HLA
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ÖHB-Teamchef Ales Pajovic eilte diese Saison von Erfolg zu Erfolg, nach der erfolgreichen EM-Quali, erreichte das Nationalteam egalisierte das Team mit Platz 8, die beste EM-Platzierung und qualifizierte sich erstmals für das Olympia-Qualiturnier, bei dem das Team das Ticket für Paris nur knapp verpasste. Letztes Wochenende löste man noch gegen Georgien das WM-Ticket für 2025. Im Interview verratet Pajovic sein Erfolgsrezept und analysiert die HLA-Finalphase: 

Gratulation zu der starken Saison! Wie ziehst du Bilanz, nach dem starken Auftritt bei der EM, der erstmaligen Teilnahme an der Olympia-Quali und  der WM-Qualifikation am letzten Wochenende?
Schon letztes Jahr konnten wir mit dem ersten Platz in der EM-Quali und dem Sieg beim Turnier in Tunesien einen weiteren Schritt machen und Selbstvertrauen tanken. Bei der EM selbst war die Gruppe sehr schwer, unser Team hat aber an sich geglaubt und so konnten wir auch Spanien nach Hause schicken. Ehrlicherweise war ich aber selbst überrascht, dass wir so gut gespielt haben und uns damit auch erstmalig für ein Olympia-Qualiturnier qualifiziert haben. Das wir uns schlussendlich aufgrund von drei Toren nicht das Ticket Olympia gelöst haben, tut mir heute noch weh, mit etwas mehr Glück hätten wir das bestimmt geschafft. In der WM-Quali waren wir Favorit und haben uns auch sicher qualifiziert. In Summe haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. 

Was denkst du ist der Schlüssel zum Erfolg?
Ich bin nun mittlerweile fünf Jahre Teamchef, was schon eine lange Zeit für eine Teamchefposition ist, daher konnten wir in der langen Zeit unser System aufbauen und vor allem konnte ich meine Philosophie dem Team näher bringen: Mit Leidenschaft und mit Herz spielen und vor allem gute Stimmung im Team! Ohne die gute Stimmung wäre der Erfolg nicht da.

Die HLA geht in die heiße Phase, am Wochenende stehen die ersten Halbfinalspiele auf dem Programm. Was erwartest du von den Halbfinal/Finalspielen?
Wer ist aus deiner Sicht die größte Überraschung und wem traust du den Meistertitel zu?
Von Bregenz hätte ich aufgrund des Kaders mehr erwartet. Schwaz & BT Füchse hätte ich aufgrund des Grunddurchgangs im Halbfinale gesehen, hier hat man gesehen, dass man im Viertelfinale jedes Mal von null beginnt, auch wenn man in der bisherigen Saison stark war. Der Halbfinaleinzug von KREMS und Hard war für mich nicht überraschend. Hard ist aufgrund des starken Kaders, mit Constantin Möstl & Golub Doknic im Tor und aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs Favorit auf den Meistertitel. Für mich ist das Halbfinale zwischen den Niederösterreichern und den Vorarlbergern ein vorgezogenes Finale. Linz und FIVERS sind für mich eher überraschend im Halbfinale, hier sehe ich leichte Vorteile für die Oberösterreicher. 

© HLA MEISTERLIGA | HLA CHALLENGE 2023
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