen nah
Der ALPLA HC Hard hingegen kann am Sonntag mit einem Auswärtssieg den Finaleinzug fixieren. Nach Platz eins im Grunddurchgang und im Oberen Playoff schalteten die Vorarlberger im Viertelfinale den SC kelag Ferlach mit zwei Kantersiegen (Gesamtscore 66:35) aus. Seit 360 Tagen sind Kapitän Dominik Schmid und Co. ligaübergreifend (HLA, ÖHB-Cup und EHF-Cup) in der Sporthalle am See ungeschlagen.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ heißt es bekanntlich. „Wir haben am Donnerstagabend gleich in der Kabine das WESTWIEN-Spiel abgehakt und fokussieren uns auf die Aufgaben am Sonntag“, erklärt Hard-Chefcoach Petr Hrachovec.

Im Lager der Harder sind bis auf Juniorenteamspieler Konrad Wurst (Rücken) alle Spieler fit. Nach einer Trainingseinheit und einer kurzen Videoanalyse am Freitag steht für den fünffachen HLA-Champion am Samstagnachmittag das Abschlusstraining an. Sonntagfrüh geht es mit dem Bus ab in Richtung Wien.

Der Harder Cheftrainer rechnet in der Südstadt bis zum Schlusspfiff mit einem Duell auf Augenhöhe: „Es wird ein ganz schweres Spiel für uns. Alles fängt wieder bei null an. WESTWIEN hat nichts zu verlieren, kann ohne Druck auflaufen. Und wir wollen in zwei Spielen den Einzug ins Endspiel schaffen.“

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
Halbfinale 2. Runde

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard
Sonntag, 14. Mai 2017, 18:30 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
NU-Liveticker

Ergebnis 1. Runde
ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:20 (15:13)
Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:30 Uhr
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Spielprotokoll
Drei Tage nach dem Krimi in der Hollgasse treffen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL und der HC FIVERS WAT Margareten im Halbfinale der Handball Liga Austria erneut aufeinander. Am Samstag geht das zweite Match der Best-of-three-Serie in der Schwazer Osthalle über die Bühne. Das Match wird ab 18.30 Uhr live auf ORF SPORT + sowie im LAOLA1.TV-Livestream presented by spusu übertragen. Die Chancen der Tiroler auf Revanche sind möglicherweise gestiegen, da das Bundesliga-Team der FIVERS am gleichen Tag um den Klassenerhalt kämpft und somit einige Spieler der HLA-Mannschaft in Wien bleiben.

So knapp war Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL am Mittwoch dran, so kurz stand man davor, dem regierenden Meister die erste Heimniederlage seit zwei Jahren beizubringen. Doch im Stile einer Spitzenmannschaft rettete sich der HC FIVERS WAT Margareten dank Supertalent Ivan Martinovic in die Verlängerung und konnte das erste HLA-Semifinale dann mit 35:32 für sich entscheiden. Damit müssen die Tiroler am Samstag in eigener Halle gewinnen, um noch ein drittes und alles entscheidendes Match in der Best-of-three-Serie zu erzwingen.

Es geht auch hier um die Verteidigung einer stolzen Heimserie, seit einem Jahr hat Sparkasse Schwaz in der Osthalle nicht mehr verloren. Damals hieß der Gegner im Viertelfinale der Saison 2015/16 ALPLA HC Hard. Die FIVERS konnte man im Grunddurchgang vor eigenem Anhang denkbar knapp schlagen, 25:24 hieß es Anfang Oktober nach 60 spannenden Minuten. Enge Duelle scheinen zwischen den Kontrahenten in dieser Spielzeit vorprogrammiert zu sein, denn neben dem besagten Halbfinal-Thriller gab es im Dezember noch einen 25:23-Heimerfolg der Wiener. Im Kampf um den Finaleinzug ist in jedem Fall mit einer weiteren leidenschaftlich geführten Partie zu rechnen.

Und das sicherlich in einer prall gefüllten Osthalle, die laut HANDBALL TIROL-Trainer Raúl Alonso einmal mehr zur „Osthölle“ mutieren soll. Für das zweite Kräftemessen im Semifinale mit dem aktuellen Meister und Cupsieger sind erneut alle Mann an Bord, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL freut sich auf die große Handballparty.

Raúl Alonso: „Die Halle wird kochen, wir sind bereit, für den Ausgleich in der Serie zu sorgen. Dafür müssen wir an die Leistung aus der zweiten Halbzeit vom Mittwoch anknüpfen, da haben wir gezeigt, was wir können. Wir dürfen den Start nicht erneut verschlafen, müssen gleich hellwach sein und aggressiv agieren. Besonders die Kreise von Vitas Ziura, der im ersten Match überragend gespielt hat, gilt es einzuengen. Mit unseren Fans im Rücken können wir die FIVERS schlagen – wir wollen unbedingt nochmals nach Wien fahren.“

FIVERS geben Spieler vor
Im Auswärtsspiel in Schwaz werden einige FIVERS-Akteure wohl nicht dabei sein. Der Grund dafür liegt im vom ÖHB auf Betreiben von HIB Graz und des steirischen Handballverbands zeitgleich mit dem Halbfinale angesetzten entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt der FIVERS in der Bundesliga. Die FIVERS treten in diesem Bewerb – ähnlich wie HANDBALL TIROL – mit einer sehr jungen Mannschaft aus zahlreichen U18- und U20-Spielern an.

In der ursprünglichen Terminplanung waren beide Spiele immer um einen Tag zeitversetzt angesetzt. Durch die Vorverlegung des Halbfinales auf Samstag aufgrund einer ORF-LIVE-Übertragung hat man deshalb eine Verschiebung des Bundesliga-Spiels beantragt und vom ÖHB-Ligareferenten auch genehmigt bekommen.

Der steirische Handballverband legte gemeinsam mit HIB Graz gegen diese Verschiebung Protest ein und hat vom ÖHB entgegen der davor getätigten Zusage auf Verschiebung Recht erhalten.

Vom 20 Mann Kader der HLA sind die zehn besten Spieler (z.B. Nationalteamspieler, Ausländer mit Vertrag), für das Bundesliga-Team nicht spielberechtigt. Die zehn anderen – allesamt noch aus dem vorjährigen Bundesligakader – hingegen dürfen bei Bedarf in der Bundesliga spielen.

Eine Möglichkeit, die von den FIVERS während der gesamten Saison bislang nur äußerst eingeschränkt in Anspruch genommen wurde: Geht es beim Bundesliga-Team doch um die gezielte Weiterentwicklung des eigenen Nachwuchs, im Fall der FIVERS ganz viele Spieler des Jahrgangs 1998 und damit eigentlich einer U18. Durch den Einspruch aus der Steiermark und das nun zeitgleich stattfindende Bundesliga-Spiel, wird man am Samstag von dieser Möglichkeit aber Gebrauch machen und so manchen HLA-Spieler für den Erhalt der Bundesliga aufbieten.

FIVERS-Manager Thomas Menzl dazu: „Nun sind wir gezwungen in allen möglichen Varianten zu denken und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Erreichen des HLA-Finales ist natürlich unser großes Ziel und wäre nach dem Cupsieg vor wenigen Wochen ein weiterer Meilenstein in der FIVERS-Clubgeschichte. Aber unser einzigartiges Bundesliga-Projekt ist ein ganz wesentliches Fundament unseres Vereins. Die Zukunft von rund 40 Spielern steht auf dem Spiel, die sich alsbald zu HLA- und im besten Fall zu ÖHB-Nationalteamspielern entwickeln sollen. Wir diskutieren derzeit alle möglichen Varianten. Möglicherweise geben wir einer ganz jungen FIVERS-Mannschaft die Chance am Samstag in Schwaz erstmals HLA-Semifinalluft zu schnuppern, um alle laut Reglement einsatzberechtigten Spieler in Wien gegen HIB Graz einsetzen zu können. Jedenfalls ist für diesen Samstag unser erster Fokus der Klassenerhalt der HBA-Mannschaft! Der Sieg im ersten Halbfinalspiel gegen Schwaz eröffnet uns diese Option!“

Gleich nach dem äußerst knapp errungenen Heimsieg gegen Schwaz wurde die Angelegenheit mit Trainern und Spielern des HLA-Teams besprochen. Ergebnis: Das FIVERS-HLA-Team steht hinter der jungen Bundesliga-Truppe und trägt jede Entscheidung mit. Auch zu einem möglichen hohen Preis: Mit einem Auswärtssieg würde man das Final-Ticket buchen, bei einer Niederlage wartet ein hochdramatisches „Finale vor dem Finale“ in der Hollgasse eine Woche später.

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
Halbfinale 2. Runde

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. HC FIVERS WAT Margareten
Samstag, 13. Mai 2017, 18:30 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
NU-Liveticker

Ergebnis 1. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 35:32 n.V. (27:27, 15:12)
Mittwoch, 10. Mai 2017, 20:20 Uhr
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Spielprotokoll
Mit einem souveränen 30:20-Start- Ziel-Sieg endet das erste Halbfinalspiel der Best-of- three-Serie in der Handball Liga Austria (HLA) zwischen dem ALPLA HC Hard und der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Am Sonntag, 18.30 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, geht das zweite Semifinalspiel in der Südstadt über die Bühne.
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Die Hausherren bauten gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Wiener ihre Angriffe geduldig auf und lagen nach acht Minuten bereits mit 5:2 vorne. Mitte der ersten Halbzeit glichen die Gäste vor 1800 Zuschauern in der Sporthalle am See zum zweiten und letzten Mal zum 6:6 aus. Vor allem der chilenische Teamspieler Erwin Feuchtmann hielt die Harder Abwehr in Durchgang eins auf Trab. In Unterzahl brachte Daniel Dicker sein Team wieder mit drei Toren zum 10:7 in Front. Mit dem Spielstand von 15:13 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff zog Hard, angeführt von Kapitän Dominik Schmid, trotz einer Unterzahl-Phase von 15:14 auf 20:14 (37. Minute) weg. Hard-Goalie Golub Doknic wurde spätestens jetzt seinem Ruf als „Hexer“ gerecht. Der 35-Jährige parierte insgesamt 12 von 31 Bällen. Ein Doppelschlag von Kreisläufer Lukas Herburger brachte die 22:15-Führung für die Hausherren. WESTWIEN tat sich gegen die sattelfeste Abwehr des fünffachen HLA-Champions zunehmend schwerer.

Nach 46 Minuten erhöhten Domagoj Surac und Luca Raschle jeweils mit einem Tempogegenstoß auf 26:15. Die Partie war schon sehr früh entschieden. Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec konnte in der restlichen Spielzeit seinen Stammspielern eine Verschnaufpause gönnen.

Vor allen dank einer sehr starken zweiten Halbzeit stellten die Roten Teufel vom Bodensee mit dem 30:20 (15:13) in der Best-of- three-Halbfinalserie auf 1:0. Mit einem Sieg in der Südstadt kann die Hrachovec-Sieben am Sonntag das Final-Ticket lösen.

„In der ersten Halbzeit haben wir zu schnell und zu schön gespielt. Durch technische Fehler und Fehlwürfe haben wir WESTWIEN wieder ins Spiel gebracht. Wir sind sehr gut in die zweite Halbzeit gestartet und nur wenige Minuten später war die Partie schon früh entschieden“, erklärte Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec nach Spielende.

Matchball für Hard - WESTWIEN unter Zugzwang
Will die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN die Chance auf den Finaleinzug und den Titel wahren, so muss man nun am Sonntag im Heimspiel, 18:30 Uhr, Live auf ORF Sport+ und Laola1.tv, gewinnen, um ein drittes Spiel in der Best-of-three-Serie zu erzwingen.

Hannes Jon Jonsson, Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Gratulation an Hard zum verdienten Sieg! Unser Fokus ist aber bereits auf Sonntag gerichtet, wir werden uns gut vorbereiten und versuchen, auf 1:1 auszugleichen."

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
Halbfinale 1. Runde

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ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:20 (15:13)
Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (5), Gerald Zeiner (5), Lukas Herburger (4), Luca Raschle (3), Roland Schlinger (3), Domagoj Surac (3), Boris Zivkovic (2), Michael Knauth (2), Daniel Dicker (2), Marko Tanaskovic (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Erwin Feuchtmann (6), Jakob Jochmann (5), Julian Ranftl (4), Philipp Seitz (2), Sebastian Frimel (1), Julian Schiffleitner (1), Julian Pratschner (1)
HLA-Semifinalist Sparkasse Schwaz Handball Tirol muss im Sommer mit dem Weißrussen Hleb Harbuz einen hoch veranlagten Spieler ziehen lassen. Der 23-jährige Rückraumakteur wechselt zum ukrainischen Champions-League-Teilnehmer HC Motor Zaporozhye.

Nach zwei Jahren in Tirol geht der Weg von Hleb Harbuz weiter. Die Entwicklung des 23-jährigen hochtalentierten Weißrussen hat Topklubs aufmerksam gemacht: Champions-League-Starter HC Motor Zaporozhye aus der Ukraine, der heuer nur knapp das Achtelfinale verpasste, hat sich die Dienste gesichert und wird Harbuz ab Sommer unter Vertrag nehmen.

„In Tirol habe ich mich in den letzten beiden Saisonen dank Raúl Alonso und seines Trainerteams sowie der hervorragenden Trainingsstruktur weiterentwickeln können. Dafür bin ich dem Verein auch sehr dankbar. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe, ich möchte mich bei dieser Spitzenmannschaft durchsetzen und beweisen. Für mich ist das eine große Chance und der nächste Schritt in meiner Karriere. Ich kann mich nun international präsentieren“, meint Hleb Harbuz.

Für den ehemaligen Kieler Assistenztrainer Alonso, der den Weißrussen zuletzt zwei Jahre weiter formen konnte, ist es normal, dass ein Talent auf diesem Niveau nun den Sprung zu einem Champions-League-Starter wagt. „Unsere Zielsetzung parallel zu den nationalen Wettbewerben ist die Entwicklung junger Talente. Hlebs Werdegang ist dafür ein ideales Beispiel. Mir war es von Anfang an klar, dass er diesen Weg gehen würde: Er kam als Junioren-Spieler zu uns und ist in zwei Jahren zu einem interessanten Spieler für Topklubs gereift. Ich freue mich sehr für ihn und bin überzeugt, dass Hleb sich auch auf dem Level in kurzer Zeit durchsetzen kann. Zuvor wird er uns aber noch im Meisterschaftskampf enorm helfen. Ich werde ihn in den kommenden Jahren auch von der Ferne aus verfolgen und wünsche ihm viel Erfolg“, betont der spanische Trainer von Sparkasse Schwaz Handball Tirol.
Die weiße Weste, die man seit fast genau zwei Jahren vor Heimpublikum hält, war im ersten Halbfinal-Duell zwischen dem HC FIVERS WAT Margareten und der Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL Mittwochabend für die Wiener sekundär. Es zählte einzig sich den ersten Matchball in der Best-of-three-Halbfinalserie zu erspielen. Doch dies hatten auch die Tiroler im Sinn und schlugen nach dem 12:15-Pausenrückstand in den zweiten 30 Minuten zurück. Wenige Sekunden vor Schluss führte der Sieger des Unteren Playoff mit 27:26, Ivan Martinovic rettete den Titelverteidiger aber noch in die Verlängerung, in der sich die FIVERS am Ende mit 35:32 durchsetzen konnten. Donnerstag steigt das erste Spiel der zweiten Halbfinalserie ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, 19:30 Uhr live auf LAOLA1.tv.
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Rosen hat man sich vor dem Spiel noch gegenseitig gestreut und all das Lob, das man dem Gegner aussprach, sollte sich dann auch auf dem Spielfeld zeigen. Die FIVERS konnten sich in der ersten Halbzeit behaupten, führten nach 30 Minuten mit 15:12. Doch die Gäste aus Schwaz kamen gestärkt aus der Kabine zurück aufs Feld, konnten sich in der Abwehr besser behaupten und schlussendlich den verdienten Ausgleich nach 38 Spielminuten erzielen.

FIVERS kontrollieren 1. Halbzeit
Nach einem ersten Abtasten, gelang es dem Gastgeber nach zehn Minuten langsam davonzuziehen und das Spiel zu kontrollieren. Durch Thomas Seidl und Vitas Ziura stellte man bis zur 13. Spielminute auf 6:3, hielt Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL in der Folge in Schach. Immer wieder gelang es den FIVERS den Vorsprung sogar auf vier Tore auszubauen, zur Halbzeit führte man komfortabel mit 15:12.

Schwaz HT schlägt zurück
Nach Seitenwechsel schmolz der Vorsprung allerdings rasch dahin. Zunächst kamen die Gäste durch Thomas Kandolf und Josef Steiger auf ein Tor heran, dann kassierte Seidl eine Zeitstrafe, die die Tiroler durch einen Doppelschlag von Alexander Wanitschek für die 19:18 Führung in der 39. Spielminute nutzten. Die verbliebene Spielzeit entwickelte sich nun in einen völlig offenen Schlagabtausch, in der auch die Führung ständig wechselte. Richtig turbulent wurde es beim Stand von 26:26.

Raúl Alonso zog ein Timeout, Markus Kolar wurde mit einer 2-Minuten-Strafe belegt und Josef Steiger brachte die Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 23 Sekunden vor Schluss mit 27:26 in Führung. Doch Ivan Martinovic rettete die FIVERS mit seinem Treffer acht Sekunden vor Ende in die Verlängerung.

FIVERS machen rasch alles klar
Der Titelverteidiger legte einen wahren Blitzstart in die Verlängerung hin. Durch Treffer von Nikola Aljetic und Henry Stummer erspielte man sich sofort einen Zweitore-Vorsprung, den man auch nicht mehr aus der Hand gab. Zudem erwies sich Torhüter Kristian Pilipovic als sicherer Rückhalt, brachte den Gegner nicht nur in den ersten 60 Minuten, sondern speziell in der Verlängerung zur Verzweiflung. In der 67. Minute erhöhte David Brandfellner auf 32:29 und spätestens mit dem Treffer von Mathias Nikolic zum 34:30 115 Sekunden vor Ende der Verlängerung, war alles klar. Die FIVERS bleiben damit vor Heimpublikum seit dem 11. Mai 2015 ungeschlagen und gewinnen das erste Halbfinalspiel in der Best-of-three-Serie mit 35:32.

Vitas Ziura, HC FIVERS WAT Margareten: „Wir haben schon vor dem Spiel gewusst, dass es gegen Schwaz ganz schwer wird. Sie haben Bregenz im Viertelfinale eliminiert und sind verdient ins Halbfinale eingezogen. Bei unserer Videoanalyse im Vorfeld haben wir gesehen, dass sie schnellen Handball spielen und gute Torhüter haben. Heute wir haben in der regulären Spielzeit viel verworfen, haben einige technische Fehler begangen. In der Verlängerung hat Pilipovic gut gehalten, unsere Konter und Positionswürfe waren alle im Tor. In Schwaz am Samstag wird es schwer für uns, sie haben ein tolles Publikum, aber wir sind bereit.“

Alexaner Wanitschek, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „In der Halbzeit haben wir uns gesagt, wir müssen mehr Tempo spielen, konzentrierter spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann auch ins Spiel gekämpft. In der Verlängerung haben wir die erste Phase komplett verschlafen. Jetzt gilt es für das Heimspiel fit werden, dann fahren wir wieder nochmals nach Wien.“

Thomas Kandolf, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Zurück ins Spiel zu kommen war nicht so schwierig, wir haben unsere Stärke in der zweiten Halbzeit. Wir waren einfach aggressiver in der zweiten Halbzeit. Das hat den FIVERS nicht so gut getan, das müssen wir für das Rückspiel beibehalten. In der Verlängerung saß bei uns vielleicht noch die Enttäuschung, dass wir kurz vor Ende noch den Ausgleich bekommen haben. Die Verlängerung war schwer für uns. In unserer eigenen Halle sind wir auch seit mittlerweile einem Jahr ungeschlagen und wir wollen nochmals in die Hollgasse. Die Serie der FIVERS wollen wir in zehn Tagen endgültig brechen.“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Ich habe vor der Partie gesagt, wir haben großen Respekt vor Schwaz, sie haben einen guten Kader. Ivan Martinovic hat in der zweiten Halbzeit nur ein Tor gemacht, das war aber das wichtigste. Er hatte es schwer auf seiner Position, deshalb wurde dann Vitas Ziura auf seine Position gestellt.“

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Ich bin sehr stolz, dass wir eine Mannschaft geworden sind, die solche Spiele eng gestalten kann. Wir haben sicher ein paar Chancen liegen gelassen, speziell die 7-Meter Quote war bescheiden. Während uns die erste Pause noch gut getan hat, hat uns die Pause zur Verlängerung nicht gut getan. Die FIVERS haben am Ende verdient gewonnen. Wenn wir zuhause den Druck hoch halten, können wir gewinnen. Ich weiß, dass unsere Halle brennen wird am Samstag. Wir haben gesehen, dass wir ebenbürtig sind und unsere Chance haben. Wir müssen das Heimspiel gewinnen, diese Herausforderung nehmen wir gerne an.“

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Halbfinale 1. Runde
HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL35:32 n.V. 27:27 nach 60 Spielminute (15:12)
Mittwoch, 10. Mai 2017, 20:20 Uhr
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Spielprotokoll
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vitas Ziura (11), Ivan Martinovic (6), Nikola Aljetic (4), Henry Stummer (2), Herbert Jonas (2), Stefan Jovanovic (2), David Brandfellner (2), Thomas Seidl (2), Mathias Nikolic (1), Marin Martinovic (1), Markus Kolar (1), Maximilian Riede (1)
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Anton Prakapenia (7), Alexander Wanitschek (5), Josef Steiger (5), Thomas Kandolf (4), Matias Helt Jepsen (4), Manuel Schmid (3), Michael Nicolaisen (2), Clemens Wilfing (1), Dario Lochner (1)
Im ersten Halbfinalspiel der Best-of-three-Serie der Handball Liga Austria hat der ALPLA HC Hard am Donnerstag, 19.30 Uhr, live auf LAOLA1.tv, die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in der Sporthalle am See zu Gast. Nach den bisherigen Ergebnissen im Grunddurchgang und im Oberen Playoff, erwarten beide Teams eine enge Entscheidung in dieser Halbfinalserie.
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Die Gäste aus der Bundeshauptstadt setzten sich in drei Viertelfinal-Partien (27:35, 32:31 n.V. und 26:22) gegen den Moser Medical UHK Krems durch. WESTWIEN hat sich zuletzt für die kommende Saison schlagkräftig verstärkt.

Nach dem isländischen Teamspieler Olafur Bjarki Ragnarsson (ThSV Eisenach) haben die Wiener dessen Landsmann Viggo Kristjansson (Rückraum rechts) sowie den Rechtshänder Mladen Jovanovic (HC Bruck) unter Vertrag genommen. Dafür werden Spielmacher Erwin Feuchtmann (VfL Gummersbach) und der Ungar Gabor Hajdu den Verein mit Saisonende verlassen.

Die Roten Teufel vom Bodensee, nach dem Grunddurchgang und dem Oberen Playoff jeweils auf Platz eins, zogen mit zwei Kantersiegen und einem Gesamtscore von 66:35 gegen den SC kelag Ferlach ins Halbfinale ein.

Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec kann bis auf den angeschlagenen Juniorenteamspieler Konrad Wurst (Rückenprobleme) auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Linksaußen Thomas Weber ist nach seiner Verletzungspause ebenso mit dabei wie Teamspieler Gerald Zeiner, der in der vergangenen Woche mit dem Nationalteam zwei EM-Qualifikationsspiele gegen Spanien bestritt.

„WESTWIEN ist ein unberechenbarer Gegner. Sie haben ihr Saisonziel bereits erreicht und können locker und entspannt aufspielen. Wir hatten im Viertelfinale gegen Ferlach einen souveränen Auftritt und zudem Heimvorteil“, erwartet sich Hards Sportlicher Leiter Thomas Huemer einen harten Kampf um das Final-Ticket.

Im Grunddurchgang setzte sich jeweils die Heimmannschaft knapp durch. Im Oberen Playoff feierten die Harder mit dem 29:28 den ersten Sieg seit knapp zwei Jahren in der Südstadt. In eigener Halle setzte sich der fünffache HLA-Champion mit 29:26 durch. Im Viertelfinale des ÖHB-Cups warfen die Harder WESTWIEN mit 26:24 aus dem Bewerb. Somit steht es in den bisherigen Saisonduellen 4:1 für die Vorarlberger.

WESTWIEN geht mit Selbstvertrauen ins erste Halbfinalduell
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN geht nach den umkämpften Viertelfinalspielen gegen Krems nun als Außenseiter, dafür mit Selbstvertrauen in die Spiele gegen Hard.

Aus Sicht der Wiener ist der ALPLA HC Hard als Sieger des Grunddurchgangs und des Oberen Playoffs der klare Favorit in diesem Duell. Zudem kann Hard mit dem Heimrecht eine zusätzliche Karte ausspielen. Doch die WESTWIENER geben sich vor dem ersten Halbfinale kämpferisch, wollen auf den guten Leistungen gegen die Harder in dieser Saison aufbauen, auch wenn man weiß, dass Hard mit seinen gezeigten Leistungen in dieser Saison klarer Titelfavorit ist.

WESTWIEN-Head Coach Hannes Jon Jonsson: „Diese Mannschaft hat fast keine Schwächen. Sie haben zwei wirklich gute Spieler auf jeder Position, sehr viel Routine und individuelle Qualität ohne Ende. Um Hard zu schlagen, muss wirklich alles klappen, das wissen wir und wir glauben auch daran, dass wir das können. Seit ich nach Wien gekommen bin, haben wir acht Mal gegen Hard gespielt und drei Mal gewonnen. Ich sage deshalb, dass die Chancen 60/40 für Hard stehen.“

WESTWIEN kann in Hard am Donnerstag komplett antreten, auch die Teamspieler sind nach den Länderspielen gegen Spanien wieder wohlbehalten zurück bei der Mannschaft.

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Halbfinale 1. Runde

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ALPLA HC Hard Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Im Halbfinale zur Österreichischen Meisterschaft wartet am Mittwoch, 10. Mai 2017, 20:20 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, auf die FIVERS WAT Margareten mit Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL alles andere als ein einfacher Gegner. Bereits vor dem Spiel ist klar: Das wird nichts für schwache Nerven. Historisches haben die Tiroler bereits erreicht. Erstmals in der Vereinsgeschichte steht man im Halbfinale der HLA!
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STARKE TIROLER – STARKE LEGIONÄRE
Schwaz hat zwar das Obere HLA-Playoff knapp verpasst, galt aber bereits zu Meisterschaftsbeginn als Kandidat für einen Spitzenplatz in der heurigen Saison. Ausgestattet mit aktuell gleich fünf Legionären aus Weißrussland (Prakapenia, Kishov, Harbuz), Dänemark (Jepsen) und Deutschland (Nicolaisen) steht man dem im Viertelfinale besiegten und für diese Saison zu Meisterschaftsbeginn „heißesten“ Titelkandidaten aus Bregenz in der Legionärsstatistik um nichts nach.

Dazu kommen hungrige Österreicher wie Hochleitner oder Kandolf, die teilweise aus dem Schwazer Nachwuchs kommen, teilweise von Innsbruck übernommen wurden und die beweisen wollen, dass das „heilige Land Tirol“ in der heurigen Meisterschaft noch ein gehöriges Wort mitreden will. Wie die FIVERS hat HANDBALL TIROL in Form der Innsbrucker Sektion auch ein Bundesliga-Team, bei dem der aufgefüllte Kader für höhere Aufgaben laufend weiterentwickelt werden kann. Einen kleinen Unterschied gibt es aber doch: Bauen die FIVERS in beiden Ligen ganz klar auf die Marke „Eigenbau“, findet man in Tirol in beiden Spielklassen den einen oder anderen starken (Ex-)Internationalen.

Egal – ab jetzt liegen die Karten auf dem Tisch, ab jetzt geht es in der HLA um die Big Points und da zählt nur eines: Handballpower, Leistungsbereitschaft des Teams in jedem Moment. Und natürlich das „Momentum“, das Quäntchen Glück und die Klasse einzelner Spieler, die punktgenau am entscheidenden Tag den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Im Grunddurchgang setzten sich jeweils die Heimteams knapp durch.

Peter Eckl, FIVERS-Trainer zum Gegner: „Die Tiroler sind sehr stark und investieren seit Jahren schon viel in ein gutes Team. Dass sie in der Vergangenheit keine Rolle um Titel gespielt haben, war eher eine Überraschung. Das ebenso verpasste Obere Playoff haben sie offensichtlich gut genutzt. Jetzt war für beide Mannschaften ein bisschen Zeit zur Vorbereitung. Ich denke, das werden richtig heiße Spiele. Wir wollen jetzt natürlich auch noch unseren Meistertitel verteidigen!“

FIVERS ÜBERRASCHUNGSTEAM DES JAHRES
Für die Margaretner ist mit dem Cup-Sieg bereits jetzt mehr aufgegangen, als zu Saisonbeginn für möglich gehalten wurde. Alles was jetzt noch kommt, ist Draufgabe. Gleichzeitig hat man Lunte gerochen: Mit zwei perfekten Spielen gegen Schwaz, hat man die Chance auf das HLA-Finale und was dann noch kommen kann, ist eine andere Sache. Jetzt zählt nur Schwaz als nächster Gegner, jetzt gilt es, alle Reserven für das erste Spiel im Halbfinale zu mobilisieren. Die Margaretner gehen „angeschlagen“ (Vincent Schweiger; diverse Blessuren und Erkrankungen), aber gut vorbereitet ins Spiel gegen am Papier stärkere Tiroler.

730 TAGE IN DER HOLLGASSE UNGESCHLAGEN
Fast auf den Tag genau wird es am Mittwoch, 10. Mai 2017 zwei Jahre her sein, seit die FIVERS das letzte Heimspiel verloren haben. Auch ein Halbfinale, damals das Spiel 3 gegen Hard (11.5.2015). So unglaublich das klingt: Diese Serie ist den Margaretnern mittlerweile egal, ist ohnehin unerreicht in der jüngeren HLA-Geschichte.

Die Motivation der FIVERS ist eine andere: Österreichs Sportlandschaft zu zeigen, dass mit beharrlicher, konsequenter Arbeit und Förderung des eigenen Nachwuchses viel erreicht werden kann. Ganz vorne dabei zu sein, wenn es um Titel geht. Der Cup-Sieg ist bereits ein Beleg dafür, dass dieser Weg richtig ist. Ein Heimsieg gegen Schwaz im ersten Halbfinalspiel zur österreichischen Meisterschaft würde eine Tür zu einem Raum öffnen, der so manchen Zweifler dieses Weges zum Schweigen bringt, der Einzug ins Finale sowieso.

VOLLE UNTERSTÜTZUNG NOTWENDIG
Im LAOLA1.tv und ORF Sport+ Livespiel braucht es am Mittwoch, 10. Mai 2017 ab 20:15 Uhr die volle Unterstützung der Handballcity Margareten. In engen Spielen macht das Heimpublikum oft den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. Vor allem dann, wenn es um Entscheidungsspiele geht, wenn letztlich ein Tor den Ausschlag zum Erfolg gibt.

HANDBALL TIROL fordert den Meister
Erstmals in der Vereinsgeschichte steht Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL im Halbfinale der Handball Liga Austria – der Kontrahent ist der amtierende Meister und Cupsieger HC FIVERS WAT Margareten.

Drei Wochen nach dem Auswärtssieg im Viertelfinale bei Bregenz geht es für Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL am Mittwoch zum nächsten Titelkandidaten. Der erstmalige Semifinal-Einzug in der HLA, den zwei Galavorstellungen gegen den Rekordmeister aus Vorarlberg ermöglichten, bringt das Duell mit dem aktuellen Meister und seit kurzem neuerlichen Pokalsieger HC FIVERS WAT Margareten. Zunächst müssen Raúl Alonso und sein Team auswärts in der berüchtigten Hollgasse im fünften Wiener Gemeindebezirk antreten – dort, wo die Fivers seit 730 Tagen bzw. fast genau zwei Jahren unbesiegt sind.

Am Samstag, 13. Mai, findet um 18.30 Uhr das zweite Match in der Schwazer Osthalle statt. Und auch HANDBALL TIROL hat eine stolze Heimserie zu verteidigen, ist man doch seit nunmehr auch schon einem Jahr vor heimischem Anhang ungeschlagen. Es kommt also zum Schlagabtausch zweier Heimmächte – wenn Sparkasse Schwaz bis ins Finale vordringen will, braucht es aber zumindest einen Sieg bei den offenbar nahezu unbezwingbaren Wienern. Mehr Anreiz kann es eigentlich vor diesem Semifinal-Kracher nicht geben. Eine mögliche dritte Partie würde am 20. oder 21. Mai wiederum in der Hollgasse über die Bühne gehen.

Spannendes Semifinal-Duell erwartet
„Wir sind heiß auf das Semifinale, wollen nun natürlich ins Finale. Die Aufgabe wird ungemein schwierig, die FIVERS sind perfekt eingespielt, haben gerade erst den Cup gewonnen. Sie sind immer in der Lage, ein Spiel zu drehen, haben eine Top-Mentalität. Mit Vitas Ziura haben sie den wohl herausragenden Spieler der HLA in ihren Reihen, über 60 Minuten kannst du ihn eigentlich nicht neutralisieren. Wir müssen das bestmöglich hinbekommen“, analysiert Raúl Alonso.

„Die Nachwuchsarbeit der FIVERS ist vorbildlich: Jeder Einzelne ist diese Wettkampfsituationen, wenn es um Titel geht, über viele Jahre gewohnt. Dadurch konnten sie hochkarätige Abgänge wie den von Nikola Bilyk mit Spielern aus den eigenen Reihen wie den Martinovic-Brüdern kompensieren. Wir werden wieder Topleistungen und großen Einsatzwillen brauchen, um bestehen zu können.“

Das Halbfinale wird zum Gipfeltreffen zweier sehr junger Mannschaften, bei HANDBALL TIROL liegt das Durchschnittsalter bei knapp über 23 Jahren. Beide Vereine verfügen über ein Bundesligateam, in dem junge Talente gefördert werden können.

„Die FIVERS spielen seit Jahren an der Spitze mit, für unsere Spieler ist diese Situation neu. Ich vertraue meiner Mannschaft, dass sie wieder die nötige Ruhe mitbringt und vor allem in den entscheidenden Situationen die richtigen Akzente setzt. Wir haben uns im Laufe dieser Saison enorm weiterentwickelt. Jetzt ist die Zeit für den nächsten Schritt gekommen. Ich freue mich, dass uns auch auswärts wieder einige Fans begleiten werden – und im Heimspiel wird unser Publikum ohnehin für eine Wahnsinns-Atmosphäre sorgen“, so Alonso.

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Halbfinale 1. Runde

HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL
Mittwoch, 10. Mai 2017, 20:20 Uhr
Live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
NU-Liveticker
Am kommenden Donnerstag beginnt für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN die Halbfinalserie gegen ALPLA HC Hard, schon jetzt melden die Wiener zwei Neuzugänge für die kommende Saison: mit dem Isländer Viggo Kristjansson kommt ein Legionär nach Österreich, der die Glorreichen Sieben im Rechten Rückraum weiter verstärken soll. Zudem kommt mit Mladan Jovanovic ein ehemaliger WESTWIENER zurück zu den Glorreichen Sieben: der Rückraum Links hat zuletzt beim HC Bruck gespielt, mit dem er erfolgreich den Verbleib in der HLA gefeiert hat. Der Ungar Gabor Hajdu wird den Verein verlassen.

Der ehemalige U19-Nationalspieler Kristjansson hat bereits zwei Länderspiele für Island bestritten: „Ich freue mich auf Österreich und Wien! Ich weiß, dass Erlingur Richardsson hier Trainer war und Hannes Jonsson nach Wien gegangen ist. Als Hannes mich angerufen hat und mir alles über die Mannschaft und den Verein erzählt hat, war ich sofort interessiert. Auch die Tatsache, dass mit Olafur Bjarki Ragnarsson ein guter Spieler kommt, hat mir die Entscheidung noch einfacher gemacht. Ich möchte mich als Spieler weiterentwickeln, vor allem in der Deckung und ich will mit WESTWIEN Titel gewinnen.“

Head Coach Hannes Jon Jonsson: „Viggo hat ein Jahr in der ersten Liga in Dänemark gespielt, ist immer noch jung und hat viel Verbesserungspotenzial. Er ist sehr explosiv und spielerisch stark, mit Julian Schiffleitner und Viggo werden wir auf der Rückraum-Rechts-Position stark besetzt sein. Mladan Jovanovic kann alle drei Rückraumpositionen im Angriff spielen, ist stark im eins gegen eins und verteilt den Ball gut an den Flügel und den Kreis. Er ist zudem ein sehr starker Abwehrspieler und wird unserer 3:2:1-Abwehr sehr gut tun.“

WESTWIEN-Manager Conny Wilczynski: „Wir freuen uns sehr über die beiden Neuzugänge. Mladan hat bereits früher für WESTWIEN gespielt und kann uns sicher auf halblinks und in der Abwehr verstärken und mit Viggo kommt ein weiterer Isländer zu WESTWIEN. Er wird mit Julian Schiffleitner für noch mehr Power aus dem rechten Rückraum sorgen. Zusätzlich freut es mich sehr, dass beide Spieler perfekt in unsere junge Altersstruktur passen und dass wir damit unseren eingeschlagenen Weg fortsetzen.“

VIGGO KRISTJANSSON
geb. 9.12.93
Position: RR
Nation: ISL
LSP: 2 LSP; ehem. U19 Nationalspieler

MLADAN JOVANOVIC
geb. 18.6.1993
Position: RL
Nation: AUT
Sechs Saisonen spielte der unkonventionelle Rückraumbomber beim HC LINZ AG. Mit Abschluss dieser Saison beendet der gebürtige Eferdinger seine Handballkarriere bei den Stahlstädtern.

Julius, der bei den meisten Torhütern und Deckungsspielern wegen seiner teilweise völlig unerwarteten, verdeckten Würfe gefürchtet und eine fixe Größe in der Defensivabteilung der Stahlstädter war, erzielte in seinen sechs HLA Saisonen über 500 Tore und war vor allem in der Saison 2015/16 mit 167 Treffern lange mit im Kampf um den Torschützenkönig.

Der HC LINZ AG bedankt sich bei Julius Hoflehner für seinen tollen Einsatz für den Verein und wünscht ihm viel Erfolg, Gesundheit und Freude auf seinem weiteren Lebensweg.
Trotz zahlreicher Angebote aus Slowenien bleibt Ivan Vajdl Trainer beim SC kelag Ferlach. Vor allem über das Angebot des RK Ribnica, slowenischer Europacupteilnehmer, mußte der Slowene nachdenken. Umso erfreulicher für den Erstligisten, dass er sich für eine weitere Saison für den SC kelag Ferlach entschieden hat.

„Der SC kelag Ferlach ist ein seriöser Club. Die Mannschaft passt und ich fühle mich hier wohl“ so Ivan Vajdl über seine Verlängerung.

Handball Sektionsleiter Ulf Ebner: „Wir sind glücklich dass Ivan bei uns bleibt. Er hat uns in die HLA gebracht und dort gehalten. Mit ihm können wir den eingeschlagenen Weg fortführen“. Auch Kapitän Pomorisac freut sich über die Verlängerung „ Ivan ist ein toller Trainer. Die Mannschaft vertraut ihm. Wichtig daher, dass er in Ferlach bleibt“.
Der 79-fache österreichische Ex-Nationalteamspieler und seit dem Playoff wieder in der Hochsteiermark agierende Damir Djukic wird die Union JURI Leoben ab sofort als Spielertrainer übernehmen. Für den 33-jährigen eine reizvolle Aufgabe mit einem großen Ziel.

Die Trainersuche bei der Union JURI Leoben war schon nach wenigen Gesprächen beendet. Mit Damir Djukic hat man eine Lösung gefunden die gleich in zweierlei Hinsicht Früchte tragen soll. So soll der Rückraumspieler, für den es die erste Trainerstation ist, seine internationale Erfahrung nicht nur weiterhin als Spielmacher, sondern auch im Training einbringen.

Djukic selbst ist über die ihm gebotene Möglichkeit sehr froh und sieht die Leobener auch auf sehr gutem Weg ein Team zusammen zu stellen, welches um den Wiederaufstieg in die Handball Liga Austria mitspielen kann. "Ich habe natürlich schon mit dem Gedanken gespielt nach meiner aktiven Karriere mal ein Traineramt anzustreben. Dass ich die Chance nun schon in der Bundesliga erhalte ist ein Glücksfall und ein Auftrag zugleich.", so Djukic der sich im Hinblick auf die kommende Saison zuversichtlich und engagiert gibt: "Wenn alles gut läuft, dann werden wir in der Bundesliga eine schlagkräftige Truppe am Start haben mit der wir um den Wiederaufstieg mitkämpfen möchten. Bis zum Saisonbeginn gibt es nun noch viel zu tun. Ich freue mich darauf!"
Im Abstiegskampf setzte sich der HC Bruck Samstagabend bei Union JURI Leoben nach Verlängerung mit 31:30 durch und sicherte sich damit den Klassenerhalt. Im rein steirischen Abstiegsduell schaffte Bruck nach der Auftaktniederlage noch den Turnaround mit dem Heimsieg vor einer Woche und dem hart erkämpften Erfolg Samstagabend. Zur Pause lagen die Gäste knapp mit 12:11 voran, nach 60 Minuten und beim Stand von 25:25 ging das Spiel in die Verlängerung. In dieser setzten sich die Brucker in der 70. Spielminute mit zwei Toren ab und sorgten damit für die Vorentscheidung und den Klassenerhalt.

Die Steiermark, eine der Handballhochburgen Österreichs. Ausgerechnet in einem rein steirischen Duell wurde in den letzten Tagen der Absteiger ermittelt. Und dieser lautet nach drei Spielen Union JURI Leoben. In der Best-of-three Serie setzten sich die Montanstädter im allerersten Aufeinandertreffen noch mit 28:21 durch. Alles sah beinahe nach einer klaren Angelegenheit für Leoben aus. Doch Tod gesagte leben bekanntlich länger und so kämpfte sich der HC Bruck zurück.

Vor einer Woche schaffte Bruck mit dem 25:23-Heimsieg den Ausgleich in der Serie. Diesen Samstagabend setzte man sich sogar auswärts durch, nach Verlängerung mit 31:30. Dabei lieferten sich die beiden steirischen Teams über die gesamten 70 Minuten ein Kopf an Kopf-Rennen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Doch vor allem der HC Bruck legte immer wieder vor, konnte sich in beiden Halbzeiten immer wieder einen Drei-Tore-Vorsprung erspielen. Leoben ließ sich davon aber nicht unterkriegen, steckte nie auf. Immer wieder gelang den Gastgebern der Ausgleich.

Turbulenz in den Schlussminuten
Speziell am Ende der regulären Spielzeit wurde es richtig turbulent. Weniger als vier Minuten vor dem Schlusspfiff führte der HC Bruck mit 24:22. Durch Treffer von Thomas Kuhn und Benas Petreikis gelang Leoben bis zur 59. Spielminute der Ausgleich zum 24:24. Als Brucks Simic nur wenige Sekunden vor dem Ende traf, gab es Jubel der mitgereisten Bruck Fans. Leoben brachte jedoch Kapitän Jandl noch einmal an den Ball. Er wurde beim Konter von Taletovic zu Fall gebracht und verletzte sich dabei an der Schulter. Die beiden Schiedsrichter Hurich/Bolic entschieden folgerichtig auf 7-Meter und stellten den Brucker Torhüter vom Platz. Djukic behielt die Nerven beim Strafwurf und sorgte mit seinem Tor zum 25:25 für eine Verlängerung.

Matchwinner Gasperov
Auch in der Verlängerung bot sich den Fans ein ähnliches Bild. Leoben erkämpfte sich durch Salbrechter die 27:26-Führung, die Bruck umgehend durch Breg und Mavric zurück eroberte. 50 Sekunden vor Ende der ersten Verlängerung gelang zunächst Thomas Kuhn der Ausgleich zum 29:29. Doch dann kam Deni Gasperov. Innerhalb weniger Sekunden bescherte er dem HC Bruck mit zwei Toren die 31:29 in Führung und entschied das Spiel. Der Anschlusstreffer von Kuhn zum 30:31, zeitgleich mit der Schlusssirene, kam zu spät.

Somit schaffte der HC Bruck im Abstiegskampf den Klassenerhalt und wird auch in der Saison 2017/2018 in der Handball Liga Austria spielen. Die Union JURI Leoben hingegen steigt ab in die Bundesliga.

Damir Djukic, Union JURI Leoben: "Jetzt ist es so wie wenn man ein Finale verloren hat und realisiert noch nicht, dass man in die 2. Liga geht. Das wird eine Zeit dauern. Es ist für uns alle extrem bitter. Am Ende zahlt man die Rechnung für die ganze Saison in der wir selbst einige Chancen liegen gelassen haben, um diesem Abstiegskampf zu entgehen."

Deni Gasperov, HC Bruck: "Ich habe dieses Gefühl schon letztes Jahr gehabt und auch heute. Das sind Momente in der Karriere die man nie vergisst. Beide Teams waren absolut auf Augenhöhe und entscheidend sind bei so einem Spiel Tagesform und Taktik. Wir haben das gespielt was wir können und am Ende hat es gereicht."

Abstiegsspiele 3. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Union JURI Leoben vs. HC Bruck 30:31 n.V., 25:25 nach 60 Minuten (11:12)
Samstag, 29. April 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Union JURI Leoben: Damir Djukic (8), Thomas Kuhn (6), Thomas Paul Wulz (5), Sebastian Spendier (3), Benas Petreikis (3), Stephan Jandl (3), Andreas Schwarz (1), Stefan Bernhard Salbrechter (1)
Werfer HC Bruck: Martin Breg (8), Denis Tot (7), Rok Simic (5), Deni Gasperov (4), Mirnes Mavric (4), Berat Mahmutaj (1), Alexander Fritz (1), Luca Plassnig (1)
Ergebnis 1. Runde: Union JURI Leoben vs. HC Bruck 28:21 (13:14)
Ergebnis 2. Runde: HC Bruck vs. Union JURI Leoben 25:23 (10:8)
Eine Halle die aus allen Nähten platzte, Fanclubs beider Seiten die sich gegenseitig an Lautstärke versuchten zu übertönen. Das entscheidende Spiel in der Best-of-three Serie um den Einzug ins Halbfinale zwischen dem Moser Medical UHK Krems und der SG INISGNIS Handball WESTWIEN übertraf sämtliche Erwartungen. Nicht nur auf der Tribüne, auch auf dem Spielfeld. Gaben die Hausherren in den ersten 30 Minuten noch den Ton an, waren es die WESTWIENER, die in der Entscheidung zur Stelle waren. Nach 14:10-Führung zur Pause für die Wachauer, drehten die Gäste die Partie und siegten mit 26:22. Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN trifft damit im Halbfinale auf den ALPLA HC Hard. Samstagabend, 29. April, geht es zwischen der Union JURI Leoben und dem HC Druck noch um den Klassenerhalt.
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Alles war angerichtet für den Moser Medical UHK Krems. Heimrecht im entscheidenden dritten Spiel der Viertelfinalserie, eine volle Halle und ein perfekter Spielverlauf in den ersten 30 Minuten. Bereits nach sechs Minuten führten die Wachauer mit 4:1. Zwar gelang WESTWIEN noch einmal der Anschluss, doch mit 14:10 für die Hausherren ging es in die Kabinen.

WESTWIEN wie ausgewechselt
Dann schlug die Stunde der Gäste. In den ersten zehn Spielminuten nach Seitenwechsel ließ man lediglich zwei Tore zu, erzielte selbst sechs und konnte nach 40:34 Minuten erstmals den Ausgleich erzielen. Ein Mann stach dabei besonders hervor – Jakob Jochmann. Der 23-Jährige lieferte ein unglaubliches Spiel ab, war mit 10 Treffern auch bester Werfer seines Teams. Sieben davon erzielte er allein in der zweiten Halbzeit.

Beim Moser Medical UHK Krems hingegen wollte nichts mehr gelingen. Würfe neben das Tor und an die Stange waren das Eine, doch vor allem scheiterte man Mal um Mal an WESTWIEN-Torhüter Sandro Uvodic. In der 46. Spielminute sollte es somit auch dem überragenden Jakob Jochmann vorbehalten sein mit seinem Treffer zum 19:18 die erstmalige Führung für die Gäste zu erzielen. Julian Ranftl legte nur 14 Sekunden darauf nach und erhöhte auf 20:18.

Plötzlich sah sich Krems nach einem zwischenzeitlichen Fünf-Tore Vorsprung in der ersten Halbzeit mit einem Rückstand konfrontiert. Kurzzeitig konnte man an WESTWIEN noch dran bleiben, doch dann zogen die Gäste Tor um Tor davon. Krems riskierte alles, nahm in Unterzahl Torhüter Musel für einen weiteren Feldspieler heraus. Statt für den Mut belohnt zu werden, nutzte Gabor Hajdu die Gelegenheit und rollte den Ball aus der eigenen Hälfte zur 23:19-Führung ins Kremser Tor.

Fünf Minuten waren noch zu spielen, doch spätestens nach dem Treffer von Hajdu zum 26:20 in der 58. Spielminute war es gelaufen. Marko Simek und Fabian Posch betrieben noch Ergebniskosmetik, der Sieg aber gehörte WESTWIEN.

Am 11. Mai steht das erste Aufeinandertreffen im Halbfinale in Hard an, 19:30 Uhr live auf LAOLA1.tv.

Josef Nussbaum, Obmann Moser Medical UHK Krems: „Bei einer dermaßen schlechten Leistung in der zweiten Hälfte vor so einer Kulisse ist das jetzt wie ein Schock, dass wir einen 4-Tore-Vorsprung doch nicht verwerten konnten. Die Enttäuschung ist riesengroß, weil wir eigentlich alles auf unserer Seite hatten. So wenig Tore in der entscheidenden Phase ist gegen WESTWIEN natürlich zu wenig, damit ist die Saison für uns zu Ende.“

Conny Wilczynski, Manager SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Entscheidend heute für unseren Sieg war der Charakter und die Einstellung unserer Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Überragend vor allem Jakob Jochmann und Gabor Hajdu, die für die entscheidenden Treffer gesorgt haben. Krems hat die erste Halbzeit dominiert, wir ganz klar die zweite. Eine tolle Stimmung in einer tollen Halle gegen einen starken Gegner, jetzt geht es voll gegen Hard.“

Julian Ranftl, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir haben uns nach dem Rückstand zurückgearbeitet, der Wille war da, das Feuer, jeder hat hundert Prozent gegeben, wir sind überglücklich.“

Jakob Jochmann, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir haben uns in der Pause gesagt, wir müssen mehr laufen, die eins-zu-eins-Duelle gewinnen und sind dann voll reingestartet und haben alles umsetzen können. Unsere Deckung war gut, Sandro hat gut gehalten und wir waren körperlich topfit und haben den absoluten Willen gezeigt.“

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Viertelfinale 3. Runde

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VF4: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 26:22 (14:10)
Freitag, 28. April 2017, 18:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Tobias Schopf (7), Fabian Posch (4), Sebastian Feichtinger (3), Vlatko Mitkov (3), Leonard Schafler (2), Marko Simek (2), Aron Tomann (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Jakob Jochmann (10), Gabor Hajdu (5), Erwin Feuchtmann (3), Sebastian Frimmel (3), Julian Ranftl (3), Wilhelm Jelinek (2)

Ergebnis 1. Runde: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 35:27 (16:12)
Ergebnis 2. Runde: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems 32:31 n.V. 25:25 nach 60 Min. (14:12)
Für das Team von Chefcoach Manuel Gierlinger ist die Saison nach dem knappen Ausscheiden im HLA Viertelfinale gegen HC WAT Fivers Margareten zwar vorbei, im Hintergrund werden von Sportdirektor Nermin Adzamija und Präsident Christian Kropf aber bereits fleißig die Fäden für die nächste Saison gezogen.

Neben der Rückkehr von Goalie Markus Bokesch ist ein weiterer großer Coup gelungen. Der HC LINZ AG freut sich, die Verpflichtung von Srdjan Predragovic bekannt zu geben.

Der 193 cm große, 21 jährige Linkshänder stammt aus Bosnien und war in den letzten beiden Saisonen in der zweiten deutschen Bundesliga engagiert. Für TUSEM Essen erzielte er 2015/16 in 34 Spielen 164 Treffer, in dieser Saison stehen für seinen aktuellen Verein TV 1893 Neuhausen bereits 103 Tore aus 24 Spielen zu Buche.

HC LINZ AG Sportdirektor Nermin Adzamija: „Mit Srdjan bekommen wir einen sehr wurfstarken, großen Linkshänder, der unsere rechte Aufbauposition entscheidend verstärken und Kapitän Stefan Lehner entlasten soll. Mit ihm haben wir deutlich mehr Alternativen, sowohl im Angriff, als auch in der Defensive. Unser Ziel ist es natürlich für die nächsten Saisonen eine Mannschaft zu stellen, die nichts mit Abstiegsszenarien zu tun und Potenzial für die Spitze hat. Mit der Verpflichtung von Srdjan Predragovic ist dafür ein weiterer, wichtiger Schritt gesetzt!“
Es ist der letzte Akt eines steirischen Abstiegskrimis, welcher Samstag ab 19:00 Uhr in der Sporthalle Donawitz über die Bühne geht. Die Kulisse bei den Derbys zwischen der Union JURI Leoben und dem HC Bruck sind stets meisterhaft und doch bedeutet dieses Duell, dass nur ein Team auch in der kommenden Saison Teil der Handball Liga Austria sein wird. In der bisherigen Best-of-three Serie hat jeweils die Heimmannschaft gewonnen und auch diesmal hoffen die Hausherren, rund um Kapitän Stephan Jandl, als Sieger vom Feld zu gehen und den Klassenerhalt besiegeln zu können.

Die Auswärtsniederlage in der Vorwoche war für die Montanstädter ein Wachrütteln und hatte zur Folge, dass es Samstagabend in der eigenen Halle zum "Final Battle" kommt. Für die Spieler bedeutete es den Kopf wieder frei zu kriegen und sich ein letztes Mal in dieser Saison voll auf den Gegner einzustellen. Jeder Spieler der das Feld betritt, muss bereit sein nicht nur an sein Limit, sondern wenn es sein muss, auch darüber hinaus zu gehen! Klar ist, es wird ein wilder Ritt, den die Teams am Wochenende auf das Parkett bringen werden.

Leoben-Präsident Claus Hödl gibt sich optimistisch: "Ich glaube an unsere Mannschaft und bin überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden!"

Eines auf das die Hausherren auch diesmal wieder bauen können ist der Support ihrer unglaublichen Fans rund um die Leobener Vikings und auch stets lautstark unterstützt vom Hallensprecher Bernd Pongratz. In einer randvollen Sporthalle Donawitz muss am Samstag jeder hören, dass es die Heimstätte der Union JURI Leoben ist, in der gespielt wird.

Für Bruck heißt es „Zähne zusammenbeißen“
Mit einem wahren Kraftakt, erzwang der HC Bruck zu Hause dieses alles entscheidende dritte Spiel. Wie bei Leoben, setzt auch Bruck darauf, dass man von den eigenen Fans nochmals zu Höchstleistungen gepusht wird. Nun heißt es, die letzten Kräfte nach dieser langen Saison zu mobilisieren. Beim HC Bruck ist ein Einsatz von Mladan Jovanovic nach seinem erlittenen Nasenbeinbruch, fraglich.

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: „Wir haben die letzten Tage gut genutzt um zu regenerieren und den Gegner zu analysieren. Jetzt heißt es für alle beteiligten Personen die Zähne zusammenzubeißen, das Herz in die Hand zu nehmen und alles für den HC Bruck zu geben. Der Sieg gegen Leoben war extrem wichtig für die Moral und wir werden mit noch mehr Kampf und mit noch mehr Leidenschaft in Leoben auftreten. Die halbe Halle wird mit Brucker Fans voll sein und mit dieser Unterstützung wollen wir den Klassenerhalt sichern!“

Abstiegsspiele 3. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Union JURI Leoben vs. HC Bruck
Samstag, 29. April 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Ergebnis 1. Runde: Union JURI Leoben vs. HC Bruck 28:21 (13:14)
Ergebnis 2. Runde: HC Bruck vs. Union JURI Leoben 25:23 (10:8)
Diesen Freitag kommt es in der Sport.Halle.Krems ab 18.30 Uhr, live auf LAOLA1.tv und auf ORF Sport+, zum Showdown um den Einzug ins HLA-Halbfinale zwischen dem Moser Medical UHK Krems und der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Beide Teams konnten je eine Partie für sich entscheiden, jetzt geht es im dritten und entscheidenden Viertelfinale um den Einzug zu den besten 4 HLA-Teams dieser Saison.
Direktlink zum Spiel

Trailer

Der Hollywoodkrimi vergangenen Sonntag im zweiten Viertelfinale endete zu Gunsten der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Dank einer stark verbesserten Deckung im Vergleich zum ersten Viertelfinale und einem guten Angriff, entschieden die Wiener das Duell nach der zweiten Verlängerung mit 32:31 für sich. Die Spieler zeigten dabei die von Head Coach Hannes Jon Jonsson geforderte Leidenschaft über 80 Minuten.

Nun fällt am Freitag die Entscheidung in Krems, wer ins HLA-Semifinale einzieht und dann auf den ALPLA HC Hard trifft. Die Zuschauer können sich auf ein wahres Highlight der Saison freuen. Beide Mannschaften sind gleich auf und können auf ihre Leistungsträger zurückgreifen. Der Moser Medical UHK Krems möchte dabei natürlich Kapital aus dem Heimvorteil schlagen. Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen im Viertelfinale, wird die Halle erneut bis auf den letzten Platz gefüllt sein.

Nach dem guten Auftreten am Sonntag ist man auch bei WESTWIEN zuversichtlich, aber auch gewarnt. WESTWIEN-Manager Conny Wilczynski: „Die Mannschaft hat am Sonntag ihr wahres Gesicht gezeigt und sich dieses dritte Spiel verdient – genau dieses Gesicht möchten wir am Freitag wieder präsentieren. Wir gehen nach der guten Leistung sicher mit Selbstvertrauen in dieses Entscheidungsspiel, in dem alles passieren kann. Die beiden Mannschaften spielen auf einem Niveau, es wird auf die Tagesform ankommen. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel vor einer sicherlich tollen Kulisse.“

Josef Nussbaum, Obmann Moser Medical UHK Krems: Wir wollen uns beim morgigen Klassiker gegen WESTWIEN für die Strapazen der bisherigen Saison belohnen und uns wieder unter die besten 4 der HLA kämpfen. Wir werden mit unserer tollen Fankulisse wieder versuchen zu punkten und kämpfen bis zum Schlusspfiff.“

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017
Viertelfinale 3. Runde

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VF4: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Freitag, 28. April 2017, 18:30 Uhr
Live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
NU-Liveticker
Ergebnis 1. Runde: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 35:27 (16:12)
Ergebnis 2. Runde: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems 32:31 n.V. 25:25 nach 60 Min. (14:12)
Für das dritte Spiel ist es sich nicht mehr ausgegangen. Der HC LINZ AG musste im Heimspiel gegen den haushohen Favoriten HC FIVERS WAT Margareten eine 25:28 Niederlage hinnehmen. Damit endet auch die Saison für die Stahlstädter, die sich in der nächsten Saison auf einigen wichtigen Positionen neu aufstellen werden.

Erfreulich für den HC LINZ AG aber sicher, dass in den letzten Spielen ein „Turnaround“ geschafft wurde. Den teilweise desaströsen Spielen im Abstiegsplayoff folgte im HLA Viertelfinale zumindest eine teilweise Wiedergutmachung. In zwei Spielen wurde der aktuelle Meister und neue Cupsieger HC FIVERS WAT Margareten jeweils an den Rand einer Niederlage gebracht, die Wiener mussten sich die Halbfinalqualifikation sehr schwer erkämpfen.

Christian Kropf, Präsident HC LINZ AG: „Die Mannschaft hat sich erhobenen Hauptes aus der Meisterschaft verabschiedet. Ohne den erkrankten Spielmacher Klemens Kainmüller war es natürlich doppelt so schwer, Youngster Philipp Preinfalk hat die Spielmacherrolle aber hervorragend übernommen und wurde hochverdienter „Man of the Match“ auf Seiten der Linzer. Nach den teilweise verheerenden Leistungen in der Qualifikationsrunde hat meine Mannschaft in den letzten beiden Begegnungen ein deutliches Lebenszeichen gesetzt, auf das wir in der kommenden Saison aufbauen können.“

Thomas Menzl, Manager HC FIVERS WAT Margareten: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das heute geschafft haben. Gratulation aber auch an die Linzer, die uns in beiden in Partien einen sehr harten Kampf geliefert haben. Wir sind froh, im Halbfinale zu sein. Das haben wir uns aber auch verdient!“

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC LINZ AG vs. HC FIVERS WAT Margareten 25:28 (13:13)
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC LINZ AG: Julius Hoflehner (6), Philipp Preinfalk (5), Christian Kislinger (4), Stefan Lehner (3), Alen Bajgoric (3), Dominik Ascherbauer (2), Gojko Vuckovic (1), Patrick Fuchs (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Ivan Martinovic (6), Thomas Seidl (6), Vytas Ziura (5), Herbert Jonas (3), Nikola Aljetic (3), Mathias Nikolic (2), Markus Kolar (1), Maximilian Riede (1), David Brandfellner (1)
Ergebnis 1. Runde: HC FIVERS WAT Margareten vs. HC LINZ AG 30:29 (15:17)
Überhaupt nichts anbrennen ließ der ALPLA HC Hard im zweiten Viertelfinalspiel in der Best-of-three-Serie der Handball Liga Austria gegen den SC kelag Ferlach. Die Vorarlberger hatten in der Büchsenmacherstadt ihr Visier scharf eingestellt und fegten die Kärntner mit 36:15 (16:8) aus der eigenen Halle.

Die Gäste aus dem Ländle, weiterhin ohne die verletzten Thomas Weber und Konrad Wurst, starteten wie beim 30:20-Heimsieg am vergangenen Donnerstag äußerst konzentriert in der Abwehr und konnten sich auf einen glänzend disponierten Golub Doknic verlassen.

Nach zehn Minuten lagen die Roten Teufel vom Bodensee bereits mit 7:2 vorne. Immer wieder bissen sich die Südkärntner an der aggressiven und offensiven Deckung der Harder die Zähne aus. Eiskalt verwandelte die Sieben von Cheftrainer Petr Hrachovec die schnellen Tempogegenstöße in Tore.

Nach 15 Minuten nahm der 44-jährige Tscheche beim Stand von 9:3 die komplette Anfangsformation vom Feld und brachte die „zweite Garnitur“. Auch gegen diese konnten die Hausherren vom Tempo her nicht mithalten.

Und nur sieben Minuten später erzielte Daniel Dicker mit seinem Tor zum 13:3 die Zehn-Tore-Führung. In einer längeren Überzahlphase kamen die Kärntner bis zur Halbzeit auf 8:16 heran

Auch in Durchgang zwei hatte der Torhunger der Roten Teufel kein Ende. Mit Tempo-Handball über 60 Minuten spielten Gerald Zeiner (6 Tore) und Co. den Aufsteiger regelrecht an die Wand. Im Finish krönte Manuel Maier sein HLA-Debüt mit zwei Toren.

Mit bis zu 22 Toren führten die Gäste in Österreichs südlichster Stadt. Der ALPLA HC Hard feierte einen 36:15 (16:8)-Kantersieg und stellte in der Best-of-three-Serie auf 2:0.

„Ein großes Lob an die Mannschaft. Wir sind heute sehr konzentriert zur Sache gegangen. Wir wollten unbedingt ein drittes Spiel vermeiden. Jetzt steht es 2:0 und wir sind weiter“, zeigte sich Hard-Coach Petr Hrachovec nach Spielende sichtlich zufrieden.

„Es war eine klare Sache für Hard. Wir haben heute wohl gegen den neuen Meister verloren“, so Ferlach-Co-Trainer Wolfgang Wischounig.

Im ersten Halbfinalspiel am 10. oder 11. Mai hat der ALPLA HC Hard den Sieger der Partie Moser Medical UHK Krems gegen SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in der Sporthalle am See zu Gast.

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard 15:36 (8:16)
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (7), Risto Arnaudovski (3), Nikolaj Markovic (1), Mathias Rath (1), Izudin Mujanovic (1), Adonis Gonzalez-Martinez (1), Fabian Matthias Fürstler (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Gerald Zeiner (6), Luca Raschle (4), Daniel Dicker (4), Domagoj Surac (4), Boris Zivkovic (3), Marko Tanaskovic (3), Lukas Herburger (3), Manuel Maier (2), Frederic Wüstner (2), Roland Schlinger (2), Dominik Schmid (1), Michael Knauth (1), Marcel Zech (1)
Ergebnis 1. Runde: ALPLA HC Hard vs. SC kelag Ferlach 30:20 (17:11)
Es ist vollbracht: Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL gewinnt auch das zweite Spiel im HLA-Viertelfinale gegen Bregenz Handball: Mit dem klaren 28:23-Heimsieg in einer ausverkauften Osthalle gelingt der erstmalige Einzug ins Semifinale.

Eine Wahnsinns-Atmosphäre in der randvollen Osthalle, das nächste Wahnsinns-Spiel der Hausherren. Vier Tage nach dem 27:24-Sieg in Bregenz bezwang Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL den Rekordmeister auch im zweiten Match der Best-of-three-Serie des HLA-Viertelfinales und steht somit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Semifinale. Zwei Energieleistungen und verdiente Erfolge gegen die vor dieser Saison als Titelkandidaten gehandelten Vorarlberger ermöglichen nun ein Duell mit dem amtierenden Meister und Pokalsieger HC FIVERS WAT Margareten. Das Heimspiel findet am 14. Mai statt, zuvor geht es in die Hollgasse.

Die Tiroler begannen wie schon am Mittwoch überfallsartig, ließen den Gästen zunächst kaum Luft zum Atmen. Die Abwehr präsentierte sich erneut als sehr kompakt, Teufelskerl Aliaksei Kishov brachte die Bregenzer reihenweise zur Verzweiflung. Mit einem 6:0-Lauf und drei Treffern am Stück durch Josef Steiger stellte HANDBALL TIROL nach elf Minuten auf 6:1, die Halle tobte. Bregenz nahm ein frühes Timeout, fand aber nur allmählich in die Spur. Sparkasse Schwaz spielte sich mitunter in einen Rausch, demonstrierte Tempohandball vom Feinsten und lag in Minute 25 bereits mit 14:6 in Front. Bregenz wankte, erfing sich aber doch noch vor der Pause und halbierte den Rückstand. Bei 15:11 wurden die Seiten gewechselt.

Mit neuem Elan kehrten die Gastgeber zurück und hielten den Kontrahenten geschickt auf Distanz. Bregenz vergab eine Vielzahl an Chancen, HANDBALL TIROL erwies sich als wesentlich nervenstärker und abgebrühter vor dem Tor. Dario Lochner erzielte in der 48. Minute das 22:15, schön langsam war Party in der Osthalle angesagt. Bregenz zeigte Moral, kämpfte sich auf drei Tore Differenz heran (57.). Doch Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL wankte keineswegs, fuhr den Sieg in einer letztendlich souveränen Manier ein. Der Rest war kollektiver Jubel.

Saisonaus für Bregenz Handball
Mit dem Ziel den Serien-Ausgleich zu schaffen, sind die Festspielstädter in die Osthalle nach Schwaz gereist. Im Best-of-three Modus hatten die Bregenzer noch die Chance in Runde 3 am Freitag, den 28. April ihre Fahrkarte für das Halbfinale zu lösen. Doch diese Chance konnte der Rekordmeister nicht ergreifen.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft in diesem Viertelfinale, ein Riesenkompliment. Wir hatten großen Respekt vor Bregenz, wussten, was dieser Gegner leisten kann. Aber uns ist es gelungen, in beiden Spielen an unser Limit zu gehen und absolut verdient ins Halbfinale einzuziehen. Immerhin haben wir uns insgesamt bereits seit sieben Wochen auf das Viertelfinale vorbereitet. Wir haben Bregenz phasenweise förmlich eingeschnürt, mit tollem Tempo und einer aggressiven Deckung dagegengehalten. Meine Mannschaft hat sich in dieser Saison sehr weiterentwickelt, wir lassen uns auch durch Schwächephasen nicht mehr aus dem Konzept bringen, finden immer wieder zurück. Das haben wir am Mittwoch und heute gezeigt, das waren zwei ganz tolle Auftritte. Ein großer Dank gilt dem Publikum, die Fans sind wie eine Wand hinter uns gestanden und meinem Trainerteam, das Woche für Woche tolle Arbeit leistet. Wir freuen sehr auf dieses Halbfinale, wollen nun natürlich das Finale erreichen.“

Robert Hedin, Trainer Bregenz Handball: „Gratulation an Schwaz, der Aufstieg ist absolut verdient. Wir haben uns sehr viel vorgenommen, aber wie schon am Mittwoch den Start komplett verschlafen. Das war nicht mehr aufzuholen. Wir haben gekämpft, aber gegen diesen Gegner war nichts mehr zu holen. Dafür haben wir uns einfach viel zu viele technische Fehler erlaubt, die Wurfquote war nicht gut. Die Ausfälle konnten wir schwer kompensieren, die Mannschaft ist gegenüber dem Vorjahr auch verjüngt. In diesen Spielen hat sich das nun bemerkbar gemacht. Ich glaube, dass HANDBALL TIROL gute Chancen auf das Erreichen des Finales hat.“

Dominik Bammer, Bregenz Handball: „Wir sind nach Schwaz gereist um zu siegen. Wir haben versucht alles zu geben, doch Schwaz war wieder einmal stärker. Bei uns hat nur wenig geklappt. Die Enttäuschung ist rießig. Dennoch Glückwunsch an Schwaz, sie haben verdient gewonnen.“

Amadeus Hedin, Bregenz Handball: „Mir fehlen die Worte zu unserer Leistung. Mit dem frühzeitigen Saisonaus haben wir absolut nicht gerechnet. Mit dieser Leistung konnten wir Schwaz auch nicht besiegen.“

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. Bregenz Handball 28:23 (15:11)
Sonntag, 23. April 2017, 17:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Anton Prakapenia (7), Thomas Kandolf (5), Josef Steiger (4), Alexander Wanitschek (3), Matias Helt Jepsen (3), Dario Lochner (3), Hleb Harbuz (2), Manuel Schmid (1)
Werfer Bregenz Handball: Amadeus Hedin (5), Ante Esegovic (5), Bojan Beljanski (4), Tobias Varvne (4), Lukas Frühstück (3), Marian Klopcic (1), Dominik Bammer (1)
Ergebnis 1. Runde: Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 24:27 (12:16)
Was für ein Spiel: die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN fightet sich in der Best-of-three-Viertelfinalserie zurück und gewinnt das 2. Viertelfinale gegen Moser Medical UHK Krems in einer ausverkauften Südstadt 32:31 nach der zweiten Verlängerung. Die Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale ist vertagt und fällt am Freitag ab 18:30 Uhr in Krems.

Die WESTWIENER präsentieren sich heute von Beginn an auf allen Positionen verbessert: in der Deckung aggressiver, im Angriff treffsicherer übernimmt man gleich die Führung und gibt diese über lange Zeit nicht mehr ab. Allerdings bleibt es stets knapp: nach einer Viertelstunde liegt WESTWIEN plus zwei in Front, Sebastian Frimmel trifft zum 7:5 und so bleibt es auch fast bis zur Pause. In der Schlussphase der ersten Halbzeit zünden die WESTWIENER dann noch den Turbo, stellen binnen weniger Minuten von 12:12 auf 15:12, Frimmel, Hajdu und Ranftl sorgen für den 15:12-Pausenstand.

In Halbzeit zwei dann ein ähnliches Bild, allerdings büßt WESTWIEN die Führung schnell wieder ein: Krems gibt sich noch lange nicht geschlagen, kommt wieder Tor um Tor heran und übernimmt nach 40 Minuten die Führung zum 17:16. Dann beginnt ein Krimi, in dem die Führung alle Augenblicke wechselt und Krems gleich zwei Siebenmeter vergibt.

Eine Entscheidung gibt es auch nach 60 Minuten nicht, da Posch zwar die Kremser in Führung bringt, Feuchtmann aber in der Schlusssekunde ausgleicht zum 25:25 und Krems aus dem letzten Angriff nichts rausholen kann.

Das Spiel geht in die erste Verlängerung, aber auch die bringt keine Entscheidung. Zu Beginn der zweiten Verlängerung sorgt WESTWIEN dann durch zwei Tore von Ranftl und eines von Jelinek für eine kleine Vorentscheidung, die Glorreichen Sieben legen auf 31:28 vor, doch auch dieser Vorsprung hält nicht, man kassiert abermals den Ausgleich zum 31:31. Am Ende ist es Spielmacher Erwin Feuchtmann, der für den entscheidenden Treffer zum 32:31 Sieg nach zwei Verlängerungen sorgt. Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN schafft damit den notwendigen Heimsieg, die Entscheidung in dieser Viertelfinalserie fällt daher erst am Freitag ab 18:30 Uhr in Krems.

Conny Wilczynski, Manager SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Das war ein unglaubliches Spiel! Ein absoluter Fight von beiden Mannschaften in einer bummvollen Halle und einer tollen Kulisse. Die Mannschaft hat heute ihr wahres Gesicht gezeigt, hat in allen Belangen um drei Klassen besser gespielt und sich dieses dritte Spiel am Freitag mehr als verdient.“

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems 32:31 n.V. 25:25 nach 60 Min. (14:12)
Sonntag, 23. April 2017, 17:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Sebastian Frimmel (9), Erwin Feuchtmann (7), Jakob Jochmann (5), Julian Ranftl (5), Wilhelm Jelinek (3), Simon Pratschner (1), Matthias Führer (1), Gabor Hajdu (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Tobias Schopf (10), Fabian Posch (5), Sebastian Feichtinger (5), Leonard Schafler (4), Aron Tomann (2), Vlatko Mitkov (2), Marko Simek (2), Norbert Visy (1)
Ergebnis 1. Runde: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 35:27 (16:12)

3. Viertelfinalspiel
Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Freitag, 28. April 2017, 18:30 Uhr, Sporthalle Krems
Nur drei Tage nach der klaren 21:28 Auswärtsniederlage gelingt dem HC Bruck das Comeback. Mit dem 25:23 erzwingt man ein drittes Steirer-Derby im Kampf um den Klassenerhalt. In einer äußerst engen Partie, gingen die Hausherren mit einer 10:8-Führung in die zweite Halbzeit, sahen sich dort in der 44. Spielminute im Hintertreffen, konnten aber in den letzten zehn Spielminuten die Wende einleiten.

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar. Die Union JURI Leoben erspielte sich am Mittwoch mit dem 28:21-Heimsieg den ersten Matchball im Kampf um den Klassenerhalt. Für Bruck war es daher bereits mehr als nur das alles entscheidende Spiel und man wusste den Heimvorteil für sich zu nutzen.

Wie erwartet lieferten sich der HC Bruck und die Union JURI Leoben einen offenen Schlagabtausch. Nach etwas mehr als elf Spielminuten gelang den Bruckern die erstmalige Führung, die man bis zur Pause auch nicht mehr hergab. Mit 10:8 für den HC Bruck ging es auch in die Pause.

Nach Seitenwechsel lieferte man der ausverkauften Halle ein ähnliches Bild wie in den ersten 30 Minuten. Speziell durch den Ausgleichstreffer von Damir Djukic zum 17:17 in der 43 Minute wurde es auf Seiten der Gäste nochmals richtig laut. Andreas Schwarz legte direkt nach und brachte Leoben ,nach dem 3:2 durch Sebastian Spenider in der Anfangsphase, erneut in Führung.

Der HC Bruck wollte sich in seiner Heimstätte auf Biegen und Brechen nicht die Schneid abkaufen, drehte das Ergebnis nach einem Timeout der Gäste zehn Minuten vor Ende durch Treffer von Martin Breg, Rok Simic, Mladan Jovanovic zu seinen Gunsten.

Durch weitere Tore von Martin Breg und Mladan Jovanovic erhöhte man bis zur 58 Minute auf 24:21 und spielte den Vorsprung trocken nach Hause. Damit nutzte Bruck seine letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt und erzwang ein alles entscheidendes, drittes Spiel. Die letzte Partie in der best-of-three-Serie findet am 29. April um 19:00 Uhr in Leoben statt.

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: „Es war ein hoch emotionales Derby. Zum Glück konnten sowohl Mladan Jovanovic als auch Deni Gasperov spielen, das machte unseren Kader deutlich breiter. Wir waren am Ende der verdiente Sieger, hatten über die gesamten 60 Minuten die Halle hinter uns. Unglaublich war, dass Jovanovic selbst mit einem Nasenbruch weitergespielt hat. Das Momentum liegt jetzt bei uns. Wir werden nächste Woche Vollgas geben und wollen den Klassenerhalt schaffen.“

Abstiegsspiele 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC Bruck vs. Union JURI Leoben 25:23 (10:8)
Samstag, 22. April 2017, 20:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC Bruck: Martin Breg (10), Rok Simic (5), Denis Tot (4), Mladan Jovanovic (3), Berat Mahmutaj (1), Alexander Fritz (1), Luca Plassnig (1)
Werfer Union JURI Leoben: Damir Djukic (7), Sebastian Spendier (5), Benas Petreikis (5), Stephan Jandl (2), Thomas Kuhn (1), Andreas Schwarz (1), Thomas Paul Wulz (1), Hasbulat Sabazgiraev (1)

Ergebnis 1. Runde: Union JURI Leoben vs. HC Bruck 28:21 (13:14)
Das erste Viertelfinale der Best-of-Three-Serie verlief für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN alles andere als zufriedenstellend: die Glorreichen Sieben verloren gegen Moser Medical UHK Krems mit 27:35 (12:16) und müssen nun am Sonntag in der Heimhalle BSFZ Südstadt ab 17:00 alles in die Waagschale werfen, sonst ist die Saison beendet.

Auf die WESTWIENER warten zwei harte Trainingstage, in denen Head Coach Hannes Jon Jonsson die Gründe für die hohe Niederlage und die schlechte Leistung mit der Mannschaft analysieren will. WESTWIEN muss sich am Sonntag vor allem in der Deckung, die dem Kremser Angriff zu viele Spielräume gelassen hat, verbessern, zudem müssen die Chancen vorne besser genutzt werden.

Der Trainer verlangt von der Mannschaft eine wesentlich bessere Leistung: „Ich war sehr überrascht, wie schlecht wir gespielt haben. Der einzige Vorteil ist, dass die Mannschaft nicht müde ist, unsere Athletik ist gut. Aber wir müssen handballerisch wirklich alles verbessern und wenn wir am Sonntag nicht wesentlich besser spielen, dann haben wir meiner Meinung nach nicht einmal ein drittes Spiel verdient.“

Krems-Kreisläufer Fabian Posch sieht das Duell noch nicht entschieden: „Die Karten am Sonntag werden neu gemischt, es beginnt wieder alles bei null. Natürlich haben wir nun den Vorteil auf unserer Seite, aber wir sind gewarnt, es ist noch alles möglich.“

WESTWIEN-Kapitän Willi Jelinek: „Unsere Leistung gestern war nicht gut, aber wir haben das Spiel bereits abgehakt und analysieren es mit unserem Trainerteam. Am Sonntag ist alles auf null gesetzt, wir haben immer noch die Chance auf ein drittes Spiel.“

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems
Sonntag, 23. April 2017, 17:00 Uhr
NU-Liveticker
Ergebnis 1. Runde: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 35:27 (16:12)
Nach dem sensationellen Auftritt im ersten Spiel der Best-of-three-Serie im HLA-Viertelfinale kann Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL am Sonntag den Sack in der heimischen Osthalle (17.00 Uhr) zumachen. Doch Rekordmeister Bregenz Handball wird alles daransetzen, den Ausgleich zu erzwingen.

Was für ein Spiel war das am Mittwochabend beim Rekordmeister. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL erlebte im Ländle eine Berg- und Talfahrt, dominierte weitgehend, lag dann doch zurück, um am Ende aber als verdienter Sieger vom Feld zu gehen. Mit der kleinen Sensation stellte die Truppe von Trainer Raúl Alonso in der Best-of-three-Serie des Viertelfinales auf 1:0 und hat nun am Sonntag vor heimischem Anhang Matchball.

Doch es wird ein weiter Weg bis ins Semifinale, denn Bregenz ist zum Siegen verpflichtet. Und wird dementsprechend viel investieren, um den Serien-Ausgleich zu schaffen. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL hingegen möchte eine neuerliche Fahrt über den Arlberg vermeiden, in einer vollen Osthalle für den ersten Semifinaleinzug in der Vereinsgeschichte sorgen. Die Chancen stehen aufgrund der starken Heimserie, in dieser Saison ist man zuhause noch ohne Niederlage, durchaus gut – die Karten werden allerdings komplett neu gemischt.

Enges Duell erwartet
„Wir haben uns natürlich sehr über die Leistung und den Sieg in Bregenz gefreut – aber jetzt zählt nur mehr dieses zweite Spiel. Unsere Fans werden sicher für eine Wahnsinns-Atmosphäre sorgen: Uns ist es gelungen, die Osthalle in dieser Saison in eine ‚Osthölle‘ für den Gegner zu verwandeln. Und das gilt es jetzt mit dem Publikum im Rücken zu bestätigen. Die Emotionen werden da sein – aber wir müssen kühlen Kopf bewahren, noch ist gar nichts entschieden. Bregenz muss gewinnen, das wird ein ganz hartes, enges Duell. Es gilt, von Beginn an hellwach zu sein“, bekräftigt Raúl Alonso, der sein Team auf 60 oder sogar mehr intensive Minuten einschwört. Wie zuletzt steht ihm der komplette Kader zur Verfügung, die angeschlagenen Spieler sind rechtzeitig vor dem Saison-Höhepunkt fit geworden.

Kraftakt für Revanche in Tirol erforderlich
Die Runde 1 des Viertelfinals ging am vergangen Mittwoch mit 27:24 an Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL. Um noch eine Chance auf das entscheidende Spiel 3 zu haben, muss Bregenz Handball am Sonntag, den 23. April 2017 in der Silberstadt gewinnen.

In der ersten Runde des Viertelfinals musste sich Bregenz Handball trotz Heimvorteil geschlagen geben. Robert Hedin konnte zwar bis aus Marko Buvinic wieder auf alle Schützlinge zurückgreifen, doch der Start misslang. Das Abwehrbollwerk der Schwazer war über lange Zeit ein großes Hindernis. Konzentrationsschwächen kamen dazu und so lagen die Bregenzer bereits zur Halbzeit mit 12:16 hinten. Doch mit einem wahren Kraftakt kämpften sich die Festspielstädter mit einem 7:0 Run ins Spiel zurück und gingen sogar mit 22:19 in Führung. Doch der stark aufspielende Keeper der Tiroler, Aliaksei Kishou, zog den Hausherren ein ums andere Mal den Zahn und war maßgeblich für den Sieg seines Teams verantwortlich.

Dass Bregenz Handball die Kraft hat, Schwaz Paroli zu bieten haben Lukas Frühstück & Co. zeitweise in Runde 1 beweisen können. Doch nun steht der Rekordmeister unter Druck. Für die anstehende Runde 2 am Sonntag, den 23. April muss die bewiesene Leistung über 60 Minuten gebracht werden. Hochkonzentriert und mit geschlossener Mannschaftsleistung muss Bregenz Handball in Schwaz aufspielen um gegen Raul Alonso und seine Schützlinge zu gewinnen.

Diesen Sieg benötigt man, um in die entscheidende dritte Runde zu gelangen und folglich noch die Chance auf das Halbfinale zu haben. Bekanntlich ist Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL zu Hause nur schwer zu schlagen. Daher wartet auf Bregenz ein wahrer Kraftaktakt. Doch das Team ist heiß auf die Revanche und reist motiviert mit der Unterstützung der Fans im Rücken nach Tirol.

„Wir dürfen uns im anstehenden Spiel keinen Ausrutscher erlauben. Wir haben nur ein Ziel und das ist der Sieg. Daher sind die letzten Trainingseinheiten für uns sehr wichtig, um unsere Fehler nochmals genau zu analysieren und zu korrigieren. Wir werden am Sonntag alles geben und bis zum Schluss kämpfen. Ich glaube an unser Team“ so Bregenzer Kapitän Bojan Beljanski.

Der Kader wird wie in Runde 1 nahezu komplett sein. Auf Marko Buvinic muss weiterhin verzichtet werden (Kahnbein). Hinter den Einsatz von Flügel Alexander Wasser steht weiterhin ein Fragezeichen.

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. Bregenz Handball
Sonntag, 23. April 2017, 17:00 Uhr
NU-Liveticker
Ergebnis 1. Runde: Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 24:27 (12:16)
Auf dieser Leistung kann man aufbauen. Die Stahlstädter boten dem amtierenden Meister und neuen Cupsieger HC FIVERS WAT Margareten im gestrigen ersten Viertelfinalspiel einen tollen Fight und mussten sich erst in den Schlusssekunden knapp mit 29:30 geschlagen geben. Nun wollen die Linzer in der Heimhalle nachlegen und sich beim fantastischen Linzer Publikum mit einer ähnlichen kämpferischen Leistung bedanken.

Drei Sekunden vor Schluss besiegelte Vytas Ziura den Sieg für die FIVERS. Bis dahin konnte der HC LINZ AG immer wieder vorlegen, führte zwischenzeitlich mit zwei Toren. Doch dem neuen, alten Cupsieger gelang in letzter Sekunde die Wende.

Damit hat man sich nicht nur den ersten Matchball in der best-of-three Serie gesichert, sondern bleibt zuhause vor Heimpublikum weiter ungeschlagen.

Für das Spiel am Sonntag fehlen auf beiden Seiten wichtige Akteure. Der HC LINZ AG muss den erneut schwer verletzten Florian Reisinger vorgeben, beim HC FIVERS WAT Margareten fehlt definitiv Vincent Schweiger, zudem sind Kristijan Pilipovic und David Brandfellner fraglich.

Manuel Gierlinger, Chefcoach HC LINZ AG: „Mit der gezeigten Leistung bin ich sehr zufrieden. Wir haben über weite Strecken geführt, dem Favoriten alles abverlangt. Leider hat es für die große Sensation dann doch nicht ganz gereicht!“

HC LINZ AG Präsident Christian Kropf: „Nach der gestrigen kämpferischen Leistung bin ich doch etwas erleichtert. Die Burschen haben Herz gezeigt und gefightet. Genau das wollen wir sehen. Ich hoffe natürlich, dass dies keine Eintagsfliege war. Wir wollen den Linzer Fans am Sonntag etwas ganz Besonderes bieten – im Idealfall ein drittes Spiel erkämpfen. Das ist unser klares Ziel!“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Das Hinspiel war ein guter Warnschuß für uns, um jeden Gegner ernst zu nehmen. Für uns war wichtig, zu gewinnen und das haben wir geschafft. Darauf können wir bauen. Wir werden uns gut auf das Sonntagspiel vorbereiten, um auch auswärts zu gewinnen und schnell ins Halbfinale zu kommen.“

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC LINZ AG vs. HC FIVERS WAT Margareten
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr
NU-Liveticker
Ergebnis 1. Runde: HC FIVERS WAT Margareten vs. HC LINZ AG 30:29 (15:17)
Schlag auf Schlag geht es für den ALPLA HC Hard in der Handball Liga Austria (HLA). Nach dem klaren 30:20 (17:11)-Heimsieg der Roten Teufel vom Bodensee am Donnertagabend im ersten Viertelfinalspiel der Best-of-three-Serie gegen den SC kelag Ferlach steht bereits am Sonntag (18 Uhr/Ballspielhalle) die zweite Begegnung in Kärnten an.

Die Schützlinge von Cheftrainer Petr Hrachovec wollen in der Büchsenmacherstadt mit einem Auswärtserfolg in der Serie auf 2:0 erhöhen und somit als erster Ländle-Club vorzeitig das Halbfinal-Ticket lösen. Der 44-jährige Tscheche wird am Sonntag in Österreichs südlichster Stadt voraussichtlich weiterhin auf die angeschlagenen Thomas Weber und Konrad Wurst (beide Rückenprobleme) verzichten müssen. Zudem steht Linkshänder Mathias Maier aufgrund seiner Berufsausbildung (Berufsschullehrgang) derzeit nicht zur Verfügung.

„Wir wollen mit dem zweiten Sieg die Viertelfinalserie vorzeitig beenden und werden voll konzentriert ins Spiel gehen“, kündigt Petr Hrachovec an. „Für Ferlach ist es das vermeintlich letzte Heimspiel der Saison. Wir rechnen mit einer entsprechend starken Gegenwehr.“

Nach dem Spiel am Donnerstag stand für Kapitän Dominik Schmid und Co. am Freitag ein regeneratives Training auf dem Programm. Am Samstagnachmittag folgt das Abschlusstraining sowie Videostudium. Sonntagfrüh um 7 Uhr geht es mit dem Bus ab nach Ferlach.

Für Ferlach kommt „Das Beste zum Schluss“
Das Beste kommt zum Schluss - so könnte das Motto für den kommenden Sonntag lauten. Um 18 Uhr trifft der SC kelag Ferlach im Viertelfinale der HLA auf den ALPLA HC Hard. Für Handballkenner also ein echter Leckerbissen.

Die Vorarlberger gelten als der Meisterschaftsfavorit schlechthin. Der ALPLA HC Hard hat nicht nur den Grunddurchgang gewonnen, sondern blieb auch im Playoff ungeschlagen.

Zahlreiche Stars tragen das Dress der Harder Mannschaft. So scheinen die österreichischen Nationalteamspieler Roland Schlinger, Boris Zifkovic, Gerald Zeiner und Dominik Schmid ebenso im Kader auf wie die Toplegionäre Domagoj Surac, Marko Tanaskovic und Goljub Doknic.

Auf der anderen Seite der Sensationsaufsteiger - der SC kelag Ferlach. Da kann man wirklich von David gegen Goliath sprechen. Noch dazu, wo unser Team auf den verletzten Nemanja Malovic verzichten muss.

Dennoch wollen Pomorisac & Co alles geben. „Wenn wir einen guten Start erwischen, können wir die Harder vielleicht ärgern. Dafür werden wir allerdings eine Topleistung in Deckung und Angriff brauchen“, so Kapitän Dean Pomorisac.

Viertelfinale 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr
NU-Liveticker
Ergebnis 1. Runde: ALPLA HC Hard vs. SC kelag Ferlach 30:20 (17:11)
Mit dem 28:21-Heimsieg vergangenen Mittwoch über den HC Bruck, erspielte sich die Union JURI Leoben eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt. Damit haben die Montanstädter sich den ersten Matchball gesichert, sind jedoch vor ihren steirischen Kollegen gewarnt. Beim HC Bruck wird man alles daransetzen, zu Hause ebenfalls zu gewinnen und somit ein alles entscheidendes, drittes Spiel zu erzwingen.

Beim HC Bruck bleibt ein Einsatz von Mladan Jovanovic weiter fraglich, definitiv nicht dabei ist Deni Gasperov. Trotzdem weiß man um seine Möglichkeiten, HC Bruck Obmann Karl-Heinz Weiland: „Wir müssen in diesem Spiel alle Kräfte mobilisieren und alles geben. Gelingt uns das über 60 Minuten, ist alles drinnen. Wir werden eine volle Halle und ganz Bruck hinter uns haben. Gemeinsam können und müssen wir den Ausgleich erzwingen!“

Die Union JURI Leoben muss weiterhin auf die Verletzten Chrysantos Tsanaxidis und Marek Kovacech verzichten. Im Lager der Leobener weiß man, dass für das Auswärtsspiel wieder alles auf Null gestellt ist, das Team mit voller Konzentration ans Werk gehen muss.

Luka Marinovic, Union JURI Leoben: "Das Spiel am Mittwoch gehört der Vergangenheit an. Wir führen erst 1:0 und es ist noch nichts entschieden. Ich erwarte mir morgen eine noch stärkere Brucker Mannschaft vielleicht sogar mit Jovanovic und Gasperov. Sie werden alles versuchen, um eine dritte Partie in Leoben zu erzwingen. Der psychologische Vorteil liegt aber bei uns und der Druck beim Gegner. Wir müssen das von der ersten Minute weg ausnutzen und unsere Leistung aus der zweiten Halbzeit abrufen, dann haben wir sehr gute Chancen morgen zu gewinnen! Ich freue mich schon auf eine volle Brucker Halle und auf unsere Fans die uns hoffentlich zahlreich nach Bruck begleiten. Gemeinsam wollen wir noch einmal alles geben, um die Entscheidung herbeizuführen"

Abstiegsspiele 2. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC Bruck vs. Union JURI Leoben
Samstag, 22. April 2017, 20:00 Uhr
NU-Liveticker
Ergebnis 1. Runde: Union JURI Leoben vs. HC Bruck 28:21 (13:14)
Selten war ein HLA-Viertelfinale von so vielen Unklarheiten geprägt, wie die erste Begegnung zwischen den FIVERS WAT Margareten und dem HC LINZ AG. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem die FIVERS an diesem Tag ein glückliches Ende für sich verbuchen konnten.

Bei Linz wurde Luka Kikanovic bekannterweise nach seinem zweifelhaften Verhalten im Cup-Halbfinale gegen die HSG Graz entlassen. Bei den FIVERS verletzte sich in Graz Vincent Schweiger am Kreuzband, fehlt auf unbestimmte Zeit. Zur Verletztenliste kamen auf Seiten der Margaretner kurzfristig Kristijan Pilipovic und David Brandfellner hinzu. Die FIVERS mussten somit drei Stammspieler der „Einserformation“ vorgeben. Dementsprechend unklar mussten die Prognosen vor diesem Spiel ausfallen.

STARKE LINZER WITTERN CHANCE
Und dementsprechend eng gestaltete sich das erste Viertelfinale zwischen den Margaretnern und den Stahlstädtern in der Best-of-three-Serie. Der statt Pilipovic im Tor spielende Boris Tanic zeigte sich am Anfang als starker Ersatz. Die FIVERS gingen zu Spielbeginn zwar in Führung, auf der Gegenüberseite machte es Thomas Spörk im Tor der Linzer um nichts schlechter. Die Folge war ein enger Run, bei dem dann die Linzer die Nase vorne haben sollten (3:4 – 7. Min.; 6:7 – 11. Min.).

Immer wieder gelang den FIVERS der Ausgleich, durch Max Riede ging man erstmals seit der 3. Spielminute wieder selbst mit 8:7 in Führung (12. Min.). Dass die Linzer heute ihre Chance witterten, war sofort klar: Die Routiniers Klemens Kainmüller, Stefan Lehner und wieder Kainmüller holten die Führung für Linz zurück, Ivan Martinovic und Thomas Seidl stellten den Gleichstand her, ehe Linz in der 15. Spielminute das erste Timeout nahm.

Ein Doppelschlag von Dominik Ascherbauer und Stefan Ascherbauer führte zur erstmaligen Plus-2-Führung der Linzer. Stefan Jovanivic konnte zwar den Anschluss wiederherstellen, bekam aber im Gegenangriff eine 2-Minutenstrafe, Christian Kislinger erhöhte per 7-Meter wieder auf 13:11 aus Linzer Sicht (19. Minute), Alen Bajgoric im Konter sogar auf 14:11.

Die FIVER agierten in dieser Phase im Angriff unglücklich, vergaben einige Sitzer, haderten in der Folge auch mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung. Die Linzer witterten weiter ihre Chance, agierten in der Deckung konzentriert und aggressiv. Beim Stand von 13:16 nahm dann auch Peter Eckl in der 28. Minute das Timeout. Dieses brachte aber nicht den gewünschten Effekt. Bajgoric erhöhte auf 17:13, Nikolic verkürzte, dann erhielt Höflehner eine Zeitstrafe und Marin Martinovic konnte noch per 7-Meter zum Pausenstand von 15:17 verkürzen und den Schaden aus Sicht der Hausherren in Grenzen halten. Für eine spannende zweite Spielhälfte war gesorgt.

FIVERS UND LINZ IM KRIMIFIEBER
Die FIVERS fanden sich nach der Pause im Angriffsspiel besser zurecht, als in den ersten 30 Minuten und setzten die Stahlstädter unter Druck, fighteten für den Ausgleich. In der 38. Minute war es Stefan Jovanovic, der zum 20:20 trifft und schließlich brachte Nikola Aljetic in der 40. Minute die FIVERS erstmals seit der 12. Minute wieder in Führung.

Leicht vergebene Chancen der FIVERS brachten die Stahlstädter aber wieder zurück, in der 42. Minute stand es 22:21 für die Linzer. Die Margaretner mühten sich gegen eine aggressive Linzer Deckung zum Ausgleich (Ziura), die Linzer schafften in mehreren Anläufen wieder das plus 1 (46. Minute). In der 47. Minute kam es zur HLA-Premiere für den Bundesliga-Tormann Florian Haag (23:24). Herbert Jonas konnte im Konter ausgleichen, Florian Haag hielt sensationell eine 100%-Chance der Linzer und Max Riede traf elf Minuten vor dem Ende zum 25:24 für die Margaretner. Linz-Coach Gierlinger nahm sofort das Timeout. Kislinger konnte in Überzahl per 7-Meter ausgleichen. Die Verunsicherung war beiden Teams anzumerken, technische Fehler die logische Konsequenz.

FINALE GRANDE
Dann war es Markus Kolar mit einer sehenswerten Einzelleistung, der für die FIVERS zum 26:25 erhöhte, ehe Philipp Preinfalk wieder ausgleichen konnte (53. Minute). Spörk hielt dreimal stark gegen Martinovic, Ascherbauer brachte die Linzer mit 27:26 in Führung (55. Minute) und Preinfalk erhöhte in der 57. Minute sogar auf 28:26. Eckl nahm das logische Timeout. Zuerst verkürzte Aljetic auf 27:28, Ascherbauer erhielt eine 2-Minutenstrafe und Preinfalk erhöhte in höchster Zeitspielnot wieder auf 29:27 (28. Minute). Ziura traf per 7-Meter, Martinovic gelang 70 Sekunden vor Spielende der Ausgleich. Tanic hielt und Ziura traf 3 Sekunden vor Abpfiff zum 30:29. Gierlinger nahm das Timeout. Die letzte Aktion der Linzer verlief aber ergebnislos. Aus der Sicht der Margaretner ging ein nervöses Spiel glücklich zu Ende, aus der Sicht der Linzer blieb eine starke Leistung unbelohnt.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Es wäre heute möglich gewesen. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Thomas Spörk war extrem stark, das Rückzugsverhalten des Teams sehr diszipliniert. Wir hätten uns heute mehr verdient, hier hat schon länger niemand gewonnen, wir wären heute dran gewesen. Für meine Jungs gilt: Jeder von ihnen kann auf die gezeigte Leistung stolz sein. In Linz werden wir alles daran setzen, um nochmals hierher zu kommen. Uns hat heute ganz wenig zum Glück gefehlt, die FIVERS haben mehr davon gehabt.“

Thomas Menzl, Manager HC FIVERS WAT Margareten: „Wir haben nach dem physisch und psychisch extrem anstrengenden Cup-Wochenende ein bisschen wie eine ausgepresste Zitrone gewirkt. Das war zu befürchten, erschwerend war der Ausfall von drei Stammspielern. Trotzdem meine ich, dass es kein Zufall ist, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Das Ergebnis zeigt sowohl die in den letzten Monaten entwickelte Mentalität als auch die Breite des Teams, auch durchwachsene Spiele gewinnen zu können.“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Das war ein guter Warnschuß für uns, um jeden Gegner ernst zu nehmen. Für uns war wichtig, heute zu gewinnen und das haben wir geschafft. Darauf können wir bauen. Wir werden uns gut auf das Sonntagspiel vorbereiten, um auch auswärts zu gewinnen und schnell ins Halbfinale zu kommen.“

HC LINZ AG muss sich in Wien knapp geschlagen geben
Charakter haben Kapitän Stefan Lehner, Regisseur Klemens Kainmüller und alle Spieler des HC LINZ AG heute allemal bewiesen. Nur hauchdünn konnte sich der amtierende Meister und aktuelle Cupsieger aus Wien Margareten in der Heimhalle mit 30:29 (15:17) durchsetzen. Die Stahlstädter lieferten dem haushohen Favoriten einen Kampf auf Biegen und Brechen und mussten sich erst in den letzten Spielsekunden knapp geschlagen geben.

Christian Kropf, Präsident HC LINZ AG: „Nach den herben Rückschlägen der letzten Tage war das heute ein kräftiges Lebenszeichen der Mannschaft. Wir haben die FIVERS mit viel Kampfgeist und Einsatz an den Rand einer Niederlage gebracht, leider hat es aber dann nicht ganz gereicht. Ich bin mit der Performance meiner Mannschaft aber trotzdem sehr zufrieden. Wir werden am Sonntag alles daran setzen, ein drittes Spiel zu erzwingen!“

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC FIVERS WAT Margareten vs. HC LINZ AG 30:29 (15:17)
Donnerstag, 20. April 2017, 20:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vytas Ziura (5), Ivan Martinovic (4), Herbert Jonas (4), Stefan Jovanovic (4), Maximilian Riede (4), Thomas Seidl (4), Nikola Aljetic (2), Mathias Nikolic (1), Marin Martinovic (1), Markus Kolar (1)
Werfer HC LINZ AG: Klemens Kainmüller (7), Christian Kislinger (6), Philipp Preinfalk (4), Dominik Ascherbauer (4), Stefan Lehner (2), Gojko Vuckovic (2), Alen Bajgoric (2), Julius Hoflehner (1), Patrick Fuchs (1)
Der Moser Medical UHK Krems weiß in der heurigen Saison gut wie man gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewinnt, so auch heute mit einem klaren 35:27 Heimsieg im ersten HLA Viertelfinalduell. Die Kremser Treffsicherheit überwiegte und brachte den Wachauern den Sieg im LAOLA1.tv und ORF Sport+ Live- Spiel. WESTWIEN hat jetzt bis Sonntag Zeit, um das direkte Weiterkommen von Krems zu verhindern.
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Das Match beginnt mit einem 10:5 Kickstart der Moser Mannen in den ersten Minuten, Tobias Schopf und Co setzten die WESTWIENER von Beginn weg unter Druck. Die Handballfans in der Kremser Sport.Halle sahen ein hochklassiges HLA Viertelfinale in dem gleich beide Kremser Keeper, Gregory Musel und Florian Deifl, zur Hochform aufliefen. Die Wachauer machten gegen die Gäste aus der Südstadt Tempo, WESTWIEN schaffte im Gegenzug aber immer wieder durch Kontertore dran zu bleiben, so wie beim 11:14 in der 25. Minute. Zeitstrafen wurden knapp vor dem Seitenwechsel noch auf beiden Seiten genügend vergeben, den entscheidenden Vorteil hatte aber Krems in Hälfte eins mit einem 16:12 Pausenstand.

Aus der Kabine gekommen kombinierten sich die Kremser weiter zu einer 19:14 Führung, auf die WESTWIEN aber die passende Antwort fand und die Kremser Fehler im Spielaufbau, sowie Zeitstrafen, zu Gegenstoßtoren nutzte. Daher auch ein 3-Tore-Vorsprung für Krems und offenes Spiel bis zum 26:19 für die Gastgeber in der 45. Minute. Von hier an übernahmen die Hausherren ganz klar das Kommando, wieder unterstützt vom herausragenden UHK-Keepergespann Musel-Deifl, die den WESTWIENER Werfern den Nerv bis zum Schluss zogen. Eine konsequente und diszipliniert spielende UHK-Formation brachte den Sieg im ersten HLA-Viertelfinale für den Moser Medical UHK Krems mit einem am Ende deutlichen 35:27.

Norbert Visy, Medical UHK Krems: „Es ist alles aufgegangen was wir die ganze Woche geübt haben und es ist uns auch alles maximal gelungen. Wir haben das heute für unser tolles Publikum und für unser Selbstvertrauen gemacht. Das Ziel waren 30 Tore und, dass wir Feuchtmann aus dem Spiel nehmen und beides ist uns gelungen. Daher ein klarer Sieg heute und am Sonntag in der Südstadt versuchen wir das wieder!“

Jakob Jochmann, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir sind zwar mit minus vier Toren in die Pause gegangen, haben aber gewusst, es ist noch alles drinnen und haben alles riskiert, weil ja nur der Sieg zählt. Dann haben wir aber zu viele Kontertore bekommen und dann war klar, dass wir hier heute in Krems verlieren.“

Bittere Niederlage für WESTWIEN
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN startet mit einer bitteren 27:35-Niederlage in das erste Viertelfinalspiel beim Moser Medical UHK Krems. Damit steht man im zweiten Spiel am Sonntag im BSFZ Südstadt ab 17:00 Uhr bereits unter Zugzwang.

Hannes Jon Jonsson, Trainer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir haben uns heute einfach nicht gut präsentiert. Mit dieser Abwehr gewinnen wir gegen keine Mannschaft der HLA, eigentlich kann man alles kritisieren, das war eine sehr schlechte Leistung. Jetzt gilt es in den zwei Tagen das zu analysieren und es am Sonntag wesentlich besser zu machen, denn wenn wir nicht um einiges besser spielen, haben wir das dritte Spiel auch nicht verdient.“

Wilhelm Jelinek, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Eine sehr bittere Niederlage, bei Krems war Gregory Musel in den entscheidenden Phasen, wo es noch eng hätte werden können, sehr gut. Aber wir haken das ab und werden am Sonntag alles geben.“

Fabian Posch, Moser Medical UHK Krems: „Unsere Deckung war heute kompakter als in den letzten Spielen, unsere Flügel in der ersten Welle waren überragend, dazu Gregory Musel im Tor, das war das Erfolgsrezept. Unsere Bewegung nach vorne war einfach gut und wir haben im Positionsangriff unsere Chancen gesucht und genutzt.“

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

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Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 35:27 (16:12)
Donnerstag, 20. April 2017, 20:20 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Tobias Schopf (8), Norbert Visy (8), Sebastian Feichtinger (6), Fabian Posch (4), Vlatko Mitkov (3), Aron Tomann (2), Marcus Zupanac (2), Marko Simek (2)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Jakob Jochmann (7), Julian Ranftl (4), Erwin Feuchtmann (3), Simon Pratschner (2), Matthias Führer (2), Philipp Rabenseifer (2), Julian Schiffleitner (2), Julian Pratschner (2), Philipp Seitz (1), Sebastian Frimmel (1), Wilhelm Jelinek (1)
Der ALPLA HC Hard, Gewinner des Grunddurchgangs und des Oberen Playoffs der Handball Liga Austria (HLA), setzte sich im ersten Viertelfinalspiel gegen den SC kelag Ferlach souverän mit 30:20 (17:10) durch. Damit steht es in der „Best-of-Three“-Serie 1:0 für die Vorarlberger.

Die Roten Teufel - voll konzentriert in Abwehr und Angriff - zeigten von Anpfiff an wer der Herr im Haus ist. In Minute 15 lagen die Harder schon komfortabel mit 9:3 in Führung. Vor allem Linksaußen Luca Raschle präsentierte sich mit fünf seiner insgesamt sechs Treffer in prächtiger Torlaune.

Bis zur Halbzeitpause verwalteten die Gastgeber, noch ohne die angeschlagenen Thomas Weber und Konrad Wurst, vor 950 Zuschauern in der Sporthalle am See die Führung souverän und gingen mit einer 17:11-Führung in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff ließen die Schützlinge von Cheftrainer Petr Hrachovec nicht locker und bauten den Vorsprung Tor um Tor aus. Hard-Torwart Golub Doknic zeichnete sich immer wieder mit Glanzparaden aus.

Mitte der zweiten Halbzeit lag der fünffache HLA-Champion mit 25:17 vorne. Anschließend hielt auch der „zweite Anzug“ der Hausherren ausgezeichnet dagegen. Acht Minuten vor der Schlusssirene feierte der erst 17-jährige Jugendnationalspieler Paul Schwärzler sein Debüt im HLA-Team.

Der ALPLA HC Hard gewann mit 30:20 (17:11). Zu den Best-Playern wurden Golub Doknic (14 von 33 gehaltenen Bällen) und Risto Arnaudovski (8 Tore) gewählt. Die zweite Partie findet am kommenden Sonntag (18 Uhr) in Ferlach statt.

Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec zeigte sich nach Spielende sichtlich zufrieden: „Wir haben vor allem in der Deckung eine solide Leistung geboten. Jetzt gilt der Fokus auf das Auswärtsspiel am Sonntag. Dort möchten wir auf 2:0 stellen“.

„Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Wir haben mit einer Niederlage von sechs bis sieben Toren gerechnet. In Hard zu verlieren ist keine Schande“, so Ferlach-Co-Trainer Wolfgang Wischounig.

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

ALPLA HC Hard vs. SC kelag Ferlach 30:20 (17:11)
Donnerstag, 20. April 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (6), Gerald Zeiner (5), Roland Schlinger (4), Dominik Schmid (3), Boris Zivkovic (3), Michael Knauth (2), Daniel Dicker (2), Lukas Herburger (2), Frederic Wüstner (1), Marko Tanaskovic (1), Domagoj Surac (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Risto Arnaudovski (8), Dean Pomorisac (4), Mathias Rath (3), Izudin Mujanovic (2), Mario Simic (1), Leander Krobath (1), Adonis Gonzalez-Martinez (1)
Die erste Runde des Viertelfinals der Handball Liga Austria ging an die Gäste aus Tirol. Bregenz Handball verliert gegen Spaerkasse Schwaz HANDBALL TIROL vor heimischen Publikum mit 24:27.
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Die Hausherren fanden zu Beginn nicht richtig in die Partie. Die Gäste aus Schwaz gingen durch schnelle Tore von Prakapenia, Wanitschek und Kandolf mit 3:0 in Führung. Danach kämpften sich die Festspielstädter in die Partie und konnten durch einen 4:1 Lauf ausgleichen. Aliaksei Kishou kam nun auch besser in die Partie und konnte einige Bregenzer Wurfversuche parieren und die Tiroler zogen erneut auf einen Zwei-Tore-Vorsprung davon.

Die Schwazer agierten nun speziell in der Defensive aggressiver womit die Bregenzer ein ums andere Mal vor Schwierigkeiten gestellt wurden. Das härtere Herangehen in der Abwehr schlug sich allerdings auch in Zeitstrafen nieder, welche die Bregenzer jedoch nicht nutzen konnten. Ganz im Gegenteil – einige verfrühte Wurfversuche und technische Fehler ermöglichten es den Silberstieren sich in Unterzahl auf 4:7 abzusetzen. Robert Hedin sah sich folglich gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen.

Danach war die Partie recht ausgewogen, wobei die Schwazer durchwegs konzentrierter agierten. Einige technische Fehler der Bregenzer machten die durchaus gute Abwehrarbeit wieder zu Nichte. Dennoch gelang es den Hausherren den Vorsprung Mitte der ersten Halbzeit zu verkürzen.

Danach schlichen sich im Spiel der Bregenzer jedoch wieder einige Konzentrationsschwächen ein. So konnten die Tiroler den Vorsprung wieder ein wenig ausbauen. Nach zwei Zeitstrafen von Tobias Varvne konnten die Gäste den Vorsprung bis zur Pause sogar auf 12:16 ausbauen.

Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Tiroler standen nach wie vor sehr aggressiv in der Deckung und konnten den Vorsprung trotz zeitweiser Unterzahl halten. Es entwickelte sich eine hitzige Partie mit Treffern auf beiden Seiten. Auch in Überzahl konnten die Bregenzer den Vorsprung nicht verkürzen – ganz im Gegenteil die Tiroler konnten den Vorsprung nun wieder auf vier Tore ausbauen.

Was nun folgte war ein wahrer Kraftakt der Festspielstädter. Mit einem 4:0 Run konnten die Bregenzer die Überzahl nutzen und glichen nach 43 Minuten zum 19:19 aus. Mit einer starken Einzelaktion durch Lukas Frühstück gingen die Bregenzer in Minute 45 nun auch folgerichtig zum ersten Mal an diesem Abend in Führung.

Eine nun sehr starke Defensive um Goran Aleksic gab den Bregenzern die Möglichkeit den Vorsprung weiter auszubauen. Unter der Regie von Tobias Varvne und Lukas Frühstück konnte der Run auf 7:0 erweitert werden, und die Bregenzer führten nun mit 22:19.

Die Silberstiere steckten allerdings nicht auf und kämpften sich erneut zurück in die Partie. Zehn Minuten vor Schluss gelang es den Schwazern erneut zum 22:22 auszugleichen. Es zeichnete sich eine spannende Schlussphase ab. Unmittelbar nach der überstandenen Überzahl riss bei Bregenz jedoch der Faden und der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tiroler Gehäuse. Besonders Aliaksei Kishou konnte in diesen Minuten groß aufzeigen und zog den Bregenzer Spielern den Zahn.

Bregenz verliert die hartumkämpfte Partie mit 24:27 und muss somit am bevorstehenden Auswärtsmatch (Sonntag, den 23. April, 17:00 Uhr) in Schwaz punkten, um noch eine Chance auf die entscheidende dritte Runde zu haben.

Lukas Frühstück, Bregenz Handball: „Wir sind sehr schlecht in das Spiel gestartet. Zwar konnten wir unsere Leistung nach den ersten 15 Minuten steigern und sogar die Führung in der zweiten Halbzeit kurzzeitig übernehmen. Um noch eine Chance auf die dritte Runde zu bekommen, müssen wir am Sonntag gewinnen. Wenn wir den Ball besser laufen lassen und uns auf unsere Stärken verlassen, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“

Hleb Habuz, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Es war ein sehr schwieriges Spiel. Wir konnten uns in der ersten Halbzeit mit fünf Toren absetzen. Aber Bregenz ist sehr stark in die zweite Halbzeit gestartet. Doch wir haben uns wieder gefangen, unsere Fehler reduziert und das Spiel letztendlich gewonnen. Am Sonntag müssen wir nochmal alles geben, da Bregenz sicher noch motivierter Aufspielen wird.“

Handball Tirol setzt erste Duftmarke
Der erste ganz große Schritt in Richtung Halbfinale ist gesetzt: Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL gelingt der Auswärtssieg in der Arena Rieden-Vorkloster, damit stellen Raúl Alonso und seine Mannschaft in der Best-of-three-Serie des HLA-Viertelfinales auf 1:0. Zeit zu verschnaufen gibt es allerdings nur wenig, am Sonntag steigt in der Schwazer Osthalle das zweite Match. Anpfiff ist um 17.00 Uhr.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben alles umgesetzt, was unser Matchplan vorgesehen hatte. Vor allem zu Beginn und am Ende haben wir die Partie kontrolliert, es war letztlich ein verdienter Sieg. Ich wusste, dass wir diese Leistung abrufen können – es war ein geschlossen starker Auftritt aller Mannschaftsteile. Nur kurzzeitig haben wir etwas den Faden verloren, allerdings sehr schnell zurückgefunden. Ein großer Dank auch an unsere Fans für die großartige Unterstützung. Wir dürfen das genießen, müssen aber am Boden bleiben. Am Sonntag werden die Karten neu gemischt. Die Bregenzer werden topmotiviert zu uns kommen, wir müssen ihnen in einer vollen Osthalle einen heißen Empfang bereiten. Noch ist nichts gewonnen, es gilt jetzt, den nächsten Schritt zu setzen.“

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

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Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 24:27 (12:16)
Mittwoch, 19. April 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Bregenz Handball: Amadeus Hedin (6), Tobias Varvne (5), Lukas Frühstück (4), Bojan Beljanski (4), Dominik Bammer (2), Ante Esegovic (2), Nemanja Belos (1)
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Josef Steiger (6), Hleb Harbuz (6), Matias Helt Jepsen (4), Thomas Kandolf (3), Anton Prakapenia (3), Alexander Wanitschek (2), Manuel Schmid (2), Aliaksei Kishov (1)
Vor einer fantastischen Fan-Kulisse und mit einer aggressiven Abwehrleistung holte sich die Union JURI Leoben im ersten Spiel gegen den Abstieg aus der Handball Liga Austria einen viel umjubelten 28:21 Derbysieg gegen den HC Bruck. Am Samstag um 20:00 Uhr haben die Montanstädter rund um Topscorer Sebastian Spendier auswärts nun den ersten Matchball. Die Partie startet jedoch wieder bei Null und die Chancen für beide Mannschaften sind weiter ausgeglichen!

Eingepeitscht von den tollen Fanclubs beider Teams begann um 19:00 Uhr in der Sporthalle Donawitz der erste Derbyknüller dieser Best-of-Three Serie gegen den Abstieg aus der höchsten österreichischen Liga. Beide Mannschaften waren sehr gut aufeinander eingestellt. Das zahlreich erschienene Publikum sah schöne Treffer und heiße aber faire Kämpfe um jeden Zentimeter. Den Gästen des HC Bruck gelang es ohne die Verletzten Gasperov und Jovanovic mit einem hauchdünnen 14:13 Vorsprung in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel zündeten die Hausherren allerdings den Turbo. Das Team der Union JURI Leoben wirkte in der Deckung noch aggressiver und zwang den HC Bruck immer wieder zu Würfen aus der Bedrängnis. War ein Spieler durch, machte Torhüter Luka Marinovic die Chance zunichte und zog den Gästen mit einigen gefangenen Bällen den Nerv. Im Spiel nach vorne war es in dieser Phase allen voran die Achse Petreikis - Spendier die für Tore sorgte. Sebastian Spendier war mit 10 Treffern auch Topscorer dieses Steirerderbys. In der 47. Minute war die Gegenwehr endgültig gebrochen.

Bruck wirkte auch wegen der fehlenden Wechselmöglichkeiten müde, während die Leobener weiter auf das Tempo drückten. Insgesamt ließ die heimische Abwehr nach der Pause nur sieben Treffer zu! Gemeinsam mit den Fans gab es nach dem 28:21 Derbyerfolg das traditionelle UFTA!

Der erste Schritt zum Klassenerhalt ist getan, doch beginnt schon am Samstag um 20:00 Uhr in der Sporthalle Bruck die nächste Partie wieder bei Null. Für die Magelinskas-Truppe ist klar, dass man sich zwar den ersten Matchball erkämpft hat, doch nur bestehen kann, wenn man auch auswärts wieder bereit ist an das Limit zu gehen. Bis dahin heißt es regenerieren und sich weiter diszipliniert im Training auf die schwere Aufgabe vorzubereiten.

Sebastian Spendier, Union JURI Leoben: "Erste Halbzeit war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Wir haben gewusst, dass die Brucker um jeden Zentimeter kämpfen werden. In der Pause lautete die Devise sofort mit Vollgas wieder auf das Parkett zu gehen und sich einen Vorsprung zu erspielen. Bruck hatte weniger Wechselmöglichkeiten und ihnen ist gegen Ende der Partie etwas die Luft ausgegangen. Wir brauchen nun aber nicht glauben, dass wir die Besten sind. Am Samstag stehen die Chancen wieder 50:50. Ich hoffe allerdings, dass wir alle noch einmal Gas geben und den Sack zu machen."

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: "Uns fehlt definitiv die Bank für 60 Minuten. Das zieht sich leider schon durch die ganze Saison. Wenn man mit sieben Tore verliert braucht man nicht diskutieren wer der verdiente Sieger ist. Jetzt können wir schauen, dass wir uns bis Samstag gut regenerieren, daheim Vollgas geben und dann schauen wir was am Ende rauskommt. Die Karten werden neu gemischt und die Chancen sind weiter intakt. Wenn die Leistung aber wieder nach der Pause abfällt, werden wir in die zweite Liga gehen."

Abstiegsspiele 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Union JURI Leoben vs. HC Bruck 28:21 (13:14)
Mittwoch, 19. April 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Union JURI Leoben: Sebastian Spendier (10), Benas Petreikis (5), Thomas Paul Wulz (4), Damir Djukic (4), Stephan Jandl (2), Hasbulat Sabazgiraev (2), Stefan Salbrechter (1)
Werfer HC Bruck: Denis Tot (5), Berat Mahmutaj (4), Martin Breg (4), Rok Simic (4), Alexander Fritz (2), Mirnes Mavric (2)
Nach der Osterpause startet die Finalphase der Saison 2016/17. Hierbei trifft der Moser Medical UHK Krems im ersten Viertelfinalspiel diesen Donnerstag ab 20:15 Uhr, live auf LAOLA1.tv, zunächst auf die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

Durch die bessere Platzierung im Playoff, haben sich Tobias Schopf & Co. das Heimrecht gesichert. Dies bedeutet, dass das Viertelfinale mit einem Heimspiel beginnt und ein mögliches drittes Spiel ebenfalls in der Sport.Halle.Krems stattfindet. Beim ersten Viertelfinale diesen Donnerstag, ab 20.15 Uhr, gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, versucht der Moser Medical UHK Krems sein Heimrecht auszunutzen und die Wiener in einem Hexenkessel zu empfangen.

In der KO-Phase der Meisterschaft zählt jedes Tor und eine Niederlage bringt die verlierende Mannschaft gehörig in Bedrängnis. Ein heißer Tanz auf dem Kremser Parkett ist also vorprogrammiert.

Fabian Posch meint schon im HLA-Interview vor dem Viertelfinale: „Unser Vorteil ist, dass wir das erste Spiel zu Hause spielen und gleich vorlegen können und diese Saison schon gezeigt haben, wie es geht. Außerdem sind wir, glaube ich, routinierter, ansonsten ist das Ganze, denke ich, ziemlich 50:50.“

UHK-Coach Herbert Lastowitza weiß, dass alle bisherigen Spiele gegen WESTWIEN in dieser Saison sehr knapp waren: „Das wird auch dieses Mal so sein. Wir sind in jedem Fall gut vorbereitet auf WESTWIEN und wollen den Heimvorteil mit zwei möglichen Spielen vor unserem fantastischen Kremser Handballpublikum für uns nutzen.“

Josef Nussbaum, Obmann Moser Medical UHK Krems: „Ich erwarte äußerst enge Spiele, wobei ich durchaus einen leichten Vorteil für uns durch das Heimrecht sehe. Wir werden das Kremser Publikum hinter uns haben, WESTWIEN erwartet eine volle Halle in Krems. Unsere fantastischen Fans werden die Mannschaft entsprechend unterstützen um das Ziel Halbfinale zu erreichen.“

Jonsson sieht Krems im Vorteil
Die Chancen stehen nach den knappen Duellen in der heurigen Saison 50:50, allerdings sieht WESTWIEN-Coach Hannes Jon Jonsson die Kremser mit 60:40 im Vorteil.

Die Glorreichen Sieben gehen trotz des verpatzten Oberen Playoffs voll Selbstvertrauen in dieses Viertelfinalduell. Im Frühjahr gab es gegen die Niederösterreicher eine knappe minus-eins-Niederlage und ein Remis, es läuft also alles wieder auf knappe Spiele gegen die Kremser hinaus. Head Coach Hannes Jon Jonsson hat seine Truppe in den letzten zwei Wochen auf die wichtigen Spiele eingeschworen, an der Taktik gefeilt und streicht die Stärken der WESTWIENER heraus: „Diese Saison haben wir fünf Mal gegen Krems gespielt, zwei Mal unentschieden, ein Mal hat Krems mit einem Tor gewonnen, ein Mal mit fünf Toren und ein Mal haben wir mit plus 15 gewonnen. Das heißt, vier von zehn Punkten für uns. Mit Blick auf die Ergebnisse sage ich, dass die Chancen bei 60 Prozent für Krems stehen. Aber wir spielen unser Spiel, verlassen uns auf unsere gute 3:2:1 Abwehr und versuchen, ein bisschen cleverer nach vorne zu laufen als in den letzten Spielen. Wenn unsere Abwehr funktioniert, dann bringt Florian Kaiper immer seine Leistung und sorgt dadurch für ein paar schnelle, einfache Tore. Vorne und hinten müssen wir bereit sein, da hin zu gehen wo es weh tut!“

Bei den WESTWIENERN sind alle Spieler fit, WESTWIEN-Kapitän Willi Jelinek weiß, auf wen man in den Viertelfinalduellen besonders achtgeben muss: „Der Schlüsselspieler im Angriff ist ganz klar Mitkov. Wir müssen schauen, dass wir ihn in den Griff bekommen. Er ist es, der die Bälle sehr gut verteilt und die Entscheidungen trifft.“

Zudem spricht die größere Erfahrung für die Kremser. Die Niederösterreicher sind durchwegs mit Routiniers besetzt, Spieler wie Schopf oder Mitkov haben zahlreiche HLA-Spiele auf dem Buckel, die Glorreichen Sieben hingegen punkten mit einer jungen, hungrigen, aber auch weniger erfahrenen Mannschaft.

Florian Kaiper: „Wir sind als Mannschaft stark, ich glaube, das ist unsere Stärke. Und vielleicht wollen wir es mehr, wir sind alle top motiviert! Aber sie haben eine sehr routinierte Mannschaft, mit vielen sehr schlauen Spielern, die in wichtigen Phasen die richtigen Entscheidungen treffen.”

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

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Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Donnerstag, 20. April 2017, 20:20 Uhr
Live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
NU-Liveticker
Nach der ersten Niederlage seit 139 Tagen im Halbfinale des Final Four am vergangenen Freitag in Graz gegen den HC FIVERS WAT Margareten (29:30) geht es für den ALPLA HC Hard in der Handball Liga Austria (HLA) in die heiße Phase.

Die Roten Teufel vom Bodensee konnten sowohl den Grunddurchgang als auch das Obere Playoff der HLA für sich entscheiden. Doch jetzt geht es in der Meisterschaft mit dem K.O.-System weiter. Ab dem Viertelfinale werden die Spiele im „Best-of-Three“-Modus ausgetragen.

Sollten Partien nach 60 Minuten unentschieden stehen, gibt es eine erste Verlängerung von zwei Mal fünf Minuten. Im Bedarfsfall gibt es eine zweite Verlängerung. Sollte dann noch kein Sieger feststehen, wird dieser im Siebenmeterwerfen ermittelt.

Im Viertelfinale treffen die Vorarlberger auf den Dritten des Unteren Playoff, den SC kelag Ferlach. In den beiden Partien des HLA-Grunddurchgangs setzten sich Kapitän Dominik Schmid und Co. gegen die Kärntner jeweils klar durch.

Vor eigenem Publikum wurden die Südkärntner mit 38:20 (21:8) aus der Halle gefegt. In Ferlach landeten die Harder, noch ohne die zu diesem Zeitpunkt verletzten Boris Zivkovic und Roland Schlinger, einen ungefährdeten 37:30 (21:13)-Sieg.

„Wir sind klarer Favorit gegen Ferlach“, bringt es Hard-Kapitän Dominik Schmid auf den Punkt. „Wir haben die Fehler im FIVERS-Spiel analysiert und werden gegen Ferlach von der ersten Minute an Vollgas geben.“

Bei den Gastgebern ist der Einsatz von Thomas Weber und Konrad Wurst (beide Rückenprobleme) weiterhin fraglich.

Mit Risto Arnaudovski (CRO), Dean Pomorisac und Nemanja Malovic (MNE) verfügen die Ferlacher über drei wurfgewaltige Rückraumspieler, die bereits über 100 Saisontore erzielt haben. Weitere Mannschaftsstützen sind Linksaußen Izudin Mujanovic (SLO), Rechtsaußen Matthias Rath sowie Torwart Domen Oslovnik (SLO).

Entscheidende Phase
Für Kapitän Dean Pomorisac & Co. stellt die Hürde ALPLA HC Hard eine nahezu unlösbare Aufgabe dar, gelten die Vorarlberger als Meisterschaftsfavorit schlechthin.

Der ALPLA HC Hard konnte den Grunddurchgang gewinnen und blieb auch im Playoff ungeschlagen. Doch der SC kelag Ferlach möchte alles versuchen den großen Favoriten zu ärgern. Trainer Ivan Vajdl hat das Team bestmöglich auf den Gegner vorbereitet und fordert 100% Kampfgeist in der Deckung. Zudem braucht es eine gute Chancenauswertung, um für eine Überraschung sorgen zu können.

Kapitän Dean Pomorisac: „Eine Schwäche im Team der Harder zu finden ist schwierig. Aber vielleicht unterschätzen sie uns. Wir dürfen keinesfalls früh in Rückstand geraten. Ist man gegen Hard einmal vier, fünf Tore hinten, ist es nahezu unmöglich das Spiel noch zu drehen. Deshalb müssen wir von Beginn an hochkonzentriert sein.“

Beim SC kelag Ferlach sind alle Mann an Bord. Sämtliche Verletzungen sind auskuriert und die Mannschaft freut sich auf die ersten Viertelfinalspiele der Vereinsgeschichte.

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

ALPLA HC Hard vs. SC kelag Ferlach
Donnerstag, 20. April 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Nach dem Cupsieg der FIVERS WAT Margareten geht es gegen den HC LINZ AG für die Margaretner nun um den Einzug ins HLA-Halbfinale. Für die FIVERS alles andere als eine Begegnung, die auf die leichte Schulter genommen wird.

Gleich nach dem verpatzten Halbfinale des HC LINZ AG erfolgte die Trennung der Stahlstädter von Luka Kikanovic, der bereits bei Bregenz unter Vertrag steht und sich im Halbfinale nicht mehr einwechseln ließ. Für diese Aktion fand Linz-Sportchef Nermin Adzamija deutliche Worte, zeigte sich aber neben Kikanovic auch von so manchem anderen Linzer Akteur enttäuscht. Für die FIVERS sind die Linzer Unruhen alles andere, als beruhigend.

In Margareten geht man davon aus, dass das Linz-Team im anstehenden Viertelfinale alles unternehmen wird, um das verpatzte Cup-Halbfinale vergessen zu machen. Angeschlagene, unter Druck stehende Mannschaften, sind schwer auszurechnen, vor allem, wenn es um die sprichwörtliche „Ehre als Team“ geht.

Die FIVERS selbst gehen zwar als Triumphator aus dem Cupbewerb hervor, der Cup-Sieg ist aber mit dem Ausfall von Kreis-Spieler Vincent Schweiger nicht ohne Folge geblieben. Da auch Nikola Aljetic angeschlagen ist, musste am Samstag im Finale gegen die HSG Graz der Bundesliga-Spieler Valentin Buchner ran. Zusätzlich hinterlassen die anstrengenden letzten Wochen im Kader die eine oder andere Blessur, die durch das Cup-Final-Four mit Sicherheit nicht besser wurden.

Mit dieser Situation müssen die FIVERS in der Crunch-Time der Meisterschaft zurechtkommen, wenn sie noch für die eine oder andere Überraschung sorgen wollen. Das erste Ziel dafür ist durch den nun unberechenbaren HC LINZ AG gegeben: Am Donnerstag steht nicht nur das erste Viertelfinalspiel am Programm, sondern auch die Verteidigung der unglaublich langen Heimserie (710 Tage ohne Niederlage!).

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Linz ist sehr schnell, spielte bislang mit Kikanovic auch einen gefährlichen Handball und hat viel Erfahrung mit Lehner und Kainmüller in den Reihen. Dazu gibt es viele junge Spieler wie Kislinger, Juric und Bajgoric, die sind wild und werden alles versuchen, um bei uns zu gewinnen. Die neue Situation ohne Kikanovic erleichtert für uns die Ausgangslage nicht. Natürlich wollen wir in zwei Spielen ins Halbfinale einziehen, das wollen aber die Linzer mit Sicherheit auch!“

Linz sieht klare Rollenverteilung
Ganz klar sind aus Sicht des HC LINZ AG die Karten im HLA Viertelfinale vergeben. Die Oberösterreicher treten am kommenden Donnerstag als absoluter Underdog den Kampf um das HLA Halbfinalticket gegen den amtierenden Meister und aktuellen Cupsieger HC FIVERS WAT Margareten an.

Nach den sehr unerfreulichen Vorfällen um Legionär Luka Kikanovic, der im Cuphalbfinale gegen die HSG Graz nach seiner Auswechslung einen weiteren Einsatz verweigerte und daher von Clubpräsident Christian Kropf unmittelbar nach dem Spiel fristlos entlassen wurde, müssen die Stahlstädter wieder in die Spur finden. Für die Stahlstädter ist völlig klar, dass die FIVERS in dieser Serie der klare Favorit sind, selbst hat man aber überhaupt nichts zu verlieren und wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, das Blatt zu seinen Gunsten zu wenden.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Wir sind natürlich in der Viertelfinalserie nicht in der Favoritenrolle. Wir werden aber gemeinsam alles versuchen, unser Bestes geben und den FIVERS alles abverlangen. Mein Team ist hoch motiviert, wir freuen uns auf die Spiele gegen die Wiener!“

Christian Kropf, Präsident HC LINZ AG: „Ich bin von den Vorfällen in Graz noch immer erschüttert. Ich habe in meiner gesamten beruflichen und sportlichen Laufbahn noch niemals einen Mitarbeiter fristlos kündigen müssen. Erfolg im Beruf und natürlich auch im Sport setzt aber Charakter voraus. Ich habe das jetzt abgehakt und hoffe, dass dies ein absoluter Einzelfall war. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft in den Viertelfinalspielen ein klares Zeichen setzt, zusammensteht und sich auf die ursprünglichen Linzer Tugenden, Zusammenhalt und Kampfgeist, besinnt, auch wenn wir uns nicht unbedingt in der Favoritenrolle befinden“

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC FIVERS WAT Margareten vs. HC LINZ AG
Donnerstag, 20. April 2017, 20:00 Uhr
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Was man in der Obersteiermark während der bisherigen Saison nicht zu denken vermochte ist nun leider Realität. Das Derby zwischen der Union JURI Leoben und dem HC Bruck ist das Worst-Case Szenario für den steirischen Handball und gleichzeitig eine Wiederholung des Vorjahres, wo sich die Brucker und die HSG Bärnbach/Köflach gegenüberstanden.

Die Partie am Mittwoch um 19:00 Uhr in der Sporthalle Donawitz läutet eine Best-of-Three Serie um den Abstieg aus der Handball Liga Austria ein und bedeutet gleichzeitig das Aufeinandertreffen zweier Teams, die sich sehr gut kennen. In den letzten drei Derbys gingen die Montanstädter 2-Mal als Sieger vom Feld. Ein Spiel endete Unentschieden.

Betrachtet man das Untere Playoff, so kann die Union JURI Leoben auf eine positive Entwicklung zurückblicken, auch wenn es am Ende knapp nicht zum Viertelfinaleinzug reichte. Bei den Bruckern war hingegen frühzeitig klar, dass man den rettenden 8. Platz nicht erreichen wird können und wie in der Saison 2015/16 Teil der Abstiegs-Serie ist.

Leobens Thomas Paul Wulz und seine Teamkollegen wissen jedoch von den Stärken des Gegners und wollen von vermeintlichen Vorteilen ihrerseits nichts wissen. Vielmehr gilt es sich in dieser schwierigen Situation noch energischer vorzubereiten und die Kontrahenten zu studieren. Allen ist bewusst, dass es sich in den nächsten Tagen um eine "All or Nothing" - Serie handelt und jeder einzelne Spieler voll gefordert ist.

"Es wird schwieriger als sonst. Uns erwarten extrem hart geführte Spiele wo es gilt, den Kampf anzunehmen und voll dagegen zu halten. Das werden keine Leckerbissen! Ich will in dieser Serie meine beste Leistung abrufen und weiß, dass meine Mitspieler genau das gleiche wollen.", so Wulz.

Leoben-Coach Romas Magelinskas kann seinem Flügelspieler nur beipflichten und hofft, gemeinsam mit seinem Team, die richtigen Mittel parat zu haben, um den Klassenerhalt zu schaffen. "Für viele unserer Spieler ist die Serie gegen den Abstieg eine neue Situation. Andere wiederum kennen diese Anspannung, welche diese Partien in sich tragen. Wir haben über die Saison hinweg gezeigt, dass wir mannschaftlich besser sind als der HC Bruck. Doch sind die kommenden Spiele etwas anderes, wo es darum geht, noch einmal alles abzurufen. Bei beiden Teams kommt es darauf an, ob alle Spieler fit sind und natürlich auch auf die Nervenstärke jedes Einzelnen. Die Teams kennen einander sehr gut, umso wichtiger ist es für uns, die Gegner genau zu analysieren, sich gut auf Bruck einzustellen und zu versuchen, mit einigen taktischen Überlegungen, im Kampf um den Abstieg, zu überraschen", lässt der Trainer im Vorfeld wissen.

Der HC Bruck seinerseits wird natürlich alles versuchen um so wie im Vorjahr die Serie für sich zu entscheiden. Allerdings plagen die Burcker ein paar Verletzungssorgen. Deni Gasperov kann bis zum Ende der Saison nicht mehr spielen, zudem ist Mladan Jovanovic fraglich.

Milan Vunjak, Trainer HC Bruck: "Das sind die Spiele die ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Wir wollen unsere beste Leistung abrufen. In der Abwehr müssen wir richtig aggressiv sein, vorne mit Disziplin und Kopf spielen. Leoben hat einen guten, breiten Kader. Unser Ziel war schon zu Beginn der Saison der Verbleib in der HLA, dafür werden wir kämpfen. Wer das erste Spiel gewinnt hat bereits einen großen Vorteil. Wir glauben an uns und mit der Unterstützung unserer Fans können wir alles aus uns herausholen.“

Abstiegsspiele 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Union JURI Leoben vs. HC Bruck
Mittwoch, 19. April 2017, 19:00 Uhr
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Endlich geht es los. Am kommenden Mittwoch, den 19. April 2017, wird das Viertelfinalspiel zwischen Bregenz Handball und Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL um 19:30 Uhr, live auf LAOLA1.tv, angepfiffen. Gespielt wird in Runde 1 in der Festspielstadt (Handball- Arena Rieden/Vorkloster).

Die heiße Phase beginnt. Nach dem Grunddurchgang und den Playoffs treten die HLA-Teams nun in der ersehnten Finalserie an. Bregenz Handball startet im ersten Viertelfinale am Mittwoch, den 19. April 2017, gegen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL. 

Auf ein extrem spannendes Match können sich die Zuschauer auf jeden Fall gefasst machen. Denn seit Jahren kann man sagen, dass sich die Teams auf sportlicher Ebene nicht riechen können. Bei jeder Begegnung kommt es zu einem wahren Handball-Fight. Diesem sieht sich Bregenz Handball gerade in Bezug auf das anstehende Aufeinandertreffen im Viertelfinale gewachsen.

„Wir treffen nun im Viertelfinale auf einen für uns eher unbequemen Gegner. Die Tiroler haben zu Beginn der Saison ihre Qualitäten gezeigt und durchaus bewiesen zu welch hartem Spiel sie im Stande sind“, so der Bregenzer Chefcoach Robert Hedin. „Diesem werden wir jedoch am kommenden Mittwoch entgegenwirken. Wir haben uns über die Ostertage noch intensiver auf den Sechstplatzierten vorbereitet. Die Mannschaft ist fit, hochmotiviert und heiß auf die Finalserie. Wir geben unser Bestes und nutzen unsere Heimstärke direkt im ersten Spiel", betont er weiter.

Nicht nur Raúl Alonso (Trainer Schwaz) stehen mit Balthasar Huber, Matias Jepsen und Hleb Harbuz wieder die angeschlagenen Spieler zur Verfügung. Auch Robert Hedin kann auf einen Spieler mehr im Kader zurückgreifen. Ralf-Patrick Häusle ist nach seiner Knieverletzung wieder fit und bildet mit Nationalkeeper Goran Aleksic den zuverlässigen Rückhalt zwischen den Pfosten.

Erster Akt im Westderby
Die große Osterruhe war bei Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL in den vergangenen Tagen definitiv nicht angesagt. Am Karsamstag stand eine Trainingseinheit auf dem Programm, am Montag folgten noch zwei weitere. Dafür war der Ostersonntag für die Spieler und das Trainerteam frei: Zeit für die Familie und Regeneration vor den nahenden Viertelfinal-Duellen mit Bregenz standen im Vordergrund.

„Ich bin seit zehn Jahren Berufstrainer, war davor selbst Spieler. Ich bin es daher schon lange gewohnt, mich nicht nach Feiertagen zu richten, sondern nach dem Handball-Spielplan. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass auch zu Ostern der Sport im Vordergrund steht. Der eine Tag Pause am Sonntag war aber wichtig, wir gehen nun mit viel Kraft und top-motiviert in das Viertelfinale“, betont Trainer Raúl Alonso.

Der Spanier hofft, dass ihm im Westderby der komplette Kader zur Verfügung steht: Die zuvor angeschlagenen Balthasar Huber, Matias Jepsen und Hleb Harbuz haben am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. „Die drei arbeiteten zuletzt eifrig an ihren Comebacks. Sie sollten rechtzeitig fit werden, noch sind ja ein paar Tage Zeit. Spätestens im Heimspiel werden sie wohl wieder dabei sein.“

Mit Bregenz Handball erwartet Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL der Rekordmeister, allerdings liegt der letzte Meistertitel des amtierenden Supercup-Siegers schon sieben Jahre zurück. Als Favorit gehen die Vorarlberger, gegen die es im Grunddurchgang je einen Sieg und eine Niederlage zu verzeichnen gab, dennoch in die K.o.-Begegnungen.

„Nach einem guten Grunddurchgang und einem sehr starken Playoff ist das Viertelfinale nun der nächste Meilenstein. Wir können mit der Entwicklung der vor dieser Spielzeit nochmals deutlich verjüngten Mannschaft überaus zufrieden sein, wir haben uns inzwischen den Ruf als unangenehmer Gegner hart erarbeitet. Insbesondere zuhause, immerhin sind wir in dieser Saison in der Osthalle noch ungeschlagen. Bregenz wird eine hohe Hürde für uns. Aber wir wollen natürlich unbedingt ins Halbfinale vorstoßen, nur mit dieser Ambition können wir in die Best-of-three-Serie gehen“, so Alonso, der ein sehr gutes Gefühl habe. „Ich erwarte mir schon ein Duell auf Augenhöhe, Bregenz ist uns zuletzt nicht schlecht gelegen. Wenn wir unsere Topleistung abliefern können, haben wir auf jeden Fall eine Chance. Wir bauen vor allem auch wieder auf die großartige Unterstützung unserer Fans, sowohl auswärts als auch zuhause.“

Ein Fanbus wird Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL am Mittwoch ins Ländle begleiten.

Viertelfinale 1. Runde der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

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Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL
Mittwoch, 19. April 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Die Kaderplanung beim SC kelag Ferlach geht weiter voran. Nachdem Kapitän Dean Pomorisac bis 2020 verlängert hat, kann sich Ferlach Obmann Walter Perkounig über eine weitere Verlängerung freuen. Auch Torhüter Matthias Meleschnig bleibt dem Verein um weitere zwei Jahre, bis 2019, treu.

"Der SC Kelag Ferlach ist mein Verein. Hier bin ich groß geworden. Nach dem Klassenerhalt war mir klar, dass ich hier bleibe. Ich habe mit dem Verein noch Ziele, die wir erreichen wollen" so Torhüter Matthias Meleschnig.

"Matthias ist für uns ganz, ganz wichtig. Er hat auch in der Mannschaft und beim Publikum ein tolles Standing. Jetzt sind wir mit Matthias, Domen Oslovnik und dem jungen Florian Striessnig auf der Königsposition weiterhin super besetzt", freut sich Obmann Walter Perkounig über die Verlängerung.
Zwei Wochen hatten die HLA-Spieler nach dem Oberen Playoff insgesamt Pause bis zum ersten Viertelfinale, am Donnerstag ist es nun endlich so weit: in Krems steigt das erste spannende Viertelfinalspiel zwischen der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und dem Moser Medical UHK Krems. Das Duell wird am 20. April ab 20:15 Uhr live auf LAOLA1.tv und auf ORF Sport+ übertragen. Im Doppelinterview geben WESTWIEN-Kapitän Willi Jelinek und Ex-WESTWIENER und Krems-Kreisspieler Fabian Posch Einblick in die Vorbereitung und die Erwartungen an das Viertelfinale.

Fabian und Willi, warum gewinnt eure Mannschaft das Duell?
Posch: „Unser Vorteil ist, dass wir das erste Spiel zu Hause spielen und gleich vorlegen können und diese Saison schon gezeigt haben, wie es geht. Außerdem sind wir, glaube ich, routinierter, ansonsten ist das Ganze, denke ich, ziemlich 50:50.“
Jelinek: „Unsere Stärke ist vor allem das schnelle Spiel aus einer sehr aggressiven Deckung heraus. Wenn wir es schaffen, dass unsere Deckung gut steht, dann spricht schon viel für uns.“

Was spricht für den Gegner?
Posch: „Für WESTWIEN spricht das hohe Tempo, die lange Bank und die aggressive Deckung.“
Jelinek: „Krems ist eine sehr erfahrene Mannschaft, da haben sie uns sicher etwas voraus.“

Wie habt ihr euch in der spielfreien Zeit vorbereitet?
Posch: „Wir trainieren ganz normal, wir haben ja nur ein Wochenende Pause, nicht zwei wie WESTWIEN. Wir werden uns einfach genau auf alle Abwehr- und Angriffsvarianten einstellen und die Zeit gut nutzen.“
Jelinek: „Wir trainieren mit hoher Intensität und versuchen, unseren Rythmus zu behalten. Außerdem nutzen wir die Zeit, um an taktischen Kleinigkeiten zu arbeiten, damit wir bestmöglich vorbereitet sind.“

Auf wen müsst ihr beim Gegner besonders aufpassen?
Jelinek: „Der Schlüsselspieler im Angriff ist ganz klar Mitkov, wir müssen schauen, dass wir ihn in den Griff bekommen. Er ist es, der die Bälle sehr gut verteilt und die Entscheidungen trifft.“

Werden es zwei oder drei Viertelfinalspiele in der Best-of-three-Serie?
Posch: „Ganz egal, Hauptsache wir gewinnen zwei Spiele.“
Jelinek: „Das ist schwer zu sagen. Ich glaub, es wird ein Duell auf Augenhöhe und da ist es schwer, so etwas vorherzusagen. Aber es werden sicher spannende Spiele, egal ob zwei oder drei.“

Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Donnerstag, 20. April 2017, 20:25 Uhr, Sporthalle Krems
Live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems
Sonntag, 23. April 2017, 17:00 Uhr, BSFZ Südstadt

Mögliches 3. Viertelfinalspiel:
Freitag, 28. April 2017 in Krems
Der HC FIVERS WAT Margareten hat seinen ÖHB-Cup-Titel erfolgreich verteidigt! Die Wiener behielten in der vollen ASKÖ-Halle in Graz Eggenberg im Duell mit dem gastgebenden Zweitligisten HSG Graz mit 27:21 (14:11) die Oberhand. Bei den Herren konnte sich also der Favorit durchsetzen. Die Mannschaft von Trainer Peter Eckl hat somit ihren 7. ÖHB-Cup-Titel unter Dach und Fach gebracht. Dieser war bereits der fünfte binnen sechs Jahren. Bei den Damen setzten sich zuvor sensationell die MGA Fivers mit 18:17 gegen Hypo NÖ durch und entthronten damit den Seriensieger.

Das gesamte Spiel, Specials und Highlights vom ÖHB-Cup der Damen und Herren findet ihr HIER unter LAOLA1.tv!

Die FIVERS dominierten die Partie. Vom 1:2 abgesehen, waren sie nie in Rückstand, sondern lagen vielmehr stets relativ sicher voran. Peter Eckl, dem unmittelbar nach dem Ende im Jubel über den Cup-Sieg beim Versuch, eine Getränkedusche abzuwehren, sein T-Shirt zerrissen wurde, strahlte beim übers ganze Gesicht: "Aufgrund der Abgänge haben wir vor der Saison nicht gewusst, wo wir stehen und jetzt stehen wir wieder mit einem Titel da!" Und zu den Grazern: "Wahrscheinlich steigen sie auf und dann werden sie oben sicher mitmischen."

Maximilian Maier (HSG Graz) trauerte zwar der nicht geglückten Sensation etwas nach, zog dann aber ein sehr positives Fazit. "Am Ende", meinte er, "tut natürlich jede Niederlage weh. Wir haben in der Anfangsphase, aber auch gegen Ende, gut mitgehalten. Schlussendlich haben die größeren Wechselmöglichkeiten der Wiener entschieden. Gratulation an die FIVERS, aber auch wir können stolz sein. Dieses Cup-Final-Four mit dem Sieg im Halbfinale über einen Favoriten (Linz, Anm.) war ein Karriere-Highlight!"

HC FIVERS WAT Margareten - HSG Graz 27:21 (14:11)
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Werfer HC FIVERS WAT Margareten: BRANDFELLNER David 7, ZIURA Vytautas 4 (1/1), NIKOLIC Mathias 3, KOLAR Markus 3, MARTINOVIC Ivan 2, STUMMER Henry 2, JONAS Herbert 2, SEIDL Thomas 2, ALJETIC Nikola 1, RIEDE Maximilian 1

Werfer HSG Graz: MAIER Maximilian 4, SPENDIER, Florian 4, BOROVNIK Matjaz 4, Schweighofer Lukas 4, MELNJAK Alen 3, IVANJKO Filip 1, Pajovic Ales 1
Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten gewann am Freitag das ÖHB Cup-Semifinale gegen den ALPLA HC Hard in der ASKÖ-Halle in Graz Eggenberg 30:29 (16:12). Im Endspiel am Samstag (18 Uhr live in ORF Sport+ und auf LAOLA1.tv) treffen die Wiener auf Final4-Gastgeber HSG Graz. Der Zweitligist konnte sich im Duell mit dem HC LINZ AG mit 30:26 (14:10) behaupten.

„Es war ein sehr, sehr leidenschaftlicher Kampf. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaften. Man darf nicht vergessen, dass wir nach der vergangenen Saison einige Abgänge zu verkraften hatten. Aber es ist sehr viel Qualität aus den eigenen Reihen nachgekommen. Der Sieg gegen Hard war der erste Schritt, am Samstag müssen wir wieder hoch konzentriert zu Werke gehen. Denn gegen Graz werden wir die ganze Halle gegen uns haben“, berichtete FIVERS-Manager Thomas Menzl.

Nur zu Beginn war Außenseiter und Zweitligist HSG Graz gegen den HLA-Viertelfinalisten HC LINZ AG Nervvosität anzumerken. Schnell lagen die Murstädter 1:4 zurück, fanden aber angetrieben von einem fantastischen Publikum schnell in die Erfolgsspur. Ein überragender Thomas Eichberger im Tor, eine starke Deckung und Angriffsleistung führten zunächst zu einer 14:10-Habzeitführung und später sogar zu einem 9-Tore-Vorsprung. Die Oberösterreicher konnten zwar noch bis auf drei Tore heankommen, mehr ging aber nicht mehr. "Es ist wie im Traum. Wir haben uns eine kleine Chance gegen Linz ausgerechnet und haben diese genutzt. Ein Pauschallob der gesamten Mannschaft für diesen Auftritt. Unser fantastisches Publikum hat natürlich mitgeholfen. Standing Ovations schon in den Schlussminuten des Spiels. Was für ein Handballabend! Und jetzt auch noch das Finale...", war Graz-Klubmanager Michael Schweighofer nach dem Spiel begeistert!

ÖHB-Cup Männer, Final Four in Graz
Finale
15.04., 18:00: Alpla HC Hard/HC FIVERS WAT Margareten - HSG Graz/HC LINZ AG
LIVE auf ORF Sport+ / LAOLA1.tv

Halbfinale
14.04.: HC FIVERS WAT Margareten - Alpla HC Hard 30:29 (16:12)
14.04.: HSG Graz - HC LINZ AG 30:26 (14:10)

ÖHB-Cup Frauen, Finale in Graz
15.04., 16:00: Hypo NÖ 1 - MGA Fivers
LIVE in ORF SPORT+ / LAOLA1.tv
Zum Auftakt trifft der ALPLA HC Hard, Gewinner des HLA-Grunddurchgangs und -Playoffs, auf Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten. Um 17:00 Uhr, live auf LAOLA1.tv! Im Anschluss will die HSG Graz den HC LINZ AG, mit dem Heimvorteil im Rücken, fordern. um 19:00 Uhr, ebenfalls leive auf LAOLA1.tv!

In den bisherigen vier Saisonduellen gewannen die Roten Teufel ihre beiden Heimspiele, auswärts verloren sie die erste Begegnung und erkämpften im Playoff ein Unentschieden. "Wenn du Cupsieger werden willst, musst du einfach alle Spiele gewinnen", so die trockene Analyse von Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec. Für den 44-Jährigen stehen die Chancen auf den Einzug ins Endspiel 50:50. "Ich erwarte mir eine spannende und knappe Partie. Es wird sicherlich eine Begegnung auf Augenhöhe", ist Hrachovec überzeugt. Der Tscheche muss um Linksaußen Thomas Weber und Linkshänder Konrad Wurst bangen, die beide mit Rückenproblemen zu kämpfen, aber die Reise nach Graz dennoch angetreten haben.

Bei den Wienern fehlten zuletzt Nikola Aljetic, Stefan Jovanovic und Maximilian Riede verletzungsbedingt. Zudem meldete sich Mathias Nikolic am Montag krank. "Damit wir ins Finale kommen können, müssen wir aber alle Spieler bis Freitag halbwegs fit bekommen und dann unser bestes Spiel abrufen. Möglich ist es, das haben wir schon in unseren Heimspielen bewiesen. Jetzt gilt es, alle Kräfte zu mobilisieren, sich bestens vorzubereiten“, berichtet Fivers-Coach Peter Eckl.

Zweitligist HSG Graz fordert HC LINZ AG - 19:00 Uhr, live auf LAOLA1.tv

Um das zweite Finalticket kämpfen Gastgeber HSG Graz und der HC LINZ AG. Die Steirer sind das einzige Zweitligateam, das ins Cup-Final4 einziehen konnte. In dieser Saison ist ihre Zielsetzung ganz klar: sie wollen in die Handball Liga Austria aufsteigen. Und dies scheint durchaus möglich, schließlich verlor man in dieser Saison nur zwei von bislang 28 Partien, gewann in der Bundesliga sowohl Grunddurchgang als auch Meisterplayoff. "Für uns ist es großartig, dass wir es bis hierher geschafft haben. Alles, was jetzt kommt, ist eine Draufgabe. Die Spieler sollen es genießen, in einer vollen Halle spielen zu dürfen - umso mehr, da sicher fast alle Fans hinter unserer Mannschaft stehen werden. Vielleicht gelingt uns ja gegen die Oberösterreicher eine Sensation und wir spielen am Samstag im Finale. Wir werden in jedem Fall alles geben, ob das dann reicht, werden wir sehen", erklärt HSG Graz-Spielertainer Ales Pajovic..

Der HC LINZ AG spielte eine durchwachsene Saison. Erst am vergangenen Samstag gelang mit einem Sieg beim HC Bruck der Einzug ins HLA-Viertelfinale, in dem man es mit Meister Fivers zu tun bekommt. Die Erleichterung, der Relegation entgangen zu sein, war bei den Stahlstädtern groß. "Wir waren in der letzten Zeit - sicherlich auch selbstverschuldet - unter Druck. Wichtig ist es aber, die richtige Antwort gegeben zu haben", so Manuel Gierlinger, Trainer des HC LINZ AG.

Hier geht´s zum LAOLA1.tv-Livestream ÖHB CUP Finale

ÖHB-Cup Männer, Final Four in Graz
Finale
15.04., 18:00: Alpla HC Hard/HC FIVERS WAT Margareten - HSG Graz/HC LINZ AG
LIVE auf ORF Sport+ / LAOLA1.tv

Halbfinale
14.04., 17:00: Alpla HC Hard - HC FIVERS WAT Margareten (live auf LAOLA1.tv)
14.04., 19:00: HSG Graz - HC LINZ AG (live auf LAOLA1.tv)


ÖHB-Cup Frauen, Finale in Graz
15.04., 16:00: Hypo NÖ 1 - MGA Fivers (LAOLA1.tv)
LIVE IN ORF SPORT+
Am Karfreitag wird es ernst, das ÖHB CUP FINAL4 in Graz startet mit dem Schlager ALPLA HC Hard vs FIVERS WAT Margareten. Die Eckl-Truppe kämpft mit Verletzungssorgen. Wer bis Freitag wirklich fit wird, ist noch offen.

Mit Nikola Aljetic, Stefan Jovanovic und Maximilian Riede fehlten bereits zum Playoff-Abschluss drei Stammspieler. Montag musste sich Mathias Nikolic krank melden und aus Bregenz nahm man so manche unliebsame Blessur mit nach Wien.

Das Cup-Halbfinale gegen Hard am Freitag in Graz, 17:00 Uhr live auf LAOLA1.tv, steht somit vorerst nicht unter einem besonders guten Stern. Die Harder spielten zuletzt in Krems ohne Marko Tanaskovic (wurde zum zweiten Mal Vater), Thomas Weber und Konrad Wurst fehlten wegen Rückenproblemen. Der starke Kader der Vorarlberger sorgte dennoch für einen klaren 34:27-Sieg in der Wachau.

Dass die FIVERS trotz dieser Rahmenbedingungen alles geben werden, um die Sensation zu schaffen, versteht sich von selbst. FIVERS-Coach Peter Eckl zum bevorstehenden Cup-Schlager gegen Hard: "Die Verletztenliste ist leider seit Montag sehr lang. Allerdings haben wir noch ein paar Tage bis zum Spiel. Schau’n wir mal, wer es bis Freitag schafft. Zu den vier derzeit verletzt gemeldeten Spielern kommen noch ein paar Blessuren aus dem recht harten Spiel in Bregenz. Damit wir ins Finale kommen können, müssen wir erstens einmal alle Spieler bis Freitag halbwegs fit bekommen. Zweitens müssen wir unser bestes Spiel abrufen, um gegen eine sehr starke Harder Mannschaft zu gewinnen. Möglich ist das, das haben wir schon in unseren Heimspielen bewiesen. Jetzt gilt es alle Kräfte zu mobilisieren, sich bestens vorzubereiten, um dann jeden kleinen Moment in diesem Spiel zu nutzen. Auf geht’s!“

Im zweiten Halbfinale trifft die HSG Graz auf den HC LINZ AG, 19:00 Uhr live auf LAOLA1.tv.
Erster großer Saisonhöhepunkt für die Roten Teufel vom Bodensee. Im Halbfinale des Final Four trifft der ALPLA HC Hard am Freitag um 17:00 Uhr, live auf LAOLA1.tv, in der ASKÖ-Sporthalle in Graz-Eggenberg auf Titelverteidiger HC Fivers WAT Margareten.

Nach Bregenz Handball (29:23 im Achtelfinale) und der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN (26:24 im Viertelfinale) ist das Team aus dem fünften Wiener Gemeindebezirk die nächste, ganz schwere Hürde auf dem Weg ins ÖHB-Cupfinale. Die FIVERS setzten sich gegen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL (29:22 im Achtelfinale) und Landesligist UHC Tulln (28:20 im Viertelfinale) durch.

„Wenn du Cupsieger werden willst, musst du einfach alle Spiele gewinnen“, so die trockene Analyse von Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec. Für den 44-Jährigen stehen die Chancen auf den Einzug ins Endspiel 50:50. „Ich erwarte mir im Halbfinale gegen den Titelverteidiger eine spannende und knappe Partie. Es wird sicherlich eine Begegnung auf Augenhöhe“, erklärt der Tscheche.

Beim Gewinner des Grunddurchgangs und des Oberen Playoff der Handball Liga Austria stand am Donnerstagvormittag noch ein Abschlusstraining und Videostudium auf dem Programm. Um 13:00 Uhr ging es mit dem Bus nach Graz. Nicht mit dabei sind Linksaußen Thomas Weber und Linkshänder Konrad Wurst (beide Rückenprobleme).

„Für beide kommt das Final Four in Hinblick auf die bevorstehende Endphase in der Meisterschaft noch zu früh“, so Petr Hrachovec. Für den EHF-Mastercoach ist Routinier Vitas Ziura der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Margaretener. Aber auch Youngster Ivan Martinovic und Allrounder Markus Kolar müssen seine Schützlinge im Auge haben.

Im HLA-Grunddurchgang konnte sich jeweils die Heimmannschaft klar durchsetzen. Auf den 37:30-Heimsieg in der Sporthalle am See folgte die 22:30-Auswärtsniederlage in der Hollgasse. Denkbar knapp verliefen die Partien im Oberen Playoff.

Mit dem 34:34 eroberte Hard einen Punkt in der Bundeshauptstadt. Vor eigenem Publikum feierte die Hrachovec-Sieben einen knappen 32:31-Erfolg.

In der zweiten Semifinal-Begegnung trifft der HC LINZ AG auf den Zweitligisten HSG Graz. Das Finale im ÖHB-Cup wird am Samstag um 18:00 Uhr/Graz-Eggenberg, angepfiffen.

Halbfinale im ÖHB-Cup, Freitag:

ALPLA HC Hard – HC Fivers WAT Margareten, 17 Uhr/LAOLA 1.tv, Graz, ASKÖ-Sporthalle Egggenberg, SR Hofer/Schmidhuber (Wien)

Weiters: HC Linz AG – HSG Graz (Freitag, 19 Uhr/LAOLA1.tv). Finale am Samstag (18 Uhr/ORF Sport+ und LAOLA1.tv)
Der Viertelfinalgegner von INSIGNIS WESTWIEN steht mit Moser Medical UHK Krems bereits seit längerem fest, jetzt gibt es auch die Termine: die Glorreichen Sieben bestreiten das zweite Viertelfinale am Sonntag, den 23. April 2017 ab 17:00 Uhr im BSFZ Südstadt, das erste Spiel wird am 20. April live auf ORF Sport+ übertragen. Chefcoach Hannes Jon Jonsson hat nun drei Wochen Zeit, die Mannschaft auf die Viertelfinalduelle gegen Krems vorzubereiten. Im Interview spricht er über das verpatzte Frühjahr, die Erwartungen an die Viertelfinalspiele und wie sich die Mannschaft auf das Ost-Duell einstimmen wird.

Hannes, wie analysierst du das Frühjahr? Es war sicher nicht alles schlecht, oder?
Jonsson: „Das war sicher nicht alles schlecht, ich hätte mir aber ganz klar vier bis sechs Punkte mehr gewünscht, das ist kein Geheimnis. Beide Spiele gegen Hard waren sehr gut für 45 bis 50 Minuten und beide Spiele gegen Krems hätten wir gewinnen können. Aber fast gewonnen bringt leider nix. Ausfälle wie gegen die Fivers und Bregenz auswärts dürfen nicht vorkommen, nach den zwei Spielen haben wir uns wirklich peinlich gefühlt, die Leistung in den zwei Spielen hat nichts mit dem zu tun, wofür wir stehen. Die Mannschaft hat aber immer gut trainiert und wir sind fit, unser taktisches Konzept steht jetzt ganz fest und wir werden bis zum Saisonende wenig ändern."

Wo hättest du dir mehr erwartet?
Jonsson: „Leider muss man sagen, dass einige Leistungsträger es nicht geschafft haben, in den letzten Wochen ihre Leistung abzurufen. Da muss ich als Trainer natürlich alles tun, was ich kann, um ihnen zu helfen, aber manchmal müssen auch die Spieler sich einfach zusammenreissen und das, was sie können, auf die Platte bringen. Ich bin aber optimistisch, dass Spieler wie Gabor Hajdu in den kommenden Spielen zeigen werden, was sie wirklich können.“

Wie stehen die Chancen gegen Krems - auch ohne Heimrecht?
Jonsson: „Diese Saison haben wir fünf Mal gegen Krems gespielt, zwei Mal unentschieden, ein Mal hat Krems mit einem Tor gewonnen, ein Mal mit fünf Toren und ein Mal haben wir mit plus 15 gewonnen. Das heisst, vier von zehn Punkten für uns. Mit Blick auf die Ergebnisse sage ich, dass die Chancen bei 60 Prozent für Krems stehen. Ich wünsche mir aber vor allem, dass die Schiedsrichter die Nerven in diesem Duell behalten und am Ende die bessere Mannschaft ins Halbfinale kommt."

Was sind die Stärken von Krems?
Jonsson: „Sie sind sehr gut eingespielt und haben viel Routine. Spieler wie Tobias Schopf treffen vielleicht nicht alle Würfe, aber die wichtigen gehen rein. Dann haben sie Vlatko Mitkov, er lenkt das ganze Spiel sehr intelligent und sorgt für die ganz wichtigen Tore, er ist meiner Meinung nach der beste Spieler in der HLA diese Saison. Die erste Sieben bei Krems ist einfach sehr stark.“

Womit kann WESTWIEN gegen Krems punkten?
Jonsson: „Wir spielen unser Spiel, verlassen uns auf unsere gute 3:2:1 Abwehr und versuchen, ein bisschen cleverer nach vorne zu laufen als in den letzten Spielen. Wenn unsere Abwehr funktioniert, dann bringt Florian Kaiper immer seine Leistung und sorgt dadurch für ein paar schnelle einfache Tore. Beides - vorne und hinten müssen wir bereit sein, da hin zu gehen wo es weh tut! Die Spieler, die von der Bank kommen, werden auch eine wichtige Rolle spielen, wie Seitz, Rabenseifer, Jochmann, Führer und Julian Pratschner. Wenn sie reinkommen, wird es für uns sehr wichtig, egal ob sie fünf oder 55 Minuten spielen.“

Bei drei Wochen Pause bis zum Viertelfinale: wie kann man die Zeit gut nützen, ohne den Spielfluss zu verlieren?
Jonsson: „Erstmal müssen wir ein bisschen durchatmen und es genießen, dass am nächsten Wochenende kein Spiel ist. Diese Woche werden wir sehr intensiv trainieren bis heute abend, dann kriegen die Jungs vier Tage verdient frei. Am Montag geht es dann voll los mit vollem Fokus auf die Viertelfinalspiele. Unser Kader ist sehr breit und wir haben eine sehr hohe Spielqualität im Training. Deshalb brauchen wir keine Trainingsspiele bis zum Viertelfinale.“

Wie ist dein Tipp: gibt es zwei oder drei Viertelfinalspiele?
Jonsson: „Ob das zwei oder drei Spiele werden, ist mir ehrlich gesagt egal, ich will nur gewinnen. Aber natürlich, wie alle Trainer, wünsche ich mir einen angenehmen 2:0- Sieg in diesem Duell.“

VIERTELFINALE:

Donnerstag, 20. April 2017
20:15: Moser Medical UHK Krems vs. INSIGNIS WESTWIEN
Live auf ORF Sport+

Sonntag, 23. April 2017
17:00: INSIGNIS WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems
BSFZ Südstadt

Mögliches 3. VF: Freitag, 28. April 2017 in Krems
Nach dem fixieren des Klassenerhaltes steht für den SC kelag Ferlach nun die Kaderplanung für die nächste Saison an. Erster wichtiger Schritt dafür war die Verlängerung mit Kapitän Dean Pomorisac.

Ferlach Obmann Walter Perkounig: "Dean ist für uns ein extrem wichtiger Spieler. Er ist nicht nur einer der besten linken Rückraumspieler in Österreich, sondern auch als Mensch passt er perfekt in die Mannschaft. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass uns Dean trotz Angeboten von Liga Konkurrenten erhalten bleibt“

Dean Pomorisac: „Wir haben die letzten beiden Jahre tolle Erfolge mit Ferlach gefeiert. Darauf können wir aufbauen. Ich fühle mich beim SC kelag Ferlach zu Hause - der Verein, die Mannschaft, das Publikum, alles stimmt. Deshalb bleibe ich in Ferlach."
Das Obere und Untere Playoff ist nach insgesamt zehn Spieltagen abgeschlossen! Herausragend dabei die Serien von ALPLA HC Hard und der Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL, die beide im neuen Jahr noch ungeschlagen sind. Freitag und Samstag steht für die Vorarlberger, dem HC FIVERS WAT Margareten, dem HC LINZ AG und der HSG Graz das Cup Final 4 an. Nach Vergabe des zweiten Titels, nach dem Supercup, der Saison, geht es für die HLA-Teams ins Viertelfinale, bzw. in die Abstiegsspiele. Anfang Mai macht die Liga nochmals eine kurze Pause, wenn das österreichische Herren Nationalteam in der EM-Qualifikation am 3. und 6. Mai auf Spanien trifft.

In der Saison 2015/2016 räumte der HC FIVERS WAT Margareten alles ab, was es zu gewinnen gab. Im Supercup, zu Beginn der heurigen Saison, musste man den ersten Titel an Bregenz Handball abtreten. Die Chance auf die Titelverteidigung im Cup und in der Meisterschaft lebt dafür noch für die Wiener.

Doch es wird kein leichtes Unterfangen. Bereits im Halbfinale des ÖHB Cup trifft man am Freitag auf die aktuell sehr souverän auftretende Truppe des ALPLA HC Hard. Im Playoff mussten die Vorarlberger lediglich beim 34:34 bei den FIVERS einen kleinen Punktverlust hinnehmen, vor Heimpublikum setzte sich Hard mit 32:31 durch. Im Grunddurchgang setzte es jeweils klare Heimsiege – 37:30 für die Roten Teufel in Hard, 30:22 für die FIVERS in der Wiener Hollgasse.

Bei den FIVERS ist erneut ein ewig hungriges Team am Werk. Nach den Abgängen von diversen Leistungsträgern im Sommer 2016, rückten junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins HLA-Team auf. Vor der Saison sah man sich eher im oberen Mittelfeld der Liga, nach mehr als der Hälfte der Saison hat man sich jedoch als zweite Kraft hinter Hard etabliert.

Im zweiten Cup-Semifinale empfängt Gastgeber HSG Graz den HC LINZ AG. Die Oberösterreicher entgingen in letzter Sekunde den Abstiegsspielen und gehen erleichtert und voller Zuversicht in die Partie. Aber auch die Steirer wissen, sie haben nichts zu verlieren. Aus ihren Ambitionen, kommende Saison in der HLA zu spielen, machen sie kein Geheimnis. Mit der Ausrichtung des Cup Final 4 wollen sie den HLA-Teams einen kleinen Vorgeschmack geben, was diese möglicherweise nächste Saison erwartet!

Best-of-three bis zum Finale
Nach dem Cup startet in der Handball Liga Austria die Viertelfinalserie. Im Modus Best-of-three werden dabei die Halbfinalisten ermittelt. Der ALPLA HC Hard, der HC FIVERS WAT Margareten, Bregenz Handball und der Moser Medical UHK Krems sicherten sich für das Viertelfinale den Vorteil, die erste Runde und eine etwaig entscheidende dritte Runde, vor Heimpublikum zu spielen.

Der große Favorit
Ob Heimvorteil oder nicht, der ALPLA HC Hard gilt im ersten Viertelfinale als klarer Favorit gegen den SC kelag Ferlach. Beide Begegnungen im Grunddurchgang gingen klar an den fünffachen HLA-Champion. Auswärts holte man ein 37:30, vor Heimpublikum setzte man sich sogar mit 38:20 durch! Einziges Fragezeichen bleibt wohl, ob sich die Harder nach dem Cup schnell erholen können.

Petr Hrachovec, Trainer ALPLA HC Hard: „Wir freuen uns sehr, dass die heiße Phase nun beginnt. Entscheidungsserien haben immer eigene Gesetze und wir haben größten Respekt vor unserem Gegner. Trotzdem ist unser Ziel ganz klar der Aufstieg in die nächste Runde. Ich werde die Mannschaft gut vorbereiten und die Jungs werden mit voller Konzentration in das Meisterschaftsfinale gehen.“

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: „Der SC kelag Ferlach hat sein Saisonziel mit dem Einzug ins Viertelfinale erreicht. Alles was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Mit dem ALPLA HC Hard hat der Aufsteiger das schwerste Los gezogen. Der ALPLA HC Hard verfügt unserer Meinung nach über die beste Mannschaft in dieser Saison. Sie haben nicht nur einen sehr breiten Kader, sondern auch zahlreiche Spieler die ein Match entscheiden können. Für uns gelten sie auch als absoluter Favorit auf den Meistertitel. Unsere Chancen über Hard hinwegzukommen stehen gegen Null. Trotzdem werden wir alles geben um Sie ein wenig zu ärgern. Der SC kelag Ferlach kann ohne Druck in diese Spiele gehen. Wenn wir unsere beste Leistung abrufen können, ist vielleicht ein knappes Ergebnis möglich“

Titelverteidiger zuversichtlich
Die Papierform mag vielleicht ausspucken, dass der HC FIVERS WAT Margareten klarer Favorit ist, doch der Meister ist gewarnt! Im Grunddurchgang feierte man zu Hause einen klaren 35:23-Erfolg, musste sich auswärts allerdings mit 35:36 geschlagen geben. Zudem haben die Oberösterreicher nichts zu verlieren, können entspannt in das Viertelfinale gehen.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: "Linz ist sehr schnell, spielt mit Kikanovic auch einen gefährlichen Handball und hat viel Erfahrung mit Lehner und Kainmüller in den Reihen. Dazu gibt es viele junge Spieler wie Kislinger, Juric und Bajgoric - die sind wild und werden alles versuchen, um bei uns zu gewinnen. Wir müssen jetzt das Cup-Wochenende gut überstehen - das ist unser erstes Ziel! Danach machen wir uns Gedanken über die zwei Siege, die wir brauchen um ins Halbfinale zu kommen."

Michael Kropf, Vize-Präsident HC LINZ AG: „Gegen die FIVERS sind wir klarer Außenseiter. Aber wir haben auch nichts zu verlieren. Wir sind in erster Linie froh, dass wir uns aus der selbstverschuldeten Misere herausziehen konnten und den Abstiegsspielen entgangen sind. Jetzt freuen wir uns auf das Cup Final 4 und gehen danach gelassen ins Viertelfinale.“

Wird Schwaz HT zum Stolperstein?
Noch vor Beginn der Saison wurde Bregenz Handball von den meisten HLA-Teams zum Titelfavoriten erkoren. Nach einem durchwachsenen Grunddurchgang, eroberte man mit vier Siegen im Oberen Playoff noch Rang 3 und trifft nun im Viertelfinale auf die Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL. Im Grunddurchgang feierten die Tiroler einen 31:28-Heimerfolg, mussten sich in der Festspielstadt dann aber 27:34 geschlagen geben. Allerdings wird die Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL mit breiter Brust antreten, beendete man das Untere Playoff mit sieben Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen!

Christoph Makovec, Geschäftsführer Bregenz Handball: „Wir treffen mit Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL im Viertelfinale auf einen sehr starken und unangenehmen Gegner. Für mich sind sie auf einem Level mit WESTWIEN oder Krems zu sehen, daher war es für uns rasch absehbar, dass im Viertelfinale ein harter Brocken auf uns wartet. Angenehm ist natürlich, dass wir nicht so weit reisen müssen. Wir wissen aber wie schwer wir uns jedes Mal in Schwaz tun, und daher müssen wir auf alle Fälle eine sehr gute Leistung abrufen um gewinnen zu können. In den letzten Wochen konnte man bei uns schon eine Leistungssteigerung erkennen und ich denke, dass wir in den nächsten zwei Wochen nochmal einen weiteren Schritt machen werden. In einem möglichen Entscheidungsspiel hätten wir Heimvorteil und mit unseren Fans im Rücken sind wir nur schwer zu schlagen. Daher sehe ich uns schon als Favoriten in diesem Duell, wir müssen aber zu 100% konzentriert an die Sache herangehen – die Tiroler haben in den letzten Wochen sehr stark gespielt und tolle Einzelspieler in ihren Reihen. Es werden sicher knappe, spannende Spiele, auf hohem Niveau.“

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Nach einem guten Grunddurchgang und einem sehr starken Playoff ist das Viertelfinale nun der nächste Meilenstein. Wir können mit der Entwicklung, der vor dieser Spielzeit nochmals deutlich verjüngten Mannschaft, überaus zufrieden sein, wir haben uns inzwischen den Ruf als unangenehmerer Gegner hart erarbeitet. Insbesondere zuhause, immerhin sind wir in dieser Saison in der Osthalle noch ungeschlagen. Wir haben natürlich großen Respekt vor Bregenz, es erwartet uns der Rekordmeister und aktuelle Supercup-Sieger. Bregenz zählt sicherlich zu den Liga-Mitfavoriten in dieser Saison und wird eine entsprechend hohe Hürde für uns. Aber wir wollen natürlich unbedingt ins Halbfinale vorstoßen, nur mit dieser Ambition können wir in die Best-of-three-Serie gehen. Sonst dürften wir gar nicht erst antreten. Ich erwarte mir schon ein Duell auf Augenhöhe, Bregenz ist uns zuletzt nicht schlecht gelegen. Wenn wir unsere beste Leistung abliefern können, haben wir auf jeden Fall eine Chance. Wir bauen vor allem auch wieder auf die großartige Unterstützung unserer Fans, sowohl auswärts als auch zuhause.“

Gibt der Heimvorteil den Ausschlag?
Sowohl im Grunddurchgang, als auch im Playoff lieferten sich der Moser Medical UHK Krems und die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN unglaubliche Kopf-an-Kopf-Rennen. Vor Heimpublikum behielten die Moser-Boys mit 35:30 im Grunddurchgang und 26:25 im Playoff, jeweils die Oberhand. In der Südstadt trennte man sich zwei Mal Unentschieden - 26:26 im Grunddurchgang, bzw. 29:29 im Playoff. Durch Rang 4 im Oberen Playoff sicherten sich die Kremser den Heimvorteil für das erste Spiel, sowie für ein etwaiges entscheidendes drittes Spiel. Beide Teams spielten ein durchwachsenes Playoff, mussten jeweils sechs Niederlagen einstecken.

Josef Nussbaum, Obmann Moser Medical UHK Krems: „Ich erwarte äußerst enge Spiele, wobei ich durchaus einen leichten Vorteil für uns durch das Heimrecht sehe. Wir werden das Kremser Publikum hinter uns haben, WESTWIEN erwartet eine volle Halle in Krems. Unsere fantastischen Fans werden die Mannschaft entsprechend unterstützen um das Ziel Halbfinale zu erreichen.“

Conny Wilczynski, Manager SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Die Vorfreude auf die Entscheidungsspiele ist groß. Krems ist eine eingespielte Truppe, die bei ihren Heimspielen immer auf eine tolle Kulisse bauen kann. Sportlich treffen zwei ähnlich starke Mannschaften aufeinander. Das Team, das mental stärker sein wird, wird die Serie für sich entscheiden. Ich traue unserer Mannschaft den Einzug ins Halbfinale absolut zu. Das ist auch unser Ziel!“

Rein steirisches Duell um den Klassenerhalt
Ohne selbst noch eingreifen zu können, musste die Union JURI Leoben auf Schützenhilfe des HC Bruck am letzten Spieltag des Unteren Playoff gegen den HC LINZ AG hoffen. Doch die Oberösterreicher setzten sich auswärts mit 33:24 durch, sicherten sich selbst damit die Teilnahme am Viertelfinale und schoben sich in der Tabelle an Leoben und Ferlach vorbei. Eng wird es in dem rein steirischen Duell um den Klassenerhalt allemal, zumindest hat die Union JURI Leoben im ersten und einem möglichen, entscheidenden, dritten Spiel Heimvorteil. Im Grunddurchgang gab es jeweils Siege für die Gastmannschaft. Im Playoff trennte man sich in Leoben mit einem 22:22-Unentschieden, in Bruck setzte sich abermals die Gastmannschaft mit 25:21 durch.

Romas Magelinskas, Trainer Union JURI Leoben: „Für viele unserer Spieler ist die Serie gegen den Abstieg eine neue Situation. Andere wiederum kennen diese Anspannung, welche diese Partien in sich tragen. Wir haben über die Saison hinweg gezeigt, dass wir mannschaftlich besser sind als der HC Bruck. Doch sind die kommenden Spiele etwas anderes, wo es darum geht noch einmal alles abzurufen. Bei beiden Teams kommt es darauf an, ob alle Spieler fit sind und natürlich auch auf die Nervenstärke jedes Einzelnen. Die Teams kennen einander sehr gut, umso wichtiger ist es für uns die Gegner genau zu analysieren, sich gut auf Bruck einzustellen und zu versuchen mit einigen taktischen Überlegungen, im Kampf um den Abstieg zu überraschen."

Nationalteampause vor Halbfinale
Anfang Mai stehen für Österreichs Männer Nationalteam die beiden schweren Spiele gegen Spanien in der Qualifikation zur EURO 2018 an. Am 3. Mai empfängt man den Weltmeister von 2013 in der Tiroler Wasserkraft Arena in Innsbruck, am 6. Mai wird in Leon (ESP) das Rückspiel ausgetragen. Mit Ende der Meisterschaft, tritt die Truppe von Teamchef Patrekur Jóhannesson dann in die heiße Phase. Am 14. Juni will man sich in Vantaa gegen Finnland für die Auftaktniederlage revanchieren. Der große Showdown folgt danach am 17. Juni in der Albert-Schultz-Eishalle gegen Bosnien-Herzegowina.

Finalserie der HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Viertelfinale 1. Runde

Das LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu
Neueste Videos, Top Tore, Highlights, Specials, Full Matches
VF3: Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL
Mittwoch, 19. April 2017, 19:30 Uhr

VF1: ALPLA HC Hard vs. SC kelag Ferlach
Donnerstag, 20. April 2017, 19:30 Uhr

VF2: HC FIVERS WAT Margareten vs. HC LINZ AG
Donnerstag, 20. April 2017, 20:00 Uhr

VF4: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Donnerstag, 20. April 2017, 20:20 Uhr
Live auf ORF Sport+
Live auf LAOLA1.tv

Viertelfinale 2. Runde

VF1: SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard
Sonntag, 23. April 2017

VF2: HC LINZ AG vs. HC FIVERS WAT Margareten
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr

VF3: Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. Bregenz Handball
Sonntag, 23. April 2017, 17:00 Uhr

VF4: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems
Sonntag, 23. April 2017, 17:00 Uhr

Viertelfinale 3. Runde

VF1: ALPLA HC Hard vs. SC kelag Ferlach
Freitag, 28. April 2017

VF2: HC FIVERS WAT Margareten vs. HC LINZ AG
Freitag, 28. April 2017

VF3: Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL
Freitag, 28. April 2017

VF4: Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Freitag, 28. April 2017

Halbfinale 1. Runde
10./11. Mai 2017 - Live auf LAOLA1.tv

HF1: Sieger ALPLA HC Hard/SC kelag Ferlach vs. Sieger Moser Medical UHK Krems/SG INSIGNIS Handball WESTWIEN

HF2: Sieger HC FIVERS WAT Margareten/HC LINZ AG vs. Sieger Bregenz Handball/Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL

Halbfinale 2. Runde
13./14. Mai - Live auf LAOLA1.tv

HF1: Sieger Moser Medical UHK Krems/SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Sieger ALPLA HC Hard/SC kelag

HF2: Sieger Bregenz Handball/Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. Sieger HC FIVERS WAT Margareten/HC LINZ AG

Halbfinale 3. Runde
20./21. Mai

HF1: Sieger ALPLA HC Hard/SC kelag Ferlach vs. Sieger Moser Medical UHK Krems/SG INSIGNIS Handball WESTWIEN

HF2: Sieger HC FIVERS WAT Margareten/HC LINZ AG vs. Sieger Bregenz Handball/Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL

Finale 1. Runde

Sieger HF1 vs. Sieger HF2
Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:15 Uhr
Live auf ORF Sport+
Live auf LAOLA1.tv

Finale 2. Runde

Sieger HF2 vs. Sieger HF1
Sonntag, 28. Mai 2017, 20:15 Uhr
Live auf ORF Sport+
Live auf LAOLA1.tv

Finale 3. Runde

Sieger HF1 vs. Sieger HF2
Freitag, 02. Juni 2017, 20:15 Uhr
Live auf ORF Sport+

Abstiegsspiele

1. Runde
Union JURI Leoben vs. HC Bruck
Mittwoch, 19. April 2017, 19:00 Uhr

2. Runde
HC Bruck vs. Union JURI Leoben
Samstag, 22. April 2017, 20:00 Uhr

3. Runde
Union JURI Leoben vs. HC Bruck
Samstag, 29. April 2017, 19:00 Uhr
Klasse-Torhüter Aliaksei Kishov bleibt Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL erhalten. Der 30-jährige Weißrusse und der HLA-Verein haben sich darauf verständigt, ein weiteres Jahr zusammenzuarbeiten.

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL hat der Mannschaft der kommenden Saison einen wichtigen Mosaikstein hinzugefügt: Der Vertrag von Aliaksei Kishov wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Der Keeper begann seine Karriere in der weißrussischen Hauptstadt Minsk, ehe er 2011 nach Russland wechselte. Von 2012 bis 2015 spielte Kishov beim Topteam Newa St. Petersburg und war dabei auch in der Champions League im Einsatz – vor zwei Jahren kam er schließlich nach Tirol. Beim Schwazer HLA-Klub präsentierte sich Aliaksei Kishov stets als sicherer Rückhalt und war in vielen Partien der Matchwinner. In der Saison 2015/16 wurde er zum besten Torhüter des Grunddurchgangs gewählt.

„Meine Frau Alena und ich fühlen uns sehr wohl in Tirol, letztes Jahr kam unsere Tochter Amelie hier zur Welt. Das Umfeld, die Trainingsbedingungen und die Ambitionen für die Zukunft haben mich überzeugt, weiterhin bei Handball Tirol zu bleiben. Ich möchte mithelfen, hier langfristig erfolgreichen Handball bieten zu können“, so Kishov.

Schwaz-Trainer Raúl Alonso: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für ein Jahr, er ist eine der zentralen Säulen im Team. Kisha hat ein Riesen-Standing innerhalb der Mannschaft sowie auch ein hohes Ansehen in der Handball Liga Austria, das er sich durch seine Leistungen erarbeiten konnte. Sein professioneller Zugang zum Sport und seine Einstellung überzeugen mich. Außerdem harmoniert er sehr gut mit unserem Eigenbau-Torhüter Adnan Alikadic. Mit der Vertragsverlängerung sorgen wir für Kontinuität auf dieser wichtigen Position.“
Doppelt Grund zur Freude bei ALPLA HC Hard - Rückraumhüne Marko Tanaskovic. Am Freitagabend wurde der 31-Jährige zum zweiten Mal Vater einer Tochter. Anfang der Woche verlängerte der Zweimetermann seinen Vertrag beim Gewinner des Grunddurchgangs und Oberen Playoffs der Handball Liga Austria bis Sommer 2018.

2003 wechselte der damals 18-Jährige vom Stammclub Roter Stern Belgrad (SRB) zum schwedischen Topclub IFK Ystad, wo er vier Saisonen spielte. Kurz vor seinem Wechsel zum deutschen Spitzenklub SC Magdeburg zog sich der Serbe eine schwere Knieverletzung zu und musste lange pausieren.

Seit Sommer 2010 ist der Linkshänder für den ALPLA HC Hard im Einsatz und wurde mit den Vorarlbergern vier Mal österreichischer Meister. Marko Tanaskovic ist mit seinen bisherigen 124 Saisontoren der Topscorer der Roten Teufel vom Bodensee.

„Wir sind froh einen so erfolgreichen und verdienten Spieler wie Marko Tanaskovic weiterhin in unseren Reihen zu haben. Er fühlt sich mit seiner Familie in Hard sehr wohl“, so Hards Sportlicher Leiter Thomas Huemer.

Bereits am Freitag (17 Uhr/LAOLA1.tv) steht für die Harder das Final Four im ÖHB-Cup in Graz auf dem Programm. Im Halbfinale trifft der fünffache HLA-Champion auf Titelverteidiger HC Fivers WAT Margareten. Das zweite Semifinale bestreiten die HC Linz AG und Gastgeber HSG Graz.

Halbfinale im ÖHB-Cup, Freitag:

ALPLA HC Hard – HC Fivers WAT Margareten, 17 Uhr/LAOLA1.tv, Graz, ASKÖ-Sporthalle Egggenberg
Aus eigener Kraft spielten sich die Oberösterreicher noch ins Viertelfinale der Handball Liga Austria. Mit dem 33:24 Auswärtserfolg über den HC Bruck entging der HC LINZ AG am letzten Spieltag des Playoff noch den Abstiegsspielen und machte sogar noch einen Sprung auf Platz 2. Leidtragender ist damit die Union JURI Leoben die im rein steirischen Abstiegsduell gegen den HC Bruck ran muss.

Die Nerven lagen blank, der Druck auf allen Beteiligten war sehr hoch. Umso erfreulicher, dass der HC LINZ AG im heutigen Entscheidungsspiel gegen den HC Bruck einen Befreiungsschlag landete und sich mit einem klaren Auswärtssieg buchstäblich in letzter Sekunde für das HLA Viertelfinale qualifizieren konnte.

Da im Parallelspiel Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL auswärts gegen den SC kelag Ferlach ebenfalls siegte, beendeten die Stahlstädter die Qualifikationsrunde auf Platz Zwei und treffen im Viertelfinale auf den HC FIVERS WAT Margareten.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Den Stein, der uns heute vom Herzen gefallen ist, konnte man sicher von Bruck bis nach Linz hören. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die heute ein deutliches und weithin sichtbares Signal gesetzt hat. Wir waren in der letzten Zeit, sicherlich auch selbst verschuldet unter Druck, wichtig ist es aber, die richtige Antwort gegeben zu haben. Das ist uns heute in vollem Ausmaß gelungen. Wir müssen aber für die Zukunft innerhalb der Mannschaft Strategien entwickeln, die uns vor solchen Szenarien schützen. Wir freuen uns jetzt auf die Spiele gegen die FIVERS!“

10. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC Bruck vs. HC LINZ AG 24:33 (11:16)
Samstag, 08. April 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC Bruck: Rok Simic (6), Mirnes Mavric (6), Alexander Fritz (4), Luca Plassnig (2), Martin Breg (2), Alexander Schicker (2), Berat Mahmutaj (1), Philipp Schmiedbauer (1)
Werfer HC LINZ AG: Gojko Vuckovic (7), Klemens Kainmüller (5), Dominik Ascherbauer (5), Luka Kikanovic (5), Alen Bajgoric (4), Stefan Lehner (3), Christian Kislinger (3), Antonio Juric (1)
In der 10. Runde des Oberen Playoff empfing Bregenz Handball den amtierenden Meister HC FIVERS WAT Margareten. Mit 37:31 gewinnen die Hausherren das letzte Match des Oberen Playoff.

In das letzte Spiel des Oberen Playoff starteten beide Teams mit einem geschwächten Kader. Während die Hausherren mit Marko Buvinic (Wurfhand), Ralf-Patrick Häusle (Knie) und Ante Esegovic (Sperre) mit gleich drei Spielern weniger in die Partie gingen, mussten die FIVERS auf Kreisspieler Nikola Aljetic verzichten, der auf Grund einer Verletzung vorerst auf unbestimmte Zeit ausfallen wird.

Mit Bammer, Hedin, Varvne, Beljanski, Belos und Klopcic startete Hedin in das Match. Klopcic erzielte mit einem vorbildlichen Heber vom Flügel das erste Tor der Partie. Die 6:0- Deckung der Festspielstädter stand sicher und von Keeper Aleksic kam der weitere Rückhalt. Dass Amadeus Hedin einen Sahnetag erwischt hatte, zeigte er mit seinem dritten Treffer in Folge in der 7. Spielminute zum 4:2. Die FIVERS kämpften sich zwar immer wieder zum Abschluss durch, scheiterten hingegen aber immer wieder an der Bregenzer Bank im Tor. So stand es in der 10. Spielminute 7:5 für die Hausherren.

Die erste 2-Minutenstrafe im Spiel holte sich Thomas Seidl von den Wienern in der 13. Minute ab. Er holte Amadeus Hedin unsanft aus der Luft. Trotz Unterzahl hielt Nemanja Belos die Gelb-Schwarzen im Spiel, der im Anschluss an Bojan Beljanskis Zeitrafe mit seinem 4. Treffer zum 12:8 einnetzte (18. Spielminute). Bis zur 20. Spielminute boten die Teams den Zuschauern einen sehr fairen Fight. Den Bregenzern sollte bis dahin fast alles gelingen. Das Team um Peter Eckl tat sich in seiner Chancenverwertung weiterhin schwer. Auch die Abwehr zeigte nur wenig Gegenwehr. Zur Freude der Hausherren, denn diese zogen auf eine sechs Tore Führung davon. Die letzten Minuten vor der Halbzeit erhitzten sich die Gemüter als zwei Bregenzer (Bammer, Klopcic) und Mathias Nikolic mit Blessuren vom Feld mussten. In die Kabinen gingen die Teams mit einem 19:13 Halbzeitstand für Bregenz.

Direkt nach dem Wiederanpfiff starteten die Gäste mit einem 4:1 Lauf in die zweite Hälfte und verkürzten ihren Rückstand auf 16:20. Daraufhin zog Hedin direkt die Time-Out Karte. Der amtierende Meister packte deutlich stärker in der Abwehr zu und erschwerte den Hausherren das Durchkommen. Hitziger gestaltete sich nun die Partie und die Halle stand lautstark hinter ihrem Team. Bregenz Handball nutzte seinen Heimvorteil und verwertete in doppelter Überzahl seine Chancen sicher und Keeper Aleksic fischte selbst den Strafwurf von Ziura mit seinem linken Beim heraus. Direkt im Anschluss reihte sich Eigengewächs Alexander Wassel zum 23:18 in die Torschützenliste ein (38. Spielminute).

Nach seinem fünften Tor in der 42. Spielminute musste David Brandfellner nach der dritten Zeitstrafe das Spielfeld mit einer roten Karte verlassen. Die FIVERS agierten nun noch offensiver in der Deckung und auch Pilipovic bekam den einen oder anderen Ball zu fassen. Doch bis zur 45. Spielminute behaupteten die Festspielstädter weiterhin ihre Führung mit 27:23.

Mit Vollgas kämpften sich Tobias Varvne und Co. durch das Wiener Bollwerk, ließen die Gäste nie näher als auf drei Tore herankommen. Dass die Endphase nochmals spannend wurde, beweisen die erteilten 2-Minutenstrafen. Abwechselnd spielten die Teams in Unterzahl. Acht Minuten vor Schluss versuchte Eckl nach dem Time-Out durch die taktische Vorgabe auf das Kreisanspiel schnell zu punkten, doch vergeblich. Der Ball landete neben dem Tor und Nemanja Belos versenkte den Ball im Gegenzug direkt hinter Keeper Pilipovic zum 34:27 (55. Spielminute).

In einem Spiel, bei welchem bezüglich Playoff-Ranking die Fronten bereits im Vorfeld geklärt waren, erhielten auch die ganz jungen „Helden von Morgen“ Dian Ramic, Daniel Malin und Matthias
Brombeis erstmaligen Einsatz im HLA-Dress. Bregenz Handball gewann das Spiel ungefährdet mit 37:31.

Marian Klopcic, Bregenz Handball: „Es war ein hitziges Spiel mit doch sehr vielen Zeitstrafen. Wir haben alles gegeben und unsere Fehler aus den vergangenen Spielen vermeiden können. Durch den Sieg haben wir nun viel Selbstbewusstsein für das anstehende Viertelfinale gegen Schwaz gewonnen. Mit dem Sieg sind wir bestens gerüstet.“

Ivan Martinovic, HC FIVERS WAT Margareten: „Auch, wenn das Ranking des Oberen Playoff bereits vor dem Spiel feststand, sind wir mit Vollgas ins Spiel um uns auf das Cup-Halbfinale gegen Hard vorzubereiten. Aber wir hatten große Probleme in der Deckung und auch im Abschluss. Gegen die stark aufspielenden Bregenzer fehlte uns heute jede Stabilität.“

10. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Bregenz Handball vs. HC FIVERS WAT Margareten 37:31 (19:13)
Samstag, 08. April 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Bregenz Handball: Nemanja Belos (9), Amadeus Hedin (6), Alexander Wassel (5), Marian Klopcic (4), Tobias Varvne (4), Bojan Beljanski (3), Dominik Bammer (3), Clemens Gangl (3)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vytas Ziura (8), David Brandfellner (5), Marin Martinovic (4), Vincent Schweiger (3), Markus Kolar (3), Thomas Seidl (3), Ivan Martinovic (2), Henry Stummer (2), Herbert Jonas (1)
Der Tabellenführer des Unteren Playoff, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL, konnte im letzten Playoff-Spiel vor dem Viertelfinale auswärts gegen den SC kelag Ferlach überzeugen. Speziell Aliaksei Kishov präsentierte sich im Tor der Schwazer in Hochform, ebnete in den ersten 30 Minuten seinem Team bereits den Sieg.

Nach 6:27 Minuten sah sich der SC kelag Ferlach bereits mit 0:4 im Rückstand, verschlief den Start in die Partie komplett. Zudem übersah das Team lange Zeit, dass Aliaksei Kishov an diesem Abend über Links nicht zu bezwingen war. Erst nach acht Minuten fiel durch Risto Arnaudovski der erste Treffer für Ferlach.

Die Tiroler spielten hingegen munter drauf los, übten in der Deckung und im Angriff enormen Druck aus. Trainer Raúl Alonso schonte auch seine Leistungsträger beim Stand von 11:2 nicht, ließ sich auf keine taktischen Spielchen ein. Man merkte, dass sie auch im letzten Playoff-Spiel ihre weiße Weste behalten wollen. Hinzu kam bei den Ferlachern, dass Nemanja Malovic bereits nach 15 Minuten mit einer Schulterverletzung vom Feld musste.

Bis zur Halbzeitsirene blieb der Vorsprung der Gäste konstant bei +9 - 19:10. Die Pause tat dem SC kelag Ferlach sichtlich gut. Nun zeigten die Kärntner, warum man den Klassenerhalt und damit den Einzug ins Viertelfinale frühzeitig fixieren konnte. In der 47. Minute spielte man sich auf 20:24 heran, nutzte in der Folge jedoch drei Konter nicht für sich. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL nahm das Heft wieder in die Hand, spielte den Sieg souverän nach Hause.

Der SC kelag Ferlach rutschte durch die Niederlage auf Rang 3, trifft im Viertelfinale damit auf den ALPLA HC Hard. Die Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL beendet das Untere Playoff ungeschlagen und misst sich im Viertelfinale mit Bregenz Handball.

Handball Tirol beendet Playoff ungeschlagen
Stolze elf Punkte Vorsprung trennen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL nach dem Auswärtssieg gegen Ferlach letztlich vom zweiten Tabellenrang. Raúl Alonso und sein Team dominierten das Untere Playoff der Handball Liga Austria nach Belieben und schließen es ungeschlagen mit 26 Zählern an der Spitze ab. Für Sparkasse Schwaz wird es am 19. April im Viertelfinale in Bregenz ernst, da steigt das erste Match der K.O.-Phase beim Rekordmeister.

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: „Den Start haben wir komplett verschlafen, viel zu viele technische Fehler begangen. Aliaksei Koshov präsentierte sich zudem in Überform, hatte in der ersten Halbzeit eine Fangquote von unglaublichen 70 Prozent. Unterm Strich haben wir zu viele Eigenfehler begangen um Schwaz ernsthaft zu fordern. Die Tiroler haben heute absolut verdient gewonnen. Trotzdem sind wir nicht traurig. Wir sind der erste Aufsteiger seit Jahren, der den Klassenerhalt frühzeitig fixieren konnte. Unterm Strich war das bisher eine sehr positive Saison. Gegen Hard wird es jetzt natürlich ganz, ganz schwer.“

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, sie hat heute gerade vor der Pause ungemein stark agiert und nie einen Zweifel am Ausgang der Begegnung aufkommen lassen. Wir waren bissig und heiß auf diesen Sieg, wollten das Playoff unbedingt ungeschlagen beenden, das war von der ersten Sekunde an zu sehen. Ferlach hatte 30 Minuten lang keine Chance, nach der Pause haben wir uns eine Spur zurückgenommen. Ferlach hatte sich sicher viel für die zweite Hälfte vorgenommen, wollte sich vor eigenem Publikum besser präsentieren – und das ist auch gelungen. Wir können sehr zufrieden sein, derzeit befinden wir uns in einem Flow, den wir nun ins Viertelfinale mitnehmen wollen. Wir hoffen, dass sich Hleb Harbuz nicht schwerer verletzt hat, er ist kurz vor Schluss umgeknickt. Wenn wir gegen Bregenz wieder unsere Leistung wie im Playoff abrufen, haben wir unsere Möglichkeiten – aber es wird ein weiter Weg.“

10. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SC kelag Ferlach vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 28:32 (10:19)
Samstag, 08. April 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach: Risto Arnaudovski (8), Dean Pomorisac (5), Izudin Mujanovic (5), Leander Krobath (3), Matthias Rath (3), Adonis Gonzalez-Martinez (2), Mario Simic (1), Markus Suppan (1)
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Michael Nicolaisen (8), Hleb Harbuz (5), Alexander Wanitschek (4), Thomas Kandolf (3), Manuel Schmid (3), Josef Steiger (3), Armin Hochleitner (3), Anton Prakapenia (2), Dario Lochner (1)
Beim LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu wurde der ALPLA HC Hard in Krems seiner Favoritenrolle gerecht. Sowohl Hard als auch der Moser Medical UHK Krems hatten die Ausgangsposition für das Viertelfinale bereits fixiert, sodass die Partie in gewisser Weise Testspielcharakter hatte. Der Tabellenführer legte nur kurz nach dem Seitenwechsel eine Verschnaufpause ein, was eine aufopfernd kämpfende Kremser Mannschaft zweimal zum Gleichstand nutzte. Am Ende setzte sich Hard klar mit 34:27 durch.
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Den Wachauern gelang es nur wenige Minuten, mit dem Leader Schritt zu halten. Ab dem 2:2 zog die Truppe von Petr Hrachovec kontinuierlich davon. Bereits beim Stand von 2:6 nahm Krems-Trainer Herbert Lastowitza sein erstes Team-Timeout, das seine Schützlinge nur kurzfristig auf zwei Treffer heranbrachte (5:7).

Ein vergebener „Sitzer“ von Vlatko Mitkov allein vor Hard-Keeper Doknic bei 5:8 beendete jedoch sehr schnell die Kremser Hoffnungen auf einen Umschwung. Zu kompakt standen die körperlich starken Gäste in der Defensive, zu wenig Durchschlagskraft hatte der Kremser Angriff vor allem aus dem Rückraum heraus zu bieten. Für die Harder schien das Match bereits in Hälfte eins zu einer Trainingspartie zu mutieren, in der Coach Petr Hrachovec phasenweise in der Offensive sieben Feldspieler aufs Parkett schickte.

Aus Sicht des UHK erfreulich: das Comeback von Sebastian Feichtinger in Minute 25 nach seiner mehrmonatigen verletzungsbedingten Zwangspause wegen einer Bänderverletzung. Sein dritter Abschlussversuch – das Tor zum 10:15 – war dann bereits von Erfolg gekrönt.

Nach der glasklaren 6-Tore-Pausenführung hatte es den Anschein, als ob Zeiner & Co nach dem Seitenwechsel im Gegensatz zu ihren Kontrahenten die Partie bereits mental abgehakt hatten. Die Wachauer nutzten die Passivität des Gegners zu einer sehenswerten Aufholjagd, die in einem Empty-Net-Goal durch Goalie Gregory Musel zum 19:19-Ausgleich gipfelte (39.). Das rot-gelbe Strohfeuer entwickelte sich aus Sicht der heimischen Fans zu keinem Flächenbrand. Zwar schaffte Fabian Posch noch einmal den Gleichstand zum 22:22 (44.), ehe die Roten Teufel den Ernst der Lage erkannten, einen Zahn zulegten und auf 30:24 (53.) davonzogen. Schlussendlich spielten sie die Partie trocken nach Hause.

Sebastian Feichtinger, Moser Medical UHK Krems: „Natürlich können wir mit dem Spiel nicht zufrieden sein. Leider ist es uns im Anschluss an unsere Aufholjagd nicht gelungen, die Konstanz in unserem Spiel zu halten. Die Angriffe wurden wieder zu schnell abgeschlossen und durch die damit verbundenen leichten Ballverluste den Hardern die Möglichkeit gegeben, abermals davonzuziehen. Körperlich bin ich nach meiner Verletzung wieder voll auf dem Damm, dennoch muss ich noch hart arbeiten, um mein spielerisches Level wieder voll ausschöpfen zu können.“

Gerald Zeiner, ALPLA HC Hard: „Mir ist unsere kurze Schwächephase nach der Pause auch ein wenig rätselhaft. Der Angriff war zu statisch, die Abwehr zu löchrig. Nach den zwei Kremser Ausgleichstreffern sind wir wieder aufs Gas gestiegen, haben einen klaren Vorsprung herausgespielt und den auch sicher über die Distanz gebracht.“

Start-Ziel-Sieg in der Wachau
Die Gäste aus Vorarlberg mussten ohne Top-Scorer Marko Tanaskovic, Thomas Weber und Konrad Wurst auskommen.

Als Gewinner des Oberen Playoffs trifft der ALPLA HC Hard im Viertelfinale auf den Dritten des Unteren Playoff. Erst nach der Abschlussrunde am Samstag wird der Gegner (Ferlach, Leoben oder Linz) feststehen.

Bereits am kommenden Wochenende ist die Hrachovec-Sieben beim Cup Final Four in Graz im Einsatz. Am Freitag (17 Uhr) kommt es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen mit dem HC FIVERS WAT Margareten. Die zweite Semifinal-Begegnung bestreiten der HC LINZ AG und Gastgeber HSG Graz.

10. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

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Moser Medical UHK Krems vs. ALPLA HC Hard 27:34 (12:18)
Freitag, 07. April 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Fabian Posch (8), Tobias Schopf (6), Leonard Schafler (4), Sebastian Feichtinger (3), Gregory Musel (2), Marko Simek (2), Jürgen Jaresch (1), Vlatko Mitkov (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Boris Zivkovic (7), Roland Schlinger (5), Lukas Herburger (5), Gerald Zeiner (4), Dominik Schmid (3), Michael Knauth (3), Luca Raschle (2), Daniel Dicker (2), Mathias Maier (2), Domagoj Surac (1)
Das Team von Chefcoach Manuel Gierlinger hat es in der eigenen Hand. Ein einfacher Punktgewinn im Auswärtsspiel gegen den HC Bruck am kommenden Samstag bedeutet die Qualifikation für das HLA Viertelfinale, ein doppelter Punkteverlust wäre mit den Relegationsspielen um den Abstieg, ebenfalls gegen den HC Bruck, verbunden. Doch die Stahlstädter wird eine volle Halle erwarten und ein motivierter Gegner erwarten.

Das letztgenannte Szenario, eine Niederlage, wollen die Stahlstädter mit allen Mitteln verhindern. Alle Akteure sind in höchstem Maße auf dieses Spiel fokussiert und wollen und werden die notwendigen Punkte für das Viertelfinale einfahren. Luka Kikanovic wird sich trotz seines bevorstehenden Wechsels nach Bregenz ebenso wie seine Teamkollegen ins Zeug legen und in dieser entscheidenden Partie alles geben. Der HC LINZ AG wird den Steirern, die sich bereits mit einem Relegationsplatz abfinden mussten, einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern.

Während die Linzer auf all ihre Akteure zurückgreifen können und in Bestbesetzung nach Bruck reisen, plagen die Hausherren einige Verletzungssorgen. Denis Tot (Meniskus) und Mladan Jovanovic (Hämatom im Unterschenkel) sind für das Spiel fraglich, bis zum Saisonende fehlen wird Deni Gasperov, der sich im Playoff-Hinspiel gegen den SC kelag Ferlach eine Gesichtsverletzung zuzog.

Christian Kropf, Präsident HC LINZ AG: „Ein ganz, ganz schweres Spiel wartet auf uns. Leider haben wir uns durch schlechte Leistungen in einigen Playoff Spielen selbst in diese unangenehme Situation gebracht. Das ist allen Beteiligten klar. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft am kommenden Samstag ein klares Zeichen setzen und sich mit einer kämpferischen und spielerischen Topleistung rehabilitieren wird.“

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: „Wir werden in unserem letzten Playoff-Heimspiel versuchen alles zu geben und zu gewinnen. Leider haben wir mit Deni Gasperov nach wie vor einen schwerwiegenden Ausfall zu beklagen, zudem sind Denis Toto und Mladan Jovanovic fraglich. Aber wir werden mit vorhandenem Material alles geben, wie schon gegen Ferlach. Bruck ist gesegnet mit großartigen Fans. Die Halle wird wieder voll sein und uns den extra Schub Motivation geben.“

10. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC Bruck vs. HC LINZ AG
Samstag, 08. April 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
In der 10. Runde des Oberen Playoff kommt der amtierende Meister HC FIVERS WAT Margareten zu Gast ins Ländle. Am kommenden Samstag, den 08. April beginnt um 19:00 Uhr das letzte Match vor dem Viertelfinale.

Nach dem spielfreien Wochenende steht nun das letzte Match im Oberen Playoff an. Die sehr knappe Auswärtsniederlage (27:26) gegen WESTWIEN ist abgehakt. Robert Hedin hatte nun fast zwei Wochen Zeit um an der fehlerhaften Chancenverwertung und der inkonsequenten Abwehrleistung seines Teams zu arbeiten und an der Taktik für das kommende Wochenende gegen die FIVERS zu feilen.

Im Hinspiel des Oberen Playoff in Wien gingen die Punkte an die FIVERS. Mit 30:26 gewann der amtierende Meister. Im Grunddurchgang gingen ebenfalls alle Punkte an das Team von Peter Eckl (27:25; 25:26).

Weiterhin können die Festspielstädter nicht in Bestbesetzung antreten. Ante Esegovic ist aufgrund seiner blauen Karte im vergangen Match im anstehenden Duell gegen die FIVERS gesperrt. Weiterhin verzichten muss Robert Hedin auf Marko Buvinic (Wurfhand) und Ralf-Patrick Häusle (Knie). Dennoch gibt sich der Cheftrainer optimistisch: „Uns fehlen mit Marko und Ralf weiterhin wichtige Spieler gegen die FIVERS. Dass Ante nicht dabei sein wird, müssen wir so akzeptieren. Aber wir können dennoch auf erfahrene Spieler zurückgreifen und rufen somit unsere beste Leistung ab. Nach den FIVERS wartet bereits Tirol im Viertelfinale auf uns.“

Bregenz Handball steht aktuell mit 17 Punkten auf dem 3. Platz im Oberen Playoff. Der HC FIVERS WAT Margareten steht mit 23 Punkten auf Platz 2. Der dritte Platz ist für die Festspielstädter daher sicher. Im Viertelfinale treffen Sie auf den Erstplatzierten des Unteren Playoffs, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL.

FIVERS zur Cup-Vorbereitung nach Bregenz
Fürs Ranking im Playoff ist dieses Spiel bedeutungslos, als Vorbereitung für das ÖHB-Cup-Halbfinale gegen Hard kommen die Bregenzer für die FIVERS zur rechten Zeit.

Bei den Margaretnern fällt Kreis-Spieler Nikola Aljetic aufgrund einer im Training erlittenen Verletzung für unbestimmte Zeit aus, kann womöglich auch im Cup nicht helfen. Für die FIVERS ist das natürlich mehr als bitter. 

Die bisherigen Partien sind durchwegs eng verlaufen, die FIVERS haben bisher bei drei Siegen und einer Niederlage (Supercup) die Nase vorne. In der KO-Phase um die Meisterschaft kommt es frühestens im Halbfinale zum Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine und da hätten die FIVERS Heimvorteil.

FIVERS-Trainer Peter Eckl zum Ausfall von Nikola Aljetic, zum Spiel in Bregenz und zur Vorfreude auf das Cup-Halbfinale: "In so einer Phase ist der Ausfall von Nikola Aljetic besonders bitter. Jeder Spieler ist bei ums enorm wichtig und kennt seine Aufgabe. Wir hoffen noch, dass der Heilungsprozess gut verläuft und Nidzo bald wieder mit uns auf Titeljagd geht. Für das Spiel gegen Bregenz gelten ähnliche Voraussetzungen wie gegen Krems. Zwar geht es für beide Teams nicht wirklich um die Punkte, sehr wohl aber um die Wahrung des Spielrhytmus. Wenn Max Riede wieder dabei ist wäre das toll. Auch für die Vorbereitung auf das Cup-Spiel, ein KO- Spiel – endlich beginnt die heiße Phase. Wir haben noch ein bisschen Zeit, aber sind schon mitten in den Vorbereitungen. Lasst die Spiele beginnen!“

10. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Bregenz Handball vs. HC FIVERS WAT Margareten
Samstag, 08. April 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Es wird ein Samstag zum Feiern für den SC kelag Ferlach. Im letzten Auswärtsspiel am vergangenen Samstag in Bruck konnte der SC kelag Ferlach frühzeitig den Klassenerhalt in der HLA fixieren. Für die Mannschaft von Trainer Ivan Vajdl ein Riesenerfolg.

Jetzt folgt am kommenden Samstag das letzte Playoff Spiel gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft von Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL. Dennoch wollen Dean Pomorisac & Co. nochmals alles geben und den eigenen Fans einen Sieg zum Playoff Abschluss schenken. Außerdem will der SC kelag Ferlach im Viertelfinale lieber gegen den amtierenden Meister HC FIVERS WAT Margareten, als gegen den ALPLA HC Hard spielen. Dafür ist ein Sieg gegen die Tiroler notwendig.

Dafür hat Ivan Vajdl die Mannschaft taktisch eingestellt. HANDBALL TIROL verfügt über eine der Top Aufbaureihen in der HLA und hat zudem zwei schnelle Flügelspieler. Das heißt, es dürfen im Angriff nur wenige Bälle verschenkt werden. „Wir müssen unsere Chancen im Angriff nutzen, wenn wir gegen die Tiroler bestehen wollen. In der Deckung gilt es die wurfgewaltige Aufbaureihe in den Griff zu bekommen“ gibt Kapitän Dean Pomorisac die Marschroute vor.

Nach diesem Spiel hat die Mannschaft dann 10 Tage Zeit sich auf das Viertelfinale vorzubereiten. Es wird das Erste in der Geschichte des SC kelag Ferlach.

Playoff-Finale als Testlauf
Das Match gegen Ferlach ist für die Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL in erster Linie ein Härtetest für das anstehende Viertelfinale, in das beide Teams bereits eingezogen sind.

Allzu viel steht am Samstag nicht auf dem Spiel, wenn der SC kelag Ferlach zum Abschluss des Unteren Playoffs in der HLA Sparkasse Schwaz Handball Tirol empfängt. Das Team von Raúl Alonso liegt überlegen an der Tabellenspitze, mit 24 Punkten hat man ganze zehn mehr auf dem Konto als die zweitplatzierten Kärntner. Im Hinterkopf beschäftigen sich die Schwazer schon mit Viertelfinal-Kontrahent Bregenz Handball, gegen den es zunächst am 19. April auswärts und am 23. April zuhause um den Semifinal-Einzug geht.

Die Ambition für HANDBALL TIROL, das Playoff ungeschlagen zu überstehen, ist allerdings groß – entsprechend möchte der Leader auch am Samstag in Ferlach agieren. Geschenke an die Gastgeber wird es sicherlich keine geben. Die Kärntner stehen seit vergangenem Wochenende erstmals in der Vereinshistorie als Viertelfinalist fest, der Aufsteiger hat sich damit frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Nun peilt Ferlach in der K.O.-Phase das Duell mit dem amtierenden Meister HC FIVERS WAT Margareten an, wohl alleine schon aus logistischen Gründen. Dafür bedarf es des zweiten Platzes im Playoff – und diesen können Risto Arnaudovski und Co. vermutlich nur mit einem Sieg halten. Denn Linz kann mit einem Erfolg in Bruck noch vorbeiziehen.

„In Ferlach herrscht immer eine tolle Stimmung, unser Gegner will dem Heimpublikum sicher noch etwas bieten und uns die erste Niederlage im Playoff zufügen. Wir müssen uns auf einen harten Kampf einstellen. Und auch wenn der Fokus schon langsam auf Bregenz liegt, nehmen wir das Spiel sehr ernst. Im Hinblick auf das Viertelfinale werden wir sicher einiges ausprobieren und uns auf den Ernstfall vorbereiten“, erläutert Raúl Alonso.

Die Verletzung von Abwehrchef Balthasar Huber hat sich glücklicherweise als weniger dramatisch als zunächst angenommen herausgestellt. „Am Samstag wird Balthi fehlen, er bastelt aber bereits intensiv an seinem Comeback. Er hat einen massiven Schlag auf das Knie bekommen, es ist noch geschwollen. Wir glauben fest daran, dass es sich bis zum Viertelfinale ausgehen wird. Da macht sich nun die sehr gute Vorbereitung mit viel Arbeit im athletischen und im Kraft-Bereich bemerkbar“, so Alonso. Matias Helt Jepsen ist nach wie vor angeschlagen, der Däne fehlte zuletzt gegen Leoben. Thomas Kandolf und Hleb Harbuz sind überdies fraglich.

10. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SC kelag Ferlach vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL
Samstag, 08. April 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Am kommenden FREITAG, den 7. April 2017, ab 19.30 Uhr, findet das nächste Heimspiel des Moser Medical UHK Krems statt. Beim LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu treffen Tobias Schopf & Co im letzten Spiel des Oberen Play-Offs auf ALPLA HC Hard.

Nach der Auswärtsniederlage gegen den HC FIVERS WAT Margareten, können sich die Moser-Boys noch einen Motivationsschub für die KO-Phase der Saison holen.

Im Viertelfinale geht es gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, das erste Aufeinandertreffen steigt am Do, 20.4.2017 um 20.15 Uhr in der Sport.Halle.Krems. Auf Grund der besseren Ergebnisse im direkten Duell (ein Sieg und ein Unentschieden), hat sich der Moser Medical UHK Krems das Heimrecht gesichert.

UHK-Kapitän Tobias Schopf weiß: „Obwohl es um keine Positionen mehr im Playoff geht, ist es wichtig im Heimspeil am Freitag für die Zuschauer ein gutes Spiel abzuliefern schon in Hinblick auf WESTWIEN am 20. April. Dass es gegen Hard schwer wird, ist uns allen bewusst. Aber wir konzentrieren uns auf eine gute Aufbau- und Deckungsleistung und speziell gegen Hard auf ein diszipliniertes Angriffsverhalten, um uns Punkte für‘s Selbstvertrauen zu holen.“

Auch UHK Obmann Josef Nussbaum sieht das Heimspiel gegen Hard am Freitag als tolles Warm Up für den ersten Viertelfinalshowdown gegen WESTWIEN am 20. April und verspricht für die Kremser Zuschauer wieder ein tolles Ambiente in der Kremser Sporthalle.

Das Obere Playoff mit weißer Weste abschließen
Mit einer soliden Leistung will sich der fünffache HLA-Champion ALPLA HC Hard, der auch den Grunddurchgang gewonnen hat, für den bevorstehenden Titelkampf empfehlen. „Wir wollen an die Leistung aus der zweiten Halbzeit des WESTWIEN-Spiels anknüpfen und das Obere Playoff mit einer weißen Weste beenden“, so Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec. Die Gastgeber konnten im heurigen Jahr erst einen Sieg und ein Unentschieden, jeweils gegen WESTWIEN, für sich verbuchen.

Für den 44-jährigen Tschechen geht es auch darum, dass sein Team im Spiel-Rhythmus bleibt. Gegen die Wachauer wird Linkshänder Konrad Wurst nach seiner Rückenprellung noch geschont. „Wir wollen kein Risiko eingehen“, erklärt Petr Hrachovec. Erst kurzfristig wird über den Einsatz von Thomas Weber, der zuletzt über Rückenschmerzen klagte, entschieden.

Im HLA-Grunddurchgang verliefen die Begegnungen der beiden Kontrahenten äußerst knapp. Hard gewann 27:26 in Krems. Mit dem 31:31 in der Sporthalle am See knöpften die Niederösterreicher den seit 132 Tagen ungeschlagenen Hardern den bislang einzigen Punkt vor eigenem Publikum in dieser Saison ab.

10. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Das LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu
Neueste Videos, Top Tore, Highlights, Specials, Full Matches
Moser Medical UHK Krems vs. ALPLA HC Hard
Freitag, 07. April 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Was für eine Verstärkung für den Rekordmeister! „Paul“ Babarskas kehrt von Celje zurück zu Bregenz Handball und unterschreibt bis Sommer 2019.

Der 27-jährige Litauer stand bereits von 2012 – 2015 bei den Gelb-Schwarzen unter Vertrag und warf in drei Saisonen fast 400 Tore für den Rekordmeister. Die letzten zwei Saisonen spielte Babarskas beim Slowenischen Top Club in Celje. Jenem Verein, wo auch der zweite Bregenzer Neuzugang im Rückraum – Luka Kikanovic – vor seiner Leihe zum HC LINZ AG unter Vertrag stand. Nun kehrt Paul im Sommer 2017 zu seiner alten Wirkungsstätte zurück. Der neue Vertrag läuft bis Sommer 2019.

Die beiden Neuverpflichtungen kennen sich also bereits aus der gemeinsamen Zeit in Slowenien und bilden die nächsten beiden Saisonen ein Top-Duo auf der linken Rückraumposition. Auch der Defensive der Festspielstädter werden Babarskas und Kikanovic zusätzliche Stabilität verleihen.
Paul Babarskas zu seiner Rückkehr: “Ich freue mich sehr wieder nach Bregenz zurückzukehren. Ich hoffe, dass wir nächste Saison unsere gesteckten Ziele erreichen. Ich konnte in Slowenien viel Erfahrung sammeln und denke, dass ich ein deutlich besserer Spieler als noch vor drei Jahren bin. Ich werde mein Bestes geben um dies in Bregenz zu zeigen.“

Präsident Roland Frühstück zeigt sich begeistert: „Paul ist für mich ein ganz toller Transfer. Er hat sich schon vor seinem Weggang in der HLA beweisen können und jetzt zwei Jahre auf allerhöchstem Niveau in Celje gespielt. In der Champions League und in der SEHA-League hat er eine zentrale Rolle in der Defensive gespielt und er wird in der HLA auch für leichte Tore bei Bregenz sorgen. Paul ist genau die Führungspersönlichkeit die wir gesucht haben und mit Luka Kikanovic auf Rückraum Links eine deutliche Verstärkung für die nächste Saison. Dazu kommt, dass er den Verein und die Liga bestens kennt und auch gut deutsch spricht. Wir freuen uns sehr ihn wieder in Bregenz spielen zu sehen.“

Auch der zukünftige Chef-Coach Jörg Lützelberger freut sich sehr auf die Verstärkung: „Paul arbeitet in Celje auf sehr hohem Niveau und tritt dabei in der aktuellen und der abgelaufenen Saison gegen die besten Teams Europas in Champions League und SEHA-Liga an. Er ist ein sehr guter und flexibler Verteidiger und wird offensiv neben der eigenen Torgefahr auch die Qualität unseres Angriffsspiels verbessern. Paul spricht fließend deutsch, kennt die HLA und Bregenz Handball sehr gut und war deshalb mein Wunschspieler für den letzten offenen Rückraum. Er wird eine zentrale Rolle im Team einnehmen."

Steckbrief:

Name: Povilas Babarskas
Geb. Datum: 13.12.1988
Größe: 200 cm
Nationalität: Litauen
Aktueller Club: Handball Club CELJE PIVOVARNA LASKO
Bei Bregenz Handball: 2012 – 2015, sowie ab Juli 2017
Freitagabend, im Vorfeld des LAOLA1-Topspiel presented by spusu ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, lud die HANDBALL LIGA AUSTRIA zum ersten Branchentreff presented by KÜHNE+NAGEL. 75 geladene Gäste sorgten für ein volles Haus und lauschten der Keynote von HLA-Präsident Boris Nemsic zu aktuellen Digitalisierungstrends. Bei der Podiumsdiskussion im Anschluss gaben Christian Pöttler, echo-Medienhaus Geschäftsführer & Präsidenten des ASKÖ-Landesverbandes WAT, Gudrun Neunteufel, Hitradio Ö3 Marketing-Chefin sowie Ex-Handballerin, Rainer Geier, Geschäftsführer LAOLA1.tv und Raphael Brinkert, dem Gründer von Jung von Matt/sports, viele Ideen und Anstöße zum Thema „Chancen & Potentiale des Produkts HLA in Blickrichtung EURO 2020“.

Für eine perfekte Untermalung des Abends sorgten natürlich das LAOLA1.tv-Livespiel presented by spusu, ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, das von Helge Payer, Clemens Doppler und Conny Wilczynski im Sporttalk bis ins kleinste Detail analysiert wurde.

Tom Berger, Geschäftsführer HLA: „Diese Veranstaltung war für uns ein großer Erfolg und wird mit Sicherheit fortgesetzt. Unser Ziel, eine B2B-Plattform im Handball zu errichten, ist uns heute definitiv gelungen. Wir konnten viele Inputs über die Keynote und die Podiumsdiskussion für unser Produkt mitnehmen und werden uns das auch genau anschauen.“
Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL und Union JURI Leoben lieferten sich am 9. Spieltag des Unteren HLA-Playoffs einen Krimi, an dessen Ende die Gastgeber ihre famose Heimserie ausbauen konnten. Der Tabellenführer setzte sich hauchdünn mit 26:25 durch, verlor aber seinen Abwehrchef.

Es war spannend bis zum Ende, hart geführt, mit zwei Teams, die über 60 Minuten 100 Prozent und vielleicht sogar mehr gaben – das Match im Unteren HLA-Playoff zwischen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL und Union JURI Leoben hatte alles zu bieten. Dank des 26:25-Erfolges beendet Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL die reguläre Saison in der Osthalle ungeschlagen. Überschattet wurde der Heimtriumph allerdings von einer Knieverletzung von Abwehrchef Balthasar Huber – ob er im Viertelfinale gegen Bregenz Handball wieder zur Verfügung steht, wird sich in den nächsten Tagen weisen.

Handball Tirol startete überfallsartig, Michael Nicolaisen traf in der fünften Minute schon zum 4:1. Die Gäste aus Leoben, die unbedingt einen Sieg brauchten, nahmen ein frühes Timeout. Zunächst half diese Maßnahme wenig, denn die Schwazer hatten die Partie zunächst im Griff. Nach zehn Minuten hieß es 7:3, der starke Kreisläufer Dario Lochner erzielte in Minute 18 das 11:6. Erst danach gelang es Leoben, den Spielfluss der Tiroler zu brechen. Das Team um den zukünftigen Handball-Tirol-Spieler Sebastian Spendier kämpfte sich heran und nutzte zwei Zeitstrafen der Gastgeber.

Stefan Salbrechter gelang das Kunststück, dreimal in Folge aus der eigenen Hälfte in das verwaiste Schwazer Tor zu treffen – Union Leoben führte plötzlich mit 12:14. Doch die Alonso-Sieben fing sich schnell und stellte bis zur Pause auf 15:14. Die zweite Halbzeit geriet dann erst so richtig zum Krimi, nun ließen sich die Steirer nicht mehr abschütteln. Es folgte zudem der Schockmoment mit der Verletzung von Balthi Huber. Die Tiroler mussten diesen Ausfall in der Schlussphase kompensieren, stemmten sich gegen den Punktverlust in eigener Halle. Leoben kämpfte um die letzte Chance, den Abstiegsspielen gegen Bruck aus dem Weg zu gehen. Vier Minuten vor dem Ende lagen die Gäste 24:25 voran, Hleb Harbuz antwortete mit einem Doppelpack. Im finalen Angriff versagten Leoben die Nerven.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Wir sind sehr froh, dass die Heimserie gehalten hat. Die Osthalle war in der regulären Saison eine Festung, das ist ein schöner Erfolg. Jetzt möchten wir auch noch das Playoff ungeschlagen überstehen und nächste Woche zum Abschluss in Ferlach eine gute Partie zeigen. Wir hoffen natürlich, dass uns Balthi Huber gegen Bregenz wieder zur Verfügung steht, sein Ausfall wäre nun sehr bitter. Heute haben wir uns mit Leoben einen packenden Fight geliefert, unser Gegner hat alles gegeben. Wir haben eine gute Deckungsleistung gezeigt, vorne und hinten gewechselt und einige Varianten probiert. Der Auftritt meiner Mannschaft war sehr gut, nun sind wir bereit für Bregenz. Wir haben sicher eine gute Chance, wenn wir unsere Leistung abliefern.“

Romas Magelinskas, Trainer Union JURI Leoben: „Das ist sehr bitter, wir hätten zumindest den einen Punkt verdient gehabt. Ich möchte meine Mannschaft für den couragierten Auftritt loben, sie kann sich nichts vorwerfen. Nur am Ende waren wir nicht clever genug, sonst hätten wir das Remis geholt. Damit sind die Chancen aufs Viertelfinale nur mehr theoretisch, wir müssen uns auf die Duelle gegen Bruck einstellen.“

9. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. Union JURI Leoben 26:25 (15:14)
Samstag, 01. April 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Alexander Wanitschek (7), Hleb Harbuz (4), Anton Prakapenia (4), Michael Nicolaisen (4), Dario Lochner (4), Balthasar Huber (2), Thomas Kandolf (1)
Werfer Union JURI Leoben: Damir Djukic (8), Thomas Kuhn (4), Stefan Salbrechter (4), Thomas Wulz (4), Sebastian Spendier (2), Benas Petreikis (2), Hasubalt Sabazgiraev (1)
Eigentlich setzte der HC Bruck alles daran, das letzte Playoff-Heimspiel vor dem Abstiegskampf mit einem Sieg zu beenden. Zur Halbzeit lief es für die Steirer dafür auch noch nach Plan, man führte mit 15:12. Nach Seitenwechsel verspielten die Hausherren ihren Vorsprung jedoch innerhalb von nur 3:37 Minuten. Izudin Mujanovic, Dean Pomorisac und Leander Krobath sorgten für die Tore zum 15:15-Ausgleich. Am Ende bewiesen die Kärntner den längeren Atem und vermieden mit dem 23:20-Auswärtserfolg den Abstiegskampf.

Die rote Laterne war für den HC Bruck nicht mehr abzuwenden. Mental muss man sich bereits auf den Kampf gegen Abstieg einstellen. Ein möglicher Gegner wäre der SC kelag Ferlach bei einem Heimsieg gewesen. Viel wichtiger war den Steirern aber die Fans mit einem Heimsieg auf den Abstiegskampf einzustimmen.

Durch Mladan Jovanovic und einen Doppelpack von Berat Mahmutaj konnte sich der HC Bruck Mitte der ersten Halbzeit erstmals mit drei Toren absetzen. Ferlach ließ sich jedoch nicht abschütteln, konnte innerhalb von nur sechs Minuten auf 10:10 ausgleichen. Noch einmal legten die Gastgeber einen Lauf hin setzten sich auf 14:10 ab und gingen mit vier Toren Vorsprung in die Halbzeitpause – 15:11.

Den Seitenwechsel verschliefen die Steirer allerdings komplett. Sofort gelang dem SC kelag Ferlach durch Mujanovic, Pomorisac und Krobath der Ausgleich. Zehn Minuten später sorgte Mathias Rath für die erstmalige Führung der Gäste seit dem 3:2 durch Leander Krobath in der siebten Minute.

Der HC Bruck kämpfte weiter, wurde in der 51. Minute mit dem 19:19-Ausgleich durch Martin Breg belohnt. In der Schlussphase gelang den Steirern allerdings ganze neun Minuten kein Treffer. Ferlach wusste das für sich zu nutzen, setzte sich mit drei Toren ab und gewann am Ende mit 23:20.

Mit diesem Sieg löste man auch endgültig das Ticket für das Viertelfinale.

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: „Wir haben bis zur Pause sehr gut gespielt. Es war ein intensives, hartes Spiel. In der zweiten Halbzeit ist dann der Faden gerissen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das letzte Playoff-Spiel gegen Linz, aber auch die Relegation ist bei uns natürlich schon ein Thema. Wichtig ist, dass die Spieler jetzt rasch den Kopf frei bekommen und regenerieren. Wir haben einen kleinen Kader, aber in den Relegationsspielen ist alles drinnen.“

9. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC Bruck vs. SC kelag Ferlach 20:23 (15:12)
Samstag, 01. April 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC Bruck: Rok Simic (6), Luca Plassnig (4), Martin Breg (4), Mladan Jovanovic (3), Berat Mahmutaj (2), Denis Tot (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Mathias Rath (5), Izudin Mujanovic (5), Dean Pomorisac (5), Risto Arnaudovski (4), Leander Krobath (2), Mario Simic (1), Nemanja Malovic (1)
Nach einem 29:26-Sieg für die FIVERS WAT Margareten gegen den Moser Medical UHK Krems behalten die Wiener ihre strahlend weiße Heimweste und werden diese zumindest 710 Tage bis zum ersten Viertelfinale der KO-Phase tragen.

Für beide Teams hat bereits zwei Runden vor dem Ende des Oberen Playoffs die Vorbereitung auf die KO-Phase begonnen. Weder können die FIVERS noch vom zweiten Platz verdrängt werden, noch kann Krems den vierten Platz an WESTWIEN verlieren.

Beide Teams starteten dennoch ambitioniert ins Spiel, die FIVERS zeigten sich von Beginn an in der Deckung konzentriert, Krems brauchte im Angriffsspiel relativ lange für den Abschluss. Zusätzlich dazu hielt Kristian Pilipovic sieben von zwölf Würfen, zweimal zeigte die FIVERS-Defense im Block ihre Qualitäten. Vorne gelang den Margaretnern vieles und deshalb stand es in der 12. Spielminute 6:3 für die Hausherren.

Danach kamen die Kremser besser ins Spiel konnten durch Fabian Posch und Tobias Schopf (7Meter) auf 5:6 verkürzen (15. Minute). Bei den FIVERS riss der Faden vorläufig, Krems gelang durch Posch der Ausgleich, auf der Gegenseite brachte Ivan Martinovic die FIVERS wieder in Führung (18. Minute). Hinten spielte Pilipovic weiter auf hohem Niveau. Vytas Ziura erhöhte in der 20. Minute per 7-Meter auf 8:6 für die FIVERS.

Aus einer Kontersituation mit Kombination der beiden Flügelspieler Henry Stummer und David Brandfellner gingen die Hausherren kurz danach mit 9:6 in Führung, Herbert Lastowitza nahm das Timeout für Krems (21. Minute). Statt dem starken Pilipovic kam nun Boris Tanic ins Tor der Margaretner. Zunächst verkürzte Vlatko Mitkov, im Gegenzug stellte Stummer wieder den alten Abstand her. Stummer war es auch, der in der 24. Minute auf 12:7 erhöhen konnte. Für die Kremser verkürzte Aron Toman und Florian Deifl zeigte seine Qualitäten im Tor der Wachauer. Schopf verkürzte in der 27. Minute auf 9:12. Danach konnte Deifl einen 7-Meter abwehren und Posch verkürzte auf 10:12. Deifl konnte sich danach nochmals auszeichnen, Halbzeitstand 12:10.

Viel Spielzeit für die Jungen
In der 2. Halbzeit zeigte Stefan Jovanovic seine Shooterqualitäten und erhöhte für die FIVERS, Mitkov verkürzte per 7-Meter. Die FIVERS zeigten sich in dieser Phase im Angriff wenig effizient, Krems hielt das Spiel weiter offen (37. Minute 16:14). Markus Kolar musste verletzt vom Feld, wurde unglücklich im Gesicht getroffen. Jürgen Jaresch traf zweimal hintereinander vom Flügel für Krems und verkürzte auf 15:16, ehe Stummer wieder auf plus 2 für die Wiener stellen konnte.

Mitkov verkürzte sofort wieder, Pilipovic kam wieder für Tanic ins Tor der FIVERS und konnte sich sofort wieder auszeichnen. In der 41. Minute traf Thomas Seidl zum 18:16 für die FIVERS, Pilipovic hielt den nächsten Ball und Krems nahm in der 45. Minute das zweite Timeout.

Das brachte den Gästen vorerst nichts. Marin Martinovic erhöhte auf 19:16, Fabian Posch verkürzte und Marin Martinovic stellte erneut auf plus 3 (20:17, 47. Minute). Eckl gab zu diesem Zeitpunkt seinen jungen Spielern viel Zeit und die drückten gehörig aufs Tempo, Krems nicht weniger. So entwickelte sich ein ständiger Schlagabtausch der Offense-Reihen, in der 53. Minute stand es 25:21 für die Margaretner.

Zum Ende wurde es noch etwas hektisch: Zuerst mussten Stefanovic und Walzer für zwei Minuten raus, dann erhielt Seidl eine 2-Minutenstrafe. Nikolic traf in Unterzahl zum 27:23, Aron Toman erhielt seine dritte Zeitstrafe und musste endgültig vom Feld. Mitkov verkürzte per 7-Meter, Nikola Aljetic erhöhte für die FIVERS auf 28:24 (57. Minute) und sorgte für die Vorentscheidung. Für ein Highlight am Ende sorgte noch Benjamin Jaindl bei seinem HLA-Debut mit einem Kontertor – Endstand 29:26 für die Hausherren.

Damit behalten die FIVERS auch am 691. Tag der Ungeschlagenheit ihre weiße Heim-Weste, durchbrechen die Schallmauer von unglaublichen 700 Tagen. Erst am 20.4. und damit am 710. Tag seit der letzten Heimniederlage, findet das nächste Spiel statt: 1. Viertelfinale gegen Union JURI Leoben, SC kelag Ferlach oder HC LINZ AG.

Florian Deifl, Moser Medical UHK Krems: „Auch wenn die Platzierungen bereits feststehen, ist kein Spiel bedeutungslos. Wir haben kein schlechtes Spiel geliefert, aber auch kein sehr gutes. Um in der Hollgasse Punkte mitzunehmen, braucht man ein sehr gutes Spiel. Sehr wichtig ist für uns, dass wir nun im Viertelfinale gegen WESTWIEN zwei Heimspiele haben. Mit dem Heimvorteil im Rücken bin ich überzeugt davon, dass wir den Weg ins Halbfinale gehen werden. Für uns gibt es ohnehin nur mehr eines: In der KO-Phase alles geben – ich glaube, dass dann noch sehr viel für uns drinnen ist.“

David Brandfellner, HC FIVERS WAT Margareten: „Es war wie erwartet ein sehr schweres Spiel für uns. Wir wollten trotzdem unbedingt gewinnen. Nicht so sehr wegen der Punkte, sondern um unsere Heimdominanz weiter aufrecht zu halten. Wir wollten natürlich vor der KO-Phase keine Niederlage und am Ende haben wir verdient gewonnen. Das verschafft uns zwar keine bessere Platzierung, aber für die heiße Phase definitiv einen psychologischen Vorteil!“

9. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC FIVERS WAT Margareten vs. Moser Medical UHK Krems 29:26 (12:10)
Samstag, 01. April 2017, 18:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Henry Stummer (4), Vytas Ziura (4), Ivan Martinovic (3), Marin Martinovic (3), Stefan Jovanovic (3), Thomas Seidl (3), Mathias Nikolic (2), Nikola Aljetic (2), Benjamin Jaindl (1), Lukas Müller (1), Vincent Schweiger (1), Markus Kolar (1), David Brandfellner (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Fabian Posch (7), Vlatko Mitkov (7), Marko Simek (4), Jürgen Jaresch (3), Tobias Schopf (2), Aron Tomann (2), Kenan Hasecic (1)
Tabellenführer ALPLA HC Hard behält seine weiße Weste. Die Roten Teufel vom Bodensee gewinnen das Heimspiel in der 9. und vorletzten Runde des Oberen Playoff der Handball Liga Austria gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN nach hartem Kampf mit 29:26 (11:15). Für WESTWIEN bedeutet diese Niederlage, dass man das Obere Playoff auf Platz 5 beendet.

Die Hausherren, die sich bereits in der Vorrunde Platz eins gesichert haben, begannen mit der „zweiten Garnitur“ im Rückraum. Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec beließ Dominik Schmid, Gerald Zeiner und Marko Tanaskovic vorerst auf der Bank. Im Tor bekam Thomas Hurich den Vorzug gegenüber Golub Doknic.

Nach dem 3:3 (10. Minute) konnte sich WESTWIEN mit der offensiven Deckung leichte Vorteile verschaffen und zwei Tore wegziehen. In der 19. Minute waren die Harder, meist in Unterzahl, wieder auf 7:7 dran.

Mit 11:15 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff kam Hard rasch auf 13:15 heran. Dann sah Lukas Herburger in Minute 33 für seine dritte Zwei-Minuten-Strafe die Rote Karte. Doch die Roten Teufel kamen auf 17:18 (42.) dran, ließen jedoch im Angriff immer wieder Chancen aus und WESTWIEN zog drei Tore (18:21) weg.

In der äußerst zerfahrenen Partie dauerte es bis zur 50. Minute, ehe Gerald Zeiner der viel umjubelte Ausgleich zum 21:21 gelang. Als Boris Zivkovic per Tempogegenstoß zum 22:21 einnetzte, war der Bann gebrochen. Beim Stand von 24:22 setzten die Gäste alles auf eine Karte und gingen zu einer offenen Manndeckung über.

Luca Raschle legte zum 25:22 (54.) nach und die Partie war zugunsten der Hausherren entschieden. Mit dem hart umkämpften 29:26-Sieg bleibt der ALPLA HC Hard seit dem 16. Mai 2016 in der Sporthalle am See ungeschlagen.

„Es waren von der Einstellung und der Konzentration zwei unterschiedliche Halbzeiten. Nach Wiederanpfiff sind wir aggressiver gestartet und haben das Spiel gedreht“, freute sich Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec.

„Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben gut gespielt und gekämpft. Mit einer normalen Schiedsrichter-Leistung hätten wir heute in Hard gewonnen“, ärgerte sich WESTWIEN-Trainer Hannes Jon Jonsson.

Conny Wilczynski, Manager SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Schade, dass wir wieder gegen Hard 40 Minuten eine sehr gute Leistung gebracht haben und am Ende mit leeren Händen dastehen. Wir werden uns jetzt mit voller Konzentration auf die Viertelfinalspiele gegen Krems vorbereiten um unser Ziel, das Halbfinale, zu erreichen."

9. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

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ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 29:26 (11:15)
Freitag, 31. März 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (6), Roland Schlinger (4), Luca Raschle (3), Marko Tanaskovic (3), Lukas Herburger (3), Gerald Zeiner (3), Boris Zivkovic (2), Domagoj Surac (2), Frederic Wüstner (1), Michael Knauth (1), Thomas Weber (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Erwin Feuchtmann (11), Julian Ranftl (4), Sebastian Frimmel (3), Jakob Jochmann (2), Simon Pratschner (2), Wilhelm Jelinek (2), Matthias Führer (1), Gabor Hajdu (1)
691 Tage dauert am Samstag, 1. April 2017, die Heimserie der FIVERS WAT Margareten an. Mit einem Heimerfolg gegen den Moser Medical UHK Krems im letzten Heimspiel des Oberen Playoffs will man den nächsten Schritt in Richtung Unendlichkeit gehen: Zwei Jahre zu Hause ungeschlagen – das wär doch was?

Für die Margaretner ist das Obere Playoff eigentlich bereits gelaufen: Von Platz 2 kann man nicht mehr verdrängt werden. Damit hat man bis einschließlich eines möglichen Halbfinales das Heimrecht in der KO-Phase der Meisterschaft gebucht. Erst danach würde das Heimrecht wechseln – vorausgesetzt der bisherige Liga-Favorit aus Hard gewinnt seine KO-Spiele. Und die knappe Auswärtsniederlage in Hard macht eindeutig Lust auf mehr.

Anfangs der Meisterschaft konnte man nicht wirklich damit rechnen, dass für die FIVERS eine dermaßen gute Ausgangsposition fürs Meisterschaftsfinale herausschaut. Ein ganz wichtiger Grund dafür ist die Heimstärke: Zuhause haben die FIVERS in der heurigen Saison erst einen Punkt abgegeben, sind am Samstag seit unglaublichen 691 Tagen ungeschlagen. Motivation genug, um mit Vollgas in den Ostderby-Klassiker mit den Wachauern zu gehen. Und bleibt man hier ungeschlagen, dann ist eines fix: Heimsiege im Viertelfinale vorausgesetzt, kommt es am 11.5.2017 – also am Tag genau zwei Jahre nach der letzten Niederlage – zum ersten Halbfinalspiel. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg und schon die nächste Etappe bringt mit Krems einen unangenehmen Gegner.

Krems benötigt noch dringend Punkte
Krems braucht die Punkte der verbleibenden zwei Spiele dringend: Droht doch das Heimrecht im Viertelfinale gegen den punktegleichen Verfolger WESTWIEN abhanden zu kommen. Der letzte volle Erfolg bei den Margaretnern ist mit mehr als acht Jahren fast schon eine Ewigkeit her, auch wenn es dazwischen sehr viele knappe Spiele gab: Am 14.12.2008 störten die Kremser den Weihnachtsfrieden der FIVERS mit einem 31:28-Auswärtserfolg. Soweit wollen es die Margaretner natürlich dieses Mal nicht kommen lassen, ganz egal, mit welchem Punktebedürfnis die Wachauer nach Wien anreisen werden.

Für die finale Meisterschaftsphase und vor allem für den Halbfinal-Schlager im Cup gegen Hard in zwei Wochen will man unbedingt im Spielfluss bleiben. Aber Vorsicht ist geboten: Die Kremser erwiesen sich in allen bisherigen Partien der Saison als unangenehmer Gegner, konnten auch in der Hollgasse im Herbst nur mit einer Extra-Leistung knapp mit 28:26 besiegt werden.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nehmen wir den fixierten zweiten Platz zur Kenntnis. Wir haben jetzt keine Chance mehr auf den Spitzenplatz, können uns aber deshalb bestens auf das Cup-Halbfinale gegen Hard vorbereiten, wo wir uns gegen die Vorarlberger natürlich zurückkämpfen wollen. Gleichzeitig dürfen wir natürlich mit der Konzentration jetzt nicht nachlassen: Die nächsten Spiele sind sehr wichtig für uns und gegen Krems wollen wir zuallererst unsere tolle Heimserie verteidigen. Leider waren diese Woche einige Spieler krank, ich hoffe aber, dass alle am Wochenende spielen können."

9. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC FIVERS WAT Margareten vs. Moser Medical UHK Krems
Freitag, 01. April 2017, 18:00 Uhr
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Ein Duell mit unterschiedlichen Vorzeichen steht am Samstag (19.00 Uhr) in der Schwazer Osthalle auf dem Programm. In Runde neun des Unteren HLA-Playoffs will Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL die Heimserie verteidigen – Union JURI Leoben braucht hingegen dringend einen Sieg im Abstiegskampf.

Relativ entspannt kann Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL in das finale Heimspiel des Unteren Playoffs gehen. Mit 22 Punkten thront das Team von Raúl Alonso unangefochten an der Tabellenspitze, Platz eins ist längst gesichert. Im Hinterkopf denken die Schwazer schon ganz sachte an das HLA-Viertelfinale, in dem ab Mitte April mit großer Wahrscheinlichkeit Rekordmeister Bregenz der Kontrahent sein wird. Ganz anders sieht die Stimmungslage beim nächsten Gegner Union JURI Leoben aus. Die Steirer liegen zwar auf Rang zwei, doch das mit gerade einmal 13 Punkten.

Damit weisen sie ebenso viele wie der Dritte Linz auf und lediglich einen mehr als der Vierte Ferlach. Im Gegensatz zu den Kärntnern haben Leoben und Linz nur noch ein Spiel zu absolvieren, der Dreikampf um zwei Plätze im Viertelfinale gestaltet sich ungemein spannend. Alle drei Teams wollen den Abstiegsspielen gegen Bruck aus dem Weg gehen – Union JURI Leoben, am letzten Spieltag zum Zuschauen verdammt, braucht daher fast schon zwingend einen Sieg in der Osthalle. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL hingegen möchte unbedingt die stolze Heimserie ausbauen: In dieser Saison gab es bislang keine Niederlage in der Osthalle. Abgesehen vom Vorjahres-Viertelfinale im Mai 2016 gegen Hard datiert die letzte Pleite vor den eigenen Fans vom 21. November 2015 – der Gegner damals hieß Union JURI Leoben.

„Daran erinnern wir uns natürlich ungern zurück, umso motivierter sind wir, am Samstag erneut alles für einen Heimsieg zu geben. Für uns ist es ein großer Ansporn, diese Saison zuhause unbeschadet zu überstehen. Leoben steht schwer unter Druck, wird alles in die Waagschale werfen, daher erwartet uns eine ganz harte Partie“, prophezeit Raúl Alonso. Für die Tiroler Handballfans bietet das Match die Gelegenheit, den künftigen Schwazer Sebastian Spendier, der ein starkes Playoff für die Steirer hingelegt hat und zuletzt achtfacher Torschütze beim Sieg gegen Linz war, live in Aktion zu sehen.

Kuhn & Co. haben es Samstag in Schwaz selbst in der Hand
Am Wochenende startet die Union JURI Leoben zu ihrer letzten Begegnung im Unteren Playoff nach Schwaz. Dort trifft man mit Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL auf jenes Team, welches seit Mai 2016 in eigener Halle unbesiegt ist. Die Obersteirer wollen diese Serie nun beenden und mit einem Erfolg auch den eigenen Viertelfinalplatz fixieren!

Noch immer sprechen die Fans in Leoben von der guten Leistung, welche die Magelinskas-Truppe im Stahl-Derby gegen HC LINZ AG gezeigt hat. Es war allen voran die Deckungsarbeit die für Begeisterung sorgte. An den Diskussionen nicht beteiligen möchten sich die Spieler selbst, die seit Beginn dieser Woche schon voll mit der Vorbereitung auf die Auswärtspartie am Samstag bei Sparkasse Schwaz HT beschäftigt sind. Jeder im Team weiß, dass man die Entscheidung über den eigenen Viertelfinaleinzug und dem damit verbundenen sicheren Verbleib in der Handball Liga Austria diesmal noch selbst in der Hand hat.

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL, selbst schon fix für das Viertelfinale qualifiziert, hat zuletzt beim 29:19 Erfolg gegen HC Bruck deutlich gemacht, dass sie keine Geschenke zu verteilen haben. Die Tiroler sind seit Mai 2016 in eigener Halle unbesiegt und möchten, dass die Serie noch weiter anhält.

Für Leoben-Flügelspieler Thomas Kuhn und seine Teamkollegen ist klar, dass man alles daran setzen wird diese Heimbilanz am Samstag zu beenden! Dafür ist jeder in der Mannschaft bereit, erneut an seine Grenzen zu gehen, ist sich der gebürtige Wiener sicher. "Wenn wir aus eigener Kraft eine Entscheidung herbeiführen möchten, dann müssen wir auswärts gegen die Tiroler gewinnen. Gegen Linz ist uns in der Vorwoche alles aufgegangen was wir uns vorgenommen haben. Am Samstag gilt es nun die Leistung auch in Schwaz abzurufen und sich auf das Angriffsspiel des Gegners sehr gut einzustellen", so Kuhn.

Sollte die Union JURI Leoben die Partie am Wochenende gewinnen, dann wäre man in der Endtabelle jedenfalls vor HC LINZ AG, unabhängig davon wie die in dieser Woche spielfreien Oberösterreicher in der letzten Runde gegen HC Bruck spielen!

9. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. Union JURI Leoben
Samstag, 01. April 2017, 19:00 Uhr
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Für den HC Bruck ist es nicht nur das letzte Playoff-Heimspiel diesen Samstag gegen den SC kelag Ferlach, für die Steirer steht längst fest, dass man gegen den Abstieg spielen muss. Umso mehr will man den Fans einen letzten Heimsieg schenken, bevor es in die alles entscheidenden Partien in der Relegation geht. Ferlach wiederum ist zum Siegen verdammt, will man den Abstiegsspielen noch entrinnen.

Schmerzhaft wird diese Partie für den HC Bruck in jedem Fall. Mit Deni Gasperov, der bis Saisonende ausfällt, muss man auch noch einen Schlüsselspieler vorgeben. Doch aufgegeben wird bekanntlich nur ein Brief. Den Fans möchte man daher unbedingt einen Sieg schenken!

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: „Wir wollen natürlich die beiden letzten Heimspiele für unsere Fans unbedingt gewinnen. Uns erwartet ein schwieriges Spiel gegen Ferlach, die noch aus eigener Kraft die Relegation vermeiden können. Wir haben nach der schwachen zweiten Hälfte in Schwaz einiges gut zu machen.“

Ferlach kann aus eigener Kraft Relegation vermeiden
Der SC kelag Ferlach wird es den Gastgebern dabei äußerst schwer machen. Um der Relegation gegen Bruck noch zu entkommen, muss man gewinnen. Verliert gleichzeitig die Union JURI Leoben bei Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL, hat man es bereits dieses Wochenende geschafft. Ansonsten müssen die Kärntner hoffen, dass der HC LINZ AG gegen Bruck am letzten Spieltag verliert.

Idealerweise gewinnt man beide noch ausstehenden Partien, dann hat man es zur Gänze aus eigener Kraft geschafft!

9. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

HC Bruck vs. SC kelag Ferlach
Freitag, 01. April 2017, 19:00 Uhr
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Der HC LINZ AG freut sich, dass mit Markus Bokesch ein verdienter Linzer Spieler wieder zurück in die Heimat kehrt. Nach zwei Jahren in der zweiten deutschen Bundesliga kommt „Boschi“ von Wilhelmshaven zu seinem Stammverein zurück und wird die Defensive der Stahlstädter nachhaltig verstärken.

Für den HC LINZ AG geht die Meisterschaft in die entscheidende Phase. Nach den bitteren Niederlagen gegen Tirol und zuletzt auswärts gegen Union JURI Leoben sind die Stahlstädter im Entscheidungsspiel gegen den HC Bruck (Samstag, 8. April, 19,00 Uhr Sporthalle Bruck) mehr als gefordert. Um den Abstiegsspielen zu entgehen ist auf jeden Fall ein Auswärtssieg notwendig.

Trennen wird sich der HC LINZ AG von Luka Kikanovic, der von seinem Stammverein Celje/Slowenien ab der nächsten Saison an Bregenz Handball verliehen wurde.
Top-Transfer beim Rekordmeister aus Bregenz. Die Festspielstädter lotsen Luka Kikanović vom Handball Club CELJE PIVOVARNA LASKO aus Slowenien für 2 Jahre ins Ländle.

Der erst 20-jährige Slowene ist derzeit an den HC LINZ AG verliehen und konnte heuer in der HLA vollends überzeugen. Im Grunddurchgang steuerte er 108 Tore für die Stahlstädter bei und war mit 107 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga aus dem Spiel heraus. Kikanović soll in Zukunft für einfache Tore aus dem Rückraum sorgen, aber auch der Abwehr mehr Stabilität und Robustheit verleihen. Mit seinen 196 cm Körpergröße bringt er die optimalen Voraussetzungen für diese Rolle im Kader der Bregenzer mit.

Präsident Roland Frühstück zeigt sich vom Bregenzer Neuzugang begeistert: „Luka ist für uns der ideale Spieler! Jung, groß, gefährlich im Angriff und mutig in der Defensive. Nach einem erfolgreichen Jahr in Linz muss er jetzt die nächsten Schritte machen. Ich erwarte mir sehr viel von ihm und bin mir sicher, dass er uns große Freude machen wird.“

Die Tatsache, dass sein Stammklub Celje, der regelmäßig eine gute Rolle in der Champions League spielt, ihn „nur“ verleihen möchte um ihn zu einem späteren Zeitpunkt in den Champions League Kader zurückzuholen, spricht für das große Potenzial des jungen Rückraum-Shooters.

Neo-Chefcoach Jörg Lützelberger: „Luka ist ein sehr ehrgeiziger Spieler der in seinem ersten Jahr in der HLA bereits Leistungsträger und Haupttorschütze war. Er bringt hervorragende physische Grundlagen mit, verteidigt schon jetzt sehr stabil und ist offensiv durch seine Torgefahr aus großer Distanz und kraftvolle Zweikämpfe jederzeit in der Lage einen zweiten Verteidiger zu binden. Zudem lernt er seit mehreren Monaten deutsch und passt auch deshalb sehr gut in unser Anforderungsprofil. Seine persönlichen Zielstellung und die von Bregenz Handball passen sehr gut zusammen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Auch Luka Kikanović freut sich sehr auf die neue Herausforderung: „Die Zeit in Linz war für mich sehr wichtig, aber nun möchte ich den nächsten Schritt machen um mich nochmal weiter zu entwickeln. Bregenz Handball ist ein großer Verein mit hoher Reputation. Ich möchte hier um den Meistertitel mitspielen. Wichtig ist für mich auch, dass Bregenz Handball jedes Jahr im Europacup vertreten ist. Ich sehe der neuen Herausforderung zu 100% motiviert und mit großer Vorfreude entgegen. Ich freue mich sehr auf eine erfolgreiche Zeit beim Österreichischen Rekordmeister.“

Steckbrief:
Name: Luka Kikanović
Geb. Datum: 24.10.1996
Größe: 196 cm
Nationalität: Slowenien
Aktueller Club: Handball Club CELJE PIVOVARNA LASKO (verliehen an HC LINZ AG)
Seit dem 32:31 (15:11)-Heimsieg über Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten am vergangenen Freitag ist dem ALPLA HC Hard der erste Platz im Oberen Playoff der Handball Liga Austria nicht mehr zu nehmen. Für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, die im LAOLA1.tv-Topspiel presented by spusu, live um 19:30 Uhr, in Hard gastiert, ist es bereits das letzte Playoff-Spiel.

In der neunten und vorletzten Runde haben die Roten Teufel vom Bodensee, bei denen Linksaußen Luca Raschle und Torwart Thomas Hurich in dieser Woche ihre Verträge verlängerten, am Freitag (19.30 Uhr/LAOLA1.tv) die fünftplatzierte SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in der Sporthalle am See zu Gast.

Das junge und hungrige Team aus der Bundeshauptstadt kämpft noch um Platz vier und damit um ein mögliches Heimrecht im bevorstehenden Viertelfinale gegen Krems bzw. Bregenz. Zuletzt feierten die Wiener einen knappen 27:26 (13:13)-Heimerfolg über die Bregenzer.

„Wir können ohne Druck aufspielen. Das heißt aber nicht, dass wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen“, so Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec. „Ganz im Gegenteil, wir werden Vollgas geben und uns gut vor unserem Publikum präsentieren. Wir wollen uns so für die tolle Unterstützung der Fans bedanken.“

Ein kleines Dankeschön hat sich auch die Harder Vereinsführung für das letzte Heimspiel im Oberen Playoff einfallen lassen. Alle Saisonkarten-Besitzer dürfen am Freitag zum WESTWIEN-Spiel zwei Freunde zum Spiel einladen. Gegen Vorlage der Saisonkarten gibt es an der Abendkasse zwei Gratis-Tickets für die Raiffeisen-Tribüne.

Bis auf Youngster Konrad Wurst (Rückenprellung) kann Hard-Coach Petr Hrachovec seine stärkste Formation aufs Parkett schicken. Im Grunddurchgang konnte sich jeweils die Heimmannschaft durchsetzen. In der Hinrunde des Oberen Playoffs gelang den Hardern mit dem 29:28 (12:15) der erste Sieg in der Südstadt seit knapp zwei Jahren.

WESTWIEN will im letzten Spiel des Playoffs in Hard punkten
Beim letzten Spiel des Oberen Playoffs will die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN am Freitag auswärts in Hard punkten und so noch die letzte Chance auf Platz 4 zu wahren. WESTWIEN muss unbedingt punkten und auf zwei Niederlagen der Kremser hoffen um doch noch auf den vierten Platz vorzudringen.

Julian Ranftl, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN:" Nach dem Sieg gegen Bregenz ist viel neuer Wind im Training in die Mannschaft gekommen. Wir sind auf Hard sehr gut vorbereitet und wollen unbedingt auswärts punkten um doch noch Vierter zu werden. Wenn es uns gelingt unsere aggressive Deckung durchzuziehen bin ich sehr optimistisch, dass wir in Hard genauso gewinnen können."

9. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Das LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu
ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Freitag, 31. März 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Bregenz Handball setzt den eingeschlagenen Weg auf junge, hungrige Spieler zu setzen, fort. Eigenbauspieler Alexander Wassel verlängert seinen auslaufenden Vertrag um 1 Saison und bleibt somit zumindest bis Sommer 2018 in der Festspielstadt.

Der 24-jährige linke Flügel ist seit Beginn seiner Handballkarriere in Bregenz. Bereits vor 16 Jahren, im Jahr 2001, fand er den Weg zu den Gelb-Schwarzen, durchlief alle Jugendmannschaften und absolvierte auch die Handballakademie im Privatgymnasium Collegium Bernardi in der Mehrerau. Alexander Wassel wird ab Sommer neben dem Handballsport ein Studium für IT im Gesundheitswesen in Konstanz absolvieren. Seit der Saison 2011/2012 ist der Bregenzer fixer Bestandteil der 1. Mannschaft und ein verlässlicher Akteur am linken Flügel.

"Alex ist ein sehr schneller und kämpferischer Spieler mit maximaler Identifikation für Bregenz Handball. Zudem verfügt er bereits über einige Erfahrung und ist in seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende angelangt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so der zukünftige Chefcoach Jörg Lützelberger.

Auch Wassel freut sich sehr über die Vertragsverlängerung: „Bregenz Handball hat mir stets ermöglicht Leistungssport und Studium verbinden zu können. Darüber bin ich sehr froh. Ich bin davon überzeugt, dass das auch weiterhin so gut funktioniert, und ich möchte den Verein und die Mannschaft dabei unterstützen schon bald wieder einen Titel feiern zu können.“

Geschäftsführer Christoph Makovec stößt ins selbe Horn: „Es war uns ein großes Anliegen Alex von einem Verbleib in Bregenz zu überzeugen. Er hat schon oft gezeigt, dass er der Mannschaft helfen kann, hat trotz seiner erst 24 Jahre schon einiges an Erfahrung sammeln können, und ist als Eigenbauspieler eine absolute Identifikationsfigur für die Fans und auch ein großer Motivator. Wir freuen uns sehr, dass Alex sich entschieden hat den Weg mit uns weiter zu gehen.“

Steckbrief:
Name: Alexander Wassel
Geb. Datum: 30.12.1992
Größe: 175 cm
Gewicht: 80 KG
Nationalität: Österreich
Im Verein seit: 2001
Der erste Branchentreff presented by KÜHNE+NAGEL der Handball Liga Austria rückt mit großen Schritten näher! Am 31. März finden sich Entscheidungsträger aus Politik, Sport, Wirtschaft und den Medien im JUFA Hotel Wien City zusammen. HLA-Präsident Boris Nemsic selbst wird die Keynote an diesem Freitagabend halten. Gemeinsam mit ihm, Gudrun Neunteufel, Christian Pöttler, Raphael Brinkert sowie Rainer Geier wird im Anschluss über die Chancen und Potentiale der HLA in Blickrichtung EURO 2020 diskutiert.

Unzählige Unternehmen sind als Sponsoren, Partner und Unterstützer mit Geballter Leidenschaft im Österreichischen Handball engagiert. Dieses einzigartige Netzwerk bringt die HLA nun zusammen. Beim ersten Branchentreff presented by KÜHNE+NAGEL finden sich Entscheidungsträger aus allen Bereichen in Wien zusammen um ihr Netzwerk zu vergrößern, zu stärken und natürlich die Potentiale im Handball auszuschöpfen.

Nach der Begrüßung durch KÜHNE+NAGEL eröffnet HLA-Präsident Boris Nemsic mit seiner Keynote „Aktuelle Innovationen“ den Abend und wird dabei auch die nächsten Entwicklungsschritte der HLA aufzeigen. Hochkarätige Gäste widmen sich im Anschluss bei der Podiumsdiskussion dem Thema "Chancen & Potentiale des Produkts HLA in Blickrichtung EURO 2020".

Dafür darf Christian Pöttler, echo-Medienhaus Geschäftsführer & Präsidenten des ASKÖ-Landesverbandes WAT, begrüßt werden, bei dem mit Spannung erwartet wird, wo der langjährige Medienmacher und führende Sportfunktionär die Chancen und Potentiale des Produkts HLA in Blickrichtung EURO 2020 sieht.

Ebenso wie bei Hitradio Ö3 Marketing-Chefin sowie Ex-Handballerin Gudrun Neunteufel. Seit Jahren führt sie eine der erfolgreichsten und wertvollsten Marken Österreichs und hat mit ihrem Team für unvergessliche MAGIC MOMENTS in der österreichischen Veranstaltungsszene gesorgt. Dem Handballsport ist sie bis heute verbunden geblieben, auch wenn die beruflichen Schnittstellen spärlich geworden sind.

Auch Rainer Geier, Geschäftsführer LAOLA1.tv, gibt uns einen Einblick aus Sicht der Medienwelt, welche Chancen sich hinter einer Großveranstaltung wie der EURO 2020 verbergen und wie diese für den Sport optimal genützt werden können.

Ein weiteres Highlight erwartet die Gäste mit Raphael Brinkert, dem Gründer von Jung von Matt/sports, Deutschlands meist ausgezeichnete Sportmarketingagentur 2014 – 2016. 2007 kürte ihn das Handelsblatt zu einem der Top 25 Nachwuchsmanager in Deutschland. Über 250 Preise räumte er bei allen relevanten Kreativ-, Effizienz-, Digital- und Sponsoring-Wettbewerben ab. „Erfolgreiche Handballkommunikation muss erobern, statt bestätigen. Highlightevents wie die EURO sind Mittel zum Zweck, um mehr Menschen immer häufiger für die elektrisierende Mannschaftssportart zu begeistern“, erläutert Brinkert.

An so einem besonderen Abend, darf natürlich auch ein besonderes Spiel nicht fehlen! Das LAOLA1.tv-Topspiel presented by spusu, ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN wird vor Ort durch Conny Wilczynski auf Herz und Nieren analysiert! Ihr Fachwissen als Profisportler, lassen dabei auch Clemens Doppler und Jürgen Melzer einfließen.

Thomas Berger, Geschäftsführer HLA: „Mit dem ersten HLA-Branchentreff wollen wir unseren Fokus in Richtung B2B-Plattform entwickeln und unterstreichen. Das JUFA bietet uns dafür den perfekten Rahmen und stellt seine Konferenzkompetenzen eindrucksvoll unter Beweis. Dass wir gerade beim ersten Termin solch hochkarätige Gäste gewinnen konnten ist einfach großartig. Dass Boris Nemsic dazu die Keynote hält, rundet diesen Abend perfekt ab. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf diesen Abend.“
Bei Handball Liga Austria-Tabellenführer ALPLA HC Hard gehen die Kaderplanungen für die kommenden Spielzeiten zügig voran. Mit Luca Raschle hat ein weiteres Harder Urgestein seinen laufenden Vertrag bei den Roten Teufeln vom Bodensee bis Sommer 2019 verlängert.

„Es gefällt mir sehr gut in Hard. Hier bin ich mit dem Handball groß geworden und es macht alles viel Spaß“, sagt der linke Flügel des fünffachen österreichischen Meisters.

Seit seiner frühsten Jugend ist der gelernte Glaser in Hard aktiv. Neben seiner Tätigkeit für das HLA-Team sind dem Linksaußen die Jüngsten auch ein besonderes ein Anliegen. Zusammen mit Teamkollege Marko Tanaskovic betreut der 26-Jährige das Kindergarten-Projekt des ALPLA HC Hard.

Eineinhalb Stunden pro Woche steht für die Kids in Hard mit den beiden Handballern der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Zudem betreut Luca Raschle gemeinsam mit Goran Zivkovic die U14-Mannschaft.

Sein erstes von drei Länderspielen bestritt Luca Raschle im Jänner 2013. „Mein erstes Tor im Nationalteam habe ich ausgerechnet gegen mein Heimatland Schweiz erzielt“, so der in St. Gallen geborene Doppelstaatsbürger (Österreich und Schweiz).

„Luca Raschle ist ein Eigenbauspieler und für das soziale Umfeld im Verein sehr wichtig. Er hat sich in Hard zu einer Integrationsfigur entwickelt“, betont Hards Sportlicher Leiter Thomas Huemer.
Sparkasse Schwaz Handball Tirol wies den HC Bruck am 8. Spieltag des Unteren HLA-Playoffs klar in die Schranken, siegte in der Osthalle 29:19. Bereits am Freitag besiegte der ALPLA HC Hard im LAOLA1.tv-Topspiel presented by spusu den HC FIVERS WAT Margareten mit 32:31 und sicherte sich damit Platz 1 im Oberen Playoff. Die beiden weiteren Freitagspartien endeten ebenfalls mit Heimsiegen. Die SG INSIGNIS Handball WESTIWEN feierte mit dem 27:26 über Bregenz Handball den ersten Sieg im Oberen Playoff, die Union JURI Leoben schob sich mit dem 30:22 über den HC LINZ AG in der Tabelle im Unteren Playoff auf Platz 2.

Der Tabellenführer des Unteren Playoffs legte gegen den Nachzügler einen ganz souveränen Auftritt hin, dominierte das Spiel nach Belieben. Durch den 29:19-Kantersieg bleiben die Schwazer weiterhin seit Mai 2016 in eigener Halle unbesiegt und bauen den Vorsprung auf den Zweiten Leoben auf neun Punkte aus. Nächsten Samstag sind die Steirer in der Osthalle zu Gast, danach geht es zum Playoff-Abschluss noch nach Ferlach.

Bruck konnte nur in der ersten Viertelstunde mithalten, HANDBALL TIROL brauchte eine Anlaufphase, ehe die Gastgeber die Begegnung locker im Griff hatten. Von 4:4 (12.) stellte Sparkasse Schwaz auf 8:4 (20.), im Angriff lief es immer besser. Die Tiroler konnten so auch das Fehlen von Anton Prakapenia, der diesmal nicht zum Einsatz kam, kompensieren, wenn es auch zur Halbzeit nur 12:9 stand.

Nach der Pause machten die Mannen von Raúl Alonso dann aber so richtig ernst und nutzten jeden Fehler der Steirer. Michael Nicolaisen traf nach 45 Minuten zum 20:15, Alexander Wanitschek sorgte bereits für das 23:15 (48.). Die Schwazer Deckung ließ nur wenig zu, Aliaksei Kishov präsentierte sich dahinter in guter Verfassung. So baute man die Führung immer weiter aus – den Schlusspunkt setzte schließlich Clemens Wilfling aus einem Siebenmeter.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Mich freut sehr, mit welcher Art und Weise meine Mannschaft heute aufgetreten ist und wie souverän sie das Spiel gestalten konnte. Wir haben anfangs zwar etwas gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden, sind dann aber so richtig in Fahrt gekommen und konnten Bruck komplett dominieren. Wir haben fleißig durchgewechselt, einige Varianten ausprobiert. Es war zahlreiche schöne Aktionen dabei, jeder hatte sichtlich Spaß am Spiel. Damit haben wir unsere Heimserie an ungeschlagenen Partien weiter ausgebaut – und das wollen wir auch nächste Woche gegen Leoben machen. Wir werden auch in den beiden finalen Playoff-Partien 100 Prozent geben. Natürlich beschäftigen wir uns schon mit dem Viertelfinale, aber zuvor wollen wir noch zwei weiter sehr gute Leistungen abrufen.“

Milan Vunjak, Trainer HC Bruck: „In der ersten Halbzeit haben wir noch recht gut mithalten können, mit dieser Leistung können wir durchaus zufrieden sein. In der zweiten Hälfte haben wir allerdings komplett den Faden verloren und uns sehr viele technische Fehler sowie Ballverluste erlaubt. Das Spiel ist dann wie auf einer schiefen Ebene verlaufen, Handball Tirol hat uns überrollt. Wir konzentrieren uns nun auf die nächsten Aufgaben – wenn wir das abrufen, wozu wir in der Lage sind, können wir bei den Relegationsspielen bestehen.“

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. HC Bruck 29:19 (12:9)
Sonntag, 26. März 2017, 17:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Alexander Wanitschek (7), Manuel Schmid (3), Hleb Harbuz (3), Matias Helt Jepsen (3), Armin Hochleitner (3), Michael Nicolaisen (3), Clemens Wilfing (2), Balthasar Huber (2), Thomas Kandolf (1), Josef Steiger (1), Dario Lochner (1)
Werfer HC Bruck: Denis Tot (6), Martin Breg (5), Rok Simic (2), Mirnes Mavric (2), Luca Plassnig (1), Berat Mahmutaj (1), Mladan Jovanovic (1), Philipp Schmiedbauer (1)
Tabellenführer ALPLA HC Hard sichert sich vorzeitig den Sieg im Oberen Playoff der Handball Liga Austria (HLA). Die Roten Teufel gewinnen das Schlagerspiel der 8. Runde gegen den Tabellenzweiten und amtierenden Meister HC FIVERS WAT Margareten nach hartem Kampf mit 32:31 (15:11).
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Von Anpfiff an wurde den 2000 Zuschauern in der Sporthalle am See alles geboten, was zu einem Spitzenspiel gehört. Ein sprichwörtlich offener Schlagabtausch, wechselnde Führungen, von der ersten Sekunde an.

Bei den Hausherren waren Golub Doknic, der „Hexer“ im Tor und Linksaußen Thomas Weber die Akteure, welche von Anbeginn an die Akzente setzten. Mitte der ersten Halbzeit stand es in der schnellen Partie 7:7.

Hard, extrem stark in der Defensive und mit einem überragenden Golub Doknic, zieht von 9:9 auf 14:9 (26. Minute) weg. Vor allem Routinier Roland Schlinger und Linkshänder Boris Zivkovic trafen aus dem Rückraum. Nach rassigen 30 Minuten ging es mit 15:11 in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff probierten es die Wiener mit einer offensiveren Deckungsvariante. Hard zeigte sich zunächst unbeeindruckt, zog auf 17:11 weg. Doch flugs war der Titelverteidiger aus der Bundeshauptstadt wieder auf 16:18 (36.) dran.

Der Kampf auf Biegen und Brechen ging weiter. Hard mit Flüchtigkeitsfehlern und in der 41. Minute waren die FIVERS auf 19:20 dran. Mitte der zweiten Halbzeit bauten die Gastgeber den Vorsprung auf 25:21 aus. Doch die Margaretener steckten nicht auf, kamen wieder auf 25:24 heran.

In der Schlussphase sorgten die Schiedsrichter für zusätzliche Spannungsmomente. Doch der fünffache HLA-Champion ließ sich nicht beirren. Vier Minuten vor der Schlusssirene stand es 30:27. Mit zwei Mann weniger musste Hard in die Schlussminute. Mit viel Routine und totalem Kampf gewann die Hrachovec-Sieben mit 32:31. Der Anschlusstreffer der Wiener fiel erst sechs Sekunden vor Schluss.

Zu den Best-Playern wurden Golub Doknic (13 von 36 Bälle gehalten) sowie Ivan Martinovic (10 Tore) gekürt.

Petr Hrachovec, Trainer ALPLA HC Hard: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir zu früh mit der Konzentration nachgelassen. Durch leichte Fehler in unserer Abwehr sind die FIVERS zurück ins Spiel gekommen. Es war ein verdienter Sieg für uns.“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Wir wussten, dass uns hier ein heißer Tanz erwartet. Die junge Mannschaft konnte viel Erfahrung sammeln. Wir freuen uns auf das nächste Spiel gegen Hard.“

8. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

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ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 32:31 (15:11)
Freitag, 24. März 2017, 19:30 Uhr
Spielprotokoll
Werfer ALPLA HC Hard: Thomas Weber (6), Marko Tanaskovic (5), Roland Schlinger (5), Michael Knauth (5), Gerald Zeiner (4), Domagoj Surac (3), Dominik Schmid (2), Boris Zivkovic (2)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Ivan Martinovic (10), Vytas Ziura (5), Herbert Jonas (4), Markus Kolar (3), Vincent Schweiger (2), David Brandfellner (2), Lukas Müller (1), Henry Stummer (1), Marin Martinovic (1), Stefan Jovanovic (1), Nikola Aljetic (1)
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewinnt im BSFZ Südstadt gegen Bregenz Handball mit 27:26 (13:13), feiert den ersten Sieg im Frühjahr und bleibt weiter im Rennen um Platz 4.

Die WESTWIENER beginnen das Spiel mit einer sehr aggressiven Deckung und können immer wieder den Bregenzer Angriff unterbrechen. Durch zwei Tore von Seppo Frimmel und Erwin Feuchtmann führen die Gastgeber nach 6 Minuten 3:0. Ab Mitte der ersten Halbzeit wird das Spiel ausgeglichener - Jakob Jochmann stellt per 7-Meter auf 8:7, im Gegenzug kann Tobias Varvne wieder ausgleichen. Durch Paraden von Goran Aleksic und Unachtsamkeiten in der Deckung, kommen die Gäste immer besser ins Spiel. Nach einer kurzzeitigen +2 Führung der Bregenzer kämpfen sich die WESTWIENER aber wieder zurück und gehen mit einem 13:13 in die Kabine.

Nach der Pause kann sich der eingewechselte Sandro Uvodic im Tor der WESTWIENER immer wieder auszeichnen und Seppo Frimmel trifft im Gegenstoß zum 16:14. Nach einer erneuten Parade von Uvodic kann Julian Ranftl erstmals zur +4 Führung treffen (19:15). Auch in Unterzahl funktioniert das Spiel der Jonsson-Truppe heute um vieles besser, immer wieder findet vor allem Jakob Jochmann Lücken in der Vorarlberger Abwehr und kann 10 Minuten vor Ende auf 24:19 stellen. Bis zum Schluss behalten die jungen WESTWIENER die Nerven, können das abschließende Aufbäumen der Bregenzer abwehren und feiern mit 27:26 den ersten Sieg im Oberen Playoff.

Wilhelm Jelinek, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Wir haben uns heute viel besser an unser Konzept gehalten und konnten das auch über die gesamte Spielzeit durchziehen. Für uns ist dieser Sieg und dass wir jetzt vor dem Viertelfinale wieder in Form gekommen sind, enorm wichtig. Wir wollen auch nächste Woche in Hard Vollgas geben und dann mit viel Selbstvertrauen in die Ko-Spiele gehen."

Matthias Güther, Bregenz Handball: "Die erste Halbzeit war noch ganz ok aber dann waren wir in der Deckung viel zu nachlässig und haben vor allem Jakob Jochmann nicht in den Griff bekommen. Am Ende haben wir es fast noch geschafft wieder heran zu kommen aber es hat nicht mehr gereicht. "

Ante Esegovic, Bregenz Handball: „Wir haben mit einer sehr jungen Mannschaft begonnen und in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Leider machten wir in der zweiten Halbzeit zu viele technische Fehler. Das und die schlechte Chancenverwertung kostete uns den Sieg.“

8. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball 27:26 (13:13)
Freitag, 24. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Jakob Jochmann (7), Philipp Seitz (4), Erwin Feuchtmann (4), Sebastian Frimmel (4), Wilhelm Jelinek (4), Julian Ranftl (2), Simon Pratschner (1), Matthias Führer (1)
Werfer Bregenz Handball: Nemanja Belos (5), Tobias Varvne (5), Marian Klopcic (4), Ante Esegovic (4), Alexander Wassel (3), Lukas Frühstück (2), Amadeus Hedin (1), Nico Schnabl (1), Clemens Gangl (1)
Die Union JURI Leoben war Freitagabend über die komplette Distanz die tonangebende Mannschaft, zwang HC LINZ AG zu Fehlern und blieb vor dem Tor konzentriert. Mit dem 30:22 Erfolg sind die Obersteirer nun wieder voll im Rennen um den Einzug ins Viertelfinale und spielten sich vorläufig auf Platz 2 in der Tabelle.

Sehr gut eingestellt und motiviert bis in die Haarspitzen präsentierte sich heute die Union JURI Leoben im Stahlderby gegen HC LINZ AG. Vom Start weg gaben die Hausherren den Ton an. Petreikis und Jandl eröffneten den Torreigen, ehe nach fünf Minuten Lehner für Linz den ersten Treffer erzielen konnte. Im Gegenzug blieb Leobens Sebastian Spendier vom 7-Meter Punkt sicher, dass sollte sich in der Partie bei allen sechs Strafwürfen auch nicht ändern.

HC LINZ AG wirkte von der konsequenten Deckungsarbeit der Obersteirer überrascht. Vor allem dem sonst so starken Rückraumspieler Luka Kikanovic gelang wenig. Er fand kaum Lücken und fabrizierte, wie auch seine Mitspieler, technische Fehler, welche die Linzer immer weiter ins Hintertreffen gerieten ließen.

Bei der Magelinskas-Truppe loderte das Feuer indes weiter. Jeder Treffer wurde von der ganzen Mannschaft gefeiert. Zur Pause lagen die Leobener schon mit 15:8 voran.

Linz-Trainer Manuel Gierlinger reagierte und brachte Goalie-Routinier Nenad Mijailovic ins Spiel. Er gab seiner Mannschaft nach Wiederbeginn mehr Rückhalt, ehe sich die Leobener auch auf ihn besser einstellten. Spätestens als Torhüter Luka Marinovic einen direkten Wurf im Tor der Linzer unterbrachte, brachen auf den Rängen alle Dämme. Angepeitscht vom heimischen Fanclub und dem extra zum Stahlderby im Bergmannskittel erschienenen Hallensprecher blieben Djukic, Petreikis & Co. auch in der Endphase weiter spielbestimmend und feierten einen souveränen 30:22 Sieg, der von Beginn an nie wirklich in Gefahr war.

Trotz dieses Erfolgs im Vier-Punkte-Spiel müssen die Hausherren am Boden bleiben, denn es war zwar ein wichtiger Schritt, doch in der nächsten Woche heißt es in Schwaz nachzulegen. Der Kampf um das Viertelfinale ist weiterhin voll im Gang!

Dominik Ascherbauer, HC LINZ AG: "Wir haben vor der Pause heute zu viele Bälle weggeworfen. Das darf uns vor allem in so einer Partie nicht passieren. Nach der Pause haben wir gezeigt, dass wir gewillt sind zu kämpfen. Ich kann Leoben heute nur zum Sieg gratulieren, der auch in der Höhe in Ordnung geht. Es bleibt weiter spannend, wir haben noch eine Partie zu bestreiten in der wir mit aller Gewalt gewinnen müssen."

Damir Djukic, Union JURI Leoben: "Es war heute, wie schon letzte Woche, Feuer in der ganzen Mannschaft. Allerdings haben wir diesmal in der Deckung sehr gut gearbeitet und uns dadurch auch im Angriff leichter getan. Vielleicht wollten wir diesen Sieg mehr als die Linzer, wobei man das immer schwer sagen kann. Jetzt heißt es weiter trainieren und uns auf Schwaz vorzubereiten."

8. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Union JURI Leoben vs. HC LINZ AG 30:22 (15:8)
Freitag, 24. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Union JURI Leoben: Sebastian Spendier (8), Damir Djukic (8), Thomas Wulz (4), Benas Petreikis (2), Chrysantos Tsanaxidis (2), Ivan Senta (1), Luka Marinovic (1), Thomas Kuhn (1), Stephan Jandl (1), Stefan Salbrechter (1), Hasbulat Sabazgiraev (1)
Werfer HC LINZ AG: Dominik Ascherbauer (5), Stefan Lehner (4), Luka Kikanovic (4), Alen Bajgoric (4), Julius Hoflehner (2), Klemens Kainmüller (2), Christian Kislinger (1)
Der Erste empfängt den Letzten im Unteren HLA-Playoff: Die Rollen im Duell zwischen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL und dem HC Bruck sind in Runde acht klar verteilt. Das Match findet am Sonntag (17.00 Uhr) bei freiem Eintritt statt – die Stadtgemeinde Schwaz lädt alle Tiroler Handballfans zum vorletzten Playoff-Heimspiel ein.

Am ungewohnten Sonntagstermin laden Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL und die Stadtgemeinde Schwaz zur Playoff-Heimpartie gegen den HC Bruck. Ein Spiel, in dem es rein tabellarisch betrachtet, um nicht allzu viel geht. Die Gastgeber sind seit vergangener Woche nicht mehr von Rang eins zu verdrängen und dürfen sich vor den ausstehenden drei Playoff-Runden schon allmählich mit dem Viertelfinale befassen. Der Gegner wird dann voraussichtlich Bregenz heißen.

Bruck hingegen kann schon mit den Abstiegsspielen gegen den Vierten planen – der Rückstand von sechs Punkten auf den Dritten Ferlach wird nicht mehr aufzuholen sein. Entsprechend können beide Teams das Match angehen. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL möchte unbedingt seine Heimserie ausbauen, seit dem Vorjahres-Viertelfinale gegen Hard ist man in der Osthalle ungeschlagen. Die Brucker hingegen wollen Selbstvertrauen tanken, bevor es bald darum geht, den Abstieg aus der HLA zu vermeiden.

Handball-Tirol-Coach Raúl Alonso steht der komplette Kader zur Verfügung, die ganz große Rotation steht in den finalen Playoff-Begegnungen aber nicht bevor: „Wir werden in etwa so agieren wie zuletzt, können die Situation allerdings nutzen, um einige Varianten auszuprobieren. Klar ist, dass wir bis zum Ende des Playoffs auch alles geben werden, wie in sämtlichen Spielen dieser Saison. Noch ist etwas Zeit bis zum Viertelfinale. Doch wir sind sicher nicht für die Ergebnisse der anderen Teams, die noch um die Viertelfinal-Teilnahme kämpfen, verantwortlich. Wir wollen zuhause weiterhin unbesiegt bleiben“, betont der Spanier. „Die Mannschaft hat sich diese Woche zusammen mit dem Trainerteam Ziele bis zum Saisonende gesetzt, diese wollen wir uns nun schrittweise erarbeiten. Wir haben noch einiges vor.“

8. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vs. HC Bruck
Sonntag, 26. März 2017, 17:00 Uhr
NU-Liveticker
Im Schlagerspiel der 8. Runde des Oberen Playoff der Handball Liga Austria (HLA) stehen sich am Freitag im LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu um 19:30 Uhr Tabellenführer ALPLA HC Hard und der zweitplatzierte HC FIVERS WAT Margareten gegenüber. Mit einem Heimsieg über den amtierenden Meister aus der Bundeshauptstadt können die Roten Teufel vom Bodensee bereits vorzeitig den Sieg im Oberen Playoff der HLA fixieren.

Das Ticket für das Viertelfinale haben die beiden Mannschaften, die im Jahr 2017 noch ungeschlagen sind, längst gelöst. Jetzt geht es um Platz eins und den Heimvorteil in der bevorstehenden K.O.-Phase.

„Es geht um viel, aber nicht um alles“, bringt es Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec auf den Punkt. „Die wichtigen Spiele in der K.O.-Phase kommen noch. Wir werden nicht rechnen, sondern Vollgas geben“, verspricht der 44-Jährige, der sich verständlicherweise nicht weiter in die Karten blicken lässt.

Der Tscheche, der weiterhin auf Youngster Konrad Wurst (Rückenprellung) verzichten muss, erwartet sich gegen die Wiener wiederum eine enge, ausgeglichene Begegnung. Schon in der Hinrunde trennten sich beide Teams mit einem 34:34-Unentschieden.

Die Vorarlberger führen aufgrund der Bonuspunkte aus dem Grunddurchgang die Tabelle mit 23 Punkten vor dem Team aus dem fünften Wiener Gemeindebezirk (21 Punkte) an. Mit einem Heimsieg wären die Harder mit vier Punkten Vorsprung bereits vorzeitig Sieger im Oberen Playoff.

Margareten könnte im besten Fall nur noch punktemäßig gleichziehen, wäre aber aufgrund der direkten Begegnungen im Nachteil. Der Gewinner des Oberen Playoff hat in der darauffolgenden K.O.-Phase, die im „best-of-three“-Modus ausgespielt wird, Heimvorteil.

Für zusätzlichen Zündstoff sorgt, dass sich beide Kontrahenten bereits am 14. April im Halbfinale des ÖHB-Cups beim Final Four in Graz erneut gegenüberstehen.

FIVERS: Let’s get ready to rumble!
ALPLA HC Hard versus FIVERS WAT Margareten? Das ist mehr als „nur“ ein Handballspiel. Am Freitag treffen im HLA-Spitzenduell Handballphilosophien aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber egal, welchen Zugang zum Handball und dem Rest der Welt man für sich selbst wählt: Gewinnen wollen beide!

Beginnen wir bei Hard, den „Roten Teufeln vom Bodensee“. Der Verein wurde im Jahr 1986 als eigenständiger Verein gegründet, vorher war man ab 1972 eine Teilsektion des ATSV Hard. Der Aufstieg in die höchste österreichische Spielklasse gelang erst im Jahr 1998, wo schon nach vier Jahren in der Saison 2002/03 der erste Meistertitel geholt wurde. Seither geht die Erfolgsserie weiter: Drei Cup-Titel und zwischen der Saison 2011/12 und 2014/15 gleich viermal Meister. Die Harder konnten dabei stets auf ganz starke Legionäre vertrauen: Unvergessen etwa der herausragende Mitte-Aufbau Marko Krsmančić, der bei den letzten vier Meistertiteln oft den Unterschied ausmachen.

An herausragenden Spielern gibt es aber bis heute so manche zu nennen: Etwa den „Hexer“ Golub Doknić im Tor, Marko Tanaskovic oder Dominik Schmid im Aufbau, Domagoj Surać am Kreis. Mit Gerald Zeiner, Roland Schlinger, Lukas Herburger und den wieder genesenen Boris Zivkovic gibt es gleich vier weitere Spieler des aktuellen ÖHB-Teamkaders. Auch die Flügelpositionen sind mit Michi Knauth und Thomas Weber stark besetzt. Hard ist nahezu an jeder Position doppelt besetzt, der Anteil an Eigenbauspielern im Kader liegt (alles zusammengerechnet) bei knapp 50 Prozent. Mit ALPLA als Hauptsponsor im Hintergrund findet sich Hard auch in finanzieller Hinsicht in der HLA in einer Spitzenposition.

FIVERS: Gestartet als große Unbekannte, gelandet als erster Herausforderer
Nach der herausragenden Triple-Saison 2015/16 starteten die FIVERS mit einem Kader voller junger Eigenbauspieler in die neue Saison. Im 20-Mann-Kader befinden sich gleich 18 Spieler, die entweder schon vom ersten Handballtag bei den FIVERS waren oder spätestens in der Jugend zu den Margaretnern gewechselt sind. Lediglich Vytas Ziura (seit 2003 (!) bei den FIVERS (ein Jahr Unterbrechung bei Viborg) und Stefan Jovanovic (seit 2016) zählen nicht zur „Marke Eigenbau“, die das zentrale Erfolgsrezept der Margaretner seit nunmehr einem Jahrzehnt ist.

Der im Jahr 1894 als „Allgemeiner Turnverein“ gegründete Klub wurde 1919 in WAT Margareten umbenannt, erlebte bewegte Zwischenkriegsjahre (Verbot im Jahr 1934) und wurde nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1946 wiedergegründet. Seit der Saison 1981/82 gehören die Margaretner als einziges Team ununterbrochen der höchsten österreichischen Spielklasse an. Der erste Cupsieg kam im Jahr 1999, fünf weitere sollten seither folgen. Den ersten Meistertitel errang man im Jahr 2011, entthronte dabei Serienmeister Bregenz, 2016 bejubelte man den zweiten Meistertitel und das Triple aus Meister, Cup und Supercup.

Die Erwartungshaltung für die heurige Saison ist realistisch: Nach dem Abgang zahlreicher Leistungsträger geht es in erster Linie um den Aufbau eines neuen Teams. Wie schnell man wieder vorne dabei ist, überrascht die Margaretner selbst. Mehr oder minder niemand konnte damit rechnen, dass die FIVERS drei Runden vor dem Ende des Oberen Playoffs mit Hard um den ersten Playoff-Platz spielen. Mit Vytas Ziura, Markus Kolar, Herbert Jonas, Mathias Nikolic und David Brandfellner sind die „Routiniers“ auf einer Hand abgezählt. Danach folgen junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die sich mehr oder minder alle entweder voriges Jahr oder eben erst heuer im HLA-Kader etablieren konnten. Und diese „Jungen“ haben es in sich: Kristian Pilipovic wurde bereits letztes Jahr an der Goalie-Position ins „Team des Jahres“ berufen und mit Ivan Martinovic haben die FIVERS wahrscheinlich Österreichs aktuell stärksten Youngster in ihren Reihen. Das „FIVERS-Future-Team“ wird zusätzlich durch zahlreiche Newcomer des ÖHB-96er-Teams gebildet, die zuletzt mit Unterstützung der „Alten“ Westwien regelrecht an die Wand spielten.

FIVERS reisen entspannt und mit großer Vorfreude nach Hard
In Anbetracht der definierten Saisonziele und bisher gezeigten Leistungen reisen die FIVERS entspannt und mit großer Vorfreude zum Spitzenspiel nach Hard. Und gleichzeitig hat man Witterung aufgenommen: Die Margaretner können sowohl im ÖHB-Cup, als auch in der Meisterschaft noch den Titel holen. Dafür braucht es ab jetzt in jeder Begegnung eine Extra-Leistung und mit Hard steht allen weiteren Zielen ein mächtiger Gegner gegenüber. Mit der Freude über den bisherigen Saisonverlauf steigt auch das Selbstbewusstsein im Team, hat man erkannt, dass man an guten Tagen jeden Gegner bis zum Ende fordern und jeden Gegner auch besiegen kann. Und diese Erkenntnis verleiht Flügel: Die FIVERS werden am Freitag alles geben, wollen Hard bis zum Ende fordern und sind „Ready to rumble“.

FIVERS-Trainer Peter Eckl traut seinem Team die nächste Überraschung zu, zeigt sich sehr optimistisch: „Die Tabelle letzte Woche hat uns sehr gut gefallen. So soll’s bleiben – deshalb voller Angriff in Hard!“

8. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Das LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu
ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten
Freitag, 24. März 2017, 19:30 Uhr
NU-Liveticker
Nach dem ersten Punkt gegen Moser Medical UHK Krems will die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN beim Heimspiel gegen Bregenz Handball nachlegen und in der Südstadt (19:00) die Chance auf Platz 4 wahren.

Bei den bisherigen Duellen konnte sich immer die Heimmannschaft durchsetzen. Die Westwiener wollen sich für die klare 23:35 Auswärtsniederlage revanchieren und an die starke Leistung aus dem Grunddurchgang anknüpfen, in dem Bregenz mit 34:28 in der Südstadt besiegt werden konnte. Für WESTWIEN geht es in der Tabelle um die Chance doch noch Platz 4 zu erreichen, wofür 2 Siege in den letzten beiden ausstehenden Partien nötig sind.

Torhüter Florian Kaiper: „Wir müssen genauso ins Spiel gehen wie gegen Krems und auf der Leistung aus dem letzten Spiel aufbauen. Wir wollen unbedingt gewinnen und ich bin sehr optimistisch, dass wir das auch schaffen werden. Wir haben im Dezember gezeigt wie man Bregenz schlagen kann, wenn wir eine ähnliche Leistung bringen wie im Grunddurchgang bin ich davon überzeugt, Bregenz wieder zu besiegen."

Bregenz Handball reist bereits am Donnerstag nach Wien
Nachdem die Leistung bei der vergangenen Heimderby-Niederlage (24:27) gegen ALPLA HC Hard zwar über lange Spielzeiten stimmte, lag es dennoch an der schlechten Chancenverwertung und der fehlenden Aggressivität gegen die roten Teufel um zu punkten. So reisen Dominik Bammer & Co. bereits am Donnerstag in die Südstadt, um am Freitagabend konzentriert, motiviert und erholt gegen die WESTWIENER anzutreten.

Bregenz Handball reist weiterhin mit einem geschwächten Kader zum Auswärtsmatch. Marko Buvinic (Wurfhand) und Ralf-Patrick Häusle (Knie) fallen weiterhin aus. Hinter dem Einsatz von Lukas Frühstück steht auf Grund einer möglichen Verletzung im Knie ein Fragezeichen.
„Wir gehen davon aus, dass wir auf dem 3. Tabellenplatz bleiben. So bereiten wir uns für die Viertelfinalpartie gegen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL vor. Aber jetzt steht noch das letzte Auswärtsmatch gegen die WESTWIENER an. Natürlich wollen wir auch nach dieser Begegnung zwei Punkte auf unserem Punktekonto gutschreiben,“ eine klare Ansage vom Bregenzer Cheftrainer Robert Hedin.

Bregenz Handball steht aktuell mit 17 Punkten auf dem 3. Platz im Oberen Playoff. Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ist mit 12 Punkten auf dem 5. Platz.

8. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball
Freitag, 24. März 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Die Aufholjagd gegen den SC kelag Ferlach kam für die Obersteirer letzten Samstag zu spät. Letztendlich verlor man knapp mit 29:30 und verpasste es damit den Abstand auf die Kärntner zu erhöhen. Diesen Freitag ist mit dem HC LINZ AG jenes Team zu Gast, welches man auswärts mit 28:27 besiegen konnte. Mit einem Heimsieg in diesem Stahlstädter-Derby möchten die Leobener nun mit den Oberösterreichern punktemäßig gleichziehen.

Am letzten Wochenende hat die Magelinskas-Truppe die Chance vertan, den Vorsprung zum SC kelag Ferlach auf drei Punkte zu erhöhen. Im Gegenteil, es sind nun wieder die Kärntner welche den rettenden 3. Platz im Unteren Playoff der Handball Liga Austria belegen. Die Enttäuschung direkt nach dem Schlusspfiff war groß, hatte man doch am Ende nach einer Aufholjagd noch die Möglichkeit zumindest ein Unentschieden zu holen.

Die Obersteirer haben die Fehler der letzten Partie analysiert und bereiten sich seit Montag intensiv auf den nächsten Gegner vor. Die Fans erwartet am Freitag um 19:00 Uhr in der Sporthalle Donawitz das Stahlstädter-Derby gegen den HC LINZ AG.

Im letzten Aufeinandertreffen hat man einen knappen 28:27 Sieg verbuchen können. Am Ende war es Sebastian Spendier der den entscheidenden 7-Meter Wurf trocken verwandelte. Behält man nun auch vor heimischem Publikum die Oberhand gegen die Oberösterreicher, so würden die Leobener punktemäßig mit den Linzern gleichziehen und wären wegen der direkten Duelle im Ranking auch vor der Mannschaft von Trainer Manuel Gierlinger.

Der zuletzt gegen Ferlach gut parierende Torhüter Phillip Walski erwartet sich am Freitag eine heiß umkämpfte Partie und ist überzeugt, dass sein Team mit einer ähnlichen Leistung wie beim Derby in Bruck, den Sieg holen wird: „In Linz konnten wir durch einen späten 7-Meter Treffer von Sebastian (Anm. Spendier) einen knappen Sieg mit nach Hause nehmen. Am Freitag werden es uns die Oberösterreicher erneut schwer machen. Die Linzer sind auf allen Positionen sehr gut besetzt und haben im Angriff mit Kikanovic einen wurfgewaltigen Spieler in den Reihen, der schwer zu halten ist. Wir sind gut vorbereitet und ich bin überzeugt, dass wir mit einer ähnlichen Leistung wie im Derby gegen HC Bruck, am Freitag gewinnen werden.“

Leobens Schlussmann hofft auch gegen HC LINZ AG auf den Rückenwind der eigenen Fans. „Bitte liebe Fans unterstützt uns am Freitag so wie wir das bei jedem Heimspiel gewohnt sind und lasst uns gemeinsam die Punkte holen“, lässt Walski ausrichten.

HC LINZ AG Chefcoach Manuel Gierlinger: „Wir stehen am Freitag natürlich unter Druck und brauchen in den verbleibenden Spielen noch unbedingt Punkte, um im Rennen zu bleiben. Ich bin aber absolut zuversichtlich, dass meine Mannschaft diesem Druck gewachsen ist und das entsprechende Selbstvertrauen an den Tag legen wird.“

8. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/2017

Union JURI Leoben vs. HC LINZ AG
Freitag, 24. März 2017, 19:00 Uhr
NU-Liveticker
Handball Liga Austria-Tabellenführer ALPLA HC Hard und Nationalspieler Gerald Zeiner gehen weitere zwei Jahre gemeinsame Wege. Der 28-jährige Spielmacher hat seinen Vertrag beim fünffachen HLA-Champion bis Sommer 2019 verlängert.

Der gebürtige Kremser kam über Tulln und Leoben im Sommer 2013 zu den Roten Teufeln am Bodensee. Dort entwickelte sich der 1,90 m große Regisseur zum Nationalspieler. Gerald Zeiner trug bislang 19 Mal das rot-weiß-rote Team-Trikot und erzielte dabei 41 Tore.

„Wir setzen weiterhin auf Kontinuität und österreichische Spieler. Gerald Zeiner ist ein sehr zuverlässiger Spieler“, freute sich Hards Sportlicher Leiter, Thomas Huemer, über die Vertragsverlängerung.

„Ich freue mich auf zwei weitere Jahre in Hard. Hier passt das Gesamtkonzept und ich fühle mich sehr wohl. Wir sind sportlich sehr erfolgreich und auch international im Einsatz“, so der Nationalspieler, der im Vorjahr sein Studium Trainings- und Sportmanagement erfolgreich abgeschlossen hat.

Am Freitag um 19.30 Uhr hat der ALPLA HC Hard im LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu im Oberen Play-off der Handball Liga Austria Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten in der Sporthalle am See zu Gast. Mit einem Heimsieg können Gerald Zeiner & Co. den ersten Platz bereits drei Runden vor Schluss fixieren.

Die Union JURI Leoben konnte Samstagabend den fulminanten Start und eine Vier-Tore Führung nicht nutzen und verlor am Ende knapp mit 29:30. Nächsten Freitag kommt um 19:00 Uhr HC LINZ AG in die Obersteirermark.

Kapitän Stephan Jandl & Co. legten beim Heimspiel gegen den SC kelag Ferlach einen Beginn nach Maß hin, kamen mit schönen Kombinationen zu Toren und führten nach acht Minuten mit 6:2. Bei den Kärntnern passte zu dieser Zeit wenig. Die Gegner wirkten vom Tempo etwas überrascht. Ein Time-Out brachte die Ferlacher jedoch in die Spur. Mehr noch, es waren plötzlich die Gäste die zunehmend das Spiel an sich rissen und die Obersteirer zu Fehler zwangen. In der 18. Minute traf Mujanovic zum erstmaligen 10:10 Ausgleich. Bis zur Pause erholten sich die Hausherren nicht mehr. Mit einem 13:17 Rückstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie wieder ausgeglichener. Beide Teams waren auf Augenhöhe. Lediglich der Rückstand wollte bis Mitte der zweiten Spielhälfte nicht kleiner werden. In der Schlussphase setzten die Leobener noch einmal alles auf eine Karte. Flügelspieler Thomas Paul Wulz erzielte in wenigen Minuten drei Treffer und brachte damit beim 23:25 sein Team wieder zurück ins Spiel. Bis zum Ende kämpften beide Teams weiter um die wichtigen Punkte im Kampf um den Viertelfinalplatz. Die beiden Treffer von Spendier und Salbrechter in der letzten Minute kamen allerdings zu spät. SC kelag Ferlach brachte einen knappen 29:30 Erfolg über die Zeit.

Matthias Meleschnig, SC kelag Ferlach: "Es war ein schwer erkämpfter Sieg heute. Wir sind zu Beginn in alte Muster zurückgefallen. Die Deckung hat bis Mitte der ersten Halbzeit nicht funktioniert und auch vorne haben wir viele Fehler gemacht. Bis zur Pause gelang es uns die Partie zu drehen. Im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die Leobener allerdings wieder heran. Am Ende war es ein Zittersieg für uns. Ich glaube, dass weder Leoben noch wir mit dem Abstieg zu tun haben werden."

Stephan Jandl, Union JURI Leoben: "Wir haben stark begonnen und hatten Ferlach im Griff. Danach sind uns zu viele Fehler unterlaufen und in der Deckung waren wir einen Schritt zu langsam. Die teils zu überhasteten Fehlwürfe haben uns ebenfalls außer Tritt gebracht. Nach der Pause war unser Spiel zwar besser aber dennoch müssen wir uns nächsten Freitag gegen Linz steigern."

7. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

Union JURI Leoben vs. SC kelag Ferlach 29:30 (13:17)
Samstag, 18. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer Union JURI Leoben: Thomas Paul Wulz (6), Sebastian Spendier (5), Benas Petreikis (4), Stephan Jandl (4), Damir Djukic (4), Thomas Kuhn (2), Hasbulat Sabazgiraev (2), Ivan Senta (1), Stefan Salbrechter (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Nemanja Malovic (8), Mathias Rath (6), Dean Pomorisac (6), Risto Arnaudovski (4), Izudin Mujanovic (4), Mario Simic (2)
Das Duell Stahl gegen Silber konnte Samstagabend die Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL für sich entscheiden. Nach einer fulminanten Anfangsphase, in der der HC LINZ AG zeitweise mit fünf Toren voran lag, gelang der Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL noch kurz vor der Pause der Ausgleich. Gojko Vuckovic rettete für die Gastgeber zumindest noch die knappe Pausenführung von 11:10. Nach Seitenwechsel riss dann aber endgültig der Faden bei den Linzern. Nach einem Rückstand von vier Toren, kam der HC LINZ AG nochmals auf zwei Treffer heran, musste sich am Ende aber klar mit 21:28 geschlagen geben.

Der HC LINZ AG hatte im Duell Stahl gegen Silber im Kampf um den heißbegehrten Viertelfinalplatz die Chance in der HLA vorlegen können. Vor knapp 700 Fans starteten die Stahlstädter mit viel Schwung und drängten die Gäste aus der Silberstadt in die Defensive. Nach 17 Minuten lag das Team von Chefcoach Manuel Gierlinger mit 8:3 in Führung, konnte dann allerdings eine doppelte Überzahlsituation (Zeitstrafen für Thomas Kandolf, bzw. Coach Raúl Alonso) nicht nutzen. Zwar hielten Kapitän Stefan Lehner und seine Teamkollegen den Vorsprung bis zur 21. Minute (Spielstand 10:5), dann riss aber der Faden im Spiel der Linzer und die Tiroler kämpften sich mit einem 5:0-Lauf auf 10:10 heran (29. Spielminute). Gojko Vuckovic sorgte dann noch für die 11:10 Pausenführung der Heimmannschaft.

Im zweiten Spielabschnitt ging dann fast nichts mehr. Während die Tiroler immer befreiter aufspielten und sich auf einen überragenden Aliaksei Kishou im Tor stützen konnten, vergaben die Linzer zahlreiche hochkarätige Chancen und agierten in der Offensive teilweise sehr hilflos. Die Gäste aus der Silberstadt übernahmen sukzessive das Kommando, drehten das Spiel und setzten sich bis zur 41. Minute auf 19:15 ab. Als fünf Minuten später ein heute erneut sehr beherzt auftretender Dominik Ascherbauer auf 19:21 verkürzte, keimte bei den Linzer Fans noch einmal Hoffnung auf. Die Silberstädter schlugen aber postwendend zurück und stellten den Vier-Tore-Vorsprung wieder her.

In den letzten Spielminuten hatten die Gastgeber nicht mehr viel entgegenzusetzen, dem Tiroler Alex Wanitschek blieb es mit einem herrlichen Fliegertor vorbehalten für den 28:21 Endstand aus Sicht der Gäste zu sorgen.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Eine ganz bittere Niederlage für uns. Wir sind wirklich gut gestartet, die ersten 20 Minuten waren so, wie ich mir das vorgestellt habe. Leider haben wir einige Überzahlsituationen überhaupt nicht nutzen können und haben es durch zahlreiche vergebene Torchancen verabsäumt das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Dadurch haben wir die Schwazer stark gemacht und mussten diese Niederlage hinnehmen. Jetzt geht es darum, die Mannschaft wieder aufzubauen und unsere volle Energie auf die kommenden Entscheidungsspiele zu fokussieren.“

Alexander Wanitschek, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Die ersten Minuten haben wir völlig verschlafen, Linz ist über uns drübergefahren. Dann haben wir uns glücklicherweise gefangen, unser Goalie hat uns mit zahlreichen Glanzparaden zurück ins Spiel gebracht. Den Linzern ist dann der Faden gerissen, das haben wir gut nützen können und sind trotz zahlreicher Zweiminutenstrafen als verdienter Sieger vom Platz gegangen!“

In den verbleibenden beiden Auswärtsspielen gegen Union JURI Leoben (24.03.) und den HC Bruck (08.04.) kämpft der HC LINZ AG um den Viertelfinalplatz. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL hingegen ist von Platz 1 im Unteren Playoff nicht mehr zu verdrängen.

7. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 21:28 (11:10)
Samstag, 18. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC LINZ AG: Gojko Vuckovic (7), Alen Bajgoric (4), Dominik Ascherbauer (3), Luka Kikanovic (3), Christian Kislinger (2), Julius Hoflehner (1), Philipp Preinfalk (1)
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Alexander Wanitschek (7), Hleb Harbuz (4), Matias Helt Jepsen (3), Anton Prakapenia (3), Balthasar Huber (3), Thomas Kandolf (2), Manuel Schmid (2), Josef Steiger (2), Dario Lochner (2)
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN trennt sich im BSFZ Südstadt gegen Moser Medical UHK Krems nach hartem Kampf Unentschieden mit 29:29 (18:18) macht den ersten Punkt im Oberen Playoff, kann aber dadurch nicht am Rivalen vorbeiziehen.

Bei toller Kulisse in der vollen Südstadt startet WESTWIEN sehr konzentriert in die Partie. Vor allem im Angriff läuft der Ball gut und Sebastian Frimmel kann in der 17. Spielminute auf 11:8 stellen. Danach schleichen sich in der Deckung immer wieder Fehler ein und es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch in dem sich besonders die Angriffsreihen auszeichnen können. Frimmel stellt kurz vor der Pause auf 18:18 und fixiert somit den Halbzeitstand.

WESTWIEN kommt besser aus der Kabine und kann durch Treffer von Jelinek und Schiffleiter mit 2 Toren in Führung gehen. Die Deckung der Jonsson -Truppe steht jetzt besser und auch Flo Kaiper im Tor kann sich immer wieder auszeichnen und schnelle Gegenstöße einleiten. Durch einen sehenswerten Schlagwurf erzielt Jakob Jochmann sieben Minuten vor Ende das 28:26 und läutet damit eine heiße Endphase ein.

Durch einen Doppelschlag kann Krems 3 Minuten vor Schluss ausgleichen und WESTWIEN scheitert zweimal in Folge am Kremser Schlussmann Musel. Julian Ranftl bringt per Gegenstoß die Wiener abermals in Führung, Mitkov gleicht allerdings sofort wieder aus. In der letzten Minute nimmt Trainer Jonsson das Time-Out um seine Mannschaft auf den letzten Angriff einzustellen. Feuchtmann scheitert allerdings an Musel und auch die Kremser können im Gegenzug nicht mehr treffen und so trennen sich beide Mannschaften am Ende mit einem 29:29 Unentschieden.

Sebastian Frimmel, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN:" Wir haben uns zu den letzten Spielen wirklich steigern können, haben uns im Angriff gute Chancen erarbeiten können und sind auch besser in den Gegenstoß gekommen. Am Ende sind wir wahrscheinlich zu unroutiniert, machen die wichtigen Tore nicht und die Kremser schon. Wir waren fast die gesamte Spielzeit vorne, darum ist dieses Unentschieden sehr bitter für uns."

Gregory Musel, Moser Medical UHK Krems:" Wir sind sehr chaotisch ins Spiel gestartet, vor allem in der Deckung sind in der ersten Halbzeit viele Fehler passiert. Am Ende waren wir etwas kompakter und haben noch aufholen können. Für uns ist es am Ende ein gewonnener Punkt mit dem wir nach diesem Spiel gut leben können."

7. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems 29:29 (18:18)
Samstag, 18. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Sebastian Frimmel (11), Julian Schiffleitner (5), Julian Ranftl (5), Gabor Hajdu (2), Wilhelm Jelinek (2), Philipp Seitz (1), Jakob Jochmann (1), Erwin Feuchtmann (1), Philipp Rabenseifer (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Tobias Schopf (7), Fabian Posch (6), Vlatko Mitkov (5), Aron Tomann (4), Günther Walzer (3), Norbert Visy (2), Marko Simek (2)
In der 7. Runde des Oberen Playoffs in der Handball Liga Austria stand das insgesamt 84. Ländle-Derby zwischen Bregenz Handball und dem ALPLA HC Hard auf dem Programm. Die Festspielstädter waren nach der überdeutlichen 19:32-Niederlage im letzten Aufeinandertreffen auf Revanche aus. Doch Hard behielt erneut die Oberhand und eroberte mit dem 27:24-Erfolg auch wieder die Tabellenführung vom HC FIVERS WAT Margareten zurück.
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Aleksic in Topform
Der erste Treffer des Derbys gelang Tobias Varvne, doch die Antwort der Gäste folgte prompt durch Schmid. In weiterer Folge entwickelte sich das erwartet intensive und teils hitzig geführte Lokalderby. Die Harder hatten zu Beginn leichte Vorteile und erspielten sich eine 6:3-Führung. Nach einigen Paraden von Goran Aleksic kämpften sich die Gastgeber aber wieder heran, nach knapp 13 Minuten stellte Amadeus Hedin per Siebenmeter den 6:6- Gleichstand her.

Der Bregenzer Keeper war in der ersten Halbzeit der überragende Mann, mit einer Vielzahl gehaltener Bälle hielt er seine Mannschaft in der Partie. Denn in der Offensive gelang nach der zwischenzeitlich guten Phase wenig. Durch technische Unzulänglichkeiten und Fehlwürfe war man selbst zu wenig effizient. Bis zur Pause hatten sich die „Roten Teufel“ eine Führung von zwei Toren erarbeitet, beim Stand von 11:9 aus Sicht der Gäste ging es in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn konnten die Harder ihre Führung zunächst auf drei Treffer ausbauen, allerdings verloren die „Roten Teufel“ Rückraumspieler Tanaskovic, der nach einem Foul gegen Frühstück mit der roten Karte vom Parkett verwiesen wurde. Die daraus resultierende Überzahl nutzten Hedin & Co aus und kamen bis auf einen Treffer heran.

Ausgleich wollte nicht gelingen
Die Partie wogte hin und her, der Ausgleich wollte den Bregenzern aber nicht gelingen. Die beste Gelegenheit fanden die Schützlinge von Robert Hedin beim Stand von 18:19 vor, als man einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Der Versuch von Frühstück war aber nicht von Erfolg gekrönt und so blieben die Gäste weiterhin knapp vorne. Es waren knapp 18 Minuten in Halbzeit zwei absolviert, da erhielt der Harder Rückraumshooter Schmid seine dritte Zweiminutenstrafe, auch für ihn war die Partie damit beendet. Ein anderer Gästeakteur zeigte allerdings in dieser Phase auf, Torhüter Thomas Hurich konnte einige Würfe der Bregenzer entschärfen.

Hard baute daraufhin die Führung wieder aus, vor allem Routinier Roland Schlinger erzielte wichtige Treffer für seine Sieben. Hard setzte sich in der Schlussphase also entscheidend ab, schlussendlich gewann die Mannschaft von Petr Hrachovec mit 27:24.

Clemens Gangl, Bregenz Handball: „Wir haben in der Abwehr diesmal besser gestanden als beim Hinspiel in Hard. Allerdings haben wir uns mit unserer schlechten Chancenverwertung und der fehlenden Aggressivität selbst im Weg gestanden. Wir müssen an unserer Leistung weiterhin arbeiten und gegen das anstehende Match in WESTWIEN wieder alles geben.“

Dominik Schmidt, ALPLA HC Hard: „Auch als Bregenz Handball immer wieder an uns rangekommen ist, haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir standen in der Abwehr sehr kompakt und das machte den Unterschied aus. Zudem haben wir die zwei roten Karten dank des großen Kaders gut kompensieren können.“

Thomas Huemer, Sportlicher Leiter ALPLA HC Hard: „Auch von den beiden fragwürdigen Roten Karten ließ sich unsere Mannschaft nicht beirren. Das Team hat weiter Vollgas gegeben und bis zum Schluss toll gekämpft. Unser Vorteil war sicherlich, dass wir taktisch variabler waren und viel gewechselt haben“

7. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

Bregenz Handball vs. ALPLA HC Hard 24:27 (9:11)
Freitag, 17. März 2017, 19:30 Uhr
Das LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu: Gesamtes Spiel, Neueste Videos, Highlights, Top Tore, Specials
Spielprotokoll
Werfer Bregenz Handball: Lukas Frühstück (6), Bojan Beljanski (5), Marian Klopcic (5), Tobias Varvne (5), Amadeus Hedin (2), Dominik Bammer (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (6), Roland Schlinger (4), Gerald Zeiner (4), Boris Zivkovic (3), Daniel Dicker (3), Lukas Herburger (3), Michael Knauth (2), Luca Raschle (1), Domagoj Surac (1)
Beim Heimspiel gegen Moser Medical UHK Krems geht es am Samstag um 19:00 für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN um wichtige Punkte im Kampf um den 4. Platz im Oberen Playoff.

Die Ausgangslage verspricht ein heißes Duell: Beide Mannschaften wollen sich unbedingt in der Tabelle vor dem Rivalen platzieren um im Viertelfinale das Heimrecht auf ihrer Seite zu haben. Im ersten Spiel des Playoffs konnten sich die Weinviertler in Krems knapp mit 26:25 durchsetzen und haben seitdem 2 Punkte Vorsprung auf WESTWIEN. Die Mannschaft von Hannes Jonsson will sich nach dem bisher punktelosen Frühjahr wieder auf die Siegerstraße zurückkämpfen.

Rechtsaußen Matthias Führer: "Das ist ein absolutes Endspiel um Platz 4 für uns. Wir wollen mit allen Mitteln diesen Platz erkämpfen um im Viertelfinale Heimrecht gegen Krems zu haben. Wir kennen unseren Gegner sehr gut und wissen auch wie wir sie schlagen können - jetzt heißt es all das auch aufs Spielfeld zu bringen."

7. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Moser Medical UHK Krems
Samstag, 18. März 2017, 19:00 Uhr
NU-Live-Ticker
Nach den zwei so wichtigen Siegen gegen den HC Bruck und auswärts gegen SC kelag Ferlach hat sich der HC LINZ AG den zweiten Tabellenrang erobert. Diesen abzusichern ist das ausgewiesene Ziel beim kommenden Duell gegen den überlegenen Tabellenführer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL.

Im Hinspiel brachten die Stahlstädter die Silberstädter an den Rand einer Niederlage und mussten erst in der letzten Spielsekunde den Ausgleich zum 26:26 Endstand hinnehmen. Im Verlauf des Playoffs war dies auch der einzige Punkteverlust der Tiroler.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Wir haben uns nach den unglücklichen Punkteverlusten in den ersten Begegnungen mit zwei Siegen zurück ins Rennen gebracht. Die Tiroler sind auch aufgrund der Tabellensituation Favorit und haben sich bereits fürs Viertelfinale qualifiziert. Mit Matias Jespen Helt haben die Schwazer den Abgang von Ex-Teamspieler Damir Djukic gut kompensiert. Wir werden neben einer sehr guten Deckungsleistung natürlich auch ein gut funktionierendes Umschaltspiel brauchen, um die Tiroler schlagen zu können. Unser Ziel sind natürlich zwei Punkte, dafür wird sich die Mannschaft zerreißen.“

Kapitän Stefan Lehner und seine Teamkollegen werden den Schwazern im Duell Stahl gegen Silber auf jeden Fall einen heißen Kampf um die so wichtigen Punkte liefern.

HANDBALL TIROL will Rang eins fixieren
Für Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL geht es darum, den ersten Rang im Playoff endgültig einzutüten – dafür reicht schon ein Punkt. Die Linzer hingegen haben nur drei Punkte Vorsprung auf die vierplatzierten Ferlacher, brauchen daher dringend Zähler, um nicht doch noch in die Abstiegs-Duelle zu müssen.

Zuletzt feierte der HC Linz AG einen wichtigen Auswärtserfolg in Ferlach, während HANDBALL TIROL spielfrei war. „Wir haben uns in der Pause gut erholt, befinden uns seit Anfang dieser Woche wieder im gewohnten Rhythmus. Die letzten Spiele gegen Linz waren immer sehr umkämpft, im Grunddurchgang haben wir auswärts unglücklich verloren. Ich erwarte eine ganze schwierige Aufgabe gegen einen höchst motivierten Gegner“, analysiert Schwaz-Coach Raúl Alonso, der am Dienstag beim All Star Game in Hard an der Seitenlinie stand. „Wir brauchen eine kompakte Defensive, müssen mit Aggressivität und Geschlossenheit gegen die starke Aufbaureihe rund um Kainmüller, Kikanovic und Lehner vorgehen. Linz agiert derzeit stabil, wir müssen alles dafür geben, uns endgültig Rang eins zu sichern.“

7. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL
Samstag, 18. März 2017, 19:00 Uhr
NU-Live-Ticker
Der Kampf um die begehrten letzten Viertelfinalplätze in der Handball Liga Austria ist drei Runden vor dem Ende der Playoffs voll entfacht. Mittendrin befindet sich auch die Union JURI Leoben die am Samstag um 19:00 Uhr einen der beiden direkten Konkurrenten SC kelag Ferlach zu Gast hat und dabei hofft, die Kärntner auch vor eigenem Publikum besiegen zu können. Die Montanstädter müssen weiter auf Kovacech und Schwarz verzichten, können jedoch seit dem Derby wieder auf den Griechen Tsanaxidis zählen!

In den Playoffs der Handball Liga Austria beginnt am Wochenende die finale Phase um die Platzierungen und die letzten Viertelfinaltickets. Die Obersteirer blicken in der Tabelle des Unteren Playoff auf eine -mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage- positive Entwicklung zurück. Ganz anders die Gäste des SC kelag Ferlach. Die Kärntner waren das Überraschungsteam des Grunddurchgangs, welches erst gegen Ende noch in die untere Tabellenhälfte rutschte. Im Jahr 2017 läuft es für die Vajdl-Truppe aber alles andere als rund. Vier Niederlagen und ein Unentschieden lautet die bisherige Playoff-Bilanz.

Die Statistik ist für die Montanstädter allerdings nicht ausschlaggebend. In Leoben weiß man, dass die Kärntner über sehr gute Spieler verfügen die Kapitän Stephan Jandl & Co. alles abverlangen werden. Leoben-Präsident Claus Hödl ist aber guter Dinge, dass sein Team nach dem Derbysieg in Bruck weitere Punkte erringen wird. "Ferlach hat sehr gute Spieler wie Arnaudovski und Pomorisac in ihren Reihen, auf die man sich gut einstellen muss. Ich glaube aber, dass wir in der Breite, nicht zuletzt wegen des gelungenen Comebacks von Tsanaxidis, mehr Möglichkeiten haben als unsere Gäste aus Kärnten. Die Devise wird sein: das Tempo hoch zu halten und damit den Gegner müde zu machen", gibt sich Hödl zuversichtlich.

Für Thomas Paul Wulz ist die Partie gegen SC kelag Ferlach, als gebürtiger Kärntner, das wahre Derby. Er erwartet am Samstag einen heißen Tanz. "Beide Teams kennen einander sehr gut und können einander kaum überraschen. Was für uns spricht, ist die derzeitige Form. Ferlach konnte im Playoff bisher noch kein Spiel gewinnen. Es wird schwer aber es wäre schön, wenn wir, wie in der Vorwoche, gemeinsam mit unseren Fans das nach Siegen schon legendäre UFTA anstimmen könnten", freut sich der Flügelspieler.

7. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

Union JURI Leoben vs. SC kelag Ferlach
Samstag, 18. März 2017, 19:00 Uhr
NU-Live-Ticker
In der 7. Runde des Oberen Playoff findet das 84. Ländlederby zwischen Bregenz Handball und ALPLA HC Hard statt. Das LAOLA1.tv Livespiel der Woche presented by spusu beginnt am Freitag, 17. März, um 19:30 Uhr in der Handball-Arena Rieden.

Nach der Niederlage in Wien gegen den HC FIVERS WAT Margareten (26:30) und dem Sieg gegen den Moser Medical UHK Krems (27:24, ebenfalls auswärts) bilanzieren die Festspielstädter einen Aufwärtstrend. Zwar konnten nur zwei Punkte aus den beiden Auswärtsspielen mitgenommen werden, aber mit der Leistung des Teams war Cheftrainer Robert Hedin zufrieden.

Dass Bregenz Handball mit den roten Teufeln wieder eine Rechnung offen hat, ist nach der Hinspielklatsche (19:32) im Oberen Playoff offensichtlich. Im Grunddurchgang liefen die Derbys auf Augenhöhe ab. Das Hinspiel in Hard gewann das Team von Petr Hrachovic mit 29:25. Das Heimderby entschieden die Gelb-Schwarzen mit 23:22 für sich.

Für die anstehende Revanche muss Trainer Robert Hedin jedoch vorerst auf Ralf-Patrick Häusle verzichten. Aufgrund seiner Knieverletzung wird der Jungkeeper vermutlich bis zu drei Wochen ausfallen. Weiterhin verhindert ist Marko Buvinic (Wurfhand).

„Ein Derby ist im Handball immer etwas ganz Besonderes und wenn es dann zwischen den zwei erfolgreichsten Vereinen der letzten Jahre stattfindet, begeistert es noch mehr. Wir sind zwar Außenseiter, aber zu Hause müssen und werden wir alles geben, um die Harder zu schlagen. Mit dem Publikum im Rücken ist alles möglich. Also los, ab in die Halle und mit aller Kraft um die Punkte kämpfen“ gibt sich der Bregenzer Präsident Roland Frühstück optimistisch.

Bregenz Handball steht aktuell mit 17 Punkten auf dem 3. Platz im Oberen Playoff. ALPLA HC Hard ist mit 21 Punkten punktgleich mit den FIVERS aus Wien an der Tabellenspitze.

„Im Derby gibt es keinen Favoriten“
Nach dem erstmals in Österreich veranstalteten ALL STAR GAME 2017 am Dienstagabend in Hard wartet auf die Fans in Vorarlberg mit dem Ländle-Derby bereits der nächste Handball-Leckerbissen.

Die Roten Teufel wollen mit dem ersten Saisonsieg in Bregenz die Tabellenführung vom diesmal spielfreien und punktegleichen HC FIVERS WAT Margareten zurückerobern.

Neben der Osthalle in Schwaz ist die Bregenzer Handballarena in der laufenden Meisterschaft die einzige Spielstätte, wo die Sieben von Cheftrainer Petr Hrachovec noch nicht anschreiben konnte.

Denkbar knapp mit 22:23 (9:10) mussten sich Kapitän Dominik Schmid und Co. Mitte November in der Landeshauptstadt geschlagen geben. Die drei Saisonheimspiele (Anm. inkl. Achtelfinale im ÖHB-Cup) waren eine klare Angelegenheit für den Gastgeber. Zuletzt feierten die Harder vor fünf Wochen mit dem 32:19 (12:9) den höchsten Derbysieg in 83 Duellen in Österreichs höchster Liga.

„Nach dem All-Star-Game, welches ein sehr guter Event für die Handballfans war, haben wir den Fokus sofort auf das Derby gelenkt“, erklärt Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec. Seine Schützlinge wollen sich in Bregenz besser präsentieren, als im Grunddurchgang. „Damals haben wir keine gute Leistung gezeigt.“ Mit einem Derbysieg wollen sich die Harder von Verfolger Bregenz absetzen.

Für den 44-jährigen Tschechen gibt es im Derby keinen Favoriten: „Bregenz zeigte zuletzt gute Leistungen. Torwart Goran Aleksic ist ein sicherer Rückhalt und Tobias Varvne erzielte die entscheidenden Tore.“

Im vielleicht schon letzten Ländle-Derby der Saison kann der fünffache HLA-Champion in Bestbesetzung auflaufen. Einzig hinter dem Einsatz von Youngster Konrad Wurst (Muskelprellung) steht noch ein Fragezeichen.

7. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

Das LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu
Bregenz Handball vs. ALPLA HC Hard
Freitag, 17. März 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv-Livestream
NU-Live-Ticker
Der 34-jährige Linkshänder verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2018

Österreichs fünffacher Handballmeister ALPLA HC Hard und Rechtsaußen Michael Knauth gehen weiterhin gemeinsam ihren erfolgreichen Weg. Der Tabellenzweite im Oberen Playoff der Handball Liga Austria und der 34-jährige Linkshänder verlängerten den laufenden Vertrag vorzeitig bis Sommer 2018.

Der 42-fache Teamspieler geht somit in seine neunte Saison bei den Roten Teufeln und wird abseits des Spielfelds auch im Bereich Sponsoring, Marketing und Vertrieb für den Verein tätig sein.

„Michael Knauth bringt konstant gute Leistungen und ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Harder“, so der Sportliche Leiter Thomas Huemer.

„Ich fühle mich nach wie vor wie ein Jungteufel und topfit. Es macht mir unheimlich Spaß in Hard Handball zu spielen und deshalb haben wir gemeinsam schon vorzeitig die Option auf eine Vertragsverlängerung gezogen“, erklärt der Rechtsaußen.

Nach dem ALL STAR GAME 2017 am Dienstagabend steht für Michael Knauth und Co. am Freitag gleich der nächste Kracher auf dem Programm. Im 84. Ländle-Derby und LAOLA1.tv-Livespiel der Runde presented by spusu gastiert der ALPLA HC Hard ab 19.30 Uhr in der Handballarena Rieden-Vorkloster bei Rekordmeister Bregenz.
Mit Olafur Bjarki Ragnarsson verstärkt sich die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ab der Saison 2017/18.

Der 28-jährige Isländer kommt vom deutschen Erstligisten THSV Eisenach und unterschrieb einen Vertrag für zwei Saisonen. Ragnarsson begann seine Karriere beim isländischen Verein HK Kópavogur, mit dem er 2012 unter Erlingur Richardsson isländischer Meister wurde. Zur Saison 2012/13 wechselte der 1,86 Meter große Rückraumspieler nach Deutschland in die 2. Handball-Bundesliga zum TV Emsdetten, mit dem ihm 2013 der Aufstieg in die 1. Liga gelang. Seit der Saison 2015/16 läuft er für den Bundesligisten ThSV Eisenach auf.

Mit Ragnarsson will Westwien einen Führungsspieler nach Wien holen um mit ihm gemeinsam die junge Mannschaft weiter zu entwickeln. Manager Wilczynski: „ Wir glauben dass er aufgrund seiner Qualität und Erfahrung als Mitte Rückraum unsere jungen Spieler führen, leiten und auch besser machen kann. Wir trauen ihm diese Führungsrolle absolut zu und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Ragnarsson:“ Ich bin sehr glücklich ab nächstem Jahr für Westwien spielen zu können. Das gesamte Umfeld hat mir sehr imponiert und die Entscheidung war sehr einfach für mich. Ich habe bereits viel mit Hannes Jonsson gesprochen und will mit meiner Erfahrung aus Deutschland dem jungen Team helfen sich unter den Top 3 zu platzieren und in Folge auch den Meistertitel anzugreifen!“

Erwin Feuchtmann und Westwien haben sich darauf geeinigt nach der Saison getrennte Wege zu gehen. Wilczynski: „Erwin hat eine überragende Einstellung zum Sport und ich bin mir sicher, dass er bis zum letzten Spiel alles für Westwien geben wird. Ich weiß, dass er einige Anfragen aus dem Ausland hat und bin überzeugt davon dass er einen sehr guten Verein finden wird."
Gänsehaut-Feeling schon Minuten vor dem Anpfiff des elograph ALL STAR GAME 2017 am Dienstagabend in der Sporthalle am See in Hard. Nachdem das ALL STAR Team der Handball Liga Austria (HLA) und das ÖHB Future Team eingelaufen waren, sang Ex-Teamspieler Andi Varga live die inoffizielle Nationalhymne „I’m from Austria“.

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Zukunftshoffnung Ante Esegovic eröffnete dann auch gleich den Torreigen bei der Premieren-Veranstaltung. Der Bregenzer überlistete nach 77 Sekunden seinen Vereinskollegen Goran Aleksic im Tor der HLA ALL STARS.

ALL STAR Teamchef Petr Hrachovec schickte seine mit Damir Djukic ergänzte Stammformation auf Feld und wechselte nach 15 Minuten in Eishockeymanier den gesamten Block. Die von den Fans online gewählten HLA ALL STARS beglückten die 1200 Zuschauer in der Sporthalle am See von Anpfiff an mit so manchen Gustostückchen.

„Humorloser“ agierte das rot-weiß-rote Future Team. Vor allem Seppo Frimmel, Ante Esegovic und Deutschland-Legionär Christoph Neuhold setzten ihre Duftmarken.

Nach der 18:11-Pausenführung ließ das rot-weiß-rote Future Team, das bereits in Hinblick auf die Heim-Europameisterschaft 2020 nominiert wurde, nichts mehr anbrennen und gab mit dem 37:27-Sieg ein Versprechen für die Zukunft ab.

Im Finish griffen die ALL STARS noch einmal tief in ihre Trickkiste und verzauberten die Herzen der Handballfans.

Erwin Feuchtmann bzw. Sebastian Frimmel wurden zu den Spielern des Abends gekürt. Beim abschließenden Wuzzler-Contest zeigte WESTWIEN Manager Konrad Wilczinsky was er immer noch drauf hat und krönte sich zum Wuzzlerkönig.

„Wir haben uns alle sehr auf das Spiel gefreut und sind froh, dass sich keiner verletzt hat. Die letzten 15 Minuten waren sehr unterhaltsam. Heute stand nicht das Ergebnis im Vordergrund“, so ALL STAR Coach Raùl Alonso.

„Wir haben uns vorgenommen, dass wir mit Tempo spielen, das Umschaltspiel gewinnen und attraktiven Handball zeigen“, zeigte sich Future Team Trainer Erwin Gierlinger zufrieden.

ALL STAR Fabian Posch: „Es war insgesamt eine schöne Veranstaltung. Wir haben schnell gemerkt, dass es das Future Team schon etwas ernster nimmt. Wir haben es etwas lockerer genommen, aber es war eine schöne Kulisse und ein toller Rahmen.“

„Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es ist immer cool gegen die besten Spieler aus der HLA zu spielen. Es war ein spektakuläres Spiel mit vielen Trickwürfen“, zeigte sich Ante Esegovic (Future Team) zufrieden:

elograph-ALL-STAR-GAME 2017:

ALL STAR Team Handball Liga Austria – ÖHB Future Team 27:37 (11:18)
SR Hurich/Bolic (Wien), Sporthalle am See, 1200 Zuschauer
Spielprotokoll
Werfer HLA ALL STARS: Feuchtmann 4, Posch 4, Arnaudovski 3, Weber 3, Tanaskovic 2, Klopcic 2, Knauth 2, Zeiner 2, Djukic 2, Surac 2, Schlinger 1
Werfer Future Team: Frimmel 9, Esegovic 7/3, Pratschner 5, Zivkovic 4, Neuhold 3, Herburger 2, Juric 2, Spendier 1, Kaiper 1, Seitz 1, Ranftl 1, Martinovic 1.
Es ist eine Neuheit und ein Highlight zugleich – das elograph ALL STAR GAME. Dienstagabend wird dieses beliebte Format erstmals auch im österreichischen Handball ausgetragen. Das von den Fans gewählte ALL STAR Team trifft dabei ab 19:30 Uhr auf das ÖHB Future Team. Das Spiel wird live auf LAOLA1.tv übertragen. Mit Andreas Varga, einem Penalty Shootout und dem Spiel der Handballspecials Vorarlberg gegen die Special Olympics Hochrhein (GER) im Vorfeld, wird zudem ein buntes Rahmenprogramm geboten.

„Wir wollen den Zusehern was bieten und dieses Spiel gewinnen“, kündigt ALL STAR Team-Trainer Raúl Alonso an. In die gleiche Kerbe schlägt auch seine Kollege Petr Hrachovec: „Klar ist, wir wollen dieses Spiel gewinnen, aber auch der Spaß darf dabei nicht fehlen.“

Die heimische Premiere des elograph ALL STAR GAME verspricht Spitzenhandball, spektakuläre Tore und jede Menge Action! „Ich glaube, das wird ein toller Event“, ist auch bei Erwin Gierlinger, Trainer ÖHB Future Team, die Vorfreude zu spüren.

Mit dem Rahmenprogramm wird den Fans gleich von der ersten Sekunde an eingeheizt. Den ersten Anwurf machen die Handballspecials Vorarlberg im Spiel gegen die Special Olympics Hochrhein aus Deutschland um 18:15 Uhr. Vor acht Jahren sind die Handballspecials Vorarlberg bundesweit der erste Handballverein für Menschen mit mentaler Behinderung gegründet worden. Gemeinsam mit sogenannten Unified-Partnern (Sportler ohne mentale Beeinträchtigung) üben sie den Handballsport aus und sind Mitglied beim Österreichischen Handballbund und beim Behindertenverband Österreich.

Bevor das Highlight des Abends angepfiffen wird, tritt Ex-Teamspieler Andreas Varga auf. Der 40-Jährige, der mit Linz, Bregenz und Hard insgesamt zehn Meistertitel eroberte, wird kurz vor dem Anpfiff die inoffizielle Nationalhymne „I’m from Austria“ live in der Sporthalle am See singen.

Beim Penalty Shootout treten Fans gegen die Topgoalies der HLA an.

Pünktlich um 19:30 Uhr ist es dann endlich soweit! Anpfiff zum ersten elograph ALL STAR GAME der österreichischen Handball-Geschichte. Nahezu alle zehn HLA-Vereine stellen für dieses Highlight Spieler oder gar den Trainer ab.

Die HLA ALL STARS wurden dabei durch ein Voting ermittelt, das Future Team, das aus Spielern zusammengesetzt ist die zum erweiterten Kreis des Nationalteams zählen, wurde durch Trainer Erwin Gierlinger und den Sportdirektor des Future Teams, Patrekur Jóhannesson, einberufen.

elopgraph ALL STAR GAME
HLA ALL STARS vs. Future Team
14. März, 19:30 Uhr, Live auf LAOLA1.tv, Sporthalle am See, Hard
Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für das elograph-ALL-STAR-GAME 2017. Die Österreich-Premiere geht am Dienstag in der Sporthalle am See in Hard über die Bühne. LAOLA1.tv überträgt ab 19.30 Uhr live.

Bevor sich zum ersten Mal das von den Fans online gewählte All-Star-Team der Handball Liga Austria und das rot-weiß-rote Future Team 2020 – das bereits in Hinblick auf die Heim-EM nominiert wurde - gegenüberstehen, hat Ex-Teamspieler Andreas Varga seinen großen Auftritt.

Jedoch nicht als Handballer, sondern als Sänger. Der 40-Jährige, der mit Linz, Bregenz und Hard insgesamt zehn Meistertitel eroberte, wird kurz vor dem Anpfiff die inoffizielle Nationalhymne „I’m from Austria“ live in der Sporthalle am See singen. Begleitet wird der 77-fache Internationale dabei von Jürgen (Gitarre) und Joachim Leissing (Bass) sowie Walter Canaval (Gitarre).

Tickets für das elograph-ALL-STAR-GAME 2017 zum Preis von 12 Euro (Erwachsene) bzw. 8 Euro (Kinder ab sechs Jahre, Studenten und Senioren) gibt es im Vorverkauf bei der Drogerie Jochum (Landstraße 5) und Trafik Wallner (Landstraße 4) in Hard. Online sind Karten im ÖHB-Webshop und Ö-Ticket erhältlich.

elograph-ALL-STAR-GAME 2017

ALL STAR-Team Handball Liga Austria – ÖHB Future Team
Dienstag, 14.03.2017, 19.30 Uhr (Livestream auf LAOLA1.tv), Sporthalle am See in Hard

Vorprogramm: 18.15 Uhr: Handballspecials Vorarlberg – Special Olympics Hochrhein (GER).
19.15 Uhr: Ex-Teamspieler Andi Varga & Friends „I’m from Austria“

Andreas Varga:

Alter: 40 Jahre
Geburtsort: Linz
Beruf: Selbstständiger Vermögensberater
Position als Spieler: Rückraum links
Vereine: Linz, Klagenfurt, Bregenz, Suhr (SUI), Hard
Meistertitel: Zwei mit Linz, sieben mit Bregenz, einen mit Hard
Länderspiele:77
Karriereende: Mai 2012

ALL STAR-Team Handball Liga Austria:

Tor: Golub Doknic (Hard), Goran Aleksic (Bregenz) Linksaußen: Tobias Schopf (Krems), Thomas Weber (Hard) Rückraum links: Risto Arnaudovski (Ferlach), Erwin Feuchtmann (Westwien) Rückraum Mitte: Gerald Zeiner (Hard), Damir Djukic (Leoben/Schwaz) Rückraum rechts: Marko Tanaskovic (Hard), Vlatko Mitkov (Krems) Rechtsaußen: Michael Knauth (Hard), Marian Klopcic (Bregenz) Kreis: Fabian Posch (Krems), Domagoj Surac (Hard) Joker: Roland Schlinger (Hard), Gregory Musel (Krems) Coach: Petr Hrachovec (Hard), Raul Alonso (Schwaz)

ÖHB Future Team:

Tor: Ralf Patrick Häusle (Bregenz), Florian Kaiper (Westwien), Kristian Pilipovic (Margareten) Linksaußen: Sebastian Frimmel (Westwien), Julian Pratschner (Westwien) Rückraum links: Christoph Neuhold (Hamm/GER), Philipp Seitz (Westwien) Rückraum Mitte: Marin Martinovic (Margareten), Sebastian Spendier (Leoben) Rückraum rechts: Ante Esegovic (Bregenz), Julian Schiffleitner (Westwien), Konrad Wurst (Hard) Rechtsaußen: Julian Ranftl (Westwien) Kreis: Lukas Herburger (Hard), Wilhelm Jelinek (Westwien), Antonio Juric (Linz) Coach: Erwin Gierlinger, Vitas Ziura
Mit der Chance Platz 3 im Unteren Playoff zu erobern, startete die Union JURI Leoben voller Elan in das Derby gegen den HC Bruck. Doch auch die Gastgeber, motiviert nach dem Auswärtssieg gegen SC kelag Ferlach Ende September, wollten unbedingt diesen Sieg. Zur Halbzeit lag man nur knapp mit 11:13 in Rückstand, nach Seitenwechsel konnte Leoben jedoch immer wieder einen Abstand von vier Toren herstellen und hielt Bruck gekonnt auf Distanz. Am Ende siegten die Montanstädter mit 25:21 und spielten sich auf Platz 3 in der Tabelle.

Immer wieder mit der Chance auf die Führung vor Augen, sah sich der HC Bruck über die gesamten 60 Spielminuten im Rückstand. In der ersten Halbzeit gelang den Gastgebern durch Rok Simic, Berat Mahmutaj, Denis Tot und Martin Breg immer wieder der Ausgleich, nur die Führung wollte nicht gelingen.

Nach 21. Minuten lief man erstmals einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. In dieser Phase nahmen sich Luca Plassnig und Martin Breg ein Herz, nutzten die Überzahl und stellten auf 9:9.

Nach einem Timeout der Gäste, erfingen sich diese rasch wieder, stellten bis zur Pause einen 13:11-Vorsprung her.

Nach Seitenwechsel kam Bruck noch einmal bis auf ein Tor heran, danach kontrollierte Leoben die Partie zusehends. Zunächst stellte Thomas Wulz wieder den 3-Tore-Vorsprung her, nur kurz darauf erhöhte der im Sommer zu Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL abwandernde Sebastian Spendier auf 19:15.

Diesen Vorsprung verwaltete das Team von Trainer Romas Magelinskas geschickt, ließ den Gegner nie näher als bis auf drei Tore heran. Am Ende stand ein vedienter 25:21-Derbyerfolg für die Union JURI Leoben zu Buche.

Romas Magelinskas, Trainer Union JURI Leoben: „Es war wie erwartet äußerst eng und spannend. Ein großes Lob an Bruck, dass sie trotz der schwierigen Ausgangslage in der Tabelle bis zum Schluss kämpfen und wirklich alles geben. Für uns war es ein sehr wichtiger Sieg. Chrysantos Tsanaxidis konnte heute nach knapp einem halben Jahr wieder spielen und hat gleich gezeigt in Deckung und Angriff, wie wichtig er für das Team ist. Zudem haben die Torhüter auf beiden Seiten eine wirklich gute Leistung abgeliefert. Marinovic hat mit seinen Paraden wesentlich zum Sieg beigetragen.“

6. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

HC Bruck vs. Union JURI Leoben 21:25 (11:13)
Samstag, 11. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC Bruck: Luca Plassnig (5), Rok Simic (5), Mladan Jovanovic (4), Martin Breg (3), Denis Tot (2), Berat Mahmutaj (1), Mirnes Mavric (1)
Werfer Union JURI Leoben: Thomas Wulz (5), Sebastian Spendier (4), Benas Petreikis (4), Stephan Jandl (4), Damir Djukic (3), Chrysantos Tsanaxidis (2), Paul Offner (1), Thomas Kuhn (1), Stefan Salbrechter (1)
Aufgrund der engen Tabellensituation rief man die Partie SC kelag Ferlach vs. HC LINZ AG vorab zu einem 4-Punkte-Spiel aus. Und dieses entschieden die Oberösterreicher knapp mit 33:31 für sich, spielten sich damit auf Platz 2 im Unteren Playoff. Dabei legten die Gastgeber einen wahren Traumstart hin, führten nach elf Minuten bereits 6:1. Dank eines großartigen Luka Marinovic im Tor, gelang den Gästen bis zur Pause nicht nur der Ausgleich, nach Seitenwechsel übernahm man sukzessive das Zepter und holte sich den Sieg.

Die Halle in Ferlach stand nach elf Minuten bereits Kopf, Dean Pomorisac erzielte soeben das 6:1. Dass Luka Kikanovic und Christian Kislinger den Abstand etwas verkürzten, kümmerte zu diesem Zeitpunkt in der Halle noch niemanden. Als nach 25 Minuten der Vorsprung nur noch zwei Tore betrug, machte sich auch auf den Rängen ein wenig Nervosität breit. Und das zurecht.

Izudin Mujanovic kassierte kurz vor der Pause eine 2-Minuten-Strafe die Linz für sich zu nutzen wusste. Luka Kikanovic und Dominik Ascherbauer stellten innerhalb von 58 Sekunden den Halbzeitstand von 14:14 her.

Diesen Schwung nahmen die Stahlstädter auch in die zweite Halbzeit mit. Alen Bajgoric brachte Linz 27 Sekunden nach Wiederanpfiff erstmals an diesem Abend in Fürhung, Julius Hoflehner erhöhte sogar noch auf 16:14.

Immer wieder legten die Gäste nun vor, konnten sich aber bis zur 41 Minute nicht entscheidend absetzen. Genau dann sorgte Klemens Kainmüller mit seinem Tor zum 22:19 für einen ersten kleinen Polster in dieser Partie.

Dean Pomorisac brachte sein Team noch zweimal bis auf ein Tor heran, am Ende triumphierten aber die Gäste mit 33:21.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Wie angekündigt war dies wieder ein echtes Schlüsselspiel für uns. Wir haben uns nach einem ziemlichen Fehlstart zurück ins Spiel gekämpft und dabei unglaubliche Moral bewiesen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann auf unsere Stärken besonnen und konnten das Spiel für uns entscheiden. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft!“

6. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

SC kelag Ferlach vs. HC LINZ AG 31:33 (14:14)
Samstag, 11. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach:
Dean Pomorisac (11), Izudin Mujanovic (7), Risto Arnaudovski (4), Nemanja Malovic (4), Mathias Rath (4), Adonis Gonzalez-Martinez (1)
Werfer HC LINZ AG:
Luka Kikanovic (9), Christian Kislinger (5), Alen Bajgoric (4), Stefan Lehner (3), Julius Hoflehner (3), Klemens Kainmüller (3), Gojko Vuckovic (3), Dominik Ascherbauer (3)
Dass in Derbys eigene Gesetze gelten, ist altbekannt und damit fast schon wieder ein Gesetz. Dass man sich an derlei Regeln nicht unbedingt halten muss, belegten die FIVERS mit einem klaren 37:26 (21:12) Heimsieg gegen WESTWIEN.

Bereits vor dem Spiel waren die Rollen aufgrund der bisherigen Ergebnisse im Oberen Playoff klar verteilt: Die FIVERS sind bislang ungeschlagen, WESTWIEN konnte noch keinen Punkt erringen. Gewinnen die FIVERS, dann zeigen sie sich endgültig als erster Konkurrent für Hard und Bregenz im diesjährigen Titelkampf. Für die WESTWIENER geht es in der Rückrunde des oberen Playoffs um jeden Punkt: Will man sich doch zumindest vor Krems positionieren, um im Viertelfinale die bessere Ausgangsposition für einen möglichen Einzug in die Halbfinal-Serie der HLA zu erhalten. Zuletzt zeigte die Jonsson-Truppe zu Hause ein starkes Spiel gegen Hard, musste sich erst ganz zum Schluss denkbar knapp geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel, bei dem sich vorerst keines der beiden Teams absetzen konnte. Nach nur sechs Spielminuten traf Herbert Jonas in Überzahl zum 4:3 für die Hausherren, Markus Kolar erhöhte nach acht Minuten zum 5:3; Jonas sofort danach zum 6:3 und David Brandfellner zum 7:3.

Dieser 4:0-Lauf in knapp drei Minuten brachte den FIVERS erstmals eine klare Führung, die durch Jonas in der 10. Minute sogar auf plus 5 ausgebaut wurde. Als Boris Tanic dann in Unterzahl einen 7-Meter von Sebastian Frimmel entschärfen konnte, kochte die Hollgasse erstmals an diesem Abend.

Ivan Martinovic traf per Traum-Hüftler zum 9:3 (11. Minute). Den Traumstart der FIVERS setzte Brandfellner fort (10:3). WESTWIEN nahm das logische Timeout (13. Min.). Philipp Seitz traf danach erstmals seit zehn Minuten wieder für die Gäste. Die FIVERS erhöhten durch Ziura (7m), Kolar und nochmals Ziura (7m) auf 13:4 (18. Min.). Danach fanden die WESTWIENER einigermaßen in die Spur zurück, in der 21. Minute stand es 14:7 für die FIVERS.

Pilipovic hielt in doppelter Unterzahl einen 7-Meter von Jochmann. Julian Ranftl verkürzte auf 8:14, ehe Martinovic wieder einmal für die FIVERS traf. Danach war es wieder Ranftl (7m), der auf 9:15 verkürzen konnte, Ziura (7m) holte postwendend das plus 7 zurück. Zwei Krafttore durch den bis dahin sowohl in der Defensive, als auch im Angriff stark auftretenden Stefan Jovanovic zwangen WESTWIEN zum zweiten Timeout (18:10, 25. Min.). Bis zur Halbzeit veränderte das den Spielverlauf nicht, die Margaretner konnten nach starken 30 Minuten den Vorsprung sogar noch ausbauen (2x Schweiger, Stummer), Ranftl traf nochmals per 7-Meter für WESTWIEN. Halbzeitstand 21:12 für die FIVERS.

Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Brandfellner für die Margaretner erstmals zum plus 10. WESTWIEN bemühte sich sehr gegen die drohende Klatsche, erhöhte den Körpereinsatz und konnte dann in der Folge auch von einigen Unkonzentriertheiten der Margaretner profitieren (25:18, 40. Min.).

Die FIVERS stabilisierten sich aber wieder und stellten in der 44. Minute durch Ivan Martinovic wieder auf plus 10 (28:18). Danach erhielt Julian Pratschner eine rote Karte, David Brandfellner erhöhte auf plus 11.

Peter Eckl konnte in dieser Phase schon ordentlich durchwechseln; ließ über lange Phasen seine 96er ran. WESTWIEN versuchte in Unterzahl die Offensiv-Variante ohne Tormann, Ivan Martinovic erhöhte mit 30-Meterwurf auf 30:18 für die Hausherren (46. Min.). Philipp Seitz und Jakob Jochmann hielten nochmals dagegen, verkürzten wieder auf minus 10. Sehenswert dann ein 18-Meter Heber von Marin Martinovic über den herauslaufenden Uvodic zum 31:20 (49. Min.). Sechs Minuten vor dem Ende stand es 33:22 für die FIVERS, ein in dieser Höhe nicht erwarteter Sieg im Wiener Derby bahnte sich an.

Endstand: 37:25 für die FIVER WAT Margareten. Ein Ausrufezeichen und eine klare Ansage zum Titelkampf nach Vorarlberg! Zudem ist nun bereits 670 Tage in der Hollgasse ungeschlagen.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: "Schön war's - mehr brauche ich dazu gar nicht sagen!"

Conny Wilczynski, Manager SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Nach dem 3:3 haben wir komplett den Kopf verloren, viele falsche Entscheidungen getroffen und auch viel zu viele freie Würfe vergeben. Nach 20 Minuten war das Spiel eigentlich schon entschieden. Eine sehr bittere Niederlage."

6. Spieltag Oberes Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

HC FIVERS WAT Margareten vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 37:26 (21:12)
Samstag, 11. März 2017, 18:00 Uhr, Live auf ORF Sport+
Spielprotokoll
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Ivan Martinovic (7), David Brandfellner (6), Vincent Schweiger (4), Herbert Jonas (4), Markus Kolar (4), Vytas Ziura (3), Stefan Jovanovic (3), Marin Martinovic (2), Mathias Nikolic (1), Lukas Müller (1), Henry