Auf das Jahr 2018 blickt man in der spusu LIGA und spusu CHALLENGE mit Stolz zurück: die operative Zusammenlegung der beiden höchsten Spielklassen im heimischen Männer-Handball, ein Haupt- und Namenssponsor für beide Ligen, die Ausweitung der Livespiele auf LAOLA1.tv und im ORF, die Anschaffung einer eigenen LED-Bande, ein neuer Rekord bei den Werbewerten und die erfolgreiche Installierung und Weiterentwicklung des für sämtliche Stakeholder geschaffenen Formats „spusu LIGA Branchentreff“. Auf den Lorbeeren will man sich jedoch keineswegs ausruhen, versteht man das Erreichte schließlich auch als Auftrag für die kommenden Jahre. spusu LIGA & spusu CHALLENGE Präsident Boris Nemsic im Interview.

Herr Nemsic, wenn Sie auf das vergangene Jahr als Präsident der spusu LIGA & spusu CHALLENGE zurückblicken, was ist Ihr persönliches Highlight?
Boris Nemsic: „Das kann nicht an einem einzelnen Punkt festgemacht werden, es ist vielmehr die Summe all der Ereignisse im vergangenen Jahr, wie die Zusammenlegung der beiden höchsten Spielklassen, die Ausweitung des Engagements von Hauptsponsor spusu, die Datenpartnerschaft mit Sportradar und vieles mehr. Wir haben in den vergangenen Jahren viel erreicht. Darauf wollen wir uns aber keineswegs ausruhen. Die Liga steht auf einem guten Fundament, das wir weiter festigen und ausbauen wollen.“

Seit nunmehr über vier Jahren stehen Sie als Präsident der spusu LIGA und seit Sommer auch der spusu CHALLENGE vor. Was war ihr Ziel bei ihrem Antreten? Was ist gelungen?
Boris Nemsic: „Vor vier Jahren hat man versucht, die Liga auf neue Beine zu stellen. Ein Teil des Konzepts war, den Klubs klarzumachen, dass sie viel zu sagen haben, aber auch eine Verpflichtung. Sie müssen das große Ganze vor die Einzelinteressen stellen. Das funktioniert erstaunlich gut. Wirtschaftlich war das Namenssponsoring der Liga ein wichtiger Impuls. Sportlich ist die Liga die Schmiede des österreichischen Handballs. Alle Teamspieler entstammen der spusu LIGA. Das Nationalteam ist zweifelsfrei das Zugpferd für den Sport, aber die Liga ist die Basis für diesen Erfolg.“

Erst kürzlich wurde auch der Vertrag von Geschäftsführer Thomas Berger um drei Jahre verlängert. Ein Zeichen für Kontinuität?
Boris Nemsic: „Die großartige Entwicklung der spusu LIGA als Basis für erfolgreichen Österreichischen Handball ist von Kontinuität und Gemeinsamkeit aller Vereine, Funktionäre und Stakeholder gekennzeichnet. Wir freuen uns, dass Tom Berger als Geschäftsführer und Mitglied des spusu LIGA Vorstands seine Energie und Professionalität weitere drei Jahre einbringt. Er konnte starke Impulse setzen und hat mit seiner Leidenschaft und seiner professionellen Arbeit überzeugt. In den vergangenen knapp zweieinhalb Jahren unter ihm als Geschäftsführer hat sich viel getan. Thomas Berger ist mit seiner Agenda 2021 angetreten, die klare Schwerpunkte gesetzt hat: Positionierung, Produktgestaltung, Sponsoring, Netzwerk, Kommunikation, Veranstaltungen, Strukturen. In sämtlichen Bereichen verzeichnen wir Zuwächse. Das ist ein großer Erfolg.”

Man hat sich zudem auch ein klares Ziel gesetzt: in Österreich zur Mannschaftssportart Nummer Zwei aufzusteigen!
Boris Nemsic: „Nimmt man die erfolgreichen Qualifikationen des Nationalteams zu Großveranstaltungen in den letzten zehn Jahren her, ist Handball die erfolgreichste Mannschaftssportart Österreichs. Wir wollen uns in den kommenden Jahren in sämtlichen Bereichen weiterhin kontinuierlich steigern: Medienwert, Liveübertragungen, Sponsorvolumen, Zuschauerzahlen, etc. Auf diesem Weg wollen wir gemeinsam mit dem ÖHB auch die bevorstehende Heim-EM im Jänner 2020 als Zugpferd nutzen.“

Ihr Wunsch für 2019?
Boris Nemsic: „Ich wünsche vor allem allen Fans, Spielern, Mitarbeitern und Funktionären Gesundheit. Ich hoffe, dass 2019 sportlich so spannend bleibt, wie das abgelaufene Jahr. Wir dürfen uns in jedem Fall auf viele Livespiele auf LAOLA1.tv und im ORF freuen. Und natürlich wünsche ich dem Nationalteam viel Erfolg bei der anstehenden WM.“
Am 27. Dezember startet für das Nationalteam, noch ohne die Deutschland-Legionäre, die Vorbereitung auf die WM 2019. Mit dabei gleich sieben Spieler aus der heimischen spusu LIGA.

Drei Spieler vom ALPLA HC Hard, zwei von Bregenz Handball, sowie je einen von Meister HC FIVERS WAT Margareten und der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hat Teamchef Patrekur Jóhannesson für den Trainingslehrgang zwischen Weihnachten und Silvester einberufen und wird diese auch zur finalen Vorbereitung ab 2. Jänner 2019 nach Innsbruck mitnehmen: Dominik Schmid, Boris Zivkovic, Gerald Zeiner (alle ALPLA HC Hard), Ante Esegovic, Marian Klopcic (beide Bregenz Handball), Tobias Wagner (HC FIVERS WAT Margareten), Wilhelm Jelinek (SG INSIGNIS Handball WESTWIEN).

Im Rahmen des Continental Cup bestreitet man in Tirols Landeshauptstadt zwei Testspiele gegen Bahrain, einen weiteren WM-Teilnehmer, und Griechenland. Insgesamt 18 Mann wird der Isländer in Innsbruck zusammenziehen, 16 treten von dort aus die Reise nach Herning (DEN) an wo man in der Vorrundengruppe C der WM 2019 auf Saudi-Arabien, Chile, Vize-Weltmeister Norwegen, Olympiasieger und Gastgeber Dänemark und Tunesien trifft. Ziel ist Platz drei und damit der Aufstieg in die Hauptrunde. 

Sämtliche Österreich-Spiele, sowie die Halbfinalpartien und das Finale werden im ORF live übertragen.

Continental Cup
4. - 6. Jänner 2019, Olympiaworld Innsbruck

Österreich vs. Bahrain
04.01.2019; 20:15 Uhr; live auf ORF Sport +
Erwachsene: € 19,- inkl. Gebühren
Jugendliche 6 – 15 Jahre: € 12 ,- inkl. Gebühren

Bahrain vs. Griechenland
05.01.2019; 18:00 Uhr
-> freier Eintritt

Österreich vs. Griechenland
06.01.2019; 15:00 Uhr
Erwachsene: € 19,- inkl. Gebühren
Jugendliche 6 – 15 Jahre: € 12 ,- inkl. Gebühren

Kombiticket 04. & 06.01.2019
Österreich vs. Bahrain; Österreich vs. Griechenland
Erwachsene: € 29,- inkl. Gebühren
Jugendliche 6 – 15 Jahre: € 19 ,- inkl. Gebühren

Handball Weltmeisterschaft 2019
10. - 27. Jänner 2019, Dänemark & Deutschland

Spielplan Vorrunden-Gruppe C, Herning (DEN)

Saudi-Arabien vs. Österreich
11. Jänner 2019, 18:00 Uhr

Österreich vs. Chile
12. Jänner 2019, 15:00 Uhr

Norwegen vs. Österreich
14. Jänner 2019, 17:30 Uhr

Österreich vs. Dänemark
15. Jänner 2019, 20:45 Uhr

Österreich vs. Tunesien
17. Jänner 2019, 17:30 Uhr

Qulifiziert sich Österreich für die Hauptrunde, wird man diese in Herning austragen. Belegt man nach der Vorrunde Platz vier, spielt man in Köln um Platz 13 - 16, belegt man Platz fünf oder sechs, absolviert man die jeweiligen Platzierungsspiele in Kopenhagen.
Die spusu LIGA und spusu CHALLENGE wünscht allen Fans, Mitgliedern, Vereinen, Spielern, Betreuern, Sponsoren, Partnern und Familien

FROHE WEIHNACHTEN und besinnliche Feiertage!
Die spusu LIGA Hauptrunde der Saison 2018/19 reiht sich, was die erzielten Tore betrifft, auf Rang 14 in der 20-jährigen Geschichte ein. Zum dritten Mal kürte sich dabei der Moser Medical UHK Krems zum Herbstmeister. Den Rekord hält Bregenz Handball mit zehn Herbstmeistertiteln inne. Erstmals verpasste mit dem HC FIVERS WAT Margareten der amtierenden Meister das Meister-Playoff, Obere Playoff, bzw. die nunmehrige Bonusrunde. Ein Blick auf 20 Jahre Herbstmeisterschaft und aktuelle Statistiken...

Begonnen hat alles im Herbst 1998: Der UHC Stockerau sicherte sich mit 25 Punkten Platz 1 nach der Hauptrunde und damit auch seinen Platz in den Geschichtsbüchern als erster Herbstmeister der Handball Liga Austria und nunmehrigen spusu LIGA.

Bregenz Handball ist nicht nur Rekordmeister sondern auch Rekord-Herbstmeister. Die Vorarlberger standen nach Abschluss der Hauptrunde ganze zehn Mal an der Tabellenspitze, das letzte Mal liegt allerdings bereits neun Jahre zurück. Vorarlberg stellte bislang überhaupt 13 Mal den Herbstmeister. Neben Bregenz führte auch der ALPLA HC Hard in den Jahren 2013, 2014 und 2016 die Liga in die Weihnachtspause.

Mit dem HC FIVERS WAT Margareten teilt sich Bregenz Handball einen weiteren Rekord: 34 Punkte wies Bregenz 2005 nach 18 Spieltagen aus, wie auch die FIVERS zehn Jahre später, 2015.

Einen Rekord hält Bregenz dafür wieder alleine: die 633 erzielten Tore 2008 sind bislang unübertroffen. Der Moser Medical UHK Krems kommt im heurigen Jahr auf 524. Überhaupt war die Herbstsaison 2008 mit insgesamt 5.458 Toren die trefferreichste der Geschichte. Da landet die eben zu Ende gegangene Herbstmeisterschaft mit 4.938 Toren gerade einmal auf Rang 14.

Für den Moser Medical UHK Krems ist der diesjährige Herbstmeistertitel der dritte der Vereinsgeschichte nach 2010 und 2011. In der Saison 2010/2011 war für die Wachauer schließlich im Halbfinale gegen Bregenz Endstation, 2011/2012 scheiterte man an HIT medalp Tirol, ebenfalls im Halbfinale. Mit 83 Toren ist Neuzugang Thomas Kandolf bislang der erfolgreichste Werfer des Herbstmeisters.

Aktuell führender der Torschützenliste ist Nemanja Belos, RETCOFF HSG Graz, mit 108 Toren. In 90 Partien gab es 46 Heimsiegen, 31 Auswärtssiege und 13 Unentschieden. 663 Mal entschieden die Unparteiischen auf Siebenmeter, 490 davon wurden auch erfolgreich verwandelt, was einer Quote von 73,91 Prozent entspricht.

In den bisherigen 20 Jahren wurde erst sechs Vereinen die Ehre zuteil sich Herbstmeister nennen zu dürfen: Bregenz Handball (zehn Mal), Moser Medical UHK Krems (drei Mal), ALPLA HC Hard (drei Mal), HC FIVERS WAT Margareten (drei Mal), HC LINZ AG (ein Mal), UHC Stockerau (ein Mal).

Detail am Rande: Krems-Trainer Ibish Thaqi blieb der Herbstmeistertitel als Aktiver verwehrt, das holte er heuer als Head Coach nach.

Ein Überblick über 21 Herbstmeisterschaften der nunmehrigen spusu LIGA


Saison Herbstmeister Torverhätlnis Punkte Tore insgesamt
1998/1999 UHC Stockerau 531:482 25 4.790
1999/2000 HC Post Bregenz 501:440 29 4.562
2000/2001 jet2web Bregenz Handball 482:427 27 4.460
2001/2002 HC LINZ AG 510:431 30 4.843
2002/2003 A1 Bregenz 529:457 29 4.777
2003/2004 A1 Bregenz 507:450 29 4.767
2004/2005 A1 Bregenz 553:488 30 5.146
2005/2006 A1 Bregenz 587:497 34 5.107
2006/2007 A1 Bregenz 574:502 30 4.718
2007/2008 A1 Bregenz 579:499 29 5.151
2008/2009 A1 Bregenz 633:517 32 5.458
2009/2010 A1 Bregenz 570:529 28 5.176
2010/2011 UHK Krems 547:481 27 5.255
2011/2012 UHK Krems 520:476 24 5.037
2012/2013 HC FIVERS WAT Margareten 581:510 28 5.029
2013/2014 ALPLA HC Hard 541:447 29 5.224
2014/2015 ALPLA HC Hard 567:475 29 5.282
2015/2016 HC FIVERS WAT Margareten 627:499 34 5.194
2016/2017 ALPLA HC Hard 549:465 27 5.031
2017/2018 HC FIVERS WAT Margareten 539:496 29 4.974
2018/2019 Moser Medical UHK Krems 524:481 27 4.938
Union JURI Leoben gewinnt gegen den SC kelag Ferlach mit 33:30 und sichert sich damit wichtige Bonuspunkte für die Qualirunde in der spusu LIGA.

Der Beginn der Begegnung in der Sporthalle Donawitz hätte für die Gastgeber nicht besser über die Bühne gehen können. Mit einer großartigen Dynamik und voller Überzeugung hinter jeder Aktion ist der Heimmannschafft Union JURI Leoben ein perfekter Start geglückt – dieser wurde auch mit einer 6:2 Führung nach sechs Minuten belohnt.

Doch nach dieser überzeugenden Anfangsphase hatten die Montanstädter plötzlich durch Eigenfehler, das Auslassen von „Sitzern“ und weniger Konsequenz in den einzelnen Aktionen, die Vorherrschaft verloren. Die Gäste vom SC kelag Ferlach haben das Spiel gedreht und sich eine 3-Tore-Führung erarbeitet. Nach dem Timeout der Hausherren wurde wieder energischer agiert, bis zum Pausenpfiff konnte man auf 18:18 ausgelichen.

In der zweiten Spielhälfte ist es keinem der beiden Teams gelungen, sich entsprechend abzusetzen – ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden Mannschaften gipfelte in einem Showdown für die letzten Minuten.

Beim Stand von 31:30 für Leoben eroberte Stefan Salbrechter mehr als beherzt den Ball von den Kärntner Gästen in einer sauberen Abwehraktion – der dadurch eingeleitete Gegenstoss durch Thomas Kuhn wurde souverän zur 2-Tore-Führung verwertet.

Ein gehaltener Siebenmeter vom Leobner Goalie Adamik war dann der Deckel auf dem Heimerfolg.

Union JURI Leoben vs. SC kelag Ferlach 33:30 (18:18)
Sa., 22. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union JURI Leoben: Damir Djukic (10), Stefan Salbrechter (8), Marko Tanaskovic (6), Thomas Kuhn (3), Stephan Jandl (3), Christian Hallmann (2), Moritz Mittendorfer (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (6), Anze Ratajec (6), Leander Krobath (4), Izudin Mujanovic (4), Rok Golcar (4), Mathias Rath (2), Blaz Klec (2), Florian Strießnig (2)
Statistiken
Dank einer starken zweiten Hälfte setzen sich die Vöslauer in der Thermenhalle gegen den Aufsteiger durch und setzen sich damit etwas von den letzten beiden Tabellenrängen ab. 

Aufgrund der Tatsache, dass die SG Handball Westwien bereits gestern gespielt hat, können die Thermalstädter heute auf ihre doppelberechtigten Spieler zurückgreifen. Schon der Start verläuft äußerst verheißungsvoll und Vöslau liegt nach knapp zehn Minuten mit drei Toren voran. Atzgersdorf egalisiert den Rückstand binnen weniger Minuten und geht sogar mit 9:8 in Führung. Bis zur Halbzeit bleibt das Spiel ein Spiel auf Augenhöhe.

Nach Wiederanpfiff legen die Hausherren einen Zahn zu und können zwischenzeitlich auf 20:15 davonziehen. Zwar können die Gäste den fünf Tore Rückstand etwas verkürzen, doch bleiben die Gastgeber weiterhin tonangebend und bringen den Sieg ins Trockene. Vöslau feiert einen sicheren 30:23 Heimerfolg und verschafft sich etwas Luft in der unteren Tabellenhälfte.

Vöslauer HC vs. WAT Atzgersdorf 30:23 (12:12)
Sa., 22. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Vöslauer HC: Raphael Muck (7), Daniel Zourek (6), Augustas Strazdas (5), Fabian Schartel (5), Daniel Forsthuber (4), Philip Schuster (2), Christoph Barta (1)
Werfer WAT Atzgersdorf: Markus Mahr (8), Florian Dobias (5), Tomislav Ljubic (2), Nikolaus Fuchs (2), Milos Milicevic (2), Fabian Kastner (1), Nico Kufner (1), Leon Carniel (1), Benjamin Schiffleitner (1)
Statistiken

Der Moser Medical besiegt die HC Linz AG zum Ende des spusu HLA Grunddurchgangs mit 31:26 und nimmt sich noch einen zusätzlichen Bonuspunkt mit. Wackere Linzer nahm am Ende trotz Vorsprungs gegen einen solide Kremser Moser-Truppe am Ende keinen Punkt mit.

Der Moser Medical UHK Krems beginnt gegen den Tabellenletzten der spusu Handball Liga zu harmlos und gab den Linzern die Möglichkeit gut in das letzte Spiel des Jahres zu starten. Die Truppe von Zoltan Cordas ging daher nach 8 Minuten mit 2:6 in Führung, ehe die Wachauer mehr Nachdruck in ihre Aktionen legten. Ab diesen Zeitpunkt nutzen die Kremser ihre Chancen vorne, holten sich durch eine solide Abwehr mehr Bälle und glichen so in der 14. Minute zum 6:6 aus.

Die nächsten Minuten spielten beide Teams auf Augenhöhe und die Handballfans bekamen in einer vollen Kremser Sporthalle eine rasante und attraktive Partie zu sehen. Bis zur 20 Minute blieb es mit 9:9 auch ergebnismäßig ausgeglichen, in Minute 24 brachte Tobias Auß Krems erstmals mit 3 Toren und 12:9 in Führung. Auch auf der anderen Flügelseite traf Krems durch Leonard Schafler noch kurz vor der Pause zum 13:10. Den 14:11 Pausenstand erziehlte Dominik Ascherbauer.

Die ersten Minuten nach dem Wechsel gehörten wie schon zu Beginn der Partie eindeutig den Gästen aus Linz. Die Linzer Gäste blieben mit ihren raschen Gegenstößen und im 1 gegen 1 brandgefährlich, verkürzten zum 15:14 (34. Minute) und glichen anschließend sogar aus bei 15:15. Erst ein kurzer Kremser Zwischenspurt mit zwei Toren durch David Nigg brachte die Moser-Truppe mit 18:16 (37. Minute) in Front. Auch Thomas Kandolf krönte die Kremser Offensivbemühungen in den Minuten darauf mit einem Treffer zum 20:17 (40. Minute).

Zwischenzeitlich hütete Michal Shejbal den Kremser Kasten und hielt das Kremser Spiel auf Siegeskurs. Die Linzer kamen noch am ehesten durch Alen Bajgoric zu Toren, hielten mit ihrer Jungtruppe gut dagegen und forderten die Wachauer bis zum Ende. Bei 25:21 (48. Minute) nahmen die Oberösterreicher ihr erstes Timeout und versuchten ran zu kommen. Allen voran der UHK-Kapitän Marko Simek hatte etwas gegen eine Linzer Aufholjagd und verwandelte einen 7-Meter-Strafwurf sehenswert sicher zum 26:21 (51. Minute).

In der Schlussphase ließ die Thaqi-Truppe nichts mehr anbrennen und brachte mit weitere Toren durch Fizuleto und Co die letzte Heimpartie des Jahres mit 31:26 sicher nach Hause. Den heute erkämpften Bonuspunkt nehmen die Kremser gerne in die spusu HLA Bonusrunde mit und gehen so mit einem Zähler vor Hard in die Platzierungsspiele.

Thomas Kandolf (Moser Medical UHK Krems): „Zu Beginn der beiden Hälften haben wir uns etwas schwer getan, das ist uns ja heuer schon öfter passiert gegen Mannschafte wie Linz. Aber ab dem Zeitpunkt wo wir auch in der Verteidigung Bälle geholt haben, ist das Spiel für uns gelaufen. Jetzt sind wir super stolz auf den ersten Platz nach dem Grunddurchgang, den haben wir uns verdient geholt.“

Antonio Juric (HC Linz AG): „Krems spielt heuer eine überragende Saison. Wir haben jeweils super begonnen haben unsere Chancen genutz, aber unsere Bank ist nicht so gut aufgestellt wie die der Kremser. Das war aus meiner Sicht am Ende spielentscheidend, auch wenn wir heute mehr holten hätten können.“

Moser Medical UHK Krems vs. HC LINZ AG 31:26 (14:11)
Sa., 22. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Moser Medical UHK Krems: Marko Simek (6), Jakob Jochmann (5), Lucijan Fizuleto (5), David Nigg (4), Thomas Kandolf (4), Fabian Posch (3), Leonard Schafler (2), Tobias Auß (1), Gunnar Prokop (1)
Werfer HC LINZ AG: Alen Bajgoric (10), Philipp Preinfalk (3), Dominik Ascherbauer (3), Elias Kropf (3), Florian Falthansl-Scheinecker (2), Moritz Bachmann (2), Florian Reisinger (1), Antonio Juric (1), Gojko Vuckovic (1)
Statistiken

Ein rassiges Weinviertelderby hält alles was es versprach und sorgt für Spannung bis zum Schlusspfiff. Beide Teams schenken sich nichts und auch die Fans sorgen für eine Bombenstimmung. Am Ende jubeln die Hausherren über einen knappen 33:31 Heimerfolg.

In einer gut gefüllten Weinviertelarena machen beide Fanlager von Beginn an Stimmung und treiben ihre Mannschaft voran. Anton Kasagranda eröffnet das Derby nach knapp 30 Sekunden mit dem ersten Treffer. Hollabrunn verlässt sich auf eine starke 6:0 Abwehr, während die Gäste mit einer offensiven Deckung starten. Die Gastgeber starten gut ins Spiel und liegen bis Mitte der ersten Hälfte mit drei Treffern voran. Korneuburg lässt sich aber nicht abschütteln und kann wieder bis auf ein Tor verkürzen. Nun folgt aber die stärkste Phase der Gastgeber, während die Korneuburger vor allem im Angriff einige technische Fehler machen und sich selbst in Bedrängnis bringen.

Hollabrunn zieht in dieser Folge auf 12:8 davon und holt sich den klaren Vorsprung zurück. Die Gäste stecken aber auch jetzt nicht auf und fighten sich bis auf 14:12 zurück. Kurz vor dem Halbzeitpfiff muss dann einer der besten Wefer der Korneuburger vom Feld. Anton Kasagranda bekommt, eine etwas harte Rote Karte, und muss noch vor der Halbzeitsirene in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff nützen die Gastgeber die Überzahl und ziehen prompt auf 19:13 davon. Wenig später erhöhen sie sogar auf 22:14. Aber auch in dieser Phase, angetrieben von ihren Fans, steckt Korneuburg nicht auf und verkürzt auf 22:17. Mitte der zweiten Hälfte versuchen die Korneuburger mit einer offensiven 4:2 Deckung den großen fünf Tore Rückstand noch aufzuholen, doch dadurch bieten sich für Prokop & Co. immer wieder Lücken in der Gästeabwehr.

Die Partie bleibt weiter rassig, und die Schiedsrichter geizen auch in den letzten 15 Minuten nicht mit 2-Minuten Strafen für Korneuburg. Ohne Anton Kasagranda am Flügel, fehlt den Gästen zusätzlich die Option eines Linkshänders auf der Außenposition, welche Andreas Bachofner übernehmen muss. Mit einer doppelten Manndeckung, gegen Gal und Markovic, versuchen die Korneuburger den Spielfluss der Gäste zu unterbinden. Und das gelingt. Knapp neun Minuten vor dem Schlusspfiff liegen die Hausherren nur noch mit 27:24 voran. Ab diesem Zeitpunkt ist es ein offener Schlagabtausch mit vielen technischen Fehlern und hektischen Abschlüssen auf beiden Seiten.

Auch wenn die Hollabrunner zwischenzeitlich wieder auf vier Tore davonziehen können, Korneuburg hält nicht nur dagegen sondern holt Tor um Tor auf. Knapp 3 Minuten vor dem Ende ist das Derby beim Stand von 31:30 wieder absolut ausgeglichen und die Fangruppen sorgen wieder ordentlich für Stimmung - auf den Sitzen hält es sowieso keinen mehr. Und die Spannung hält weiter an. Burger erzielt zwar das 32:30 aber postwendend stellt Dietrich auf 32:31. Kljajic erlöst mit seinem Treffer zum 33:31 die heimischen Fans kurz vor dem Schlusspfiff. Ein spannendes Niederösterreichderby, bei dem sich beide Teams einen Punkt verdient hätten, am Ende aber die Hausherren beide Punkte in ihrer Halle behalten.

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. Union Sparkasse Korneuburg 33:31 (16:12)
Sa., 22. Dezember 2018, 18:30 Uhr
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Sebastian Burger (13), Oliver Graninger (4), Alen Markovic (4), Kristof Gal (4), Goran Vuksa (3), Anze Kljajic (3), Patrick Prokop (2)
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Mathias Weinhappl (6), Sebastian Bachofner (6), Bernhard Pummer (5), Anton Kasagranda (4), Christoph Litschauer (3), Patrick Dietrich (2), Andreas Bachofner (2), Michal Fazik (2), Andreas Suritsch (1)
Statistiken
Ein wichtiges Spiel steht für den Vöslauer HC und den Aufsteiger auf dem Programm. Die Thermalstädter wollen sich mit einem Sieg weiter absetzen, während die Wiener versuchen den Anschluss zu wahren.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt der Vöslauer HC den WAT Atzgersdorf zum Ost Derby in der Thermenhalle. Das Hinspiel konnten Strazdas & Co. auswärts knapp für mit einem Tor für sich entscheiden. Die Thermalstädter erwarten wieder ein enges Spiel und hoffen mit einem Heimsieg die Wiener in der Tabelle hinter sich zu lassen. Die kranken bzw. verletzten Spieler werden hoffentlich wieder einsatzfähig sein und so gehen die VHC Jungs topmotiviert in den Jahres Endspurt.

Daniel Forsthuber (Spieler Vöslauer HC): „Wir hoffen durch die wieder einsatzbereiten Jungs in der Deckung deutlich stabiler auftreten zu können. Im Gegensatz zum letzten Spiel in Bärnbach wollen wir uns auf eine gute Defense stützen und unseren Torhütern mehr Möglichkeiten geben ihre Qualitäten auszuspielen. Es wird sicher ein enges Aufeinandertreffen - wir werden bis zum Schluss um beide Punkte kämpfen!"

Vöslauer HC vs. WAT Atzgersdorf
Sa., 22. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Spannung pur im letzten Derby vor dem Jahreswechsel. Im LAOLA1-TV Livespiel trifft der aktuelle Tabellendritte auf den Tabellenvierten aus Korneuburg. Beide Mannschaften trennt drei Runden vor Ende dem Grunddurchgang nur 1 Punkt.

Im letzten Spiel des Jahres kommt es samstags zum Aufeinandertreffen der Bezirksnachbarn. Das Hinspiel endete in Korneuburg nach rassigen sechzig Minuten, mit einigen Turbulenzen auf und abseits des Spielfelds, mit einem 30:30-Remis. Mittlerweile haben sich beide Teams fix fürs Meisterplay-Off qualifiziert und können somit relativ unbelastet in das Weinviertelderby gehen.

Korneuburg vertraut auf seine slowakische Achse mit Casagranda-Fazik-Stepanovsky, sowie auf eine Schar junger Wilder, die von Spielmacher Sebastian Bachofner und Shooter Bernhard Pummer angeführt wird. Der Aufsteiger des Vorjahres hat sich bereits in der zweiten Saison erstmals fürs Meisterplay-off qualifiziert und wird aufgrund der letzten Ergebnisse ein schwerer Brocken werden.

Im Hollabrunner Lager hat man die unnötige Niederlage gegen Trofaiach aufgearbeitet und möchte in den verbleibenden drei Heimspielen siegreich bleiben, um damit im Grunddurchgang in der Weinviertelarena ungeschlagen zu bleiben. Mit einem Sieg könnten die Unionerjungs sogar an Hollabrunn vorbeiziehen und zumindest den 3. Tabellenplatz sichern.

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): "Ich erwarte mir ein rassiges und knappes Derby, aus der jene Mannschaft mit der höheren Leidenschaft als Sieger hervorgehen wird. Die Derbys haben jedenfalls immer ihre eigenen Gesetze, wie man ja zuletzt in Korneuburg gesehen hat. Wir wollen unseren tollen Fans aber gerade im letzten Spiel des Jahres nochmals eine starke Performance bieten und das Derby unbedingt gewinnen".

Nachdem Korneuburg auch auf ein starkes Fanlager bauen kann, zeichnet sich wohl auch in den beiden Fansektoren eine richtige "Battle" ab, die die heimischen "Fanatics" auch für sich entscheiden wollen.

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. Union Sparkasse Korneuburg
Sa., 22. Dezember 2018, 18:30 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu CHALLENGE Matchcenter
Mit dem souveränen Heimsieg gegen den HCK holt der HC Bruck zwei Punkte auf den Tabellenführer auf und hält aktuell bei 22 Punkten.

Nach dem klaren Auswärtserfolg in Atzgersdorf vergangene Runde, machen die Steirer genau dort weiter und setzen die Klagenfurter von Beginn an gehörig unter Druck. Die stärksten Minuten haben die Hausherren dabei zwischen den 5. und 13. Spielminute. Von 3:3 ziehen die Brucker auf 8:3 davon und bauen diese Führung bis zur Halbzeitpause noch auf eine komfortable 16:9 Führung aus. Kärnten scheitert immer wieder am Torhüter der Gastgeber oder an der gut postierten Abwehr.

Im zweiten Abschnitt ändert recht wenig. Bruck dominiert das Spielgeschehen nach Belieben und liegt zwischenzeitlich schon mit 13 Toren voran. Trainer Draca nutzt die Gelegenheit und bringt den gesamten Kader zum Einsatz. Quasi mit der Schlusssirene kann sich auch Youngstar Ebner in die Schützenliste eintragen - 33:24 lautet der Endstand aus Sicht der Gastgeber.

HC Bruck vs. Schlafraum.at Kärnten 33:24 (16:9)
Fr., 21. Dezember 2018, 19:30 Uhr
Werfer HC Bruck: Matej Cuk (5), Domen Sikosek Pelko (5), Paul Offner (4), Fabian Glaser (4), Luca Plassnig (4), Patrick Gasperov (3), Alexander Fritz (2), Paul Semlitsch (2), Martin Breg (2), Thomas Zangl (1), Philipp Ebner (1)
Werfer Schlafraum.at Kärnten: Luca Urbani (5), Maximilian Wunsch (4), Nejc Demsar (4), Benjamin Kerschhakl (3), Markus Godec (3), Christof Wuzella (2), Matej Hartmann (1), Marko Marojevic (1), Simeon Rauscher (1)
Statistiken
Nach zwei Niederlagen in Folge haben die FALKEN zuhause gegen den Tabellenführer zwei wichtige Punkte im Kampf um das Play-Off geholt. Peter Schildhammer mit 10 Treffern war dabei überragend.

Die Defensive steht zu Beginn auf beiden Seiten gut. Einige Fehlwürfe der FALKEN und es steht in der 9. Minute 2:4 aus Sicht der Gastgeber. Der Tormann der Steirer, Peter Szabo, zeigt in dieser Phase einige Paraden und die Gäste treffen sicher, Stand in der 13. Minute 5:7. Die Gäste kommen immer wieder über den Kreisläufer Stojanovic zum Erfolg. Die FALKEN halten die Partie gegen die körperlich stärkeren Steirer offen. Der Ausgleich zum 9:9 in der 23. Minute ist die Folge. Viele junge FALKEN stehen zu diesem Zeitpunkt auf der Platte und der Tabellenführer tut sich schwer die Deckung der Hausherren zu überwinden, Tempogegenstösse sind die Folge 28. Minute +2 für die FALKEN. 

In der 2. Hälfte ändert sich anfangs nicht viel am Spiel von beiden Teams. Die FALKEN-Angriffe sind etwas statisch, trotzdem steht es in der 39. Minute 16:15 für die FALKEN. Die Niederösterreicher tun sich im Angriff weiter schwer und die HSG Remus Bärnbach/Köflach gleicht in der 46. Minute zum 19:19 aus.

In der Schlussphase ab der 56. Minute wird es hektisch, die Steirer werden sichtlich nervös, Zwischenstand in der 28. Minute 24:24. Schildhammer trifft zum 25:24 per 7-m-Strafwurf, Mark Hübner mit einer Parade und Pfaffinger trifft vom Flügel zum Endstand von 26:24 für die FALKEN! 

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach 26:24 (13:11)
Fr., 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: Peter Schildhammer (10), Johannes Kral (6), Moritz Mossgöller (4), Jan Neumaier (2), Alexander Pils (2), Jürgen Pfaffinger (2)
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Deni Gasperov (7), Milos Djurdjevic (6), Filip Bonic (4), Christian Bellina (3), Jadranko Stojanovic (3), Alexander Bellina (1)
Statistiken
Rekordmeister Bregenz Handball holte, mit einem 22:16 - Heimsieg gegen RETCOFF HSG Graz, das letzte Ticket für die Bonusrunde! Die Vorarlberger profitierten dabei vom Sieg der FIVERS im Parallelspiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol, wodurch die Bregenzer noch an Tirol auf den fünften Rang vorbei ziehen konnten.

Es war der Abend des Goran Aleksic! Mit seinen unzähligen Paraden führte er die Bregenzer in die Bonusrunde der spusu LIGA. Zudem war zweimal als Torschütze erfolgreich. Bregenz startete ausgezeichnet und führt nach rund 10 Minuten mit 4:0. Erst dann gelang Otmar Pusterofer der erste Treffer für Graz.  Aleksic hielt seinen Kasten aber erneut für 5 Minuten sauber und war für die 5:2 Führung seiner Mannschaft nach 15 Minuten hauptverantwortlich. Als der Torhüter dann selbst zweimal aus dem eigenen Torraum ins gegnerische Tor traf, hielt es di rund 1600 Zuseher nichtmehr auf ihren Plätzen. Bis zur Halbzeit konnte Bregenz selbst im Angriff aber nicht glänzen und hätte mehr als eine 10:6 Führung herauswerfen können.

Aleksic hat keine Lust auf Gegentore

Die Aleksic Show ging auch in der 2. Halbzeit nahtlos weiter und Povilas Babarskas stellte nach 45 Minuten auf 18:10 für die Festspielstädter. Auch die rote Karte für Clemens Gangl, nach einem Zusammenprall mit Dicker eher fraglich, konnte der Stimmung in der Handball Arena keinen Dämpfer verleihen. Bis zum Ende hielt die Konzentration des Rekordmeisters, wodurch der Sieg nie gefährdet war. Nach dem umjubelten Sieg harrten die Zuschauer gespannt auf ihren Plätzen bis das Ergebnis aus Wien durch die Boxen hallte. Bei der Durchsage, dass sich der amtierende Meister gegen Schwaz mit 31:27 durchsetzt und damit den Einzug in die Bonusrunde für Bregenz fixierte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Stimme zum Spiel:

Goran Aleksic: „Wir waren richtig unter Druck, hatten aber das Spiel von Beginn an unter Kontrolle. Dank dem Ergebnis der Fivers haben wir nun die Bonusrunde geschafft. Wir sind richtig erleichtert.“


Bregenz Handball vs. RETCOFF HSG Graz 22:16 (10:6)
Fr. 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Bregenz Handball: Nico Schnabl (5), Ante Esegovic (5), Severin Lampert (4), Goran Aleksic (2), Marko Coric (2), Lukas Frühstück (1), Povilas Babarskas (1), Claudi Svecak (1), Luka Kikanovic (1)
Werfer RETCOFF HSG Graz: Daniel Dicker (6), Filip Ivanjko (3), Philipp Moritz (3), Otmar Pusterhofer (2), Rok Skol (1), Nikola Aljetic (1)
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Im Spiel um die wirklich kleine Chance für die Bonusrunde der spusu LIGA bereiteten die FIVERS WAT Margareten der Sparkasse Schwaz Handball TIROL einen heißen Tanz, lieferten sich bis zum Abpfiff ein enges Spiel um den Gewinn des direkten Duells. Dieses wurde nach dem 31:27 auch geholt, die Bonusrunde geht trotzdem an Bregenz Handball.

Video-Link
: Der Junge ist der Wahnsinn – David Brandfellner
Video-Link: Im Wortsinn – Paradebeispiel von Filzwieser

Die Margaretner zeigen mit Anpfiff, was ihr heutiges Ziel ist: Gegen Sparkasse Schwaz gewinnen, vier Tore Abstand oder mehr wären gut. Hohes Tempo, Fokus und Leidenschaft bringen schon in der 5. Minute ein 4:1. Sparkasse Schwaz arbeitet sich wieder heran, kann bis zur 9. Minute auf 4:6 verkürzen. Bereits in der 10. Minute nimmt Handball Tirol-Trainer Bergemann das erste Mal die grüne Karte in die Hand, will mit einem Timeout für mehr Ordnung im Spiel der Schwazer sorgen. Das bringt gar nichts: Erstmals stellt Lukas Hutecek in der 17. Minute auf plus vier für die FIVERS (10:6). Die Schwazer holen kurz auf, in der 23. Minute steht es aber wieder 13:9 für die Gastgeber und Bergemann nimmt sein zweites Timeout. Auch diese Auszeit zeigt nicht die gewünschte Wirkung, Vytas Ziura bringt Margareten in der 27. Minute erstmals mit plus fünf in Führung (15:10). In die Halbzeit geht es schließlich mit einem 16:12 für die Gastgeber.

Dass die Schwazer das Spiel natürlich noch nicht aufgegeben haben, zeigen sie mit Wiederanpfiff. In der Deckung nun aggressiver, holen sie bis zur 33. Minute zwei Tore auf, es steht 16:14. Die FIVERS finden sich aber wieder, stellen bis zur 38. Minute auf 19:15 und erhöhen zwei Minuten später sogar auf 21:15. In dieser Tonart geht es weiter: Sparkasse Schwaz müht sich mit der aggressiven FIVERS-Deckung, die wenig zulässt. In der 47. Minute steht es deshalb 26:20 für die Gastgeber. Bis zur 55. Minute können die Schwazer dann zwei Tore aufholen, es steht nur mehr 29:25 für die Margaretner. Sebastian Spendier verkürzt dann drei Minuten vor dem Ende sogar auf minus drei, damit hätten die Tiroler das direkte Duell wieder gewonnen. Der Isländer Rafnsson sorgt in der 58. Minute dann für das 27:29 aus Sicht der Gäste, Peter Eckl nimmt ein Timeout. Doruk Pehlivan erhöht auf 30:27, hinten hält Filzwieser. Beim nächsten Angriff wird Pehlivan dann der Torerfolg wegen Schrittspiels verwehrt, Bergemann nimmt noch eine Auszeit. Der Angriff wird zehn Sekunden vor dem Abpfiff verzettelt. Dann geht es sehr schnell: Ziura im Konterpass zu Brandfellner und sehr zum Ärger des Tiroler Teams bekommen die FIVERS noch einen 7-Meter zugesprochen. Vincent Schweiger behält die Nerven, erzielt nach Schlusspfiff das 31:27.

Das direkte Duell mit Sparkasse Schwaz Handball Tirol ist dadurch am Ende doch noch gewonnen, für die Bonusrunde war das bedeutungslos. Da Bregenz Handball gegen die RETCOFF HSG Graz gewinnen konnte, sind die Vorarlberger „oben“ und Sparkasse Schwaz gemeinsam mit den FIVERS in der Qualirunde.

Peter Eckl, FIVERS-Trainer: „Wir haben das heutige Ziel erreicht, darauf bin ich stolz. Schwaz hat zuletzt sehr stark gespielt, war seit neun Runden ungeschlagen. Das direkte Duell dann zu gewinnen, ist für unseren Kopf eine gute Sache. Wir haben heute gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist. Vor ein paar Tagen haben wir unser Ziel leider nicht erreicht, deshalb müssen wir die Meisterschaft erstmals von unten in Angriff nehmen. Das ist ungewohnt für uns als Team, aber auch eine starke Herausforderung. Als Team können wir da wachsen, können im Frühjahr allen zeigen, was in uns steckt.“

HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 31:27 (16:12)
Fr., 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Doruk Pehlivan (8), David Brandfellner (7), Herbert Jonas (4), Vincent Schweiger (3), Mathias Nikolic (2), Vytas Ziura (2), Thomas Seidl (2), Tobias Wagner (1), Lukas Hutecek (1), Eric Damböck (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Spendier (10), Isak Rafnsson (4), Sebastian Feichtinger (4), Armin Hochleitner (3), Michael Miskovez (3), Alexander Wanitschek (2), Alexander Pyshkin (1)
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Die FIVERS WAT Margareten wollten gegen den ATV Auto Pichler Trofaiach wichtige Punkte für das obere Playoff und damit den frühen Klassenerhalt machen. Dieses Ziel wurde in solider Weise erfüllt, Trofaiach konnte die Margaretner nur für kurze Zeit wirklich fordern.

Bis auf den schon länger verletzten Luis Stummer und Eric Damböck (LIGA-Team) konnten die Margaretner heute in Bestbesetzung antreten, das gesetzte Zeichen war klar: Der frühe Klassenerhalt ist für uns ganz wichtig, wir brauchen die Punkte gegen Trofaiach. Die Steirer wiederum kamen mit breiter Brust nach Wien, konnten sie doch zuletzt überraschend den UHC Hollabrunn bezwingen.

So entwickelt sich ein interessantes Spiel, bei dem zunächst die FIVERS vorlegen können und Trofaiach aber konsequent dran bleibt. Nach 12 Minuten steht es 9:7 für die Gastgeber, Sandra Zapletal wechselt da wie immer schon munter durch. Dann schleicht sich in der Defense ein Schlendrian ein und Trofaiach gleicht in der 15. Minute aus und kann nach einigen leichten Angriffsfehlern der FIVERS danach sogar erstmals in Führung gehen (9:10 – 19. Minute). Der hauchdünne Vorsprung hält nur kurz: Mit gleichzeitig solider Deckungsarbeit und Fokus im Angriff legen die FIVERS einen 4:0-Lauf hin, führen in der 26. Minute mit 13:10. Trofaiach trifft nach torlosen neun Minuten ersmtals wieder in der Minute 27, es steht 13:11. Die Margaretner lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, gehen nach schöner Flieger-Kombination mit 15:12 in die Pause.

Den besseren Start in Hälfte 2 bringen die Steirer, können gleich einmal zwei Tore aufholen. Dass der Lauf erst gar keiner wird, liegt daran, dass die FIVERS einen kleinen starten: 3:0 und es steht in der 37. Minute 19:15, Trofaiach nimmt sofort das Timeout. Das hilft nicht wirklich, die jungen FIVERS verwalten routiniert ihren Vorsprung, in der 45. Minute steht es 23:18 und damit erstmals plus 5 für die Hausherren. Schon in den ersten 30 Minuten stark, drückt Fabian Glätzl bis dem Spiel seinen Stempel auf. Praktisch jede Toraktion geht von dem 19-jährigen Mitte-Aufbau aus, selbst erzielt er in diesem Spiel neun Treffer. Dann schleicht sich etwas der Schlendrian bei den Gastgebern ein, vorne werden mehrere leichte Fehler gemacht und Trofaiach wittert die Chance.

In der 50. Minute steht es plötzlich nur mehr 25:23 für die FIVERS, Sandra Zapletal nimmt das logische Timeout. Hinten passt dann die Leistung der FIVERS wieder, vorne geht nichts rein und Trofaiach kann auf 25:24 verkürzen (52. Minute). Das Spiel bleibt eng, in der 55. Minute steht es nach Treffer von Glätzl 27:25. Knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende erhöht Max Nicolussi mit starkem Hüftwurf auf 28:25, Trofaiach nimmt das letzte Timeout. Das führt zu nichts mehr, die FIVERS lassen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und Glätzl krönt seine starke Leistung mit einem 7-Metertreffer zum 29:25. Marko Maretic kann noch verkürzen, am Ende geht das Spiel mit 30:26 an die FIVERS WAT Margareten.

Sandra Zapletal (HC FIVERS WAT Margareten II): „Wir haben in der Deckung nicht immer das erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Vorne hat lange Zeit vieles gepasst, dann sind zehn Minuten vor dem Ende hier zu viele Fehler passiert. Dass genau da dann unsere Deckung funktioniert hat, hat uns den Sieg gebracht. Ich freue mich über 17 Punkte!“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. ATV Auto Pichler Trofaiach 30:26 (15:12)
Fr., 21. Dezember 2018, 17:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: Fabian Glätzl (9), Lukas Gangel (5), Marin Kopic (5), Maximilian Nicolussi (3), Lukas Hutecek (2), Leander Brenneis (2), Clemens Polszter (2), Marc-Andre Haunold (1), Igor Vuckovic (1)
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Marko Stojisavljevic (6), Mario Maretic (5), Patrick Pirolt (4), Mergim Abdullahu (3), Florian Illmayer (3), Ermin Agic (3), Aleksandar Stojanovic (2)
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ALPLA HC Hard holt bei Westwien Fünf-Tore-Rückstand auf und gewinnt 27:26 (12:16)

In der 18. und letzten Hauptrunde der spusu LIGA sichert sich Vizemeister und Double-Gewinner ALPLA HC Hard in der Schlusssekunde bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN einen hart umkämpften 27:26 (12:16)-Auswärtserfolg. In der Tabelle liegen die Roten Teufel vom Bodensee mit 24 Punkten hinter Leader Krems (25), der erst am Samstag im Einsatz sind, auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen Graz (22), Westwien (20) und Bregenz (20). Diese fünf Teams haben sich für die Bonusrunde der besten fünf Mannschaften qualifiziert.

Die Gastgeber aus der Bundeshauptstadt erwischten in der schnellen Partie den besseren Start, lagen nach neun Minuten bereits 7:3 vorne. Die Vorarlberger kamen immer wieder auf zwei Tore heran, doch Westwien hielt den Gegner auf Distanz, führte kurz vor der Halbzeit mit fünf Toren. Mit einem Rückstand von 12:16 gingen Kapitän Dominik Schmid und Co nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Gäste aus dem Ländle den Rückstand schnell auf zwei Tore. Doch Westwien zog wieder weg. Vier Tore in Serie von Lukas Schweighofer (7 Treffer), Ivan Horvat, Manuel Schmid und Boris Zivkovic brachten in der 50. Minute den erstmaligen Ausgleich zum 22:22. Die Partie stand nun wieder auf des Messers Schneide.

Mit 25:25 ging es in die letzten zwei Spielminuten. 66 Sekunden vor der Schlusssirene glückte Thomas Weber die erstmalige 26:25-Führung. Westwien glich bei 59:41 Minuten durch Julian Ranftl zum 26:26 aus. Cheftrainer Klaus Gärtner nahm noch einmal ein Timeout. Mit der Schlusssirene erzielte Routinier Michael Knauth aus spitzem Winkel den 27:26-Siegestreffer für die Roten Teufel vom Bodensee.

„Eigentlich war die Partie Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 22:18 für Westwien gelaufen. Im Finish haben wir das Ding clever gedreht,“ freute sich Hards Cheftrainer Klaus Gärtner über den Auswärtssieg und Platz zwei in der Tabelle.

Matthias Führer, WESTWIEN: " Unglaublich schade und unnötig so jetzt in die Weihnachtsferien gehen zu müssen. Wir haben das Spiel eigentlich fast über die gesamte Zeit unter Kontrolle gehabt und haben es dann aus unerklärlichen Gründen aus der Hand gegeben. Das ist ein bissl das Spiegelbild unserer gesamten Hauptrunde, daran müssen wir jetzt arbeiten und dann gestärkt ins Frühjahr starten."

Max Hermann, HARD :"Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben viele leichte Tore bekommen. Es hat lang gedauert bis wir den Rückstand aufholen konnten. Am Schluss war das dann natürlich auch sehr glücklich."

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard 26:27 (16:12)
Fr., 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Julian Pratschner (5), Viggo Kristjansson (5), Philipp Seitz (3), Julian Ranftl (3), Olafur Ragnarsson (2), Wilhelm Jelinek (2), Philip Schuster (2), Sandro Uvodic (1), Matthias Führer (1), Gudmundur Helgason (1), Samuel Kofler (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Lukas Schweighofer (7), Boris Zivkovic (5), Dominik Schmid (4), Thomas Weber (4), Gerald Zeiner (3), Michael Knauth (2), Manuel Schmid (1), Ivan Horvat (1)
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Samstagabend trifft der HC LINZ AG auswärts im letzten Spiel der spusu LIGA Hauptrunde im Duell Erster gegen den Letzten auf Moser Medical UHK Krems. Am letzten Tabellenrang wird dieses Spiel nichts mehr ändern, die letzte Möglichkeit Punkte zu erobern wollen die Stahlstädter aber mit vollem Einsatz nutzen. Vor diesem Hintergrund waren und sind Vorstand, sowie der neue sportliche Leiter Uwe Schneider mit Hochdruck auf der Suche nach Verstärkungen für die entscheidende Qualifikationsrunde. Der HC LINZ AG will unbedingt ins Viertelfinale, die Relegation auf jeden Fall vermeiden.

Die ersten Entscheidungen sind dabei gefallen. Mit der Reaktivierung des 109-fachen österreichischen Nationalspieler und langjährigem HC LINZ AG Regisseur Klemens Kainmüller soll die junge Mannschaft das fehlende Quäntchen Stabilität und Sicherheit wiedererlangen. Gestern war es soweit, das noch immer topfitte HC LINZ AG Urgestein unterschrieb nach zwei Probetrainings für die Stahlstädter und wird die Mannschaft in die Qualifikationsrunde führen.

Auch über eine zweite Unterschrift kann sich der HC LINZ AG freuen. Der 25 jährige ehemalige kroatische Jugend- und Juniorenteamspieler Ante Grbavac soll mit seinen 198 cm Körpergröße und wuchtigen 102 Kilogramm für wichtige Tore aus dem linken Rückraum sorgen. Der angehende Familienvater war bisher beim rumänischen Erstligisten AHC Dunarea Calarasi engagiert, konnte bei den Probetrainings beeindrucken und unterschrieb ebenfalls bis Saisonende.

Auch auf der rechten Rückraumseite wird sich der HC LINZ AG für die Qualifikationsrunde noch entsprechend verstärken.
Nach den letzten 3 Partien, alle wurden verloren, wären 2 Punkte für die FALKEN Balsam für die Seele. Es kommt jedoch der derzeitige Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach in die Landeshauptstadt, das die Sache nicht einfacher machen wird.

Die bisherige Saison verlief für die Bärnbacher sehr erfolgreich. 12 Siege und 1 Unentschieden bei nur 2 Niederlagen sind eine deutliche Sprache. Das obere Playoff ist für die Steirer bereits fix. Auf jeden Fall wird es eine interessante Partie, die dieses Mal wieder in der Prandtauerhalle angeworfen wird, da das Sportzentrum Niederösterreich durch eine Veranstaltung belegt ist. Trotz der kleinen Negativ-Serie werden die FALKEN, die ohne Legionäre hochmotiviert auf die Platte kommen.

Der Aufwärtstrend war im letzten Heimspiel gegen Korneuburg klar zu erkennen, obgleich die Niederlage vielleicht vermeidbar war. Auf diese Erkenntnis baut FALKEN-Coach Janos Frey, hat er doch junge Eigenbau-Spieler zur Verfügung, die top-motiviert sind. Sichere Würfe ins gegnerische Tor, tolle Unterstützung des Heimpublikums, dann sollte nichts schiefgehen.

Michael Kögl (Sportunion Die FALKEN St. Pölten): „Der Aufwärtstrend ist klar zu erkennen. Seit dem Vöslau-Spiel ist es auf jeden Fall besser geworden. Ich weiß, was in meinen Jungs steckt. Gerade gegen Bärnbach/Köflach ist es etwas ganz Besonderes. Das letzte Spiel auswärts wurde zwar klar verloren, doch die Steirer sind zuhause stark. Vergangenes Jahr konnte Bärnbach beim Abschied von Max Wagesreiter hier zuhause besiegt werden!“

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach
Fr., 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Schlafraum.at/Kärnten steht nach fünf Niederlagen in Folge unter Zugzwang. Wollen die Klagenfurter noch den Sprung in die obere Tabellenhälfte schaffen, ist ein Sieg am Freitag in Bruck Pflicht.

Drei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs steht der HCK59 mit dem Rücken zur Wand. Fünf Niederlagen in Serie ließen schlafraum.at/Kärnten auf den siebenten Platz zurückfallen, der Abstand auf die obere Tabellenhälfte beträgt zwar nur zwei Punkte, doch das Restprogramm kann sich sehen lassen. Am Freitag müssen Patrick Jochum und Co. in Bruck antreten, im Jänner warten noch Bärnbach und Vöslau. Um doch noch in das obere Playoff zu kommen, ist ein Sieg beim Tabellendritten also fast schon Pflicht. Im Heimspiel gegen die Steirer setzte es allerdings eine klare 22:37-Niederlage. Max und Poldi Wagner fehlen verletzungsbedingt.

Michael Pontasch (Manager schlafraum.at Kärnten): „Es wird nicht leichter. Die Verletzungssorgen in den letzten Spielen dürfen keine Ausrede sein, der Kader ist groß genug. In der Liga kann jeder jeden schlagen, auch Trofaiach konnte in Bruck schon gewinnen. Wir fahren mit positiven Erwartungen zum Auswärtsspiel“.

HC Bruck vs. Schlafraum.at Kärnten
Fr., 21. Dezember 2018, 19:30 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Im Vorspiel zur LIGA-Begegnung FIVERS gegen Schwaz trifft das zweite FIVERS-Team in der spusu CHALLENGE auf den ATV Auto Pichler Trofaiach. Der Tabellennachzügler konnte zuletzt aufhorchen lassen: Das Heimspiel gegen den UHC Hollabrunn wurde gewonnen, jetzt reist man mit breiter Brust nach Wien.

Gegenwärtig nimmt Sandra Zapletals Team den fünften Tabellenrang ein, wäre damit drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs für das Obere Playoff qualifiziert und hätte somit das Saisonziel Klassenerhalt wieder sehr früh realisiert. Gegen Trofaiach konnte man Mitte Oktober einen Auswärtssieg feiern, der Heimsieg der Steirer am vergangenen Wochenende gegen die höher eingeschätzten Hollabrunner ist aber ein deutliches Lebenszeichen.

Der Fight und die guten Nerven in der Crunch Time haben dem Challenge Team in Kärnten den Sieg gebracht, das gibt natürlich Selbstvertrauen. Am Freitag wird es wieder eine ganz starke Leistung brauchen, wenn Fabian Glätzl und Co. dieses Spiel für sich entscheiden wollen. Und das wollen sie. Interessanter Nebenaspekt: Verlieren in den Parallelspielen die letzten Mitbewerber um Platz 5 (St. Pölten zu Hause gegen Bärnbach/Köflach; Kärnten in Bruck), dann ist bei einem gleichzeitigen Sieg gegen Trofaiach das Saisonziel erreicht. Wie auch immer: Das CHALLENGE-Team der FIVERS will seinen Teil zu einem guten Freitag für die Handballcity Margareten beitragen und vor Weihnachten noch einmal vor Heimpublikum zeigen was es drauf hat.

Sandra Zapletal (Trainerin HC FIVERS WAT Margareten II): „Unser Anspruch ist es, jede Woche besser zu werden, wenn wir dem gerecht geworden sind dann werden wir am Freitag das Spiel für uns entscheiden. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir bei unserem letzten Spiel 2018 zahlreiche Unterstützung von der Tribüne bekommen. Das würde uns sicher noch einen Extra Boost an Energie geben.“

Goran Vranjes (Trainer ATV Auto Pichler Trofaiach): "Es wird absolut wichtig sein, dass wir all unsere Akzente aus einer gesicherten Abwehr setzen. Unnötige Ballverluste können uns auch gleich einmal ins Hintertreffen bringen, da die jungen Fivers bekannt dafür sind, mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Wir müssen über die ganze Spieldistanz auf der Hut sein und einen sicheren Abschluss suchen!“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. ATV Auto Pichler Trofaiach
Fr., 21. Dezember 2018, 17:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Am Samstag kommt es, am letzten Spieltag der Hauptrunde, um 19:00 zum Duell zweier Tabellennachbarn. Die Union Juri Leoben, aktuell auf Rang 8 empfängt dabei den 9. Platzierten SC Ferlach.
Die Steirer liegen aktuell zwei Punkte vor den Kärntnern, diese können sich mit einem Auswärtssieg  noch in der Tabelle vorbeischieben. Im Hinspiel setzen sich die Ferlacher, in einem äußerst torreichen Spiel, knapp mit 40:39 durch. Für beide Klubs gilt es sich für das untere Playoff eine möglichst gute Ausgangspositon zu schaffen, um die Abstiegskampf zu entgehen.

Union JURI Leoben vs. SC kelag Ferlach
Sa., 22. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

 

Noch vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde der spusu LIGA liegt der Moser Medical UHK Krems uneinholbar an der Tabellenspitze und darf sich vorzeitig als Herbstmeister feiern lassen. Während neben Krems auch der ALPLA HC Hard, die RETCOFF HSG Graz und die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN bereits fix in der Bonusrunde stehen, ist dahinter ein heißer Kampf um den letzten verbliebenen Platz unter den Top fünf entbrannt. Sparkasse Schwaz Handball Tirol, Bregenz Handball und der HC FIVERS WAT Margareten - für diese drei Teams geht es am Freitag nochmals um Alles. Bregenz empfängt dabei vor Heimpublikum die RETCOFF HSG Graz und muss auf einen Punkteverlust von Handball Tirol im direkten Duell mit den FIVERS, live ab 18:50 Uhr auf LAOLA1.at, hoffen. Handball Tirol kann mit einem Sieg in der Hollgasse aus eigener Kraft Platz fünf fixieren. Die FIVERS wiederum müssen gewinnen und umgekehrt auf eine Niederlage von Bregenz hoffen.

"Jeder kann jeden schlagen", "Die Liga ist noch enger zusammengerückt" - Sätze, die vor Beginn der Saison mehrfach gefallen sind und sie haben sich in vollem Umfang bewahrheitet. Die RETCOFF HSG Graz hat sich ihren Platz in der Bonusrunde durch Siege gegen beinahe alle Mannschaften der spusu LIGA erkämpft. Beinahe, da man lediglich gegen Vize-Meister ALPLA HC Hard keinen vollen Erfolg feiern konnte. Dem 21:21-Unentschieden im neuen Raiffeisen Sportpark Graz, folgte eine 22:25-Niederlage in Hard.

Eine wahre Traumsaison absolviert bislang der Moser Medical UHK Krems. Immer wieder wurden sie in den vergangenen Jahren als Geheimtipp auf den Titel gehandelt. Heuer führen die Wachauer nach Ende der Hauptrunde die spusu LIGA als Tabellenführer in die Weihnachtspause. Da Krems vorzeitig als Herbstmeister feststeht, darf auch bereits der Sekt für das letzte Spiel am Samstag gegen den HC LINZ AG eingekühlt werden.

Einen heißen Kampf darf man sich zwischen der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und dem ALPLA HC Hard erwarten. Beide wollen nochmals anschreiben, bevor die Punkte im neuen Jahr halbiert werden. Ebenso wie die Union JURI Leoben und der SC kelag Ferlach.

Doch auf zwei Spiele werden die Augen in der österreichischen Handballwelt besonders gerichtet sein: Bregenz Handball vs. RETCOFF HSG Graz und das LAOLA1.tv-Livespiel HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

In beiden Duellen erfolgt diesen Freitag der Anpfiff um 19:00 Uhr. Sowohl für Bregenz, als auch Sparkasse Schwaz und die FIVERS geht es um den letzten verbliebenen Platz in der Bonusrunde:

Bregenz Handball genießt gegen Graz Heimrecht, muss gewinnen um die Chance auf Platz fünf zu wahren und muss gleichzeitig auf einen Erfolg der FIVERS gegen Sparkasse Schwaz hoffen.

Der amtierende Meister hingegen braucht neben einem Sieg über Sparkasse Schwaz Handball Tirol, der entweder mit plus drei Toren Unterschied und 27 geworfenenen Toren oder mit plus vier Toren Unterschied, ausfallen muss und muss gleichzeitig auf einen Sieg der Grazer in Bregenz hoffen.

Und auch die Sparkasse Schwaz Handball Tirol muss gewinnen um nicht Gefahr zu laufen Platz fünf noch zu verlieren. Steht man nach der letzten Runde punktegleich mit Bregenz da, würde das direkte Duell für die Vorarlberger sprechen. Damit reicht den Tirolern ein Unentschieden bei den FIVERS nicht zum Weiterkommen.

Bei Punktegleichheit steht Bregenz in der Bonusrunde


Was passiert wenn alle drei Vereine nach der Hauptrunde bei 19 Punkten stehen?

In diesem Fall wird eine kleine Tabelle unter diesen drei Teams erstellt. Und da hätte nach Punkten Bregenz Handball die Nase vorn: gegen die FIVERS spielte man einmal Unentschieden (28:28) und feierte einen Sieg (28:23). Gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol setzte man sich auswärts 26:23 durch und verlor das Heimspiel mit 24:26. Damit hätte man fünf Punkte am Konto, während Sparkasse Schwaz Handball Tirol durch den Sieg gegen Bregenz und den Sieg über die FIVERS aus der Hinrunde vier Punkte hätten. Die FIVERS kämen mit dem Unentschieden gegen Bregenz und dem Sieg am Freitag über Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf drei Punkte.

Dies alles nur vorausgesetzt, dass die FIVERS gegen Handball Tirol gewinnen und Bregenz gegen Graz Unentschieden spielt.
Diesen Samstag wird die Hauptrunde der spusu LIGA beendet. Tabellenführer Moser Medical UHK Krems empfängt dabei Schlusslicht HC LINZ AG.
Nach den zwei Punkten in der Hollgasse ist der Mannschaft von Ibish Thaqi die Winterkrone nicht mehr zu nehmen. Für die Linzer ist hingegen die rote Laterne bereits fix. Aber die Mannschaft will unbedingt zwei weitere Punkte mitnehmen. Bei 27 Zählern beginnt man die Bonusrunde mit 14 Punkten. Für die Linzer gilt es sich eine bessere Ausgangposition für das Untere-Playoff zu erarbeiten.

Moser Medical UHK Krems vs. HC LINZ AG
Sa., 22. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Am Freitag geht es für die Retcoff HSG Graz im letzten Spiel des Grunddurchgangs nach Vorarlberg. Während Graz schon fix für die Bonusrunde qualifiziert ist, muss Bregenz Handball im Heimspiel gewinnen, um noch ein Ticket ziehen zu können.

Mit vielen Höhen und Tiefen verlief für die Gastgeber die bisherige Saison. Nach einem Unentschieden im Ländlederby und drei darauffolgende Niederlagen geriet das Team von Jörg Lützelberger in den letzten Runden unter Zugzwang. Im vergangenen Spiel konnten sich die Bregenzer nun knapp mit 26:24 beim SC Ferlach durchsetzen, nun muss das Team am Freitag gegen die Retcoff HSG Graz gewinnen um am Ende das letzte der begehrten Bonusrunden-Tickets zu holen.

Anders als Bregenz konnte sich die Retcoff HSG Graz schon zwei Runden vor Abschluss des Grunddurchgangs fix für die Bonusrunde qualifizieren. In Bregenz will man aber trotzdem noch einmal Erfolge feiern: „Wir werden zum Abschluss versuchen noch einmal alles zu geben. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, wir haben heuer schon sehr viel erreicht. Zum Abschluss nehmen wir uns natürlich vor noch einmal zu punkten, mit acht Stunden Busfahrt in den Beinen wird das allerdings nicht so leicht. Anders als wir muss Bregenz das Spiel gewinnen, wir werden sehen wie sie mit diesem Druck umgehen!“, so Coach Ales Pajovic

Nach Abschluss des Grunddurchgangs teilt sich die Tabelle in ein Oberes- und Unteres PlayOff nach der Weltmeisterschaftspause im Jänner, geht es für die Retcoff HSG Graz am ersten Februar Wochenende wieder mit dem Spielbetrieb weiter.

Bregenz Handball vs. RETCOFF HSG Graz
Fr. 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Am letzten Spieltag der Hauptrunde der spusu LIGA empfängt am Freitag die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN den ALPLA HC Hard um 19:00 in der Südstadt.  

WESTWIEN hat sich mit dem klaren Auswärtssieg gegen Linz bereits fix für die Bonus-Runde qualifiziert und will mit einem abschließenden Sieg gegen Hard noch wichtige Punkte für das Frühjahr sammeln. Die Vorarlberger liegen momentan 2 Zähler vor den Wienern auf Rang 2 und konnten ihre letzten zwei LIGA Spiele für sich entscheiden. In den vorangegangenen Begegnungen der Saison zwischen Hard und WESTWIEN konnte sich die Mannschaft aus dem Ländle zweimal durchsetzen.

Manager Wilczynski: „Wir wollen das letzte Spiel in Hauptrunde positiv gestalten und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Ein Heimsieg ist sehr wichtig um weitere Bonuspunkte für das Frühjahr zu sammeln. "

„Es wird in der Südstadt zum Abschluss der Hauptrunde noch einmal eine spannende Partie. Wir müssen zwei von den drei Isländern in den Reihen von Westwien in den Griff bekommen,“ gibt Hard Trainer Klaus Gärtner die Marschroute vor.

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. ALPLA HC Hard
Fr., 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

High Noon am Freitag: Der 18. und damit finale Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde bringt einen Dreikampf um den letzten verbliebenen Platz in der Bonus-Runde (Oberes Playoff). Ein direktes Duell steigt in Wien, wo Sparkasse Schwaz Handball Tirol beim amtierenden Meister HC FIVERS WAT Margareten antritt. Das Topspiel in der Hollgasse wird ab 18.50 Uhr live auf LAOLA1.TV  übertragen. Die Ausgangslage könnte nicht unterschiedlicher sein: Nach der Heimpleite gegen den UHK Krems haben die FIVERS WAT Margareten nur mehr eine Minimalchance auf die Bonusrunde der spusu LIGA. Die Tiroler hingegen haben das Ticket für die Bonusrunde in eigener Hand:

Mit inklusive ÖHB-Cup elf ungeschlagenen Spielen in Serie im Rücken und somit einer breiten Brust darf Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Freitag die Reise in die Bundeshauptstadt antreten. „Wir fahren nach Graz und nach Wien, um auch dort zu punkten“, hatte HT-Kapitän Alexander Wanitschek am Samstag nach dem Heimsieg gegen Ferlach betont. Teil eins wurde am Dienstag positiv erledigt, denn die Tiroler erkämpften sich in der Grazer Heimfestung ein 26:26-Remis.

Auf dem fünften Platz liegend, wartet nun auf Trainer Frank Bergemann und sein Team der hoffentlich krönende Abschluss einer überragenden Rückrunde im Grunddurchgang der spusu LIGA. „Wir freuen uns ungemein auf das Spiel bei den Fivers. Meine Mannschaft hat in den letzten Wochen sehr viel Moral und Herz gezeigt und eine tolle Entwicklung durchgemacht. Dafür haben wir uns mehrfach belohnt. Jetzt wollen wir uns noch ein letztes Mal in diesem Jahr beweisen, es wird eine harte, spannende Aufgabe für uns“, so Bergemann. Der Meister HC FIVERS WAT Margareten ist angezählt, hat als Siebter (17 Punkte) mit zwei Zählern Rückstand auf Sparkasse Schwaz HT (19) aber noch Chancen auf die Bonus-Runde. Am Dienstag verschenkten die Wiener in den Schlussminuten einen Sieg gegen Krems, unterlagen zuhause unglücklich mit 28:29.

FIVERS-Trainer, Peter Eckl, „Ein vorerst letzter Satz zu Krems: Wir haben den Sieg vergeigt, haben im entscheidenden Moment des Spiels als Team versagt. Nicht Krems hat gewonnen, wir haben das Spiel verloren. Jetzt spielen wir gegen Schwaz, müssen uns einfach den Frust von der Seele laufen, für uns als Team fighten, jeder für jeden. Es gibt den Funken einer letzten Chance und für diesen Funken müssen wir bereit sein, müssen wir alles geben.“

Die Szenarien für Freitag sind jedenfalls klar:

  • Bei einem Sieg in der Hollgasse steht Handball Tirol erstmals in der Bonus-Runde der besten fünf Teams. Krems, Hard, Graz und Westwien haben diesen Platz bereits sicher. Die Tiroler können es also aus eigener Kraft schaffen.
  • Bei einem Remis gegen die Fivers darf Bregenz (6. Platz, 18 Punkte) zuhause nicht gegen die HSG Graz gewinnen. Denn ansonsten stünden sowohl Sparkasse Schwaz HT als auch der Rekordmeister am Ende mit 20 Punkten da – und der direkte Vergleich spricht knapp für Bregenz.
  • Bei einer Niederlage in Wien wird es etwas komplexer: Denn dann muss Bregenz zeitgleich gegen Graz verlieren – und der Sieg der Fivers darf nicht mit mehr Toren Differenz bzw. bei gleicher Differenz (drei Treffer) mit weniger erhaltenen Gegentoren ausfallen als der Erfolg von Sparkasse Schwaz HT im Hinspiel (26:23). Ansonsten ginge der direkte Vergleich noch an Margareten, das auf einen eigenen, entsprechend hohen Sieg sowie eine Bregenzer Niederlage hoffen muss.

HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Fr., 21. Dezember 2018, 19:00 Uhr
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spusu LIGA Matchcenter


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Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewinnt das Auswärtsspiel gegen die HC Linz AG klar mit 22:36 (11:21) und ist damit fix für die Bonus-Runde der spusu LIGA qualifiziert.

Überhaupt nicht ins Spiel fand der HC LINZ AG gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt dominierten von Beginn weg und setzten sich früh auf 7:2 (8. Spielminute) ab. Dabei profitierten die Wiener erneut von vergebenen Chancen und technischen Fehlern der Gastgeber und kamen zu einigen empty net Treffern.

In der 24. Spielminute musste zudem Florian Reisinger nach einem Foulspiel mit der Roten Karte vom Feld. Bis zum Halbzeitpfiff erarbeiteten sich die Gäste aus Wien eine komfortable 20:11 Pausenführung.

Im zweiten Spielabschnitt konnte der HC LINZ AG etwas zulegen und den Abstand zunächst halbwegs konstant halten. Dann legten die Wiener wieder vor, nach 48 Minuten zeigte die Matchuhr eine 30:18 Führung der Gäste an. HC LINZ AG Coach Zoltan Cordas brachte dann mit Sinisa Sironjic und Florian Falthansl Scheinecker zwei U20 Spieler, womit der 22 jährige Antonio Juric kurzfristig zum ältesten Feldspieler mutierte.

Zu holen gab es für die Stahlstädter allerdings nichts mehr, die überlegenen Gäste aus Wien setzten sich klar mit 22:36 und fixierten damit auch die Teilnahme an der Bonusrunde.

Philipp Seitz, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Wir hatten heute von Anfang an einen klaren Plan, den wir auch konsequent durchgezogen haben. Wir haben die Linzer nie wirklich ins Spiel kommen lassen. Das war heute definitiv eine sehr gute Leistung von uns allen!"

Video-Link: Uvodic auf großem Fuß
Video-Link: Elias Kropf mit 180 No-Look zum Tor des Jahres?

HC LINZ AG vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 22:36 (11:20)
Di., 18. Dezember 2018, 20:20 Uhr
Werfer HC LINZ AG: Antonio Juric (5), Dominik Ascherbauer (3), Elias Kropf (3), Florian Reisinger (2), Philipp Preinfalk (2), Sebastian Hutecek (2), Moritz Bachmann (2), Alen Bajgoric (2), Gojko Vuckovic (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Viggo Kristjansson (8), Julian Pratschner (6), Wilhelm Jelinek (5), Samuel Kofler (5), Matthias Führer (4), Philipp Seitz (2), Gudmundur Helgason (2), Olafur Ragnarsson (1), Christoph Meleschnig (1), Julian Schiffleitner (1), Felix Fuchs (1)
Statistiken

Die Ausgangslage war klar: Nur ein Sieg hilft den FIVERS WAT Margareten wirklich beim Wahren der Chance auf die Bonusrunde der spusu Liga. Will Krems als Erster überwintern, dann brauchen auch die Niederösterreicher beide Punkte. Dementsprechend motiviert lieferten sich die beiden Teams ein enges, oft hektisches Spiel auf Augenhöhe mit bitterem Ende für die Gastgeber: Sekunden vor dem Ende holen die Kremser den für die Margaretner bitteren 29:28-Auswärtssieg.

In der Sporthalle Margareten wird von der ersten Minute an nicht lange gefackelt: Hohes Tempo und eine merkbare Nervosität auf beiden Seiten führen zu vielen leichten Fehlern auf beiden Seiten. Zuerst stellen die FIVERS auf 3:1, gleich danach steht es 3:5 für Krems, obwohl erst knappe sieben Minuten gespielt wurden. Krems stabilisiert sich schneller, kann sich bis zur 10. Minute auf 4:7 leicht absetzen. In Überzahl verkürzt zuerst Doruk Pehlivan, dann bringt Nikola Stefanovic die FIVERS auf Tuchfühlung (6:7 – 12. Minute). Die Kremser halten mit Gabor Hajdu, Jakob Jochman und in einer hektischen Phase mit Thomas Kandolf sofort wieder dagegen – Spielstand 7:10. Ähnlich geht es vorerst weiter: Die Margaretner kämpfen sich auf ein Tor heran, Krems setzt sich wieder ab.

Stark in dieser Phase Gregory Musel im Tor der Niederösterreicher und das Duo Lucijan Fizuleto & Jakob Jochmann. Es dauert bis zur 22. Minute, ehe Tobias Wagner zum 12:12 für die FIVERS ausgleichen kann, Jochmann bringt postwendend wieder die Kremser in Führung. Die FIVERS agieren nun in der Deckung konzentrierter, auch Wolfgang Filzwieser kann sich mehrmals auszeichnen. Vorne werden mehrere Big Points liegen gelassen, Nikola Stefanovic trifft dann trotzdem zum 15:15 und Peter Eckl gibt 45 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff seinem Team eine kurze Auszeit. Lukas Hutececk bringt die Margaretner danach erstmals seit den ersten Minuten wieder in Führung und Tobias Auss gleicht zum 16:16-Halbzeitstand aus.

Nach dem Wiederanpfiff sorgt lange Zeit Wolfgang Filzwieser für Glanztaten im Tor der Margaretner, Doruk Pehlivan sorgt mit zwei Toren hintereinander für das zwischenzeitliche 19:17. Die enge Partie geht weiter, kein Team kann sich wirklich absetzen und es folgt eine Phase mit viel Emotion und Hektik auf beiden Seiten. Zuerst erhält Nikolic in der 37. Minute eine Zweiminutenstrafe, danach auf der Bank für die FIVERS gleich danach noch eine. Auf der Gegenseite muss Tobias Auss raus, dann erwischt es Vytas Ziura wegen Kritik. All das spielt sich innerhalb von zweieinhalb Minuten ab. Die zuerst doppelte, dann lange einfache Unterzahl überstehen die Margaretner praktisch schadlos: Zwar kann Jochmann kurz auf 20:20 stellen (40. Minute), dann macht aber Filzwieser seinen Kasten dicht und dreimal Pehlivan und einmal Martinovic sorgen für ein vermeintlich komfortables 24:20 (47. Minute).

Bis zur 52. Minute agiert Filzwieser mit seiner Deckung extrem stark, entschärft einen Wurf der Niederösterreicher nach dem anderen. Die FIVERS führen da mit 26:22. Dann kommt die Zeit des heute ganz starken Luzijan Fizuleto, der trifft bis zum Ende gleich fünfmal. In der 57. Minute erhöht Vincent Schweiger per 7-Meter zwar noch auf 28:25, die Margaretner spielen zwei Minuten in Überzahl. Die läuft miserabel und Fizuletto sorgt mit einem Doppelschlag für das 28:27. Thaqi wittert seine Chance, nimmt 1 Minute 20 Sekunden vor dem Ende nochmals die Auszeit. Jochmann gleicht eine Minute vor dem Abpfiff für Krems aus. Ein Kreisanspiel der FIVERS geht schief und Krems hat die Chance auf den Sieg. Kandolf trifft drei Sekunden vor dem Abpfiff zum 29:28, verpasst den FIVERS eine extrem schmerzvolle Niederlage

Krems kürt sich damit zum Winterkönig, die FIVERS brauchen für die Bonusrunde einen plus-4-Heimsieg gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol und eine gleichzeitige Heimniederlage von Handball Bregenz gegen RETCOFF HSG Graz. Mit anderen Worten: Fast schon einen Wundertag. Vollkommen absurd: Bregenz muss darauf hoffen, dass die FIVERS die Tiroler schlagen oder zumindest zum Unentschieden zwingen. Gelingt das nicht, ist Bregenz genauso unten wie die FIVERS.

PETER ECKL, FIVERS-Coach: „Wir haben es nun leider selber nicht mehr in der Hand. Wir haben über fünfzig Minuten lang vieles richtig gemacht, uns dann in den letzten Spielminuten nur selbst um den fast schon gebuchten Sieg gebracht. Krems hat bis zum Ende gekämpft, von unseren Fehlern eiskalt profitiert.“

HC FIVERS WAT Margareten vs. Moser Medical UHK Krems 28:29 (16:16)
Di., 18. Dezember 2018, 20:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Doruk Pehlivan (7), Mathias Nikolic (4), Nikola Stevanovic (4), Marin Martinovic (4), Tobias Wagner (2), Lukas Hutecek (2), Vincent Schweiger (2), Eric Damböck (1), David Brandfellner (1), Thomas Seidl (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Lucijan Fizuleto (9), Jakob Jochmann (6), Thomas Kandolf (4), Fabian Posch (3), Tobias Auß (2), Leonard Schafler (1), Gabor Hajdu (1), Gunnar Prokop (1), David Nigg (1), Marko Simek (1)
Statistiken

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Konzentriert und mit einer Körpersprache wie schon lange nicht gingen die Spieler von Jörg Lützelberger in dieses schwierige Spiel gegen SC kelag Ferlach. Ante Esegovic präsentierte sich in Topform und war mit fünf Toren im ersten Durchgang der Stützpfeiler seines Teams. Auch Torhüter Goran Aleksic war der unbändige Wille, diese letzte Chance zum Einzug in die Bonusrunde zu nutzen, ins Gesicht geschrieben. Seine Paraden und seine Ausstrahlung gaben seinen Vorderleuten enorme Sicherheit im Deckungsspiel. Erst als Esegovic und der ebenfalls spielfreudige Povilas Babarskas eine Verschnaufpause erhielten, wurde der Spielfluss des Rekordmeisters etwas unterbrochen. Vlatko Mitkov konnte wie befürchtet auf Grund seiner Nackenverletzung nicht mit einlaufen und so agierten die Vorarlberger in dieser Phase mit drei Rechtshändern im Rückraum. Wieder mit der ersten 7 auf dem Feld, spielte Bregenz eine souveräne 16:11 Pausenführung heraus.

Ante Esegovic war es auch, der Bregenz direkt nach Wiederanpfiff zur 17:11 Führung verhalf. Anschließend wurde es auf beiden Seiten richtig hektisch. Gute Chancen wurden nicht, oder wenn dich, dann von den Gastgebern verwertet. So glänzte Ferlachs Torhüter Stressnig mehrfach und war hauptverantwortlich dafür, dass seine Mannschaft auf 18:19 herankam. Den Ausgleich verhinderte aber vor allem Goran Aleksic. Mit drei starken Aktionen in Folge von Severin Lampert (2 Tore und 1 herausgeholter 7m), die zum zwischenzeitlichen 23:20 für Bregenz führten, konnte sich Bregenz wieder etwas absetzen. Der Sieg war aber noch in weiter Ferne, denn Ferlach steckte nie auf. Im Bregenzer Angriff erzielte Esegovic die entscheidenden Tore, so auch den Endstand zum 26:24. Am Ende standen 11 Treffer auf seinem Konto.

Stimmen zum Spiel:

Ante Esegovic: „Die erste Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas den Kopf verloren, aber am Ende die Ruhe bewahrt.“

Jörg Lützelberger: „Heute bin ich stolz auf die Mannschaft. Alle haben ihre Aufgaben erledigt. Ein besonderes Lob muss ich Goran Aleksic aussprechen. Das war sensationell von ihm.“

SC kelag Ferlach vs. Bregenz Handball 24:26 (11:16)
Di., 18. Dezember 2018, 19:30 Uhr
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (8), Anze Ratajec (7), Leander Krobath (2), Rok Golcar (2), Blaz Klec (2), Matias Rath (1), Izudin Mujanovic (1), Patrick Spitzinger (1)
Werfer Bregenz Handball: Ante Esegovic (11), Povilas Babarskas (4), Severin Lampert (3), Marko Coric (2), Marian Klopcic (2), Nico Schnabl (2), Luka Kikanovic (2)
Statistiken

ALPLA HC Hard besiegt im letzten Heimspiel des Jahres Leoben souverän mit 33:26 In der 17. und vorletzten Hauptrunde der spusu LIGA gewinnt Vizemeister ALPLA HC Hard am Dienstagabend gegen den tabellenachten Union JURI Leoben klar mit 33:26 (20:18). Die Roten Teufel vom Bodensee rücken damit auf den zweiten Tabellenplatz vor und lösen im letzten Heimspiel des Jahres das Ticket für die Bonusrunde der besten fünf Teams.

Die Gäste aus der Obersteiermark begannen wie erwartet im Angriff mit dem siebten Feldspieler. Die Kontrahenten lieferten sich sofort einen offenen Schlagabtausch. 4:4 nach fünf Minuten. In Überzahl fanden die Leobener immer wieder am Kreis eine Lücke (8:8/10. Minute). In der schnellen und trefferreichen Partie gelang dem Ex-Harder Marko Tanaskovic (8 Treffer) mit seinem Tor zum 12:10 (17.) die erstmalige Zwei-Tore-Führung für die Gäste. Doch drei Minuten später hatten die Harder durch ein Empty-Net-Tor von Michael Knauth die Nase wieder mit 14:13 vorne. Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner lies nun die Leoben-Routiniers Damir Djukic und Marko Tanaskovic enger decken. Und mit einer knappen 20:18-Führung verabschiedeten sich die Hausherren nach 30 Minuten in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff vor 800 Zuschauern in der Sporthalle am See vernagelte der eingewechselte Golub Doknic seinen Kasten. Luca Raschle (6 Tore) erhöhte in der 36. Minute auf 22:19. Mit Fortdauer machte sich das hohe Anfangstempo bei den Gästen bemerkbar (25:21/44.). Immer wieder gelangen den Hardern Empty-Net-Tore. Ein Doppelschlag von Gerald Zeiner und Luca Raschle zum 27:21 /46.) brach den Widerstand der Montanstädter. Die Hausherren zogen in der Folge auf bis zu acht Tore weg. Im Finish lies sich der ALPLA HC Hard nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und löste mit dem 33:26 (20:18)-Heimerfolg in der vorletzten Hauptrunde das Ticket für die Bonusrunde der besten fünf Teams.

„Die erste Halbzeit war ok. In der Zweiten sind wir mit dem dünnen Kader eingegangen. Verdienter Sieg für Hard,“ meinte Leoben-Manager Klaus Mitterdorfer nach Spielende trocken.

„In der ersten Halbzeit waren wir zu unkonzentriert, sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Nach dem Seitenwechsel waren wir offensiver und haben in der Abwehr unserem eingewechselten Torwart Golub Doknic mehr geholfen. Mit dem Einzug in die Bonusrunde haben wir das erste Saisonziel erreicht,“ freute sich Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

In der 18. und letzten Runde der spusu LIGA ist Vizemeister ALPLA HC Hard am Freitagabend bei der SG INSIGNIS Handball Westwien zu Gast.

ALPLA HC Hard vs. Union JURI Leoben 33:26 (20:18)
Di., 18. Dezember 2018, 19:30 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (6), Boris Zivkovic (5), Michael Knauth (5), Lukas Schweighofer (4), Dominik Schmid (3), Ivan Horvat (3), Gerald Zeiner (2), Golub Doknic (2), Thomas Hurich (1), Maximilian Hermann (1), Manuel Schmid (1)
Statistiken

 

 

Die Retcoff HSG Graz und Sparkasse Schwaz Handball Tirol trennen sich in der 17. sHauptrunde der spusu Liga 26:26. 

Graz startete nicht gut in die Partie, erst nach 22 Spielminuten konnte ein Drei-Tore-Rückstand aufgeholt werden und es wurde auf 10:10 ausgeglichen. Bis zur Pause konnte man das Spiel sogar noch drehen und mit 14:11 in die Kabine gehen.

In der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber ihren Vorsprung nicht halten. Sparkasse Schwaz kämpfte sich zurück und holte Tor für Tor auf. In der 52. Spielminute schaffte die Truppe von Frank Bergemann den erstmaligen Ausgleich in der zweiten Hälfte und schaffte es zwei Minuten vor Schluss sogar mit 26:25 in Führung zu gehen. Graz blieb dran und Timo Gesslbauer traf schließlich zum 26:26. In einer hart umkämpften Partie trennt man sich somit unentschieden.

Otmar Pusterhofer, RETCOFF HSG Graz: "Wir sind schlecht ins Spiel gestartet, das hätte eigentlich anders aussehen sollen. Wir sind aber zurück in die Erfolgsspur gekommen, haben plus drei zur Pause geführt. Bis zur 40. Spielminute haben wir den Vorsprung verwalten und sogar ausbauen können. In den letzten 15 Miunten haben wir keinen wirklichen Zugriff in der Dekcung gekriegt, vorne haben wir Chancen liegen gelassen und am Ende war dieser Punkteverlust ein Geschenk von uns an Handball Tirol. Zufrieden sind wir damit überhaupt nicht." 

Daniel Dicker, RETCOFF HSG Graz: "Wir hätten schon gerne die zwei Punkte geholt. Vielleicht hat es nicht ganz funktioniert, da es in den Köpfen war, dass wir bereits fix qualifiziert sind und nicht mehr 110 Prozent geben müssen. Und zehn Prozent weniger geben können wir uns nicht leisten. Gegen Ende können wir zufrieden sein. Wir haben einen Punkt geholt, die Festung hat gehalten und niemand hat sich verletzt."

RETCOFF HSG Graz vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 26:26 (14:11)
Di., 18. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer RETCOFF HSG Graz: Daniel Dicker (7), Otmar Pusterhofer (5), Nemanja Belos (4), Rok Skol (3), Matjaz Borovnik (3), Philipp Moritz (2), Filip Ivanjko (1), Timo Gesslbauer (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Spendier (8), Sebastian Feichtinger (5), Alexander Wanitschek (4), Alexander Pyshkin (4), Armin Hochleitner (3), Michael Miskovez (2)
Statistiken
Nach der 21:30 Auswärtsniederlage gegen Vizemeister ALPLA HC Hard erwarten den HC LINZ AG in den letzten beiden Runden der spusu LIGA Hauptrunde noch zwei schwere Spiele. Bereits Dienstagabend geht es in der Heimhalle im ORF Sport+ und LAOLA1.tv Heimspiel gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN zur Sache, ehe am Samstag, 22. Dezember, der Abschluss der Hauptrunde auswärts gegen den Moser Medical UHK Krems auf dem Programm steht.

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Für den HC LINZ AG ist die Marschroute völlig klar: Mit aller Kraft will die Cordas Truppe noch einmal alles daran setzen Punkte zu erobern um sich für die Qualifikationsrunde eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen.

Gegen die Truppe der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN stehen die Vorzeichen nicht schlecht. Wenn es den Stahlstädtern mit Unterstützung des fantastischen Linzer Publikums endlich gelingt, die schon gezeigten guten Leistungen über die volle Distanz zu bringen, ist jede Mannschaft schlagbar. Die vielen knappen Ergebnisse zeigen dies deutlich.

Im Hintergrund arbeiten der Linzer Vorstand und der neue Sportdirektor Uwe Schneider mit Hochdruck an der Verpflichtung von Verstärkungen für die entscheidenden acht Spiele der Qualifikationsrunde.

Ein besonderes Zuckerl für alle Zuseher am Dienstag:
In der Halbzeitpause können sich die Linzer Fans auf einen Auftritt der TopMoveShowdance Formation der Tanzschule TopMoves freuen.

WESTWIEN unter Zugzwang
Nach dem verlorenen Derby brauchen die Glorreichen Sieben unbedingt die Punkte aus dem Auswärtsspiel in Linz, um sich für die Bonusrunde zu qualifizieren. Die Tabellensituation ist zwei Runden vor Schluss spannend wie nie: Zwischen den viertplatzierten Westwienern und den auf Platz sieben liegenden Bregenzern liegen nur zwei Punkte. Die Statistik vor dem Spiel spricht klar für die Mannschaft von Hannes Jonsson. In den letzten vier Begegnungen mit Linz konnten sich die Glorreichen Sieben dreimal durchsetzen, zuletzt im Oktober mit 33:26 in der Südstadt.

Wilhelm Jelinek, Kapitän SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Wir müssen das Spiel gegen die FIVERS schnell abhaken und morgen in Linz zwei Punkte holen und auf uns schauen! Bis Dienstagabend gibt es für uns als Mannschaft nur diese eine Aufgabe!"

HC LINZ AG vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Di., 18. Dezember 2018, 20:20 Uhr
Live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Keine 48 Stunden nach dem Derbytriumph gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN wartet auf die FIVERS WAT Margareten das nächste Endspiel um die Bonusrunde der spusu LIGA. Zuhause trifft man Dienstagabend ab 20:00 Uhr auf Tabellenführer Moser Medical UHK Krems.

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READY TO RUMBLE?
Die Spannung im Gerangel um die Bonusrunde ist kaum zu überbieten: Gleich vier Teams befinden sich zwei Runden vor dem Ende der Hauptrunde im Kopf an Kopf Rennen um die Plätze vier bis sieben in der Tabelle. Die FIVERS selbst brauchen dabei gegen Tabellenführer Krems einen Sieg, um ihre Chancen eigenständig bis zur letzten Runde aufrecht zu erhalten. Und wollen sich gegen die Niederösterreicher ein echtes Finale um die Top 5 am Freitag, 21.12.2018 gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol erspielen. Mit einem Unentschieden ist man auf Punkteverluste der verbliebenen Gegner angewiesen.

DERBYSIEG: GESCHICHTE
Der in den letzten Minuten erkämpfte Derbysieg gegen WESTWIEN ist in Anbetracht der noch anstehenden Aufgaben schon wieder Geschichte, auch wenn dieser Sieg natürlich die Herzen der FIVERS-Fans höher schlagen lässt. In einer dramatischen Partie setzten sich die Margaretner am Ende mit Leidenschaft durch, erzwangen in den letzten Spielminuten den so wichtigen Auswärtssieg. Eigentlich typisch für ein Derby und in der zuletzt schwierigen Situation der FIVERS ganz wichtig für das Selbstbewusstsein der Margaretner. Wie schon zuvor gegen Hard wurde in der Südstadt gegen WESTWIEN gezeigt, warum Leidenschaft den Handballsport zu einer der spannendsten Teamsportarten macht. Genau diese Leidenschaft wollen die FIVERS auch gegen Krems und danach gegen Schwaz zeigen.

KREMS UNTER ZUGZWANG
Da Ibish Thaqi mit seinem Team zuhause gegen RETCOFF HSG Graz eine unerwartete Niederlage einstecken musste, geraten die Niederösterreicher nun selbst unter Druck: wollen sie sich doch die Winterkrone aufsetzen und als Erster in der Tabelle überwintern. Wer den Ex-FIVER Thaqi kennt, weiß, dass er seine Burschen bis in die Haarspitzen hinein motivieren wird.

FIVERS HELLWACH
Die FIVERS kennen die Ambitionen der Kremser, haben sich mit den Siegen gegen den HC LINZ AG, den ALPLA HC Hard und jetzt WESTWIEN die Chance auf die Bonusrunde aus eigenen Kräften hart erarbeitet. Markus Kolar bringt die Sache gleich nach dem Derbysieg auf den Punkt: „Der Derbysieg ist natürlich schön, wir wollen und müssen aber auch die verbleibenden beiden Spiele gegen Krems und Schwaz gewinnen. Sonst war das Derby zwar eine schöne Sache, aber wertlos.“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Wir mussten uns unsere Chance auf die Bonusrunde zuletzt hart erarbeiten, jetzt haben wir sie. Und natürlich wollen wir diese Chance nutzen, wollen den Sack im letzten Spiel der Hauptrunde zumachen. Dafür brauchen wir zwei Punkte gegen Krems und für diesen Sieg werden wir am Dienstag alles geben! Das wird so wie gegen WESTWIEN nichts für schwache Nerven.“

HC FIVERS WAT Margareten vs. Moser Medical UHK Krems
Di., 18. Dezember 2018, 20:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
In der 17. und vorletzten Hauptrunde der spusu LIGA hat Vizemeister ALPLA HC Hard am Dienstag (19.30 Uhr, Sporthalle am See) den tabellenachten Union JURI Leoben zu Gast. Die Roten Teufel vom Bodensee wollen im letzten Heimspiel des Jahres das Ticket für die Bonusrunde der besten fünf Teams fixieren.

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Mit 20 Zählern liegen die Vorarlberger hinter dem Moser Medical UHK Krems (23 Punkte) und der RETCOFF HSG Graz (21) auf dem dritten Platz. Doch dahinter lauern gleich die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN (18), Sparkasse Schwaz Handball Tirol (18), HC FIVERS WAT Margreten (17) und Bregenz Handball (16). Mit einem Heimsieg über die Obersteirer sind die Harder fix in der Bonusrunde. Ansonsten bleibt es bis nach der Schlussrunde am Freitag im Kampf und die begehrten Tickets spannend.

„Nach dem 28:26-Heimsieg über Bregenz ist Leoben im Aufwind. Sie können entspannt ins Ländle reisen,“ meint Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner. In der Hinrunde mussten seine Schützlinge in der Montanstadt eine bittere 29:33-Auswärtsniederlage einstecken. „Damals haben wir eine schlechte Defensiv- und Torhüterleistung geboten.“

Der 43-jährige Deutsche, der bis auf den langzeitverletzten Risto Arnaudovski auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, rechnet damit, dass die Gäste im Angriff permanent mit dem siebten Feldspieler agieren werden.

„Ich rechne auch mit einem extrem motivierten Marko Tanaskovic, der im Hinspiel gesperrt war,“ sagt der Harder Headcoach. Der 33-jährige Serbe spielte zuvor acht Saisonen am Bodensee, ehe er im Sommer nach Leoben wechselte.

„Spielertrainer Damir Djukic und Linkshänder Marko Tanaskovic sind die entscheidenden Akteure bei Leoben. Wir müssen die beiden, sowie die Außenspieler Thomas Kuhn und Thomas Wulz in den Griff bekommen,“ sagt Klaus Gärtner.

Beim letzten Heimspiel des Jahres werden Weihnachtskekse verkauft, die Spieler des ALPLA HC Hard gemeinsam mit Kindern vom Verein „Schmetterlinge“ gebacken haben. Der gemeinnützige Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die Opfer von sexualisierter Gewalt wurden.

Zudem wird vor dem Spiel Alfred Gmeiner von den Handball Specials geehrt. Neben dem Handball ist die Malerei die große Leidenschaft des Mentalbehinderten. Sein Werk wurde in den Simultania Kalender 2019 aufgenommen.

In der 18. und letzten Runde der spusu LIGA ist Vizemeister ALPLA HC Hard dann drei Tage vor Weihnachten bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN zu Gast.

ALPLA HC Hard vs. Union JURI Leoben
Di., 18. Dezember 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Dienstagabend empfängt der SC kelag Ferlach zuhause, 19:30 Uhr, den österreichischen Rekordmeister Bregenz Handball. Dabei geht es für beide Teams um sehr viel. Bregenz Handball, seit fünf Spielen sieglos, braucht Punkte im Kampf um die Bonusrunde, der SC kelag Ferlach, seit vier Spielen sieglos, braucht den Sieg, um sich eine gute Ausgangslage für die Qualirunde zu verschaffen.

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Allerdings stehen die Vorzeichen für die Ferlacher nicht optimal. Zwar hat sich Adonis Gonzalez wieder fit gemeldet, aber man bangt noch um den Einsatz der Torhüter. Domen Oslovnik hat sich am Samstag im Match gegen Sparkasse Schwaz am Knie verletzt und Florian Striessnig braucht noch die Freistellung vom Bundesheer. Trotzdem wird die Mannschaft alles versuchen die Punkte in Ferlach zu behalten.

Man weiß schließlich um die Stärken der Vorarlberger. Es gilt vor allem die Rückbaumreihe von Bregenz in den Griff zu bekommen. Sie verfügen mit Nationalteamspieler Ante Esegovic, Vlatko Mitkov, Luka Kikanovic und Paul Barbaskas über wurfgewaltige Spieler im Aufbau. Aber auch auf den Ferlacher Marian Klopcic gilt es zu achten. Daher gilt die Devise „Kampf von der ersten Sekunde an“.

Kapitän Dean Pomorisac: „Wir wollen uns mit einem Sieg von unseren Fans in die Weihnachtspause verabschieden. Dafür müssen wir alles geben. Es wird Zeit, dass wir uns wieder auf unsere Stärken besinnen.“

Erstmals wird der SC kelag Ferlach auch eine Teddy Bear Toss durchführen. Das Publikum wird aufgefordert Stofftiere beim ersten Time Out ihrer Mannschaft auf das Feld zu werfen. Die gesammelten Tiere werden von den Spielern noch vor Weihnachten an kranke Kinder im Elki verteilt.

Bregenz will die letzten zwei Chance nutzen
Noch zwei Spiele stehen für Bregenz Handball im Grunddurchgang auf dem Programm. Zwei Spiele, die unbedingt gewonnen werden müssen, da sonst das erstmalige Verpassen der Bonusrunde droht.

Nicht mehr selbst in der Hand
Vlatko Mitkov, aktuell bester Torschütze der Bregenzer, weiß um den Ernst der Lage Bescheid: „Unsere direkten Kontrahenten um die Bonusrunde (Fivers & Schwaz) müssen beide noch mindestens einmal verlieren und wir müssen beide Spiele gewinnen. Es nützt aber nichts auf die Gegner zu schauen. Für uns zählt jetzt nur ein Sieg in Ferlach und dann wollen wir am Freitag zu Hause gegen Graz das Finale!“

Ob Mitkov seiner Mannschaft helfen kann, ist mehr als fraglich. Die Muskelverspannungen im Nackenbereich dürften wohl ernster sein, als es letzte Woche noch diagnostiziert wurde. Noch immer plagt er sich mit starken Schmerzen und wird wohl am Dienstag gegen Ferlach nicht auf dem Spielfeld stehen können. Trotzdem ist er zumindest mit von der Partie und unterstützt seine Mannschaftskollegen mental: „Auch wenn es morgen nicht gehen sollte, werde ich nach Ferlach mitfahren. Es geht um so viel, da werde ich alles versuchen, was in meiner Macht steht um zu helfen. Zu Hause würde ich es nicht aushalten.“

Bregenz hofft auf Schützenhilfe von Graz und Krems
Nach dem Spiel wird man mit Sicherheit ganz schnell um die Ergebnisse von RETCOFF HSG Graz vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol und HC FIVERS WAT Margareten vs. Moser Medical UHK Krems Bescheid wissen wollen. Denn in der letzten Runde steht dann das direkte Duell FIVERS vs. Sparkasse Schwaz an, wodurch in diesem Spiel zumindest ein Team nicht verliert.

SC kelag Ferlach vs. Bregenz Handball
Di., 18. Dezember 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Schon am Dienstag lädt die Retcoff HSG Graz zum letzten Heimspiel des Jahres! In der 17. und damit vorletzten Runde der spusu LIGA Hauptrunde kommt Sparkasse Schwaz Handball Tirol in den Raiffeisen Sportpark Graz.

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So eng wie noch ist das heurige Rennen um die Bonusrundenplätze: Fünf Mannschaften haben momentan noch die Chance einen der fünf begehrten Plätze zu ergattern! Unter anderem auch die Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Während die Gastgeber mit 21 Punkten nach der 16. Runde nun fix dafür qualifiziert sind, brauchen die derzeit fünftplatzierten Schwazer in den kommenden zwei Spielen noch einen Sieg.

Das Team von Frank Bergemann legt derzeit einen starken Lauf hin, mit dem Spiel gegen den SC kelag Ferlach in der vergangenen Runde sind diese seit zehn Runden ungeschlagen und wohl das Team der Stunde. Die letzte Niederlage setzte es im Oktober ausgerechnet im Hinspiel gegen die Retcoff HSG Graz.

In der Steiermark hat man sich fest vorgenommen diese Siegesserie zu beenden! Wieder will man am Ende als Sieger vom Parkett gehen. „Das letzte Heimspiel im Grunddurchgang soll noch einmal zu einem richtigen Fest werden. Wir sind bisher in dieser Saison über uns hinausgewachsen, haben Erfolge feiern dürfen und gegen jedes Team in der Liga punkten können! Wir haben uns fest vorgenommen, gegen Schwaz noch einmal alles zu geben und zuhause zu punkten“, so Clubmanager Michael Schweighofer.

Christmas-Special im Raiffeisen Sportpark
Für das letzte Heimspiel im Jahr 2018 gibt es im Raiffeisen Sportpark Graz ein besonderes Special: Beim Kauf eines Vollpreisticket erhält man ein zweites gratis dazu!

RETCOFF HSG Graz vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Di., 18. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Der gestern mit dem 62. Wiener Derby abgeschlossene 16. Spieltag der spusu LIGA Hauptrunde brachte im Kampf um die Plätze für die Bonusrunde lediglich für ein Team die Erlösung: durch den Auswärtssieg der RETCOFF HSG Graz bei Tabellenführer Moser Medical UHK Krems haben sich die Steirer ein vorweihnachtliches Geschenk gemacht udn sich vorzeitig unter den Top fünf festgesetzt. Fest steht damit, dass einer der Dauergäste der letzten Jahre in der Bonusrunde im neuen Jahr in der Qualirunde stehen wird. Von Platz drei bis Platz sieben ist noch alles offen.

Seit der Saison 2013/2014 sieht der Modus vor, dass nach Beendigung der Hauptrunde das Feld und die Punkte exakt in der Mitte geteilt werden. Die Plätze eins bis fünf spielen in der Bonusrunde um die beste Position und das Wahlrecht für die Pickround. Der Erstplatzierte nach Beendigung der Bonusrunde darf dabei als erster seinen Viertelfinalgegner wählen, danach der Zweitplatzierte, Drittplatzierte und Viertplatzierte.

Seit Bestehen dieser Regelung verpasste von dem Quintett HC FIVERS WAT Margareten, ALPLA HC Hard, Bregenz Handball, Moser Medical UHK Krems und SG INSIGNIS Handball WESTWIEN lediglich WESTWIEN in der Saison 2015/2016 die Teilnahme an der Bonusrunde. Damals belegte man nach der Hauptrunde Platz sieben, dafür spielte sich die Union JURI Leoben mit 19 Punkten in die Bonusrunde.

Bis auf Krems, kann es jedes der restlichen vier Teams heuer noch erwischen. Da die Retcoff HSG Graz neben den Niederösterreichern ebenfalls bereits fix in der Bonusrunde steht, wird dies auch passieren. Im Fall der Fälle würde nämlich bei Punktegleichheit mit den FIVERS das direkte Duell für Graz sprechen.

Nimmt man das Restprogramm her, hat der ALPLA HC Hard am morgigen Dienstag mit dem Heimspiel gegen die Union JURI Leoben gute Karten sich zu Krems und Graz hinzuzugesellen.

Zum Siegen verdammt sind sie jedenfalls alle und es stehen schwere Spiele bevor: Bregenz muss zum SC kelag Ferlach, die FIVERS empfangen den Moser Medical UHK Krems, die Sparkasse Schwaz Handball Tirol muss zur RETCOFF HSG Graz und die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN zum HC LINZ AG (20:20 Uhr live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv).

Zu einem wahren Showdown könnte es dann am letzten Spieltag noch kommen. Da treffen am 21. Dezember der HC FIVERS WAT Margareten auf die Sparkasse Schwaz Handball Tirol (live auf LAOLA1.tv), Bregenz Handball auf die RETCOFF HSG Graz und die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN auf den ALPLA HC Hard.

Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN verliert das Wiener Derby gegen den HC FIVERS WAT Margareten mit 26:28 (14:14) und bleibt dadurch auf Rang vier der spusu LIGA. Der amtierende Meister lauert aber bereits mit einem Punkt weniger dahinter.

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: Topsave von Sandro Uvodic
Video-Link: Filzwieser macht den Sack zu
Video-Link: Brandfellner ist nicht zu stoppen


Von Anfang an merkt man die Wichtigkeit des Derbys, beide Mannschaften gehen mit viel Emotion in die Partie und die Westwiener gehen durch ein Siebenmetertor von Viggo Krsitjanssson in der dritten Minute erstmals mit 2:1 in Führung. Das Spiel ist in der Anfangsphase ausgeglichen, wobei die Gäste aus Margareten meistens vorlegen können. Nach einer zwischenzeitlichen Zweitoreführung der FIVERS stellen die Glorreichen Sieben durch einen Doppelschlag von Helgason und Kristjansson in der 17. Minute auf 8:7.

Der Angriff der Hausherren ist in dieser Phase sehr effektiv und so kann Matthias Führer in der 24. Minute zum 12:10 treffen. Aber die FIVERS lassen sich nicht abschütteln und kommen nach zwei technischen Fehlern der Westwiener wieder heran. Bis zur Pause bleibt das Derby ausgeglichen und so ist auch der Halbzeitstand: 14:14.

Auch in der zweiten Halbzeit geht es in der gleichen Tonart weiter: zuerst stellen die Glorreichen Sieben durch Helgason und Pratschner auf 16:14, postwendend können die FIVERS aber wieder ausgleichen. Dann ist abermals die Mannschaft von Hannes Jonsson am Drücker und kann nach 45 Minuten durch Gudmundur Helgason mit 22:20 in Führung gehen. Die Deckung der Hausherren steht wieder stabiler und auch Sandro Uvodic kann sich einige Male auszeichnen. Neun Minuten vor Schluss dann die erste plus drei Führung für WESTWIEN durch Ragnarsson, aber wieder kommen die FIVERS heran und läuten dadurch eine spannende Schlussphase ein.

Nach der roten Karte für Vytas Ziura stellt zuerst Pratschner auf 26:24, dann können die FIVERS durch Pehlivan und Kolar zwei Minuten vor Ende wieder ausgleichen. WESTWIEN vergibt seine letzten zwei Angriffe und Pehlivan und Brandfellner treffen für die FIVERS zum 28:26 Endstand. Damit bleibt WESTWIEN auf dem vierten Tabellenrang der spusu LIGA, der Lokalrivale aus Margareten rückt bis auf einen Punkt an die Plätze für die Bonusrunde und damit auch an WESTWIEN heran.

Wilhelm Jelinek, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN:" Wir haben am Schluss einfach das entscheidende Tor nicht gemacht und so die FIVERS wieder ins Spiel zurück gebracht. Eine sehr bittere Niederlage! Wir wollen jetzt unbedingt in Linz die zwei Punkte holen und unser Ziel, die Bonusrunde, klar machen."

Markus Kolar, HC FIVERS WAT Margareten:"Das war für uns ein echtes Finalspiel. Am Ende hat Wolfgang Filzwieser ein paar wichtige Bälle gehalten und so konnten wir dieses spannende Derby für uns entscheiden. Jetzt müssen wir fokussiert bleiben und noch zwei Spiele gewinnen."

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC FIVERS WAT Margareten 26:28 (14:14)
So., 16. Dezember 2018, 20:15 Uhr
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Julian Pratschner (7), Olafur Ragnarsson (5), Gudmundur Helgason (4), Viggo Kristjansson (4), Matthias Führer (3), Philipp Seitz (1), Wilhelm Jelinek (1), Samuel Kofler (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vytas Ziura (7), David Brandfellner (7), Doruk Pehlivan (5), Tobias Wagner (3), Lukas Hutecek (3), Marin Martinovic (2), Markus Kolar (1)
Statistiken

Nur eine Woche nach dem verlorenen Steirerderby geben die Brucker ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Mit dem wiedergenesenen Martin Breg sichert sich der HC Bruck wichtige Punkte.

Verheißungsvoll verläuft der Beginn für die Hausherren. Durch Treffer von Kufner und Brandic liegt der Aufsteiger prompt mit 2:0 voran. Doch diese Führung währt nich lange und der HC Bruck reißt das Ruder an sich. Schon Mitte der ersten Hälfte scheint das Spiel entschieden - Bruck führt mit 12:4 und Atzgersdorf findet kaum Möglichkeiten für einen Torerfolg. Vor der Pause können die Wiener aber noch etwas verkürzen und gehen daher nur mit einem 12:17 Rückstand in die Kabine. 

Nach Wiederanpfiff sind nun aber die Gastgeber klar tonangebend und der HC Bruck kommt nicht in Tritt. In der 40. Spielminute beträgt der Vorsprung nur noch zwei Treffer. Aber die Gäste, gestützt auf ihren treffsicheren Kapitän Breg, finden zurück in die Spur und erspielen sich erneut einen klaren Vorsprung. Dieser wird nicht mehr aus der Hand gegeben und bis zum Ende des Spiels sogar noch auf zehn Tore ausgebaut. Die Heimschlappe gegen Atzgersdorf ist aus Brucker Sicht somit also vergessen.

WAT Atzgersdorf vs. HC Bruck 25:35 (12:17)
So., 16. Dezember 2018, 18:00 Uhr
Werfer WAT Atzgersdorf: Milos Milicevic (5), Fabian Dobias (3), Florian Dobias (3), Philipp Rabenseifer (3), Fabian Kastner (2), Nico Kufner (2), Nikolaus Fuchs (2), Markus Mahr (1), Tomislav Ljubic (1), Matthias Majer (1), Ivan Brandic (1), Benjamin Schiffleitner (1)
Werfer HC Bruck: Martin Breg (11), Paul Offner (4), Alexander Fritz (4), Thomas Zangl (3), Domen Sikosek Pelko (3), Luca Plassnig (3), Milan Gostovic (2), Fabian Glaser (2), Matej Cuk (1), Mathias Kern (1), Dorian Plank (1)
Nachbericht / Statistiken
Ein wichtiger Sieg für Korneuburg. Mit diesem souveränen Auswärtssieg sichern sich Pummer & Co. schon frühzeitig ein Ticket für das obere Play-Off und haben auch in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun.

Das gut gefüllte SPORT.ZENTRUM.NÖ sieht einen flotten Beginn auf beiden Seiten. Stand in der 4. Minute daher 3:2 für die FALKEN. In Minute 8 gehen die Gäste mit 6:5 in Führung und werden diese nicht mehr abgeben. Die mitgereisten Korneuburger Fans, ca. 50 an der Zahl, machen ordentlich Stimmung für ihre Mannschaft und das macht sich in der Mannschaftsleistung bemerkbar.

Trotz einer zwischenzeitlichen +2 Überzahl für die FALKEN, steht es in der 14. Minute 9:6 für die Gäste. Die Heimischen können diese Überzahl nicht nutzen und die schnell vorgetragenen Angriffe der Union Sparkasse Korneuburg überfordern in dieser Phase die Verteidigung der FALKEN. Daher nimmt St. Pölten‑Coach Frey in der 15. Minute das 1. Time‑Out. In der 17. Minute steht es bereits -5 (6:11), Pummer auf Gäste-Seite trifft nach Belieben. In der 22. Minute erhälte der FALKE Martin Zettel seine zweite 2‑Minuten Strafe. Es geht in der Tonart wie bisher weiter, die Gäste setzen sich immer weiter ab, 26. Minute 9:17. Doch kurz vor der Pause erfangen sich die Heimischen etwas. Der Halbzeitstand lautet daher 14:19 aus FALKEN-Sicht

Die FALKEN erwischen den besseren Start in die 2. Halbzeit. In der 34. Minute erhält Pummer auf Korneuburg-Seite eine rote Karte und in der 38. Minute steht es plötzlich nur mehr 19:21 aus FALKEN-Sicht. Auch durch einige Paraden des FALKEN‑Goalis Mark Hübner. Einige technische Fehler der FALKEN folgen, Zwischenstand in Minute 41 - 22:25. Korneuburg trägt nun wieder schnelle Angriffe vor und haben damit Erfolg. Nach 45 gespielten Minuten steht es plötzlich nur mehr 25:26 aus FALKEN‑Sicht. Trotz einiger Paraden von Mark Hübner trifft St. Pölten 10 Minuten lang nicht mehr. Die Korneuburger treffen weiter sicher und so heißt in der 54. Minute 26:30. Die Gäste verwalten nun den Vorsprung und gehen als Sieger von der Platte. Endstand: 28:34.

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. Union Sparkasse Korneuburg 28:34 (14:19)
So., 16. Dezember 2018, 17:00 Uhr
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: Jan Neumaier (7), Peter Schildhammer (6), Kevin Wieninger (6), Alexander Pils (3), Johannes Kral (3), Jürgen Pfaffinger (2), Nicolas Weilguny (1)
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Anton Kasagranda (9), Michal Fazik (6), Bernhard Pummer (5), Mathias Weinhappl (4), Sebastian Bachofner (4), Juraj Stepanovsky (2), Julian Schafler (2), Andreas Suritsch (1), Andreas Bachofner (1)
Nachbericht / Statistiken
Für eine große Überraschung sorgte der Aufsteiger beim Hinspiel in Bruck. In einer randvollen Sporthalle dominierten die Wiener das Geschehen und fügten den Steirern eine klare Niederlage zu.

Grund genug für die Steirer Anlauf auf Revanche zu nehmen. Im letzten Saisonspiel hatten die Brucker gegen den Tabellenführer klar das Nachsehen und wollen heute wieder für Wiedergutmachung sorgen. 

Die Gastgeber aus Atzgersdorf sind aktuell nicht vom Glück verfolgt und haben aktuell nur noch einen Punkt Vorsprung auf das Tabellenschlusslicht aus Trofaiach. Umso wichtiger wird es für die Hausherren heute sein gegen Bruck das volle Leistungspotenzial abzurfen.

WAT Atzgersdorf vs. HC Bruck
So., 16. Dezember 2018, 18:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Nach der unerwartet hohen Auswärtsniederlage der FALKEN in Vöslau ist die Mannschaft auf Wiedergutmachung aus. Ein Erfolg auf der Heim-Platte ist ein wichtiger Schritt in Richtung oberes Playoff.

Die Korneuburger gewannen 5 der letzten 6 Partien, die eine wurde gegen den derzeitigen Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach in der Steiermark auch nur mit 2 Toren Differenz verloren. Die Gäste sind also richtig „aufgeputscht“, daher wird es ein Match auf Augenhöhe werden, denn nach vergangener Woche sind die FALKEN richtig heiß auf Wiedergutmachung, dem Heimpublikum zu zeigen, was in Ihnen steckt. Es wird spannend werden im Sport.Zentrum.NÖ.

In den Reihen der Gäste findet sich doch mit Anton Kasagranda der derzeit 5. der Torschützenliste, in der allerdings der FALKE Peter Schildhammer mit 114 Toren führt. In derzeitiger Auswärtsbilanz liegt die Union Sparkasse Korneuburg im Mittelfeld, haben allerdings sehr viele Tore erzielt.  Bei den erzielten Toren ist bei den FALKEN Aufhol-Bedarf angesagt. In den letzten beiden Partien wurde das Angriffsspiel weniger effizient gestaltet. Doch mit einem zahlreich erscheinenden Heimpublikum im Rücken, sollten die Heimischen die 2 Punkte einfahren und damit dem oberen Playoff ein Stück näher rücken.

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. Union Sparkasse Korneuburg
So., 16. Dezember 2018, 17:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Das Ziel war klar. Kein Ausrutscher mehr bis Weihnachten. Aber bereits die erste Hürde war für den Rekordmeister zu hoch. Bei Union JURI Leoben setzte es mit der 26:28 (14:13) Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um die Bonusrunde.

Schnell in Führung und den Faden verloren
Durch Nico Schnabl und Povilas Babarskas konnte Bregenz schnell mit 2:0 in Führung gehen. Genauso schnell hatte man aber auch wieder den Faden verloren. Lukas Frühstück meinte nach dem Spiel: „Ich bin richtig sprachlos. Wir machen immer wieder technische Fehler und finden kein Mittel gegen die 5:1 Deckung von Leoben.“

Dabei hatte es Bregenz immer wieder selbst in der Hand, doch die Big Points wollten auch diesmal nicht gelingen. Auch Trainer Lützelberger zeigte sich bedient: „Wir vergeben Chancen wie Würfe auf das leere Tor, oder frei vor dem Torhüter, spielen Pässe, die zu Kontern führen und machen in den entscheidenden Phasen Fehler, die die Leobener eben nicht machen. Es ist deprimierend.“

Bregenz kann den Sack einfach nicht zu machen
Speziell in den letzten Minuten des Spiels hatte Bregenz mehrfach die Chance in Führung zu gehen, aber zittrige Finger hielten dem Druck dann doch nicht stand. In den verbleibenden zwei Grunddurchgangspielen müssen nun zwei Siege her, um noch eine realistische Chance auf die Bonusrunde zu haben.

Union JURI Leoben vs. Bregenz Handball 28:26 (13:14)
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union JURI Leoben: Christian Hallmann (7), Stephan Jandl (5), Marko Tanaskovic (4), Stefan Salbrechter (4), Thomas Kuhn (3), Moritz Mittendorfer (2), Damir Djukic (2), Artur Adamik (1)
Werfer Bregenz Handball: Ante Esegovic (7), Povilas Babarskas (5), Nico Schnabl (4), Lukas Frühstück (3), Marko Coric (2), Marian Klopcic (2), Severin Lampert (1), Clemens Gangl (1), Luka Kikanovic (1)
Statistiken
Fünf Tore betrug zwischenzeitlich der Vorsprung von Schlafraum.at Kärnten. Doch immer wieder fanden die Gäste aus Wien zurück ins Spiel. Statt mit einem ordentlichen Polster in die Halbzeit zu gehen, betrug dieser gerade einmal zwei Tore. Nach Seitenwechsel baute man den Abstand noch einmal auf vier Tore aus, doch ab der 45. Minute schien den Gastgebern die Luft auszugehen. Der HC FIVERS WAT Margareten II erkämpfte sich die Führung und zog neun Minuten vor Spielende auf vier Tore davon. Am Ende revanchierten sich die Wiener für die 29:30-Heimniederlage im Hinspiel und entführten mit dem 35:29-Sieg die zwei Punkte aus Klagenfurt.

45 Minuten lang schien beinahe alles wie am Schnürchen zu laufen für Schlafraum.at Kärnten. Den 0:2 und 1:3-Rückstand zu Beginn des Spiels, verwandelte man bis zur 25. Minute in ein 13:8. Doch in den letzten Minuten vor der Pause ließ die Deckung der FIVERS lediglich noch einen Treffer zu. Mit einem knappen 14:12-Vorsprung ging es dann auch in die Kabine.

Nach Seitenwechsel gelang es, den Vorsprung nochmals auf vier Tore anwachsen zu lassen. Und wieder agierte man im Angriff zu fehlerhaft. Das bestraften die Gäste eiskalt die binnen drei Minuten von 13:17 auf 16:17 herankamen. Damit waren die FIVERS endgültig wieder im Spiel. In der 41. Minute sollte dann auch der Ausgleichstreffer fallen. Noch ein paar Mal legten die Kärntner vor, ehe die Führung wechselte. 

Weder im Angriff noch in der Deckung fand man ein adäquates Mitte gegen die FIVERS II die ihre Führung Tor um Tor ausbauten und sich schließlich erfolgreich für die Heimniederlage im Hinspiel revanchierten.

Schlafraum.at Kärnten vs. HC FIVERS WAT Margareten II 29:35 (14:12)
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Schlafraum.at Kärnten: Marko Marojevic (7), Patrick Jochum (5), Luca Urbani (5), Maximilian Wagner (5), Markus Godec (3), Nejc Demsar (3), Jan Schofnegger (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: Marc-Andre Haunold (7), Lukas Hutecek (6), Marin Kopic (5), Fabian Glätzl (5), Leander Brenneis (4), Lukas Gangel (3), Igor Vuckovic (2), Maximilian Nicolussi (1), Elias Derdak (1), Eric Damböck (1)
Statistiken
Die HSG Remus Bärnbach/Köflach hat mit dem 33:25-Heimsieg über den Vöslauer HC Revanche für das Unentschieden im Hinspiel genommen und die Tabellenführung noch weiter ausbauen können. Von Beginn weg hatten die Steirer das Spielgeschehen gut unter Kontrolle und setzten sich schließlich auch verdient durch.

Aus Sicht der gastgeber war das letzte Heimspiel des Jahres 2018 eine eindeutige Angelegenheit. Von der ersten Minute an dominierten die Weststeirer das Spiel und ließen nie Zweifel aufkommen. Bereits zur Halbzeit lag man mit vier Toren in Front, die man in Hälfte zwei konstant ausbauen konnte. Peter Szabo war wieder einmal der Fels in der Brandung und parierte die Würfe, die durch die starke Abwehr durchkamen.

Einziger Wermutstropfen an diesem Abend war, dass Stephan WIesbauer nach nur fünf Minuten verletzt vom Spielfeld musste. Der 17-jährige Markus Raffler sprang aber souverän ein und wurde mit fünf Treffern an diesem Abend auch zum Best Player gewählt.

Da im Parallelspiel der UHC Erste Bank Hollabrunn beim ATV Auto Pichler Trofaiach 22:23 unterlag, baute man mit dem 33:25-Heimsieg die Tabellenführung auf fünf Punkte aus.

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. Vöslauer HC 33:25 (18:14)
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Jadranko Stojanovic (7), Deni Gasperov (6), Filip Bonic (6), Markus Raffler (4), Milos Djurdjevic (4), Christian Bellina (3), Goran Kolar (1), Alexander Bellina (1), Martin Kriehuber (1)
Werfer Vöslauer HC: Augustas Strazdas (8), Daniel Zourek (5), Raphael Muck (3), Daniel Forsthuber (3), Rados Pesic (3), Maximilan Schartel (1), Bernhard Ponleitner (1), Fabian Schartel (1)
Statistiken
Marko Stojisavljevic ließ die Trofaiacher Halle mit seinem Siegtreffer zum 23:22 sieben Sekunden vor Spielende Kopf stehen. Die Steirer konnten damit Revanche für die 23:27-Niederlage im Hinspiel nehmen und wollen den Schwung auch in die letzte Runde vor der Weihnachtspause mitnehmen.

Dabei musste der ATV Auto Pichler Trofaiach auf seinen Einser-Keeper aufgund einer Grippe-Erkrankung verzichten. Doch Andreas Brandl in der ersten Halbzeit und Philipp Wohlhart in der zweiten lieferten eine Spitzenleistung ab, hatten wesentlichen Anteil an dem Erfolg.

In der ersten Halbzeit konnten die Gäste aus Niederösterreich sich zwischenzeitlich einen Dreitorepolster herausspielen, führten zur Halbzeit auch mit 13:11. Mit einer gehörigen Portion Kampfgeist kehrten die Trofaiacher zurück aufs Parkett, schafften auch sofort den Ausgleich zum 14:14. In der 48. Minute sorgte dann Thomas Spitaler für den längst überfälligen Führungstreffer zum 19:18. Kurzzeitig konnte sich Trofaiach mit zwei Toren absetzen, Hollabrunn kam aber wieder zurück, erzielte den Ausgleich. 

Nach 59:27 Minuten traf zunächst Alen Markovic für die Gäste zum 22:22, 26 Sekunden später erlöste Marko Stojisavljevic den gesamten Ort, traf zum 23:22 und die Gastgeber brachten die knappen Vorsprung über die Zeit. Unter der Führung von Goran Vranjes feierte man damit den dritten Sieg und geht es nach den Steirern, soll es in dieser Tonart bis zum Ende des Grunddurchgang weiter gehen.

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. UHC Erste Bank Hollabrunn 23:22 (11:13)
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Marko Stojkisavljevic (5), Aleksandar Stojanovic (5), Mergim Abdullahu (4), Thomas Spitaler (3), Mario Maretic (2), Thomas Illmayer (2), Marcel Brix (1), Ermin Agic (1)
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Alen Markovic (6), Anze Kljajic (5), Kristof Gal (4), Goran Vuksa (3), Oliver Graninger (2), Sebastian Burger (2)
Statistiken

Sparkasse Schwaz Handball Tirol hat seine Serie an ungeschlagenen Spielen am 16. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde weiter ausgebaut: Am Samstag gewann das Team von Trainer Frank Bergemann in der heimischen Osthalle gegen den Tabellenachten SC kelag Ferlach mit 31:28.

Das Rennen um die Bonus-Runde (Oberes Playoff) bleibt in der spusu LIGA ungemein spannend. Und Sparkasse Schwaz Handball Tirol mischt weiterhin gehörig mit. Am Samstag erledigten die Hausherren in der Osthalle quasi eine „Pflichtaufgabe“, setzten sich im letzten Heimspiel des Jahres 2018 mit 31:28 gegen den SC kelag Ferlach durch. Dank der Schützenhilfe von Leoben, das Bregenz zuhause mit 28:26 bezwingen konnte, steht man nun auf dem fünften Rang. Jetzt sind nur mehr zwei Auswärtspartien in der Hauptrunde offen, beide werden in der kommenden Woche stattfinden: Zunächst gastieren die Tiroler am Dienstag bei der HSG Graz (19.00 Uhr), am Freitag geht es zum amtierenden Meister Fivers Margareten in die Hollgasse.

Armin Hochleitner eröffnete die Partie gegen den Tabellenachten mit dem 1:0, in den folgenden Minuten kam Ferlach allerdings zu drei Toren am Stück und lag mit 1:3 (6.) voran. Die Führung der Gäste hielt bis zur 11. Minute, ehe Sebastian Spendier zum 6:6 traf, Alexander Pyshkin legte das 7:6 nach. Sparkasse Schwaz Handball Tirol bekam das Match immer besser unter Kontrolle, ein lupenreiner Hattrick von Michael Miskovez bedeutete das 10:7 (16.). Abwehrrecke Balthasar Huber erkämpfte sich kurz darauf den Ball und vollendete einen Konter zum 12:8 – die Gastgeber waren in der Spur, wenn sich auch die Kärntner mit ihrer individuellen Klasse im Spiel hielten.

In der Abwehr hatten sie den Tirolern aber nicht allzu viel entgegenzusetzen, 19:15 stand es nach 30 Minuten. Isak Rafnsson erhöhte dann zu Beginn der zweiten Hälfte gleich auf 20:15. Kapitän Alexander Wanitschek erzielte in Minute 39 das 24:18, Sparkasse Schwaz HT hatte alles im Griff. So plätscherte die Begegnung in der Folge etwas dahin, Ferlach näherte sich zwar immer wieder mal an, kam aber maximal auf zwei Treffer heran – mehr war nicht mehr drin. Die Truppe von Frank Bergemann kontrollierte das Geschehen, gestaltete das Match letztlich souverän.

Stimmen:

Frank Bergemann (Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol): „Es war am Ende schon ein souveräner Sieg, weil wir rund 53 Minuten alles unter Kontrolle hatten. Nur zwischenzeitlich haben wir uns eine kurze Schwächephase geleistet, deshalb wurde es kein noch klarerer Erfolg. Ferlach verfügt über große individuelle Qualitäten, die nimmst du nie ganz aus dem Spiel. Wir haben heute auch etwas mehr Gegentore als erhofft bekommen, waren im Angriff aber sehr konstant. Und defensiv hat vieles dennoch gut gepasst. Es war vielleicht nicht das schönste Match, aber die beiden Punkte zählen. Damit haben wir eine gute Ausgangsposition vor den letzten beiden Spielen, wollen diese auch noch gut gestalten. Das werden harte Aufgaben, aber die Mannschaft ist bereit dafür.“

Florian Strießnig (Spieler SC kelag Ferlach): „Es war heute nicht mehr möglich, weil wir schon in der ersten Halbzeit einen Rückstand aufgerissen haben – dem sind wir ständig nachgelaufen. Wir haben zwar gut angefangen, aber nach rund zehn Minuten ist der Faden gerissen. Wir haben danach auch das Feuer vermissen lassen, Handball Tirol hatte es etwas zu leicht. Wir konnten uns in der zweiten Hälfte immer wieder heranarbeiten, das hat aber leider nicht mehr gereicht. Wir sind in vielen Spielen knapp dran, belohnen uns aber leider zu wenig dafür.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. SC kelag Ferlach
Sa., 15. Dezember 2018, 18:00 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: 
Werfer SC kelag Ferlach: 

Am Sonntag empfängt die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN um 20:15 den HC FIVERS WAT Margareten zum 62. Wiener-Derby in der Südstadt. Das Spiel wird sowohl auf ORF Sport+ als auch LAOLA1.tv live übertragen.

Das Wiener Derby hat diesmal aufgrund der Tabellensituation eine Portion Extra-Brisanz. Die Glorreichen Sieben können mit einem Sieg den Platz in der Bonusrunde schon fast fix buchen, die FIVERS brauchen unbedingt zwei Punkte, sonst winkt die Qualirunde für die Margaretner. WESTWIEN konnte in den letzten spusu-LIGA Spielen dreimal in Folge als Sieger vom Platz gehen und will nach dem Cup-Aus gegen Hard diese Serie fortsetzen.

Die FIVERS haben sich nach ihrer Krise im November wieder erfangen und haben mit Siegen über den ALPLA HC Hard und die Union JURI Leoben wieder Selbstvertrauen getankt. Mit Vytas Ziura ist außerdem ihr Spielmacher wieder zurück am Feld. Die jüngere Derbygeschichte liest sich ausgeglichen: In den letzten sechs Begegnungen konnten sich sowohl WESTWIEN als auch die FIVERS dreimal durchsetzen.

Julian Pratschner: „Das wird sicher kein normales Derby werden, falls es sowas überhaupt gibt. Beide Teams sind unter Zugzwang und beide Teams werden ums Überleben kämpfen um sich einen Platz in der Bonusrunde zu sichern. Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel und sind richtig heiß drauf!"

FIVERS: Mit offenem Visier ins Schicksals-Derby
Die Tabelle spricht Bände: Für die FIVERS WAT Margareten wird das Wiener Derby am Sonntag gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in der Südstadt eine ganz große Herausforderung. WESTWIEN ist aufgrund der Ergebnisse der letzten Wochen Favorit, die FIVERS sind Außenseiter. Gleichzeitig füllt sich Peter Eckls Kader, ist genaugenommen stärker besetzt als beim letzten Derbysieg in der Heimhalle. Handball Österreich erwartet deshalb ein Spiel auf Biegen und Brechen.

WESTWIEN MIT STARKEM LAUF - Vier Spiele, sieben Punkte, zuletzt vor einem Monat in Krems nach turbulenten Minuten am Schluss knapp verloren. Bärenstark zeigt sich der Stadtrivale der FIVERS in der Crunchtime der spusu LIGA, ganz vorne dabei ist dabei der Island-Express als starke Aufbaureihe. Die „Sons“ erzielten bislang in der Meisterschaft fast 40 Prozent aller WESTWIEN-Tore, obwohl Mastermind Ólafur Bjarki Ragnarsson bei einem Drittel aller Spiele gar nicht dabei war. In Statistiken wie diesen nicht unwesentlich ist jedenfalls auch Julian Pratschner, 81 Tore. Nimmt man den dazu, dann sind fast 60 Prozent der Treffer für WESTWIEN erklärt. Mit einem Sieg im Wiener Derby würde aus der Sicht der WESTWIENER die Teilnahme an der Bonusrunde praktisch fix gebucht sein. Und gleichzeitig die Chancen der FIVERS auf ein Minimum schrumpfen, dass sie selbiges noch erreichen. Beide Aspekte werden Motivation für WESTWIEN genug sein, um am Sonntag so richtig Vollgas zu geben. Und fast alle Trümpfe liegen bei den Gastgebern.

NUR KREMS IST DURCH - Drei Runden vor dem Ende der Hauptrunde hat lediglich der Moser Medical UHK Krems die Bonusrunde im Frühjahr fix gebucht, wird diese mit größter Wahrscheinlichkeit als Winterkönig in Angriff nehmen. Dahinter kann es ein dramatisches Gerangel und am Ende ein wahrliches Gemetzel mit Bewertung der direkten Duelle und sogar „kleinen Tabellen“ um den Entscheid für die Bonusrunde geben. Diese kleine Tabelle ist dann notwendig, wenn nach Abschluss der Hauptrunde gleich mehr als zwei punktegleiche Vereine um Platz fünf rittern. Die FIVERS haben hier (momentan) die Nase gegenüber WESTWIEN und ALPLA HC Hard vorne, sind gegenüber der Retcoff HSG Graz, Bregenz Handball und Sparkasse Schwaz Handball Tirol hinten; Krems ist im direkten Vergleich irrelevant, weil uneinholbar. Gegen WESTWIEN, Schwaz und Krems spielen die FIVERS noch, brauchen da wahrscheinlich drei Siege aus den verbleibenden Spielen für die Bonusrunde. Und sogar das könnte zu wenig sein. Soviel zur Ausgangslage für die FIVERS.

FIVERS-SPIRIT IST GEFRAGT - Auch wenn es absurd klingt: Zahlenspiele wie diese bewegen die betroffenen Vereine mit Sicherheit spätestens seit der letzten Runde, fallen aus der Sicht der Margaretner gegenwärtig aber bestenfalls in die Kategorie „interessant“. Das einzige was derzeit zählt, ist das nächste Spiel, ist der Showdown mit WESTWIEN. Dabei will man sich nach der Rückkehr von Vytas Ziura und Markus Kolar so teuer wie möglich verkaufen, um den Derby-Sieg fighten. Nach wie vor fehlten zuletzt mit Tobias Wagner, Boris Tanic und Henry Stummer drei wichtige Spieler, nach wie vor gilt es von Spiel zu Spiel stabiler und damit besser als im Spiel davor zu werden. Gegen Hard wurden Erinnerungen an den FIVERS-Spirit wach, der in der vergangenen Saison letztlich zum Meistertitel geführt hat. Und diesen Spirit will Peter Eckls Team auch in der Südstadt zeigen. Mit anderen Worten: Jetzt kommt das WIENER DERBY, alles Weitere wird man danach sehen.

RÜCKSCHAU MACHT MUT - Beim letzten Wiener Derby in der Sporthalle Margareten fehlten sieben FIVERS-Stammspieler, am Ende wurde mit ganz viel Leidenschaft der Stadtrivale mit 28:26 bezwungen. Schon deshalb ist beim Sonntagsspiel mit entsprechenden Kraftanstrengungen auf beiden Seiten zu rechnen, das wird nichts für schwache Nerven. In der Südstadt werden am für Handballer späten Sonntagabend keine Tabellenrechnereien, keine Spekulationen über die anderen Spiele entscheiden. Entscheidend wird die Leidenschaft sein, wer im richtigen Moment die Big Points macht und den Gegner in die Knie zwingt. 

Peter Eckl: „Die Tabelle spricht eine klare Sprache: WESTWIEN ist Favorit, wir Außenseiter. Gewinnt WESTWIEN, sind wir mit größter Wahrscheinlichkeit unten. Gewinnen wir, können wir am Ende trotzdem unten sein. Aber wisst ihr was: Wir wollen ein geiles Spiel liefern, wir wollen unseren Fans und Handball Österreich zeigen, dass mit uns bis zum Ende der Saison zu rechnen ist, egal von welcher Position aus wir im Frühjahr daherkommen. Ich rechne mit zwei Teams, die sich mit offenem Visier einen Fight um jeden Ball, um jedes Tor und dabei um die vorweihnachtliche Wiener Handballkrone liefern.“ 

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC FIVERS WAT Margareten
So., 16. Dezember 2018, 20:15 Uhr
Live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Die RETCOFF HSG Graz revanchierte sich im Gipfelduell der spusu LIGA für den Auswärtserfolg und schickten den Moser Medical UHK Krems erstmals vor Heimpublikum mit einer Niederlage vom Parkett. Das Gästeteam machte in der Defensive auch dank ihres glänzend disponierten Keepers Thomas Eichberger „Luken dicht“, sodass die Zeichen schon nach dreißig Minuten nicht gut standen. Ein Erfolg der Grazer, der in allen Belangen hochverdient war und die Truppe von Ales Pajovic einen Riesenschritt Richtung Bonusrunde brachte.

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: Fabian Posch mit viel Gefühl!
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: Was für ein Pfund von Dicker!
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: Immer wieder Eichberger!

Der UHK wurde vom entschlossenen und bestens eingestellten Verfolger in den ersten dreißig Minuten völlig überrumpelt. Die Moser-Boys fanden kaum Lücken in der kompakten Gäste-Defensive, zumal es aus dem Rückraum gegen die Grazer Hünen wenig Gelegenheit zu erfolgreichen Abschlüssen gab. Den Steirern gelang es, sich binnen fünf Minuten von 4:4 (10. Minute) auf 9:4 (15. Minute) abzusetzen. Bei den Heimischen summierten sich in der Folge auch die technischen Fehler, sodass der Vorsprung der Grazer konstant blieb. Eine Glanztat des eingewechselten Krems-Keepers Gregory Musel und ein Treffer von Kapitän Marko Simek zum 10:13 war aber nur ein kurzer Hoffnungsfunken, der leider schnell wieder erlosch.

Nach dem Wechsel änderte sich wenig an der Spielcharakteristik. Die Grazer, durchschlagskräftiger im Angriff und kompakter in der Defensive, ließen nichts mehr anbrennen. Näher als vier Tore (14:18 durch Fabian Posch in Minute 41) kamen die Heimischen nicht mehr heran.

Schlussendlich musste sich der UHK mit 22:29 erstmals in der Sport.Halle.Krems geschlagen geben. Besonders ärgerlich: Im direkten Duell haben die Steirer - sollte es darauf ankommen - nun die Nase vorne.

Gunnar Prokop, Moser Medical UHK Krems: „Irgendwann musste es uns einmal erwischen. Das hat sich ja in den letzten hauchdünnen Spielen, die wir noch für uns entscheiden konnten, bereits abgezeichnet. Schade ist es natürlich, dass wir vor unserem tollen Publikum diese Schlappe kassierten, aber Graz war diesmal klar besser. Jetzt wollen wir uns am Dienstag gegen die FIVERS in der Hollgasse die nächsten Punkte holen.“

Otmar Pusterhofer, RETCOFF HSG Graz: „Wir brauchten dringend diese zwei Zähler. Der Grundstein zum Sieg wurde sicherlich in der Defensive mit unserem kompakten Abwehrblock gelegt, der die gefürchteten Durchbrüche der schnellen Kremser oft im Keim ersticken konnte. Wenn das einmal nicht klappte, dann war unser großartiger Tormann Thomas Eichberger zur Stelle. So gesehen war es ein hochverdienter Sieg unserer Mannschaft gegen den Tabellenführer.“

Moser Medical UHK Krems vs. RETCOFF HSG Graz 22:29 (10:14)
Fr., 14. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Moser Medical UHK Krems: Marko Simek (6), Jakob Jochmann (5), David Nigg (3), Fabian Posch (2), Thomas Kandolf (2), Kenan Hasecic (1), Gabor Hajdu (1), Gunnar Prokop (1), Lucijan Fizuleto (1)
Werfer RETCOFF HSG Graz: Nemanja Belos (9), Daniel Dicker (5), Matjaz Borovnik (3), Otmar Pusterhofer (3), Nikola Aljetic (3), Rok Skol (2), Filip Ivanjko (2), Timo Gesslbauer (1), Philipp Moritz (1)
Statistiken
In der 16. Hauptrunde der spusu LIGA besiegt Vizemeister ALPLA HC Hard den tabellenletzten HC LINZ AG klar mit 30:21 (15:9). Die Vorarlberger liegen nach den beiden Freitagsspielen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz und sind auf Kurs in Richtung Bonusrunde.

Die Gäste aus Oberösterreich brachten von Anbeginn an den siebten Feldspieler und gingen mit 2:0 in Führung. In der zehnten Minute eroberten die Hausherren durch ein Tor von Boris Zivkovic zum 3:2 die Führung zurück und gaben diese bis zur Schlusssirene auch nicht mehr ab.

Auch in permanenter Überzahl agierten die Linzer im Angriff oft zu behäbig. Immer wieder fischten die Harder Bälle heraus und trafen ins leere Gästetor (8:4/18. Minute). So konnten sich gleich beide Harder Keeper in die Torschützenliste eintragen. In der Defensive gingen die Stahlstädter meist ziemlich rustikal zu werke.

Hards Abwehr stand auch gegen die sieben Linzer sattelfest (11:5/23). Cheftrainer Klaus Gärtner hatte erstmals in dieser Meisterschaftsrunde die Qual der Wahl. Für Thomas Weber und Manuel Schmid gab es diesmal nur einen Platz auf der Tribüne. Der 43-Jährige forderte von seinen Schützlingen volle Konzentration und Tempo.

Mit einer 15:9-Führung verabschiedeten sich die Roten Teufel vom Bodensee nach 30 Minuten vor 950 Zuschauern in der Sporthalle am See in die Kabinen. Auch nach dem Wiederanpfiff ging es in gleicher Tonart weiter.

Linz, erneut mit sieben Feldspielern im Angriff, fand wenig Lücken in der Harder Deckung (20:11/38.). In der einseitigen Partie sorgte Luca Raschle (vier Treffer) mit seinem Gegenstoßtor zum 22:12 (40.) für die erste zweistellige Führung der Hausherren. Kurz darauf war die Partie für Goalie Golub Doknic wegen einer Roten Karte zu Ende. Der „Hexer“ prallte außerhalb des Torraums mit dem heranstürmenden Christian Kislinger zusammen.

Headcoach Klaus Gärtner verschaffte allen Kaderspielern längere Einsatzzeiten, die sie auch teilweise in Tore ummünzen konnten. Und auch Ivan Horvat – mit sieben Toren erfolgreichster Hard-Werfer – spielte nach seinem zweiten Bänderriss in dieser Saison erneut groß auf.

Ohne voll gefordert zu werden. gewann der ALPLA HC Hard gegen den HC LINZ AG mit 30:21 (15:9). Zu den Best-Playern wurden via SMS-Voting Ivan Horvat bzw. Antonio Juric gewählt.

„Wir sind in der Abwehr 6:7 gut gestanden, hatten zwei starke Torhüter in unseren Reihen. Die Pflichtaufgabe gegen Linz haben wir erfüllt,“ sagte Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

„Auch mit sieben Feldspielern haben wir im Angriff zu viele Fehler gemacht. In der Abwehr haben wir dann die Köpfe hängen lassen. Wir schlagen uns momentan immer selbst,“ meinte Linz-Kreisläufer Antonio Juric.

ALPLA HC Hard vs. HC LINZ AG 30:21 (15:9)
Fr., 14. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Ivan Horvat (7), Luca Raschle (4), Lukas Schweighofer (4), Dominik Schmid (3), Boris Zivkovic (3), Niklas Schiller (2), Gerald Zeiner (2), Thomas Hurich (1), Nejc Zmavc (1), Paul Schwärzler (1), Fabian Füssinger (1), Golub Doknic (1)
Werfer HC LINZ AG: Dominik Ascherbauer (7), Sebastian Hutecek (3), Antonio Juric (2), Gojko Vuckovic (2), Moritz Bachmann (2), Sinisa Sironjic (1), Christian Kislinger (1), Philipp Preinfalk (1), Matevz Cemas (1), Alen Bajgoric (1)
Statistiken
Am Samstag, 15.12.2018 wird es heiß in der spusu CHALLENGE, ganz besonders in Klagenfurt. Im Spiel des schlafraum.at Kärnten gegen die FIVERS WAT Margareten treffen die punktegleichen Tabellennachbarn aufeinander.

Ganz schwer wird es für die FIVERS am Samstag, wenn sie ab 19:00 Uhr auf Kärnten treffen. 6 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen und damit 13 Punkte haben beide Teams bislang in der spusu CHALLENGE erarbeitet. Am Samstag könnte dieser Parallellauf vorerst beendet sein: Da wird es um jeden Ball, um jedes Tor, um jeden Zentimeter in der Sporthalle Viktring gehen. In Wien mussten die FIVERS eine unnötige Minus 1 – Niederlage hinnehmen.

Vier Mal in Serie musste sich der HCK59 letztlich geschlagen geben. Ein Erfolg wäre nicht nur für die Moral wichtig, sondern auch für die Tabelle. Der HCK59 rangiert derzeit nämlich nur auf dem siebenten Platz, punktegleich mit den Fivers und St. Pölten. Bei einem neuerlichen Sieg gegen die Wiener kann schlafraum.at/Kärnten also zumindest einen Platz gut machen und auch das direkte Duell gegen die Fivers zu ihren Gunsten entscheiden.

Sandra Zapletals Youngster-Truppe, will sich natürlich teuer verkaufen, auch diese Herausforderung annehmen. Befindet man sich doch mitten im Kampf um die Wiederholung der Vorjahrs-Sensation, mitten im Kampf ums obere Playoff. Dass dieser Erfolg auch nach der letzten Saison trotz einer weiteren Verjüngung des Kaders wiederholbar ist, macht Mut für die „Kärntner Aufgabe“ im Ausbildungsplan der jungen FIVERS-Spieler.

Poldi Wagner (Spieler Schlafraum.at Kärnten): "Für uns ist die Partie gegen die Fivers ein Schlüsselspiel. Es wird ein Duell auf Augenhöhe, das wir mit Hilfe unserer Fans unbedingt gewinnen wollen. Schon das erste Spiel gegen die Wiener war bis zum Schluss offen. Wie müssen ihnen von Anfang an unser Spiel aufzwingen und unsere Linie über die gesamte Spielzeit durchziehen, dann ist ein Sieg drinnen“.

Sandra Zapletal (Trainerin FIVERS WAT Margareten II): "Wir befinden uns als Team in einer spannenden Entwicklungsphase, eigentlich sind das genau jene Spiele, die uns ein großes Stück weiterbringen können. Die Burschen sind gut drauf, auch wenn derzeit die Belastung zwischen harten Trainingseinheiten und Prüfungsstress in Schule und Studium oft ans Limit geht. Mit einer überzeugenden Teamleistung und einem ganz starken Spiel können wir auch in Kärnten gewinnen und den nächsten Schritt in unserer Entwicklung machen.“

Schlafraum.at Kärnten vs. HC FIVERS WAT Margareten II
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Die letzten Spiele sind für Bregenz Handball nicht nach Wunsch verlaufen. Umso größer ist die Motivation, die letzten drei Spiele des Grunddurchgangs zu gewinnen. Zwei Auswärtsspielen, am kommenden Samstag gegen die Union JURI Leoben und am Dienstag in Ferlach, folgt am Freitag, 21. Dezember, das letzte Spiel der Hauptrunde gegen RETCOFF HSG Graz in der Handball Arena Rieden.

Es ist Zeit aufzuwachen
„Wir hätten im Laufe der Saison schon einige Big Points mitnehmen und relativ entspannt in die Schlussphase der Hauptrunde gehen können. Jetzt ist es Zeit aufzuwachen und nichts mehr auszulassen. Es ist unser Ziel, jedes unserer restlichen Spiele vor Weihnachten zu gewinnen. Diesem Druck müssen wir gewachsen sein,“ sieht Sport- Geschäftsführer, Björn Tyrner seine Mannen in der Pflicht.

Auch der beste Werfer der Bregenzer, Vlatko Mitkov schlägt in dieselbe Kerbe: „Egal wie groß die Schmerzen sind, egal was alles bisher passiert ist, jetzt zählen nur die Punkte. Wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

In den Hinspielen kam Bregenz gegen die Union JURI Leoben nicht über ein enttäuschendes 26:26 Unentschieden hinaus, gegen den SC kelag Ferlach konnte man in der Handball Arena knapp 31:29 gewinnen, in Graz setzte es eine unerwartete 22:23 Niederlage.

Meister und Rekordmeister kämpfen um die Bounusrunde
Auf Grund der engen Tabellensituation sollte tatsächlich kein Ausrutscher mehr passieren. Die wiedererstarkten FIVERS sind als Titelverteidiger mit nur einem Punkt Rückstand auf Bregenz Siebenter, Sparkasse Schwaz Handball Tirol hat seit sechs Spielen nicht mehr verloren und ist nach Punkten mit Bregenz gleichgezogen (beide 16). Aufgrund des direkten Vergleichs haben die Vorarlberger den 5. Platz inne, der zur Teilnahme an der Bonusrunde berechtigt.

Union JURI Leoben vs. Bregenz Handball
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Finales Heimspiel in der spusu LIGA Hauptrunde für Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Am 16. Spieltag kommt es am Samstag (Beginn 18.00 Uhr) zum Duell mit dem Tabellenachten SC kelag Ferlach – die Tiroler peilen dabei die nächsten zwei Punkte an.

Der Kampf um den Einzug in die Bonusrunde der spusu LIGA geht in die heiße Phase – und er ist nach 15 Spieltagen der Hauptrunde spannend wie selten zuvor. Sparkasse Schwaz Handball Tirol gelang zuletzt ein 26:24-Erfolg bei Rekordmeister Bregenz Handball, damit halten beide Teams nun bei 16 Punkten. Bregenz (5.) bleibt aber noch vor den Tirolern (6.), das direkte Duell spricht hauchdünn für die Vorarlberger – und nur die Top-Fünf kommen in die Bonusrunde. Allerdings liegt die Tiroler Truppe von Trainer Frank Bergemann drei Runden vor dem Ende der Hauptrunde nur mehr zwei Punkte hinter Rang drei.

Möglich macht das eine stolze Serie – inklusive Pokal ist Sparkasse Schwaz Handball Tirol seit nunmehr neun Spielen ungeschlagen, seit Mitte Oktober holte man sieben Siege und zwei Remis. Neben den Erfolgen in der Liga durfte sich HT am letzten Sonntag über den Einzug ins Viertelfinale des ÖHB-Cups freuen: Bei Zweitligist HC Kärnten siegte man locker mit 34:16. „Wir haben derzeit einen guten Lauf und uns damit wieder ins Rennen um die Bonusrunde gebracht. Aber deshalb dürfen wir jetzt nicht zu zufrieden sein, jetzt gilt es, das Jahr bestmöglich abzuschließen. Es warten noch drei ganz harte Spiele auf uns, davon zwei auswärts in Graz und bei den FIVERS – die Ausgangslage ist besser als noch vor einigen Wochen, aber es wird ein ganz weiter Weg“, betont HT-Kapitän Alexander Wanitschek.

Nächste Aufgabe ist die Heimpartie am Samstag gegen den Tabellenachten SC kelag Ferlach. Die Kärntner, die in der letzten Runde Tabellenführer Moser Medical UHK Krems nur knapp mit 33:34 unterlagen, werden zwar den Gang in die Qualirunde antreten müssen, brauchen aber ebenfalls noch jeden Punkt. „Wie unangenehm dieser Gegner ist, haben wir ja im ersten Match erfahren müssen. Da standen wir in Ferlach kurz vor dem Sieg, mussten aber noch das Remis hinnehmen. Vor allem ihre linke Angriffsseite rund um Dean Pomorisac ist stark, die müssen wir aus dem Spiel nehmen“, so Wanitschek. „Wir wollen diesen Sieg unbedingt holen, dafür müssen wir erneut sehr fokussiert auftreten. Wir haben es in den vergangenen Wochen vermieden, auf die Tabelle zu schauen, sind sehr gut damit gefahren. Wir arbeiten uns von Aufgabe zu Aufgabe vor, lassen uns nicht aus der Ruhe bringen und versuchen, keinen Druck entstehen zu lassen. Das ist momentan eine unserer Stärken.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. SC kelag Ferlach
Sa., 15. Dezember 2018, 18:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Mit seiner Erfahrung und seinen Kenntnissen wird Uwe Schneider den Verein und die Mannschaft bestens unterstützen und auch wesentlichen Anteil daran haben, die momentan schwierige Situation zu bewältigen.

Bereits am Mittwoch gab der ehemalige Co-Kapitän sein Stelldichein bei der Mannschaft. Mit frischem Schwung geht es ja bereits am Freitag auswärts gegen Vizemeister und Cupsieger ALPLA HC Hard zur Sache. In den nächsten Tagen werden die Linzer Youngsters auch auf dem Spielersektor Verstärkung erhalten, um für die kommenden Herausforderungen optimal gerüstet zu sein.
In der 16. Hauptrunde der spusu LIGA hat Vizemeister ALPLA HC Hard am Freitag (19 Uhr, Sporthalle am See) das Tabellenschlusslicht HC LINZ AG zu Gast. Für die Roten Teufel vom Bodensee, die mit 18 Punkten gleichauf mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN auf dem vierten Platz liegen, ist im Kampf um ein Ticket für die Bonusrunde ein Heimsieg Pflicht. Denn gleich dahinter lauern bereits Bregenz Handball und Sparkasse Schwaz Handball Tirol mit 16 Punkten. Und auch der Tabellensiebte HC FIVERS WAT Margareten (15 Punkte) ist noch im Rennen um einen Top-Fünf-Platz.

Gegen die Oberösterreicher hat Cheftrainer Klaus Gärtner erstmals in dieser Meisterschaftsrunde die Qual der Wahl. Bis auf den langzeitverletzten Risto Arnaudovski sind seit Trainingsauftakt im Juli wieder alle Mann an Bord. „Linz ist ein unangenehmer Gegner. Wir haben uns bereits im Hinspiel mit dem knappen 23:22 sehr schwer getan,“ so der 43-jährige Deutsche.

„Die Linzer können den Ball schnell laufen lassen. In der Abwehr benötigen wir die entsprechende Aggressivität und schnelle Beine. Über die beiden Kreisläufer Gojko Vuckovic und Antonio Juric kommen sie immer wieder zu Toren. Zuletzt haben sie verstärkt mit dem siebten Feldspieler agiert, wobei Spielmacher Matevz Cemas die Fäden zog. Auch die beiden Außenspieler Alen Bajgoric und Christian Kislinger sind gefährlich,“ analysiert der Harder Chefcoach.

Für Klaus Gärtner sind die nächsten beiden Heimspiele - am Freitag gegen die Stahlstädter sowie am Dienstag gegen Leoben - die Schlüsselspiele im Kampf um einen Platz in der Bonusrunde. „Wenn wir unter die ersten Fünf wollen, müssen wir beide Heimspiele gewinnen.“

In der letzten Runde der spusu LIGA ist Vizemeister ALPLA HC Hard dann zwei Tage vor Weihnachten bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN zu Gast.

ALPLA HC Hard vs. HC LINZ AG
Fr., 14. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Diesen Freitag kommt es nun zur Begegnung der derzeitigen Spitze der Tabelle. Im LAOLA1.tv Livespiel der Runde ist die RETCOFF HSG Graz in der Sport.Halle.Krems zu Gast.

Während sich der UHK bereits fix für die Bonusrunde qualifiziert hat, müssen alle anderen Mannschaften in den kommenden Begegnungen punkten. Derzeit trennt die Truppe von Ibish Thaqi und die Grazer vier Punkte. Dahinter wird es jedoch eng. Zwischen dem Zweit- und Siebtplatzierten liegen ebenso nur vier Punkte.

Aber der UHK gibt sich damit nicht zufrieden, geht es doch um jeden Punkt. In der Bonusrunde werden die Zähler aus der Hauptrunde halbiert. Je mehr Punkte mitgenommen werden können, desto besser die Ausgangslage für die finale Phase der Meisterschaft.

Am Freitagabend erwartet man daher eine spannende Partie zwischen dem UHK und Graz. „Ich freue mich schon auf die geile Stimmung in der Halle“, so Ibish Thaqi zum Schlager.

Kampf um die letzten Punkte
Als einziges Team der Liga behielten die Gastgeber bis jetzt zuhause eine weiße Weste. Kein einziges Heimspiel wurde in dieser Saison verloren, überhaupt erst drei Mal musste der UHK Krems Punkte liegen lassen. Damit sind die Niederösterreicher der Meisterschaftskandidat Nummer 1.

Vier Punkte hinter Tabellenplatz Nummer eins und damit am zweiten Platz steht derzeit die Retcoff HSG Graz. Die Landeshauptstädter mussten zuletzt bei Cupsieger ALPLA HC Hard und in der Heimhalle gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Niederlagen hinnehmen. Zeit wieder zu punkten: „Das kommende Auswärtsspiel wird eines unserer schwersten. Krems spielt heuer richtig stark, dominiert die Liga und hat zuhause heuer noch nie verloren. Wir wollen die Bonusrunde erreichen, wissen, dass wir mit den anderen Teams heuer mithalten können und konnten in dieser Saison auch schon öfters überraschen. Vielleicht gelingt es uns ja auch in Krems und wir punkten. Die Motivation dazu haben unsere Burschen auf jedenfall“, Coach Ales Pajovic.

Moser Medical UHK Krems vs. RETCOFF HSG Graz
Fr., 14. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

Im letzten Auswärtsspiel des Grunddurchgangs reisen Graninger & Co. samstags nach Trofaiach. Während es bei den Weinviertlern super läuft, hinken die Trofaiacher ihrer Form hinterher. 2 Siege stehen 11 Niederlagen und 1 Unentschieden gegenüber.

Die Obersteirer blicken bisher auf eine Seuchensaison, geprägt von vielen Verletzungen, zurück und wurden in vielen Spielen meist unter Wert geschlagen. Nachdem im Vorfeld nicht bekannt ist, in welcher Besetzung die Heimmannschaft antreten wird, ist also Vorsicht und höchste Einsatzbereitschaft geboten.

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): "Auch wenn Trofaiach momentan am Tabellenende steht, sind sie daheim nie zu unterschätzen. Ich gehe davon aus, dass sie samstags in Bestbesetzung antreten können und damit sind sie für jedes Team eine echte Gefahr. Wir wollen aber unsere Serie halten und auch in der Steiermark voll punkten, damit wir dann nächste Woche mit breiter Brust ins Weinviertelderby gegen Korneuburg gehen können. Obwohl wir diese Woche wegen einer neuerlichen Hallensperre wieder nur sehr eingeschränkt trainieren konnten, sind wir voll auf den Gegner fokussiert. Die in der Cuppartie geschonten Spieler Gal, Markovic und Biber stehen allesamt wieder zur Verfügung und brennen auf ihren Einsatz.“

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. UHC Erste Bank Hollabrunn
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Die HSG Remus Bärnbach/Köflach hat das erste Saisonziel Oberes Playoff erreicht. Jetzt geht es in den letzten vier Spielen im Grunddurchgang darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Playoff zu verschaffen.

Die erste Hürde dazu ist der Vöslauer HC – der Vizemeister der Vorsaison. Vöslau konnte einfach nicht, an die Konstanz der Vorsaison anschließen. Im Hinspiel erreichten die Thermalstädter ein Remis gegen die Spielgemeinschaft und auch dieses Mal wollen Dubovecak & Co. gestützt auf eine starke Deckung für eine Überraschung sorgen. Momentan liegen die Vöslauer am 8. Tabellenplatz und haben mit 10 Punkten nur mehr geringe Chancen auf das Obere Playoff.

Die HSG Legionäre um Bonic, Stojanovic & Co. werden aber gerade in der Heimhalle alles geben und ihr starkes körperliches Spiel ins Match werfen. Die Vöslauer fühlen sich in der Aussenseiterrolle durchaus wohl und sind gut vorbereitet für das Spiel am Samstag.

Fabian Schartel (Spieler Vöslauer HC): "Im Heimspiel konnten wir mit einer super kämpferischen Leistung ein Remis erreichen. Das wird das Minimum sein um in Bärnbach bestehen zu können. Durch die positiven letzten Ergebnisse ist unser Selbstvertrauen gestärkt und wir freuen uns auf die gute Atmosphäre in der Steiermark. Natürlich wollen wir dort nicht nur gut auftreten, sondern 2 Punkte mitnehmen."

Peter Gauss (Obmann Vöslauer HC): "Wir freuen uns auf das Duell mit Bärnbach/Köflach, wollen beim Tabellenführer überraschen“.

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. Vöslauer HC
Sa., 15. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

 

Drei Runden vor Abschluss der spusu LIGA Hauptrunde und der damit verbundenen Teilung in die Bonusrunde der Top fünf und die Qualifikationsrunde der unteren fünf Teams, kann lediglich der Moser Medical UHK Krems entspannt seinem Restprogramm entgegenblicken. Die Niederösterreicher eröffnen auch den 16. Spieltag mit dem Spitzenspiel gegen die zweitplatzierte RETCOFF HSG Graz, um 19:00 Uhr live auf LAOLA1.tv. In der Sporthalle am See wird parallel zum Spiel ALPLA HC Hard vs. HC LINZ AG angepfiffen. Der Samstag steht im Zeichen der Duelle Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. SC kelag Ferlach und Union JURI Leoben vs. Bregenz Handball. Sonntagabend kommt es zwischen der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und dem HC FIVERS WAT Margareten zur 62. Auflage des Wiener Derby. Es ist zugleich das 307. Derby in der 20-jährigen Geschichte der spusu LIGA und wird um 20:15 Uhr live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv übertragen.

"Spannend wie selten zuvor" ist allerorts zu hören, wenn über die diesjährige Meisterschaft gesprochen wird. Sechs Punkte sind bis Weihnachten noch zu holen. Sechs Punkte die zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt liegen. Einzig der Moser Medical UHK Krems kann seinem Restprogramm in der Hauptrunde entspannt entgegenblicken, denn die Wachauer stehen als bislang einziges Team fix in der Bonusrunde. Um es dem Tabellenführer gleich zu tun, benötigt die RETCOFF HSG Graz einen Auswärtssieg am Freitag in der Sport.Halle.Krems.

Zeitgleich empfängt am Freitag der ALPLA HC Hard den HC LINZ AG. Und die Vorarlberger werden ihren Gegner dabei nicht unterschätzen. Denn auch für den Tabellenletzten, der keine Chance mehr auf die Bonusrunde hat, kann noch jeder Punkt, den man in die Qualirunde mitnimmt, Gold wert sein.

Brisant wird es Samstag. Sparkasse Schwaz Handball Tirol empfängt den SC kelag Ferlach. Um nicht Gefahr zu laufen von den Kärntnern noch überholt zu werden, brauchen die Gastgeber zumindest einen Punkt aus den letzten drei Spielen. Sollte man allerdings das Duell am Samstag gegen Ferlach verlieren, hätte man bei Punktegleichheit das Nachsehen. Fast Gleiches gilt auch für Bregenz Handball, den nächsten Gegner der Ferlacher. Auch diese benötigen zumindest einen Punkt aus den Spielen bis Weihnachten um nicht in einen direkten Vergleich mit dem SC kelag Ferlach zu geraten. In einer Woche steht das direkte Duell in Ferlach an und dort darf der Rekordmeister nicht höher als mit zwei Toren Unterschied verlieren, sollte man diesen Samstag auswärts bei der Union JURI Leoben nicht punkten. Holt man bei den Steirern zumindest einen Punkt sind jegliche Rechenspielchen mit Ferlach passé.

307. Liga-Derby, 62. Wiener-Derby

Am Sonntag geht es für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und den HC FIVERS WAT Margareten gleich um Zweierlei: Punkte, um die Bonusrunde zu erreichen und die Vorherrschaft in Wien. Das Hinspiel in der Hollgasse endete 28:26 für den Meister. WESTWIEN ist also auf Revanche aus. Das Spiel wird um 20:15 Uhr live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv übertragen.

Das Wiener Derby zwischen WESTWIEN und den FIVERS hat beinahe so eine lange Tradition wie das Vorarlberg-Derby zwischen Bregenz Handball und dem ALPLA HC Hard. Während es das Ländle-Derby seit Bestehen der nunmehrigen spusu LIGA ununterbrochen gab und erst kürzlich seine 90. Auflage feierte, stehen sich die beiden Wiener Vereine am Sonntag zum 62. Mal gegenüber.
Während die Hauptrunde in der spusu LIGA noch in vollem Gange ist, stellt Sparkasse Schwaz Handball Tirol bereits die Weichen für die Zukunft. Der 21-jährige ÖHB-Teamspieler Sebastian Spendier hat nun seinen Vertrag bei den Tirolern bis 2021 verlängert.

„Das ist für mich der nächste logische Schritt in meiner Karriere. Ich fühle mich sehr wohl in Tirol, wurde hier im Vorjahr toll aufgenommen und konnte mich bislang gut weiterentwickeln. Ich möchte bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol weiter reifen, der Verein bietet mir dafür alle Möglichkeiten. Deshalb habe ich beim Angebot auch nicht lange überlegt und meinen 2019 auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängert“, berichtet der in Kürze 22-jährige Rückraumspieler Sebastian Spendier.

2017 wechselte der gebürtige Kärntner, der u.a. in der Handballakademie von HIB Liebenau Graz ausgebildet wurde, von Ligakonkurrent Union Leoben zu Handball Tirol. In Schwaz hat er sich inzwischen zum Führungsspieler entwickelt und zeigt gerade in dieser Saison, warum er als eine der größten Zukunftshoffnungen im österreichischen Handball gilt. Spendiers Qualitäten sind auch ÖHB-Teamchef Patrekur Jóhannesson nicht entgangen, der mehrfache Jugend- und Junioren-Teamspieler wurde zuletzt für die Partien im EHF EURO Cup gegen Schweden und Norwegen erstmals ins Herren-Team einberufen.

Ein weiterer Ritterschlag folgte nun Anfang dieser Woche mit der Einberufung in den erweiterten 28-Mann-Kader der rot-weiß-roten Nationalmannschaft für die im Jänner stattfindende Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark. Somit nimmt Sebastian Spendier zumindest zwischen Weihnachten und Silvester am Kurz-Lehrgang in der Südstadt teil. Gleich zu Beginn des neuen Jahres wird der Kader dann auf 18 Spieler reduziert, welche von 4. bis 6. Jänner 2019 im Rahmen des „Continental Cups“ in der Innsbrucker Olympiahalle zu den finalen WM-Härtetests gegen Bahrain und Griechenland antreten werden.

„Die Vertragsverlängerung von Sebastian ist ein tolles Signal an den Verein, an die ganze Mannschaft. Das ist vor allen Dingen auch ein klares Bekenntnis zum Weg, den wir bei Handball Tirol eingeschlagen haben. ‚Spende‘ hat sich in den letzten Monaten extrem weiterentwickelt, vor allem aufgrund seines Trainingsfleißes. Inzwischen ist er auch in der Deckung viel stärker geworden, das unterstützt seine gesamte Performance. Offensiv beweist er ohnehin wöchentlich seine Qualitäten“, betont Frank Bergemann, Trainer von Sparkasse Schwaz Handball Tirol.
Seit Sommer 2016 gestaltet Thomas Berger als Geschäftsführer der nunmehrigen spusu LIGA und spusu CHALLENGE die Entwicklungen in den beiden höchsten Spielklassen im österreichischen Männerhandball federführend mit. Seit 2017 konnte mit dem Mobilfunkanbieter spusu nach vielen Jahren wieder ein Hauptsponsor gefunden werden. Mit LAOLA1.tv und dem ORF produziert man über die gesamte Saison hinweg über 70 Liveübertragungen, die mittels eigener LED-Banden Zuschauer-, Sponsoren- und TV-Gerecht umgesetzt werden können. Mit Produkten wie dem spusu LIGA Branchentreff hat man zusätzliche Plattformen abseits der Sporthallen für sämtliche Stakeholder geschaffen. Passend zu der von Thomas Berger entwickelten AGENDA 2021 hat der Vorstand der spusu LIGA & spusu CHALLENGE den Vertrag mit dem Oberösterreicher als Geschäftsführer vorzeitig bis Ende Juni 2021 verlängert.

In enger Kooperation und stetigem Austausch mit dem Österreichischen Handballbund, dem LIGEN-Vorstand sowie den 20 Vereinen der beiden höchsten Männer-Spielklassen arbeitet Thomas Berger mit seinem Team seit 2016 daran, das Produkt Handball in Österreich auf Ligaebene weiterzuentwickeln.

Mit seinem Antreten als Geschäftsführer setzte der Oberösterreicher die AGENDA 2021 auf, die über die Heim-EM 2020 hinaus eine nachhaltige Entwicklung für den Sport in Österreich zum Ziel hat und auf den sieben Säulen Positionierung, Produktgestaltung, Sponsoring, Kommunikation, Netzwerk, Veranstaltung und Struktur, basiert

Erste Erfolge auf diesem Weg sind die strategische Partnerschaft mit LAOLA1 in den Bereichen TV-Produktionen, Videoplattform und Vermarktung, die Anschaffung einer eigenen LED-Bande für TV-Spiele, ein 3-Jahresvertrag mit dem ORF, der Ausbau von 30 auf über 60 TV-Produktionen pro Saison, die Gewinnung des Mobilfunkanbieters spusu als Hauptsponsor und die damit verbundene Einführung der Dachmarke spusu LIGA für die beiden höchsten Spielklassen im heimischen Männerhandball spusu LIGA & spusu CHALLENGE, die Datenpartnerschaft mit Sportradar, die Steigerung des Medienwerts auf über acht Millionen, die Professionalisierung des Kommunikationsmanagement, Steigerung des Sponsoring-Volumen, sowie die Schaffung der Plattform „spusu LIGA Branchentreff“ für Entscheidungsträger aus Industrie, Wirtschaft, Politik und Sport.

Langfristig hat man sich zum Ziel gesetzt, Handball in Österreich zur Mannschaftssportart Nummer zwei zu entwickeln. Gemessen an den Qualifikationen des Männer-Nationalteams für Großereignisse, wie die bevorstehende WM 2019 in Deutschland und Dänemark, ist Handball aktuell die erfolgreichste Mannschaftssportart in Österreich.

Auf diesem ambitionierten und erfolgreichen Weg hat der Vorstand der spusu LIGA & spusu CHALLENGE den Vertrag mit Thomas Berger als Geschäftsführer vorzeitig bis Ende Juni 2021 verlängert.

Thomas Berger: „„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam, der ÖHB, die zehn Vereine der spusu LIGA, die zehn Vereine der spusu CHALLENGE und LAOLA1, mehrere historische Meilensteine in den vergangenen zweieinhalb Jahren auf den Weg bringen konnten. Einen Haupt- und Titelsponsor für beide Ligen zu finden ist ein starkes Zeichen auf dem österreichischen Sportwirtschaftsmarkt. Ich danke dem Vorstand und den Vereinen für ihr entgegengebrachtes Vertrauen auf unserem gemeinsamen Weg unter der AGENDA 2021. Ich möchte mich sehr herzlich bei allen für ihre unermüdlichen Bemühungen und ihre Geballte Leidenschaft im Zeichen unseres großartigen Sports bedanken. Wir sind insgesamt auf einem guten Weg unsere Zielstellungen zu erreichen, sofern wir weiter munter und engagiert unsere ToDos`s in Richtung Sportwirtschaftsmarkt erledigen. Dabei werden wir die Heim-EM im Jänner 2020 für den Sport und die Ligen nutzen und darüber hinaus das Produkt und den Handball nachhaltig weiterentwickeln.“

Boris Nemsic, Präsident spusu LIGA & spusu CHALLENGE: “Die großartige Entwicklung der spusu LIGA als Basis für erfolgreichen Österreichischen Handball ist von Kontinuität und Gemeinsamkeit aller Vereine, Funktionäre und Stakeholder gekennzeichnet. Wir freuen uns, dass Tom Berger als Geschäftsführer und Mitglied des spusu LIGA Vorstands seine Energie und Professionalität weitere drei Jahre einbringt.”

Conny Wilczynski, Vize-Präsident Sport und Vereine spusu LIGA & spusu CHALLENGE: „Die Verlängerung mit Thomas Berger ist ein Meilenstein für den österreichischen Handball. Er hat in den letzten 28 Monaten vor allem aufgrund seiner Leidenschaft und seiner professionellen Arbeit überzeugt und die Liga auf ein nächstes Level heben können. Wir freuen uns, gemeinsam mit ihm, die nächsten Entwicklungsschritte angehen zu können.“

Einen günstigen Zeitpunkt gibt es nie – unter diesem Gesichtspunkt legte Sportdirektor Nermin Adzamija mit sofortiger Wirkung seine Funktion beim HC LINZ AG zurück. Jahrelange Doppelbelastung aus Beruf und Berufung hatten ihren Tribut gefordert und die Work – Life Balance gehörig durcheinander gebracht. Während der Vorstand intensiv nach einem Nachfolger sucht, übernimmt HC LINZ AG Präsident Bernhard Ditachmair interimistisch die Agenden Adzamijas.

„Natürlich schmerzt uns der Rücktritt von Nermin zu diesem Zeitpunkt sehr, aber es ist völlig klar, dass die Gesundheit im Vordergrund stehen muss. Der HC LINZ AG dankt Nermin Adzamija für sein jahrelanges, erfolgreiches Wirken beim HC LINZ AG und wünscht ihm für seine berufliche Karriere und natürlich für seine Gesundheit das Allerbeste!“, so der Linzer Präsident.

Sowohl bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger, als auch bei dessen Einarbeitung wird Adzamija dem HC LINZ AG noch unterstützend zur Seite stehen.

Titelverteidiger ALPLA HC Hard steht im ÖHB-Cup-Viertelffinale: Die Roten Teufel schlugen in der Neuauflage des letzten Endspiels die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in ihrer Sporthalle am See vor 900 Zuschauern 30:24 (17:12). Nach 22 Minuten führte Hard erstmals mit sieben Toren und brachte den Heimsieg schlussendlich souverän ins Trockene.

„Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wir hätten eher den Sack zumachen können. Die frühe Manndeckung hat uns aber etwas außer Tritt gebracht. Torwart Golub Doknic hat überragend gehalten“, resümierte Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

WESTWIENs Co-Trainer Roman Frimmel fasste zusammen: „Wir hatten einen sehr schwachen Start, konnten in den ersten 25 Minuten sowohl vorne als auch hinten die Zweikämpfe nicht gewinnen. Mit sechs, sieben Toren Rückstand ist es dann in Hard sehr schwierig. Wir haben am Ende noch einmal alles versucht, konnten es aber nicht mehr richtig spannend machen.“

Im zweiten "spusu LIGA-Duell" behielt Meister HC FIVERS WAT Margareten gegen Union JURI Leoben in der Hollgasse mit 33:27 (15:15) die Oberhand. Der spusu LIGA-Zweite, RETCOFF HSG Graz, zog nach einer überzeugenden Leistung beim UHC Erste Bank Hollabrunn ins Viertelfinale ein. Die Sieben von Trainer Ales Pajovic feierte in der Weinviertelarena einen 37:17 (20:9)-Kantersieg und revanchierte sich beim spusu CHALLENGE-Team für die Niederlage in Runde zwei vor einem Jahr.

Auch in den weiteren Begegnungen setzten sich die Favoriten durch: Bregenz Handball feierte beim HC Bruck einen 34:22 (14:11)-Auswärtserfolg. Die Sparkasse Schwaz Handball Tirol ließ ebenfalls in der Fremde nichts anbrennen, schlug Schlafraum.at Kärnten 34:16 (14:7). „Wir sind von Beginn an sehr konzentriert und diszipliniert aufgetreten, hatten das Spiel immer unter Kontrolle und konnten so einen souveränen Sieg einfahren. Ich konnte einige Spieler länger zum Einsatz bringen, die zuletzt weniger Spielanteile hatten. Wir waren kollektiv stark, fast jeder Feldspieler durfte sich über einen Torerfolg freuen“, so HT-Coach Frank Bergemann.

spusu LIGA-Tabellenführer Moser Medical UHK Krems gab sich beim Landesligisten SK Keplinger-Traun keine Blöße, gewann 37:22 (15:8). Das "spusu CHALLENGE-Duell" zwischen der HSG Remus Bärnbach/Köflach und dem HC FIVERS WAT Margareten II endete mit einem überaus souveränen 37:16 (21:8)-Heimsieg der Steirer.

Bereits am vergangenen Sonntag hatte sich der SC kelag Ferlach durch einen 33:28 (17:11)-Erfolg bei der Union Sparkasse Korneuburg fürs Viertelfinale qualifiziert.

ÖHB-Cup-Achtelfinale der Herren
02.12.: Union Sparkasse Korneuburg - SC kelag Ferlach 28:33 (11:17)
09.12.: UHC Erste Bank Hollabrunn - RETCOFF HSG Graz 17:37 (9:20)
09.12.: Alpla HC Hard - SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:24 (17:12)
09.12.: HSG Remus Bärnbach/Köflach - HC FIVERS WAT Margareten 2 37:16 (21:8)
09.12.: HC Bruck - Bregenz Handball 22:34 (11:14)
09.12.: Schlafraum.at Kärnten - Sparkasse Schwaz Handball Tirol 16:34 (7:14)
09.12.: HC FIVERS WAT Margareten - JURI Union Leoben 33:27 (15:15)
09.12.: SK Keplinger-Traun - Moser Medical UHK Krems 22:37 (8:15)
Drei Runden vor Ende der Hauptrunde in der spusu LIGA steht lediglich ein Team fix in der Bonusrunde - Tabellenführer Moser Medical UHK Krems. Dass die Wachauer nun entspannt in die letzten Spiele vor der Winterpause schreiten können, haben sie auch einem jungen Talent zu verdanken: Gunnar Prokop avancierte in Ferlach mit seinem Siegtreffer zum 34:33 zum Matchwinner. Ebenso wie Viggo Kristjansson für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN oder Christian Hallmann für die Union JURI Leoben. In der bisherigen spusu LIGA Hauptrunde fiel die Entscheidung in 13 Partien in der letzten Spielminute, in zwei weiteren kurz davor. Je zweimal retteten Vlatko Mitkov Bregenz Handball, bzw. Michael Knauth dem ALPLA HC Hard, einen Punktgewinn.

Obwohl bereits fünf Tore zurück in den letzten sieben Spielminuten, gelang dem SC kelag Ferlach noch einmal der Ausgleich zum 33:33. Über sechseinhalb Minuten wollte in dieser Phase dem Moser Medical UHK Krems kein Tor gelingen, dann nahm sich der 21-Jährige Gunnar Prokop ein Herz und versenkte den Ball zum 34:33-Endstand im Ferlacher Kasten.

Drei Tore Vorsrpung kurz vor Ende der ersten Halbzeit für die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, ansonsten lieferte man sich mit Gastgeber RETCOFF HSG Graz einen wahren Paarlauf. Auch die Führung wechselte hin und her. So waren auch die letzten zehn Spielminuten nichts für schwache Nerven. WESTWIEN legte stets um ein Tor vor, Graz zog nach. 43 Sekunden vor der Schlusssirene nahm sich einmal mehr der Isländer Viggo Kristjansson ein Herz und erzielte den 27:26-Siegtreffer für die Wiener.

Eine unglaubliche Aufholjagd beendete Freitagabend Christian Hallmann mit der Schlusssirene - 26:26! Die Union JURI Leoben rettete damit im Keller-Duell vor Heimpublikum gegen den HC LINZ AG einen Punkt. Innerhalb von 85 Sekunden sorgten dabei Damir Djukic, Stefan Salbrechter und Christian Hallmann für Jubelchöre auf den Tribünen.

Last Minute Tore, die auch zu einem Punktgewinn geführt haben, erlebten die Fans der spusu LIGA insgesamt 15. Mal. Gleich zu Beginn der Meisterschaft war Vlatko Mitkov elf Sekunden vor Spielende für Bregenz Handball gegen den HC FIVERS WAT Margareten erfolgreich udn sorgte für den 28:28-Endstand.

Knapp eine Woche später erlöste Michael Knauth die Fans des ALPLA HC Hard im Spiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Per Siebenmeter sorgte er in der 59. Spielminute für den Ausgleich zum 23:23. Am 21. September war es wieder Vlatko Mitkov der den Bregenzern einen Punkt rettete. Im Auswärtsspiel bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN sorgte er fünf Sekunden vor der Schlusssirene für das 21:21.

Eine Woche später war wieder Michael Knauth dran: Exakt 60:00 Minuten zeigte die Uhr an, als er für Hard das 21:21 bei der RETCOFF HSG Graz erzielte. Nur fünf Tage später war wieder der ALPLA HC Hard involviert, diesmal allerdings nicht als Nutznießer sondern als Leidtragender. Bereits nach 57:11 Spielminuten sorgte Tobias Wagner für den HC FIVERS WAT Margareten für den 24:24-Endstand.

Kurz darauf bejubelten die Grazer einen wichtigen Auswärtssieg bei WESTWIEN. Filip Ivanjko sorgte acht Sekunden vor dem Ende für den 29:28-Siegtreffer.

Im Duell SC kelag Ferlach vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol am 13. Oktober war Felach-Kapitän Dean Pomorisac einmal mehr zur Stelle, ließ die Halle nach 59:45 Spielminuten mit seinem Ausgleichstreffer zum 30:30 Kopf stehen. Am gleichen tag sorgte Stefan Salbrechter für lange Gesichter in der Handballarena Rieden/Vorkloster. Drei Sekunden waren noch zu spielen, da erzielte Salbrechter das 26:26.

Einem "verlorenen" Punkt trauerte Ferlach am 10. November nach. Zwei Tore lag man gegen Meister FIVERS voran, konnte nach dem 31:29 in der 57. Minute aber nicht mehr anschreiben. Stattdessen waren Doruk Pehlivan und nach 59:47 Minuten Vincent Schweiger vom Siebenmeter zur Stelle - Endstand 31:31.

Beim gestrigen Auswärtserfolg bei Bregenz Handball musste Dario Lochner am Ende mit rot vom Feld, am 16. November bei WESTWIEN war er der vielumjubelte Mann. Mit der Schlusssirene sorgte er noch für den 24:24-Endstand.

Zweimal bejubelte der Moser Medical UHK Krems einen Punktgewinn in der Schlusssekunde. Zum ersten Mal am 24. November bei Handball Tirol, als Jakob Jochmann nach 59:54 Spielminuten vom Siebenmeter die Nerven behielt und auf 28:28 stellte. Das zweite Mal war am gestrigen Abend beim SC kelag Ferlach. Da wurde Gunnar Prokop zum gefeierten Kremser-Helden.

Dramatik pur bot das 90. Ländle-Derby am 28. November. Da war Thomas Weber für Hard sechs Sekunden vor Spielende mit dem Treffer zum 28:28 zur Stelle.

Die Last-Minute-Treffer der Saison

31.08., Bregenz Handball vs. HC FIVERS WAT Margareten - Spielminute 59:49, Vlatko Mitkov (Bregenz Handball) zum 28:28
08.09., ALPLA HC Hard vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol - Spielminute 58:43, Michael Knauth (ALPLA HC Hard) per Siebenmeter zum 23:23
21.09., SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball - Spielminute 59:55, Vlatko Mitkov (Bregenz Handball) zum 21:21
28.09., RETCOFF HSG Graz vs. ALPLA HC Hard - Spielminute 60:00, Michael Knauth (ALPLA HC Hard) zum 21:21
03.10., ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten - Spielminute 57:11, Tobias Wagner (FIVERS) zum 24:24
05.10., SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. RETCOFF HSG Graz - Spielminute 59:52, Filip Ivanjko (RETCOFF HSG Graz) zum 29:28
13.10., SC kelag Ferlach vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol - Spielminute 59:45, Dean Pomorisac (SC kelag Ferlach) zum 30:30
13.10., Bregenz Handball vs. Union JURI Leoben - Spielminute 59:57, Stefan Salbrechter (Union JURI Leoben) zum 26:26
10.11., SC kelag Ferlach vs. HC FIVERS WAT Margareten - Spielminute 59:47, Vincent Schweiger (FIVERS) vom Siebenmeter zum 31:31
16.11., SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol - Spielminute 60:00, Dario Lochner (Sparkasse Schwaz Handball Tirol), zum 24:24
24.11., Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Moser Medical UHK Krems - Spielminute 59:54, Jakob Jochmann (Moser Medical UHK Krems) vom Siebenmeter zum 28:28
28.11., ALPLA HC Hard vs. Bregenz Handball - Spielminute 59:54, Thomas Weber (ALPLA HC Hard) zum 28:28
07.12., RETCOFF HSG Graz vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN - Spielminute 59:17, Viggo Kristjansson (INSIGNIS WESTWIEN) zum 27:26
07.12., Union JURI Leoben vs. HC LINZ AG - Spielminute 60:00, Christian Hallmann (Union JURI Leoben) zum 26:26
07.12., SC kelag Ferlach vs. Moser Medical UHK Krems - Spielminute 59:02, Gunnar Prokop (Moser Medical UHK Krems) zum 34:33

In der Neuauflage des Vorjahresfinales gelang dem angeschlagenen HC FIVERS WAT Margareten ein wahrer Befreiungsschlag. Gegen den wiedererstarkten ALPLA HC Hard fuhr man einen 29:24-Heimsieg ein. Der Titelverteidiger schließt dank des Auswärtserfolg von Sparkasse Schwaz Handball Tirol bei Bregenz Handball bis auf einen Punkt auf den Rekordmeister und Tabellenplatz fünf auf.

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: Filzwieser Monster-Parade
Video-Link: David Brandfellner mit ganz viel Gefühl


Stunden vor dem Spiel sorgte der Schlager für erste Schlagzeilen: Statt um 19:00 Uhr konnte das Spiel erst um 20:15 Uhr angepfiffen werden. Denn der Harder Mannschaftsbus steckte am Mittleren Ring in München am Freitagvormittag stundenlang im Stau fest. Ein deutscher Reisebus war in einer vierspurigen Unterführung in Vollbrand geraten. Eine mehrstündige Totalsperre der viel befahrenen Transitroute war die Folge.

Die Gastgeber mussten weiterhin auf Vitas Ziura, Tobias Wagner und Boris Tanic verzichten, Hard trat die lange Busfahrt ohne die verletzten Ivan Horvat und Risto Arnaudovski an. Nachdem endlich der Anpfiff erfolgt war, ließen die FIVERS keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Hollgasse nach wie vor eine Festung ist. David Brandfellner eröffnete nach 58 Sekunden einen trefferreichen Abend.

Auf beiden Seiten hatten die Abwehrreihen zu Beginn noch Potenzial nach oben. Mitte der ersten Halbzeit lagen die Hausherren in einem Duell auf Augenhöhe knapp mit 9:8 vorne. In der Folge ließ Gerald Zeiner (4 Tore) gleich zwei Siebenmeter hintereinander aus. Die FIVERS zogen auf 13:9 weg. Zwei Tore der Schmid-Brüder und ein Treffer von Theo Surblys innert 73 Sekunden brachten die Vorarlberger wieder auf 12:13 heran. Brandfellner und Damböck sorgten schließlich noch für den 15:12-Pausenstand.

Kurz nach dem Wiederanpfiff brachte Doruk Pehlivan die Hausherren mit vier Toren in Führung. Thomas Weber scheiterte von der Siebenmeterlinie und die FIVERS zogen auf 17:12 davon. Hard reagierte, brachte Thomas Hurich, der sich gelich gehörig vorstellte. Dank seiner Paraden spielten sich die Gäste bis auf ein Tor heran, 16:17. Kurz darauf sah Manuel Schmid allerdings die Rote Karte.

Die FIVERS legten stets bis zu drei Toren vor, führten knapp fünf Minuten vor Spielende sogar mit 26:21. Überlegt wusste man den Vorsprung über die zeit zu bringen und feierte schließlich einen 29:24-Heimsieg. Zwei wichtige Punkte für den Meister der damit auf Tuchfühlung zu den Plätzen für die Bonusrunde bleibt.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: "Dieser Sieg ist natürlich eine gewisse Genugtuung. Es ist momentan eine schwierige Zeit, aber wir kommen da raus. Wir haben der ganzen Handballwelt, dass wir es drauf haben, brauchen das aber auch nicht überbewerten. Der Sieg heißt noch nicht, dass wir wieder die Routine und Gelassenheit aus der Vergangenheit erlangt haben. Was man aber gesehen hat ist, wenn wir unsere Tugenden aus der letzten Saison, in der wir Meister geworden sind, auspacken, ist es ganz schwer gegen uns. Das war heute das erste Heimspiel, in dem wir auch wie eine Heimmannschaft aufgetreten sind. Trotzdem ist noch Luft nach oben. Die Liga ist enorm ausgeglichen, man sieht, dass jeder jeden schlagen kann."

HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard 29:24 (15:12)
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Doruk Pehlivan (7), Herbert Jonas (4), David Brandfellner (4), Vincent Schweiger (3), Eric Damböck (3), Marin Martinovic (3), Nikola Stevanovic (2), Leander Brenneis (1), Lukas Hutecek (1), Markus Kolar (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (6), Gerald Zeiner (4), Dominik Schmid (3), Boris Zivkovic (2), Nejc Zmavc (2), Thomas Weber (2), Lukas Schweighofer (2), Theo Surblys (1), Manuel Schmid (1), Paul Schwärzler (1)
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Gunnar Prokop und Gregory Musel avancierten in den Schlusssekunden zu den Matchwinnern für den Moser Medical UHK Krems. Nachdem sich die Gäste immer wieder absetzen konnten, gelang dem SC kelag Feralch in der 59. Minute den Ausgleich zum 33:33. Mit seinem fünften Treffer erzielte Gunnar Prokop den 34:33-Endstand für Krems her, Musel vereitelte die letzte Chance der Kärntner.

Es war der erwartet heiße Fight in Ferlach. Speziell zuhause konnten die Kärntner schon mehrfach unter Beweis stellen, dass sie jeden Gegner schlagen können. Und auch gegen das Team der Stunde, den Moser Medical UHK Krems, war ein Punktgewinn zum Greifen nahe.

Nachdem gleich die ersten Angriffe des Spiels von der Kremser Deckung und Torhüter Michal Shejbal vereitelt wurden, setzten sich die Gäste dank einiger Kontertore mit 4:1 ab. Bis zur zehnten Minute gelang es dem SC kelag Ferlach das Spiel zu egalisieren. Nur der Führungstreffer wollte nicht gelingen.

Stattdessen liefen Dean Pomorisac & Co. immer einem kleinen Rückstand hinterher. Kurz vor der Pause ließ man zudem zwei hundertprozentige Chancen liegen, wodurch die Kremser mit 18:16 in die Halbzeit gingen.

Nach Seitenwechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Ein, zwei Tore lief man den Kremsern hinterher. Mitte der ersten Halbzeit legte Krems dann erstmals mit fünf Toren vor. In der Schlussphase drehten die Kärntner dann nochmals richtig auf. Sechs Minuten lang ließ man keinen Gegentreffer zu, konnte dank eines 5:0-Laufes auf 33:33 stellen. Mit dem letzten Angriff der Kremser erzielte Gunnar Prokop das 34:33. 58 Sekunden blieben den Gastgebern noch um zumindest einen Punkt zu holen. Krems nahm Ferlach Kapitän Pomorisac geschickt aus dem Spiel, der letzte Wurf wurde von Gregory Musel vereitelt, der damit zu einem der Matchwinner avancierte.

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: „Wir haben zu Beginn zu einfache Tore erhalten. Über das gesamte Spiel betrachtet, hätten wir uns einen Punkt verdient. Die Mannschaft hat jetzt Samstag und Sonntag frei. Danach legen wir die volle Konzentration auf die letzten Aufgaben. Wir werden für die Qualifikationsrunde noch den einen oder anderen Punkt brauchen.“

Thomas Kandolf, Moser Medical UHK Krems: "So kanpp hätten wir es nicht machen müssen. In der ersten Halbzeit sind viele Tore gefallen, wie schon im Hinspiel. Wir haben in der Abwehr nie so den Zugriff gekriegt. Das war in der zweiten Halbzeit besser, da haben wir allerdings phasenweise wirklich schlecht gespielt. Am Ende habe wir es rüber gebogen."

SC kelag Ferlach vs. Moser Medical UHK Krems 33:34 (16:18)
Fr., 07. Dezember 2018, 19:30 Uhr
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (12), Florian Ploner (6), Leander Krobath (3), Mathias Rath (3), Rok Golcar (3), Blaz Klec (3), Anze Ratajec (3)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Thomas Kandolf (10), Fabian Posch (8), Gunnar Prokop (5), Lucijan Fizuleto (4), Jakob Jochmann (2), Leonard Schafler (2), Marko Simek (2), Kenan Hasecic (1)
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Sparkasse Schwaz Handball Tirol setzt sich auswärts gegen Bregenz Handball mit 24:26 durch und sind damit (inkl. ÖHB-Cup) seit 8 Spielen ungeschlagen.

Bregenz startete nicht optimal ins Spiel. Mit viel Mühe konnte der Bregenzer Povilas Babarskas nach 10 Minuten den Ausgleich zum 3:3 erzielen. Ralf Patrick Häusle verhinderte weitere Gegentore der Tiroler und avancierte beim Führungstreffer zum Assistgeber für Nico Schnabl. Nach 22 Minuten hatten die Schiedsrichter genug vom harten Einsteigen der Tiroler und stellten zwei Schwazer mit 2-Minutenstrafen vom Feld. Die doppelte Überzahl ging aber überraschender Weise mit 2:0 Toren an die Gäste. Vor allem der Schwazer Spielmacher Sebastian Spendier war kaum in Griff zu bringen. Mit einem 9:12 Rückstand aus Bregenzer Sich ging es dann in die Pause.

Von etlichen Zeitstrafen war auch der Beginn der zweiten Hälfte geprägt. Die Bregenzer konnten aber kaum Kapital aus der numerischen Überzahl schlagen und scheiterte regelmäßig an Keeper Perovsek. Erschwerend kam hinzu, dass Vlatko Mitkov mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte und nicht mehr zum Zug kam. Auf der Gegenseite sah sich Trainer Lützelberger nach 42 Minuten zum Timeout gezwungen, um seine Mannschaft wach zu rütteln. Kurz danach mussten die Vorarlberger allerdings den nächsten bitteren Rückschlag verkraften, als Nico Schnabl mit einer Knieverletzung vom Rettungsdienst abtransportiert werden musste. 10 Minuten vor dem Ende resultierte die übermotivierte Deckung von Handball Tirol in der ersten roten Karte des Spiels für Locher, aber weiterhin war das Überzahlspiel nicht die Stärke der Bregenzer. Am Ende hat die Cleverness gefehlt, um den Rückstand noch wettzumachen und die 24:26 Niederlage zu verhindern. Bregenz Wartet nun schon seit 6 Sielen auf einen vollen Erfolg.

Severin Lampert, Bregenz Handball: „Wir wussten, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird. Wir haben den Start verpennt und sind dauernd einem Rückstand hinterhergelaufen. Es ist sehr bitter.“

Sebastian Spendier, Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Wir hatten die richtige Einstellung und gekämpft bis zum Ende. Es war ein hartumkämpftes Spiel von beiden Seiten mit dem besseren Ende für uns.“

Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Das war eine großartige, geschlossen starke Mannschaftsleistung, die uns den Sieg beschert hat. Wir haben diese zwei Punkte als starkes Kollektiv geholt. Schlüssel zum Erfolg war sicher die überragende Abwehrarbeit, mit der wir Bregenz den Zahn ziehen konnten. Die Jungs haben über 60 Minuten defensiv hart gearbeitet. Wir haben etwas offensiver als normalerweise verteidigt, das ist gut aufgegangen. Die Zeitstrafen und die rote Karte gegen Dario Lochner haben uns nicht aus dem Konzept gebracht. Jeder, der von der Bank gekommen ist, hat entscheidende Impulse gesetzt – vorne hatten wir fast immer eine Lösung parat. Ich möchte mich auch bei unseren Fans bedanken, die den Weg hierher gemacht und uns toll unterstützt haben.“

Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 24:26 (9:12)
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Bregenz Handball: Povilas Babarskas (5), Severin Lampert (4), Nico Schnabl (4), Ante Esegovic (4), Lukas Frühstück (3), Marko Coric (2), Marian Klopcic (2)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Alexander Wanitschek (6), Sebastian Spendier (6), Isak Rafnsson (4), Armin Hochleitner (3), Dario Lochner (3), Sebastian Feichtinger (2), Michael Miskovez (1), Balthasar Huber (1)
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In einer gut gefüllten Franz Guggenberger Sporthalle gewinnt die Union Sparkasse Korneuburg souverän gegen den Tabellenletzten ATV Auto Pichler Trofaiach. Die Steirer können einige Zeit mithalten doch dann entwickelt es sich zu einer klaren Angelegenheit.

In der ersten Halbzeit sieht es lange nach einer offenen Partie aus. Trofaiach schafft es immer wieder mit zeitintensiven Spielzügen die Korneuburger Abwehr zu verunsichern und so zum Torerfolg zu kommen. Nach und nach steht die Korneuburger Abwehr dann aber besser und vor allem Man of the Match Marc Muhm zeichnet sich im Tor der Heimischen immer wieder aus. Im Laufe des Spiels kann er vier Siebenmeter entschärfen! Gegen Ende der ersten Halbzeit kommt die Union besser ins Spiel und übernimmt das Ruder. Mit einer besser stehenden Abwehr und einer schnellen zweiten Welle schafft man es bis zur Pause ein +4 herauszuspielen. Mit 16:12 werden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang lässt die Korneuburger Mannschaft keine Zweifel mehr, wer heute als Sieger in dieser Partie hervorgehen wird. In der ganzen zweiten Halbzeit lässt man nur mehr 8 Gegentore zu, im Angriff kombiniert man sich sicher von Tor zu Tor. Trofaiach kann in dieser Phase wenig entgegensetzen und verliert schlussendlich 31:20.

Union Sparkasse Korneuburg vs. ATV Auto Pichler Trofaiach 31:20 (16:12)
Fr., 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Anton Kasagranda (9), Sebastian Bachofner (4), Patrick Dietrich (3), Mathias Weinhappl (3), David Rajic (2), Juraj Stepanovsky (2), Berhard Pummer (2), Andreas Bachofner (2), Leon Dijkstra (1), Christoph Litschauer (1), Julian Schafler (1), Andreas Suritsch (1)
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Thomas Spitaler (5), Mergim Abdullahu (4), Florian Illmayer (4), Marko Stojisavljevic (3), Stefan Galovsky (2), Aleksandar Stojanovic (2)
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Der UHC Erste Bank Hollabrunn bleibt dem Tabellenführer weiter auf den Fersen. Gegen Schlafraum.at Kärnten gewinnen die Weinviertler zuhause mit 31:28.

Den Hausherren gelingt ein Blitzstart in die Partie und so muss Gästetrainer Praznik schon nach fünf gespielten Minuten seine Truppe erstmals um sich versammeln. Seine Worte scheinen aber noch keine Früchte zu tragen denn Hollabrunn macht auch in den nächsten Minuten die einfachen Tore und zieht bis auf 14:5 davon. Die Gäste die ohne Routinier Jochum antreten mussten, wirken im Angriff zögerlich und zu harmlos. Der klare neun Tore Vorsprung schmilzt bis zur Pause etwas auf 16:10.

Nach Wiederanpfiff folgt ein kleiner Hänger der Weinviertler und die Gäste aus Kärnten kommen auf 17:14 heran. Hollabrunn behält aber weiterhin einen kühlen Kopf und erspielt sich erneut einen souveränen Vorsprung. Knapp zehn Minuten vor Spielende liegen die Hausherren noch immer klar mit sechs Toren voran. Mit den Köpfen anscheinend schon bei der anstehenden Weihnachtsfeier, verlieren die Gastgeber plötzlich den Faden und die Klagenfurter holen Tor um Tor auf. Knapp zwei Minuten vor dem Ende trifft Wunsch zum 29:27.

Mit seinem 4. Treffer im Spiel bringt Kristof Gal aber dann die Vorentscheidung. Er versenkt den Ball zum 30:27 knapp 90 Sekunden vor Abpfiff. Zwar können die Gäste nochmals verkürzen, doch für mehr reicht es nicht mehr. Burger & Co. feiern einen 31:28 Heimerfolg gegen Schlafraum.at Kärnten.

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. Schlafraum.at Kärnten 31:28 (16:10)
Fr., 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Sebastian Burger (7), Oliver Graninger (5), Alen Markovic (5), Anze Kljajic (5), Kristof Gal (4), Goran Vuksa (4), Ulrich Weitschacher (1)
Werfer Schlafraum.at Kärnten: Luca Thomas Urbani (7), Leopold Wagner (4), Matej Hartmann (4), Nejc Demsar (4), Marko Marojevic (3), Maximilian Wunsch (2), Nils Krauland (2), Jan Schofnegger (2)
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Eine überraschend klare Angelegenheit wurde das heutige Niederösterreich-Derby zwischen Vöslau und St. Pölten. Die Thermalstädter siegen klar und deutlich mit 29:16.

Die Gastgeber starten gut ins Spiel und haben von Beginn an leichte Vorteile auf ihrer Seite. In Minute fünf können die Gäste aber erstmals ausgleichen. Es dauert aber nicht lange und Vöslau holt sich die Führung zurück - und dies eindrucksvoll. In Minute 12 muss Trainer Frey schon erstmals zum Time-Out greifen. Nur knapp acht Minuten später bereits das zweite Mal. Doch Vöslau ist nicht zu bremsen und spielt die FALKEN regelrecht an die Wand. Schon zur Pause ist mit 15:8 relativ klar wer am Ende als Sieger vom Platz gehen wird.

Dementsprechend verläuft auch die 2. Hälfte. Die Gäste aus St. Pölten glauben nicht mehr recht an den Sieg und schlittern zusehends in ein Debakel. Zwischenzeitlich können Zourek & Co. sogar auf +16 davonziehen. Vöslau nutzt die Gunst der Stunde und lässt den gesamten Kader auflaufen. Nach 60 gespielten Minuten leuchtet ein deutlicher 29:16 Derbysieg von der Anzeigetafel.

Für die Thermalstädter war es erst der dritte Saisonsieg, dieser dafür umso eindrucksvoller. Die FALKEN müssen nach den tollen Vorstellungen in den letzten Runden einen kleinen Dämpfer hinnehmen.

Vöslauer HC vs. Sportunion Die Falken St. Pölten 29:16 (15:8)
Fr., 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr
Werfer Vöslauer HC: Daniel Zourek (8), Raphael Muck (5), Augustas Strazdas (5), Fabian Schartel (5), Maximilian Schartel (4), Daniel Forsthuber (2)
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: Peter Schildhammer (4), Johannes Kral (3), Jan Neumaier (2), Paul Pirkfellner (2), Jürgen Pfaffinger (2), Moritz Mossgöller (1), Alexander Pils (1), Paul Posset (1)
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In den ersten Minuten des Spieles gegen Union JURI Leoben setzte der HC LINZ AG die Akzente. Drei Strafwürfe bekamen die Gäste in den ersten drei Angriffen zugesprochen, zwei davon konnten die Stahlstädter auch verwandeln. Die daraus resultierende 2 : 0 Führung konnten die Hausherren aus der Steiermark in der achten Minute erstmals ausgleichen (3 : 3). In weiterer Folge hatte der HC LINZ AG mehr Spielanteile und konnte sich bis zur 15. Spielminute auf 8 : 5 absetzen. Die Steirer ließen aber nicht locker, nutzten einige Fehler und vergebene Chancen der Gäste und gingen ihrerseits in der 23. Minute erstmals in Führung (11 : 10). Bis zum Halbzeitpfiff bauten die Hausherren die Führung auf 14 : 12 aus.
Im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die Stahlstädter auf 15 : 15 heran, egalisierten einen weiteren Dreitorerückstand (18 : 15, 40. Minute) bis zur 44. Minute und drehten dann das Spiel. Zwei Minuten vor dem Spielende führte der HC LINZ AG mit 26 : 23, zwei fürchterliche Patzer in den letzten Sekunden ermöglichten den Gastgebern aber noch den letztendlich verdienten Ausgleich zum 26 : 26.


Union JURI Leoben vs. HC LINZ AG 26:26 (14:12)
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union JURI Leoben: Christian Hallmann (6), Damir Djukic (5), Stefan Salbrechter (4), Marko Tanaskovic (3), Thomas Kuhn (3), Thomas Paul Wulz (3), Moritz Mittendorfer (2)
Werfer HC LINZ AG: Antonio Juric (7), Christian Kislinger (4), Moritz Bachmann (4), Alen Bajgoric (4), Sebastian Hutecek (3), Matevz Cemas (2), Dominik Ascherbauer (1), Markus Bokesch (1)
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Revanche geglückt! Die Weststeirer erwischen den HC Bruck am falschen Fuß und gewinnen ganz klar mit 30:23 auswärts in Bruck.

Die Zeichen standen auf beiden Seiten etwas ungünstig. Während der Tabellenführer auf den verletzten Paul Langmann und auf den erkrankten Peter Maurer verzichten musste, war es auf Seiten der Brucker, Kapitän und Torgarant Martin Breg, der beim heutigen Steirerderby nicht mitwirken konnte.

Vor einem fabelhaften Publikum begann ein Spiel auf Augenhöhe, mit mehrfachen Führungswechseln. Ab Mitte der ersten Spielhälfte kamen die Gäste aber immer besser ins Spiel. Vor allem über leichte Tore durch Kreisläufer Stojanovic und unzählige Paraden von Keeper Peter Szabo, konnten sich die Weststeirer zusehends absetzen. Ex-Bruck Spieler Deni Gasperov spielte in den Schlussminuten der ersten Hälfte groß auf und steuerte in den letzten neun Minuten vier Treffer bei.

Anders als im ersten Abschnitt kämpften sich die Gastgeber zu Beginn der zweiten 30 Minuten heran. Als der Vorsprung nur noch zwei Treffer betrug, musste Trainer Vunjak seine Time-Out Karte zücken. Dies brachte absolut den gewünschten Erfolg und die HSG Remus Bärnbach/Köflach wieder klar in Front.

Mit tollen Kombinationen im Angriff und einer soliden Abwehr erspielten sich die Gäste bis kurz vor Schluss einen sieben Tore Vorsprung. In den Schlussminuten legte Christian Bellina sogar noch einen drauf. Am Ende gewinnt der Tabellenführer klar und verdient mit 30:23 und distanziert sich in der Tabelle weiter vom 3. Tabellenrang.

HC Bruck vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach 23:30 (11:16)
Fr., 07. Dezember 2018, 19:30 Uhr
Werfer HC Bruck: Thomas Zangl (5), Paul Offner (5), Domen Sikosek Pelko (5), Alexander Fritz (3), Matej Cuk (2), Patrick Gasperov (2), Fabian Glaser (1)
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Deni Gasperov (6), Milos Djurdjevic (5), Filip Bonic (4), Alexander Bellina (4), Stephan Wiesbauer (4), Jadranko Stojanovic (4), Christian Bellina (2), Goran Kolar (1)
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Die Retcoff HSG Graz unterliegt im Heimspiel der SG Handball Westwien 26:27. Bis zehn Sekunden vor Schluss deutete das Match auf ein Unentschieden. INSIGNIS Handball WESTWIEN macht damit einen wichtigen Schritt in Richtung Bonusrunde

Die Grazer erwischten keinen guten Start in die Partie. Westwien ging mit 3:1 in Führung. Aljetic und Co konterten, holten auf und das Match entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Bis zur 15. Spielminute konnte sich keiner der beiden Mannschaften absetzen. Ein 3:0 Lauf ließ Westwien jedoch mit 7:9 in Führung gehen. Diese Führung konnte das Team von Coach Johnson auch halten und es ging mit einem 11:13 aus Sicht der Grazer in die Kabinen.

Hälfte zwei gestaltete sich anders. Die Grazer waren zum Angriff bereit und holten Tor um Tor auf, bis Kreisläufer Aljetic in der 40. Spielminute zum 17:17 traf. Von da an war wieder alles möglich, die Führung wechselte stätig und kein Team wollte am heutigen Abend als Verlierer vom Parkett gehen. In der letzten Spielminute griffen beide Coaches noch ein Mal zum Timeout, 45 Sekunden vor Schluss traf Kristjansson zum 27:26, leider der letzte Treffer des heutigen Abends.

Damit muss die Retcoff HSG Graz weiterhin um das Erreichen der Bonusrunde in der spusu Liga zittern.

WESTWIEN Manager Wilczynski: "Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir über weite Strecken in Führung waren aber uns nie absetzten konnten. Zum Schluss war sicher auch ein bisschen Glück dabei aber wir freuen uns sehr über die 2 Punkte. Das war ganz sicher ein wichtiger Schritt Richtung Bonus-Runde!"

RETCOFF HSG Graz vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 26:27 (11:13)
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer RETCOFF HSG Graz: Nemanja Belos (6), Matjaz Borovnik (5), Nikola Aljetic (5), Rok Skol (3), Filip Ivanjko (3), Timo Gesslbauer (2), Daniel Dicker (1), Philipp Moritz (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Viggo Kristjansson (7), Julian Pratschner (5), Philipp Seitz (4), Olafur Ragnarsson (4), Matthias Führer (2), Gudmundur Helgason (2), Wilhelm Jelinek (2), Samuel Kofler (1)
Statistiken





Nach dem wichtigen Auswärtssieg gegen schlafraum.at Kärnten empfangen die Unionerjungs den ATV Trofaiach in der Franz Guggenberger Sporthalle. Auswärts konnte man im September einen souveränen 27:35 Sieg gegen den derzeitigen Tabellenletzten einfahren.

Da die Union Sparkasse Korneuburg unbedingt ins obere Playoff kommen will, müssen die zwei Punkte am Freitag in Korneuburg bleiben. Darum trainieren die Mannen von Trainer Sascha Luzyanin in der laufenden Woche wieder akribisch in der Halle, aber auch das Videostudium steht wieder im Plan. Kadermäßig wird man wieder bis auf die Langzeitverletzten Reichenauer/Hirschegger aus dem Vollen schöpfen können um sich so bestens vor dem Heimpublikum zu präsentieren!

Union Sparkasse Korneuburg vs. ATV Auto Pichler Trofaiach
Fr., 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Schlafraum.at/Kärnten wartet bereits seit drei Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Am Freitag müssen Poldi Wagner und Co. beim Tabellenzweiten Hollabrunn antreten. In der spusu-Challenge befindet sich der HCK59 derzeit in einem kleinen Tief.

Die Mannschaft von Trainer Rok Praznik musste sich in den letzten drei Spielen ebenso oft geschlagen geben. Am Freitag wollen die Kärntner ausgerechnet beim Tabellenzweiten wieder auf die Erfolgsspur finden. Hollabrunn gewann seine letzten zwei Spiele, vor allem der Sieg gegen den Meisterschaftsfavoriten Bärnbach/Köflach gab den Steirern enormen Auftrieb. Trotz einer mehr als deutlichen 19:31-Niederlage im erste Aufeinandertreffen reist schlafraum.at/Kärnten dennoch mit einer positiven Einstellung zum Auswärtsspiel. Einen Sieg haben die Kärntner auch bitter nötig um sich vom sechsten Tabellenplatz wieder nach oben zu orientieren. Hinter dem Einsatz von Routinier Patrick Jochum steht ein Fragezeichen.

Im Hollabrunner Lager möchte man an die zuletzt gezeigten starken Leistungen gegen Bärnbach und in Atzgersdorf anknüpfen und aus einer kontrollierten Abwehr heraus mit schnellen Angriffskombinationen den Gegner möglichst intensiv unter Druck setzen. Trotz einiger Blessuren sollten Trainer Ivo Belas bis zum Spieltag voraussichtlich aber alle Spieler zur Verfügung stehen.

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): "Kärnten ist immer ein extrem unangenehm zu bespielender Gegner, da sie sehr langsam und kontrolliert spielen. Wir haben in der Hinrunde in Klagenfurt einen Sahnetag erwischt und sie deutlich (31:19) geschlagen, was aber überhaupt nicht heißen soll, dass wir sie unterschätzen werden. Die Kärntner sind eine ausgefuchste Truppe, die jederzeit für eine Überraschung gut sind. Wir haben aber in den letzten beiden Partien gezeigt, dass die Formkurve nach oben zeigt und diesen „Flow“ wollen wir daheim natürlich auch weiter nutzen. Ich erwarte mir jedenfalls eine sehr intensive, kampfbetonte Partie mit einem hoffentlichen guten Ausgang für uns.“

Poldi Wagner (Spieler Schlafraum.at Kärnten): „Hollabrunn ist neben Bärnbach/Köflach der Meisterschaftsfavorit. Wir wissen, dass sie ein sehr starkes Team haben. Dennoch glaube ich an unsere Chance. Wir werden versuchen das Spiel bis zum Ende offen zu gestalten, dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt“,

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. Schlafraum.at Kärnten
Fr., 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Im Spitzenspiel der 14. Runde spielt der Tabellendritte HC Bruck gegen den momentanen Tabellenführer die HSG Remus Bärnbach/Köflach.  Ein Derby das alles beinhalten was wird, was sich ein handballverrückter Steirer wünscht.

Aus Sicht der Weststeirer ist Revanche angesagt, denn die Brucker fügten Gasperov und Co. die einzige Heimniederlage in der laufenden Saison zu. Der HC Bruck siegte im September nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit 29:25. Grund für die Heimniederlage war das die Weststeirer in der zweiten Hälfte zu viele technische Fehler machten und kein Mittel gegen die aggressive Abwehr der Obersteirer fanden.

HC Bruck vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach
Fr., 07. Dezember 2018, 19:30 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Während die FALKEN momentan von Sieg zu Sieg eilen, stehen die Thermalstädter relativ weit unten in der Tabelle. Aber die Tabellensituation täuscht. Erst in der letzten Runde konnten die Vöslauer gegen Bruck erneut überraschen.

Das erste Spiel gegen die Thermalstädter in der Heimhalle der Falken konnte gewonnen werden und so soll es auch dieses Mal sein. Die Formkurve bei den FALKEN geht nach oben, die Trainingseinheiten der jungen FALKEN-Grundwehrdiener sind wieder regelmäßiger, da die Grundausbildung bei den Rekruten über weite Strecken erledigt ist. Auch im taktischen Bereich konnte im Training gut gearbeitet werden, so Headcoach Janos Frey. Doch der vorletzte Tabellenplatz der Vöslauer ist kein Garant für einen Erfolg in der Fremde. Gerade in der Thermenhalle in Vöslau ist diese Mannschaft nicht zu unterschätzen. Ein Unentschieden gegen den derzeitigen Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach in der 6. Runde und auch das Unentschieden in der vergangenen Runde gegen den derzeitigen Tabellen-Dritten HC Bruck sprechen für sich.

Sven Briscan (FALKEN St. Pölten): „Wenn wir die Spielzüge wie gegen Trofaiach konsequent durchziehen und die taktischen Anweisungen des Trainers befolgen, dann sollten wir die 2 wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen, um unser Ziel, das obere Playoff, zu erreichen. Der Zusammenhalt der Mannschaft ist toll, das ist eines unserer Erfolgsgeheimnisse.“

Vöslauer HC vs. Sportunion Die Falken St. Pölten
Fr., 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Der HC FIVERS WAT Margareten II entscheidet das Wiener Derby bei WAT Atzgersdorf klar mit 29:23 für sich.

Den Grundstein zum Erfolg legte man gleich in den ersten acht Spielminuten in denen man sich mit 5:0 absetzen konnte. Atzgersdorf kam erst in Minute neun zum ersten Torerfolg und lag die gesamte erste Halbzeitzeit im Hintertreffen. Gegen Ende der ersten Spielhälfte konnte der Aufsteiger zwischenzeitlich auf 10:7 verkürzen, doch noch vor dem Pausenpfiff sorgten die Gäste wieder für klare Verhältnisse.

Der auf drei Tore geschmolzene Vorsprung konnte bis zur Pause noch auf 14:8 ausgebaut werden. Die ersten Minuten nach Seitenwechsel gehörten erneut den FIVERS II, die mit dem 3:0-Lauf auf 17:8 endgültig jegliche Hoffnungen der Gastgeber auf einen Heimsieg begruben. Die Hausherren hatten in weiterer Folge nichts mehr entgegenzusetzen und mussten am Ende eine klare Niederlage in Kauf nehmen.

In der Tabelle konnte man mit dem Auswärtssieg vorläufig nach Punkten mit Schlafraum.at Kärnten und der Sportunion Die Falken St. Pölten gleichziehen.

WAT Atzgersdorf vs. HC FIVERS WAT Margareten II 23:29 (8:15)
Do., 06. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer WAT Atzgersdorf: Markus Mahr (7), Milos Milicevic (5), Nico Kufner (4), Ivan Brandic (3), Leon Carniel (2), Alexander Trzil (1), Matthias Mayer (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: Marc-Andre Haunold (7), Leander Brenneis (4), Marin Kopic (4), Lukas Hutecek (3), Maximilian Riede (2), Maximilian Nicolussi (2), Eric Damböck (2), Christian Saric (1), Elias Derdak (1), Igor Vuckovic (1), Fabian Glätzl (1), Clemens Polszter (1)
Statistiken
Nach der knappen Heimniederlage gegen die FIVERS aus Wien Margareten warten die letzten vier Spiele der spusu LIGA Hauptrunde auf den HC LINZ AG. Der Zug Richtung Bonusrunde ist für die Stahlstädter längst abgefahren, der Kampf gegen den Abstieg voll entbrannt.

Für die Cordas Sieben geht es darum das magere Punktekonto aufzustocken und in den verbleibenden Runden noch möglichst viele Zähler für die Qualifikationsrunde zu sammeln. Im Auswärtsspiel gegen Union JURI Leoben am kommenden Freitag soll dabei ein Anfang gemacht werden. Die Weststeirer liegen auf dem vorletzten Tabellenrang und haben fünf Punkte Vorsprung auf die Stahlstädter.

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen auf die entscheidende Phase der Meisterschaft mit Hochdruck, Vorstand und sportliche Leitung werden die junge Mannschaft für den Abstiegskampf entsprechend verstärken.

Union JURI Leoben vs. HC LINZ AG
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Neuerlich muss der SC kelag Ferlach Freitags zu Hause antreten. Und neuerlich kommt ein Spitzenteam. Diesmal gastiert der Tabellenführer, Moser Medical UHK Krems, um 19:30 Uhr in Ferlach. Dabei dürfen sich die Zuschauer sicherlich auf ein spannendes und trefferreiches Match freuen. Schließlich treffen die torgefährlichsten Teams aufeinander.

Der SC kelag Ferlach traf bislang 406 Mal, die Gäste sogar 408 Mal. Auch das Hinspiel endete standesgemäß mit 40:35 für die Niederösterreicher. Aber diesmal will der SC kelag Ferlach den Spieß umdrehen. Schließlich will man den Punktestand in der Hauptrunde der spusu LIGA noch deutlich erhöhen.

Der UHK Krems kommt allerdings mit breiter Brust nach Ferlach. Die Niederösterreicher sind alleiniger Tabellenführer und haben sich letzte Woche nochmals verstärkt. Mit dem slowakischen Nationalteamtorhüter Michal Shejbal kehrt ein alter Bekannter in die Wachau zurück. Bis 2016 trug der Slowake insgesamt fünf Jahre das Dress der Kremser.

Trotzdem möchte der SC kelag Ferlach ganz auf sein Spiel vertrauen und hofft auf die Unterstützung der Ferlacher Handball Fans. Trainer Ivan Vajdl hat die Mannschaft auf den Stil der Kremser vorbereitet. Co-Trainer Wolfgang Wischounig: „Der UHK Krems spielt diese Saison einen begeisternden Handball. Sie sind auf jeder Position doppelt besetzt. Das und ihr Selbstvertrauen machen sie so stark. Sie dürfen heuer wirklich mit dem Titel spekulieren. Aber zu Hause können wir jeden Gegner schlagen. Die Mannschaft muss daran glauben.“

Der SC kelag Ferlach muss weiterhin auf Adonis Gonzalez verzichten. Dafür hofft man auf die Rückkehr des zuletzt erkrankten Blaz Klec. Mit ihm läuft das Angriffsspiel des SC kelag Ferlach besser. Vor allem die technischen Fehler im Angriff gehören minimiert. Aber auch in der Deckung wird eine gute Leistung von Nöten sein um den Tabellenführer ein Bein zu stellen.

SC kelag Ferlach vs. Moser Medical UHK Krems
Fr., 07. Dezember 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Im Freitagspiel der spusu LIGA kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finalduells um die Meisterschaft, treffen die FIVERS WAT Margareten auf ALPLA HC Hard. Die Vorzeichen für die beiden Teams könnten nicht unterschiedlicher sein: Die FIVERS kämpfen arg mit Personalproblemen und der Form, die Harder reisen praktisch in Bestbesetzung an, nur der Langzeitverletzte Risto Arnaudovski fehlt nach wie vor. Das Spiel wird LIVE auf LAOLA1.tv übertragen.

Trotz der Personalsorgen (nach wie vor: ohne Vytas Ziura, Tobias Wagner, Boris Tanic, Henry Stummer) gilt für die FIVERS in dieser Begegnung praktisch „verlieren verboten“, wenn die Mini-Chance auf die Bonusrunde noch gehalten werden will. Zuletzt konnten die Margaretner zumindest die Negativserie mit einem Sieg in Linz beenden, wobei auch dort alles andere als „eitel Wonne“ angesagt war. Im Team steckte in Linz eine gehörige Menge an Krampf und Verunsicherung, verständlich in Anbetracht der alles andere als zufriedenstellend zu bezeichnenden Ergebnisse der voran gegangenen Wochen. Aber dieser Sieg sollte dem Meister wieder Selbstvertrauen geben.

Gegen Hard wird man mit viel Energie die Verunsicherung abschütteln müssen. Die Vorarlberger, die mit vergleichbaren Personalsorgen wie die FIVERS aktuell in die Saison gestartet sind, sind bis auf Risto Arnaudovski wieder komplett. Dominik Schmid konnte zuletzt überzeugen, Zeiner zieht wieder die Fäden und zu zweit reißen die beiden das gesamte Team mit. Die Favoritenrolle für das Freitagspiel ist damit klar verteilt, die Vorarlberger wollen wie ihre Lokalrivalen aus Bregenz beide Punkte aus Wien mitnehmen und damit praktisch endgültig die gute Position für das Frühjahr bestätigen.

Schon am Sonntag empfangen die FIVERS Leoben im Cup
Das Restprogramm der FIVERS hat es in sich: Nach Hard geht es am Sonntag im Cup gegen die Union JURI Leoben, dann folgen in der Meisterschaft der Reihe nach SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, Moser Medical UHK Krems und Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

Peter Eckl, FIVERS-Coach: „In Anbetracht der gegenwärtigen Situation ist das praktisch wieder mal eine David gegen Goliath – Begegnung. Die Harder zeigten in den letzten Wochen in Bestbesetzung alte Stärken. Davon sind wir gegenwärtig noch weit entfernt, brauchen für dieses Spiel volle Power, unser ganzes Leistungspotenzial, einen besonderen Tag und dann auch das notwendige Glück.“

Auch Hard doppelt gefordert
Gleich zwei Mal müssen die Roten Teufel vom Bodensee innert drei Tagen gegen Clubs aus der Bundeshauptstadt ran. In der 15. Hauptrunde der spusu LIGA gastiert Vizemeister ALPLA HC Hard am Freitag bei Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten. Die drittplatzierten Gäste aus dem Ländle können mit einem Punktezuwachs das Ticket für die Bonusrunde lösen. Die siebtplatzierten Margaretener sind zum Siegen verdammt, wollen sich noch eine Mini-Chance auf den Einzug unter die besten fünf Teams haben. Und gleich am Sonntag (17 Uhr, Sporthalle am See) kommt es im Achtelfinale des ÖHB-Cups zum Kracher ALPLA HC Hard gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

Bei den Fivers hat - ebenso wie in Hard - der Verletzungsteufel sein Unwesen getrieben. Beim Team von Headcoach Peter Eckl fehlten zuletzt Vitas Ziura, Tobias Wagner, Boris Tanic und Henry Stummer. Bei den Vorarlbergern ist der langzeitverletzte Risto Arnaudovski nicht dabei. Ob Rückraumspieler Ivan Horvat schon am Wochenende zum Einsatz kommen kann, ist mehr als fraglich. Nach seinem zweiten Bänderriss innert kurzer Zeit stieg der 25-Jährige am Mittwoch wieder vorsichtig ins Mannschaftstraining ein.

„Das wird ein richtig hartes Wochenende für uns. Der Fokus liegt dabei auf dem Ligageschehen. Mit einem Auswärtssieg im Rücken wird am Sonntag im Cup-Achtelfinale gegen Westwien vieles leichter,“ meint Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner. Und: „Wir wollen am Freitag den entscheidenden Schritt in Richtung Bonusrunde machen.“

Der 43-Jährige rechnet jedoch mit entsprechender Gegenwehr der Wiener: „Margareten kämpft um die letzte Chance, einen Platz in der Bonusrunde zu erreichen. Kreisläufer Tobias Wagner soll nach seiner Meniskus-OP das Training wieder aufgenommen haben.“ Eine starke Abwehrleistung, wie zuletzt gegen Graz, soll der Schlüssel zum Auswärtserfolg in der Wiener Hollgasse werden. 

Nach der Neuauflage des vergangenen spusu-LIGA-Endspieles steigt nur 70 Stunden später in der Sporthalle am See der Pokal-Kracher gegen Westwien. Beide Kontrahenten standen sich in der Vorsaison im Cupfinale gegenüber. Da gewannen die Vorarlberger das packende Duell knapp mit 31:30 nach Verlängerung. Anpfiff zum Schlagerspiel im Achtelfinale des ÖHB-Pokals zwischen dem ALPLA HC Hard und Westwien am Sonntag ist um 17 Uhr.

„Westwien ist am Freitag in der spusu LIGA in Graz zu Gast und kann, wie wir, nicht taktieren. Es wird darauf ankommen, wer noch genug Körner für den Sonntag hat. Westwien hat den Rückraum mit den drei isländischen Legionären exzellent besetzt. Zwei von ihnen müssen wir aus dem Spiel nehmen,“ gibt Klaus Gärtner für Sonntag die Marschroute vor.

HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Die Retcoff HSG Graz lädt zur 15. Runde der spusu LIGA. Im vorletzten Heimspiel des Jahres trifft man im Raiffeisen Sportpark Graz am Freitag auf die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

Im Hinspiel lieferten sich die beiden Teams einen heißen Schlagabtausch bei dem die Retcoff HSG Graz am Ende als Sieger vom Platz ging. Mit 29:28 verließ man die Südstadt. Das gleiche nehmen sich die Gastgeber für Freitag vor! Gegen die Wiener sollen in der Heimhalle die nächsten Punkte her und Tabellenplatz zwei verteidigt werden.

Anders die Situation bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Zwar konnten die letzten beiden Partien gewonnen werden, um Anschluss zu den ersten vier Teams in der Tabelle zu halten benötigt das Team von Hannes Jonson jedoch am Freitag einen Sieg. Der Kampf um die Bonusrundenplätze spitzt sich immer mehr zu. Vier Runden vor Beendigung des Grunddurchgang besteht für sieben Teams noch immer die Chance in die obere Tabellenhälfte zu rutschen. „Langsam geht es dem Ende zu und es wird immer knapper. Momentan stehen wir im Vergleich zu Westwien am besseren Platz, diesen Platz wollen wir am Freitag auch verteidigen. Im Hinspiel haben wir schon gezeigt, dass wir auch gegen eingesessene Teams in der Liga bestehen können. Unser Ziel für das Spiel ist klar, wir wollen gewinnen“ Trainer Ales Pajovic.

Beim Spiel soll die Arena wieder zur Festung werden. Mit den Grazer Fans im Rücken soll die Hütte wieder brennen!

Serie in Graz fortsetzen
Nach den zwei Siegen gegen Bregenz Handball und den SC kelag Ferlach wollen die Glorreichen Sieben ihre Serie auch auswärts beim Tabellenzweiten aus Graz fortsetzen. In der Tabelle liegt WESTWIEN mit 16 Punkten weiterhin auf dem fünften Platz, punktegleich mit den viertplatzierten Bregenzern und zwei Zähler vor Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Mit einem Auswärtssieg könnten die Wiener einen großen Schritt Richtung Bonusrunde machen. Die Grazer mussten in den letzten vier Spielen zwei Niederlagen einstecken, zuletzt auswärts in Hard. Die Westwiener haben mit ihnen noch eine Rechnung offen: Im letzten Duell der beiden Mannschaften konnten sich die Steirer knapp mit 29:28 durchsetzen und zwei Punkte aus der Südstadt entführen.

Matthias Führer: „Graz wird sicher ein geiles Spiel. Letztes Jahr haben wir dort ja gewonnen und das werden wir versuchen am Freitag zu wiederholen. Wir freuen uns auf das Spiel und mit einem Sieg können wir uns in eine sehr gute Ausgangslage für die letzten drei spusu LIG -Spiele innerhalb von sechs Tagen bringen!"

RETCOFF HSG Graz vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusuLIGA Matchcenter
In der vergangenen Woche hatte Bregenz Handball schwer mit teilweise sehr kurzfristigen Ausfällen zu kämpfen. Beim 90. Ländlederby (28:28) in Hard letzten Mittwoch, fielen Frühstück und Kikanovic krankheitsbedingt vor Spiebeginn aus. Am Samstag gegen Tabellenführer Moser Medocal UHK Krems musste man dann sogar auf insgesamt acht Kaderspieler verzichten. Eine beherzte Leistung des Rekordmeisters reichte am Ende aber nicht für die Sensation. Mit 28:29 reiste man zurück nach Vorarlberg.

Gegen Handball Tirol soll Befreiungsschlag her
Am Freitag, den 7. Dezember empfängt Bregenz Handball um 19:00 Uhr die aufstrebenden Tiroler von Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Mit zehn  Punkten aus den letzten sechs Spielen, darunter Siege gegen Hard und die FIVERS, hat Trainerfuchs Frank Bergemann sein Team auf den richtigen Kurs gebracht. Die letzte Niederlage setzte es am 19. Oktober gegen RETCOFF HSG Graz.

Spielmacher Nico Schnabl will der Serie der Gäste ein Ende setzen: „Das ist ein ganz wichtiges Spiel im Kampf um die Bonusrunde. Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir Handball spielen können. Jetzt müssen einfach auch die Punkte her. Endlich haben wir mal ein paar Tage Zeit, um uns vorzubereiten. Ich hoffe, dass wir bis Freitag wieder ein paar Spieler dazu bekommen und mit einer starken Leistung den Sieg holen.“

Aktuell erholt sich der Bregenzer Kader wieder etwas. Coric, Häusle, Frühstück, Kikanovic und Esegovic sind zumindest teilweise wieder voll belastbar. Aleksic geht es immerhin schon wieder besser, kämpft aber noch mit einem langwierigen Husten. Jäger und Wassel fallen weiterhin verletzungsbedingt aus.

Besuchern wird auch nach dem Spiel etwas geboten
Sollten die Punkte tatsächlich in Bregenz bleiben, gibt es gleich doppelt Grund zu feiern. Nach Spielende wird die Vorarlberger Traditionsband D´Flint, im Rahmen des 15-jährigen Bestehens der Band, ihre Hits zum Besten geben. 

Westderby verspricht Spannung
Für Sparkasse Schwaz Handball Tirol geht es am Freitag ins Ländle zu Rekordmeister Bregenz Handball (Anpfiff 19.00 Uhr). Am Sonntag sind die Tiroler im ÖHB-Cup-Achtelfinale beim HC Kärnten gefordert.

Mit den Leistungen und Resultaten der letzten Wochen hat Sparkasse Schwaz Handball Tirol eine Aufholjagd in der Tabelle hingelegt. Seit Mitte Oktober konnte das Team von Frank Bergemann nicht mehr bezwungen werden, sechs spusu-LIGA-Partien und ein Cup-Match fielen in diesen Zeitraum. Nun hält man als Tabellensechster bei 14 Punkten. Nur zwei Zähler trennen die Tiroler somit derzeit von der Bonusrunde und zwar von den Rängen vier und fünf: Die SG WESTWIEN und der kommende Gegner Bregenz Handball haben jeweils 16 Punkte auf dem Konto. Im direkten Vergleich mit Westwien hätte Sparkasse Schwaz Handball Tirol nach einem Sieg und einem Remis die Nase vorn, im direkten mit Bregenz wäre man im Moment noch hinter den Vorarlbergern.

Das Hinspiel in der Osthalle ging mit 23:26 an Bregenz, mit einem Erfolg in der Handball-Arena Rieden könnten die Tiroler zumindest an Punkten gleichziehen. „Wir haben in den vergangenen Wochen gut daran getan, nicht mehr auf die Tabelle zu blicken, sondern nur von Spiel zu Spiel. Und das wollen wir auch weiterhin machen. Wir möchten in Bregenz das bestmögliche Ergebnis holen, weiterhin ungeschlagen bleiben. Dann werden wir ja sehen, wohin das noch bis Weihnachten führen kann. Wir freuen uns, dass wir am Freitag von einem Fanbus begleitet werden“, betont Coach Frank Bergemann. Die Vorarlberger zählen auch in dieser Saison zum Favoritenkreis, warten nun aber seit rund einem Monat auf einen Sieg – zuletzt gab es ein Remis im Derby gegen Hard sowie eine knappe Niederlage bei Leader Moser Medical UHK Krems.

ÖHB-Cup am Sonntag
Nur rund 48 Stunden nach dem Westderby ist Sparkasse Schwaz Handball Tirol bereits wieder im Einsatz – und das erneut auswärts. Im Achtelfinale des ÖHB-Cups trifft man in Klagenfurt-Viktring (Beginn 18.00 Uhr) auf den Zweitligisten Schlafraum.at Kärnten, den Sechsten der spusu CHALLENGE. Die Tiroler reisen als Favorit an, müssen sich aber auf einen sehr unangenehmen Kontrahenten einstellen.

Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Auf acht Teams aus der spusu LIGA wartet ein intensives Handball-Wochenende. Am Freitag steht der 15. Spieltag in der Hauptrunde an, wo es im LAOLA1.tv-Livespiel zur Neuauflage des Finales von 2018 kommt: HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard. Bregenz Handball empfängt die Sparkasse Schwaz Handball Tirol, die RETCOFF HSG Graz die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, die Union JURI Leoben den HC LINZ AG und der SC kelag Ferlach Tabellenführer Moser Medical UHK Krems.  Bereits am Sonntag geht es für Graz, Hard, WESTWIEN, Bregenz, Handball Tirol, die FIVERS, Leoben und Krems im ÖHB Cup-Achtelfinale zur Sache.

Der ALPLA HC Hard bekommt es am Wochenende gleich mit beiden Wiener Clubs zu tun. Am Freitag geht es für den Cupsieger zur Neuauflage des Meisterschaftsfinales zu den FIVERS in die Hollgasse, am Sonntag empfängt man im Cup-Achtelfinale die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. In der Meisterschaft kann man mit einem Auiswärtssieg bei den FIVERS einen großen Schritt Richtung Bonusrunde machen, zudem kann Trainer Klaus Gärtner mittlerweile beinahe auf den gesamten Kader zugreifen. 

Heimspiel-Doppel für FIVERS

Ein anderes Bild zeichnet sich bei den FIVERS ab. Der Meister liegt aktuell drei Punkte hinter einem Platz in der Bonusrunde und ist von Ausfällen geplagt. Zwei Punkte im LAOLA1.tv-Livespiel gegen Hard würde die Wiener wieder in eine bessere Ausgangsposition bringen. Als Ansporn stehen den FIVERS zwei Heimspiele bevor: Am Freitag das spusu LIGA-Duell mit dem ALPLA HC Hard, am Sonntag das ÖHB Cup-Achtelfinale gegen die Union JURI Leoben.

Weite Wege für Bregenz und Handball Tirol

Einen heißen Kampf darf man sich in der Handballarena Rieden/Vorkloster erwarten, wo Bregenz Handball die Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Freitag empfängt. Zwei Punkte trennen die beiden Teams lediglich voneinander. Ein Spiel um "doppelte" Punkte im Kampf um die Bonusrunde. Bregenz muss anschließend im ÖHB Cup zum spusu CHALLENGE-Verein HC Bruck. Die Sparkasse Schwaz Handball Tirol muss nach dem Spiel im westlichsten Bundesland ins südlichste reisen, zu Schlafraum.at Kärnten.

Doppelbelastung auch für RETCOFF HSG Graz und INSIGNIS WESTWIEN

Am Freitag heißt es für die RETCOFF HSG Graz gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN einmal mehr, die Hütte zum brennen zu bringen. Mit einem Heimsieg ist den Steirern die Bonusrunde kaum noch zu nehmen. Im Cup geht es am Sonntag zum UHC Erste Bank Hollabrunn. Für WESTWIEN steht  nach dem schweren Auswärtsspiel im Raiffeisen Sportpark Graz ein weiteres bevor: am Sonntag geht es zu Cup-Titelverteidiger ALPLA HC Hard ins Ländle. 

Leoben will Revanche

Wie die Grazer konnte sich auch der HC LINZ AG diese Woche Voll und Ganz auf das Spiel in der spusu LIGA vorbereiten. Da die Linzer in der ersten Runde des Cupbewerbs gegen den Moser Medical UHK Krems ausschieden, liegt die gesamte Konzentration auf den restlichen Partien in der Liga. Da geht es zunächst zur Union JURI Leoben in die Steiermark. Die Steirer ihrerseits sind am Freitag auf Revanche für die Hinspielniederlage aus, werden dann aber auch alle Kräfte für das schwere Auswärtsspiel im Cup am Sonntag beim HC FIVERS WAT Margareten benötigen. 

Ferlach: Volle Konzentration auf Krems

Der SC kelag Ferlach hat sein ÖHB Cup-Achtelfinalspiel bereits erfolgreich hinter sich gebracht, fixierte am 2. Dezember mit dem 33:28-Auswärtssieg über die Union Sparkasse Korneuburg als erstes Team den Einzug ins Viertelfinale. Die Kärntner konnten sich damit bereits die ganze Woche einzig auf den nächsten Gegner vorbereiten, und der lautet Moser Medical UHK Krems. Für die Kremser geht es nach dem spusu LIGA-Duell im Süden am Sonntag weiter nach Oberösterreich wo man im Cup auf den SK Keplinger Traun trifft.

15. Spieltag spusu LIGA Hauptrunde


Bregenz Handball vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

RETCOFF HSG Graz vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

HC FIVERS WAT Margareten vs. ALPLA HC Hard
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

Union JURI Leoben vs. HC LINZ AG
Fr., 07. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

SC kelag Ferlach vs. Moser Medical UHK Krems
Fr., 07. Dezember 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Crunch-Time für das FIVERS-Team in der spusu CHALLENGE. Im Auswärtsspiel gegen WAT Atzgersdorf muss ein Sieg her, wenn man das Frühjahr im Oberen Playoff beginnen will.

Die Ausgangssituation ist klar: Die FIVERS liegen derzeit noch „unterm Strich“, können aber aus eigener Kraft bis Mitte Jänner auf Platz 5 aufrücken und damit den Klassenerhalt noch vor der Frühjahrssaison fixieren. Dafür braucht es im Wiener Derby gegen WAT Atzgersdorf zwei Punkte, praktisch die Bestätigung des 39:31-Heimsiegs aus der Hinrunde. Das Programm der FIVERS in den nächsten Wochen hat es in sich: Vier Auswärtsspielen steht eine Heimbegegnung gegenüber, der Start dafür ist in Atzgersdorf.

Dass ein Sieg gegen Atzgersdorf kein Selbstläufer wird, ist allen Beteiligten klar. Einerseits kämpft man seit Wochen mit Erkrankungen, andererseits ist auch für Donnerstag damit zu rechnen, dass einzelne Leistungsträger für das LIGA-Team am Freitag gegen Alpla Hard geschont werden müssen. Egal: Wer immer gegen WAT Atzgersdorf auflaufen wird, wird mit vollem Einsatz über 60 Minuten alles dafür geben, dass die Basis für den frühen Klassenerhalt in Atzgersdorf gelegt wird. Geleitet wird das Derby übrigens vom Top-Duo Brkic / Jusufhodzic, was auch eine Art von Würdigung für das Wiener Derby darstellt. Die FIVERS hoffen auf zahlreiche Unterstützung von der Tribüne, wollen gemeinsam mit ihren Fans in Atzgersdorf den FIVERS-Turbo zünden.

Sandra Zapletal (HC FIVERS WAT Margarten II): „Für uns ist das Wiener Derby natürlich eine ganz besonders große Herausforderung, auf die wir uns seit Wochen freuen. Für Spiele wie diese arbeiten wir akribisch, versuchen wir auf den Punkt genau unsere Leistung zu bringen. Ich hoffe auch auf starke Unterstützung durch unsere Fans: Die werden wir ebenso wie ein sehr gutes Spiel brauchen, damit wir die zwei Punkte mitnehmen!“

WAT Atzgersdorf vs. HC FIVERS WAT Margareten II 
Do., 06. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

70 Spiele wurden in der laufenden spusu LIGA Hauptrunde absolviert, von 64 liegen auch bereits die Zuschauerstatistiken vor. Die RETCOFF HSG Graz konnte dabei im Vergelich zum Vorjahr seinen Zuschauerschnitt mehr als verdoppeln, in die Sport.Halle.Krems kommen zu den Heimspielen des Moser Medical UHK Krems bislang 200 Fans mehr als noch vor einem Jahr und auch Sparkasse Schwaz Handball Tirol (+20), der HC FIVERS WAT Margareten (+100), der SC kelag Ferlach (+110) und der HC LINZ AG (+37) verzeichnen einen Anstieg. Die ingesamt meisten Zuseher weist bislang der ALPLA HC Hard aus, zu dessen Heimspielen 8.450 Zuseher kamen.

Die Saison 2018/2019 wartet mit einer ungeheuren Portion Spannung auf. Und das wird in den heimischen Handballhallen auch honmoriert. Von den bisherigen 70 Spielen stehen von 64 auch die Zuschauerzahlen fest, von sechs Partien werden diese erst nachgereicht. Bezieht man sich auf diese 64 Spiele, kommt man auf 45,332 Zuseher und einem Schnitt von 708 pro Spiel.

Damit liegt man bereits deutlich über dem Wert aus dem Vorjahr. In der Hauptrunde der Saison 2017/2018 kamen in 90 Partien 58.221 Zuseher in die Handballhallen Österreichs, pro Spiel also 647. In der Saison 2016/2017 lag der Wert ganz knapp über dem diesjährigen. Damals zählte man 63.846 Zuseher in 90 Partien, was einem Zuschauerschnitt von 709 gleich kam.

Aktuell die Nase vorn hat der ALPLA HC Hard mit 8.450 Besuchern in bislang sieben Heimspielen. Die Vorarlberger kommen damit auf einen Zuschauerschnitt von 1.207. Dem höchsten Wert der spusu LIGA, allerdings unter dem eigenen aus dem Vorjahr. Da kamen pro Spiel 1.336 Zuseher in die Sporthalle am See. Ähnlich sieht das bei Bregenz Handball aus. Kamen im Herbst 2017 im Schnitt 955 Zuseher in die Handballarena Rieden/Vorkloster, sind es aktuell 829.

Mehr als Verdoppeln konnte die Zuschauerzahl dafür die RETCOFF HSG Graz. Waren es 2017/2018 noch 495, die die Heimspiele in der Hauptrunde live sahen, sind es im neuen Raiffeisen Sportpark im Schnitt 1.020 und damit 535 mehr als vor einem Jahr! Tabellenführer Moser Medical UHK Krems kratzt ebenfalls an der 1.000er-Marke. Exakt 989 Fans sehen sich die Heimspiele der Wachauer vor Ort an, 200 mehr als noch vor einem Jahr.

3.720 Fans hielten in sechs Spielen der Hitze in der "Hölle", der Heimstätte des HC FIVERS WAT Margareten in der Wiener Hollgasse, stand. Drei Heimspiele hat der Meister noch vor sich. Darunter noch die Neuauflage des Vorjahres-Finales gegen den ALPLA HC Hard kommenden Freitag, 19:00 Uhr live auf LAOLA1.tv, oder das Duell mit Tabellenführer Moser Medical UHK Krems am 18. Dezember. Der Titelverteidiger kommt aktuell auf einen Zuschauerschnitt von 620 Fans pro Spiel, 100 mehr als in der Hauptrunde der vergangenen Saison.

Am 16. Dezember bittet die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN zum Wiener Derby in die Südstadt, um 20:15 Uhr live zu sehen auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv. Die Westwiener konnten ihren Zuschauerschnitt im Vergleich zum Vorjahr nahezu halten. Im Herbst 2017 kamen im Schnitt 346 Zuseher in die Südstadt, aktuell sind es 327.

Deutlich steigern konnte sich dafür der SC kelag Ferlach, der von durchschnittlich 461 Fans pro Spiel im Herbst 2017 auf aktuell 571 kommt. Auf treue Fans kann auch der HC LINZ AG verweisen, der trotz einer durchwachsenen Hauptrunde einen leichten Anstieg von 477 auf 514 Zuseher pro Spiel verweisen kann. Ebenfalls leicht gestiegen sind auch die Zahlen bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol, von 600 auf 620 Zuseher pro Spiel in der Osthalle.

20 Partien sind bis Weihnachten noch ausständig und damit auch die Möglichkeit weitere Anstiege zu verzeichnen.
In einem Spiel auf Augenhöhe haben die Gäste aus Korneuburg das bessere Ende für sich und gewinnen in Klagenfurt mit 29:26. Damit sichern die Niederösterreicher Rang 4 ab.

Mit leichten Vorteilen starten Jochum & Co. ins Spiel. Es dauert aber nicht lange und die Gäste aus Korneuburg erzielen den ersten Ausgleich des Spiels. Nach und nach erspielen sich die Korneuburger einen 1-2 Tore Vorsprung und gehen mit einer knappen 2 Tore Führung in die Kabine. 

Während die Hausherren nach Wiederanpfiff ausgleichen können, gehören die nächsten Minuten wieder klar den Gästen, die den Grundstein des Sieges zwischen 38. und 45. Spielminute legen. Der erarbeitete vier Tore Vorsprung wird auch in den folgenden Minuten sicher verwaltet und sogar noch weiter ausgebaut. Zwar versuchen die Klagenfurter den Rückstand weiter zu minimieren, für mehr als Ergebniskosmetik reicht es aber nicht. Die Niederösterreicher gewinnen 29:26 und revanchieren sich somit für die knappe 1-Tor Niederlage in der Hinrunde.

Schlafraum.at Kärnten vs. Union Sparkasse Korneuburg 26:29 (12:14)
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Schlafraum.at Kärnten: JOCHUM P. (10), WAGNER L. (7), HARTMAN M. (2), Urbani L. (2), RAUSCHER S. (2), Marojevic M. (1), WUNSCH M. (1), DEMSAR N. (1)
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: STEPANOVSKY J. (7), WEINHAPPL M. (5), DIETRICH P. (5), KASAGRANDA A. (4), PUMMER B. (4), LITSCHAUER C. (2), BACHOFNER S. (1), FAZIK M. (1)
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Wichtige Punkte für den UHC Erste Bank Hollabrunn. Die Weinviertler lassen in Atzgersdorf keine Zweifel über den Ausgang des Spiels aufkommen und gewinnen verdient mit 31:22.

Hollabrunn startet konzentriert ins Spiel und erzielt die ersten beiden Treffer. Aber anstatt sich abzusetzen bleiben die Gastgeber auf Tuchfühlung und nutzen die kleinen Fehler der Gäste eiskalt aus. Allein fünf der ersten zehn Treffer des Aufsteigers werden durch Tempogegenstöße erzielt. Bei den Gästen liefert Spörk im Tor eine tadellose Vorstellung.

Nahtlos an die Vorstellung von Torhüter Spörk, schließt auch Keeper Meleschnig im zweiten Abschnitt an. Hollabrunn nun in Torlaune, erzielt Tor um Tor und zieht auf 20:11 davon. Atzgersdorf findet kein Mittel gegen die gut stehende Deckung und beißt sich die Zähne an Keeper Meleschnig aus. Trainer Belos nutzt die Gelegenheit und gibt der gesamten Bank die Möglichkeit sich zu beweisen. 

Der klare Vorsprung wird bis zum Ende souverän verwaltet und Hollabrunn gewinnt klar mit 31:22. Durch den Patzer von Bruck in Vöslau, ziehen die Weinviertler an den Steirern vorbei auf Rang 2.

WAT Atzgersdorf vs. UHC Erste Bank Hollabrunn 22:31 (10:13)
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer WAT Atzgersdorf: DOBIAS F. (3), RABENSEIFER P. (3), MILICEVIC M. (3), DOBIAS F. (2), KASTNER F. (2), GANGEL J. (2), SCHIFFLEITNER B. (2), LJUBIC T. (1), MAJER M. (1), KUFNER N. (1), CARNIEL L. (1), TRZIL A. (1)
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn:  VUKSA G. (9), GAL K. (7), BURGER S. (7),  MARKOVIC A. (3), KLJAJIC A. (2), BIBER P. (1), DRÄGER R. (1), KOVACEVIC E. (1)
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Nichts wurde es aus dem zweiten Sieg in Folge für den ATV Auto Pichler Trofaiach. Gegen die Sportunion FALKEN St. Pölten müssen die Steirer eine 20:25 Niederlage in Kauf nehmen.

Schon der Beginn verläuft aus Sicht der Steirer äußerst schleppend. Ohne den verletzten Mario Maretic finden die Trofaiacher nur schwer ins Spiel und liegen zur Hälfte der ersten Halbzeit mit 2:7 im Hintertreffen. Die Gastgeber tun sich im Angriff äußerst schwer und so gelingen den Hausherren bis zur Pause nur 9 Treffer. 

Der Beginn der zweiten Hälfte gehört klar den Hausherren. Der vier Tore Rückstand wird egalisiert, doch die Steirer bleiben nicht am Drücker. Die Gäste aus St. Pölten, die ohne Kevin Weninger antreten müssen, verschaffen sich wieder leichte Vorteile und ziehen Mitte der zweiten Halbzeit auf vier Tore davon. Bei den Gastgebern stemmt sich Torhüter Zsolt Varga gegen die drohende Niederlage, aber auch er kann diese nicht abwenden. Am Ende gewinnen Schildhammer & Co. verdient mit 25:20.

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. Sportunion Die Falken St. Pölten 20:25 (9:13)
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: ILLMAYER F. (6), Stojisavljevic M. (5), SPITALER T. (5), Stojanovic A. (2), ABDULLAHU M. (1), BRIX M. (1)
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: SCHILDHAMMER P. (8), WEILGUNY N. (4), PILS A. (4), NEUMAIER J. (3), PFAFFINGER J. (3), KRAL J. (3)
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Auch der HC Bruck kommt in der Thermenhalle nicht über ein Unentschieden hinaus. Nach Bärnbach/Köflach und Hollabrunn sind die Brucker die nächsten die in Vöslau Federn lassen müssen.

Vöslau startet stark ins Spiel und führt durch gute Deckung und starken Abschluss 5:2. Da folgt eine Aufholjagd und Bruck führt in der 21. Min mit 7:8. Gilbert Strecker nimmt ein Timeout. Kurz darauf folgt der Ausgleich durch den eben gebrachten Klettenhofer. In weiterer Folge erspielen sich die Gäste einen 3 Tore Vorsprung. Mit einem 10:12 aus Sicht der Gäste, geht es in die Kabinen.

Vöslau startet gut aus der Pause und gleicht zum 13:13 durch Schartel aus. Strazdas setzt noch einen drauf und erhöht auf 14:13. Zeitgleich erhalten die Brucker eine 2-Minuten Strafe. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich beide Teams absolut nichts schenken. Es bleibt auch in den nachfolgenden Minuten weiter spannend. Die Gastgeber vergeben eine 100% Chance auf das leere Brucker Tor und halten bei 16:16. In der 45. Spielminute gehen die Vöslauer durch ein Tor von Schartel 20:19 in Führung. Die Gastgeber müssen ab der 52. Spielminute ohne Zourek auskommen, der mit einer roten Karten frühzeitig vom Feld muss.

Während die Brucker sich auf 25:27 absetzen können bleiben die Vöslauer trotzdem dran. Quasi mit der Schlusssekunde treffen die Gastgeber zum 27:27 und holen den nächsten wichtigen Punkt gegen einen favorisierten Gegner.

Fabian Schartel (Spieler Vöslauer HC): "Wir haben heute gezeigt das wir mehr können! Durch eine starke Deckung und unser schnelles Spiel konnten wir Bruck fast besiegen. Starke Leistung unserer sehr jung spielenden Mannschaft!"


Vöslauer HC vs. HC Bruck 27:27 (11:13)

Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer Vöslauer HC: SCHARTEL F. (10), MUCK R. (6),  STRAZDAS A. (4),  FORSTHUBER D. (3), ZOUREK D. (2), KLETTENHOFER B. (1), STANIC M. (1)
Werfer HC Bruck: BREG M. (8), Sikosek Pelko D. (6), ZANGL T. (4), Gostovic M. (3), FRITZ A. (3),  PLASSNIG L. (2), Cuk M. (1),
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Nach dem Ausrutscher im Weinviertel ist der Tabellenführer wieder zurück auf der Siegerstraße. Gegen die FIVERS gibt es zuhause einen klaren 31:23 Erfolg.

Im Spiel gegen die FIVERS II aus Wien war die HSG REMUS Bärnbach/Köflach ein einziges Mal im Rückstand. Das war in der 4. Spielminute, als die Wiener den ersten Treffer des Spiels erzielten. Danach übernahmen die Weststeirer das Kommando. Die ersten Minuten noch ein wenig verhalten, danach aber in eindrucksvoller Manier. Nach 17 Minuten stand es 10:3. Abermals ein hervorragender Peter Szabo im Tor, eine kompakte Abwehr, die die Wiener immer wieder zu Fehlern zwang und so zu tollen Gegenstoßentoren kam. In der 20. Minute starteten die Wiener eine Aufholgjagd und erzielten 4 Tore in Folge. Bis zur Pause war allerdings wieder ein 17:10 für den Tabellenführer erspielt.

In der zweiten Halbzeit erlaubten sich die Hausherren keinen Hänger mehr und spielten konstant ein gutes Spiel nach Hause. Tolle Pässe von der Aufbaureihe auf den Kreis Stojanovic und dessen Abschlüsse, ließen die Fans einige Male staunen. Keiner der Spieler auf Seiten der HSG ist speziell herauszuheben, es war eine einheitlich gute Leistung in einem nicht so einfachen Spiel gegen lauffreudige und motivierte Wiener. Durch das Unentschieden von Bruck gegen Vöslau konnte nun der Vorsprung in der Tabelle auf drei Treffer ausgebaut werden. 

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. HC FIVERS WAT Margareten II 31:23 (17:10)
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach:  STOJANOVIC J. (8), BELLINA C. (7), DJURDJEVIC M. (6), Bonic F. (3), WIESBAUER S. (3), MAURER P. (1), MÜRZL J. (1), KOLAR G. (1), BELLINA A. (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II:  SARIC C. (5), NICOLUSSI M. (5), Tomicic E. (3),  HAUNOLD M. (2), MARASPIN L .(2), KOPIC M. (1), VUCKOVIC I. (1), GANGEL P. (1), NIKOLIC L. (1), WOLFFHARDT M. (1), POLSZTER C. (1)
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Der Moser Medical UHK Krems kann sich knapp aber doch mit 29:28 gegen Bregenz Handball durchsetzen. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle wehrten sich die Vorarlberger gegen die Moser-Truppe beachtlich und nutzten die Kremser Unachtsamkeiten fast für einen Auswärtspunkt. Dass die Thaqi-Truppe erwartungsgemäß gewann war am Ende doch der längeren Bank zu verdanken.

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: What a save - Radic läutet die Crunchtime ein
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Der Moser Medical UHK Krems hatte am Samstag mit Vlatko Mitkov von Bregenz Handball einen ehemaligen UHK-Akteur zu Gast. Ebenso war Michal Shejbal nach zwei Jahren wieder zurück in die Wachau gekehrt und stand nach seinem Überraschungstransfer im Aufgebot des UHK. Die Anfangsminuten verliefen eigentlich überraschend ausgeglichen. Die grippegeschwächten Bregenzer hielten gegen eine zu wenig konsequente Moser-Truppe stark dagegen. So stand es nach 12 Minuten 6:6. Die UHK-Spieler wachten erst nach dem in Minute 18 genommen Timeout von Ibish Thaqi auf und legten durch Tore von Gunnar Prokop und Lucijan Fizuleto zwischenzeitlich mit 9:6 (20. Minute) vor.

Das Timeout der Bregenzer ließ nicht lange auf sich warten, in Minute 24 stellte Jörg Lützelsberger seine Truppe mit einer offensiveren Deckung neu auf. Durchaus erfolgreich denn Povilas Babarskas brachte die Gäste sogleich auf 11:12 (27. Minute) voran. Bis zur Pause blieben beide Teams gleich auf und gingen mit 14:14 in die Kabinen.

Der Start in die zweite Hälfte verlief ähnlich holprig aus UHK-Sicht wie davor: Technische Fehler und Ballverluste ließen die Wachauer nicht richtig in Tritt kommen. Was die Bregenzer zu nutzen wussten und hartnäckig dran blieben mit 17:17 (36. Minute). Erst in Unterzahl der Ländle-Truppe gleich darauf brachte UHK-Kapitän Marko Simek und Fabian Posch Krems wieder deutlicher mit 20:18 voran. Erst beim 22:19 in der 42. Minute sahen die Handballfans in der ausverkauften Kremser Sporthalle einen etwas sichereren UHK, was Bregenz zum Timeout nach 41. Minuten veranlasste.

Auch im Endspurt dieser spusu Liga Partie ließen sich die Bregenzer nicht abschütteln, nutzten Unachtsamkeiten der Kremser durch Kritzinger und Gangl zum 26:24 (52. Minute) und sogar 28:27 (58. Minute). Auch wenn sich die Kremser bis zum Schluss schwer taten so erlöste Jakob Jochmann die Kremser Fans dann doch noch mit seinem Treffer zum 29:27 eine Minute vor Schluss. Auch wenn Babarskas noch zum 29:28 Endstand verkürzte und Vlatko Mitkov Sekunden vor Schluss noch zum Wurf kam, retteten die Kremser den nächsten Heimsieg über die Zielinie und stehen weiter an der Spitze der spusu Handballliga.

 

Bregenz Trainer, Jörg Lützelberger: „Es tut sehr weh, da wir ganz knapp an einer Sensation dran waren. Ich hätte nicht gedacht, dass uns Kevin Radic heute so eine große Hilfe sein kann. Er hat das gemeinsam mit der Deckung ausgezeichnet gemacht.“

Bregenz Spieler, Kevin Radic: „Das war heute sehr unerwartet, aber ein großartiges Gefühl für mich. Die Leistung der Mannschaft steht aber im Vordergrund. Die war top mit so vielen Ausfällen. Wir kämpfen mit allem was wir haben.“


Moser Medical UHK Krems vs. Bregenz Handball 29:28 (14:14)
Sa., 01. Dezember 2018, 20:20 Uhr
Werfer Moser Medical UHK Krems: POSCH F. (5),  Fizuleto L. (4),  JOCHMANN J. (3), PROKOP G. (3), SCHAFLER L. (3), NIGG D. (3), SIMEK M. (3),  AUß T. (2), HAJDU G. (2), KANDOLF T. (1)
Werfer Bregenz Handball: SCHNABL N. (8), MITKOV V. (6), BABARSKAS P. (4), GANGL C. (4), KRITZINGER R. (3),  LAMPERT S. (2), MOHR F. (1)
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Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN setzt sich im Heimspiel gegen den SC kelag Ferlach klar mit 31:26 (15:9) durch und bleibt in der Tabelle auf Platz 5. 

WESTWIEN startet stark ins Heimspiel und kann nach 4 Minuten durch Ragnarsson mit 3:0 in Führung gehen. Flo Kaiper kann sich in der Anfangsphase gleich mehrmals auszeichnen und auch im Angriff der Wiener läuft es zu Beginn rund - Willi Jelinek stellt in der 8.Minute auf 6:3. Die Wiener stehen in der Deckung sehr kompakt und können nach 18 Minuten erstmals auf 5 Tore wegziehen. Bis zur Pause baut die Mannschaft von Hannes Jonsson die Führung kontinuierlich aus und geht mit einem 16:9 Vorsprung in die Kabine. Auch in der zweiten Halbzeit beginnen die Westwiener sehr konzentriert und spielen sich im Angriff gute Chancen heraus, die sie auch eiskalt verwerten. Matthias Führer stellt in der 34. Minute auf bereits 21:12. Die Gastgeber drücken trotz der klaren Führung weiter aufs Tempo und Viggo Kristjansson trifft in der 40. Minute zum 25:15. Danach schleichen sich ein paar Fehler ins Westwiener Spiel ein und die Kärntner können innerhalb von nur 5 Minuten auf 26:21 herankommen. In den letzten Minuten des Spiels agieren die Glorreichen Sieben aber wieder konzentrierter und lassen sich den Heimsieg nicht mehr nehmen. Am Ende gewinnt WESTWIEN doch deutlich mit 31:26 und behauptet damit den 5. Platz in der spusu LIGA. 

Flo Kaiper, WESTWIEN: " In der ersten Halbzeit haben wir sehr stark gespielt und konnten das in den ersten paar Minuten der zweiten Hälfte auch weiter durchziehen. Nach dem plus 11 ist dann der Schlendrian reingekommen und wir haben das für meinen Geschmack ein bisschen zu spannend gemacht. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen, vor allem wegen unserer starken Deckung über 40 Minuten."

Anze Ratajic, FERLACH:" Wir mussten heute ohne unsere zwei Kreisspieler antreten und haben uns von Anfang an sehr schwer getan gegen die aggressive Deckung von WESTWIEN. Am Ende war es kein ganz so schlechtes Resultat und ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Spielen besser und besser werden."

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. SC kelag Ferlach 31:26 (16:9)
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: PRATSCHNER J. (6), Kristjansson V. (5), SEITZ P. (4), JELINEK W. (4), FÜHRER M. (3), Helgason G. (3), Ragnarsson Ó. (2), SCHIFFLEITNER J. (2), SCHUSTER P. (1), RANFTL J. (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Ratajec A. (6), Golcar R. (5), RATH M. (4), MUJANOVIC I. (3), POMORISAC D. (3), SPITZINGER P. (2), SIMIC M. (1), ZIPPUSCH R. (1), VODISEK B. (1)
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ALPLA HC Hard feiert hart umkämpften 25:22-Heimsieg gegen starke Steirer.

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Truppe von Cheftrainer Klaus Gärtner. In der 14. Hauptrunde der spusu LIGA gewinnt der ALPLA HC Hard gegen den Tabellenzweiten RETCOFF HSG Graz mit 25:22 (13:11). Damit sammeln die Vorarlberger wichtige Punkte im Kampf um das Ticket für die Bonusrunde der besten fünf Teams.

Die Roten Teufel vom Bodensee mussten gegen den Tabellenzweiten aus der Steiermark vor 1100 Zuschauern in der Sporthalle am See weiterhin die verletzten Ivan Horvat und Risto Arnaudovski vorgeben. Die Hausherren wurden kalt erwischt, lagen nach drei Minuten mit drei Toren hinten. In der neunten Minute brachte Gerald Zeiner (7 Tore) die Gastgeber erstmals mit 4:3 in Führung.

Doch die Steirer standen geschlossen in der Deckung und hatten mit Thomas Eichberger einen der besten ihrer Zunft im Tor. Der 25-Jährige stand von Anbeginn an im Brennpunkt. Boris Zivkovic (9 Tore) erhöhte Mitte der ersten Halbzeit auf 6:4. Kurz darauf traf Gerald Zeiner ins leere Grazer Tor zum 7:4.

Die Gäste brachte immer wieder den siebten Feldspieler und glichen fünf Minuten vor der Halbzeitsirene zum 10:10 aus. Hard-Goalie Thomas Hurich hatte maßgeblichen Anteil, dass der sechsfache Champion mit einer 13:11-Führung in die Kabinen ging.

Nach dem Wiederanpfiff ging der offene Schlagabtausch munter weiter. Hard stand in der Deckung offensiver (14:11/37. Minute). Acht Minuten lang fiel auf beiden Seiten kein Tor. Kapitän Dominik Schmid brachte dann sein Team erstmals mit vier Toren zum 15:11 in Führung.

Mit Fortdauer wurde die Partie hektischer und härter, 17:12 (44.) Graz fand gegen die starke Harder Defensive lange keine Antworten. Mit dem Stand von 20:16 ging es in die finalen zehn Minuten. In Überzahl kam Graz auf 20:18 heran. Doch Luca Raschle verschaffte mit seinem Tor zum 22:18 wieder einen komfortablen Abstand.

Graz warf noch einmal alles in die Waagschale. Doch der Vizemeister aus dem Ländle ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und feierte einen hart erkämpften 25:22 Erfolg gegen das starke Team aus der Steiermark.

„Wir haben heute eine starke Abwehrleistung gezeigt und auch Torwart Thomas Hurich hielt 18 von 37 Bällen. Im Angriff werfen wir momentan noch zu viele Bälle weg und machen uns damit das Leben schwer. Graz war heute der erwartet starke Gegner. Aber unser Sieg war verdient,“ so Hard Cheftrainer Klaus Gärtner,

„Wir haben gut gekämpft, aber unsere Chancen nicht verwertet. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir eine schwache Phase. Mit etlichen Schiedsrichterentscheidungen war ich heute nicht einverstanden,“ haderte Graz-Coach Ales Pajovic.

ALPLA HC Hard vs. RETCOFF HSG Graz 25:22 (13:11)
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: ZIVKOVIC B. (9), ZEINER G. (7), SCHMID D. (3), RASCHLE L. (3), KNAUTH M. (2), SCHMID M. (1)
Werfer RETCOFF HSG Graz:  BELOS N. (7),  MORITZ P. (6), DICKER D. (5),  BOROVNIK M. (2),  EICHBERGER T. (1), PUSTERHOFER O. (1)
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Wichtiger Heimsieg für Sparkasse Schwaz Handball Tirol am 14. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde: Gegen Erstliga-Rückkehrer Union JURI Leoben gewannen die Hausherren in der Osthalle mit 35:29 (17:14).

Sparkasse Schwaz Handball Tirol bleibt voll im Rennen um die Bonus-Runde (Oberes Playoff) in der spusu LIGA. Am Samstag feierten die Tiroler in der heimischen Osthalle einen ungefährdeten 35:29-Heimerfolg über den starken Aufsteiger Union JURI Leoben und revanchierten sich damit auch für die Niederlage im Hinspiel in der Steiermark. Die Mannschaft von Frank Bergemann zog durch die zwei Punkte in der Tabelle wieder an Meister Fivers Margareten vorbei und liegt aktuell auf Rang sechs.

Es war letztlich ein Start-Ziel-Sieg – allerdings ein hart erkämpfter. Denn die Gäste bewiesen, warum sie in der laufenden Saison bereits Hard, die Fivers und Graz besiegen konnten. Der Ex-Leobener Sebastian Spendier erzielte in der fünften Minute das 3:1 für Handball Tirol, nach zehn Minuten und einem Siebenmetertreffer von Alex Wanitschek stand es 6:4. Alexander Semikov machte das 7:5, ehe Union Leoben durch Thomas Wulz und Moritz Mittendorfer ausgleichen konnte. Mit drei Toren in Folge stellte Sparkasse Schwaz Handball Tirol danach einen Abstand von drei Treffern her (10:7, 16.) – Alexander Wanitschek scorte in der 21. Minute das 12:8. Der Vorsprung war nun etwas komfortabler, aber der Aufsteiger blieb weiterhin höchst unbequem.

Durch das permanente 7-gegen-6-Spiel der Steirer, die konsequent den Torhüter bei eigenem Angriff rausnahmen, ergaben sich für sie auch ständig Überzahlsituationen. Sparkasse Schwaz HT hielt defensiv wacker dagegen, musste die Partie diesmal jedoch eindeutig über die offensive Leistung gewinnen. Und tat es im Endeffekt auch. Zur Halbzeit führte man mit 17:14 und erhöhte zu Beginn der zweiten Hälfte schnell auf 23:18 (38.). Zehn Minuten vor Schluss kamen die Leobener dann wieder auf zwei Tore heran, näher allerdings nicht mehr. Die Tiroler blieben sicher im Abschluss, leisteten sich nur wenige Fehler im Angriff – und bauten die Führung in den finalen Minuten so nochmals aus. Dario Lochner traf zum 33:27 (57.), Michael Miskovez gleich darauf zum 34:27, der Heimsieg war nun definitiv eingefahren.

Stimmen:

Frank Bergemann (Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol): „Wir sind sehr froh über die zwei Punkte und dürfen auch zufrieden mit unserem Spiel sein. Leoben macht das im Angriff sehr geschickt in der Überzahl, das ist nicht leicht zu verteidigen. Da schaust du als Abwehr teilweise unglücklich aus, aber wir haben das schon recht gut gelöst – wir wussten ja, was kommen würde. Von den Flügeln haben wir aber kaum Tore zugelassen, das war ein Faktor. Wichtig war vor allem, dass wir heute sehr effektiv im Angriff waren, da nur wenig ausgelassen haben. Die 35 Tore haben wir gebraucht, um das Spiel letztlich ungefährdet gewinnen zu können. Ich hatte nie das Gefühl, dass es nochmals richtig knapp werden könnte. Auf die Tabelle schauen wir aber weiter nicht, wir wollen bis Weihnachten einfach noch so viele Punkte wie möglich sammeln.“

Sebastian Spendier (Spieler Sparkasse Schwaz Handball Tirol): „Gegen den ehemaligen Verein, ehemalige Mitspieler anzutreten, ist immer etwas Besonderes. Mich motiviert es auf jeden Fall doppelt. Wir haben in der Offensive sehr konzentriert agiert, hinten vielleicht nicht immer optimal. Aber Leoben macht das auch clever, die spielen das ganz ruhig im Angriff und nützen ihrer Überzahl oft aus. Entscheidend sind jedenfalls die beiden Punkte, und die sind bei uns gelandet. Es war ein verdienter Sieg.“

Damir Djukic (Spielertrainer Union JURI Leoben): „Mit der Angriffsleistung können wir leben, 29 Tore sind absolut ok. Aber 35 Gegentore sind natürlich zu viel, da kannst du hier in Schwaz nicht gewinnen. Wir hatten defensiv einfach zu große Probleme. Das konnten wir nur über die Offensive nicht kompensieren. Wir hatten zuletzt viele gute Spiele, heute war wieder mal ein weniger gutes. Das Feuer war nicht so da. Bis zum Jahresende müssen wir weiter so Gas geben wie so oft in den letzten Wochen, dann können wir schon optimistisch fürs Frühjahr sein.“


Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Union JURI Leoben 35:29 (17:14)
Sa., 01. Dezember 2018, 18:00 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: SPENDIER S. (7), WANITSCHEK A. (6), Pyshkin A. (4), HOCHLEITNER A. (3), Semikov A. (3), MISKOVEZ M. (3), FEICHTINGER S. (3), Rafnsson I. (2),  LOCHNER D. (2), WILFLING C. (1), HUBER B. (1)
Werfer Union JURI Leoben: DJUKIC D. (9), HALLMANN C. (6), TANASKOVIC M. (5), MITTENDORFER M. (4), SALBRECHTER S. (3), WULZ T. (2)
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Nachdem man in der Vorrunde endlich wieder angeschrieben hat, werden die Erwartungen an die Mannschaft natürlich sofort höhergestellt. Der ATV Auto Pichler Trofaiach wittert die nächste Chance, diesmal gegen die Falken aus St. Pölten.

Die Niederösterreicher sind in dieser Saison auch noch nicht wirklich auf Touren gekommen, denn mit elf Punkten rangieren sie am sechsten Tabellenplatz mit einer Mannschaft, die man zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft durchaus ein paar Plätze weiter vorne gesehen hätte. Dennoch konnten Maretic, Pirolt, Illmayer & Co. im Hinspiel nur bis zur 13. Spielminute mithalten. Danach lief man bis zum Schlusspfiff einem permanenten Rückstand nach, was im Endeffekt eine 31:27 – Auswärtsniederlage mit sich brachte.

Goran Vranjes (Trainer ATV Auto Pichler Trofaiach): „St. Pölten ist eine sehr starke Mannschaft, die aus jungen und vor allem quirligen Spielern besteht. Dazu haben sie mit Peter Schildhammer den derzeit Führenden der Torschützenliste in den Reihen. Er hat in den letzten zwölf Runden nicht weniger als 102 Treffer für seine Mannschaft erzielt. Wenn wir das Tempospiel der Gegner und die Würfe von Schildhammer aus der zweiten Reihe unterbinden können, stehen unsere Chancen, das Parkett als Sieger zu verlassen, sicher nicht so schlecht."

Jakob Kögl (Spieler FALKEN St. Pölten): „Trofaiach kann in der Heimhalle ein unangenehmer Gegner sein. Denn, das steirische Publikum ist bekannt für emotionale Unterstützung. Ich bin guter Dinge, aufgrund der Mannschaftsleistungen, speziell in der bisherigen Rückrunde, dass wir dieses Spiel gewinnen werden. Wir sind motiviert, der Team-Spirit passt, da kann eigentlich nichts schiefgehen.“

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. Sportunion Die Falken St. Pölten
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Schlafraum.at/Kärnten empfängt am Samstag (19:00 Uhr) vor eigenem Publikum Union Korneuburg. Im ersten Aufeinandertreffen konnten sich die Kärntner auswärts knapp mit 29:28 durchsetzen.

Nach zwei Niederlagen in Folge rutschte der HCK59 in der Tabelle der spusu-Challenge auf den fünften Platz zurück. Am Samstag treffen Luca Urbani und Co. nun ausgerechnet auf jene Mannschaft, die die Kärntner aus den Top Vier verdrängt hat. Die punktegleichen Korneuburger liegen dank des besseren Torverhältnisses vor den Klagenfurtern. Eine Tatsache, die sich schon am Wochenende wieder ändern soll.

Im ersten Duell mit den Niederösterreichern holte die Mannschaft von Trainer Rok Praznik nach einem bis zum Ende äußerst knappen Spiel einen 29:28-Auswärtssieg. Marko Marojevic mit acht und der derzeit verletzte Markus Godec mit sechs Toren hatten dabei maßgeblichen Anteil.

Luca Urbani (Spieler schlafraum.at Kärnten): "Es wird ein Kampf auf Biegen und Brechen. Schon das erste Spiel gegen Korneuburg war bis zum Ende hart umkämpft. Wir wissen also was auf uns zukommt. Wir haben zuletzt zwei Mal Punkte liegen lassen, umso wichtiger ist am Samstag ein Sieg gegen die Niederösterreicher“.

Schlafraum.at Kärnten vs. Union Sparkasse Korneuburg
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter




Nach der starken Leistung gegen Leader Bärnbach/Köflach wartet am Samstag mit dem Aufsteiger Atzgersdorf ein mehr als unangenehmer Gegner auf Graninger & Co. Die Wiener haben in ihrer ersten Saison bereits mehrfach überrascht, u.a. mit einem Kantersieg in Bruck.

Das Hinspiel konnte zwar nach einigen Anlaufschwierigkeiten letztendlich klar mit 36:26 gewonnen werden, war aber keineswegs so eindeutig wie das Ergebnis. Erst in der Vorwoche mussten sich die Wiener nur mit einem Tor Differenz in Korneuburg geschlagen geben.

Dementsprechend gewarnt wird man daher samstags auch hochkonzentriert in die Begegnung gehen und eine zumindest annähernd so starke Performance wie gegen die Steirer hinlegen müssen. Im Hollabrunner Lager wütete auch in dieser Woche der Grippevirus und zwang einige Akteure ins Bett. Genauen Aufschluss über die Aufstellung wird Coach Ivo Belas daher wohl erst am Spieltag haben.

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): " Mit dem Sieg gegen Bärnbach/Köflach haben wir wieder Lunte gerochen und uns dabei auch auf unsere alten Stärken besonnen. In Wien wird das samstags aber ein komplett anderes Spiel. Das beginnt schon mit der ungewohnten Rundhalle, die für das Heimteam sicherlich ein Vorteil ist. Atzgersdorf kann zwar unbekümmert aufspielen, braucht aber genauso wie wir jeden Punkt fürs Play Off im Frühjahr. Ich erwarte mir ein sehr intensives Spiel, aus dem wir hoffentlich siegreich hervorgehen werden. Unseren Spielern ist endlich auch bewusst, dass sie gegen vermeintlich leichtere Gegner genauso intensiv dagegenhalten müssen, wie gegen stärkere Teams.“

WAT Atzgersdorf vs. UHC Erste Bank Hollabrunn
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter




Nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das ist das Motto des Tabellenführers gegen das Team der FIVERS am heutigen spusu CHALLENGE Spieltag.

Die Aufgabe am heutigen Samstag in der Sporthalle Köflach klingt für den Tabellenführer einfacher als sie sein wird! Auch die Tatsache, dass die „großen“ FIVERS bereits am Freitag in der spusu Liga in Linz spielen, macht die Situation nicht unbedingt leichter.

Spätestens nach der letzten Saison, in der die Wiener die Qualifikation für das Obere Playoff geschafft haben, dürfen die Spieler um Headcoach Sandra Zapletal nicht mehr auf die leichte Schulter genommen werden. Im bisherigen Saisonverlauf hinken sie noch etwas hinterher und sind momentan Tabellensiebenter. Sie hoffen noch, sich für das Obere Playoff qualifizieren zu können. Die Wiener stellen mit 362 Gegentreffern die schwächste Abwehr, allerdings mit 353 Toren den zweitstärksten Angriff der spusu CHALLENGE.

In der Hinrunde lieferten einander die beiden Teams ein spannendes Duell, in dem unsere Jungs in der Hollgasse in Wien zwar ab der siebenten Minute stets in Führung lagen, sich aber nie entscheidend absetzen konnten. Bis weit in die Schlussminute hinein durften die FIVERS da auf einen Punktgewinn hoffen.

Christian Glaser (sportlicher Leiter HSG Remus Bärnbach/Köflach): "Wir wollen nach der knappen Niederlage in Hollabrunn (25:26) in die Erfolgsspur zurück."

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. HC FIVERS WAT Margareten II
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Bislang hatten die Thermalstädter in der heurigen Saison in Duellen mit dem HC Bruck immer das Nachsehen. Doch die Niederösterreicher haben schon gegen Bärnbach/Köflach gezeigt, dass zuhause eine Überraschung möglich ist.

Mit dem HC Bruck kommt am heutigen Samstag Abend ein Titelaspirant in die Thermenhalle nach Bad Vöslau. Die beiden Teams standen sich bereits zwei mal gegenüber, in der Hinrunde und im Cup.Für die Vöslauer geht es schlichtweg Punkte zu erkämpfen. Im letzten Heimspiel gegen Hollabrunn ist das gut gelungen, Maier & Co. wollen dies im Heimspiel wiederholen .

Gusti Strazdas (Spielertrainer Vöslauer HC): "Bruck hat eine sehr gute Deckung mit einem starken Torhüter Duo. Wenn wir ihr Konterspiel unterbinden können haben wir eine Chance 2 Punkte mitzunehmen. Das bedeutet für uns konzentrierte Angriffe zu spielen, in unserer Deckung müssen wir kompakt im Zentrum stehen und auf die gute Flügelzange der Brucker aufpassen."

Vöslauer HC vs. HC Bruck
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Nach einenhalb Monaten ohne vollem Erfolgserlebnis, feierte der HC FIVERS WAT Margareten Freitagabend im LAOLA1.tv-Livespiel gegen den HC LINZ AG einen 28:26-Auswärtssieg. Für den amtierenden Meister ist es der erste Sieg seit dem Wiener Derby vom 12. Oktober. Fünf Niederlagen und ein Unentschieden lagen für die Wiener zwischen dem Sieg im Derby und jenem gegen Linz. Doch auch die Oberösterreicher wollten eine Durststrecke von sieben sieglosen Partien beenden. Gegen den angeschlagenen Meister rechnete man sich auch gute Chancen aus. Nach einem wahren Paarlauf über 40 Minuten, setzte sich Linz in der 42. Minute auf 19:16 ab. Doch die FIVERS rappelten sich auf, legten einen 3:0-Lauf hin und sorgten umgehend für den Ausgleich. In den letzten sechs Spielminuten erzwangen die Gäste schließlich die Wende, gingen mit einem neuerlichen 3:0-Lauf mit 25:23 in Führung. Diesen knappen Vorsprung brachte man über die Zeit und entführte zwei Punkte aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt.

Video-Link: Markus Bokesch - doppelt gut!
Video-Link: Dominik "Zauberer" Ascherbauer
Video-Link: Das gesamte Spiel

Die Gastgeber erwischten heute einen guten Start, gingen rasch mit 4:1 in Führung. Leider konnte der Schwung nicht mitgenommen werden, die ersatzgeschwächten Wiener holten auf und glichen in der 14. Minute zum 6:6 aus. Im Anschluss wogte das von Fehlern auf beiden Seiten geprägte Spiel auf Augenhöhe dahin, der 13:13 Pausenstand war die logische Konsequenz.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte die Heimmannschaft erneut in der Anfangsphase auf, setzte sich auf 18 : 15 ab. Der vierte Treffer wollte trotz einiger Riesenchancen nicht gelingen, die Wiener witterten Morgenluft und kamen erneut heran - 19 : 19, 46. Spielminute. In der 54. Spielminute dann die letzte Führung der Linzer, Gojko Vuckovic erzielte den Treffer zum 23:22. In den letzten Spielminuten profitierten die Gäste aus Wien von zum Teil haarsträubenden Fehlern der Heimmannschaft und nahmen mit einem 28:26-Auswärtssieg die Punkte mit nach Wien.

HC LINZ AG vs. HC FIVERS WAT Margareten 26:28 (13:13)
Fr., 30. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer HC LINZ AG: Antonio Juric (6), Matevz Cemas (6), Dominik Ascherbauer (4), Alen Bajgoric (3), Sebastian Hutecek (2), Gojko Vukovic (2), Florian Reisinger (1), Christian Kislinger (1), Moritz Bachmann (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Doruk Pehlivan (10), Lukas Hutecek (7), Vincent Schweiger (3), David Brandfellner (3), Marin Martinovic (2), Herbert Jonas (2), Leander Brenneis (1)
Statistiken
Zweites Heimspiel in Folge am Samstag um 18:00 Uhr für Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Am 14. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde gastiert der unangenehme Aufsteiger Union JURI Leoben in der Osthalle.

Seit eineinhalb Monaten bzw. sechs Spielen (inkl. ÖHB-Cup) ist Sparkasse Schwaz Handball Tirol mittlerweile unbesiegt. In der spusu LIGA gab es nach drei Siegen am Stück zuletzt zwei nervenaufreibende Remis – zweimal holten die Tiroler gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und den Moser Medical UHK Krems einen klaren Rückstand auf, erzielten einmal den Last-Second-Ausgleich (WESTWIEN), mussten diesen aber auch einmal selbst hinnehmen (Krems). Das alles passt zu dieser Saison mit Auf und Abs, mit Höhen und Tiefen, mit vielen spannenden Duellen.

Die Liga scheint ausgeglichen wie selten zuvor zu sein, ein jedes Team ist offenbar in der Lage, einem anderen ein Bein zu stellen. Da reiht sich auch die Union JURI Leoben nahtlos ein. Der Aufsteiger hatte nach seiner Rückkehr in die höchste Spielklasse zunächst große Probleme, kassierte zu Beginn vier Niederlagen in den ersten vier Spielen. Dann kam jedoch ausgerechnet gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol die Trendwende, der 27:26-Sieg Ende September bedeutete für die Steirer eine Art Initialzündung. So holten sie einen Punkt in Bregenz, gewannen gegen den ALPLA HCHard, die RETCOFF HSG Graz und am letzten Wochenende sogar bei Meister HC FIVERS WAT Margareten.

Derzeit hält Leoben bei neun Punkten, liegt damit drei hinter Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Das Team von Frank Bergemann wiederum weist nur zwei Zähler Rückstand auf die fünftplatzierte WESTWIEN auf. „Wir wollen unbedingt unsere Serie fortsetzen, brauchen auch einen Sieg, wenn wir weiter um die Bonusrunde mitmischen wollen. Aber wir sind vor Leoben gewarnt. Die haben sich mittlerweile sehr gut in der spusu LIGA eingefunden, wurden einige Male zum Favoritenschreck“, erläutert HT-Spieler Sebastian Spendier, der bis 2017 für die Steirer auflief: „Ich kenne die meisten Spieler aus der Mannschaft, wir verstehen uns nach wie vor gut. Das ist eine homogene Truppe, die von ihrem Kollektiv lebt. Wir haben bewiesen, dass wir derzeit nur schwer zu schlagen sind, die Moral stimmt – auch Rückschläge bringen uns nicht aus der Ruhe. Aber natürlich wäre es mir lieber, dass wir diesmal von Beginn an wach sind und selbst vorlegen können.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Union JURI Leoben
Sa., 01. Dezember 2018, 18:00 Uhr
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Nur 72 Stunden nach dem 28:28 im 90. Ländle-Derby der spusu LIGA hat Vizemeister ALPLA HC Hard am Samstag um 19:00 Uhr in der 14. Hauptrunde RETCOFF HSG Graz zu Gast. Im beinharten Kampf um die Tickets für die Bonusrunde der besten fünf Teams braucht der Tabellenvierte aus dem Ländle jeden Punkt. Die Steirer liegen hinter Krems mit jeweils 19 Punkten auf dem zweiten Platz. Hard ist ebenfalls punktegleich mit Bregenz Vierter und liegt drei Zähler zurück.

Schon in der Hinrunde lieferten sich beide Kontrahenten mit dem 21:21 (10:10) einen heißen Fight. Der slowenische Spielmacher Rok Skol brachte Graz neun Sekunden vor Schluss in Führung. Michael Knauth gelang mit der Schlusssirene noch der Ausgleich.

„Graz ist für mich längst keine Überraschungsmannschaft mehr. Durch die Erfolge haben sie enormes Selbstvertrauen. Sie verfügen über einen starken Rückraum mit Wechselmöglichkeiten,“ so Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner, der weiterhin auf Ivan Horvat und Risto Arnaudovski verletzungsbedingt verzichten muss.

Mit dem Ex-Bregenzer Nemanja Belos (82 Saisontore) und Linkshänder Matjaz Borovnik (61) stehen in den Reihen der Grazer zwei exzellente Rückraumwerfer. Aber auch der ehemalige Harder Daniel Dicker netzte bereits 56 Mal ein. „Daniel Dicker hat in Graz Riesenfortschritte gemacht,“ attestiert Klaus Gärtner dem 1,99 m großen Rechtshänder, der die vergangenen vier Saisonen am Bodensee spielte.

„Graz ist mannschaftlich stärker einzuschätzen, wie Bregenz,“ fordert der 43-Jährige eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Ländle-Derby vom Mittwochabend. Denn der Gegner aus der Steiermark steht sicher in der Abwehr und verfügt mit Thomas Eichberger über jenen Torwart, der in dieser Saison die konstantesten Leistungen zeigte.

Das Ländle ruft!
Nach dem Remis in der Hinrunde, will die RETCOFF HSG Graz auswärts beim Ex-Verein von Daniel Dicker zwei Punkte holen. Doch es steht eine lange Reise bevor! Neun Stunden Busfahrt müssen die Steirer auf sich nehmen, um am Samstag um 19:00 Uhr beim ALPLA HC Hard auf der Platte zu stehen. Momentan steht man in der Tabelle drei Punkte vor den Vorarlberger. Das soll nach dem Spiel am 01. Dezember auch noch so bleiben. Voll motiviert fährt man nach Hard und will dort die nächsten zwei Punkte holen und zum ersten Mal einen Auswärtssieg in Vorarlberg feiern.

Etwas dagegen haben werden die Gastgeber! Nach langem kann Coach Klaus Gärtner endlich wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen. In der 13. Runde konnte Dominik Schmid bei seinem Debüt in Ferlach wieder groß aufzeigen und gleich acht Treffer im gegnerischen Tor versenken. Auch wenn man bis jetzt nicht ganz zufrieden auf den bisherigen Saisonverlauf blicken kann, hat man bisher in der eigenen Halle noch nie verloren und so manchen Gegner wortwörtlich aus der Halle geschossen.

„In Vorarlberg zu spielen ist immer schwierig, erstens müssen die Burschen neun Stunden im Bus sitzen und zweitens sind die Fans äußerst unangenehm für die Gäste. Wir spielen momentan guten Handball, schaffen es auch zu gewinnen, wenn nicht immer jeder funktioniert. Auch wenn es schwer wird, haben wir uns vorgenommen zu gewinnen und in Hard zu punkten“, Coach Ales Pajovic.

ALPLA HC Hard vs. RETCOFF HSG Graz
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
In den letzten beiden Runden der spusu LIGA gastierte die Mannschaft des Moser Medical UHK Krems jeweils auswärts. In Leoben waren Marko Simek & Co siegreich, letzte Woche wurde ein Punkt aus Schwaz mit nach Hause genommen. Am Samstag ist im ORF Sport+ und LAOLA1.tv Livespiel der Runde Bregenz Handball zu Gast in der Sport.Halle.Krems.

In der ersten Begegnung in dieser Saison, zog der UHK mit 25:28 den Kürzeren. Derzeit stehen die Festspielstädter mit 16 Punkten und einem Spiel weniger, auf Platz drei der Tabelle. Als letzter Vertreter von Handball Österreich, mussten sich die Bregenzer zuletzt dem A.E.K Athen im EHF Challenge Cup mit einem Gesamtscore von 43:49 geschlagen geben.

Am Samstag kommt es nun zu einem Wiedersehen zwischen Vlatko Mitkov und dem Kremser Anhang. Trainer Ibish Thaqi kennt die Stärken des Rückraumwerfers und bereitet dementsprechend die Mannschaft vor: „Bei allem Respekt vor seinem tollen Charkter, aber Vlatko Mitkov darf nicht erwarten, dass wir ihn mit Samthandschuhen angreifen. Die Bregenzer stehen nach der Niederlage gegen WESTWIEN enorm unter Erfolgsdruck. Sie sind ein körperlich sehr starkes Team, aber wir werden unser Spiel wieder voll durchziehen.“

Das Kremser Publikum kann sich sicher wieder auf einen spannenden Handball-Abend in der Sport.Halle.Krems freuen. Zudem ist ab kommenden Freitag, 30. November, wieder der traditionelle Glühweinstand vor der Mohren-Apotheke in der Kremser Landstraße geöffnet! Sämtliche Einnahmen werden direkt in die Ausbildung des Nachwuchses investiert.

Moser Medical UHK Krems vs. Bregenz Handball
Sa., 01. Dezember 2018, 20:20 Uhr
Live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN empfängt am Samstag um 19:00 Uhr den SC kelag Ferlach in der Südstadt und will mit einem Heimsieg weiter den Top 5-Platz in der spusu LIGA bestätigen.

Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Bregenz wollen die Glorreichen Sieben im Heimspiel gegen Ferlach zwei weitere Punkte im Kampf um die Bonusrunde machen. In der Tabelle liegt die Mannschaft von Hannes Jonsson in Moment auf Platz fünf, zwei Punkte vor Sparkasse Schwaz Handball Tirol und drei Punkte vor dem HC FIVERS WAT Margareten.

Auch nach oben hin bleibt es spannend - auf Bregenz Handball und den ALPLA HC Hard auf Rang drei und vier hat WESTWIEN nur zwei Punkte Rückstand. Die Statistik spricht klar für die Wiener: In den letzten vier Begegnungen gab es ebenso viele Siege der Westwiener. Das letzte Duell im September konnten die Glorreichen Sieben auswärts klar mit 34:22 für sich entscheiden.

Wilhelm Jelinek: „Das Spiel am Samstag wird ein sehr wichtiges! Wir wollen in der Spur bleiben und an die gute Leistung in Bregenz anknüpfen. Wir gehen mit 100% in die Partie und wollen über eine gute Abwehr ins Spiel kommen - so müssen wir auch wieder zu mehr einfachen Toren kommen."

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. SC kelag Ferlach
Sa., 01. Dezember 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Nach Abschluss der Hinrunde steht eines bei jedem Team für die Rückrunde im Fokus: Revanche nehmen! Kommendes Wochenende steigt in der spusu LIGA der 14. Spieltag und damit die fünfte Rückrunde. In den bisherigen 20 Rückrundenspielen gelang es insgesamt sechs Mal Revanche für eine Niederlage zu nehmen, drei Mal gelang nach einer Niederlage ein Remis und vier Mal konnte nach einem Remis im Hinspiel ein Sieg in der Rückrunde gefeiert werden. In Summe konnte somit in 20 Rückrundenpartien 13 Mal das Ergebnis aus dem Hinspiel ganz oder zum Teil gedreht werden.

Vor allem der zehnte und elfte Spieltag hatten es dabei in sich. In fünf Spielen konnte Revanche genommen werden, allen voran die Sparkasse Schwaz Handball Tirol holte da gleich drei Punkte mehr als in der Hinrunde. Zunächst revanchierte man sich beim HC LINZ AG für die Auftaktniederlage, eine Woche später feierte man in der Osthalle einen 21:19-Sieg über den ALPLA HC Hard, nachdem man in der zweiten Runde auswärts bereits zu einem 23:23 kam. Überhaupt zeigen die Tiroler bislang eine starke Rückrunde, konnten auch in der Vorwoche eine Niederlage in ein Unentschieden verwandeln. In der Wachau unterlag man dem Moser Medical UHK Krems am 4. Spieltag noch mit 24:28, vor Heimpublikum konnte mit dem 28:28-Unentschieden einen Punktgewinn gefeiert werden.

Begann die Saison für die RETCOFF HSG Graz mit dem 22:28 beim SC kelag Ferlach denkbar schlecht, konnte man in der neuen Festung Raiffeisen Sportpark Graz am zehnten Spieltag mit 31:29 an den Kärntnern Revanche nehmen. In der elften Runde musste man dafür eine deutliche 25:33-Niederlage im Steirer-Derby bei der Union JURI Leoben hinnehmen. Zudem machte man dem aktuellen Meister HC FIVERS WAT Margareten einen Strich durch die Rechnung und das in der Wiener Hollgasse - Am 3. Spieltag prolongierte man mit dem 29:25 über die Wiener die Festung Raiffeisen Sportpark Graz, in der Rückrunde nahm man den FIVERS mit dem 29:28 neuerlich zwei Punkte ab.

Es war dies jedoch nicht die einzige Heimniederlage für die FIVERS. Zum Ligaauftakt entführte man noch bei Rekordmeister Bregenz Handball mit dem 28:28 einen Punkt, in der Rückrunde musste man sich vor Heimpublikum 23:28 geschlagen geben. Und auch am letzten Spieltag setzte es für die stark ersatzgeschwächte Truppe von Trainer Peter Eckl eine 31:34-Heimniederlage gegen die Union JURI Leoben. Das Hinspiel war mit dem 37:27 noch klar von den FIVERS dominiert worden.

Erst Mittwochabend, im Nachtragsspiel der zwölften Runde, kamen die Bregenzer zu einem 28:28-Unentschieden gegen den ALPLA HC Hard. In der Hinrunde musste man sich in der Handballarena Rieden-Vorkloster noch mit 23:25 geschlagen geben.

Die bisherigen Ergebnisse aus der Hin- und Rückrunde im Überblick

Spieltag Hinrunde Heim Gast Ergebnis Spieltag Rückrunde Heim Gast Ergebnis
1. Sparkasse Schwaz Handball Tirol HC LINZ AG 22:24 (8:9) 10. HC LINZ AG Sparkasse Schwaz Handball Tirol 28:33 (16:17)
1. SC kelag Ferlach RETCOFF HSG Graz 28:22 (16:12) 10. RETCOFF HSG Graz SC kelag Ferlach 31:29 (15:12)
1. Moser Medical UHK Krems ALPLA HC Hard 27:21 (12:9) 10. ALPLA HC Hard Moser Medical UHK Krems 28:26 (13:14)
1. Union JURI Leoben SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 26:30 (11:18) 10. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Union JURI Leoben 37:27 (17:13)
1. Bregenz Handball HC FIVERS WAT Margareten 28:28 (16:14) 10. HC FIVERS WAT Masrgareten Bregenz Handball  23:28 (11:14)
               
2. HC FIVERS WAT Margareten SC kelag Ferlach 30:25 (12:12) 11. SC kelag Ferlach HC FIVERS WAT Margareten 31:31 (16:17)
2. ALPLA HC Hard Sparkasse Schwaz Handball Tirol 23:23 (10:16) 11. Sparkasse Schwaz Handball Tirol ALPLA HC Hard 21:19 (12:8)
2. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Moser Medical UHK Krems 29:27 (11:14) 11. Moser Medical UHK Krems SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:26 (16:13)
2. HC LINZ AG Bregenz Handball 23:35 (11:18) 11. Bregenz Handball HC LINZ AG 33:27 (19: 13)
2. RETCOFF HSG Graz Union JURI Leoben 35:27 (16:14) 11. Union JURI Leoben RETCOFF HSG Graz 33:25 (17:14)
               
3. Bregenz Handball ALPLA HC Hard 23:25 (11:13) 12. ALPLA HC Hard Bregenz Handball  28:28 (15:15)
3. Moser Medical UHK Krems Union JURI Leoben 27:23 (15:13) 12. Union JURI Leoben Moser Medical UHK Krems 21:28 (10:14)
3. SC kelag Ferlach HC LINZ AG 37:31 (17:16) 12. HC LINZ AG SC kelag Ferlach 28:29 (14:15)
3. Sparkasse Schwaz Handball Tirol SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 27:19 (17:10) 12. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Sparkasse Schwaz Handball Tirol 24:24 (15:10)
3. RETCOFF HSG Graz HC FIVERS WAT Margareten 29:25 (17:13) 12. HC FIVERS WAT Masrgareten RETCOFF HSG Graz 28:29 (15:14)
               
4. HC LINZ AG RETCOFF HSG Graz 24:30 (14:12) 13. RETCOFF HSG Graz HC LINZ AG 31:29 (14:16)
4. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Bregenz Handball 21:21 (11:12) 13. Bregenz Handball SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 27:31 (16:18)
4. Moser Medical UHK Krems Sparkasse Schwaz Handball Tirol 28:24 (17:13) 13. Sparkasse Schwaz Handball Tirol Moser Medical UHK Krems 28:28 (15:19)
4. ALPLA HC Hard SC kelag Ferlach 31:21 (13:8) 13. SC kelag Ferlach ALPLA HC Hard 24:29 (11:12)
4. Union JURI Leoben HC FIVERS WAT Margareten 27:37 (14:17) 13. HC FIVERS WAT Masrgareten Union JURI Leoben 31:34 (13:19)
               
5. RETCOFF HSG Graz ALPLA HC Hard 21:21 (10:10) 14. AlPLA HC Hard RETCOFF HSG Graz ??:??
5. HC FIVERS WAT Margareten HC LINZ AG 34:33 (21:18) 14. HC LINZ AG HC FIVERS WAT Margareten ??:??
5. Bregenz Handball Moser Medical UHK Krems 28:25 (15:9) 14. Moser Medical UHK Krems Bregenz Handball  ??:??
5. SC kelag Ferlach SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 22:34 (13:16) 14. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN SC kelag Ferlach ??:??
5. Union JURI Leoben Sparkasse Schwaz Handball Tirol 27:26 (15:9) 14. Sparkasse Schwaz Handball Tirol Union JURI Leoben ??:??
Nach der knappen Auswärtsniederlage gegen die RETCOFF HSG Graz am vergangenen Samstag trifft der HC LINZ AG am Freitag in der SportNMS Kleinmünchen im LAOLA1.tv Livespiel auf den HC FIVERS WAT Margareten. Über die Favoritenrolle müsste normalerweise kein Wort verloren werden, in den letzten Wochen ist es aber für die Wiener ebenfalls alles andere als nach Wunsch verlaufen. Seit sechs Runden ohne Sieg befindet sich der aktuelle österreichische Meister in einer absolut ungewohnten Rolle.

Die Wiener kämpfen um ein Ticket für die Bonusrunde und dürfen sich keine Ausrutscher mehr leisten. Noch mehr steht der HC LINZ AG mit dem Rücken zur Wand hängt auf dem letzten Tabellenplatz fest und fightet mit allen Mitteln um Punkte für die Qualifikationsrunde. Einer der beiden Kontrahenten wird am Freitag jedenfalls Kapital schlagen und die Negativserie beenden können.

HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas: „Das wird ein interessantes Spiel zwischen zwei „Krisenmannschaften“, denen es momentan nicht läuft. Die Wiener haben es zwar noch deutlich besser als wir, trotzdem sind sie sicher nicht zufrieden und werden alles daran setzen wieder zu punkten. Die Vorbereitung war nicht einfach, da wir erst bei Matchbeginn wissen werden, gegen welche Aufstellung wir eigentlich spielen. Wir schauen auf jeden Fall auf uns und werden versuchen, alles herauszuholen!“

Bei den Stahlstädtern ist Elias Kropf wegen einer Muskelverletzung fraglich, auch Kapitän Dominik Ascherbauer ist angeschlagen.

FIVERS schreiten durch das "Tal der Tränen"
Schon wenige Minuten nach der unerwarteten Heimniederlage gegen Leoben war man bei den FIVERS auf Ursachensuche für die fünfte und dabei empfindlichste Niederlage in den letzten sechs Spielen. Leoben konnte bislang kein Spiel gegen die FIVERS in der Hollgasse gewinnen, feierte den Sieg fast schon wie einen Meistertitel. Wie auch immer: Die Margaretner gehen derzeit durch ein tiefes Tal, mühen sich dabei ungewohnt schwer ab, den nächsten Hügel zu erklimmen. Und dieser mühevolle Weg führt nun nach Linz.

Die FIVERS erwarten in Linz ein schweres Auswärtsspiel, rechnen damit, dass auch die Oberösterreicher alles dafür geben werden, um den Vorjahrsmeister noch weiter runter in der Tabelle zu ziehen. In der gegenwärtigen Situation wird der Gang nach Linz also alles andere als einfach, gibt es keinen Favoriten für dieses Spiel. Eine Situation, an die man sich erst gewöhnen muss, eine Situation aus der man aber auch wieder herauskommen muss. Und dafür werden die verbliebenen FIVERS-Spieler alles geben: Auch wenn Vytas Ziura, Tobias Wagner und Boris Tanic mit Sicherheit auch nicht in Linz spielen können, auch wenn der eben erst zurück gekehrte Markus Kolar erst ein paar Trainings in den Beinen hat, auch wenn wie zuletzt gegen Leoben (David Brandfellner) am Freitag in Linz vielleicht wieder Überraschungsausfälle dazukommen sollten.

Womit eine der Ursachen für die mühsame Gangart der FIVERS der letzten Wochen schon ausgemacht ist: Dass seit Wochen und mittlerweile Monaten erfahrene Spieler fehlen, damit ist man lange Zeit zurechtgekommen. Dass aber jede Woche neue Spieler mit hart erarbeiteten, zentralen Rollen krankheitsbedingt zu diesen Ausfällen dazukommen, zerstört derzeit jede Entwicklungsarbeit im Keim. Mit anderen Worten: Kaum läuft es annähernd besser, fehlt der nächste auf einer nun schon langen Liste – auch wenn das nur krankheitsbedingt für kurze Zeit der Fall ist. Für Linz wird man deshalb die eine oder andere Überraschung aufbieten müssen, wobei alle Beteiligten eines wissen: Nur mit bedingungslosem Einsatz wird man gegen die Stahlstädter eine Siegchance haben.

Peter Eckl, FIVERS-Coach: „Durch dieses Tal der Tränen müssen wir durch. Da hilft kein Jammern, da helfen keine Ausreden. Jeder, bis hin zum Trainerstab, muss sich an der Nase nehmen und härter arbeiten als in den letzten Wochen. Wir wissen, dass wir weitaus besser Handball spielen können, als wir zuletzt gezeigt haben. In Linz wollen wir den ersten Schritt auf den Berg hinauf, raus aus dem Tal nehmen. Auch wenn der erste Schritt in solchen Situationen immer der Schwierigste ist.“

HC LINZ AG vs. HC FIVERS WAT Margareten
Fr., 30. November 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Im Nachtragsspiel der 12. Hauptrunde der spusu LIGA trennten sich Vizemeister ALPLA HC Hard und Erzrivalen Bregenz Handball im 90. Ländle-Derby mit 28:28 (15:15). Mit jeweils 16 Punkten liegen die beiden Kontrahenten auf den Plätzen drei und vier hinter dem Führungsduo aus Krems und Graz (jeweils 19 Punkte). 

Die Hausherren gingen ohne die verletzten Risto Arnaudovski und Ivan Horvat ins Jubiläums-Derby. Die Gäste mussten die vier Kilometer weite Auswärtsfahrt ohne Kapitän Lukas Frühstück, Luka Kikanovic (beide erkrankt), Alexander Wassel (Bänderriss) und Christian Jäger (Patellasehne) antreten.

In der mit 2.280 Zuschauern ausverkauften Sporthalle am See eröffnete Hard-Kapitän Dominik Schmid nach 81 Sekunden den Torreigen. Bereits nach fünf Minuten führten die Gastgeber mit 4:1. Hard in der Folge zu zögerlich im Angriff und mit Lücken in der Deckung. Bregenz hatte postwendend die Nase mit 10:7 (18. Minute) vorne.

Goalie Golub Doknic kam immer mehr auf Touren. Im Angriff zog Dominik Schmid in seinem ersten Heimspiel nach siebenmonatiger Verletzungspause die Fäden und glich in der 22. Minute zum 10:10 aus. Der 29-Jährige erzielte in der ersten Halbzeit gleich acht seiner insgesamt zwölf Tore und glänzte mit Anspielen an den Kreis.

Nach hart umkämpften 30 Minuten ging es mit 15:15 in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff waren wiederum die Festspielstädter am Drücker, legten zwei Tore vor. Beim Stand von 20:20 musste Bregenz-Spielmacher Nico Schnabl nach seiner dritten Zeitstrafe vom Parkett.

Routinier Michael Knauth eroberte mit seinem Überzahltor zum 21:20 die Führung zurück. Doch der muntere Schlagabtausch ging weiter. Um jeden Ball wurde beinhart gefightet. Hard leistete sich gegen die offensive Bregenzer Deckung immer wieder Fehler. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste legten Mitte der zweiten Halbzeit erneut drei Tore vor.

Der eingewechselte Torwart Thomas Hurich brachte mit seinen Paraden die Gastgeber noch einmal zurück. Doch die Harder Angreifer setzten sich nicht mehr durch. Zweieinhalb Minuten vor Schluss führte Bregenz mit 28:25. Die Gästefans feierten schon den Auswärtssieg. Doch 39 Sekunden vor Schluss gelang Luca Raschle mit einem schnellen Gegenstoß der Anschlusstreffer.

In der dramatischen Schlussphase fischte die Harder Abwehr den Ball heraus. Doch Gerald Zeiner scheiterte alleinstehend am überragenden Bregenz-Goalie Goran Aleksic. Die Gastgeber führten den fälligen Einwurf rasch aus und Thomas Weber „wuzelte“ Sekunden vor der Schlusssirene den Ball zum 28:28 ins gegnerische Tor. Die Halle stand Kopf!

„Am Schluss hatten wir viel Glück. Bregenz war heute der moralische Sieger. Im Angriff hat nur ein Rückraumspieler funktioniert. Dominik Schmid hat erneut eine überragende Partie hingelegt. Diese Leistung wird am Samstag gegen den Tabellenzweiten aus Graz jedoch nicht reichen,“ warnt Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

„Nach den drei Niederlagen in Serie und den vielen Ausfällen hat die Mannschaft eine super Moral bewiesen und sehr diszipliniert gespielt. Natürlich sind wir nach dem Remis enttäuscht, denn in der Schlussminute haben wir noch mit zwei Toren geführt,“ so Bregenz-Coach Jörg Lützelberger.

ALPLA HC Hard vs. Bregenz Handball 28:28 (15:15)
Mi., 28.11.2018, 19:00 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (12), Luca Raschle (3), Nejc Zmavc (3), Michael Knauth (3), Gerald Zeiner (3), Manuel Schmid (2), Thomas Weber (1), Lukas Schweighofer (1)
Werfer Bregenz Handball: Ante Esegovic (9), Povilas Babarskas (6), Vlatko Mitkov (4), Marko Coric (3), Severin Lampert (2), Nico Schnabl (2), Marian Klopcic (1), Clemens Gangl (1)
Statistiken
Im Nachtragsspiel der 12. Hauptrunde der spusu LIGA hat Vizemeister ALPLA HC Hard am Mittwoch (19 Uhr) im Jubiläums-Derby den Erzrivalen Bregenz Handball in der Sporthalle am See zu Gast. Mit jeweils 15 Punkten liegen die beiden Kontrahenten auf den Plätzen drei und vier hinter dem Führungsduo aus Krems und Graz (jeweils 19 Punkte). 

In den bisherigen 89 Nachbarschaftsduellen in der spusu LIGA haben die Gäste aus der Landeshauptstadt mit 48 Siegen die Nase vorne. Hard feierte 33 Derby-Siege, acht Partien endeten unentschieden.

Die jüngste Derby-Bilanz spricht jedoch für die Harder, die von den letzten zehn Duellen sieben für sich entscheiden konnten. Den letzten Derby-Sieg feierte der Rekordmeister aus der Landeshauptstadt am 12. Dezember 2017 mit dem 28:22 in eigener Halle. Der letzte Auswärtssieg der Bregenzer in der Nachbargemeinde liegt bereits 927 Tage zurück. Die 23:25-Niederlage in eigener Halle war am 16. Mai 2016 im Halbfinale das letzte Spiel in der Ära Markus Burger.

In der Hinrunde der Saison 2018/19 feierten die arg ersatzgeschwächten Schützlinge von Cheftrainer Klaus Gärtner Anfang September einen überraschenden 25:23-Auswärtserfolg in der Handballarena Rieden-Vorkloster. Doch der 43-Jährige warnt: „Ein Derby ist unberechenbar und für Bregenz ist die Ausgangslage optimal. Mit einem Derbysieg können sie die letzten drei verlorenen Spiele mit einem Schlag wegwischen.“

Der Harder Headcoach erwartet sich eine kampfbetonte Partie. Denn für beide Teams geht es um die Punkte für die im Februar beginnende Bonusrunde der besten fünf Teams. Und hier geht es in dieser Saison ganz eng zu. Gleich neun Mannschaften sind noch im Rennen um die begehrten Tickets.

Die Hausherren müssen weiterhin Risto Arnaudovski und Ivan Horvat vorgeben. Der 25-jährige Kroate, der sich in der vergangenen Woche einen Bänderriss im Knöchel zuzog, war im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams mit zwölf Toren der überragende Akteur auf dem Parkett. Bei den Gästen dürften Alexander Wassel (Bänderriss) und Christan Jäger (Patellasehne) nicht mit dabei sein.

Mit der Rückkehr von Kapitän Dominik Schmid verfügen die Harder über zusätzliche Qualitäten im Team. Der 29-Jährige feierte letzten Freitag beim 29:24-Auswärtserfolg in Ferlach nach über siebenmonatiger Verletzungspause mit acht Toren ein glänzendes Comeback.

FRÜHSTÜCK: "DERBY KOMMT GENAU RICHTIG!"
Es war alles für eine spektakuläre Aufholjagd angerichtet. Bei der erstmaligen Führung durch Kapitän Frühstück stand die Halle Kopf und die Hoffnung auf die Sensation war groß. Gegen ein routiniertes Team von A.E.K. Athen musste man schlussendlich trotzdem die Segel streichen. Das Ziel "Achtelfinale im EHF Challenge Cup" wurde nicht erreicht.

Für Kapitän Lukas Frühstück kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken: "Das Derby kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir wollen dieses Spiel gewinnen und dadurch wieder in Schwung kommen. Wir müssen uns einfach an der Ehre packen!"

Voller Fokus auf spusu Liga & ÖHB Cup
Der Vorteil an der Geschichte ist bestimmt die wegfallende Doppelbelastung. In einer ohnehin hart umkämpften spusu LIGA zählt heuer jeder Punkt. Selten zuvor war der Grunddurchgang so spannend. Mit dem 90. Vorarlberger Derby gegen ALPLA HC Hard, am kommenden Mittwoch, bietet sich schon die erste Chance, um wieder Fahrt aufzunehmen.

ALPLA HC Hard vs. Bregenz Handball
Mi., 28.11.2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Eigenbauspieler Konrad Wurst bleibt Handball-Vizemeister und Double-Gewinner ALPLA HC Hard weiterhin erhalten. Der Junioren-Nationalspieler verlängerte seinen laufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis Sommer 2022.

„Es freut mich, dass mir der Verein nach meiner schweren Verletzung sehr früh einen langfristigen Vertrag angeboten hat,“ erklärt der 20-Jährige. Der 1,98 m große Linkshänder hatte sich im Frühjahr 2017 den vierten Lendenwirbel gebrochen und bis zum Saisonauftakt 2018 kein Spiel mehr bestritten.

Da bei der konservativen Behandlung ein weiterer Lendenwirbel brach, war im Oktober vergangenen Jahres eine Operation unumgänglich. „Es war eine ganz harte Zeit. Jetzt bin ich aber topfit zurück,“ so der Harder Eigenbauspieler, der seit seinem achten Lebensjahr bei den Roten Teufeln vom Bodensee spielt.

Mit den Harder Nachwuchsteams wurde Konrad Wurst zwei Mal österreichischer Jugendmeister. Der BWL-Student durchlief alle österreichischen Nachwuchs-Nationalteams bis hin zum Future Team.

„Wir sind stolz auf unsere Eigenbauspieler und wollen gerne längerfristig mit ihnen planen. Konrad Wurst hat nach seiner schweren Verletzung hart an seinem Comeback gearbeitet und ist ein vorbildlicher Sportsmann. Gleich in den ersten Partien bot er eine starke Leistung“ so Hards Sportlicher Leiter Thomas Huemer.

Bereits am kommenden Mittwoch ist Konrad Wurst mit seinen Roten Teufeln im 90. Ländle-Derby der spusu LIGA in der Sporthalle am See im Einsatz. Anpfiff gegen den punktegleichen Erzrivalen Bregenz Handball ist um 19:00 Uhr.
In bislang 64 Partien wurden von den Unparteiischen 558 Zweiminutenstrafen ausgesprochen, 252 Mal einem Spieler die gelbe Karte gezeigt und 26 Mal ein Spieler mit Rot des Feldes verwiesen. Im Durchschnitt kommt man damit pro Spiel auf 8,72 Zweiminutenstrafen, 3,94 gelbe Karten und 0,41 rote Karten. Der 13. Spieltag der spusu LIGA Hauptrunde brachte in fünf Begegnungen ganze 47 Zweiminutenstrafen, 18 gelbe und eine rote Karte. Im Vergleich dazu werden im Durchschnitt bei unseren deutschen Nachbarn in der "Stärksten Liga der Welt" pro Spieltag, der insgesamt neun Partien umfasst, 51 Zweiminutenstrafen ausgesprochen und im Durschnitt pro einzelnem Spiel sechs.

Anders als beispielsweise im Fussball, sieht im Handball ein Spieler nach der gelben Karte nicht die rote, sondern wird bei einem ähnlichen Vergehen mit einer Zweiminutenstrafe belegt. Wird gegen ihn allerdings dreimal eine Zeitstrafe ausgesprochen, sieht der Spieler zusätzlich die rote Karte und wird des Feldes verwiesen. Dies war in 64 Spielen neunmal der Fall. Bei schweren Vergehen können die Schiedsrichter auch direkt die rote Karte geben, was in der laufenden Saison 17 Mal geschah.

558 Zweiminutenstrafen wurden in den bisherigen 64 Spielen in der spusu LIGA Hauptrunde ausgesprochen. 446 Mal war es die erste Zweiminutenstrafe, 103 Mal die zweite und neunmal die dritte, was auch rot zur Folge hatte.

Die gelbe Karte wurde von den Unparteiischen 252 Mal gezückt, die rote insgesamt, also inklusive der dritten Zweiminutenstrafe, 26 Mal.

Der aktuelle Spieltag brachte 47 Zweimuntenstrafen, 18 gelbe Karten und eine rote Karte.

Im Durchschnitt werden pro Spiel 8,72 Zweiminutenstrafen ausgesprochen, 3,94 Mal die gelbe Karte gezückt und 0,41 Mal wird ein Spieler mit rot hinausgestellt.

Mit gerade einmal 37 Zweiminutenstrafen in 13 Spielen, führt der Tabellenführer Moser Medical UHK Krems auch diese Statistik im positiven Sinne an, hat damit die wenigsten in der gesamten Liga. Auf 60 Zweiminutenstrafen brachten es zwar die Spieler des ALPLA HC Hard in zwölf Spielen, dafür sah man als einziger Verein noch kein einziges Mal die rote Karte!

Übersicht über die Strafenstatistik, gereiht nach den wenigsten Zweiminutenstrafen

Verein Spiele 2-Min Ø Gelb Ø Rot Ø
Moser Medical UHK Krems 13 37 2,85 29 2,23 1 0,08
Union JURI Leoben 13 45 3,46 20 1,54 3 0,23
HC FIVERS WAT Margareten 13 51 3,92 27 2,08 2 0,15
SC kelag Ferlach 13 53 4,08 24 1,85 3 0,23
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 13 60 4,62 27 2,08 3 0,23
ALPLA HC Hard 12 60 5,00 22 1,83 0 0,00
RETCOFF HSG Graz 13 61 4,69 27 2,08 2 0,15
Sparkasse Schwaz Handball Tirol 13 61 4,69 30 2,31 5 0,38
Bregenz Handball 12 61 5,08 23 1,92 3 0,25
HC LINZ AG 13 69 5,31 23 1,77 4 0,31
Gesamt 64 558 8,72 252 3,94 26 0,41

Sparkasse Schwaz Handball Tirol trennte sich am 13. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde zuhause mit 28:28 von Tabellenführer Moser Medical UHK Krems.

Einmal mehr bot ein Spiel von Sparkasse Schwaz Handball Tirol in dieser Saison so ganz und gar nichts für zu schwache Nerven. Dafür aber beste Unterhaltung und eigentlich alles, was den Handballsport ausmacht. Eine Halbzeit lang dominierte Moser Medical UHK Krems in der Osthalle und zeigte, warum das Team die spusu LIGA anführt. Doch die Tiroler bewiesen erneut große Moral, ließen sich von einem klaren Rückstand nicht beirren und standen am Ende kurz vor dem Heimerfolg. Der späte Kremser Ausgleich verhinderte diesen jedoch – so gab es ein begeisterndes, auch leistungsgerechtes Remis. Der Abstand zu den fünfplatzierten Westwienern beträgt nun zwei Punkte.

Die Niederösterreicher traten mit viel Selbstvertrauen an – und nahezu komplettem Kader, inklusive Thomas Kandolf, der gegen seinen Ex-Verein sechsmal scoren konnte. HT-Coach Frank Bergemann hatte letztlich alle Mann an Bord, bei Sebastian Feichtinger und Alexander Semikov entschied sich jedoch erst kurz vor Spielbeginn, dass ein Einsatz möglich wäre. Beide bissen auf die Zähne, stellten sich in den Dienst der Mannschaft. Feichtinger agierte angesichts seiner Verletzung überragend, wurde letztlich zum Man of the Match gewählt. Seine Mannschaft brauchte aber lange, um den UHK Krems in den Griff zu bekommen, der Tabellenführer war in der ersten Hälfte kaum zu stoppen. David Nigg erzielte in der neunten Minute das 3:8, die Gäste waren immer wieder über ihre schnellen Gegenangriffe erfolgreich. Ab Mitte der ersten Halbzeit lagen sechs Tore zwischen den Teams, in Minute 24 stand es 10:16. Handball Tirol hatte jetzt etwas mehr Zugriff in der Abwehr, verkürzte auf drei Tore Differenz.

Mit der finalen Aktion von Durchgang eins machte Krems das 15:19. Die zweite Hälfte zeichnete dann aber ein völlig anderes Bild. Sparkasse Schwaz Handball Tirol hatte die Pause sichtlich gutgetan, jetzt war mehr Feuer, mehr Agilität in der Abwehr. Krems kam kaum mehr zu seinen Kontern oder Toren über die zweite Welle und lief sich immer mehr in der deutlich kompakteren Tiroler Defensive fest. Die Aufholjagd begann wieder, die Halle trieb die eigene Mannschaft nach vorne. Armin Hochleitner verkürzte in der 45. Minute auf 22:23. HT-Schlussmann Jost Perovsek hatte mehrfach seine Finger im Spiel, musste auch einen Gesichtstreffer einstecken. Das Match kippte – Alexander Pyshkin und zweimal Armin Hochleitner sorgten für das 26:24. Die Osthalle kochte. In Minute 54 machte Mischa Miskovez das 28:26, Handball Tirol vergab aber in der Schlussphase seine Möglichkeiten zur Entscheidung. Jakob Jochmann traf zum 28:27 – und sechs Sekunden vor Schluss per Siebenmeter zum Ausgleich. Der letzte Tiroler Wurf von Sebastian Spendier landete am Pfosten, eine packende Partie war vorüber.

Stimmen:

Frank Bergemann (Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol): „Da war heute wieder alles drin, ein tolles Spiel mit einem am Ende wohl auch fairen Ergebnis. Krems hat zu Beginn ganz stark gespielt, sehr schnell und variabel. Wir bekamen das nicht in den Griff. So haben wir den klaren Rückstand aufgerissen. Kompliment ans Publikum, das uns in dieser heiklen Phase großartig unterstützt hat. Je länger das Spiel gedauert hat, desto besser haben wir uns auf den Gegner einstellen können. Die Abwehr war in der zweiten Hälfte wesentlich stärker, die Jungs haben tolle Deckungsarbeit geleistet. Die Moral ist sensationell, sonst holt man so etwas nicht auf. Wir haben auch den Verletzungen getrotzt, Sebastian und Alexander haben Charakter bewiesen – wie die gesamte Mannschaft.“

Thomas Kandolf (Spieler Moser Medical UHK Krems): „Am Ende dürfen wir über den einen Punkt froh sein. Das hätten wir uns nach dem starken Beginn natürlich nicht gedacht. Wir hatten das Spiel im Griff, sind über unsere schnellen Gegenstöße zum Erfolg gekommen. Aber leider haben wir es verabsäumt, uns noch klarer abzusetzen, bei plus 7 oder 8 wäre es wohl vorbei gewesen. Handball Tirol hat sich im Spiel gehalten. Und in der zweiten Hälfte dann eine viel bessere Abwehrleistung abgeliefert, wir kamen nur mehr schwer zum Abschluss. Plötzlich ist die Partie gekippt, den Punkt haben wir uns noch erkämpft. Das gehört zu unserem Entwicklungsprozess – eigentlich sollten wir das nicht aus der Hand geben, andererseits ist ein Remis in Schwaz auch ein Erfolg.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Moser Medical UHK Krems 28:28 (15:19)
Sa., 24. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Feichtinger (5), Armin Hochleitner (4), Dario Lochner (4), Alexander Wanitschek (3), Sebastian Spendier (3), Michael Miskovez (3), Alexander Pyshkin (2), Aleksandr Semikov (2), Isak Rafnsson (1), Clemens Wilfing (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Jakob Jochmann (7), David Nigg (6), Thomas Kandolf (6), Fabian Posch (3), Leonard Schafler (2), Gabor Hajdu (2), Kenan Hasecic (1), Lucijan Fizuleto (1)
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Die Retcoff HSG Graz gewinnt knapp zuhause gegen den HC Linz AG und sichert sich damit die nächsten Punkte! Dabei mussten die Grazer lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen und es lange nach einem Sieg für die Linzer aussah.

Die beiden Mannschaften starteten sehr ausgeglichen in die Partie. Erst nach sechzehn Minuten konnten sich die Gastgeber einen kleinen Vorsprung erarbeiten, dieser konnte aber nicht lange gehalten werden und Linz zeigte groß, auf blieb dran und schaffte eine Minute vor der Halbzeit die Führung. Mit 14:15 gings in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Grazer nicht das volle Potenzial ausschöpfen. Linz baute die Führung auf zwei Tore aus, schaffte es aber dank einem überragenden Eichberger im Tor nie richtig wegzuziehen. Nach einer Zeitstrafe in der 47. Spielminute auf Seiten der Retcoff HSG Graz schafften die Linzer die 26:23 Führung 30 Sekunden später startete endlich der Pajovic-Express, gleich drei Mal in Folge traf die HSG und schaffte erstmalig den Ausgleich in der zweiten Hälfte. Es wurde wieder heiß, Dicker traf fünf Minuten vor Schluss zum Führungstreffer, Linz glich wieder aus. Ein vergebener 7-Meter von den Stahlstädtern und zwei Treffer vom Tabellenzweiten machten den Sack am Ende jedoch zu. Die Retcoff HSG Graz gewinnt gegen den HC Linz AG 31:29.



RETCOFF HSG Graz vs. HC LINZ AG 31:29 (14:16)
Sa., 24. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer RETCOFF HSG Graz: Nemanja Belos (6), Matjaz Borovnik (6), Rok Skol (5), Daniel Dicker (5), Philipp Moritz (5), Thomas Eichberger (1), Thomas Scherr (1), Timo Gesslbauer (1), Otmar Pusterhofer (1)
Werfer HC LINZ AG: Christian Kislinger (7), Alen Bajgoric (5), Antonio Juric (3), Gojko Vuckovic (3), Dominik Ascherbauer (3), Philipp Preinfalk (2), Matevz Cemas (2), Sebastian Hutecek (2), Florian Reisinger (1), Markus Bokesch (1)
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Zu Beginn des Spiels war eine Sache klar: In der Handball Arena dominiert Gelb & Schwarz. Beide Klubs zieren nämlich dieselben Vereinsfarben. Rund 70 angereiste Athen Fans stemmten sich gegen eine volle Halle von Bregenz Anhängern. Nach der 25:29 Auswärtsniederlage in Athen, sollte der Aufstieg über eine verbesserte Abwehr erfolgen. Dabei kam der Angriff allerdings deutlich zu kurz.

Kaum Tore, Aleksic auf sich allein gestellt

Den besseren Start konnten die Gäste verbuchen, die mit einer 3:0 Führung starteten. Beim 3:3 Ausgleich durch Severin Lampert erreichte der Stimmungspegel sein erstes Hoch. Nach zehn Minuten gab es die erste 2-Minutenstrafe für A.E.K., die abermals Lampert mit einem tollen Flügeltreffer zum 4:5 nutzte. Ante Esegovic stand erstmals nach seiner Knieverletzung wieder in der Startformation, vergab aber seinen Wurf zum Ausgleich. Beide Mannschaften legten deutlich ihren Fokus auf die Deckungsarbeit, wodurch nach 20 Minuten erst elf Tore zustande kamen. Vier für Bregenz, sieben für Athen. Auch vom 7-Meter Punkt wollte der Ball für Bregenz nicht ins Tor. Esegovic vergab und die Griechen zogen davon. Goran Aleksic verhinderte mit seinen Paraden einen noch größeren Rückstand. Zur Pause stand es 7:9.

Technische Fehler zerstören den Traum von der Wende

Nach Wiederanpfiff mussten drei Minuten vergehen ehe der erste Treffer fiel. Athen traf zum 10:7. Tore von Mitkov, Lampert, Coric und in Unterzahl Lukas Frühstück brachten Bregenz erstmalig die Führung und die Halle zum Beben. Ein knallharter Wurf direkt ins Gesicht von Keeper Aleksic heizte die Stimmung weiter an. Eine Reihe von 2-Minutenstrafen auf beiden Seiten ließ nun mehr Platz für Tore. Die Bregenzer verpassten, ähnlich wie im Auswärtsspiel, die Führung auszubauen und die Griechen unter Druck zu setzen. Einzelaktionen führten nicht zum Erfolg, technische Fehler bauten den Gegner auf und nach 57 Minuten war A.E.K. Athen uneinholbar mit 19:16 enteilt. Am Ende setzte es dann unter Standing Ovations von 1800 Zuschauern eine 18:20 (7:9) Niederlage. Mit einem Gesamtscore von 43:49 verpasste Bregenz Handball den Einzug ins Achtelfinale des EHF Challenge Cups.

Lukas Frühstück: „Es ist schade, dass wir nicht mehr vor dieser tollen Kulisse geschafft haben. Es war alles für eine Sensation angerichtet. Vielleicht kommt das Derby am Mittwoch zur rechten Zeit, um wieder in Schwung zu kommen.“

Severin Lampert: „Das Publikum war sensationell. Wir haben gekämpft, aber Athen war heute einfach besser. Jetzt wird alles dem Derby untergeordnet.“

Bregenz Handball vs. A.E.K. Athen 18:20 (7:9)
Torschützen Bregenz: Lampert 5, Frühstück 4, Mitkov 4/3, Babarskas 2, Coric 1, Schnabl 1, Esegovic 1
In der 13. Runde erhält die weiße Weste der FALKEN erste Flecken. Gegen den spusu LIGA Absteiger setzt es zuhause eine knappe 22:20 Niederlage.


Die FALKEN erwischen den besseren Start, in der 3. Min. steht es 3:1. Bruck versucht es mit einer offensiven 4:2‑Deckung, mit Erfolg. Im Angriff der Steirer ist Kreisläufer Pelko Sikosek Dreh- und Angelpunkt, er kann von der FALKEN-Defensive nicht unter Kontrolle gebracht werden und erzielt Tor um Tor.

Die Deckungen der beiden Mannschaften stehen stabil. Durch die sehr effiziente FALKEN‑Abwehr erzwungene technische Fehler der Gäste aus der Steiermark kommt es zu Tempogegenstößen, die allerdings durch gutes Rückzugsverhalten des HC Bruck hie und da unterbunden werden. Es geht wie zu Beginn hin und her, in der 13. Minute steht es 6:5. Auf FALKEN‑Seite können zwei Überzahl‑Situationen nicht genutzt werden. Keiner kann sich entscheidend absetzen. Ein Time-Out der Brucker in der 21. Minute und eines der FALKEN in der 23. Minute ändert nichts an der Gesamtsituation, Zwischenstand 8:8.

In der 24. Min. geraten die Heimischen zum 1. Mal mit 1 Tor in Rückstand. Doch bis zur Pause „reißen sich die FALKEN am Riemen“ und erhöhen bis zum Halbzeitpfiff auf 13:10.

Die St. Pöltner kommen wie aus der Pistole geschossen aus der Kabine, Stand in Min. 33. 15:11. Doch in der 37. Min. steht es plötzlich nur mehr 15:14, tolle Paraden von Brucks Nr. 10 Luka Marinovic. In der 38. Min. folgt der Ausgleichstreffer zum 15:15. Es geht nun hin und her. Einige Fehlwürfe auf beiden Seiten, aber Mark Hübner hält in dieser Phase seine Mannschaft mit einigen tollen Paraden im Spiel. Zwischenstand in der 44. Minute: 17:16 aus FALKEN-Sicht. Es folgt ein Time-Out des HC Bruck in der 47. Minute beim Stand von 18:16.

Es ist in dieser Phase etwas hektisch. Unkonzentriertheiten der FALKEN folgen und in der 53. Minute steht es plötzlich 18:19 aus Sicht der St. Pöltner, Coach Janos Frey nimmt das Time-Out. Der Goalie der Brucker glänzt mit einigen Paraden und plötzlich steht es in der 58. Minute 19:22. Nochmals Time‑Out der Landeshauptstädter, doch die routinierten Brucker geben die Führung nicht mehr aus der Hand. Endstand in der Prandtauerhalle: 20:22.

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. HC Bruck 20:22 (13:10)
Sa., 24. November 2018, 20:00 Uhr
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: Peter Schildhammer (7), Johannes Kral (6), Jürgen Pfaffinger (2), Kevin Wieninger (2), Jan Neumaier (1), Alexander Pils (1), Alexander Flatschart (1)
Werfer HC Bruck: Martin Breg (7), Domen Sikosek Pelko (5), Paul Offner (3), Milan Gostovic (2), Luca Plassnig (2), Thomas Zangl (1), Alexander Fritz (1), Patrick Gasperov (1)
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ATV Auto Pichler Trofaiach feiert den zweiten Saisonsieg. Gegen schlafraum.at Kärnten setzen sich die Obersteirer haarscharf durch und bejubeln am Ende einen knappen 27:26 Heimerfolg.

Die Hausherren legen mit einem Blitzstart los und führen schon nach wenigen gespielten Minuten mit 4:1. Bereits in der 7. Spielminute muss Coach Praznik sein erstes Time-Out zücken. Trofaiach antwortet mit dem nächsten Treffer. Mit tollen Kombinationen spielen die Obersteirer geduldig bis zur 100% Chance und verwandeln dann eiskalt. Aber gegen Ende der ersten Hälfte schleichen sich nach und nach mehr Fehler ein und Kärnten holt Tor um Tor auf. Der Ausgleich will aber nicht gelingen, und so sind es die Gastgeber die den nun knappen Vorsprung wieder ausbauen können. Mit einem 15:12 geht es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff wirken beide Mannschaften wie ausgewechselt. Bei den Gastgebern ist die Verunsicherung der letzten Spiele wieder spürbar und Kärnten wirkt viel energischer als im 1. Durchgang. In der 37. Spielminute gelingt den Gästen die erste Führung des Abends durch einen Treffer von Marojevic. Zwar können die Hausherren den 1-Tor Rückstand schnell egalisieren, aber kurze Zeit später sieht sich das Tabellenschlusslicht erneut mit einem Rückstand konfrontiert. Marojevic setzt noch einen drauf und bringt den HCK mit zwei Toren voran. Aber anders als sonst, stecken die Steirer nicht auf und beweisen Kampfgeist. Stojisavljevic & Co. gleichen 2-Minuten später aus und gehen wenig später selbst mit zwei Toren in Führung. 

Am Ende haben die Gastgeber das bessere Ende für sich und retten einen knappen 27:26 Erfolg über die Zeit. ATV Auto Pichler Trofaiach holt wichtige Punkte und liegt aktuell nur mehr zwei Zähler hinter dem Tabellenneunten aus Vöslau.

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. Schlafraum.at Kärnten 27:26 (15:12)
Sa., 24. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Florian Illmayer (8), Marko Stojisavljevic (5), Mergim Abdullahu (5), Mario Maretic (2), Patrick Pirolt (2), Thomas Illmayer (2), Thomas Spitaler (1), Stefan Galovsky (1), Ermin Agic (1) 
Werfer Schlafraum.at Kärnten: Patrick Jochum (9), Matej Hartmann (6), Leopold Wagner (3), Marko Marojevic (2), Luca Thomas Urbani (2), Maximilian Wunsch (2), Florian Prucknig (1), Nejc Demsar (1)
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Nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie schaffen es die Unionerjungs die wichtigen zwei Punkte zu sichern. Korneuburg rutscht durch den Sieg auf den 4. Tabellenplatz und festigt somit die Ambitionen auf einen Platz im oberen Playoff.
 
Der Start in die Partie verläuft alles andere als zugunsten der Hausherren. WAT Atzgersdorf spielt durch schnelle Einzelaktionen einen kleinen Vorsprung heraus. Die Union Sparkasse Korneuburg scheitert mehrmals an sich selbst und macht zu viele technische Fehler. Korneuburg sieht sich bereits Mitte der ersten Halbzeit einem -5 hinterherlaufen. Nach einem Timeout schaffen es die Mannen von Trainer Sascha Luzyanin allerdings Tor um Tor aufzuholen und sogar mit einem Tor in Führung zu gehen. Doch abermals sieht man Unsicherheiten im Spiel der Korneuburger und plötzlich steht es abermals minus 6. Bis zur Pause kommt man aber noch auf drei Tore heran (13:16).
 
Im zweiten Durchgang schafft man es schnell den Abstand zu egalisieren und wieder in Führung zu gehen. Nun sind es Weinhappl & Co die den Ton angeben. Mit klugen Kombinationen kommt man vorne zum Torerfolg und hinten hält Keeper Marc Muhm den Kasten sauber. Doch die Atzgersdorfer rund um Man of the Match Markus Mahr lassen die Köpfe nicht hängen und kämpfen sich nun ihrerseits Tor um Tor heran. 20 Sekunden vor Schluss erzielt Mathias Weinhappl das 35:34, einige Sekunden vor Schluss tankt sich Mahr durch die Korneuburger Abwehr und WAT Atzgersdorf erhält zum Spielende noch einen Siebenmeter. Diesen können die Wiener nicht verwerten und so sichern sich die Heimherren die wichtigen zwei Punkte.

Union Sparkasse Korneuburg vs. WAT Atzgersdorf 35:34 (13:16)
Sa., 24. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Anton Kasagranda (8), Mathias Weinhappl (7), Sebastian Bachofner (6), Berhard Pummer (5), Patrick Dietrich (3), Juraj Stepanovsky (2), Julian Schafler (2), Leon Dijkstra (1), Michal Fazik (1)
Werfer WAT Atzgersdorf: Markus Mahr (6), Nico Kufner (6), Fabian Dobias (5), Milos Milicevic (4), Florian Dobias (3), Leon Carniel (3), Nikolaus Fuchs (2), Christoph Hartwein (2), Philipp Rabenseifer (1), Fabian Kastner (1), Benjamin Schiffleitner (1)
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Ein hochdramatisches Spiel das alles zu bieten hatte, endet mit einem knappen 26:25 Sieg für den UHC Erste Bank Hollabrunn. Die Weinviertler fügen den Steirer die zweite Saisonniederlage zu.

Das Spiel beginnt eigentlich ganz nach dem Geschmack der Gäste. Rückraumshooter Djurdjevic sorgt für die ersten drei Treffer und die 3:1 Führung nach wenigen Minuten. Bis zur 7. Spielminute geben die Gäste weiter den Ton an, allen voran das Rückraumduo Bonic und Djurdjevic. Hollabrunn, angefeuert vom Publikum, findet ins Spiel zurück und liegt Mitte der ersten Hälfte erstmals mit zwei Treffern voran. Es entwickelt sich ein Spiel auf des Messers Schneide. Bärnbach/Köflach egalisiert den Rückstand postwendend und legt vor der Halbzeitpause nochmals nach. Mit einem 15:13 für die Gäste geht es in die Kabinen.

Mit seinem nächsten Treffer eröffnet Djurdjevic den zweiten Durchgang, ehe Hollabrunn die stärkste Phase im Spiel erwischt und binnen weniger Minuten den Ausgleich erzielt. Die Gäste legen erneut nach und erhöhen auf 19:17. Sie schaffen es nicht aber sich entscheidend abzusetzen, und so kommen Gal & Co. ein weiteres Mal heran. Wie schon in der ersten Halbzeit, ist das Spiel auch jetzt äußerst spannend. Wenige Minuten vor Schluss können die Gäste durch Djurdjevic und Bellina wiederum ihre Führung auf zwei Treffer ausbauen, aber die Weinviertler bleiben konzentriert und gehen in den Schlussminuten mit einem Tor in Führung. Hollabrunn schlägt den Tabellenführer 26:25 und fügt den Steirern die zweite Niederlage der Saison zu.

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach 26:25 (13:15)
Sa., 24. November 2018, 18:30 Uhr
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Kristof Gal (8), Sebastian Burger (6), Alen Markovic (5), Anze Kljajic (3), Oliver Graninger (2), Goran Vuksa (2)
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Milos Djurdjevic (9), Filip Bonic (8), Jadranko Stojanovic (4), Christian Bellina (3), Peter Maurer (1)
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Die FIVERS WAT Margareten besiegen den roomz hotels Vöslauer HC ungefährdet mit 33:28 und holen damit zwei Pflichtpunkte im Kampf ums obere Playoff. Vöslau mühte sich, hatte jedoch an diesem Tag in der Sporthalle Margareten nichts zu holen.

Die FIVERS mussten mit Jakob und Johann Schrattenecker, Luis Stummer und Igor Vuckovic wieder vier Stammspieler verletzungsbedingt vorgeben, Nikola Stevanovic war zudem für das LIGA-Spiel gegen Leoben vorgesehen. Mit Edin Tomicic, Christian Saric, und Elias Derdak wurde jung nachbesetzt. Vöslau kam in Bestbesetzung und nach dem überraschenden 25:24-Heimsieg zuletzt gegen Hollabrunn mit breiter Brust in die Hollgasse. Die Hollabrunner erwiesen den FIVERS damit übrigens mit dem selben Resultat in Sankt Pölten den zweiten Bärendienst, mussten ausgerechnet gegen zwei Konkurrenten der Margaretner überraschend knappe Niederlage hinnehmen.

Bereits zu Beginn können die FIVERS leicht davonziehen, überraschen mit der offensiven Variante mit sieben Feldspielern (4:1 – Fabian Glätzl, 8. Minute). Danach arbeiten sich die Niederösterreicher rund um Augustas Strazdas Tor um Tor heran, Strazdas selbst erzielt per 7-Meter etwa den 6:5-Anschlusstreffer (15. Minute). Die FIVERS können dann dank starker Defense- und Torhüterleistungen bis zur 23. Minute wieder auf 12:8 erhöhen (Marin Kopic). In Überzahl können Raphael Muck und Fabian Schartel auf 12:10 verkürzen, Max Nicolussi sorgt nach starkem 1:1 wieder für das plus 3 aus Sicht der Gastgeber (26. Minute) und nach gescheitertem Angriff der Niederösterreicher nehmen die FIVERS das Timeout. Den Gästen ist das egal, Schartel bringt Vöslau auf 13:11 heran. Dann kontert Elias Derdak gekonnt, stellt zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf 14:11. Muck kann per 7-Meter noch verkürzen, in die Halbzeit geht es mit 14:12.

Nach Wiederanpfiff ändert sich vorerst nicht viel am Spielverlauf: Die FIVERS liegen mit zwei, drei Treffern vorne, Vöslau arbeitet hart, um nicht den Anschluss zu verlieren. Ein beispielhafter Verlauf: Nach 35 Minuten erhöht Lukas Hutecek in Unterzahl auf 18:15, postwendend kommt von Augustas Strazdas das 18:16. Abermals legt Hutecek für die FIVERS vor, nun setzt Fabian Schartel für Vöslau nach (19:17). Erstmals kann sich auch Christian Saric für die FIVERS in die Trefferliste eintragen, Strazdas trifft für Vöslau und Kopic wieder für die FIVERS (21:18 – 39. Minute). Dann hält Florian Haag für die FIVERS und Marin Kopic bringt die Gastgeber erstmals mit plus 4 in Front. In der 44. Minute erhöht Glätzl vom 7-Meterstrich dann auf 25:20, Vöslau nimmt ein logisches Timeout. Marc Andre Haunold bringt die FIVERS dennoch mit 26:20 in Front.

Vöslau müht sich sehr, kann sich zwar geringfügig heran arbeiten, die FIVERS lassen sich aber nicht verunsichern und Nicolussi stellt knapp neun Minuten vor dem Ende auf 29:23 für die FIVERS. Vöslau nimmt ein letztes Timeout, will nochmals die Wende herbeiführen. Marcel Stanic trifft zwar für Vöslau, auf der Gegenseite aber auch Glätzl und es steht 30:24. Drei Minuten vor dem Ende erzielt Elias Derdak das 33:26 für die FIVERS, das Spiel ist längst entschieden. Die Margaretner gewinnen am Ende höchstverdient mit 33:28 und holen zwei Hoffnungspunkte für das obere Playoff.

Sandra Zapletal (HC FIVERS WAT Margareten II): ‚Wir haben das Spiel über weite Phasen dominiert und uns zwei verdiente Punkte geholt. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Spielen noch kompletter antreten können und bis zum Ende um das obere Playoff kämpfen. Die Chance dafür lebt.“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Vöslauer HC 33:28 (14:12)
Sa., 24. November 2018, 15:45 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: Fabian Glätzl (9), Lukas Hutecek (5), Marin Kopic (4), Marc-Andre Haunold (3), Eric Damböck (3), Christian Saric (2), Mathias Rieger (2), Maximilian Nicolussi (2), Elias Derdak (2), Clemens Polszter (1)
Werfer Vöslauer HC: Augustas Strazdas (8), Raphael Muck (6), Daniel Forsthuber (3), Fabian Schartel (3), Daniel Zourek (3), Michael-Albert Stanic (2), Philip Schuster (2), Christoph Meleschnig (1)
Statistiken

Union JURI Leoben fügt den FIVERS WAT Margareten eine empfindliche 31:34-Heimniederlage zu. Nach einem deutlichen Halbzeitrückstand (minus 6) nützt auch ein starker Aufholkampf mit Ausgleich in der 40. Minute den Margaretnern nichts. Leoben fightet zurück und nimmt beide Punkte mit in die Steiermark.

Viel vorgenommen haben sich die FIVERS WAT Margareten im Spiel gegen Leoben: Um überhaupt eine Chance aufs Meisterplayoff zu haben, mussten zwei Punkte her. Die gute Nachricht vor dem Spiel aus Sicht der Gastgeber war, dass Markus Kolar nach längerem Ausfall wieder bereit war. Die schlechte war dadurch gegeben, dass David Brandfellner erkrankt w.o. geben musste. Nach zwölf Minuten steht es nach einigem Hin und Her 7:6 für die Margaretner, dann passt bei den FIVERS gar nichts mehr und angetrieben von Damir Djukic gelingt den Gästen ein 6:0-Lauf. In Minute 20 steht es plötzlich 7:12, Leoben zieht davon. Die Margaretner arbeiten sich langsam heran, ehe Thomas Kuhn im Konter dreimal hintereinander trifft und auf 10:17 aus Sicht der Hausherren stellt. Leoben ziehte bis dahin gnadenlos ein starkes 7-gegen-6-Spiel durch, profitierte auch von einigen vergebenen Sitzern im Angriff der FIVERS. Bezeichnend der letzte Treffer in Halbzeit 1: Damir Djukic trifft per Freiwurf nach Schlusspfiff zum Pausenstand von 13:19.

Man konnte somit gespannt sein, ob sich die Gastgeber nochmals zu einem Aufholkampf aufraffen können und wie Leoben den Vorsprung verwalten will. Die FIVERS zeigen jedenfalls mit Wiederanpfiff großes Kämpferherz, bringen Tempohandball und arbeiten sich dadurch binnen fünf Minuten auf drei Tore heran (Herbert Jonas – 18:21). Leoben nimmt das Timeout, Filzwieser hält stark und im Gegenzug bringt Lukas Hutecek die Margaretner auf Tuchfühlung. Ab diesem Moment gibt es ein enges, rasantes Spiel, bei dem die FIVERS sich mit Leoben einen Fight um jeden Millimeter Hallenboden liefern. Als Mathias Nikolic in der 39. Minute für den 22:23 Anschlusstreffer sorgt, bebt die Halle. Als Herbert Jonas eine Minute danach ausgleicht, hält es in Margareten niemand mehr auf den Sitzen. Dann kann Leoben mit Christian Hallmann und Thomas Kuhn einen Doppelschlag verbuchen, es steht wieder plus 2 für die Steirer (23:25 – 43. Minute). Max Riede bringt die Margaretner wieder einen Treffer heran, Stefan Jandl sorgt per 7-Meter für das 24:26, Patrick Stolz mit Doppelschlag für das 24:28. Die Leobner haben sich wieder gefangen.

Zehn Minuten vor dem Ende sind die FIVERS drei Treffer hinten (Doruk Pehlivan – 25:28), Zeit wäre noch genug vorhanden. In der 54. Minute verkürzt Herbert Jonas auf 27:29, Djukic legt wieder für die Leobner nach. Hutecek scheitert beim 7-Meter an der Stange, statt minus 1 steht es vier Minuten vor dem Ende wieder minus 3 und kurz danach nach Treffer von Moritz Mittendorfer sogar 28:32 aus der Sicht der FIVERS. Peter Eckl nimmt das letzte Timeout, will nochmals alles versuchen. Doruk Pehlivan verkürzt auf 29:32, nun nimmt Leoben zwei Minuten vor dem Ende das Timeout. Marko Tanaskovic sorgt mit dem 29:33 für die Entscheidung, Pehlivan kann zwar noch verkürzen, das Spiel endet mit 31:34.

Die Ambitionen der Margaretner, doch noch das Meisterplayoff zu erreichen, erhalten damit einen deutlichen Dämpfer. Gegenwärtig befindet ´man sich bereits drei Punkte unter dem Strich, WESTWIEN besitzt 14 Punkte, Schwaz 12, die FIVERS am siebenten Platz derzeit nur 11 Punkte.

Peter Eckl, FIVERS-Trainer: „Sehr enttäuschend, wir haben uns natürlich vorgenommen zu gewinnen. Wir haben gewusst, dass Leoben sehr diszipliniert ist und wir sind denen ins offene Messer gelaufen. In der zweiten Hälfte haben wir nochmals alles versucht. Leider gelingt es uns momentan nicht, in den wichtigen Phasen voll da zu sein.“

HC FIVERS WAT Margareten vs. Union JURI Leoben 31:34 (13:19)
Sa., 24. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Herbert Jonas (7), Doruk Pehlivan (5), Nikola Stevanovic (4), Lukas Hutecek (4), Mathias Nikolic (3), Vincent Schweiger (2), Marin Martinovic (2), Florian Haag (1), Lukas Gangel (1), Markus Kolar (1), Maximilian Riede (1)
Werfer Union JURI Leoben: Damir Djukic (8), Thomas Kuhn (7), Marko Tanaskovic (5), Christian Hallmann (4), Patrick Stolz (4), Moritz Mittendorfer (3), Stefan Salbrechter (2), Stephan Jandl (1)
Statistiken

Nun folgt das 3. Heimspiel in der Rückrunde. Die FALKEN sind seit 4 Runden ungeschlagen und weisen bisher eine, über die gesamte Saison gesehen, makellose Heimbilanz ohne Niederlage auf. Die Vorzeichen stehen also für das Match gut.

Doch so einfach wird es nicht werden, kommt doch der aktuell Tabellenzweite der spusu CHALLENGE dieses Mal in die Prandtauerhalle. Der HC Bruck hat mit Martin Breg, einem Spieler der Nationalmannschaft, einen Top-Scorer in ihren Reihen.

Somit wird die Begegnung in St. Pölten für uns FALKEN eine Herausforderung. Auch spricht die knappe Auswärtsniederlage in der Hinrunde mit -3 Toren (22:25 aus FALKEN-Sicht) für einen möglichen Erfolg zuhause. Coach Janos Frey kann (fast) auf den gesamten Kader zurückgreifen, es gibt (fast) keine Verletzten zu beklagen, einzig 2er-Goalie Oliver Kaufmann ist fraglich (Knöchelblessur).

Die Brucker haben ihrerseits als letztjähriger Absteiger aus der spusu LIGA eine bisher durchwachsene Saison hinter sich. Ein überraschender Sieg in Bärnbach wird durch unerwartete Niederlagen komplettiert. Jedoch kommen die Steirer mit einen mehr als klarem Heimsieg im Gepäck gegen HC FIVERS WAT Margareten 2 mit 41:32 in die niederösterreichische Landeshauptstadt.

Oliver Kaufmann (Spieler Sportunion Die Falken St. Pölten): "Der HC Bruck ist ein steirisches Traditionsteam, das letztes Jahr aus der spusu LIGA abgestiegen ist. Daher haben sie einige erfahrene Spieler wie Martin Breg in ihren Reihen, die durch unberechenbare Wilde, wie Thomas Zangl, ergänzt werden. Doch wir FALKEN sind ein charakterstarkes, zusammengeschweißtes Team, wo jeder für jeden kämpft und nicht „sudert“. Wir werden gewinnen und dem Heimpublikum unsere Qualität beweisen!“

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. HC Bruck
Sa., 24. November 2018, 20:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Schlafraum.at/Kärnten muss heute bei ATV Auto Pichler Trofaiach antreten und will sich bei den Steirern für den Punkteverlust in der dritten Runde der spusu-CHALLENGE revanchieren.

Vergangenes Wochenende musste sich der HCK59 erstmals in der heurigen Saison in der Fremde geschlagen geben. Gegen Verfolger St. Pölten gab es eine klare 24:29-Niederlage, dennoch konnten die Kärntner den vierten Tabellenrang halten. Am Samstag muss die Mannschaft von Trainer Rok Praznik erneut auswärts antreten.

Gegen das Schlusslicht Trofaiach hat schlafraum.at/Kärnten am Samstag sowieso noch eine Rechnung offen. In der dritten Runde der spusu-Challenge konnten die Letztplatzierten in Klagenfurt nämlich einen Punkt (24:24) mitnehmen, dafür ist jetzt Revanche angesagt. Ein Sieg gegen die Steirer, die nach elf Spielen erst drei Punkte auf ihrem Konto haben, ist alleine wegen der Tabellensituation fast schon Pflicht. Fraglich ist allerdings der Einsatz des erkrankten Routiniers Poldi Wagner.

Michael Pontasch (Manager Schlafraum.at Kärnten): „Trotz ihres Tabellenplatzes sind wir vor Trofaiach gewarnt. Wir haben im ersten Saisonduell erfahren müssen, dass sie durchaus für eine Überraschung gut sind und besser als es ihre bisherigen Leistungen vermuten lassen. Wir werden sie sicher nicht unterschätzen“.

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. Schlafraum.at Kärnten
Sa., 24. November 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Am heutigen Samstag treffen die Mannen aus Korneuburg in der Franz Guggenberger Sporthalle auf WAT Atzgersdorf. Es ist bereits das dritte Duell in der laufenden Saison!

Mitte September gab es in der Wiener Steinergasse eine empfindliche 30:21 Auswärtsniederlage. Nach anfänglicher Dominanz musste der Abwehrchef der Korneuburger, Michal Fazik, früh mit einer Roten Karte vom Platz. In der Folge geriet man noch vor der Halbzeit in einen Rückstand, dem man bis zum Schluss hinterherlief.

Einen Monat später hatte man dann im ÖHB-Cup Heimspiel die Chance auf Revanche. Trainer Sascha Luzyanin gab allen Kaderspielern eine Chance und Spieler, die sonst eher wenige Einsatzminuten haben, und diese durften sich in der Franz Guggenberger Halle beweisen. Nach einer über 60 Minuten ausgeglichenen Partie konnten die Unionerjungs das Spiel knapp mit 30:29 gewinnen.

Nun kommt es zum dritten Aufeinandertreffen in der laufenden Saison, abermals in Korneuburg. Die derzeitige Form der Unionerjungs stimmt auf jeden Fall. In den letzten Spielen konnte man immer überzeugen, auch gegen den Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach gab es vergangene Woche ein knappes Spiel. WAT Atzgersdorf konnte das letzte Spiel gegen ATV Trofaiach gewinnen und wird ebenfalls hochmotiviert in die Franz Guggenberger Sporthalle kommen. Es ist auf jeden Fall eine spannende Partie zu erwarten, da es für beide um das Obere Playoff geht!

Union Sparkasse Korneuburg vs. WAT Atzgersdorf
Sa., 24. November 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

In der 13. Hauptrunde der spusu LIGA feiert Handball-Vizemeister ALPLA HC Hard beim SC kelag Ferlach einen 29:24 (12:11)-Erfolg. Die Roten Teufel vom Bodensee sind nun punktegleich mit Bregenz Handball auf dem vierten Tabellenplatz. Nach 198 Tagen feierte Kapitän Dominik Schmid mit acht Toren ein grandioses Comeback bei den Vorarlbergern.

Video-Link: 2 Keeper, 2 "Unhaltbare" gehalten
Video-Link: 19-Jähriger Ferlacher wird zum 7-Meter-Helden
Video-Link: Zmavc liefert den "Steal of the day"

Die Vorarlberger mussten die Reise in den Kärntner Süden ohne Risto Arnaudovski und Ivan Horvat antreten. Der 25-jährige Kroate zog sich im Training erneut einen Bänderriss im Knöchel zu und muss einige Wochen pausieren. Bereits Anfang Oktober musste der Rückraumspieler wegen derselben Verletzung eine Zwangspause einlegen. Dafür feierte Kapitän Dominik Schmid sein lang ersehntes Comeback im roten Dress.

Cheftrainer Klaus Gärtner überraschte die Ferlacher gleich mit dem siebten Feldspieler. Nach zehn Minuten stand es 5:5. Die Harder Defensive mit Torwart Thomas Hurich war bestens positioniert. In Unterzahl brachte Boris Zivkovic (5 Tore) die Gäste kurz darauf erstmals in Führung. Hard führte nach 15 Minuten 7:5. Mit einer starken Deckungsleistung, über die gesamte erste Halbzeit, konnten die Gastgeber die Führung zurückerobern. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause erzielte Hard den Ausgleich zum 10:10. Luca Raschle traf zur 12:11-Halbzeitführung der Gäste.

Nach dem Wiederanpfiff brachte ein Doppelpack von Kreisläufer Nejc Zmavc (4 Tore) sein Team auf 14:12 weg. Immer wieder zeichnete sich Thomas Hurich im Harder Kasten aus. Per Siebenmeter sorgte Gerald Zeiner (6 Tore) für die erstmalige Drei-Tore-Führung (18:15/44. Minute). Boris Zivkovic erhöhte postwendend auf 19:15.

Einen schnellen Gegenstoß schloss Luca Raschle zum 22:17 ab. Dominik Schmid setzte immer wieder Akzente und machte im Finish die „Big Points“. Der Kapitän bei seinem glorreichen Comeback und Torhüter Thomas Hurich (13 Paraden) waren beim klaren 29:24-Auswärtserfolg der Roten Teufel in Österreichs südlichster Stadtgemeinde die Matchwinner.

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: "Wir haben in der zweiten Halbzeit zu viele 100%ige liegen gelassen. Zudem hat uns auch Thomas Hurich einige Bälle abgenommen. Gegen einen Gegner wie den ALPLA HC Hard braucht man einen guten Tag und den hatten wir heute im Angriff nicht. Für die letzten Runden heißt es weiter fleißig Punkte sammeln und schauen, was am Ende rausschaut."

„Uns fehlte etwas die spielerische Leichtigkeit, dafür hatte die Kampfbereitschaft gestimmt. Bei diesem wichtigen Auswärtssieg sind wir sehr stark in der Abwehr gestanden. Gegen die offensiv stärkste Mannschaft der Liga haben wir nur 24 Gegentore bekommen. Thomas Hurich hat heute überragend gehalten. Das Comeback von Kapitän Dominik Schmid mit acht Toren war perfekt. Jetzt können wir in der kommenden Woche mit zwei Heimsiegen die Tickets für die Bonusrunde fixieren,“ freute sich Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

Am kommenden Mittwoch steigt in der Sporthalle am See das Nachtragsspiel der 12. Hauptrunde gegen Bregenz Handball. Anpfiff zum 90. Ländle-Derby ist um 19:00 Uhr.

SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard 24:29 (11:12)
Fr., 23. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer SC kelag Ferlach: Anze Ratajec (7), Izudin Mujanovic (6), Dean Pomorisac (5), Leander Krobath (3), Domen Oslovnik (1), Denis Hrastnig (1), Blaz Klec (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Dominik Schmid (8), Gerald Zeiner (6), Boris Zivkovic (5), Luca Raschle (4), Nejc Zmavc (4), Manuel Schmid (2)
Statistiken
In der 13. Runde der spusu LIGA trifft die Retcoff HSG Graz am Samstag auf den HC LINZ AG. Anders als in den letzten Begegnungen sind die Grazer dieses Mal der Favorit im Duell.

Nach zwölf Runden stehen die Stahlstädter am Tabelleende. Mit erst zwei gewonnenen Partien ist das Erreichen der Bonusrunde wohl nur noch rein rechnerisch möglich. Trotz der unterschiedlichen Ausgangssituationen darf der HC LINZ AG aber nicht unterschätzt werden. Im Hinspiel musste die Retcoff HSG Graz lange einem Rückstand hinterherlaufen. Erst in der 33. Spielminute schaffte man den Ausgleich ehe man am Ende einen 30:24 Auswärtssieg feiern durfte und auch in den letzten Runden mussten sich die Linzer immer nur knapp geschlagen geben. So setzte es gegen den SC Ferlach letzte Woche nur eine ganz knappe 28:29 Niederlage.

Genau andersherum verlief die letzte Runde für die Retcoff HSG Graz. Bei den FIVERS in Wien gewann man nach einer starken Aufholjagd und einer souveränen zweiten Hälfte gegen den amtierenden Meister 29:28.

Nach zwei Wochen Pause trifft man nun endlich wieder mit dem eigenen Publikum im Rücken auf die Oberösterreicher und hofft, auch in der 13. Runde wieder als Sieger vom Parkett zugehen. „Das letzte Spiel war eine starke Leistung vom gesamten Team. Momentan gehören wir zu den fünf Besten in der Liga! Linz ist in diesem Duell zwar der Underdog, Cordas und sein Team haben uns aber im Hinspiel schon sehr gefordert und gezeigt, was sie draufhaben. Sie sind nicht zu unterschätzen! Ich weiß aber, dass man uns auch nicht unterschätzen darf. Momentan können wir jeden in der Liga schlagen“, so Trainer Ales Pajovic.

Los geht´s im Raiffeisen Sportpark am Samstag um 19:00 Uhr, davor trifft die U20 im Vorspiel auf die Junioren des HC LINZ AG.

HC LINZ AG kämpft um Punkte
Für die Youngsters aus der Stahlstadt sind die Vorgaben klar. Mit einem guten Spiel sollen das Selbstvertrauen und die gemeinsame Spielpraxis weiter gesteigert, im Idealfall natürlich auch das Punktekonto aufgestockt werden. Der Blick der Cordas Sieben ist ganz klar nach vorn gerichtet, das Augenmerk gilt den kommenden schweren Spielen und dem Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Qualifikationsrunde.

HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas: „Leichte Spiele gibt es für uns nicht. Wir werden auch gegen die Grazer alles aus uns herausholen müssen. Der große Unterschied: die befinden sich in einem Flow, wir suchen diesen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir diesen noch finden werden – das werden wir für die kommenden Herausforderungen auch brauchen!“

Dem Linzer Chefcoach stehen am Samstag alle Kaderspieler zur Verfügung.

RETCOFF HSG Graz vs. HC LINZ AG
Sa., 24. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Nur elf Punkte aus zwölf Spielen: Zu wenig, wenn die Bonusrunde erreicht werden soll. Für die FIVERS bekommt damit jedes der noch ausstehenden sechs Spiele der Hauptrunde der spusu LIGA Finalcharakter. Zum Auftakt der Serie kommt die Union JURI Leoben nach Wien.

Der kurze Blick auf die Tabelle ist eindeutig: Mit elf Punkten sind die FIVERS derzeit nur auf Rang sieben zu finden, auf Platz fünf fehlen derzeit zwei Punkte. Nicht viel, wenn die Margaretner ab jetzt praktisch nichts mehr liegen lassen. Extrem viel, wenn man sich die noch ausstehenden Begegnungen ansieht. Am Samstag, 24.11.2018, kommt zuerst die Union JURI Leoben nach Wien. Danach geht es der Reihe nach gegen: HC LINZ AG, ALPLA HC Hard, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, Moser Medical UHK Krems und Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Fünf Siege wird man wohl zumindest brauchen, um am Ende „überm Strich“ zu sein.

Im Spiel gegen Leoben wird es deshalb um nichts geringeres als den Auftakt zu einer Serie gehen: Verlieren verboten, Punkteverlust verboten. Das Team von Damir Djukic konnte in dieser Saison immer wieder überraschen: Unentschieden in Bregenz, Heimsiege gegen Hard und Graz. Womit klar ist, dass ein FIVERS-Sieg gegen Leoben alles andere als einfach wird.

Die Begegnung wird in einer Doppelveranstaltung mit dem spusu CHALLENGE-Team ausgetragen, welches vor Peter Eckl’s LIGA-Team auf Vöslau trifft. Auch dort heißt es für die Margaretner: Zwei Punkte müssen her.

Peter Eckl, FIVERS-Trainer: „In den sechs verbliebenen Spielen der Hauptrunde brauchen wir einen Lauf, müssen das aufholen, was wir zuletzt liegen gelassen haben. Leoben wird da die erste schwierige Aufgabe, der wir uns stellen müssen.“

Leoben rechnet sich Sieg-Chancen aus
Die Djukic-Sieben will nach der Niederlage gegen Moser Medical UHK Krems wieder punkten und anders als in den letzten Jahren, in denen Leoben in der höchsten Liga rangierte, stehen die Zeichen dazu bei den FIVERS gut.

Der amtierende Meister liegt in der Tabelle zwar vor den Montanstädtern, jedoch liegt man mit Platz sieben hinter den Erwartungen. Die Wiener hadern dabei mit den Ausfällen einiger Routiniers wie Ziura und Wagner. Einer der Samstag um 18:00 Uhr bei den Wienern nach Verletzung wieder am Parkett sein könnte ist Markus Kolar, der sicherlich eine Verstärkung für das junge Eckl-Team darstellt.

Bei der Union JURI Leoben stand in dieser Woche die Aufarbeitung der Fehler aus dem Krems Spiel am Programm, gefolgt von einer akribischen Vorbereitung auf die bevorstehende Partie. "Egal wer bei den FIVERS am Feld ist, man muss mit den Messern zwischen den Zähnen antreten um Punkte in der Hollgasse zu holen", lautete der Appell von Spielertrainer Damir Djukic während einer Videoanalyse. Die Spieler braucht man gegen so einen Gegner allerdings nicht extra zu motivieren. Mit einem Sieg in Wien könnte man bis auf zwei Zähler an die FIVERS heranrücken.

HC FIVERS WAT Margareten vs. Union JURI Leoben
Sa., 24. November 2018, 18:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Nächster Kracher für Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstag, 18.00 Uhr: Am 13. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde wartet in der Osthalle das Duell mit den derzeitigen Überfliegern des Moser Medical UHK Krems.

„Wir haben momentan einen tollen Lauf, sind seit über einem Monat ungeschlagen. Das gibt natürlich Auftrieb und lässt uns ambitioniert und hoffnungsvoll auf die nächsten Spiele blicken. Aber Krems ist sicherlich die Mannschaft der Stunde in der spusu LIGA, die spielen bislang eine Top-Saison und sind heißer Anwärter auf den Titel – wir freuen uns ungemein auf dieses Spiel“, blickt Handball-Tirol-Trainer Frank Bergemann dem Heimmatch am Samstag entgegen.

Mit dem Moser Medical UHK Krems gastiert der Tabellenführer in der Osthalle. Satte 18 Punkte haben die Niederösterreicher bislang gesammelt, in zwölf Partien gab es neun Siege und drei Niederlagen. Zuletzt haben sie sich souverän gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und gegen die Union JURI Leoben durchgesetzt, auch ein klarer Erfolg in der Festung der RETCOFF HSG Graz steht bereits auf der Habenseite. Das Hinspiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol konnte der UHK im September mit 28:24 für sich entscheiden.

„Diese Mannschaft verfügt über einen sehr starken, ausgeglichenen Kader. Inzwischen ist auch Lucijan Fizuleto wieder mit dabei, Krems hat damit noch mehr Optionen im Rückraum. Wir freuen uns auch auf das Wiedersehen mit Thomas Kandolf, er hat gut eingeschlagen in seiner neuen Handball-Heimat. Es wird ungemein schwierig, aber mit einer vollen Halle im Rücken haben wir eine Chance“, so Frank Bergemann, der mit seiner Mannschaft zuletzt fünf ungeschlagene Spiele in Folge bestritt. Die angeschlagenen Sebastian Feichtinger, der gegen WESTWIEN bei der letzten Aktion des Spiels umknickte und Alexander Semikov konnten in dieser Woche bisher nicht trainieren.

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Moser Medical UHK Krems
Sa., 24. November 2018, 18:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Der Tabellenführer gastiert in der 12. spusu CHALLENGE Runde im Weinviertel. Im Hinspiel sah man ein spannendes Duell bei dem der UHC Erste Bank Hollabrunn das Spiel bis zum Ende offen gestaltete, lange Zeit sogar in Führung lag. Im Rückspiel wollen Graninger & Co. Boden auf den Tabellenführer gut machen.

Im zweiten Heimspiel der Rückrunde trifft der UHC Hollabrunn auf den aktuellen Tabellenführer aus der Steiermark – die HSG Bärnbach/Köflach. Die Weststeirer thronen derzeit verdient an der Tabellenspitze. Bis auf Aufstiegskonkurrent HC Bruck konnte sie noch kein anderes Team bezwingen. Lediglich Vöslau erreichte zumindest ein Heimremis. Für die Weinviertler setzte es in der Hinrunde trotz 13:11-Pausenführung letztendlich eine 22:25-Niederlage.

Mit dem starken Rückraumtrio Djurdjevic-Gasperov-Bonic, sowie Kreisläufer Stojanovic verfügt die HSG über geballte Offensivkraft. Schlussmann Peter Szabo gilt ebenfalls als Meister seines Fachs. Im Hollabrunner Lager hat man die knappe Niederlage in Vöslau aufgearbeitet und sich konzentriert auf die schwere Aufgabe gegen den Spitzenreiter vorbereitet. Youngster Andreas Dräger fehlt weiterhin verletzungsbedingt. Unter der Woche fehlten überdies einige Akteure krankheitsbedingt. Wer genau am Spieltag auf Hollabrunner Seite nun einlaufen wird, wird sich erst kurz vor Spielbeginn zeigen.

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): „Die Weststeirer verfügen mit ihrem Hauptsponsor Remus über die stärkste Wirtschaftskraft in der zweiten Liga und wollen unbedingt wieder zurück in die Handballliga Austria. Dementsprechend stark sind sie auch heuer personell aufgestellt. Unsere Jungs wollen sich wiederum für die Auswärtsniederlage in der Steiermark in der Hinrunde revanchieren, sind sich aber bewusst, dass dies eine extrem schwere Challenge wird. Ich erwarte mir ein rassiges und intensives Spiel, genau wie in der Hinrunde. Unsere Fans, die die Weinviertelarena hoffentlich wieder füllen werden, werden sicherlich auf ihre Rechnung kommen.“

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach
Sa., 24. November 2018, 18:30 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Im Heimspiel gegen den Vöslauer HC zählt für die jungen Margaretner nur der volle Erfolg, wenn man das Obere Playoff noch erreichen will.  Dass gerade gegen die Niederösterreicher eine starke Leistung notwendig sein wird, ist den Margaretnern dabei mehr als bewusst.

In Vöslau gab es eine bittere Auswärtsniederlage, hatten die FIVERS nach schlechter Leistung mit 27:20 verloren. Eine Revanche für diese empfindliche Niederlage ist aber auch die Grundvoraussetzung dafür, dass man sich die Chance auf das Erreichen der Obere Playoff offen hält, was gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Klassenerhalt wäre.

Mit einem Sieg könnten die Thermalstädter punktemäßig mit den Wienern gleichziehen. Durch den etwas überraschenden, aber trotzdem verdienten Sieg gegen Hollabrunn haben sich Forsthuber & Co. Selbstvertrauen geholt und wollen nach dem klaren Heimerfolg gegen die Fivers auch in Wien punkten.

Die Begegnung wird in einer Doppelveranstaltung mit dem spusu LIGA-Team ausgetragen, welches gleich nach dem CHALLENGE-Spiel auf Union JURI Leoben trifft.

Sandra Zapletal (Trainerin HC FIVERS WAT Margareten II): "Wir liegen bislang hinter unseren Zielen. Wir haben nicht die Konstanz in den Spielen die wir über 60 Minuten haben wollen. Oft machen wir uns ein sehr gutes Spiel in 5 bis 10 schlechten Minuten kaputt. Das ist vor allem eine mentale Herausforderung, der wir uns aber natürlich sehr gerne stellen. Mit Vöslau haben wir nach der ersten Begegnung noch eine Rechnung offen, haben dort schlecht gespielt. In der Hollgasse wollen wir den Spieß umdrehen.“

Gilbert Strecker (Sportdirektor Vöslauer HC): "Wir erwarten ein sehr intensives Spiel und werden von Beginn an 100% dagegenhalten, ansonsten kann es in der Hollgasse schnell in die falsche Richtung kippen. Wir müssen uns zuerst auf unsere eigene Angriffsleitung konzentrieren, das ein oder andere leichte Tor gleich zu Beginn erzielen. Es ist für uns die letzte Chance Anschluss an das Mittelfeld zu finden und hoffen auf 2 sehr wichtige Punkte."

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Vöslauer HC
Sa., 24. November 2018, 15:45 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Sechs Runden sind in der spusu LIGA Hauptrunde noch zu spielen. Und ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der SC kelag Ferlach noch Chancen auf einen Platz in der Bonusrunde hat. Aktuell liegen die Kärntner mit zehn Punkten auf Rang acht, lediglich drei Punkte hinter dem kommenden Gegner und aktuellen fünften, ALPLA HC Hard. Das Spiel wird um 18:50 Uhr live auf LAOLA1.tv übertragen.

Aber das Restprogramm des SC kelag Ferlach ist schwer. Zu Hause spielt das Team von Ivan Vajdl noch gegen Hard, Tabellenführer Moser Medical Krems und Bregenz Handball. Auswärts warten die direkten Konkurrenten WESTWIEN, Sparkasse Schwaz Handball Tirol und Union JURI Leoben.

Alle Konzentration liegt jetzt natürlich auf dem bevorstehenden Spiel gegen die Vorarlberger. Für den SC kelag Ferlach ein Angstgegner. Noch nie konnte man gegen Hard punkten. Das will man diesmal ändern.

Kapitän Dean Pomorisac: „Wir spielen zu Hause. Wir müssen daran glauben auch Hard schlagen zu können. Wenn wir unser Tempospiel durchziehen können, sollten wir
auch gegen Hard punkten.“ In diesem Match trifft auch der stärkste Angriff der Liga auf die beste Deckung. Der SC kelag Ferlach erzielte bislang mit 356 Toren die meisten Treffer. Der ALPLA HC Hard erhielt mit 261 Treffern die bisher wenigsten Tore.

Trainer Ivan Vajdl hat die Mannschaft auf das Spiel der Harder eingestellt. Sie spielen aus einer guten Deckung ihr sicheres Spiel. Im Angriff verfügen sie mit Nationalteamspieler
Gerald Zeiner über einen exzellenten Spielmacher und mit Dominik Schmid, Boris Zivkovic und Ivan Horvat über eine wurfgewaltige Aufbaureihe. Dazu mit Golub Doknic über einen der stärksten Torhüter der Liga.

Das Ziel des SC kelag Ferlach muss es sein, das Tempo hoch zu halten. Gegen ihre stehende Deckung wird es sonst schwer, weiß auch Flügelflitzer Mathias Rath. Wenn die Deckung funktioniert, möchte man über schnelle Konter zum Erfolg kommen. Trainer Ivan Vajdl kann bis auf den verletzten Adonis Gonzalez auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Schlüsselspiel für die Roten Teufel
Die Harder waren am vergangenen Wochenende spielfrei und bereiteten sich intensiv auf die entscheidende Schlussphase der Hauptrunde vor. Insbesondere Kapitän Dominik Schmid nutzte die Zeit. Im Abschlusstraining wird sich entscheiden, ob der „Handballer des Jahres 2018“ nach siebenmonatiger Verletzungspause sein Comeback in der Büchsenmacherstadt feiern kann. „Seit Montag bin ich wieder voll im Training und nahezu schmerzfrei“, so der 29-Jährige, der sich im April einen komplizierten Bänderriss im Knöchel zuzog.

Für Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner ist die Auswärtspartie in Österreichs südlichster Stadt ein Schlüsselspiel im Kampf um einen Startplatz für die im Februar beginnende Bonusrunde der besten fünf Teams.

„Ferlach verfügt über den stärksten Angriff der Liga. Es ist eine sehr spielstarke Truppe mit einer starken ersten Garnitur. Als Mannschaft sind wir besser besetzt und wir haben in den letzten zwei Wochen gut gearbeitet,“ so der 43-jährige Deutsche. Eine solide Abwehrleistung seiner Schützlinge soll der Schlüssel zum Erfolg sein.

In der Hinrunde feierten die Vorarlberger in eigener Halle einen souveränen 31:21-Erfolg gegen die Kärntner. Doch der Gegner ist immer für eine Überraschung gut. Im letzten Heimspiel knüpfte Ferlach Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten mit dem 31:31 einen Punkt ab.

Am kommenden Mittwoch steigt in der Sporthalle am See das Nachtragsspiel der 12. Hauptrunde gegen Bregenz Handball. Anpfiff zum 90. Ländle-Derby ist um 19:00 Uhr.

SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard
Fr., 23. November 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

Da Bregenz Handball kommenden Samstag im EHF Challenge Cup  - Rückspiel AEK Athen empfängt, wurde das Spiel der 13. Runde gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN auf heute vorverlegt. Die Bregenzer mussten sich dabei im Heimspiel den Wienern mit 27:31 (16:18) geschlagen geben. Bregenz Handball bleibt damit auf dem aktuell dritten Tabellenplatz und SG INSIGNIS Handball WESTWIEN schiebt sich, vor den weiteren Spielen der 13. Runde, auf den vierten Tabellenplatz vor.

Bregenz Kapitän Lukas Frühstück führte sein Team mit einer offensiven 5:1 Deckung und als Spielmacher auf das Feld. Beim 6:3 für Bregenz Handball traf der Handball Akademiker bereits zum dritten Mal in der Partie. Severin Lampert stand von Beginn an für den verletzten Alex Wassel auf dem Feld. Nach 12 Minuten spielte Westwien durch 2- Minutenstrafen für Kofler und Kristjansson in doppelter Unterzahl, die Severin Lampert zur 8:7 Führung für Bregenz nutzen konnte. Die aggressive Deckung, der zuletzt unter den Erwartungen agierenden Wiener, machte es den Festspielstädtern nicht leicht.  Die Gäste beantworten jedes Tor der Bregenzer durch schnelle Kontertore und schafften nach 23 Minuten sogar eine 4-Toreführung zum 11:15 aus Sicht der Bregenzer. 

Der wiedergenesene Bregenzer Ante Esegovic musste nach 38 Minuten auf 21:23 verkürzen, um die Stimmung auf den erneut sehr gut besuchten Tribünen anzuheizen. Ein verworfener 7-Meter von Mitkov, sowie ein vergebener Konter von Esegovic bauten die Wiener umgehend wieder auf. Die isländische Aufbaureihe mit Ragnarrsson, Kristjansson und Helgasson traf aus allen Lagen, Uvodic vernagelte hinten sein Tor und so mussten die Fans von Bregenz Handball nach 47 Minuten ein 22:26 auf der Anzeigetafel lesen. Jeden Funken Hoffnung bei Bregenz Handball zerstörte immer wieder der eiskalte Angriff von Westwien. Kaum eine Chance ließen sich die Gäste entgehen. Die hohe Belastung mit Challenge Cup und Liga dürfte zumindest mentale Müdigkeit bei den Vorarlbergern ausgelöst haben. Am Ende fehlte die Entschlossenheit, um die zweite Heimniederlage der Saison zu vermeiden.

Stimmen zum Spiel:

Severin Lampert, Bregenz: „Wir sind gut in das Spiel gestartet, haben uns dann aber einen Rückstand eingehandelt, den wir nicht mehr aufholen konnten. Jetzt müssen wir uns voll auf Samstag konzentrieren.“

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz: „Wir haben speziell in der ersten Halbzeit zu schlecht verteidigt, waren unkonzentriert im Angriff und so kannst du gegen Westwien nicht gewinnen. Die Doppelbelastung mit Europacup lasse ich heute nicht gelten.“

Julian Pratschner, Westwien: „Es war ein richtig geiles Spiel von beiden Mannschaften heute. Es war ein harter Kampf mit zu vielen 2- Minutenstrafen.“


Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 27:31 (16:18)

Mi., 21. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Bregenz Handball: FRÜHSTÜCK L. (8), LAMPERT S. (5), Kikanovic L. (4), MITKOV V. (3), KLOPCIC M. (2),  ESEGOVIC A. (2), BABARSKAS P. (1), Coric M. (1), GANGL C. (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Kristjansson V. (7), Helgason G. (5),  Ragnarsson Ó. (5),  PRATSCHNER J. (5), FÜHRER M. (3), JELINEK W. (3), SEITZ P. (2), KOFLER S. (1)
Statistiken

Seit der Saison 2013/2014 wird nach dem aktuellen Modus gespielt, dass nach Beendigung der Hauptrunde die Top fünf in der Bonusrunde (vormals Oberes Playoff) spielen sowie die sechst- bis zehntplatzierten Teams in der Qualirunde (vormals Unteres Playoff) spielen. Zweimal reichten exakt 19 Punkte für Platz fünf und damit die Teilnahme an der Bonusrunde. Zweimal belegte die Sparkasse Schwaz Handball Tirol lediglich aufgrund des verlorenen direkten Duells Platz sechs und verpasste damit die Bonusrunde. Trotz einem negativen Torverhältnis von -29 erreichte die Union JURI Leoben in der Saison 2015/2016 Platz fünf. Bei der Dichte in der aktuellen Meisterschaft hat der Kampf um die Big Points längst begonnen. Den Auftakt zum 13. Spieltag der spusu LIGA macht bereits Mittwochabend die Partie Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, aufgrund der Teilnahme der Vorarlberger am EHF Challenge Cup. Am Freitag folgt das LAOLA1.tv-Livespiel SC kelag Ferlach vs. ALPLA HC Hard, am Samstag die Partien Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Moser Medical UHK Krems, HC FIVERS WAT Margareten vs. Union JURI Leoben und RETCOFF HSG Graz vs. HC LINZ AG.

Nach zwölf absolvierten Runden dürfen sich der Moser Medical UHK Krems und die RETCOFF HSG Graz berechtigte Hoffnungen auf die Bonusrunde machen. Sechs Spieltage stehen bis Weihnachten noch am Programm und bezieht man sich auf die Statistiken der letzten Jahre, sollte den Kremsern bereits ein Punkt aus diesen sechs Spielen reichen. Den Grazern zwei.

Seit der Saison 2013/2014 sieht der Modus vor, dass nach Beendigung der Hauptrunde das Feld und die Punkte exakt in der Mitte geteilt werden. Die Plätze eins bis fünf spielen in der Bonusrunde um die beste Position und das Wahlrecht für die Pickround. Der Erstplatzierte nach Beendigung der Bonusrunde darf dabei als erster seinen Viertelfinalgegner wählen, danach der Zweitplatzierte, Drittplatzierte und Viertplatzierte.

In der Saison 2014/2015 und 2015/2016 reichten dem Moser Medical UHK Krems, bzw. der Union JURI Leoben 19 Punkte für Platz fünf und die Teilnahme an der Bonusrunde. Leoben schloss damals die Hauptrunde sogar mit einer Tordifferenz von -29 ab!

2013 und 2016 verpasste die Sparkasse Schwaz Handball Tirol lediglich aufgrund des verlorenen direkten Duells die Teilnahme an der Bonusrunde. 2013 verlor man in der Hinrunde gegen den Moser Medical UHK Krems 22:27. Da reichte auch die 31:29-Revanche vor Heimpublikum nicht, Krems stand trotz schlechterem Torverhältnis in der Bonusrunde.

Ähnliches passierte den Tirolern im Herbst 2016 gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Bei Punktegleichheit hatte Sparkasse Schwaz das um vier Tore bessere Torverhältnis, doch neuerlich entschied das direkte Duell. Und da konnte WESTWIEN vor Heimpublikum einen 32:28-Erfolg bejubeln, in der Osthalle in Schwaz trennte man sich Unentschieden 28:28.

Vergangene Saison hatte der Moser Medical UHK Krems als fünftplatziertes Team nach 18 Runden ganze 22 Punkte zu Buche stehen. Auf die sechstplatzierten Tiroler hatte man bereits einen Polster von sechs Punkten.

Nach dem bisherigen Saisonverlauf dürfen sich Fans und Medien auf einen spannenden Endspurt um die Plätze einstellen. Die drittplatzierten Bregenzer haben, bei einem Spiel weniger, gerade einmal fünf Punkte Vorsprung auf Rang acht und den SC kelag Ferlach. Der ALPLA HC Hard, ebenfalls mit einem Spiel weniger am Konto, gerade einmal drei Punkte.

Vier Teams, WESTWIEN, Handball Tirol, der HC FIVERS WAT Margareten und Ferlach liegen innerhalb von nur zwei Punkten. Der Kampf um die Big Points ist somit eröffnet.

Fünftplatzierte Teams nach Beendigung der Hauptrunde seit der Saison 2013/2014

2013/2014: Moser Medical UHK Krems, 20 Punkte (10/0/8), Tordifferenz +6
2014/2015: Moser Medical UHK Krems, 19 Punkte (9/1/8), Tordifferenz +11
2015/2016: Union JURI Leoben, 19 Punkte (9/1/8), Tordifferenz -29
2016/2017: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, 21 Punkte (9/3/6), Tordifferenz +23
2017/2018: Moser Medical UHK Krems: 22 Punkte (10/2/6), Tordifferenz +27
Aktuell pendelt der Rekordmeister zwischen Europacup und spusu LIGA. Das Ländle-Derby der zwölften Runde wurde auf 28. November verlegt, da die Bregenzer vergangenen Freitag im EHF Challenge Cup gegen AEK Athen antraten. Das kommende Spiel der 13. Runde gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN wurde hingegen vorverlegt auf Mittwoch. Kommenden Samstag will der letzte heimische Vertreter in einem internationalen Bewerb dann vor Heimpublikum nach der 25:29-Auswärtsniederlage doch noch den Aufstieg schaffen.

Am vergangenen Freitag musste Bregenz Handball in Athen eine 25:29 (15:16) Niederlage hinnehmen. Der Spielverlauf gibt Kapitän Lukas Frühstück allerdings Hoffnung, dass im Rückspiel am kommenden Samstag noch alles möglich ist: „Die Chancen sind nach wie vor noch da. Mit einem guten Heimspiel können wir durchaus aufsteigen und möchten uns auch zu Hause wieder kämpferisch präsentieren wie wir es in Athen gemacht haben. Wir haben leider zu viel technische Fehler gemacht und oft den Pfosten getroffen. Wir müssen cleverer agieren und die technischen Fehler vermeiden. Wenn wir uns daran halten können wir den Aufstieg schaffen.“

Achtelfinale als Ziel, ohne Liga zu vernachlässigen
Bevor es am Samstag, um 19:00 Uhr zum Showdown in der Handball Arena Rieden kommt, reist mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN noch ein leicht angeschlagener und dementsprechend gefährlicher Ligakonkurrent ins Ländle. Mit dem aktuell fünften Tabellenplatz sind die Wiener alles andere als zufrieden und hoffen auf müde Beine bei den Bregenzern. Am Mittwoch, den 28. November folgt mit dem 90. Vorarlberger Derby in Hard, das fünfte Bewerbsspiel innerhalb von 18 Tagen für Bregenz. Sollten diese englischen Wochen nach Wunsch verlaufen, wird es am 1. Dezember im ORF- und LAOLA1.tv-Livespiel in Krems, einen heißen fight um die Tabellenspitze der spusu Liga geben.

WESTWIEN will zwei Punkte aus dem Ländle entführen
Nach dem bitteren Remis im Heimspiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol wollen sich die Westwiener die wichtigen Punkte auswärts in Bregenz holen. In der Tabelle liegt die Jonsson-Sieben mit zwölf Punkten auf dem fünften Platz, einen Punkt hinter dem ALPLA HC Hard allerdings auch nur einen Zähler vor Sparkasse Schwaz und den FIVERS. Die Bregenzer konnten ihre letzten zwei Spiele in der spusu LIGA für sich entscheiden und halten bei 15 Punkten auf Rang drei. Im letzten Duell der beiden Mannschaften gab es im September ein 21:21 Unentschieden in der Südstadt.

Conny Wilczynski: „Ab jetzt warten nur noch Endspiele auf uns. Aus meiner Sicht treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander, bei denen die Tagesform entscheiden wird wer als Sieger vom Platz geht."

Bregenz Handball vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Mi., 21. November 2018, 19:00 Uhr
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Bis zur 11. Runde hat die Auswärtssiegesserie von Schlafraum.at Kärnten angehalten. Heute war gegen starke St. Pöltner Falken aber Endstation. Die Falken gewinnen ihr Heimspiel mit 29:24.

Die FALKEN starten wie aus der Pistole geschossen in diese Heimpartie. 3x Johannes Kral, der auch später gemeinsam mit FALKEN-Goali Mark Hübner zum „man of the match“ auf FALKEN-Seite gewählt wird, bedeutet in der 4. Minute bereits 3:0 für die Heimischen. In der 6. Minute beim Stand von 5:2 für die St. Pöltner nimmt der Kärntner Coach das erste Time-Out. Es folgen einige 2‑Minuten‑Strafen auf beiden Seiten, doch die FALKEN behaupten ihre Führung. Auch schleichen sich nun technische Fehler aufgrund der intensiv geführten Partie ein.

In der 24. Minute nehmen die Kärntner beim Stand von 11:8 das 2. Time-Out. Doch die FALKEN bauen in dieser Phase die Führung auf 13:8 aus. Mark Hübner ist eine Klasse für sich, doch einige Fehlwürfe verhindern eine höhere Führung der Gastgeber. So geht es mit 14:11 in die Kabinen.

Nach der Halbzeit geht es in derselben Tonart weiter. Beim Stand von 17:13 erhält Pfaffinger bei einem Flügelwurf des Gegners die rote Karte. Es wird hektisch und  Schlafraum.at Kärnten kommt bis auf 1 Tor heran, so steht es in der 39. Minute 17:16. Doch der bewährte FALKEN-Kampfgeist erwacht nun und die Heimischen fangen sich. Bis zur 45. Minute wird der Abstand wieder auf +5 Tore hergestellt, Zwischenstand daher 22:17.

Ab diesem Zeitpunkt verwalten die FALKEN ihren Vorsprung sicher. Sicher geführte Spielzüge im Angriff bringen den gewünschte Erfolg. Trotzdem war der Hauptgrund des Erfolgs die von Chefcoach Janos Frey toll eingestellte Defensive. Auch einige für die Kärntner überraschende Durchbrüche der Flügelspieler und Kreisläufer bringen die Verteidigung der Gäste außer Tritt. In der 55. Minute führt die Sportunion Die FALKEN St. Pölten erstmals mit + 6 Toren. Endstand im SPORT.ZENTRUM.NÖ: 29:24.

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. Schlafraum.at Kärnten 29:24 (14:11)
So., 18. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: Peter Schildhammer (11), Johannes Kral (10), Alexander Pils (4), Kevin Wieninger (2), Jan Neumaier (1), Nicolas Weilguny (1)
Werfer Schlafraum.at Kärnten: Leopold Wagner (9), Luca Thomas Urbani (4), Patrick Jochum (3), Simeon Rauscher (3), Matej Hartman (2), Nejc Demsar (2), Marko Marojevic (1)
Statistiken

Als Spieler stand Ibish Thaqi bereits in den Diensten des Moser Medical UHK Krems. Seit 2017 steht er als Cheftrainer an der Seitenlinie, führte die Wachauer vergangene Saison auf Rang drei und verweilt aktuell auf Platz eins. Der längstdienende Head Coach in der spusu LIGA ist Peter Eckl von Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten, der seit 2010 die Position des Head Coach bekleidet. Ihre Trainerkarrieren als Spielertrainer begannen sowohl Ales Pajovic, RETCOFF HSG Graz, Hannes Jón Jónsson, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN als auch Damir Djukic, Union JURI Leoben. Als einziger aktueller Trainer in der spusu LIGA kann neben Peter Eckl Frank Bergemann auf einen Meistertitel als Trainer in Österreich verweisen. Der aktuelle Trainer von Sparkasse Schwaz Handball Tirol führte 2003 den ALPLA HC Hard zum ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Wir haben uns den Werdegang der zehn spusu LIGA-Trainer ein wenig angesehen...

Die zehn Trainer der spusu LIGA unter der Lupe


Klaus Gärtner, ALPLA HC Hard: Der ALPLA HC Hard ist die erste Station für Klaus Gärtner als Cheftrainer. Zuvor stand er vier Jahre als Co-Trainer von Nicolaj Jacobsen bei den Rhein Neckar Löwen an der Seitenlinie. In diesen vier Jahren sammelte er fünf Titel. Davor leitete er acht Jahre die Jugendabteilung der SG Flensburg-Handewitt. Vor seinem Antritt bei den Vorarlbergern, sagte Gärtner in einem Interview mit Handball-World: "Das ist eine andere Rolle, als ich sie bisher innehatte. Ich muss jetzt auch harte Entscheidungen treffen, und dem muss ich mir - genauso wie meinem eigenen Trainerstil - bewusst werden."

Jörg Lützelberger, Bregenz Handball: Mit gerade einmal 32 Jahren übernahm Jörg Lützelberger den Rekordmeister als Cheftrainer. Seine Trainerkarriere begann bereits zuvor in der Saison 2014/2015 als Co-Trainer beim VfL Gummersbach. 2016 kam Lützelberger schließlich zu Bregenz Handball und leitete dort zunächst die Jugendabteilung, ehe er 2017 die Kampfmannschaft übernahm.

Peter Eckl, HC FIVERS WAT Margareten: Bereits mit 18 Jahren startete Peter Eckl seine Trainerausbildung. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Jugendbereich, startete seine Trainerkarriere an der Seite von Romas Magelinskas als dessen Co. In der Saison 2008/2009 feierte man gemeinsam den Cupsieg. 2010 übernahm Peter Eckl die FIVERS schließlich als Cheftrainer und feierte prompt seinen ersten Meistertitel mit den Margaretnern. Insgesamt drei Meistertitel und sechs Cupsiege stehen beim längst dienenden Trainer der spusu LIGA zu Buche. Zweimal wurde Peter Eckl zum Trainer des Jahres gekürt: 2011 und 2016.

Zoltan Cordas, HC LINZ AG: Einer der Mitgründer-Vereine der damaligen Handball Liga Austria, war auch zugleich die erste Trainerstation von Zoltan Cordas. Nachdem er bereits als Spieler zwischen 1993 und 1996 in der oberösterreichischen Landeshauptstadt tätig war, war er den Fans und dem Verein bestens bekannt. 2002 verließ Cordas Österreich in Richtung Schweiz um 2004 für drei Jahre zum HC LINZ AG zurückzukehren. Neuerlich zog es ihn danach in die Schweiz, seit dieser Saison leitet er wieder das Team der Linzer an.

Ales Pajovic, RETCOFF HSG Graz: Dreimal gewann der Slowene mit Ciudad Real die EHF Champions League, spielte unter anderem für den THW Kiel, den RK Celje und den SC Magdeburg. 2011 machte der 39-Jährige erstmals Station in Österreich, wurde von Celje an den HC Schoppingcity Seiersberg bis Saisonende verliehen. 2015 begann sein Engagement bei der RETCOFF HSG Graz. 2017 schaffte man den Aufstieg in die nunmehrige spusu LIGA. Zu der Zeit war Pajovic noch als Spielertrainer beim Verein tätig. Vergangene Saison beendete er schließlich seine aktive Karriere und konzentriert sich seither einzig und allein auf sein Trainerengagement.

Ibish Thaqi, Moser Medical UHK Krems: Immer wieder Krems! Zweimal dockte Ibish Thaqi als Spieler bei den Wachauern an - von 2005 bis 2006 und von 2007 bis 2009. Nach seinem Engagement bei den FIVERS, wechselte er schließlich nach St. Pölten wo auch seine Trainerkarriere ihren Anfang nahm. Seit 2017 leitet er die Geschicke als Cheftrainer beim Moser Medical UHK Krems, schaffte es vergangene Saison auf Anhieb auf Rang drei und führt aktuell die Tabelle der spusu LIGA an.

Frank Bergemann, Sparkasse Schwaz Handball Tirol: 2000 übernahm Bergemann das Traineramt beim ALPLA HC Hard, gewann mit den Vorarlbergern 2003 die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte und spielte in der Folgesaison in der Champions League. Mit dem HC Erlangen gelang ihm in Deutschland 2014 der Aufstieg in die erste Bundesliga. Im Februar 2018 übernahm der 62-Jährige das Amt von Raul Alonso bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Neben Peter Eckl ist Bergemann der einzige der bereits einen Meistertitel als Trainer in der spusu LIGA bejubeln konnte.

Ivan Vajdl, SC kelag Ferlach: 2015 übernahm Ivan Vajdl das Traineramt bei Österreichs südlichstem Verein in der spusu LIGA, dem SC kelag Ferlach. Gleich in seiner ersten Saison führte er den Verein in die nunmehrige spusu LIGA, der höchsten heimischen Spielklasse im Männer-Handball. Und dort konnte man sich bislang auch behaupten.

Hannes Jón Jónsson, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Ähnlich wie sein Trainerkollege in Graz, startete der Isländer seine Karriere zunächst als Spielertrainer. 2015 kam er zur SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und stellte seine Qualitäten auf dem Feld und an der Seitenlinie unter Beweis. Seit 2016 widmet er sich ausschließlich seiner Trainertätigkeit, führte den Verein vergangene Saison ins Halbfinale der spusu LIGA.

Damir Djukic, Union JURI Leoben: Zweimal wurde der in Mostar geborene Damir Djukic mit Bregenz Handball österreichischer Meister als Spieler, gewann mit dem Rekordmeister und dem UHC Tulln je einmal den ÖHB Cup. Nach insgesamt fünf Jahren in Spanien, machte er neuerlich in Österreich Station, bei der Union JURI Leoben. Sein Vertrag wurde jedoch nicht verlängert. In der Folge zog es ihn nach Ungarn, zu St. Pölten und schließlich zur Sparkasse Schwaz Handball Tirol, ehe er 2017 bei den Steirern sein Comeback feierte und als Spielertrainer auch gleichzeitig seine Trainerkarriere begann. In zwölf Spielen in der aktuellen Meisterschaft erzielte der 34-Jährige bislang 61 Tore, liegt mit Leoben aktuell aber allerdings auf dem vorletzten Platz.

Schlafraum.at/Kärnten gastiert heute bei der Sportunion Falken St. Pölten. In den bisherigen vier Auswärtsspielen konnte die Mannschaft von Trainer Rok Praznik stets als Sieger die Heimreise antreten.   

Im Gegensatz zu den Heimspielen konnte der HCK59 in der Fremde bisher alle Partien für sich entscheiden. Am Sonntag müssen Patrick Jochum und Co. in St. Pölten antreten und wollen natürlich die tolle Auswärtsserie mit einem Sieg fortsetzen. Bereits in der zweiten Runde der spusu-Challenge trafen die beiden Mannschaften schon einmal aufeinander. Damals gab es einen 27:22-Heimsieg für schlafraum.at/Kärnten, der allerdings härter umkämpft war, als es das Ergebnis vermuten lässt. 

Der HCK59 liegt in der Tabelle nach wie vor auf dem vierten Platz, vom kommenden Gegner St. Pölten (7. Platz) trennen die Klagenfurter allerdings nur vier Punkte. Ein weiterer Sieg würde schlafraum.at/Kärnten also etwas Luft auf die hinteren Ränge verschaffen. Krankheitsbedingt fraglich ist der Einsatz von Routinier Poldi Wagner und Benjamin Kerschhakl. 

Patrick Jochum (Spieler Schlafraum.at Kärnten): „Das erste Saisonspiel gegen die Niederösterreicher war sehr knapp. Sie sind ein unangenehmer Gegner, der sehr schnell von der Defensive in die Offensive umschaltet. Wir dürfen ihnen keine leichten Tore schenken. Mit unserer Routine sollten wir den doch etwas unerfahrenen Gegner aber auch ein zweites Mal schlagen können“.

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. Schlafraum.at Kärnten
So., 18. November 2018, 18:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

 

Die Union JURI Leoben konnte nicht an die Leistung aus der Vorwoche anschließen, musste sich dem aktuellen Tabellenführer Moser Medical UHK Krems mit 21:28 geschlagen geben. In der Tabelle hat man nun drei Punkte Rückstand auf Platz acht, da der SC kelag Ferlach beim HC LINZ AG triumphierte.

Speziell die Vielzahl an vergebenen Chancen, Lattenwürfe und technische Fehler kosteten Leoben zumindest ein besseres Ergebnis. Die einzige Führung während des gesamten Spiels, erzielte Marko Tanaskovic in der zwölften Minute zum 7:6. Sowohl zuvor, als auch danach lagen stets die Kremser voran. Beim Stand von 10:8 für die Gäste, legten die Wachauer einen 4:0-Lauf hin und erspielten sich eine bequeme 14:8-Führung.

Nach Seitenwechsel spielten sich die Stahlstädter nochmals bis auf zwei Tore heran, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen. In den letzten zehn Spielminuten setzte sich der Tabellenführer Tor um Tor ab und siegte schließlich 28:21. Die Kremser bleiben damit auf Platz 1, einen Punkt vor der RETCOFF HSG Graz.

Leoben fehlen aktuell auf Platz acht und den SC kelag Ferlach drei Punkte. Nach hinten hat man drei Punkte Vorsprung auf Tabellenschlusslicht HC LINZ AG.

Union JURI Leoben vs. Moser Medical UHK Krems 21:28 (10:14)
Sa., 17. November 2018, 19:00 UHR
Werfer Union JURI Leoben: Marko Tanaskovic (7), Thomas Kuhn (5), Christian Hallmann (3), Damir Djukic (2), Maximilian Maier (1), Moritz Mittendorfer (1), Stefan Salbrechter (1), Thomas Paul Wulz (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: David Nigg (5), Gunnar Prokop (4), Thomas Kandolf (4), Jakob Jochmann (3), Gabor Hajdu (3), Marko Simek (3), Lucijan Fizuleto (2), Gregory Musel (1), Tobias Auß (1), Fabian Posch (1), Florian Deifl (1)
Statistiken
Stark ersatzgeschwächt liefern sich die FIVERS WAT Margareten mit der Retcoff HSG Graz einen engen Fight auf Augenhöhe, verlieren am Ende mit 28:29. Die Grazer positionieren sich somit als erster Verfolger von Leader UHK Krems, für die FIVERS braucht es ab nun jeden Punkt für das Erreichen der Bonusrunde.

Ohne Vytas Ziura, Markus Kolar, Tobias Wagner und Boris Tanic mussten die FIVERS in das für sie so wichtige Spiel gegen Graz. Als Ersatz dafür gab es mit Philipp Gangel, Chirstian Saric und Jan David gleich mehrere U18-Spieler. Graz-Trainer Ales Pajovic konnte wie zuletzt aus dem Vollen schöpfen, die Steirer kamen auch deshalb mit großem Siegeswillen nach Wien.

Wolfgang Filzwieser hält gleich einmal drei Bälle hintereinander und nach vier Minuten führen die Margaretner mit 2:0, Graz hält dagegen, stellt zwei Minuten später den Ausgleich her und geht dann auch in Führung (4:5 – 9. Minute). Ein Doppelschlag von Nikolic und Hutecek bringt wieder die FIVERS in Front, das Spiel hat damit von der ersten Minute an drei prägende Eigenschaften: Highspeed, full Power und Emotion. In der 19. Minute steht es 10:10, kein Team konnte bis dahin mit mehr als zwei Treffern in Führung gehen. Beide Torleute können sich mehrfach auszeichnen, im Hochtempospiel unterlaufen bis dahin auch einige technische Fehler, bei den Steirern ein paar mehr als bei den Wienern. In der 23. Minute bringt Doruk Pehlivan die FIVERS mit 13:11 in Front und Leander Brenneis erhöht in der 25. Minute auf 14:11. Ales Pajovic reicht das aufmüpfige Spiel der Margaretner, gibt seiner Truppe ein Timeout. Am Spielverlauf ändert das wenig: Die Margaretner fighten in der Defense aufopfernd, lassen vorne wenig aus und beim Stand von 15:12 nimmt dann auch Peter Eckl das Timeout. Davon profitieren aber die Grazer, die durch Rok Skol und Philipp Moritz auf den Pausenstand von 15:14 stellen.

Wolfgang Filzwieser hält gleich nach Wiederanpfiff einmal den ersten Ball der Grazer, im Gegenzug erhöht David Brandfellner auf 16:14 für die Gastgeber. Für Graz trifft dann wieder einmal Matjaz Borovnik, der enge Fight geht somit sofort wieder weiter. Die Grazer spielen in Überzahl und können durch Daniel Dicker erstmals in der 36. Minute in Führung gehen, Nemanja Belos erhöht dann sogar auf 19:17 aus Sicht der Gäste. Eckl ahnt Böses, nimmt das Timeout (38. Minute). David Brandfellner verkürzt für die FIVERS, Belos trifft zweimal für Graz und Pehlivan zweimal für die Wiener – 20:21, 41. Minute. In dieser Tonart geht es weiter, kein Team kann sich entscheidend absetzen, ehe Otmar Pusterhofer im Konter das 24:21 für die Gäste erzielt. 13 Minuten vor dem Ende spielt Graz in Unterzahl, die FIVERS treffen zuerst nur die Stange und werfen dann überhastet aufs leere Tor. Nikola Stefanovic verkürzt zwar auf 23:25, Graz bringt den siebten Feldspieler und kann wieder durch Pusterhofer zehn Minuten vor dem Ende auf 26:23 stellen.

Dicker bekommt zwei Minuten und Vincent Schweiger trifft per 7-Meter zum 24:26. Bei den FIVERS hält Filzwieser stark, bei Graz Eichberger. Belos erhöht per 7-Meter auf 27:24, Nikola Stefanovic stellt für die FIVERS den Anschluss her. Wieder trifft Pusterhofer, bei den FIVERS setzt sich Vincent Schweiger energisch am Kreis durch (26:28, 57. Minute). Als Herbert Jonas kurz danach auf 27:28 kontert, lebt die FIVERS-Chance wieder. Belos versteht wenig Spass, erhöht für Graz zwei Minuten vor dem Ende auf 29:27 und sorgt für eine kleine Vorentscheidung. Filzwieser liefert noch einen Monstersave, Eckl nimmt ein letztes Timeout, der Treffer von Marin Martinovic kommt zu spät. Die Grazer gewinnen in Wien mit 29:28, platzieren sich damit als erster Verfolger von Tabellenführer Moser Medical UHK Krems. Die FIVERS dürfen nun in den verbleibenden sechs Spielen nur mehr wenig liegen lassen, wenn sie die Bonusrunde erreichen wollen.

Ales Pajovic, RETCOFF HSG Grazh: „Wir haben heute die Big Points zur richtigen Zeit gemacht, sind sehr stolz, dass wir hier gewonnen haben.“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Wir hätten uns heute mehr verdient, sind mit einer ganz jungen Truppe lange vorne gewesen. Der harte Kampf blieb unbelohnt, Gratulation an Graz. In wenigen entscheidenden Momenten konnten wir unsere Chancen leider nicht nutzen. Jetzt heißt es hart weiter arbeiten, wir haben noch sechs Spiele um uns für die Bonusrunde in Position zu bringen.“

HC FIVERS WAT Margareten vs. RETCOFF HSG Graz 28:29 (15:14)
Sa., 17. November 2018, 19:30 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vincent Schweiger (6), Doruk Pehlivan (6), David Brandfellner (4), Marin Martinovic (3), Nikola Stevanovic (3), Mathias Nikolic (2), Herbert Jonas (1), Thomas Seidl (1), Leander Brenneis (1), Lukas Hutecek (1)
Werfer RETCOFF HSG Graz: Matjaz Borovnik (8), Nemanja Belos (7), Otmar Pusterhofer (6), Daniel Dicker (4), Philipp Moritz (2), Thomas Scherr (1), Rok Skol (1)
Statistiken
Bitteres Ende für den HC LINZ AG im heutigen Nachzüglerduell gegen den SC kelag Ferlach. Die Stahlstädter unterlagen den Kärntnern nach offenem, teilweise sehr hektischen Spielverlauf knapp mit 28:29 (14 : 15) und liegen damit mit drei Punkten Rückstand weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

In einem von Beginn an sehr hart geführtem Spiel lagen die Gastgeber während der ersten Hälfte durchwegs in Rückstand, hielten das Match aber während des gesamten Spielverlaufs offen. Die Kärntner, ohne den bereits in der dritten Spielminute ausgeschlossenen Dean Pomorisac, erkämpften sich einen Viertorevorsprung (10:6, 15. Minute), den die Gastgeber bis zur 28. Minute egalisieren konnten (14:14). Mit einem 14:15 Rückstand ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt setzten die Stahlstädter alles daran, das Spiel zu drehen. In der 35. Spielminute ging der HC LINZ AG durch einen Treffer von Matevz Cemas erstmals in Führung (16:15), Rechtsaußen Elias Kropf sorgte unmittelbar darauf für eine Zweitoreführung. Beim Stand von 17:15 für Linz nahm Ferlach Coach Ivan Vajdl in der 38. Minute ein Time Out.

Die Kärntner kämpften sich anschließend zurück und konnten, begünstigt durch Unkonzentriertheiten im Spiel der Linzer, nach wechselndem Spielverlauf ihrerseits einen Dreitorevorsprung herausspielen (25:28, 55. Minute). Die Cordas Sieben fightete sich noch einmal auf einen Treffer heran (28:29, 58. Minute), der hochverdient gewesene Ausgleichstreffer wollte aber nicht mehr gelingen.

Markus Bokesch, HC LINZ AG: „Schade, heute hätten wir uns Punkte verdient gehabt. Leider haben wir in den entscheidenden Phasen Mitte der zweiten Halbzeit nicht noch eins drauflegen können. Zum Schluss hat uns dann das Glück gefehlt. Wir müssen jetzt einfach weiterkämpfen und versuchen zu punkten, um für die Qualifikationsrunde nicht zu weit in Rückstand zu geraten!“

Wolfgang Wischounig, Manager SC kelag Ferlach: „Heute haben wir das glücklichere Ende gehabt. Eine Punkteteilung hätte dem Spielverlauf eher entsprochen, aber wir nehmen die zwei Punkte natürlich sehr gerne!“

HC LINZ AG vs. SC kelag Ferlach 28:29 (14:15)
Sa., 17. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer HC LINZ AG: Antonio Juric (5), Matevz Cemas (5), Elias Kropf (5), Gojko Vuckovic (3), Florian Reisinger (2), Christian Kislinger (2), Dominik Ascherbauer (2), Adnan Sivic (2), Sebastian Hutecek (1), Moritz Bachmann (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Rok Golcar (6), Leander Krobath (5), Izudin Mujanovic (5), Mathias Rath (4), Anze Ratajec (4), Nikolaj Markovic (3), Blaz Klec (2)
Statistiken
Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach feiert Samstagabend den fünften Sieg en suite, behält über die Union Sparkasse Korneuburg mit 29:27 die Oberhand.

Eine klare Angelegenheit von Beginn an ist das Spiel der HSG Remus Bärnbach/Köflach gegen die Union Sparkasse Korneuburg - zumindest bis zur letzten Spielminute. Bärnbach/Köflach startet hochkonzentriert ins Match und kann durch eine gute Deckungsarbeit und leichte Tore in den Gegenstößen eine komfortable Führung herauswerfen. Nach 14 Spielminuten liegen die Hausherren bereits mit 11:6 voran. Bis zur Pausensirene spielen die Hausherren weiter munter drauf los und führen völlig verdient mit 19:10. Schon vor der Pause wurde bei den Gastgebern kräftig durchgewechselt, auch aufgrund der Ausfälle von Langmann, Wiesbauer und Bellina.

Auch ein Großteil der zweiten 30 Minuten verlief ganz nach Wunsch des Tabellenführers. Der klare Vorsprung zur Halbzeit konnte souverän verwaltet und sogar auf +11 ausgebaut werden. Mit dem elf Tore Polster nutzte Trainer Vunjak die Möglichkeit zum Wechseln. Die Gäste aus Niederösterreich hatten mit den jungen Ersatzspielern aber kein Erbarmen und holten nun Tor um Tor auf. In der 55. Spielminute betrug der Vorsprung zwar noch immer sechs Tore, doch die Korneuburger hatten bereits Lunte gerochen.

So wurde das Spiel aus Sicht der HSG Remus Bärnbach/Köflach noch einmal unnötig spannend. In der 58. Spielminute netzte Fazik zum 28:27 ein und das Momentum schien endgültig gefallen. Fazik war es aber auch, der kurze Zeit später mit 2-Minuten vom Feld musste. Den daraus resultierenden 7-Meter Wurf verwertete Gasperov zum 29:27 Endstand und rettete den Sieg über die Zeit.

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. Union Sparkasse Korneuburg 29:27 (19:10)
Sa., 17. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Filip Bonic (6), Jadranko Stojanovic (6), Peter Maurer (5), Deni Gasperov (5), Milos Djurdjevic (4), Markus Raffler (2), Goran Kolar (1)
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Michal Fazik (8), Juraj Stepnaovsky (5), Sebastian Bachofner (5), Anton Kasagranda (4), Patrick Dietrich (1), Christoph Litschauer (1), David Rajic (1), Marc Muhm (1), Mathias Weinhappl (1)
Statistiken

Mit dem klaren Heimsieg gegen die FIVERS WAT Margareten II ziehen die Brucker am UHC Hollabrunn vorbei und rangieren in der Tabelle nun auf Platz 2. Jedoch mit dem Respektabstand von 4 Punkten auf die HSG Remus Bärnbach/Köflach.

Das torreiche Spiel in Bruck wird durch den Treffer von Glätzl Fabian eröffnet. Die Gastgeber tun sich in den Anfangsminuten schwer und immer wieder kommen die FIVERS zu leichten Treffern. Zwischenzeitlich gelingt es den Gästen sogar auf drei Tore davonzuziehen. Dann hat Trainer Draca aber genug gesehen und nimmt die Auszeit. In dieser kurzen Pause findet er anscheinend die passenden Worte, denn Breg & Co. können den Rückstand mit einem 5:0 Lauf in ein 16:14 drehen. Die jungen Wiener stecken aber nicht auf und können postwendend wieder ausgleichen. Mit bärenstarken Schlussminuten in der ersten Hälfte sichert Matej Cuk den Hausherren aber doch noch eine klare Führung - Halbzeitstand: 21:17.

Im zweiten Abschnitt spielen sich die Steirer dann förmlich in einen Rausch und dominieren das Geschehen. Der Vorsprung kann kontinuerlich ausgebaut werden. In der 51. Spielminute liegt der HC Bruck gar mit 37:25 voran. Trainer Draca nutzt die Gelegenheit und bietet auch seinen jungen Ersatzleuten die Möglichkeit sich am Parkett zu beweisen. Am Ende feiern die Steirer einen ungefährdeten 41:32 Erfolg und sind 1. Verfolger der HSG Remus Bärnbach/Köflach.

HC Bruck vs. HC FIVERS WAT Margareten II 41:32 (21:17)
Sa., 17. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer HC Bruck: Thomas Zangl (7), Paul Offner (7), Martin Breg (7), Matej Cuk (3), Mathias Kern (3), Domen Sikosek Pelko (3), Alexander Fritz (3), Luca Plassnig (3), Fabian Glaser (2), Milan Gostovic (1), Patrick Gasperov (1), Andrej Prelevic (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: Fabian Glätzl (6), Lukas Gangel (5), Marc-Andre Haunold (5), Marin Kopic (4), Eric Damböck (4), Maximilian Wolffhardt (3), Emil Tomicic (2), Luca Maraspin (1), Maximilian Nicolussi (1), Johann Schrattenecker (1)
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Nichts wurde es aus der erhofften Revanche für den ATV Auto Pichler Trofaiach gegen WAT Atzgersdorf. Die Hausherren behalten mit 28:26 knapp aber doch die Oberhand.

Der erste Treffer gehört den Gastgebern - Dobias trifft zum 1:0. Dann ist es bis zur 20. Spielminute ein Spiel auf Augenhöhe. Die Führung wechselt mehrmals zwischen den Teams hin und her. Die stärkste Phase der Gäste und zugleich schwächste Phase der Hausherren dann kurz vor der Halbzeitpause. Illmayer & Co. ziehen auf 15:10 davon und haben den Gegner absolut im Griff. Noch vor der Pause verkürzen die Wiener ab auf 14:17.

In Hälfte zwei sind es erneut die Gäste die zunächst den Ton angeben und in der 36. Spielminute erneut mit fünf Toren voranliegen. Dann dauert es aber nicht mehr lange und Atzgersdorf kommt auf Tuchfühlung. In der 39. Spielminute beträgt der Unterschied nur noch einen Treffer. Es dauert aber trotzdem bis zur 45. Minute ehe die Gastgeber den Ausgleich erzielen. Mit Fortdauer schwinden die Kräfte bei den Steirern und der Aufsteiger weiß dies zu nutzen. In den letzten Minuten des Spiels konnten die Atzgersdorfer das Spiel zu ihren Gunsten drehen und gewinnen am Ende, nach einer kämpferisch starken Leistung in Halbzeit zwei, mit 28:26.


WAT Atzgersdorf vs. ATV Auto Pichler Trofaiach 28:26 (14:17)

Sa., 17. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer WAT Atzgersdorf: Florian Dobias (8), Fabian Dobias (4), Milos Milicevic (4), Nico Kufner (3), Philipp Rabenseifer (2), Fabian Kastner (2), Alexander Trzil (2), Markus Mahr (1), Matthias Majer (1), Benjamin Schiffleitner (1)
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Mario Maretic (6), Florian Illmayer (6), Marko Stojislavjevic (3), Thomas Spitaler (3), Thomas Illmayer (3), Marcel Brix (3), Daniel Maitz (2)
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Aufgrund der angespannten Personalsituation des LIGA-Teams reisen die FIVERS alles andere als in Bestbesetzung am Samstag zum CHALLENGE-Spiel nach Bruck. Dem HC Bruck will man trotzdem alles abverlangen.


Luis Stummer und Igor Vuckovic fehlen seit Wochen, Lukas Hutecek und Nikola Stevanovic spielen aufgrund der zahlreichen Ausfälle im LIGA-Kader praktisch permanent im LIGA-Team. Dort hat sich mit Tobias Wagner diese Woche noch ein weiterer prominenter Spieler in die Verletztenliste eingetragen. Auch an diesem Samstag wird Sandra Zapletals Team deshalb mit einigen (noch) jüngeren Spielern nach Bruck reisen, als es der durchschnittlich 19,5 Jahre junge Stammkader vermuten lässt. Wie auch immer: Aus Sicht der FIVERS gibt es kein „B-Team“, gibt es nur FIVERS-Spieler, die gegen Bruck Vollgas geben wollen. Auch wenn allen Beteiligten klar ist, dass an diesem Samstag die Trauben in der schönen Steiermark sehr hoch hängen werden.

Die Steirer selbst befinden sich im vorderen Tabellendrittel, liegen auf Platz 3. Alles andere als das obere Playoff wäre in Anbetracht des vorhandenen Kaders, mit drei starken Legionären, eine herbe Enttäuschung. Allen voran ist aber Martin Breg das bisherige Um und Auf und trifft durchschnittlich mehr als sieben Mal pro Spiel. Auch in der ersten Begegnung mit den FIVERS machte er letztlich den entscheidenden Unterschied aus, brachte die Brucker zwölf Minuten vor dem Ende nach Rückstand mit drei Toten in Serie auf die Siegerstraße.

Sandra Zapletal (Trainerin HC FIVERS WAT Margareten II): „Bruck geht als klarer Favorit in diese Begegnung, diese Tatsache wird durch unsere Kadersituation noch verstärkt. Egal: Wir wollen in der Steiermark unser Bestes geben, den Bruckern auch in dieser alles anderen als einfachen Situation alles abverlangen. Für eine Überraschung sind wir immer gut, und an der werden wir in Bruck hart arbeiten.“

HC Bruck vs. HC FIVERS WAT Margareten II
Sa., 17. November 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Der erste Verfolger, UHC Erste Bank Hollabrunn hat im gestrigen Spiel in Vöslau gepatzt und Punkte liegen gelassen. Somit haben die Weststeirer heute die nächste Möglichkeit sich weiter abzusetzen.

Mit  der Bilanz aus drei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage aus den letzten fünf Spielen, fahren die Unionerjungs mit breiter Brust in die Steiermark. Im Heimspiel gegen Bärnbach konnte man lange Zeit mithalten, ehe man sich schlussendlich doch noch 27:36 geschlagen geben musste. Eine bessere Bilanz in den letzten 5 Runden hatte nur eine Mannschaft – richtig, die HSG Bärnbach-Köflach mit 4 Siegen und einem Unentschieden in den letzten 5 Runden.


Momentan liegen die Korneuburger am 5. Tabellenplatz und sind damit wieder in Richtung spusu CHALLENGE Oberes Playoff unterwegs. Im Hinspiel in Korneuburg konnte die Niederösterreicher lange Zeit mithalten, ehe sich der Tabellenführer schlussendlich doch klar 36 :27 durchsetzen konnte. Union Sparkasse Korneuburg hat eine Mannschaft, die auch auswärts alles gibt um etwas zählbares mitzunehmen

Bernhard Pummer (Spieler Union Sparkasse Korneuburg): "Für uns ist die Situation klar, dass wir als Außenseiter nach Bärnbach fahren, da die HSG der klare Favorit auf den Aufstieg in die SPUSU Liga ist. Die Union wird aber alles geben um Punkte aus der Steiermark mitnehmen zu können um den Platz für das Obere Playoff zu festigen. Wir fahren mit breiter Brust in die Steiermark, da wir in den letzten Spielen Selbstvertrauen tanken konnten und wir uns unserer Stärken ganz bewusst sind!"

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. Union Sparkasse Korneuburg
Sa., 17. November 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Mit einem Sieg in Wien könnten die Trofaiacher weiter an Boden gut machen. Umgekehrt müssen die Atzgersdorfer gewinnen um nicht im Tabellenkeller festzusitzen.

Den ersten Sieg in der spusu CHALLENGE gab es für den Aufsteiger ausgerechnet in Trofaiach. Genau aus diesem Grund geh,en die Wiener auch in das Rückspiel äußerst motiviert. Ganz im Gegenteil die Obersteirer, die bislang erst einen Sieg verbuchen konnten und am Tabellenende festsitzen. Den ersten vollen Erfolg gab es vor dem Steirerderby gegen den Vöslauer HC, und an diese Leistung wollen die Gäste anschließen.

WAT Atzgersdorf vs. ATV Auto Pichler Trofaiach
Sa., 17. November 2018, 18:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Nach 10:11-Pausenrückstand drehten die Vöslauer in der zweiten Halbzeit das Spiel und siegten schließlich 25:24. In der Tabelle verbesserte sich der Vöslauer HC damit auf Platz acht.

In der Hinrunde musste sich der Vöslauer HC dem UHC Erste Bank Hollabrunn noch glatt mit 16:30 geschlagen geben. Im Retourspiel gelang die Revanche. Während die Anfangsminuten  äußerst ausgeglichen verliefen, können sich die Gäste mit einem 3:0 Run nach knapp 15 gespielten Minuten, auf 6:4 davonschleichen. Die Hausherren bleiben aber dran, egalisieren die Führung von Hollabrunn und können wenig später durch Treffer von Schartel und Muck erstmals mit zwei Toren in Führung gehen. Spannend geht es bis zur Halbzeit weiter, ein knapper 11:10 Vorsprung aus Sicht der Gäste, ist die Folge daraus.

Der Beginn der zweiten Hälfte ähnelt dem ersten Abschnitt. Beide Teams kämpfen verbissen und wollen sich vom Gegner absetzen, doch Fehlwürfe und zugleich tolle Paraden der Keeper, lassen keine komfortable Führung zu. Erst knapp zehn Minuten vor dem Ende der Partie, gelingt es den Thermalstädtern, sich erstmals auf +3 abzusetzen. Vöslau wirkt zu diesem Zeitpunkt bereits wie der sichere Sieger. Aber Hollabrunn gibt nicht auf und kämpft sich zurück. In der 58. Spielminute beim Stand von 25:24 liegen die Nerven auf beiden Seiten blank. In den verbleibenden Sekunden des Spiels können beide Teams im Angriff nicht mehr die notwendigen Akzente setzen und so gelingt dem Vöslauer HC am Ende die große Überraschung. Nach einer 16:30 Niederlage im Hinspiel gewinnen Schartel & Co. zuhause gegen den UHC Erste Bank Hollabrunn mit 25:24 und arbeiten sich in der Tabelle einen Rang nach oben.

Vöslauer HC vs. UHC Erste Bank Hollabrunn 25:24 (10:11)
Fr., 16. November 2018, 20:00 Uhr
Werfer Vöslauer HC: Fabian Schartel (7), Daniel Zourek (5), Daniel Forsthuber (5), Augustas Strazdas (5), Vladan Knezevic (2), Raphael Muck (1)
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Kristof Gal (8), Oliver Graninger (4), Sebastian Burger (4), Goran Vuksa (3), Alen Markovic (2), Anze Kljajic (2), Philipp Biber (1)
Statistiken
Bereits seit Saisonbeginn müssen die FIVERS WAT Margareten zahlreiche Stammspieler vorgeben, konnten bislang nie in Bestbesetzung antreten. Das wird am Samstag beim Heimspiel in der Hollgasse gegen die RETCOFF HSG Graz leider nicht anders sein. Mit Tobias Wagner erwischte es nun den nächsten Stammspieler.

Wagner klagte schon seit längerem über Knieprobleme, mit Hilfe der FIVERS-Therapeuten war er aber spielfähig, in Ferlach jedoch musste er nach einem Zweikampf w.o. geben. Schon am Dienstag erhielt Wagner dann die niederschmetternde Diagnose: Meniskusriss, der notwendige operative Eingriff wurde bereits von Teamarzt Dr. Peter Valentin durchgeführt. Ausfall: Mit Sicherheit über mehrere Wochen. Damit fehlen Peter Eckl nun mit Vytas Ziura, Markus Kolar, Tobias Wagner sowie Filzwieser-Co Boris Tanic gleich vier enorm wichtige Spieler.

Im FIVERS-Lager rückt man deshalb noch näher zusammen, will man sich über bedingungslosen Einsatz in die Bonusrunde hineinarbeiten. Vom CHALLENGE-Team gibt es natürlich wie immer zusätzliche Unterstützung, auch wenn das „Zweierteam“ ebenso fürs Obere Playoff jeden Punkt braucht. Egal, wer immer am Samstag für die FIVERS das Trikot anziehen wird, ist sich eines bewusst: Wir brauchen eine Extraleistung, wir müssen als Team alles liefern, was wir haben. Graz ist dabei nur der nächste Gegner im Kampf um die Bonusrunde, in der gegenwärtigen Situation eine mächtige Herausforderung.

Die RETCOFF HSG Graz ist mit Sicherheit bislang die Überraschung der Saison, spielt mit starken Legionären und einem oft überragenden Eichberger im Tor ganz oben mit. Und die Grazer wissen natürlich um die Personalprobleme der FIVERS, rechnen sich deshalb große Chancen auf den Auswärtssieg in der Hollgasse aus. Mit dem will man die Derby-Niederlage in Leoben vergessen machen und die Wiener auf Respektabstand halten. Graz-Coach Ales Pajovic spricht das auch ganz offen aus.

Peter Eckl, FIVERS-Coach: „Der Ausfall von Tobi Wagner trifft uns hart. Jetzt müssen wir noch enger zusammenrücken, müssen über bedingungslosen Einsatz fürs Team im Spiel um die Bonusrunde bleiben. Uns hilft kein Jammern, uns hilft kein Grübeln: Wir werden gegen Graz alles in die Waagschale werfen, was wir haben! Das ist gleichzeitig auch eine Chance für unsere jungen Spieler, in voller Verantwortung für die FIVERS ein Spiel zu gewinnen. Auch wenn das ein Sprung ins kalte Wasser ist, arbeiten unsere Jungen seit Jahren auf Chancen wie diese hin. Und genau solche Herausforderungen suchen wir, wir wollen genau auch in diesem Wasser schwimmen, unsere Arbeit bestätigen. Wir haben genug Qualität im Team und auch den Anspruch, weiterhin Spiele zu gewinnen. Und genau das werden wir auch am Samstag versuchen.“

JETZT GEHT´S NACH WIEN
Die Steirer wollen, wie schon in der Hinrunde, den nächsten Sieg gegen die Wiener feiern und weiter wichtige Punkte im Kampf um die Bonusrundenplätze sammeln. Findet man wieder zur normalen Form, sollte das für die Pajovic-Sieben durchaus möglich sein: „Im letzten Spiel hatten wir von der ersten Sekunde an keine Chance, die Jungs waren mit dem Kopf nicht beim Handball. Diese Woche haben wir wieder hart gearbeitet, Videoanalyse betrieben und den vollen Fokus auf das kommende Spiel gesetzt. Das Team kann auch auswärts gewinnen, das haben wir in dieser Saison schon gezeigt! In der Hollgasse zu gewinnen wird schwer, aber ich weiß, dass wir es auch dort können“, Coach Ales Pajovic.

HC FIVERS WAT Margareten vs. RETCOFF HSG Graz
Sa., 17. November 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN trennt sich im Heimspiel, nach einer klaren Halbzeitführung, von Sparkasse Schwaz Handball Tirol mit 24:24 (15:10).

WESTWIEN startet sehr konzentriert in das wichtige Heimspiel gegen Sparkasse Schwaz und kann durch Tore von Helgason und 2x Kristjansson mit 3:1 in Führung gehen. In der Anfangsphase kann sich Florian Kaiper mehrmals auszeichnen und Willi Jelinek stellt in der zehnten Minute per Gegenstoß auf 6:4 für die Gastgeber. Mit einer kompakten 6:0 Abwehr und cleverem Angriffsspiel können die Westwiener ihre Führung in der 19. Minute sogar auf 11:6 ausbauen - Julian Pratschner trifft per Siebenmeter. Bis zur Pause halten die Wiener ihren Vorsprung und gehen mit 15:10 in die Kabine.

Auch anfangs der zweiten Halbzeit steht WESTWIEN aggressiv in der Deckung und stellen die Tiroler immer wieder vor schwere Aufgaben. Im Angriff werden allerdings mehrere klare Chancen ausgelassen und so kann Schwaz in der 40. Minute auf 14:17 aufholen und zwölf Minuten vor Schluss per Siebenmeter auf 18:19 verkürzen. Die letzten zehn Minuten entwickeln sich dann zu einem offenen Schlagabtausch.

Olafur Ragnarsson und Julian Pratschner bringen WESTWIEN jeweils mit plus eins in Führung aber die Schwazer bleiben hartnäckig und können postwendend ausgleichen. In der 57. Minute stellt Julian Schiffleitner dann auf 24:22 und der Tiroler Trainer stellt nach dem Timeout auf den siebenten Feldspieler um. Schwaz verkürzt noch einmal, WESTWIEN trifft im letzten Angriff nicht und die Tiroler können in der letzten Sekunde noch zum 24:24 ausgleichen.

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Co-Trainer Roman Frimmel: "Das waren heute zwei komplett konträre Halbzeiten. Wir haben stark begonnen, sind in der ersten Hälfte gut in der Deckung gestanden und haben mit viel Tempo im Angriff gespielt. In der zweiten Hälfte sind wir durch viele Fehlwürfe unsicher und hektisch geworden und haben komplett unseren Rhythmus verloren. Es ist sehr bitter so ein Spiel aus der Hand zu geben."

Armin Hochleitner, Sparkasse Schwaz Handball Tirol: "Wir sind ganz schlecht ins Spiel gestartet und haben in der ersten Halbzeit eine sehr schwache Chancenauswertung gehabt. Wir haben in der Pause gesagt, dass wir alles besser machen müssen und das haben wir auch umgesetzt. Zum Schluss haben wir vielleicht ein Quäntchen mehr Glück gehabt und nehmen so einen gewonnenen Punkt mit."

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 24:24 (15:10)
Fr., 16. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Julian Pratschner (6), Wilhelm Jelinek (4), Viggo Kristjansson (4), Gudmundur Helgason (3), Olafur Ragnarsson (3), Matthias Führer (2), Philipp Seitz (1), Julian Schiffleitner (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Spendier (5), Aleksandr Pyshkin (5), Sebastian Feichtinger (5), Armin Hochleitner (4), Dario Lochner (3), Isak Rafnsson (2)
Statistiken

Video Link - Florian Kaiper: Doppelt hält besser

Video Link - In letzter Sekunde – Thriller in der Südstadt

 


Zum 100. Europacupspiel reiste Bregenz Handball bereits gestern in die griechische Metropole Athen, um sich dort optimal auf den letztjährigen EHF Challenge Cup Finalisten vorzubereiten. Leider verletzte sich Alexander Wassel beim Abschlusstraining in der OAKA Sport Hall Kassimatis und konnte am heutigen Abend nicht auflaufen. An seiner Stelle rückte Christian Jäger in die Startformation. Dennoch hatte sich die Mannschaft von Cheftrainer Jörg Lützelberger einiges vorgenommen und wollte sich eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel in Bregenz erarbeiten.

Körperbetonte Athener
Die Griechen begannen das Spiel mit der erwarteten Härte. Bregenz hielt jedoch gut dagegen und konnte bis zur zehnten Minute immer wieder ausgleichen. Danach schlichen sich individuelle Fehler ein und als Folge lag das Team rund um Cheftrainer Jörg Lützelberger in der 17. Minute mit 8:13 in Rückstand. Bregenz Handball ließ die Köpfe nicht hängen und kämpfte sich Tor um Tor in das Spiel zurück. Der Schiedsrichter schickte die Mannschaften mit einem Spielstand von 15:16 in die Pause.

Zwischenzeitliche Führung Dank Aleksic
Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die Erste: AEK Athen legte vor, Bregenz Handball konnte ausgleichen. Immer wieder war es Goran Aleksic der mit seinen Paraden glänzte. In der 46. Minute belohnte sich Bregenz mit der zwischenzeitlichen Führung zum 21:20.

Clevere Griechen drehen das Spiel
Leider hielt die Freude nicht lange und bereits in der 50. Minute drehten die Griechen das Spiel und holten einen drei Tore Vorsprung heraus. Bregenz Handball bäumte sich nochmals auf und konnte in der 56. Minute auf 25:26 verkürzen. Nach einem Time Out sind es wieder die Athener, welche den besseren Einstieg in die Partie fanden und zogen auf 28:25 davon. Auch ein Time Out von Jörg Lützelberger in der letzten Minute konnte die 25:29 Niederlage in der griechischen Hauptstadt nicht mehr verhindern.

Kapitän Lukas Frühstück zum Spiel: „Die Chancen sind nach wie vor noch da. Mit einem guten Heimspiel können wir durchaus aufsteigen und möchten uns auch zu Hause wieder kämpferisch präsentieren wie wir es in Athen gemacht haben. Wir haben leider zu viel technische Fehler gemacht und oft den Pfosten getroffen. Wir müssen cleverer agieren und die technischen Fehler vermeiden. Wenn wir uns daran halten, können wir den Aufstieg schaffen“

Schlussendlich haben technische Fehler auf Seiten der Bregenzer und clevere Athener zu dieser Niederlage geführt. Jetzt gilt es die kurze Zeit zur Regeneration und Analyse zu nützen und beim nächsten Heimspiel am Mittwoch, den 21.11.2018 gegen Liga-Konkurrenten SG INSIGNIS Handball WESTWIEN mit einem Sieg Selbstvertrauen zu tanken, um dann beim Rückspiel im EHF Challenge Cup Samstag, den 24.11.2018 gegen Athen in Bregenz die Serie zu drehen.

EHF Challenge Cup
AEK Athen vs. Bregenz Handball 29:25 (16:15)
Fr., 16. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer Bregenz Handball: Vlatko Mitkov (9), Povilas Babarskas (3), Ante Esegovic (3), Marian Klopcic (3), Luka Kikanovic (3), Nico Schnabl (1), Lukas Frühstück (1), Christian Jäger (1)
Am kommenden Samstag trifft der HC LINZ AG im Duell der Nachzügler in der Heimhalle auf den SC kelag Ferlach. Die Voraussetzungen sind klar: Die Stahlstädter müssen punkten, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verpassen und mittelfristig die Rote Laterne des Tabellenschlusslichts wieder loszuwerden. Doch auch die Ferlacher sind ganz dringend auf Punkte angewiesen.

Gegen die Legionärstruppe aus Kärnten wartet also keine leichte Aufgabe auf den HC LINZ AG. Die junge Linzer Mannschaft wird gegen die routinierten Ferlacher alles abrufen müssen um die Punkte in Linz zu behalten. Ganz wichtig dabei wird sicherlich sein, den Aufwärtstrend vom Bregenz Spiel mitzunehmen. Trotz der Niederlage gegen die Festspielstädter hat die Cordas Truppe kein schlechtes Spiel geboten

HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas: „Auf uns wartet wieder ein sehr schweres Spiel. Die Ferlacher haben sehr gute Einzelspieler, die uns vor allem in 1:1-Situationen und mit Distanzwürfen sehr fordern werden. Brandgefährlich sind sie aber auch mit ihrem sehr schnellen Konterspiel. Meine Burschen werden über 60 Minuten ganz hart arbeiten müssen!“

Dem Linzer Chefcoach stehen am Samstag alle Kaderspieler zur Verfügung.

HC LINZ AG vs. SC kelag Ferlach
Sa., 17. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
"Herzlich willkommen im Hexenkessel der Sporthalle Donawitz" wird es am Wochenende heißen, wenn Union JURI Leoben zum Heimspiel gegen den Tabellenersten Moser Medical UHK Krems antritt.

Die Vorzeichen zum Spiel dieser Runde sind ident zur Vorwoche. Der Führende in der laufenden spusu LIGA Meisterschaft ist in Leoben zu Gast und es geht für die Kremser darum, die bisherigen Leistungen zu bestätigen.

Union JURI Leoben hat auf beeindruckende Art und Weise im Spiel gegen RETCOFF HSG Graz bewiesen, dass die Qualitäten der Mannschaft im Match abgerufen und Topleistungen auf die Platte gebracht werden können. Wenn das Leobener Team genau so willensstark und überzeugend wie gegen Graz an die Sache herangeht, dann ist wieder alles möglich.

Union JURI Leoben ist heiß auf Punkte gegen Krems!

Union JURI Leoben vs. Moser Medical UHK Krems
Sa., 17. November 2018, 19:00 UHR
spusu LIGA Matchcenter

Mit Vöslau treffen Graninger & Co. heute auf den Vizemeister der Vorsaison. Im Halbfinale gab es im Frühjahr ein bitteres Ausscheiden im dritten Spiel. Grund genug, um sich heute dafür schadlos zu halten.

Die letzten Ergebnisse der Vöslauer brachten natürlich Ernüchterung in die Mannschaft. Im NÖDerby wird es sicher wieder heißhergehen und die Thermalstädter wollen mit einer kämpferischen Leistung Schritt für Schritt in die Erfolgsspur finden. Bisher blicken die heutigen Gastgeber auf eine durchwachsene Saison zurück, die sich aktuell mit Platz neun widerspiegelt, aber keineswegs dazu verleiten darf, sie zu unterschätzen. Das obere Play Off ist aktuell klar ausser Reichweite und daher wird in Vöslau von Spiel zu Spiel gedacht.

Flo Maier (Spieler Vöslauer HC): "Wir werden alles reinhauen und hoffen auch, dass wir wieder einmal ein wenig Spielglück auf unserer Seite haben. In Korneuburg hatten wir 6 Stangenschüsse und 2 vergebene Siebenmeter. In der aktuellen Situation können wir das nicht kompensieren. Es gilt fokussiert zu bleiben und konsequent weiter zu arbeiten."

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): "Strazdas & Co. haben daheim Bärnbach/Köflach ein Remis abgerungen und sind bisher unter Wert geschlagen worden. Für uns besteht überhaupt kein Grund, sie auch nur annähernd zu unterschätzen, da wir uns in Vöslau immer schwer getan haben. Andererseits haben wir das letzte Spiel in Vöslau im Frühjahr und das Heimspiel in der Hinrunde gewonnen und wollen daran anknüpfen. Außerdem wäre ein voller Erfolg auch insoferne sehr wichtig, damit wir an Leader Bärnbach/Köflach, die dann nächste Woche zu uns kommen, dranbleiben."

Vöslauer HC vs. UHC Erste Bank Hollabrunn
Fr., 16. November 2018, 20:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

In der 12. Runde der spusu LIGA empfängt am Freitag die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN die Mannschaft von Sparkasse Schwaz Handball Tirol in der Südstadt. Das Topspiel der Runde wird ab 18:50 live auf LAOLA1.tv übertragen.

Das Heimspiel der Glorreichen Sieben bekommt durch die momentane Tabellensituation extra Brisanz. Im Kampf um die begehrten Plätze unter den Top fünf treffen die fünftplatzierten Westwiener auf die Mannschaft aus Schwaz, die sich mit nur einem Punkt Rückstand direkt hinter den Wienern platziert hat.

Nach der Auswärtsniederlage beim Moser Medical UHK Krems will sich das Team von Hannes Jonsson wieder auf seine Heimstärke besinnen - in fünf Spielen ging WESTWIEN nur einmal als Verlierer vom Platz.

Sparkasse Schwaz befindet sich gerade im Aufwärtstrend. Letze Woche konnten sich die Tiroler zuhause mit 21:19 gegen den ALPLA HC Hard durchsetzen. Das erste Duell zwischen WESTWIEN und Schwaz in der laufenden Saison ging mit 27:19 an die Mannschaft von Frank Bergemann.

Julian Pratschner, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Schwaz ist ein unangenehmer Gegner, aber wir wissen genau was zu tun ist, um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Unser vorrangiges Ziel sind die Top fünf und da zählt jeder Punkt."

Wegweisendes Match für Sparkasse Schwaz HT

Mit drei spusu-LIGA-Siegen in Folge hat sich Sparkasse Schwaz Handball Tirol wieder ins Rennen um die Bonusrunde gebracht. Am Freitag wartet nun mit dem Duell gegen den Fünften SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ein ganz wichtiges Match. 

Noch vor zwei Wochen hat relativ wenig für einen Einzug von Sparkasse Schwaz Handball Tirol in die Bonusrunde der spusu LIGA gesprochen. Nun hat es die Mannschaft von Frank Bergemann aber – eine Fortführung der Erfolgsserie vorausgesetzt – sogar wieder selbst in der Hand. Ermöglicht haben diese Situation die drei Siege am Stück gegen den HC FIVERS WAT Margareten, den HC LINZ AG und den ALPLA HC Hard.

Die Tiroler liegen zwar noch auf Rang sieben, sind damit aber bis auf einen Punkt an den entscheidenden fünften Platz herangerückt. Und den nimmt derzeit ausgerechnet der kommende Kontrahent, die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, ein. Am Freitag geht es zum LAOLA1.TV-Topspiel der Runde in die Südstadt – mit einem Auswärtssieg könnte Sparkasse Schwaz HT an WESTWIEN vorbeiziehen.

Doch diese Aufgabe wird schwierig genug, sind die Westwiener doch eine Heimmacht – bislang ging in dieser Saison erst ein Spiel vor eigenem Publikum verloren, und das unglücklich mit 28:29 gegen die RETCOFF HSG Graz. Zuletzt unterlag die Mannschaft rund um die starke Isländer-Fraktion mit Helgason, Ragnarsson und Kristjansson bei Tabellenführer Moser Medical UHK Krems mit 26:30.

„Da steht uns ein ganz hartes Match in der Südstadt bevor. WESTWIEN brennt auf Revanche für die klare 19:27-Niederlage gegen uns im Hinspiel. Damals haben wir sie dominieren können“, so HT-Spieler Sebastian Spendier. „Nun geht es für beide Teams um die Bonusrunde, wir hatten jetzt viele positive Erlebnisse, reisen mit jeder Menge
Selbstvertrauen an. Wenn wir erneut so eine kompakte Deckung stellen wie gegen Hard, haben wir eine sehr gute Chance auf den nächsten Zweier.“

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Fr., 16. November 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Mittwochabend lud die spusu LIGA zum bereits vierten Mal zum Branchentreff präsentiert von KÜHNE+NAGEL, diesmal ins Atrium des JUFA Wien City. Marcus Kerti, Mentaltrainer und -coach, gab in seiner Keynote zum Thema „Emotionen“ einen Einblick in die innere Gefühlswelt. In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Birgit Frimmel, Osteopatin, Podotherapeutin, Physiotherapeutin und ehemalige Leistungssportlerin, Franz Pichler, Eigentümer und GF des Mobilfunkanbieter spusu, Clemens Doppler, Vize-Weltmeister bei der Beachvolleyball-WM 2017 auf der Wiener Donauinsel, Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft beim SK Rapid Wien, Michael Lichtenegger, Geschäftsführender Gesellschafter EMOTION Group, Markus Diglas, Chefredakteur Videoredaktion LAOLA1 und Patrick Fölser, Sportdirektor des Österreichischen Handballbund offen über die emotionale Achterbahnfahrt im Sport.

Es war durch und durch ein emotionaler Abend und das sollte er auch sein. Denn der spusu LIGA Branchentreff 4.0 präsentiert von KÜHNE+NAGEL stand auch ganz unter dem Motto „Emotionen“. Wurde gleich zu Beginn des Abends gelacht und diskutiert, ging es bei der Keynote von Mentaltrainer Marcus Kerti mit Witz, Charme aber auch Ernsthaftigkeit ans Eingemachte.

Plakativ zeigte der ehemalige Leistungssportler dabei auf, wie unser Bewusstsein und Unterbewusstsein miteinander agieren, oder eben auch häufig gegeneinander und woher gewisse Prägungen kommen. Mittels altäglichen Beispielen führte er die über 100 Gäste an unsere eigenen Gedankengänge heran, die nur zu oft Stress verursachen, ohne einen wahren Grund.

In der anschließenden Podiumsdiskussion widmete man sich den Fragen wie sehr Emotionen am Spielfeld, dem Spielfeldrand, als Konsument, Mitarbeiter oder Partner gebraucht werden. Wie sehr es die eigenen Emotionen antreibt, wenn der Trainer mit dem Gegner diskutiert. Ob martialische Begriffe die Ticketverkäufe und Einschaltquoten in die Höhe treiben. Was das auch beim Sportler auslöst und wie dieser mit dem bewussten oder unbewussten Druck umgeht. Und wie dabei auch die Fans die eigene Mannschaft beeinflussen.

Birgit Frimmel, Osteopatin, Podotherapeutin, Physiotherapeutin und ehemalige Leistungssportlerin: "Sport lebt von Emotionen, das wollen wir sehen und leben. Oft resultieren Verletzungen von unaufgearbeiteten Emotionen."

Franz Pichler, Eigentümer und GF des Mobilfunkanbieter spusu: "Wenn man Erfolg hat muss man diesen ausgiebig feiern, das ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Positive Emotionen muss man leben – es ist wichtig Erfolge zu feiern, genauso wie im Sport."

Clemens Doppler, Vize-Weltmeister bei der Beachvolleyball-WM 2017: "Wenn ich in vielen Jahren mal auf meine Karriere zurückblicken werde, werde ich an die Emotionen denken und nicht an die Pokale."

Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft SK Rapid Wien: "Im Erfolgs- und Misserfolgsfall ist es wichtig, nie das Ziel aus den Augen zu verlieren. Storytelling hat eine unglaubliche Bedeutung, wichtig ist durch Emotionalisierung etwas zu bewegen."

Markus Diglas, Chefredakteur Videoredaktion LAOLA1: "Es ligt in der Natur des Menschen eher negatives kundzutun. Wenn wir ein Spiel emotional kommentieren dann polarisieren wir."

Michael Lichtenegger, Geschäftsführender Gesellschafter EMOTION Group: "Für mich bedeuten Emotionen die Würze des Lebens und des Tuns. Egal wie sie ausfallen, sie zeigen Gefühle über Ereignisse und geben uns die Möglichkeit Situatuonen besser zu verstehen und positives bewirken zu können."

Patrick Fölser, Sportdirektor ÖHB: "Die Heim-EM 2010 hat gezeigt, dass wir auch in Österreich im Handball 10.000 Fans in die Halle bewegen können. Diese Kulisse war unglaublich emotional. Das wollen wir 2020 wieder erleben."

Während der gesamten Veranstaltung hatten die Gäste zudem die Möglichkeit mittels SMS eines der drei Unikate zu gewinnen: Ein Dress des österreichischen Handball-Nationalteamspielers Christoph Neuhold von der EURO 2018, einen Gutschein im Wert von € 450,00.- von Christian Rauchhofer für einen Rückencheck inklusive Training, sowie ein EMOTION-Gutschein für zwei Personen in einem Partnerhotel nach Wahl.

Die spusu LIGA bedankt sich bei ihren Partnern, dem Mobilfunkanbieter spusu, Admiral Sportwetten, KÜHNE+NAGEL, Cinammon, JUFA Hotels, Global Print, LAOLA1.tv, Rückgrat Wien, der EMOTION Group, sowie allen Gästen für einen emotionalen Business-Abend.

Thomas Berger, Geschäftsführer spusu LIGA & spusu CHALLENGE: "Ich freue mich, dass wir bereits zum vierten Mal zum Branchentreff präsentiert von KÜHNE+NAGEL laden durften und über 100 Gäste dieser Einladung gefolgt sind. Der Abend hat gezeigt, dass diese Plattform stetig quantitativ und qualitativ wächst. Für uns ein Zeichen, dass wir damit einen wertschöpfenden Kanal für die österreichischen Handballigen eröffnet haben. Speziell der Sport lebt von Emotionen. Die Keynote von Marcus Kerti, sowie die anschließende Podiumsdiskussion haben uns sehr nahe gebracht, wie eng Freud und Leid beisammen liegen. Wie die Sportler selbst, bemühen auch wir uns, gemeinsam mit sämtlichen Vereinen und dem ÖHB, im täglichen Tun rund um das Spielfeld an unseren Zielen zu arbeiten. Das bedeutet für uns Geballte Leidenschaft."

In 20 Jahren der nunmehrigen spusu LIGA war der amtierende Meister in der Folgesaison nie schlechter platziert als auf Rang sechs nach Beendigung des Grunddurchgangs. Aufgrund der unterschiedlichen Modi in den vergangenen zwei Jahrzehnten, spielte der amtierende Meister somit auch immer im Meister-Playoff, dem Oberen Playoff bzw. der jetzigen Bonusrunde. 

Sieben Spieltag sind noch bis Weihnachten zu absolvieren. Maximal 14 Punkte kann man dabei noch sammeln, wenn man bis dahin auch jede Partie gewinnt. Die Statistiken der letzten 20 Jahre zeigen, dass der amtierende Meister in der Folgesaison zumeist auf Platz eins oder zwei nach Beendigung des Grunddurchgang zu finden war. Die HSG Remus Bärnbach/Köflach, der erste Meister der nunmehrigen spusu LIGA, belegte im Jahr darauf Platz zwei nach 18 absolvierten Spielen, hatte zwölf Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche stehen. In jener Saison konnte der Titel erfolgreich verteidigt werden. 

Bregenz Handball, der Rekordmeister der spusu LIGA, holte seinen ersten Meistertitel in der Saison 2000/2001, belegte nach dem Grunddurchgang in der Saison 2001/2002 Platz zwei. Der Titel wurde erfolgreich verteidigt, nach dem Grunddurchgang in der Saison 2002/2003 stand man mit 13 Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen vier Punkte vor dem ALPLA HC Hard. Um den Meistertitel spielten allerdings in der Folge der ALPLA HC Hard und der HC LINZ AG. In der Best of three-Serie setzten sich die Vorarlberger 2:1 durch, der Titel blieb in Vorarlberg.

In der Folgesaison konnte der ALPLA HC Hard Rang zwei nach dem Grunddurchgang belegen. Mit der Spielzeit 2003/2004 startete die einmalige Ära von Bregenz Handball, das damals unter dem Namen A1 Bregenz firmierte. Sieben Titel in Serie sammelten die Mannen aus der Landeshauptstadt. Bis auf die Saison 2010/2011, wo man nach dem Grunddurchgang Platz drei belegte, stand man immer auf Platz nach den ersten 18 Spielen der neuen Saison.

2010/2011 folgte der erste Meistertitel für den HC FIVERS WAT Margareten. In der Best of three-Finalserie setzten sich die Wiener gegen Bregenz mit 2:1 durch, stürzten die Vorarlberger damit vom Thron. Im Jahr darauf belegten die FIVERS Platz fünf nach dem Grunddurchgang, mussten sich nach dem Meister Playoff im Halbfinale dem späteren Meister ALPLA HC Hard beugen.

Die Harder konnten auch in der Saison 2012/2013 den Titel erfolgreich verteidigen, nach dem Grunddurchgang stand man hinter den FIVERS auf Platz zwei. 2013/2014 sowie 2014/2015 ging der ALPLA HC Hard nicht nur als Meister in die Saison, sondern konnte auch Platz eins nach dem Grunddurchgang belegen. 2015/2016 schien man nach dem Grunddurchgang auf Platz vier auf. In jenem Jahr feierten die FIVERS ihren zweiten Meistertitel und überwinterten in der darauffolgenden Saison auf Platz fünf.

Hard revanchierte sich in jenem Jahr, gewann das Finale gegen die FIVERS mit 2:0. Den Herbst 2017 beendete man schließlich auf Platz zwei. Vergangenes Frühjahr stand man erneut dem HC FIVERS WAT Margareten im Finale gegenüber, das erstmals im Modus Best of five ausgetragen wurde. Die FIVERS gewannen mit 3:1. 

Nach elf Runden in der laufenden Meisterschaft steht der amtierende Meister auf Platz sechs, punktegleich mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Sieben Runden sind noch zu spielen, 14 Punkte maximal zu holen. 

Platzierung des amtierenden Meisters nach dem Grunddurchgang

Saison 1999/2000: HSG Remus Bärnbach/Köflach, 2. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2000/2001: HSG Remus Bärnbach/Köflach, 6. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2001/2002: A1 Bregenz, 2. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2002/2003: A1 Bregenz, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2003/2004: ALPLA HC Hard, 2. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2004/2005: A1 Bregenz, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2005/2006: A1 Bregenz, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2006/2007: A1 Bregenz, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2007/2008: A1 Bregenz, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2008/2009: A1 Bregenz, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2009/2010: A1 Bregenz, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2010/2011: A1 Bregenz, 3. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2011/2012: Aon Fivers Margareten, 5. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2012/2013: ALPLA HC Hard, 2. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2013/2014: ALPLA HC Hard, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2014/2015: ALPLA HC Hard, 1. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2015/2016: ALPLA HC Hard, 4. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2016/2017: Handballclub Fivers Margareten, 2. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2017/2018: ALPLA HC Hard, 2. Platz nach dem Grunddurchgang
Saison 2018/2019: HC FIVERS WAT Margareten, ??? nach dem Grunddurchgang


12. Spieltag spusu LIGA Hautprunde

          

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Fr., 16. November 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

          

Union JURI Leoben vs. Moser Medical UHK Krems
Sa., 17. November 2018, 19:00 UHR
spusu LIGA Matchcenter

          

HC LINZ AG vs. SC kelag Ferlach
Sa., 17. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

          

HC FIVERS WAT Margareten vs. RETCOFF HSG Graz
Sa., 17. November 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

          

ALPLA HC Hard vs. Bregenz Handball
Mi., 28.11.2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Vergangenes Wochenende nahmen die U13-Mannschaften aller zehn spusu LIGA den diesjährigen spusu FUTURE CUP in Angriff. Bei der Vorrunde Ost blieb der Moser Medical UHK Krems makellos und spielte sich mit vier Siegen aus vier Spielen an die Tabellenspitze. Dort stehen die Wachauer gleichauf mit Bregenz Handball. Die Nachwuchs-Handballer des Rekordmeisters konnten ebenfalls all ihre vier Spiele für sich entscheiden. Im März treffen beim Finalturnier in Gnas die Teams aus der Vorrunde Ost auf jene der Vorrunde West. Sieger des spusu FUTURE CUP ist jene Mannschaft, die nach Beendigung auf Platz 1 in der Tabelle steht.

27:12 gegen die RETCOFF HSG Graz, 21:14 über den HC FIVERS WAT Margareten, 23:14 gegen den SC kelag Ferlach und 23:15 gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN - die Ergebnisse des Moser Medical UHK Krems aus der Vorrunde Ost lesen sich beeindruckend. Jeder Sieg fiel mit mindestens sieben Toren Vorsprung aus, man ließ nie mehr als 15 Gegentreffer zu und scorte selbst in jedem Spiel zumindest 21 Mal. 

Doch kann die U13 von Bregenz Handball nochmals drauf legen: 26:9 vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol, 31:13 vs. HC LINZ AG, 22:16 im Derby gegen den ALPLA HC Hard und 27:21 über die Union JURI Leoben. Was auch in dem beeindruckenden Torverhältnis von 106:59 niederschlägt. Aufgrund dessen stehen die Vorarlberger auch auf Platz 1 in der gemeinsamen Tabelle.

Erste Verfolger des Spitzenduos sind der ALPLA HC Hard und der HC FIVERS WAT Margareten. Die Wiener triumphierten im vergangenen Jahr. Die Entscheidung wer in dieser Saison den Sieg davon trägt, fällt beim Finalturnier von 22. - 24. März 2019 in Gnas. Dort spielen die jeweiligen Teams aus der Vorrunde Ost gegen jene aus der Vorrunde West.

Ergebnisse Turnier Ost: Sporthalle Margareten
Samstag, 10.11.2018
HC FIVERS WAT Margareten - SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 23:13
Moser Medical UHK Krems – RETCOFF HSG Graz 27:12
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – SC kelag Ferlach 35:8
HC FIVERS WAT Margareten- Moser Medical UHK Krems 14:21
RETCOFF HSG Graz – SC kelag Ferlach 21:18
Sonntag, 11.11.2018
SC kelag Ferlach – HC FIVERS WAT Margareten 8:34
SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – RETCOFF HSG Graz 22:11
SC kelag Ferlach – Moser Medical UHK Krems 14:23
RETCOFF HSG Graz – HC FIVERS WAT Margareten 9:20
Moser Medical UHK Krems – SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 23:15

Ergebnisse Turnier West – NMS Kleinmünchen
Samstag, 10.11.2018
Union JURI Leoben – HC LINZ AG 15:27
Sparkasse Schwaz Handball Tirol – Bregenz Handball 9:26
ALPLA HC Hard – Union JURI Leoben 25:20
HC LINZ AG – Bregenz Handball 13:31
Sparkasse Schwaz Handball Tirol – ALPLA HC Hard 15:26
Sonntag, 11.11.2018 
Bregenz Handball – ALPLA HC Hard 22:16
HC LINZ AG – Sparkasse Schwaz Handball Tirol 23:14
Bregenz Handball – Union JURI Leoben 27:21
ALPLA HC Hard – HC LINZ AG 31:17
Union JURI Leoben vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 23:21

Wie schon am Vorabend in der Partie zwischen dem UHC Hollabrunn und dem HC Bruck, trennen sich heute auch St. Pölten und die FIVERS II mit einem 29:29.

Das SPORT.ZENTRUM.NÖ ist mit 200 Besuchern gut gefüllt. Die Besucher sollten auch voll auf ihre Rechnung kommen. Die FIVERS beginnen sehr aggressiv, es geht hin und her! Auf FALKEN-Seite ist Goali Mark Hübner überragend und bringt die Wiener Angreifer zum Verzweifeln. So steht es in der 14. Minute 8:7 für die FALKEN. In der 15. Minute führen die FALKEN zum ersten Mal mit zwei Toren, in der 19. Minute gar mit drei. In dieser Phase steht die Defensive der Heimischen sehr stabil und lässt kaum Würfe der Gäste zu. Coach Janos Frey nimmt nun ein Time-Out, da die FIVERS kurze Zeit später zu sehr einfachen Toren kommen. Halbzeitstand 16:16.

Die 2. Halbzeit beginnt hektisch, die Gäste profitieren davon und führen nun ihrerseits mit 2 Toren. Doch die FALKEN kämpfen sich in gewohnter Manier zurück und gleichen in der 42. Minute zum 21:21 aus. Doch die Heimischen bringen sich durch viele 2-Minuten-Strafen um die Früchte des Kämpfens und verlieren Abwehrchef Martin Zettel in der 46. Minute durch eine rote Karte (3. 2-Minuten-Strafe).

Ab nun geht es wieder hin und her. Wieder einfache Tore der Margaretner, doch Wieninger und Kral halten das Spiel für die FALKEN offen. In der 58. Minute steht es 27:29 aus FALKEN-Sicht. Jetzt kommt die Zeit des Zweier Goalies der FALKEN, Oliver Kaufmann, der seit der 45. Minute statt Mark Hübner das Tor der FALKEN sehr gut hütet. Er pariert in den letzten Spielminuten sämtliche Würfe der Gäste und Janos Frey nimmt das Time-Out. Durch geschickte Spielzüge treffen Nico Weilguny und Johannes Kral zum verdienten Ausgleich zum 29:29.

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. HC FIVERS WAT Margareten II 29:29 (16:16)
So., 11. November 2018, 17:00 Uhr
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: SCHILDHAMMER P. (10), WIENINGER K. (8), PFAFFINGER J. (4), KRAL J. (4), WEILGUNY N. (3)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: GANGEL L. (6), STEVANOVIC N. (4), HAUNOLD M. (4), GLÄTZL F. (3), DAMBÖCK E. (3), HUTECEK L. (2), RIEGER M. (2), KOPIC M. (2), NICOLUSSI M. (1), SCHRATTENECKER J. (1), POLSZTER C. (1)
Statistiken

Schlafraum.at/Kärnten feiert gegen WAT Atzgersdorf trotz eines zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstandes einen knappen aber verdienten 30:28-Heimsieg.

Im Heimspiel gegen WAT Atzgersdorf taten sich die Heimischen von Anfang an schwer ihren Rhythmus zu finden. Zwischenzeitlich lag der HCK59 in der ersten Hälfte bereits mit fünf Toren in Rückstand, doch die Mannschaft von Trainer Rok Praznik bewies in dieser Phase des Spiels Charakter und kämpfte sich Schritt für Schritt wieder zurück in die Partie. Dennoch ging es mit einem 14:16-Zwischenstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte schlafraum.at/Kärnten schließlich sein wahres Gesicht. Gestützt auf einen stark aufspielenden Gasper Jelen im Tor konnte Routinier Poldi Wagner die Heimischen in der 48. Minute mit 23:22 in Front bringen. Diese Führung gab der HCK59 auch bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand und bezwang trotz einer heißen Schlussphase Atzgersdorf verdient mit 30:28.

Rok Praznik (Trainer Schlafraum.at Kärnten): „Wir spielen bis jetzt auswärts besser als zuhause. Leider haben wir auch gegen Atzgersdorf erst in der zweiten Hälfte unser wahres Gesicht gezeigt und mit der Hilfe unserer Fans das Spiel noch drehen können. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Spielen einmal über 60 Minuten konstant bleiben“.

Schlafraum.at Kärnten vs. WAT Atzgersdorf 30:28 (14:16)
So., 11. November 2018, 17:00 Uhr
Werfer Schlafraum.at Kärnten: HARTMAN M. (6), JOCHUM P. (5), WAGNER L. (5), PRUCKNIG F. (5), Urbani L. (4), Marojevic M. (2), WAGNER M. (2), DEMSAR N. (1)
Werfer WAT Atzgersdorf: MILICEVIC M. (8), DOBIAS F. (8),  CARNIEL L. (3),  Dobias F. (2), BRANDIC I. (2), MAHR M. (1), LJUBIC T. (1), MAJER M. (1), KUFNER N. (1), TRZIL A. (1)
Statistiken

Dass zu Beginn einer Meisterschaft die Führung wechselt, ist nichts unbekanntes. Dass nach elf Spieltagen bereits die Hälfte der zehn spusu LIGA-Vereine zumindest einmal an der Spitze stand, ist hingegen bemerkenswert. Der aktuelle Tabellenführer Moser Medical UHK Krems stand bisher am häufigsten auf Platz 1, gefolgt von der RETCOFF HSG Graz. Während nach dem SC kelag Ferlach, der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, den Kremsern und Grazern auch Meister HC FIVERS WAT Margareten bereits ganz oben standen, schaffte es in der laufenden Saison noch keines der beiden Vorarlberger-Teams sich auf Platz 1 zu setzen!

Nach dem Ligauaftakt stand der SC kelag Ferlach dank der besten Tordifferenz auf Platz 1. Mit der Niederlage gegen die FIVERS am 2. Spieltag musste man diesen aber räumen und das Feld der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN überlassen, die sogar mit einem Punkt voran lagen.

Der dritte Spieltag brachte abermals einen neuen Tabellenführer: Gleich vier Teams hatten vier Punkte am Konto, im Vergleich zum SC kelag Ferlach, der RETCOFF HSG Graz und WESTWIEN, wies der Moser Medical UHK Krems aber die beste Tordifferenz aus und stand so erstmals in dieser Saison auf Platz 1.

In dieser Tonart ging es auch in der Folgewoche munter weiter. Wieder wurden die Schlagzeilen von einem neuen Tabellenersten dominiert. Die RETCOFF HSG Graz und Krems waren mit je sechs Punkten und einem Torverhältnis von +12 an der Tabellenspitze. Da die Steirer aber in Summe mehr Tore warfen wurden sie auch vor den Wachauern gereiht.

Der 5. Spieltag brachte schließlich den fünften Tabellenführer im Bunde: den HC FIVERS WAT Margareten. Den Fans präsentierte sich ein ähnliches Bild wie in der Vorwoche. Mit den FIVERS, Graz und WESTWIEN hatten diesmal sogar drei Teams sieben Punkte auf der Habenseite. Graz und die FIVERS konnten auf ein Torverhältnis von +12 verweisen, der amtierende Meister hatte aber mehr Tore erzielt als die RETCOFF HSG Graz.

Dafür standen die Steirer am 6. Spieltag schließlich alleinig an der Tabellenspitze. Die Grazer besiegten im direkten Duell die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN mit 29:28, die FIVERS kamen beim ALPLA HC Hard zu einem 24:24-Unentschieden.

Nach dem 7. Spieltag durfte der Moser Medical UHK Krems über die neuerliche Tabellenführung jubeln. Punktegleich mit den FIVERS stand das Torverhältnis klar zugunsten der Wachauer. Platz 1 verteidigten die Kremser auch in der Folgewoche. Dank des 30:28-Heimsieges über die FIVERS, führte man die Tabelle auch alleinig an. Auch beim HC LINZ AG gab man sich am 9. Spieltag mit dem 37:27 keine Blöße, doch vor einer Woche kostete die Wachauer die 26:28-Niederlage in Hard schließlich Platz 1. Den holte sich die RETCOFF HSG Graz mit dem 31:29 über den SC kelag Ferlach wieder zurück.

Der 11. Spieltag brachte einen neuerlichen Tausch an der Spitze. Graz unterlag im Steirer-Derby bei der Union JURI Leoben 25:33, Krems feierte einen 30:26-Heimsieg über WESTWIEN und löste die Grazer wieder auf Platz 1 ab.

Doch sowohl die RETCOFF HSG Graz als auch Bregenz Handball lauern mit nur einem Punkt Rückstand dahinter. Bregenz, wie auch der ALPLA HC Hard, konnten bislang Platz 1 nach einer komplett abgeschlossenen Runde nicht für sich in Anspruch nehmen. Beide dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, bis zum Ende des Grunddurchgangs diesen begehrten Platz vielleicht noch zu übernehmen.

Schwer wird es hingegen bereits für Sparkasse Schwaz Handball Tirol mit sechs Punkten Rückstand auf die Spitze. Die Union JURI Leoben müsste gar neun Punkte aufholen, der HC LINZ AG zwölf.

Bei der aktuellen Dichte in der spusu LIGA wäre es in jedem Fall nicht verwunderlich, wenn bis zum Ende der Hauptrunde insgesamt sieben Teams zumindest einmal Platz 1 inne hatten.

Tabellenführer nach Abschluss der jeweiligen Runde:

1. Spieltag: SC kelag Ferlach
2. Spieltag: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
3. Spieltag: Moser Medical UHK Krems
4. Spieltag: RETCOFF HSG Graz
5. Spieltag: HC FIVERS WAT Margareten
6. Spieltag: RETCOFF HSG Graz
7. Spieltag: Moser Medical UHK Krems
8. Spieltag: Moser Medical UHK Krems
9. Spieltag: Moser Medical UHK Krems
10. Spieltag: RETCOFF HSG Graz
11. Spieltag: Moser Medical UHK Krems
Ein Blick auf die Tabelle genügt: Für das CHALLENGE-Team der FIVERS heißt es im Sonntagspiel bei der Sportunion Die Falken St. Pölten „verlieren verboten“. Und zwar für beide Teams, wollen sie im Frühjahr im Oberen Playoff mitspielen.

Die FALKEN sind auf Wiedergutmachung aus. Das Auswärtsspiel in der Hollgasse wurde ja mit 1 Tor durch einen Strafwurf nach Ende der regulären Spieldauer verloren. Auch die Fivers sind ebenfalls auf Wiedergutmachung aus. Im letzten Meisterschaftsspiel wurden sie nämlich vom UHC Erste Bank Hollabrunn in der eigenen Halle mit -19 Toren regelrecht vorgeführt, und das in der berüchtigten Hollgasse.

Die FIVERS zollen den Niederösterreichern an sich großen Respekt, handelt es sich bei den Falken doch ebenso wie bei den Margaretnern um ein Team, dass mehr oder minder aus Spielern des eigenen Nachwuchses besteht, auf Legionäre wird gänzlich verzichtet. Im Sonntag-Spiel wird auf beiden Seiten wenig vom grundsätzlichen Respekt zu merken sein, da wird es um jeden Millimeter Hallenboden, um jeden Ball und jedes Tor gehen. Korneuburg liegt gegenwärtig knapp vor den FIVERS (und St. Pölten) auf Platz 5 und zumindest dorthin wollen die Margaretner auch.

In den Reihen der Jung-FALKEN gibt es mit Martin Zettel einen (neuen) Verletzten. Sein Einsatz ist fraglich. Es ist gegen den derzeitigen Tabellen-Nachbarn nicht nur ein Prestige-Duell, sondern es geht auch um 2 wichtige Punkte um eine gute Ausgangsposition für die beginnende Rückrunde, um „über dem Strich“ zu bleiben, also im oberen Playoff mitzuspielen. Bei den FIVERS werden wie zuletzt einige Spieler verletzungsbedingt fehlen, inwieweit Lukas Hutecek und Nikola Stefanovic zum Einsatz kommen, ist noch unklar.

Alexander Flatschar: (Spieler FALKEN St. Pölten): „Die Niederlage im ersten Spiel der Saison haben wir nicht vergessen, da wir uns in der Hollgasse zumindest 1 Punkt verdient hätten. Doch es heißt auf der Hut sein. Die Niederlage der Fivers gegen Hollabrunn täuscht, da hatten sie einen schwarzen Tag. Der FALKEN-Team-Spirit passt, daher bin ich zuversichtlich, als Sieger am Sonntag aus der Heimhalle zu gehen. Wenn uns das Heim-Publikum lautstark unterstützt, sind wir noch mehr motiviert!“

Sandra Zapletal: (Trainer HC FIVERS WAT Margareten II): „Wir reisen mit dem Bewusstsein nach St. Pölten, dass wir eine Topleistung liefern müssen, um dieses so wichtige Spiel zu gewinnen. Die Niederösterreicher konnten zuletzt starke Leistungen zeigen, wir sind gewarnt. Das sind die Spiele die den Spielern ehrlich zeigen wo sie gerade stehen und ich bin überzeugt dass wir sehr gut Handball spielen können.“

Sportunion Die Falken St. Pölten vs. HC FIVERS WAT Margareten II
So., 11. November 2018, 17:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Schlafraum.at/Kärnten trifft heute, am Sonntag (17:00 Uhr), auf Aufsteiger WAT Atzgersdorf. Bereits zum Saisonauftakt konnte der HCK59 gegen den aktuellen Tabellen-Achten einen knappen Auswärtssieg feiern.

Die letzten sechs Spiele des HCK59 in der spusu-Challenge ähnelten einer Berg und Talfahrt. Während die Mannschaft von Trainer Rok Praznik in drei Spielen vor heimischer Kulisse ebenso viele Niederlagen einstecken musste, zeigte man auswärts ein anderes Gesicht. Gegen Vöslau, die Fivers und Korneuburg konnten die Klagenfurter überzeugen und sechs Punkte mit nach Hause nehmen.

Am Sonntag um 17:00 Uhr trifft schlafraum.at/Kärnten nun daheim auf WAT Atzgersdorf und will die Unserie auf eigenem Boden mit einem Sieg beenden. Bereits zum Saisonauftakt trafen Patrick Jochum und Co. auf den Aufsteiger, hatten dabei aber bis zum Ende hart zu kämpfen und gewannen nur knapp mit 28:26. Dennoch ist ein Sieg gegen den aktuellen Tabellen-Achten für den HCK59 Pflicht, wenn man den Platz unter den Top Vier festigen will.

Luca Urbani (Spieler Schlafraum.at Kärnten): "Wir haben uns bis jetzt vor eigenem Publikum ziemlich schwer getan und nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Man muss aber auch sagen, dass wir daheim sehr starke Gegner gehabt haben. Wir werden versuchen gegen Atzgersdorf konsequenter zu spielen, wie es uns auswärts schon gelungen ist. Wir wollen unbedingt diese zwei wichtigen Punkte holen“.

Schlafraum.at Kärnten vs. WAT Atzgersdorf
So., 11. November 2018, 17:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Der SC kelag Ferlach brachte den amtierenden Meister HC FIVERS WAT Margareten an den Rand einer Niederlage. Knapp dreieinhalb Minuten vor Spielende lagen die Kärntner noch mit 31:29 voran, statt einem Sieg, musste man sich jedoch mit einem Unentschieden begnügen. Die FIVERS wussten geschickt hinten dicht zu machen und erzielten dank Doruk Pehlivan und Vincent Schweiger noch den 31:31-Endstand.

Die Ferlacher Fans erlebten eine unglaubliche Berg- und Talfahrt. Mitte der ersten Halbzeit setzten sich Dean Pomorisac & Co. mit 12:6 ab, doch die FIVERS starteten eine Aufholjagd erzielten durch Tobias Wagner in der 29. Minute den Ausgleich und gingen dank Marin Martinovic vor der Pause sogar noch mit 17:16 in Führung.

Nach Seitenwechsel gelang den Gastgebern mit den Fans im Rücken rasch der Ausgleich, nach 39:53 Minuten sorgte Izudin Mujanovic mit einem Doppelschlag für die 22:21-Führung der Ferlacher. Mit drei Toren setzte man sich in der Folge ab, doch die Schlussphase sorgte neuerlich für einen Anstieg der Herzfrequenz.

Die FIVERS konnten nicht nur abermals ausgleichen, sondern gingen auch ihrerseits wieder in Führung. Mit einem 3:0-Lauf stellten die Kärntner das Ergebnis auf den Kopf, verteidigten den knappen Zwei-Tore-Vorsprung bis wenige Augenblicke vor der Schlusssirene.

In den letzten dreieinhalb Minuten wurde es zusätzlich turbulent: die FIVERS konnten in Überzahl agieren, kamen zunächst dank Doruk Pehlivan auf 30:31 heran. Mit einem 7-Meter sorgte Vincent Schweiger schließlich für den 31:31-Schlusspunkt!

Domen Oslovnik, SC kelag Ferlach: „Alle haben auf dem Feld 100 Prozent gegeben. Ich denke, wir hätten uns heute den Sieg verdient aber uns hat ein wenig das Glück am Ende gefehlt. Wir müssen auch mit dem einen Punkt zufrieden sein.“

Vincent Schweiger, HC FIVERS WAT Margareten: „Wir haben uns vorgenommen konsequent und konzentriert zu spielen. Das ist uns phasenweise gelungen, phasenweise aber auch überhaupt nicht. Wir sind ins Konterspiel von Ferlach gelaufen und das hat uns ein wenig das Genick gebrochen. Das 31:31 ist, aus meiner Sicht, schade, aber ich denke Ferlach geht es genauso.“

SC kelag Ferlach vs. HC FIVERS WAT Margareten 31:31 (16:17)
Sa., 10. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer SC kelag Ferlach: Dean Pomorisac (7), Izudin Mujanovic (6), Anze Ratajec (5), Mathias Rath (4), Blaz Klec (4), Rok Golcar (2), Domen Oslovnik (1), Leander Krobath (1), Patrick Spitzinger (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Vincent Schweiger (7), Doruk Pehlivan (7), Marin Martinovic (5), David Brandfellner (4), Tobias Wagner (3), Thomas Seidl (2), Nikola Stevanovic (1), Henry Stummer (1), Maximilian Riede (1)
Statistiken
In einer bis auf den letzten Platz prall gefüllten Franz Guggenberger Sporthalle empfängt Union Sparkasse Korneuburg den Vöslauer HC zum NÖ-Derby. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schaffen es die Korneuburger sich Mitte der ersten Halbzeit abzusetzen und einen sicheren Heimsieg einzufahren!
 
Die ersten zehn Minuten gestalten sich offen. Auf beiden Seiten erkennt man leichte Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und so steht es nach 8 Spielminuten erst 2:2. Nach dem frühen Ausfall von Korneuburgs Shooter Clemens Reichenauer tut sich die Union infolge schwer gegen die defensiv stehende Abwehr der Thermalstädter.

Durch schnelle Kombinationen und eine solide Deckung spielt Korneuburg aber in den nächsten Minuten einen klaren Vorsprung heraus. Bis zur Halbzeit schaffen es die Heimherren den Vorsprung auf eine komfortable 8 Tore Führung auszubauen.
 
Nach dem Seitenwechsel zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Vöslauer HC muss für jeden Torerfolg kämpfen, während die Heimischen konsequent weiterspielen. Es geht einige Zeit Hin und Her doch schlussendlich merkt man, dass das Spiel bereits in der ersten Halbzeit entschieden wurde. Korneuburg wechselt nochmal alle Kaderspieler ein und bringt den Vorsprung sicher über die Zeit. Die Union Sparkasse Korneuburg gewinnt in der Heimhalle 30:22 und festigt den 5. Tabellenplatz.

Union Sparkasse Korneuburg vs. Vöslauer HC 30:22 (16:8)
Sa., 10. November 2018, 20:00 Uhr
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: KASAGRANDA A. (8), FAZIK M. (6), STEPANOVSKY J. (4), BACHOFNER S. (3), BACHOFNER A. (3), DIETRICH P. (2), SCHAFLER J. (2), WEINHAPPL M. (2)
Werfer Vöslauer HC: SCHARTEL F. (7), FORSTHUBER D. (4), MUCK R. (3), PESIC R. (2), KNEZEVIC V. (2), SCHARTEL M. (1), STANIC M. (1), ZOUREK D. (1), STRAZDAS A. (1)
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Zum Rückrundenstart trennen sich der UHC Erste Bank Hollabrunn der der HC Bruck mit einem gerechten Unentschieden. Der Ausgleich zum 29:29 fällt erst mit der Schlusssirene.

Im Duell der Verfolger sahen die Fans in einer gut gefüllten Weinviertelarena von Anfang an ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Der UHC findet zu Beginn besser ins Match und kann sich in den ersten 5 Minuten mit 4 Toren absetzen und den Vorsprung anfangs auch verteidigen. Die Gäste schaffen jedoch mit einem 4:0 Lauf erstmals in Minute 19 den Ausgleich. Hollabrunn kontert postwendend und geht mit einem drei Tore Vorsprung in die Pause.

Die knappe Pausenführung ist aber bereits in der 35. Minute egalisiert. HC Bruck geht kurze Zeit später durch einen Treffer von Sikosek sogar in Führung. Ab diesem Zeitpunkt entwickelt sich ein wahrer Krimi im Verfolgerduell.

In einer heissen Schlussphase kann der UHC nochmals in Führung gehen, schafft es jedoch nicht das wichtige +2 zu erzielen und muss 2 Sekunden vor Schluss zusehen wie Martin Breg einen Siebenmeter zum nicht unverdienten Ausgleich erzielt. Am Ende trennen sich die beiden Mannschaften mit einem gerechten 29:29 Unentschieden.

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. HC Bruck 29:29 (14:11)
Sa., 10. November 2018, 18:30 Uhr
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Kristof Gal (9), Oliver Graninger (6), Anze Kljajic (6), Sebastian Burger (4), Alen Markovic (3), Goran Vuksa (1)
Werfer HC Bruck: Martin Breg (9), Thomas Zangl (8), Domen Sikosek Pelko (5), Paul Offner (3), Matej Cuk (1), Mathias Kern (1), Alexander Fritz (1), Fabian Glaser (1)
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Am 11. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde bezwang man am Samstag Cupsieger und Vizemeister ALPLA HC Hard vor Heimpublikum mit 21:19.

Es läuft derzeit richtig rund für Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Beim dritten spusu-LIGA-Sieg in Folge konnte man in der Osthalle nach dem Meister Fivers Margareten nun auch den Vizemeister und Cupsieger bezwingen – eine Abwehrschlacht endete 21:19, nahezu ein Start-Ziel-Triumph für die Tiroler. Vor dem direkten Duell kommenden Freitag ist das Team von Frank Bergemann damit bis auf einen Zähler an den Tabellenfünften SG WESTWIEN herangerückt.

Das erste Tor der Partie ging noch an die Gäste – es sollte die einzige Harder Führung im gesamten Match bleiben. Sebastian Spendier glich zum 1:1 aus, zweimal Alex Wanitschek und einmal Alexander Pyshkin sorgten für das 4:1. Alexander Semikov, der trotz einer gestern im Training erlittenen Prellung auf die Zähne biss warf nach 18 Minuten das 8:4 für teilweise entfesselt agierende Hausherren. Mit einer etwas besseren Chancenverwertung hätte man sich gar noch weiter absetzen können, aber Hard-Schlussmann Golub Doknic zeigte immer wieder seine Klasse. Jost Perovsek stand seinem Gegenüber jedoch in nichts nach, der HT-Torhüter war ein entscheidender Faktor für die 12:8-Pausenführung.

Das Tore-Werfen fiel Sparkasse Schwaz Handball Tirol in der zweiten Halbzeit jedoch lange schwer, die Deckung der Vorarlberger stand gut. Dennoch hielt man die Führung, da die Tiroler selbst eine überragende Deckungsleistung ablieferten. Mitte des zweiten Durchgangs kamen die Harder auf 15:14 bzw. 16:15 heran – der Ausgleich wollte allerdings nicht gelingen. Mit drei Treffern am Stück wurde der Zwischenstand wieder etwas komfortabler, Armin Hochleitner erzielte das 19:15 (53.). Michael Miskovez machte drei Minuten darauf das 20:16, das Spiel war fast gelaufen. Hard versuchte es nun in der Abwehr höchst offensiv, brachte die Gastgeber etwas in Bedrängnis. Der verdiente Sieg war aber nicht mehr gefährdet, der Aufwärtstrend bei Handball Tirol hält an.

Stimmen:

Frank Bergemann (Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol): „So ein Spiel wie heute hätten wir am Beginn der Saison womöglich noch verloren. Aber die Mannschaft ist inzwischen ruhiger, cleverer geworden. Und lässt sich daher auch nicht von schlechten Phasen in den Spielen, heute gerade in der zweiten Hälfte, aus der Bahn werfen. Das ist ein schön zu sehender Entwicklungsprozess. Die letzten Siege haben uns das nötige Selbstbewusstsein gegeben, die Unterstützung in der Halle war wieder großartig. Am Ende wäre es nochmals fast eng geworden, da müssen wir sicher noch routinierter werden. Aber diese Mannschaft ist ja noch jung und lernfähig, wir freuen uns, dass es nun so gut läuft.“

Sebastian Feichtinger (Spieler Sparkasse Schwaz Handball Tirol): „Der Schlüssel zum Erfolg war ganz klar die Abwehr- und Torhüterleistung, das war schon sehr stark. In der ersten Halbzeit ist es auch im Angriff sehr gut gelaufen, da hätten wir auch höher führen können. In der zweiten Halbzeit hatten wir offensiv mit Problemen zu kämpfen. Aber wir sind cool geblieben, hatten dann in den entscheidenden Momenten die richtigen Ideen. Wir werden immer eingespielter, das merkt man, inzwischen harmonieren wir schon richtig gut.“

Klaus Gärtner (Trainer ALPLA HC Hard): „Wir hatten wie schon im Hinspiel große Probleme mit der Tiroler Deckung, das hat uns nicht behagt. Offensiv ist es leider über die gesamte Spielzeit nicht gut gelaufen. Defensiv dafür besser, weswegen wir auch immer drangeblieben sind – und in der zweiten Halbzeit auch die Chance hatten, zumindest wieder auf ein Remis zu kommen. Doch da haben wir dann wichtige Bälle liegenlassen. Der Sieg für Sparkasse Schwaz Handball Tirol geht letztlich auch in Ordnung.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. ALPLA HC Hard 21:19 (12:8)
Sa., 10. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Feichtinger (4), Aleksandr Semikov (3), Michael Miskovez (3), Alexander Wanitschek (2), Sebastian Spendier (2), Alexander Pyshkin (2), Clemens Wilfing (2), Armin Hochleitner (2), Isak Rafnsson (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (6), Ivan Horvat (6), Maximilian Hermann (1), Boris Zivkovic (1), Nejc Zmavc (1), Michael Knauth (1), Thomas Weber (1), Gerald Zeiner (1), Lukas Schweighofer (1)
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Der Moser Medical UHK Krems holte sich mit einem dramatischen 30:26-Sieg gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN wieder die Tabellenführung in der spusu LIGA zurück. In einem Spitzenspiel auf Augenhöhe setzten sich die Kremser erst in den Schlussminuten durch.

Die Wiener aus der Südstadt kamen vergangenen Samstag in die Wachau und der Moser Medical UHK Krems brannte darauf die Auswärtsschlappe im Hinspiel auszumerzen. In den ersten fünf Minuten liefen die Heimischen ihrem ersten Treffer nach, daher eine 2:1 Führung für die Gäste. Nur wenige Minuten später trugen die Kremser Handballfans ihren UHK zur erstmaligen 3:2 Führung (8. Minute). Auch in diesem Heimspiel blühten die Offensivkräfte der Moser-Truppe von Minute zu Minute mehr auf. Trefffer von Kandolf, Posch und Schafler brachten die Wachauer bis zur 13. Minute mit 8:3 in Führung, was die WESTWIENER zu ihrem ersten Timeout zwang. Einzig Helgason und Jelinek konnten bis dahin für die die Wiener den Ball im Kasten von Gregory Musel unterbringen.

In der 17. Minute legte Ibish Thaqi erstmals die Timeoutkarte auf den Tisch und ordnete seine Truppe beim Stand von 8:5. Die folgenden Minuten nutzen die Wiener zu ihrem ersten Zwischenspurt mit Treffern von Führer und Kristjansson und schlossen wieder auf mit 8:9 (19. Minute). Beide Teams blieben sich bis zur Pause nichts schuldig, Tempohandball auf beiden Seiten und ein entsprechendes 11:11 (23. Minute) spiegelten ein ausgeglichenes Duell zweier Top-Teams wieder. Vor allem ein sprunggewaltiger Luzijan Fizuleto sorgte mit seinen Durchbrüchen gegen die Wiener Abwehrreihe und seinen Toren für die 16:13 Führung zur Pause.

Nach Wiederbeginn kamen bei Krems Jakob Jochmann und Marko Simek in Fahrt, Krems setzte sich so mit 19:14 nach 35. Minuten ab. WESTWIEN verzweifelte am UHK-Schlussmann Gregory Musel und haderte zusehends mit den Unparteiischen. Julian Pratnschner nutze eine kurze Phase der Kremser Unaufmerksamkeiten und scorte zwei Mal en suite zum 18:21 (40. Minute). Das Match blieb dramatisch und spannend, beide Teams wussten um die wichtigen Punkte im Kampf um die obersten Plätze der spusu LIGA und schenkten sich nichts.

Auch 13 Minuten vor Ende waren die Teams mit 23:20 für Krems auf Augenhöhe, eine aufregende Schlussphase war garantiert als WESTWIEN-Coach Jonsson Timeout nahm. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich, Ragnarsson auf Wiener Seite und Kandolf bei Krems brachten ihre Teams mit Treffern weiter: acht Minuten vor Ende ein 25:24. Anschließend bekam Julian Ranftl eine 2-Minuten-Zeitstrafe, die Krems zum vorentscheidenden 26:24 (54. Minute) ausnutzte. Die nächsten vier Tore verbuchte Krems und setzte so den Wiener Ambitionen ein Ende auf Auswärtspunkte. Krems holte sich hingegen mit einem dramatischen 30:26-Sieg gegen WESTWIEN wieder die Tabellenführung in der spusu LIGA zurück.

Gabor Hajdu, Moser Medical UHK Krems: „Es war ein toller Sieg heute gegen WESTWIEN, mit einem tollen Publikum. Wir haben am Ende verdient gewonnen, haben unsere Chancen besser genutzt. Vor allem zum Schluss haben wir einfach sicherer gespielt und verdient gegen WESTWIEN gewonnen. Ich freu mich riesig.“

Sandro Uvodic, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Leider haben wir in den entscheidenden Phasen am Ende nicht unsere Chancen genutzt. Haben zu viele Fehler gemacht und Krems die Chance gegeben zu gewinnen. Gratulation an Krems, sie haben heute vor ihrem Heimpublikum verdient gewonnen. Wir sind natürlich enttäuscht und ärgern uns über die vergebenen Chancen.“

Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 30:26 (16:13)
Sa., 10. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Moser Medical UHK Krems: Lucijan Fizuleto (8), Jakob Jochmann (4), Thomas Kandolf (4), Marko Simek (4), Leonard Schafler (3), Fabian Posch (3), David Nigg (3), Gabor Hajdu (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Gudmundur Helgason (6), Olafur Ragnarsson (5), Julian Pratschner (5), Matthias Führer (4), Wilhelm Jelinek (2), Viggo Kristjansson (2), Julian Ranftl (1), Samuel Kofler (1)
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Bregenz startete gegen Linz deutlich besser, als in den Spielen zuvor, wirkte spritziger und aggressiver in der Deckung und führte nach 7 Minuten mit 7:3. In einer sehr gut besuchten Handball Arena passte auch die Stimmung auf den Rängen von Beginn an.

„Bregenz ist klarer Favorit. Wir werden einfach unser Bestes geben und schauen was passiert,“ sagte Linz Trainer Zoltan Cordas vor dem Spiel. Seine Meinung sollte sich dann auch im weiteren Verlauf des Spiels bestätigen, als Goran Aleksic einen ausgezeichneten Job machte und der Angriff von Bregenz Handball in Schwung kam. Über Konter, vom Kreis, oder auch vom Flügel konnten sich die Hausherren auf alle Positionen verlassen. Nach 15 Minuten führte Bregenz mit 11:5. Es folgte ein kurzer Durchhänger des Heimteams, doch die Chance von Linz, auf 2 Tore zu verkürzen, vereitelte Goran Aleksic mit seinen Paraden. Seine Vorderleute sorgten für eine souveräne 19:13 Pausenführung. Besonders Alex Wassel zeigte sich mit 7 Toren in der ersten Halbzeit spielfreudig.

Die Linzer kamen dann deutlich engagierter aus der Kabine und erzielten drei Tore in Folge. Erst nach 6 Minuten konnte Vlatko Mitkov per 7-Meter das erste Bregenzer Tor im zweiten Durchgang erzielen. Von nun an hatte Bregenz das Spiel wieder im Griff und zog zwischenzeitlich auf 24:17 davon. Trainer Lützelberger wechselte munter durch, brachte die jungen Lampert, Mohr und Jäger. 3 Minuten vor dem Ende feierte auch Ante Esegovic nach 6 Wochen sein Comeback und verwandelte gewohnt sicher seine beiden 7- Meter zum 33:27 Endstand.

Stimmen zum Spiel:

Alex Wassel, Flügel Bregenz: „Wir können heute zufrieden sein mit unserem Tempospiel, auch wenn wir höher gewinnen hätten sollen. Aber wir konzentrieren uns schon auf das nächste Spiel.“

Markus Bokesch, Torhüter Linz: „Bregenz hat den Sieg absolut verdient. Wir haben uns etwas herankämpfen können und müssen froh sein, dass die Niederlage nicht höher ausgefallen ist. Wir machen Fortschritte, müssen aber weiter an uns arbeiten.“

Bregenz Handball vs. HC LINZ AG 33:27 (19:13)
Sa., 10. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Bregenz Handball: Alexander Wassel (7), Vlatko Mitkov (6), Marian Klopcic (5), Lukas Frühstück (4), Povilas Babarskas (4), Marko Coric (2), Ante Esegovic (2), Luka Kikanovic (2), Nico Schnabl (1)
Werfer HC LINZ AG: Alen Bajgoric (5), Christian Kislinger (4), Antonio Juric (3), Moritz Bachmann (3), Elias Kropf (3), Adnan Sivic (3), Gojko Vuckovic (2), Matevz Cemas (1), Sebastian Hutecek (1), Dominik Ascherbauer (1), Din Adzamija (1)
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Mit Beginn der Rückrunde trifft der UHC Erste Bank Hollabrunn im ersten seiner sechs Heimspiele auf spusu LIGA Absteiger HC Bruck. Das Hinspiel konnte, trotz 14:10-Pausenrückstand, mit 27:23 gewonnen werden. Über weite Strecken verlief die Begegnung aber ausgeglichen. Dementsprechend gewarnt bzw. konzentriert werden Graninger & Co in diese Partie gehen.

Obwohl Krankheit und Verletzungsteufel derzeit beim UHC zu Gast sind, möchte man im Hollabrunner Lager an die letzte Vorstellung in Wien gegen die jungen Fivers anschließen und seinem Publikum erneut Tempohandball und kompromisslose Deckungsarbeit zeigen. Die Obersteirer verfügen mit Teamspieler Martin Breg, Alexander Fritz und Thomas Zangl, sowie Torhüter Luka Marinovic, sowie einer starken slowenisch/kroatischen Legionärsachse auf ausreichend Routine und sinnen natürlich auf Revanche für die Heimniederlage.

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): "In den letzten Wochen waren wir, bedingt auch durch die permanenten Hallensperren, etwas aus der Spur. Das ist aber nun vorbei und wir können uns nun wieder geordnet auf die Rückrunde vorbereiten. Gegen Bruck wollen wir natürlich daheim unbedingt gewinnen um zwei weitere wichtige Punkte fürs Meisterplay-off einfahren. Dazu wird gegen die Obersteirer aber jedenfalls eine Topleistung erforderlich sein. Wir hoffen aber auch, dass die Weinviertelarena wieder voll sein wird und unsere Fans uns zum Sieg anfeuern werden."

Mit Patrick Gasperov steht auch ein ehemaliger UHC-Spieler in den Reihen der Obersteirer. Für ihn wird es der erste Auftritt mit Bruck in seiner ehemaligen Spielstätte.

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. HC Bruck
Sa., 10. November 2018, 18:30 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Die Hinrunde verlief für den Vöslauer HC alles andere als nach Plan. Umso ambitionierter geht man nun in die Rückrunde und will als Außenseiter Punkte in Korneuburg holen. Die Gastgeber werden dort aber wieder vor toller Kulisse alles daran setzen die Punkte in der Franz-Guggenberger-Sporthalle zu behalten.

Nach einem etwas holprigen Start konnten sich die Thermalstädter in den letzten Spielen fangen und teils gute Ergebnisse erzielen. Es gab etwa ein Unentschieden gegen den starken Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach! Wie die Union Sparkasse Korneuburg besteht Vöslau aus einer jungen Mannschaft mit einigen, wenigen Routiniers.

Das Ergebnis des Hinspiels (18:32 Sieg für die Korneuburger) vom Saisonstart, darf auf keinen Fall falsch interpretiert werden. Die Vöslauer wollen mit allen Mitteln eine Wende herbei führen und werden in Korneuburg als Außenseiter versuchen eine Überraschung einzufahren.

Union Sparkasse Korneuburg vs. Vöslauer HC
Sa., 10. November 2018, 20:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Nach dem ersten Saisonsieg hatten sich die Obersteirer im Derby gegen den Tabellenführer viel vorgenommen. Doch am Ende siegen die Gäste souverän mit 26:22 und dürfen über die nächsten zwei Punkte jubeln.

Denkbar schlecht starten die Gastgeber in die Partie und bekommen Rückraumshooter Djurdjevic absolut nicht in den Griff. Die ersten vier Treffer gehen alle auf das Konto des Slowenen. Kurz darauf erhöht Bellina Christian, sein Bruder musste mit Rückenproblemen vor dem Spiel w.o. geben, auf 5:1. Trofaiach ist zu diesem Zeitpunkt im Spiel noch nicht angekommen. Die Abwehr steht zu passiv und auch im Angriff klappt noch gar nichts.

In den nächsten Minuten folgt ein leichtes Aufbäumen der Hausherren, bei dem man auf 4:6 verkürzen kann. Aber schon wenig später geben die Gäste wieder den Ton an und ziehen bis zur Pause auf 8:14 davon. Bei Bärnbach/Köflach steht die Abwehr felsenfest und Torhüter Szabo hält was es zu halten gibt.

Nach Wiederanpfiff bleiben die Gäste spielbestimmend und können sogar auf 10:18 davonziehen. Erst knapp vor Schluss besinnen sich die Obersteirer und können auf 16:19 verkürzen und das Spiel somit etwas offener gestalten. In dieser Phase ist es vor allem Florian Illmayer der aus allen Lagen trifft. Die Aufholjagd des ATV Auto Pichler Trofaiach kommt aber zu spät. Am Ende fährt der Tabellenführer einen ungefährdeten 26:22 Auswärtserfolg ein und holt die nächsten Zähler fürs Meister-Play-Off.

Heinz Rumpold (Obmann ATV Auto Pichler Trofaiach): "Nur 15 Minuten Handball zu spielen ist in einem Derby einfach zu wenig. Wir haben den Start total verschlafen und konnten erst gegen Ende der Partie die wichtigen Akzente setzen, das ist aber definitiv zu wenig."


ATV Auto Pichler Trofaiach vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach 22:25 (8:14)

Fr., 9. November 2018, 20:15 Uhr
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: ILLMAYER F. (12), MARETIC M. (5), BRIX M.  (2), SPITALER T. (1), GALOVSKY S. (1), ILLMAYER T. (1)
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: DJURDJEVIC M. (13),  Bonic F. (4),  Stojanovic J. (3), MAURER P. (2), GASPEROV D. (2), BELLINA C. (2)
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Die Retcoff HSG Graz unterliegt der Union Leoben im Laola1.tv Livespiel. Schon ab der ersten Minute musste das Team aus Graz einem Rückstand hinterherlaufen.

Heute war einfach nichts zu holen: Erst nach vier Minuten kam es zum ersten Treffer der Gäste, davor konnten sich die Montanstädter schon einen 3:0 Vorsprung erarbeiten. Dieser wurde verteidigt und zeitweise sogar auf fünf Tore ausgebaut. Bei den Grazern wollte vorne nicht rein gehen und hinten verwerteten die Leobner Tor für Tor. Schon zur Pause musste man ein 17:14 hinnehmen.

In der zweiten Hälfte wurde es nicht besser. Zwei Tore in Folge ließ das Team aus Graz auf zwei Tore rankommen, nach der 35. Spielminute übernahmen aber wieder die Obersteirer die Kontrolle über das Spiel. Die Pajovic-Sieben schaffte es nicht die Union Juri Leoben unter Kontrolle zu bekommen, zahlreiche vergeben Chancen ließen, dass Team von Damir Djukic dann sogar mit neun Toren in Führung gehen. Ein letzter verwerteter Sieben-Meter von Nemanja Belos konnte da am Schluss das Ergebnis nur noch um ein Tor aufbessern. Die Retcoff HSG Graz unterliegt nach einem schwachen Auftritt in Leoben 33:25.

Union JURI Leoben vs. RETCOFF HSG Graz 33:25 (17:14)
Fr., 9. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union JURI Leoben: DJUKIC D. (7), SALBRECHTER S.  (5), WULZ T. (5), HALLMANN C. (4), TANASKOVIC M. (4), JANDL S. (3), KUHN T. (2),  MAIER M. (1), MITTENDORFER M. (1), Adamik A. (1)
Werfer RETCOFF HSG Graz:  BELOS N. (5),  MORITZ P. (5), DICKER D. (5),  BOROVNIK M. (5),  ALJETIC N. (2), IVANJKO F. (1), GESSLBAUER T. (1), PUSTERHOFER O. (1)
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Video Link - „The Flying Grazer“ – Philipp Moritz

Video Link - Die Top Save wie bestellt von Artur Adamik

 

Am kommenden Samstag empfängt der SC kelag Ferlach zu Hause den amtierenden Meister HC WAT Eivers Margareten. Dabei stehen beide Mannschaften bereits etwas unter Druck. Der SC kelag Ferlach um nicht vorzeitig den Anschluss an das Mittelfeld  zu verpassen, die Wiener stehen derzeit nur auf Rang 6 in der Tabelle. Für eine Mannschaft wo nur Titel zählen natürlich zu wenig. Die Mannschaft des SC kelag Ferlach möchte natürlich zu Hause weiter punkten. Mit einem Sieg könnte man auch Platz 7 wieder zurück erobern.

Die FIVERS reisen mit dem Bewusstsein nach Kärnten, dass aufgrund der Ergebnisse aus den letzten Spielen ab jetzt jeder weiterer Punkteverlust die Chancen auf die Teilnahme an der spusu Bonusrunde deutlich reduziert. Mit zehn Punkten nach ebenso vielen Spielen in der Hauptrunde ist man weit vom Soll entfernt, braucht bei an sich guter Auslosung mit vielen Heimspielen in den verbleibenden acht Partien viele Erfolgserlebnisse. Ähnlich ergeht es auch den Kärntnern, die zuletzt mit starken Spielen aufhorchen lassen konnten, wenngleich zuletzt in Graz und Bregenz knappe Niederlagen nichts Zählbares hervorbrachten. In Heimspielen gab es nach schwacher Vorstellung gegen Westwien nur eine Niederlage, ansonsten Siege gegen Graz, Linz und Leoben, ein Unentschieden gegen Schwaz. Die Kärntner spielen praktisch schon um ihre letzte Chance auf die Bonusrunde, werden gegen angeschlagene FIVERS alles in die Waagschale werfen.

Dean Pomorisac, Kapitän SC Ferlach: „ Zu Hause brauchen wir uns vor keiner Mannschaft zu verstecken. Zudem stehen die Fivers mehr unter Druck als wir. 

Peter Eckl, FIVERS-Coach: „Die Meisterschaft ist heuer sehr eng, Fehler werden nicht verziehen. In den nächsten zwei bis drei Wochen wird sich zeigen, wer oben mitspielt und wer sich nach unten orientieren muss. Wir müssen als Team agieren, müssen schon in Ferlach mit voller Power und Konzentration alles aus uns raus holen.“

SC kelag Ferlach vs. HC FIVERS WAT Margareten
Sa., 10. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Nach der Auswärts-Doppelrunde in Graz und Wien, in der es für Bregenz Handball eine bittere Niederlage gegen HSG RETCOFF Graz und einen vielumjubelten Sieg über HC Fivers WAT Margareten gab, steht am kommenden Samstag das erste Heimspiel seit 19. Oktober für den Rekordmeister an. Gegen die HC Linz AG will man den Schwung aus dem Fiversspiel mitnehmen und sich in der Tabelle weiter vorarbeiten.

Aktuell steht Bregenz auf dem 3. Platz in der Tabelle, 2 Punkte hinter dem Team der Stunde aus Graz und einen Punkt hinter Krems. Die Liga ist so ausgeglichen wie selten zuvor. Mit einem Sieg am Samstag gegen den Tabellenletzten aus Linz, soll der nächste Schritt zu einer soliden Ausgangsposition für die Bonusrunde gemacht werden.

Die Bregenzer hoffen gegen Linz erstmals seit der 2. Runde auf einen vollständigen Kader. Ante Esegovic wird diese Woche, nach überstandener Meniskusverletzung, wieder voll ins Training einsteigen und bei optimalem Verlauf, am Samstag gegen Linz wieder mit dabei sein. Der 22-Jährige selbst gibt sich noch vorsichtig: „Der bisherige Heilungsverlauf ist optimal und natürlich will ich endlich wieder Handball spielen. Wir werden aber nichts riskieren.“ Beim HC LINZ AG fehlt Philipp Preinfalk, der für zwei Spiele gesperrt wurde. Im nächsten Spiel gegen den SC kelag Ferlach ist der Linzer Youngster wieder mit dabei.

Bregenz hofft wieder auf die „gelbe Wand“

Bregenz Geschäftsführer Björn Tyrner warnt sein Team vor Nachlässigkeiten und zählt auf die Fans: „Bisher war es für uns gegen vermeintlich schwächere Gegner nicht leicht. Wir müssen gegen Linz von Beginn an voll da sein, dann können wir uns Selbstvertrauen für einen schwierigen November holen. Wer meint, dass es im Grunddurchgang um nichts geht, muss nur einen Blick auf die Tabelle werfen. Da kann es im Kampf um die Bonusrunde noch ungemütlich für einige Teams werden. Darum hoffe ich auch gegen Linz auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans. Was unsere gelbe Wand in der laufenden Saison leistet ist unglaublich, egal ob in Bregenz, oder in Wien – sie sind fast immer dabei!“


HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas:
„In diesem Spiel haben wir wenig Druck. Bregenz ist klarer Favorit, da gibt es überhaupt nichts zu rütteln. Wir haben diese Woche einiges ausprobiert und wollen das im Spiel umsetzen. Für uns geht es darum ein gutes Spiel abzuliefern, nicht mehr und nicht weniger!“



Bregenz Handball vs. HC LINZ AG
Sa., 10. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Kommenden Samstag ist die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN beim Moser Medical UHK Krems in der Sport.Halle.Krems zu Gast. Das letzte Zusammentreffen konnten die Wiener in der Südstadt mit 29:27 für sich entscheiden.

Kurios bei diesem Spiel war ein teilweiser Stromausfall am Beginn der zweiten Halbzeit. Dieser brachte die Mannschaft außer Tritt und der im ersten Durchgang erarbeitete Vorsprung (14:11) konnte nicht über die Zeit gebracht werden.

Diesmal will es die Truppe von Ibish Thaqi besser machen. Auch soll die bittere Niederlage vom vergangen Wochenende in Hard ausgebessert werden. „Wir haben mit den Wienern noch eine Rechnung offen. Wenn wir diese Hürde nehmen, ist alles wieder im Lot“, so der Coach zur anstehenden Begegnung gegen WESTWIEN.

WESTWIEN will nachlegen
Nach dem klaren Heimsieg gegen Leoben wollen die Westwiener auch in Krems punkten um sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Mit zehn Punkten stehen die Wiener momentan auf Platz fünf der Tabelle, einen Punkt vor den FIVERS allerdings auch nur drei Punkte hinter den zweitplatzierten Kremsern. Die Niederösterreicher sind in der bisherigen Saison zu Hause noch ohne Punkteverlust, mussten aber in der letzten Runde eine Niederlage in Hard einstecken. Im ersten Duell der beiden konnte sich die Mannschaft von Hannes Jonsson in der Südstadt mit 29:27 durchsetzen.

Florian Kaiper: „Der Sieg gegen Leoben war sehr wichtig für uns, wir müssen jetzt im Spiel gegen Krems noch mehr aus uns rausholen! In Krems zu spielen ist immer schwer, aber wenn wir mit Feuer in der Deckung spielen und vorne ruhig und clever agieren, werden wir die zwei Punkte holen!"

Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Sa., 10. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Den Aufwärtstrend fortsetzen: Das möchte Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstag (Beginn 18.00 Uhr). Am 11. Spieltag der spusu-LIGA-Hauptrunde kommt mit Cupsieger und Vizemeister ALPLA HC Hard jedoch einer der Top-Titelanwärter in die Osthalle.

Drei Siege in Serie haben dem Gemütszustand bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol nach zuvor einigen knappen und unglücklichen Niederlagen so richtig gutgetan. Zunächst wurde WAT Fünfhaus im ÖHB-Cup besiegt (im Achtelfinale trifft man nun im Dezember auf den HC Kärnten), danach gab es die Erfolge in der spusu-LIGA-Doppelrunde gegen Meister HC FIVERS WAT Margareten und den HC LINZ AG. Bei den Oberösterreichern gelang es dabei sogar, einen Fünf-Tore-Rückstand aufzuholen.

Auch wenn die Bonusrunde nach wie vor realistischerweise nur mehr recht schwer zu erreichen sein wird, so besteht nach zehn Spieltagen in der Hauptrunde aber durchaus wieder Hoffnung. Zumal der Aufwärtstrend positiv stimmt. Drei Punkte fehlen den siebtplatzierten Tirolern im Moment auf den fünften Rang – bereits fünf Zähler sind es hingegen auf Platz vier. Und den nimmt der kommende Gegner, Vizemeister und Cupsieger ALPLA HC Hard, ein. Die Vorarlberger konnten zuletzt ebenfalls zwei Siege in Folge feiern, setzten sich gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN (27:20) und den Moser Medical UHK Krems (28:26) verdient durch.

Ansonsten erlebte Hard bislang ebenso wie Sparkasse Schwaz HT viele enge Partien, so spielten die roten Teufel schon dreimal Remis. Einmal davon im ersten Saisonduell: Das endete nach einer zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Führung der Tiroler noch 23:23. „Die Harder Mannschaft von damals kann man mit der jetzigen aber nicht mehr vergleichen. Die sind viel stabiler geworden, Gerald Zeiner und Boris Zivkovic sind wieder retour, Max Hermann hat mehr Spiele in den Beinen. Und womöglich wird auch Dominik Schmid noch rechtzeitig fit. Also erwartet uns ein stark besetzter Kontrahent, einer der Favoriten auf den Meistertitel“, betont HT-Spieler Sebastian Feichtinger. „Allerdings sind wir seit dem ersten Duell auch stärker geworden. Wir mussten uns erst finden, die Neuzugänge integrieren. Unser Zusammenspiel wird von Woche zu Woche besser. Nun haben wir endlich auch knappe Begegnungen gewonnen, das war wichtig für den Kopf. Wir sind bereit für Hard.“

Die Roten Teufel im Westderby gefordert
Der Tabellenvierte aus dem Ländle liegt zwar nur zwei Punkte hinter Leader RETCOFF HSG Graz. Doch dahinter lauern gleich die beiden Wiener Clubs sowie mit fünf Punkten Abstand die Tiroler. Die Gastgeber wollen im Westderby den Aufwärtstrend fortsetzen. 

Bereits das Hinspiel in der Sporthalle am See war nichts für schwache Nerven. Die Truppe des ehemaligen Hard-Trainers Frank Bergemann führte bereits mit sieben Toren. Mit einem fulminanten Endspurt sicherten sich die Roten Teufel vom Bodensee mit dem 23:23 den ersten Punkt in der laufenden Saison.

Nach den beiden Heimsiegen gegen WESTWIEN (27:20) und Krems (28:26) können die Schützlinge von Cheftrainer Klaus Gärtner die Reise über den Arlberg mit viel Selbstvertrauen antreten. „In Schwaz müssen wir aufs Tempo drücken. Im Hinspiel hatten wir auf ihre 5:1-Deckung nicht die erforderlichen Lösungen gefunden,“ so der 43-jährge Headcoach der Harder. Mit Kapitän Dominik Schmid und Risto Arnaudovski müssen die Vorarlberger nach wie vor zwei Langzeitverletzte vorgeben. Angefeuert werden die Harder am Samstag von rund 40 mitreisenden Handballfans.

Bei den Tirolern entwickelt sich Sebastian Spendier immer mehr zum Schlüsselspieler. Der 21-Jährige ist mit 62 Saisontoren der Topscorer und Ideengeber im Team der Silberstiere.

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. ALPLA HC Hard
Sa., 10. November 2018, 18:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Ein Steirerderby mit eigentlich klarer Rollenverteilung. Die HSG Remus Bärnbach/Köflach will den ATV Auto Pichler Trofaiach aber nicht auf die leichte Schulter nehmen.


Lediglich zu Hause mussten die Weststeirer gegen den HC Bruck zwei Punkte liegen lassen, wobei auch noch der Punkteverlust beim 24:24 – Unentschieden in Vöslau dazu kommt. Die restlichen Spiele wurden allerdings in souveräner Manier gewonnen. 

Im Gegensatz dazu die Mannen des ATV Auto Pichler Trofaiach, die aus den ersten neun Runden läppische drei Punkte ergattern konnten. „Es war wirklich noch nicht unsere Saison!“, gibt Goran Vranjes zu, der die Mannschaft drei Spiele zuvor von Spielertrainer Mario Maretic übernahm und erst im letzten Match gegen den Vöslauer HC den ersten Saisonsieg erringen konnte. 

Für den Tabellenführer hat sich auch nach der guten Hinrunde im Grunddurchgang nichts geändert: Das Ziel lautet nach wie vor Obers Play-Off, und dort hin wollen Szabo & Co. möglichst viele Punkte hin mitnehmen. Der Mittelhandknochenbruch von Lukas Albrecher ist gut verheilt und er wird jetzt langsam und gezielt ins Mannschaftstraining einsteigen können. Fehlen wird den Westeirern definitiv Stephan Wiesbauer, der mit einem Muskeleinriss am Ansatz der Sehne 2-4 Wochen ausfallen wird.

Goran Vranjes (Trainer ATV Auto Pichler Trofaiach): "Wir steigern uns von Training zu Training und von Spiel zu Spiel. Gegen den Vöslauer HC konnte man schon eine Besserung sehen, die mich sehr positiv stimmt. Jetzt heißt es dranbleiben und die gute Stimmung mit in dieses Derby zu nehmen. Darüber hinaus freue ich mich schon, meinen alten Freund Milan Vunjak als Trainer-Kollegen in der Trofaiacher Sporthalle begrüßen zu dürfen!“.

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach
Fr., 9. November 2018, 20:15 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Am kommenden Freitag wird in der spusu LIGA das „Steirer-Derby“ gespielt. Union JURI Leoben empfängt in der Sporthalle Donawitz mit der RETCOFF HSG Graz nicht nur das Team der Stunde der spusu LIGA, sondern auch den aktuellen Tabellenführer.

Die Gegner aus Graz reisen mit drei Siegen in Folge nach Leoben an und strotzen vor Selbstvertrauen. Gleichzeitig lastet aber auch der gesamte Druck auf den Schultern der Gäste, denn es gilt die Leistungen zu bestätigen.

Spieler und Trainer von Union JURI Leoben haben nach den beiden Niederlagen der vergangenen Doppelrunde mentale und körperliche Aufbauarbeit betrieben. Der Gegner aus Graz ist bestens bekannt und mit Maximilian Maier haben die Montanstädter auch einen ehemaligen HSG´ler in den eigenen Reihen, der noch zusätzliche Tipps parat hat.

Bei einem Derby herrschen generell „eigene Gesetze“! Mit den Leobener Fans als Rückhalt – allen voran dem Fanclub „Vikings Leoben“ – nimmt die Mannschaft von Union JURI Leoben die Herausforderung am Freitag mit Freude an und wird alles daran setzen, die Serie der RETCOFF HSG Graz zu stoppen.

Grazer wollen neuerlich zwei Punkte!
Blickt man auf die Hinrunde zurück, war die Ausgangssituationen vor dem ersten Steirerderby etwas anders: Beide Teams mussten sich beim ersten Saisonspiel geschlagen geben und spielten im Derby um den ersten Saisonsieg. Zwei Monate später sieht das ganz anders aus! Als Tabellenführer geht´s für die Retcoff HSG Graz zu den derzeit neuntplatzierten Montanstädtern. „Die Leistung stimmt momentan! Wir sind sehr zufrieden mit dem derzeitigen Saisonverlauf und möchten an die letzten Ergebnisse anschließen. In Leoben zu spielen wird aber nicht einfach, zuhause konnten sie Hard schlagen, ihre Fans sind für die Gastmannschaften sehr unangenehm! Trotzdem zeigt uns die Tabelle, dass wir momentan das bessere steirische Team sind und das möchten wir am Freitag beim Derby auch zeigen“, Coach Ales Pajovic.

Das Spiel ab 18:50 Uhr live auf LAOLA1.tv übertragen.

Union JURI Leoben vs. RETCOFF HSG Graz
Fr., 9. November 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
In der spusu LIGA sind bislang pro Spiel im Durchschnitt 54,7 Tore gefallen. Damit weist man sogar einen höheren Schnitt als in der "Stärksten Liga der Welt", der deutschen DKB Handball Bundesliga, aus. Bei unseren Nachbarn sind bis dato im Durchschnitt 53,5 Tore gefallen. Die meisten Treffer erzielte nach zehn Spieltagen der SC kelag Ferlach mit 296, dicht gefolgt vom Moser Medical UHK Krems mit 293. Tabellenführer RETCOFF HSG Graz durfte bislang 264 Mal jubeln. In Deutschland steht da der SC Magdeburg nach zwölf Spielen mit 377 Toren an der Spitze. Zum Auftakt der 11. Runde treffen die Grazer im LAOLA1.tv-Topspiel der Runde am Freitag um 19:00 Uhr auf die Union JURI Leoben. Am Samstag folgen die Duelle Sparkasse Schwaz vs. ALPLA HC Hard, Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, Bregenz Handball vs. HC LINZ AG und SC kelag Ferlach vs. HC FIVERS WAT Margareten.

Die torreichste Partie sahen die heimischen Handballfans zum Ende der Hinrunde zwischen dem SC kelag Ferlach und der Union JURI Leoben. 40:39 endete der Schlagabtausch zugunsten der Kärntner. Und die Ferlacher waren auch an der zweiten Partie beteiligt die in dieser Saison über 70 Treffer auswies - am 6. Spieltag behielt der Moser Medical UHK Krems vor Heimpublikum mit 40:35 die Oberhand über den SC kelag Ferlach.

In exakt zehn Spielen fielen 60 oder mehr Tore und auch da hatten die Kärntner häufig ihre Hände mit im Spiel: 37:31 besiegte man den HC LINZ AG, trennte sich 30:30 von der Sparkasse Schwaz Handball Tirol, unterlag 29:31 Bregenz Handball und auch der RETCOFF HSG Graz.

Obwohl man mit 296 Treffern die meisten in der spusu LIGA nach zehn Spieltagen auf der Habenseite stehen hat, so führt man auch mit 319 erhaltenen Toren die Negativ-Statistik an.

Auf das beste Plus-Minus-Verhätlnis kann hier der Moser Medical UHK Krems verweisen. 293 Treffern stehen 262 Gegentore gegenüber.

Die wenigsten Tore ließ bislang der ALPLA HC Hard zu, erzielte allerdings mit 252 Toren auch die wenigsten der Liga.

Mit insgesamt 290 Toren war die 10. Runde die bislang torreichste in der aktuellen Saison, mit 256 Toren fielen am 7. Spieltag die wenigsten. Pro Runde fallen im Durchschnitt 273,5 Tore, 54,7 sind es auf die einzelnen Partien heruntergerechnet.

Dieser Wert ist sogar höher als jener in Deutschland, in der "Stärksten Liga der Welt". Dort fielen in 99 Partien insgesamt 5.302 Tore, was einen Durchschnitt von 53,5 Tore pro Spiel ausmacht. Am torfreudigsten zeigt sich beim Nachbarn aktuell der SC Magdeburg mit 377 Toren nach zwölf Spielen. Der Verein von ÖHB-Legionär Robert Weber hat allerdings gemeinsam mit dem THW Kiel von Nikola Bilyk auch ein Spiel mehr absolviert als der Rest der Liga. Die "Zebras" rangieren auch direkt hinter Magdeburg mit 356 Toren. Auf Platz drei folgt der TSV GWD Minden, der nach elf Spielen auf 323 Tore kommt.

Mit dem 11. Spieltag der spusu LIGA darf man sich erneut auf ein Offensivspektakel einstellen, das am Freitag mit dem Steirer-Derby zwischen der RETCOFF HSG Graz und der Union JURI Leoben startet!
Kommendes Wochenende startet für die Nachwuchsteams ein Saison-Highlight des österreichischen Handballs. Die U13-Teams aller spusu LIGA – Vereine messen sich beim spusu FUTURE CUP!

DREI TURNIERE – EIN ZIEL. Der spusu FUTURE CUP wird dieses Wochenende mit den zwei Vorrunden „WEST“ und „OST“ eröffnet. Beim West-Turnier treffen die Teams von Bregenz Handball, ALPLA HC Hard, Sparkasse Schwaz Handball Tirol, Union JURI Leoben und des HC LINZ AG aufeinander. Austragungsort ist die Sporthalle Kleinmünchen in Linz.

Zeitgleich geht es in dert Vorrunde "Ost" in der Sporthalle Margareten zur Sache, wo die FIVERS WAT Margareten in ihrer Heimhalle auf die RETCOFF HSG Graz, den SC kelag Ferlach, der SG Moser Medical UHK Krems / USV Langenlois und dem Stadtrivalen SG INSIGNIS Handball WESTWIEN treffen. Im Spiel jeder gegen jeden (Spielzeit: 2×20 Minuten) werden in den Vorrunden eifrig Punkte gesammelt. Die Entscheidung über den spusu FUTURE CUP fällt dann beim großen Finalwochenende in Gnas (22. bis 24. März 2019, Steiermark). Da treffen dann die Ost-Teams auf die West-Teams. Am Ende gilt es, in der Tabelle des spusu FUTURE CUPS ganz oben zu stehen.

Im Vorjahr triumphierten die FIVERS, die all ihre Spiele für sich entscheiden konnten und am Ende mit dem Punktemaximum dastanden. Die FIVERS traten mit vier Siegen aus der Vorrunde beim Finalturnier in Gnas an, ebenso wie der Moser Medical UHK Krems. Beide Mannschaften setzten auch in Gnas ihren Siegeszug fort, die Entscheidung fiel im direkten Duell. Und dieses war auch zugleich das letzte Spiel des Turniers! 20:18 lautete das Endergebnis zugunsten der FIVERS, die damit den Titel aus dem Vorjahr verteidigten.

Nun schickt sich der nächste Jahrgang an es gleich zu machen, doch die Konkurrenz ist gewohnt groß. Sowohl in der Vorrunde "Ost" als auch der Vorrunde "West" starten die Spiele zeitgleich am Samstag um 13:30 Uhr, am Sonntag geht es bereits um 10:00 Uhr los.

Spielplan Turnier Ost: Sporthalle Margareten, 1050 Wien Hollgasse 3
Samstag, 10.11.2018
13:30 Uhr FIVERS- Westwien
14:30 Uhr Krems – Graz
15:30 Uhr Westwien – Ferlach
16:30 Uhr FIVERS- Krems
17:30 Uhr Graz – Ferlach
Sonntag, 11.11.2018
10:00 Uhr Ferlach – FIVERS
11:00 Uhr Westwien – Graz
12:00 Uhr Ferlach – Krems
13:00 Uhr Graz – FIVERS
14:00 Uhr Krems – Westwien

Spielplan Turnier West – NMS Kleinmünchen, 4030 Linz, Meindlstraße 25
Samstag, 10.11.2018
13:30 Uhr Leoben – Linz
14:30 Uhr Schwaz – Bregenz
15:30 Uhr Hard – Leoben
16:30 Uhr Linz – Bregenz
17:30 Uhr Schwaz – Hard
Sonntag, 11.11.2018
10:00 Uhr Bregenz – Hard
11:00 Uhr Linz – Schwaz
12:00 Uhr Bregenz – Leoben
13:00 Uhr Hard – Linz

Neuauflage des letzten ÖHB-Cup-Finales: Titelverteidiger Hard vs. WESTWIEN um Viertelfinal-Ticket

Am Dienstag wurde das ÖHB-Cup-Achtelfinale der Damen und Herren ausgelost. Die 16 Partien sollen am 8. und 9. Dezember zur Austragung kommen. Die genauen Spielansetzungen folgen allerdings erst.

Bei den Herren lautet der Schlager Alpla HC Hard gegen SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Das "spusu LIGA-Duell" ist die Neuauflage des letzten Cup-Finales. Am 31. März hatten sich die Roten Teufel in der Verlängerung den Titel gesichert. Meister HC FIVERS WAT Margareten bekam mit JURI Union Leoben einen Ligakonkurrenten zugelost. Der Moser Medical UHK Krems gastiert beim oberösterreichischen Landesligisten SK Keplinger-Traun. Viermal fordert ein spusu CHALLENGE-Team eine spusu LIGA-Mannschaft: HC Bruck vs. Bregenz Handball, Schlafraum.at Kärnten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol, Union Sparkasse Korneuburg vs. SC kelag Ferlach und UHC Erste Bank Hollabrunn vs. RETCOFF HSG Graz. Bundesliga-Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach wird von den HC FIVERS WAT Margareten 2 gefordert.

ÖHB-Cup-Achtelfinale (8./9. Dezember)


HSG Remus Bärnbach/Köflach - HC FIVERS WAT Margareten 2

HC Bruck - Bregenz Handball

Schlafraum.at Kärnten - Sparkasse Schwaz Handball Tirol

Union Sparkasse Korneuburg - SC kelag Ferlach

Alpla HC Hard - SG INSIGNIS Handball WESTWIEN

HC FIVERS WAT Margareten - JURI Union Leoben

UHC Erste Bank Hollabrunn - RETCOFF HSG Graz

SK Keplinger-Traun - Moser Medical UHK Krems

HC FIVERS WAT Margareten, ALPLA HC Hard, Bregenz Handball, Moser Medical UHK Krems, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN - diese fünf Teams sind nahezu jedes Jahr nach Beendigung des Grunddurchgangs unter den Top fünf und damit für die Bonusrunde, das ehemalige Obere Playoff, qualifiziert. Zuletzt verpasste von den fünf genannten WESTWIEN in der Saison 2015/2016 die Bonusrunde, beendete den Grunddurchgang auf Platz sieben. Damals mischte mit der Union JURI Leoben ein Team aus der Steiermark in der Bonusrunde mit, in der aktuellen Meisterschaft schickt sich mit dem aktuellen Tabellenführer RETCOFF HSG Graz neuerlich eine steirische Mannschaft an einen Platz unter den Top fünf für sich in Anspruch zu nehmen.

Seit der Premierensaison der Handball Liga Austria und nunmehrigen spusu LIGA 1998/99 sind aus dem Quintett lediglich die FIVERS, Hard und Bregenz von der Geburtsstunde an in der höchsten heimischen Spielklasse vertreten gewesen und bis heute auch nie abgestiegen. Spielten die FIVERS damals im sogenannten Meister-Playoff, mussten die beiden Vorarlberger Vereine allerdings im Abstiegs-Playoff um den Klassenerhalt kämpfen. 1999/2000 ein umgekehrtes Bild: Bregenz und Hard standen im Meister-Playoff, während die FIVERS gegen den Abstieg spielten. Ab der dritten Spielzeit waren dann alle drei Vereine im Meister-Playoff vertreten. Und das änderte sich auch bis zu dieser Saison nicht mehr.

Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN schaffte in der Saison 1998/99 den Aufstieg in die damalige Handball Liga Austria. In der ersten Saison in Österreichs höchster Spielklasse belegte man im Abstiegs-Playoff den letzten Platz. Dem Abstieg entging man damals indem man eine Spielgemeinschaft mit dem HC Bruck einging. In der Saison 2001/2002 firmierte man dann wieder als Wolfhose West Wien in der nunmehrigen spusu LIGA und beendete das Meister-Playoff auf Rang sieben. Auch in den Folgejahren stand man stets unter den Top acht und somit im Meister-Playoff. In der Meisterschaft 2006/2007 verpasste man dieses allerdings um zwei Punkte, man schaffte aber souverän den Klassenerhalt. Ein Jahr später erwischte es WESTWIEN dann doch eiskalt und man stieg ab. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg stand 2009/10 neuerlich das Abstiegs-Playoff im Frühjahr an. Dieses beendete man schließlich auf Platz eins. 2012/13 mischte man dann endlich wieder oben mit und qualifizierte sich mit Rang drei nach dem Grunddurchgang für das Obere-Playoff. 2015/16 war man zuletzt im Unteren Playoff vertreten.

Seit der Saison 2003/2004 ist auch der Moser Medical UHK Krems erstklassig und immer im Meister-Playoff, Oberen-Playoff, bzw. in der Bonusrunde vertreten.

Nach so vielen Jahren der Dominanz macht sich die RETCOFF HSG Graz drauf und dran eines der fünf Teams in die Qualirunde zu versetzen. Durch ist man allerdings noch lange nicht. Die Steirer führen die Tabelle mit 15 Punkten an. Von den FIVERS und damit Platz sechs, trennen sie lediglich fünf Punkte.

Fünf Punkte die allerdings rasch weg sein können, wie die diesjährige Meisterschaft zeigt. Die Teams der spusu LIGA sind eng beisammen, Sparkasse Schwaz Handball Tirol fehlen als Tabellensiebter lediglich drei Punkte auf WESTWIEN und Platz fünf.

Der Kampf um die Bonusrunde ist heiß entbrannt.
Am letzten Spieltag der Hinrunde können die Obersteirer erstmals aufatmen und hoffen den Schwung nun in die Rückrunde mitzunehmen. Gegen den Vöslauer HC feiert man vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg.

Die Ausgangslage für die Trofaiacher vor dem Spiel, konnte schlechter nicht sein. Bei einer Niederlage hätte man bereits sechs Zähler Rückstand auf Rang 9. Die Steirer standen also schon vor dem Spiel gehörig unter Druck. Dies zeigte sich auch in den Anfangsminuten. Vöslau führte schon nach wenigen Minuten mit 3:1 - in weiterer Folge 6:3.

Mit dem Tor zum 5:7 leitete Mergim Abdullahu aber die Wende ein. Ein 6:0 Run bescherte den Hausherren eine 10:7 Führung. Dieser drei Tore Vorsprung wurde bis zur Pausensirene sicher verwaltet.

Die Anfangsminuten im zweiten Durchgang gehörten, wie schon im ersten Abschnitt, erneut den Gästen. Strazdas sorgt in Minute 35 für den 15:15 Ausgleich. Vranjes brachte mit dem darauffolgenden Time-Out wieder etwas Ruhe ins Spiel und Maretic und Illmayer stellen kurz darauf wieder eine Zwei-Tore Führung her.

Die Rückraumspieler der Gastgeber treffen immer besser und sorgen bis zur 51. Spielminute für eine komfortable 26:20 Führung. Die Thermalstädter können am Ende nicht mehr zulegen und müssen sich mit 29:25 in Trofaiach geschlagen geben.


ATV Auto Pichler Trofaiach vs. Vöslauer HC 29:25 (14:11)

So., 4. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: ILLMAYER F. (9), MARETIC M. (8), ILLMAYER T. (5), Stojisavljevic M. (5), ABDULLAHU M. (2), 
Werfer Vöslauer HC: STRAZDAS A. (7), ZOUREK D. (6), SCHARTEL F. (4), MUCK R. (3), KNEZEVIC V. (3), FORSTHUBER D. (1), PESIC R. (1),
Statistiken

Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewinnt das Heimspiel gegen Union JURI Leoben mit 37:27 (17:14) und zieht in der Tabelle der spusu LIGA an den FIVERS vorbei auf Platz 5.

WESTWIEN startet stark in das Heimspiel und kann sich in der Deckung gegen die mit 7 Feldspielern beginnenden Leobener gleich die ersten Bälle erobern. Nach 4 Minuten stellt Matthias Führer per Tempogegenstoß auf 4:0 für die Hausherren. Durch eine klar verbesserte Deckungsleistung und einen gut aufgelegten Sandro Uvodic können die Wiener ihre Führung halten - Julian Pratschner stellt in Minute 13 auf 8:4. In Folge kommen die Gäste aus der Steiermark besser ins Spiel und können den Rückstand verkürzen. Aber WESTWIEN lässt nicht locker und Julian Pratschner kann den alten Vorsprung wieder herstellen - 17:13. Kurz vor der Pause treffen die Leobener noch einmal und so geht die Mannschaft von Hannes Jonsson mit einer 17:14 Führung in die Kabine.

Der Start in zweite Halbzeit gehört dann wieder WESTWIEN. Aus einer starken Deckung heraus kommen die Glorreichen Sieben schnell in die Gegenstösse und Willi Jelinek stellt auf 20:15. In der 44. Minute kann Gudmundur Helgason dann erstmals zum +6 treffen und so gehen die Gastgeber mit einem komfortablen Polster in die Schlussphase. Auch in den letzten Minuten bleiben die Westwiener sehr konzentriert, holen sich ein um den anderen Ball und überrennen die Steirer. Den Schlusspunkt setzt Paul Pfeifer mit seinem ersten Liga-Tor und besiegelt somit den klaren 37:27 Sieg der Wiener über Leoben.

Philip Schuster:" Wir haben heute vieles besser gemacht als gegen Hard und eine gute Reaktion gezeigt. Die Deckung war heute sehr stabil und im Angriff haben wir viel ruhiger gespielt als zuletzt. Das war ein großer und wichtiger Schritt für uns und da müssen wir jetzt weiter ansetzen um auch nächste Woche in Krems zu punkten."

Damir Djukic: "Ausschlaggebend war sicher die zweite Halbzeit, in der wir es nicht geschafft haben den Rückstand zu verkürzen, zu viele leichte Fehler machen und so nicht mehr in die Partie reinkommen. Westwien war heute die bessere Mannschaft und das muss man so akzeptieren."

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Union JURI Leoben 37:27 (17:13)
So., 4. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: JELINEK W. (9), PRATSCHNER J. (7), Helgason G. (6), Ragnarsson Ó. (4), Kristjansson V. (4), FÜHRER M. (2), SCHIFFLEITNER J. (2), FUCHS F. (2), PFEIFER P. (1)
Werfer Union JURI Leoben: HALLMANN C. (6), TANASKOVIC M. (6), SALBRECHTER S. (4), DJUKIC D. (4), KUHN T. (2), WULZ T. (2), STOLZ P. (1), JANDL S. (1), MITTENDORFER M. (1)
Statistiken
Jetzt muss endlich der erste Sieg her! So lautet die Devise von ATV Auto Pichler Trofaiach, die noch immer auf den ersten Saisonsieg warten. Abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz will man gegen einen direkten Konkurrenten punkten um den Anschluss nicht komplett zu verlieren.

Voller Angriff auf den Tabellennachbarn! soll die Devise für dieses wichtige Match sein, nachdem man zu Allerheiligen sang- und klanglos beim HC Bruck untergegangen ist und nach wie vor mit nur einem Punkt den letzten Tabellenplatz innehält. Man wird zwar bei einem Gewinn von dieser Partie nicht vom zehnten Platz wegkommen, aber man könnte zumindest einmal voll anschreiben und sehen, dass man das Siegen doch noch nicht verlernt hat. Aber dazu braucht man Disziplin und die erforderliche Einstellung, das vom Trainer Vorgegebene auch in die Tat umsetzen zu wollen.

Der Vöslauer HC war in der letzten Saison noch im oberen Play-off zu finden und belegte dieses am ausgezeichneten 2. Platz. Dieses Jahr läuft es auch für die Niederösterreicher noch nicht so rund, wenngleich sie bis dato um vier Punkte mehr als die Obersteirer erspielen konnten.

Goran Vranjes (Trainer ATV Auto Pichler Trofaiach):
„Der Druck auf uns wächst von Spiel zu Spiel. Das macht das Ganze natürlich nicht einfach, da man permanent mit dem Rücken zur Wand steht. Dennoch ist es unsere Pflicht, gegen den Tabellennachbarn voll zu punkten!“


ATV Auto Pichler Trofaiach vs. Vöslauer HC

So., 4. November 2018, 18:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Mit einer starken Abwehrarbeit und einem überragenden Milos Djurdjevic im Angriff, sichern sich die Weststeirer die Punkte und verteidigen erfolgreich ihre Tabellenführung.

Aus Sicht der Steirer startet das LIVE-Spiel optimal. Im Angriff spielen die Gäste bis zur sicheren Chance und versuchen in den Anfangsminuten immer wieder über den starken Kreisläufer Stojanovic zum Abschluss zu kommen. In der Abwehr steht die aggressive 5:1 äußerst kompakt, und für den Notfall ist auch Keeper Szabo auf seinem Pfosten. Erst in Minute zehn gelingt den Kärntnern der erste Treffer.

Die zuvor sicher wirkende Abwehr der Gäste wird aber mit Fortdauer des Spiels löchriger, und so können Urbani & Co. in Minute 20 erstmals ausgleichen. Fortan entwickelt sich ein offener Schlagabtausch bei dem der Tabellenführer knapp mit 1-2 Toren voran liegt. Quasi mit dem Pausenpfiff haben die Hausherren noch die Chance auf 1 Tor zu verkürzen, doch Marojevic vergibt einen der vielen verschossenen 7-Meter an diesem Abend.

Die ersten beiden Treffer der zweiten Hälfte gehen auf das Konto der Klagenfurter, die somit zum 13:13 ausgleichen. Djurdjevic & Co. wirken aber unbeeindruckt und ziehen sogleich auf 16:13 davon. Bis zur 45. Spielminute ist es nun ein Spiel auf Augenhöhe. Beim Stand von 17:18 aus Sicht der Gäste, ist es Rückraumbomber Djurjdevic der nun aber genug hat und für klare Verhältnisse sorgt. Mit vier Toren en suite sorgt er für die Vorentscheidung und zwingt Trainer Praznik zum Time-Out.

Am Spielverlauf ändert das Time-Out aber nur noch recht wenig. Bärnbach/Köflach verwaltet den fünf Tore Vorsprung geschickt und auch Ersatzgoalie Gallaun, der für einen 7-Meter seinen Kopf hinhalten muss, trägt zum Erfolg bei. Am Ende gewinnt die HSG Remus Bärnbach/Köflach verdient mit 27:22 und hat, durch die überraschende Niederlage von Bruck in Korneuburg, nun drei Punkte Vorsprung auf den 3. Tabellenplatz.


Schlafraum.at Kärnten vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach 22:27 (11:13)
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Schlafraum.at Kärnten:  DEMSAR N. (5), WAGNER L. (5),  HARTMAN M. (3),  Urbani L. (3), Marojevic M. (2), JOCHUM P. (2), PRUCKNIG F. (1), WAGNER M. (1)
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: DJURDJEVIC M. (12),  Stojanovic J. (7), GASPEROV D. (3), BELLINA C. (3), Bonic F. (1), BELLINA A. (1)
Statistiken
In der 10. Hauptrunde der spusu LIGA gewann Vizemeister ALPLA HC Hard das Schlagerspiel gegen den bisherigen Tabellenführer Moser Medical UHK Krems mit 28:26 (13:14). Die Roten Teufel vom Bodensee lagen zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 14:16 in Rückstand. Ein anschließender Sieben-zu-Null-Lauf und ein überragender Golub Doknic im Tor der Hausherren brachte den Umschwung.

Die Hausherren traten ohne den verletzten Kapitän Dominik Schmid und Risto Arnaudovski an. Die Gäste traten die Reise ins Ländle ohne Aron Toman an. Von Anpfiff an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe (4:4/10. Minute). Die Führung im Spiel wechselte mehrfach, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen (8:8/19.).

Auf beiden Seiten standen die Torhüter, Golub Doknic bzw. Gregory Musel, im Mittelpunkt. Kurz vor der Pause brachte Youngster Oliver Nikic die spielerisch starken Niederösterreicher erstmals mit zwei Toren in Führung. Mit einem knappen 13:14-Rückstand verabschiedeten sich die Vorarlberger nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff ging vor 1200 Zuschauern der offene Schlagabtausch nur kurz weiter. Ivan Horvat und Michael Knauth stellten von 14:16 auf 16:16 (35.). In Unterzahl brachte Kreisläufer Nejc Zmavc mit einem Doppelpack die Gastgeber mit 18:16 in Front. „Hexer“ Golub Doknic (16 gehaltene Bälle) vernagelte fortan seinen Kasten. In doppelter Unterzahl erhöhte Gerald Zeiner auf 19:16. Die Halle stand Kopf. Lukas Schweighofer setzte zum 20:16 (41.) nach.

Ivan Horvat komplettierte den Sieben-zu-Null-Lauf der Hausherren innerhalb von zehn Minuten zur 21:16-Führung. Immer wieder brillierte Golub Doknic mit seinen Glanzparaden, Hard baute die Führung kontinuierlich aus. Boris Zivkovic (5 Tore) traf bei seinem Comeback in der 50. Minute zum 25:17. Nur drei Tore gelangen dem Tabellenführer aus der Wachau bis dahin in Durchgang zwei.  

Im Finish ließ sich der sechsfache Champion aus dem Ländle die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und feierte einen viel umjubelten 28:26 (13:14)-Heimsieg.

„Der sprichwörtliche Hexer Golub Doknic hat uns heute zurück ins Spiel gebracht. In Unterzahl haben wir in der Abwehr die entscheidenden Bälle geholt und vorne im Angriff getroffen,“ freute sich Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner über den Heimerfolg.

„In der ersten Halbzeit lief alles nach Platz. In der zweiten Halbzeit war unser Auftritt 20 Minuten peinlich. Mit Undiszipliniertheiten und viel zu vielen Fehlwürfen haben wir Hard zurück ins Spiel gebracht,“ ärgerte sich Krems-Kreisläufer Fabian Posch nach Spielende.

Für die Truppe von Krems-Trainer Ibish Thaqi war es die erste Niederlage nach vier Siegen in Serie. Aufsteiger RETCOFF HSG Graz löst die Niederösterreicher damit zum Auftakt der Rückrunde als Tabellenführer ab. Hard bleibt Vierter.

ALPLA HC Hard vs. Moser Medical UHK Krems 28:26 (13:14)
Sa., 3. November 2018, 20:20 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: ZIVKOVIC B. (5), ZEINER G. (5), WURST K. (4), Zmavc N. (4), Horvat I. (3), RASCHLE L. (2), KNAUTH M. (2), Schweighofer L. (2), WEBER T. (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: POSCH F. (7), HAJDU G. (4), Fizuleto L. (4), KANDOLF T. (3), SIMEK M. (3), JOCHMANN J. (2), SCHAFLER L. (2), NIKIC O. (1)
Statistiken

Video Link - Wieso schreit Golub denn den Ball so an?

Video Link - Du errätst nie wo Zmavc den Ball noch hinbekommt!

Video Link - Deifl Magie kam zu spät

 

Der HC Bruck muss die dritte Saisonniederlage in Kauf nehmen. Nach einer über die ganze Spieldauer ausgeglichenen Partie schaffen es die Mannen der Union Spk. Korneuburg zum 29:28 Sieg.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schaffen es Nationalteamspieler Martin Breg und seine Kollegen etwas davon zu ziehen. Die Korneuburger Abwehr scheitert immer wieder am schnellen Spiel der Steirer und sieht sich teilweise einem -3 hinterherlaufen. Mit 13:15 werden die Seiten gewechselt.

Die Gastgeber, angetrieben vom tollen Korneuburger Publikum, setzen die Gäste nun ordentlich unter Druck und erzielen in Minute 34 den Ausgleich - Bachofner trifft zum 17:17. Wenig später, durch einen Treffer von Anton Kasagranda, schafft es die Union Sparkasse Korneuburg erstmals in Führung zu gehen. Die Heimmannschaft schafft es diese Führung teilweise auf bis zu 4 Toren auszubauen, doch die Gäste aus der Steiermark lassen nicht locker und erzielen in der 58. Minute nochmals den Ausgleich.

Nochmals keimt Spannung auf in der Franz-Guggenberger-Sporthalle. Doch Patrick Dietrich begräbt die Hoffnungen des spusu LIGA Absteigers endgültig. Der Linkshänder trifft in Überzahl zum vielumjubelten 29:28 Siegtreffer. Den letzten Wurf aufs Tor der Niederösterreicher kann Keeper Gross abwehren und hält den Sieg fest. Korneuburg erobert durch diesen Heimsieg den fünften Tabellenplatz zurück.

Union Sparkasse Korneuburg vs. HC Bruck 29:28 (13:15)
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union Sparkasse Korneuburg:  KASAGRANDA A. (6), REICHENAUER C. (4),  FAZIK M. (4), DIETRICH P. (4), BACHOFNER A. (4), STEPANOVSKY J. (3), BACHOFNER S. (3) SCHAFLER J. (1)
Werfer HC Bruck: BREG M. (12),  ZANGL T. (6),  FRITZ A. (3), OFFNER P. (2),  GLASER F. (2),  Sikosek Pelko D. (2), Gostovic M. (1)
Statistiken

 

Die St. Pöltner Falken sammeln weiter fleißig Punkte. Nach dem Überraschungserfolg gegen den UHC Hollabrunn folgt auswärts bei WAT Atzgersdorf der nächste Punktezuwachs. Somit halten die Falken nun bei acht Punkten.

Mit dem Schwung aus dem Spiel gegen Hollabrunn starten die Falken gegen Atzgersdorf ins Geschehen. Nach knapp zehn Minuten führen die Gäste mit 4:1 und Atzgersdorf tut sich im Angriff äußerst schwer, und scheitern oft am gut postierten Torhüter der Falken. Ein Time-Out der Hausherren, Mitte der ersten Hälfte, bringt wenig Veränderung. Kurze Zeit später erhöht Schildhammer erstmalig sogar auf +5. Kurz vor der Pause können die Wiener dann doch noch etwas verkürzen und mit 8:11 Rückstand geht es zur Halbzeitansprache.

Und diese muss in der Atzgersdorfer Kabine wohl etwas lauter gewesen sein, denn binnen weniger Minuten verkürzen Trzil & Co. auf 10:11 und das Spiel ist wieder offen. Als die Gastgeber zehn Minuten später den Ausgleich erzielen, scheint das Spiel zu kippen. Doch Janos Frey findet im Time-Out die passenden Worte und die Falken agieren im Anschluss wieder konzentrierter und effektiver. Mit einem vier Tore Vorsprung geht es dann in die letzten Minuten, aber der Aufsteiger kann nur noch Ergebniskosmetik betreiben und verliert am Ende verdient mit 22:24.

WAT Atzgersdorf vs. Sportunion Die Falken St. Pölten 22:24 (8:11)
Sa., 3. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer WAT Atzgersdorf: GANGEL J. (5), DOBIAS F. (4), RABENSEIFER P. (4),  MAHR M. (3), TRZIL A. (2), BRANDIC I. (2), CARNIEL L. (1), MAYER M. (1)
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: SCHILDHAMMER P. (8), KRAL J. (7), WIENINGER K. (4), WEILGUNY N. (3), PILS A. (2)
Statistiken

Die FIVERS WAT Margareten erwischen einen rabenschwarzen Tag und treffen dabei auf höchst ambitionierte Gäste des UHC Erste Bank Hollabrunn. Am Ende schießt sich Hollabrunn mit einem 39:20-Auswärtssieg den Frust der letzten Niederlage gegen Sankt Pölten vom Leib.

Ivo Belas konnte seinen gesamten Kader mit nach Wien nehmen, bei den FIVERS fehlten mit Lukas Hutecek, Igor Vuckovic und Nikola Stefanovic drei Aufbauspieler, am FIVERS-Kreis fehlte heute Mathias Rieger. Beide Teams starten mit schnellem Handball, schenken sich nichts. Zu Beginn legen die Gäste immer ein Tor vor, die jungen Margaretner gleich aber postwendend immer aus. Die FIVERS gehen erstmals in der 13. Minute in Führung, erhöhen dann durch Lukas Gangel sogar auf plus 2 (9:7, 16. Minute). Hollabrunn gleich umgehend durch einen Doppelschlag von Kljajic und Burger aus. Dann reißt bei den Margaretnern komplett der Faden, scheitern die Gastgeber immer wieder an Thomas Spörk. In der Folge ziehen die Hollabrunner ab der 20. Minute gnadenlos davon, liefern bis zur Pause ein 10:2 und sorgen für einen Pausenstand von 13:19.

Nach der Niederlage zuletzt in Sankt Pölten agieren die Niederösterreicher über die gesamte Spielzeit höchst aggressiv, die Margaretner können dem an diesem Tag wenig entgegen setzen. Hollabrunn erhöht bis 35. Minute auf plus 10 (14:24). Die FIVERS erwischen einen rabenschwarzen Tag, sind gegenüber ihren zuletzt guten Leistungen nicht wieder zu erkennen. Am Ende setzt es eine für die Margaretner harte 20:39-Klatsche, mit der wohl vorher weder die Gastgeber noch die Gäste gerechnet hätten.

HC FIVERS WAT Margareten II vs. UHC Erste Bank Hollabrunn 20:39 (13:20)
Sa., 3. November 2018, 15:45 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: HAUNOLD M. (7), DAMBÖCK E. (5), KOPIC M. (2), GLÄTZL F. (2), GANGEL L. (2), Tomicic E. (1), POLSZTER C. (1)
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn:  BURGER S. (10),  GRANINGER O. (7), PROKOP P. (5), KLJAJIC A. (5), BIBER P. (2), DRÄGER A. (2), MARKOVIC A. (2), GAL K. (2), WEITSCHACHER U. (1), VUKSA G. (1), DRÄGER R. (1), LESJAK M. (1)
Statistiken

Die Retcoff HSG Graz gewinnt die Abwehrschlacht in der 10. Runde gegen den SC Ferlach und holt sich, nach der Niederlage der Kremser gegen Hard, die Tabellenführung!

Von Beginn an gestaltete sich das Spiel aggressiv, nach nur drei Minuten mussten die Gastgeber schon auf Matjaz Borvnik verzichten. Man lieferte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Graz aber bis zur 12 Minuten aber ständig einem Rückstand hinterherlief. Das Spiel wendete sich und die Retcoff HSG Graz ging in der 13. Minute erstmalig mit zwei Toren in Führung, 7:5. Es wurde wieder enger und Ferlach holte zeitweise auf. Eine starke Schlussphase auf Seiten der Grazer ließ das Team von Pajovic aber mit einer 15:12 Führung in die Pause gehen.

Souverän wurde auch in Hälfte zwei gestartet: Dank einem 4:0 Lauf konnte die Retcoff HSG Graz ihren Vorsprung auf sieben Tore ausbauen. Als deutlich stärkere Mannschaft und mit den Fans im Rücken konnte dieser Vorsprung bis zur 45. Spielminute gehalten werden.  Der SC Ferlach wollte sich aber noch nicht geschlagen geben, holte Tor um Tor auf und erzielte in Minute 57, nach fünf torlosen Minuten auf Seiten der Gastgeber, schließlich durch Klec den 29:29 Ausgleich. Die Halle bebte als Nikola Aljetic die Grazer in der 58. Spielminute wieder in Führung brachte. Nach 90 Sekunden ohne Tor auf beiden Seiten, griff Pajovic zum Timeout. Graz war in den letzten 25 Sekunden am Ball und Dicker traf sechs Sekunden vor Spielende zum plus zwei. Damit gewinnt die Retcoff HSG Graz mit 31:29 und holt sich die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Bonusrundenplätze.

RETCOFF HSG Graz vs. SC kelag Ferlach 31:29 (15:12)
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer RETCOFF HSG Graz:  BELOS N. (9),  DICKER D. (9),  MORITZ P. (4), ALJETIC N. (4), SKOL R. (2),  PUSTERHOFER O. (2), IVANJKO F. (1),
Werfer SC kelag Ferlach: POMORISAC D. (9), Klec B. (6),  Ratajec A. (5), Golcar R. (4), RATH M. (2), MUJANOVIC I. (2), KROBATH L. (1),
Statistiken

Erneut ein sehr starker Beginn der Linzer in der heutigen Begegnung gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Die Stahlstädter gingen mit viel Selbstvertrauen ins Spiel und gingen rasch in Führung. Nach 10 Minuten lag der HC LINZ AG mit 8 : 4 in Front, fünf Minuten später freuten sich die Linzer Fans über ein 11 : 6 auf der Anzeigetafel. Dann ein Einbruch, eine Serie an technischen Fehlern verschaffte den Gästen aus Tirol Luft, die Silberstädter verkürzten auf 11 : 10, worauf HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas mit einem Time Out reagierte. Dieses zeigte Wirkung, die Stahlstädter legten bis zur 25. Minute auf 15 : 12 vor. Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder den Gästen, Eigenfehler der Linzer ermöglichten den Tirolern einen 5 : 0 Lauf, den erst Sebastian Hutecek wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit dem Anschlusstreffer zum 16 :17 beenden konnte. Im zweiten Spielabschnitt dann eine mehr als unglücklich agierenden Heimmannschaft. Während die Silberstädter ihre Chancen konsequent zu nutzen verstanden, waren die Stahlstädter vom Pech verfolgt. Chance um Chance wurde vergeben (u. a. drei Siebenmeter) die logische Folge war auf der Anzeigetafel abzulesen. Die Tiroler bauten ihre Führung sukzessive aus (18 : 23, 35. Minute, 20 : 27, 45. Minute). Die Cordas Sieben steckte aber nicht auf, kämpfte weiter tapfer, aber extrem glücklos und musste sich schließlich mit 28 : 33 geschlagen geben.

Vier Punkte aus zwei Partien, eine perfekte Doppelrunde für Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Dem Heimsieg gegen Meister Fivers Margareten ließ die Mannschaft von Frank Bergemann einen 28:33-Erfolg über den HC LINZ AG folgen – und arbeitete sich so auf Rang sieben vor. Der Rückstand auf den fünften Platz beträgt nur mehr zwei magere Zähler.

Sebastian Hutecek:, HC LINZ AG„Sehr schade, wir haben wirklich sehr gut begonnen und uns dann mit Eigenfehlern und vielen vergebenen Chancen um den Erfolg gebracht. Natürlich ist es jetzt sehr schwer, aber wir werden alles geben und weiter mit vollem Einsatz und Kampf in die nächsten Spiele gehen!“

Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Dieser Sieg wurde besonders durch eine kämpferische, geschlossen starke Mannschaftsleistung ermöglicht. Wir haben nach dem Fünf-Tore-Rückstand nicht die Nerven weggeschmissen, sondern sind konzentriert und fokussiert geblieben. Die Deckungsumstellung hat gefruchtet. In Unterzahl konnten wir uns gleich zwei Bälle erkämpfen und uns Schritt für Schritt heranarbeiten – so haben wir die Kurve gekratzt. Nach dem Ausgleich ist vieles leichter gegangen, es hat nahezu alles gepasst. Wir haben ruhig agiert, den Ball gut laufen lassen. Die rote Karte gegen Balthi Huber haben wir auch gut weggesteckt, das hat uns nicht mehr aus dem Konzept gebracht. Vier Punkte aus der Doppelrunde sind eine schöne Momentaufnahme – jetzt müssen wir dranbleiben, hart weiterarbeiten.“


HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 28:33 (16:17)
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer HC LINZ AG: CEMAS M. (7), KISLINGER C. (4),  VUCKOVIC G. (4), ASCHERBAUER D. (3), SIVIC A. (3), REISINGER F. (2), BACHMANN M. (2), BAJGORIC A. (2), HUTECEK S. (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: SPENDIER S. (11), WANITSCHEK A. (8), HOCHLEITNER A. (5),  LOCHNER D. (4), FEICHTINGER S. (3), MISKOVEZ M. (1), HUBER B. (1)
Statistken

Im Spitzenspiel schenkten sich die alten Rivalen aus Wien und Bregenz wenig, nach starken Start der Gastgeber liefern die Bregenzer eine famose Leistung und sorgen so für einen 28:23-Auswärtssieg.

Die Margaretner zeigen sich von Beginn an hellwach, in der Deckung aggressiv und im Angriff effizienzt. Nach vier Minuten steht es 3:0 für die Gastgeber, Wolfgang Filzwieser und die Latte verhinderten dabei bereits einen 7-Metertreffer der Bregenzer. Das erste Tor der Festspielstädter erzielt dann Marko Coric in der 5. Minute. Dann müssen die FIVERS in die Unterzahl, für eine Minute sogar geht es 4 gegen 6. Lukas Hutecek erzielt in dieser Phase das 4:1, die Halle tobt. Die Gäste haben es weiterhin schwer mit der starken Deckung der Margaretner, Jörg Litzelbauer nimmt deshalb bereits in der 10. Minute das erste Timeout (Spielstand: 5:2). Marin Martinovic erhöht danach per 7-Meter auf 6:2, hinten zeigt sich Wolfgang Filzwieser im Verband mit einer sehr guten Deckung als sicherer Rückhalt. Luka Kikanovic kann nach längerer Zeit wieder für Bregenz treffen, Herbert Jonas stellt aber sofort wieder das plus Vier her (7:3 – 15. Minute). Kurz danach übertreibt es Clemens Gangl bei einer Verfolgungsjagd von Lukas Hutecek, muss sehr früh mit Rot auf die Tribüne und Vincent Schweiger erhöht per 7-Meter auf 9:4 (17.Minute).

Ab der 20. Minute schleichen sich im Angriffsspiel der FIVERS Fehler ein, Alexander Wassel und Lukas Frühstück können zuerst auf 9:6 verkürzen, Ralf Patrick Häusle hält einen 7-Meter und Marko Coric bringt die Gäste erstmals wieder Schlagdistanz (9:7 – 23. Minute). Häusle hält den nächsten Ball und Wassel sorgt für den Anschlusstreffer. Für die FIVERS kommt es noch bitterer. Vlatko Mitkov, Marian Klopcic und wieder Wassel machen die Aufholjagd perfekt: In der 26. Minute steht es plötzlich 9:11 und die Gäste haben binnen kurzer Zeit einen lupenreinen 7:0-Lauf hingelegt. Die Margaretner agieren auch nach einem Timeout verunsichert und hektisch, in die Pause geht es deshalb mit einem 11:14.

Die erwartete Aufholjagd der FIVERS findet vorerst nicht statt, Lukas Frühstück sorgt schnell mit einem Doppelschlag für das plus 5 für Bregenz, Coric erzielt dann sogar das 11:17. David Brandfellner gelingt dann in der 35. Minute der erste Treffer der FIVERS, bis dahin konnte sich Häusle bereits dreimal auszeichnen. In einer dann folgenden sehr hektischen Phase kann sich einerseits Filzwieser mehrfach auszeichnen, vorne werden aber von den Margaretnern zu viele Chancen vergeben. Nach 42 Minuten steht es 14:19 für die Bregenzer, die sich in dieser Phase zwar nicht weniger Fehler machen, insgesamt aber effizient agieren. Bis zur 45. Minute können die Bregenzer auf 22:15 erhöhen, steuern einem sicheren Sieg entgegen. Noch dazu befinden sich die FIVERS in dieser Phase in doppelter Unterzahl, können dann zwei Tore aufholen (50. Minute 17:22). Lützelberger riecht Lunte, nimmt die Auszeit. Mathias Nikolic kann auf 18:22 verkürzen, nun mühen sich die Bregenzer mit einer stabil agierenden Wiener Deckung. Tobias Wagner verkürzt auf 19:22 und holt gleichzeitig die Zeitstrafe für Kikanovic, noch sind sieben Minuten zu spielen. Im Gegenangriff holt Frühstück eine Zeitstrafe für Seidl, Bregenz spielt lange Angriffe. Für Bregenz trifft Severin Lampert, für die FIVERS Henry Stummer. Dann sorgt Vlatko Mitkov für eine kleine Vorentscheidung, trifft vier Minuten vor dem Ende zum 20:24. Abermals Stummer und Mitkov, danach Pehlivan und Mitkov und es steht zwei Minuten vor dem Ende 22:26. Lukas Frühstück setzt noch einen drauf, macht endgültig den Sack zu und besiegelt damit den verdienten Sieg der Festspielstädter endgültig. Endstand: 23:28.

Peter Eckl, FIVERS-Trainer: „Wir haben einen ganz starken Start hingelegt, dann ist leider vollkommen der Faden gerissen. Bitter war der 7:0-Lauf der Bregenzer, noch bitterer unser schlechte Start in die zweite Hälfte. Bregenz war heute ganz stark, hat verdient gewonnen. Wir müssen uns jetzt schnell steigern, damit wir den Kampf ums Meisterplayoff sofort wieder aufnehmen.“

Jörg Lützelberger, Bregenz Handball: „Wir sind schwach gestartet, haben danach die FIVERS aber immer besser in den Griff gekriegt. Phasenweise haben wir ganz starken Handball gezeigt, ich bin stolz auf mein Team. Dass wir hier heute gewonnen haben, freut uns natürlich sehr.“


HC FIVERS WAT Margareten vs. Bregenz Handball 23:28 (11:14)
Sa., 3. November 2018, 18:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: WAGNER T. (5), PEHLIVAN D. (4), SCHWEIGER V. (2), STUMMER H. (2), MARTINOVIC M. (2), JONAS H. (2), BRANDFELLNER D. (2), NIKOLIC M. (1), STEVANOVIC N. (1), HUTECEK L. (1), RIEDE M. (1)
Werfer Bregenz Handball: MITKOV V. (7), WASSEL A. (5), FRÜHSTÜCK L. (4), Coric M. (3),  Kikanovic L. (2), BABARSKAS P. (2), KLOPCIC M. (2), LAMPERT S. (1), SCHNABL N. (1), MOHR F. (1)
Statistiken

Video Link - Häusle ist der "Vater" der 2 Punkte

Video Link - Welcher Kikanovic Knaller gefällt dir besser?

Video Link - Frühstück lässt dir den Atem stocken!


Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN empfängt am Sonntag um 18:00 Union JURI Leoben in der Südstadt und will mit einem Sieg wieder unter die Top 5 der spusu LIGA. 

Für WESTWIEN ist die Marschroute klar: Ein Heimsieg zum Start der Rückrunde gegen Leoben ist fast schon Pflicht um schnell wieder unter die Top 5 der Liga zu kommen. Nach der Auswärtsniederlage in Hard hält man bei 9 Punkten und hat einen Zähler Rückstand auf die fünftplatzierten Fivers. Leoben musste in der letzten Partie eine knappe Niederlage in Ferlach einstecken und steht in der Tabelle momentan auf Platz 9. Das erste Spiel zwischen der Mannschaft von Hannes Jonsson und dem Aufsteiger konnten die Glorreichen Sieben auswärts mit 30:26 gewinnen und wollen das vor eigenem Publikum wiederholen.

Willi Jelinek, Kapitän WESTWIEN: „Das Spiel am Sonntag ist sehr wichtig für uns! Wir müssen mit 100% Einstellung in die Partie gehen, mit mehr Tempo spielen und so zu leichten Toren kommen. Wenn wir das schaffen, behalten wir die 2 Punkte ganz sicher in der Südstadt!"

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Union JURI Leoben
So., 4. November 2018, 18:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Korneuburg kann zuhause stets auf ihre treuen Fans zählen. So hoffen die Niederösterreicher auch morgen im schweren Heimspiel gegen den HC Bruck Punkte holen zu können.

Die Niederösterreicher wollen den Anschluss an die obere Tabellenhälfte unbedingt wahren. Dafür brauchen Pummer & Co. aber eine starke Leistung gegen den HC Bruck, der als Tabellenzweiter bereits sechs Siege auf dem Habenkonto verbuchen konnte. 

Nach der Niederlage in Wien haben die Korneuburger das Spiel analysiert und wollen ihre Fehler gegen Bruck minimieren. Die Gäste aus der Steiermark kommen hochmotiviert nach Niederösterreich und wollen die Hinrunde mit einem weiteren Sieg beenden.

Union Sparkasse Korneuburg vs. HC Bruck
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Am morgigen Samstag ist der, seit der letzten Runde, aktuelle Tabellenführer HSG Remus Bärnbach/Köflach zu Gast in Klagenfurt. Beide konnten in den letzten Spielen souveräne Siege einfahren.

Viel Zeit zum Ausruhen blieb beiden Mannschaften nach den Spielen zu Allerheiligen aber nicht. Die Vorbereitung auf den jeweiligen Gegner fiel dadurch etwas kürzer aus als sonst. Dennoch haben sich beide Teams gut vorbereitet und wollen die nächsten Punkte holen. Bärnbach/Köflach hofft auch in Klagenfurt auf zahlreiche Fans, die den Weg über die Pack finden werden. 

Poldi Wagner (Spieler Schlafraum.at Kärnten): „Wir haben bisher in unseren Heimspielen nicht überzeugen können, spielten oft zu hektisch. Gerade vor unseren Fans müssen wir besser agieren und mehr Konsequenz an den Tag legen. Wir sind auf jeden Fall für beide Spiele hochmotiviert. Ich hoffe, dass uns am Samstag viele Zuschauer unterstützen kommen“.

Schlafraum.at Kärnten vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu CHALLENGE Matchcenter

 

Mit dem Sieg gegen Hollabrunn haben die Falken für ordentlich Aufmerksamkeit gesorgt. Aber auch Atzgersdorf hat zum Beispiel mit dem Sieg in Bruck gezeigt, was sie drauf haben.

Daher wird dieses Spiel doppelt spannend. Zum Ersten werden die Wiener hoch motiviert auf die Platte kommen, haben sie doch Anfang Oktober den HC Bruck zuhause in der Steiermark mit +6 Toren besiegt. Auf der anderen Seite konnte ein Testspiel vor Beginn der Meisterschaft in Wien von den Jung-FALKEN gewonnen werden. Doch wie es jetzt im „echten Leben“ aussieht, werden wir spätestens nach dem Spiel wissen.

Für den WAT Atzgersdorf verlief die Saison für einen Aufsteiger durchaus erfolgreich. Aufgrund dieses Umstandes werden die Niederösterreicher gewappnet sein müssen, um die beiden Punkte aus Wien zu entführen.

Mark Hübner (Spieler Sportunion Die FALKEN St. Pölten): „Im Sommer konnten wir diese Mannschaft in einem Testspiel besiegen. Nun hoffen wir ebenfalls auf einen Sieg. Atzgersdorf hat viele gute Nachwuchsspieler, die durch erfahrene Teamkollegen ergänzt werden. Das Um und Auf ist eine gute Deckung und eine gute Tormann-Leistung. Dann können wir die Wiener besiegen."

WAT Atzgersdorf vs. Sportunion Die Falken St. Pölten
Sa., 3. November 2018, 18:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Schlag auf Schlag geht es in der spusu CHALLENGE Meisterschaft: Nach dem am Ende klaren Heimsieg gegen Union Sparkasse Korneuburg bekommen es Sandra Zapletal’s Youngsters mit dem UHC Erste Bank Hollabrunn zu tun.

Wie viele andere Teams in der spusu LIGA & CHALLENGE setzt auch der UHC Erste Bank Hollabrunn auf routinierte Legionäre, die für Stabilität sorgen sollen. Mit Alen Markovic (19 Tore), Kristof Gal (28 Tore) und Anze Kljajic (32 Tore) bieten die Niederösterreicher drei Arrivierte auf, der Kroate Goran Vuksa als mächtiger Kreisspieler (28 Tore) ist „Handballösterreicher“ und zählt in der Legionärsstatistik gar nicht dazu. Das Legionärstrio sorgte bislang für rund ein Drittel der Hollabrunner Treffer, wurde diese Saison von der starken Flügelzange Oliver Graninger (33 Tore) und Sebastian Burger (43 Tore) in der Scorerliste sogar übertroffen.

Mit ein Grund dafür sind regelmäßig starke Torhüterleistungen von Thomas Spörk und daraus resultierende schnelle Konter. Die Niederösterreicher zeigten bis vor kurzem solide, ambitionierte Leistungen, für die nicht zuletzt Ex-FIVER Ivo Belas auf der Trainerbank auch mit verantwortlich war. Lediglich in den letzten beiden Spielen in Korneuburg (30:30) und in Sankt Pölten (Niederlage mit 30:26) musste man Federn lassen. Auswärts gegen Tabellenführer Bärnbach/Köflach gab es ebenfalls eine 25:22-Niederlage.

Nach mehreren unglücklichen Minus-1-Niederlagen gegen Topteams wie Kärnten, Bärnbach/Köflach und Bruck zeigten die durchschnittlich 19 Jahre jungen Margaretner zuletzt gegen Trofaiach und Korneuburg durchaus starke, solide Teamleistungen und gingen deshalb als verdiente Sieger vom Feld. Diese Konsolidierung war auch dringend notwendig, der Blick auf die Tabelle zeigt eindrucksvoll wie eng heuer praktisch alle Teams beieinander liegen.

Nach dem Heimsieg gegen Korneuburg befinden sich die FIVERS auf dem heiß ersehnten fünften Tabellenplatz, der bis zum Ende des Grunddurchgangs halten soll und damit wie im Vorjahr schon sehr früh den Liga-Erhalt sichern würde. Absurd: Die FIVERS sind die Tormaschine der spusu CHALLENGE, mussten aber gleichzeitig auch fast die meisten Gegentreffer hinnehmen. Wären nur zwei der drei Minus-1-Niederlagen gegen Bärnbach/Köflach, Kärnten oder Bruck in einen Heimsieg geendet, dann wäre man ganz vorne in der Tabelle zu finden. „Hätt i, war i, tät i“ ist im Spitzensport wie überall anderswo ein sinnloses Spiel. Die Antwort darauf lieferten die Margaretner in den letzten beiden Spielen: Mehr Tore schießen als die Gegner, hinten weniger zulassen und sich als Team, das jedes andere Team der Liga schlagen kann, füreinander den buchstäblichen „Ar…“ aufreißen. Die beiden Siege zuletzt sind vor allem auch aufgrund einer starken Mannschaftsleistung entstanden. Gegen vermeintlich angeschlagene und deshalb besonders gefährliche Hollabrunner soll dabei der nächste Schritt gemacht werden, eine alles andere als einfache Aufgabe.

Sandra Zapletal (Trainer HC FIVERS WAT Margareten II): „Wir konnten jetzt in zwei Spielen hintereinander gegen Trofaiach und Korneuburg unser Leistungspotenzial steigern und sind deshalb als verdiente Sieger vom Feld gegangen. Gegen Hollabrunn müssen wir nochmals mehr zeigen, als Team alles aus uns rausholen, was wir derzeit haben. Die Niederösterreicher werden nach der unerwarteten Niederlage gegen Sankt Pölten heiß sein, brauchen die Punkte genauso wie wir. Egal: Wir wollen den nächsten Schritt machen!“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. UHC Erste Bank Hollabrunn
Sa., 3. November 2018, 15:45 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Es geht Schlag auf Schlag in der spusu LIGA. Nur 72 Stunden nach dem 27:20-Heimsieg gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hat Handball-Vizemeister ALPLA HC Hard am Samstag (20.15 Uhr/ORF Sport+ und LAOLA1.tv) in der 10. Hauptrunde Tabellenführer Moser Medical UHK Krems in der Sporthalle am See zu Gast. Die Gastgeber liegen mit drei Punkten Rückstand auf Krems auf dem vierten Tabellenplatz.

Zum Rückrunden-Auftakt müssen die Vorarlberger weiterhin die verletzten Dominik Schmid und Risto Arnaudovski vorgeben. Nachdem Ivan Horvat am Mittwoch nach einem Bänderriss sein Comeback feierte, hoffen die Harder am Samstag auf den Einsatz von Teamspieler Boris Zivkovic. Ob der Linkshänder gegen Krems auflaufen kann, wird sich jedoch erst kurzfristig entscheiden. Bei den Gästen fehlt Rückraumspieler Aron Tomann, der beim 37:27-Kantersieg in Linz einen Bruch der Augenhöhle erlitt.

Mit den Niederösterreichern haben die Roten Teufel vom Bodensee noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen. Ging doch das Auswärtsspiel zum Saisonauftakt in der Wachau mit 21:27 verloren. Mit Thomas Kandolf, Lucijan Fizuleto, Jakob Jochmann und Marko Simek verfügen die Kremser über einen starken Rückraum. Kreisläufer Fabian Posch ist nur schwer zu halten. Über die schnellen Flügelspieler kommen die Wachauer immer wieder zu leichten Gegenstoßtoren.

„Krems verfügt derzeit über die stabilste Mannschaft in der Liga. Sie sind sehr spielstark und haben viel Selbstvertrauen. Im Hinspiel hat uns vor allem Torwart Gregory Musel mit seinen Glanzparaden den Zahn gezogen. Wir müssen im Angriff auch ihren starken Innenblock mit Fabian Posch und Gabor Hajdu auseinanderziehen,“ erklärt Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner, der die Chancen mit 50:50 beziffert. Seine Schützlinge hoffen erneut auf die lautstarke Unterstützung der Harder Handballfans.

Denn der Tabellenführer aus Krems konnte von den bisherigen neun Partien in der Hinrunde sieben für sich entscheiden. Nur gegen WESTWIEN und Bregenz bezog die Truppe von Trainer Ibish Thaqi jeweils eine knappe Auswärtsniederlage. Zuletzt feierten die Niederösterreicher vier Siege in Folge.

ALPLA HC Hard vs. Moser Medical UHK Krems
Sa., 3. November 2018, 20:20 Uhr
Live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Es geht in die nächste Runde! Spiel zwei in der englischen Woche steht an! Am Samstag trifft die Retcoff HSG Graz zuhause auf den SC kelag Ferlach. Nach dem verpatzten Hinspiel hat die Pajovic-Sieben noch eine Rechnung offen.

Die Retcoff HSG Graz startet am Samstag gegen den SC Ferlach in die Rückrunde des Grunddurchgang in der spusu Liga. Im Vergleich zum Hinspiel könnten die Situationen der beiden Teams nicht verschiedener sein: Bis jetzt kämpft sich der SC Ferlach in der spusu Liga durch Höhen und Tiefen. Drei von neun Spielen konnten gewonnen werden, darunter das Hinspiel gegen die Retcoff HSG Graz und der 40:39 Heimsieg gegen die Union Juri Leoben am Mittwoch.

In Graz blickt man zufrieden auf die letzten Runden in der spusu Liga zurück, zu erwähnen sind unter anderem der 23:22 Sieg gegen Bregenz Handball gestern und die Siege gegen die Fivers Margareten und die SG Handball Westwien. Unzufrieden war man jedoch nach der ersten Runde: In Ferlach musste man damals die bislang einzige Auswärtsniederlage hinnehmen. „Unser erstes Spiel gegen Ferlach war nicht zufriedenstellend. Zum Glück konnten wir uns danach fangen und stehen jetzt dort wo wir sind. Ferlach ist für uns immer ein unangenehmer Gegner, der schwer einzuschätzen ist. Wir probieren uns in der kurzen Zeit so gut wie möglich vorzubereiten und wollen gegen die Kärntner auch punkten“, Coach Ales Pajovic.

RETCOFF HSG Graz vs. SC kelag Ferlach
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Mit zwei Auswärtspunkten war der HC LINZ AG gegen den morgigen Gegner Sparkasse Schwaz Handball Tirol in die spusu LIGA Hauptrunde 2018/19 gestartet. Nach neun gespielten Runden stehen die Linzer Youngsters mit insgesamt vier Punkten am Tabellenende. Für die Rückrunde peilen die Stahlstädter eine Aufholjagd an, die am Samstag starten soll.

Einfach wird es sicher nicht werden. Noch konnten nicht alle Vorstellungen von Chefcoach Zoltan Cordas auf das Spielfeld gebracht werden, das schnelle Spiel erhöht zudem natürlich auch die Fehlerhäufigkeit.

HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas: „Wir haben zwei glückliche Punkte aus Tirol mitgenommen, am Samstag brauchen wir allerdings kein Glück, sondern harten, harten Kampf und maximalen Einsatz. Überhaupt kann unsere Devise für die kommenden Monate nur weiter heißen: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Klar, dass wir noch Erfahrung brauchen, aber wir müssen unsere Fehlerquote senken und die Effektivität und Konstanz in Angriff und Defensive noch deutlich steigern!“

Beim HC LINZ AG ist Gojko Vuckovic mit einer Magengrippe fraglich, Philipp Preinfalk muss nach seiner Disqualifikation noch auf das Urteil des Strafsenates warten.

HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Sa., 3. November 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Nach dem unerwünschten Selbstfaller auswärts gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol (23:26) sind die FIVERS WAT Margareten sofort auf Wiedergutmachung aus. Mit Rekordmeister Bregenz Handball wartet für die Umsetzung dieses Ziels allerdings ein ganz schwerer Brocken. Bregenz Handball steht nach neun Runden auf dem dritten Platz und will am Samstag gegen die FIVERS zeigen, dass noch mehr drinnen ist.

UNGLÜCKLICH IM SCHWAZER FINISH. Es war harte Arbeit bis zur 50. Minute (22:21 für Schwaz), eigentlich war alles bereit für ein starkes FIVERS-Finish in der Schwazer Osthalle. Dann schlichen sich Fehler ein, wurde zu überhastet der Torerfolg gesucht und den Tirolern so der Sieg möglich gemacht. Sehr kritisch geht Peter Eckl mit diesen letzten zehn Minuten in Tirol um, ärgert sich über die entgangene Siegchance. „Da waren wir einfach zu ungeduldig, haben überhastet agiert und so die bis dahin an sich gute Leistung gegen an diesem Tag zu schlagende Schwazer selbst zunichte gemacht.“ Schwaz machte im entscheidenden Moment die Big Points, die FIVERS mussten mit leeren Händen die Heimreise antreten.

EINE ENGE KISTE. Der Blick auf die Tabelle macht eines klar: Im nächsten Spiel in der Heimhalle müssen Punkte her. Nach der Hälfte der Hauptrunde der spusu LIGA hat der UHK Krems als Leader 14 Punkte am Konto, die HSG Graz als Zweiter kommt auf 13 Punkte. Dann folgt ein Viererpack mit ALPLA Hard, Bregenz Handball, den FIVERS und WESTWIEN. Das Quartett trennen gerade einmal zwei Punkte, praktisch jedes der genannten Teams befindet sich am „heißen Stuhl“, der gleichzusetzen ist mit Tabellenrang 5 und der für den weiteren Verlauf der Meisterambitionen so wichtigen Qualifikation für die Bonusrunde der besten fünf Teams. Mittendrin in dieser engen Kiste: Die FIVERS mit zehn Punkten auf Platz 5. Dass nun im ersten Spiel der Rückrunde ausgerechnet Rekordmeister Bregenz Handball in die Sporthalle Margareten kommt, gibt der Situation eine fast schon kribbelige Atmosphäre.

GEGEN BREGENZ MÜSSEN PUNKTE HER. Bregenz schwimmt wie praktisch alle Teams in dieser Saison in einem Wechselbad der Gefühle, hat wie Hard gerade mal einen Punkt mehr als die FIVERS auf dem Konto. Zuletzt mussten auch die Festspielstädter zur Kenntnis nehmen, das Graz in der Heimhalle nur schwer zu bezwingen ist. 90 Sekunden vor Spielende führte die HSG Graz mit 23:20, am Ende wurde es dann bei einem 23:22 fast noch spannend.

Ausgerechnet der im Sommer von Krems geholte Altmeister Vlatko Mitkov ist gegenwärtig der gefährlichste Scorer der Bregenzer, führt mit 66 Toren die teaminterne Schützenliste deutlich an und befindet sich damit zur Hälfte der Meisterschaft auch in der spusu LIGA ganz an vorderster Stelle der Topscorer. Neben Mitkov agiert ein stark gewordenes Kollektiv, in der Reihenfolge ihrer Torerfolge: Povillas Barbaskas, Alexander Wassel, Lukas Frühstück, Marian Klopcic und Marko Coric treffen durchschnittlich rund dreimal pro Spiel, mit Nico Schnabl hat man einen guten jungen Mittespieler, der mehr ist, als ein Backup für Frühstück. Im Tor sorgt das starke Duo Goran Aleksic und Ralf Patrick Häusle regelmäßig für Topleistungen. Mit Ante Esegovic und Luka Kikanovic fehlten in Graz zwei wichtige Spieler, zumindest der Letztgenannte könnte in Wien wieder dabei sein. Fazit: Bregenz hat einen starken, ausgeglichenen Kader, ist heuer wieder bereit für den Titelkampf.

FIVERS TROTZ KADER-LÜCKEN AUF SIEG AUS. Das Spiel gegen Bregenz ist in der Mitte der Hauptrunde das erste von mehreren „4-Punkte-Spielen“ um die Qualifiaktion für die Bonusrunde. Auswärts konnten die FIVERS zum Saisonstart ein Unentschieden holen, mit einem Heimsieg wäre man bei allfälliger Punktgleichheit am Ende der Hauptrunde vor den Bregenzern gereiht. Die Margaretner werden wieder ohne Vytas Ziura, Markus Kolar und Boris Tanic spielen, müssen trotzdem den Heimsieg holen. Wird dieses Ziel umgesetzt, dann könnte das der Auftakt zu einem „Lauf“ für die FIVERS sein. Aufgrund der Auslosung treten die Margaretner in neun Rückrundenspielen gleich sechsmal zu Hause an. Nach Bregenz müssen Graz, Leoben, Hard, Krems und Schwaz in die Sporthalle Margareten. Auswärts bekommt man es mit Ferlach, Linz und Westwien zu tun.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Die Niederlage in Schwaz ist aufgrund überhasteter Aktionen in der entscheidenden Phase des Spiels entstanden. Wir waren ein paar Minuten nicht bei der Sache, haben deshalb verloren. Wir haben heuer schon gute Spiele gezeigt, leider auch zwei, drei schlechte. In dieser Phase der Meisterschaft gilt vor allem eines: Als starkes Kollektiv auftreten, als Team agieren, gemeinsam alles rausholen, was in uns steckt. Wenn uns das gegen Bregenz gelingt, dann werden wir dieses extrem wichtige Spiel gewinnen. Ein Selbstläufer wird das wie eigentlich alle anderen Partien heuer vor allem gegen starke Bregenzer nicht. Wir brauchen mehr denn je die volle Unterstützung von der Tribüne!“

Bregenz Handball startet von Platz drei in die Rückrunde
Die Hinrunde der spusu LIGA 2018/19 ist gespielt. Spannend wie selten zuvor geht es nun in den Rückspielen, um die Platzierungen für die Hauptrunde. In der 1. Runde der Saison endete eine hochklassige Partie in Bregenz 28:28 Unentschieden. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass es heuer ganz schnell gehen kann. Die ersten sechs Teams der spusu LIGA trennen lediglich fünf Punkte, wodurch man sich noch einen harten Kampf um ein Ticket für die Bonusrunde erwarten darf.

Bregenzer glauben an sich
Für Bregenz Handball geht es im ersten Rückspiel am Samstag gegen den aktuell auf Platz fünf liegenden Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten. Keine leichte Aufgabe, wie Liga Topscorer Vlatko Mitkov weiß: „Es ist immer schwierig in der Hollgasse. Egal wer bei den FIVERS spielt, oder nicht spielt, sie können zu Hause immer jedes Team bezwingen. Wir wissen aber, dass wir uns heuer vor niemandem verstecken müssen. Wir fahren nach Wien, um zu gewinnen.“

Der Österreicher, der auf Grund der Verletzung von Ante Esegovic mehr Spielminuten und Verantwortung übernehmen muss als geplant, steht mit 66 Toren überlegen an der Spitze der Torschützenliste. Dass Bregenz einen Schritt nach vorne gemacht hat ist erkennbar, wenngleich der ein oder andere Punkt mehr auf dem Konto stehen müsste. Torhüter Goran Aleksic lässt sich davon nicht beunruhigen: „Wir haben eine junge Mannschaft, die täglich hart an sich arbeitet. Es ist unsere Aufgabe aus den Fehlern der Hinrunde zu lernen, dann werden die Ergebnisse kommen. Wir glauben an uns.“

Kikanovic wieder bei der Mannschaft, Esegovic fehlt
Der 21-Jährige Luka Kikanovic musste zuletzt gegen die RETCOFF HSG Graz wegen Magen-/Darmproblemen passen. Mittlerweile ist er aber in die Steiermark nachgereist, wo sich seine Mannschaft auf das Spiel gegen die FIVERS bis Samstag vorbereitet. Somit fehlt Trainer Lützelberger lediglich Ante Esegovic, der nach seiner Meniskusverletzung Mitte November wieder auf dem Parkett stehen soll.

HC FIVERS WAT Margareten vs. Bregenz Handball
Sa., 3. November 2018, 18:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter
Mit einem 38:28 Sieg gegen den WAT Atzgersdorf übernimmt die HSG Remus Bärnbach/Köflach die Tabellenführung. Nur in der ersten Halbzeit können die Gäste aus Wien mit den Weststeirern mithalten.

Schon der Beginn lässt erahnen, dass sich beide Teams nichts schenken werden. Bereits nach fünf gespielten Minuten wurden vier gelbe Karten und eine Zweiminuten Strafe verteilt. Der Spielverlauf verläuft ausgeglichen. Erst in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte können sich die Weststeirer etwas absetzen und gehen mit einer 15:12 Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff bleibt die HSG weiterhin konzentriert und kann den Vorsprung ausbauen. Die Schiedsrichter geizen auch im zweiten Durchgang nicht mit den Zwei-Minuten-Strafen (16 2-Minuten-Strafen bis zum Ende), so müssen beide Mannschaft vermehrt in Unterzahl auskommen. 

In den letzten 15 Minuten legen die Hausherren noch einen Zahn zu und feiern schlussendlich einen mehr als verdienten 38:28 Erfolg. Mit dem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage von Hollabrunn, schieben sich die Steirer an den Niederösterreichern vorbei, an die Tabellenspitze.

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. WAT Atzgersdorf 38:28 (15:12)
Do., 01. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Deni Gasperov (8), Christian Bellina (7), Filip Bonic (6), Milos Djurdjevic (6), Jadranko Stojanovic (4), Stephan Wiesbauer (3), Jakob Mürzl (2), Peter Maurer (1), Alexander Bellina (1)
Werfer WAT Atzgersdorf: Markus Mahr (8), Alexander Trzil (8), Florian Dobias (4), Philipp Rabenseifer (4), Leon Carniel (4)
Statistiken
MIt dem heutigen Sieg im Steirerderby rücken die Brucker auf den 2. Tabellenplatz vor, einen Punkt hinter der HSG Remus Bärnbach/Köflach. Der ATV Auto Pichler Trofaiach tritt weiter auf der Stelle und liegt abgeschlagen am Tabellenende.

Die erste Hälfte verlief in der Brucker Sporthalle, vor toller Kulisse, absolut ausgeglichen. Mit einer knappen zwei Tore Führung für den HC Bruck ging es in die Kabine. Trainer Draca fand in der Kabine aber anscheinend die passenden Worte, denn nach Wiederanpfiff agierten die Gastgeber wesentlich konzentrierter und vor allem effektiver. Trofaiach kann mit Fortdauer des Spiels nicht mehr mithalten und muss die Gastgeber davonziehen lassen. Breg & Co. führen zwischenzeitlich bereits mit zehn Toren. Am Ende gewinnt der HC Bruck ganz klar mit 27:19.

Michi Draca (Trainer HC Bruck): "Die Deckung ist heute super gestanden. In der ersten Halbzeit haben wir noch Schwierigkeiten in der zweiten Welle gehabt, das ist aber forlaufend immer besser geworden! Trofaiach konnte in der zweiten Halbzeit nur bedingt mithalten. Am Ende hatten wir klar den längeren Atem." 

HC Bruck vs. ATV Auto Pichler Trofaiach 27:19 (13:11)
Do., 01. November 2018, 19:30 Uhr
Werfer HC Bruck: Martin Breg (6), Thomas Zangl (5), Patrick Gasperov (4), Paul Offner (3), Domen Sikosek Pelko (3), Alexander Fritz (3), Luca Plassnig (2), Milan Gostovic (1)
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Florian Illmayer (7), Mario Maretic (5), Thomas Illmayer (3), Thomas Spitaler (1), Stefan Galovsky (1), Mergim Abdullahu (1), Patrick Pirolt (1)
Statistiken
Schlafraum.at Kärnten gewinnt souverän beim Vöslauer HC mit 28:23. Damit sind die Klagenfurter auswärts weiterhin ungeschlagen.

Die Gäste legen mit einer starken ersten Halbzeit den Grundstein für diesen Auswärtssieg. Der HCK liegt in diesem Spiel nie in Rückstand. Nach dem 2:2 in der 6. Spielminute ziehen die Klagenfurter bis zur Pause auf 16:8 davon. Gestützt auf einen überragenden Schlussmann Gaspar Jelen und eine solide Deckung, können die Mannen von Coach Rok Praznik vor allem mit fünf Kontertoren einen spielentscheidenden Vorsprung erarbeiten.

In der zweiten Hälfte versucht Vöslau nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, kommt bis auf vier Toren heran. Doch der HCK hat das Spiel weiterhin unter Kontrolle, lässte keine Spannung mehr aufkommen und verwaltet den Vorsprung souverän.

Benjamin Kerschhakl (Spieler Schlafraum.at Kärnten): "Eine super Teamleistung hat uns heute den Erfolg beschert. Nun wollen wir am Samstag nachlegen."

Vöslauer HC vs. Schlafraum.at Kärnten 23:28 (8:16)
Do., 01. November 2018, 19:00 Uhr
Werfer Vöslauer HC: Augustas Strazdas (6), Daniel Zourek (5), Daniel Forsthuber (4), Fabian Schartel (4), Philip Schuster (3), Vladan Knezevic (1)
Werfer Schlafraum.at Kärnten: Leopold Wagner (6), Marko Marojevic (6), Patrick Jochum (4), Luca Urbani (4), Matej Hartmann (3), Florian Prucknig (2), Benjamin Kerschhackl (1), Jan Schofnegger (1), Nejc Demsar (1)
Statistiken

Die Länderspielpause hat die Weinviertler anscheinend etwas aus dem Konzept gebracht. Etwas überraschend verliert der Tabellenführer bei den St. Pöltner Falken.

Die Prioritäten der Falken lagen in dieser Woche ganz klar beim Match am Samstag gegen die Aufsteiger aus Atzgersdorf. Dass man am Donnerstag zuvor bereits gegen den Tabellenführer aus Hollabrunn ran muss wurde hinten angereiht. So wenig sich die Falken auf die Hollabrunner vorbereiteten, so befreit konnten die St. Pöltner aufspielen – ohne Erwartungen, ohne Druck.

Die Anfangsphase gestaltete sich hart umkämpft, wobei die Hausherren den etwas besseren Start erwischten und sich leicht absetzen konnten. Durch einige technische Fehler der Falken und den daraus folgenden Gegenstößen der Gäste aus Hollabrunn konnten diese das Spiel drehen und sich in der 19. Minute auf 8:12 absetzen. Angeführt von einem stark aufspielenden Kevin Wieninger konnten die St. Pöltner die Partie drehen und einen 1-Tore-Vorsprung in die Kabine bringen.

Die zweite Hälfte startete mit einer vermeidbaren roten Karte für den St. Pöltner Spielmacher Wieninger. Diesen Verlust konnten die jungen St. Pöltner mit Kampf und Teamgeist jedoch wett machen und den Vorsprung weiter ausbauen. Beim Stand von 22:17 zückte Ivo Belas, der Trainer der Gäste, die Time-Out-Karte. Dies zeigte jedoch wenig Wirkung, da die St. Pöltner sich dadurch nicht beirren ließen und durch eine starke Torhüterleistung von Mark Hübner weiterhin weiterhin souveränen Handball spielten. In einer hart umkämpften Schlussphase, die von Fehlern und Unkonzentriertheiten geprägt war behielten die Jungfalken die Oberhand und konnten den Vorsprung verwalten.

Sportunion Die Falken St. Polten vs. UHC Erste Bank Hollabrunn 30:26 (16:15)
Do., 01. November 2018, 17:00 Uhr
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: Peter Schildhammer (7), Jan Neumaier (5), Jürgen Pfaffinger (5), Nicolas Weilguny (4), Kevin Wieninger (4), Johannes Kral (4), Alexander Pils (1)
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Oliver Graninger (7), Goran Vuksa (6), Sebastian Burger (5), Kristof Gal (2), Patrick Prokop (2), Anze Kljajic (2), Ulrich Weitschacher (1), Andreas Dräger (1)
Statistiken

Das Spiel „Fünfter gegen Sechster“ der spusu CHALLENGE entwickelte sich vor zahlreich mitgereisten Korneuburg-Fans von Beginn an als hitziger Schlagabtausch. Am Ende siegen die jungen FIVERS gegen Union Sparkasse Korneuburg mit 37:29.


Zu Beginn können die Gäste vorlegen, die FIVERS scheitern vom 7-Meter und trefen zweimal nur den Pfosten. In der 13. Minute steht es bereits 9:5 für Korneuburg, ab diesem Moment konsolidieren sich die jungen Margaretner und holen Tor um Tor auf. In der 16. Minute begeht Korneuburg-Torhüter Marc Muhm einen folgenschweren Fehler, foult den konterlaufenden Lukas Gangel und kassiert dafür regelkonform die rote Karte. Die FIVERS gleichen in der 18. Minute erstmals durch Eric Damböck aus (10:10), von da an entwickelt sich ein enges Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Margaretner in der 24. Minute durch Leander Brenneis erstmals mit 14:13 in Führung gehen können.  Die Niederösterreicher mühen sich in dieser Phase mit der nun gut stehenden Deckung der FIVERS, Lukas Hutecek erhöht auf 15:13. Dann muss Marin Kopic schon sehr früh seine dritte Zweiminutenstrafe hinnehmen, die FIVERS müssen auf ihn ab der 25. Minute verzichten. Anton Kasagranda trifft zum 15:14 für Korneuburg, sorgt gleich danach mit seinem Treffer Nr. 8 für den abermaligen Ausgleich. Marc Andre Haunold erhöht wieder für die Margaretner und Michal Fazik kann per 7-Meter den 16:16-Pausenstand herstellen.

Das Schiedsrichterduo hat bis zur Halbzeit bereits sieben Zeitstrafen und zwei rote Karte vergeben, bis zum Ende sollten es dann elf Zeitstrafen und drei rote Karten sein.

In der zweiten Hälfte wird das Duell auf Augenhöhe fortgeführt, kein Team kann sich absetzen und einen bedeutenden Vorsprung herauswerfen. Bis zur 40. Minute (21:21) wechselt die Führung ständig, dann treffen die FIVERS durch Lukas Gangel und Fabian Glätzl zweimal hintereinander und führen in Minute 43 mit 23:21. Zeit für ein Korneuburger Timeout, das Erich Damböck nach Wiederanpfiff zum Steal, Konter und 24:21 für die FIVERS nutzt. Die Korneuburger schlagen durch einen Doppelschlag von Bernhard Pummer sofort zurück, Lukas Hutecek holt das 25:23 für die FIVERS (46. Minute). Hutecek erhöht per 7-Meter auf plus 3 für die Gastgeber, zwölf Minuten sind noch zu spielen. FIVERS-Youngster Elias Derdak erzielt das plus 4, Juraj Stepanovsky verkürzt sofort auf 27:24.

In der 50. Minute übertreibt es Michal Fazik gegen den durchbrechenden Glätzl und sieht dafür Rot, den 7-Meter verwertet Lukas Hutecek zum 28:24. Als Christian Saric sich ein Herz nimmt und auf 29:24 erhöht, scheint erstmals eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein. Kasagranda kann den Abstand für die Korneuburger zwar wieder verkürzen, Fabian Glätzl stellt aber umgehend wieder das plus 5 her und Derdak erhöht sogar auf 31:25 für die Hausherren (53. Minute). Davon können sich die Niederösterreicher nicht mehr erholen, das heute wieder durchschnittlich 19 Jahre junge FIVERS-Kollektiv setzt sich hochverdient mit 37:29 durch und überragt damit das auch an diesem Tag stark auftretende Slowakei-Trio (17 Tore; Kasagranda trifft gleich 10x) in den Korneuburger Reihen. Als Lohn für die harte Arbeit überholen die FIVERS die Gäste aus Korneuburg in der Tabelle und sind damit auf dem 5. Platz, fünf Punkte hinter Leader Bärnbach/Köflach.

Sandra Zapletal (Trainer HC Fivers WAT Margareten II):  „Wir haben heute trotz der längeren Pause dort weitergemacht, wo wir in Trofaiach schon waren: Wir haben als Team ganz stark agiert, jeder arbeitet für jeden in jedem Moment des Spiels. Jetzt wird man sehen, ob wir bereit sind für den nächsten Schritt, ob wir nach Trofaiach und Korneuburg ein drittes gutes Spiel zeigen können. Am Samstag gegen Hollabrunn müssen wir eine noch stärkere Leistung zeigen, die Herausforderung könnte nicht größer sein.“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Union Sparkasse Korneuburg 37:29 (16:16)
Do., 01. November 2018, 17:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: Marc-Andre Haunold (8), Eric Damböck (5), Lukas Hutecek (4), Lukas Gangel (4), Elias Derdak (3), Mathias Rieger (2), Maximilian Nicolussi (2), Johann Schrattenecker (2), Leander Brenneis (2), Fabian Glätzl (2), Clemens Polszter (2), Marin Kopic (1)
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Anton Kasagranda (10), Bernhard Pummer (5), Juraj Stepanovsky (5), Patrick Dietrich (3), Andreas Bachofner (2), Michal Fazik (2), Clemens Reichenauer (1), Sebastian Bachofner (1)
Statistiken

45 Spiele und damit exakt die Hälfte der Spiele in der spusu LIGA Hauptrunde, sind absolviert. Mit 14 Punkten steht der Moser Medical UHK Krems auf Platz 1. Gemeinsam mit dem SC kelag Ferlach weisen die Wachauer mit 267 Treffern auch den gefährlichsten Angriff der Liga auf. Überhaupt wurden insgesamt 2445 Tore erzielt, 345 Mal Siebenmeter gepfiffen, wovon 254 verwandelt wurden, 404 Mal musste ein Spieler für zwei Minuten auf die Bank, 185 Mal wurde die gelbe Karte gezückt, 15 Mal die rote. Bereits kommendes Wochenende wird die Rückrunde eingeläutet. Am Samstag stehen die Begegnungen HC FIVERS WAT Margareten vs. Bregenz Handball, 18:00 Uhr live auf LAOLA1.tv, HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol, RETCOFF HSG Graz vs. SC kelag Ferlach und ALPLA HC Hard vs. Moser Medical UHK Krems, 20:15 Uhr live auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv, an. Am Sonntag beschließt die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gegen die Union JURI Leoben den 10. Spieltag.

Im Vergleich zum Ende der Hinrunde in der Vorsaison sind 2018 zehn Tore weniger gefallen. Im Herbst 2017 führte nach neun Runden der HC FIVERS WAT Margareten mit acht Siegen und einer Niederlage die Tabelle vor dem ALPLA HC Hard, der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und dem Moser Medical UHK Krems an. Die Wiener wiesen damals ein Torverhältnis von 271:237 aus.

Die Wachauer hielten vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt bei zwölf Punkten. Der aktuelle Tabellenzweite, RETCOFF HSG Graz, war mit zwei Siegen, einem Unentschieden und acht Niederlagen überhaupt erst auf Platz acht zu finden.

2018/2019 ein anderes Bild: Die spusu LIGA wird angeführt vom Moser Medical UHK Krems mit 14 Punkten und einem Torverhältnis von 267:234. Nur einen Punkt dahinter lauert die RETCOFF HSG Graz.

Krems, wie auch der ALPLA HC Hard, halten in einer Statistik bei einer weißen Weste - beide Teams kassierten bislang noch keine rote Karte. Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN führt hier mit drei roten Karten. Wie Ferlach erzielte Krems mit 267 Toren die meisten in der Hinrunde. Ferlach kann zusätzlich auf die beste Siebenmeter-Quote blicken. 27 von 33 Siebenmetern verwandelten Dean Pomorisac & Co., was 81,82 Prozent entspricht.

In der Torschützenliste führt aktuell Vlatko Mitkov von Bregenz Handball mit 66 Toren. Im Durchschnitt erzielt der Rückraumspieler 7,33 Tore pro Spiel. Auf Platz zwei liegt Nemanja Belos von der RETCOFF HSG Graz mit 54 Toren.

Bei den Zweiminuten-Strafen hat Florian Reisinger vom HC LINZ AG bislang die meisten ausgefasst, wurde in neun Partien ganze 13 Mal zur Abkühlung auf die Bank geschickt.

Zeit für Revanche
Samstag und Sonntag wird nun die Rückrunde eingeläutet und da stehen naturgemäß die Zeichen bei sämtlichen Teams auf Revanche: Die FIVERS und Bregenz Handball trennten sich zu Beginn der Saison mit 28:28-Unentschieden, der HC LINZ AG feierte zum Auftakt einen 24:22-Auswärtssieg bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol, der Moser Medical UHK Krems fuhr vor Heimpublikum einen 27:21-Erfolg über Supercup-Sieger ALPLA HC Hard ein, der SC kelag Ferlach jubelte nach dem 28:22 über die RETCOFF HSG Graz über die ersten zwei Punkte und WESTWIEN entführte zwei Punkte mit dem 30:26 über die Union JURI Leoben aus der Steiermark.
Während der ATV Auto Pichler Trofaiach auch unter dem neuen Trainer Vranjes noch nicht wieder in die Spur gefunden hat, konnte der HC Bruck zuletzt in Klagenfurt absolut überzeugen.

Am Papier sind die Brucker natürlich Favorit beim Heimspiel gegen den Tabellenletzten! Die Gastgeber wollen den ATV Auto Pichler Trofaiach  aber nicht unterschätzen. Derby hat eigene Gesetze, beide Teams kennen sich gut! Beim HC Bruck sind alle Spieler fit und einsatzbereit! 

Michi Draca (Trainer HC Bruck): "Die Punkte und die Platzierung der Tabelle sind nicht aussagend. Wir wissen dass wir mit Maretic Illmayer und Co eine verdammt starke Truppe in unserer Halle antreffen werden. Aber wir wissen auch dass wir das Spiel gewinnen können wenn wir mit Leidenschaft und vollem Einsatz spielen und unser Brucker Publikum hinter uns steht."

HC Bruck vs. ATV Auto Pichler Trofaiach
Do., 01. November 2018, 19:30 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
Bärnbach/Köflach liegt aktuell auf dem 2. Tabellenplatz. Mit einem weiteren Sieg gegen den starken Aufsteiger aus Atzgersdorf, können die Weststeirer sich vorne festsetzen.


Die Wiener reihen sich nahtlos nach Korneuburg 2017, als Aufsteiger mit Qualität in die zweithöchste österreichische Spielklasse ein. Aktuell liegen sie am 7. Tabellenplatz beeindruckend vor allem der 33:28 Sieg auswärts in Bruck. Atzgersdorf ist auch für eine sehr gute Jugendarbeit bekannt und für die gute Stimmung bei deren Heimspielen.

Im Kader der  Wiener finden sich viele Spieler, die in der 1. und 2. Liga Erfahrung sammeln konnten, oder auch noch dort tätig sind, wie die beiden 98er-Teamspieler Felix Fuchs und Leo Nikolic (beide Doppelspielberechtigung West Wien). Nach drei Tagen ohne Handball und Zeit die Akkus wieder aufzuladen, steht die Mannschaft der HSG seit Montag wieder in der Halle und bereitet sich intensiv auf diese schwere Partie vor.

Bis auf Lukas Albrecher, der aber nach seinem Mittelhandknochenbruch schon wieder ins Training eingestiegen ist, aber noch abseits vom Mannschaftstraining sein Programm absolviert, ist das Team der Steirer komplett und wird sicher alles daran setzen die nächsten Punkte für das Erreichen des Oberen Playoffs zu erkämpfen. 

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. WAT Atzgersdorf
Do., 01. November 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Bereits am Donnerstag kommt der HCK Kärnten nach Bad Vöslau und 3 Tage später steht Trofaiach auswärts an. Beide Mannschaften sind unmittelbare Konkurrenten um ein Ticket für das obere Play Off.

Der Verlauf der beiden Kontrahenten Vöslau und Kärnten könnte nicht unterschiedlicher sein. Die Gäste aus Klagenfurt sammelten zum Saisonstart mehrere Punkte, konnten aber in den letzten Begegnungen nicht überzeugen. Der Vöslauer HC hat sich nach den ersten Niederlagen gefangen und konnte zuletzt einen wichtigen Auswärtssieg bei Atzgersdorf landen.

Nach der klaren Heimniederlage gegen Bruck ist beim HCK59 Wiedergutmachung angesagt. Die Mannschaft hatte nun zwei Wochen Zeit die Köpfe wieder frei zu bekommen und sich auf die kommenden Spiele vorzubereiten.

Gilbert Strecker (Sportdirektor Vöslauer HC): „Um unser Ziel- das Erreichen des Oberen Play OFF - zu schaffen, ist es sehr wesentlich die Duelle gegen die direkten Kontrahenten für uns zu entscheiden. Für uns ist dieses Wochenende richtungsweisend. Mit Klagenfurt und Trofaich treffen wir auf zwei Mannschaften, bei denen die Begegnungen in der Vergangenheit immer zu engen Entscheidungen geführt haben. Leider haben wir weiterhin einige Ausfälle im Kader, sodass die Trainingseinheiten nicht optimal verlaufen sind. Wir werden aber alles daran setzen, um das Wochenende optimal zu absolvieren und steuern 4 Punkte an."

Poldi Wagner (Spieler Schlafraum.at Kärnten): "Unsere volle Konzentration liegt zunächst einmal auf dem Spiel in Vöslau. Wir treffen dort auf einen äußerst unangenehmen Gegner, der gerade dabei ist sich zu finden. Dennoch erwarte ich mir einen Sieg.“

Vöslauer HC vs. Schlafraum.at Kärnten
Do., 01. November 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Die Weinviertler spielten im letzten Meisterschaftsspiel gegen Korneuburg in Korneuburg unentschieden. Daher wird Hollabrun dementsprechend fokussiert in diese Partie gehen. Die Falken mussten sich vor der Verschnaufpause bei Bärnbach/Köflach klar geschlagen geben. Ein spannendes NÖ Derby wird also erwartet.

In den Reihen der FALKEN gibt es keine (neuen) Verletzten. Somit gilt es für die St. Pöltner die nächste Bewährungsprobe zu bestehen und vom derzeitigen vorletzten Tabellenplatz wegzukommen. In diesem Zusammenhang ist nicht zu vergessen, dass 5 von den bisherigen 7 Matches Auswärts-Spiele waren.

Nach dem erfolgreichen Cupauftritt in Eggenburg hat man beim UHC Erste Bank Hollabrunn das letzte Wochenende etwas zur Regeneration genutzt. Die letzten Tage wurde nun aber intensiv trainiert, um für das Derby gerüstet zu sein.

Gerhard Gedinger (Manager UHC Erste Bank Hollabrunn): „Wir wollen die Hinrunde als Tabellenführer abschließen. Dazu werden aber jedenfalls zwei Siege erforderlich sein. Die Mannschaft hat in den letzten Trainingseinheiten sehr fokussiert gewirkt und ist sich ihrer Aufgabe bewusst. Sowohl in St. Pölten als auch in Wien erwartet uns aber jeweils ein hochmotiverter Gegner, der vehement dagegenhalten wird. Wir hoffen aber auch, dass uns zahlreiche Fans zu den beiden Spielen begleiten und uns lautstark unterstützen werden.“

Sportunion Die Falken St. Polten vs. UHC Erste Bank Hollabrunn
Do., 01. November 2018, 17:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Zuerst bekommen es Sandra Zapletal’s Youngsters am Feiertags-Donnerstag mit Union Korneuburg als direkten Konkurrenten um das Obere Playoff zu tun, dann gibt es am Samstag im FIVERS-Doppel (LIGA-Team gegen Bregenz) mit Titelanwärter Hollabrunn eine ganz schwere Aufgabe.

Die Union Sparkasse Korneuburg kommt mit vier routinierten slowakischen Legionären in die Sporthalle Margareten. Zuletzt konnten die Niederösterreicher im Derby gegen Hollabrunn überraschen, schrammten hauchdünn an der großen Überraschung vorbei. Das 30:30 gegen den Titelanwärter ist trotzdem ein Ausrufezeichen, stehen die Hollabrunner doch ganz oben an der Tabellenspitze. Die FIVERS sind somit gewarnt, brauchen eine ganz starke Leistung gegen den direkten Gegner ums Obere Playoff. Derzeit liegt Korneuburg einen Punkt vor den FIVERS am wichtigen Tabellenplatz 5. Damit bekommt die Begegnung am Donnerstag zusätzlich Bedeutung, Sandra Zapletal’s Team ist fast schon zum Siegen verdammt.

Sandra Zapletal (Trainerin HC FIVERS WAT Margareten II): „Aufgrund unserer knappen Niederlagen brauchen wir jeden Punkt wenn wir wie letztes Jahr das Obere Playoff erreichen wollen. Und natürlich wollen wir das. In den Spielen gegen Korneuburg und Hollabrunn müssen wir deshalb in jeder Phase des Spiels hellwach sein, unser Leistungspotential ausschöpfen. Nur dann werden wir wichtige Punkte für unser Saisonziel holen.“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Union Sparkasse Korneuburg
Do., 01. November 2018, 17:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter
2016 legte die HANDBALL LIGA AUSTRIA (HLA) mit der AGENDA 2021, einem Fünf-Jahres-Fahrplan, den konzeptionellen Grundstein zur späteren Partnerschaft mit dem neuen Haupt- & Titelsponsor spusu. Thomas Berger, Geschäftsführer der spusu LIGA & spusu CHALLENGE hat mit dem ESB Marketing Netzwerk über die Chancen und Potentiale der Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter spusu gesprochen.

Das Konzept AGENDA 2021 basiert auf sieben Säulen, die die Vermarktungs- & Medialiserungsplattform der zehn besten österreichischen Handball-Clubs, im Vorfeld der EHF EURO 2020, zu neuen Höhenflügen verhelfen sollte. Diese sind Positionierung, Produktgestaltung, Sponsoring, Kommunikation, Netzwerk, Veranstaltung und Struktur.
Mit diesen sieben Schwerpunkten sollte eine Wertschöpfungslogik für alle Share- & Stakeholder geformt werden - vor allem für zukünftige Partner und den langersehnten Haupt- & Titelsponsoren. Thomas Berger lieferte dem ESB Marketing Netzwerk die Erfolgsfaktoren der AGENDA 2021.

Starke Medienpartner
Ein erster, fundamentaler Erfolg, war die Vereinbarung zu einer strategischen Partnerschaft mit LAOLA1 zu den Themen TV-Produktionen und Vermarktung. Diese Partnerschaft war und ist die Basis für aktuell 60 TV-Produktionen, mehreren Kommunikationskanälen und einem Sponsoring-Portfolio im sechsstelligen Bereich.
Im Dreieck spusu LIGA, LAOLA1 und dem ORF wurde ein „Modell Handball“ ins Leben gerufen, das nach einem Jahr ohne TV-Vertrag, den Grundstück für einen neuen, innovativen 3-Jahresvertrag der spusu LIGA im öffentlich-rechtlichen TV bildete. Ein Modell, dass auch für andere Sportarten zum Vorbild werden sollte.

Mittelstand im Fokus
Mit diesen zwei mittelfristigen Verträgen begann die strategisch geführte Offensive am österreichischen Kommunikationsmanagement-Markt. Es galt, die richtigen Partner für die Kommunikationsplattform HANDBALL LIGA AUSTRIA zu finden. Im Fokus der Suche standen eigentümergeführte, österreichische Klein- & Mittelbetriebe mit sechs- bis siebenstelligen Marketingbudgets und nationalen Interessen. Sofern das Produktportfolio zur Zielgruppe Handball passte, waren diese UnternehmerInnen strukturell genau die passenden Partner für die gemeinsamen Zielstellungen. Um diese UnternehmerInnen kennen zu lernen und die Potentiale der Kommunikationsplattform rund um den Handballsport zu erzählen, wurde das Format der Branchentreffs ins Leben gerufen. Am 14.11.2018 findet die 4. Auflage davon statt.

Jahr voller Rekorde
Die abgelaufene Saison war für die spusu LIGA in vielerlei Hinsicht ein Jahr voller Rekorde: Über 70 Liveübertragungen auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, über 3.200 Artikel in Printmedien und nochmals mehr als 1.000 Artikel in Onlinemedien sind erschienen. Damit konnte man erstmals in der Geschichte die magische Marke von einem Medienwert von € 8 Mio. knacken (spusu LIGA berichtete im August, Datenauswertung von United Synergies).

Match mit spusu
spusu war als bestehender Digitalkunde von LAOLA1 beim Branchentreff 1.0 eingeladen und so fand ein erster Austausch zwischen dem österreichischen Mobilfunk-Unternehmen, mittelständisch und eigentümergeführt, und der HANDBALL LIGA AUSTRIA statt. Die Gespräche gestalteten sich von Anfang an sehr spannend, es wurden schnell viele Gemeinsamkeiten erkannt. Innerhalb von einem Monat war ein gemeinsames Konzept ausgearbeitet und entscheidungsreif. Am 19. Juni 2017 wurde der neue Haupt- & Titelsponsor der HANDBALL LIGA AUSTRIA vorgestellt.

Spusu als Dachmarke
Mit Start dieser Saison ist es gelungen, mit der spusu LIGA eine Dachmarke für die 1. &  2. österreichische Herren-Handball-Liga auf den Markt zu bringen. Die nunmehrige spusu LIGA und die spusu CHALLENGE haben sich in den Bereichen Struktur, Vorstand und Management zusammengeschlossen. Dadurch entsteht eine gemeinsame Plattform, auf der man noch abgestimmter und effizienter gemeinsam definierte Zielsetzungen für das Produkt spusu LIGA und spusu CHALLENGE im österreichischen Handballsport umsetzt und den Erfolgskurs Richtung EHF EURO 2020 weiterfährt. spusu setzt mit seiner Partnerschaft im Handball ein starkes Bekenntnis der erfolgreichen österreichischen Unternehmerkultur zum Sport und seinen Vermarktungspotentialen.

ESB Marketing Netzwerk: spusu als Haupt & Titelsponsor für die nunmehrige spusu LIGA – warum ein Mobilfunkanbieter und welche Gemeinsamkeiten bestehen?
Thomas Berger: "Wir waren bei der Suche nach einem neuen Haupt- & Titelsponsor der Liga nicht auf eine spezielle Branche fokussiert. Dass es spusu (steht für sprich und surf) geworden ist, hängt mit anderen Verlinkungen unserer strategischen Ausrichtung & Wirkungsfelder zusammen. spusu möchte mit einer effizienten Struktur zum besten Preis-Leistung-Verhältnis am österreichischen Kommunikationsmarkt aufschlagen, und seine nationale Bekanntheit sowie Kundenschicht steigern. Dabei besticht spusu mit den Kernwerten einfach.menschlich.fair. Die Preis- und Produktstrategie bedient eine Nische, die seit drei Jahren eine Wachstumsrate von 10% im Monat ermöglicht. Mitunter die Medienwerte zeigen nach einem Jahr der Partnerschaft, dass die Kommunikationsplattform HANDBALL LIGA AUSTRIA ein hoch erfolgreicher Kanal für diese Zielstellungen ist. Die beiden Partner passen hinsichtlich Zielstellungen, Kernwerten, Strukturen, Zielgruppe, Produkt sowie der gemeinsamen Begeisterung, aus wenig Ressourcen, das Maximale heraus zu holen."

ESB: Halbzeit-Rückblick für die Agenda 2021: Welche Ergebnisse werden gezogen?
Thomas Berger: "Ich freue mich sehr, dass wir (Vereine, Partner, Verband & LIGEN) im Rahmen unserer Agenda 2021 sehr ziel- und ergebnisorientiert an einem Strang ziehen und bereits folgende Meilensteine auf den Weg bringen konnten: Strategische Partnerschaft mit LAOLA1 (TV-Produktionen 1. & 2. LIGA, Videoplattform, Vermarktung) als erste Sportliga Österreichs, Anschaffung einer eigenen LED-Bande für TV-Spiele, Einführung der Dachmarke spusu LIGA für die neue spusu LIGA (1. LIGA) & spusu CHALLENGE (2. LIGA) im österreichischen Herren-Handball und damit auch eine synergetische Abstimmung und Zusammenlegung der Kommunikationskanäle sowie der Strukturen, Ausbau der TV-Produktionen von 30 auf 60 pro Saison, umfassende und langjährige Datenpartnerschaft mit Sportradar, Steigerung des Medienwerts der spusu LIGA auf über 8 Millionen, Intensive Weiterentwicklung und Betreuung der digitalen Kommunikationskanäle der spusu LIGA, Professionalisierung des Kommunikationsmanagements der spusu LIGA, 4 Handball-Branchentreffs mit über 400 TeilnehmerInnen und natürlich die strategische Partnerschaft mit der ESB, um nur ein paar ausgewählte Entwicklungsschritte zu nennen.

ESB: Was wird langfristig nach der Agenda 2021 für die österreichische Liga geplant?
Thomas Berger: "Wir möchten Handball zur Mannschaftssportart Nummer zwei in Österreich entwickeln. Unser Kernprodukt gibt das unbedingt her. Handball ist eine der attraktivsten Sportarten der Welt und die erfolgreichste Mannschaftssportart der letzten zehn Jahre in Österreich, gemessen an den Qualifikationen des Nationalteams für Großveranstaltungen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir sehr intensiv und fleißig an unseren Themen weiterarbeiten, sowohl in der Breite, als auch in der Spitze. Das bedeutet konkret als spusu LIGA ein konkurrenzfähiges und überzeugendes Produkt am österreichischen Kommunikationsmarkt anzubieten. Themen die uns dabei wichtig sind; TOP-Inszenierung unserer Veranstaltungen, Anschluss an die europäische Handball-Bühne, mehr Medienflächen, Zuschauergruppen über unsere Kernzielgruppe hinaus begeistern, Weiterentwicklung der Infrastruktur, gemeinsam mit der Politik & Wirtschaft. Wir möchten als ganz wichtiger Bestandteil von HANDBALL AUSTRIA nicht nur an der Spitze glänzen, sondern unsere Verantwortung auch in der Breite wahrnehmen. Die spusu LIGA- & spusu CHALLENGE-Clubs leisten hier z.B. bei unzähligen Schulkooperationen schon einen enorm wertvollen Beitrag."

Vielen Dank an Thomas Berger für das Interview!
nach einer starken Anfangsphase riss beim HC LINZ AG ab Mitte der ersten halbzeit der Faden. Tabellenführer Moser Medical UHK Krems kam nicht nur zum Ausgleichl, sondern führte zur Pause sogar mit 17:15. Nach Seitenwechsel übernahmen die Gäste rasch das Zepter, siegten am Ende klar mit 37:27. 

Das erste Viertel des Spiels gegen Tabellenführer Moser Medical UHK Krems war heute so ganz nach dem Geschmack der Linzer Handballfans. Die Heimmannschaft war engagiert und druckvoll gestartet und lag nach zwölf Spielminuten mit 8:4 in Führung. Dann allerdings riss der Faden, der Tabellenführer kam in Fahrt, holte Tor um Tor auf und ging in der 19. Minute mit 10:9 in Führung. Den ersten Spielabschnitt konnten die Stahlstädter dann noch halbwegs offen halten, mit einem 15:17 Rückstand ging es in die Kabinen.

In Hälfte Zwei hielten die Hausherren noch fünf Minuten dagegen (18:20, 35. Minute), dann entschieden die Kremser die Partie mit einem furiosen 9:2-Lauf. Innerhalb der nächsten 13 Minuten zog der Tabellenführer auf 29:20 davon (48. Spielminute), der Widerstand der Linzer war gebrochen. Nach dem Treffer zum 21:29 blieben die Stahlstädter weitere sechs Minuten ohne Torerfolg, die Kremser erhöhten auf 34:21. Die Cordas Sieben bäumte sich noch einmal auf, verkürzte eineinhalb Minuten vor Spielende noch auf 27:35, zwei weitere Treffer des Tabellenführers sorgten aber für den 27:37 Endstand.

Antonio Juric, Kreisläufer HC LINZ AG: „Schade, die erste Halbzeit war nicht so schlecht, wir haben gut dagegengehalten. Dann haben wir mit vielen Fehlern die Kremser stark gemacht und uns wieder einmal selbst geschlagen. Jetzt müssen wir das wegstecken und mit aller Kraft ins Samstagspiel gegen Schwaz gehen!“

HC LINZ AG vs. Moser Medical UHK Krems 27:37 (15:17)
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Werfer HC LINZ AG: Christian Kislinger (7), Florian Reisinger (4), Matevz Cemas (4), Gojko Vuckovic (4), Dominik Ascherbauer (3), Philipp Preinfalk (1), Antonio Juric (1), Sebastian Hutecek (1), Elias Kropf (1), Adnan Sivic (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: Fabian Posch (7), Lucijan Fizuleto (7), Marko Simek (6), Jakob Jochmann (5), Leonard Schafler (5), Tobias Auß (3), David Nigg (3), Oliver Nikic (1)
Statistiken
Die nächste Partie in der Osthalle, die nichts für schwache Nerven war – doch am Halloween-Abend mit dem besseren Ende für Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Am 9. Spieltag in der spusu-LIGA-Hauptrunde feierte man einen 26:23-Sieg gegen Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten.

Gelungener erster Teil der spusu-LIGA-Doppelrunde für Sparkasse Schwaz Handball Tirol, ein Erfolg, der nach den zuletzt vielen engen Partien ohne Sieg so richtig guttut. Die Hinrunde des Grunddurchgangs endete am Mittwoch mit einem 26:23-Triumph über den amtierenden Champion, die Tiroler halten damit nach neun Begegnungen bei sechs Punkten und sind wieder in Schlagdistanz zu den Plätzen fünf und sechs. Der HC FIVERS WAT Margareten weist als Fünfter zehn Zähler auf. Am Samstag geht es auswärts beim HC LINZ AG weiter (19:00 Uhr).

Dem Meister gehörte durch David Brandfellner der erste Treffer in der Osthalle, Neo-Teamspieler Sebastian Spendier konterte mit dem 1:1. Ähnlich ging es nun weiter, in Minute zwölf stand es 5:5. Lukas Hutecek und Fivers-Topscorer Brandfellner sorgten für das 5:7, drei Tore in Folge bedeuteten jedoch wieder eine Tiroler Führung. Das Tempo war auf beiden Seiten hoch, das sorgte auch des Öfteren für leichte Ballverluste. Vincent Schweiger scorte das 10:11 für die Wiener (26.), Alexander Semikov postwendend das 11:11 für die Gastgeber. Im HT-Tor konnte sich nun Phillip Walski einige Male auszeichnen – 20 Sekunden vor Ende der ersten Hälfte machte Sebastian Spendier aus einem Siebenmeter das 14:13.

Die Pausenführung wurde es allerdings doch nicht, Doruk Pehlivan hatte etwas dagegen. Der Fivers-Neuzugang brachte den Ball aus einem Freiwurf nach der Sirene im Netz unter. Der Takt blieb nach der Verschnaufpause derselbe, die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Sparkasse Schwaz Handball Tirol konnte nun fast durchwegs vorlegen, doch erst in der 50. Minute betrug der Abstand zwei Tore. Es folgten einige Auftritte des nun wieder im Kasten stehenden Jost Perovsek, die Tiroler Abwehr hielt den Fivers-Angriffen in der Schlussphase sehr gut stand. Und vorne erwies man sich diesmal eine Spur cooler, Alexander Semikov erzielte das 24:21 (55.) und das 25:22. Der Deckel war drauf, der Meister endgültig geschlagen.

Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Das tut natürlich richtig gut. Heute haben wir endlich das Glück erzwungen, das hat uns zuletzt leider immer wieder gefehlt. Aber wir haben auch kleinere Rückschläge oder Fehler im Spiel verdaut, sind mit viel Kampfgeist dran geblieben und haben über 60 Minuten nie locker gelassen. Das braucht es auch gegen so einen Gegner. Unsere beiden Torhüter haben sich optimal ergänzt, wichtige Paraden in entscheidenden Phasen gezeigt. Im Angriff waren wir clever, als es darauf ankam. Morgen steht schon wieder Training auf dem Programm, am Samstag möchten wir gleich in Linz nachlegen. Das wird wieder eine schwierige Aufgabe.“

Wolfgang Filzwieser, HC FIVERS WAT Margareten: „Im Grunde haben wir das Spiel in einer Phase von rund zehn Minuten in der zweiten Halbzeit verloren. Da haben wir vorne zu viele Chancen ausgelassen, Handball Tirol konnte das nutzen. Ansonsten haben wir eine gute Leistung gezeigt, vor allem defensiv. Natürlich haben wir nach wie vor ein paar Ausfälle von wichtigen Spielern, aber Lamentieren hilft uns nicht. Unsere junge Garde macht das sehr gut. Gegen Bregenz zählen am Wochenende nun nur zwei Punkte.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HC FIVERS WAT Margareten 26:23 (14:14)
Mi., 31. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Aleksandr Semikov (8), Sebastian Spendier (5), Alexander Wanitschek (4), Sebastian Feichtinger (4), Alexander Pyshkin (2), Armin Hochleitner (2), Michael Miskovez (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: David Brandfellner (7), Doruk Pehlivan (5), Mathias Nikolic (3), Lukas Hutecek (3), Marin Martinovic (3), Vincent Schweiger (1), Herbert Jonas (1)
Statistiken
In der 9. Hauptrunde der spusu LIGA gewann Double-Gewinner und Vizemeister ALPLA HC Hard die richtungsweisende Partie gegen den direkten Konkurrenten SG INSIGNIS Handball WESTWIEN mit 27:20 (12:10). Damit rückten die Vorarlberger in der Tabelle vom sechsten auf den vierten Platz vor.

Im letzten Spiel der Hinrunde mussten die Roten Teufel vom Bodensee weiterhin auf Kapitän Dominik Schmid, Boris Zivkovic und Risto Arnaudovski verzichten. Dafür feierte vor 1.100 Zuschauern Rückraumspieler Ivan Horvat (2 Tore) nach einem Bänderriss sein Comeback. Und auch bei den Gästen aus Wien liefen Spielmacher Olafur Ragnarsson (3 Tore) und Julian Ranftl nach ihrer Verletzungspause erstmals wieder auf. Dafür war Philipp Seitz nicht dabei.

Der Innenblock der Gastgeber mit Max Hermann und Nejc Zmavc wehrte gleich einige Bälle der Wiener ab. Und auch Goalie Golub Doknic war in seinem Kasten omnipräsent. Erwartungsgemäß lieferten sich beide Teams von Anpfiff an einen offenen Schlagabtausch. Um jeden Ball wurde verbissen gefightet. Nach zehn Minuten verschafften sich die Hausherren mit der 4:2-Führung einen leichten Vorteil.

WESTWIEN fand für die starke Harder Defensive keine passende Antwort. Von der Siebenmeterlinie erhöhte Thomas Weber in der 20. Minute auf 7:3. Kurz vor der Halbzeitpause kamen die Gäste auf 10:9 heran. Mit 12:10 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff ging der heiße Tanz weiter. In der 37. Minute kam Westwien-Kreisläufer Willi Jelinek in der ansonsten immer fairen Partie glimpflich mit einer Zwei-Minuten-Strafe davon, als er Konrad Wurst Mitten im Gesicht traf.

Immer wieder brillierte Luca Raschle (9 Tore) von der Linksaußen-Position. Zwischen einem und vier Toren pendelte der Vorsprung der Roten Teufel (19:15/45.). Konrad Wurst erzielte in Unterzahl die erstmalige Fünf-Tore-Führung für die Gastgeber (21:15/49.). Im Finish ließen sich die Hausherren nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und feierten einen klaren 27:20-Heimerfolg. Zu den Best-Playern wurden via SMS-Voting Luca Raschle bzw. Viggo Kristjansson gewählt.

„Es war eine große kämpferische Leistung mit einer starken Abwehr und Torwart. Wir haben heute verdient gewonnen. Man sieht allen die große Erleichterung an,“ freute sich Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

„Wir haben verletzungsbedingt zuletzt in einer anderen Formation gespielt. Heute haben wir nicht zu unserem Rhythmus gefunden. In der Schlussphase haben wir zu viele Chancen liegen lassen. Das war im Angriff zu wenig,“ meinte Co-Trainer Roman Frimmel von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

WESTWIEN-Manager Conny Wilczynski: "Unterm Strich war der Angriff heute zu schwach und ideenlos um in Hard zu punkten. Jetzt müssen wir schauen dass alle angeschlagenen Spieler so schnell wie möglich wieder fit werden um eine Serie zu starten."

ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 27:20 (12:10)
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (9), Gerald Zeiner (5), Thomas Weber (4), Konrad Wurst (3), Michael Knauth (3), Ivan Horvat (2), Theo Surblys (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Viggo Kristjansson (8), Gudmundur Helgason (4), Olafur Ragnarsson (3), Matthias Führer (1), Julian Schiffleitner (1), Wilhelm Jelinek (1), Julian Pratschner (1), Felix Fuchs (1)
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40 Tore bedeuten Liga-Rekord für den SC kelag Ferlach. Vor Heimpublikum können die Kärntner einen Fünf-Tore-Rückstand noch vor der Pause auf 18:21 verkürzen. Nach Seitenwechsel gelingt in der 44. Minute Rok Golcar der Ausgleich, in der Schlussphase erspielt man sich einen kleinen Polster mit zwei Toren Vorsprung und spielt diesen nach Hause.

„Heute war Tag der offenen Tür in Ferlach“, brachte es Walter Perkounig, Obmann des SC kelag Ferlach nach Spielende auf den Punkt. Seine Spieler starteten zunächst perfekt in die Partie, erspielten sich rasch ein 4:1. Diesen Vorsprung konnte man rund zehn Minuten verteidigen, dann gelang zunächst Stefan Salbrechter der Ausgleich zum 8:8, in der 17. Minute blieb es Thomas Paul Wulz vorbehalten erstmals die Führung für die Union JURI Leoben zu erzielen und stellte auf 11:10.

Tor um Tor ließ man den Abstand größer werden, erhöhte in der 23. Minute auf 18:13. Die Hausherren mobilisierten nochmals ihre Kräfte, stellten die Deckung wieder besser ein und holten bis zur Pausensirene zwei Tore auf – Pausenstand 18:21.

Nach Seitenwechsel ein ähnliches Bild – Leoben kontrollierte das Spiel, erhöhte den Abstand neuerlich auf fünf Tore. Beim Stand von 22:27 legte Ferlach schließlich einen 5:0-Lauf hin, konnte innerhalb von sechs Minuten den Rückstand egalisieren.

In einer turbulenten Schlussphase zeichnete sich Domen Oslovnik im Ferlacher Tor aus – mit seinen zwei Paraden ermöglichte er es seinen Teamkollegen einen kleinen Polster herauszuspielen. Den knappen Zwei-Tore-Vorsprung gab man nicht mehr aus der Hand und gewann letztlich 40:39.

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: „Die Angriffsleistung war top mit einem guten Aufbau, auch unser Kreis war spitze. Aber 39 erhaltene Tore sind inakzeptabel. Am Ende ist es ein wichtiger Sieg für uns, der uns auch in der Tabelle ein wenig Luft verschafft. Nach fünf sieglosen Runden gibt uns der Erfolg rechtzeitig vor dem schweren Auswärtsspiel gegen Graz Selbstvertrauen.“

SC kelag Ferlach vs. Union JURI Leoben 40:39 (18:21)
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Werfer SC kelag Ferlach: Blaz Klec (10), Dean Pomorisac (8), Rok Golcar (7), Anze Ratajec (7), Izudin Mujanovic (5), Patrick Spitzinger (3)
Werfer Union JURI Leoben: Damir Djukic (11), Stefan Salbrechter (6), Christian Hallmann (5), Marko Tanaskovic (5), Moritz Mittendorfer (5), Thomas Kuhn (3), Stephan Jandl (3), Thomas Paul Wulz (1)
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Die Retcoff HSG Graz gewinnt gegen Bregenz Handball das Spitzenspiel der 9. Runde 23:22. Nach einem wahren Krimi in der Schlussphase, gehen die Gastgeber als Sieger vom Parkett und bleiben einen Punkt hinter dem Moser Medical UHK Krems Tabellenzweiter.

Die beiden Teams starteten motiviert in das Spiel. Gleich nach 30 Sekunden brachte Nemanja Belos die Grazer in Führung, Bregenz wartete nicht lange und glich durch Coric aus. Es ging hin und her, erst nach fünfzehn Minuten konnte sich die HSG erstmalig absetzen, Borovnik traf zum 6:4. Kaum zehn Minuten später schafften die Bregenzer wieder den Ausgleich. Eine starke Schlussphase ließ Graz aber schließlich mit einer 13:10 Führung in die Pause gehen.

Hälfte zwei: Ein 3:0-Lauf der Pajovic-Sieben ließ die Führung auf sechs Tore anwachsen. Bregenz Handball wollte aber noch nicht aufgeben und holte Tor um Tor wieder auf, bis zum 19:21. In der Schlussphase angekommen wurde es noch einmal richtig heiß, das Spiel wurde unruhig. Thomas Scherr blieb aber stark und traf zum 23:20, was schlussendlich den Sieg bedeutete. Auch die beiden letzten Treffer von Lukas Frühstück konnten daran nichts mehr ändern. Die Retcoff HSG Graz gewinnt 23:22 und feiert damit den nächsten Sieg in der Heimhalle.

Thomas Scherr, RETCOFF HSG Graz: "Es war ein wahnsinns Match, mit Hochs und Tiefs. Dass es so ausgeht ist wirklich ein Traum für uns. Wir haben leichte Fehler im Angriff gemacht, in der Deckung ist es auch nicht mehr ganz so gelaufen, das hat Bregenz zurück ins Spiel gebracht. Wir werden morgen und übermorgen trainieren und uns auf das Spiel gegen Ferlach vorbereiten."

Goran Aleksic, Bregenz Handball: „Wir haben bis zum Umfallen gekämpft, aber wir haben heute einfach nicht ins Spiel gefunden. Wenn wir heute ein normales Niveau erreichen, gewinnen wir das Spiel. Das haben wir aber eben nicht geschafft.“

RETCOFF HSG Graz vs. Bregenz Handball 23:22 (13:10)
Mi., 31. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer RETCOFF HSG Graz: Nemanja Belos (8), Matjaz Borovnik (5), Thomas Scherr (4), Timo Gesslbauer (2), Daniel Dicker (1), Philipp Moritz (1), Otmar Pusterhofer (1), Nikola Aljetic (1)
Werfer Bregenz Handball: Vlatko Mitkov (12), Lukas Frühstück (3), Povilas Babarskas (2), Marian Klopcic (2), Alexander Wassel (2), Marko Coric (1)
Video-Link: Durch die Beine! Mitkov mit dem Assist des Abends
Video-Link: Aleksic hält Bregenz lange im Spiel
Video-Link: Der Mann mit Nerven wie Drahtseile!
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Seit Jahresbeginn 2017 hält LAOLA1 die exklusiven Marketingrechte an der spusu LIGA, in der die beiden höchsten Handball-Spielklassen gebündelt sind. Nun haben sich die Vertragspartner vorzeitig auf eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit um zwei Jahre verständigt. Diese läuft somit mindestens bis Ende 2022.

Die ersten beiden Jahre ihrer Kooperation waren für die spusu LIGA (vormals: Handball Liga Austria) und LAOLA1 von gemeinsamen Vermarktungserfolgen, einer signifikanten Steigerung der Medienwerte und einer engen Zusammenarbeit im digitalen Bereich und bei der Nutzung von Daten geprägt. Insgesamt 24 Live-Spiele auf ORF Sport+ und 50 LIVE-Spiele auf LAOLA1.tv sichern der spusu LIGA und ihren Partnern umfassende TV-Präsenz über das gesamte Jahr hinweg. Gesamt wurden so 139:24 Stunden im TV gezeigt (Quelle: United Synergies).

LAOLA1 bietet den Handball-Fans als Medienpartner der spusu LIGA zudem ausführliche Berichterstattung und Sonderformate auf LAOLA1.at, LAOLA1.tv und auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen. Österreichs größte Sportplattform hat sich auf diese Weise als relevanteste und größte Informationsplattform für den österreichischen Handball etabliert.

Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen LAOLA1 und der spusu LIGA ist seit einem entsprechenden Beschluss der Liga-Generalversammlung vom vergangenen Juni auch die zweite Liga, die spusu CHALLENGE. Sie soll in Zukunft durch regelmäßige TV-Produktionen und die Kooperation mit dem Hauptsponsor spusu weiter an Reichweite und Bedeutung gewinnen.

Thomas Berger, Geschäftsführer spusu LIGA, meint: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Kooperation mit unserem wichtigsten strategischen und operativen Partner, LAOLA1, frühzeitig um 2 weitere Jahre verlängern konnten. Die gemeinsam entwickelten Wertschöpfungsketten tragen erste Früchte und bilden die Grundlage für weiteres Wachstum. Die nächsten Projekte und Entwicklungsschritte sind bereits in Planung und sollen dem österreichischen Handball, über die EURO 2020 hinaus, Flügel verleihen. Wir möchte uns an dieser Stelle sehr herzlich beim gesamten LAOLA1-Team für die großartige Zusammenarbeit bedanken und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft!“

Dominik Beier, Mitglied der LAOLA1-Geschäftsführung, kommentiert: „Die spusu LIGA ist mit stetig steigenden Reichweiten und Zuschauerzahlen die am schnellsten wachsende Liga Österreichs. Das enorme Potential, das diese Liga beherbergt, haben wir schon früh erkannt. Die letzten Erfolge bestätigen das klar und deutlich. Die proaktive und innovative Arbeitsweise der Liga ist beeindruckend und lässt uns mit viel Vorfreude auf die nächsten Jahre der Zusammenarbeit blicken.“
Bereits am Mittwoch empfängt der SC kelag Ferlach in der spusu LIGA die Mannschaft von Union JURI Leoben. Das Duell der beiden Teams, die in der Liga schon einige Male die Klingen gekreuzt haben, hat fast Derbycharakter.  Auch ein Blick auf die Tabelle zeigt die Brisanz dieses Duells: Beide Teams haben aktuell fünf Punkte. Daher fordert Ferlach-Trainer Ivan Vajdl von seinem Team auch einen Sieg.

Aber die Obersteirer gelten im Moment als „Team der Stunde“. Sie konnten zuletzt ein Unentschieden bei Rekordmeister Bregenz Handball holen und gewannen gegen Vizemeister ALPLA HC Hard. Dennoch ist die Mannschaft des SC kelag Ferlach auf Sieg eingestellt.

Kapitän Dean Pomorisac: „Wir spielen zu Hause vor unseren Fans, da müssen wir einfach gewinnen. Unser Ziel ist es, in dieser Partie das Tempo hoch zu halten. Leoben wird versuchen, lange Angriffe zu spielen. Damit haben sie gegen die Vorarlberger Topclubs Erfolg gehabt.“

Beim SC kelag Ferlach, wo zuletzt Nachwuchsspieler aufgezeigt haben, werden Matthias Rath und Adonis González weiter verletzungsbedingt ausfallen. Dennoch wird die Mannschaft um den ersten Sieg im Oktober kämpfen. Mit der Unterstützung des eigenen Publikums soll der auch gelingen.

Leoben will die nächsten Punkte
Die spielfreie Woche aufgrund der "Nationalteampause" wurde von den Leobnern sowohl zur Regeneration gleichermaßen wie für eine intensive körperliche und mentale Vorbereitung auf das Spiel gegen Ferlach genutzt.

Klares Ziel der Obersteirer: Nach dem Match am Mittwoch will man zwei Punkte vor Ferlach in der Tabelle stehen! Die Erfolge aus den vergangenen Begegnungen zählen die Steirer positiv für sich, trotzdem wird es ein Spiel auf Augenhöhe gegen die heimstarken Ferlacher.

SC kelag Ferlach vs. Union JURI Leoben
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Erster Teil der spusu-LIGA-Doppelrunde am Mittwoch, 19:00 Uhr, für Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Am 9. Spieltag der Hauptrunde gastiert der amtierende Champion HC FIVERS WAT Margareten in der Osthalle.

Die Länderspielpause ist vorüber, die spusu LIGA kehrt zurück. Bei der Partie im EHF EURO CUP gegen Norwegen kam Handball-Tirol-Rückraumspieler Sebastian Spendier zu seinem ersten Kurzauftritt in der Herren-Nationalmannschaft, nun geht es für den Kärntner und seine Teamkollegen im Ligabetrieb gleich mit einer Doppelrunde weiter. Am Mittwoch kommt der Meister HC FIVERS WAT Margareten in die Osthalle, am Samstag muss Sparkasse Schwaz HT zum HC LINZ AG.

Das Heimmatch gegen den aktuellen Titelträger, der sich in der Finalserie der Vorsaison durchaus etwas überraschend, aber verdient gegen den ALPLA HC Hard durchsetzen konnte, bildet den Abschluss der Hinrunde im Grunddurchgang – und wird zum nächsten Prüfstein. An den bisherigen acht Spieltagen sammelten die Wiener zehn Punkte und rangieren damit auf dem vierten Platz. Für das neuntplatzierte Sparkasse Schwaz Handball Tirol gab es hingegen bislang vier Zähler – gerade, weil in den engen Begegnungen das Pendel nicht zugunsten der Tiroler ausschlug.

„Wir waren einige Male sehr knapp dran, hätten bereits mehr Punkte machen können. Im letzten Spiel gegen Graz hat die Leistung auch absolut gestimmt. Aber wir belohnen uns derzeit einfach viel zu wenig für den betriebenen Aufwand. Es ist an der Zeit, auch mal das Glück zu erzwingen“, erläutert HT-Trainer Frank Bergemann. Die Cup-Partie bei WAT Fünfhaus konnte seine Truppe zuletzt souverän gestalten, nun will man unbedingt in der Liga nachlegen. Der Kader sollte vollzählig sein, nur Michael Miskovez ist fraglich.

„Mit den FIVERS kommt natürlich ein ganz schwieriger Gegner, der amtierende Meister. Sie spielen mit sehr viel Tempo, sind mannschaftlich enorm geschlossen. Egal wer von außen kommt, man bemerkt eigentlich nie einen Leistungsabfall. Wir werden uns dagegenstemmen, mit allem, was wir haben. Wir glauben an unsere Chance“, so Bergemann.

FIVERS in Doppelrunde gegen Sparkasse Schwaz und Bregenz
Die englische Woche in der spusu LIGA nach der Länderspielpause beschert den FIVERS WAT Margareten zwei schwere Spiele: Zuerst geht es schon am Mittwoch zu Sparkasse Schwaz Handball Tirol, dann kommt am Samstag Rekordmeister Bregenz Handball nach Wien.

SCHLAFENDER RIESE?
Am unüblichen Mittwoch-Termin muss Peter Eckl’s Team nach Tirol. In Schwaz trifft man auf ein Team, welches bislang mit Sicherheit unter seinen Möglichkeiten agiert hat. Der Tiroler Kader beinhaltet vier Legionäre und eine an sich routinierte Truppe mit Sebastian Feichtinger auf der Mitte-Position, die im Grunde ganz vorne in der Liga mitspielen kann. Bislang konnten Pyshkin, Semikov und Co. noch nicht ihr Potential abrufen, scheiterten aber immer wieder denkbar knapp. Wie zuletzt im Heimspiel gegen Retcoff HSG Graz mit 24:25, wobei die Steirer bekannterweise bislang die Überraschung der Saison sind. Die Topscorer der Tiroler sind bislang Alexander Wanitschek (42 Tore) und Sebastian Spendier (39 Tore). Dem Youngster Spendier brachten seine Leistungen zuletzt eine Einberufung ins A-Team. Es wird für die FIVERS also alles andere als einfach werden, in der Schwazer Osthalle die heiß ersehnten Punkte zu holen – Tabellenstand hin oder her.

REKORDMEISTER ANTE PORTAS
Am Samstag darauf erwartet die Handballfans ein besonderer Leckerbissen. In einer Doppelveranstaltung mit dem CHALLENGE-Team (Gegner: Hollabrunn) kommt es zum Showdown mit Rekordmeister Bregenz Handball. Die Vorarlberger liegen derzeit einen Punkt vor den FIVERS und damit praktisch wie die gesamte spusu LIGA im engen Gerangel um den so wichtigen fünften Tabellenplatz. Das erstplatzierte Team Moser Medical UHK Krems und die sechstplatzierten Harder trennen zarte drei Punkte, mit etwas Respektabstand folgen dann der SC kelag Ferlach und die Union JURI Leoben bzw. Sparkasse Schwaz und Linz. Rein rechnerisch kann es heuer somit jedes Team treffen: Jedes Spiel bekommt damit ein Stück Finalatmosphäre, jeder Punkt zählt. Die Vorarlberger sind seit fünf Spielen unbesiegt, mussten ausgerechnet zuhause gegen Hard im Derby die letzte Niederlage hinnehmen.

FIVERS UND DIE WUNDERTÜTE
Bei den FIVERS werden in beiden Spielen mit Sicherheit Markus Kolar, Vytas Ziura und Boris Tanic fehlen. Das Antreten von Mathias Nikolic und Leander Brenneis ist fraglich.

Bei den FIVERS wurden die zehn spielfreien Tage in der spusu LIGA auch zur Regeneration genutzt. Mit Lukas Hutecek (mit dem 2000er-Team Sieger des Invitationals), Doruk Pehlivan (Türkei) und Tobias Wagner fehlten aufgrund ihrer Länderspieleinsätze wichtige Spieler in der Vorbereitung. Peter Eckl hatte somit genau eine Trainingseinheit für eine intensive Vorbereitung mit dem gesamten gesunden Kader auf das Spiel in Schwaz. Man kann also gespannt sein, wie sich die FIVERS in den für die weitere Meisterschaft so wichtigen Spielen am Mittwoch in Schwaz und am Samstag in der Hollgasse gegen Bregenz präsentieren werden.

Peter Eckl, Trainer FIVERS: „Wir stehen vor ganz entscheidenden Spielen im Kampf um die Bonusrunde. Die Schwazer müssen gegen uns eigentlich schon gewinnen, werden Vollgas geben und sind ohnehin ein ganz unangenehmer Gegner. Das wird eine heiße Partie in der Osthalle, bei der wir wieder zurück in die Spur wollen. Und dass in der gegenwärtigen Tabellensituation vor allem die Heimspiele gewonnen werden müssen, versteht sich von selbst – das gilt für uns am Samstag gegen Bregenz ganz besonders.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HC FIVERS WAT Margareten
Mi., 31. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Zwei der bisherigen Top-Teams in der spusu LIGA treffen in der neunten Runde direkt aufeinander. Am Mittwochs-Spieltag empfängt der Tabellendritte RETCOFF HSG Graz den punktgleichen Zweiten Bregenz Handball. LAOLA1 überträgt die Partie am Mittwoch, 31. Oktober ab 18.50 Uhr aus Graz.

Thomas Eichberger, Torhüter der RETCOFF HSG Graz, hatte auch während der Spielpause der spusu LIGA alle Hände voll zu tun. Beim 31:34 gegen Schweden feierte der 25-Jährige sein Debüt im ÖHB-Nationalteam. Dabei trat er als Lokalmatador im Grazer Raiffeisensportpark an. Am Mittwoch, 31. Oktober, steht Eichberger dort nun wieder mit seinen Mannschaftskameraden von der RETCOFF HSG auf dem Parkett. Die Steirer konnten zuletzt mit einem 25:24-Auswärtssieg in Schwaz wichtige Punkte sammeln. Nun bekommen sie es allerdings mit einem starken Gegner zu tun: Der Rekordmeister aus Bregenz ist seit fünf Spieltagen ungeschlagen. Bei der Partie in Graz kommt es zudem zum Aufeinandertreffen der beiden besten Torschützen der spusu LIGA. Vlatko Mitkov hat bislang 54 Mal für Bregenz getroffen, für den Grazer Nemanja Belos stehen 46 Treffer in der Bilanz.

Für die Bregenzer, die bisher die beste Auswärtsstatistik der Liga vorweisen können, gilt es weiterhin ungeschlagen in der Ferne zu bleiben. Zudem baut der Rekordmeister auf die zweitstärkste Deckung in der laufenden Meisterschaft. Mit 200 erhaltenen Treffern konnte man nach acht Spielen allerdings lediglich 3 Tore weniger, als Graz zulassen.

Der Anwurf zum Top-Spiel erfolgt um 19 Uhr, die Übertragung bei LAOLA1.tv beginnt um 18.50 Uhr. Kommentator des Spiels ist Markus Diglas, Co-Kommentator ist Nedzad Smajlagic.

Punktegleich nur einen Platz dahinter steht derzeit die Retcoff HSG Graz. Das Duell Tabellenzweiter gegen Tabellendritter kommt es also zum Spitzenspiel der 9. Spusu Liga Runde: „Nach der Länderspielpause freuen wir uns wieder auf ein Heimspiel. Wir konnten die Woche nutzen und haben, während Nemanja Belos und Thomas Eichberger mit dem Nationalteam unterwegs waren, gut trainiert. Für mich ist Bregenz ein Titelkandidat, bis jetzt sind sie sehr souverän aufgetreten. Die Liga ist heuer aber so eng zusammen, dass ich weiß, dass auch wir mit so einem Team mithalten können! Die Punkte werden bei uns bleiben!“, Coach Ales Pajovic.

RETCOFF HSG Graz vs. Bregenz Handball
Mi., 31. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

Nach dem ÖHB Cup - Aus von HC LINZ AG gegen den aktuellen Tabellenführer der spusu LIGA Hauptrunde, Moser Medical UHK Krems, kommt es am kommenden Mittwoch zu einer weiteren
Begegnung mit den Wachauern. Im letzten Spiel der Hinrunde trifft in der SportNMS Kleinmünchen der Tabellenführer auf das Schlusslicht, von der Papierform ist die Favoritenrolle also klar vergeben. Von Aufgeben ist bei den Linzern aber keinesfalls die Rede. Die Rote Laterne will man so schnell wie möglich wieder loswerden. Dass das auch gegen eine Mannschaft wie Krems kein Ding der Unmöglichkeit ist, haben die ersten 40 Minuten des Cupspiels deutlich gezeigt. Beim Stand von 19 : 17 für den HC LINZ AG hat sich leider erneut der Fehlerteufel eingeschlichen und die Stahlstädter brachten sich selbst um die Früchte ihrer Arbeit.


HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas: „Dieses Spiel ist für uns natürlich noch wichtiger als das Cupspiel. Wir werden sehen, ob wir aus unseren Fehlern gelernt haben – wir wollen uns auf jeden Fall revanchieren und ein gutes Spiel zeigen. Wenn wir es schaffen unsere Leistung über die volle Distanz zu bringen, sind wir für jede Mannschaft gefährlich!“

HC LINZ AG vs. Moser Medical UHK Krems
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

In der 9. Hauptrunde der spusu LIGA habt der sechstplatzierten Vizemeister vom Bodensee am Mittwoch, 19.30 Uhr, mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN (Platz fünf) einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Startplätze für die bevorstehende Bonusrunde zu Gast.

In der Länderspielpause war für die Vorarlberger zuerst die Aufarbeitung der bitteren 29:33-Auswärtsniederlage in der Vorrunde in Leoben angesagt. „Wir haben das Spiel intern besprochen und abgehackt. Die Mannschaft hat im Training eine entsprechende Reaktion gezeigt,“ sagt Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

Am Mittwoch kommt mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN eine Mannschaft in die Sporthalle am See, die im Verlauf der Meisterschaft - wie Hard - hinter ihren Erwartungen blieb. Denn auch die Wiener wurden vom Verletzungsteufel nicht verschont. Das letzte Duell in Hard konnte WESTWIEN für sich entscheiden: Im letztjährigen Halbfinale konnte man auswärts mit einem Tor gewinnen. 

Seit Mitte September fehlt den Grün-Weißen Spielmacher Olafur Ragnarsson. Der Isländer zog sich eine Knieverletzung zu. Sein Einsatz ist weiterhin offen. Zudem hat der zuletzt groß aufspielende Youngster Elias Kofler am Wochenende in einem Juniorenländerspiel eine schwere Verletzung (Quetschung der Bauchspeicheldrüse) erlitten. Für Hard-Coach Klaus Gärtner ist offen, wie die Gäste auf die Ausfälle reagieren. „Wir haben uns auf mehrere Varianten vorbereitet,“ erklärt der 43-Jährige.

Wer für die Hausherren am Mittwochabend gegen den Traditionsklub aus Wien aufs Parkett auflaufen wird, entscheidet sich im Abschlusstraining. Linkshänder Boris Zivkovic und Legionär Ivan Horvat fielen zuletzt wegen eines Bänderrisses im Knöchel aus und fiebern einem Comeback entgegen. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch von Kapitän Dominik Schmid. Der Nationalspieler stieg am Montag ins Mannschaftstraining ein. „Wenn alles optimal läuft, ist Dominik Schmid Mitte bis Ende November wieder mit dabei,“ so Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner. 

Conny Wilczynski, WESTWIEN-Manager: „Wir stellen uns auf ein enges Spiel ein. Trotz der Verletzten-Situation werden wir alles geben um ein starkes Spiel zu machen und 2 Punkte in Vorarlberg zu holen! "

ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Nach der Nationalteampause warten rund um Allerheiligen gleich zwei Spieltage auf die Fans. Diesen Mittwoch beschließt der 9. Spieltag die Hinrunde in der spusu LIGA Hauptrunde, am Wochenende erfolgt der Rückrundenauftakt. Heimvorteil genießen am Mittwoch Sparkasse Schwaz Handball Tirol gegen den HC FIVERS WAT Margareten, die RETCOFF HSG Graz gegen Bregenz Handball, 19:00 Uhr live auf LAOLA1.tv, der HC LINZ AG gegen Tabellenführer Moser Medical UHK Krems, der SC kelag Ferlach gegen die Union JURI Leoben und der ALPLA HC Hard gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN. Doch der Heimvorteil ist in dieser Saison bei weitem kein Garant für einen echten Vorteil!

40 Spiele sind in der spusu LIGA Hauptrunde absolviert. In lediglich knapp mehr als der Hälfte der Spiele ging die Heimmannschaft auch als Sieger vom Feld. Zwölfmal war die jeweilige Gastmannschaft erfolgreich, siebenmal gab es ein Unentschieden.

Zu einer Festung avancierte dabei bislang die Heimhalle des Tabellenführers, die Sport.Halle.Krems des Moser Medical UHK Krems. In fünf Heimspielen war man auch ebenso oft erfolgreich. Den knappsten Heimerfolg feierte man dabei vor der Länderspielpause mit dem 30:28 über den HC FIVERS WAT Margareten.

Der Titelverteidiger ist neben den Kremsern das zweite Team das zuhause noch ungeschlagen ist. Allerdings bestritten die Wiener bislang erst drei Heimspiele. Gleiches gilt für den ALPLA HC Hard. In der Sporthalle am See feierte der Supercupsieger bislang erst einen Sieg, trennte sich von Handball Tirol und den FIVERS jeweils unentschieden.

Einen starken Lauf legte die RETCOFF HSG Graz in seiner neuen Heimstätte, dem Raiffeisen Sportpark Graz hin. Siege über Leoben und die FIVERS folgte ein Unentschieden gegen Hard. Lediglich der aktuelle Leader Krems versetzte der Party der Steirer einen Dämpfer, siegte 26:19. 

Die Grazer weisen zudem die beste Auswärtsbilanz auf. In vier Auswärtsspielen musste man sich lediglich einmal geschlagen geben - 22:28 bei der Union JURI Leoben. Dafür holte man die vollen Punkte beim HC LINZ AG (30:24), der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN (29:28) und der Sparkasse Schwaz Handball Tirol (25:24).

Je zweimal in der Fremde erfolgreich waren die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, der ALPLA HC Hard und Bregenz Handball. Die FIVERS brachten es als Gäste bislang auf einen Sieg und zwei Unentschieden.

Bemerkenswert: Alle zehn Vereine der spusu LIGA konnten auswärts bereits punkten, acht von zehn Vereinen feierten dabei zumindest einen Auswärtssieg. Sparkasse Schwaz Handball Tirol und Union JURI Leoben fuhren bsilang noch keinen Sieg in der Fremde ein, feierten aber zwei (Handball Tirol), bzw. ein Unentschieden (Leoben). 

9. Spieltag spusu LIGA Hauptrunde

          

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HC FIVERS WAT Margareten
Mi., 31. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

          

RETCOFF HSG Graz vs. Bregenz Handball
Mi., 31. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

          

HC LINZ AG vs. Moser Medical UHK Krems
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

          

SC kelag Ferlach vs. Union JURI Leoben
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

          

ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Mi., 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Gleich sieben Spieler der spusu LIGA und spusu Challenge spielen diese Woche für Österreich im Länderspieldoppel. Nach der Niederlage gegen Norwegen am Mittwoch empfängt man am Sonntag im ersten Heimspiel im EHF EURO CUP Vize-Europameister Schweden und eröffnet feierlich den neuen Raiffeisen Sportpark Graz. (LIVE ab 16:30 auf ORFeins und Laola1.tv!) Dabei stehen mit Martin Breg, Christoph Neuhold und Thomas Eichberger gleich drei Steirer im Aufgebot von Teamchef Patrekur Jóhannesson: Mit Sebastian Spendier steht ein weiterer Spieler im Kader, der in der Handballakademie Graz groß geworden ist.

Martin Breg vom HC Bruck ist relativ kurzfristig statt dem verletzten Marian Klopcic einberufen worden: "Ich habe mich natürlich riesig gefreut. Es gibt nichts schöneres als für Österreich zu spielen. Ich bin fit und komme mit viel Selbstvertrauen zum Team. Auf das Heimspiel in Graz freue ich mich besonders, das wird von der Emotion her nochmals was anderes, vor den Freunden und der Familie zu spielen. Im EHF EURO CUP können wir uns von Spiel zu Spiel steigern, können befreit aufspielen und wir können nur gewinnen. Das ist die beste Generalprobe für alles was dem Nationalteam in nächster Zeit bevorsteht." Breg kämpft momentan mit Absteiger HC Bruck in der spusu CHALLENGE um den sofortigen Wiederaufstieg in die spusu LIGA. Mit 47 Treffern ist er momentan an zweiter Stelle der spusu CHALLENGE Torschützenliste.

Beinahe genauso gut läuft es aktuell für einen weiteren Steirer im Aufgebot von Teamchef Jóhannesson: Thomas Eichberger. Der Torhüter der RETCOFF HSG Graz feierte in sieben Spielen bislang vier Siege und ein Unentschieden. Kurzzeitig stand man sogar auf Platz 1, Thomas Eichberger: "Wenn man die Spiele gegen Ferlach und Krems ausklammert, läuft es aktuell gut für uns, das baut natürlich auf." Der 25-Jährige feiert gegen Norwegen und Schweden sein Debüt im A-Nationalteam, sein erstes Heimspiel im rot-weiß-roten Dress bestreitet er zudem gleich in seiner Heimstätte: "Das ist schon etwas Besonderes, hier trainiere ich jeden Tag, gehe hier ein und aus."

Wie Thomas Eichberger, kommt auch der bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol unter Vertrag stehende Sebastian Spendier aus der Handballakademie Graz! Auch ihm steht damit ein "halbes" Heimspiel bevor. Spendier durfte gegen Norwegen sein Teamdebüt feiern. Der gebürtige Kärntner schnupperte in der Saison 2012/13 erstmals mit der HSG Graz in die heutige spusu LIGA und deren unter 20-Bewerb. 2013/14 spielte er mit HIB in der Regionalliga um den Aufstieg in die höchste LIGA, scheiterte im Finale jedoch am Vöslauer HC. Seit September 2014 spielt er für Union Leoben. 2017 unterschrieb der Kärntner einen Vertrag über zwei Jahre bei Handball Tirol.

Mit einer Menge Selbstvertrauen im Gepäck ist die Vorfreude auf das erste Länderspiel in der Steiermark bei  dem dritten Steirer im Bunde - Christoph Neuhold groß. Mit seinem neuen Verein, dem HSC Coburg 2000, eilt der Steirer in der 2. Deutschen Bundesliga aktuell von Sieg zu Sieg. "Ich fühle mich richtig wohl in Coburg. Mir gefällt die Stadt, mit meinen Mannschaftskollegen unternehme ich viel und sportlich läuft es momentan großartig. Wir haben in der Vorbereitung bewusst gegen schwere Gegner gespielt, konnten sogar einen Sieg über Wetzlar feiern. Ziel war und ist es, oben mitzuspielen. Unser Trainer bereitet uns auf jeden Gegner sehr gut vor, er lebt Handball", schwärmt Neuhold. Mit Coburg steht er nach neun Spieltag ohne Niederlage an der Tabellenspitze. Am Wochenende steht das Spitzenspiel gegen Essen an. Regelmäßig pilgern über 2.000 Fans zu den Heimspielen von Coburg, Tendenz steigend. Eine noch größere Kulisse erwartet den Aufbauspieler am 28. Oktober im EHF EURO CUP gegen Schweden in Graz. Das erste Länderspiel in der Heimat sehnt Neuhold bereits herbei: "Ich bin zu 100 Prozent fit, komme mit viel Selbstvertrauen zum Nationalteam und freue mich auf die kommende Woche. Es ist für mich das erste Länderspiel in der Steiermark. Jedes Spiel im Nationaltrikot ist etwas Besonderes, aber es ist besonders schön zuhause, vor Freunden und Familie, zu spielen. Ich bin auch schon sehr gespannt auf die Halle."

In 442 Tagen erfolgt der erste Anpfiff bei der größten EM aller Zeiten. Mit dem heutigen Mittwoch, 24. Oktober 2018, startet die Qualifikation zur EURO 2020. Die Ausrichter Schweden, Österreich und Norwegen feiern gemeinsam mit Titelverteidiger Spanien an diesem Tag die Premiere des EHF EURO CUP. Mit punktgenau 11:00 Uhr startete über die offizielle EURO-Website www.ehf-euro.com der Ticketvorverkauf für die EM der Superlative. Bei den Spielen Schweden vs. Spanien und Norwegen vs. Österreich, 18:15 Uhr live in der ORF TV-Thek, wird den Handballfans auch erstmals das Maskottchen präsentiert.

Der 24. Oktober ist kein zufällig gewähltes Datum. Am heutigen Mittwoch regiert in ganz Europa der Handball, startet die Qualifikation zur EURO 2020. 32 Nationen kämpfen in acht Vierergruppen um die verbliebenen 20 Plätze. Schweden, Österreich und Norwegen als Ausrichter, sowie Spanien als amtierender Europameister sind für die EM bereits gesetzt. Diese vier Nationen feiern, ebenfalls am 24. Oktober, die Premiere des neuen EHF EURO CUP.

Tickets ab EUR 14,- pro Spiel
Tickets sind seit Mittwoch 24. Oktober 11:00 Uhr für alle drei Länder, alle Spielorte und alle Turnierphasen erhältlich. In Österreich, wo in Graz und Wien je eine Vorrundengruppe und in Wien zusätzlich eine Hauptrundengruppe ihre Spiele austragen werden, startet an diesem Tag der PRESALE. In dieser ersten Verkaufsphase sind folgende Gruppen- und Veranstaltungspakete erhältlich:
  • Group Round Package Wien & Graz (3 Spieltage, 6 Spiele): Kat 1: 249€, Kat 2 199€, Kat 3 139€, Kat 4: 84€
  • Main Round Package Wien (4 Spieltage, 12 Spiele): Kat 1: 369€, Kat 2 : 299€, Kat 3: 219€, Kat 4: 149€
  • Venue Package Wien (7 Spieltage, 18 Matches): Kat 1 619€, Kat 2: 499€, Kat 3: 359€, Kat. 4: 229€
Die Gruppenpakete sind im Vergleich zu Einzel-Tagestickets vergünstigt.

Tickets sind über die offizielle Website der EURO 2020 sowie über Ö-Ticket und Wien Ticket erhältlich.

Weitere Verkaufsphasen, in denen dann auch Tagestickets sowie spezielle Familienangebote in den Verkauf gehen, sind für die nächsten Monate geplant.

Einige Nationen wissen bereits jetzt ihren Vorrunden-Spielort, denn sie werden fix gesetzt: Norwegen in Trondheim, Schweden in Göteborg und Österreich in Wien. Sollte sich Kroatien erfolgreich für die EURO 2020 qualifizieren wird der Vize-Europameister von 2010 (in Österreich) seine Vorrundenspiele in Graz absolvieren. Deutschland beginnt die EURO in Trondheim - bei einem Aufstieg würde das deutsche Team die Hauptrunde in Wien bestreiten.

Final-Wochenende erstreckt sich erstmals über drei Tage
Der Auftakt zur EURO 2020 erfolgt am 9. Jänner in den Gruppen A (Graz) und C (Trondheim). Am 10. Jänner steigen die Gruppen B (Wien), D (Trondheim) und F (Göteborg) ins Turnier ein, als letztes startet die Gruppe E (Malmö) am 11. Jänner in den Kontinentalwettkampf.

Malmö und Wien werden die Austragungsorte für die beiden Hauptrundengruppen sein. Das Finale wird mit der Tele2 Arena in Stockholm erstmals in einem Fußballstadion ausgetragen. Über 20.000 Zuseher finden darin Platz, was einen neuen Rekord für Europameisterschaften markieren wird. Überhaupt darf man sich in der schwedischen Hauptstadt auf ein dreitägiges Handballfest einstellen:
Nach einer einmaligen Änderung des Spielplans, bestätigte der EHF-Exekutivausschuss im September, dass das Spiel um den dritten Platz und das Finale erstmals getrennt voneinander ausgetragen werden, wobei das Spiel um Bronze am Samstag, den 25. Jänner 2020 gespielt wird, und der Sonntag, 26. Jänner, ausschließlich dem Finale vorbehalten ist.

Mit dem Halbfinale am Freitag, 24. Jänner, den Spielen am Samstag und dem Finale am Sonntag wurde das Final-Wochenende somit auf eine dreitägige Handballparty ausgedehnt, die von einem hochwertigen Unterhaltungskonzept umrahmt wird.

Im neuen Zeitplan wird das Spiel um Platz fünf von Freitag, 24. Jänner, auf Samstag, 25. Jänner, verschoben und direkt vor dem Spiel um Platz drei ausgetragen.

Den Spielplan der EURO 2020 finden Sie HIER!

Gleich sieben Spieler der spusu LIGA und spusu Challenge spielen diese Woche für Österreich im Länderspieldoppel. Heute trifft das Nationalteam dabei auswärts auf Vize-Weltmeister Norwegen, 18:15 Uhr live in der ORF TV-Thek. Am Sonntag empfängt man im neuen Raiffeisen Sportpark Graz Vize-Europameister Schweden. Mit Thomas Kandolf (Moser Medical UHK Krems) und Julian Pratschner (SG INSIGNIS Handball WESTWIEN) kommen zwei Spieler etwas unverhofft zu Länderspielehren, sie wurden von Nationaltrainer Patrekur Jóhannesson kurzfristig nachnominiert. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – Kapitän Wilhelm Jelinek und spusu LIGA Rückkehrer Tobias Wagner vom HC FIVERS WAT Margareten werden morgen ebenfalls für das Nationalteam auflaufen.

(Die weiteren vier Spieler werden im Laufe der Woche vorgestellt)

Thomas Kandolf wechselte vor der Saison von Sparkasse Schwaz Handball Tirol zum Moser Medical UHK Krems und ist dabei mit seinen bisherigen 45 erzielten Toren einer der Erfolgsfaktoren für Platz 1 der Kremser in der spusu LIGA. Kandolf stand zuletzt im April beim Drei-Nationen-Turnier in Ungarn im Kader und hält momentan bei 17 Länderspielen und 22 erzielten Toren.  "Meine erste Reaktion, als ich erfuhr, dass ich nachnominiert bin, war pure Freude. Ich wusste, ich gehöre zum erweiterten Kader und muss mich bereithalten. Mir tut es natürlich wahnsinnig leid für Boris Zivkovic (Anmerkung: Verletzt). Die Vorfreude auf die beiden Spiele diese Woche ist riesig. Das ist auch eine gute Vorbereitung für uns auf die WM." 

Julian Pratschner von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN wurde ebenfalls nachnominiert, ersetzt den erkrankten Raul Santos. Pratschner gab im Frühjahr beim Drei-Nationen-Turnier in Ungarn sein Debüt im A-Kader.„Ich hab mich natürlich sehr gefreut, als der Anruf kam. Wenn man die Chance hat fürs Nationalteam zu spielen, muss man sie ergreifen“, so Julian Pratschner. Bei seinem Verein präsentiert er sich aktuell in Bestform, erzielte in der letzten Runde der spusu LIGA beim 33:26-Sieg über den HC LINZ AG 13 Treffer. Trotzdem gibt sich der Linke Flügel selbstkritisch: „Mir fehlt noch ein wenig die Konstanz. Es gibt einige Dinge, die ich besser machen möchte. Aber ich denke schon, dass eine gewisse Sicherheit da ist. Auf die Spiele gegen Norwegen und Schweden freue ich mich jetzt. Es gibt nichts, was vom Niveau her höher wäre. Von diesen Spielen will ich so viel wie möglich an Erfahrung mitnehmen.“

Wilhelm Jelinek der Kapitän der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN hat mittlerweile 35 Spiele für das Nationalteam absolviert. Der Kreisläufer hat seine Handballkarriere als Jugendspieler bei Union West Wien begonnen. Mit dem Start der erneuten Zusammenarbeit zwischen Union West Wien und der SG Handball West Wien lief er in der höchsten österreichischen Spielklasse auf. Jelinek spielte schon im Jugendnationalteam des Jahrgangs 1994 und jünger und nahm mit diesem zweimal an einer Jugendeuropameisterschaft teil und konnte jeweils den 6. Platz erreichen. Die EURO 2018 vergangenen Jänner war sein erstes Großereignis mit dem A-Nationalteam. Seit seinem Debüt im November 2015 gegen Rumänien, ist Jelinek fixer Bestandteil des Nationalteams.

Spusu LIGA Rückkehrer Tobias Wagner von Meister HC FIVERS WAT Margareten hält bei 30 Nationalteamspielen und konnte dabei 48 Tore erzielen. Der gebürtige Wiener begann das Handballspielen bei den Perchtoldsdorf Devils, ehe er 2011 zu den FIVERS wechselte. 2013 spielte der 1,96 Meter große Kreisläufer das erste Mal sowohl in der damaligen Handball Bundesliga Austria als auch in der Handball Liga Austria. In dieser Saison wurde er in der nunmehrigen spusu LIGA auch gleich als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. 2015 sowie 2016 sicherte sich Wagner mit den FIVERS den ÖHB-Cup und 2016 den österreichischen Meistertitel. Zur Saison 2016/17 wagte er den Schritt ins Ausland und wechselte zum deutschen Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten. 2017 stieg er mit Balingen in die 2. Bundesliga ab und kehrte zur Saison 2018/19 zurück zu den FIVERS. Wie Wilhelm Jelinek war Tobias Wagner teil des erfolgreichen 94er Nationalteams. 

37 7-Meter gaben die Unparteiischen am 8. Spieltag der spusu LIGA Hauptrunde in allen fünf Partien, 27 davon wurden auch in Tore umgemünzt. Alle ihnen zugesprochenen 7-Meter verwandeln konnten der HC FIVERS WAT Margareten (4), der HC LINZ AG (3), die Union JURI Leoben (2) und die RETCOFF HSG Graz (1). Als absolute Bank vom 7-Meter präsentiert sich in der laufenden Saison Julian Pratschner von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, der alle seine 13 Versuche bislang verwandeln konnte.

Ebenso makellos präsentiert sich auch Christian Hallmann von der Union JURI Leoben mit elf aus elf. Die meisten verwnadelten 7-Meter in Summe haben bislang Alexander Wanitschek, Sparkasse Schwaz Handball Tirol, und Vlatko Mitkov, Bregenz Handball, mit je 16. Allerdings benötigte Wanitschek dafür 23 Versuche, Mitkov sogar noch einen mehr, 24.

Mitkov selbst führt aktuell sogar die Torschützenliste mit 54 Treffern an. Doch auch hier lauert der momentan in Topform befindliche Julian Pratschner mit 46 Toren dahinter. Beim 33:26-Heimsieg von WESTWIEN über den HC LINZ AG steuerte Pratschner gleich 13 Treffer bei. Ebensoviele 7-Meter hat er bislang in acht Spielen verwandelt und hält bei einer 100%-Quote.

Ihm und Hallmann kommen unter den Topwerfern mit mehr als vier geworfenen 7-Metern lediglich Adonis Gonzalez-Martinez vom SC kelag Ferlach mit zwölf aus 13, sowie Anze Ratajec, ebenfalls Ferlach, und Thomas Weber, ALPLA HC Hard, mit elf aus 13.

In Prozent gesprochen kommt Gonzalez-Martinez auf 92,31, Klubkollege Ratajec sowie Weber auf 84,62. Mit Wanitschek und Mitkov führen zwei Spieler die 7-Meter-Statistik an, die beide weniger 70% ihrer Versuche verwandeln konnten.

Noch nicht wirklich rund läuft es vom 7-Meter für Viggo Kristjansson, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, und Michael Knauth, ALPLA HC Hard. Beide konnten mit zehn aus 19, bzw. sieben aus 13, je nur knapp mehr als die Hälfte ihrer Versuche auch im Tor unterbringen.

Der 8. Spieltag brachte insgesamt 37 7-Meter, wovon 27 verwandelt wurden. Gar nicht rund lief es da für Sparkasse Schwaz Handball Tirol, die von sechs Versuchen lediglich einen verwerten konnten. Keinen einzigen 7-Meter zugesprochen bekam der Moser Medical UHK Krems beim Heimsieg über den HC FIVERS WAT Margareten. Die Gäste hingegen bekamen vier zugesprochen, die allesamt auch von Marin Martinovic verwandelt wurden.

Beim ALPLA HC Hard scheiterten sowohl Lukas Schweighofer als auch Gerald Zeiner je einmal am Torhüter der Leobener. Wie auch Viggo Kristjansson bei WESTWIEN, der damit den einzigen 7-Meter im gesamten Spiel nicht verwerten konnte, denn insgesamt landeten bei WESTWIEN sieben aus acht im Tor, beim HC LINZ AG drei aus drei.

Die spusu LIGA bestreitet die 9. Runde, aufgrund der Länderspielpause kommende Woche, am 31. Oktober. Tabellenführer Moser Medical UHK Krems muss dann zum HC LINZ AG, Sparkasse Schwaz Handball Tirol empfängt den HC FIVERS WAT Margareten, die RETCOFF HSG Graz Bregenz Handball (live zu sehen auf LAOLA1.tv), der SC kelag Ferlach die Union JURI Leoben und der ALPLA HC Hard die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

Link zur 7-Meter Statistik
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewinnt das Heimspiel gegen den HC LINZ AG klar mit 33:26 (17:13) und macht wichtige Punkte im Kampf um die Top 5 der spusu LIGA.

WESTWIEN startet fulminant ins Spiel und kann durch eine starke Deckung und schnellem Spiel nach vorne mit 4:0 in Führung gehen. Nach den Anfangsminuten kommen die Linzer dann besser ins Spiel und der Torhüter der Gäste, Markus Bokesch, kann sich mehrmals auszeichnen. In der 13. Minute stellt Viggo Kristjansson auf 7:4 und damit den 3-Tore Vorsprung wieder her. Die Mannschaft von Hannes Jonnson steht ab der 15. Minute kompakt in ihrer 6:0 Deckung und kann den Vorsprung stetig ausbauen - Philipp Seitz trifft in der 20. Minute zum 12:6. Bis zur Pause können die Linzer, nach einigen technischen Fehlern der Wiener, wieder ein bisschen näher kommen, in die Pause geht es mit 17:13 für WESTWIEN.

Die Hausherren kommen konzentriert aus der Kabine und ziehen innerhalb von sechs Minuten wieder auf plus sieben davon. Abermals ist es Philipp Seitz, der auf 22:15 für WESTWIEN stellt. Doch die Linzer stecken nicht auf, kommen ein erneutes Mal zurück ins Spiel und können den Rückstand auf 20:23 verkürzen. Aber die Westwiener lassen auch in den letzten zehn Minuten nichts mehr anbrennen, spielen ihre Angriffe konzentriert fertig und gewinnen am Ende verdient mit 33:26 und setzen sich damit auf Platz 5 der spusu LIGA.

Felix Fuchs:"Wir haben uns sehr gut auf die Linzer eingestellt und mit unserer 6:0 Deckung einige Bälle erarbeitet. Im Angriff war das heute viel ruhiger als in den letzten Spielen und wir haben auch unsere Chancen viel besser verwertet. Am Ende war es ein souveräner Sieg und jetzt wollen wir unbedingt auch in Hard punkten."

Christian Kislinger:"Wir sind heute in der Abwehr einfach nicht gut gestanden. 33 Tore zu bekommen ist einfach viel zu viel und das war heute sicher der ausschlaggebende Punkt."

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC LINZ AG 33:26 (17:13)
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Julian Pratschner (13), Philipp Seitz (7), Viggo Kristjansson (4), Felix Fuchs (3), Julian Schiffleitner (2), Philip Schuster (2), Matthias Führer (1), Marko Katic (1)
Werfer HC LINZ AG: Christian Kislinger (11), Elias Kropf (5), Alen Bajgoric (4), Matevz Cemas (3), Florian Reisinger (1), Philipp Preinfalk (1), Sebastian Hutecek (1)
Statistiken
Dass es fast eine "klare Angelegenheit" wird, damit hat niemand gerechnet. Das Heimteam von Union JURI Leoben hat mit taktischen Schachzügen sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr, die Gäste aus Vorarlberg über die gesamte Spielzeit überraschen und vor neue Aufgaben stellen können.

In der 7. Spielminute haben die Gastgeber mit 4:3 die erste Führung übernommen und diese über den restlichen Matchverlauf nicht mehr aus der Hand gegeben. Die gesamte Mannschaft hat heute diszipliniert sämtliche Vorgaben des Trainerteams umgesetzt und mit vollem Einsatz den Grundstein für den heutigen Sieg gelegt. Einmal mehr hat der Leobener Tormann Artur ADAMIK dem Team großartigen Rückhalt geboten und mit insgesamt 16 Saves - davon zwei 7-Meter - entscheidend zum Erfolg beigetragen. Dazu noch ein entfesselter Stefan SALBRECHTER und der Sieg war in der Tasche.

Aufholjagd der Roten Teufel blieb unbelohnt
Die Roten Teufel vom Bodensee mussten die Reise in die Montanstadt ohne die verletzten Dominik Schmid, Boris Zivkovic, Ivan Horvat und Risto Arnaudovski antreten. Bei den Hausherren war der langjährige Hard-Legionär Marko Tanaskovic noch gesperrt.

Für die Gastgeber war es nach Bregenz und Hohenems am Wochenende der dritte Vorarlberger Gegner innerhalb einer Woche. Manuel Schmid erzielte in der dritten Minute das 1:0 für die diesmal ganz in Weiß spielenden Harder. Nach elf Minuten lagen die Leobener mit 7:4 vorne.

Hard-Coach Klaus Gärtner zückte zum ersten Mal die Grüne Karte und verschaffte Gerald Zeiner nach seiner langen Verletzungspause den ersten Saisoneinsatz in der spusu LIGA. Der Spielmacher erzielte bei seinem Comeback 6 Tore. Immer wieder kamen die Harder über Kreisläufer Nejc Zmavc (6 Treffer) auf ein Tor heran.

Doch den Steirern gelangen einfache Tore aus dem Tempogegenstoß oder Empty-Net-Tore. Die Harder Spieler konnten sich bei Torwart Golub Doknic bedanken, dass sie nach 21 Minuten nur mit 7:11 im Hintertreffen lagen. Denn auf der Gegenseite erwischte Goalie Artur Adamik einen Sahnetag. Zudem ließen die Harder Angreifer etliche gute Chancen aus.

Symptomatisch die letzten Sekunden der ersten Halbzeit. Anstatt den Rückstand zu verkürzen, scheiterte Michael Knauth erneut am Leoben-Keeper. Stefan Salbrechter (9 Tore) ließ nicht zwei Mal bitten, erhöhte Sekunden vor der Halbzeitsirene mit einem Gegenstoß auf 14:9.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Harder ihr Visier besser eingestellt, verkürzten rasch auf 13:16 (35. Minute). Mit dem siebten Feldspieler kam Leoben immer wieder zum Torerfolg. Die Hypothek aus den ersten 30 Minuten war einfach zu hoch. Beim Zwischenstand von 17:23 (44.) rief Cheftrainer Klaus Gärtner seine Schützlinge noch einmal zusammen.

Vier Minuten später waren die Gäste auf drei Tore dran. Doch ein technischer Fehler im Harder Angriff und im Gegenzug netzten die Obersteirer ein. Im Finish ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen und feierten einen 33:29 (14:9)-Heimerfolg. Zu den Best-Playern wurden Stefan Salbrechter bzw. Nejc Zmavc gekürt.

„Wir haben heute zu viele und zu einfache Fehler gemacht. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir vorhatten. 33 Gegentore waren einfach zu viel,“ so Co-Trainer Severin Englmann nach Spielende.

Union JURI Leoben vs. ALPLA HC Hard 33:29 (14:9)
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union JURI Leoben: Stefan Salbrechter (9), Thomas Paul Wulz (6), Thomas Kuhn (5), Christian Hallmann (4), Stephan Jandl (4), Damir Djukic (3), Maximilian Maier (1), Moritz Mittendorfer (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Nejc Zmavc (6), Gerald Zeiner (6), Manuel Schmid (4), Konrad Wurst (3), Luca Raschle (3), Michael Knauth (3), Thomas Weber (2), Theo Surblys (1), Lukas Schweighofer (1)
Statistiken

Die Duelle zwischen Moser Medical UHK Krems und dem HC FIVERS WAT Margareten sind immer mitreißend. Dieses Mal setzten sie aber in punkto Tempohandball nochmal eines drauf und begeisterten beim 30:28 Sieg für Krems alle Handballfans, egal ob in der Halle oder im LAOLA1.tv-Livestream.

Video-Link: Autsch! Bitte nicht nachmachen was Brandfellner hier zeigt
Video-Link: Musel weist Jonas in die Schranken

Das Match der spusu HLA Leader Moser Medical UHK Krems gegen HC Fivers WAT Margareten startete in fantastischer Handballatmosphäre . Standesgemäß schenkten sich die Erzrivalen von Beginn weg nichts und mit Aufbaureihen in bester Spiellaune stand es nach 8 Minuten ausgeglichen 3:3. Das erste Unterzahlspiel von Krems nutzen die Fivers prompt zu zwei Toren und brachten sich 4:5 (11. Minute) und darauf mit 5:6 (13. Minute) in Front.

Beide Teams versuchten sich mit sehenswerten Tempohandball in dieser spusu HLA Spitzenpartie gegenseitig zu überbieten. Auf Kremser Seite setzte Youngster Tobias Auß mit 3 Toren in der Anfangsphase seine Akzente, bei den Fivers traf Marin Martinovic ebenso oft. Die folgende Kremser Drangphase brachte die Wachauer mit 8:6 (17. Minute) erstmals mit 2 Toren voran und so auch das erste Timeout von Fivers-Coach Eckl.

Die Thaqi-Truppe holte sich immer mehr Bälle in der Abwehr und schloss überragend ab, was eine zwischenzeitliche 12:8 Führung brachte. Es wäre allerdings nicht ein Spitzenspiel würden die Fivers nicht wieder durch Kampfgeist auf 12:12 aufschließen. Bis zur 14:12 Pausenführung blieben beide Teams auf Augenhöhe.

Nach dem Wiederanpfiff überranten die Kremser die Gäste aus Wien und starteten überragend mit einem 5-Tore-Run zum 19:12. Logische Folge das zweite Team-Timeout der Fivers und euphorische Kremser Handballfans. Gunnar Prokop und David Nigg liefen in den folgenden Minuten zur Topform auf und stellten mit ihren Toren eine klare 22:13 Führung für das Moser-Team in der 37. Minute. Wer an eine Vorentscheidung glaubte wurde eines Besseren belehrt, das Match blieb spannend. Nicht zu letzt wegen 4 Fivers Toren in Folge, die beide Spitzenteams wieder näher brachten zum 22:17 (43. Minute).

Dieser 5 Tore Abstand hielt sich bis in die Schlussphase. Das spusu HLA Spitzenspiel bog bei 29:25 (55. Minute) mit bis zum Schluss kämpfenden Teams in die Zielgerade. Beide Coaches nahmen nochmal Timeout 8 bzw 6 Minuten vor dem Spielende, um ihre Mannen einzuschwören. Die Fivers arbeiteten sich noch bis 29:26 heran, ehe sich die Kremser am Ende doch knapp aber verdient mit 30:28 durchsetzten.

Gunnar Prokopp, Moser Medical UHK Krems: „Wichtig war in der ersten Halbzeit, dass wir in der Verteidigung sicher stehen auch wenn wir uns am Anfang schwer getan haben. Vorallem weil sich die Fivers haben sich mit ihrer offensiven Verteidigung hinten rein gestellt. Wichtig waren dann die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, da haben wir das Spiel entschieden auch wenn es zum Schluss noch etwas spannend wurde.“

Doruk Pehlivan, HC FIVERS WAT Margareten: „Wir haben heute einfach zuviele Gegenstöße bekommen gegen Krems. Wir hätten heute unsere Chancen besser verwerten müssen. Vor allem am Beginn der zweiten Hälfte haben wir zuviele Fehler gemacht, der Vorsprung von Krems hier gleich zu Beginn war sicher entscheidend.“

Moser Medical UHK Krems vs. HC FIVERS WAT Margareten 30:28 (14:12)
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Moser Medical UHK Krems: David Nigg (6), Gunnar Prokop (5), Tobias Auß (3), Fabian Posch (3), Lucijan Fizuleto (3), Thomas Kandolf (3), Marko Simek (3), Leonard Schafler (2), Jakob Jochmann (1), Gabor Hajdu (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Doruk Pehlivan (11), Marin Martinovic (6), David Brandfellner (6), Herbert Jonas (2), Tobias Wagner (1), Lukas Hutecek (1), Vincent Schweiger (1)
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Statistiken

Ähnlich wie im letzten Spiel gegen die Union JURI Leoben startete Bregenz etwas holprig in die Partie gegen den SC kelag Ferlach. Vlatko Mitkov zeigte sich allerdings von seiner besseren Seite und netzte beim 5:5 Ausgleich in der 9. Minute, bereits zum dritten Mal ein. Nach einer starken Parade von Ralf Patrick Häusle ging Bregenz anschließend durch Alex Wassel zum ersten Mal in Führung. Bregenz hatte das Spiel nun im Griff und zeigte mehr Sicherheit im Spielaufbau und Abschluss. Nach einer weiteren grandiosen Parade von Häusle konnte Marian Klopcic die erste 3-Tore Führung zum 12:9 herauswerfen. In einer torreichen ersten Halbzeit verwandelte Ratajec seinen 7-Meter gegen Aleksic zum 16:16, ehe die Ferlacher kurz vor der Pause sogar noch mit 17:16 in Führung gingen.

Erneut zeigten die Bregenzer nach Wiederanpfiff Schwächen in den ersten Minuten, vergaben unter anderem einen 7-Meter und lagen rasch mit 17:20 zurück. Paul Babarskas stemmte sich aber mit einem Doppelschlag gegen die mutigen Ferlacher und verkürzte schnell auf 19:20. Erst in der 43. Minute ging das Heimteam durch Alex Wassel, der ein starkes Spiel machte, wieder in Führung und stellte auf 23:22. Es zeichnete sich eine weitere Nervenschlacht in der Handball Arena ab, wobei beide Teams vor allem auf ihr Tempospiel setzten und die Abwehrarbeit etwas vernachlässigten. Immer wieder waren freie Würfe nach schönen Kombinationen die Folge. Einzig die Torhüter schienen sich gegen ein Schützenfest zu wehren. Zwei Minuten vor dem Ende erzielte Vlatko Mitkov in Unterzahl das 30:28. Den Anschlusstreffer von Ferlach beantwortete ebenfalls Mitkov per 7-Meter, nach Foul an Nico Schnabl, zum Endstand von 31:29.

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen guter Ferlacher. Sie haben unserer Deckung über den Kreis immer wieder Probleme bereitet. In der zweiten Hälfte haben wir das besser gemacht und nur 12 Tore zugelassen. Im Angriff muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen.“

Bregenz Handball vs. SC kelag Ferlach 31:29 (16:17)
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Bregenz Handball: Vlatko Mitkov (10), Povilas Babarskas (6), Alexander Wassel (6), Marko Coric (4), Marian Klopcic (2), Nico Schnabl (2), Clemens Gangl (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Blaz Klec (7), Anze Ratajec (6), Patrick Spitzinger (5), Izudin Mujanovic (4), Dean Pomorisac (4), Rok Golcar (3)
Statistiken
Die Retcoff HSG Graz gewinnt das Auswärtsspiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol 25:24 und holt sich damit die nächsten Punkte in der Fremde. 

Das Glück hat Sparkasse Schwaz Handball Tirol derzeit wahrlich nicht gepachtet. Ein Tor trennte die Mannschaft von Trainer Frank Bergemann am Freitagabend letztlich von den Gästen aus der Steiermark – ein Tor, das richtig wehtat. Denn die Gastgeber hatten nach verschlafenem Beginn zwischenzeitlich groß aufgespielt, die Partie Mitte der ersten Halbzeit gedreht und lagen auf Kurs. Doch zu viele vergebene Chancen, darunter gleich fünf Siebenmeterwürfe, sollten sich am Ende rächen. RETCOFF HSG Graz entführte beide Punkte aus der Osthalle und setzte sich auf Rang drei. Am Samstag treffen die Steirer im ÖHB-Cup auf Landesligist ULZ Sparkasse Schwaz (15.00 Uhr, Osthalle). Für Sparkasse Schwaz Handball Tirol geht es am Sonntag im Pokal zu WAT Fünfhaus (17.00 Uhr).

Beide Mannschaften legten verhalten los, ein nervöser Beginn prägte das Spiel. Doch nach dem 1:1 konnten die Grazer auf 1:4 stellen (6.). Die Tiroler waren offensiv noch nicht angekommen und hatten anfänglich auch defensiv einige Lücken zu viel – die Gäste erzielten durch Philipp Moritz das 3:7 (9.), in Minute 12 stand es 4:8. Langsam erwachte Handball Tirol jedoch – die Deckung wurde sukzessive stabiler, den Grazern blieben zunehmend weniger Räume. In elf Minuten musste HT-Keeper Jost Perovsek nur einmal hinter sich greifen, aus einem 6:9 (15.) wurde ein 11:9 (21.), Sparkasse Schwaz HT hatte nun einen Lauf. Die Halle trieb die Heimmannschaft nach vorne, diese kämpfte verbissen um jeden Ball.

Eine tolle zweite Viertelstunde der ersten Hälfte bescherte den Gastgebern eine 14:12-Pausenführung, Kapitän Alexander Wanitschek beendete Durchgang eins mit einem Tor von der Siebenmeterlinie. Es sollte das einzige des Tages aus einem Strafwurf bleiben. Alexander Semikov traf nach wenigen Minuten in der zweiten Halbzeit zum 16:14, aber ein Grazer Doppelpack brachte den Ausgleich zum 16:16. Der Tiroler Run war unterbrochen, vorne ließ man wieder beste Möglichkeiten liegen, konnte sich nicht mehr Luft verschaffen. So war es ein abermals ganz enges Match, in dem Sparkasse Schwaz Handball Tirol bis zur 42. Minute führte – Alex Wanitschek scorte das 18:17. Die Steirer drehten das Match allerdings, nach dem 20:20 blieb den Tirolern über sieben Minuten lang ein Torerfolg verwehrt. Das 20:23 (54.) durch Daniel Dicker bedeutete die Vorentscheidung. Bis auf einen Treffer näherten sich Sebastian Spendier und Co nochmals an, zu mehr reichte es jedoch nicht mehr.

Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Wir haben schlecht begonnen, uns dann aber in das Spiel reingekämpft. Ab Mitte der ersten Hälfte waren wir klar tonangebend, führte zu Recht zur Pause und hätten auch höher vorne liegen müssen. Die Chancenverwertung war unser großes Manko über die gesamte Spieldauer und in der zweiten Halbzeit haben wir einfach zu viele Bälle liegen lassen. In der Crunchtime läuft es momentan nicht für uns, da haben wir kein Glück, treffen auch die falschen Entscheidungen. Die Mannschaft hat alles gegeben, kämpferisch hat das absolut gepasst. Aber es ist bitter, wenn man dann am Ende wieder mit leeren Händen dasteht.“

Ales Pajovic, Trainer RETCOFF HSG Graz: „In der Osthalle zu spielen, ist immer schwierig, so war es auch heute. Nach furiosem Start haben wir plötzlich nur mehr wenig zusammengebracht, konnten kaum mehr Tore erzielen. Wir sind aber noch bis zur Pause drangeblieben. In der zweiten Hälfte ist es wieder besser gelaufen, weil wir in der Deckung konsequenter waren, Thomas Eichberger hat sehr gut gehalten. Das war eine super Reaktion nach der Heimniederlage gegen Krems.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. RETCOFF HSG Graz 24:25 (14:12)
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Alexander Pyshkin (6), Sebastian Spendier (4), Alexander Wanitschek (3), Isak Ranfsson (3), Aleksandr Semikov (3), Michael Miskovez (2), Armin Hochleitner (1), Sebastian Feichtinger (1), Dario Lochner (1)
Werfer RETCOFF HSG Graz: Matjaz Borovnik (8), Nemanja Belos (4), Daniel Dicker (4), Rok Skol (2), Filip Ivanjko (2), Otmar Pusterhofer (2), Timo Gesslbauer (1), Philipp Moritz (1), Nikola Aljetic (1)
Statistiken

Am morgen Freitag empfängt Bregenz Handball den SC kelag Ferlach.

Zuhause in der Handball Arena Rieden will die Heimmannschaft ganz klar mit einem Sieg aus der Begegnung gehen, um erneut den zweiten Tabellenplatz einzunehmen. Auf Seiten von Ferlach fehlen  Mathias Rath und Adonis Gonzalez weiterhin verletzungsbedingt. Dennoch fährt man zuversichtlich ins Ländle. Gegen Schwaz war schon eine Leistungssteigerung bemerkbar. Jetzt möchten Pomorisac & Co noch eines draufsetzen.

Wichtige Punkte zu verteidigen

Die Gegner aus Kärnten befinden sich momentan mit 5 Punkten am siebten Rang in der Tabelle und konnten bis jetzt schon in einigen Partien überzeugen. Nach einem klaren Sieg in der ersten Runde gegen RETCOFF HSG Graz, und einem Unentschieden letzte Woche gegen Handball Tirol, ist die Mannschaft sicher keine Überraschung mehr. Beide Teams werden sich ins Zeug legen und am Freitag um 19:00 Uhr mit aller Kraft um einen Sieg kämpfen.

Povilas Babarskas:“ Uns erwartet eine sehr starke Mannschaft mit guten und äußerst erfahrenen Spielern. Sie haben einige Spiele sehr unglücklich verloren und meiner Meinung nach in der Tabelle ein paar Punkte zu wenig. Deshalb werden sie gegen uns alles geben um zu punkten. Nach dem Spiel gegen Union JURI Leoben müssen wir uns wieder zurück kämpfen und zeigen, dass in Bregenz die Punkte nicht so einfach zu holen sind.“

„Wenn wir gut ins Spiel kommen und die Partie lange offen halten können, ist vielleicht auch in Bregenz was möglich. Trotzdem müssen wir extrem gut in der Deckung stehen. Ansonsten kann es gegen die routinierte Bregenzer Mannschaft auch bitter werden“, so Kapitän Dean Pomorisac. 

Bregenz Handball vs. SC kelag Ferlach
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Am Freitagabend empfängt Sparkasse Schwaz Handball Tirol um 19.00 Uhr die RETCOFF HSG Graz. Am Samstag und Sonntag geht es zusätzlich für beide Vereine im ÖHB-Cup weiter!

Nur wenige Sekunden fehlten Sparkasse Schwaz Handball Tirol vergangenes Wochenende zum Sieg in Ferlach – letztlich nahm man durch das 30:30-Remis einen Punkt mit, der nun entsprechend Auftrieb geben sollte. Denn die Art und Weise, wie die Tiroler in Kärnten auftraten, war äußerst positiv und hatte nicht mehr mit dem teils lethargischen Spiel gegen Bregenz zu tun. „Da waren wieder mehr Leidenschaft drin, mehr Dynamik, eine bessere Körpersprache. Die Mannschaft wollte eine Reaktion zeigen, das ist gelungen“, betont HT-Coach Frank Bergemann.

Am Freitag gastiert nun mit der RETCOFF HSG Graz das Überraschungsteam der bisherigen spusu-LIGA-Saison in der Osthalle. Die Steirer, die noch vor wenigen Monaten erst im finalen Match dem Abstieg entronnen waren, nehmen derzeit mit neun Punkten Rang fünf ein und haben damit fünf Zähler Vorsprung auf Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Graz konnte unter anderem Siege gegen den Meister HC FIVERS WAT Margareten und die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN feiern und trotzte ALPLA HC Hard ein Remis ab. Am letzten Spieltag kassierte die HSG gegen Krems allerdings die erste Heimniederlage dieser Spielzeit.

„Da sind sie etwas nervös aufgetreten, es lief nicht allzu viel zusammen. Aber diese Mannschaft hat sehr viel Qualität, gerade im Rückraum, der vor dieser Saison mit Daniel Dicker zusätzlich verstärkt wurde. Thomas Eichberger zählt zu den besten Torhütern der Liga. Mit der neuen Halle ist eine zusätzliche Euphorie entstanden, das konnte Graz bisher nutzen“, erläutert Frank Bergemann. „Die Grazer spielen einen druckvollen, schnellen und variablen Handball – wir werden mit einer aggressiven Deckung dagegenhalten müssen. Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert, versuchen ständig, das Angriffsspiel weiter zu verfeinern, die Abläufe zu verbessern. Das soll nun auch zuhause Früchte tragen.“

„Ich war mit dem Spiel letzte Woche nicht ganz zufrieden, die Jungs hatten nicht genügend Biss um gegen Krems zu gewinnen. Am Freitag treffen wir auf Schwaz, ein Team, dass in meinen Augen trotz momentaner Tabellensituation nicht zu unterschätzen ist. In Hard holten sie sich einen Punkt und gegen Westwien gewann die Mannschaft haushoch. Unser Ziel ist klar, an diesem Wochenende wollen wir zwei Punkte und in die nächste Runde des CUPs einziehen, wenn die Jungs ihre Leistungen abrufen können, werden wir das auch schaffen", so Graz Trainer Pajovic.

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. RETCOFF HSG Graz
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

ÖHB-Cup am Wochenende

Am Sonntag wartet dann noch eine lange Auswärtsfahrt auf Sparkasse Schwaz Handball Tirol: In der 1. Runde des ÖHB-Cups trifft man um 17.00 Uhr in Wien auf den Drittligisten WAT Fünfhaus und ist dabei natürlich klarer Favorit. Für Graz geht es am Samstag gegen die zweite Mannschaft aus Schwaz um den Einzug in die nächste Runde des ÖHB-Cups.


Diesen Freitag kommt es im LAOLA1.tv Livespiel der Runde zum Duell Tabellenerster - Moser Medical UHK Krems gegen den Tabellenzweiten - HC Fivers WAT Margareten. Beide Teams verfügen nach sieben Spielen in der Hauptrunde über 10 Punkte. Der UHK hat auf Grund der besseren Tordifferenz (+7) derzeit die Nase in der Tabelle vorne.

Eine weitere Gemeinsamkeit beider Teams ist, dass sie auf Schlüsselspieler verletzungsbedingt verzichten müssen.
Beim UHK hat Jakob Jochmann zwar wieder das Training aufgenommen, ob er am Freitag aber bereits eingesetzt werden kann, ist fraglich. Die FIVERS mussten zuletzt gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten. Neben Spielgestalter Vytas Ziura waren, unter anderen, auch die Rückraumwerfer Markus Kolar und Doruk Phelivan zum Zusehen verdammt.
Am Samstag siegte der Meister trotz kurzer Bank im Wiener Derby gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN.

Selten zuvor war die Tabellensituation so eng, wie knapp vor der Hälfte der Hauptrunde der spusu LIGA. Die beiden ersten – Krems und die FIVERS – trennen gerade einmal drei Punkte vom magischen Strich und damit Platz 6 in der Tabelle. Und dort will kein Team der Liga hin. Ist Platz 6 doch gleichbedeutend mit der spusu LIGA Quali-Runde und damit einer schweren Bürde im Kampf um den Titel.

Dass die Wachauer heuer aber offensichtlich trotz einiger Abgänge (Angelov, Feichtinger, Mitkov, Walzer) mit der neuen Truppe schon so früh bärenstark auftritt, ringt allen Experten Respekt ab. Mit Thomas Kandolf, Gabor Hajdu und Luzijan Fizuleto hat man eine starke Aufbaureihe, auch wenn Jakob Jochmann zuletzt verletzt war. Und Gregory Musel erlebt im Tor neue Höhenflüge, war auch beim Auswärtssieg beim bisherigen Überraschungsteam aus Graz ganz stark.

Für Krems - Trainer Ibish Thaqi sind die Stärken der Margaretner nicht unbekannt: „Die Fivers nutzen einen Hänger des Gegners gnadenlos aus. Es wird in diesem Match kein Verschnaufen für uns geben.“

Peter Eckl, FIVERS-Coach meint vor dem Topspiel: „Krems ist in einer ähnlichen Situation wie wir. Da braucht man gar nicht erst die Tabelle bemühen, da gibt es sowieso nur eine Erkenntnis: Niemand war bis jetzt fehlerlos. Ibish Thaqi hat eine ausgewogene Truppe mit ein paar gut ausgewählten Routiniers, die versucht kollektiv mit Wille, Einsatz und Schnelligkeit zu spielen. Das machen sie vor allem auch in der Heimhalle extrem gut und wenn man aus Krems Punkte entführen kann, dann sind die sehr viel wert. Dass wir das Potenzial dazu haben, konnten wir im letzten Spiel zeigen. Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, jeder muss weiter an seine Leistungsgrenze gehen, um erfolgreich zu sein. Wir haben auch in der gegenwärtigen Personalsituation sicher noch viel Luft nach oben, wollen jedes Spiel besser werden. Da ist die starke Aufbaureihe mit Kandolf, Fizuleto und Hajdu, wahrscheinlich sogar Jochmann eine große Herausforderung, die für unsere Entwicklung gut ist. Zuletzt zeigten unsere arrivierten Spieler wie Wolfgang Filzwieser, Herbie Jonas, Mathias Nikolic oder David Brandfellner, dass sie mit Topleistungen auch ohne die fehlenden Routiniers wie Vytas Ziura und Markus Kolar das Team tragen und zum Sieg führen können. Das wollen wir gemeinsam mit unseren jungen Toptalenten in Krems wiederholen.“

Moser Medical UHK Krems vs. HC FIVERS WAT Margareten
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

In dieser Woche ist schon Freitag der spusu LIGA-Tag und Union JURI Leoben empfängt in der Sporthalle Donawitz mit ALPLA HC Hard den nächsten Brocken aus Westösterreich. Abermals müssen die Steirer in dieser Partie auf Marko Tanaskovic verzichten (Sperre 2. Pflichtspiel) und auch der Einsatz von Abwehrstütze H. Sabazgiraev ist krankheitsbedingt noch fraglich.

Das Team als Ganzes hat nach den Erfolgen am vergangenen Wochenende Selbstvertrauen getankt. Mit dem Willen zu gewinnen und taktischen Überraschungen will man die nächsten Punkte gegen einen Club aus Vorarlberg zu erkämpfen.

Die Roten Teufel beim Schlusslicht zu Gast
Die Vorarlberger liegen mit einem Punkt Rückstand auf Leader Moser Medical UHK Krems auf dem vierten Tabellenplatz. Die Obersteirer sind mit drei Punkten letzter.

Mit dem 27:26-Heimsieg über Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL konnte der Aufsteiger in der 5. Runde zum ersten Mal anschreiben. Mit dem 26:26 in der Vorrunde in Bregenz sicherten sich die Montanstädter den ersten Auswärtspunkt.

Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner muss die Reise nach Leoben ohne seine verletzten Dominik Schmid, Boris Zivkovic, Ivan Horvat und Risto Arnaudovski antreten. Dafür wird Spielmacher Gerald Zeiner nach seiner fast zweimonatigen Verletzungspause in dieser Saison zu ersten Kurzeinsätzen in der spusu LIGA kommen.

„Ohne den gesperrten Marko Tanaskovic hat sich Leoben zuletzt in Bregenz etwas als Wundertüte präsentiert. In der Abwehr haben sie erstmals in dieser Saison 5:1 gedeckt. Zudem brachten sie im Angriff fast permanent den siebten Feldspieler,“ so Hard-Coach Klaus Gärtner. „Ich bin gespannt, was Spielertrainer Damir Djukic einfällt. Wir haben uns jedenfalls auf mehrere Varianten vorbereitet,“ kündigt der 43-Jährige an.

Die Roten Teufel vom Bodensee wollen mit einem Auswärtserfolg in Leoben den Kontakt zur Tabellenspitze halten. Nach der 8. Runde gibt es eine Länderspielpause. Im Rahmen des EHF EURO CUP trifft Österreich am 24. Oktober in Trondheim auf Norwegen. Am 28. Oktober ist Schweden im Raiffeisen Sportpark Graz zu Gast.

Union JURI Leoben vs. ALPLA HC Hard
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN empfängt in der 8.Runde der spusu LIGA am Freitag um 19:00 den HC Linz AG in der Südstadt.

Nach der Niederlage im Derby geht es für WESTWIEN im Heimspiel gegen Linz um wichtige Punkte im Kampf um einen Platz unter den Top 5 der Liga. Mit sieben Punkten rangiert die Jonsson-Sieben in Moment auf dem 6. Platz, zwei Punkte hinter Bregenz Handball, ALPLA HC Hard und RETCOFF HSG Graz. Die Linzer zeigten in den letzten drei Spielen eine aufsteigende Form, konnten gegen die Union JURI Leoben gewinnen, verloren nur denkbar knapp gegen die FIVERS und Hard und stehen mit vier Punkten auf Platz neun der spusu LIGA. In den Duellen der letzten Saison zwischen WESTWIEN und Linz setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch.

Julian Pratschner: „Linz ist ein sehr gefährlicher Gegner - wir werden nicht den Fehler machen sie zu unterschätzen. Wir wollen den Fans wieder zeigen was in dieser Mannschaft steckt und zwei wichtige Punkte holen."

Doppeleinsatz für den HC LINZ AG
Ein anstrengendes Wochenende wartet auf den HC LINZ AG. Die Stahlstädter treten nicht nur am Freitag bei WESTWIEN an, am Sonntag geht es in der Heimhalle in der ersten Runde des ÖHB Cups gegen den aktuellen Tabellenführer Moser Medical UHK Krems zur Sache.

Für das Team von HC LINZ AG Zoltan Cordas ist die Sache ganz klar: Die Stahlstädter haben nichts zu verschenken und werden mit vollster Kraft und maximalem Einsatz in die kommenden Begegnungen gehen.

HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas: „Viel kann ich zu den kommenden Spielen nicht sagen. Am Freitag treffen zwei sehr schnelle Mannschaften aufeinander, wir sind heiß und wollen die Wiener nach den zuletzt sehr knappen Spielen natürlich fordern. Der Cup wiederum hat eigene Gesetze, da ist alles möglich, darüber mache ich mir aber erst nach dem Ligaspiel Gedanken!“

Bei den Stahlstädtern kämpft Spielmacher Matevz Cemas weiterhin mit Knieproblemen, auf Kapitän Dominik Ascherbauer wird der HC LINZ AG wahrscheinlich auch dieses Wochenende verzichten müssen.

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC LINZ AG
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Der 8. Spieltag in der spusu LIGA Hauptrunde ist der letzte vor der Länderspielpause. Sämtliche Partien werden am Freitag ab 19:00 Uhr ausgetragen. Im Fokus steht das Duell der beiden Spitzenreiter Moser Medical UHK Krems vs. HC FIVERS WAT Margareten, live zu sehen auf LAOLA1.tv. In den letzten fünf Jahren gab es dieses Duell in der Liga ganze 27 Mal, wobei die Wiener mit 21:6 Siegen die Nase klar voran haben. Ein junges Duell steht zwischen der Sparkasse Schwaz Handball Tirol und der RETCOFF HSG Graz an, wo die Tiroler mit 3:1 voran liegen. Auch Bregenz Handball und der SC kelag Ferlach standen sich in den vergangenen fünf Jahren lediglich sechsmal gegenüber, mit einer 5:1-Statistik zugunsten des Rekordmeisters. Der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und dem HC LINZ AG steht das 15. Duell innerhalb der letzten fünf Jahre bevor. WESTWIEN behauptet die Statistik mit 10:4 für sich. In zwölf Partien seit der Saison 2013/14 zwischen der Union JURI Leoben und dem ALPLA HC Hard konnten die Steirer bislang erst einmal als Sieger vom Platz gehen (28:26, 02.09.2015 in Hard), dem ging ein Jahr zuvor noch ein 31:31-Unentschieden voraus, ansonsten behielt Hard stets die Oberhand. Eine Übersicht zu den Head to Heads der letzten fünf Jahre!

Krems vs. FIVERS 6:21


Im Spitzenspiel der beiden Tabellenführer spricht die Statistik klar für den amtierenden Meister aus Wien Margareten. Die FIVERS weisen aus den letzten fünf Spielzeiten eine positive Bilanz gegen die Wachauer aus. 2015/16 entschied man gar sämtliche Duelle für sich - Grunddurchgang, Oberes Playoff und Halbfinale. Vergangene Saison war Krems knapp dran eine Trendwende herbeizuführen. In der Hauptrunde, wie auch in der Bonus-Runde, setzte sich jeweils das Heimteam durch. Das setzte sich auch im Halbfinale fort, wo die FIVERS sich in der Best of three-Serie dank der beiden Heimsiege mit 2:1 durchsetzten und ins Finale aufstiegen. Mit 4:3 Siegen behielt man damit auch 2017/18 die Oberhand in der Bilanz. Unter Anbetracht dieses Trends, spricht also alles wieder für einen Sieg der Heimmannschaft, also des Moser Medical UHK Krems. Das Spiel ist ab 18:50 Uhr live auf LAOLA1.tv zu sehen, mit Co-Kommentator Patrick Fölser.

Handball Tirol vs. Graz 3:1


Seit Sommer 2017 ist die RETCOFF HSG Graz wieder erstklassig. Daher ist das bevorstehende Duell mit eines der jüngsten, da es dieses in dieser Konstellation erst viermal gab. Denn die Sparkasse Schwaz Handball Tirol existiert in dieser Form erst seit der Vereinigung von Sparkasse Schwaz und HIT medalp Tirol im Jahr 2013. In den vier Duellen der Vorsaison setzten sich die Tiroler dreimal durch. Den bislang einzigen Erfolg in der spusu LIGA feierten die Grazer am 2. Dezember 2017 vor Heimpublikum, wo man sich mit 25:24 durchsetzte.

Bregenz vs. Ferlach 5:1


2013/14 traf Bregenz Handball zweimal auf den SC kelag Ferlach, setzte sich dabei beide Male durch - 33:31, bzw. 37:28. In jener Saison erfolgte der Abstieg der Kärntner. Seit 2016 ist Ferlach wieder zurück in der spusu LIGA und präsentiert sich seither als äußerst unangenehmer Gegner. So auch für die Bregenzer, die sich gleich im ersten Aufeinandertreffen 29:33 geschlagen geben mussten. Und auch die Revanche fiel mit 25:24 knapp aus. In der Vorsaison dafür ein anderes Bild: dem 31:24-Erfolg vor Heimpublikum folgte ein 24:21-Sieg in Ferlach.

WESTWIEN vs. Linz 10:4


Seit Gründung der damaligen Handball Liga Austria und nunmehrigen spusu LIGA, ist der HC LINZ AG immer erstklassig geblieben. Somit stand auch das Duell mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN regelmäßig im Fokus. Nach dem 27:27 am 15. September 2012 feierte WESTWIEN eine regelrechte Siegesserie gegen die Oberösterreicher. In den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 feierte man sechs Siege en suite. Auch in die Saison 2015/16 starteten die Wiener mit einem Erfolg über den HC LINZ AG, am 8. Dezember 2015 setzten die Oberösterreicher dann einen Schlussstrich unter diese Serie, bezwangen WESTWIEN vor Heimpublikum mit 30:27. Im Unteren Playoff gab es daraufhin ein Wiedersehen und diesmal behielt der HC LINZ AG in beiden Duellen die Oberhand. 2016/17 traf man lediglich in der Hauptrunde aufeinander und da schlug WESTWIEN neuerlich zurück. Vergangene Saison endete das Duell ausgeglichen mit je einem Heimsieg für WESTWIEN und Linz.

Leoben vs. Hard 1:10 plus ein Unentschieden


Seit mittlerweile über drei Jahren wartet die Union JURI Leoben auf einen vollen Erfolg über den ALPLA HC Hard. Am 2. September 2015 feierten die Steirer in Hard einen 28:26-Erfolg. Dem folgten drei Niederlagen in der gleichen Saison, sowie zwei weitere in der Spielzeit 2016/17. 2017 musste Leoben den Gang in die nunmehrige spusu CHALLENGE antreten, schaffte aber vergangene Saison den sofortigen Wiederaufstieg. Abgesehen von dem Auswärtssieg 2015 rang Leoben den Vorarlbergern im Grunddurchgang der Saison 2014/15 vor Heimpublikum ein 31:31 Unentschieden ab. Dem ging eine 31:37-Niederlage in Hard voraus, in der gleichen Saison setzte es im Viertelfinale zwei weitere Niederlagen. In der Spielzeit 2013/14 stand man sich lediglich im Grunddurchgang gegenüber, jeweils mit dem besseren Ende für Hard.

8. Spieltag spusu LIGA Hauptrunde


Moser Medical UHK Krems vs. HC FIVERS WAT Margareten
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu LIGA Matchcenter

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. RETCOFF HSG Graz
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Bregenz Handball vs. SC kelag Ferlach
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. HC LINZ AG
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Union JURI Leoben vs. ALPLA HC Hard
Fr., 19. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter

Schlafraum.at Kärnten konnte nur in den ersten 15 Minuten mit dem Meisterschaftsfavoriten mithalten. Am Ende liefen die Klagenfurter in ein 22:37-Heimdebakel gegen den HC Bruck. 

Gegen die Steirer konnte der HCK59 nur in der Anfangsphase der Sonntags-Partie der spusu CHALLENGE auf Schlagdistanz bleiben. HC Bruck wurde mit Fortdauer des Spiels seiner Favoritenrolle gerecht und feierte einen ungefährdeten Auswärtssieg. Schlafraum.at/Kärnten, das ohne den nach wie vor verletzten Markus Godec auskommen musste, geriet früh in das Hintertreffen und lag zur Pause bereits mit 9:14 in Rückstand. 

In der zweiten Hälfte änderte sich am Spiel wenig, die Gäste waren die tonangebende Mannschaft und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Als die Niederlage bereits absehbar war, bot Trainer Rok Praznik einige junge Talente auf und gab ihnen die Möglichkeit wichtige Erfahrung zu sammeln. Letztendlich musste sich die Heimischen mit einer bitteren 22:37-Niederlage abfinden.

Gernot Krülle (Nachwuchsleiter Schlafraum.at Kärnten): „Wir kamen mit der robusten Deckung und der harten Gangart von Bruck  überhaupt nicht zurecht. Uns haben heute auch die spielerischen Mittel gefehlt um dem Spiel eine Wende zu geben. Wenigsten kamen unsere Youngsters am Ende vermehrt zum Einsatz und konnten erste Erfahrungen sammeln“.

Schlafraum.at KÄRNTEN vs. HC Bruck 22:37 (9:14)
So., 14. Oktober 2018, 17:00 Uhr
Werfer Schlafraum.at KÄRNTEN: Leopold Wagner (6), Florian Prucknig (5), Marko Marojevic (3), Matej Hartman (2), Maximilian Wunsch (2), Patrick Jochum (1), Luca Urbani (1), Benjamin Kerschhakl (1), Maximilian Wagner (1)
Werfer HC Bruck: Domen Sikosek Pelko (6), Matej Cuk (5), Paul Offner (5), Martin Breg (4), Patrick Gasperov (4), Thomas Zangl (3), Luca Plassnig (3), Mathias Kern (2), Fabian Glaser (2), Franz Pucher (1), Alexander Fritz (1), Paul Semlitsch (1)
Statistiken

Wie eng es in dieser Saison in der spusu LIGA zur Sache geht, zeigt der Blick auf eine etwas andere Statistik: In bislang 35 Spielen endete, statistisch gesehen, jede fünfte Partie Unentschieden. Ein Wert, der deutlich über jenem der vergangenen Jahre liegt. Nach Beendigung der spusu LIGA Hauptrunde der Saison 2012/2013 endeten neun Spiele Unentschieden, 2014/2015 acht. Mit lediglich fünf Unentschieden weist die Saison 2013/2014 die geringste Anzahl der letzten Jahre aus. Und dann wäre da noch der Blick auf die Tabellensituation zu richten: Platz 1 bis 5 trennen gerade einmal ein Punkt! Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN liegt als 6. drei Punkte zurück. Der Moser Medical UHK Krems und der HC FIVERS WAT Margareten führen die Tabelle mit zehn Punkten an. Vergangene Saison führten ebenfalls diese beiden Vereine nach sieben Spieltagen die Tabelle an, allerdings mit je zwölf Punkten. Vor zwei Jahren hielt der ALPLA HC Hard nach sieben Runden sogar beim Punktemaximum.

In den bisherigen 35 Spielen der aktuellen Saison fielen bislang exakt 1.873 Tore, was einem Durschnitt von 53,5 Toren pro Spiel entspricht. Im Handball ist ein Unentschieden, nicht nur angesichts der hohen Anzahl an Toren pro Spiel, eher eine Seltenheit. In den vergangenen zwei Jahren zählte man in der Hauptrunde jeweils lediglich sechs Unentschieden, 2013/2014 waren es gar nur fünf. Und das in ganzen 90 Spielen allein im Herbst!

Ein Überblick der letzten Jahre, nach Beendigung der Hauptrunde:

2012/2013: 9 Unentschieden in 90 Spielen
2013/2014: 5 Unentschieden in 90 Spielen
2014/2015: 8 Unentschieden in 90 Spielen
2015/2016: 6 Unentschieden in 90 Spielen
2016/2017: 6 Unentschieden in 90 Spielen
2017/2018: 7 Unentschieden in 90 Spielen

In der aktuellen spusu LIGA Hauptrunde ist im Vergleich dazu gerade einmal etwas mehr als ein Drittel absolviert und man hält bereits bei ganzen sieben Duellen die mit einem Unentschieden endeten. Den Auftakt dazu machten gleich am ersten Spieltag Bregenz Handball und der HC FIVERS WAT Margareten, die sich in der Sportarena Rieden-Vorkloster 28:28 trennten. Und so ging es dann auch munter weiter:

2. Spieltag - ALPLA HC Hard vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 23:23
4. Spieltag - SG INSIGNIS Handball WESTWIEN vs. Bregenz Handball 21:21
5. Spieltag - RETCOFF HSG Graz vs. ALPLA HC Hard 21:21
6. Spieltag - ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten 24:24
7. Spieltag - SC kelag Ferlach vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 30:30; Bregenz Handball vs. Union JURI Leoben 26:26

Bislang wies lediglich die 3. Runde in jedem Spiel einen Sieger aus. Mit bislang sieben Unentschieden hat aktuell im Schnitt jede fünfte Partie keinen Sieger. Mit je drei Unentschieden halten die beiden Vorarlberger Vereine, Bregenz Handball und ALPLA HC Hard, bei den meisten. Tabellenführer Moser Medical UHK Krems ist das einzige Team das sich noch in keiner seiner sieben Partien mit einem Unentschieden von seinem Gegner trennte.

Die Wachauer führen auch die Tabelle, punktegleich mit dem HC FIVERS WAT Margareten, mit aktuell zehn Punkten an. Wie bereits vor einem Jahr und auch damals punktegleich mit den Margaretnern. Allerdings hatte man damals bereits zwölf Punkte zu Buche stehen. Vor zwei Jahren stand der ALPLA HC Hard nach sieben Spieltagen an der Spitze und das sogar mit dem Punktemaximum von 14 Punkten.

Die Top fünf trennt überhaupt leidglich ein Punkt, womit die Tabelle bereits nach dem kommenden Wochenende wieder völlig Kopf stehen könnte. Die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN weist als Tabellensechster gerade einmal drei Punkte Rückstand aus, liegt selbst lediglich zwei Punkte vor dem SC kelag Ferlach, drei vor Sparkasse Schwaz Handball Tirol und dem HC LINZ AG und lediglich vier vor dem Tabellenschlusslicht Union JURI Leoben.

Zumindest an der Tabellenspitze könnte nach dem achten Spieltag wieder ein alleiniger Tabellenführer stehen, denn da trifft am Freitag, 19. Oktober, 19:00 Uhr, live auf LAOLA1.tv, der Moser Medical UHK Krems auf den HC FIVERS WAT Margareten.

Oder erleben wir in diesem Spiel das achte Unentschieden der Saison?

Schlafraum.at/Kärnten empfängt am Sonntag (17:00 Uhr) vor eigenem Publikum den HC Bruck. Gegen den ersten Verfolger wollen die Klagenfurter unbedingt punkten und zumindest den dritten Platz verteidigen.

Mit einem knappen 30:29-Auswärtssieg letztes Wochenende bei den Fivers in Margareten fand der HCK59 wieder in die Spur zurück. Trotz etlicher Ausfälle zeigte schlafraum.at/Kärnten, bei dem Trainer Rok Praznik als Spieler aushelfen musste, großen Kampfgeist und Moral, konnte verdientermaßen zwei Punkt mitnehmen.

Auch im Heimspiel gegen Bruck sind einige verletzte Spieler noch immer fraglich, es besteht durchaus die Möglichkeit, dass erneut Trainer Praznik einlaufen wird. Die Steirer sind die große Unbekannte, stiegen in der letzten Saison aus der ersten Liga ab und zählen alleine deshalb zum erweiterten Favoritenkreis. Sie liegen lediglich einen Punkt hinter den Klagenfurtern auf dem vierten Platz.

Luca Urbani (Spieler Schlafraum.at Kärnten): „Wir haben nach wie vor einige Verletzungssorgen. Egal wer am Sonntag letztendlich spielen kann, bin ich davon überzeugt, dass wir gewinnen können. Vorausgesetzt wir treten ähnlich kämpferisch und kompakt wie in Wien auf. Wir wissen nicht sehr viel vom Gegner. Wir müssen auf jeden Fall versuchen im unser Spiel aufzuzwingen.“


Schlafraum.at KÄRNTEN vs. HC Bruck

So., 14. Oktober 2018, 17:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Die Retcoff HSG Graz verliert zuhause gegen den UHK Krems 19:26 und muss sich damit zum ersten Mal in der eigenen Halle geschlagen geben.

Ganze fünf Spielminuten musste man beim Spitzenspiel der 7.Runde auf den ersten Treffer warten. Daniel Dicker von der Retcoff HSG Graz erlöste das Publikum und ließ die Menge zum ersten Treffer jubeln. Danach folgten heiße 25 Spielminuten, in denen die Gäste die Nasenspitze immer ein Stücken vorne hatten. Die Pajovic-Sieben musste mit einem 9:11 Rückstand in die Pause gehen.

Hälfte zwei gestaltete sich deutlich anders. Die Grazer spielten nicht mehr so befreit wie in den vergangenen Runden auf. Ab Minute 40 wollte es dann gar nicht mehr funktionieren. Das Feuer fehlte, ganze 8 torlose Minuten beim Gastgeber folgten. In der Schlussphase fand das Team aus Graz endlich wieder Wege den Ball ins Tor zu bekommen, der Sieg war aber zu diesem Zeitpunkt schon in den Händen der Kremser. Die Retcoff HSG Graz unterliegt dem UHK Krems mit 19:26. 

„Die Niederlage stört nicht, sondern es stört wie wir verloren haben! Wir haben heute unseren Fans einfach nicht, das geboten, was sie verdient haben. Uns hat der Kampfgeist gefehlt. Jetzt müssen wir uns im Training nächste Woche steigern, in den nächsten Spielen soll die Hütte wieder brennen.“, so Graz Co-Kapitän Philipp Moritz

„Bis zur Minute 40 waren wir heute auf Augenhöhe, danach haben wir deutlich abgebaut. Jetzt heißt aufstehen und weiter machen. Ab Montag muss der Fokus auf unserem Spiele-Doppel in Tirol am nächsten Wochenende liegen!“, Timo Geßlbauer von der Retcoff HSG Graz

RETCOFF HSG Graz vs. Moser Medical UHK Krems 19:26  (9:11)
Sa., 13. Oktober 2018, 20:15 Uhr
Werfer RETCOFF HSG Graz:  BELOS N. (3),  DICKER D. (3), BOROVNIK M. (3), PUSTERHOFER O. (3), SKOL R. (2), IVANJKO F. (2), MORITZ P. (2), ALBEK J. (1)
Werfer Moser Medical UHK Krems: SIMEK M. (6), KANDOLF T. (6), Fizuleto L. (5), POSCH F. (4), PROKOP G. (2), NIGG D. (2), TOMANN A. (1)
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Ganz bitteres Ausscheiden für den ersatzgeschwächten ALPLA HC Hard auf der internationalen Handballbühne: Im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup geben die Vorarlberger gegen die OCI-LIONS im dramatischen Finish eine Drei-Tore-Führung aus der Hand. Nach dem 23:23 in der Vorwoche in Sittard steigen die Niederländer mit dem 29:29 (16:15) in Hard und dem Gesamtscore von 52:52 aufgrund der Auswärtstorregel auf.

Die beiden Youngsters Theo Surblys (18) und Konrad Wurst (20) waren für die ersten drei Tore der Hausherren verantwortlich. Nach drei Minuten ging Hard durch einen Gegenstoß von Abwehrchef Max Hermann mit 4:3 in Führung. Thomas Hurich im Kasten der Harder hielt gleich die ersten Bälle. In der schnellen Partie gegen den Westwien-Bezwinger ging es hin und her. Mitte der ersten Halbzeit stand es 8:8.

Vor stimmungsgeladenen 1000 Zuschauern in der Sporthalle am See legten die Gastgeber, die verletzungsbedingt auf Dominik Schmid, Ivan Horvat, Boris Zivkovic und Risto Arnaudovski verzichten müssten, immer wieder vor. Doch die Limburger Löwen bissen sich fest. Erst in Doppelschlag von Luca Raschle in der 20. Minute brachte die erstmalige Zwei-Tore-Führung zum 13:11. Thomas Weber und Michael Knauth scheiterten von der Siebenmeterlinie und die OCI-LIONS waren wieder auf 14:14 (25. Minute) dran. Mit dem Stand von 16:15 ging es nach 30 Minuten in den Kabinengang.Nach dem Wiederanpfiff ging es in der gleichen Tonart weiter. Beide Teams fighten verbissen. Und auch Torwart Golub Doknic, der in der 18. Minute in Spiel kam, war omnipräsent. Die Harder waren immer wieder ein bis zwei Tore vorne (19:17/39.), konnten sich aber nicht entscheidend absetzen.Mit dem Stand von 23:22 ging es in die finalen zehn Minuten. Acht Minuten vor Schluss kam Spielmacher Gerald Zeiner erstmals nach seiner langen Verletzungspause aufs Feld. Lukas Schweighofer verwandelte seinen zweiten Siebenmeter zum 26:24 (54.). Doch die Messe war noch lange nicht gelesen.

Beim Stand von 27:25 (57.) zeigten die Niederländer Nerven und verwarfen. Gerald Zeiner nahm Maß und traf zum 28:25 (58.). Doch die Gäste verkürzten schnell auf 28:27. 60 Sekunden vor Schluss erhöhte Luca Rasche auf 29:27. Postwendig das 29:28 der Niederländer.

30 Sekunden vor der Schlusssirene nahm Klaus Gärtner eine letzte Auszeit. Doch schon nach zehn Sekunden pfiffen die weißrussischen Schiedsrichter wegen Zeitspiel ab. Michael Knauth im Anschluss mit einem Blackout. Der Linkshänder gab den Ball nicht frei. Es gab regelkonform die Rote Karte für den 35-jährigen Routinier und einen Siebenmeter für die Niederländer, den sie zum 29:29 verwerteten. Nach dem 23:23 in Sittard und dem 29:29 in Hard steigen die OCI-LIONS infolge der Auswärtstorregel in die 3. EHF-Cup-Qualifikationsrunde auf.

„Wir waren heute zu dumm einen Drei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen,“ ärgerte sich Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner über die letzten 30 Spielsekunden.

„Wir haben unglaublich gekämpft. Hard ist eine Mannschaft mit viel Qualität. Uns sind viele Fehler unterlaufen, die Hard postwendend ausgenützt hat. Ich bin mächtig stolz auf meine Truppe,“ freute sich Gästetrainer Mark Schmetz.


ALPLA HC Hard vs.OCI Lions (NED) 29:29 (16:15)
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: RASCHLE Luca (7), WURST Konrad (5), SURBLYS Theo (4), SCHMID Manuel (4), SCHILLER Niklas (3), ZMAVC Nejc (2), SCHWEIGHOFER Lukas (2) HERMANN Maximilian (1), ZEINER Gerald (1)

HINSPIEL:
OCI Lions (NED) vs. ALPLA HC Hard 23:23 (12:12)
Sa., 06. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Konrad Wurst (5), Luca Raschle (4), Thomas Weber (4), Boris Zivkovic (3), Manuel Schmid (2), Nejc Zmavc (2), Michael Knauth (2), Theo Surblys (1)

Leoben beginnt sehr engagiert und setzt Bregenz von der ersten Minute an unter Druck. Goran Aleksic muss immer wieder die Fehler seiner Vorderleute korrigieren und hält so sein Team im Spiel. Vlatko Mitkov stellt nach 10 Minuten per 7-Meter auf 5:5. Nach einer viertel Stunde sieht sich Bregenz Trainer Jörg Lützelberger beim Stand von 6:8 zur ersten Auszeit gezwungen. Leobens Spielertrainer Damir Djukic ist in dieser Phase des Spiels nicht in Griff zu kriegen. Bis zum 7:12 für Leoben findet Bregenz absolut nicht ins Spiel. Zur Halbzeitpause können die Gastgeber in einer zerfahrenen Partie immerhin auf 12:14 verkürzen.

Anfangs der zweiten Hälfte lässt Leoben nicht nach und spielt weiterhin die Angriffe mit voller Ruhe zu Ende. Durch den Anschlusstreffer von Lukas Frühstück zum 16:17 wurde es richtig laut in der Halle. Als ebenfalls Frühstück endlich den Ausgleich für Bregenz erzielte, schien der Bann gebrochen. Die Körpersprache änderte sich und das Tempo wurde erhöht. Es folgte die erste Führung des Spiels für Bregenz durch Povilas Babarskas. Doch von einem Einbruch der Leobener konnte noch lange keine Rede sein. Immer wieder waren wichtige Paraden von Torhüter Goran Aleksic nötig, um die Führung behaupten zu können. Auf der anderen Seite hielt der Djukic mit all seiner Routine dagegen, wodurch das Spiel bis zum Ende spannend blieb. 30 Sekunden vor Ende hat Bregenz den Ball kann aber kein Tor mehr erzielen und muss in der letzten Sekunde noch den Ausgleich durch Stefan Salbrechter hinnehmen.

Goran Aleksic, Torhüter Bregenz: „Es ist peinlich, dass wir heute nicht gewonnen haben. Wir sind schlecht gestartet und hatten dann über das gesamte Spiel über Probleme. Mit dem Punkt können wir heute nicht zufrieden sein.“

Damir Djukic, Spielertrainer Leoben: „Respekt an die Mannschaft. Wir haben uns nur ganz kurz auf dieses Spiel vorbereitet. Wir mussten über den Kampf in dieses Spiel finden. Ich weiß, dass solche Spiele nicht leicht sind für Bregenz. Wir haben es geschafft das Tempo niedrig zu halten und unsere Tore zu machen.“

Bregenz Handball vs. Union JURI Leoben 26:26 (12:14)
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Bregenz Handball: WASSEL A. (5), MITKOV V. (5), FRÜHSTÜCK L. (4), BABARSKAS P. (3), Coric M. (3), KLOPCIC M. (3), SCHNABL N. (1), GANGL C. (1), Kikanovic L. (1)
Werfer Union JURI Leoben: HALLMANN C. (7), SALBRECHTER S. (6),  DJUKIC D. (6), KUHN T. (4), JANDL S. (2), WULZ T. (1)
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Am 7. Spieltag in der spusu-LIGA-Hauptrunde stand Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstagabend kurz vor einem Sieg gegen SC kelag Ferlach. Doch ein später Ausgleichstreffer bescherte den Kärntnern noch ein 30:30-Remis und damit die Punkteteilung.

Gerade einmal vier Sekunden fehlten Sparkasse Schwaz Handball Tirol zum ersten Sieg seit einem Monat, zum ersten Erfolg in der spusu LIGA nach drei Niederlagen in Serie. Doch Dean Pomorisac schockte die Gäste mit seinem späten Ausgleichstreffer und rettete dem SC kelag Ferlach vor Heimpublikum noch einen Zähler. Für die Kärntner war es ebenfalls der erste nach zuvor drei Spielen ohne Punkt. Durch das zweite Unentschieden in dieser Saison rückte Sparkasse Schwaz Handball Tirol zwar auf den achten Rang vor, verpasste es aber, noch größeren Boden auf das vordere Mittelfeld gutzumachen.

Zunächst legete Ferlach vor und führte, 5:3 und 6:4 . Sebastian Feichtinger und Alexander Wanitschek glichen mit ihren Toren aus (12.), Dario Lochner und Alexander Semikov legten zum 6:8 nach. Es blieb abwechslungsreich, Izudin Mujanovic gelang in Minute 20 das 10:9 für Ferlach. Aus einem 11:10 für die Hausherren machte Handball Tirol dann wiederum ein 11:13. Und der erneut stark aufspielende Neo-Herren-Teamspieler Sebastian Spendier, am Ende des Tages zehnfacher Torschütze, beendete die erste Halbzeit mit dem 14:16.

Die Gäste hielten Ferlach in Hälfte zwei zunächst weiterhin auf Distanz, brachten Ruhe ins Spiel – und traten so lange Zeit durchaus souverän auf. Ein weiterer Treffer von Sebastian Spendier bedeutete in der 43. Minute das 19:23 für Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Das ersehnte Erfolgserlebnis rückte näher. Doch die Kärntner ließen sich nicht abschütteln, die Tiroler verpassten es, den Sack endgültig zuzumachen. Die Partie steuerte auf spannende Schlussminuten zu. Rok Golcar machte das 26:26 für Ferlach, zwei Minuten später warf Isak Rafnsson das 26:28. Die Gastgeber kamen zum 29:29, Alexander Pyshkin scorte eine Minute vor dem Ende das 29:30. Pomorisac war allerdings der Schlusspunkt eines packenden Schlagabtausches vorbehalten.


Walter Perkounig, SG kelag Ferlach: "Für uns ist es schlussendlich ein gewonnener Punkt, auch wenn die Deckung nicht hervorragend war. Zu Hause darf man keine 30 Tore kassieren."

Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Das Resultat ist sehr unglücklich für uns, es fühlt sich wie ein verlorener Punkt an. Die Mannschaft ist heute ganz anders als noch am Dienstag gegen Bregenz aufgetreten, mit viel mehr Leidenschaft, die Körpersprache war eine ganz andere. Wir haben eine wesentlich bessere erste Hälfte als in den vergangenen Partien hingelegt, zur Pause geführt – und hatten das Spiel in der zweiten Hälfte auch weitgehend im Griff. Aber nach dem einen oder anderen unnötigen Fehler ist Ferlach wieder herangekommen, fünf Minuten vor dem Ende kassieren wir eine bittere Zeitstrafe. Und dann fällt der Ausgleich auch noch vier Sekunden vor Schluss. Positiv ist das Auftreten des Teams und, dass uns dieser Punkt nun Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben sollte.“

 

SC kelag Ferlach vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 30:30 (14:16)
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer SC kelag Ferlach: MUJANOVIC I. (7), POMORISAC D. (7), Golcar R. (6), Ratajec A. (5), Klec B. (3), PLONER F. (1), VANZOU S. (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: SPENDIER S. (10),  Pyshkin A. (6),  WANITSCHEK A. (6), FEICHTINGER S. (3), Semikov A. (2), Rafnsson I. (1), HOCHLEITNER A. (1), LOCHNER D. (1)
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Nach zwei eher glanzlosen Spielen der Weststeirer zeigten sie heute, warum sie zu den Favoriten um den Titel gehören. St. Pölten wird klar mit 29:21 besiegt.

Von der ersten Minute an dominiert die HSG Remus Bärnbach/Köflach das Geschehen gegen Sportunion Die Falken St. Pölten. Eine starke Torhüter und Deckungsleistung und im Angriff ein treffsicherer Stephan Wiesbauer, lassen die Gastgeber auf 8:2 davonziehen. Zwar können die Gäste den Rückstand etwas minimieren, doch noch vor der Halbzeitpause schalten die Steirer nochmals einen Gang höher und und gehen mit einer klaren 15:7 Führung in die Kabine. 

In Durchgang zwei ist dann auch Legionär Bonic in Torlaune und erzielt alle seiner sechs Treffer im zweiten Abschnitt. Knapp zehn Minuten vor Schluss liegt die HSG Remus Bärnbach/Köflach mit 27:16 uneinholbar vorne und nutzt die Gelegenheit die jungen Spieler aufs Parkett zu schicken. Für Jubelszenen sorgte dann auch noch der gehaltene 7-Meter von Nachwuchsgoalie Gallaun, der den verletzten Albrecher vertreten musste. Am Ende feiern die Weststeirer einen klaren 29:21 Heimerfolg und schließen punktemäßig wieder zum UHC Erste Bank Hollabrunn auf. 

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. Sportunion Die Falken St. Pölten 29:21 (15:7)
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Bonic F.  (6),  WIESBAUER S. (6), DJURDJEVIC M. (5), BELLINA A. (3), RAFFLER M. (3),GASPEROV D. (2), Stojanovic J. (2), MÜRZL J. (1), BELLINA C. (1)
Werfer Sportunion Die Falken St. Pölten: SCHILDHAMMER P. (7), PILS A. (5), KRAL J. (3), WEILGUNY N. (2), WIENINGER K. (2), NEUMAIER J. (1), PFAFFINGER J. (1)
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Ein brisantes Weinviertelderby das an Spannung kaum zu überbieten ist. Ein Last-Minute Siebenmeter von Markovic bringt den Gästen schlussendlich einen Punkt.

Im ersten Weinviertelderby der Saison startet die Heimmannschaft wie aus der Pistole geschossen und zieht früh davon. Hollabrunn, sichtlich geschockt, rennt der ganzen ersten Halbzeit einem Rückstand von bis zu 7 Toren hinterher. Vor allem Korneuburgs Tormann Marc Muhm erwischt einen Traumtag und pariert einige hunderprozentige Chancen. Mit einem 16:11 werden die Seiten gewechselt.
 
In Halbzeit zwei geht es in der gleichen Tonart weiter. Korneuburg legt immer wieder vor und Hollabrunn zieht blitzschnell nach. Nach und nach schaffen es die Gäste aber sich anzunähern. Die Abwehr der Heimmannschaft steht im zweiten Durchgang nicht mehr so solide wie am Anfang und die Hollabrunner können immer wieder über die Achse Gal - Kljajic - Vuksa zum Torerfolg kommen.
 
In den letzten zehn Sekunden wird es nochmal ganz hektisch: beim Spielstand von 30:29 sind die Korneburger im Angriff und alles scheint nach einem Heimerfolg. Das Schiedsrichterduo entscheidet aber auf Zeitspiel. Zusätzlich erhält Andreas Bachofner die rote Karte. Der UHC Erste Bank Hollabrunn erhält in den Schlusssekunden noch einen 7-Meter, den Shooter Markovic zum Sieg verwandelt.

Union Sparkasse Korneuburg vs. UHC Erste Bank Hollabrunn 30:30 (16:11)
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: STEPANOVSKY J. (7), PUMMER B. (6), KASAGRANDA A. (5), BACHOFNER S. (4), BACHOFNER A. (4), REICHENAUER C. (2), DIETRICH P. (1), LITSCHAUER C. (1), FAZIK M. (1)
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: KLJAJIC A. (8), MARKOVIC A. (6), GAL K. (4), VUKSA G. (4), GRANINGER O. (3),  PROKOP P. (2),  BURGER S. (2), DRÄGER A. (1)
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Beim Debüt von Neo-Coach Vranjes sollte eigentlich der erste Heimsieg für den ATV Auto Pichler Trofaiach her. Doch die FIVERS II machten den Steirern einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.

Mit neuem Selbstvertrauen und einem neuen Trainer an der Seitenlinie starteten die Steirer in das Spiel gegen die junge Truppe aus Wien, die auf den jungen Hutecek verzichteten. Nach dem 3:3 gelang den Gästen erstmals eine zwei-Tore-Führung, die die Gastgeber aber wenig später wieder ausglichen und Mitte der Halbzeit mit einem Tor in Führung gehen konnten. Kurz vor Ende der ersten Hälfte dann die stärkste Phase der Gäste. Gestützt auf eine starke Abwehr spielten die Gäste konzentrierte Angriffe und warteten geduldig auf ihre Chancen - Halbzeitstand 16:13 für die Gäste.

Sofort nach Wiederanpfiff verkürzte Spitaler auf 16:14, dann aber legten die Wiener einen Zahn zu und binnen zehn Minuten auf 24:17 davon. Die Steirer griffen zur Time-Out Karte, aber auch das konnte den Lauf der Gäste nicht stoppen. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung sogar neun Tore. Am Ende feiern die FIVERS II einen ungefährdeten 31:24 Sieg und stürzen die Steirer noch weiter in die Krise.

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. HC FIVERS WAT Margareten II 24:31 (13:16)
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach:  ILLMAYER F. (7),  ILLMAYER T. (7), SPITALER T. (4), AGIC E. (2), Stojanovic A. (2), STOJISAVLJEVIC M. (1), PIROLT P. (1)
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: KOPIC M. (5), HAUNOLD M. (4), GANGEL L. (3), SARIC C. (3),  GLÄTZL F. (3), WOLFFHARDT M. (2),  NICOLUSSI M. (2), DERDAK E. (2), DAMBÖCK E. (2), VUCKOVIC I. (2), SCHUH F. (1), HAAG F. (1), SCHRATTENECKER J. (1)
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Vöslau übernimmt von Beginn weg das Kommando, doch die Atzgersdorfer finden ins Spiel zurück. In einem Spiel auf Messers Schneide sichert sich der Vöslauer HC mit einem Last-Minute Treffer von Forsthuber den Auswärtssieg.

Vöslau startet stark ins Spiel und gleich zu Beginn zeigt Torhüter Mario Dubovecak, warum er nach wie vor die Nummer 1 im Tor der Thermalstädter ist. Strazdas & Co. erspielen sich einen komfortablen Vorsprung und stellen die Hausherren vor allem in der Abwehr vor eine schwere Aufgabe. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff finden die Gastgeber beim Laola1-Livespiel nach und nach besser ins Spiel. Mit einem 13:13 geht es in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte entwickelt sich ein spannendes Spiel, bei dem die Gastgeber zunächst besser ins Spiel finden und erstmals mit drei Toren in Führung gehen können. Durch drei Treffer in Folge können die Gäste den Rückstand aber binnen weniger Minuten wieder egalisieren. Die Schlussminuten in einer gut besuchten Wiener Sporthalle sind nichts für schwache Nerven. Knapp 2 Minuten vor Schluss liegen die Atzgersdorfer mit einem Tor voran ehe Forsthuber mit einem Doppelpack für die Entscheidung sorgt. Der Kapitän der Gäste erzielt fünf Sekunden vor dem Spielende den viel umjubelten 28:27 Siegestreffer für den Vöslauer HC.

WAT Atzgersdorf vs. Vöslauer HC 27:28 (13:13)
Sa., 13. Oktober 2018, 16:00 Uhr
Werfer WAT Atzgersdorf: DOBIAS F.  (6), MAHR M.  (5), FUCHS F. (5), RABENSEIFER P. (3), KASTNER F. (3), DOBIAS F. (1), MILICEVIC M. (1), CARNIEL L. (1), GANGEL J. (1), SCHIFFLEITNER B. (1)
Werfer Vöslauer HC: FORSTHUBER D. (6), STRAZDAS A. (5), SCHARTEL F. (5), SCHUSTER P. (5),  MUCK R. (4), ZOUREK D. (2), MELESCHNIG C. (1)
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Vor dem Derby in Korneuburg (19.00 Uhr) haben Graninger & Co. durch den etwas überraschenden Punkteverlust von Bruck und Bärnbach/Köflach in der Vorwoche die alleinige Tabellenführung inne.

Korneuburg zeigt nach zwei Heimsiegen in Folge aufsteigende Form und möchte heuer erstmals den Einzug ins Meisterplay-Off schaffen. Gestützt auf eine volle Halle bzw. eine lautstarke Unterstützung von den Rängen forcieren die Luzyanin-Jungs meist ein schnelles Spiel, um zum Torerfolg zu kommen. Die erfahrene slowakische Achse Fazik-Casagrande-Stepanovsky bildet den Rückhalt der jungen Korneuburger Truppe.

Nach zwei Siegen in Folge wollen die Korneuburger den Aufwind der letzten Spiele mitnehmen und auch gegen Hollabrunn punkten. Im Vorjahr konnte man das Team des UHC zwei Mal bis an ihre Grenzen bringen. In der Ferne konnte man lange mithalten, musste sich dann aber nach einer torreichen Partie 40:37 geschlagen geben. Beim Heimspiel in der Guggenberger Halle gab es kurz vor Weihnachten überraschenderweise sogar einen 30:25 Heimerfolg. Der bisherige Spitzenreiter der Liga kommt selbst topmotiviert nach Korneuburg, musste sich bisher in sechs Spielen nur einmal geschlagen geben.

Gerhard Gedinger: (Manager - UHC Erste Bank Hollabrunn): „Die Partien gegen Korneuburg haben immer ihren eigenen Reiz. Wir wissen, dass wir samstags eine Topleistung abrufen müssen, um Zählbares aus Korneuburg mitzunehmen. Für uns spricht, dass die Formkurve stimmt und wir bis dato von Verletzungen verschont geblieben sind. Selbstverständlich wollen wir an der Tabellenspitze bleiben und müssen daher von der ersten Minute an mit aller Leidenschaft dagegenhalten. Ich erwarte mir ein spannendes Derby, aus dem wir hoffentlich als Sieger hervorgehen werden.“

Union Sparkasse Korneuburg vs. UHC Erste Bank Hollabrunn
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Nach einem Drittel des Grunddurchgangs der spusu CHALLENGE treffen die FIVERS auf ATV Auto Pichler Trofaiach. Ein Spiel, bei dem es für beide Teams um ganz wichtige Punkte geht.

Beide Teams sind alles andere als glücklich in die Meisterschaft gestartet: Nach sechs Runden haben die jungen FIVERS erst vier Punkte am Konto, mussten dabei drei harte Niederlagen gegen Bruck, Bärnbach/Köflach und zuletzt Kärnten mit jeweils einem Tor Unterschied hinnehmen. Noch schlechter erging es bisher den Steirern: einem Unentschieden (gegen Kärnten) stehen fünf Niederlagen gegenüber, manche auch unglücklich knapp. Trofaiach hat letzte Woche Spielertrainer Mario Maretic entlastet, vertraut nun auf Goran Vranjes auf der Trainerbank. Der Kroate Maretic soll sich nun wieder auf seine Spielmacherqualitäten konzentrieren, gemeinsam mit dem ungarischen Torwartroutinier Zsolt Varga für mehr Ruhe im Spiel sorgen. Der Bosnier Marko Stojisavljevic und der Serbe Aleksandar Stojanovic runden das Legionärsquartett ab. Dazu gibt es jede Menge erfahrene Handballer, wie etwa Florian Illmayer, der mit bisher 33 Treffern die interne Scorerliste deutlich anführt. Von der Kaderbesetzung sind die Steirer bislang mit Sicherheit unter Wert geschlagen, wollen gegen die jungen Margaretner deshalb Punkte gutmachen.

Sandra Zapletal (Trainer HC FIVERS Wat Margareten II): „Uns fehlt nicht viel, auch wenn uns diese Erkenntnis um keinen Punkt reicher macht. Das ist eine harte Schule, aus der wir stärker hervorgehen werden. Und die nächste Prüfung in dieser harten Schule heißt nun Trofaiach, die müssen um jede Chance, die sich ihnen bietet, fighten. Wir auch …“

Goran Vranjes (Trainer ATV Auto Pichler Trofaiach): "„Es war mir eine sehr große Freude, die Mannschaft in dieser Woche übernehmen zu dürfen. Neben dem harten Training habe ich bereits auch sehr viele Einzelgespräche geführt. Ich habe daraus viel mitgenommen, dass mich äußerst positiv stimmt. Ich habe gemerkt, dass noch in jedem das ATV-Feuer brennt! Wir dürfen uns
nicht überlaufen lassen. Wir müssen ruhig und wachsam spielen. Ballverluste gegen diese Mannschaft sind immer mit schnellen Kontern verbunden. Ich erwarte mir von meiner Mannschaft ein rasches Umschalten zwischen Abwehr und Angriff, sodass wir in jeder Phase des Spieles Druck auswirken können."

ATV Auto Pichler Trofaiach vs. HC FIVERS WAT Margareten II
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Sowohl die HSG Remus Bärnbach/Köflach als auch die Falken, mussten in der vergangenen Runde Federn lassen. Die Falken verloren in Korneuburg mit 32:27. Die Steirer kamen in Vöslau mit einem blauen Auge davon und retteten zumindest einen Punkt.

Nun sind die Steirer etwas unter Zugzwang. St. Pölten ist das erste von zwei Heimspielen bei dem die HSG Remus Bärnbach/Köflach, wenn sie weiter an der Tabellenspitze mitmischen wollen, gewinnen müssen. Klingt einfach, wird es aber sicher nicht sein – mit einer Durchschnittsleistung wird es auch gegen St. Pölten schwer.

Die Niederösterreicher liegen momentan mit 4 Punkten am 8. Tabellenplatz, haben aber die ersten 3 Runden auswärts bestritten. Gefährlichster Spieler bei den Falken aus St. Pölten ist momentan Routinier Peter Schildhammer, der sowohl in der Abwehr aber vor allem als Werfer (8,67 Tore/Spiel) hervorsticht.

Nach dem Punktegewinn in Vöslau, gilt es nun für die Steirer die nächsten Heimaufgaben zu bewältigen. Die Niederösterreicher kennen die Heimstärke der Hausherren, so wurde in der 3. Runde der aktuelle Tabellenführer Hollabrunn in der Weststeiermark bezwungen.

Nicolas Weilguny (Spieler Sportunion Die FALKEN St. Pölten): „Es wird nicht einfach gegen diese sehr heimstarke Mannschaft. Doch unsere Stärke liegt im Kollektiv und bei unserer Defense. Wir müssen sie zu technischen Fehlern in deren Angriff zwingen und dass Spiel durch Konter-Tore für uns entscheiden. Wir geben nie auf und kämpfen! Das ist unsere Stärke!“

HSG Remus Bärnbach/Köflach vs. Sportunion Die Falken St. Pölten
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu CHALLENGE Matchcenter

Am Samstag kommt es zum Ostderby zwischen Vöslau und Atzgersdorf. Beide Mannschaften konnten in der letzten Runde gegen die beiden steirischen Titelaspiranten Punkte holen. Der Aufsteiger aus Wien wird den Thermalstädtern sicher einen heissen Empfang bereiten.

Auf beiden Seiten gibt es Spieler mit der ein oder anderen Doppelspielberechtigung. Während Atzgersdorf von Beginn der Saison gut in Schuss ist und überraschte kommen die Vöslauer langsam in Fahrt. Nach einer bärenstarken Leistung gegen die HSG Remus Bärnbach/Köflach haben Forsthuber & Co. die nächsten Punkte im Blickfeld.

In der Hinrunde sind noch 3 Spiele zu absolvieren und Vöslau möchte mit einem Auswärtserfolg an die Gruppe im Mittelfeld anschließen. 

Gilbert Strecker (Sportdirektor Vöslauer HC): "Wir konnten zuletzt klare Steigerungen erkennen und sind zuversichtlich unsere Ziele erreichen zu können. Wir sind uns im Klaren, dass das Spiel in der Rundhalle Steinergasse immens wichtig für beide Mannschaften ist. Wenn wir wieder so eine hohe Intensität an den Tag legen wie gegen Bärnbach bin ich sehr optimistisch. Die Halle wird sicher voll sein - für Stimmung wird gesorgt sein.“

WAT Atzgersdorf vs. Vöslauer HC
Sa., 13. Oktober 2018, 16:00 Uhr
Live auf LAOLA1.tv
spusu CHALLENGE Matchcenter

Die FIVERS WAT Margareten mobilisierten für die DERBY-TIME alle verbliebenen Kräfte und zeigten, dass es kein Margaretner B-Team gibt. Stark ersatzgeschwächt kämpft man in einer spannenden Partie SG Insignis WESTWIEN mit 28:26 nieder und holt bis morgen die Tabellenführung nach Margareten!

Das erste Wiener Derby der Saison ist von Anfang an hart umkämpft. Zu Beginn können die FIVERS vorlegen und sich einen 2 Tore-Vorsprung herauswerfen. WESTWIEN bleibt aber dran und kann in der 12. Minute durch Kristjansson auf 5:6 verkürzen und kurz darauf ebenfalls durch den Isländer ausgleichen. Danach stehen die Westwiener besser in der Deckung und finden auch im Angriff immer wieder Lücken in der Deckung der FIVERS. Nach 20 Minuten stellt abermals Kristjansson auf 8:10. Bis zur Pause hält die Mannschaft von Hannes Jonsson die Führung und geht mit 12:13 in die Kabine. Zu Beginn des zweiten Durchgangs bleibt das Spiel auf Messers Schneide – in der 38. Minute können die FIVERS zum 16:16 ausgleichen. 15 Minuten vor Schluss setzten sich die Gastgeber erstmals mit 3 Toren ab, aber WESTWIEN steckt nicht auf und kann durch Elias Kofler wieder auf ein Tor herankommen – 23:22. In der 52.Minute müssen die Westwiener nach Helgason auch Kristjansson mit der dritten 2-Minutenstrafe vorgeben. Die Margaretner können in der Schlussphase die knappe Führung aber gut verwalten und gewinnen am Ende mit 28:26.

PETER ECKL – FIVERS-COACH: „Wir haben uns sehr viel vorgenommen, wollten von der ersten Sekunde hellwach dagegenhalten. Ich will meinem Team gratulieren, vieles ist uns heute aufgegangen. Wir haben in den entscheidenden Phasen die Big Points gemacht und ich sehe uns über alles zusammengerechnet als verdiente Sieger.“

CONNY WILCZYSNKI – WESTWIEN: „In einer engen Partie hat nur wenig den Unterschied ausgemacht. Beide Teams waren auf Augenhöhe, zeigten ein rasantes Spiel. Wir gratulieren den FIVERS, die heute um den Tick besser waren!“

ELIAS KOFLER - WESTWIEN: “Eine Derby-Niederlage ist sehr bitter! Wir haben uns vorgenommen über 60 Minuten mit 100% zu kämpfen, das haben wir auch gemacht aber am Ende waren wir nicht abgebrüht genug und konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. “


HC FIVERS WAT Margareten vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 28:26 (12:13)
Fr., 12. Oktober 2018, 20:15 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: NIKOLIC M. (6), BRANDFELLNER D. (6), HUTECEK L. (4),  MARTINOVIC M (4),  JONAS H. (4),  SCHWEIGER V.  (2), WAGNER T. (1), SEIDL T. (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: PRATSCHNER J. (6),  Kristjansson V. (5), SEITZ P.  (5), FÜHRER M. (3),  JELINEK W. (3), KOFLER E. (2), SCHIFFLEITNER J. (2)
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Im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup hat Handball-Vizemeister ALPLA HC Hard am Samstag die OCI-LIONS aus den Niederlanden zu Gast. Mit dem 23:23 in der Vorwoche im Hinspiel in Sittard haben sich die Roten Teufel vom Bodensee eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den Aufstieg geschafften. Anpfiff in der Sporthalle am See ist um 19:00 Uhr.

Die Limburger Löwen haben in der Auftaktrunde die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN nach einem Siebenmeterwerfen aus dem Bewerb geworfen. Die Vorarlberger hatten ein Freilos.

Nur 72 Stunden nach dem 23:22-Auswärtssieg in der spusu LIGA beim HC LINZ AG geht es für die Truppe von Cheftrainer Klaus Gärtner auf internationalem Parkett weiter. Dem 43-Jährigen stehen weiterhin Kapitän Dominik Schmid, Ivan Horvat, Boris Zivkovic und Risto Arnaudovski verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Spielmacher Gerald Zeiner wird am Samstag eventuell auf der Bank Platz nehmen.

„Wir müssen gegenüber dem Hinspiel unsere Angriffsleistung verbessern und uns taktisch cleverer verhalten. Für einen Sieg und den Aufstieg in die nächste Runde benötigen wir eine optimale Leistung und die tatkräftige Unterstützung der Fans auf der Tribüne,“ so Hard-Coach Klaus Gärtner, der die Aufstiegschancen mit 50:50 beurteilt.

Mit Torhüter Luuk Hoiting, Rechtsaußen Serge Heijnen, Linkshänder Joris Baart, Spielmacher Ivar Stavast, Kreisläufer Ivo Steins sowie dem Portugiesen Joao Ramos verfügt das Fusionsteam aus der Region Limburg über insgesamt sechs aktuelle Nationalspieler. Trainer des dreifachen niederländischen Meisters ist der ehemalige Bundesliga-Profi Mark Schmetz.

Im Falle eines Aufstieges warten in der 3. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup einige Kaliber wie der THW Kiel, SC Magdeburg, Füchse Berlin, TSV Hannover (alle GER), Nexe (CRO), St. Raphael (FRA), Granollers (ESP), GOG (DEN) oder Malmö (SWE). Spieltermine sind der 17./18. bzw. 24./25. November. Die Sieger steigen in die Gruppenphase des EHF-Cups auf.

Für Spielbesucher gibt es am Samstag in der Sporthalle am See ein besonders Schmankerl: Alle Personen, die in Dirndl oder Lederhosen zum EHF-Cup-Spiel kommen, haben freien Eintritt. Nach dem Spiel findet in der Halle das traditionelle Oktoberfest mit Maßkrug stemmen statt.

2. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup

ALPLA HC Hard - OCI-Lions (NED)
Sa., 13. Oktober, 19:00 Uhr
Es wird heiß, wenn am Samstag der Spitzenreiter aus Graz auf den derzeit Zweitplatzierten, den Moser Medical UHK Krems trifft. Die Donaustädter sind das einzige Team, dass bis jetzt zuhause alle Spiele für sich entscheiden konnte, lediglich in Bregenz und bei der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN patzte man. Gegen den SC kelag Ferlach feierte die Gruppe von Ibish Thaqi vergangene Woche mit 40 Treffern eine wahre Torparty, ganze elf Treffer steuerte der wieder genesene Neuzugang Lucijan Fizuleto dazui bei.

Während die Kremser mit Beständigkeit zuhause punkten, wirbelt die RETCOFF HSG Graz momentan die ganze spusu LIGA auf. Nach dem Sieg gegen den amtierenden Meister, den HC FIVERS WAT Margareten und dem Remis gegen Supercup- und Cup-Sieger ALPLA HC Hard stürmte das Team von Ales Pajovic am vergangenen Wochenende die nächste Festung. In der Südstadt besiegte man WESTWIEN mit 29:28. Damit holten sich die Grazer die Tabellenführung wieder zurück.

An der Spitze will man auch noch nach dem 7. Spieltag bleiben. „Mit Krems kommt der nächste große Brocken nach Graz. Wir haben aber in den letzten Runden gezeigt, was wir können. Den Burschen gelingt im Moment sehr viel, Tom Eichberger ist im Tor eine Macht, in der Abwehr stehen alle richtig und im Angriff funktioniert es auch sehr gut. Nach sechs Runden haben wir jetzt schon mehr Punkte auf unserem Konto als nach dem Grunddurchgang in der vergangenen Saison. Das macht mich stolz und ich sehe, dass unsere harte Arbeit endlich belohnt wird. Krems ist heuer noch stärker aufgestellt als in der letzten Saison, sicher ein Meisterschaftsgeheimfavorit, wir haben aber den Heimvorteil und zuhause sollen die Punkte uns gehören“, meint Coach Ales Pajovic zum Match..

Bevor es am 13.Oktober um 20:15 Uhr zum Spitzenspiel kommt, wird im neuen Raiffeisen Sportpark Graz zum Tag der offenen Tür geladen. Ab 10:00 Uhr gibt´s ein Spielefest bei dem sich zehn Sportarten in der Sporthalle präsentieren. Ab 15.00 Uhr wird zum ersten "Grazer Ballsport-Triple" geladen, matchen sich die drei Erstligisten UVC Graz (Volleyball) gegen SG Waldviertel, 17:15 Uhr UBSC Graz (Basketball) gegen Vienna Timberwolves und zu guter Letzt 20:15 Uhr die RETCOFF HSG Graz gegen Krems um die nächsten Punkte in ihren Ligen.

RETCOFF HSG Graz vs. Moser Medical UHK Krems
Sa., 13. Oktober 2018, 20:15 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Nach dem erfolgreichen Aufstieg in die 3. Runde des EHF Challenge Cups gegen Colos SS4 Ciobruciu aus Moldawien und dem Sieg im Auswärtsspiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol vergangenen Dienstag, steht für Bregenz Handball gegen die Union JURI Leoben am 13. Oktober bereits das 4. Spiel innerhalb von acht Tagen an.

Vergangenen Freitag und Samstag stieg Bregenz Handball mit einem rekordverdächtigen Gesamtscore von 114:34 in die dritte Runde des Challenge Cups auf. Dort wartet nun Mitte November A.E.K. Athen auf den Österreichischen Rekordmeister. Am Dienstag folgte dann bereits das schwierige Auswärtsspiel in Tirol gegen Sparkasse Schwaz. Bevor es für die Bregenzer aber noch zu einer kleinen Verschnaufpause kommt, wartet am Samstag in der 7. Runde der spusu LIGA noch die Union JURI Leoben. In der Handball Arena Rieden erhofft man sich durch einen Sieg gegen die Steirer einen gefestigten Platz in der Spitzengruppe der Tabelle.

Mit Hinblick auf dieses Mammutprogramm gab Trainer Jörg Lützelberger schon im Europacup letztes Wochenende, vielen Stammspielern großzügige Pausen. In jedem Fall werden auch die Fans gefordert sein, um aus Ihrer Mannschaft die letzten Energiereserven zu kitzeln.

Nico Schnabl: „Dieses Spiel ist sehr wichtig. Die Liga ist dieses Jahr noch ausgeglichener als letzte Saison. Darum zählt jeder Punkt für die Bonus-Runde.“

Bregenz Handball vs. Union JURI Leoben
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Viel steht am kommenden Samstag auf dem Spiel. Der SC kelag Ferlach empfängt um 19:00 Uhr das Team von Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ein enorm wichtiges Spiel für die Kärntner. Mit einem Sieg könnten Pomorisac & Co. den Anschluss an das Mittelfeld schaffen.

Gleiches gilt allerdings auch für die Tiroler. Auch sie erlitten zuletzt drei Niederlagen in Folge. Im Lager der Ferlacher ist man vor den Tirolern gewarnt. Sparkasse Schwaz verfügt über eine starke Grundaufstellung und hat wurfgewaltige Spieler im Rückraum. Auch kann der zuletzt gesperrte Alexander Semikov wieder eingesetzt werden. Er trug im Frühjahr ja noch das Dress des SC kelag Ferlach. Bei den Kärntnern ist man jedenfalls voll auf Sieg eingestellt und will endlich wieder punkten.

Dean Pomorisac: „Unser Angriffsspiel funktioniert, aber wir müssen uns endlich wieder in der Deckung fangen. Soviel Tore wie zuletzt dürfen wir nicht bekommen. Es gilt daher den Kampf von der ersten Minute an aufzunehmen.“ 

Die Vorbereitung für dieses wichtige Spiel lief allerdings nicht problemlos. Trainer Ivan Vajdl litt unter Herzproblemen. Für ihn sprang Co Trainer Wolfgang Wischounig in die Presche. Izudin Mujanovic ist angeschlagen und konnte diese Woche nicht trainieren. Ob sein Ersatz Florian Ploner operiert werden muss, entscheidet sich erst in den nächsten Tagen. Auch Adonis Gonzalez ist mit einem schmerzhaften Abszess im Moment nicht einsetzbar.

Nichts desto trotz wird die Mannschaft alles geben um diese wichtigen Punkte zu holen. Schließlich möchte man gemeinsam mit den Fans beim anschließenden Oktoberfest feiern.

Handball Tirol ist in Ferlach gefordert
Seit rund einem Monat wartet Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf einen Sieg in der spusu LIGA. Dem furiosen Heimtriumph über WESTWIEN folgten Niederlagen in Krems und Leoben sowie am Dienstag zuhause gegen Bregenz. Dabei waren jeweils die lethargischen ersten Halbzeiten ausschlaggebend dafür, dass trotz Aufholjagden nichts Zählbares herauskam. Mit drei Punkten liegen die Tiroler nach sechs absolvierten Partien auf Rang neun.

„Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt, zumal wir gerade gegen Hard und WESTWIEN ja gesehen haben, welche Leistungen wir abrufen können. Vor allem die Niederlagen gegen Linz und Leoben waren sehr unnötig – und zuletzt war es auch eine Kopfsache, je mehr wir nach dem Erfolgserlebnis gesucht haben, desto verkrampfter haben wir agiert. Dabei trainieren wir aber sehr gut – uns muss jetzt endlich wieder der Knopf aufgehen“, erläutert Sebastian Spendier. Für den Kärntner im HT-Trikot ist es in jedem Fall eine besondere Woche, könnte er doch in Kürze sein Debüt im ÖHB-Herrenteam geben: Der 21-jährige Rückraumspieler wurde von Teamchef Patrekur Jóhannesson in den Kader für die Spiele des neuen Bewerbs EHF EURO CUP gegen Norwegen und Schweden einberufen.

„Ich war zwar schon Bestandteil des Future Teams und wurde dort beobachtet, dass es genau jetzt mit der Einberufung geklappt hat, kam aber schon überraschend. Das freut mich natürlich sehr und ich hoffe, zu Einsätzen gegen diese Weltklassenationen zu kommen – aber ein wenig getrübt ist die Freude durch die derzeitige Situation in der spusu LIGA. Wir können einfach viel mehr und das müssen wir zeigen“, so Spendier. Gelegenheit dazu bietet sich Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstag beim SC kelag Ferlach, der als Tabellennachbar nur einen Zähler mehr vorzuweisen hat.

Nach gutem Saisonstart haben die Kärntner, Ex-Verein von Alexander Semikov, zuletzt auch dreimal in Serie – und dabei mitunter sehr deutlich – verloren. „Die brauchen dringend Punkte, genau wie wir. Das wird ein harter Kampf und wir müssen diesmal ab der ersten Minute voll im Spiel sein, dürfen nicht wieder den Beginn verschlafen. In Ferlach ist es immer schwierig, umso ruhiger müssen wir auftreten. Dann werden wir auch wieder dieses Erfolgserlebnis haben“, betont Spendier.

SC kelag Ferlach vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Sa., 13. Oktober 2018, 19:00 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Am Freitag wird um 20:15 Uhr, live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, das Spitzenspiel der spusu LIGA zwischen den FIVERS WAT Margareten und der SG INSIGNIS Handbasll WESTWIEN angepfiffen. Beide Teams werden sich dabei betont jugendlich geben, ein Großteil der antretenden Spieler dürfte auch im davor stattfindenden U20-Spiel auflaufen. Egal, wer spielt: Vollgas und Emotion auf beiden Seiten ist garantiert. IT’s DERBY-TIME!

LANGE AUSFALLSLISTE DER FIVERS
Vytas Ziura, Markus Kolar, Boris Tanic, Leander Brenneis, Max Riede und Doruk Pehlivan – gleich sechs Spieler mussten die FIVERS zuletzt in Hard vorgeben und für das Wiener Derby wird das nicht viel anders sein. Bei WESTWIEN fällt Ólafur Ragnarsson aus, ansonsten schöpft Hannes Jon Jonsson aber aus dem Vollen. Damit ist die Favoritenrolle eigentlich klar verteilt, braucht nicht großartig diskutiert werden. Aber – getreu dem Mythos jedes Derby in jeder Teamsportart: Es gibt keine Favoriten, es geht nur darum, wer an diesem Tag im Kopf und mit den abrufbaren Emotionen das Optimum fürs Spiel aufbringen kann.

NÄCHSTES RICHTUNGSSPIEL FÜR BEIDE TEAMS
Nach einem Drittel der Hauptrunde der spusu LIGA ist die Tabellensituation so eng wie selten zuvor. Zwischen dem ersten Tabellenrang und damit der RETCOFF HSG Graz mit aktuell neun Punkten und dem sechsten Platz (ALPLA HC Hard) liegen gerade mal zwei Punkte oder ein Handballsieg Differenz. Kein Team ist heuer unschlagbar, jedes Team kann schon in der nächsten Runde im positiven und negativen Sinn überraschen. Vor diesem Hintergrund zählt mehr denn je jeder geholte Punkt: Es ist davon auszugehen, dass sich diese Situation bis Weihnachten nicht ändern wird und praktisch jeder Konkurrent um die Bonus-Runde zittern muss. Da geht es natürlich auch im Wiener Derby zusätzlich zum Prestige des Hauptstadtduells darum, nicht unter den bösen Strich der Tabellenmitte zu fallen. Zusätzlich zum Derbystress gibt es also mit Blick auf die enge Tabelle noch genug anderes Aufregungspotenzial. Das werden beide Teams aber gar nicht brauchen, um am Freitag in der Hollgasse sehr schnell auf Betriebstemperatur zu kommen.

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Wir freuen uns auf das Derby, auch wenn wir weit weg von unserer Bestbesetzung sind. Unsere verbliebenen Routiniers sind in dieser Situation ebenso gefordert wie unsere jungen Spieler. Jeder für sich und alle gemeinsam als Team müssen Verantwortung übernehmen, mit voller Power alles rausholen, was wir gemeinsam draufhaben. Und ich weiß, dass das sehr viel ist. Jeder Sportler will das nächste Spiel gewinnen, ein Derbyspiel ganz besonders. Wir freuen uns auf die WESTWIENER, werden alles geben!“

Für WESTWIEN geht es nach der Heimniederlage gegen Graz um den Anschluss an die Tabellenspitze. Die Mannschaft von Hannes Jonsson will auswärts in der Hollgasse voll punkten, muss aber weiterhin auf ihren Spielmacher Olafur Ragnarsson verzichten, der noch an Knieproblemen laboriert. 

Die jüngste Derby-Geschichte spricht für die WESTWIENER: Im letzten Aufeinandertreffen im Cup-Halbfinale der letzten Saison setzten sich die Glorreichen Sieben knapp mit 29:28 in der Hollgasse durch. Bei den restlichen vier Begegnungen der Vorsaison konnte sich jeweils das Heimteam durchsetzen.

Wilhelm Jelinek: „Wir freuen uns alle extrem auf das Derby. Das ist immer was Geiles und Besonderes! Deswegen bereiten wir uns die Woche gut und akribisch darauf vor und fahren mit einem klaren Ziel in die Hollgasse und das sind zwei Punkte! “



HC FIVERS WAT Margareten vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN
Fr., 12. Oktober 2018, 20:15 Uhr
Live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+
spusu LIGA Matchcenter
Seit heute ist es fix - Moritz Mittendorfer trägt ab sofort wieder das Trikot von Union JURI Leoben.

Nach einigen Gesprächen mit dem "alten Bekannten", Moritz Mittndorfer hat bereits in der vergangenen Saison das Team aus Leoben auf Leihbasis unterstützt, gab es heute seitens des Spielers und des Stammvereins SG INSIGNIS Handball WESTWIEN die Zusagen.

Der junge, sehr talentierte Aufbauspieler wird ab sofort wieder für Union JURI Leoben auflaufen.

Union JURI Leoben auf dem Weg in den Westen zu 2 Spielen

Am kommenden Wochenende erwartet das Team von Union JURI Leoben ein dichtes Handball-Programm in Westösterreich. Am Samstag treffen die Obersteirer in der spusu LIGA auswärts auf den Tabellensechsten Bregenz Handball und haben dabei keine leichte Aufgabe gegen den Traditionsverein aus dem Ländle zu bewältigen.

Um die Reise in den Westen des Landes perfekt zu nutzen, wurde für den darauffolgenden Sonntag auch gleich die ÖHB-Cup Begegnung gegen die Mannschaft HC Hohenems fixiert.
Im vorgezogenen Spiel der 7. Hauptrunde in der spusu LIGA setzt sich Handball-Vizemeister ALPLA HC Hard am Mittwochabend beim HC LINZ AG knapp mit 23:22 (14:13) durch. Die Truppe von Cheftrainer Klaus Gärtner zieht damit mit Tabellenführer RETCOFF HSG Graz gleich und liegt mit einem Spiel mehr mit jeweils neun Punkten auf dem zweiten Platz.

Vor einer dem ungewöhnlichen Spieltermin geschuldeten etwas mageren Kulisse erwischten die Gäste aus Vorarlberg den besseren Start. Erst beim Stand von 0:3 (5. Spielminute) fand die Heimmannschaft ins Spiel und konnte in der 9. Spielminute erstmals ausgleichen (4:4). Im Anschluss spielte sich die Begegnung auf Augenhöhe ab, in der 15. Spielminute erzielte Matvez Cemas unter dem Jubel der Linzer Fans die erstmalige Linzer Führung (9:8).

Dann ging es ähnlich weiter, Unstimmigkeiten in der Deckung, technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten prägten das Geschehen. Mit einer glücklichen 14:13-Führung aus Sicht der Gäste ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt ein ähnliches Bild, Hard legte einen Treffer vor, Linz zog nach, keine Mannschaft konnte sich absetzen. In der 46. Minute nutzten die Harder eine Überzahlsituation und stellten erstmals in Hälfte Zwei eine Zweitoreführung her (18:20). Drei Minuten später setzten sich die Gäste durch einen Siebenmetertreffer auf 21:18 ab, im Gegenzug scheiterten die Stahlstädter zum bereits dritten Mal von der Strafwurflinie. HC LINZ AG Chefcoach zückte die Grüne Karte.

Diese zeigte Wirkung, ein Doppelschlag von Philipp Preinfalk und Gojko Vuckovic, sowie ein dazwischen von Oldie Nenad Mijailovic gehaltener Siebenmeter, Linz verkürzt auf 20:21 heran, Hard Chefcoach Klaus Gärtner nahm seinerseits das Team Time Out (53. Minute).

Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven, Tore waren Mangelware, ehe die Favoriten aus Vorarlberg in der 60 Minute mit einem umstrittenen Tor den entscheidenden Treffer zum 23:21 erzielten. Mehr als eine Ergebniskorrektur zum 22:23 Endstand war dann nicht mehr möglich, der HC LINZ AG unterlag nach dem Meister auch dem Vizemeister mit dem Minimalabstand.

Als beste Spieler wurden Thomas Weber (Hard) und HC LINZ AG Regisseur Matevz Cemas gewählt.

Matevz Cemas, HC LINZ AG: „Leider schon das zweite ganz knapp verlorene Spiel, so schade um die Punkte. Aber wir sind selbst schuld, wir haben zu viele technische Fehler gemacht!“

Die Roten Teufel rücken auf Platz zwei vor
Für den ALPLA HC Hard war das Spiel gegen die Stahlstädter auch gleichzeitig die Generalprobe für das EHF-Cup-Rückspiel am Samstag, 19:00 Uhr, Sporthalle am See, gegen die OCI-LIONS aus den Niederlanden. Nach drei Unentschieden in Serie feierte der ALPLA HC Hard beim HC LINZ AG einen hart erkämpften und knappen 23:22 (14:13)-Auswärtserfolg.

„Linz hat heute am oberen Limit gespielt, Torwart Markus Bokesch hat ganz stark gehalten. Wir haben einen guten Start erwischt, konnten uns aber lange nicht entscheidend absetzen. Mitte der zweiten Halbzeit ist uns dies aber geglückt,“ so Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner nach dem Schlusspfiff.

Nach dem Auswärtsspiel in der spusu LIGA in Linz beginnt für die Harder Eurofighter die Vorbereitung auf das Rückspiel in der 2. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup gegen die OCI-LIONS aus den Niederlanden. Anpfiff am Samstag in der Sporthalle am See ist um 19:00 Uhr. Anschließend findet das traditionelle Oktoberfest in der Halle statt. Besucher, die zum Europacupspiel in Dirndl oder Lederhosen kommen, haben zum Match freien Eintritt! Das Hinspiel am vergangenen Samstag endete 23:23.

HC LINZ AG vs. ALPLA HC Hard 22:23 (13:14)
Mi., 10. Oktober 2018, 18:30 Uhr
Werfer HC LINZ AG: Christian Kislinger (6), Matevz Cemas (4), Gojko Vuckovic (4), Philipp Preinfalk (2), Antonio Juric (2), Alen Bajgoric (2), Florian Reisinger (1), Moritz Bachmann (1)
Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (5), Theo Surblys (3), Niklas Schiller (3), Michael Knauth (3), Thomas Weber (3), Manuel Schmid (2), Nejc Zmavc (2), Maximilian Hermann (1), Konrad Wurst (1)
Statistiken
Es soll derzeit einfach nicht sein: Nach einem abermals klaren Pausenrückstand verlor Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Dienstag das Heimspiel des 6. spusu-LIGA-Spieltages gegen Bregenz Handball mit 23:26.

Nach zwei Auswärtsniederlagen musste sich Sparkasse Schwaz Handball Tirol zuhause im Westderby gegen Bregenz Handball zum dritten Mal in Serie geschlagen geben. Erneut fanden die Tiroler erst spät ins Spiel und mussten in der zweiten Halbzeit einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen. Zwar gelang es, die zweite Hälfte für sich zu entscheiden, doch am Ende gewannen die Vorarlberger ungefährdet mit 26:23 und bugsierten sich auf den zweiten Tabellenrang. Sparkasse Schwaz HT liegt vor der Auswärtspartie am Samstag in Ferlach auf Platz neun.

Die Gastgeber waren in den ersten Minuten in der Offensive gehemmt, kamen nicht wirklich zur Entfaltung. Mehrfach scheiterten sie am Bregenzer Schlussmann Ralf Patrick Häusle oder es unterliefen technische Fehler. So dauerte es über fünf Minuten, bis Isak Rafnsson der erste HT-Treffer der Begegnung glückte. Da aber die Gäste aus dem Ländle zunächst ebenfalls mit Problemen im Angriff zu kämpfen hatten, wirkte sich das nicht dramatisch aus, in der 8. Minute stand es erst 1:3. Und in Minute elf nur mehr 3:4, Balthi Huber verkürzte auf 4:5 (12.). Es folgten jedoch vier Bregenzer Tore ohne Unterbrechung, Marian Klopcic erhöhte auf 9:4 (19.). Handball-Tirol-Coach Frank Bergemann griff zu seinem zweiten Timeout, versuchte nun, sein Team wieder wachzurütteln.

Aber Bregenz agierte weiterhin souverän, zog auf 7:13 davon. Halbzeit eins endete zumindest mit einem schönen Rückraumtor von Armin Hochleitner, mit 8:15 ging es in die Pause. Sparkasse Schwaz HT musste abermals eine Aufholjagd planen und schien nach der Unterbrechung gleich gewillt, diese umzusetzen. Alexander Wanitschek verwertete einen Siebenmeter zum 9:13. Aber der Rekordmeister blieb cool, ließ gar nichts anbrennen – Severin Lampert traf zum 10:18 (36.). Die Tiroler kämpften verbissen, waren im Angriff aber oftmals zu umständlich. Die Abwehr stand in vielen Phasen zwar recht gut, um nochmals ernsthaft heranzukommen, reichte es aber diesmal nicht. Erst in der Schlussphase reduzierte man den Abstand auf drei Tore, abgezockte Bregenzer kamen zu einem verdienten Sieg.

Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Ausschlaggebend waren auf jeden Fall die Eigenfehler, die wir in der ersten Viertelstunde gemacht haben und die eine Klasse-Mannschaft wie Bregenz konsequent genutzt hat. Es war sehr schwierig für uns, den Anschluss zu halten, dafür war die Fehlerquote einfach zu hoch. Sehr positiv ist, dass wir bis zum Schluss um jedes Tor gekämpft und alles versucht haben und dass uns das Publikum auch durchgehend unterstützt hat. Aber Bregenz war im Endeffekt zu souverän. Wir müssen schauen, dass wir uns sehr schnell auf die nächste Aufgabe fokussieren. In so einer Situation ist es sicher gut, dass das nächste Spiel rasch kommt: So bleibt nur wenig Zeit, sich über zu viele Dinge den Kopf zu zerbrechen, stattdessen gilt es, den Blick nach vorne zu richten.“

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: „Es war ein wirklich sehr gutes Spiel von uns. Ich bin zufrieden mit der Intensität in der Abwehr, mit dem Zusammenspiel und der Torhüterleistung von Ralf Patrick Häusle. Dazu kam ein wirklich gutes Gegenstoßspiel, deshalb haben wir auch verdient gewonnen. Die Mischung in der Mannschaft stimmt, da steckt sehr viel Arbeit drin. Die Neuzugänge haben sich hervorragend integriert, alle Spieler legen eine positive Entwicklung hin, es herrscht Konkurrenzkampf auf jeder Position. So kann es gerne weitergehen.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Bregenz Handball 23:26 (8:13)
Di., 09. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Isak Rafnsson (4), Dario Lochner (4), Alexander Wanitschek (3), Sebastian Spendier (3), Michael Miskovez (2), Sebastian Feichtinger (2), Alexander Pyshkin (1), Clemens Wilfling (1), Armin Hochleitner (1), Aleksandr Semikov (1 ), Balthasar Huber (1)
Werfer Bregenz Handball: Vlatko Mitkov (7), Marian Klopcic (4), Povilas Babarskas (3), Marko Coric (3), Severin Lampert (3), Lukas Frühstück (2), Nico Schnabl (2), Clemens Gangl (1), Alexander Wassel (1)
Statistiken
Nach dem so wichtigen Heimsieg gegen Union JURI Leoben am vergangenen Wochenende kann sich der HC LINZ AG am kommenden Mittwoch auf einen richtigen Hammergegner in der SportNMS Linz/Kleinmünchen freuen. Cupsieger ALPLA HC Hard kommt mit einem 23:23 Auswärtsremis (EHF Qualirunde 2, Hinspiel) gegen OCI Lions (NED) im Gepäck als klarer Favorit in die Stahlstadt.

Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle läuft es bei den Vorarlbergern nicht schlecht. Dank ihres breiten Kaders konnten die Roten Teufel vom Bodensee den Aderlass bisher sehr gut kompensieren und liegen mit zwei Punkten Rückstand zur Spitze auf Rang 5 der Tabelle.

Die Cordas Sieben wird beim Wiedersehen mit dem neuen Team von Ex-Linzer Max Hermann alles abrufen müssen, um bestehen zu können.

HC LINZ AG Chefcoach Zoltan Cordas: „Hard ist momentan schwer zu beurteilen, eigentlich eine große Unbekannte. Ich weiß nicht einmal, wer eigentlich spielen wird. Wir haben uns auf jeden Fall so vorbereitet, als wäre Hard komplett. Aber egal, wie sie aufgestellt sind, wir werden eine ausgesprochen gute Leistung brauchen, um Punkte holen zu können!“

Beim HC LINZ AG sind Matevz Cemas (Knieprobleme) und Kapitän Dominik Ascherbauer angeschlagen, sonst steht Chefcoach Zoltan Cordas der gesamte Kader zur Verfügung.

Englische Woche für die Roten Teufel
Reisen heißt es derzeit für Handball-Vizemeister ALPLA HC Hard. Erst am Samstagabend waren die Roten Teufel vom Bodensee im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup bei den OCI-LIONS in Sittard (NED) zu Gast und erzielten mit dem 23:23 eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag (19 Uhr, Sporthalle am See) in Hard.

Zuvor müssen die Schützlinge von Cheftrainer Klaus Gärtner in einer englischen Woche am Mittwoch (18.30 Uhr, Kleinmünchen) im vorgezogenen Spiel der 7. Hauptrunde in der spusu LIGA beim tabellensiebten HC LINZ AG ran.

Bei den fünftplatzierten Vorarlbergern ist Abwehrchef Max Hermann wieder mit dabei. Der 27-Jährige fehlte zuletzt wegen einer fiebrigen Erkältung. Dafür fehlen die verletzten Dominik Schmid, Gerald Zeiner, Risto Arnaudovski und Ivan Horvat in der Stahlstadt weiterhin.

Die jungen Oberösterreicher, die seit dieser Saison von Zoltan Csordas trainiert werden, präsentierten sich zuletzt als eine Mannschaft mit Höhen und Tiefen. „Linz deckt in der Abwehr verschiedene Varianten. Im Angriff gehen sie ein hohes Tempo und sind dadurch fehleranfällig,“ so Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

Für den 43-Jährigen ist es wichtig, dass sein Team in der Abwehr sicher steht. „Aus einer sicheren Abwehr heraus wollen wir schnelle Gegentore erzielen. Im Positionsangriff müssen wir jedoch geduldig auf unsere Chancen warten,“ erklärt der Harder Chefcoach.

Nach dem Auswärtsspiel in der spusu LIGA beginnt für die Harder Eurofighter die Vorbereitung auf das Rückspiel in der 2. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup gegen die OCI-LIONS aus den Niederlanden. Anpfiff am Samstag in der Sporthalle am See ist um 19 Uhr.

HC LINZ AG vs. ALPLA HC Hard
Mi., 10. Oktober 2018, 18:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Aktuell stehen der 6. und 7. Spieltag der spusu LIGA Hauptrunde stark unter dem Zeichen der beiden Vorarlberger Eurofighter, ALPLA HC Hard und Bregenz Handball. Aufgrund der beiden Spiele im EHF Challenge Cup am vergangenen Wochenende, beschließt Bregenz Handball am morgigen Dienstag auswärts bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol den aktuellen 6. Spieltag. Bereits am Mittwoch steigt das vorgezogene Spiel der 7. Runde zwischen dem HC LINZ AG und dem ALPLA HC Hard, da die Vorarlberger am Wochenende in der Sporthalle am See gegen die OCI Lions (NED) um den Einzug in die 3. Runde der EHF Cup-Quali spielen. Ein wahrlich seltenes Kunststück gelang den Bregenzern bei ihrem souveränen internationalen Auftritt: in beiden Spielen gegen Colos SS4 Ciobruciu (MDA) landete ausnahmslos jeder Wurf im Tor!

100% Attack Efficiency, 100% Shot Efficiency besagt die EHF-Statistik. Bregenz Handball spielte seinen Gegner in beiden Spielen sprichwörtlich an die Wand, erreichte mit einem Gesamtscore von 114:34 (!!!) souverän die dritte Runde im EHF Challenge Cup, trifft dort auf AEK Athen.

Eine gute Ausgangsposition verschaffte sich der ALPLA HC Hard im Hinspiel gegen die OCI Lions (NED). Trotz einiger Ausfälle legten die Vorarlberger immer wieder vor, gerieten zwar 35 Sekunden vor Ende nochmals in Rückstand, konnten aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch den Ausgleich erzielen. Kommenden Samstag, 19:00 Uhr, hat man nun das eigene Publikum im Rücken.

Als Generalprobe geht es für die Harder in der zweiten englischen Woche en suite am Mittwoch in der vorgezogenen Partie der 7. Runde noch zum HC LINZ AG.

Einen Tag zuvor, am morgigen Dienstag beschließen die in Torlaune befindlichen Bregenzer die aktuelle 6. Runde bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

Wiener Derby live


Am Freitag folgt das erste Wiener Derby der aktuellen Saison. Das Spiel des HC FIVERS WAT Margareten gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN wird um 20:15 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+ übertragen.

Duell 1. vs. 2. - Graz empfängt Krems


Die RETCOFF HSG Graz ist das Team der Stunde. Nach sechs Spielen halten die Steirer bei vier Siegen, einem Unentschieden, einer Niederlage und führen die Tabelle an. Samstagabend steht dem zweitplatzierten Moser Medical UHK Krems der schwere Gang in den Raiffeisen Sportpark Graz bevor. In ihrer neuen Heimstätte sind die Grazer noch unbezwungen, setzten sich gegen Leoben und die FIVERS durch und rangen Hard ein Unentschieden ab. Erst vergangenen Freitag setzte man den Lauf gegen WESTWIEN fort, siegte in der Fremde 29:28 und ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen.

Bregenz mit breiter Brust gegen Leoben


Nach dem Erfolg im EHF Challenge Cup peilt Bregenz Handball den nächsten Heimsieg an. Union JURI Leoben wird zu verhindern wissen, dass der Rekordmeister neuerlich eine makellose Wurfbilanz ausweist, ist zudem spätestens seit dem 27:26 über Sparkasse Schwaz so richtig wieder in der spusu LIGA angekommen.

Ferlach vs. Handball Tirol - Kampf um den Anschluss


Mit aktuell vier Punkten am Konto liegt der SC kelag Ferlach auf Rang acht. Einen Punkt dahinter steht Sparkasse Schwaz Handball Tirol, allerdings mit einem Spiel weniger. Beide Teams stehen unter Zugzwang, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren und damit im Rennen um einen Platz in der Bonus-Runde zu bleiben.

Spielplan spusu LIGA Hauptrunde
Nach zwei Niederlagen in Folge möchte Sparkasse Schwaz Handball Tirol zuhause wieder in die Erfolgsspur zurückfinden: Am Dienstag, 19:30 Uhr, gastiert Bregenz Handball zum Abschluss des 6. Spieltages der spusu-LIGA-Hauptrunde in der Osthalle.

Rund zehn Tage Pause liegen zwischen der letzten Partie von Sparkasse Schwaz Handball Tirol und dem Match des 6. spusu-LIGA-Spieltages am Dienstag gegen Bregenz Handball. Zehn Tage, die intensiv zur Aufarbeitung der beiden vorangegangenen Niederlagen in Krems und Leoben genutzt wurden bzw. werden. Zwei Spiele, die sich ähnelten, legten die Tiroler doch jeweils nach schwachen ersten Halbzeiten ein starkes Comeback hin, um letztlich aber dennoch ohne Punkte die Heimreise antreten zu müssen.

„Wir haben sowohl in Krems als auch in Leoben nicht gut ins Spiel gefunden und mussten uns erst allmählich reinkämpfen. Leider lagen wir da immer schon klar zurück. Die Aufholjagden waren beide Male gut und sind Beleg für die Moral der Mannschaft. Aber wir wurden nicht belohnt, das ist natürlich sehr schade, denn zumindest ein Remis wäre jeweils drin gewesen“, meint Handball-Tirol-Trainer Frank Bergemann: „Wir haben das ausgiebig analysiert, nun versucht, die Köpfe frei zu bekommen und vollen Fokus auf die anstehende Aufgabe zu legen. Wichtig ist, dass wir jetzt nicht verkrampfen, sondern wieder mannschaftlich geschlossen auftreten.“

Mit Bregenz Handball kommt am Dienstag der Rekordmeister, der seit über acht Jahren auf einen Meistertitel wartet, in die Schwazer Osthalle. Die Vorarlberger sind mit großen Ambitionen in die Saison gestartet und zählen zu den Favoriten in der spusu LIGA. Bislang rangieren sie auf Platz sechs, in fünf Runden konnten sie sechs Punkte sammeln – und damit drei mehr als Sparkasse Schwaz HT, das mit einem Sieg den Anschluss wahren möchte. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Bregenz ist ein Titelaspirant – die bisherigen Ergebnisse waren gut. Und im EHF Challenge Cup sind sie am Wochenende locker mit einem Gesamtscore von 114:34 weitergekommen. Die haben Selbstvertrauen. Doch zuhause, mit unserem Publikum im Rücken, haben wir alle Chancen, wenn wir entsprechend konzentriert agieren“, so Frank Bergemann.

Bregenz Handball will sich mit Sieg in der Spitzengruppe festsetzen


Nach dem gelungenen Einzug in die dritte Runde des EHF Challenge Cups, ist das Spiel gegen Handball Tirol das Dritte innerhalb von 5 Tagen für die Bregenzer. In einem sogenannten Doppelmatch absolvierten die Festspielstädter am Freitag und Samstag, Hin- und Rückspiel im Europacup gegen Colos SS4 aus Moldawien. Jetzt liegt der volle Fokus wieder auf der heimischen Liga und dem nächsten Gegner.

Bregenz ist mit dem aktuell 6. Tabellenplatz (ein Spiel weniger) noch nicht zufrieden und will mit einem Auswärtssieg auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken, obwohl man sich bewusst ist, dass die Aufgabe in Schwaz sicher keine leichte ist.

Heimstarke Tiroler brauchen Punkte
Nach den ersten 5 Runden finden sich die Tiroler mit nur drei Punkten am vorletzten Platz der Tabelle wieder. Um nicht den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren, muss die teils neu geformte Mannschaft rund um Sebastian Spendier möglichst bald wieder punkten und wird von Anfang an alles geben. Viele Neuverpflichtungen, von denen bis jetzt nicht alle auftrumpfen konnten, machen das Team in dieser Phase der Saison noch etwas unberechenbar. Aufgrund der bisherigen Spielleistungen, mit einem Unentschieden gegen ALPLA HC Hard, und einem ungefährdeten Heimsieg gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, kann das Spiel dennoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden und man muss sich auf alles gefasst machen.

Volle Konzentration von Anfang an
Mit nur zwei Trainingseinheiten als direkte Vorbereitung auf das Spiel, gilt es am Dienstag 60 Minuten lang vollen Einsatz zu zeigen und um jeden Ball zu kämpfen.

Kapitän Lukas Frühstück: „Handball Tirol war in den letzten Jahren immer ein harter Gegner für uns, vor allem in ihrer eigenen Halle. Deshalb müssen wir mit voller Konzentration in das Spiel gehen. Wichtig ist, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und Schwaz nicht in den Lauf kommen lassen. Wir wollen einen guten Start in das Match.“

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Bregenz Handball
Di., 09. Oktober 2018, 19:30 Uhr
spusu LIGA Matchcenter
Goran Vranjes übernimmt mit sofortiger Wirkung die Herren-Kampfmannschaft des ATV Auto Pichler Trofaiach.

Sechs Runden sind gespielt und der ATV Auto Pichler hat bis dato einen Punkt am Konto und ist deshalb auch aktuell nur am zehnten und letzten 
Tabellenplatz zu finden. Dass mit diesem Kader mehr drinnen sein muss, ist nach wie vor unumstritten. Deshalb hat es in der letzten Zeit aufgrund der schon zu lange andauernden Negativ-Serie einige Gespräche mit Spielertrainer Mario Maretic und der Vereinsführung gegeben. Seitens des Vorstandes war man durchaus gewillt, Maretic weiter den Rücken zu stärken, aber nach der eklatanten 27:35 – Heimniederlage gegen den UHC Sparkasse Korneuburg war für ihn der Druck zu groß, sodass er von sich aus das Traineramt zurücklegte.

Man war nun gefordert, rasch einen adäquaten Ersatz zu finden. Dieser sollte die unbedingt notwendige Trainer – A-Lizenz besitzen und die Mannschaft vielleicht auch ein wenig kennen. „Wir brauchen so rasch als möglich Ergebnisse und die Zeit wird knapp. Wenn wir da einen völlig Unbekannten engagieren, der die Mannschaft nicht wirklich kennt, könnte der Schuss vielleicht nach hinten los gehen. Außerdem darf dieser Kandidat auch nicht das Budget zu sehr strapazieren. Deshalb war es für uns ganz klar, dass wir gleich einmal das Gespräch mit dem ATV-Kenner Goran Vranjes suchen. Er hat die A-Lizenz und kommt aus unserer Region.“, erklärt ATV-Obmann Heinz Rumpold (im Bild links).

Und nachdem es dann einige Gespräche und Telefonate zwischen Rumpold und Vranjes gegeben hat, unterzeichnete der Ex-Damen-Trainer am Sonntag, dem 07.10.2018, am Abend im Beisein von Heinz Rumpold und Vize-Obmann Christian Dörfler einen Vertrag bis Ende dieser Saison.

Goran Vranjes (Neo-Coach ATV Auto Pichler Trofaiach): „Für mich ist es eine besondere Freude, dass ich wieder beim ATV Auto Pichler Trofaiach einsteigen kann. Ich bin mir meiner Aufgabe voll bewusst, auch wenn ich weiß, dass es nicht sehr einfach ist. Ich habe mir schon einige Spiele heruntergeladen und analysiert. Ich weiß, wo die Schwachstellen sind und daran müssen wir arbeiten. Es liegt viel Schweiß und Einsatz vor uns, aber das müssen wir investieren, wenn wir unbedingt so schnell als möglich aus dem Tabellenkeller wollen!“, so der designierte Herren-Coach, der auch weiterhin auf die Dienste von Mario Maretic selbstverständlich nicht verzichten will. „Er soll wieder als Führungsspieler fungieren, der seine Mitspieler zu Höhenflügen mitreißen soll.“

Heinz Rumpold (Obmann ATV Auto Pichler Trofaiach): „Wir haben einen wichtigen Schritt gesetzt. Es liegt nun an der Mannschaft, die Zeichen der Zeit als erwachsene Menschen zu erkennen und sich mit ihrem Trainer absolut in den Dienst der Sache zu stellen – für Trofaiach, den Verein, den Fans und vor allem für unsere Jugend!“.

Eigentlich wollte er heuer  seine Power nur mehr von der Kärntner Trainerbank einbringen, Rok Praznik zog aber bereits in der 6. Runde das Spielerdress an. Grund dafür waren die Ausfälle von Marko Marojevic,  Matej Hartman und Markus Godec. Die FIVERS mussten diesesmal auf Luis Stummer verzichten. Die Wiederkehr des Rok Praznik am Spielfeld sollte sich für die Kärntner bezahlt machen.

Die Margaretner laufen bereits in den ersten Minuten immer ein, zwei Toren Rückstand hinterher. Bei den Kärntnern zeichnet sich Gasper Jelen des öfteren bei zwingenden Chancen der FIVERS aus, nach vorne zeigen die Kärntner vorerst viel Effizienz. Patrick Jochum trifft in der ersten Hälfte viermal für Kärnten, Rok Praznik erzielt drei Tore. Die FIVERS gleichen immer wieder aus, Kärnten hat gegen die aggressive Deckung der Maragetner mit Fortdauer des Spiels immer größere Probleme. In der 23. Minute kann Nejc Demsar Kärnten zwar nochmals mit 11:9 in Führung bringen, dann erhöhen die Margaretner den Druck und können durch je zwei Tore von Marc Andre Haunold und Lukas Gangel bis zur Pause noch mit 14:12 in Führung gehen. Zusätzlich dazu verlieren die Kärntner Maximilian Wagner kurz vor dem Halbzeitpfiff mit direkter roter Karte.

Die Margaretner erhöhen zwar gleich nach Wiederanpfiff auf plus 3, danach klappt für die FIVERS plötzlich wenig. Leopold Wagner & Co gleichen aus und können sich bis zur 40. Minute sogar mit drei Toren in Führung bringen (17:20). Nun sind es die Margaretner, die dem Rückstand hinterher laufen müssen. In der 45. Minute kann Marc Andre Haunold per 7-Meter für den 21:22-Anschlusstreffer sorgen, Leopold Wagner sorgt mit seinem neunten Tor für das schnelle Gegentor. Marin Kopic und Eric Damböck besorgen dann bis zur 48. Minute den Ausgleich (23:23) und Lukas Gangel bringt die FIVERS gleich danach mit einem schnellen Konter in Führung. Rok Praznik nimmt die logische Auszeit. Gleich danach spielen die Margaretner in doppelter Unterzahl, Kärnten kann zwar durch Patrick Jochum ausgleichen, aber auch nicht mehr aus diesem Vorteil herausholen. In der 51. Minute nimmt Sandra Zapletal das FIVERS-Timeout und Fabian Glätzl bringt die Margaretner wieder in Führung (25:24). Praznik gleicht aus, Glätzl legt auch einen Treffer nach.

Jochum gleicht aus und Haunold trifft nur die Stange. Die Chance zum Kärntner Führungstreffer nutzt Maximilian Wunsch und Nikola Stefanovic gleicht für die FIVERS sofort wieder aus (27:27 – 25. Minute). Und so geht es vorerst weiter: Wunsch für Kärnten und Haunold für die FIVERS, Wagner für Kärnten und Haunold für die FIVERS und es steht drei Minuten vor dem Ende 29:29. Dann verwirft Praznik und Jelen verhindert zweimal hintereinander mit ganz starken Reflexen die Margaretner Führung. Jochum bringt Kärnten in Führung und Jelen sorgt mit den nächsten Zauberball für die vermeintliche Vorentscheidung. 30 Sekunden vor dem Ende führen die Gäste mit 30:29, nehmen noch ein Timeout. Bei Manndeckung erhalten die Gäste einen 7-Meter, Jan David hält und acht Sekunden vor dem Ende nehmen die FIVERS das Timeout. Dann holen sich die Kärntner bei der letzten Angriffssituation nach hartem Foul von Jochum an Hutecek noch eine Zwei-Minuten-Strafe ab, viele erwarten einen 7-Meter für die FIVERS. Der bleibt aus, der Freiwurf ergebnislos. Kärnten gewinnt mit etwas Glück mit 30:29, die FIVERS verlieren dieses Spiel mit genau diesem fehlenden Glück.

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Schlafraum.at KÄRNTEN 29:30 (14:12)
So., 07. Oktober 2018, 17:00 Uhr
Werfer HC FIVERS WAT Margareten II: HAUNOLD M.  (6), STEVANOVIC N. (4),  DAMBÖCK E.  (4), GANGEL L. (4), KOPIC M.  (3), GLÄTZL F.  (3), HUTECEK L. (2), RIEGER M. (1), VUCKOVIC I. (1), POLSZTER C. (1)
Werfer Schlafraum.at KÄRNTEN: WAGNER L. (10), JOCHUM P.  (8), PRAZNIK R. (4), WUNSCH M. (3), Urbani L. (2), KERSCHHAKL B. (2), DEMSAR N. (1)
Statistiken

Nach dem klaren Derbysieg gegen WAT Atzgersdorf geht es für die FIVERS WAT Margareten im nächsten Heimspiel gegen Schlafraum.at Kärnten um den Anschluss ans Obere Playoff der spusu CHALLENGE.

Die Kärntner sind seit dem Rückzug von Superstar Rok Praznik als Spieler noch um Stabilität bemüht. Praznik zieht nun von der Trainerbank die Fäden, bringt dort all seine Erfahrung ein. Trotzdem: Mit den vier Slowenen Gasper Jelen, Matej Hartman, Marko Marojevic und Nejc Demsar und erfahrenen Handball-Cracks wie Leopold Wagner und Patrick Jochum im Kader, sind die Kärntner nominell jedenfalls höher als die jungen FIVERS einzustufen. Lediglich gegen den Mitfavoriten um den heurigen Titel Hollabrunn hat man im letzten Spiel Federn gelassen, sonst zeigte man sich bislang stark.

Die jungen Margaretner können dem starken und erfahrenen Kärntner Kader nur dann mit Zuversicht entgegentreten, wenn sie wie zuletzt gegen Atzgersdorf mit vollem Fokus und hoher Disziplin ihr Tempospiel durchziehen können. Auf die FIVERS wartet in jedem Fall ein ganz schweres Spiel, bei dem die nächste Richtungsentscheidung um das obere Playoff ansteht. Dass man Kärnten an einem guten Tag schlagen kann, weiß man in Margareten. Dass es dafür aber eine ganz starke kollektive Leistung braucht, versteht sich von selbst.

Sandra Zapletal (Trainerin HC FIVERS Wat Margareten 2): „Kärnten ist für uns die nächste große Herausforderung auf die wir uns freuen. Die enge Tabelle zeigt, dass wir jeden Punkt brauchen. Und wir werden am Sonntag zeigen, dass wir um jeden Punkt kämpfen und dass wir heuer jedes Team besiegen können! Schwer für uns und spannend fürs Publikum wird das auf jeden Fall!“

HC FIVERS WAT Margareten II vs. Schlafraum.at KÄRNTEN
So., 07. Oktober 2018, 17:00 Uhr
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Die Weinviertler feiern einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg und sind mit zehn Punkten alleiniger Tabellenführer. Nach den Patzern der Verfolger liegt der UHC Erste Bank Hollabrunn nun mit einem Punkt Vorsprung vor Bärnbach/Köflach an der Tabellenspitze.

Die Rollenverteilung war schon vor dem Spiel klar. Trofaiach als Tabellenletzter konnte beim Tabellenführer nur überraschen. Doch schon von der ersten Minute weg hatten die Weinviertler die Gäste im Griff. Die Gäste aus Trofaiach ließen sich in den ersten 30 Minuten aber nicht abschütteln und hielten mit den Gastgebern gut mit. So waren es nur zwei Treffer, die die Teams zur Halbzeitsirene voneinander trennten.

Kurz nach Wiederanpfiff konnte der Topscorer der Gäste, Illmayer Florian, sogar auf 11:10 verkürzen. Dann folgten aber die stärksten Minuten von Hollabrunn. Vuksa und Markovic erhöhten innerhalb weniger Minuten auf 17:12 und zwangen die Gäste zum Time-Out. Die Steirer konnten aber auch in weiterer Folge keine entscheidenden Akzente setzen und mussten permanent einem vier bis fünf Tore Rückstand hinterherlaufen. Am Ende feierte der UHC Erste Bank Hollabrunn einen von Beginn an nie gefährdeten 27:23 Heimsieg und lacht mit zehn Punkten von der Tabellenspitze.

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. ATV Auto Pichler Trofaiach 27:23 (11:9)
Sa., 06. Oktober 2018, 18:30 Uhr
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Sebastian Burger (10), Alen Markovic (4), Kristof Gal (4), Anze Kljajic (4), Goran Vuksa (3), Philipp Biber (1), Patrick Prokop (1)
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Florian Illmayer (8), Daniel Maitz (4), Aleksandar Stojanovic (4), Mergim Abdullahu (3), Stefan Galovsky (2), Alexander Lechner (1), Thomas Illmayer (1)
Statistiken
Dieses Ergebnis hatten wohl wenige auf dem Zettel: Der arg ersatzgeschwächte ALPLA HC Hard erreichte im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde zum EHF-Cup in Sittard (NED) gegen die OCI-Lions ein 23:23 (12:12). Die Vorarlberger sicherten sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag.

Das Fusionsteam aus der Region Limburg hatte in der 1. EHF-Cup-Qualifikationsrunde die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN im entscheidenden Siebenmeterwerfen aus dem Bewerb eliminiert. Die Harder waren in der Auftaktrunde spielfrei.

Gleich ohne die fünf Leistungsträger Dominik Schmid, Gerald Zeiner, Risto Arnaudovski, Ivan Horvat und Max Hermann musste der sechsfache heimische Handballmeister die Reise in die Niederlande antreten. Die Hausherren übernahmen in Sittard sofort das Kommando, führten nach zehn Minuten mit 6:4.

Doch die Harder Rumpfsieben versteckte sich nicht und fightete. In Minute elf verkürzte der erst 18-jährige Theo Surblys bei seiner Europacup-Premiere auf 5:6. Kurz darauf glich Nejc Zmavc zum 6:6 (13. Minute) aus. Von der Siebenmeterlinie brachte Thomas Weber die Gäste erstmals mit 7:6 (16.) in Führung und bei den Limburger Löwen flatterten die Nerven. Denn Manuel Schmid erhöhte den Vorsprung auf zwei Tore (9:7/20.).

Die schnelle Partie entwickelte sich immer mehr zu einem offenen Schlagabtausch. Mit dem Halbzeitstand von 12:12 ging es in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff waren die Roten Teufel vom Bodensee wieder am Drücker und legten ein bis zwei Tore vor (16:14/38.). Ein Doppelschlag von Youngster Konrad Wurst, der mit fünf Toren erneut der beste Harder Werfer war, bedeutete Mitte der zweiten Halbzeit die erstmalige Drei-Tore-Führung zum 18:15 der Gäste.

Verbissen warfen die Gastgeber noch einmal alles in die Waagschale und glichen zehn Minuten vor Schluss zum 19:19 aus. Zwei schnelle Tore von Luca Raschle und Hard hatte die Nase wieder mit 22:20 (54.) vorne. Im packenden Finish gingen die OCI-Lions 35 Sekunden vor dem Ende wieder mit 23:22 in Führung. Im Anschluss nahm Cheftrainer Klaus Gärtner noch eine Auszeit, brachte den siebten Feldspieler. Mit Erfolg: Thomas Weber glich 12 Sekunden vor der Schlusssirene zum verdienten 23:23-Endstand aus.

„Das war eine überragende Leistung mit einer ganz jungen Besetzung. Hut ab vor der Mannschaft. Sie hat einen ganz tollen Job gemacht. Im Tor hat Thomas Hurich ganz stark gehalten. Der eingewechselte Golub Doknic hat einen entscheidenden Siebenmeter gehalten,“ freute sich Hard-Coach Klaus Gärtner über den Erfolg in Sittard.

Das Rückspiel gegen die OCI-Lions findet am nächsten Samstag, 19 Uhr, in der Sporthalle am See statt. Davor sind die Roten Teufel vom Bodensee im spusu-LIGA-Auswärtsspiel am Mittwochabend beim HC Linz AG zu Gast.

OCI Lions (NED) vs. ALPLA HC Hard 23:23 (12:12)
Sa., 06. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Konrad Wurst (5), Luca Raschle (4), Thomas Weber (4), Boris Zivkovic (3), Manuel Schmid (2), Nejc Zmavc (2), Michael Knauth (2), Theo Surblys (1)
Hochmotiviert und aggressiv starteten die heimischen Stahlstädter heute in diese so wichtige Partie. Zwar gelang den Gästen aus der Obersteiermark der Führungstreffer, die Cordas Sieben glich aber umgehend aus und legte vor. Nach zwölf Minuten konnten die Linzer Fans erstmals über eine Dreitoreführung jubeln, Matevz Cemas erzielte das 6:3. Die Leobener ließen aber nicht locker und kämpften sich immer wieder heran.

Das Spiel wogte dann auf Augenhöhe dahin, Linz legte vor, Leoben zog nach. Einige individuelle technische Fehler, sowie Fehlwürfe verhinderten in dieser Phase eine deutlichere Linzer Führung. In der Offensive stach Christian Kislinger mit fünf Treffern im ersten Spielabschnitt hervor, Goalie Markus Bokesch blieb es vorbehalten, mit seinem bereits zweiten Treffer (!!) für den 15:12 Pausenstand zu sorgen.

Im zweiten Spielabschnitt dann die beste Phase des HC LINZ AG. Die Cordas Sieben baute den Vorsprung auf fünf Treffer aus (18:13, 35. Spielminute) und hatte die Gäste aus Leoben gut im Griff. Markus Bokesch („Man of the Match“ bei den Linzern) bot eine Klasseleistung, vorne sorgte unter anderem HC LINZ AG Topscorer Christian Kislinger mit neun Treffern für Zählbares. 15 Minuten vor dem Spielende lag der HC LINZ AG mit sieben Treffern in Front, das Spiel schien entschieden.

Dann schlich sich einmal mehr der Fehlerteufel ein, die tapfer fightenden Leobener nutzten dies und kamen noch einmal auf drei Treffer heran (24:27, bzw. 25:28, 57. bzw. 59. Minute). Christian Kislinger sorgte dann mit seinem neunten Treffer in der Schlusssekunde für den 29:25 Endstand. Ex Hard Star Marko Tanaskovic sah für ein Foulspiel in dieser letzten Aktion des Spiels die Blaue Karte.

Markus Bokesch, Man of the Match HC LINZ AG: „Endlich die ersten Heimpunkte. Heute haben wir deutlich besser gespielt und sind hinten auch deutlich kompakter als zuletzt gestanden. Auch im Angriff waren wir druckvoller, wenn wir es jetzt endlich schaffen, ein Spiel ohne längere Schwächephasen über die Distanz zu bringen, kann es nur aufwärts gehen!“

Alfred Leithold, Coach Union JURI Leoben: „Wir haben leider zu viele Chancen liegen gelassen. Wir haben uns zwar immer wieder herangekämpft, konnten die entscheidenden Treffer aber leider nicht erzielen!“

HC LINZ AG vs. Union JURI Leoben 29:25 (15:12)
Sa., 06. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer HC LINZ AG: Christian Kislinger (9), Matevz Cemas (4), Gojko Vuckovic (4), Dominik Ascherbauer (4), Alen Bajgoric (4), Moritz Bachmann (2), Markus Bokesch (2)
Werfer Union JURI Leoben: Christian Hallmann (7), Stefan Salbrechter (7), Thomas Kuhn (6), Maximilian Maier (2), Stephan Jandl (1), Thomas Paul Wulz (1), Damir Djukic (1)
Statistiken
Ein Spiel das an Spannung kaum zu überbieten ist, endet mit einem 24:24. Rados Pesic scheitert zehn Sekunden vor Schluss vom 7-Meter Strich, trotzdem bejubeln die Vöslauer einen Punkt gegen die favorisierten Steirer.

Vöslau startet gut und mit einer aggressiven 3:2:1 Deckung ins Spiel. Die Steirer halten aber gut dagegen und erspielen sich einen zwei Tore Vorsprung. Mitte der ersten Hälfte dann die stärkste Phase der Heimmannschaft und in der 17. Spielminute folgt der Ausgleich. Durch zwei dumme Fehler in der Überzahl zieht die HSG Remus Bärnbach/Köflach auf 10:7 davon. Strazdas hat noch die Chance vor der Pause auf ein Tor zu verkürzen, doch er gibt vom 7-Meter Strich. Postwendend trifft Bärnbach/Köflach Legionär Djurdjevic zur erneuten drei Tore Führung.
Nach der Pause können die Gäste ihren Vorsprung kurzfristig auf vier Tore ausbauen. Mit Fortdauer der zweiten dreißig Minuten entwickelt sich aber zusehendes ein ausgeglichenes Spiel. Abwehrstratege und Rückraumshooter Djurdjevic muss nach 39. gespielten Minuten vom Feld. Nach der dritten 2-Minuten-Strafe darf er vorzeitig in die Kabine. 

Die Hausherren kommen nun immer besser ins Spiel und in Minute 55 gelingt die erstmalige Führung im Spiel. Strazdas & Co. können die knappe Führung aber nicht halten und Bärnbach/Köflach gleicht wenig später wieder aus. Dieser offene Schlagabtausch dauert bis in die Schlussminuten. Zehn Sekunden vor Ende der Partie hat Legionär Pesic den Sieg in der Hand, aber er scheitert von der 7-Meter-Linie. Bärnbach/Köflach und der Vöslauer HC teilen sich die Punkte in einem bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel. 

Vöslauer HC vs. HSG Remus Bärnbach/Köflach 24:24 (9:12)
Sa., 06. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Vöslauer HC: Daniel Forsthuber (6), Rados Pesic (5), Daniel Zourek (4), Augustas Strazdas (4), Raphael Muck (2), Christoph Meleschnig (1), Fabian Schartel (1), Vladan Knezevic (1)
Werfer HSG Remus Bärnbach/Köflach: Peter Maurer (5), Milos Djurdjevic (5), Deni Gasperov (4), Filip Bonic (4), Goran Kolar (2), Alexander Bellina (2), Paul Langmann (1), Jadranko Stojanovic (1)
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Dass der Moser Medical UHK Krems gegen den SC kelag Ferlach wieder voll punktete, war nach einem 40-Torfestival dem Kremser Tempohandball zu verdanken. Auch wenn die Kärntner anfangs stark mithielten, wurden sie in Hälfte zwei vom Wachau-Tor-Express klar überrollt.

Der Moser Medical UHK Krems hatte vergangenen Samstag den SC kelag Ferlach aus Kärntnen zu Gast und startete ungewohnt unsicher in die Partie. Abspielfehler und Fehlwürfe der Moser-Truppe im Angriff nutzten die Kärntner gleich zu Beginn prompt zur 2:6 Führung in der 7. Minute. Die Kremser stellten sich erst mit Fortdauer des Spiels auf die aktive Abwehrformation der Ferlacher ein und konnten so ihr Tempospiel aufziehen. Thomas Kandolf und vor allem der wieder genesene Lucijan Fizuleto sorgten für einen 3-Tore-Run, brachten so die Wachauer wieder auf 12:12 (18. Minute) heran. Der UHK-Kapitän Marko Simek sorgte dann nach 20 Minuten mit 13:12 wieder für eine Kremser Führung und für den Umschwung zugunsten der Moser-Mannen.

Bis zur Pause lief dann UHK-Kreisläufer Fabian Posch zur Höchstform auf. Er verwertete am Kreis auch die schwierigsten Anspiele und brachte den Moser Medical UHK Krems mit seinen 5 Treffern noch vor der Pause wieder sicherer in Front (19:17, 27. Minute). Zum Endspurt setzte dann Youngster Tobias Auß an und stellte sehenswert von links außen zum 22:19 Pausenstand.

Gerade mal 48 Sekunden nach dem Pausenwechsel veredelte Fizuleto sein tolles Comeback für den UHK mit Tor Nummer 6, gefolgt von Gabor Hajdu mit seinem Tor zum 24:19 (32. Minute). Nach einem weiteren Posch-Tor zur klaren 27:20 Führung (35. Minute), griff Ferlach Coach Ivan Vajdl zur Timeoutkarte, um seiner Truppe eine Verschnaufpause vom Kremser Tempospiel zu gönnen. Das Kremser Timeout (43. Minute) nutze Ibish Thaqi seinerseits für eine weitere Verjüngung des Kremser Angriffs. So übernahmen die Youngsters das Kommando und hielten auch Gunnar Prokop und Co die Führung fest in Kremser Hand (33:26, 45. Minute).

Dass wirklich alle UHK-Spieler auf ihre Einsatzzeit brannten, zeigten die letzten 10 Spielminuten, in denen die Kremser Tormaschinerie nochmals so richtig anlief. Das 38:30 (54. Minute) und auch das 40. Kremser Tor von Thomas Kandolf kurz vor Schluss zum 40:35 Endstand untermauerten den Temposieg von Krems gegen Ferlach.

Lucijan Fizuleto, Moser Medical UHK Krems: „In der ersten Halbzeit haben wir Ferlach sicher unterschätzt und gedacht, dass es leichter wird. Wir haben dann im Kopf umgeschaltet und sicherer gespielt, auch mit mehr Tempo und vorallem haben wir weniger Fehler gemacht. So haben wir dann das Spiel erst Heim spielen können. Dass wir das mit 40 Toren gemacht haben ist super, aber 35 zuhause zu bekommen ist auch zuviel, daran werden wir noch arbeiten.“

Adonis Gonzalez-Martinez, SC kelag Ferlach: „Wir haben zwar mit 40 Toren verloren, aber dafür haben wir 35 gemacht. Normalerweise wenn du so viele Tore in Krems machst, dann punktest du auch. Wir haben zwar viele Lattenwürfe gehabt und so auch viele Kontertore bekommen, aber auch von den Torhütern muss mehr kommen.“

Moser Medical UHK Krems vs. SC kelag Ferlach 40:35 (22:19)
Sa., 06. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Werfer Moser Medical UHK Krems: Lucijan Fizuleto (11), Thomas Kandolf (9), Fabian Posch (7), Marko Simek (4), Gunnar Prokop (3), Leonard Schafler (2), David Nigg (2), Tobias Auß (1), Gabor Hajdu (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Blaz Klec (7), Anze Ratajec (6), Dean Pomorisac (5), Rok Golcar (5), Izudin Mujanovic (4), Mathias Rath (3), Adonis Gonzalez-Martinez (3), Leander Krobath (1), Florian Ploner (1)
Statistiken

Eine faustdicke Überraschung haben die Atzgersdorfer am heutigen Abend in einer gut besuchten Brucker Sporthalle abgeliefert. Die Wiener dominieren das Geschehen und gewinnen am Ende hochverdient mit 33:28.

Nach dem Sieg im Steirerderby hat Trainer Michi Draca die Intensität im Training etwas nach oben geschraubt und die Jungs auf den nächsten Gegner vorbereitet. Von Beginn weg, waren die Gastgeber aber immer einen Schritt zu spät und liegen bereits nach wenigen Minuten mit 0:3 hinten. Auch wenn die Brucker einen fünf Tore Rückstand auf zwei Tore verkürzen können, scheitern sie immer wieder an ihren eigenen individuellen Fehlern im Angriffsspiel. Atzgersdorf wirkt in allen Belangen schneller und abgebrühter und liegen zur Halbzeit überraschend klar mit 16:10 voran.

Auch im zweiten Abschnitt ein Spiegelbild der ersten dreißig Minuten. Atzgersdorf nützt die Chancen im Angriff und steht auch in der Deckung gut, während die Brucker auch in der Abwehr immer einen Schritt zu spät sind und kein Mittel gegen den Aufsteiger finden. Zwischenzeitlich liegen die Gäste sogar mit zehn Treffern voran. Am Ende feiert der Aufsteiger einen souveränen 33:28 in Bruck und sorgte für die große Überraschung in Runde sechs der spusu CHALLENGE.

HC Bruck vs. WAT Atzgersdorf 28